DEL2 - Verfolger bleiben an Spitzenreiter Frankfurt dran

 

DEL2 (UG) Für die Kassel Huskies läuft es in der DEL2 weiter alles andere als rund, sie liegen weiter punktgleich mit dem oberfränkischen Duo Bayreuth und Selb am Tabellenende. Crimmitschau, Landshut, Frankfurt und Kaufbeuren feiern dagegen ein Sechs-Punkte-Wochenende. Der EC Bad Nauheim holt sich deren fünf und schiebt sich auf Rang drei.

 

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(Jubel von Bad Nauheim - Foto: Mario Wiedel) 

 


Dramatik pur: EC Bad Nauheim trifft in der Overtime

 

Dramatik pur im Colonel-Knight-Stadion! Der EC Bad Nauheim holt sich den Sieg nach Overtime gegen die starken Heilbronner Falken. Vor 1812 Zuschauern, die für beste Stimmung sorgten, kamen die Roten Teufel nach Rückstand im letzten Drittel noch zum späten Ausgleich in der regulären Spielzeit und gewannen die Partie schließlich in der Overtime mit 4:3 (1:0;1:1;1:2/1:0). Den entscheidenden Treffer markierte nach 62 Minuten und 47 Sekunden Jerry Pollastrone, der in Überzahl nach Zuspiel von Kevin Schmidt und Taylor Vause den Puck entschlossen in die Maschen beförderte. Die zwei Punkte nahmen die Rot-Weißen gerne mit, die Falken entpuppten sich als gleichwertiger Gegner. Und es gab an diesem Abend noch eine gute Nachricht, denn der Vertrag mit Verteidiger Nikonor Dobryskin wurde verlängert. „Er bleibt bis Saisonende und erhält gleichzeitig eine Förderlizenz für unseren Kooperationspartner Limburg“, sagte Trainer Harry Lange.

 

Zum Spielfilm dieses Krimis: Zu Beginn gab es auf beiden Seiten einige Halbchancen, welche für beide Schlussmänner keine großen Probleme darstellten. Doch die Roten Teufel nahmen im Verlauf des ersten Drittels immer mehr das Heft in die Hand. Erst hatte der auffällige Fabian Herrmann die Möglichkeit auf das erste Tor der Partie, als er frei vor Florian Mnich auftauchte, aber der Keeper aus dem Talentschuppen der Adler Mannheim blieb Sieger. Allerdings sollten die Fans nicht mehr lange auf das 1:0 des EC Bad Nauheim warten. In der 12. Minute war es Stefan Reiter, der im Gewühl am schnellsten schaltete und den Puck im Tor unterbrachte. Das Team von Harry Lange war nun tonangebend, schaffte es jedoch nicht, die Führung auszubauen. 

 

Der zweite Spielabschnitt entwickelte sich schnell zu einem offenen Schlagabtausch, in dem beide Teams das Tempo weiter erhöhten. Die Falken kamen in dieser Phase zum 1:1-Ausgleich. Das Spielgerät landete in einer unübersichtlichen Situation genau vor Judd Blackwater, der den Puck aus kurzer Distanz an Felix Bick vorbeilegte und nur noch einschieben musste. Dann gab es die erste Strafe, Fabian Herrmann musste in die Kühlbox. Heilbronn baute Druck auf, Bad Nauheim konterte. Nach einem blitzgescheiten Pass von Taylor Vause zog der pfeilschnelle Tristan Keck davon und markierte in Unterzahl das 2:1. Die Führung war verdient, aber hart erarbeitet. Die große Möglichkeit, auf 3:1 zu erhöhen, bot sich danach Michael Bartuli, der im gegnerischen Drittel den Puck stiebitzte, alleine auf Florian Mnich zusteuerte, aber der Keeper behielt in diesem Duell die Oberhand.

 

Mit ordentlich Schwung kamen die Heilbronner Falken aus der Kabine. Der EC schaffte es zu Beginn des letzten Drittels kaum, für Entlastung zu sorgen und kassierte in der 45. Minute durch Simon Thiel den 2:2-Ausgleich. Sechs Minuten später wurde es dann, ausgenommen des Heilbronner Gästeblocks, ruhig im Colonel-Knight-Stadion als Julian Lautenschlager die erstmalige Führung für die Gäste erzielte. Zwar schauten sich die Referees die Szene noch einmal per Video an, aber die Bilder zeigten es, der Puck hatte die Linie überschritten. Die Falken führten plötzlich mit 3:2.  

 

Dennoch gab sich der aufopferungsvoll kämpfende EC Bad Nauheim nicht geschlagen und nutzte drei Minuten vor Ende eine Überzahlsituation, nachdem Lautenschlager auf die Strafbank musste. Aus der Halbdistanz nahm sich Kapitän Tobias Wörle ein Herz und knallte den Puck mit Präzision und Wucht ins Tordreieck. Stefan Reiter hatte Mnich die Sicht versperrt, der Torwart hatte keine Chance. 3:3 nach 60 spannenden Minuten – die Fans beider Lager waren absolut einverstanden mit den Leistungen der beiden Teams.

 

Zu Beginn der Verlängerung hatten Jordan Hickmott und Kevin Schmidt prima Chancen, Mnich verhinderte zunächst den vierten Gegentreffer. Dann kassierte Falken-Stürmer Simon Thiel eine kleine Strafe wegen Halten – die Heilbronner protestierten, aber es blieb bei der Entscheidung. Mit vier gegen drei Feldspielern zogen die Roten Teufel ruhig und geduldig das Powerplay auf. Schließich kam der Puck zu Jerry Pollastrone, und der Stürmer traf mit all seiner Erfahrung zum viel umjubelten 4:3 nach 62 Minuten und 47 Sekunden.

 

EC Bad Nauheim: Bick – Stephan, Sekesi, Kevin Schmidt, Wachter, Tomas Schmidt, Nobryskin – Pollastrone, Hickmott, Wörle, Keck, Vause, Körner, Herrmann, Mick Köhler, Reiter, Leon Köhler, Bartuli.

 

Heilbronner Falken: Mnich – Maschmeyer, Hadamczik, Mapes, Morrison, Fischer, Preto – Dunham, Williams, Della Rovere, Blackwater, Klos, Fabricius, Lambacher, Volkmann, Lautenschlager, Thiel.

 

Tore: 1:0 (11:28) Reiter (Herrmann/Stephan), 1:1 (23:14) Blackwater (Lautenschlager/Williams), 2:1 (28:51) Keck (Vause – 4:5), 2:2 (45:00) Thiel (Lautenschlager/Lambacher), 2:3 (50:20) Lautenschlager (Thiel/Fabricius), 3:3 (56:14) Wörle (Körner/Tomas Schmidt – 5:4), 4:3 (62:47 – 4:3) Pollastrone (Kevin Schmidt/Vause).

 

Strafminuten: Bad Nauheim 4. Heilbronn 8.

 

Zuschauer: 1812

 

 6.Spt Eispiraten vs. Kassel 17.10.21

(Frankfurt in Selb erfolgreich - Foto: Mario Wiedel)

 


Die weiteren Spiele im Überblick:

 

Bayreuth Tigers – EV Landshut 2:5 (1:0, 0:0, 1:5)

 

Nach zuletzt vier Pleiten am Stück für die Tigers aus Bayreuth, sollte dringend ein Erfolgserlebnis gelingen. Im Heimspiel gegen den EVL lief es auch zunächst bestens: Ville Järveläinen (4.) und Dani Bindels (41.) brachten die Oberfranken mit 2:0 in Führung. Die Niederbayern ließen sich davon nicht beeindrucken und schlugen im letzten Drittel zurück: Julian Kornelli (42., 60.), Brandon Alderson (42.), Andreé Hult (50.) und Marco Pfleger (56.) machten aus dem 0:2 ein 5:2 aus Landshuter Sicht und sorgten damit für die fünfter Bayreuther Niederlage in Serie. Dem EVL gelang somit ein glattes Sechs-Punkte Wochenende.

 

Dresdner Eislöwen – EHC Freiburg 3:4 (2:2, 0:1, 1:0 / 0:1) n.P.

 

Die Gäste aus dem Breisgau gingen durch Simon Danner (1.), Marcel Kurth (17.) in doppelter Überzahl und Calvin Pokorny (35.) dreimal in Führung g. Die Gastgeber aber schafften zwar dreimal den Ausgleich – Johan Porsberger (2.), Matej Mrazek (20.) in Unterzahl und Simon Karlsson (51.) waren die Torschützen. 3:3 stand es nach regulärer Spielzeit und nach torloser Verlängerung. Nur Calvin Pokorny brachte seinen Penalty unter, so dass die Freiburger zwei Punkte in den Breisgau mitnahmen.

 

Eispiraten Crimmitschau – Kassel Huskies 4:1 (0:1, 2:0, 2:0)

 

Ungeschlagene Eispiraten trafen auf erst einmal siegreiche Huskies. Konnten die Huskies wieder auf fremdem Eis punkten? 

Durch den Treffer von Lukas Laub (15.) gingen die Gästee sogar mit einer Führung in die erste Pause. Danach aber kam Crimmitschau besser in die Begegnung und erzielste dann auch die Tore: Mathieu Lemay (23.) und Luca Gläser (28.) zum 2:1, bevor Scott Timmins (60.) und Filip Reisnecker (60.) den Deckel drauf machten – 4:1 am Ende für die weiterhin ungeschlagenen Eispiraten.

 

ESV Kaufbeuren – Lausitzer Füchse 7:2 (2:1, 1:0, 4:1)

 

Nach schwachem Saisonstart kamen die Kaufbeurer zuletzt besser in Schwung und gewannen zwei Spiele am Stück. Bereits nach 40 Minuten lag der ESVK mit 3:1 in Front. Im Schlussabschnitt wurde das Spiel noch klarer, denn Joseph Lewis (45.), Sören Sturm (45.) und John Lammers (50., 59.) machten das Ergebnis am Ende deutlich. Die Gäste aus Weißwasser erzielten zwar in Person von Stephane Döring (51.) noch ihren zweiten Treffer, aer das war nur noch Ergebniskosmetik.

 

Selber Wölfe – Löwen Frankfurt 2:5 (1:2, 0:1, 1:2)

 

Frankfurt marschiert bisher durch die Liga und auch der Aufsteiger aus Selb konnte die Hessen nicht bremsen. Manuel Strodel (3.) und Rylan Schwartz (15.) sorgten für die Gästeführung. Der schnelle Anschlusstreffer von Brett Thompson (16.) ließ wieder Hoffnung bei den Selbern aufkommen. Im weiteren Verlauf erhöhten die Löwen aber durch Schwartz (30.) und Dylan Wruck (44.) auf 4:1. Brett Thompson (48.) mit seinem zweiten Treffer auf Selber Seite und Tomas Sykora (54.) für die Löwen stellten den Endstand her – 2:5.

 

Ravensburg Towerstars – Tölzer Löwen 3:4 (2:2, 1:0, 0:2)

 

Duell der Tabellennachbarn in Ravensburg – Sechster gegen Siebter. Die Gäste lagen durch Ian Brady (4.) und Grant Besse (7.) früh mit 2:0 in Front. Die Antwort der Towerstars ließ aber nicht lange auf sich warten.  Sam Herr (7.), Fabian Dietz (8.) brachten die Hausherren wieder heran. Zu Beginn des zweiten Drittel gingen die Towerstars sogar durch Julian Eichinger (21.) in Führung. Im Schlussabschnitt sorgte dann aber Dominic Bohac (45., 59.) mit zwei Treffern für die erneute Wende zu Gunsten der Löwen. 3:4 hieß es am Ende des Spiels. 

 




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Weitere interessante Links:

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