
PENNY-DEL (Düsseldorf/MA) Unterschiedlicher konnten die Voraussetzungen für beide Teams nicht sein. Die DEG feierte am Freitag einen atemberaubenden Sieg beim deutschen Meister in Berlin und der AEV hingegen gab ein äußerst schwaches Bild beim Tabellenletzten in Bietigheim ab. Beide Teams waren vor allem in der Abwehr Ersatzgeschwächt ins Spiel gegangen. Kräftemäßig mussten die Gastgeber dem Spielplan etwas mehr Tribut zollen als die Panther und so kam es nach einer längeren Durststrecke wieder zu Punkten in der Ferne.

(Foto: Dunja Dietrich) Endlich können die Panther wieder Auswärts jubeln
Man merkte es den Gästen an, dass sie wieder etwas gut machen wollten. Augsburg spielte druckvoll nach vorne, war die aktivere Mannschaft und gedanklich immer einen Schritt schneller. Nachdem Lamb nur den Pfosten traf, dauerte es nicht mehr lange bis zur Führung. Düsseldorf konnte sich nach dem Rückstand etwas befreien, brachte aber meist keinen vernünftigen Spielaufbau zustande.
Die Pässe waren ungenau und so kam man nur zu einem Pfostentreffer und zu einer guten Möglichkeit von D’Amigo. Passend dazu war der katastrophale Fehler von Fischbuch. Bernhard Ebner zum ersten Drittel: “Wir dürfen uns nicht so viele unnötige Puckverluste erlauben und müssen geradliniger spielen. Wir liegen jetzt mit zwei Toren zurück und müssen natürlich eins machen, damit wir wieder herankommen.”
Augsburg ließ nicht locker. Vor allen Adam Payerl nicht. Er vergab reihenweise hochkaräter. Er versuchte es von rechts, dann von links und alleine durch die Mitte, aber jedesmal blieb Hane Sieger. Grundsätzlich war der Schlussmann die Ruhe selbst, was man vom Spiel der DEG ansonsten so nicht unterschreiben konnte. Doch es gibt auch Statistiken die nicht lügen.
Die Gäste sind die schwächste Auswärtsmannschaft im zweiten Drittel und das sollte auch heute nicht anders sein. Wenn man, wie die DEG eine Bullystatistik zwischenzeitlich von 3 zu 21 hat, dann braucht es auch einmal ein dreckiges Tor. Dem glücklichen Anschluss, folgte ein gut getimter Angriff und schon war der Spielstand wieder ausgeglichen.
Marco Sternheimer: “Ich finde wir machen heute ein gutes Spiel und konnten bisher viel umsetzen. So ist es eben, dass man auch Gegentore kassiert, aber wichtig ist wie wir aus der Kabine kommen. Wir müssen jetzt Moral beweisen und uns belohnen.” Gut raus aus der Kabine kam zuerst nur die DEG. Nur 37 Sekunden dauerte es und das Spiel stand auf dem Kopf.
Aber der AEV konnte sich heute auf sein starkes Bullyspiel und auf ihren Willen verlassen. Düsseldorf kam nicht mehr oft in gute Positionen und die Panther setzen immer nach. Sogar bis hinter das gegnerische Tor, was sich am Ende bezahlt machte. Das Team von Coach Harold Kreis hatte heute das vierte Spiel innerhalb von acht Tagen in den Knochen, was man zu Ende hin auch merkte.
Augsburg beendet mit dem Sieg in Düsseldorf eine doppelt lange Durststrecke. Zum einen mussten sie seit März 2019 auf einen Punktgewinn bei der DEG warten, zum anderen konnte man keines der letzten neun Auswärtsspiele für sich entscheiden. Den Gastgebern bleibt es nicht erspart, am Dienstag bereits in Iserlohn wieder anzutreten, während die Panther erst am Sonntag gegen Berlin wieder ins Geschehen eingreifen werden.

(Foto: Dunja Dietrich) Markus Keller konnte heute den nötigen Rückhalt geben
Stimmen zum Spiel:
Maxi Eisenmenger (Augsburg): “Wir haben heute mit nur vier Verteidiger sehr gut zusammengehalten. Nach dem Rückstand im letzten Drittel haben wir uns wieder mehr unterstützt und das Spiel gedreht. Der Auswärtssieg heute war mega wichtig.”
Marco Nowak (Düsseldorf): “Wir haben heute die Punkte liegen lassen. Unser Leidenschaft und Wille machte sich in Berin bezahlt, heute leider nicht. Augsburg hat das schlau gemacht.”
Torfolge:
0:1 (5.) - Das erste Powerplay führte gleich zum Erfolg. Den Schuss von Puempel, konnte Hane noch abwehren, aber der Puck fiel Colin Campbell direkt vor die Beine und dann war es einfach ins leere Tor zu treffen. 0:2 (18.) - Markus Eisenmenger hatte den richtigen Riecher, als er den Querpass von Fischbuch an der blauen Linie abfing. Auf und davon ließ er auch Hane keine Chance und erhöhte mit seinem ersten Saisontor die Führung der Panther. 1:2 (30.) - Joonas Järvinen, einer von nur fünf Verteidiger bei der DEG, zielt von der blauen Linie viel zu ungenau, trifft einen Augsburger am Körper und von dort geht der Puck unglücklich über die Linie. 2:2 (38.) Die Gastgeber schalten in der Mittelzone schnell um, Brendan O’Donnell wird ins Spiel gebracht und der zieht trocken ab zum Ausgleich. 3:2 (41.) - Spiel gedreht. Wieder war es Brendon O’Donnell mit einem strammen Schuss, bei dem jedoch Goalie Keller etwas unsicher wirkte. 3:3 (51.) - Der starken Bullys zahlten sich endlich aus. Vom Bully weg kam der Schuss, den Michael Clarke mit einem Tipp In abfälschte. 3:4 (54.) - Das Nachsetzen von Nehring machte sich bezahlt. Der Puck kam zu Vincent Saponari, Hane war verlor die Orientierung und der Siegtreffer wurde unter Dach und Fach gebracht.
Spiel vom 05.12.2021
Düsseldorfer EG - Augsburger Panther: 3:4 (0:2 | 2:0 | 1:2)
Tore:
0:1 |05.| Campbell (Puempel, Graham) - PP 1
0:2 |18.| Eisenmenger
1:2 |30.| Järvinen (Barta)
2:2 |38.| O’Donnell (D’Amigo, Järvinen)
3:2 |41.| O’Donnell (Eder)
3:3 |51.| Clarke (Campbell, Payerl)
3:4 |54.| Saponari (Nehring)
Schiedsrichter: Bruggeman / Kohlmüller / Hurtig / Priebsch
Strafzeiten:
Düsseldorf: 6
Augsburg: 6
Zuschauer: 5.000
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de

PENNY-DEL (Mannheim/MH) Ausgerechnet zum Top Spiel des 27.Spieltages wurde die SAP Arena wieder zur Geisterarena. Der Viertplatzierte aus Wolfsburg forderte den Tabellenführer, der endlich wieder ein volles Lineup aufbieten konnte, zumindest außer den Spielern, die nicht verletzt sind.
( Foto City-press )
Die Grizzyls erwischten den besseren Start und nutzten die neue ungewohnte Situation sofort aus. Nach 60 Sekunden schoss Archibald die Gäste in Front und nur 10 Sekunden später nutzte Rech den Scheibenverlust von Larkin zum frühen Doppelschlag aus. Mannheim zu Beginn von der Rolle. DEL Top Scorer De Sousa vergab im Powerplay eine 100%ige als er das leere Tor nicht traf. Wolfsburg hatte das Spiel im Griff und Mannheim fand im Prinzip nicht statt. In der 8. Spielminute sogar das 0:3. Murray hatte im Powerplay von der blauen Linie abgezogen und Machacek hielt die Kelle hinein und fälschte den Schuss unhaltbar für Endras ab. Fünf Minuten später musste Endras erneute hinter sich greifen. Nach einer Reihe von Puckverlusten und Chancen der Wolfsburger nutzte Machacek bei einem zwei gegen eins seine Möglichkeit zum 0:4. Nach wie vor lief bei den Adlern nichts zusammen und nach einer weiteren Strafe gegen Wolf musste man Schlimmstes befürchten. Doch Szwarz hauchte dem Team wieder leben ein. Er nutzte Murrays Stoppfehler an der blauen Linie in Unterzahl zum 1:4 aus. Mannheim verbrachte aber weiterhin viel Zeit auf der Strafbank. Als Kapitän Denis Reul auf der Strafbank Platz nahm, ließen sich die Männer aus Niedersachsen nicht zweimal bitten. Festerling nutzte einen Rebound zum 1:5 kurz vor der Pause.
Zum zweiten Drittel wechselte Pavel Gross den Torhüter. Für Endras stand nun Brückmann im Tor. Er hoffte somit der Mannschaft einen Impuls zu geben und das Spiel doch noch zu drehen. Die Adler kamen auf jeden Fall wesentlich engagierter aus der Kabine. Es ergab sich mitunter die eine oder andere Schussgelegenheit, so dass auch Strahlmeier im Tor der Wolfsburger etwas mehr gefordert war als noch im ersten Abschnitt. Doch allen Bemühungen zum trotz klingelte es erneut bei Brückmann. Wurm, Festerling und Nijenhuis spielten die Mannheimer Defensive schwindelig, ehe Nijenhuis das 1:6 markierte. Mike Stewart konnte bisher absolut zufrieden sein, was sein Team hier ablieferte. Mannheim Spiel war heute gezeichnet von Ungenauigkeiten, vielen Puckverlusten und Stockfehler. Dennoch konnte Melart noch im zweiten Drittel das 2:6 erzielen.
Auch im dritten Drittel änderte sich das Spielgeschehen kaum. Nach bereits knapp vier Minuten erzielte Melchiore mit ablaufen der Strafe gegen Lehtivuori das 2:7. Das Spiel plätscherte nun nur noch vor sich hin. Das Spiel war längst entschieden. So konnte Wolfsburg seine Kräfte schonen. Rückkehrer David Wolf betrieb zehn Minuten vor Schluss ein wenig Ergebniskosmetik und überwand Strahlmeier zum dritten Mal. In den letzten Minuten ergaben sich auf beiden Seiten noch weitere Chancen, doch schlussendlich blieb es beim auch in dieser Höhe verdienten 3:7 Auswärtserfolg der Grizzlys Wolfsburg.
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PENNY-DEL (Köln/UG) Patrick Reimer spielte in Köln sein 1000. Spiel in der DEL. Die Haie siegten in einem hafrtumkämpften und spielerisch nicht schönen Spiel mit 2:1

(Foto: Ingo Winkelmann)
Vor 5000 Zuschauern gewannen die Haie auch ihr Spiel gegen Nürnberg. Von Beginn schenkten sich beide Mannschaften nichts. Es war kein spielerisch hochklassiges Spiel, aber es wurde um jeden cm gerungen. Die Haie traten ohne 6 Spieler an, die an Corona erkrankt oder Kontaktpersonen waren. Besonders schmerzlich das die Kölner nur 5 Etatmäßige Verteidiger aufbieten konnten, so das Alexander Oblinger als Abwehrspieler einspringen musste. Beide Abwehrreihen ließen im ersten Drittel kaum Torchancen zu. Erst 15 Sekunden vor Ende des ersten Drittels gelang Mark Olver das 1:0 das erst nach Videobeweis gegeben wurde.
Zu Beginn des zweiten Drittels erzielte Maximilian Kammerer im Powerplay das 2:0. Das 2:0 beruhigte das Spiel keineswegs. Das Spielgeschehen war weiter bestimmt von Abwehrreihen, die keinen Spielfluss zuließen. Ebenfalls in einem Powerplay erzielte dann Dennis Lobach den Anschlußtreffer für die Ice Tigers. Das Spielgeschehen verlagerte sich vor das von Justin Pogge sicher verteidigte Tor der Haie, doch bis zur Drittelpause blieb es beim 2:1.
Das Schlussdrittel blieb hart umkämpft. Es häuften sich gute Torchancen auf beiden Seiten. Die Partie war ausgeglichen. Auch als die Ice Tigers Ihren Torhüter vom Eis nahmen gelang den Nürnbergern, außer einem Lattentreffer von Patrick Reimer, kein Tor mehr. Es blieb beim 2:1 für den KEC, der am Sonntag bei den Iserlohn Rossters antritt. Die Nürnberger empfangen die Pinguine aus Bremerhaven.
Tore: 1:0 Olver Kammerer,Ma.Müller); 2:0 Kammerer (Ma.Müller,Olver); 2:1 Lobach (Stoa,Brown)
Strafen: Köln 8, Nürnberg 8
Zuschauer: 5000
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PENNY-DEL (München/BM) Nach der Niederlage gegen Mannheim mussten die Münchner Kufencracks nach genau 24 Stunden erneut aufs Eis. Der Gegner, die Schwenninger Wild Wings, kam mit dem Rückenwind einer spielfreien Woche und wollten die Niederlage gegen Bietigheim unvergessen machen. Die kurze Bank der Schwarzwälder lichtete sich dabei nicht wirklich. Joacim Eriksson rückte nach überstandener Covid-19-Infektion zurück in den Kader, nahm aber zunächst auf der Bank Platz. Nach torreichem ersten Drittel konnten die RedBulls im Mittelabschnitt eine Zwei-Tore-Führung erspielen. Diese reichte den Bayern über die Zeit.

Archivbild: citypress
München kam mit Tempo und ohne Katerstimmung aus der Kabine. Gleich zu Beginn ließ das Team von Don Jackson ein Powerplay liegen. Nur kurz darauf war dann Schwenningen-Schreck Trevor Parkes zur Stelle und sorgte für die Führung der Bayern. Im Powerplay antworteten die Wild Wings nicht mal eine Minute später: Travis Turnbull fand eine Lücke im kurzen Eck.
Die RedBulls zeigten sich unbeeindruckt und machten mit druckvollem Angriffsspiel weiter. Mit einem langen Pass schickte Zach Redmond seine Kollegen Schütz und Kastner auf die Reihe die gut kombinierten und zur erneuten Führung einnetzten. Wieder hatten die Gäste eine Antwort parat: Daniel Pfaffengut versenkte nach nur 34 Sekunden den Puck zum Ausgleich und Pausenstand.
Auch im zweiten Drittel gab es für die Schwaben eine kalte Dusche. Nach schönem Querpass zog Patrick Hager ab und sorgte für die dritte Münchner Führung. Die Isarstädter drückten weiter und spielten sich immer wieder im Schwenninger Drittel fest. In der 33. Spielminute war es erneut Patrick Hager der mit einer Einzelleistung Marvin Cüpper überwinden konnte. Zwei Minuten vor der Pause tankte sich Tomas Zaborsky vor das Münchner Tor, bei Fiessinger war aber Endstation.
Im letzten Drittel wollten die Münchner keine Zweifel an einem Sieg aufkommen lassen. Zwar kam Schwenningen immer wieder gefährlich in das Angriffsdrittel, zwingende Möglichkeiten blieben aber aus. Knapp sieben Minuten vor dem Ende tauchte Daniel Pfaffengut alleine vor dem Heimtor auf, ein weiteres Tor sollte ihm aber nicht gelingen. Auf der anderen Seite scheiterte Trevor Parkes aus kurzer Distanz.
München verwaltete clever und sicherte sich die drei Punkte.
EHC RedBull München - Schwenninger Wild Wings
Tore:
1:0 |6.|Parkes (Street / Seidenberg)
1:1 |7.|Turnbull (Tyl. Spink)
2:1 |13.|Kastner (Schütz / Redmond)
2:2 |13.|Pfaffengut
3:2 |24.|Hager (Abeltshauser / Ehliz)
4:2 |33.|Hager (Ehliz)
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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DEL (München/PM) Ende 2023 öffnet die zukünftige Heimspielstätte der Red Bulls ihre Tore. Um allen Fans ein einmaliges Stadionerlebnis zu bieten, wurde bei der Planung und beim Design der neuen multifunktionalen Sportarena unter anderem die Nähe zum Spiel in den Fokus gerückt.

(Foto: Red Bull München)
Soll heißen: Optimale Sichtlinien auf das Spielfeld für alle Zuschauer bei allen Sportarten. Hierfür haben Bauherr Red Bull und die Firma ELAN gemeinsam das Tribünensystem „Dual Rise Single Frame“ entwickelt. Die neuartige Technik ermöglicht es dem Stadionbetreiber, die Zuschauerränge für jede Sportart flexibel anzupassen. Der SAP Garden wird weltweit die erste Sportstätte sein, die diese technische Innovation in Betrieb nimmt.
Wie das Tribünensystem funktioniert, seht ihr hier im Video.
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PENNY-DEL (Berlin/PM) Die Düsseldorfer EG hat bei den Eisbären Berlin mit 7:6 n.V. (1:2; 2:2; 3:2; 1:0) gewonnen. In einem unfassbaren Spektakel gab die DEG trotz zwischenzeitlichem 1:4-Rückstand und vieler Rückschläge nicht auf und erkämpfte sich diesen Sieg.

( Foto City-press )
Berlin! So lautete die Endstation des dreiteiligen Auswärtstrips der Rot-Gelben in dieser Woche. Nach einer bösen Überraschung in Krefeld, zeigte die Kreis-Truppe in Nürnberg wieder eine starke Leistung. Nun standen also die Eisbären auf der Tagesordnung. Den ersten Vergleich mit der Hauptstadt konnten die Rot-Gelben zu Beginn der Spielzeit bereits für sich entscheiden. Die Vorzeichen konnten entsprechend schlechter stehen. Es sollte ein Spektakel werden.
Das Team von Headcoach Harold Kreis erlebte allerdings einen echten Fehlstart. Es dauerte 56 Sekunden, da war Mirko Pantkowski, der heute das Tor hütete, erstmals überwunden. Marcel Noebels ließ ihm mit einem Schlenzer keine Chance. Die Berliner hatten das Heft danach fest in der Hand und machten weiter Druck. So war es nur folgerichtig, dass die Eisbären kurze Zeit später erneut jubeln durften. Während Joonas Järvinen auf der Strafbank saß, zeigten die Berliner ein starkes Powerplay und vollendeten schließlich erneut in Person von Noebels zum 2:0. Das war zu diesem Zeitpunkt hochverdient, Pantkowski war es zu verdanken, dass es im Anschluss nicht noch schlimmer kam. Der Goalie parierte mehrfach stark. In den letzten fünf Minuten des Drittels fingen die Rot-Gelben ebenfalls an, an der Partie teilzunehmen und erspielten sich erste Möglichkeiten. Zunächst scheitere Nik Postel aus aussichtsreicher Position zwar noch, doch nur wenige Augenblicke später, machte es Alex Ehl besser. Der Stürmer vollendete nach einer großartigen Kombination mit Brendan O´Donnell zum Anschlusstreffer.
Der Start ins zweite Drittel begann für die Rot-Gelben mit einem Deja Vú. Wieder dauerte es keine Minute und der Puck zappelte hinter Pantkowski im Netz. Giovanni Fiore brachte die Gastgeber mit 3:1 in Front. Dieses Mal ließen sich die Düsseldorfer davon aber wenig beeindrucken und machten Druck auf das Tor von Leon Hungerecker. Dieser parierte allerdings immer wieder sehenswert. Eigentlich sprach in diesem Moment alles für die Rot-Gelben, wäre da nicht Marcel Noebels. Nach einem 2-auf-1-Konter ließ der Stürmer Pantkowski keine Chance und verbuchte seinen dritten Treffer an diesem Abend. 1:4! Wer gedacht hat, dass die DEG sich nun geschlagen gibt, lag falsch. Die Mannschaft hängte sich voll rein und kämpfte sich zurück in die Partie. Niklas Postel war es schließlich, der endlich den erneuten Jubel für die Düsseldorfer begründete. Und damit nicht genug. Wenige Minuten später waren es wieder die in weiß spielenden Rot-Gelben, die Grund zur Freude hatten. Während des ersten DEG-Powerplays des Abends nagelte Victor Svensson die Scheibe ins Tor. Mit 3:4 ging es ins letzte Drittel.
Drei Tore in der jeweils ersten Minute eines Drittels. Dieses Kunststück vollbrachten die Eisbären Berlin an diesem Abend. Denn auch im Schlussdrittel dauerte es wieder nur ein paar Sekunden, bis die Pantkowski hinter sich greifen musste. Dann beginn der wirklich irre Teil. Die Rot-Gelben ließen sich nicht beirren und drängten weiter aufs Tor. Das schoss dann wenige Momente später Brendan O´Donnell mit einem schönen Schlenzer. Nur noch 4:5. Die DEG war wieder dran – allerdings nur kurz. Denn auch die Eisbären hatten noch nicht genug. Giovanni Fiore markierte seinen weiten Treffer des Abends und erhöhte auf 6:4 für die Hausherren. Zehn Tore für den neutralen Eishockeyfan durchaus ein Spektakel. Wieder schien alles gelaufen, aber wieder kam Rot-Gelb zurück. Paul Bittner schloss mit seinem Debüttreffer für die DEG zum 5:6 auf. Kurz vor Schluss entschloss sich Harry Kreis dann Pante für einen zusätzlichen Stürmer vom Eis zunehmen. Das zahlte sich aus. Etwa eine Minute vor Spielende sorgte Stephen MacAulay für den nächste Höhepunkt dieses völlig verrückten Abends. 6:6! Es ging in die Verlängerung. Und auch da war es ein offener Schlagabtausch. Beide Teams hatten zahlreiche Chancen, diese Partie zu gewinnen. Und dann war es Brendan O´Donnell der die Rot-Gelben in Ekstase brachte. 7:6 nach Verlängerung, zwei Punkte für Rot-Gelb. Ein Abend für die Geschichte.
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PENNY-DEL (München/CD) Innerhalb von weniger als einer Woche trafen der Tabellenführer München und die Adler aus Mannheim im Nachholspiel erneut aufeinander. Wie bereits am Sonntag zuvor gingen die Mannheimer als Sieger vom Eis, diesmal aber nach der regulären Spielzeit.

(Foto: Citypress)
Ein starkes letztes Drittel reichte München gegen den amtierenden Meister Mannheim nicht und so musste sich das Team von Don Jacksson erneut geschlagen geben. In der Anfangsphase machten die Red Bulls bereits in der 4. Minute Bekanntschaft mit dem Mannheimer Pfosten, doch kurz darauf konterten die Adler eiskalt zur 0:1 Führung. Der Ex-Mannheimer Seidenberg hatte bei einer großen Chance zuerst seinen Meister in Endras gefunden.
Bei der nächsten Situation traf der 37-jährige dann zum 1:1 Ausgleich. 12 Sekunden vor dem Ende des ersten Drittels zog Lean Bergmann in Unterzahl auf und davon und schlenzte die Scheibe hart und unhaltbar zur Führung ins Münchner Tor.
Im Mittelabschnitt waren die Gäste dann spielbestimmend und von Seiten des Tabellenführers kamen nur wenige gefährliche und zwingende Aktionen und so konnte Mannheim mit zwei weiteren Toren durch Dawes und Szwarz auf 1:4 erhöhen. Bei dem letzten Treffer konnte Nigel Dawes seinen dritten Punkt (1 Tor / 2 Assist) einfahren. Mit der klaren Führung ging es dann erneut in die Kabine.
Nach dem Wiederanpfiff waren die Red Bulls aggressiv und versuchten nocheinmal alles in die Wagschale zu werfen. München erspielte sich viele Chancen und kam in Unterzahl durch Daryl Boyle auf 2:4 heran, doch Mannheim verteidigte die Führung gut und konnte mit dem 2:5 Empty-Net-Goal den Schlusspunkt setzen.
Mit diesem Auswärtssieg übernehmen die Adler Mannheim erstmal die Tabellenführung in der PENNY-DEL. München trifft morgen bereits erneut zu Hause auf Schwenningen.
Donnerstag, 2. Dezember 2021
EHC Red Bull München - Adler Mannheim 2:5 (1:2|0:2|1:1)
Tore:
0:1|05.|Ilari Melart (Plachta, Dawes)
1:1|08.|Yannic Seidenberg (Mauer, Smith)
1:2|20.|Lean Bergmann UZT
1:3|23.|Nigel Dawes (Reul)
1:4|26.|Jordan Szwarz (Dawes, Eisenschmid)
2:4|49.|Daryl Boyle (Kastner) UZT
2:5|60.|Andrew Desjardins (Empty-Net)
Zuschauer:
912
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PENNY-DEL (Ingolstadt/PM) Starke Leistung im oberbayerischen Duell. Red Bull München hat auch das zweite Derby in dieser PENNY DEL-Saison beim ERC Ingolstadt gewonnen. Vor 804 Zuschauern erzielten Zach Redmond, Jonathon Blum, Austin Ortega und Ben Street die Münchner Tore zum 4:3-Erfolg (1:0|1:1|2:2).

(Foto: Jügen Meyer)
Ingolstadt früh in der Partie mit einem Powerplay, die Red Bulls verteidigten stark und hatten mit Danny aus den Birken einen sicheren Rückhalt im Tor. Das Duell war eine offensive Angelegenheit. Beide Teams mit zahlreichen Chancen. In der 16. Minute nutzten die Münchner eine davon in Überzahl: Redmond brachte sich in Position, wurde von Blum bedient und erzielte per Direktschuss das 1:0. Wenige Sekunden vor der Drittelpause verhinderte die Latte Ingolstadts Ausgleich.
Die Red Bulls starteten mit Tempoeishockey in den Mittelabschnitt. Trevor Parkes verfehlte knapp das Tor von Kevin Reich (25.), wenig später rettete nach Frank Mauers Abschluss der Querbalken für den Schlussmann der Panther. Das Team von Trainer Don Jackson spielbestimmend, Ingolstadt aber mit dem Ausgleich nach einem Scheibengewinn inklusive schnellem Umschaltspiel. Chris Bourque vollendete den Konter zum 1:1 (29. Minute). München antwortete offensiv auf den Gegentreffer und jubelte in der 35. Minute über die 2:1-Führung nach Blums Schlagschuss in Überzahl.
Für den ersten Höhepunkt im Schlussdrittel sorgten die Red Bulls: Ortega erhöhte nach feiner Ablage von Yasin Ehliz auf 3:1 (44.). Ingolstadt daraufhin mit mehr Risiko. Im Powerplay verkürzten die Panther durch Justin Feser (48.). Jacksons Mannschaft reagierte erneut stark. Ehliz (53.) und Parkes (55.) hatten Topchancen, ehe Street per Traumtor auf 4:2 stellte (56.). Der ERC brachte den sechsten Feldspieler. 61 Sekunden vor Spielende sorgte Louis-Marc Aubry noch einmal für Spannung, den 4:3-Sieg der Red Bulls konnte Ingolstadt aber nicht mehr verhindern.
Ben Street: „Wir sind froh über den Sieg, machen es am Ende aber manchmal ein bisschen zu spannend.“
Endergebnis
ERC Ingolstadt gegen Red Bull München 3:4 (0:1|1:1|2:2)
Tore
0:1 | 15:26 | Zach Redmond
1:1 | 28:57 | Chris Bourque
1:2 | 34:19 | Jonathon Blum
1:3 | 43:42 | Austin Ortega
2:3 | 47:12 | Justin Feser
2:4 | 55:41 | Ben Street
3:4 | 58:59 | Louis-Marc Aubry
Zuschauer:
804
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PENNY-DEL (Nürnberg/HG) In der Arena Nürnberger Versicherung empfingen die Ice Tigers heute Abend die Düsseldorfer EG. Ungleiche Vorzeichen: Während die Franken ihren Auswärtstrip in Berlin siegreich gestalteten, verloren die Rheinländer das brisante Straßenbahn Derby in Krefeld deutlich. Nachbarduell in der Tabelle: kann sich die DEG als Achtplatzierter gegen den direkten Verfolger am Ende durchsetzen? Den ersten Vergleich entschied die DEG für sich. Leider war die heutige Kulisse aufgrund der aktuellen Auslastungsregeln etwas dürftig.
Schließlich entführte Düsseldorf mit einem deutlichen 1 zu 4 alle Punkte aus Nürnberg, weil das Team um Headcoach Kreis eine tolle Auswärtspartie ablieferte.

(Foto: Birgit Eiblmaier)
Die Nürnberg Ice Tigers heimsten in den letzten drei Begegnungen satte 7 Punkte ein und wollten ihren guten Lauf auch gegen die DEG fortsetzen. Ihr bärenstarker Auftritt beim amtierenden Champion weckte Hoffnungen für diese Partie, denn mit einem Heimsieg könnten sie an Düsseldorf tabellarisch vorbeiziehen und sich in den Pre-Playoff Rängen etablieren. Reimers herausragende 800 Scorerpunkte in 998 Spielen motivierte den Captain bestimmt noch mehr, auch wenn es für ihn nur eine statistische Zahl ist. Wenn alles gut geht, wird Reimer am Freitag gegen Köln sein 1000. Match absolvieren, Chapeau!
Jahnke: “Wir haben super auswärts gespielt, gerade in Berlin, wo die Atmosphäre besonders ist. Wir bekamen nur ein Gegentor, das war super. Wir müssen der DEG unser Spiel aufzwingen. Wir müssen den Fokus auf uns legen, die DEG ist immer gefährlich. Patrick (Reimer) ist ein wahnsinnsguter Spieler mit einer mega Erfahrung und einem super Schuss. Mit Ende 30 ist es schon beachtlich, wie gut er spielt. Ich bin stolz, in der Reihe mit ihm zu spielen. Er ist ein super Mensch auch außerhalb des Eises, er hilft jedem, man kann mit ihm immer reden.”
Düsseldorfs Leistungen schwankten zuletzt wie bei einer Achterbahnfahrt, insbesondere beim Traditionsderby gegen Krefeld präsentierte sich das Team um Coach Harry Kreis bis zum zwischenzeitlichen 0 zu 6 Rückstand (!) als sehr fahrig und desolat. Letztlich machte ihre Aufholjagd zumindest Mut für die heutige Begegnung beim Tabellennachbarn aus Nürnberg, der nicht zu unterschätzen war. Aufgrund noch etlicher nachzuholender Spiele gewann aktuell der Punktequotient mehr Bedeutung für die DEG. Barta und Ehl reisten mit einem vorzeigbaren Scoring Streak aus 4 Partien an. Dafür waren Ebner, Geitner und Olson nicht mit von der Partie. D’Amigo kehrte indes zurück.
Ehl: “Es ist schwer zu erklären, wenn es läuft, dann läuft es halt. Alex (Barta) hat so viel Ehrgeiz. Respekt, er gibt immer 100%, bringt immer die Leistung aufs Eis. Wir legen den Fokus auf einen besseren Start, sonst ist es schwer, zurückzukommen. Die ersten Minuten müssen wir konzentriert angehen, strukturiert hinten stehen und mental bereit sein, gleich Vollgas zu geben. Nürnberg ist immer besser in Fahrt gekommen nach dem Trainerwechsel. Wir werden alles geben, um heute zu siegen.”
Frühe Führung der DEG, die kurz vor Drittelende nachlegten
Traumstart nach Maß: Nach nur 69 Sekunden ging die DEG durch Cumiskey in Führung, nachdem Brown unnötigerweise die Scheibe an der Mittellinie verlor. Das war für Düsseldorf mal eine ganz neue Erfahrung, mussten sie doch in den letzten Partien fast immer einem Rückstand hinterherlaufen. In den ersten Minuten erwies sich der Gastgeber noch ziemlich unstrukturiert, während die DEG Treutle bereits mit etlichen Schüssen eindeckte, mehr als ihm wohl lieb war.
Nach druckvollem Beginn der Gäste arbeiteten sich die Ice Tigers stetig besser ins Match und verbuchten auch diverse Chancen. Nun agierten die Hausherren erstmals in Überzahl; ihre aktuelle Powerplay Quote war mit knapp 12 % unterirdisch in der Liga. Düsseldorf hatte mit 75 % Unterzahlquote hier den schlechtesten Wert in der Liga. Die beste Gelegenheit verzeichnete jedoch die DEG im Konter, die von Treutle toll vereitelt wurde.
In der 13. Spielminute jubelten erneut die Gäste, doch nach Videostudium entschieden die Schiedsrichter auf kein gutes Tor, da eine klare Kickbewegung ausgemacht wurde. Das ging konform mit der on Ice Handbewegung der Unparteiischen. Der verhaltene Jubel des vermeintlichen Torschützen deutete bereits darauf hin. Keeper Treutle musste immer wieder mal in höchster Not eingreifen nach Scheibenverlusten hinter seinem Gehäuse.
Reimers genialer Pass wurde fast veredelt, doch im Gewühl vor Hane behielt Letzterer die Übersicht und fror den Puck sicher ein. Nürnberg war offensiv gut unterwegs, mussten jedoch die vielen Unzulänglichkeiten im Defensivverbund tunlichst vermeiden. Gegen Ende des Drittels durften die Ice Tigers ihr starkes Unterzahl mit einer Quote von 84% demonstrieren. Mit 5 Stürmern auf dem Eis erhöhten die Gäste durch Eder jedoch in der 18. Spielminute auf 0 zu 2.
In einem schnellen Match nahm Düsseldorf dank effektiver Chancenverwertung einen zwei Tore Vorsprung zum Pausentee mit. Die Bully Quote zugunsten der Gäste war schon sehenswert.
Weber: „Es waren zu viele Scheibenverluste, wir sind zu wenig gelaufen, gewannen zu wenig Zweikämpfe. Wir müssen besser spielen, hinten schneller rausspielen und mehr Traffic vor dem Tor kreieren. Wir schauen nicht auf den Gegner, sondern wir müssen unser Spiel durchziehen.“
DEG baut Führung aus, Nürnberg zu zerfahren
Im zweiten Drittel war Treutle gleich wieder mit seiner Fanghand zur Stelle. Dann scheiterten die Ice Tigers knapp vor Hane. Die Franken bissen sich jetzt etwas in der Düsseldorfer Zone fest und die Physis wurde verstärkt. Järvinens Geschoss wurde vom Capitano Reimer souverän geblockt. Das Tempo war weiterhin sehr hoch und Hane entschärfte den Schuss von Fox. Die DEG schaltete nun etwas zu sehr in den Verwaltungsmodus und überließ den Hausherren das Geschehen auf dem Eis, die auch aktiver werden mussten bei diesem Spielstand.
Nichtsdestotrotz klingelte es in der 29. Spielminute schon wieder hinter Treutle, denn Postel staubte einen Rebound eiskalt zum 0 zu 3 ab. Schlüsselspieler Nowak assistierte dabei. Kurios war nur der kurz vorher zu vernehmende Pfiff von Iwert, der die Protagonisten verunsicherte und für etwas Irritation sorgte. Es gibt in diesem Kontext wohl die Regel 37.3, welche hier zur Anwendung kommt.
Düsseldorfs Akteure kamen oft zu leicht und ungehindert vor den Kasten von Treutle; dieses Manko musste Nürnberg unbedingt abstellen. Ein 3 auf 1 Konter der Ice Tigers blieb ebenfalls erfolglos, denn Hane war auf der Hut gegen Fleischer. Schön zu beobachten war, dass alle DEG Spieler hinten aushalfen und sich insgesamt gegenseitig gut unterstützten.
Rowes lautstarke Ansprache beim Powerbreak schien noch nicht zu fruchten. In der Defensive passierten noch etliche leichte Fehler, ein strukturierter Aufbau sieht anders aus, der Spielfluss war nicht zu erkennen, wobei die DEG dies auch zu verhindern wusste. MacAulay und Fischbuch kombinierten sich fast perfekt vors Tor, der finale Pass war wohl des Guten zu viel. Teilweise schnürten die Gäste im 5 gegen 5 die Franken regelrecht in deren Zone ein.
Düsseldorf konnte sich auch mehrere Icings „leisten“, denn mit ihrer hervorragenden Bully Quote konnten sie vieles wettmachen. Es war relativ ruhig in der Arena, so richtig Stimmung kam einfach nicht auf. Die Franken agierten zu fehlerbehaftet.
Postel: „Wenn man 3 zu 0 vorne ist, gibt es eigentlich keinen Grund sich zu beschweren, aber die letzten 10 Minuten waren nicht gut. Wir haben da zu viel hergegeben und den Nürnbergern Chancen gegeben. Wir dürfen uns nicht hinten reinstellen und keine Diagonalpässe spielen. Beim Tor war die Scheibe frei und ich habe sie dann reingemacht.“
Eder schnürt seinen Doppelpack
Im Schlussabschnitt musste sich bei den Franken einiges verändern, wollten sie zuhause noch was mitnehmen. Die DEG musste „nur“ an ihre bisherige solide Auswärtsleistung nach zwei gespielten Dritteln anknüpfen, dann hätten sie den Sieg wohl in der Tasche. Die Ice Tigers wollten sich jedoch noch nicht zu früh geschlagen geben und setzten harte Checks, welche die Gäste beeindrucken sollten. Zumindest starteten die Hausherren furios mit viel Zug zum Tor von Hane, der nun gut zu tun hatte.
Schon waren die Fans da und gaben den nötigen Support. Järvinen und Brown wurden heute sicher keine Freunde mehr, nach ihrem Fight durften sie sich in der Kühlbox besinnen, wobei der Düsseldorfer 2 Minuten mehr aufgebrummt bekam. Nürnberg und Powerplay, da war noch ganz viel Luft nach oben, denn auch ihre zweite numerische Überlegenheit brachte nichts Zählbares ein. Weder im 5 gegen 5 oder in Unterzahl gaben die Gäste viel her und blieben somit weiter auf Erfolgskurs Mitte des Schlussdrittels.
Nürnberg bemühte sich redlich, kreierte auch Chancen, doch Hane war nicht zu überwinden. Beide Teams spielten nun mit offenem Visier, es ging rauf und runter. In der 53. Spielminute erarbeiteten sich die Franken in Person von MacLeod den längst verdienten Anschlusstreffer, der nach kurzer Videoanalyse bestätigt wurde, da ein hoher Stock im Spiel war, welcher jedoch nicht relevant war. Randnotiz: Reimer bekam einen weiteren Assist zugesprochen.
Nürnberg drängte nun, was Besseres hätte der Partie nicht passieren können. Ein Lattentreffer bewahrte die DEG vor weiterer Dramatik. Wann brachte Rowe den 6. Feldspieler?
Wann brachte Rowe den 6. Feldspieler? Gute 3 Minuten vor dem regulären Ende blieb Treutle nach der Auszeit gleich auf der Bank. Nach einer Strafe gegen die DEG wegen Hakens gegen Reimer bekamen die Ice Tigers sogar ein doppeltes Powerplay. Hane war kurz ohne sein Spielgerät und die DEG lauerte auf den Empty Netter, der dann auch in Person von Eder in der 59. Spielminute Fakt wurde.
Schließlich eroberte sich Düsseldorf mit ihrem couragierten Auftritt im Frankenland drei wertvolle Punkte und festigte ihren Pre-Playoff Platz. Nürnberg tritt am 3.12. in Köln an, während Düsseldorf zu den Berliner Eisbären reisen muss.
MacLeod: „We cannot win playing one period, it is a 60 minutes game. Next game will be on Friday. We were not ready to play today.“
Hane: „Ja, ich bin definitiv zufrieden. Wir wollten besser zurückkommen nach dem Krefeld Auftritt. Defensiv haben wir von Anfang an gut gespielt, nicht so wie in den anderen Spielen. Meine Vorderleute haben ein sehr gutes Spiel gemacht und viel geblockt.“
16. Spieltag, 30.11.2021
Nürnberg Ice Tigers– Düsseldorfer EG 1:4 (0:2|0:1|1:1)
Tore:
0:1 |02| Cumiskey
0:2 |18| Eder (O’Donnell, MacAulay) PP1
0:3 |29| Postel (Trinkberger, Nowak)
1:3 |53| MacLeod (Schmölz, Reimer)
1:4 |59| Eder SH1, ENG
1. Drittel Statistik: 14:12 Schüsse, 5:14 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2
2. Drittel Statistik: 7:10 Schüsse, 5:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0
3. Drittel Statistik: 16:3 Schüsse, 11:4 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:8
Referees: Iwert / Kopitz
Zuschauer: 1.026
Aufstellung:
Nürnberg: Treutle, Parlett, Bender, Schmölz, MacLeod, Reimer, Welsh, Karrer, Fox, Stoa, Brown, Weber, Pilu, Kislinger, Ustorf, Ribarik, Jahnke, Lobach.
Düsseldorf: Hane, Nowak, Heinzinger, Proft, MacAulay, Fischbuch, Cumiskey, Järvinen, Barta, O’Donnell, Ehl, Trinkberger, D’Amigo, Svensson, Bittner, Eder, Postel, Schiemenz.
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de

PENNY-DEL (Ingolstadt/PM) Der ERC Ingolstadt verstärkt sich mit Danny Taylor. Der belarussische Nationaltorhüter war zuletzt für KHL-Club Dinamo Minsk aktiv und absolvierte in seiner bislang 15-jährigen Profikarriere vier Partien in der NHL.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
„Da Karri Rämö auf unbestimmte Zeit ausfallen wird, wurde klar, dass wir nochmal einen Goalie verpflichten müssen, was sich in der aktuellen Jahreszeit alles andere als einfach gestaltet“, erklärt Sportdirektor Larry Mitchell. „Dannys Ziel war es, sich mit Belarus für die Olympischen Spiele zu qualifizieren. Das hat leider nicht geklappt und er hat danach einige Woche gebraucht, um sich neu zu orientieren. Danny kennt die DEL und er war schnell angetan von der Option, bei uns nochmal anzugreifen. Er hat seit Ende August kein Spiel mehr bestritten, daher wird er ein bisschen Zeit benötigen.“
Der 35-jährige Taylor, der in Großbritannien geboren wurde und in der kanadischen Stadt Kingston lebt, bekam 2020 die belarussische Staatsbürgerschaft. Sein Debüt für die Nationalmannschaft der Osteuropäer feierte er in der vergangenen Saison und nahm im Frühjahr 2021 an der Eishockey-Weltmeisterschaft teil. Dort konnte er in seinen drei Einsätzen überzeugen, feierte beim 1:0-Sieg gegen Schweden einen Shutout, wies einen Gegentorschnitt von 1,8 sowie eine starke Fangquote von 94,1 Prozent auf. An diese Leistungen knüpfte er auch Ende August beim Olympia-Qualifikationsturnier an, als er in allen drei Spielen zwischen den Pfosten stand und sogar eine Fangquote von 94,7 Prozent auflegte.
Seine Profikarriere begann der Linksfänger 2006 in der ECHL. Bereits ein Jahr später feierte er sein NHL-Debüt für die Los Angeles Kings. Nach verschiedenen Stationen in der ECHL und AHL sowie einer Saison bei den Hamburg Freezers (2010/11), führte in sein Weg nochmal zurück in die NHL zu den Calgary Flames. Über den schwedischen Club Färjestad BK kam er in die KHL, wo er in sieben Spielzeiten 168 Partien für Medvescak Zagreb, Sibir Novosibirsk und zuletzt Dinamo Minsk absolvierte.
„Ingolstadt hat ein starkes Team, das in der vergangenen Saison nah am Finaleinzug dran war. Nach den Gesprächen mit Larry hatte ich ein gutes Gefühl, dass die Panther der richtige Club für mich sind“, erklärt Taylor, der Jerome Flaake aus der gemeinsamen Saison bei den Freezers kennt. „Aus meiner Zeit in Hamburg kenne ich Land, Leute und Liga schon, trotzdem habe ich mich bei John Tripp informiert. Er wohnt in der gleichen Stadt wie ich, war sehr lange in Deutschland und auch eine Saison für den ERC aktiv.“ Taylor ist am gestrigen Sonntag in Ingolstadt angekommen und wird bei den Blau-Weißen mit der Rückennummer 70 auflaufen.
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PENNY-DEL (Krefeld/RS) Vor der Saisonrekordkulisse von 5109 Zuschauer gewannen die Krefeld Pinguine doch einigermaßen überraschend deutlich im Straßenbahn Derby mit 6:3.

( Foto Ralf Schmitt )
Der Gast begann sehr zurückhaltend, als wollte er erst mal testen, was die Pinguine nach dem Sieg in München zu bieten hatten. Was bei Rot-Gelb noch dazu kam, war eine ziemliche Unordnung im gesamten System. So kam der KEV zu einigen Chancen, jedoch wurden diese von Lessio, Bracco und Rutkowski liegen lassen. Besser machte es der Slowene Sabolic im Krefelder Dress. Er traf in der 4. Minute zur heimischen Führung im Powerplay. Da Düsseldorf auf diesen Rückstand nicht großartig reagierte, eher noch pomadiger wurde, wollten die Mannen um Kapitän Kulda (er vertrat den verletzten Braun) noch mehr, um sich weiter abzusetzen. Nach etlichen vergebenen Möglichkeiten durch Blank, Jensen Aabo und Berylov machte es Oldie Lewandowski (18.) besser. Er schob frei vor dem Kasten der DEG den Puck Keeper Hane clever durch die Beine.
Damit nicht genug, Sekunden vor der ersten Sirene fasste sich Sacher ein Herz, angelte sich den Puck im eigenen Drittel und gab ihn erst wieder her als er ihn ins Düsseldorfer Tor legte. Bei dieser famosen Einzelleistung standen 5 DEG Feldspieler ehrfurchtsvoll Spalier und letztlich hatte der bedauernswerte Hane keine Möglichkeit der Abwehr.
Dieses muntere Scheibenschießen ging auch im Mittelabschnitt weiter. Wieder legte der frühere Düsseldorfer Lewandowski den konsternierten Gästen das 4:0 ins Netz. Widerstand kam in dieser Phase von Seiten der Gäste fast keiner. Das Gegenteil war der Fall, Bergström (31.) erhöhte im Powerplay auf 5:0 für die Hausherren. Das war der Balsam auf den die Krefelder Eishockeyseele so lange gewartet hatte. Nachdem Verteidiger Gläßl gar auf 6:0 schraubte, wurde die Yayla Arena zum Tollhaus. So vorführen lassen wollte sich die DEG nun auch nicht, obwohl man zwischenzeitlich Angst vor einem Debakel haben musste. Hane musste seinen Platz im Tor für Pantkowski räumen. Es gab auch ein Lebenszeichen durch das erste Düsseldorfer Tor von MacAulay (34.). Dem folgte drei Minuten später das zweite Tor für Rot-Gelb durch Schiemenz in Überzahl.
Die DEG begann jetzt mitzuspielen. Kam nach der zweiten Sirene wieder aufs Eis, um hier doch das Unmöglich wahr zu machen. Zu mehr als dem 6:3 sollte es nicht mehr reichen. Ehl erzielte den Endstand in der 50. Minute. Mehr ließen die Krefeld Pinguine an diesem Nachmittag nicht zu. Das in den letzten Jahren nicht gerade von Erfolgen verwöhnte Publikum in der Seidenstadt, feierte am Schluss minutenlang sein erfolgreiches Team, das Lust auf mehr machte. Der nächste Gegner ist am nächsten Freitag Ingolstadt mit der Krefelder Eishockey Ikone Daniel Pietta.
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Spiel vom 28.11.2021
Krefeld Pinguine - Düsseldorfer EG 6:3 (3:0|3:2|0:1)
Tore:
1:0 | 4.|Sabolic(Bracco, Bergström) PP1
2:0 |18.|Lewandowski (Rutkowski)
3:0 |20.|Sacher
4:0 |26.Lewandowski (Sacher, Blank)
5:0 |31.|Bergström (Sabolic, Bracco) PP1
6:0 |34.|Gläßl (Bracco)
6:1 |34.|MacAulay(Cumiskey, Trinkberger)
6:2 |37.|Schiemenz (Barta) PP1
6:3 |50.|Ehl (Cumiskey)
Zuschauer: 5109
Strafen: Krefeld 4 Minuten, Düsseldorf 4 Minuten
Hauptschiedsrichter: Andrew Bruggeman (USA), Bastian Steingross
Linienrichter: Jonas Merten, Jan Philipp Priebsch
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PENNY-DEL (Berlin/MA) Mutige Franken entführen alle drei Punkte bei den Eisbären. 9.000 Zuschauer waren heute zugelassen, aber nur 5.614 wollten die Partie vor Ort verfolgen. Nürnberg ließ sich in keinem der drei Drittel aus der Ruhe bringen und setzte immer wieder Nadelstiche. Das Überzahlspiel auf beiden Seiten hätte man jedoch den Fans heute ersparen können. Berlin fand nur wenige Mittel, um einen starken Treutle und seine Vorderleute aus dem Konzept zu bringen. Patrick Reimer setzte mit seinem 800. Scorerpunkt den Schlussstrich.

(Foto: Citypress) Serge Aubin sah ein eher schwächeres Spiel seiner Mannschaft
Spielverlauf:
Wenn die beiden schwächsten Powerplay-Teams aufeinandertreffen, kann man sich schon mal die ein oder andere Strafzeit mehr leisten. So schwach präsentierten sich auch beide Teams in Überzahl. Nürnberg spielte sehr gut mit, leitete immer wieder kontrollierte Angriffe ein. Berlin hingegen tat sich auf den letzten Metern vor Treutle schwerer.
Fiore war der einzige auf der Seite der Eisbären, der eine echte Torchance vergab. Ustorf machte es auf der Gegenseite nicht besser, als er vor Goalie Niederberger schön freigespielt wurde. Giovanni Fiore zum ersten Abschnitt: “Wir spielen eigentlich gut, müssen aber noch stärker nach hinten arbeiten. Nun das mit dem Powerplay zieht sich bei uns ein wenig durch die Saison. Da fehlt es am Aufbau meiner Meinung nach.”
Die Franken spielten weiterhin mutig nach vorne und weil sie strikt an ihren Gameplan festhielten, kamen sie zu Möglichkeiten und Toren. Beinahe hätte Reimer seinen 800. Scorerpunkt erzielt, jedoch der Videobeweis ergab eine Behinderung im Tor an Niederberger von Schmölz. Es klappte dann wenig später und die Gäste gingen mit zwei Tore in Front.
Lobach hatte für Nürnberg Pech. Sein Schuss ging nur an den Pfosten. Bis zum Anschlusstreffer der Eisbären zählte die Statistik nur zwei gute Tormöglichkeiten. Das gab den Ice Tigers Auftrieb für die letzten 20 Minuten. Gregor MacLeod zum bisherigen Spielverlauf: “Beide Teams spielen hart aber fair. Wir waren jetzt zwei Tore vorne, haben uns das auch verdient, weil wir mehr Pucks zielgenauer zum Tor brachten. Jetzt müssen wir im letzten Drittel konzentriert weitermachen.”
Die Eisbären taten sich unglaublich schwer. Wenn dann mal eine Chance wie bei White oder Noebels herausgespielt wurde, vergaben die Top-Stürmer der Gastgeber kläglich. Hördler kam mit dem Pfostenschuss dem Ausgleich noch am nächsten. Das Powerplayspiel verweigerten beide Teams über die volle Distanz.
Als Coach Aubin seinen Torhüter für einen weiteren Feldspieler vom Eis nahm, glückte DEL-Topscorer Patrick Reimer sein 800. Scorerpunkt. MacLeod legte ab und Reimer traf ins leere Tor. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung nahmen die Nürnberger verdient die drei Punkte mit.

(Foto: Citypress) Stefan Ustorf traute dem Braten lange nicht
Stimmen zum Spiel:
Daniel Schmölz: "Es war ein hartes Stück arbeit und dafür haben wir uns belohnt. Wir wollten alles für den Sieg tun, von gut spielen bis dreckige Tore war uns alles recht. Der 800. Scorerpunkt von Patrick Reimer ist eine unfassbare Leistung eines unglaublichen Teamkameraden. Da kann man nur den Hut davor ziehen.”
Mark Zengerle: “Wir haben uns selbst in eine schwierige Position gebracht mit dem zwei Tore Rückstand. Uns fehlte heute auch die nötige Disziplin, haben zu viele Strafen genommen. Was mit unserem Powerplay los ist kann ich nicht genau sagen. Wir bringen halt die Scheibe nicht dorthin, wo es dann gefährlich wird. Ich hoffe dass ich mit meinem Tor und meiner Leistung von heute darauf aufbauen kann.”
Torfolge:
0:1 (33.) - Fox zog von der blauen Linie ab und sein Schuss, der am Tor vorbeigegangen wäre, fälschte Daniel Schmölz entscheiden ab. 0:2 (38.) - Bei einem Gewusel in der Ecke, welches Gregor MacLeod aus ein paar Meter entfernung beobachtete, bekam er den Puck und hatte freie Bahn. Niederberger wurde zur zwei Tore Führung getunnelt.
1:2 (39.) - Der schnelle Anschlusstreffer ließ nur 21 Sekunden auf sich warten. White nahm den Schuss von der halb linken Position und Mark Zengerle staubte am langen Pfosten ab. 1:3 (59.) - Es war eine starke Geste von MacLeod. Gemeinsam mit Patrick Reimer, steuerte er allein auf das verlassene Tor der Eisbären zu. Ganz uneigennützig legte er auf Reimer ab, der damit seinen 800. Scorerpunkt erzielte. Sicherlich eines seiner leichteren Tore.
Spiel vom 28.11.2021
Eisbären Berlin - Nürnberg Ice Tigers: 1:3 (0:0 | 1:2 | 0:1)
Tore:
0:1 |33.| Schmölz (Fox, Welsh)
0:2 |38.| MacLeod (Schmölz)
1:2 |39.| Zengerle (Wiederer, White)
1:3 |59.| Reimer (MacLeod, Welsh)
Schiedsrichter: Schadewaldt / Schukies / Cepik / Höfer
Strafzeiten:
Berlin: 14
Nürnberg: 10
Zuschauer: 5.614
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PENNY-DEL (Mannheim/MH) Topspiel in der SAP Arena am späten Sonntagnachmittag. Der EHC Red Bull München war zu Gast bei den Adler Mannheim. Für Mannheim ging es vor allem darum endlich die Niederlagenserie seit dem Corona Ausbruch zu beenden. Mit Desjardins und Plachta kehrten zumindest zwei weitere Spieler aus der Quarantäne zurück. München dagegen konnte aus dem Vollen schöpfen.

( Foto City-press )
Mannheim begann sehr stark und hatte durch Eisenschmid gleich die erste richtig gute Möglichkeit, verzog jedoch am Tor vorbei. Auch Red Bull hatte durch Hager eine gute Chance. München versuchte über aggressives Forechecking den Gegner am Spielaufbau zu hindern. Nach knapp zehn Spielminuten hatte Elias bei angezeigter Strafe eine weitere gute Torchance. Das folgende Powerplay verpuffte mehr oder weniger. Mit zunehmender Spieldauer im ersten Drittel brachte das gute Münchner Forechecking immer mehr Erfolg. Langsam aber sicher übernahm der EHC das Spielgeschehen. Logische Folge war die 0:1 Führung durch Torjäger Parkes in der 16.Spielminute. Direkt nach der Führung hätte Hager fast das 0:2 erzielt, als er die Scheibe aus dem Gewühl heraus an den Außenposten schoss.
Der Beginn des zweiten Drittel gestaltete sich ausgeglichen. Beide Teams hatten einige Schüsse auf das gegnerische Tor. Die Adler nutzten eine ihrer Möglichkeiten zum 1:1 Ausgleich. Wirth passte auf Bergmann vors Tor und dieser fälschte den Pass an aus den Birken vorbei ins Tor. Brückmanm verhinderte auf der anderen Seite den erneuten Rückstand, als er den Schuss von Gogulla vereitelte. Das Spiel ging weiter hin und her und war insgesamt sehr offen. Tosto und erneut Gogulla vergaben weitere gute Torchancen, ehe Mauer mit seinem 150.DEL Tor zum 1:2 traf. Gogulla hatte einen sogenannten Stretch Pass auf ihn gespielt, so daß Mauer allein auf Brückmann lief und diesem keine Abwehrmöglichkeit ließ. Das Spiel beruhigte sich auf Grund des Treffers keineswegs, sowohl Mannheim als auch München spielten genauso weiter, was dem Spiel guttat. Die 6798 Zuschauer sahen drei Minuten vor Ende des zweiten Drittels, wie Brückmann einen Schuss von Hager gerade noch an den Pfosten lenken konnte. Auch aus den Birken musste gegen Dawes in höchster Not retten und so blieb es beim knappen 1:2 zur zweiten Pause.
Mit dem Start des letzten Drittels war das Spiel nicht mehr so offen wie in den voran gegangen Abschnitten. München legte mehr wert auf die Defensive und Mannheim wollte nicht so früh öffnen, um nicht zu früh einen weiteren Treffer schlucken zu müssen. Lehtivuori scheiterte an aus den Birken, während Tiffels seinen Meister in Brückmann fand. Auch Redmond scheiterte kurz später am starken Brückmann. Im Spiel war nach wie vor sehr viel Tempo und viel Arbeit beider Mannschaften. Knapp sieben Minuten vor dem Ende hatte das Gross-Team die große Chance auf den Ausgleich im Powerplay. Kaum war die Strafe abgelaufen, gab es gleich die nächste gegen die Gäste. Doch auch diese überstand das Jackson-Team. In der Schlussphase mussten die Kurpfälzer ihr Spiel öffnen und nahmen zusätzlich ihren Torhüter Brückmann vom Eis. Dieses Risiko wurde belohnt. Plachta spielte einen wunderschönen Pass auf den am langen Pfosten stehen Szwarz, der den Puck nur noch ins Tor schieben brauchte. Mit einem 2:2 ging es in der Verlängerung. Mit der ersten Chance in der Verlängerung entschied Oldie Dawes die Partie zum umjubelten Sieg.
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PENNY-DEL (Ingolstadt/HG) Derbytime in der Audi Stadt: zum bayerischen Highlight luden die heimischen Panther gegen die Straubing Tigers in die Saturn-Arena. Ingolstadt demontierte kürzlich Nürnberg vor eigenem Publikum und wollte den nächsten Streich gegen die Niederbayern landen. Die Tigers hofften auf mehr Konstanz in ihrer Performance, nachdem am Freitag das Heimspiel gegen Augsburg im gegenseitigen Einvernehmen verschoben wurde. Schließlich feierte der ERC Ingolstadt einen 8 zu 1 Kantersieg gegen arg dezimierte Straubing Tigers und verbuchten vor nahezu leeren Rängen den nächsten Heimsieg.

(Foto: Citypress)
Ingolstadt sammelte in den vergangenen 5 Spielen 13 Punkte und beeindruckte mit einer sehenswerten Leistungssteigerung, welche sie von ganz unten in die Top 6 katapultierte. Inzwischen brachte Headcoach Doug Shedden sein Team auf Kurs und in Richtung Anspruchsdenken. Die Panther mussten zuletzt bei der Düsseldorfer EG Federn lassen und kassierten nach drei Siegen in Folge mal wieder eine Niederlage.
Bourque: „Last game was not our best effort. The last period was ok, but we did not show 60 minutes efforts, which was disappointing. We will focus on today’s match. Now we are more structured with a better defense. It is always difficult to find your footing, since it is a different team and different city. Before it was not so consistent, but this is a derby game with not as many fans today, but big 3 points today. It is a special situation with corona, the virus is not easy to deal with.“
Straubing war auf der Suche nach der Erfolgsformel, nachdem man zuletzt in den beiden Auswärtspartien lediglich ein mageres Pünktchen mitnehmen konnte. Gegen den Angstgegner Schwenningen war viel mehr drin, doch letztlich zogen die Tigers auch dort wieder den Kürzeren. Der Schwarzwald scheint kein gutes Pflaster zu sein, während die Chance in Düsseldorf mit einem Sieg zurückzukehren, um einiges höher war. Neben dem Ausfall ihres nimmermüden Capitanos Schönberger wog auch das coronabedingte Nichtmitwirken von 4 weiteren Akteuren mit Kohl, Elsner, Connolly und Mouillierat mehr als schwer.
Brunnhuber: „Beim ersten Match kassierten wir nur ein Gegentor. Wir haben immer gute Chancen zu gewinnen, heuer ist auch unser Powerplay unsere Stärke, aber zufrieden sollte man nie sein. Neben Pech war auch Unvermögen dabei. Es läuft schon bisserl besser, das Feedback vom Coach ist positiv, es ist nur schade für den Andi (Eder). Die ist aber auch eine Chance für andere Jungs, jetzt ihren Beitrag zu leisten. Unsere Reihe mit TJ (Mullock) als alter Hase in der Liga funktioniert gut; wir kennen uns sehr gut und Josh (Samanski) ist sehr schnell mit seinem super Schuss. Wir helfen uns gegenseitig. Es ist nicht optimal momentan, denn die Reihen sind immer ganz anders wie im Training, aber wir sind Profis und müssen das hinkriegen. Wir werden uns reinhauen und hoffen, dass was Gutes dabei herausspringt. “
Furioser Start von Ingolstadt, Straubing kommt heran
Vor magerer Kulisse, was diesem traditionellen Derby in keiner Weise gerecht wurde, starteten die dezimierten Straubinger recht ordentlich. Insgesamt waren heute maximal 1.203 Fans zugelassen gemäß den aktuellen Corona Regeln. Nach ausgeglichenem Beginn gingen die Panther im Powerplay auch dank ihrer bisherigen knapp 24 % Erfolgsquote durch Bourque in der 6. Spielminute in Führung, obwohl die Tigers ihre erste Unterzahl bis dahin sehr gut gestalteten.
Nur kurze Zeit später, exakt 78 Sekunden, erhöhten die Hausherren in Person von DeFazio zum 2 zu 0; dies ging jedoch viel zu leicht für Ingolstadt. Nun kam es schon knüppeldick für die Straubinger, die wohl noch unter dem Eindruck der Corona Misere standen. Die Tigers waren nun sichtlich geschockt und beeindruckt vom rasanten Auftritt der Panther, die Chancen im Minutentakt produzierten. Würden die Gäste den Schalter umlegen können?
In der Tat schafften es die Tigers, den Anschlusstreffer zu markieren: in der 13. Spielminute veredelte Tuomie das perfekte Zuspiel von Akeson unhaltbar für Reich. Es war zugleich der Debuttreffer für den Neuzugang aus Berlin. Dann gab es zum ersten Mal Powerplay für die Gäste, die schon sehr lange auf einen Überzahltreffer warteten; den letzten erzielte Connolly, der heute schmerzlich vermisst wurde. Jetzt gingen sie leer aus trotz einer guten Gelegenheit von Daschner.
Nach anfänglichem Raketenstart der Ingolstädter kämpften sich die Tigers Schritt für Schritt heran und gehen nur mit einem Tor Rückstand in die Pause. Das Schussverhältnis sprach klar für die Hausherren.
Quaas: „Das Gegentor ärgert mich sehr, die Scheibe ist durch die Beine gerutscht und ich bin am Spieler hängen geblieben. Das ist so im Sport, ist blöd gelaufen, denn der Puck hat sich aufgestellt und ist seltsam gesprungen. Wir haben hart dafür gearbeitet, dass wir unser Selbstvertrauen zurückgewonnen haben. Wir bringen die Scheibe gut vors Tor.“
Geniestreich(e) von Pietta und DeFazios Doppelpack
Zu Beginn des Mittelabschnitts prüfte gleich mal Daschner den Keeper der Panther mit einer soliden Einzelleistung. Tuomie war nach seinem Premierentor heiß gelaufen und hielt Reich auf Trab. In der 25. Spielminute jedoch schlugen die Hausherren erneut zu mit einem glanzvoll verwandelten Penalty von Pietta. Chapeau an diese sehenswerte Kreativleistung der Gallionsfigur!
Nach Klasse Vorarbeit von Mullock hätte Tuomie fast seinen Doppelpack geschnürt. Trotz dieses unnötigen Gegentreffers bei eigener Überzahl setzten sich die Tigers wieder in der Ingolstädter Zone fest, mussten aber stets auf der Hut vor dem flüssigen Kombinationsspiel der Panter sein, welche schon wieder im Powerplay agieren konnten. Im 4 gegen 4 verbuchte DeFazio in der 33. Spielminute seinen heutigen zweiten Treffer. Hüttl, der sich im Team von Shedden bisher sehr gut entwickelte, leistete hierfür eine tolle Vorarbeit.
Bei einem bemerkenswert herausgespielten Konter vollendete Höfflin dank dem genialen Pass von Pietta zum 5 zu 1. Für Pietta war es bereits sein 450. Assist in der DEL. Damit belegt er nun hinter Hock und Kreutzer Rang 3 in der ewigen Bestenliste.
Die Hausherren ließen überhaupt nicht locker und machten dann sogar in der 37. Spielminute durch Feser das halbe Dutzend voll. Es kam nun wirklich knüppeldick für tapfere Straubinger, die sich wirklich gut dagegenstemmten soweit es ihre begrenzten Kraftreserven zuließen. Mit einem deutlichen 5 Tore Vorsprung der Gastgeber schien für die Tigers die Messe bereits gelesen zu sein und Ingolstadt war erbarmungslos in der Chancenverwertung; von ihren 6 Abschlüssen führten sage und schreibe 4 Stück zu Toren.
Unglücksrabe Dietl muss zweimal hinter sich greifen, Panther bleiben gnadenlos
Im Schlussabschnitt galt es nun für die Gäste, zumindest etwas Ergebniskosmetik zu betreiben, um hier nicht vollends unterzugehen. Mit ihren nur 3 Reihen schrubbten die Tigers bereits immens viel Eiszeit herunter, was aber nicht verwunderte. Headcoach Pokel brachte seinen heutigen jungen Backup Dietl und der Ärmste musste gleich den ersten Schuss aufs Tor schlucken. Marshall war in der 42. Spielminute der Torschütze, Dietl war schon zu bedauern. Und es kam noch schlimmer für den Nachwuchsgoalie, denn nur knapp eine Minute danach bugsierte Flaake die Scheibe erneut ins Tor nach Konfusion im Slot.
Dies veranlasste Pokel, wieder Karhunen ins Gehäuse zu bitten, um den Backup nicht zu verheizen, dem keinerlei Vorwurf gemacht werden konnte. Jetzt hieß es Schadensbegrenzung bei den Tigers, die in dieser Saison noch nie so schlimm unter die Räder kamen.
Letztlich entzauberten die Hausherren arg dezimierte Straubing Tigers verdient mit 8 zu 1. Die Gäste absolvierten wahrlich keine schlechte Auswärtspartie, trafen jedoch heute auf einen hungrigen ERC Ingolstadt, der zurzeit einfach einen brutalen Lauf hat und von Sieg zu Sieg eilt.
Pokel: „Wir haben gut angefangen, aber in Unterzahl gleich ein Tor bekommen. Innerhalb kurzer Zeit haben wir vier Penalty Killers verloren, das ist schwierig in Unterzahl. Wir haben uns zurückgekämpft, mit 9 Stürmern und 6 Verteidigern und einer turbulenten Woche ist es problematisch. Im 2. Drittel waren die Gegentore zu leicht, mental und körperlich waren wir dann am Boden. Binnen 24 Stunden verloren wir 4-5 Spieler, ein paar Stunden vor dem Spiel muss das erst verdaut werden. Die Vorbereitung lief eigentlich ganz gut, aber Leistungsträger sind dann nicht da. Der Kopf war nicht in der Lage, um gegen den Druck des ERC zu bestehen. Eishockey hat grad nicht Priorität für viele unserer Spieler, die Familien haben. Wir müssen was Positives finden in dieser negativ geprägten Zeit.“
Pietta: „Die letzten 3 Heimspiele ganz gut gespielt, wir kannten die Straubinger Situation, nahmen aber dieses Spiel ernst und haben verdient hoch gewonnen. Wir haben es souverän durchgezogen. Das war ein Traumspielzug mit Höfflin vom Bully weg, das war ein perfektes Tor. Anfangs in der Saison haben die Ergebnisse nicht gestimmt, es gab zu viele individuelle Fehler. Das haben wir dann abgestellt. Penaltys waren bis dato sehr selten in meiner Karriere, das 3 zu 1 war sehr wichtig, um Ruhe ins Spiel zu bringen.“
26. Spieltag: DEL Spiel vom 28.11.2021
ERC Ingolstadt - Straubing Tigers 8:1 (2:1|4:0|2:0)
Tore:
1:0 |06|Bourque (Storm, Simpson) PP1
2:0 |08| DeFazio (Feser, Wagner)
2:1 |13| Tuomie (Akeson)
3:1 |25| Pietta PEN/SH1
4:1 |33| DeFazio (Hüttl, Simpson)
5:1 |36| Höfflin (Pietta)
6:1 |38| Feser (Storm)
7:1 |42| Marschall (Aubry)
8:1 |43| Flaake (Pietta)
1. Drittel Statistik: 11:4 Schüsse, 12:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:4
2. Drittel Statistik: 6:9 Schüsse, 12:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:4
3. Drittel Statistik: 11:6 Schüsse, 11:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2
Zuschauer: 714
Schiedsrichter: Kopitz/ Rohatsch
Aufstellung:
Ingolstadt: Reich; Bodie, Hüttl, DeFazio, Feser, Storm, Wagner, Marshall, Bourque, Aubry, Simpson, Quaas, Warsofsky, Höfflin, Pietta, Flaake, Jobke, Henriquez-Morales, Soramies, Stachowiak.
Straubing: Karhunen; Lampl, Brandt, Mullock, Brunnhuber, Samanski, Daschner, Schopper, St. Denis, Akeson, Tuomie, Scheid, Manning, Valenti, Balisy, Leier.
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de

PENNY-DEL (Augsburg/CD) Wieder ein Geisterspiel in Augsburg. Die Panther trafen am heutigen 1. Advent am Nachmittag im leeren Curt-Frenzel-Stadion auf die Kölner Haie. In einer spannenden und torreichen Partie setzten sich die Gäste nach einem viermaligen Rückstand im Penaltyschiessen durch die Tore von Matsumoto mit 4:5 durch.

(Foto: Dunja Dietrich)
Augsburg konnte nach fast zwei Monaten Verletzungspause wieder auf ihren Stamm Goalie Olivier Roy zurückgreifen und wollte heute die Heimstärken in dieser Saison weiter ausbauen. Die Gäste aus der Domstadt waren nicht einverstanden das Spiel zu verschieben und so blieben die Ränge in Augsburg wieder einmal leer, am Freitag hingegen wurde das Auswärtsspiel in Straubing verschoben.
Die "Zuschauer an den Bildschirmen" bekamen ein Klasse erstes Drittel zu sehen, in dem 5 Tore fielen. Die Hausherren konnten mit einem Doppelpack von Matt Puempel (3./20.) mit einem 3:2 in die Kabine gehen. Dabei fiel zwei Mal unmittelbar nach einer Panther-Führung des Augleich durch die Haie. Den Anfang machte Puempel mit einem Handgelenkschuss (3.). Danach folgten jeweils der Ausgleich durch Olver und Matsumoto. Adam Payerl hatte zuvor auf 2:1 erhöht und fast mit der Sirene schoss Puempel zum 3:2 ein.
Im Mittelabschnitt stand vorallem der Kölner Schlussmann Pöpperle im Mittelpunkt des Geschehens, da er mit einigen Paraden den Spielstand eng hielt. Kurz nachdem Wiederanpfiff gelang den Haien durch einen Nachschuss von Lucas Dumont zum Dritten Mal der Ausgleich. In der 33. Minute war es dann der Neuzugang aus der DEL2 Vincent Saponari, mit der erneuten Führung in Überzahl. Köln hatte einige gute Chancen um wieder auszugleichen, doch es blieb nach 40. Minuten beim knappen Vorsprung der Panther.
Alex Oblinger: "Wir haben uns das heute anders vorgestellt, wir sind viel zu oft auf der Strafbank und kassieren einfach zu viele Tore, das müssen wir im letzten Drittel abstellen."
Das letzte Drittel hatte ebenfalls viel Spannung zu bieten. Es ging hin und her und Matsumoto traf bei einer Einzelaktion mit seinem zweiten Tor wieder zum Ausgleich (4:4). Danach hatte Augsburg die nächste Führung auf dem Schläger, doch Pöpperle hielt in der Schlussphase mit starken Paraden das Unentschieden fest und so teilten sich beide Teams nach 60. Minuten die Punkte.
Auch nach 65. Minuten gab es keinen Sieger und so musste der Extrapunkt im Penaltyschiessen vergeben werden. Jonathan Matsumoto konnte zwei Mal hintereinander treffen und seinem Team damit den Sieg sichern.
Stimmen zum Spiel:
Jessy Graham: "Es war eine unglückliche Niederlage, die unnötig war. Schade, dass wir unsere Zuschauer nicht dabei hatten."
Jonathan Matsumoto: "Wir haben zwei Punkte, somit ist das wirklich gut, allerdings haben wir heute Augsburg zu viele Chancen und Tore gegeben. Unser Goalie war heute sehr stark."
Sonntag, 28.11.2021
Augsburger Panther - Kölner Haie 4:5 n. P. (3:2|1:1|0:1|0:0)
Tore:
1:0|03.|Matt Puempel (Payerl, Stieler)
1:1|10.|Mark Olver (Oblinger, Ukbekile)
2:1|12.|Adam Payerl (Graham, Clarke)
2:2|16.|Jonathan Matsumoto (Ferraro, Barinka)
3:2|20.|Matt Puempel (Graham, Payerl) PP
3:3|24.|Lucas Dumont (Sill, Oblinger)
4:3|33.|Vincent Saponari (Lamb, LeBlanc) PP
4:4|50.|Jonathan Matsumoto (Ugbekile, Ferraro)
4:5 Jonathan Matsumoto
Zuschauer:
keine
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Bietigheim/HG) In der EgeTrans Arena empfing das Tabellenschlusslicht den amtierenden Champion aus Berlin zum ungleichen Duell. Die Eisbären zogen als Dritter ungehindert ihre Kreise, während der Aufsteiger aus Bietigheim sehnlichst auf ein Erfolgserlebnis wartete und die rote Laterne loswerden wollte. Nach 2 Pleiten fanden die Hauptstädter schnell wieder zur gewohnten Form zurück, welche sie gegen den Liga Neuling bestätigen wollten. Beste Offensive traf auf schlechteste Defensive. Man war auch gespannt, wie viele Fans das Match heute beäugten, denn in Baden-Württemberg gab es andere Auslastungsregeln.
Schließlich unterlagen die Bietigheim Steelers nach einem leidenschaftlichen Match auf Augenhöhe nur denkbar knapp mit 4 zu 5 nach Penaltyschießen gegen Berlin.

(Foto: Jan Simecek)
Bietigheim war nach drei erfolglosen Partien auf der Suche nach dem Ketchup Effekt und wollte dem deutschen Meister in eigener Halle ein Bein stellen, auch wenn sich dieses Unterfangen als noch so schwer darstellen würde. Im ersten Aufeinandertreffen zuhause zog man trotz Führung am Ende den Kürzeren; auf diese Leistung wollten die Steelers heute Abend aufbauen und den Champion in die Knie zwingen. Ihre etatmäßige Nummer 1 im Tor, Aittokallio sollte dabei eine Schlüsselfigur einnehmen, denn mit ihm hatte der DEL 2 Meister das letzte Match siegreich gestalten können. Ihr Stürmer Mitch Heard konnte heute nicht auflaufen.
Berlin hatte die 10 Gegentore gegen Krefeld und Ingolstadt schnell weggesteckt und demonstrierte gegen die Adler, wer Herr in der Mercedes-Benz Arena war. Gegen Iserlohn zeigten die Eisbären ebenfalls eine gelungene Partie mit einem letztlich ungefährdeten Heimsieg. Die beeindruckende Offensivpower sollte aus Sicht der Eisbären auch heute der Schlüssel zum Erfolg werden, auch wenn heute einige schmerzhafte Ausfälle mit Boychuk und Byron zu beklagen waren. Dafür gab Hungerecker, Goalie Nr. 3 sein DEL Debut; in der CHL konnte er gegen Lugano bereits internationale Luft schnuppern.
3 Tore für Bietigheim, nur 2 zählten und Berlin glich schnell aus
Würde der Aufsteiger genauso furios wie gegen Iserlohn das Anfangsdrittel gestalten? Nach ein paar Minuten vorsichtiger Beschnupperung bugsierte in der 4. Spielminute Zientek zwar das Spielgerät irgendwie mit diversen Körperteilen ins Tor, was aber nach Videostudium von den Refs wegen Torwartbehinderung nicht gegeben wurde. Bei erster kritischer Draufsicht sah es für die Experten schon wie ein ‚good goal‘ aus. Egal, Mund abwischen, weitermachen lautete die Devise!
Davon unbeeindruckt fuhren die Hausherren schon wieder einen ihrer gefürchteten schnellen Konter, den dann ihr Top Scorer Sheen in der 6. Spielminute souverän zur Führung abschloss; bei diesem Treffer gab es keine Zweifel. Diesen frühen Vorsprung hatten sich die Steelers redlich verdient auch dank ihres aggressiven Forecheckings, was die Berliner vor Probleme stellte. Nach einem haarsträubenden Aufbaufehler in der Eisbären Verteidigung nutzte dies der Ex-Berliner Ranford in der 9. Spielminute zum nächsten Tor.
Berlin wirkte hinten ungewöhnlich anfällig und auch etwas müde, obwohl das Team per Flugzeug anreiste und eigentlich nicht die berühmten „Bus-Beine“ in den Knochen haben durfte. Bietigheim blieb seinem Spielsystem weiter treu und erarbeitete sich die nächste Gelegenheit, während Fiores One Timer nicht sein Ziel fand bzw. Aittokallio prächtig reagierte. Gegen Rossmys Geschoss in der 12. Spielminute hatte der starke Finne jedoch kein probates Gegenmittel und die Gäste kamen zum ersten Mal auf die Anzeigetafel.
Nun kam der Champion besser in die Partie und Noebels verwertete nur 44 Sekunden danach einen Rebound zum Ausgleich. So schnell war die forsche Anfangsphase von Bietigheim Makulatur: zweimal nicht aufgepasst in der eigenen Defensive und schon klingelte es zweimal. Die Pass Staffage von White und Zengerle konnte Letzterer nicht ummünzen und auf der Gegenseite kamen die Steelers schnörkellos und gradlinig nach vorne. Keeper Hungerecker, dessen Bruder Phil und Schwester Pia auch dem Eishockeysport frönen, war nun öfters gefordert.
Bietigheim startete fulminant, düpierte anfangs den aktuellen Champion, der dann recht zügig zurückschlug. Mit einem leistungsgerechten Remis ging es in die Kabine.
Zientek: „Wir sind gut rausgekommen, haben gut Druck aufgebaut. Es war ein gutes Drittel von uns, bin absolut zufrieden. Wir können darauf aufbauen, dürfen aber nicht nachlassen, sondern müssen genauso weitermachen und die Berliner unter Druck setzen. Ich wollte vorm Tor stehenbleiben und mit der Brust ging er irgendwie rein, ich kann es nicht so genau sagen.“
Pföderl bringt Berlin in Front
Im zweiten Drittel musste Hungerecker gleich in höchster Not retten. Berlin kombinierte sich ansehnlich durch die Zone, Bietigheim wählte den direkteren Weg, was sich im ersten Spielabschnitt durchaus bewährte. Die Gäste zeigten sich mittlerweile gefestigter, mussten aber nun die erste Strafe hinnehmen. Die Powerplay Quote der Steelers war die siebtbeste in der Liga, darauf konnten sie aufbauen. Echte Gefahr strahlten sie jedoch nicht aus, sie liefen sogar beinahe in einen Konter.
Schoof visierte in der 27. Spielminute das Außennetz an und fast im Gegenzug drehte Pföderl mit seinem Treffer die Partie, als er aus der eigenen Zone ganz allein ohne Bedrängnis durchmarschierte und mit der Rückhand vollendete. Davor waren die Gastgeber schon an der Scheibe, gaben sie aber unnötig wieder her, woraus der Angriff resultierte. So ähnlich kam der Anschlusstreffer zustande, als die Steelers den Puck schon sicher zu haben schienen.
Trotz etwas dünnem Line Up brauchte der Meister nicht viele Chancen, um hier in Front zu gehen. Die Eisbären ließen nun die Scheibe gekonnt laufen, so dass die Hausherren keinen ordentlichen Spielaufbau initiieren konnten.
Bietigheim war nun gezwungen, die aktivere Rolle spielen, was eigentlich nicht in ihren Game Plan passte. Berlin musste mehrere Icings nehmen und konnten deshalb kein frisches Personal bringen, doch Hungerecker fror den Puck ein zum Wechseln.
Es war weiterhin ein enges Match, in dem der Aufsteiger noch alle Chancen hatte für ein Comeback. Das nächste Powerplay wäre nun der Türöffner, und die Tür ging sogar noch weiter auf, denn mit knapp 80 Sekunden konnten die Hausherren mit 2 Mann mehr agieren. Die Berliner warfen sich mustergültig in die Schüsse und bewahrten ihr Team vor dem Ausgleich, der in der Luft hing.
Bietigheim konnte kein Kapital aus drei Überzahlsituationen schlagen und Berlin war effizient in der Verwertung.
Rossmy: „Die ersten 10 Minuten mussten wir ins Spiel finden, wir waren nicht so präsent. In der zweiten Hälfte waren wir besser. Im 2. Drittel ist es ein auf und ab, beide hatten ihre Chancen. Bei meinem ersten DEL Tor hieß es Augen zu und draufhauen. Ich bin froh, dass er drin war. Ich wusste gar nicht genau, was passiert ist und bin einfach nur super happy.”
Tolle Moral der Steelers und finaler Shootout zugunsten von Berlin
Den Schlussabschnitt begannen die Steelers sehr druckvoll, sie hatten sicher noch viel vor heute Abend. Entschieden war noch lange nichts, dafür sorgte der weiterhin knappe Spielstand, der in der 45. Spielminute durch Sheens zweiten Treffer des Abends egalisiert wurde. Sein knallharter Distanzschuss schlug wie ein Strich hinter Hungerecker ein. Der Ex-Eisbär Braun gab einen wertvollen Assist und war motiviert bis in die Haarspitzen gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber.
Berlin wurde wieder aktiver, kassierte aber die nächste Strafzeit; es war bereits die vierte Hinausstellung hintereinander, was Coach Aubin bestimmt nicht gefiel. Die mangelhafte Chancenverwertung in Überzahl musste sich Bietigheim zweifellos ankreiden lassen. Ihr Top Goalie Aittokallio machte bei seinem Comeback eine tolle Figur, konnte jedoch in der 58. Spielminute den erneuten Führungstreffer der Berliner in Person von Müller nicht verhindern.
War das schon die Entscheidung? Weit gefehlt, denn die Steelers brachten den sechsten Feldspieler und glichen wieder aus. Stretch stand goldrichtig und staubte in der 59. Spielminute zum vielumjubelten Ausgleich ab. Es gab noch eine brenzlige Situation zu überstehen für die Gastgeber, die sich zumindest schon mal diesen hochverdienten einen Punkt sicherten, den die Fans wie einen Sieg feierten.
In der Overtime durfte Berlin noch über eine Minute in Überzahl weitermachen, was jedoch nicht genutzt wurde. Im 4 gegen 4 danach witterten die Steelers ihre Chance und konnten sich auf die Fangkünste von Aittokallio verlassen. Auch Braun wollte nun den Akzent setzen und Preibisch sagenhafter Pass fand nicht ins Ziel. In der Schlusssekunde konnte sich Hungerecker nochmals auszeichnen und das Penalty Schießen bildete nun den finalen Showdown.
In der Overtime durfte Berlin noch über eine Minute in Überzahl weitermachen, was jedoch nicht genutzt wurde. Im 4 gegen 4 danach witterten die Steelers ihre Chance und konnten sich auf die Fangkünste von Aittokallio verlassen. Auch Braun wollte nun den Akzent setzen und Preibisch sagenhafter Pass fand nicht ins Ziel. In der Schlusssekunde konnte sich Hungerecker nochmals auszeichnen und das Penalty Schießen bildete nun den finalen Showdown.
Sheen und Stretch vergaben auf Seiten der Steelers, während White einnetzte, doch Pföderl scheiterte ebenfalls. Letztlich ging der Sieg nach Shootout mit 4 zu 5 an die Eisbären Berlin, da Ranford Hungerecker auch nicht bezwingen konnte. Bietigheim brauchte sich nichts vorwerfen, es war eine klare Leistungssteigerung, welche von den Fans lautstark honoriert wurde.
Bietigheim reist am 28.11.21 zur Auswärtspartie in den Schwarzwald und Berlin empfängt am Sonntag Nürnberg.
Sheen: „ I am not satisfied. We played a really strong game and got to keep building on our game like that. We used our speed well, played pretty structured in our defense zone. Our fans were great, it really helps us, makes a lot of fun to play.“
Hungerecker: Es war ein Stück schwere Arbeit, sind mit der Führung ins letzte Drittel. Ich hätte den dritten Treffer halten müssen. Unglücklich war der späte Ausgleichstreffer. Wir wussten, dass sie viele Skills haben, sie werden oft unterschätzt und können Tore schießen. Wir konnten gut dagegenhalten.“
25. Spieltag: DEL Spiel vom 26.11.2021
Bietigheim Steelers – Eisbären Berlin 4:5 n.P. (2:2|0:1|2:1|0:0|0:1)
Tore:
1:0 |06| Sheen (Stretch, Jasper)
2:0 |09| Ranford (Hauner)
2:1 |13| Rossmy (Wiederer)
2:2 |14| Noebels (Nielsen, Despres)
2:3 |28| Pföderl (Nielsen, Müller)
3:3 |45| Sheen (Braun, Jasper)
3:4 |58| Müller (Pföderl, Noebels)
4:4 |59| Stretch (Jasper, Renner)
4:5 |65| White SO
1. Drittel Statistik: 9:11 Schüsse, 13:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0
2. Drittel Statistik: 13:8 Schüsse, 11:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:6
3. Drittel Statistik: 12:9 Schüsse, 6:5 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2
Overtime Statistik: 3:3 Schüsse, 1:4 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0
Zuschauer: 2.258
Schiedsrichter: Hoppe / Kopitz
Aufstellung:
Bietigheim: Aittokallio, Braun, Renner, Sheen, Stretch, Jasper, Smereck, Prommersberger, Ranford, McKnight, Hauner, Kojo, Schule, Zientek, Schoofs, Preibisch, Martinovic, Kneisler, Naud, Kuqi.
Berlin: Hungerecker, Ellis, Müller, Pföderl, Nielsen, Noebels, Wissmann, Jensen, Fiore, Zengerle, White, Depres, Hördler, Rossmy, Wiederer, Veilleux, Mik, Streu, Giebel.
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de