Erfolgreiche Eislöwen und Huskies / Bayreuth unterliegt trotz Vier-Tore-Führung in Weiden

 

DEL2 (Selb/Erfurt/Herford/Weiden/PM) Ein Überblick über die ausgerichteten Testspiele verschiedener DEL2-Clubs am Wochenende.

 

Selb vs Eislöwen Julia Peter Dresdner Eislöwen

(Foto: Dresdner Eislöwen / Julia Peter)

 


 

Eislöwen gewinnen Test in Selb

 

Die Dresdner Eislöwen haben einen Testspiel-Erfolg in Selb eingefahren. Beim DEL2-Aufsteiger haben die Blau-Weißen mit 4:3 gewonnen. David Suvanto und Johan Porsberger fehlten angeschlagen. Nick Jordan Vieregge und Bruno Riedl sind beim Kooperationspartner in Erfurt. Beide Teams schenkten sich von Beginn an nichts, gingen auch in den Zweikämpfen physisch zur Sache. In der zwölften Minute konnten die Gastgeber ein Überzahlspiel nutzen. Lanny Gare brachte die Wölfe in Führung. Die Eislöwen hatten optisch mehr vom Spiel, belohnten sich aber nicht. Im zweiten Spielabschnitt dauerte es nur 48 Sekunden, da fiel der Ausgleich. Jordan Knackstedt setzte sich mit einem starken Solo durch, scheiterte aber am Selber Keeper Evan Weninger. Den Nachschuss drückte der aufgerückte Mike Schmitz über die Linie.

 

Weil sich die Wölfe weitere Undiszipliniertheiten leisteten, legten die Eislöwen in Überzahl nach. Simon Karlsson erzielte mit einem satten Schlagschuss von der blauen Linie das 2:1 (25.). Die Gastgeber kämpften sich aber zurück und trafen durch Brett Thompson zum 2:2. Die Eislöwen gingen wieder in Überzahl und erzielten die erneute Führung. Timo Walther wurde im Slot frei gespielt und ließ Weninger mit seinem Schuss keine Chance (33.). Dabei blieb es aber nicht. Die Dresdner spielten erneut in Überzahl, diesmal trafen aber die Wölfe. In Unterzahl erzielte Pascal Aquin (40.) das 3:3. Im Schlussabschnitt bestimmten die Eislöwen das Spielgeschehen. Hinten stand das Team von Trainer Andreas Brockmann sicher und vorn belohnten sich die Eislöwen mit einem sehenswerten Angriff und dem 4:3 (48.). Über Yannick Drews landete der Puck bei Matej Mrazek, der Weninger überwinden konnte. Die Wölfe drückten in der Schlussphase auf den erneuten Ausgleich, der aber nicht mehr fallen sollte.

 

 

Klarer Testspielsieg der Dresdner Eislöwen in Erfurt

 

Auch im zweiten Testspiel am Wochenende haben die Dresdner Eislöwen einen Sieg eingefahren. Nachdem in Selb am Samstag mit 4:3 gewonnen werden konnte, haben die Blau-Weißen am Sonntag einen 4:0-Erfolg beim Oberliga-Kooperationspartner TecArt Black Dragons Erfurt gefeiert. Nick Jordan Vieregge hütete dabei das Tor der Thüringer. Zudem liefen Bruno Riedl und Adam Kiedewicz im Trikot der Erfurter auf. David Suvanto und Johan Porsberger fehlten an diesem Wochenende angeschlagen. Die Gastgeber konnten im Vorbereitungsspiel die ersten Akzente setzen, versuchten die Dresdner direkt zu überraschen. Kristian Hufsky wusste das aber zu verhindern. Auf der Gegenseite dauerte es nur bis zur fünften Spielminute. Timo Walther setzte vor dem Erfurter Gehäuse Jordan Knackstedt ein, der keine Mühe hatte zur Führung einzunetzen. In der Folge hatten die Eislöwen mehrfach in Überzahl die Chance auf 2:0 zu stellen, verpassten aber. Noch vor der Pausensirene war es aber doch passiert. Tom Knobloch bediente bei Fünf gegen Fünf Matej Mrazek, der das 2:0 erzielte (20.).

 

Im zweiten Spielabschnitt beruhigte sich die Partie etwas. Die Eislöwen waren weiter am Drücker, scheiterten aber am starken Vieregge. Auf der Gegenseite bekam Hufsky ebenfalls mehr zu tun und konnte sich so ebenfalls immer wieder auszeichnen. Tore sollten im Mittelabschnitt keine fallen. Im dritten Drittel entwickelte sich wieder zunehmend ein Spiel auf das Erfurter Tor und es war nur eine Frage der Zeit, bis der dritte Treffer fallen sollte. Jussi Petersen stellte in der 48. Minute freistehend auf 3:0. Erfurt kämpfte um den Ehrentreffer, der aber nicht fallen sollte. Stattdessen stellte Tom Knobloch nach schöner Vorlage von Mrazek kurz vor Ende auf 4:0. Cheftrainer Andreas Brockmann zu den Testspielen in Selb und Erfurt: „Es waren zwei typische Vorbereitungsspiele, wobei die Partie in Selb sicherlich noch etwas intensiver war. Wir haben zwar beide Spiele gewonnen, wissen aber, dass wir noch Einiges zu verbessern haben. Wir hatten gute Phasen, aber mir haben noch mehr Bereitschaft und Drang nach vorn gefehlt. Das erste und das dritte Drittel gegen Erfurt waren aber sehr gut und ich bin froh, dass sich Niemand verletzt hat.“

 

 

Kassel Huskies siegen mit 6:2 bei Testspiel in Herford

 

Sieg im ersten Testspiel bei der Rückkehr der Fans. Mit 6:2 (2:0/2:1/2:1) besiegten die Kassel Huskies in einem Testspiel den Nord-Oberligisten Herforder Ice Dragons. Nach 560 Tagen hieß es endlich wieder Huskies-Eishockey vor Zuschauern. Unter den 420 Besuchern in der Eishalle „Im Kleinen Felde“ waren auch gut 80 mitgereiste Fans aus Nordhessen. Diese konnte nach elf Minuten zum ersten Mal wieder live vor Ort jubeln. Nach herrlicher Kombination über Trivino und Tramm schon Jamie MacQueen ein. Und auch den zweiten Treffer des Abends erzielte der Kanadier, diesmal nach Vorlage von Laub. Zuvor scheiterte MacQueen bei einem Zwei-auf-Eins-Konter, ehe kurz darauf Rinke für die Hausherren einen Treffer vergab.

 

In einem ansehnlichen Spiel hatten die Huskies die überwiegend besseren Chancen. Zu Beginn des zweiten Drittels nutzten sie dies auch weiter aus. Gams per Solo und MacQueen mit seinem dritten Treffer sorgten für das 4:0. Aber auch die Ice Dragons hatten ihre Möglichkeiten und belohnten sich in der 32. Minuten. Begovs traf per Schlagschuss zum ersten HEV-Treffer. Zu Beginn des Schlussabschnitts waren es dann aber wieder die Nordhessen, die eiskalt zuschlugen. Lukas Laub verwertete ein MacQueen-Zuspiel sehenswert aus der Luft. Zuvor scheiterte Gams per Penalty am starken Herforder Torhüter Lehr. Kurz vor dem Ende sorgten Begovs auf Herforder Seite und Hans Detsch für die Schlittenhunde für den 6:2-Endstand aus Huskies-Sicht.

 

 

Vier-Tore-Führung reicht für die Bayreuth Tigers nicht beim Test gegen Weiden

 

Auch im zweiten Spiel des Wochenendes suchten die Tigers noch nach Formationen und versuchten, die Abstimmung in den einzelnen Blöcken zu verbessern. Die gelang etwas besser, als noch zuvor in Regensburg. Einzig defensiv müssen sich die Tigers noch steigern und konsequenter zu Werke gehen. Die erste Chance verzeichneten die Gäste aus Weiden, als sich Thielsch gleich durchsetzte, den Abschluss aber nicht so hinbekam, dass von diesem richtige Gefahr ausging. Auch ein Schuss von Bassen parierte Steinhauer, der heute zu seinem ersten Einsatz kam, problemlos. Einen ersten Aufreger sah man, als Nickolas Latta Cabana von hinten in die Bande checkt, dass dieser blutend – und für ca. 10 Minuten behandelt werden musste -vom Eis musste. Latta folgte ihm per Spieldauerstrafe. Die daraus resultierende 5-minütige Überzahl nutzten die Tigers „nur“ zu einem Torerfolg, als Järveläinen aus halblinker Position die Scheibe ins linke obere Toreck schoss. Zuvor hatten Meier aus kurzer Distanz, Bindels und nochmals Järveläinen beste Gelegenheiten, die der bis dahin gut aufgelegte Albrecht parieren konnte. Bindels nach elf gespielten Minuten, und Kolozvary nach 12 Minuten verpassten ebenso, das Ergebnis höher zu schrauben, wie Tim Zimmermann kurz vor der Pause, als er einen langen Pass von Ribarik aufnahm, alleine auf Albrecht zusteuerte aber diesen nicht überwinden konnte.

 

Gleich zu Beginn nahm Thielsch zwei Minuten. Die darauffolgende Überzahl dauerte gerade mal sechs Sekunden, bevor Järveläinen einen Querpass von Hohmann mit einer Direktabnahme verwandelte. Eine weitere Strafzeit, dieses Mal gegen die Tigers, brachte den Blue Devils wenig ein. Im Gegenteil – Cabana, der auf die Reise geschickt wurde, scheiterte in Unterzahl knapp an Albrecht. Etwas zu sorglos agierte man im Anschluss in der Defensive. Thielsch prüfte Steinhauer, der stark reagierte – ebenso wir später als Bassen kurz vor der Pause alleine auf den Goalie zulaufen durfte. Zwischenzeitlich hatten die Tigers immer wieder Lust auf Offensivspiel – so visierte Pokovic den Pfosten an, bevor Kolozvary in der neutralen Zone eine Scheibe abfing, diese schnell auf Meier passte, der sich die Situation nicht entgehen ließ und seinen ersten Treffer im Trikot der Tigers erzielte. Das 4:0 dann erneut, zum dritten Mal an diesem Abend, in Überzahl. Cabane lupfte die Scheibe von hinter dem Tor zu Hohmann, der sich diese Gelegenheit nicht entgehen ließ. Nur eine Minute später tauchte Palka alleine vor Steinhauer auf, spielte diesen gekonnt aus und setzte den ersten Treffer für die Gäste. Der zweite folgte dann, nachdem Kolozvary in aussichtsreicher Position verpasste im direkten Gegenzug erneut durch Palka.

 

Den letzten Abschnitt stellte man sich im Lager der Tigers, was das Ergebnis angeht, sicher anders vor. Gleich drei Mal gestatte man den Blue Devils einen Treffer zu setzen. Zunächst aber rutschte Meier mit Schreyer in die Bande, sodass der Weidener vom Eis geführt werden musste. Gleich nach der kurzen Unterbrechung, die diese Aktion mit sich brachte, staubte Müller aber und brachte seine Jungs in Schlagdistanz. Ein irrregulärer Treffer – Weiden spielte zuvor, unbemerkt von den Schiedsrichtern, kurz mit sechs Feldspielern – traf Heinisch glücklich zum Ausgleich. Der entscheidenden Treffer gelang kurz vor Schluss Homjakovs, der mit einem Schuss unter die Latte genau zielte. Möglichkeiten durch Kolozvary und Hohmann blieben ungenutzt und auch die Herausnahme von Steinhauer 40 Sekunden vor Schluss brachte keinen Erfolg mehr.

 

 



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