Vier Auswärtssiege in der DEL 2 - Frankfurt bleibt weiter Spitze

 

DEL2 (MH) Die Frankfurt Löwen bleiben weiter ungeschlagen an der Spitze der Liga. Stärkster Verfolger sind die Eispiraten Crimmtschau, die einen Derby Sieg gegen die Lausitzer Füchse feiern durften. Letzter ist aktuell der Aufsteiger aus Selb, die trotz einer 3:0 Führung in Heilbronn punktlos nach Hause fuhren.

 

2021 02 05 dresden frankfurt

( Foto eishockey-online.com / Archiv )

 


 

 

Löwen Frankfurt - Dresdner Eislöwen 5:1 (2:1/3:0/0:0)

 

Für die Löwen läuft es! Auch die eisigen Namensvetter aus Dresden konnten die Löwen am fünften Spieltag der aktuellen DEL2-Saison nicht stoppen. Wieder einmal ließ Head-Coach Bo Subrs Team nur einen einzigen Gegentreffer zu, was Grundstein und Fundament des abermaligen souveränen Erfolges war. Trotz dies Mals „nur“ 19 eigener Schüsse trafen die Löwen fünfmal. Im ersten Drittel trafen Darren Mieszkowski und Dylan Wruck, im Mitteldrittel erhöhten Rylan Schwartz, Ryon Moser und Yannick Wenzel zum 5:1-Endstand. Bastian Kucis beendete die Partie mit 23 Saves.

 


Entscheidend für den heutigen Erfolg der Löwen war ein Doppelschlag in der 30. Spielminute. Zunächst konterten Ryan Moser und Dylan Wruck die Eislöwen perfekt aus, wobei Wruck Verteidiger und Goalie auf sich zog, dann auf seinen Nebenmann ablegte und Moser wenig Mühe hatte, die Scheibe im Netz zu versenken (30.). Nur 26 Sekunden später erhöhte Yannick Wenzel aus dem Slot auf 5:1, nachdem er mit einem feinen Move Dresdens Goalie narrte und die Scheibe an Schwendener über die Linie filetierte. Obwohl die Partie erst „Halbzeit“ hatte, war die Entscheidung bereits gefallen. Janick Schwendener auditierte auf Dresdner Seite ebenso für die Rolle des „Daniels“ in der Löwengrube des Torraums, wie Bastian Kucis bei Frankfurt.

 


Nach seinem Shut-Out gegen Landshut erfüllte Kucis seine Starterrolle auch gegen Dresden vor allem in den ersten zehn Minuten des zweiten Drittels, als Dresden die Partie phasenweise sogar fast orchestrierte. Im Gegensatz zum ersten Drittel bekamen die Gäste ab der 22. Minute die Löwen besser in den Griff, indem sie Frankfurt in der Offensive die Anspielstationen nahmen und gleichzeitig selbst immer wieder in Kucis‘ Nähe kamen. In dieser Phase demonstrierten die zuvor und in den ersten vier Saisonspielen vor allem offensiv in Erscheinung getretenen Löwen allerdings ihre kollektiven Defensivqualitäten. Nicht nur die Verteidiger, sondern auch die vereint (nicht vereinzelt) nach hinten arbeitenden Stürmer verhinderten Dresdens Anschlusstreffer in deren einziger Druckphase des Spiels.

 


Im ersten Drittel neutralisierten sich beide Teams bei 5-gegen-5 über weite Strecken. Dass die Löwen dennoch mit 2:0 in Führung gingen, verdankten sie einerseits ihrem druckvollen Forechecking, andererseits ihrer von Beginn an starken Defense, die den Dresdner Aufbau immer wieder eng gestaffelt empfing und zu tiefen Pässen zwangen. Diese waren dann leichte Beute für die Löwen, die sich schnell befreiten konnten und Dresdner praktisch keine nennenswerte Torchance ermöglichte. Darren Mieszkowski eröffnete das Scoring der Löwen nach 5:31 mit seinem ersten Saisontor. Pierre Preto und Marius Erk hielten den Puck im Drittel am Laufen, Erks Schlagschuss kreuzte Mieszkowski im high-slot und fragmentierte die Scheibe unhaltbar in den Torgiebel (6.).

 


Noch in der gleichen Minute erhöhte die „Triple-Y-Line“ auf 2:0 als Dylan Wruck und Ryan Moser im Doppelpass die Defensive der glazialisierten Löwen abtauten und Wruck Janick Schwendener keine Chance ließ (6.). Kyle Sonnenburg hatte zuvor ein Zone-Clearing der Dresdner verhindert und den Treffer so erst ermöglichen. Mit dem ersten Doppelschlag unterstrichen die Löwen proaktiv ihre in dieser Saison auffällig effektive Chancenverwertung. In Anbetracht der Spielkontrolle ärgerte sich Löwen-Head-Coach Bo Subr allerdings über Dresdens Anschlusstreffer in der 12. Minute- zudem er in eigener Überzahl fiel. Einen 2-gegen-1-Konter verteidigte Bobby Raymond noch stark, der zweite Querpass fand allerdings Trailer Tomas Andres der den Puck trocken in linke untere Eck platzierte.

 


Nur 45 Sekunden nach Beginn des zweiten Abschnitts korrigierte Topscorer Rylan Schwartz aber diesen Schönheitsfehler mit dem 3:1. Von Darren Mieszkowski perfekt mit einem Pass durch das Angriffsdrittel bedient, musste Schwartz die Scheibe nur noch ins obere Fach des Tores tippen. Auch wenn der Treffer Frankfurts Offensivherrlichkeiten in der Folge für rund zehn Minuten beendete und es mehrfach eng im Torraum von Bastian Kucis wurde- wirklich aus den Pranken gaben die Löwen die Partie nie. Und mit dem zweiten Doppelschlag der Begegnung in der 30. Minute war die Partie dann auch schon zur Spielmitte entschieden.

 


So sehr Dresden auch versuchte die läuferisch stets griffige Defense der Löwen zu überlisten- in Anbetracht des nie erliegenden Drucks auf den Puck führenden Spieler und nur selten einschussbereiten Anspielstationen in gefährlichen Positionen kam Dresden bis zum Ende des Spiels nur sehr vereinzelt zu gefährlichen Chancen. Auch im Powerplay, das Dresden (Erfolgsquote 33%) nach den Löwen (35%) als zweitbestes Team der DEL2 ausweist, gelang den Gästen nichts Nennenswertes. Was allerdings auch daran gelegen haben mag, dass die Löwen ihrem Gegner gerade einmal zwei Überzahlsituationen im gesamten Spiel gönnten.

 



 

 

Kassel Huskies – Ravensburg Towerstars 2:4 (0:1/2:2/0:1)


Nach 37.Spielminuten war die Partie im Prinzip zu Gunsten der Gäste schon entschieden. Zwei Mal Mayer und Sarault trafen für Ravensburg, die dann die Zügel etwas schleifen ließen. Die Huskies kamen wieder auf 2:3 heran, mussten sich am Ende aber dennoch geschlagen geben. Kassel verlor sein drittes Heimspiel in Folge und Saisonübergreifen wartet man seit fünf Spielen auf einen Sieg vor heimischer Kulisse.

 


Lausitzer Füchse – Eispiraten Crimmitschau 2:3 (0:0/2:1/0:2)


Die 2000 Zuschauer in der Lausitz sahen ein spannendes Derby. Zunächst gingen die Füchse mit 2:0 in Front, ehe die Eispiraten zurückschlugen. Mit zwei Powerplay-Toren ebneten die Eispiraten den Weg zum Sieg.

 

 

Bad Tölz – EC Bad Nauheim 3:7 (1:0/1:3/1:4)


In einer über lange Zeit engen Partie, gab ist für beide Teams immer wieder Rückschläge und Führungswechsel zu verarbeiten. Philipp Maurer, Torhüter des EC Bad Nauheim zeigte vor allem im Schlussdrittel seine Klasse und war maßgeblich daran beteiligt die Punkte aus Bad Tölz zu entführen. Pollastrone machte nur 39 Sekunden nach dem Ausgleich im dritten Drittel die erneute Nauheimer Führung. Danach zogen die Gäste mit weiteren Treffern davon und sicherten sich den Auswärtssieg.

 

 

Heilbronner Falken – Selber Wölfe 5:3 (0:3/2:0/3:0)


Die Falken kamen gegen den Aufsteiger zunächst heftig unter die Räder. 0:3 hieß es nach dem ersten Drittel und keiner der 1496 Zuschauer dachte noch daran, dass hier überhaupt noch was zu holen war. Durch einen Doppelschlag im Mitteldrittel kam Heilbronn wieder in die Partie zurück. Selb war vor allem im Schlussabschnitt völlig unterlegen und so drehte das Heimteam noch die Partie und feierte am Ende einen auf Grund des hohen Rückstandes glücklichen 5:3 Sieg.

 

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( Foto Mario Wiedel )

 

 

EHC Freiburg – EV Landshut 2:5 (1:1/0:2/1:2)


Freiburg konnte zwar in Führung gehen, doch ein Gegentreffer kurz vor Ende des ersten Drittels war wohl der entscheidende Wirkungstreffer von dem sich Freiburg nicht mehr wirklich erholte. Die etwas zerfahrenen Partie war schon nach dem 1:3 Treffer in der 36.Spielminute entschieden.

 

 

Bayreuth Tigers – ESV Kaufbeuren 1:2 (1:1/0:1/0:0)


In einer von beiden Teams engagierten und intensiv geführten Partie gingen die Gäste zunächst in Führung. Nach einer Spieldauerstrafe und einem 5-Minütigem Powerplay glich Bayreuth aus. Die Tigers waren in der Folge zwar das etwas besser Team, verpassten jedoch ihre Chancen zu verwerten. Blomqvist machte schon in der 28.Spielminute den Siegtreffer, weil Bayreuth immer wieder an Vajs scheiterte.

 

 




Deutsche Eishockey Liga2 (DEL2)

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