Eisbären Berlin haben dank eines 2:1 Heimsiegs am Mittwoch Match Puck gegen München

 

PENNY-DEL (Berlin/HG)  In der Mercedes-Benz Arena hieß es wieder nur knapp 24 Stunden nach Spiel 2 Showdown mit einem Back to Back Game in Berlin. Die Eisbären schafften die Wende in München und glichen die Serie aus. Für Hochspannung war also gesorgt und man war gespannt, wie die Berliner die aktuellen Strapazen bewerkstelligen würden, denen das Team um Headcoach Aubin in den letzten Wochen ausgesetzt war. Schließlich zwang Berlin die Münchener dank einer taktisch disziplinierten Leistung über 60 Minuten mit 2 zu 1 in die Knie und erspielte sich für Mittwoch den ersten Match Puck.

 

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(Fotoquelle City-Press)  Wichtiger Führungstreffer für die Eisbären

 


Die Eisbären Berlin demonstrierten meisterliche Comeback Qualitäten in der Landeshauptstadt und starteten ihr zweites Heimspiel wieder bei Null dank des Serienremis. Neben dem quirligen Pföderl und der Konstante Noebels entpuppte sich Nielsen als Aktivposten in Spiel 2, dem auch das Game Winning Goal vorbehalten war. Auf diese Akteure baute sicher Headcoach Aubin auch in diesem Match. Auf ihren Top Scorer Byron mussten die Eisbären heute verzichten.

 

Aubin (HC): „We knew it will be a mental grind, but the guys are focused now. We need full attention and they are ready to go. In game two we were mentally stronger. We knew it would be a battle, we got the job done. They did a fantastic job, now it is time to dig deep.“

 

Der EHC Red Bull München verpasste es zuhause am gestrigen Sonntag die Serienführung auszubauen. Stattdessen müssen sie erneut in die Höhle der Eisbären, wo die frenetischen Fans ihre Protagonisten sicher nach vorne schreien würden. Die dritte Reihe von Don Jackson erwies sich in Spiel als höchsteffektiv und Parkes machte mit seinem Doppelpack auf sich aufmerksam. München würde bestimmt an seine erste Performance in der Fremde nahtlos anknüpfen. 

Tiffels Vorlagen Expertise war bisher herausragend.

 

Jackson (HC):We know our style of hockey and we try to correct things and get better. Berlin requires respect. Game by game it is a learning process. We look at our mistakes, the breakaways. The players want to know what to improve. Regarding this back to back game the preparation is different, but it is no advantage for either team.

 

Werbung für Eishockey, gerechtes Remis

 

Nach nicht einmal 16 Sekunden visierte Boychuk das Lattenkreuz an und im Gegenzug war Niederberger gleich zwei Mal gefordert. Beide Teams begannen wie die Feuerwehr. Das war ganz nach dem Geschmack des Publikums. Haukeland fror dann sicherheitshalber die Scheibe ein, jetzt probierte es Bokk allein gegen alle, aber das war des Guten zu viel. In den ersten 3 Minuten agierten die Hausherren leicht optisch überlegen.

 

Noebels Scheibenführung war sehenswert und schon gab es die erste Hinausstellung wegen Beinstellens gegen Smith. Bisher überzeugte Berlins Powerplay und auch jetzt belohnten sich die Gastgeber dank Boychuks Hammer in der 5. Spielminute. Allerdings stand der Torschütze, der den Puck etwas glücklich bekam, mutterseelenallein vor Haukeland. Das Momentum lag nun bei den Eisbären. Boychuk kennt das Gefühl eines Champions bereits, u.a. mit Bern.

 

Die Antwort der Münchener ließ nicht lange auf sich warten, denn Redmond netzte ein perfektes Zuspiel unhaltbar ein. Niederberger zeigte ganz ungewohnt eine kleine Unsicherheit, ohne Folgen. Jeder noch so kleine Scheibenverlust konnte fatal sein. Beim 3 auf 2 Konter parierte Niederberger souverän nach einem schnellen Doppelpass zwischen Schütz und Hager.

 

Nach einem Bully Gewinn entstand die nächste Chance für München. In dieser Disziplin hatte Berlin noch Nachholbedarf in den Playoffs. Haukeland rettete gegen Boychuks Abschluss gewohnt sicher und Niederberger ließ nichts von außen anbrennen, wie schon in den gesamten Playoffs. Wissmann war ein eminent wichtiges Puzzlestück in Aubins Mannschaft, zumal er in der Hauptrunde die beste Plus-Minus Bilanz aufwies.

 

Nach gutem Direktspiel konnte sich Ellis nur noch durch Beinstellen helfen, es folgte das erste Powerplay der Gäste. Berlins Unterzahlquote war bisher herausragend und auch jetzt stand ihre Box kompakt, ohne sich einen Treffer einzufangen. Es wurde an den Banden mit harten Bandagen gefightet wie nicht anders zu erwarten. Nach einem Getümmel vor Haukeland hatte Street auf der Gegenseite eine sehr gute Gelegenheit und Ellis versuchte es zwei Mal hintereinander mit einem Abschluss. Gogulla profitierte von einem Aufbaufehler, als Berlin es versäumte die Scheibe zu klären und zog ab.

 

Tiffels und Smith interagierten fast blind, nur die Krönung fehlte. Nielsens Erfahrung mit nur einer Hand vermied das Solo von Ortega. Leistungsgerecht trennte man sich mit 1 zu 1 in einem rasanten Match. Interessant war, dass München in der Torschuss Statistik mit 25 zu 11 jetzt schon deutlich in Front lag.

 

Mik: „Wir sind ganz gut gestartet, haben aber unsere Linie etwas verloren. München hatte dann das Momentum. Wir spielen das gleiche System, es geht um jeden Zentimeter.”  

 

Bokk stand goldrichtig

 

Der Mittelabschnitt ging genauso schnell weiter. Im 4 gegen 4 hätte Hager fast die Scheibe erlaufen nach einem verunglückten Berliner Zuspiel. Es galt für beide Teams möglichst simples Hockey zu pflegen, sprich die Scheibe in der Regel über die Bande rauszuspielen; das wurde ihnen von den Coaches eingebläut. Pföderls guter Move war sehenswert und Wissmanns Schuss nach Zuspiel von Hördler blieb wirkungslos. Die Ikone Hördler probierte es gleich mal selbst, doch Haukeland hielt sicher fest.

 

Coach Aubin, der die Euphorie und die Energie der Fans nutzen wollte, brachte auch die vierte Reihe mit dem emsigen Wiederer. Hördler übernahm mehr Verantwortung und tat was für die Schussstatistik. Die Red Bulls betrieben wieder ihr bewährtes aggressives Forechecking. Haukeland strahlte die nötige Ruhe aus nach dem Handgelenkschuss von Fiore. Mauer und Hager wirbelten die Berliner Defensive durcheinander.

 

Beim 2 auf 1 Konter der Gastgeber wurde der Pass etwas zu spät auf Boychuk in den Slot gespielt, die Scheibe ging knapp am Gehäuse vorbei. München durfte jetzt wieder in einfacher numerischer Überlegenheit zaubern.  Es war kein statisches Powerplay, die Scheibe lief gut durch die Formation und die Eisbären verteidigten effektiv ihre Box. Es entwickelte sich erwartungsgemäß ein ausgeglichenes Match. Daubner hatte im Slot plötzlich per Rückhand eine große Gelegenheit, ganz allein vor dem aufmerksamen Niederberger.

 

White verfehlte ganz knapp den Nachschuss, doch die Eisbären blieben hartnäckig und Wissmanns Distanzschuss wurde von Bokk in der 39. Spielminute entscheidend abgefälscht zur erneuten Berliner Führung. Bokk, der bei Carolina unter Vertrag stand und das Eishockeyspielen in Schweinfurt erlernte, befand sich in idealer Position vor Haukeland. Die Schiedsrichter bemühten zwar noch den Videobeweis, aber dies dauerte nicht lange und das gute Tor wurde von Rantala demonstrativ und theatralisch bestätigt.

 

Daubner: „Es sind genau die Kleinigkeiten, einen guten Forecheck vorne gewinnen und dann die Scheibe aufs Tor bringen, wir müssen genauso weiterspielen.“

 

Berlin verteidigt taktisch diszipliniert

 

Knapp 20 Sekunden touchierte Wiederers Schuss das Lattenkreuz, fast eine Analogie zu Drittel ein. Schütz probierte es im Alleingang, hatte aber kein Fortune. Nach wirkungslosem Powerplay der Eisbären kam München wieder in Fahrt und Ehliz scheiterte an Niederberger. Die Begegnung lief weitgehend ohne viel Unterbrechungen, am Speed wurde nicht nachgelassen.

 

Aus Sicht von Berlin konnte Boychuk, der im Mittelabschnitt einen harten Check einstecken musste, bislang nicht mehr mitwirken. Das wäre nach Byron nun schon der nächste schwer verkraftbare Ausfall, der nicht leicht zu kompensieren war. In solchen Situationen mussten andere Protagonisten in die Presche springen. Die Eisbären konzentrierten sich nicht mehr auf Hurra Eishockey, sondern legten den Fokus auf ihre Verteidigung. Dabei gewährten sie den Gästen nicht allzu viel.

 

Die Red Bulls legten nun eine Schippe drauf in ihren Angriffsbemühungen, und Berlin war bestrebt sein Haus zu sichern. Dabei wurde auch mal die Scheibe gekonnt heraus gechipt, ohne ein Icing zu riskieren. Das nahm man gerne in Kauf gut 6 Minuten vor der Schlusssirene.

 

Was fiel den Jungs um Don Jackson noch ein? München schaffte es nicht sich in der Berliner Zone mal länger einzunisten und Druck aufzubauen. Immer wieder konnte sich Berlin geschickt befreien und Haukeland konnte nicht durch einen sechsten Feldspieler ersetzt werden. Der verletzte Veilleux unterstützte nach Kräften hinter der Berliner Bande. Gut 1 Minute vor dem Ende ging der Goalie vom Eis und die Sekunden verronnen. Das Empty Net Goal wurde zwar nicht erzielt, aber es reichte letztlich, denn die Eisbären zeigten eine taktische Meisterleistung im letzten Drittel.

 

Hager: „Es sind die Kleinigkeiten, beide Teams spielen auf hohem Niveau. Es ist ein Schuss der fehlt, ein Schläger der dazwischen ging. Es ist immer einfacher, wenn du führst bei einem Back to Back Spiel. Wir konnten nicht mehr den Druck aufbauen, haben nun einen Tag Pause und werden übermorgen wieder angreifen.

 

Hördler: „Es war ein Sieg der Defensive, wir haben gut gearbeitet und sind gutgestanden und haben alles gut weggenommen. Wir haben viele erfahrene Spieler, die das Richtige gemacht haben. Wir freuen uns über einen Tag Pause.“

 

Finale Spiel 3 vom 02.05.2022

Eisbären Berlin – EHC Red Bull München 2:1 (1:1|1:0|0:0)

 

Tore:

1:0 |05| Boychuk (Clark) PP1

1:1 |07| Redmond (Street)

2:1 |39| Bokk (Wissmann, Nielsen)

 

1. Drittel Statistik:      11:25 Schüsse, 7:15 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

2. Drittel Statistik:      12:5 Schüsse,  8:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

3. Drittel Statistik:       7:10 Schüsse, 13:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

 

Haupt-Schiedsrichter:  MacFarlane (USA) / Rantala (FIN)

 

Zuschauer: 14.200 (ausverkauft)

 

Aufstellung:

 

Berlin: Niederberger; Ellis, Müller, Pföderl, Boychuk, Noebels, Hördler, Wissmann, White, Nielsen, Clark, Jensen, Depres, Sodergran, Zengerle, Fiore, Mik, Streu, Wiederer, Bokk.

 

München: Haukeland; Blum, Daubner, Ortega, Smith, Ehliz, Boyle, MacWilliam, Parkes, Street, Tiffels, Redmond, Abeltshauser, Mauer, Kastner, Gogulla, Szuber, Schütz, Hager, Varejcka.

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 



 

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Berlin gleicht Serie in der zweiten Verlängerung in München aus

 

PENNY-DEL (München/PM) Red Bull München hat Spiel 2 des PENNY DEL-Finals gegen die Eisbären Berlin mit 2:3 nach Verlängerung (1:1|0:0|1:1|0:0|0:1) verloren. In der Best-of-Five-Serie steht es damit 1:1. Trevor Parkes erzielte die beiden Münchner Treffer im mit 5.533 Zuschauern ausverkauften Olympia-Eisstadion. Für die Mannschaft von Don Jackson war es die erste Niederlage nach zuvor sechs Playoff-Siegen in Folge. Am Montag (19:30 Uhr) steigt Spiel 3 in der Bundeshauptstadt. Der Ticket-Vorverkauf für Spiel 4 in München am Mittwoch um 19:30 Uhr hat bereits begonnen.

 

 

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(Foto: Citypress) 

 


Die Red Bulls waren in einer intensiven Anfangsphase das aktivere Team. Berlin hatte Mühe, sich dem harten Forecheck der Gastgeber zu entziehen. Da die Eisbären jedoch gut verteidigten, fehlten zunächst die großen Torchancen – auf beiden Seiten wohlgemerkt. Dies änderte sich mit einem Powerplay der Gäste (10.), welches den Eisbären zu mehr Schwung verhalf. Der Druck auf das Tor von Henrik Haukeland nahm zu, doch die Red Bulls überstanden die Unterzahl-Situation schadlos und schalteten danach den Vorwärtsgang ein – mit Erfolg: Parkes (13.) feuerte den Puck aus dem Handgelenk zum 1:0 in den Winkel. Die Berliner Antwort sollte allerdings nicht lange auf sich warten lassen, denn Leo Pföderl stellte nur 35 Sekunden nach der Münchner Führung auf 1:1. Das Tempo weiterhin hoch. Beide Teams hatten vor der ersten Drittelpause Chancen, am Spielstand änderte sich aber nichts.

 

Berlin startete schwungvoll in den Mittelabschnitt, das gefährlichere Team war aber München. Zach Redmond im Powerplay (24.) und Justin Schütz (26.) hatten viel Zeit im Slot, Mathias Niederberger im Kasten der Gäste entschärfte jedoch die beiden Hochkaräter. Niederberger auch danach im Mittelpunkt, denn die Red Bulls übernahmen immer mehr die Spielkontrolle und standen wenig später mit zwei Spielern mehr auf dem Eis. Redmond und Co. zogen mehrere Male ab, doch am Eisbären-Keeper war kein Vorbeikommen. Haukeland auf der anderen Seite war selten gefordert, aber zur Stelle, wenn er gebraucht wurde – so wie in der 30. Minute beim Direktschuss von Matt White. Danach beide Teams mit guten Aktionen in der Offensive, weitere Treffer fielen im zweiten Drittel aber nicht mehr.

 

Die Eisbären starteten in Überzahl in den letzten Abschnitt und nutzten diesen Vorteil. Frans Nielsen fälschte einen Pass von Pföderl unhaltbar zum 1:2 ab (41.). Sekunden später glänzte Haukeland gegen White und verhinderte so den Doppelschlag der Gäste (42.). München versuchte danach alles, die Berliner verteidigten aber gut. Kai Wissmann hatte sogar eine große Chance auf das 1:3 (54.), Haukeland klärte jedoch mit der Stockhand und hielt sein Team damit im Spiel. In der 58. Minute machte der Keeper Platz für den zusätzlichen Feldspieler. Kurz nachdem Haukeland die Bank erreicht hatte, stocherte Parkes den Puck zum 2:2-Ausgleich über die Torlinie. Verlängerung.

 

München war in der ersten Overtime die zunächst spielbestimmende Mannschaft, doch auch Berlin hatte Drangphasen. Haukeland und Niederberger machten den Stürmern das Toreschießen weiterhin schwer und sorgten dafür, dass das Duell auch nach dem vierten Abschnitt auf einen Sieger wartete. Die Entscheidung fiel in der 84. Minute. Eisbären-Angreifer Nielsen traf unhaltbar für Haukeland zum 2:3 in den Winkel und sorgte damit für den 1:1-Ausgleich in der Finalserie.

 

Frank Mauer: „Niemand hat drei Siege in Folge erwartet. Trotzdem ist es eine bittere Pille, wenn du in der Overtime verlierst.“

 

Endergebnis
Red Bull München gegen Eisbären Berlin 2:3 n. V. (1:1|0:0|1:1|0:0|0:1)

 

Tore
1:0 | 12:02 | Trevor Parkes
1:1 | 12:37 | Leo Pföderl
1:2 | 40:53 | Frans Nielsen
2:2 | 57:47 | Trevor Parkes
2:3 | 83:37 | Frans Nielsen

 

Zuschauer:
5.533

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

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Unglückliche 2:3 Niederlage gegen Slowakei

 

DEB-Nationalmannschaft (Dresden/CD) Im zweiten Aufeinandertreffen in Dresden mit der Slowakei gab es eine unglückliche 2:3 Niederlage. Die Tore für die DEB-Auswahl erzielten Tim Fleischer und Taro Jentzsch. 

 


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(Foto: Citypress)

 


Toni Söderholm hatte die Aufstellung im Vergleich zum gestrigen Spiel nur mit Schmölz, Karrer und auf der Torhüterposition mit Andy Jenike verändert. Dominik Kahun war erneut nicht umgezogen und so wollte man die 1:3 Niederlage wett machen. 

 

Besseres erstes Drittel für Deutschland 

 

Deutschland war heute von Beginn an hellwach, aggressiv und druckvoll und so konnte man ein gutes erstes Drittel absolvieren und einen besseren Start als gestern hinlegen. Die größte Chance bis dahin hatte Stefan Loibl (11.). Kurz darauf erzielte Tim Fleischer mit seinem ersten Länderspieltor die 1:0 Führung für das DEB-Team und sorgte damit für den ersten Jubel bei den zahlreichen deutschen Eishockeyfans. Die Freude währte aber nicht lange, denn dann zog Lantosi direkt ab und traf unhaltbar unter die Latte (18.). 

Tim Fleischer: "Ich freue mich natürlich rießig über das erste Tor, aber das Spiel geht noch lange und wir wollen gewinnen. Gestern haben ein paar Prozent gefehlt und heute sieht es besser aus."

 

Deutschland legt wieder vor

Die gute Leistung vom deutschen Team ging auch in den zweiten zwanzig Minuten weiter und der Toschütze vom 1:0 Tim Fleischer legte auf Taro Jentzsch auf, der die Scheibe ins Tor buxierte. Doch die Freude darüber währte wieder nur kurz, denn 42 Sekunden später konnten die Slowaken erneut ausgleichen. Das Tor fiel unglücklich nach einem abgefäschlten Schuss. Danach ging es hin und her und beide Goalies zeigten einige gute Paraden. Für einen Aufseher sorgte Luca Münzenberger mit einem kleinen Faustkampf gegen Prospisil. Mit dem Remis ging es dann in die zweite Drittelpause. 

 

Unglückliche Niederlage

Deutschland war im Schlussdrittel am Drücker und hatte den Siegtreffer mehrmals auf der Kelle. Die Slowakei mit nur wenigen Chancen, konnten leider 4. Minuten vor dem Ende eine der wenigen zum 2:3 nutzen. Die Leidenschaft und der Siegeswille auf Seiten der DEB-Auswahl waren da, aber es fehlten zum Schluss nur Kleinigkeigen und so musste man sich mit der dritten Niederlage in Folge begnügen. Für die deutsche Eishockey Nationalmannschaft geht es in der Phase 4 dann am 8. Mai 2022 in Schwenningen gegen Österreich weiter. Zu diesem Spiel werden u.a. die verfügbaren NHL-Spieler erwartet. 

 

Stimmen zum Spiel

 

DEB-Sportdirektor Christian Künast: „Das waren hier in Dresden zwei Spiele mit sehr hohem Tempo gegen eine starke Mannschaft. Wir haben jetzt ein paar Tage Zeit, um den Kader für die letzte Phase der Vorbereitung zusammenzustellen.”

 

Bundestrainer Toni Söderholm: „Die Art und Weise, wie die Spieler sich hier präsentiert haben tut uns trotz der Niederlagen gut. Das waren zwei sehr energievolle Leistungen, vor allem heute. Wir haben auch auf den Sieg gedrängt. Mit dem Puls muss man Eishockey spielen, wenn man sich weiterentwickeln will, ob als Mannschaft oder Einzelspieler.”

 

Deutschlands Stürmer Alexander Ehl über die Partie heute: „Ich denke, aus den zwei Spielen konnten wir viel lernen. Heute waren wir von Anfang an bereit in die Zweikämpfe zu gehen. Am Ende war es ärgerlich, dass wir noch ein Gegentor kassiert haben. Wir müssen 60 Minuten unser Spiel durchziehen und dann wird es auch in Zukunft klappen.”

 

Dresden, 30.04.2022
Deutschland - Slowakei 2:3 (1:1|1:1|0:1)

Tore:
1:0|15.|Tim Fleischer
1:1|18.|Lantosi Robert
2:1|33.|Taro Jentzsch (Fleischer, Blank)
2:2|34.|Kristian Prospsil
2:3|56.|Oliver Okuliar

Zuschauer:
2.300

 

Beste Spieler des Spiels:
Slowakei: #24 Rybar
Deutschland: #7 Hüttl

 

 



 

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Weitere interessante Links:

www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.

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München holt sich Spiel 1 in Berlin mit einem 3:4 Auswärtssieg

 

PENNY-DEL (Berlin/HG)  In der Mercedes-Benz Arena hieß es nur knapp 24 Stunden nach dem nervenaufreibenden Spiel Nummer 5, das die Eisbären gegen Mannheim für sich entschieden haben, Showdown zu Finalspiel Numero Uno an gleicher Stelle. München reiste entspannt und erholt in die Bundeshauptstadt, hatten die Red Bulls doch etliche Tage frei zum Aufladen der Akkus nach ihrem Sweep gegen Wolfsburg.  Würden den Eisbären die Körner heute Abend reichen, um sich gegen die Bayern zu behaupten oder konnte Don Jacksons Mannschaft die Müdigkeit der Berliner für sich nutzen?  Wer hatte am Ende die Nase vorne? Der 8-fache Champion aus Berlin oder der dreimalige Meister aus München?

Schließlich gewannen die Red Bulls aus München nach einem 0 zu 3 Rückstand noch mit 4 zu 3 gegen Berlin und holten sich das Heimrecht zurück. Hager war Doppeltorschütze und Redmond markierte den Siegtreffer.

 

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(Fotoquelle City-Press)  Redmond als Matchwinner in Berlin

 


Die Eisbären Berlin warfen in einer hart umkämpften Serie die Adler Mannheim aus dem Rennen und zogen als Hauptrundenerster und Titelverteidiger in das diesjährige Finale ein, wo sie auf eine ausgeruhte Münchener Mannschaft trafen, die versuchten, den amtierenden Champion zu entthronen. In den bisherigen Playoffs der vergangenen Jahre hatte Berlin gegen den heutigen Gegner nicht viel zu bestellen. Diese Statistik wollten die Eisbären heuer zu ihren Gunsten drehen.

 

Streu (Co-Trainer): „Das Halbfinale hat uns viel Kraft gekostet aber wir sind bereit für das Finale. Die Jungs hatten natürlich frei, es gab kurze Schlafpausen. Für beide Teams ist dies kein Vorteil, es sind zwei top Mannschaften, jeder will sein bestes Spiel bringen. Wir haben uns anders eingestellt gegen München. Vom Kopf her müssen die Spieler bereit sein, eine gute Mentalität ist gefragt.“

 

Der EHC Red Bull München reiste mit frischer Energie und leichten Beinen nach Berlin, nachdem die Red Bulls im Halbfinale gegen Wolfsburg weniger Probleme hatten als prognostiziert wurde. Demzufolge beobachteten sie die zusätzlichen Berliner Spiele gemütlich von der Couch aus und legten ihren ganzen Fokus auf Regeneration und Matchanalytik im Vorfeld, wobei sie sich auf zwei potentielle Kontrahenten konzentrieren mussten.

 

Jackson:Well we are here and ready for the game. I never experienced something like that before, not knowing the opponent until the day before. When the puck drops then everything counts. Every prediction is tough right now. We want to play our style and take advantage of the mental factor.

 

Clarks Hammer und die special teams machen den Unterschied

 

Es war alles angerichtet, nachdem die deutsche Nationalhymne intoniert wurde. Wie würde sich Berlin aus der Affäre ziehen, da sie binnen 24 Stunden das nächste Spiel absolvierten gegen einen ausgeruhten Gegner. Niederberger rettete gleich bravourös gegen Parkes, der völlig frei vor ihm auftauchte. Die ersten Minuten dominierten die Gäste, welche die Hausherren von Beginn an unter Druck setzen und ihre Spritzigkeit nutzen wollten. Andererseits lebten die Berliner von den gestrigen Endorphinen und Glücksgefühlen nach dem Einzug ins Finale.

 

Berlin würde bestimmt den Fokus zuerst auf die Sicherung der Defensive legen, so ähnlich wie sie es gegen Mannheim umsetzten. Die Gastgeber setzten jedoch gefährliche Nadelstiche in Richtung Haukeland. Berlin wirkte erstaunlich frisch und agil und zeigten dies auch in den letzten Wechseln. Mik, der gestern noch wenig Eiszeit erhielt, bekam heute mehr Gelegenheit, sein Können zu demonstrieren. Dann parierte Niederberger gleich zweimal gegen Tiffels in höchster Not.

 

Nach einer seltenen Unaufmerksamkeit in der Münchener Defensive hämmerte Clark in der 12. Spielminute die Scheibe unhaltbar ins Netz zur Berliner Führung. Das tat der Halle und den Akteuren mehr als gut, die Stimmung konnte nicht besser sein.

 

Nach dem Powerbreak spielte Berlin sein erstes Powerplay, welches bis dato ausgezeichnet lief. Byron versuchte es dann ganz untypisch mit einem Solo, scheiterte aber an Haukeland. Dann passierte es doch noch mit dem Überzahltreffer in der 15. Spielminute durch Boychuk, der den Puck, der dem Münchener Szuber noch unglücklich durchrutschte, einnetzte.

 

Ein Berliner Solo blieb erfolglos, da er im letzten Moment behindert wurde; die logische Strafzeit folgte aber nicht. Einen 2 auf 1 Konter unterbanden die Berliner geschickt. Berlin zeigte ein beherztes erstes Drittel, forsch und mit viel Vorwärtsdrang. Den zwei Tore Vorsprung hatten sie sich redlich verdient. München war noch auf der Suche nach der Finalform.

 

Pföderl: „Ja, es passt so weit, wir sind fit. Es ist ein Finale.”

 

Nächster Nackenschlag durch Pföderl, Münchens Hager schnürt Doppelpack, Smith gleicht aus

 

Bisher ließen die Münchener etliche hochkarätige Chancen ungenutzt. Hier mussten sie kaltschnäuziger agieren. Weit gefehlt, denn nach nur 43 Sekunden markierte Pföderl das 3 zu 0 als er seinen eigenen Rebound verwertete. Berlin war bisher höchst effizient unterwegs und auch taktisch stellten sich die Eisbären recht geschickt an. München wirkte sichtlich genervt und angeschlagen. Dann packte Teufelskerl Niederberger seine Fanghand aus und parierte den Schuss von Smith, der wohl zu viel Zeit zum Nachdenken hatte.

 

Dann bekam München eine 2 plus 2 Überzahl zugesprochen wegen zu hohen Stocks mit Verletzungsfolge gegen Clark. Das war nun die Gelegenheit für die Gäste, um ins Spiel zurückzufinden. Die Gäste legten aggressiv los und hatten gleich Top Chancen. Es gab mehrfach ein Getümmel vor Niederberger, doch dieser blieb die Ruhe selbst und wehrte alles ab, was auf sein Gehäuse kam.

 

Unfassbar, was Niederberger alles rausfischte. Jetzt musste der Videobeweis bemüht werden: die Übertorkamera bekam dabei wichtige Bedeutung. On ice wurde seitens der Refs auf keinen Treffer entschieden. Dies wurde von Rohatsch bestätigt und der Berliner Goalie hatte wohl den Save des Jahres aufs Eis gezaubert. München kreierte viel Verkehr vor Niederberger und Wiederer warf sich heroisch in den Schuss.

 

9 Sekunden vor Ablauf der langen Strafe gelang München durch seinen Kapitän Hager in der 30. Spielminute auf die Anzeigetafel.

Nun war München im Match angekommen und schon gab es den nächsten Videobeweis, der nun zugunsten der Gäste ausgesprochen wurde. Jetzt wurde die Begegnung hochspannend und aus dem komfortablen drei Tore Vorsprung wurde nun nur noch ein Treffer. Torschütze war in der 32. Spielminute erneut Hager, der nun vorbildlich voranging.

 

Und es dauerte wiederum nicht allzu lange, bis München tatsächlich ausglich in Person von Smith. Dies hatte sich irgendwie abgezeichnet im Mittelabschnitt. Welch Comeback Qualitäten bei den Red Bulls! Jetzt schienen die Gäste angekommen zu sein, die Physis nahm zu, die Checks wurden zu Ende gefahren. Das Remis war nun hochverdient. Tiffels hatte dann die große Möglichkeit zur Führung, doch die Berliner schafften es mit vereinten Kräften, die Scheibe weg zu bugsieren.

 

Ein furioses zweites Drittel ging ganz klar an die Gäste, welche die Begegnung inzwischen ausgeglichen gestalteten. Diese Trendwende offenbarte sich auch in der Torschussstatistik und bei den gewonnenen Bullys.

 

Hager: „Wir brauchten über 20 Minuten, um in der Serie anzukommen. Wenn wir auf dem Level mitspielen, dann sind wir da. Es lag bisher an den Zweikämpfen, das hat nun besser geklappt. Man muss härter arbeiten in einem Finale.“

 

Redmond trifft ins Berliner Herz und entscheidet die Partie

 

Es war nun interessant zu beobachten, wie die Berliner mit dem aktuellen Spielstand umgingen, nachdem sie bereits 3 zu 0 in Front lagen. München war sicherlich bedacht, den schlechten Start aus dem zweiten Drittel zu vermeiden. Noebels sorgte vor Haukeland für mächtig Betrieb. Wissmann leistete sich nun einen unnötigen Konzentrationsfehler und musste deshalb in die Kühlbox. Oft sind es die berühmten Kleinigkeiten in einem Finale. Berlin hielt sich schadlos und die Partie wurde offener mit Chancen hüben wie drüben.

 

Berlin musste vor den Kontern der Münchener auf der Hut sein. Das Back-Checking der Hausherren funktionierte nun besser und keines der beiden Teams wollte einen Fehler begehen. Etliche Schläger gingen zu Bruch und der Doppeltorschütze Hager musste auf die Strafbank. Dieser Lapsus blieb ohne Folgen für die Gäste. Tiffels prüfte erneut Niederberger, der cool blieb. Pföderls Zuspiel konnte sein Buddy Noebels nicht verwerten, denn sein Schuss war zu zentral.

 

In der 55. Spielminute drehten die Münchener tatsächlich die komplette Partie zu seinen Gunsten: Torschütze war Redmond, der perfekt bedient wurde. War dies nun die Vorentscheidung? Was hatte Aubin noch im Köcher? Wann würde Niederberger vom Eis gehen? Die Eisbären mussten bald volles Risiko gehen, es waren nur noch 3 Minuten auf der Uhr. Gut 1 Minute vor der Sirene brachte der Headcoach Aubin den sechsten Feldspieler.

Schließlich holte sich der EHC Red Bull München den ersten Finalsieg in Berlin und erwartete die Eisbären am Sonntag in der Olympia Eishalle zum zweiten Duell.

 

Hördler: „Hut ab vor unserer Teamleistung, wir haben alles reingehauen. Es sind die Kleinigkeiten, wir haben gut gespielt und hatten heute eine gute Chance zu gewinnen. Es gab falsche Wechsel, die passieren können, heute waren es ein paar Mal zu viel. Das ist aber keine Dramatik.

 

Abeltshauser: „Wir haben Moral bewiesen. Vor dem Rückstand haben wir schon große Chancen liegengelassen, haben aber nicht aufgegeben, irgendwann sind sie dann auch reingegangen. Wir sind stolz auf den Sieg, aber übermorgen geht es schon weiter. Ungenaue Pässe hatten wir heute, die Scheiben müssen konsequenter raus, wir müssen ordentlicher agieren.“

 

Finale Spiel 1 vom 29.04.2022

Eisbären Berlin – EHC Red Bull München 3:4 (2:0|1:3|0:1)

 

Tore:

1:0 |12| Clark (Nielsen)

2:0 |15| Boychuk (Clark, White) PP1

3:0 |21| Pföderl (Noebels, Byron)

3:1 |30| Hager (Ortega, Blum) PP1

3:2 |32| Hager

3:3 |35| Smith (Ortega, Ehliz)

3:4 |55| Redmond (Tiffels, Abeltshauser)

 

1. Drittel Statistik:      12:8 Schüsse, 7:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

2. Drittel Statistik:      10:22 Schüsse, 9:14 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:0

3. Drittel Statistik:       8:8 Schüsse, 7:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

  

Haupt-Schiedsrichter:  Rohatsch  / Schrader

 

Zuschauer: 10.015

 

Aufstellung:

 

Berlin: Niederberger; Ellis, Müller, Pföderl, Byron, Noebels, Hördler, Wissmann, White, Boychuk, Fiore Jensen, Depres, Nielsen, Wiederer, Clark, Geibel, Mik, Streu, Bokk.

 

München: Haukeland; Blum, Daubner, Ortega, Smith, Ehliz, Boyle, MacWilliam, Parkes, Street, Tiffels, Redmond, Abeltshauser, Mauer, Kastner, Gogulla, Szuber, Schütz, Hager, Varejcka.

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



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Deutschland verliert 1:3 gegen Slowakei

 

DEB-Nationalmannschaft (Dresden/CD) In der Landeshauptstadt Sachsens traf heute die DEB-Auswahl in der dritten Phase der WM-Vorbereitung 2022 im ersten von zwei Vergleichen auf die Slowakei und musste sich 1:3 geschlagen geben. Das einzigste Tor für Deutschland erzielte Alexander Ehl.


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(Foto: Citypress)

 


Bundestrainer Toni Söderholm berief im Vergleich zur jüngsten Phase vier neue Spieler in das DEB-Aufgebot. So stießen Daniel Fischbuch (Düsseldorfer EG), Mirko Pantkowski (Düsseldorfer EG), Julius Karrer (Nürnberg Ice Tigers) sowie Janik Möser (Grizzlys Wolfsburg) zum Team in Dresden dazu. Nikita Quapp (Krefeld Pinguine) und Daniel Pietta (ERC Ingolstadt) hingegen werden in dieser Woche nicht mehr zum Aufgebot der A-Herren zählen.

 

Im Trainerteam gab es mit Jessica Campbell (Icetigers Nürnberg) und Cory Murphy Verstärkung. Zum ersten Mal stand damit eine Frau (Kanadierin) bei der A-Nationalmannschaft hinter der Bande. 

 

 

Pantkowski hat das Nachsehen

Deutschland startete denkbar schlecht in die Begegnung. Am unglücklichsten war der neu ins Team gekommene Goalie der DEG-Düsseldorf Mirko Pantkowski, da er bei den ersten beiden Gegentoren (5./13.) keine gute Figur machte. Beim anschliessenden 0:3, nur 53 Sekunden später war er dann allerdings machtlos. Nach Vorne ging bei Schwarz-Rot-Gold noch nicht viel zusammen. Es gab in den ersten zwanzig Minuten fast keine nennenswerten Aktionen. Die Slowaken waren mit 7 Olympiateilnehmern (2022) angereist und überlegen. Drei Sekunden vor der Drittelpause gab es die erste Strafe für Deutschland.

Besseres Drittel für Deutschland

 

Im Mitteabschnitt konnte sich die DEB-Auswahl um einiges steigern und fand immer mehr Mittel gegen die Slowakei anzukämpfen. In der Anfangsphase konnte Alexander Ehl die Scheibe in Unterzahl über die Linie arbeiten und auf 1:3 verkürzen. Nach einem Videobeweis wurde der Treffer gegeben. Mirko Höfflin hatte gegen Ende des Drittels zwei hochkarätige Chancen, doch scheiterte knapp am slowakischen Schlußmann Tomek.

 

Deutschland zeigte erneut eine disziplinierte Leistung und kam im zweiten Drittel fast ohne Strafzeit aus, muss jedoch an der Chancenverwertung arbeiten. 

 

Intensives letztes Drittel

Das letzte Drittel wurde von beiden Teams intensiver geführt, allerdings gab es zwar harte aber faire Zweikämpfe. Das vermeindliche 4. Tor für die Slowakei wurde aufgrund von einem hohen Stock nicht gegeben. Auf Seiten Deutschland war es Loibl und Höfflin mit den besten Chancen das Spiel noch spannender zu machen. Bei einem Alleingang (42.) von Höfflin musste die Slowakei mit einem Foul eingreifen. In der anschliessenden Überzahlsituation gab es eine gute Druckphase, doch es wollte zu keinem Torerfolg klappen. 

 

Bei knapp zwei Minuten vor dem Ende nahm Toni Söderholm seinen Goalie vom Eis und versuchte mit fünf Stürmer nochmals anzugreifen, doch es blieb bei der 1:3 Niederlage. 

 

 

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(Jessica Campbell - Foto: Citypress) 

 

Für Jessica Campbell und die deutsche Eishockey Nationmannschaft geht es morgen um 17.00 Uhr nochmals in Dresden gegen die Slowakei. Diese Partie wird auf MagentaSport und Sport1 live übertragen. 

 

 

Stimmen zum Spiel:

 

Janik Möser: "Es ging alles ziemlich schnell, das Saisonaus und dann kam schnell der Anruf von der Nationalmannschaft. Ich bin froh hier zu sein und es ist immer eine Ehre die Nationalmannschaft zu repräsentieren. Heute hat es leider nicht gereicht."

 

Taro Jentzsch: "Wir waren heute nicht wach, die Tore wären zu verteidigen gewesen, aber das hat heute nicht gut geklappt. Wir müssen daran arbeiten und auch mehr Druck zum Tor entwickeln und Tore schiessen."

 

 

Dresden, 29.04.2022
Deutschland - Slowakei 1:3 (0:3|1:0|0:0)

Tore:
0:1|05.|Valach Marek
0.2|13.|Liska Adam
0:3|13.|Ivan Michal
1:3|22.|Alexander Ehl (Unterzahl)

Zuschauer:
2.400

 

Beste Spieler des Spiels:
Slowakei:#14 Ceresnak
Deutschland: #9 Eder

 



 

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Weitere interessante Links:

www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.

www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute.

 

 

 

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Abgänge in Augsburg und Ingolstadt - DEG präsentiert neuen Head Coach

 

PENNY-DEL (Augsburg/Ingolstadt/Düsseldorf/PM) Die Augsburger Panther verzeichnen die ersten beiden Abgänge. Mit Verteidiger Scott Valentine und Torwart Olivier Roy verlassen zwei langjährige und verdiente Akteure den PENNY DEL-Club.

 

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( Foto eishockey-online.com / Archiv )

 


 

 

Scott Valentine und Olivier Roy verlassen die Augsburger Panther - Neun weitere Abgänge bestätigt

 

 

Scott Valentine trug seit der Saison 2016-17 das Panthertrikot und absolvierte insgesamt 272 Spiele in der Deutschen Eishockey Liga für Augsburg. Dabei verbuchte der 30-jährige Kanadier 19 Tore und 50 Assists. Dreimal erreichte er mit den Panthern die Playoffs, einmal die Champions Hockey League. Valentine war stets ein Vorbild an Einsatz und Identifikation mit dem Club, weshalb er sich in die Herzen der Pantherfans spielte.

 

 

Olivier Roy wechselte während der Saison 2017-18 in die Fuggerstadt. Auch wenn der frankokanadische Goalie während seiner knapp fünf Jahre im Panthertrikot verletzungsbedingt leider nur 150 Liga-Spiele absolvieren konnte, so war er doch immer ein starker Rückhalt. Highlight waren die Playoffs 2019, als er mit einer Fangquote von 94 % und unzähligen Glanztaten die Panther bis in Spiel 7 des Halbfinales führte.

 

 

„Scott Valentine und Olivier Roy sind zwei Spieler, die in den vergangenen Jahren prägende Rollen innehatten. Der Abschied von ihnen fällt deshalb nicht leicht. Für ihren langjährigen Einsatz im Panthertrikot sind wir ihnen sehr dankbar, die gemeinsamen Erfolge werden uns in Erinnerung bleiben. Wir wünschen ihnen privat und beruflich alles Gute“, so Lothar Sigl zum Abschied von Scott Valentine und Olivier Roy.

 

 

Nach Scott Valentine und Olivier Roy haben die Panther Stand heute mindestens neun weitere Abgänge zu verzeichnen.

 

 

So laufen die Torhüter Moritz Borst, Oskar Östlund und Marinus Schunda, der Verteidiger Jesse Graham sowie die Angreifer Brad McClure, Samir Kharboutli, Dennis Miller, Colin Campbell und Chad Nehring in der Saison 2022-23 aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr für den PENNY DEL-Club auf.

 

 

Die Augsburger Panther danken allen Akteuren für ihren Einsatz und wünschen ihnen für ihre weiteren Laufbahnen alles Gute.

 

 

Lothar Sigl zu den Ergebnissen der Saisonabschlussgespräche mit allen Spielern des alten Pantherteams: „Über Vertragsverlängerungen, mögliche weitere Abgänge und erste Neuzugänge informieren wir in den kommenden Wochen ausführlich. Gerade was die Besetzung der noch offenen Importstellen anbelangt, sehen wir uns allerdings nicht unter Zeitdruck und werden alle Personalentscheidungen – wie bisher auch – in enger Abstimmung mit unserem neuen Trainerteam treffen.“

 

 

Duo verlässt den ERC


Der ERC Ingolstadt kann weitere Personalentscheidungen im Hinblick auf die kommende Saison in der PENNY DEL verkünden. Nach weiteren Gesprächen, die Sportdirektor Tim Regan im Verlauf dieser Woche geführt hat, steht fest, dass auch David Warsofsky undTim McGauley nicht mehr zu den Oberbayern zurückkehren werden.

 

 

Für den 31-jährigen Warsofsky war der ERC die erste Europa-Station seiner Karriere. Insgesamt lief der Verteidiger45 Malfür die Blau-Weißen auf und steuerte 28 Scorerpunkte bei (neun Tore, 19 Vorlagen). Im Februar nahm der Linksschütze für die USA an den Olympischen Spielen in Peking teil. Kurz vor Ende der Hauptrunde verletzte sich der Defender und konnte somit in der ersten Playoff-Runde nicht mehr eingreifen.

 

 

Der 26-jährige McGauley wurde Ende Februar aus Innsbruck für den Saison-Endspurt nachverpflichtet. In 17 Spielen für die Panther gelangen dem Kanadier zwei Tore und zwei Assists. „Wir bedanken uns sowohl bei David als auch bei Tim für ihren Einsatz und ihre Leistungen im ERC-Trikot und wünschen beiden für ihre sportliche und private Zukunft nur das Beste“, sagt Regan.

 

 

Die Düsseldorfer EG hat einen neuen Headcoach gefunden

 

Roger Hansson wird Nachfolger des bisherigen Cheftrainers Harold Kreis. Der 54-jährige Schwede kommt aus der Organisation des EV Zug, wo er in den vergangenen Jahren als „Director of Player Development“ und als Chefcoach in der Swiss League (zweite Schweizer Liga) tätig war. Zuvor war er viele Jahre in verschiedenen Positionen beim schwedischen Top Club Rögle BK tätig. In seiner Spielerkarriere wurde Hansson 1992 mit Schweden Weltmeister und holte 1994 die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen. Zwischen 1996 und 2001 spielte er für die Kassel Huskies in der DEL (233 Einsätze, 57 Tore und 78 Vorlagen). Hansson erhält einen Vertrag bis 2024.

 

 

Außerdem hat die DEG den Vertrag mit Co-Trainer Thomas Dolak verlängert. Neu im Trainer-Team ist die Club-Legende Daniel Kreutzer.

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 



 

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Berlin zieht ins DEL Finale ein - Niederberger mit Shutout, Byron mit zwei Toren

 

PENNY-DEL (Berlin/MH) Zum Showdown in Berlin begrüßten die Eisbären den ewigen Rivalen die Adler Mannheim in der Mercedes Benz Arena. Nach den zwei Siegen zum Auftakt, schlugen die Mannheimer mit zwei Siegen in Folge zurück. So kam es zum alles entscheidenden Duell in Spiel 5 der Serie, zu der die Gäste dieselbe Truppe aufs Eis schickten wie schon in Spiel 4. Die amtierende Meister änderte dagegen ein wenig die Mannschaft. Es kamen Jensen und Streu für Södergran und Roßmy ins Team.

 

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( Foto City-press )

 


 


Gleich in den ersten Sekunden merkte man beiden Teams an um was es heute ging. Intensive, harte Zweikämpfe wurden geführt, oft bildeten sich sekundenlang Gewühle diverser Spieler entlang der Bande, so dass sich kein richtiges Zusammenspiel entwickeln konnte. Es entwickelte sich ein hart geführtes Spiel, ohne unfair zu werden, mit wenigen Schüssen und Unterbrechungen. Keine Mannschaft konnte sich in den ersten zehn Spielminuten wirklich einen Vorteil erspielen. Abtasten, keine Fehler und Taktik standen im Vordergrund. Erst als Kapitän Reul für zwei Minuten auf die Strafbank musste, kamen die ersten guten Chancen auf dem Eis zustande. Depres zimmerte eine Direktabnahme an den Außenpfosten. Nach der Überzahl folgten zwei weitere Lattentreffer. Hördler und Rendulic waren die jeweiligen Schützen. Auch ein Berliner besuchte kurz vor Ende des Drittels noch die Strafbank, doch es passierte nicht mehr viel bis zur Drittelpause.

 


Nach einem eher mauen ersten Drittel, begann das Zweite mit einem Paukenschlag. Mannheims Abwehr war offen, so dass Berlin mit einem einfach Pass zu einem Zwei gegen eins Konter kam. Clark spiele auf Wiederer, der mit dem ersten Schuss noch an Brückmann scheiterte, aber den Rebound zur 1:0 Führung versenkte. Rendulic und Wolf hatten kurz darauf schon den Ausgleich auf dem Schläger, scheiterten jeweils an Niederberger. Insgesamt öffnete sich das Spiel etwas mehr und auch das Tempo nahm im Vergleich zum ersten Drittel zu. Auf Eisbären-Seite hatte Kapitän Hördler, die nächste gute Möglichkeit auf dem Schläger, verzog jedoch knapp am Tor vorbei. Danach plätscherte das Spiel eine ganze Weile vor sich hin, ohne weitere aufregende Moment zu kreieren. Erst kurz vor dem Ende des zweiten Drittels führte eine Strafe gegen Depres zu einem Mannheimer Powerplay. Einzig Plachta testete noch einmal Niederberger, der aber die Oberhand behielt und sein Team mit einer 1:0 Führung in die Pause führte.

 


Die restlichen Sekunden des Adler Powerplays verstrichen zu Beginn des dritten Drittels ohne nennenswerte weitere Chancen. Berlin spielte jetzt geduldig und hielt das Spiel einfach. Man wartete förmlich auf sich bietende Konterchancen, da die Spieler wussten, dass die Stewart-Truppe irgendwann mehr Risiko gehen musste. In der 46.Spielminute folgte der zweite Treffer des Spiels. Berlin konnte den Puck im gegnerischen Drittel halten, als Byron an den Puck kam. Zunächst traf er mit seinem Schuss noch die Latte, ehe er den Rebound zum vorentscheidenden 2:0 verwandelte. Mannheim musste nun natürlich kommen. Die besseren Chancen hatten jedoch weiterhin die Gastgeber. Berlin verstand es fast gar nichts zuzulassen und auf der anderen Seite immer wieder Nadelstiche zu setzen. So vergingen die Minuten ohne weitere Chancen der Kurpfälzer. Berlin spielte die Scheibe eigentlich nur noch aus der eigenen Zone heraus, so dass die Gäste immer wieder von neuem Anrennen mussten. Trotz einer schwachen Zuschauerzahl von nur 10035 Besuchern, unterstützen diese ihre beiden Teams so gut es ging. 150 Sekunden vor dem Ende ging Trainer Stewart volles Risiko und nahm Brückmann zu Gunsten einen sechsten Feldspielers vom Eis. Plachta, Rendulic feuerten zwar aus alles Rohren, doch der Treffer fiel auf der anderen Seite. Byron nahm aus dem eigenen Drittel Maß und traf ins leere Gehäuse. Berlin zog somit erneut ins Finale um die deutsche Meisterschaft ein. Gegner ist der EHC Red Bull München mit dem ersten Spiel in nicht einmal 24h.

 

 

Tore
1:0 Wiederer (Clark, Depres)
2:0 Byron (Clark)
3:0 Byron EN

 

 


 

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Adler Mannheim erzwingen Spiel 5 - Showdown in Berlin

 

PENNY-DEL (PM) Die Adler Mannheim haben die Halbfinalserie gegen die Eisbären Berlin ausgeglichen und einen Showdown in der Hauptstadt erzwungen. In Spiel vier setzte sich das Team von Cheftrainer Bill Stewart nach den Toren von Matthias Plachta, Borna Rendulic, Nigel Dawes und Markus Eisenschmid mit 4:3 durch. Am Donnerstag steigt in der Berlin das alles entscheidende Spiel um den Einzug ins Finale.  

 

 

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(Foto: Citypress)

 


Chancen en masse sahen die über 11.500 Zuschauer in einem sehr abwechslungsreichen ersten Drittel. Markus Hännikäinen hatte schon in der ersten Minute die erste Möglichkeit für die Adler, aber auch Goalie Felix Brückmann musste gleich im Anschluss erstmals zupacken. Borna Rendulic verpasste nach Nigel Dawes‘ Zuspiel das Tor nur knapp (3. Minute), doch Matthias Plachtas 336. Scorerpunkt für Mannheim brachte die Führung (6.). Ab dem Überzahlspiel in der elften Minute bekamen die Gäste etwas Oberwasser, Brückmann rettete zweimal mit dem Schoner. Eine Minute vor der Pause traf Zach Boychuk zum 1:1-Ausgleich.

 

Das Spiel war im zweiten Drittel lange Zeit etwas zerfahren, doch in den letzten sechs Minuten überschlugen sich die Ereignisse. Kevin Clark traf zunächst in Überzahl zum 2:1 für Berlin (35.). Auf der anderen Seite wurde Tim Wohlgemuth bei einem Alleingang regelwidrig gestoppt, Borna Rendulic verwandelte den fälligen Penalty in aller Seelenruhe zum Ausgleich (37.). Direkt im Anschluss kassierten die Gäste eine Strafe, nach deren Ablauf Nigel Dawes mit seinem Treffer die SAP Arena in einen Hexenkessel verwandelte (39.). Doch die Eisbären hatte noch vor der zweiten Pause eine Antwort parat, als Kai Wissmann zum 3:3 traf (40.).

 

Beide Teams trieben die Spannung im Schlussdrittel auf die Spitze. Das Spiel ging hin und her, beide Seiten hatten in Überzahl gute Schusschancen, doch die beiden Keeper blieben fehlerfrei. Als Mark Katic die Scheibe in der 53. Minute in Richtung Tor brachte, fälschte Markus Eisenschmid den Puck irgendwie noch ab – die Adler führten mit 4:3. Beim letzten Aufbäumen der Gäste hatten die Mannheimer immer einen Schläger oder ein Körperteil dazwischen und brachten die Führung über die Zeit.

 

(Bericht von adler-mannheim.de)

 


 



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Adler Mannheim melden sich eindrucksvoll zurück in der Serie: 3:5 Auswärtserfolg in Berlin bringt ein Spiel 4

 

PENNY-DEL (Berlin/HG) In der Mercedes-Benz Arena gastierten heute die Adler Mannheim zum dritten Spiel der Halbfinalserie, in der die Berliner bereits mit 2 Siegen in Front lag und im heimischen Stadion den schnellen Einzug ins Finale realisieren konnte. Mannheim würde sicher alles in die Waagschale werfen, um die Serie wieder spannend zu gestalten und ein zweites Spiel in der SAP- Arena zu erzwingen. Es ist eine Eishockey Weisheit, dass in einer Best of Five Serie das letzte Spiel wohl immer das Schwerste sein würde. Demzufolge konnten sich die Zuschauer auf ein packendes Match einstellen.

 

Schließlich meldeten sich die Adler Mannheim eindrucksvoll in der Halbfinalserie zurück und bezwangen die Eisbären Berlin mit 3 zu 5 nach einer deutlichen Leistungssteigerung ab dem Mittelabschnitt. Dawes markierte gleich drei Treffer und erlegte die Eisbären fast im Alleingang.

 

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(Fotoquelle City-Press)  Dreifacher Torschütze Dawes bei Mannheim

 


Die Eisbären Berlin warfen im Viertelfinale die Kölner Haie souverän aus dem Wettbewerb und erspielten sich auch gegen die Adler Mannheim bereits eine beruhigende 2 zu 0 Serienführung, welche sie heute zuhause vor ihren leidenschaftlichen Fans veredeln konnten. Auf Sodergrans eindrucksvoller Perfomance vertraute Serge Aubin auch heute wieder und er konnte sich auf bisher 7 verschiedene Torschützen verlassen.

 

Pföderl: „Es ist gar nicht so schwierig, es ist immer noch ein Playoff Halbfinale. Wir gehen in jedes Spiel gleich rein. Jeder weiß wie gut die sind, das haben die Spiele gezeigt, dass es eine enge Kiste ist. Wir schauen auf uns und wollen genauso weitermachen. Durch die Bank spielen wir sehr gute Playoff, jeder zeigt eine Top Leistung. Unsere Kader Tiefe ist eine Stärke von uns.“

 

Die Adler Mannheim reisten mit der Hypothek des verlorenen Heimspiels in die Bundeshauptstadt und waren heute zum Siegen verdammt, um in der Serie zurückzukommen. Trotz zweimaliger Führung schafften es die Adler nicht zu gewinnen, weil Berlin im letzten Drittel mit fünf Buden eiskalt und meisterwürdig antwortete. Das Fehlen von Eisenschmid wog heute sicher auch schwer für das Team um Headcoach Stewart, der dafür Iskhakov ins Line Up brachte.

 

Stewart:We will put one of our imports back in our line-up, that will give us a bit of a spark. How we did against Straubing brought us lots of positive things to reflect. Berlin got a kind of a lucky bounce last game. There have been two good games. Berlin has got a culture, they are champions for a reason, we understand that. We expect good things today.“

 

Eine Top Begegnung auf höchstem Niveau

 

Es war alles vorbereitet für diese Partie, ausverkaufte Hütte, stimmgewaltige Fans, das bewährte Eisbären Feuerwerk zu Beginn und dann wurde der Puck eingeworfen. Berlin begann gewohnt offensiv, doch die Adler hielten gut dagegen. Und es kam noch besser mit ihrem ersten Angriff, den Hännikäinen in der 4. Spielminute eiskalt zur Führung für die Gäste abschloss. Mit diesem frühen Nackenschlag nahmen die Adler wohl den Anfangselan auf Seiten der Hausherren heraus. Berlin wirkte jedoch nicht geschockt, sondern blieb aggressiv dran. Es war jetzt schon ein pfeilschnelles Match.

 

Plachta hatte aber die nächste Top Chance für Mannheim auf seinem Schläger, scheiterte aber an Niederberger. Dann agierte Berlin zum ersten Mal im Powerplay. In dieser Disziplin lagen die Hauptstädter mit 25% Erfolgsquote klar in Front und auch dieses Mal gab es den Treffer durch Nielsens erstes Tor in der 7. Spielminute. Damit bereitete er sich selbst das schönste Geburtstagsgeschenk. Nun war das Publikum voll da und die Arena bebte. Schon in den ersten Minuten deutete sich Sodergrans Qualitäten an.

 

Mannheim blieb ständig brandgefährlich in seinen wenigen Aktionen, die sie sich erspielten. Einmal ging die Scheibe nur Zentimeter am Gestänge vorbei und dann verpasst ein Spieler im Slot, weil ein Berliner entscheidend dazwischenfunkte. Die Berliner zogen aus allen Winkeln schnell ab und Brückmann brauchte sich nicht über mangelnde Beschäftigung beklagen. Gleiches galt auch für Niederberger, der immer wieder sein ganzes Können unter Beweis stellen durfte.

 

Die Eisbären zogen ein sehr durchdachtes und gut strukturiertes Aufbauspiel auf, verlagerten immer die Seiten und nutzten die gesamte Fläche. Es gab dann erneut eine Top Gelegenheit für die Eisbären, hier wäre der Abschluss die bessere Variante gewesen anstatt nochmals den Pass vor das Tor zu wählen. Berlin war optisch überlegen doch die Adler fuhren auch tolle Gegenangriffe. Die Fans kamen definitiv auf ihre Kosten und Berlin konnte wieder in einfacher numerischer Überlegenheit auftrumpfen, was ihnen nicht so gut gelang wie beim Ersten. Es gab durchaus gute Chancen, doch es führte nicht zu einem weiteren Treffer. So trennte man sich mit 1 zu 1 in die erste Pause.

 

Nielsen: „There is not a lot of room outside, it is a very close game. The key to success will be a solid puck management. We need to put the puck behind their defense, we got to take their will away.”

 

Intensität nimmt zu und Mannheim geht in Front

 

Bisher hatten die Eisbären bei den Torschüssen klar die Nase vorne, wohingegen die Adler fast doppelt so viele Bullys für sich entschieden. Andererseits zeichnete sich Mannheim für seine bisherige Effizienz aus. Reul musste bislang schon viele Checks einstecken, darunter gegen durchaus körperlich weniger gut ausgestattete Akteure. Sodergran war heute richtig gut drauf und setzte viele Akzente nach vorne.

 

Nun befanden sich die Adler im Powerplay, in dem sie auf eine herausragende Unterzahlquote von 86 % bei den Eisbären trafen. Mannheim zog sein Überzahlspiel über 90 Sekunden in der Berliner Zone auf und endlich fror Niederberger die Scheibe zum Wechseln ein. Dies war höchste Zeit, denn seine Vorderleute waren schon ziemlich platt.

 

Dann musste Plachta in die Kühlbox wegen einer unnötigen Strafe. Nach überstandenem solidem Penalty Killing holte sich Mannheim die Führung zurück in Person von Dawes in der 31. Spielminute auch dank hervorragender Zuarbeit von Katic an der Bande, dort wo oft die entscheidenden Zweikämpfe stattfanden. Nun hatten die Gäste das Momentum auf seiner Seite und schnürten die Eisbären etwas ein. Rendulic schloss kurz danach wieder gefährlich ab. Die Kurpfälzer liefen nun auch besser Schlittschuh, auch ein wesentlicher Faktor, mit der sie kurz die Oberhand gewannen.

 

Byron verfehlte das Gehäuse denkbar knapp, weil Pföderls Zuspiel zu ungenau war. Mannheim bekam sein nächstes Powerplay zugesprochen, in dem sie erneut stark in der Formation agierten und Berlin vor Probleme stellte. Als Letztes probierte es Sodergran nochmals mit einem Solo, hatte aber kein Fortune. Somit nahm Mannheim einen knappen Vorsprung mit, den sie sich dank einer klaren Leistungssteigerung ab Mitte des zweiten Drittels verdient hatten.

 

Krämmer: „Es ist ein sehr gutes Eishockeyspiel von uns, grundsätzlich sind wir sehr gut defensiv und bekommen unsere Torchancen. Wir finden inzwischen die besseren Lösungen.“.

 

Adler schlagen dreimal eiskalt zu und Berlin setzt kurz Schluss noch zwei Lebenszeichen

 

Nach wenigen Sekunden im Schlussabschnitt konnten die Adler von einem Fehler von Ellis nicht profitieren und sie legten gleich nach mit der nächsten Chance. Niederberger musste sofort hellwach sein, um seine Eisbären im Spiel zu halten. Allein in der 41. Minute hätte Mannheim nachlegen können. Die Gäste hatten wohl ihr gutes Gefühl aus dem Mittelabschnitt konserviert für dieses Drittel. Ihre gute Bully Quote trug auch das Nötige dazu bei.

 

Berlin musste nun einen Zahn zulegen und die Eisbären taten es auch. Man durfte den Adlern keinen Raum geben und so zimmerte Krämmer die Scheibe in freier Position humorlos ins Netz zur 2 Tore Führung. Sollte dies schon eine Art Vorentscheidung bedeuten, doch Eisbären darf man nie abschreiben, doch diese mussten erst noch eine Unterzahlsituation überstehen. Niederberger war blitzschnell mit seinem Schoner zur Stelle. Kurz vor Ablauf der Strafzeit klingelte es erneut hinter Berlins Goalie. Dawes war der umjubelte Torschütze in der 51. Spielminute. Damit waren die Adler auf dem besten Weg, ihr zweites Heimspiel vorzubereiten.

 

Nachdem Niederberger sein Gehäuse verließ setzten die Berliner bei eigenem Powerplay alles auf eine Karte und waren damit erfolgreich, denn in der 58. Spielminute verkürzte Byron auf 2 zu 4. Kam dieses Aufbäumen nun zu spät? Knapp 2 Minuten waren noch auf der Uhr und im Eishockey war es nicht unmöglich zwei weitere Treffer zu markieren. Mannheim hingegen war im Bully Spiel so gefestigt und letztendlich setzte Dawes mit seinem heutigen dritten Tor den Deckel drauf. Nur 28 Sekunden später beschenkte sich Sodergrad mit seinem zweiten Treffer, was aber nur noch Ergebniskosmetik bedeutete. Zumindest nahmen die Berliner das positive Gefühl

 

Mannheim siegte verdient im Hexenkessel von Berlin mit 3 zu 5 und war gewappnet für Match Nummer 4 in der SAP-Arena.

Holzer: „Wir sind verzweifelt hierher hergekommen mit der nötigen Galligkeit. Wir haben den ersten Pusch überstanden, sind aber weitermarschiert und haben uns belohnt mit den Toren, die wir genau zum richtigen Zeitpunkt erzielten. Die Vergangenheit kann man nicht ändern, nur die Zukunft kann man gestalten. Wir hatten nichts mehr zu verlieren, wir mussten uns nur belohnen.

 

Noebels: „Es lag in unserer eigenen Hand. Im zweiten Drittel haben wir nicht gut gespielt und haben keinen Körper gespielt im Mittelabschnitt. Der einfache Weg hat nicht gereicht, meine Person incl. Zu viele Momente haben wir verpasst, wir wollen den nächsten Matchpuck nun in Mannheim holen.“

 

Dawes: “We battled the whole game, it is up to us go home and win on Tuesday. We got a couple of bounces, we wanted to play full 60 and limit their game. Fortunately, we capitalized on our powerplay.”

 

Halbfinale Spiel 3 vom 24.04.2022

Eisbären Berlin – Adler Mannheim 3:5 (1:1|0:1|2:3)

 

Tore:

0:1 |04| Hännikäinen (Bast)

1:1 |07| Nielsen (Pföderl, Noebels) PP1

1:2 |31| Dawes (Katic, Wohlgemuth)

1:3 |47| Krämmer (Akdag, Wohlgemuth)

1:4 |51| Dawes (Wolf) PP1

2:4 |58| Byron (Pföderl, White) PP1

2:5 |60| Dawes (Szwarz, Reul) EN

3:5 |60| Sodergran (Mik)

 

1. Drittel Statistik:      13:3 Schüsse, 7:13 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:4

2. Drittel Statistik:      9:14 Schüsse, 9:5 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

3. Drittel Statistik:       9:12 Schüsse, 12:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:4

 

Haupt-Schiedsrichter:  MacFarlane (USA) / Rantala (FIN)

 

Zuschauer: 14.200 (ausverkauft)

 

Aufstellung:

 

Berlin: Niederberger; Ellis, Müller, Pföderl, Byron, Noebels, Wissmann, Jensen, Fiore, Boychuk, White, Depres, Hördler, Sodergran, Nielsen, Wiederer, Bokk, Streu, Zengerle, Mik.

 

Mannheim: Brückmann; Akdag, Reul, Wolf, Desjardins, Plachta, Katic, Larkin, Dawes, Szwarz, Rendulic, Lehtivuori, Holzer, Iskhakov, Wohlgemuth, Krämmer, Hännikäinen, Dziambor, Bast, Elias.

 


 

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Shutout von Haukeland bringt München den Einzug ins Finale 2022

 

PENNY-DEL (PM) Red Bull München hat auch das dritte Halbfinalspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg gewonnen und steht damit als erster Finalist der PENNY DEL-Playoffs 2022 fest. Yasin Ehliz und Austin Ortega erzielten vor 5.371 Zuschauern die Treffer beim 2:0-Erfolg (2:0|0:0|0:0), Torhüter Henrik Haukeland feierte seinen ersten Playoff-Shutout. München setzte sich also in der Best-of-Five-Serie mit 3:0 durch und trifft in der Finalserie entweder auf die Eisbären Berlin oder die Adler Mannheim.

 

 

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(Foto: Citypress) 

 


 

Die Red Bulls starteten mit viel Tempo und Spielfreude. Besonders auffällig war Yasin Ehliz, der an nahezu jeder gefährlichen Aktion in der Anfangsphase beteiligt war. Nach zwei Topchancen in Überzahl, darunter ein Pfostentreffer (3.), sorgte der Nationalspieler mit einer starken Einzelleistung in der 6. Minute für die 1:0-Führung. Die Angriffsformation mit Ehliz, Ortega und Ben Smith blieb auf dem Eis und legte nur 14 Sekunden später den zweiten Treffer nach: Dieses Mal staubte Ortega nach einem Ehliz-Schuss ab.

 

Die Mannschaft von Don Jackson auch danach spielbestimmend und mit weiteren Möglichkeiten wie dem Lattenkracher von Patrick Hager (18.). Brenzlig wurde es für die Münchner Defensive nur während eines Powerplays der Grizzlys kurz vor der Drittelpause, an Torhüter Haukeland war aber kein Vorbeikommen.

 

Wolfsburg steigerte sich im Mittelabschnitt, die Red Bulls gaben den Niedersachen jedoch weiterhin wenig Raum und Zeit. München blieb das gefährlichere Team und versuchte es immer wieder mit scharfen Pässen in die Gefahrenzone, doch Dustin Strahlmeier war auf dem Posten. Die Gäste hatten weniger Offensivaktionen, kamen dem Anschluss in der 31. Minute aber sehr nahe: Anthony Rech passte vor das Tor, wo der Puck von Maximilian Daubners Schlittschuh an den Pfosten sprang. Glück für die Red Bulls, die auch nach 40 gespielten Minuten mit 2:0 führten.

 

Die Wolfsburger stemmten sich im Schlussabschnitt gegen das drohende Ausscheiden. Das Duell wurde noch intensiver, dennoch agierten die Red Bulls in dieser hitzigen Phase konzentriert. Als die Niedersachsen das Risiko erhöhten, eröffneten sich den Münchnern Konterchancen. So hatte Frank Mauer bei einer Zwei-auf-eins-Situation die Möglichkeit auf den dritten Treffer (48.), doch Strahlmeier reagierte stark und verhinderte einen höheren Rückstand seiner Mannschaft. Die Grizzlys blieben somit im Spiel, brauchten aber weiterhin zwei Tore. Vier Minuten vor dem Ende brachte Gäste-Trainer Mike Stewart in Überzahl den zusätzlichen Feldspieler. Haukeland rückte in den Mittelpunkt, hielt weiterhin stark und rettete mit seinen Vorderleuten die 2:0-Führung über die Zeit.

 

 

Frank Mauer:
„Man sagt immer, der letzte Sieg ist der schwerste – und so war es auch dieses Mal. Der Doppelschlag hat uns in die Karten gespielt, mit einer 2:0-Führung spielt es sich leichter. Das hat uns geholfen.“

 

Endergebnis
Red Bull München gegen Grizzlys Wolfsburg 2:0 (2:0|0:0|0:0)

 

Tore
1:0 | 05:16 | Yasin Ehliz
2:0 | 05:30 | Austin Ortega

 

Zuschauer:
5.371

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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Deutschland muss sich im zweiten Spiel starken Schweizern deutlich geschlagen geben

 

DEB-Nationalmannschaft (Rosenheim/CD) Beim zweiten Aufeinandertreffen in Rosenheim gab es vor 2.300 Zuschauer für das Team von Toni Söderholm gegen die Eidgenossen diesmal nichts zu holen. Das DEB-Team musste sich leider deutlich geschlagen geben. 


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(Foto: Marija Diepold)

 


Die Aufstellung des DEB Teams war heute fast unverändert. Zwischen den Pfosten stand Andreas Jenike. Dominik Kahun und Stefan Loibl waren nicht im Lineup und nahmen auf der Tribüne Platz. 

 

Schweiz mit besserem Start

 

Mit viel Druck und Zug zum Tor konnten die Gäste heute die Partie erfolgreich beginnen und gingen bereits in der 3. Minute mit 0:1 in Führung. Deutschland brauchte bis zur 13. Minute als John Rogl den Schweizer Schlussmann zum ersten Mal ernsthaft prüfte. Mit dieser Chance wurde das deutsche Spiel dann besser.

 

Kurz vor der Pausensirene konnte Andy Jenike die Scheibe unter sich auf der Linie begraben. Zum Glück hatte der Schiedsrichter eine gute Sicht und so wurde kein Tor gegeben. Mit dem knappen Rückstand ging es dann in die erste Drittelpause. 

 

Spiel wird intensiver 

 

Im Mittelabschnitt entwickelte sich eine gute, schwungvolle Partie, bei der es hin und her ging und die Fans in Rosenheim packende aber faire Zweikämpfe sahen. Die Spieler krachten desöfteren in die Banden. Deutschland konnte einen guten Start hinlegen und Daniel Schmölz fand seinen Meister im schweizerischen Schlussmann (32.). Kurz darauf musste Andy Jenike bei einem Konter sein Können unter Beweis stellen. In dieser Druckphase des DEB Teams fiel das 0:2 durch einen platzierten unhaltbaren Handgelenkschuss für die Eidgenossen. 

 

Schweiz zieht davon

 

Deutschland kam zwar schwungvoll aus der Kabine und erzielte durch Alexander Ehl bereits nach zwei Minuten den 1:2 Anschlusstreffer. Doch danach schlugen die Schweizer fast schon im Minutentakt zurück und so stand es nach 48 Minuten 1:6. Ein Drittel zum Vergessen! Die DEB-Auswahl bemühte sich reglich, doch gegen die übermächtigen Schweizer war die Luft raus. 


Die nächste Phase der WM-Vorbereitung 2022 startet unmittelbar nächste Woche mit zwei weiteren Länderspielen in Dresden gegen die Slowakei. Beide Partien werden kostenlos auf MagentaSport übertragen:

 

29.04.2022 | 19:00 Uhr in Dresden | Deutschland – Slowakei

30.04.2022 | 17:00 Uhr in Dresden | Deutschland – Slowakei

 

Stimmen zum Spiel:

 

DEB-Sportdirektor Christian Künast zur Woche in Rosenheim: „Auch in Phase 2 habe wir sehr viele Erfahrungen sammeln können. International zählt jedes Detail, jede Kleinigkeit, das ist vielleicht die Haupterkenntnis aus den beiden Spielen gegen die Schweiz. Die zwei Tage Erholung tun jetzt allen gut.“

 

Bundestrainer Toni Söderholm über die zweite Phase: „Die Woche war insgesamt gut. Im Hinblick auf die Kleinigkeiten war die Entwicklung positiv. Die Leistung der Mannschaft steigt langsam in eine sehr gute Richtung, die Einstellung passt. Und es geht auch in Ordnung, dass wir ein Spiel gewonnen und eines verloren haben. Auch in der nächsten Phase geht es darum, Schritt für Schritt besser zu werden, und uns auch in der offensiven Zone zu verbessern, was die Hartnäckigkeit und Effizienz angeht. Darauf wird der Fokus in der kommenden Woche liegen.“ 

 

Verteidiger Marcus Weber über die Zeit in Rosenheim: „Ich denke, wir haben uns in dieser Phase wieder weiterentwickelt. Vor allem das Spiel am Donnerstag war sehr positiv. Heute ist das Ergebnis etwas zu hoch ausgefallen, weil wir doch auch viele Sachen richtig gemacht haben. Aber dafür sind die Vorbereitungsspiele da. Wir wollen uns weiterentwickeln im Hinblick auf die WM.“

 

 

Rosenheim, 23.04.2022
Deutschland - Schweiz 1:6 (0:1|0:1|1:4)

Tore:
0:1|03.|Luca Hischier 

0:2|36.|Killian Mottet

1:2|42.|Alexander Ehl (Rogl)
1:3|44.|Andre Heim
1:4|46.|Michael Fora

1:5|47.|Luca Fazzini
1:6|48.|Calvin Thürkauf

Zuschauer:
2.300

 

Beste Spieler des Spiels:
Schweiz # 98 Miranda Marco
Deutschland # 52 Zimmermann Mario

 



 

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München dreht 0:2 Rückstand in Wolfsburg und hat Matchpuck

 

PENNY-DEL (PM) Red Bull München hat dank einer Energieleistung auch Spiel zwei des Playoff-Halbfinals bei den Grizzlys Wolfsburg gewonnen. Vor 3.261 Zuschauern verbuchten Austin Ortega, Ben Smith und Maximilian Kastner die Treffer beim 3:2-Auswärtserfolg (1:2|2:0|0:0) der Münchner. Der dreimalige deutsche Meister führt in der Best-of-Five-Serie nun mit 2:0, damit fehlt nur noch ein Sieg zum Einzug ins Finale. Weiter geht es am Sonntag (14:00 Uhr) im Olympia-Eisstadion.

 

 

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(Foto: Citypress) 

 


 

Wolfsburg startete mit viel Intensität, die besseren Möglichkeiten eröffneten sich aber zunächst den Red Bulls. Der in den ersten Minuten auffällige Filip Varejcka mit einem Pfostentreffer (3.), ehe Grizzlys-Keeper Dustin Strahlmeier einen Schuss von Smith entschärfte (6.). Gerade, als München die Kontrolle übernommen hatte, schlugen die Niedersachsen eiskalt zu: Anthony Rech erzielte die Führung für die Hausherren (7.) und Phil Hungerecker legte nur 75 Sekunden später den zweiten Treffer nach (8.). Henrik Haukeland im Tor der Gäste war ohne Abwehrmöglichkeit – so wie sein Gegenüber Strahlmeier in der 16. Minute. Ortega stellte in Überzahl nach Zuspiel von Jonathon Blum den Anschluss her – 1:2. München danach überlegen, aber ohne weiteren Treffer vor der ersten Drittelpause.

 

Der Druck der Red Bulls hielt nach dem Seitenwechsel an und wurde nur kurzzeitig durch ein Powerplay der Grizzlys unterbrochen. Wieder komplett, veredelte Smith einen sehenswerten Angriff über Ortega und Yasin Ehliz zum Ausgleich (25.). Danach harte Zweikämpfe und hohes Tempo – es ging hin und her. Beide Teams hatten ihre Möglichkeiten, gefährlicher waren aber die Münchner. Strahlmeier rettete unter anderem stark gegen Frank Mauer (28.), musste sich in der 36. Minute jedoch zum dritten Mal geschlagen geben: Kastner fälschte einen Schuss von Konrad Abeltshauser ab und bescherte den Red Bulls die 3:2-Führung vor dem Schlussabschnitt.

 

Wolfsburg versuchte noch einmal alles und hatte einen Pfostentreffer durch Jonas Enlund (42.), doch die Red Bulls verteidigten konsequent. Wenn Schüsse auf das Tor von Haukeland durchkamen, konnten sich die Gäste auf ihren Keeper verlassen. Das Duell weiterhin extrem intensiv und spannend, denn es ging mit dem knappen Vorsprung auch in die letzten Minuten. Mit dem zusätzlichen Feldspieler auf dem Eis machten die Grizzlys enormen Druck, doch Haukeland und seine Vorderleute retteten die 3:2-Führung über die Zeit.

 

Henrik Haukeland:
„Wir wissen, was wir zu tun haben. Auch wenn wir in Rückstand geraten, verfallen wir nicht in Panik, sondern bleiben bei unserem System.“

 

Endergebnis
Grizzlys Wolfsburg gegen Red Bull München 2:3 (2:1|0:2|0:0)

 

Tore
1:0 | 06:31 | Anthony Rech
2:0 | 07:46 | Phil Hungerecker
2:1 | 15:08 | Austin Ortega
2:2 | 24:59 | Ben Smith
2:3 | 35:09 | Maximilian Kastner

 

Zuschauer:
3.261

 


 



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Berliner Doppelschlag binnen 17 Sekunden bringt 2:0 Führung in der Serie

 

PENNY-DEL (Mannheim/MH) Berlin kam mit einer Serienführung (1:0) zum zweiten Spiel nach Mannheim. Der Klassiker hielt schon in Spiel 1 einiges was erwartet wurde und konnte erst in der Verlängerung entschieden werden. Für Spiel 2 gab es ähnliche Erwartungen. Im Lineup der Adler änderte sich nichts. Auf Berliner Seite kamen mit Zengerle und Södergran für Veilleux und Roßmy zwei frische Angreifer in die Aufstellung.

 

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( Foto City-press )

 


 

 
Das Spiel begann intensiv aber wesentlich ausgeglichener als am Mittwoch. Der eine oder andere Schuss fand zwar den Weg aufs Tor, diese waren allerdings wenig gefährlich für beide Torhüter. Optisch waren die Gäste leicht überlegen und überzeugten mit gutem Passspiel. Mannheim dagegen versuchte über ein gutes Forechecking immer wieder die Scheibe im gegnerischen Drittel zu erobern. Nach fünfeinhalb Minuten gab es die erste Strafe gegen die Eisbären. Ein Lattentreffer von Rendulic war die beste Ausbeute bis eine weitere Strafe gegen White folgte, so dass es 17 Sekunden lang fünf gegen drei hieß. Der Druck auf das Gehäuse von Niederberger war entsprechend hoch. Mit vereinten Kräften konnte die Situation entschärft werden. Mannheim nahm den Druck mit, war nun überlegen. Dawes tauchte plötzlich allein vor dem Tor der Gäste auf, schoss jedoch den Puck zum Leidwesen der Fans am Tor vorbei.

 

 

Kurz danach fand sich Szwarz auf der Strafbank wieder. Im Nachhinein ein Glück aus Adler Sicht. Nach der wenig berauschenden Überzahl, nahm Szwarz den Puck von der Strafbank kommend auf, fuhr allein auf Niederberger zu und versenkte den Puck im Tor zur 1:0 Führung. In der 18.Spielminute entschärfte Niederberger gegen Rendulic eine weitere Möglichkeit. 80 Sekunden vor Ende des Drittels traf es erneut Szwarz mit einer zwei Minuten Strafe. Das Überzahlspiel der Eisbären wirkte etwas uninspiriert, so dass es bei der 1:0 Führung zur Pause blieb.

 


Die restliche Zeit in Überzahl verstrich ohne Treffer und nur kurze Zeit später fand sich Boychuk auf Seiten der Hauptstädter auf der Strafbank wieder. Es folgten Chancen für Eisenschmid und Wolf ehe Berlin wieder vollzählig auf dem Eis stand. Wieder folgte eine Strafe. Jetzt waren die Gastgeber wieder betroffen. Auch diese Situation wurde schadlos überstanden. Kaum waren beide Mannschaften wieder bei fünf gegen fünf auf dem Eis, fiel der 1:1 Ausgleich durch Wiederer. Wissmann hatte aufs Tor geschossen, den Rebound konnte Wiederer an Brückmann vorbei im Tor unterbringen. Sekunden später bekam Noebels völlig frei im Slot stehend den Puck. Brückmann rettete in höchster Not. Auf der anderen Seite konnte Niederberger eine brenzlige Situation gegen Krämmer entschärfen. Schlag auf Schlag ging es weiter. Pföderl vergab bei vier gegen vier einen Alleingang, bei dem er vom Schiedsrichter ein wenig gestört wurde. Der 8malige Meister war seit dem Ausgleichstreffer die bessere Mannschaft. Plötzlich hieß es 2:1 für die Adler Mannheim. Elias konnte einen Pass im Slot abfangen und schweißte den Puck mit einem satten Handgelenkschuss in den Winkel zur erneuten Führung. Jensen nahm noch einmal gegen Ende des Drittels eine Strafe, aber es blieb beim 2:1 zur Pause.

 


Mannheim’s Powerplay zu Beginn des dritten Drittels verlief ohne weitere Chance, ehe sich kurz darauf Desjardins im Angriff durchtankte und schlussendlich am starken Niederberger scheiterte. Wohlgemuth folgte mit einer weiteren Möglichkeit, ehe Wolf die erste Strafe im Schlussabschnitt nahm. Im fünften Überzahl klappte es endlich, aus Sicht von Coach Aubin, mit dem ersehnten Treffer. Byron verwandelte einen Rebound aus dem Gewühl heraus. Knapp 12 Minuten vor Ender der regulären Spielzeit stand es wieder Unentschieden. Die Anspannung unter den 12670 Zuschauern konnte man förmlich spüren. Berlin nun wieder etwas besser. Erneut Byron und kurze Zeit später Boychuk testeten Brückmann im Adler Gehäuse. Brückmann war es 7 Minuten vor dem Ende zu verdanken, dass es weiter unentschieden hieß. White hatte quer vors Tor gespielt auf Fiore, der an dem herüberschnellenden Adler Keeper scheiterte.

 

 

Was Fiore verwehrt blieb schaffte Pföderl eine Minute später. Einen an der blauen Linie liegen gebliebener Puck wurde von Pföderl mit Wucht ins Tor gedroschen. 17 Sekunden später stand es 2:4. Mannheim verteidigte schlecht, als Boychuk an den Puck kommt und einfach aufs Tor schoss. Reul versperrte Brückmann die Sicht und der Puck rutschte durch. Ein Schock ging durch die Halle, doch die Mannheimer Anhänger versuchten noch einmal alles um das Team zurück ins Spiel zu bringen. Schon vier Minuten vor dem Ende nahm Stewart den Torhüter vom Eis. Byron, mit seinem zweiten Treffer, ins leere Tor besiegelte die Niederlage und 2:0 Führung in der Best of Five Serie. Wohlgemuth verkürzte noch einmal in der 58. Spielminute. Noch einmal ging Brückmann vom Eis. Boychuk konnte daraufhin den zweiten Empty Netter zum 3:6 Endstand verbuchen. Berlin könnte damit am Sonntag bereits den Sack zu machen.

 

 

Tore

1:0 Szwarz
1:1 Wiederer (Wissmann)
2:1 Elias (Hännikainen, Lehtivuori)
2:2 Byron (Nielsen, Müller)
2:3 Pföderl (Wissmann)
2:4 Boychuk (Hördler)
2:5 Byron
3:5 Wohlgemuth (Rendulic, Wolf)
3:6 Boychuk

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



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Deutschland schlägt die Schweiz mit 4:2

 

DEB-Nationalmannschaft (Rosenheim/CD) Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft hat die Phase 2 der WM-Vorbereitung 2022 begonnen und traf am heutigen Donnerstag vor 1.900 Zuschauer im ROFA-Stadion in Rosenheim auf die Schweiz. Durch die Tore von Loibl, Karachun, Leonhardt und Schmölz konnte das DEB-Team einen 4:2 Sieg einfahren. 


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(Foto: Marija Diepold)

 

 


Das Team von Toni Söderholm reiste mit einem herausragenden 2:0 Erfolg im tschechischen Chomutov gegen die Hausherren nach Rosenheim und wurde nur mit einigen neuen Gesichtern verstärkt. Das Torwart-Trio bleibt mit Andy Jenike, Niklas Treutle und Nikita Quapp gleich. In der Verteidigung verstärken Mario Zimmermann (Straubing Tigers) und Marcus Weber (Nürnberg Ice Tigers) die DEB-Auswahl. Im Sturm kommen die beiden Düsseldorfer Tobias Eder und Alexander Ehl sowie Stefan Loibl (Skelleftea AIK/SWE) dazu. 

 

Ersten zwanzig Minuten ohne Torsirene

 

Im Anfangsdrittel hatten die Fans in Rosenheim noch keinen Grund zu jubeln, es gab zwar einige gute Chancen auf beiden Seiten, doch noch war keine richtig zwingende dabei. Das deutsche Tor hütete heute Niklas Treutle. Sein Gegenüber hatte lediglich bei einem Schuss von Stefan Loibl etwas Schwierigkeiten und musste nochmals nachfassen. Ansonsten war die Partie ausgeglichen und beide Teams gingen mit dem Remis in die erste Drittelpause. 

 

Die Partie nimmt Fahrt auf 

 

Den besseren Start ins Mitteldrittel erwischten die Schweizer und so wackelte die DEB-Abwehr gewaltig und nach einem folgenschweren Fehler gab es eine 2 auf 0 Situation, bei der Treutle keine Chance hatte und es 0:1 für die Eidgenossen stand. Deutschland ließ sich davon aber nicht beeindrucken und der Schweden Legionär Stefan Loibl traf mit einem Handgelenkschuss aus spitzem Winkel zum 1:1 Ausgleich (25.).

 

Danach waren die DEB-Jungs am Drücker, konnten jedoch das Momentum nicht nutzen. Die erneute Führung für die Schweizer fiel in der 32. Minute unglücklich für Niklas Treutle, der die Scheibe nicht abwehren konnte und diese von ihm irgendwie ins Tor abprallte. Kurz vor der Pausensirene nahm sich Karachun ein Herz und hämmerte die Scheibe fast von der blauen Linie zum erneuten Ausgleich in die Maschen. 

 

Leonhardt trifft zum Sieg 

 

Die Begegnung wurde sehr fair geführt und es gab nur wenige Strafzeiten auf beiden Seiten. Nach dem Ablauf einer der wenigen war es Danjo Leonhardt (49.), der mit einem unhaltbaren Handgelenkschuss das DEB-Team auf die Siegerstrasse schoß. Danach versuchten die Schweizer noch einmal alles nach Vorne zu werfen und nahmen in der Schlussphase auch den Goalie vom Eis. Den Schlußpunkt setzte Daniel Schmölz mit dem Emptynetgoal zum 4:2.

 

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(Foto: Marija Diepold)

 

Am kommenden Samstag btreffen beide Teams in Rosenheim nochmals aufeinander. Spielbeginn ist diesmal um 15 Uhr. Die Begegnung wird Live auf SPORT1 und MegentaSport übertragen. 

 

 

Stimmen zum Spiel:

Bundestrainer Toni Söderholm: “Unsere Einsatzbereitschaft war sehr gut heute. Alle haben engagiert gespielt. Ein paar Kleinigkeiten haben uns im Spielaufbau Probleme gemacht. Es ist manchmal ein schmaler Grat, wenn man aggressiv verteidigt… Der Niklas hat mir im Tor gut gefallen. Das Wichtigste ist aber, wenn die Einsatzbereitschaft so ist, wie heute, haben wir Möglichkeiten.”

 

Siegtorschütze Danjo Leonhardt über die Partie heute: „In meinen Augen gehörte das erste Drittel ein bisschen mehr der Schweiz. Sie haben sehr körperbetont gespielt und wir mussten uns daran gewöhnen, aber das hat gut geklappt. Das zweite Drittel war sehr ausgeglichen, im dritten Drittel haben wir dann gezeigt, dass wir Eishockeyspielen können.“

 

 

Rosenheim, 21.04.2022

Deutschland - Schweiz 4:2 (0:0|2:2|2:0)

Tore:
0:1|23.|Miranda Marco

1:1|25.|Stefan Loibl (Schmölz, Bender)
1:2|32.|Fazzini Luca
2:2|38.|Alexander Karachun (Blank, Fohrler)
3:2|49.|Danjo Leonhardt (Soramies, Höfflin)

4:2|60.|Daniel Schmölz (Emptynet)


Zuschauer:
1.900 

 

Beste Spieler

Schweiz: #9 Rod

Deutschland: #94 Karachun

 



 

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Berlin gewinnt Overtime Krimi und führt in der Serie mit 1:0

 

PENNY-DEL (Berlin/MH) Mit Spannung wurde das erste Halbfinale der Penny DEL zwischen den beiden DEL Rekordchampions Eisbären Berlin und Adler Mannheim erwartet. Berlin kam ohne größere Probleme gegen den KEC ins Halbfinale. Mannheim dagegen lieferte sich ein heißes Duell gegen die Straubing Tigers kam nach 3 Siegen bei einer Niederlage weiter. Fürs Halbfinale stellte Trainer Bill Stewart dasselbe Lineup aufs Eis wie beim vierten Sieg gegen Straubing. Auf Seiten des amtierenden Meisters kehrten Pföderl und Depres wieder zurück aufs Eis, dafür blieben Clark und Geibel auf der Tribüne.

 

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( Foto City-press )

 


 

 

Das Spiel begann auf beiden Seiten mit viel Respekt. Bis zu ersten Chance von Byron bei einer zwei gegen eins, die durch Brückmann entschärft wurde, war die Partie durch viele Unterbrechungen geprägt. Nach sieben Spielminuten nahm Dawes die erste Strafzeit der Serie. Trotz des eher schwachen Powerplays der Berliner über die gesamte Saison hinweg, gingen sie hier mit 1:0 in Führung. Boychuk bekam an der Bande die Scheibe fuhr von außen in Richtung Tor hinein und passte hart auf Fiore, der die Kelle hinhielt. Direkt im Anschluss hätte Pföderl fast den zweiten Treffer markiert, aber Brückmann war zur Stelle. Kurz nach dem Powerbreak hatte Bast nach guter Einzelleistung einen Alleingang, doch Niederberger hielt die Führung fest. Insgesamt hatten die Gastgeber aus der Hauptstadt ein Übergewicht im Spiel. Verbrachten mehr Zeit in der offensiven Zone und brachten somit auch mehr Schüsse aufs Tor. Folglich fiel auch der zweite Treffer. White klaute die Scheibe von Katic und schoss aufs Tor, der Puck landete am Knie von Müller und prallte von da ins Tor.

 

 

Wieder nur Sekunden später verhinderte Brückmann gegen Byron sogar den dritten Treffer. Mannheim fand in dieser Phase quasi nicht statt, hatte sogar Probleme aus dem eigenen Drittel zu kommen und verlor einige Scheiben in der eigenen Zone. Vier Minuten vor dem Ende gab es die erste Strafe gegen die Eisbären. Wissmann musste auf der Strafbank Platz nehmen. Nach 67 Sekunden gab es eine weitere Strafe, Streu nahm neben Wissmann Platz. 53 Sekunden hieß es fünf gegen drei für die Adler. Mannheim spielt es von hinter dem Tor aus. Plachta zu Szwarz, der wieder zurück, dann auf Desjardins im Slot, der auf 2:1 verkürzte. Weiter ging es bei fünf gegen vier. Dawes und Rendulic hatten weitere Torchancen, jedoch ohne Erfolg. So gingen die Berliner mit einer 2:1 Führung in die erste Pause.

 

 

19 Sekunden dauerte es im zweiten Drittel ehe Dawes, die erste gute Chance auf den Ausgleich hatte. Mannheim war nun vor allem in den Zweikämpfen enger am Mann und konnte so auch offensiv mehr Akzente setzen. Der Aufwand wurde mit dem Ausgleich belohnt. Dziambor schoss auf das Tor, Niederberger ließ nach vorne genau auf Bast abprallen, der den Berliner Torhüter ausspielte und zum 2:2 traf. Die Männer von Aubin wirkten leicht geschockt und waren nicht mehr so dominant im Spiel wie noch im ersten Drittel. Szwarz hatte eine weitere Chance, die Niederberger gerade noch vereiteln konnte. Coach Aubin musste sich etwas einfallen lassen, denn das Adler Team gewann immer wieder die Oberhand in der Partie. Mitte des zweiten Drittels war die Berliner Mannschaft wieder etwas näher am Gegner dran. In der 34. Spielminute die etwas überraschende Führung für die Gastgeber. Wiederer bekam den Puck an der blauen Linie, dieser bediente den mitgelaufenen Veilleux, der den Puck über die Linie bugsierte. Dies schien einen Wirkungstreffer bei den Kurpfälzern zu hinterlassen. Mit einer etwas Glücklichen 3:2 Führung ging der Meister von 2021 in die Kabine.

 

 

Die Gäste waren im dritten Drittel wieder gefordert einen Rückstand aufzuholen. Sie versuchten sofort das Spiel in die Hand zu nehmen, während die Hauptstädter ihr Spiel einfach hielten, immer wieder den Puck aus dem eigenen Drittel beförderten und auf Konter warteten. Die ersten fünf Minuten verstrichen ohne große Torchancen. Nach etwas über sechs Spielminuten machte Wohlgemuth, den in dieser Phase unerwarteten Ausgleich. Holzer hatte von der blauen Linie geschossen, direkt auf Wohlgemuth, der den Puck nur noch ins quasi leere Tor schießen musste. Scheinbar war das ein geplanter Schusspass von Holzer auf den freistehenden Wohlgemuth. 3:3 also Mitte des letzten Drittels. Berlin musste also wieder etwas mehr machen. Natürlich war nun auch die Spielzeit soweit fortgeschritten, in welcher jeder weitere Treffer die Entscheidung bringen konnte. Daher gingen beide Team nicht mehr so viel Risiko in ihren offensiven Aktionen ein. In der 54. Spielminute konnte Wissmann den Mannheimer Akdag vernaschen, scheiterte jedoch am Adler Schlussmann. Drei Minuten später war es erneut Brückmann zu verdanken, dass die Partie weiter unentschieden stand, als er Fiore im eins gegen eins stoppte. Nur Sekunden später kassierte Rendulic für einen unnötigen Bandencheck eine Spieldauer Strafe. Die letzten gut 150 Sekunden gab es also Powerplay für die Eisbären Berlin. Brückmann und die Unterzahl Formation hielten dem Druck allerdings stand und so ging es in die Verlängerung, in die Berlin zum Start weiterhin im Powerplay agieren durfte.

 

 

Berlin deckte Brückmann zwar mit Schüssen ein, doch wirklich gefährlich wurde es nicht, dafür war das Powerplay zu uninspiriert. Die Überzahl verstrich ohne weiteren Treffer. Beide Teams agierten natürlich vorsichtig, ohne viel Risiko. Man wartete förmlich auf den Fehler des Gegners. Nach sechs Minuten war es der stark spielende Fiore, der auf die Strafbank musste. Allerdings verlief auch die Überzahl der Gäste unspektakulär ohne nennenswerte Möglichkeit. In der Mitte der Verlängerung gewannen Aubins Männer langsam die Oberhand. Fiore, Pföderle und Hördler vergaben knapp aussichtsreiche Chancen. Nach 72 Spielminuten der entscheidende Treffer. Wiederer bekam etwas glücklich nach einem Bully die Scheibe und traf per Handgelenkschuss zum umjubelten Siegtreffer.

 

 

Tore

1:0 Fiore (Boychuk, Veilleux) PP
2:0 Müller (White, Wiederer)
2:1 Desjardins (Plachta, Szwarz) PP
2:2 Bast (Dziambor, Hännikäinen)
3:2 Veilleux (Wiederer)
3:3 Wohlgemuth (Holzer, Eisenschmid)
4:3 Wiederer OT

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



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EHC Red Bull München fertigt Wolfsburg ab

 

PENNY-DEL (PM) Red Bull München ist erfolgreich ins Playoff-Halbfinale gegen die Grizzlys Wolfsburg gestartet. Die Mannschaft von Trainer Don Jackson gewann vor 3.721 Zuschauern im Olympia-Eisstadion mit 5:1 (2:0|2:0|1:1) und führt in der Best-of-Five-Serie mit 1:0. Patrick Hager (2), Ben Street, Konrad Abeltshauser und Ben Smith verbuchten die Münchner Treffer. Weiter geht es am Freitag (19:30 Uhr) mit Spiel 2 in Wolfsburg.

 

 

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(Foto Citypress) 

 


 

Beide Teams tasteten sich zu Beginn ab. München machte zwar das Spiel, doch Wolfsburg ließ zunächst kaum Abschlüsse zu. Das änderte sich nach rund zehn Minuten. Die Red Bulls setzten die Gäste immer mehr unter Druck und belohnten sich: Kapitän Hager (13.) erzielte das 1:0. Auch danach mehrere hochkarätige Chancen auf Seiten der Gastgeber, darunter zwei Pfostentreffer von Smith (13.) und Andrew MacWilliam (16.), ehe Street in der 17. Minute mit einem Direktschuss in den Winkel auf 2:0 erhöhte.

 

Ein ähnliches Bild im zweiten Abschnitt: Die Red Bulls erwischten den besseren Start und ließen einen weiteren Hager-Treffer folgen. Der Kapitän legte in Überzahl per Abstauber das 3:0 nach (23.). München blieb trotz des Drei-Tore-Vorsprungs konzentriert und verbrachte viel Zeit in der offensiven Zone. Dennoch hatten die Gäste durch einen Alleingang von Tyler Gaudet die große Chance zu verkürzen, doch Torhüter Henrik Haukeland reagierte glänzend (29.). Wolfsburg steigerte sich, den nächsten Treffer erzielte aber erneut ein Münchner: Abeltshauser sorgte mit einem abgefälschten Schuss (36.) für eine 4:0-Führung nach 40 Minuten.

 

Die Niedersachsen brauchten im Schlussdrittel Tore, es jubelte allerdings wieder München. Smith erzielte in Powerplay das 5:0 (42.). Grizzlys-Trainer Mike Stewart wechselte daraufhin den Torhüter: Chet Pickard ersetzte Dustin Strahlmeier. Die Partie wurde härter, Strafzeiten auf beiden Seiten waren die Folge. Wolfsburg hatte in Überzahl gute Möglichkeiten, um Haukeland zu bezwingen. Dies gelang aber erst, als sie zwei Spieler mehr auf dem Eis hatten. Jordan Murray verhinderte mit seinem Treffer zum 5:1 (53.) den Shutout Haukelands, nicht aber den verdienten Sieg der Red Bulls im ersten Halbfinale.

 

Konrad Abeltshauser:
„Wir hatten einen Spielplan: Wir wollten den Wolfsburgern keine Zeit und keinen Raum lassen. Das ist uns gelungen. Vorne haben wir unsere Chancen genutzt und das Powerplay hat auch funktioniert.“

 

Endergebnis
Red Bull München gegen Grizzlys Wolfsburg 5:1 (2:0|2:0|1:1)

 

Tore
1:0 | 12:05 | Patrick Hager
2:0 | 16:46 | Ben Street
3:0 | 22:53 | Patrick Hager
4:0 | 35:17 | Konrad Abeltshauser
5:0 | 41:21 | Ben Smith
5:1 | 52:31 | Jordan Murray

 

Zuschauer:
3.721

 


 



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