Eisbären Berlin siegen zum 6. Mal auswärts mit einem deutlichen 2:6 bei den Nürnberg Ice Tigers und kommen dem Ligarekord immer näher

 

PENNY-DEL (Nürnberg/HG)  In der Arena Nürnberger Versicherung empfingen die Ice Tigers heute den amtierenden deutschen Meister aus Berlin, der bis dato alle seine Partien in der Fremde für sich entscheiden konnte. Nürnberg war gewarnt und setzte auf seine Heimstärke, die sich in den beiden letzten bayerischen Derbys zugunsten der Franken ausgezahlt hatte. Welche Serie würde heute reißen? Schließlich verbuchten die Eisbären Berlin mit 6 zu 2 ihren 6. Sieg in Folge auf fremdem Terrain. Damit kamen sie der Rekordmarke der Adler Mannheim verdächtig nahe.

 

 

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(Foto: Birgit Eiblmaier)

 


Die Nürnberg Ice Tigers wirkten in den letzten beiden Wochen weitaus gefestigter als zum Saisonauftakt, was definitiv mit dem positiven Einfluss ihres Sportdirektors Stefan Ustorf zusammenhängt, der nun hinter der Bande zusammen mit Headcoach Kofler das Zepter schwingt. Einsatz gepaart mit Leidenschaft sind rechtzeitig zurückgekehrt ins Frankenland und mit dieser erfolgreichen Mischung wollte man heute Abend auch den Champion aus Berlin gehörig ärgern. Pikante Randnotiz: Jake Ustorf, der Sohn des Nürnberger Sportdirektors, läuft heute erstmals nach seiner Verpflichtung aus Freiburg für die Hausherren auf. Mit bereits 85 DEL2 Einsätzen brachte der Sprössling schon reichlich Erfahrung mit aufs Eis. Den heutigen Gegner kannte er bereits sehr gut, verbrachte er ja dort 8 wertvolle Jahre mit 3 Titeln.

 

Kofler: “Die Aufgabenverteilung ist wie vorher: ich bin weiter für das komplette Videostudium zuständig, für den Wechsel der Verteidiger, wir organisieren das Training zusammen. An der Bande sind wir auch sehr dynamisch unterwegs. Einen neuen Coach gibt es aber noch nicht trotz mehrerer Kandidaten. Stefan (Ustorf) wird sicher die richtige Entscheidung treffen. Meine Zeit wird irgendwann kommen. Erfahrung ist in der Liga sehr wichtig.

 

Ich möchte noch weiter lernen und besser werden. Mein Ziel ist Head Coach in dieser Liga in den nächsten Jahren zu werden. Der Trainerwechsel war ein Weckruf für das Team. Ich möchte dem Frank (Fischöder) meinen großen Dank aussprechen, denn er war der erste Gratulant nach den beiden Siegen; das zeugt von seinem tollen Charakter.”

 

Berlin avancierte zum Schrecken in ihren Auswärtsbegegnungen, welche sie allesamt erfolgreich gestalteten.  White, Boychuk und Veilleux waren in Bietigheim on Fire und legten den Grundstein für den Sieg. Der deutsche Meister schielte auf Platz 3 der Tabelle und wollte sein „on the road Erfolgsgen“ erneut ausspielen, um den nächsten Triumph vor fremdem Publikum zu feiern.

 

Tuomie: “Der Sieg in der CHL ist von großem Wert. Wir haben sehr gut gespielt, alles gut umgesetzt. Es war ein Confidence Muster mit 6 Toren. Es gibt kein Geheimnis für unsere Auswärtsstärke, wir haben eine Road Mentality, physisch und hart zu spielen. Primär wollen wir heute Abend gewinnen. In den letzten Spielen fand ich mich gut zurecht trotz fehlender Vorbereitung. Solange ich gut defensiv agiere, klappt es bestimmt auch bald vorne. Jeder steuert zum Sieg bei, ob es ein Check oder ein Block ist. Ich bin froh über meine Rolle in der Mannschaft.”

 

Nach nur 36 Sekunden schlugen die Eisbären sofort wieder zu in Person von Byron, nachdem die Nürnberger beim ersten Vorstoß scheiterten. Das war ein Auftakt nach Maß!  Nürnberg musste sich verständlicherweise etwas schütteln und kam dann auch besser in Schwung. Insbesondere ihr Goalgetter Sheehy kam schon bald auf Betriebstemperatur. Berlin setzte auf sein brandgefährliches Konterspiel. Mitte des ersten Drittels igelte sich Nürnberg vermehrt in der Berliner Zone ein und übte gehörig Druck aus. Friedrich und Fox verzeichneten kurz hintereinander gute Gelegenheiten, wobei sie aus Sicht der Gäste zu viel Raum vor dem Gehäuse von Niederberger hatten. Dieses Thema sprach Aubin im Powerbreak sicher an.

 

Boychuk scheiterte dann am hellwachen Treutle bei seinem Alleingang. Die Gäste arbeiteten an der Bande hart nach für einen weiteren Scheibengewinn und brachten dadurch das Nürnberg Gehäuse stets in Gefahr. „Turtle“ brauchte sich über mangelnde Beschäftigung bis dato nicht beklagen. Sheehy Pass auf Schmölz kam um Zentimeter nicht an, das war brisant für Niederberger. Beide Teams schenkten sich nichts, fuhren die Checks zu Ende und demonstrierten viel Zug zum Tor. Serge Aubins Ansage hatten sich seine Jungs wohl zu Herzen genommen, denn das fahrlässige Agieren ließ spürbar nach.

 



 

Nachdem sich die Franken hartnäckig vor dem Gäste Keeper festsetzten und die Eisbären nicht konsequent die Scheibe wegbrachten, nutzte MacLeoud diese Verwirrung in der 17. Spielminute eiskalt aus. Einen gefährlich abgefälschten Schuss vom Ex-Berliner Pföderl konnte Treutle gerade noch weglenken. Es war nun ein Match auf Augenhöhe mit Chancen hüben wie drüben. Veilleuxs Kelle hätte fast die erneute Führung für Berlin bedeutet. Ein letzter Schuss von Veilleux wurde eine sichere Beute für Treutle.

 

Mit einem leistungsgerechten Remis ging man in die Pause. Nach einem furiosen Start für Berlin konnte Nürnberg spät aber verdient ausgleichen. Es versprach eine hochinteressante Begegnung zu werden, die bisher statistisch ziemlich ausgeglichen war und bisher ohne jegliche Strafzeit auskam.

 

MacLeod: „We knew they would be coming out hard and fast, but we need to keep going and move on to the second period. We gotta go forward.“

 

Richer: „Momentan läuft unsere Top Reihe hervorragend, hatten auch etwas Glück. Am Dienstag machten wir zuhause den ersten Schritt in der CHL. Bisher haben wir nicht zu schlecht gespielt gegen München und Mannheim. Auswärts spielen wir einfacher und kompakter und das Umschaltspiel klappt sehr gut. Wir wollten in der Championsleague weiterkommen und die DEL gut repräsentieren, wobei unsere Gruppe sehr stark ist.

 

Die ersten beiden Spiele konnten wir wegen dem späten Trainingslager nicht so gut agieren, der Sommer war zu kurz für uns. Ustorf ist ein guter Mann, er kennt sich aus in Berlin, war Development Coach und Scout. Er ist ein Eishockey Fachmann, er kennt den Sport. Er hatte eine wichtige Rolle bei uns und macht hier einen guten Job hinter der Bande. Beide Funktionen auszuüben bedeutet viel Aufwand, Stress und viel Arbeit. Sein Trikot hängt ja bekanntlich unter der Halle in Berlin.  Man weiß nie, was passiert. Der Auswärtsrekord mit 7 siegen ist für uns kein Thema, mehr für die Journalisten. Statistiken sind nicht so wichtig, wir gehen von Spiel zu Spiel. Es ist schön, auswärts zu siegen. Es gibt kein Geheimnis, nur gute Vorbereitung vom Coach: wir warten auf unsere Chancen und sind kompakter. “

 

Im zweiten Drittel verbuchten die Hausherren den ersten gefährlichen Abschluss mit Stoa. Tuomie und Clark hatten im 2 auf 1 die Führung für die Gäste auf dem Schläger, machten aber zu wenig daraus. Berlin blieb dran und sorgte für Konfusion vor Treutle, auch der Rap Around hatte keine negativen Folgen. Kurze Zeit später musste Treutle erneut in höchster Not eingreifen bei einem weiteren Solo, dieses Mal von White.

 

Danach waren wieder die heimischen Ice Tigers an der Reihe mit gut vorgetragenen Angriffen. Berlin ließ aber nicht locker und Veilleux verpasst den finalen Abschluss, bis fast im Gegenzug Schmölz knapp verzog. Angriff schien bei beiden Teams die beste Verteidigung zu sein am heutigen Abend, der Vorwärtsdrang mit guten Spielfluss war auf beiden Seiten bemerkenswert.

 

MacLeod bei Nürnberg und White bei den Gästen konnten beide nicht verwerten. Es entwickelte sich ein Hochgeschwindigkeitsspiel, das fast keine Unterbrechungen aufwies. Dann entschied sich Wissmann für den Distanzschuss, der hinter Treutle einschlug. 33. Spielminuten waren absolviert. Die momentane Verwirrung nutzen die Berliner in Person von Noebels nur eine Zeigerumdrehung später mit dem Doppelschlag zur zwei Tore Führung.

 

Die Franken blieben unbeeindruckt und wollten den baldigen Anschluss, aber schon wieder waren es die Eisbären, die in der 36. Spielminute durch Veilleux sogar auf 1 zu 4 erhöhten. 3 Tore binnen weniger Minuten führte zur logischen Auszeit von Stefan Ustorf; es musste was passieren und mit ihrem ersten Powerplay könnten sie den ersten Schritt dazu machen. Reimers Abschluss war schon mal vielversprechend, der gleich danach wieder in Aktion war. Er wollte nun Verantwortung übernehmen! Dies war ein tolles Powerplay, das sicher Mut machte. Eine zweite numerische Überlegenheit folgte unmittelbar kurz vor Drittelende, die jedoch nichts einbrachte.

 

Berlin erspielte sich im Mittelabschnitt ein Übergewicht auch dank der fehlenden Kommunikation bei den Hausherren, die ihren Abwehrverbund nicht zusammenhalten konnten, da sie nicht nahe genug am Gegenspieler dran waren.

 

Noebels: „Wir sind sehr gut aus der Kabine gekommen, haben einfacher als im ersten Drittel gespielt. Es sind keine sogenannten cheap goals. Es ist immer schwer vors Tor zu kommen, egal gegen wen man spielt. Wir gehen eigentlich genauso wie zuhause ins Spiel. Wir wollen immer gut rauskommen und es dem Gegner schwer machen. Am Schluss haben wir zu viele Strafen genommen. Wir müssen nun gute 20 Minuten absolvieren und das Spiel nach Hause bringen.“

 

Im Schlussabschnitt musste Nürnberg wie die Feuerwehr aus der Kabine kommen, um schnell eine erste Antwort zu geben. Ihre restliche Überzahl bewirkte jedoch nichts Zählbares. Trotz des klaren Rückstands führten die Nürnberger in der Bully Statistik, was bisher nicht ihre Paradedisziplin war. Die Hausherren feuerten nun aus allen Lagen, doch Niederberger hielt die Führung fest. Reimer war nun ein Aktivposten. All das half aber nichts, denn ausgerechnet Pföderl machte mit seinem Treffer in der 46. Spielminute gegen seinen früheren Arbeitgeber alles klar in der Partie. Sein Zauberschuss schlug aus spitzem Winkel unhaltbar hinter Treutle ein.

 

Das dritte Powerplay für die Gastgeber musste nun zu einem Treffer führen, wollten die Franken noch den Hauch einer Chance aufs Zurückkommen zu wahren. Letztlich verstrich auch diese Gelegenheit und es blieben nur noch 12 Minuten Zeit für die Aufholjagd. Der erfolgreich verwertete Break Away von White in der 49. Spielminute ließ nun definitiv alle Optimisten verstummen. Nun wurde es erschreckend deutlich im Spielstand zugunsten von Berlin; nun ging es für die Gastgeber nur noch um Ergebniskosmetik.

 

Wenn es mal einen Rebound für die Ice Tigers gab, sprang aber der Puck in die falsche Richtung. Auch eine 3 auf 1 Konstellation konnten die Franken nicht ummünzen; das Glück war heute nicht auf ihrer Seite.

 

Kurz vor Ende der Partie durften die Eisbären mit der bis dato schwächsten Überzahl nochmals ran und ihre Quote verbessern; dafür bleiben ihnen die kompletten restlichen 4 Spielminuten Zeit, um das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben. 2 Minuten davon waren sie sogar mit zwei Mann mehr auf dem Eis, was die dezimierten Nürnberger tatsächlich mit einem Shorthander zur Verkürzung auf 2 zu 6 nutzten. Torschütze war 1 Sekunde vor der Sirene wieder MacLeod. Eisbären Goalie Niederberger war ob dieser vermeidbaren Nachlässigkeit überhaupt nicht begeistert und zerbrach sein Arbeitsgerät, denn seine Vorderleute agierten nicht mehr konzentriert genug.

 

Der amtierende deutsche Meister aus Berlin deklassierte letztlich aufmunterungsvoll kämpfende Nürnberger mit 2:6. Ihr Defender Wissmann verzeichnete mit seinen heutigen 4 Scoring Punkten ein perfektes Ergebnis für seine Verhältnisse. Nürnberg tritt auswärts am Sonntag, den 10.10.21 Augsburg an, während Berlin zuhause die Kölner Haie empfängt.

 

Wissmann: „Mit dem Ergebnis sind wir zufrieden. Wir sind nicht so gut gestartet, es war kein 6:2 Spiel heute. Wir haben noch Potenzial. Die Weichen wurden im 2. Drittel gestellt, es sind auch mal die abgefälschten Schüsse reingegangen. Keine Ahnung, wieso wir auswärts so gut sind, es ist halt oft so im Sport. Wir wollen am Sonntag zuhause den ersten Sieg holen, der Druck ist immer da auch als Titelträger. Drei Siege am Stück gibt uns jedenfalls Selbstvertrauen.“

 

Ustorf: „Tatsache ist, dass wir das Spiel im zweiten Drittel verloren haben. Wir haben uns heute auf ein track Speed eingelassen. Wir haben Chancen ausgelassen gegen eine extrem clevere Mannschaft von Berlin. Wir haben drei Tore von der blauen Linie bekommen, dreimal von dort Schüsse hergegeben, ohne dass jemand im Weg steht. Wir müssen jeden Tag hart arbeiten, müssen daraus lernen und werden analysieren. Wir haben den Preis dafür bezahlt. Wir dürfen nicht hoch und runter rennen, so kann man gegen einen top Gegner nicht bestehen. Unser neuer Coach wird voraussichtlich nächste Woche kommen. Lasst euch überraschen.“

 

10. Spieltag, 07.10.2021

Nürnberg Ice Tigers– Eisbären Berlin 2:6 (1:1|0:3|1:2)

 

Tore:

0:1 |01| Byron (Pföderl, Wissmann)

1:1 |17| MacLeod (Stoa, Bender)

1:2 |33| Wissmann (Streu, Clark)

1:3 |34| Noebels (Jensen)

1:4 |36| Veilleux (Boychuk)

1:5 |46| Pföderl (Wissmann)

1:6 |49| White (Hördler, Wissmann)

2:6 |60| MacLeod SH1

 

1. Drittel Statistik:    13:14 Schüsse, 12:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

2. Drittel Statistik:     15:15 Schüsse, 12:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:4

3. Drittel Statistik:     10:9 Schüsse, 5:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:2

 

Referees:   Kopitz (GER) / MacFarlane (USA)

 

Zuschauer:   3.011

 

Aufstellung:

 

Nürnberg: Treutle, Bodnarchuk, Parlett, MacLeod, Stoa, Reimer, Mebus, Welsh, Schmölz, Brown, Sheehy, Bender, Karrer, Fox, Ustorf, Kislinger, Pilu, Friedrich, Fleischer, Lobach.

 

Berlin: Niederberger, Ellis, Müller, Pföderl, Byron, Noebels, Wissmann, Hördler, Fiore, Boychuk, White, Depres, Jensen, Clark, Streu, Tuomie, Mik, Rossmy, Wiederer, Veilleux.

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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Amtierender Champion Berlin bezwingt Aufsteiger Bietigheim mit 2:4

 

PENNY-DEL (Bietigheim/HG)  In der EgeTrans Arena lud der Aufsteiger und Meister der DEL2 den amtierenden deutschen Meister der PENNY DEL zum Showdown. Es sollte ein spannungsgeladenes Match werden, in dem sich die Eisbären Berlin erst spät entscheidend absetzen und wertvolle 3 Punkte ergatterten. Erneut zeigte sich die Auswärtsstärke der Hauptstädter, die mit diesem Sieg auf Platz 5 vorrücken, während Bietigheim auf Rang 12 verharrt. Bisher gewannen die Berliner alle ihre 5 Partien in der Fremde, eine durchaus bemerkenswerte Performance.

 

 

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(Foto: Jan Simecek)

 


Weiß: „Wir wissen um unsere Qualitäten, viele unterschätzen uns. Wir haben viele gestandene DEL Spieler, auch einige mit del2 Erfahrung. Wir sind eine gute Truppe und das haben wir schon gezeigt. Es sind alles Typen, die gegen den Strom schwimmen. Wir verstehen uns gut, spielen gutes hartes Eishockey. Für uns zählt ganz klar der Klassenerhalt. Falls wir verletzungsfrei bleiben, sind auch die Pre Playoffs möglich. Wir haben auch einen guten zweiten Torwart. Berlin hat einen guten Trainer, zeigen eine gute Einstellung. Es wird Zeit, dass sie mal auswärts verlieren. Es ist ein besonderes spiel als ehemaliger Berliner, ich war im Ausbildungszentrum, kenne noch viele Leute. Ichhabe schon bei vielen Vereinen gespielt, das ist für mich kein Problem.“

 

Clark: „Our powerplay has not yet been producing. We have trouble playing with a lead at home vs. on the road. I like to have fun as I get older, it’s a gift for me. The main thing is to have a good work ethic and a good attitude. You need to go to the hard areas to score goals. As an underdog there is no pressure for them. We respect every opponent and want to get 3 points back home.“

 

Die Steelers gingen dank Mitch Heards Treffer in der 19. Spielminute in Führung und gestalteten somit das erste Drittel zu ihren Gunsten. Es war ein Überzahltreffer der Hausherren.  Sie profitierten auch von den beiden Strafzeiten der Gäste. Die Umschaltbewegung der Eisbären funktionierte recht gut.

 

Im Mittelabschnitt änderte sich das Bild und der deutsche Meister drehte die Begegnung binnen 2 Minuten durch die Treffer von Veilleux und Boychuk. Die Eisbären übernahmen nun das Kommando auf dem Eis. Nichtsdestotrotz blieben die Steelers am Drücker und hatten durch Zientek kurz vor der Sirene eine Riesenchance. Kojos Bankstrafe wegen Spielverzögerung gegen Ende des Drittels hatte keine weiteren Folgen für die Hausherren.

 

Im dritten Drittel bauten die Eisbären ihre Führung durch ein Tor von Byron in der 54. Spielminute auf 1:3 aus. Nur 90 Sekunden später kam Bietigheim erneut heran und Ranford verkürzte auf 2 zu 3. Heard hatte die große Gelegenheit zum Ausgleich. Nach zähem Hin und Her veredelte Matt White in der 58. Spielminute mit dem 2:4 diese Partie für den Champion der PENNY DEL.

 

Letztlich war es aufgrund der Torschuss Statistik ein verdienter Erfolg für die Eisbären Berlin, die hier mit 38 zu 25 Abschlüssen klar die Nase vorn hatten.

 

Ranford: „I thought we played well. We made some adjustments. After the second goal we had a little bit of life, then we were a bit unlucky but we played well as a team.”

 

Wiederer: “Auswärts bisher makellos, wir müssen nun versuchen, auch zuhause so spielen. Es war eine sehr konstante Auswärtsleistung und am Schluss auch ein verdienter Sieg.“

 

 

Bietigheim Steelers – Eisbären Berlin 2:4 (1:0|0:2|1:2)

 

Tore:

1:0 |19| Heard PP1

1:1 |27| Veilleux (Rossmy, Wiederer)

1:2 |29| Boychuk (White, Hördler)

1:3 |54| Byron (Depres, Noebels)

2:3 |55| Ranford (Hauner, Kojo)

2:4 |58| White (Fiore)

 

Schiedsrichter: Bruggeman (USA) / Schukies (GER)

 

Zuschauer: 3.082

 

1. Drittel Statistik:       12:13 Schüsse, 16:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:4

2. Drittel Statistik:         5:12 Schüsse, 9:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0

3. Drittel Statistik:        8:13 Schüsse, 9:13 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

 

Aufstellung:

 

Bietigheim: Brenner, Braun, Prommersberger, Sheen, Stretch, Jasper, Schoofs, Schule, Ranford, Heard, Hauner, Kojo, Renner, Zientek, McKnight, Preibisch, Martinovic, Kneisler, Weiß, Kuqi.

 

Berlin: Niederberger, Ellis, Müller, Pföderl, Byron, Noebels, Wissmann, Hördler, Fiore, Boychuk, White, Jensen, Mik, Clark, Streu, Tuomie, Depres, Rossmy, Wiederer, Veilleux.

 



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Straubing Tigers fehlt bei Niederlage in Wolfsburg die Durchschlagskraft

 

PENNY-DEL (Wolfsburg/MA) Den Niedersachsen gelang mit zwei Siegen ein perfektes Wochenende. Dem Sieg gegen München folgte ein mühevoller gegen die Straubing Tigers. Die wiederum ihrerseits im ersten und letzten Drittel das Spiel komplett beherrschten, jedoch erneut kein Kapital daraus schlagen konnten. Verschenkt hat man den möglichen Sieg, mit zu vielen Strafzeiten, im Mittelabschnitt. Straubing versuchte bis zum Schluss alles, steht aber erneut mit leeren Händen da.

 

 

(Foto: Citypress) Die Tigers zogen gegen die Grizzlys den Kürzeren

 


 

 

Spielverlauf:
Die Gäste hatten etwas mehr vom Spielverlauf im ersten Abschnitt. Durch gut strukturierte Angriffe sorgten sie zeitweise für viel Verkehr vor dem Tor. Die Grizzlys wurden gezwungen, im Aufbau ständig über die Außenpositionen zu kommen. Aber hier war oft an der gegnerischen Blauen Schluss. Als es doch einmal gefährlich wurde und DeSousa den Pfosten traf, bekam man postwendend das erste Gegentor.

Fabio Pfohl in seinem ersten Spiel nach der Verletzung: “Ich fühle mich gut, es ist schön nach acht Monaten wieder Eishockey zu spielen. Wir haben jetzt ein paar Minuten gebraucht um ins Spiel zu kommen, aber wir haben einen Gameplan und an dem halten wir fest.” Die Hausherren ließen auch zu Beginn des zweiten Drittels offensiv einige Fragen offen.

Hier konnte nur ein Powerplay helfen und mit freundlicher Unterstützung der Gäste, die gleich reihenweise in der Kühlbox Platz nahmen, konnten die Grizzlys das Spiel drehen. Zweimal war man im Mittelabschnitt in Überzahl erfolgreich. Straubing leistete sich ganze sechs Strafen und das brachte den Kapitän Sandro Schönberger richtig auf die Palme: “Mir fehlen einfach die Worte. Wir spielen so unreif. Da sind zu viele Passagiere an Bord bei uns und nicht jeder geht da hin, wo es weh tut. Jetzt gibt es erst einmal eine Ansage und dann ist noch alles drin.” 

Und die Tigers steckten keineswegs auf. Im letzten Abschnitt gab es nur Einbahnstraßeneischockey für die wenigen Zuschauer zu sehen. Doch das Maximale, was dabei heraussprang, war ein Pfostentreffer der Niederbayern. Wolfsburg beschränkte sich nur noch auf das nötigste und die Straubinger rannten ein ums andere mal umsonst an. Die Gastgeber waren an diesem Abend sogar für die Konter zu schwach.

Dennoch reichte es für die Grizzlys zu einem perfekten sechs Punkte Wochenende. Auf den Punkt gebracht kann man sagen, dass die Tigers das Spiel im Mittelabschnitt herschenkten. Genau hier bekamen sie alle ihre zwölf Strafminuten. Die nächste Möglichkeit für die Gäubodenstädter an Punkte zu kommen, lauert am kommenden Sonntag zu Hause gegen Krefeld, denn am Freitag haben die Tigers erst einmal eine Verschnaufpause.  

 

 


 (Foto: Citypress) Eine harte Landung gab es für die Niederbayern in Niedersachsen 

 

Stimmen zum Spiel: 

David Elsner: “Momentan bekommen wir im Kopf nichts auf die Reihe. Schwierig zu sagen, woran es liegt. Am Freitag gegen die Steelers war es ähnlich. Wir müssen uns jetzt immer wieder das Vertrauen geben und positiv bleiben.”

Ryan Button: “Es war ein gutes Spiel von beiden Teams. Solche Spiele, in denen wir nicht den Ton angeben, aber trotzdem gewinnen, sind für uns als Team enorm wichtig. Unser Powerplay hat heute sehr gut funktioniert und wir konnten die beiden Tore dabei erzielen.”

 

Torfolge:
0:1 (15.) - Schönberger setzte hinter dem Tor energisch nach und dann ging es einfach zu schnell für die komplette Hintermannschaft der Grizzlys. St. Denis mit dem Direktpass zu Andy Eder und der ließ sich im Slot nicht zweimal bitten. 1:1 (32.) - In Überzahl prallte der Schuss von Button von der Bande weg vor das Tor und Spencer Machacek reagierte am schnellsten zum Ausgleich. 2:1 (34.) - Noch leichter hatten es die Gastgeber beim Führungstreffer. Mit zwei Mann mehr auf dem Eis traf Melchiori von der Seite, weil Karhunen, im Tor der Tigers, einen zu weiten Weg auf die andere Seite hatte. 

 

Spiel vom 03.10.2021
Grizzlys Wolfsburg - Straubing Tigers: 2:1 (0:1 | 2:0 | 0:0)

Tore:

0:1 |15.| Eder (Schönberger, St. Denis) 

1:1 |32.| Machacek (Button, Furchner) - PP1
2:1 |34.| Melchiori (DeSousa) - PP2

Schiedsrichter: Kopitz / MacFarlane / Cepik / Merten

Strafzeiten:
Grizzlys Wolfsburg: 8
Straubing Tigers: 12

 

Zuschauer: 1.429

 



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Augsburg gewinnt mit zwei Toren von Payerl gegen Schwenningen

 

PENNY-DEL (Augsburg/CD) Die Augsburger konnten das Heimspiel gegen die Schwenninger Wild Wings mit einem Doppelpack von Adam Payerl mit 4:2 gewinnen, für die Panther trafen noch Brady Lamb und Bradley McClure. 

 

 

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(Foto: Dunja Dietrich)

 


Nach der 0:5 Pleite bei den Fischtown Pinguins am Freitag Abend, mussten die Panther heute liefern und den 4.096 Fans im Curt-Frenzel-Stadion ein anderes Auftreten präsentieren. Dies gelang auch, denn von Beginn an war das Team Mark Pederson spielbestimmend und konnte sich im ersten Drittel einen klaren Chancenüberhang erspielen. Der Torhüter Olivier Roy war in den ersten zwanzig Minuten praktisch "arbeitslos".

 

Die Führung für die Fuggerstädter erzielte Brady Lamb (18.) bei nummerischer Überlegenheit. Zuvor hatte der Kanadier schon einmal getroffen, jedoch wurde das Tor von den Referees nicht anerkannt. 

 

Im Mittelabschnitt waren die Hausherren bis zur Mitte des Spiels weiterhin im Vormarsch und konnten erneut im Powerplay mit dem 2:0 durch Adam Payerl, aus der Drehung unhaltbar für Cüpper die Führung ausbauen. Mit diesem Rückstand schienen aber die Schwarzwälder aktiver zu werden und kamen danach zu den ersten Chancen. Mit einem dreckigen Tor, einem "Nuckelpuck" von Marius Möchel, der durch die Schoner von Roy rutsche wurde das Spiel wieder spannend. In der Schlussphase des zweiten Drittels lag der Ausgleich praktisch in der Luft. 

 

Das letzte Drittel hatte es dann in sich, zuerst sah es so aus, als ob der Spielfluss verloren gegangen sei, doch dann hämmerte Travis Turnbull (5. Saisontor) im Powerplay die Scheibe zum 2:2 Ausgleich (50.) in die Maschen. Zuvor hatte Marvin Cüpper mit einem Big Safe im Liegen mit der Fanghand gerettet. Es vergingen weniger als 60 Sekunden dann traf Adam Payerl (4. Saisontor) freistehend in der Mitte vor Cüpper unhaltbar zur erneuten Führung. Diese brachten die Hausherren über die Zeit, im Gegenteil McClure traf noch ins leere Tor zum 4:2 Endstand. 

 

Mit dieser Niederlage bleiben die Schwenninger das Schlusslicht der DEL und die Augsburger konnten zwei Plätze gut machen. 

 

 

Stimmen zum Spiel:

Maxi Hadraschek: "Wir haben ein ganz gutes Spiel gemacht, aber zu viele Strafen genommen und so hat es nicht ganz gereicht. Auch mit der Chancenverwertung können wir nicht zufrieden sein."

 

Adam Payerl: "Es war wichtig heute zu Hause zu gewinnen. Es fühlt sich natürlich gut an, wenn ich die Mannschaft so unterstützen kann."

 

 

3. Oktober 2021
Augsburger Panther - Schwenningen Wild Wings 4:2 (1:0|1:1|2:1)

Tore:
1:0|18.|Brady Lamb (Stieler, Saponari) PP
2:0|23.|Adam Payerl (McClure, Graham) PP
2:1|35.|Marius Möchel (Turnbull)
2:2|50.|Travis Turnbull (Ramage, Spink) PP
3:2|51.|Adam Payerl (Stieler, Clark) 
4:2|60.|Bradley McClure (Stiehler, Lamb) Emptynet

 


Zuschauer:
4.096

 



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Mit Sondertrikot in Farben der Nationalmannschaft zu 3 Punkten gegen Bremerhaven und Pietta auf Rang 3 der All Time Scoring List!

 

PENNY-DEL (Ingolstadt/HG)  In der Saturn-Arena waren heute Nachmittag die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven zu Gast, die vor zwei Tagen zuhause den Befreiungsschlag ohne Gegentor feierten. Ingolstadt war nach der Pleite in Nürnberg gefordert, um an den Top 6 dranzubleiben und wollte sich dort weiter festsetzen. Schließlich zwang Ingolstadt in einem hochklassigen Match die Gäste aus dem hohen Norden mit 4 zu 2 in die Knie.

 

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(Fotoquelle Jürgen Meyer)

 


Die Panther aus Ingolstadt präsentierten sich im Freitagsderby gegen Nürnberg sehr fahrig und löchrig im Abwehrverbund. Diese und andere Mängel galt es gegen Bremerhaven von Beginn an zu beheben und schleunigst in die Erfolgsspur zurückzukehren und ihre schlechte Bilanz gegen den heutigen Gegner aufzupolieren. Mit ihrem Sondertrikot in den Farben der Nationalmannschaft passend zum Tag der deutschen Einheit wollten sie schon mal mal eine optische Hommage aufs Eis zaubern; dabei sollte an die großen Erfolge bei der letzten WM und Olympia erinnert werden. Eine Parallele zu ihren letztjährigen erfolgversprechenden Neonfarbenen Jerseys war durchaus zu erkennen.

 

Mitchell: “Wir haben einige Baustellen, aber es ist noch kein Weltuntergang, denn wir waren öfters auswärts unterwegs. Wir haben nur einmal nach 60 min. gewonnen, unser Unterzahl ist weit unten, das Powerplay ganz akzeptabel, aber wir kassierten bereits 6 Tore in eigener Überzahl. Alles beginnt im Training: man spricht auch von der sogenannten accountability, d.h. ich gebe den Hinweis auf Scheibenverluste, insbesondere auch von Schlüsselspielern. Problem ist unser Puck Management plus fehlende Leidenschaft manchmal, das ist nicht akzeptabel, das müssen wir verbessern. Ich hatte kürzlich einen Fanstammtisch mit Spielern: mein Wunsch ist es härter zu arbeiten als jeder Gegner für die nächsten 50 Matches. Das ist meine Erwartung, aber das ist bisher nicht gelungen. Außerdem müssen wir 60 min. spielen und konstant unsere Leistung abrufen. Schließlich müssen wir aus unseren vielen produzierten Chancen auch Tore erzielen. Das hebt das Selbstvertrauen.”

 

Bremerhaven deklassierte die Augsburger Panther nach allen Regeln der Eishockey Kunst und befand sich ganz klar im Aufwind. Maxwells Shutout motivierte das Team um Headcoach Popiesch sicherlich noch zusätzlich, um wichtige Zähler zu entführen. Positiv war sicherlich auch die bisherige Bilanz in Ingolstadt: von den letzten 10 Begegnungen konnte Fischtown sechsmal als Sieger vom Eis gehen.

 

Vikinstad: „Es ist nicht so einfach für mich trotz des großen Namens durch meinen Vater. Ich gebe mein Bestes, habe hier eine gute Rolle in Bremerhaven: ich bekomme viel Eiszeit, spiele Überzahl und viel 5 gegen 5. Der Unterschied zur norwegischen Liga: hier wird schneller gespielt, alles ist ein bisschen größer. Nötig ist heute ein gutes Skating, viel Offensivkraft, gutes Forechecking und auf letztes Spiel aufbauen.“

 

Anfangs setzten die Gäste aus dem hohen Norden die besseren Akzente, aber mit ihrem ersten Vorstoß fälschte Soramies in der 2. Spielminute die Scheibe unhaltbar für Maxwell ab. Unter den Augen seiner Eltern war dieser Treffer für den Torschützen Balsam auf die Seele. Diese frühe Führung gab den Hausherren die nötige Sicherheit nach dem schwachen Auftritt in Nürnberg. Vielleicht trug das heutige Spezialtrikot mit dazu bei, dass die Panther aufblühten, denn jeder Akteur bekam auch seinen eigenen Flaggen Badge mitaufgenäht; ein Schuss Stolz war hier sicher auch mit dabei.

 

Bremerhaven kam nun auch besser in Schwung und erarbeitete sich Gelegenheiten. Ingolstadt agierte mit einem 1-3-1 System bei sicherem Puckbesitz. Es war gewöhnungsbedürftig für die Fans, die eigene Mannschaft mit diesem Sondertrikot zu sehen. Nach verpufftem Powerplay der Gäste hatte Urbas mit seinem Move den Ausgleich fast auf dem Schläger, doch ein Schlenker womöglich zu viel gemacht. Kurz danach durfte Bremerhaven wieder mit einem Mann mehr ran und fand schnell in die Aufstellung, doch Aubry hatte Pech mit einem Konter. Sekunden vor Ablauf der Strafe lag dann die Scheibe hinter Reich im Tor, was aber den Videobeweis hervorrief: nach Prüfung eines eventuellen Torraumabseits wurde letztlich auf ein gutes Tor entschieden. Krogsgaard war in der 16. Spielminute der Torschütze für die Gäste.

 

Nun wollte Bremerhaven sofort nachsetzen und hatte seine Chancen, vor allem Urbas kam nun auf Betriebstemperatur und Mauerman wurde quirliger vor dem Kasten von Reich. Bourque hatte gute Erfahrungen mit dem heutigen Gegner in seiner Zeit in München gemacht, dies sollte seinem heutigen Arbeitgeber helfen. Wagners Schuss war für Maxwell kaum zu sehen und 20 Sekunden vor Drittelende ging Ingolstadt erneut in Führung durch einen Abfälscher von DeFazio, der perfekt von Marshall in Szene gesetzt wurde. Urbas vergab mit der Sirene nochmals eine Top Chance und danach wurden noch etliche Strafminuten auf beiden Seiten verteilt.

 

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(Foto Jürgen Meyer) 

 

Es war eine abwechslungsreiche Partie, in der sich beide Mannschaften gute Chancen erspielten. Hier war noch viel drin im Match. Mit einem recht frühen und einem sehr späten Tor nahmen die Hausherren eine knappe Führung in die Pause mit. Soramies: „Das Tor war sehr gut, hat lange auf sich warten lassen. Wichtig ist aber, dass wir ein gutes Match zeigen. Wir müssen aufpassen, nicht zu viele unnötige Strafen zu nehmen, denn Bremerhaven nutzt sowas normalerweise aus.“

 

Im zweiten Drittel durfte Fischtown in Überzahl starten, doch dabei konnten Jeglic und Urbas als wesentliche Faktoren nicht mitwirken wegen ihrer Strafen. Eine Glanzparade von Reich verhinderte das Remis nach der Chance von Mauerman. Dann stand Powerplay bei den Panthern an und in dieser Disziplin waren sie in der 24. Spielminute erfolgreich in Person von Warsofsky, der mit seinem ersten Saisontor seine ‚Nationalfarben‘ mit 3 zu 1 in Front brachte.

 

Das heutige Abwehrverhalten war wesentlich besser bei den Hausherren, auch wenn es ab und zu schlimme Abspielfehler zu bemängeln gab, die den Gegner unnötig ins Spiel brachten. In der 28. Spielminute pflückte Storm die Scheibe mit dem Schläger zwar herunter, doch die Schiedsrichter bemühten wieder den Videobeweis: sein Schläger war zu hoch und es wurde in diesem Fall zurecht auf kein Tor entschieden. Glück für Bremerhaven, denn so blieben ihnen noch alle Möglichkeiten und Eminger zielte danach knapp daneben.

 

Fesers Sahne Pass auf Storm war genial, doch Maxwell hatte mit einem Monster Save was dagegen. Die Gäste waren im Mittelabschnitt sehr zielstrebig im Spiel nach vorne. Ihre Paradereihe zauberte nun vor dem Kasten vor Reich. Ingolstadts Marshall zeigte eine bärenstarke Leistung mit viel Zug zum Tor; seine bisherigen zwei Assist Punkte gaben ihm Recht. Im 3 auf 1 Konter wurde zu kompliziert agiert, doch der Gäste Keeper stand weiterhin im Mittelpunkt des Geschehens. DeFazio konnte ein schönes Zuspiel von Hüttl nicht verwerten. DeFazios Vater wies eine interessante Vita auf mit seinem Einsatz bei den Pittsburgh Penguins. Auf der anderen Seite rettete Reich mit seiner Glanztat. 

 

Nun brach wieder die Schlussminute des Drittels an und schon im ersten Abschnitt wurde dies für die Gäste zum Problem. Aber nun wurde dies nicht von den Hausherren bestraft. Somit nahm Ingolstadt eine zwei Tore Führung mit ins Schlussdrittel. Bisher machte die Effizienz im Powerplay den Unterschied in der Begegnung. Lutz: „Wir haben gute Chancen und werden weiter hart arbeiten. Hoffentlich geht noch einer rein. Bisher haben die letzte Konsequenz und Härte etwas gefehlt.“

 

Im Schlussabschnitt kam Bremerhaven mit Schwung heraus, doch Wagner ging entschlossen dazwischen. In der 43. Spielminute gelang Stowasser der schnelle Anschlusstreffer, wobei die Scheibe etwas unglücklich über Reich hinwegtrudelte. Die Kunst im Eishockey bestand ja darin, immer schon dort zu sein, wo der Puck letztlich sein würde; diese Weisheit stammt von Wayne Gretzky. In dieser Partie hielt sich Ingolstadt weitgehend am Game Plan und war konsequent nah am Mann dran. Moore vergab eine Riesenmöglichkeit, denn Reich, der schon im ersten Drittel Turm in der Schlacht war, vereitelte sie souverän.

 

Die Fischtown Pinguins erhöhten nun den Druck und Dietz zielte knapp am Gestänge vorbei.  Die Gastgeber nahmen nun kurze Wechsel vor, mussten jedoch des Öfteren Icings in Kauf nehmen, was nicht Kräfteschonend war. Pietta verbuchte einen guten Abschluss, fand aber in Maxwell seinen Meister.

 

Nach einer vielversprechenden Gelegenheit für die Panther brachte Bourques hoher Stock sein Team 5 Minuten vor dem Ende in Bedrängnis. Diese brenzlige Situation überstanden die Hausherren und Popiesch dachte wohl über einen sechsten Feldspieler nach, denn die Crunch Time war schon längst angebrochen. Bourque verpasste das Empty Net Goal und die Gäste wahrten ihre Chance. Letztlich traf Pietta in der Schlussminute zum 4 zu 2 Endstand und schaffte Historisches: mit diesem Treffer katapultierte er sich nun auf Rang 3 der ewigen Bestenliste, jetzt vor Michi Wolf.

 

Schließlich schlug Ingolstadt dank der besseren Momente die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven mit 4:2. Die Gäste aus dem hohen Norden verpassten es, ihre vielen hochkarätigen Gelegenheiten in Tore umzumünzen. Ingolstadt empfängt am 07.10.21 die Red Bulls aus München, während Bremerhaven sich am Freitag in Iserlohn beweisen muss.

 

Stowasser: „Wir haben das Spiel nicht im ersten Drittel verloren. Wir waren bis zum Ende gut im Spiel drin, nutzten aber unsere Chancen nicht optimal. Wir hatten auch wenig Glück, wir müssen härter reinkommen in die Zone vor dem Goalie. Es geht nun direkt weiter nach Prag und dann geht’s zuhause gegen Iserlohn.“

 

Reich: „Es war heute sehr wichtig diese Antwort. Wir wollten unbedingt gewinnen, wir steigerten uns um 100%. Ich bin happy, wir müssen Konstanz zeigen und weiter so arbeiten. Jeder hat sich für den anderen geopfert, Schüsse geblockt. Wir haben uns ans System gehalten über die gesamte Spielzeit. Das zweite Tor von DeFazio war der game changer, das war enorm wichtig für uns.“

 

9. Spieltag, 03.10.2021

Ingolstadt Panther – Fischtown Pinguins Bremerhaven 4:2 (2:1|1:0|1:1)

 

Tore:

1:0 |02| Soramies (Marshall)

1:1 |16| Krogsgaard (Andersen, Friesen) PP1

2:1 |20| DeFazio (Marshall, Feser

3:1 |24| Warsofsky (Storm, Aubry) PP1

3:2 |43| Stowasser (Friesen)

4:2 |60| Pietta ENG

 

1. Drittel Statistik:       8:11 Schüsse, 7:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 10:4

2. Drittel Statistik:     10:11 Schüsse, 11:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:4

3. Drittel Statistik:        6:5 Schüsse, 6:5 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0

 

Referees:   Iwert / Kohlmüller

 

Zuschauer:   2.829

 

Aufstellung:

 

Ingolstadt: Reich, Bodie, Warsofsky, Bourque, Aubry, Simpson, Wagner, Marshall, Höfflin, Pietta, Soramies, Quaas, Jobke, DeFazio, Feser, Storm, Hüttl, Brune, Stachowiak, Henriquez-Morales.

 

Bremerhaven: Maxwell, Eminger, McNeill, Urbas, Jeglic, Verlic, Moore, Dietz, McGinn, Vikingstad, Uher, Krogsgaard, Stowasser, Andersen, Friesen, Mauerman, Kinder, Wahl, Lutz.

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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Krefeld nimmt Red Bull München einen Punkt ab - Ortega mit einem Doppepack

 

PENNY-DEL (Krefeld/RS) Bitte Die Krefeld Pinguine konnten eine zweimalige Führung gegen die Red Bulls aus München nicht über die Zeit bringen und verloren den Extra Punkt in der anschliessenden Verlängerung. Das entscheidende Tor für München erzielte Ortega, der heute mit einem Doppelpack einer der besten Spieler war.

 

 

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(Foto: Ralf Schmitt)

 


Krefeld mit gestärktem Selbstbewusstsein nach dem Sieg am Freitag in Schwenningen, obwohl München zu Hause gegen Wolfsburg verlor, galt der dreifache deutsche Meister als haushoher Favorit. Im Tor der roten Bullen stand heute der junge Frießinger anstatt aus den Birken. Sein Gegenüber Oleg Shilin, hatte im ersten Drittel gleich viel zu tun und konnte sich einige Male auszeichnen. Krefeld war in den ersten zwanzig torlosen Minuten mehr mit der Defensive beschäftigt. 

 

Bis zur 30. Minute blieb die Partie weiterhin ohne Eintrag auf dem Würfel, bis Krefeld durch Kulda die 1:0 Führung erzielen konnte. Der Lette erzielte sein erstes Saisontor nach feiner Vorarbeit von Lessio und Lucenius. Die Gäste waren durch den Rückstand gefragt und schalteten einen Gang höher. Frederik Tiffels traf dann auch zum Ausgleich (36.). Mit diesem Remis ging es in die zweite Drittelpause. 

 
Der KEV behielt seine defensive Spielweise bei und setzte durch Konter viele Nadelstiche. Mit diesen Möglichkeiten ging Schwarz-Gelb aber zu fahrlässig um, brachte es trotzdem fertig erneut in Führung zu gehen. Bergström traf (44.) nach überstandener Verletzung zur erneuten heimischen Führung im Powerplay. Bei einer Unterzahlsituation für die Gastgeber war es Ortega (49.), der erneut ausglich. Nach Protesten der Krefelder, insbesondere Torhüter Shilin, wurde nach Videobeweis der Treffer anerkannt.

 

Nach 60. gespielten Minuten gab es für beide Protagonisten jeweils einen Punkt und es folgte die Overtime. Kurz vor dem Ende der Verlängerung war es Ortega erneut im Powerplay mit seinem zweiten Treffer der den Extrapunkt für München sicherte. 

 


Spiel vom 03.10.2021
Krefeld Pinguine - EHC Red Bull München 2:3 n.V. (0:0/1:1/1:1/0:1)

 

Tore:
1:0 |30.|Kulda (Lucenius, Lessio)
1:1 |36.|F. Tiffels (Street)
2:1 |44.|Bergström (Jensen Aabo,Bracco) PP1
2:2 |49.|Ortega(Ehliz, Seidenberg) PP1
2:3 |65.|Ortega(Ehliz, Seidenberg) PP1

 

Zuschauer:

2433

 

Strafen: Krefeld 14 Minuten, München 6 Minuten

Hauptschiedsrichter: Benjamin Hoppe, Sirko Hunnius
Linienrichter: Christopher Hurtik, Dominic Kontny

 



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Iserlohn gewinnt verdient gegen Mannheim

 

PENNY-DEL (Iserlohn/MH) Am für Eishockey ungewöhnlichem Samstagabend trafen die Adler Mannheim am Seilersee auf die Iserlohn Roosters. Mannheim reiste mit 6 Siegen in Folge im Gepäck an, während die Roosters bisher vor allem mit ihrer Offensive begeistern konnten.

 

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( Foto Brockmann / Citypress )

 


 

 

Coach Pavel Gross musste im Vergleich zum Spiel gegen Köln am Donnerstag auf Tim Wohlgemuth und Nico Krämmer verzichten. Brückmann startete erneut im Tor. Der letzte Heimsieg der Roosters gegen Mannheim war im Dezember 2017.

 

 

Schon in den ersten Spielminuten entwickelte sich ein rasantes Spiel mit zahlreichen guten Möglichkeiten auf beiden Seiten, aber weder Jenike noch Brückmann konnte überwunden werden. Mitte des ersten Drittels beruhigte sich das Spiel etwas und beide Mannschaften legten etwas mehr Wert auf die Defensive. Ein Roosters Powerplay führte zum ersten Tor des Tages. Thomas Larkin hatte auf der Strafbank Platz genommen. Bailey‘s One Timer konnte Brückmann noch abwehren, allerdings genau auf den Schläger von Joe Whitney, der den Rebound zum 1:0 verwertete. Auch im weiteren Verlauf des ersten Drittels hatten die Iserlohner noch einige gute Möglichkeiten, konnten jedoch keinen zweiten Treffer nachlegen. Die Adler waren einige Male in Unterzahl und mit dem 0:1 Rückstand zur Pause gut bedient.

 


Bailey traf gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts in Überzahl zweimal Pfosten. Die Strafzeiten der Kurpfälzer nahmen auch im zweiten Drittel nicht ab. Das Spiel der Adler fand keinen Weg der Entfaltung, da man immer wieder in Unterzahl agieren musste. Jenike im Rooster Tor hatte somit wenig zu tun, während sein Gegenüber sein Team mit einige Rettungstaten im Spiel halten konnte. Schrecksekunde dann im Spiel. Nach dem Abpfiff prallte Plachta heftig mit einem Linienrichter zusammen, der benommen auf dem Eis liegen blieb und auf einer Trage vom Eis getragen werden musste. Gute Besserung! Aus heiterem Himmel der vermeintliche Ausgleich der Kurpfälzer durch Dawes, der aber nach Videobeweis zurückgenommen wurde. Die Adler waren nun voll im Spiel und entfachten viel Druck. Iserlohn überstand ein Unterzahl schadlos und die Zuschauer gaben wie gewohnt am Seilersee ebenfalls alles um ihr Team in dieser schwierigen Phase zu unterstützen. So schafften sie es in die Drittelpause.

 


Verhaltener Beginn im letzten Drittel. Tosto hatte die erste gute Möglichkeit auf den Ausgleich. Beiden Teams merkte man jedoch an, dass sie nun darauf Bedacht waren, möglichst weitere Strafzeiten zu vermeiden, insbesondere auf Adler Seite war dies wohl die weitere Marschroute. Im Spiel 5 gegen 5 waren die Mannheimer besser als die Männer vom Seilersee und konnten sich immer wieder Chancen erspielen. Das Tor bei 5 gegen 5 machte aber die Heimmannschaft. Schilkey setzte sich bei einem Konter im eins gegen eins durch und schlenzte den Puck über die Schulter von Brückmann. Gross musste nun alles nach vorne werfen und nahm kurz vor Schluss den Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Es blieb am Ende beim verdienten 2:0 Sieg für die Iserlohn Roosters.

 

 



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München verliert Spitzenspiel gegen Wolfsburg 2:3

 

PENNY-DEL (München/PM) EHC Red Bull München hat gegen die Grizzlys Wolfsburg mit 2:3 (1:1|1:1|0:1) verloren. Vor 2.030 Zuschauern erzielten Yasin Ehliz und Philip Gogulla die Münchner Tore im Spitzenspiel, das mit der ersten Heimniederlage in der PENNY DEL-Saison 2021/22 endete.

 

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(Foto: Citypress)

 


Die Red Bulls mit Zuwachs: Andrew MacWilliam und Justin Schütz kehrten nach überstandener Verletzung zurück ins Aufgebot. Don Jacksons Mannschaft kontrollierte das Spiel im ersten Drittel, passte aber einmal nicht auf: Spencer Machacek antizipierte einen Pass und vollendete seinen Alleingang zur Führung der Gäste (7. Minute). München drängte danach auf den Ausgleich – mit Erfolg: Ehliz fälschte einen Schuss von Patrick Hager zum 1:1 ab (14.).

 

Intensiv und schnell – das Duell war auch im Mittelabschnitt umkämpft. Zunächst glänzten die Defensivformationen beider Mannschaften, dann legten die Grizzlys vor: Nach exakt 32 Minuten fälschte Thomas Reichel zur erneuten Führung ab. Die Red Bulls reagierten mit Offensive auf den Gegentreffer. Austin Ortega hatte per Penalty die große Chance auf den Ausgleich, Grizzlys-Torhüter Dustin Strahlmeier reagierte aber stark (33.). Bei Gogullas platziertem Schuss war Strahlmeier chancenlos (37.) – 2:2 nach 40 Minuten.

 

Im letzten Drittel erhöhten die Münchner den Druck. Besonders gefährlich: Die Reihe um Ben Street, Frederik Tiffels und Trevor Parkes. Wolfsburg rettete sich aber ohne Gegentor in die Schlussphase und erzielte in der 58. Minute den entscheidenden Treffer: Anthony Rech vollendete einen Konter und besiegelte die erste Heimniederlage der Red Bulls in dieser PENNY DEL-Saison.

 

Patrick Hager: „Wir hatten viele Chancen, waren aber nicht konsequent genug. Dadurch haben wir sie lange im Spiel gehalten.“

 

Endergebnis 
Red Bull München gegen Grizzlys Wolfsburg 2:3 (1:1|1:1|0:1)

 

Tore
0:1 | 06:06 | Spencer Machacek
1:1 | 13:51 | Yasin Ehliz
1:2 | 32:00 | Thomas Reichel
2:2 | 36:41 | Philip Gogulla
2:3 | 57:38 | Anthony Rech

 

Zuschauer:
2.030



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Straubing Tigers sitzen nach erneuter Niederlage gegen Bietigheim im Tabellenkeller fest

 

PENNY-DEL (Straubing/MA) Die Straubing Tigers wurden heute den Anforderungen nur zeitweise gerecht. Erneut schlichen sich Leichtsinnsfehler ein, die zu Gegentoren führten. Bietigheim wehrte sich in den Druckphasen der Niederbayern nach Kräften und konnte auf den Rückhalt von Goalie Sami Aittokallio bauen. So richtig effektiv waren die Tigers im Powerplay, aber insgesamt muss man sagen, dass die Torausbeute bei 43 Schüssen auf das Tor zu wenig ist. 

 

 

(Foto: Citypress) Tomi Karhunen verlor heute das finnische Torhüterduell gegen Sami Aittokallio 

 


Spielverlauf:
An der Bande standen heute zwei Coaches mit jeweiliger Vergangenheit zu ihrem Gegner. Tom Pokel coachte Bietigheim schon 98/99. Das Engagement von Danny Naud bei den Tigers datiert auf die Saison 04/05. Noch ein Ex-Straubinger tauchte am Abend auf. Mitch Heard konnte sich dazu auch noch in die Torschützenliste eintragen. Die Hausherren begannen schwungvoll, hatten die größeren Spielanteile und bauten sich eine zwei Tore Führung zusammen.

Aber Straubing wäre nicht Straubing, würden sie nicht auch heute an den Aufsteiger Geschenke verteilen. Zuerst kam Heard unbedrängt im Slot zum Tor und der Ausgleich wurde quasi direkt auf dem Schläger serviert. So gingen die Gäste mental gestärkt in die Pause, während in der Kabine der Tigers der verspielte Vorsprung erst einmal verkraftet werden musste. 

Die Niederbayern schafften es nicht, ihre Investition in das Spiel auch in Torgefahr umzuwandeln. Entweder es fehlte der letzte entscheidende Pass oder man scheiterte schon am Aufbau. Dabei mussten die Bietigheimer noch nicht einmal ihr Angriffssystem verändern. Es reichte die Räume dichtzumachen. Die Verunsicherung, auch aus den letzten Spielen, war immer spürbar.

Die Gäste brachten im zweiten Abschnitt ganze vier Torschüsse zustande, konnten aber wenigstens einen Treffer erzielen. Die Effektivität war nach vierzig Minuten der Hauptfaktor für den Spielstand. Im letzten Abschnitt waren es die Straubinger, die noch einen Zahn zulegen konnten. Endlich, auch mit der nötigen Unterstützung von den Rängen, spielten sie wieder ein Power-Eishockey.

Es hätte am Ende mehr als nur ein Punkt sein müssen. Die Gäste schafften es in den letzten 41 Minuten des Spiels, ganze sechs Schüsse auf das Tor der Tigers abzufeuern und erzielten dabei zwei Treffer. Darunter auch das Siegtor in Overtime. Straubing hatte durch den Druck viele Chancen vergeben und am Ende nicht zu Unrecht verloren. Es gibt nun mal das ungeschriebene Gesetz, wenn man vorne nicht trifft, bekommt man die Tore hinten rein.

Die Erkenntnis, dass man mit dreißig Minuten Eishocky nicht weit kommt in dieser Liga, dürfte nach diesem Auftritt auch den letzten in Straubing erreicht haben. Für die Straubing Tigers geht es am Sonntag in Wolfsburg weiter. Die Grizzlys konnten heute einen Auswärtsieg bei Red Bull München landen. 

 

 

Torfolge:
1:0 (10.) - Andy Eder wechselte von rechts nach links und zog aus der Halbdistanz ab. Der Puck passte genau in den Winkel, wobei im kurzen Eck der Torhüter nicht immer gut aussieht dabei. 2:0 (12.) Die Tigers nutzten gleich ihre erste Powerplaymöglichkeit. Jason Akeson wartete halbrechts auf den genauen Zeitpunkt. Der war gekommen, als die Sicht durch einen Verteidiger verdeckt war.

2:1 (14.) - Der Ex-Straubinger Mitch Heard ließ sich die Freiheit im Slot, die ihm die Tigers gestatteten, nicht nehmen und erzielte den Anschlusstreffer. 2:2 (20.) - Ein Geschenk gab es auch noch. Daschner mit dem Fehlpass hinter dem eigenen Tor und Sheen bedient seinen Kollegen Markus Kojo, der zum Ausgleich nvoh vor der Pause trifft. 2:3 (25.) - Ein Konter führte zur ersten Führung für die Gäste an diesem Abend. Alexander Preibisch war der Abnehmer bei dem zwei auf eins Konter der Steelers.

3:3 (45.) - Erneut trafen die Tigers in Überzahl und dieses Mal war das Glück auf ihrer Seite. Mike Connolly wollte von hinter dem Tor in den Slot spielen, traf dabei den Schläger von Naud und von dort trudelte der Puck über die Linie. 3:4 (61.) - Es war letztlich eine Einzelaktion die das Spiel zugunsten der Steelers entschied. Norman Hauner umkurvte die Abwehr der Niederbayern und stach mit seinem Rückhandschlenzer direkt ins Herz der Tigers. 



Spiel vom 01.10.2021
Straubing Tigers - Bietigheim Steelers: 3:4 n.V. (2:2 | 0:1 | 1:0 | 0:1)

Tore:

1:0 |10.| Eder (Schönberger)

2:0 |12.| Akeson (Eder, Connolly) - PP 1
2:1 |14.| Heard (Ranford)
2:2 |19.| Kojo (Sheen)  
2:3 |25.| Preibisch (Zientek, McKnight)
3:3 |45.| Connolly (Akeson, Eder) - PP 1

3:4 |61.| Hauner (Braun) 

Schiedsrichter: Iwert / Polaczek / Schwenk / Spiegl

Strafzeiten:
Straubing Tigers: 6

Bietigheim Steelers: 6

Zuschauer: 3.641

 



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Nürnberg marschiert weiter: 5:2 Erfolg gegen Ingolstadt – Patrick Reimer schreibt Geschichte

 

PENNY-DEL (Nürnberg/HG)  In der heimischen Arena Nürnberger Versicherung luden die Ice Tigers heute die Panther aus Ingolstadt zum nächsten bayerischen Derby ein. Ingolstadt ließ kürzlich Federn in Augsburg und wollte den Anschluss an die Top 6 nicht aus den Augen verlieren, während die Gastgeber aus Franken versuchten, den Turnaround fortzusetzen. Schließlich besiegte Nürnberg dank eines furiosen Patrick Reimer mit seinen beiden Shorthandern die Panther aus Ingolstadt mit 5 zu 2.

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(Fotoquelle: Birgit Eiblmaier)

 


Die Nürnberg Ice Tigers befanden sich nach dem wohl unumgänglichen Trainerwechsel im Aufwind und wollten diesen Schwung gegen die Audistädter sofort mitnehmen. Interimscoach Ustorf in seiner Funktion als Sportdirektor schaffte es, die verunsicherten Akteure wieder neu zu motivieren und zu justieren. Neuzugang Sheehy kam nun endgültig bei seinem neuen Arbeitgeber an und empfiehl sich mit seinem Dreierpack im letzten Heimspiel.

 

Treutle: “Wir wollen das umsetzen, was wir uns vorgenommen haben. Wir haben die Fehler analysiert. Ein Trainerwechsel ist erstmal ein Schock, ist aber notwendig. Stefan Ustorf macht klare und kurze Ansagen, er spricht alles an. Es war für uns alle ein Weckruf. Wir müssen eine bessere Leistung zeigen.”

 

Ingolstadt startete durchwachsen in die neue Saison, was ihrem Anspruch überhaupt nicht gerecht wird, wenn man den hochkarätig besetzten Kader näher betrachtet. Mit ihrem neuen finnischen Torhüter konnten sie bisher recht zufrieden sein, ihr neuer Defender Bourque, der aus München kam, ist noch auf der Suche nach seiner Top Form. Ihre letztjährige gewohnte Offensivpower muss das Team um Doug Shedden noch finden.

 

Im heutigen Abendspiel trafen zwei Legenden aufeinander mit Reimer und Pietta. Falls Pietta heute einen Scorerpunkt bekommt, würde er mit M. Wolf in der All Time Scorerliste gleichziehen, während Reimer ebenfalls bei einem zusätzlichen Punkt auf den Iserlohner Robert Hock aufschließen könnte. Stattdessen musste Nürnbergs Gallionsfigur Reimer erstmal in der Kühlbox Platz nehmen. Dieses Powerplay der Panther verpuffte jedoch ziemlich wirkungslos, obwohl Ingolstadts Überzahlquote mit fast 29% bis dato bärenstark war.

 

Zuvor prüfte Bodnarchuk Rämö mit einem satten Distanzschuss, während im Gegenzug Höfflin Treutles Können gleich mal unter Beweis stellte. Kofler und Ustorf nahmen nur marginale Veränderungen der Stellschrauben vor. Nächstes Powerplay für die Gäste stand an: dieses Mal agierten die Panther zielstrebiger, ohne aber echte Gefahr für Treutle hervorzurufen. Im Gegenteil, die Ice Tigers schlugen in der 10. Spielminute mit Reimers Shorthander eiskalt zu. 

 

Damit wurde Geschichte geschrieben, denn mit seinem ersten Saisontor erzielte er sein bereits 365. DEL Tor und verbuchte zugleich den 785. Scorerpunkt; dies bedeutete Rang 2 zusammen mit Hock. Es war außerdem Reimers 14. Shorthander in seiner bisherigen grandiosen Karriere.

 

Die Hausherren wähnten sich nun obenauf und drückten weiter; der guten Gelegenheit von Pilu folgte dann dessen Stellungsfehler, den Simpson im 2 auf 1 Konter jedoch nicht verwerten konnte. Die Panther wirkten nicht besonders sattelfest in der Defensive, sie leisteten sich unnötige Puck Verluste und erwiesen sich zu passiv in ihren Aktionen. Von Bourque, dessen Vater eine echte Legende bei den Boston Bruins war, erwartete man definitiv mehr.

 

Lobach und Kislinger verfehlten dann knapp hintereinander, wohingegen Höfflin im Gegenzug eine weitere Chance auf dem Schläger hatte. Nürnberg hatte immer den Zug zum Tor, während die Panther versuchten, sich den Gegner zurechtzulegen. Letztlich nahmen die Ice Tigers dank ihrer läuferisch besseren Leistung eine 1 zu 0 Führung mit in die Kabine.

 

Reimer: „Die Statistik ist schön, aber viel wichtiger ist unser überragendes erstes Drittel, Turtle war bisher super. Wir kennen die starke Offensive der Gäste und wollten deshalb schon früh Druck machen. Im Umschaltspiel müssen wir noch besser aufpassen.“

 

Im zweiten Drittel hatte nach wenigen Sekunden Stoa den zweiten Nürnberger Treffer auf dem Schlägerblatt, doch Rämö zeigte einen fantastischen Reflex. Ustorf modifizierte seine erste Reihe dahingehend, dass nun Brown Center spielte und Sheehy die Außenposition einnahm. Die Hausherren agierten weiterhin aggressiver mit mehr Zug aufs Tor. Dies zeigte sich im Getümmel vor Rämö, als die Scheibe kurz frei hinter dem Goalie lag.

 

In der folgenden Überzahl für die Gastgeber, verewigte sich nun auch Pietta in den Geschichtsbüchern, denn er netzte für Ingolstadt in der 26. Spielminute mit einem Shorthander zum Ausgleich ein. Es war für ihn der 658. Scorerpunkt, was ihn auf Platz 4 der ewigen Bestenliste hievte. Was für eine Story am heutigen Abend, dass beide Protagonisten ihre Statistik famos aufbesserten und das sogar in Unterzahl.

 

Ingolstadt war aber immer noch sehr anfällig in der eigenen Zone, machten ungewohnte Fehler im Spielaufbau, was Shedden bestimmt nicht gefallen würde. Sheehy verzeichnete eine spektakuläre Gelegenheit, indem er den Puck durch die Beine in Richtung Rämö zirkulierte. Das lasche Zweikampfverhalten der Gäste war heute sehr auffällig, welches die Hausherren immer wieder brandgefährlich ins Spiel brachte.

 

Sheehy ließ sich in der 33. Spielminute nicht lange bitten und markierte mit seinem Tip In die erneute Führung für die Ice Tigers. Entscheidend für dieses Tor war das unermüdliche Kämpferherz der Nürnberger, die keine Scheibe verloren gaben und erst dadurch in diese Abschlussposition gelangten. Es war ein Tor des eisernen Willens. Die Panther mussten nun dringend ihre Einstellung ändern, wenn sie heute was Zählbares mitnehmen wollten. 

 

Es gab aber keine Besserung: die Gäste wirkten weiterhin behäbig und zu weit weg vom Mann. Dies rächte sich mit dem dritten Nürnberger Treffer in der 36. Spielminute: Torschütze war Schmölz, der die Scheibe irgendwie am Schoner von Rämö vorbeimogelte. Dieses Tor war symptomatisch für das ganze bis dato indiskutable Auftreten der Mannschaft um Doug Shedden.

 

Und es kam noch schlimmer: Sheehy ließ in der 38. Spielminute seinen zweiten Treffer am heutigen Abend folgen, was sein 8. Saisontor bedeutete. Ingolstadt war offen wie ein Scheunentor, Nürnberg konnte nach Belieben die Scheibe passen, ohne ernsthaft in Bedrängnis zu geraten. Was war nur mit den Gästen los? Somit ging Nürnberg mit einem deutlichen 3 Tore Vorsprung ins Schlussdrittel, den sie binnen 4 Minuten herausspielten. Die Schuss Statistik sprach im Mitteldrittel eine deutliche Sprache zugunsten der Hausherren.

 

Pietta: „Mein Unterzahltor bringt gar nix. Wir spielen vogelwild in der eigenen Zone, die Zuteilung stimmt nicht. Wir müssen individuell konzentrierter werden. Die neutrale Zone ist eigentlich unsere Stärke. Wir müssen die Nachschüsse verhindern, wir haben letzte Woche bewiesen, dass wir es können.“

 

Im Schlussabschnitt musste Ingolstadt mehr als nur einen Zahn zulegen, um schnellstmöglich in die Partie zurückzukommen. Stattdessen rettete der Pfosten bei Parletts Schuss. Nürnberg machte genau da weiter, wo sie nach zwei Dritteln aufgehört hatten. Mit relativ einfachen Mitteln stibitzten sie den Gästen den Puck und verhinderten deren kontrollierten Spielaufbau.

 

Das dritte Powerplay wäre nun der ideale Zeitpunkt für die Aufholjagd, Teil 1, aber Jahnke hätte fast einen weiteren Shorthander markiert, zu sorglos gingen die Gäste zu werke. Kaum waren die Franken wieder komplett, erzielte Storm in der 46. Spielminute den 2 zu 4 Anschlusstreffer. Nun schien noch genug Zeit zu bleiben für die Panther, doch sie fanden auch immer ihren Meister in Treutle, dessen Kraken Arme überall zur Stelle waren. Höfflin verzog knapp am Kasten des Franken Keepers.

 

Ingolstadt wirkte nun deutlich frischer und kam zu mehr Gelegenheiten, wohingegen es die Ice Tigers immer seltener schafften strukturiert ins gegnerische Drittel zu kommen, auch wenn sie weiter aggressiv waren.  Das Zweikampfverhalten der Gäste war noch ausbaufähig und die gegenseitige Unterstützung ließ zu wünschen übrig.

 

Mebus hoher Stock viereinhalb Minuten vor Ende verschaffte den Gästen die ideale Möglichkeit, weiter heranzukommen. Ingolstadts Headcoach ging all in und brachte einen sechsten Feldspieler; dieser Schachzug ging nach hinten los, denn Reimer markierte in der 58. Spielminute seinen zweiten Shorthander am heutigen Abend zum 5 zu 2.

 

Reimer fungierte heute als der Man of the Match mit seinen beiden Unterzahltoren, dank denen er nun nur noch Daniel Kreutzer in der All Time Scoring Liste vor sich platziert hat. Brown war heute mit seinen 3 Punkten ein fleißiger Assistgeber. Nürnberg siegte hochverdient gegen eine weitgehend indisponierte Ingolstädter Mannschaft. Nürnberg tritt auswärts am Sonntag, den 03.10.21 bei der Düsseldorfer EG an, während Ingolstadt zuhause Bremerhaven empfängt.

 

Regan (Assistant Coach): „Wir haben ein unnötiges Unterzahltor gekriegt. Das zweite Drittel war eine Katastrophe. Wir hatten zu wenig Schüsse. Wir hatten alles besprochen, unser Pre Scout war perfekt ausgelegt. Wir haben nichts umgesetzt heute, es ist sehr enttäuschend, es war nicht der game plan. Nürnberg hat die Kleinigkeiten richtig gemacht und uns gezeigt, wie man gewinnt.“

 

Sheehy: „It was just luck, pucks were finding me. We understood what we needed to do. I am happy about the outcome.“

 

7. Spieltag, 01.10.2021

Nürnberg Ice Tigers– Ingolstadt Panther 5:2 (1:0|3:1|1:1)

 

Tore:

1:0 |10| Reimer (Brown) SH1

1:1 |26| Pietta (Höfflin) SH1

2:1 |33| Sheehy (Brown, MacLeod)

3:1 |36| Schmölz (Bodnarchuk)

4:1 |38| Sheehy (Schmölz, Brown)

4:2 |46| Storm (Aubry, Simpson)

5:2 |58| Reimer SH1

 

1. Drittel Statistik:    8:9 Schüsse, 11:5 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:0

2. Drittel Statistik:     18:9 Schüsse, 11:18 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

3. Drittel Statistik:     9:11 Schüsse, 8:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:0

 

Referees:   Kohlmüller / Steingroß

 

Zuschauer:   3.389

 

Aufstellung:

Nürnberg: Treutle, Parlett, Bodnarchuk, MacLeod, Stoa, Reimer, Mebus, Karrer, Schmölz, Brown, Sheehy, Bender, Pilu, Fox, Jahnke, Friedrich, Kislinger, Fleischer, Lobach.

 

Ingolstadt: Rämö, Marshall, Wagner, Bourque, Feser, DeFazio, Warsofsky, Bodie, Simpson, Aubry, Storm, Jobke, Quaas, Soramies, Pietta, Höfflin, Hüttl, Stachowiak, Henriquez-Morales, Brune.

 

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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PENNY-DEL (Ort/Autor) Bitte den Einleitungstext bestehend aus 2-3 Sätzen hier einfügen.

 

 

(Foto 740 pixel Breit)

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Herbe Klatsche für Augsburg in Bremerhaven

 

PENNY-DEL (Bremerhaven/CD) Mit einem souveränen Auftritt konnten die Fischtown Pinguins den Abwärtstrend mit einem 5:0 Erfolg über Augsburg erstmal beenden. Für Bremerhaven trafen Uher (2), Friesen, McGinn und Mauermann. 

 

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(Foto: Citypress)

 


Die Gäste aus Augsburg kamen mit drei Siegen aus den letzten Spielen im Gepäck in das über 770km entfernte Bremerhaven um den bisherigen Aufwärtstrend fortzusetzen, doch da hatten die Hausherren etwas dagegen. 

 

Von Beginn an war das Team von Thomas Popiesch die spielbestimmende Mannschaft mit den besseren und zwingenden Torchancen in einer sehr fairen Partie mit wenig Strafzeiten und einigen guten Paraden von den beiden Goalies Roy und Maxwell. Beim Führungstreffer prallte der Puck unglücklich vom Handschuh von Brady Lamb ab und flog als "Bogenlampe" hinter die Linie von Roy (12.). Bis dahin hatte Augsburg kaum zwingende Szenen vor dem Kasten von Maxwell. 

 

Im Mittelabschnitt zeigten die Hausherren ihr Klasse und zogen mit zwei Toren und einem 3:0 davon. Beim Powerpaytreffer (32.) durch Alex Friesen, kam dieser direkt von der Bank, zog ab und schlenzte die Scheibe unhaltbar in den Winkel. Die Abwehr der Fuggerstädter war beim 3:0 durch Tye McGinn dann nicht auf dem Posten und so konnte der Kanadier ohne Gegenwehr mühelos einschieben. Augsburg war zwar im zweiten Drittel wesentlich aktiver und kam auch zu einigen Möglichkeiten, doch Maxwell und seine Abwehr standen sicher. 

 

Auch im Schlussdrittel das gleiche Bild, Bremerhaven war aktiv und traf in den ersten Minuten zwei Mal den Pfosten von Roy. Die Fuggerstädter fanden heute kein Mittel in Bremerhaven zu punkten, auch der Neuzugang aus der NHL Matthew Puempel blieb in seinem ersten Spiel blass. Mit seinem dritten Saisontor traf Ross Mauermann unhaltbar zum 4:0. Den Schlusspunkt setzte dann Dominik Uher mit seinem zweite Tor kurz vor dem Ende zum 5:0. Mit dieser herben Klatsche für die Fuggerstädter feierten die 2.476 Zuchauer den Shutout von Brandon Maxwell.

 

Neben dem slowenischen Sturm war heute einer der Aktivposten war der 21-jährige Markus Vikingstad, der beim Erfolg seiner Mannschaft zwei Assists beisteuern konnte. Der Norweger ist der Sohn von der DEG-Legende Tore Vikingstad. Am Sonntag geht es für Bremerhaven in Ingolstadt weiter, während die Panther zu Hause auf Schwenningen treffen. 

 

 

Stimmen zum Spiel:

 

Maxi Eisenmenger: "Wir sind mit Selbstvertrauen gestartet, aber die Tore waren einfach der Energiekiller und wir haben nicht das abgerufen, was wir normaler Weise auch leisten können."

 

Brandon Maxwell: "Es war kein so einfaches Spiel wie das Ergebnis zeigt, aber wir waren richtig gut und es macht Spaß vor unseren Fans zu spielen."

 

 

01. Oktober 2021
Fischtown Pinguins Bremerhaven - Augsburger Panther 5:0 (1:0|2:0|2:0)

Tore:

1:0|12.|Dominik Uher (McGinn, Vikingstad)

2:0|32.|Alex Friesen (Krogsgaard) PP

3:0|34.|Tye McGinn (Vikingstad, Uher)

4:0|53.|Ross Mauermann (Friesen)
5:0|58.|Dominik Uher (Friesen)

 

Zuschauer:

2.476

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

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Mannheim schlägt Köln im Klassiker mit 2:0 - 3. Shutout für Brückmann

 

PENNY-DEL (Mannheim/HG)  In der SAP-Arena trafen im Klassiker die Adler aus Mannheim und die Kölner Haie aufeinander, zwei Schwergewichte der PENNY DEL, die beide einen ordentlichen Start in die neue Saison hinlegten. 

Dieses Spitzenspiel läutete den 7. Spieltag standesgemäß ein. Bisher lautete die Bilanz 69 zu 67 Siege zugunsten von Köln. Wer erinnert sich nicht an die famose Finalserie im Jahr 2002 oder das Mammutspiel am 22.3.08 mit gespielten 168 Minuten? Schließlich schlug Mannheim in einem intensiv geführten Match die Kölner Haie mit 2 zu 0.

 

 

 

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(Foto: Tina Kurz)

 


Mannheim war die Mannschaft der Stunde in der höchsten deutschen Eishockey Liga mit zuletzt 5 Siegen in Folge. Insbesondere ihr beeindruckender Auswärtserfolg bei den starken Wolfsburgern macht sie wieder sehr gefährlich für jeden Gegner. Rendulic und Krämmer setzten dabei mit ihren Doppelpacks ein dickes Ausrufezeichen! Ihre famose Unterzahlquote von ca. 89 % sprach bisher Bände. Eisenschmid und Elias zeigten heute ihr Debut.

 

Wohlgemuth: „Letztes Jahr bin ich auch ordentlich gestartet, das habe ich mir wieder vorgenommen. Ich muss im Kopf gut präpariert sein, nach der Verletzung habe ich das gut in den Griff bekommen. Ich bin noch nicht auf dem besten Niveau, ich kann noch was draufpacken. In der Offensivzone habe ich viel gearbeitet, habe viel analysiert in den letzten Spielen. Wir sind ein dominantes Team mit ausgeglichenen Reihen und breit aufgestellt. Es fehlen immer noch etliche gute Spieler, wir werden noch stärker demnächst, wenn wir wieder voll besetzt sind.“

 

 

Köln reiste mit vier Erfolgen aus den letzten fünf Spielen in die Kurzpfalz, wobei sie den verlorenen Heimpunkt gegen den Aufsteiger zumindest in Iserlohn wieder wettmachten und zumindest das Minimalsoll von drei Punkten erfüllten. Mit einem Sieg würden die Haie punktemäßig an den Adlern vorbeiziehen und könnten sich sogar in die Top 3 schieben. Ihre derzeitige Top Powerplay Quote von knapp 29 % dürfte ihnen dabei sicher weiterhelfen. 

 

Krupp: „Wir haben vom Trainingslager an gut gearbeitet, die Jungs waren fleißig und die Arbeit macht sich bezahlt. Die neuen Spieler machen ihren Job und überzeugen in ihrer Rolle. Es fehlen die richtigen Stars in unserer Mannschaft und treten als Team. Justin Pogge agiert dank unseres neuen hauptamtlichen Goalie Coaches sehr überzeugend. Dieser Klassiker hat viel Historie, die Adler sind u.a. die Messlatte der Liga. Wir müssen schnell zu agieren und alle Dinge, die wir uns vornehmen, auch umsetzen.”

 

Die Hausherren begannen gewohnt überlegen in den Anfangsminuten und setzten die Haie unter Druck. Holzer versuchte aus spitzem Winkel die Scheibe an Pogge vorbei zu schummeln. Dann setzten die Adler ein Feuerwerk an Schüssen ab, das Pogge schon früh auf Betriebstemperatur brachte. Thuresson prüfte Brückmann direkt vom Bully weg, der aber blitzschnell reagierte und zur Seite abwehrte. Ein geniales Zuspiel von Dawes auf Szwarz konnte Letzterer nicht erfolgreich abschließen. Holzer probierte dann mal den Bauerntrick, kam aber am gut aufgelegten Pogge nicht vorbei. Ferraro zog alleine vors Tor von Brückmann, scheiterte aber am Ende mit dieser guten Einzelaktion.

 

Das erste Powerplay münzten die Adler gleich in die 1 zu 0 Führung um, als Plachta nicht selbst abzog wie so oft, sondern den perfekten Pass zu Szwarz beförderte, der dann in der 12. Spielminute nur noch seinen Schläger hineinhalten brauchte und somit den ersten Saisontreffer verbuchte. Dieses Tor kam quasi mit Ansage, denn kurz zuvor wurde ein ähnliches Set Play aufs Eis gezaubert. Mannheim bleib dran und agierte deutlich zielstrebiger als die Gäste. Der Handgelenkschuss vom nun agilen Torschützen war für Pogge schwer zu lesen, doch der Keeper der Haie war auf den Posten. Korbinian Holzer agierte bisher sehr auffällig mit seinem Vorwärtsdrang.

 

Bei den geblockten Schüssen wies Mannheim bisher den Spitzenwert auf, auch ein Indikator für eine solide Defensivarbeit vom Team um Pavel Gross. Im ersten Drittel hatten die Kölner Haie dem Offensivfeuerwerk der Hausherren bis dato noch nicht viel entgegenzusetzen und demzufolge nahmen die Adler eine hochverdiente, aber knappe Führung mit in die Kabine.

 

Szwarz: „I am really satisfied so far. We act as a team and put the pucks into the squads. It is a fast game, emotional and physical hockey. The goal was planned like this, we do a lot of video practice and therefore it paid off.“

 

Endras: „Ich habe eine Adduktorenverletzung mit zwei Muskelfaserrissen; das dauert 5-6 Wochen. Ich bin wieder leicht auf dem Eis, muss langsam aufbauen und in ca. 2-3 Wochen kann ich wieder mitwirken. Es ist ein sehr gutes Spiel, es fehlten zwar bisher die klassischen Highlights was Torchancen angeht. Es macht Spaß zum Zuschauen, die Halle ist heute auch gut besucht. Pavel Gross will die Bereitschaft, am Anfang gleich den Körper anzunehmen, sehen und dass jeder den ersten Check nimmt oder austeilt.  Mit Felix (Brückmann) verstehe ich mich sehr gut, wir puschen uns gegenseitig und er macht einen super Job.“

 

Im Mittelabschnitt kamen die Haie dieses Mal besser aus den Katakomben und brachten einen ersten guten Angriff aufs Eis mit einem guten Abschluss von Dumont. Mannheims Absicherung in der eigenen Zone war weiterhin bemerkenswert. Rückkehrer Elias kreierte Verwirrung in der Haie Verteidigung. Auf der Gegenseite zirkelte Ugbekile die Scheibe aus der Distanz direkt auf Brückmann. Köln war nun besser in der Partie. Ein Getümmel vor dem Adler Goalie konnte Köln nicht nutzen. Howdens Solo entschärfte Brückmann ebenfalls. Der stets mitspielende Pogge leitete dabei den ersten Pass ein.

 

Die gastgebenden Adler waren nun mit 4 gegen 3 Spielern im Powerplay unterwegs, eigentlich eine perfekte Konstellation zum Nachlegen, doch die Haie zogen sich schadlos aus dieser brenzligen Affäre auch dank ihres grandiosen Engagements und vor allem wegen eines couragierten Blocks von Sieloff. Das Team um Uwe Krupp schaffte es im zweiten Drittel, sich dem Offensivdruck der Mannheimer besser zu entziehen und auf Augenhöhe mitzuwirken.

 

Letztendlich konnten aber die Gäste trotzdem nicht den zweiten Treffer des heutigen Abends durch Desjardins in der 36. Spielminute verhindern, der mutterseelenallein vor Pogge auftauchte und mit der Rückhand einnetzte. Damit wurden die positiven Ansätze der Kölner Haie nicht belohnt, welche die Partie inzwischen weitgehend ausgeglichen gestalten konnten. Mannheim konterte nun auch brandgefährlich mit blitzschnell vorgetragenen Vorstößen.

 

Mit einem nun beruhigenden zwei Tore Vorsprung verabschiedete man sich zum zweiten Pausentee. Köln witterte noch alle Chancen nach dieser für sie spielerisch guten Performance.

 

Ugbekile: „Wir haben hart gekämpft, müssen einfach weitermachen und endlich das Ding reinmachen. Mannheim ist ein top Team, sie spielen ihr System sehr gut. Es ist nie easy gegen sie zu spielen. Wir müssen alles zum Tor bringen, auf ihre Fersen steigen, alles nach vorne werfen und weiter hart spielen.” 

 

Für den Schlussabschnitt blieb den Haien noch genug Eiszeit, um die Partie zu drehen. Randnotiz: es wäre heute für Gross sein 400. DEL Sieg als Coach, eine durchaus stattliche Zahl, doch für Pavel nur eine unerhebliche Statistik, denn für ihn zählt nur der Titel. Oblinger setzte wieder ein Ausrufezeichen mit seinem Abschluss. Danach tanzte Rendulic durch die Kölner Zone und transportierte die Scheibe brandgefährlich vor Pogge, was gleich zum Austausch von Nettigkeiten führte. Klos blieb dann an der Stockhandseite von Pogge hängen. Das direkte Pass Spiel der Adler beeindruckte den Gegner sichtlich und brachte Köln in arge Bedrängnis.

 

Im zweiten Powerplay der Gäste musste die Latte für Brückmann retten nach dem Direktschuss von Thuresson. Mit zwei Mann mehr auf dem Eis war dies wohl die letzte Chance für Köln, nochmals heranzukommen, doch die Aufstellung wurde nicht gefunden. Aggressives Stören und Forechecking verhinderte größeres Ungemach für die Hausherren. Nach Ablauf der Strafen war Mannheim wieder nah dran an der endgültigen Entscheidung, doch Pogge zeigte heute eine bärenstarke Leistung. Die Spielfreude, welche Rendulic ausstrahlte, war herausragend.

 

Barinka ließ dann knapp 90 Sekunden vor der Schluss Sirene eine fast 100%ige Gelegenheit liegen, dann verließ Pogge sein Gehäuse, aber die Haie brachten sich dann unnötig mit einer Bankstrafe aus dem Konzept. Schließlich schenkten die Adler ihrem Goalie seinen bereits dritten Shutout und alle Beteiligten waren sicher schon heiß auf das bevorstehende Wintergame in Köln im sicher ausverkauften RheinEnergieStadion. Zumindest wurde dem Frust freien Lauf gelassen am Ende.

 

Pogge: „They capitalized on our mistakes, we had our chances. It’s been a hard fight battle, now we try to regroup and move on. We got a good group, a bit more responsible than last year. We are looking forward to this season, the fans. Thanks to our good goalie coach. We keep on working, we can play a little bit better.“

 

Brückmann: „Die gesamte Mannschaft arbeitet gut nach hinten, die Nachschüsse werden konsequent weggeblockt. Wir agieren als Einheit. Nach meiner langen Verletzung ist das meine zweite Chance, ich genieße deshalb die Zeit hier. Meine Vorbereitung beginnt, sobald ich in der Halle bin, dann bin ich fokussiert vor dem Spiel. Ich vermisse den Dennis sehr, denn wir brauchen ihn hier noch.”

 

PENNY DEL Spiel vom 30.09.2021

Adler Mannheim – Kölner Haie 2:0 (1:0|1:0|0:0)

 

Tore:

1:0 |12| Szwarz (Plachta, Wohlgemuth) PP1

2:0 |35| Desjardins (Melart)

 

1. Drittel Statistik:      7:3 Schüsse, 12:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

2. Drittel Statistik:      4:3 Schüsse, 7:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:4

3. Drittel Statistik:      5:7 Schüsse, 11:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:4

 

Zuschauer:  ca. 7600

 

Schiedsrichter:  Schrader (GER) / Wilk (USA)

 

Aufstellung:

 

Mannheim: Brückmann, Melart, Holzer, Wohlgemuth, Desjardins, Plachta, Lehtivuori, Larkin, Dawes, Szwarz, Bergmann, Dziambor, Akdag, Krämmer, Eisenschmid, Rendulic, Wirth, Elias, Bast, Klos.

 

Köln: Pogge; Edwards, Müller, Uvira, Howden, Barinka, Ugbekile, Zerressen, Ferraro, Matsumoto, Uffing, Sennhenn, Sieloff, Thuresson, Kammerer, Dumont, Glötzl, Oblinger, Müller, Chrobot.

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

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Olimb bittet zum Tanz und ist der Man of the match mit seinem Siegtor in der Verlängerung gegen den Aufsteiger

 

PENNY-DEL (Bietigheim/HG)  In der Ege Trans Arena in Bietigheim empfingen die Steelers heute Abend die torhungrigen Wild Wings aus Schwenningen zum Derby Duell. Dieses Match war das erste Aufeinandertreffen seit dem historischen Jahr 2013. Scheinbar ist der Offensivknoten der Schwarzwälder geplatzt nach ihrem Kantersieg gegen die Franken. Schließlich zwangen die Wild Wings dank ihres Eistänzers Olimb die Bietigheim Steelers mit 2 zu 3 nach Verlängerung in die Knie.

 

 

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(Foto: Citypress)

 


Bietigheim agierte in Köln nach Rückstand clever und klaute zwei eminent wertvolle Punkte aus der Lanxess Arena. Mit einem weiteren Erfolg könnte sich das Team um Coach Dany Naud vom heutigen Gegner etwas absetzen und sogar zu den Playoff Rängen schielen.

 

Zientek: „5 spiele 5 Punkte, das lässt sich durchaus sehen. Wir haben immer mehr Spielfluss, es fällt uns nun etwas leichter. In Köln war das 1. Drittel so lala, in der Kabine haben wir uns dann gesammelt, Kräfte getankt und Gas gegeben, um das Spiel zu drehen. Im 3. Drittel waren wir auch nicht so schlecht. Heute beim Derby ist mehr los als sonst, die Wild Wings laufen viel und gern, sind hart am Mann dran und machen viel Druck. Für mich persönlich ist der Unterschied, dass es viel schneller als in der DEL2 ist. Man hat weniger Zeit zum Reagieren, man muss wissen, wo seine Mitspieler sind.“

 

Schwenningen erlebte den Ketchupflaschen Effekt im Heimspiel gegen Nürnberg mit dem ersehnten Befreiungsschlag. Ihr Powerplay funktionierte dabei phänomenal und so sollte es ruhig weitergehen beim DEL Neuling. Mit ihrem zuverlässigen Keeper Eriksson im Rücken standen die Zeichen ganz klar auf Sieg im Ellental.

 

Turnbull: „It was a tough start for us to lose the first matches. We are in a business of winning, so we found a way to eventually win and turn it around. It was a great response of the guys. Last game was a huge first victory in the season. We seem to be in a kind of up-hill battle. I liked the way we competed and how we responded. This derby is the first one for me, it will be special due to its rivalry in the past. I guess it will be similar to Cologne and Düsseldorf. My role as captain is to focus on what we need to do, keep an eye on the game plan and style, we are capable of to play.”

 

Die in grün gekleideten Hausherren, die auf die Dienste von Wenzel ab sofort verzichten mussten, starteten wie gewohnt dynamisch und erarbeiteten sich gleich ein Powerplay, das sie mit einem Lattenknaller eröffneten. Es sollte in der gut gefüllten Arena ein hitziges Derby werden mit nahezu 1.000 Fans aus Schwenningen im Gästeblock. Die Wild Wings demonstrierten ihr starkes Penalty Killing und prüften ihrerseits zum ersten Mal den finnischen Keeper der Steelers.

 

Huß wirbelte mal die Gästedeckung ein wenig durcheinander, es blieb fast keine Zeit zum Verschnaufen bei diesem rasanten Match. Auf der Gegenseite scheiterte Hauner an der flinken Fanghand von Eriksson. Die Steelers brachten alle 30-40 Sekunden neues Personal aufs Eis, um Kräfte zu schonen und ihre Energie für dieses wohl nervenaufreibende Spiel über die gesamte Spielzeit zu konservieren. Ein Zusammenprall zwischen Robak und Görtz schien auf dem ersten Blick nichts Gutes zu verheißen, doch beide Akteure wirkten nach kurzem Schütteln wieder mit.

 

In ihrer zweiten Überzahl hatte Schwenningen fast den Shorthander auf dem Schläger, nur der Pfosten war im Weg; in dieser Disziplin waren sie bereits letzte Saison brandgefährlich und Bietigheim musste hier hellwach bleiben. Kurz vor Ablauf hätte Hauner fast eingenetzt, doch Eriksson bleib lachender Dritter. Es ging munter rauf und runter, Unterbrechungen fanden fast keine statt. Bietigheims Liga Bestwert bei der Bully Quote könnte heute noch ein Faktor sein. Auch Preibisch Schlagschuss konnte den schwedischen Goalie der Gäste nicht überwinden. Bei den Wild Wings musste Adam verletzungsbedingt vom Eis.

In einem ausgeglichenen Match verabschiedeten sich beide Kontrahenten mit einem torlosen Remis in die Kabine.

 

Prommersberger: „Die Halle ist heute der Knaller, es herrscht eine super Stimmung auf beiden Seiten. Wir sind heiß drauf, es ist ein schnelles Spiel, vielleicht mehr Chancen für uns. Ich denke, es wird so weitergehen und wir wollen das erste Tor erzielen.“

 

Im Mittelabschnitt wollte einer der Spinks Brüder mit seinem tollen Move Aittokallio überlisten. Die Gäste agierten schnörkellos mit schnellem Zug zum gegnerischen Tor. Dann musste zum ersten Mal mit Kojo ein Spieler der Steelers auf die Sünderbox. Den Alleingang von Zientek in eigener Unterzahl entschärfte Eriksson bravourös mit seinem linken Schoner samt Stockhand. Stretch flitzte kurz danach schon wieder auf Eriksson zu, doch Robak griff in letzter Sekunde noch in grandioser Manier ein, um Schlimmeres zu verhindern. Auf Bietigheims Seite zeigte der erfahrene Defender Braun eine ähnliche Großtat mit absolut fairen Mitteln. Constantin Brauns Schläger leistete bisher Großes, damit seine Farben nicht in Rückstand gerieten.

 

Dann gab es schon wieder das Duell Stretch gegen Schwenningens Keeper, auch dieses Mal mit dem besseren Ende für Eriksson. Obwohl die Begegnung immer noch torlos blieb, war es ein ausgezeichnetes Match mit viel Unterhaltungswert. Trotzdem lag ein Treffer schon länger in der Ellentaler Luft.  Nun war mal wieder Aittokallio mit seinen Fangkünsten gefragt, der gegen zwei Schwenninger Akteure rettete.

 

Schoofs Halten führte dann zum nächsten Powerplay der Gäste, die sich lange vor dem finnischen Hexer festsetzten und schließlich den Bann brachen mit dem Führungstor durch Tyson Spinks in der 35. Spielminute. Dieser Vorsprung spiegelte auch das bisherige Schussverhältnis wider. Im Schlussabschnitt konnten die Steelers mit einem Powerplay beginnen.

 

Tyson Spinks: „It was not a bad game. We had a slow start and our legs were still under rest. After the intermission we played better. Moving the puck around pretty well it was not very hard for me to put it in for the lead.”

 

Für den Schlussabschnitt war alles angerichtet für einen spannenden Showdown zweier auf Augenhöhe agierenden Gegner. Nach einem weiteren Foul eines Gästespielers kam es zur 5 gegen 3 Konstellation für fast 90 Sekunden. Zuvor gab es eine Doppelchance für die Steelers. Erikssons Umarmung eines Mitspielers war bemerkenswert. Das Tor der Wild Wings schien wie vernagelt zu sein, es gab kein Durchkommen für die Hausherren, die es dann aber doch schafften, Eriksson zum ersten Mal zu überwinden. Torschütze war Zientek in der 43. Spielminute in einfacher Überzahl und nach Verifizierung im Videobeweis wegen eines vorangegangenen hohen Stocks.

 

Die Hausherren waren nun ob dieses Treffers beflügelt und wollten gleich nachlegen. Bietigheim hatte durch Jasper die Top Gelegenheit zur Führung, doch der Stürmer musste nach dieser Aktion selbst auf die Strafbank wegen seines Stockschlags unmittelbar danach. Nach einem weiteren Foul durfte nun Schwenningen mit zwei Mann mehr auf dem Eis agieren. Die Steelers warfen sich in die Schüsse und blockten was das Zeug hielt. Darüber hinaus half auch mal der Pfosten oder Aittokallios rechte Schulter zuckte zum richtigen Zeitpunkt hoch, um die Scheibe abzulenken.

 

Es war bisher das Spiel der beiden Top Goalies, die beide einen Sahne Tag erwischten. Auch bei Webers Vorstoß gab es kein Vorbeikommen am finnischen Keeper auf Seiten der Hausherren. Die Gäste übten am Ende viel Druck aus, während die Steelers die Scheibe möglichst schnell aus ihrer Zone rausbringen wollten. Dies sollte sich rächen, denn Turnbulls genialer Rückhand Move düpierte in der 58. Spielminute die Abwehr von Bietigheim. Dies schien die Entscheidung gewesen zu sein, aber Bietigheim schlug eiskalt zurück, denn Jaspers netzte mit seinem Gewaltschuss eine Minute vor der Sirene zum erneuten Ausgleich ein.

 

Somit ging ein fulminantes Derby in die Verlängerung, das letztlich die Gäste durch den tänzelnden Olimb in der 61. Spielminute für sich entschieden und zwei Zähler in die Heimat mitnahmen. Der Aufsteiger brauchte sich heute wahrlich nichts vorwerfen, die Steelers kämpften mit ihren Mitteln und hielten das Match bis zum Schluss offen.

 

Kojo: „It was a tight game with a couple of mistakes. So far, all our games were close matches. Every point matters for us, so let’s be happy with this result, it’s ok for us. It’s nice and unreal after last year here in the rink, thanks everybody for being here.“

 

Olimb: „Der späte Ausgleich war etwas bitter, aber es sind schöne zwei Punkte für uns. Heute war unser Spiel OK, wir müssen über 60 Minuten besser spielen, wir sind auf dem richtigen Weg, zum Glück ging der Puck rein. Mit den Fans im Rücken macht es so viel Spaß, es herrschte eine unglaubliche Stimmung.”

 

PENNY DEL Spiel vom 26.09.2021

Bietigheim Steelers – Schwenninger Wild Wings 2:3 n.V. (0:0|0:1|2:1|0:1)

 

Tore:

0:1 |35| Tyson Spinks (Turnbull, Pfaffengut) PP1

1:1 |43| Zientek (Hauner, McKnight) PP1

1:2 |58| Turnbull (Bassen)

2:2 |59| Jasper (Sheen)

2:3 |61| Olimb (Burstrom)

 

1. Drittel Statistik:      8:11 Schüsse, 7:5 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:4

2. Drittel Statistik:      8:13 Schüsse, 12:5 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

3. Drittel Statistik:     18:14 Schüsse, 15:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

 Overtime Statistik:       1:3 Schüsse, 0:1 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

 

Zuschauer:  3.605

 

Schiedsrichter:  Polaczek / Rohatsch

 

Aufstellung:

 

Bietigheim: Aittokallio, Prommersberger, Sheen, Jasper, Stretch, Schoofs, Schüle, Hauner, Heard, Ranford, Naud, Kojo, Zientek, McKnight, Preibisch, Martinovic, Kuqi, Weiß, Kneisler.

 

Schwenningen: Eriksson; Robak, Spornberger, Lundh, Olimb, Görtz, Burstrom, Ramage, Spink, Bassen, Turnbull, Weber, Huß, Möchel, Pfaffengut, Karachun, Cerny, Hadraschek, Alberg, Adam.

 

 



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Nürnberg Ice Tigers mit klaren Sieg gegen Straubing Tigers - Sheehy erzielt Hattrick

 

PENNY-DEL (Nürnberg/MA) Fast traditionell verlieren die Straubing Tigers ihren ersten Vergleich in der Saison gegen die Franken. Allerdings wurden auch reichlich Geschenke verteilt, was die Leistung der Truppe von Interimscoach Ustorf in keinster Weise schmälern soll. Tyler Sheehy war dabei der Mann des Abends, dem ein Hattrick gelang.

 

 

(Foto: Citypress) In die Zange genommen, wurden die Tigers von den Ice Tigers

 


 

 

Spielverlauf:
Kurz erklärt, Nürnberg mühte sich vergeblich und Straubing war eiskalt. Die Tore von Schönberger, Eder und St. Denis wurden alle durch Fehler der Gastgeber ausgenutzt. Einmal war es ein Stellungsfehler, einmal war man zu zaghaft in der Gegenwehr. Dann dauerte es auch nicht lange bis Goalie Niklas Treutle deutlich Puls hatte und seinen Schläger in drei Teile zertrümmerte.

Die Gastgeber hatten auch vorne viele und klare Möglichkeiten vergeben. Tim Bender: “Es waren individuelle Fehler, die zu den Gegentoren geführt haben. Da war immer einer alleine vor dem Tor und da kann ich Niklas natürlich verstehen, dass er verärgert ist. Wir als Team müssen ihn da besser unterstützen und die Fehler vermeiden. Die Energie im Team ist da.”

Am Ende war es Sheehy, der die Ice Tigers nach 20 Minuten, mit seinen beiden Treffern im Rennen hielt. Nürnberg kam wieder besser aus der Kabine, spielte ein begeisterndes Offensiv-Eishockey und die Fans gingen voll mit. In den ersten Minuten sah sich Vogl auch wieder einem Dauerfeuer der Franken ausgesetzt. Dem Druck konnte man nicht Stand halten und bekam die Quittung von Dane Fox serviert.

Nicht ausreichend ist derzeit die Defensive der Straubing Tigers, die durch haarsträubende Fehler auch noch den letzten in der Halle aufwecken würde. So kam Sandro Schönberger zu folgendem Schluss: “Wir finden heute ganz schwer die Zuordnung. Alle müssen zurück arbeiten und Zweikämpfe gewinnen. Sonst wird man so bestraft wie im zweiten Drittel.” Aber die Tigers fanden überhaupt keinen Zugriff mehr auf das Spiel. Egal welche Reihe auf dem Eis war, keine konnte das System der IceTigers durchbrechen.

Die Gastgeber blieben hinten stabil und konnten vorne weiterhin Druck machen. Diesesmal behielt man auch die Nerven bis zum Ende und konnte noch mit einem Doppelpack glänzen. Herausragend waren die Treffer von Tyler Sheehy, der einen Hattrick feiern durfte. Straubing steht nun mit den meisten Gegentreffern der Liga da und muss sich fragen, wie man diese Schwäche und vor allem die Leistung Auswärts schnell ändern kann. 

 

 

Stimmen zum Spiel:
Andres Eder (Tigers): “Wir haben es einfach nicht verdient, weil wir über 60 Minuten nicht Eishockey gespielt haben. Wir haben zu offensiv gedacht und dabei zu viele Gegentore bekommen. Da müssen wir uns alle an die eigene Nase fassen. Wenn wir Freitag und Sonntag so scheiße spielen, brauchen wir uns auch keine Videos mehr anschauen.”

 

Tyler Sheehy (IceTigers): “Wir hatten natürlich nicht den besten Start, aber wir haben an uns geglaubt und unser System immer weitergespielt. Dann hatten wir ein gutes zweites Drittel und den Vorsprung nicht mehr aus der Hand gegeben.” 

 

Torfolge:
0:1 (2.) - Mit dem ersten Torschuss erzielte Kapitän Sandro Schönberger die Führung. Durch einen Steilpass von Kohl, tauchte er ganz allein vor Treutle auf. 1:1 (8.) - Nürnberg drückte mächtig, dann kam der Schuss von Tyler Sheehy und weil Sebastian Vogl von zwei Vorderleuten die Sicht verdeckt war, stand es wieder ausgeglichen. 1:2 (15.) - Andreas Eder fing an der blauen Linie einen Aufbaupass ab und in bestern Stürmermanier zog er direkt Richtung Tor und traf zur erneuten Führung.

1:3 (17.) - Wieder wurde ein Spieler vor dem Tor alleingelassen, so dauerte es nur fünf Sekunden vom Bully weg, bis Travis St.Denis traf. 2:3 (20.) - Ein Tor aus der Rubrik Slapstick gelang erneut Tyler Sheehy. Zuerst nutzte er den Fehlpass von Brandt, kam über die Seite und traf von hinter dem Tor, den Schoner von Vogl, der sich den Puck selber ins Tor legte. 3:3 (27.) - Dane Fox konnte sich bei Brandt bedanken. Nach dem Fehlpass in der eigenen Zone, ließ er sich nicht zweimal Bitten.

4:3 (37.) - Die Führung war die logische Konsequenz aus dem Fehlverhalten der Gäste. Erneut leistete man sich an der gegnerischen blauen Linie einen unnötigen Puckverlust. Manning musste Dane Fox ziehen lassen und der hatte die Ruhe vor Vogl und ließ die Fans jubeln. 5:3 (55.) - Ryan Stoa sorgte für Ungemütlichkeit vor dem Tor, wurde von Reimer in Szene gebracht und sorgte für die Vorentscheidung. 6:3 (56.) - Eine Minute später schaute Partycrasher Tyler Sheehy vorbei und setzte mit seinem Hattrick den Schlusspunkt. 



Spiel vom 26.09.2021
Nürnberg Ice Tigers - Straubing Tigers: 6:3 (2:3 | 2:0 | 2:0)

Tore:

0:1 |02.| Schönberger (Kohl, Vogl) 

1:1 |08.| Sheehy (Brown, Schmölz) 
1:2 |15.| Eder (Schönberger) 
1:3 |17.| St. Denis (Connolly) - PP 1
2:3 |20.| Sheehy - SH 1
3:3 |27.| Fox (Jahnke, Friedrich) 

4:3 |37.| Fox (Jahnke, Mebus)
5:3 |55.| Stoa (Reimer, MacLeod) 
6:3 |56.| Sheehy (Brown, Schmölz) 

Schiedsrichter: Hoppe / Rantala / Hofer / Tschirner

Strafzeiten:
Nürnberg Ice Tigers: 12
Straubing Tigers: 6

 

Zuschauer: 2.618



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 



 

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Krefeld Pinguine unterliegen den Eisbären Berlin trotz Führung

 

PENNY-DEL (Krefeld/RB) Vor 2'377 Zuschauern in der YAYLA-Arena konnten die Krefeld Pinguine an ihren ersten Heimsieg gegen die Iserlohn Roosters von letztem Donnerstag nicht anknüpfen und unterlagen trotz einer 1:0-Führung den Eisbären Berlin doch noch mit 1:3. Für die Eisbären folgte nach der letzten Niederlage wieder ein Sieg.

 

kev berlin 17012021

(Foto: Ralf Schmitt / eishockey-online.com / Archiv)

 


 

Mit dem 1:3-Sieg in Krefeld bauen die Eisbären Berlin ihre Siegesserie auf fremdem Eis auf vier Erfolge in Serie aus. Der erste Treffer gelang allerdings den Krefeldern durch Lucas Lessio, der ein Zuspiel von Jeremy Bracco im Powerplay zum 1:0 in der 36. Spielminute verwerten konnte. Mit der knappen Führung ging das Team des neuen russischen Headcoaches Igor Zakharkin, der nach der Freistellung von Clark Donatelli dessen Posten übernahm, in die zweite Drittelpause.

 

Es schien so als hätte Berlin-Coach Serge Aubin in der Pause die richtigen Worte für seine Mannschaft gefunden, denn nur 67 Sekunden nach Wiederbeginn traf Yannick Veilleux zum Ausgleich. Nun übernahmen die Eisbären je länger je mehr das Spieldiktat und so war auch Blaine Byron wenig später erfolgreich und verwertete zum zweiten Treffer für die Eisbären. Nun waren die Krefeld Pinguine im Stellungsspiel überfordert und kassierten keine Minute später gleich den dritten Gegentreffer, der Matthew White zugesprochen wurde. Krefeld versuchte auf den Rückstand zu reagieren, scheiterte mit ihren 28 Schüssen aufs Tor aber über das gesamte Spiel gesehen immer wieder an Mathias Niederberger, der in bisher vier Spielen eine Fangquote von 93.04% erreichte respektive im Schnitt nur 1.97 Gegentore zuliess.



Spielstatistiken

Krefeld, 26.09.2021

 

Krefeld Pinguine – Eisbären Berlin 1:3 (0:0|1:0|0:3)

 

Tore:
1:0|36.|Lucas Lessio (Bracco, Sacher) PP
1:1|42.|Yannick Veilleux (Mik)
1:2|48.|Blaine Byron (Hördler, Pföderl)

1:3|49.|Matthew White (Boychuk, Després)

 

 



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Trevor Parkes Doppeltorschütze bei München-Sieg in Bremerhaven

 

PENNY-DEL (Bremerhaven/RB) Die Fishtown Pinguins Bremerhaven kassierten nach der knappen Auswärtsniederlage in Mannheim gleich den nächsten Dämpfer gegen den EHC Red Bull München. Das Team von Don Jackson konnte nach dem Sieg gegen Düsseldorf nun auch auswärts in Bremerhaven die drei Punkte holen. Dabei krönte sich Trevor Parkes zum Doppeltorschützen.

 

2021 09 26 bremerhaven muenchen City Press

(Foto: City-Press)

 


 

Bereits im ersten Drittel wurde dem Zuschauer ein hohes Tempo geboten. Die ersten Chancen kreierten die Gäste aus München und kamen in der Person von Austin Ortega gleich zu einem gefährlichen Abschluss nach gerade mal zwei Minuten, welcher Brandon Maxwell noch entschärfen konnte. In der siebten Minute traf Red Bull München durch Philip Gogulla mit einem Direktschuss zur frühen Führung für die Gäste. Doch auch die Fishtown Pinguins kamen zu ihren Chancen, scheiterten aber bis auf weiteres alle am stark agierenden Danny aus den Birken.

 

Auch im Mittelabschnitt blieb der Druck der Gäste aufrecht. Nach mehreren Möglichkeiten setzte sich Trevor Parkes in der 33. Minute durch und erzielte das 0:2 für München. Brandon Maxwell blieb aber nach wie vor sehr stark, verhinderte er doch zahlreiche weitere Gegentreffer für sein Team und hielt die Mannschaft im Spiel. Im Schlussabschnitt verteidigte Red Bull München ihre Führung konsequent bis in die 58. Minute, als Ziga Jeglic für die Pinguins verkürzte. Es wurde nochmals spannend, denn München lag nur noch einen Zähler vor Bremerhaven. Doch auch mit einem sechsten Feldspieler gelang der Heimmannschaft der Ausgleich nicht mehr. Für München traf Trevor Parkes noch ins verlassene Tor und besiegelte damit den Auswärtssieg des derzeitigen Tabellenführers.

 

 

Spielstatistiken

 

Bremerhaven, 26.09.2021

Fischtown Pinguins Bremerhaven – EHC Red Bull München 1:3 (0:1|0:1|1:1)

 

Tore:
0:1|07.|Philip Gogulla (Ortega, Hager)
0:2|33.|Trevor Parkes (Abeltshauser)
1:2|58.|Ziga Jeglic (Dietz, Friesen)

1:3|60.|Trevor Parkes (Tiffels, Hager) EN

 

 



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