Bayernliga - Topspiel-Wochenende für den EHC Waldkraiburg

(Bayernliga-Waldkraiburg) Der siebte und achte Spieltag der Eishockey-Bayernliga haben es für die „Löwen“ aus der Industriestadt in sich: Am Freitag muss der noch ungeschlagene Tabellenführer zum Zweiten im Tableau nach Höchstadt (Beginn: 20:00 Uhr), am Sonntag kommt dann mit dem ECDC Memmingen das zweite Team neben Höchstadt, das vor der Saison als absoluter Titelfavorit gehandelt wurde. Die Partie gegen die „Indians“ beginnt zur gewohnten Waldkraiburger Eishockeyzeit um 17:15 Uhr.

Memmingen, Höchstadt, die „Löwen“ und Miesbach- diese Mannschaften nannten die meisten Experten im Sommer, wenn gefragt wurde, wer sich in dieser Saison wohl die Hauptrundenmeisterschaft sichern würde. Mit zwei dieser drei Gegner muss sich das Team von Rainer Zerwesz an diesem Wochenende messen und gleich der Freitagsgegner hat es in sich. Höchstadt hat sich lediglich am ersten Spieltag nur in Landsberg geschlagen geben müssen (4:6), in der Folge sammelte die Truppe von Spielertrainer Daniel Jun, der seit Jahren zu den stärksten Spielern der Liga zählt, fünf Siege am Stück:

 

Dabei gewannen die „Alligators“ ihre Heimspiele teils deutlich gegen Nürnberg (6:1), Mitfavorit-Memmingen (4:1) und Moosburg (4:2), auch in Miesbach (3:2) und Peißenberg (4:3) holten die Mittelfranken die volle Punktzahl. Es wird das Spiel des stärksten Heimteams gegen die erfolgreichste Auswärtsmannschaft und die „Löwen“ werden sich im Vergleich zu den Vorwochen steigern müssen, wollen sie ihren Platz an der Tabellenspitze verteidigen. Denn zwar gewannen die Industriestädter bisher am Ende alle ihre Partien, doch hätte es beispielsweise in Dorfen (3:2), Germering (3:2 nach Penalty-Schießen) oder zuhause gegen Lindau (6:4) auch anders ausgehen können. EHC-Coach Rainer Zerwesz war mit der Spielweise und der Laufbereitschaft auch alles andere als zufrieden und stellte zuletzt beim 3:2-Sieg gegen Landsberg um. Doch nur wenn alle Spieler gemeinsam an einem Strang ziehen und sich keiner von seinen verletzten Eitelkeiten beeinflussen lässt, können diese Umstellungen auch in Höchstadt möglicherweise zum Erfolg führen.

 

 



 

So lautet auch am Sonntag die Devise, wenn mit den Memminger „Indians“ ein weiterer Titelaspirant seine sportliche Visitenkarte in Waldkraiburg abgibt. Den amtierenden Vizemeister hatte vor der Saison bereits jeder in der Liga auf dem Zettel und auch die Memminger selbst, scheinen sich inzwischen ernsthaft Gedanken zu machen, den Weg in die Oberliga Süd anzutreten – sofern es denn klappt mit der sportlichen Qualifikation. Zuletzt kehrte jedoch etwas Unruhe ein im Indianer-Tipi: Der langjährige Coach Joachim „Jogi“ Koch trat nach dem zweiten Spieltag nämlich zurück, als Grund wurden „unterschiedliche Auffassungen im Vereinsausschuss“ genannt; der erst im Sommer als Hauptamtlicher Nachwuchstrainer installierte Doug Kacharvich übernahm das Team und sollte die bis dahin makellose Bilanz fortsetzen.

Es kam jedoch anders, denn in den vier Spielen, die der ECDC seit dem Koch-Rücktritt absolvierte, holten die Indianer nur drei Punkte: Zwei beim 3:2-Sieg nach Penalty-Schießen gegen Nürnberg und einen bei der 4:5-Pleite in Moosburg am letzten Sonntag, ebenfalls nach Penalty-Schießen. Mit neun Punkten liegen die Favoriten derzeit auf dem sechsten Tabellenplatz, dies soll sich aber umgehend wieder ändern und so darf man damit rechnen, dass die Indianer am kommenden Wochenende wieder das Kriegsbeil ausgraben werden. Rainer Zerwesz und sein Team sind in jedem Fall gewarnt: „Memmingen darf man auf gar keinen Fall unterschätzen, ganz egal wie es im Augenblick bei ihnen läuft und wo in der Tabelle sie stehen.

Die Qualität im Kader ist unbestritten da und die „Indians“ haben auch in den letzten Jahren immer gezeigt, wie technisch und körperlich stark sie auftreten können“ so der 45-Jährige. Diesen starken Kader haben die Memminger im Sommer nochmals punktuell verstärkt: Mit dem Deutsch-Finnen Antti-Jussi Miettinen aus Herne und Jordan Baker aus Kanada, um die beiden prominentesten zu nennen. Wie in den Wochen zuvor sind die Waldkraiburger daher auch am Sonntag auf die Unterstützung ihrer Fans angewiesen, die den „Löwen“ auch am Topspiel-Wochenende die Daumen drücken und sie lautstark anfeuern.


Mehr Informationen über die Waldkraiburger Löwen finden Sie hier...

 

 

So lautet auch am Sonntag die Devise, wenn mit den Memminger „Indians“ ein weiterer Titelaspirant seine sportliche Visitenkarte in Waldkraiburg abgibt. Den amtierenden Vizemeister hatte vor der Saison bereits jeder in der Liga auf dem Zettel und auch die Memminger selbst, scheinen sich inzwischen ernsthaft Gedanken zu machen, den Weg in die Oberliga Süd anzutreten – sofern es denn klappt mit der sportlichen Qualifikation. Zuletzt kehrte jedoch etwas Unruhe ein im Indianer-Tipi: Der langjährige Coach Joachim „Jogi“ Koch trat nach dem zweiten Spieltag nämlich zurück, als Grund wurden „unterschiedliche Auffassungen im Vereinsausschuss“ genannt; der erst im Sommer als Hauptamtlicher Nachwuchstrainer installierte Doug Kacharvich übernahm das Team und sollte die bis dahin makellose Bilanz fortsetzen.

Es kam jedoch anders, denn in den vier Spielen, die der ECDC seit dem Koch-Rücktritt absolvierte, holten die Indianer nur drei Punkte: Zwei beim 3:2-Sieg nach Penalty-Schießen gegen Nürnberg und einen bei der 4:5-Pleite in Moosburg am letzten Sonntag, ebenfalls nach Penalty-Schießen. Mit neun Punkten liegen die Favoriten derzeit auf dem sechsten Tabellenplatz, dies soll sich aber umgehend wieder ändern und so darf man damit rechnen, dass die Indianer am kommenden Wochenende wieder das Kriegsbeil ausgraben werden. Rainer Zerwesz und sein Team sind in jedem Fall gewarnt: „Memmingen darf man auf gar keinen Fall unterschätzen, ganz egal wie es im Augenblick bei ihnen läuft und wo in der Tabelle sie stehen.

Die Qualität im Kader ist unbestritten da und die „Indians“ haben auch in den letzten Jahren immer gezeigt, wie technisch und körperlich stark sie auftreten können“ so der 45-Jährige. Diesen starken Kader haben die Memminger im Sommer nochmals punktuell verstärkt: Mit dem Deutsch-Finnen Antti-Jussi Miettinen aus Herne und Jordan Baker aus Kanada, um die beiden prominentesten zu nennen. Wie in den Wochen zuvor sind die Waldkraiburger daher auch am Sonntag auf die Unterstützung ihrer Fans angewiesen, die den „Löwen“ auch am Topspiel-Wochenende die Daumen drücken und sie lautstark anfeuern.

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