Frankfurt kassiert erste Niederlage, Tölz unterliegt mit Rumpftruppe

 

DEL2 (CD) Einiges los in der DEL 2 am 8.Spieltag. Beide Top Teams mussten Niederlagen einstecken, für Frankfurt war es die erste. Tölz trat nur mit 11 Spielern in Dresden an und verlor nur knapp.

 

Nauheim Ravensburg 241021 Chuc

( Foto Chuc Fotografie )

 


 

 

EC Bad Nauheim – Ravensburg Towerstars 3:4 (1:1;0:2;2:1)


Die sprichwörtlich kalte Dusche war diesmal eiskalt: Da holen die Roten Teufel (ohne den angeschlagenen Christoph Körner) gegen bärenstarke Ravensburger einen 1:3-Rückstand auf, egalisieren zum 3:3, drängen mit Macht auf die Führung, doch zehn Sekunden vor dem Ende der dramatischen Partie schlägt Sam Herr gnadenlos zu. Der Neuzugang vom HC Innsbruck nutzt eine unübersichtliche Situation und hämmert den Puck ins Tordreieck zum 3:4 (1:1,0:2,2:1)-Endstand aus der Sicht des EC Bad Nauheim. Gästetrainer Peter Russell war „sehr happy“, attestierte den Fans im CKS eine „klasse Atmosphäre“ und sprach von einem „verdienten Sieg, weil mein Team über 40 Minuten tolles Eishockey gespielt hatte, nur zum Schluss dann Glück hatte“. Kollege Harry Lange gab Russell Recht: „Ravensburg war vor allem im zweiten Drittel bärenstark. Aber wir sind zurückgekommen, haben super gekämpft, hatten Torchancen, um das Spiel komplett zu drehen.“

 

 

Gleich von Beginn an hatten beide Teams den Fuß auf das Gaspedal gestellt, doch in der frühen Phase der Partie wussten die Roten Teufel nicht, wie sie die PS aufs Eis bringen sollten. Die Towerstars aus Ravensburg machten gleich viel Druck und belohnten sich für eine starke Anfangsphase. Der Ex-Nauheimer Charlie Sarault stand goldrichtig und verwertete einen Abpraller cool zum 0:1. Nach dem frühen Rückstand bekamen die Roten Teufel mehr Zugriff. Stefan Reiter scheiterte gleich zweimal an dem glänzend reagierenden Enrico Salvarani im Tor der Gäste. Doch der verdiente Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. Sekunden nach der zweiten Chance von Stefan Reiter kam Tristan Keck zum Abschluss, der den Puck humorlos rechts unten einschweißte.

 


Zu Wiederbeginn waren es erneut die kompakten Ravensburger, die besser ins Spiel kamen und auch erneut in Führung gingen. Ein Powerplay der Towerstars war gerade abgelaufen, jedoch die Bad Nauheimer Hintermannschaft noch nicht voll sortiert, was die Ravensburger eiskalt ausnutzten. Josh MacDonald vollendete den schnell vorgetragenen Angriff aus kurzer Distanz zur 2:1-Führung für die Mannschaft von Trainer Peter Russell. Nach 25 Minuten musste dann Jordan Hickmott auf die Strafbank. Diesmal nutzten die Towerstars ihre numerische Überlegenheit. Sam Herr traf zum 3:1 für Ravensburg, und in den nächsten Minuten mussten die Fans des EC Bad Nauheim bangen. Mehrmals brannte es lichterloh vor Philipp Maurer, der im Verbund mit seinen Vorderleuten weitere Gegentreffer verhinderte.

 


Das letzte Drittel, es wurde zu einem Sturm- und Drang-Stück der Roten Teufel. Die Zuschauer spürten, dass ihre Mannschaft noch lange nicht aufgegeben hatte. Es entwickelte sich einmal mehr eine tolle Stimmung. Als Mick Köhler einen Scheibenverlust der Ravensburger entschlossen zum 2:3 nutzte, ging richtig die Post ab. Die Angriffswelle des ECN rollte, Ravensburg blieb dennoch bei Kontern brandgefährlich. Dan wanderte der Puck über Stefan Reiter und Jerry Pollastrone zu Jordan Hickmott, der elegant wie entschlossen zum vielumjubelten 3:3 traf.

 


Es wurde dramatisch. Um jeden Puck wurde verbissen gekämpft. Taylor Vause, der einmal mehr eine tolle Partie ablieferte, startete in der letzten Minute zu einem sehenswerten Sololauf, zwei Ravensburger stoppten den schnellen Kanadier. Und dann ging es turbulent im Nauheimer Drittel zu. Plötzlich landete das Streitobjekt bei Sam Herr, der trocken und unhaltbar für Philipp Maurer vollendete. Die Nauheimer hatten zuvor eine Regelwidrigkeit gesehen, doch die Proteste blieben aus, konsterniert nahm das Team den Treffer zehn Sekunden vor dem Ende einer erneut sehenswerten Partie zur Kenntnis.
Mit verdientem Applaus wurde das Team von den Fans verabschiedet.

 

 

Tore
0:1 (04:15) Sarault (Pfaffengut/Herr)
1:1 (09:52) Keck (Kevin Schmidt/Vause)
1:2 (21:35) MacDonald (Mayer/Czarnik)
1:3 (26:23) Herr (Czarnik/Sarault – 5:4)
2:3 (43:32) Mick Köhler (Keck/Vause)
3:3 (50:26) Hickmott (Reiter/Pollastrone)
3:4 (59:50) Herr (Saakyan/Eichinger)

 

Schiedsrichter: Apel/Neutzer. – Linienrichter: Milling/Six.

 

Strafminuten: Bad Nauheim 4. Ravensburg 6.

 

Zuschauer: 1815.

 

 

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( Foto Mario Wiedel )

 


 

 

ESV Kaufbeuren – Heilbronner Falken 4:3 SO (1:2;2:1;0:0;1:0)


In einem ausgeglichenen Spiel gewann Kaufbeuren den Zusatzpunkt im Penalty Schiessen. Eine frühe Führung wurde postwendend ausgeglichen. Im zweiten Drittel konnte Kaufbeueren abermals die Führung der Falken egalisieren, bevor es nach einem torlosen dritten Drittel ins Shootout ging.

 

Lausitzer Füchse – EHC Freiburg 1:2 (0:1;1:1;0:0)


Ein über alle drei Drittel überzeugender Auftritt gelang den Wölfen in der fernen sächsischen Fremde vor 1.685 Zuschauer. Nach einem dominanten ersten Drittel und der verdienten Führung, konnte diese im zweiten Abschnitt zunächst ausgebaut werden, ehe Weißwasser zum Anschluss kam. Freiburg diktierte trotzdem weiterhin das Geschehen und brachte durch ein intensives und laufstarkes Spiel den Sieg über die Zeit.

 

 

Dresdner Eislöwen – EC Bad Tölz 5:4 (1:1;2:1;2:2)


Eine stark ersatzgeschwächte Tölzer Mannschaft machte es dem Heimteam überraschend schwer. Mit nur elf Feldspielern kämpften die Löwen tapfer und konnten sich zweimal zurück in die Partie spielen. Dresden behielt durch Knachstedt’s Siegtreffer am Ende glücklich die 3 Punkte in der heimischen Arena.

 

 

Bayreuth Tigers vs. Löwen Frankfurt 5:1 (0:0;3:0;2:1)


Frankfurt muss in Bayreuth die erste Niederlage der Saison einstecken. Nach einem torlosen ersten Drittel drehte Bayreuth im zweiten Abschnitt auf und ging durch Tore von Hohmann, Meisinger und Pither mit 3:0 in Front. Frankfurt erholte sich davon nicht mehr und kam nur noch zum Ehrentreffer, während die Tigers noch zweimal trafen.

 

 

Selber Wölfe – Eispiraten Crimmitschau 3:2 (2:0;1:2;0:0)


Die Selber Wölfe haben alle Erwartungen an diesem Wochenende übertroffen und sicherten sich mit dem Sieg über die Eispiraten ein 6-Punkte Wochenende.

 

 


 


 

Aktuelle Tabelle:

 

 

 



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