Frauen - Berkamener Bärinnen ohne Punkte am Wochenende

 

(Frauen/Bergkamen) PM Das erste Spiel am Samstag begann enorm temporeich. Beide Teams schenkten sich nichts. Die Bärinnen setzten die Gäste bereits im Spielaufbau unter Druck und ließen sie keine klaren Pässe spielen. Damit kamen die Gäste aus Memmingen im ersten Abschnitt überhaupt nicht zu Recht. Folgerichtig waren es auch die Bärinnen, die die ersten erfolgreichen Aktionen vorweisen konnten.

 

Bergkamen Memmingen
Bild: Celina Belo erzielt das 2:0 für die Bärinnen am Samstag, im Hintergrund Hayley-Ann Masters.

 



Erst konnte Britta Schröder nach Vorlage von Chantal Schneidereit und Kristin Blase (13:39 Minuten) das 1:0 erzielen. Kurz darauf (16:06 gespielte Minuten) war es Celina Belo die auf Vorarbeit von Nina Ziegenhals und Rebecca Graeve die Führung sogar noch ausbauen konnte. Mit diesem durchaus verdienten Zwischenstands ging es dann auch in die erste Drittelpause.

 


Aus unerfindlichen Gründen ließen die Bergkamenerinnen im zweiten Drittel allerdings etwas nach und so kamen die Gäste besser ins Spiel. Es war zwar weiterhin ein Spiel mit wenigen klaren Torchancen, doch nun war es ausgeglichener. Selbst eine 5-gegen-3 Überzahlsituation für die Bärinnen brachte kein weiteres Tor. „Da waren wir vielleicht etwas zu fahrlässig“ urteilte Trainer Robert Bruns nach dem Spiel. „Wenn wir in dieser Phase, in der die Memmingerinnen stärker wurden noch das dritte Tor nachgelegt hätten, wäre das Spiel wohl anders ausgegangen.“ meinte auch Vorsitzende Ilona Pollmer nach dem Spiel. Aber so kam es wie es kommen musste, nicht die Bärinnen zogen auf drei Tore davon, sondern die Gäste erzielten 3:45 Minuten vor Ende des Drittels den Anschlusstreffer.

 


Und es kam noch dicker, nur 44 Sekunden nach dem zweiten Seitenwechsel konnten die Memmingerinnen in Überzahl den Ausgleich erzielen. In der Phase um die zweite Pause kassierten die Bärinnen zu viele Strafzeiten und man merkte ihnen den kräfteverschleiß langsam aber sicher an. Doch wer die Bärinnen kennt, der weiß auch, dass sie sich und den Sieg niemals aufgeben. Selbst nachdem sie nach 46:31 Minuten -wieder in Unterzahl- das 2:3 hinnehmen mussten gaben sie sich nicht geschlagen und stemmten sich noch einmal mit aller Macht gegen die drohende Niederlage. Doch leider ohne Erfolg. Die ECB-Damen hatten zwar in den letzten zehn Minuten noch einige gute Möglichkeiten, konnten dabei aber die Scheibe nicht mehr im Tor der Gäste unterbringen, so dass diese am Ende mit 3:2 die Oberhand behalten konnten.


 
Die Geschichte des Sonntagsspieles ist eigentlich schnell erzählt. Es war von Beginn an wieder viel Tempo im Spiel beider Mannschaften. Doch leider fingen sich die Bärinnen früh zwei dumme Gegentore (6:55 und 8:42 Minuten) und gerieten nach 13:10 und 15:22 gespielten Minuten gar mit 0:4 in Rückstand. „Nach dem zweiten Gegentor war ein Bruch in unserem Spiel.“ so Bruns. Die Bärinnen brauchten die Pause erst einmal um sich wieder zu sammeln. „Im zweiten Abschnitt haben wir das wieder deutlich besser gemacht.“ fand auch die Langzeitverletzte Kira Kanders. Resultat daraus war der sehr schön herausgespielte Treffer von Nina Ziegenhals, die nach einer tollen Kombination über Celina Belo und Hayley Masters mit einem sehenswerten Schlagschuss das 1:4 erzielen konnte (31:11 Minuten).

 

 

Doch die Memmingerinnen stehen nicht um sonst an der Tabellenspitze, nutzten die sich ihnen bietenden Gelegenheiten eiskalt aus und konnten noch vor der Pause (36:47 und 39:38 Minuten) auf 1:6 davonziehen. Im Schlussdrittel konnte zwar Hayley Masters, nach einem erneuten Gegentreffer, noch ein Tor für die Bärinnen erzielen (54:42 Minuten), am Ende stand aber ein klares 2:9 auf der Anzeigetafel. Die Gäste gewannen verdient, das Ergebnis vom Sonntag spiegelt aber sicherlich nicht das Spiel wieder.

 


„Ich bin keineswegs unzufrieden mit unserem Wochenende.“ sagte Trainer Robert Bruns nach dem Spiel. „Ich bin vielmehr zufrieden mit den Spielen. Das Auftreten, der Einsatz und Wille hat mich positiv gestimmt. Auch dass wir trotz des doch deutlichen Rückstandes nicht aufgesteckt haben und weiter Gas gegeben haben.“

 


Weiter geht es dann für die Bärinnen am kommenden Wochenende mit den Auswärtsspielen bei den Mad Dogs aus Mannheim. Gespielt wird am Samstag um 19.30 Uhr und am Sonntag erst um 17.00 Uhr.




Bergkamen

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