DEL2 - Heimsiege am 2. Spieltag und Tabellenführung für die Tölzer Löwen

 

DEL2 (CD) Am 2. Spieltag der DEL2 Saison 2021/2022 gab es für die Fans wieder viele Tore zu bejubeln. Die Tölzer Löwen und die Dresdner Eislöwen konnten jeweils 7 Mal einnetzen und bis auf die Heilbronner Falken waren die Heimteams erfolgreich. Die Tabelenführung haben die Tölzer Löwen übernommen.

 

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(Foto: Natascha Eymold)

 


Eispiraten Crimmitschau - EV Landshut 2:1 (0:0|1:0|1:1)

 

Am 03.10.21 empfingen die Eispiraten Crimmitschau zum 1. Heimspiel der Hauptrunde 21/22 den EV Landshut. Mit Kelly Summers steht schon der erste Langzeitverletzte der Westsachsen fest und auch Willy Rudert musste an diesem Wochenende noch pausieren. Von Bremerhaven kam mit Gregory Kreutzer und Filip Reisnecker Verstärkung. Vor 1.842 Zuschauern zeigten die Eispiraten einen absoluten Siegeswillen und können nach 60 Minuten mit ihren Fans einen 2:1 Sieg bejuubeln.

 

Beide Mannschaften zeigten im ersten Drittel offensive Spielsysteme. Das Spiel fand daher überwiegend in der neutralen Zone statt. Die Abwehrreihen der Teams zeigten kaum Schwächen, sodass Luka Gracnar und Dimitri Pätzold nur selten ins Spielgeschehen eingreifen mussten. In der 9. Spielminute gab ein für beide Teams Strafzeiten. Thore Weyrauch und Alexander Dersch mussten in die Kühlbox und Andreas Schwarz verließ das Eis in Richtung Kabine. Er war wohl etwas ungünstig in die Bande geknallt. Auch in der Folgezeit blieben Torchancen eher Mangelware, sodass es mit einem 0:0 in die Pause ging.


Im zweiten Abschnitt wurden die Spielanteile für die Eispiraten mehr und so war es auch folgerichtig, dass Dimitri Pätzold mehr Arbeit bekam. Die Minuten vergingen und das Tor schien wie zugenagelt. Das erste Poweplay des Abends durften die Crimmitschauer ausüben, denn Stephan Kronthaler musste in der 32. Spielminute auf die Strafbank. Doch beim Powerplay fehlte es an Durchsetzungskraft. Auch die folgende Überzahl (36.) blieb ohne Folgen für die Gäste aus Niederbayern. Landshut wurdde etwas aggressiver, doch Luka Gracnar im Tor des Westsachsen, war die Ruhe selbst.

 

Im nächsten Ppowerplay leisteten sich die Hausherren einen Fehler, sodass die Landshuter auf einmal durch waren und die Aktion nur noch durch ein Foul bereinigt werden konnte. Während Filip Reisnecker auf der Strafbank saß, nutze Vincent Schlenker das er nicht angegriffen wurde und erzielte das verdiente 1:0 in Unterzahl (39.). 6 Sekunden vor der Pause musste Ole Olleff in die Kühlbox, sodass die Gäste mit einem Powerplay in den letzten Abschnitt gingen.


Der Start in das letzte Drittel war denkbar schlecht, denn nach nur 22 Sekunden konnten die Gäste ihre Überzahl nutzen und zum Ausgleich einschieben. Danach war es der zähe Kampf wie schon in den vorangegangenen 40 Minuten. Crimmitschau hatte etwas mehr Spielanteile, doch spätestens bei Dimitri Pätzold war Schluss. Als sich die Eispiraten gegen Mitte des Drittel im Angriffsdrittel festsetzen konnten, nahm Leif Carlsson seine Auszeit. Kurz nach dieser Auszeit musste Mathieu Lemay auf die Strafbank. Er konnte die Strafe gegen sich zwar nicht verstehen, aber das änderte nix daran.

 

Die Westsachsen konnten sie Unterzahl ohne Gegentreffer über die Zeit bringen und nun ihrerseits wieder Alles auf Angriff setzten. Die Spannung war zum Zerreißen und die ersten Fans im Stadion bereiteten sich schon auf die Overtime vor, als Andrè Schietzold in Überzahl den Puck von der blauen Linie aus Richtung Tor brachte und wenige Sekunden danach auch den Puck über die Torlinie schob. Landshut erhielt 96 Sekunden vor Ende noch eine weitere Strafe, aber die Spieler um Kapitän Vincent Schlenker konnten dies nicht in ein weiteres Tor ummünzen. Als er Abpfiff ertönte fiel die Last ab und das Team freute sich gemeinsam mit ihren Fans über ein 6 Punkte Wochenende.

 

Auch wenn es an diesem Wochenende 6 Punkte zu feiern gab, konnten die Eispiraten nicht darüber hinwegtäuschen, dass es noch ein paar Hausaufgaben zu erledigen gibt. Der Sturm ist zu ungefährlich, was den Abschluss antrifft, dafür hat man mit Luka Gracnar einen starken Rückhalt. Die Passwege stimmen noch nicht immer und gerade im Powerplay sind die Westsachsen nicht effektiv genug. In der Abwehr, aber auch im Sturm wären weitere Verstärkungen nicht das schlechteste.

 


 

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(Foto Mario Wiedel)

 

 

Selber Wölfe – Kassel Huskies 4:3 (2:1, 2:1, 0:1)

Die Selber Wölfe zeigten in ihrem ersten DEL2-Heimspiel gegen den Vorjahres-Vizemeister und einen der Titelaspiranten Kassel Huskies keinerlei Respekt und hatten mit dieser Einstellung auch Erfolg. Nach 60 Minuten stand ein knapper, aber verdienter 4:3-Heimsieg auf der Anzeigetafel der NETZSCH-Arena. Die gut 1.500 Zuschauer, die die Wölfe schon die gesamte Partie hinweg anpeitschten, feierten ihr Team nach der Schlusssirene frenetisch. Der Aufsteiger konnte zweimal in Führung gehen, doch Kassel konnte jeweils ausgleichen. Mit einem Doppelschlag im zweiten Drittel durch Slavetinsky und Thompson war man wieder auf der Siegerstrasse. Im letzten Drittel verkürzten die Huskies noch auzf 4:3 durch Tramm, aber die Selber Abwehr stand sicher und so gingen die Punkte an die Hausherren.

 

 

Dresdner Eislöwen – Bayreuth Tigers 7:2 (2:2, 2:0, 3:0)

Die Dresdner Eislöwen haben am Sonntagnachmittag zum Tag der Deutschen Einheit die Bayreuth Tigers geschlagen. Im ersten Saison-Heimspiel vor 1.406 Zuschauern gewann die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann mit 7:2. Vor dem Spiel wurden die Dresdner Olympia- und Paralympics-Athleten geehrt. Jeder Athlet bekam ein persönliches Eislöwen-Trikot. Jordan Knackstedt konnte dabei einen Hattrick erzielen, die anderen Tore für die Eislöwen erzielte Porsberger, Andres, Mrazek und Filin. Für die Bayreuthert waren Ratmann und Zimmerman im ersten Drittel erfolgreich.

 

 

Tölzer Löwen – EHC Freiburg 7:3 (3:1, 1:1, 3:1)

Besser hätte es nicht laufen können: Die Tölzer Löwen holen die maximale Anzahl an Punkten aus dem Auftaktwochenende. Auf den Sieg in Kassel folgte ein 7:3-Heimsieg gegen den EHC Freiburg. Lubor Dibelka dabei mit drei Toren und einer Vorlage überragender Mann. Ex-DEL Spieler Simon Danner den Anschlusstreffer erzielen, bevor die Löwen davon zogen. Die anderen Treffer erzielten Makuzki und Brückmann.  Auch wenn der übliche Tagestourismus im Tölzer Land die Rückkehr mancher Zuschauer um einige Minuten verzögerte: Die Buam und der EHC Freiburg ließen sich keine Zeit ihr bestes Eishockey zu zeigen. Es war ein schnelles, ein von Torchancen geprägtes erstes Drittel mit einer herausragenden Tölzer Offensive.

 

 

Löwen Frankfurt – ESV Kaufbeuren 5:3 (0:1, 3:1, 2:1)

„Wir geh’n voran, als euer siebter Mann […]!“ Endlich besangen wieder über 3000 Kehlen ihre Löwen Frankfurt und trugen das Team (nicht nur) in den letzten 90 Sekunden zum Erfolg. Kurz vor Schluss führten die Löwen hauchdünn mit 4:3, als sie in Unterzahl gerieten. Unterstützt von der am 2. Spieltag der neuen DEL2-Saison erstmals seit rund eineinhalb Jahren wieder für Zuschauer geöffneten Eissporthalle rangen sie den ESV Kaufbeuren auch bei 6-zu-4 Spielern auf dem Eis nieder, ehe Matt Careys 5:3-Treffer in Unterzahl den Endstand markierte.

 

In einer äußerst umkämpften Partie trafen zuvor Rylan Schwartz, Maximilian Faber, Kevin Maginot und Bobby Raymond für die Löwen. Auf Seiten der Kaufbeurer waren Lewis, Lammers und Lilich.

 

 

EC Bad Nauheim – Lausitzer Füchse 5:4 (1:2, 3:1, 1:1)

Wieder ein Krimi im Colonel-Knight-Stadion, diesmal aber mit einem Happy-End: Die Roten Teufel zwingen die Lausitzer Füchse in einer kurzweiligen Partie mit 5:4 (1;2,3:1,1:1) in die Knie. Den entscheidenden Treffer erzielte Jordan Hickmott, der eine Minute und 38 Sekunden vor dem Ende nach feinem Zuspiel von Jerry Pollastrone und Tobias Wörle entschlossen den Puck an dem guten Torwart Tobias Ancicka vorbei in die Maschen beförderte.

 

Die 1737 Fans feierten lautstark den ersten Sieg der neuen Saison, und Trainer Harry Lange zog eine zufriedene Bilanz: „Wir haben zumindest zwei Drittel richtig gutes Eishockey geboten. Im letzten Abschnitt waren wir etwas zu passiv, aber man muss auch sagen, dass Weißwasser eine prima Mannschaft hat. Daher bin ich erleichtert und froh über die drei Punkte.“

 

Trainer-Kollege Chris Straube sah es ähnlich, war trotz der knappen Niederlage mit der Gesamtdarbietung seiner Truppe einverstanden: „Die Jungs haben gekämpft und alles gegeben. Das letzte Tor für Bad Nauheim war unnötig, da wurde ein kleiner Fehler sofort bestraft.“ Ein Lob hatte Straube für das Publikum: „Die Unterstützung war schon prima. Diese Stimmung hat Bad Nauheim in jedem Fall geholfen.“ Ein dicker Wermutstropfen landete aber im Freudenbecher: Publikumsliebling Andi Pauli zog sich gegen Ende des ersten Drittels eine Schnittverletzung zu und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

 

 

Ravensburg Towerstars – Heilbronner Falken 3:4 (1:3, 2:0, 0:0, 0:1) n.V.

Die Ravensburg Towerstars mussten im ersten Heimspiel der neuen Hauptrunde zwei der drei Punkte den Heilbronner Falken überlassen. Nach einem frühen Rückstand kämpfen sich die Cracks von Peter Russell zwar erfolgreich zurück, ein Stellungsfehler bescherte den Gästen in der Overtime dann aber die Gelegenheit zur Entscheidung. Nach einem ersten Drittel, das ganz klar an Heilbronn ging stand es 1.3 durch die Treffer von Lambacher, Rovere und Lautenschlager. Danach waren die Hausherren am Zug und konnten durch David Zucker und James Bettauer ausgleichen. In der Verlängerung traf dann Williams zum 3:4 Erfolg für die Falken.

 




Deutsche Eishockey Liga2 (DEL2)

del2Die Deutsche Eishockey Liga2 (DE2L) ist die zweithöchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wird seit der Saison 2013/2014 durch die Eishockeybetriebsgesellschaft ESBG betrieben. eishockey-online.com ist ein führendes deutsches Eishockey Magazin und berichtet aktuell über die DEL2.

 

Weitere interessante Links:

www.eishockey-bilder.com - Eishockey Bilder von eishockey-online.com aus den deutschen Eishockeyligen.

www.eishockey-deutschland.info - Informationen über alle Weltmeisterschaften und olympischen Spiele seit 1910.


 

 

 

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