Bayernliga - EHC Waldkraiburg muss nach Peißenberg und Nürnberg

Waldkraiburg(Bayernliga-Waldkraiburg) Ehe sie sich für knapp zwei Wochen aus der Meisterschaft zurückziehen, haben die „Löwen“ vom EHC Waldkraiburg am Wochenende noch zwei interessante Auswärtsspiele vor der Brust. Am Freitag muss der Tabellenführer zum Vierten nach Peißenberg (Beginn: 19:30 Uhr), am Sonntag geht es zum EHC-Duell nach Nürnberg: Ab 18:45 Uhr wartet der EHC 80 Nürnberg dann auf das Team von Trainer Rainer Zerwesz.

 

Das „Projekt: Jugend forscht“ haben sie in Peißenberg in dieser Saison ausgerufen- zumindest meinte das der ein oder andere Spieler der „Eishackler“ im vergangenen Sommer scherzhaft. So ein wenig trifft diese Einschätzung auch zu, denn im Pfaffenwinkel hat sich personell einiges getan. Vier Spieler aus dem eigenen Nachwuchs wurden in der Seniorenmannschaft integriert und auch die restlichen Zugänge wie Verteidiger Andreas Pfaff (zuletzt inaktiv, davor in Bad Tölz), der amerikanische Stürmer Ryan Bohrer (Canisius Golden Griffins, Atlantic Hockey League) oder die Angreifer Patrick Feistle (SC Forst) und Maximilian Malzatzki (EC Peiting) sind allesamt noch keine 25 Jahre alt.

 

Das passt ins Bild, denn im Schnitt haben die „Eishackler“, die seit diesem Jahr vom Kanadier Randy Neal trainiert werden, die drittjüngste Mannschaft der gesamten Bayernliga. Angeführt werden die „Jungspunde“ vom in Waldkraiburg noch gut bekannten Florian Barth, der die besten Voraussetzungen besitzt, die Peißenberger „Rasselbande“ erfolgreich durchs bayerische Eishockeyoberhaus zu leiten- schließlich ist der 30-Jährige als Lehrer schon von Berufswegen dafür bestens geeignet. Doch auch sportlich geht Barth voran, ist mit zehn Toren in zehn Spielen erfolgreichster Torjäger und hinter Kontingentspieler Bohrer (18 Punkte) zweitbester Scorer (7 Vorlagen) des TSV. Allerdings konzentriert sich bei Peißenberg nicht alles auf  den doppelten „B-Sturm“ Barth und Bohrer, das gesamte „Projekt: Jugend forscht“ ist höchst erfolgreich unterwegs: In den zehn bisherigen Saisonspielen holten die „Eishackler“ sechs Siege und stehen mit 18 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz.

 



 

Das zweite Auswärtsspiel des Wochenendes bestreiten die „Löwen“ aus der Industriestadt am Sonntag beim EHC 80 Nürnberg. Hier gab es auf der Trainerposition die wohl größte Veränderung, denn den Job des früheren Waldkraiburgers Sergej Hatkevitch hat seit diesem Sommer Torhüter Tobias Güttner als Spielertrainer inne. Der Kader, der im Vorjahr nach der Hauptrunde 14. war und nach der Abstiegsrunde in die Play-Downs musste, ist zum Großteil zusammen geblieben. Mit Torhüter Luca Feitl, den Verteidigern Michael Hain, Roman Schreyer und Tobias Vogel sowie den Angreifern Patrick Billinger, Martin Oertel und Hannes Körber sind sogar einige neue Akteure ins Team gestoßen. Ihr Image als Punktelieferant-in der letzten Saison gewann der EHC 80 in 26 Hauptrundenspielen nur vier Mal, im Vorjahr in 24 Partien zwei Mal- wollen die Mittelfranken in dieser Saison ablegen. Einen Sieg gab es in dieser Spielzeit in acht Begegnungen zwar noch nicht zu feiern, doch hatten die 80er den ECDC Memmingen schon am Rande einer Niederlage (2:3-Niederlage erst nach Penaltyschießen) und auch am letzten Sonntag setzte sich Peißenberg  gegen die Nürnberger Gäste erst nach den Penalties mit 5:4 durch.

 

Gerade auf Auswärtsspielen treten die EHCler oft personelle stark dezimiert an und somit sollten die Waldkaiburger auch trotz des letzten Tabellenplatzes, den Nürnberg belegt, gewarnt sein. Denn im Heimspiel gegen den Tabellenführer wird Spielercoach Tobi Güttner, der selbst zu einem der besten Keeper der Liga gehört, alles aufbieten, was er kann. Der EHC Waldkraiburg kann jedoch personell auch wieder mehr aufbieten: Lukas Wagner, der nach überstandener Grippe am letzten Wochenende noch zur Sicherheit pausierte, wird wieder dabei sein und auch Philipp Spindler ist nach Krankheit wieder mit an Bord. Rainer Zerwesz wird es begrüßen, denn Punkte müssen die „Löwen“ holen, wenn sie die Tabellenführung behaupten wollen- im Augenblick haben sie zwar sechs Punkte Vorsprung auf den Zweiten Höchstadt, doch in einer Woche pausieren sie komplett und die Konkurrenz kann ihnen wieder auf den Pelz rücken.

 


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