PENNY DEL Grillmeisterschaft 2022 – Red Bulls vs. Steelers

 

PENNY-DEL (Köln/HG)  Im fünften Grill Duell trafen die Red Bulls aus München auf die Steelers aus Bietigheim, dem letztjährigen Aufsteiger aus der DEL2.

Vizemeister München schickte Rückkehrer Andi Eder und Maxi Daubner ins Rennen, während Bietigheim seine Hoffnungen auf Maxi Renner und Benjamin Zientek setzte. Die Steelers waren voller Hoffnung, die Münchener in die Pfanne zu hauen, die wiederum sehr siegessicher wirkten ob ihrer erfolgreichen Performance auf dem Eis.

Sport-Moderatorin Ruth Hofmann, der Koch- und Grillschulen Betreiber Stefan Ziemann sowie der Unparteiische Andreas Kowert waren wie gewohnt Zeugen dieses Duells am heißen Grill.

Eishockey Grillmeisterschaft Teaser Gesamt 

(Fotoquelle City-Press)

 


Als Vorspeise standen Hackbällchen im Speckmantel auf der Agenda. Stefan Ziemann umschrieb diese Herausforderung als „Herrenfrühstück“. Dieses Herrengedeck sollte mit Käse gefüllt sein und mit Barbecue Soße eingestrichen werden.

 

Maxi Renner holte sich den besten Koch aus dem Team an seine Seite, das sollte genügen für den heutigen Sieg. Anstelle der weißen Zwiebel wurde vom Steelers Duett die rote gewählt. Renner orientierte sich 1:1 an die Anleitung zur Kreierung von drei Hackbällchen, die bei ihm mehr wie Schneebällchen aussahen. Beim professionellen Einrollen mit dem Speck gab Stefan Ziemann dem Außenseiter wertvolle Tipps, was dem Champion missfiel. Der Soßentest beim Gegner musste für Maxi Renner einfach sein, auch wenn hier nicht viel falsch zu machen sei.

 

Die Münchener gingen mit viel Liebe an die Aufgabe heran, nur beim Teigkneten sollte Andi Eder nicht nur Zärtlichkeiten an den Tag legen. Hier wäre mehr Power gefragt gewesen. Die suboptimale Performance seines Bruders bei der ersten Grillmeisterschaft 2021 blendete der Andi aus und legte auch nicht viel Wert auf dessen Tipps, zumal sich sein Bruder Tobi hauptsächlich von Tiefkühlkost ernähre. Maxi Daubner erwies sich als Meister im Speckummanteln, was den Andi faszinierte. Zuhause fokussiert er sich mehr auf Nudeln mit Pasta.

 

Die Bewertung der Vorspeise führte zu einem hauchdünnen Vorsprung für die Steelers mit 24 zu 23 Punkten.

 

Im Quizduell holten die Münchener mächtig auf, denn sie fuhren die 5 Extrapunkte ein: Bietigheim konnte nur bei der Antwort Null Kalorien für ein Glas Wasser punkten und beantwortete die Frage nach der Herkunft der traditionellen spanischen Paella falsch, was den Red Bulls zugut kam. Das Münchener Duo wusste auch, dass eine Vanilleschote aus der Blütensorte Orchidee stammt und dass man in Bayern eine Frikadelle Fleischpflanzerl nennt. Hier war die Buzzer Entscheidung denkbar knapp zugunsten der Münchener. Auf beiden Seiten standen ja heute eingefleischte Bajuwaren am Grill, für die diese Frage ein Leichtes gewesen wäre.

 

Für den Hauptgang sollte eine marinierte Hähnchenbrust auf einem leichten Orangen-Spinatsalat aus dem Hut gezaubert werden, durchaus eine kulinarische Herausforderung.

 

Bietigheim hatte ja Erfahrung mit Rückständen und das wollten sie auch am Grill in die Tat umsetzen und die Red Bulls in ihre Schranken verweisen. Andi Eder und Maxi Daubner agierten wieselflink in der Zubereitung, auch wenn ihnen scharfe Gericht nicht primär zusagten. Beim Filettieren einer Orange stand Stefan Ziemann dem Aufsteiger zur Seite. Maxi Renner war mit der Geschmacksexplosion im Gaumen noch lange nicht zufrieden und war auf Perfektion aus. Die Grillzeit des Hähnchens musste akribisch umgesetzt werden, darauf sei zu achten gewesen.

 

Die Anspannung bei der Analyse der Jury war förmlich zu spüren, mussten doch die Steelers mindestens 4 Punkte aufholen. Tatsächlich holte sich der Aufsteiger am Ende den Sieg mit einem Zähler Vorsprung (49 zu 48). Andi Eder meinte, die Bewertung sei nicht fair gewesen und hoffte, im nächsten Jahr noch schärfer am Grill zu sein.

 

Mit diesem Last Minute Finish im letzten Drittel platzierte sich Bietigheim hinter Mannheim auf einen respektablen zweiten Platz der Tabelle, eine reife Leistung.

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 



 

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Pardubice schlägt Berlin und gewinnt den Dolomiten Cup – Augsburg wird Dritter dank eines souveränen Sieges gegen Biel

PENNY-DEL (Neumarkt/HG)  In der schönen Würtharena in Neumarkt, mitten im herrlichen Gebirgspanorama, duellierten sich im Finale des diesjährigen Dolomiten Cups der Turnierneuling aus Pardubice mit dem aktuellen deutschen Meister Berlin. Es war ein Novum bei diesem Turnier: zwei Dynamo Teams traten zum interessanten Kräftemessen an und es würde in diesem Jahr definitiv einen ganz neuen Turniersieger geben. Schließlich setzte sich die größere Frische auf Seiten von Pardubice am Ende durch, und die Böhmen gewannen gegen starke aber dezimierte Berliner mit 4 zu 1, letztlich wohl um zwei Tore zu hoch.

 

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(Fotoquelle Dunja Dietrich)  HC Dynamo Pardubice Turniersieger 2022

 


Dolomiten Cup Finale zwischen Pardubice und den Eisbären Berlin

 

Der tschechische Vertreter aus Pardubice griff zum ersten Mal zum Titel und ihr Headcoach gab heute Frodl den Vorzug im Tor.

 

Poulicek: „I really don’t know what to expect tonight. We have to play simple hockey. Of course, we want to win, the fans are great here. For us it will be a good experience here at this tournament. We are excited for this final.”

 

Die Eisbären Berlin wollten an ihre gute Leistung gegen Biel nahtlos anknüpfen und ebenfalls erstmals diese Titeltrophäe in ihrer bereits reichhaltigen Sammlung ergänzen. Headcoach Aubin änderte an der Aufstellung zum Vortag nichts bis auf die Tatsache, dass heute der Neu Finne Markkanen das Tor hütete.

 

Barinka: „It’s gonna be a tough team, but we are ready for this special game. I have some friends in the other team, they have a strong team. It will be fun but a hard match, we need a good start. It is a final, it will be important who has the lead which will be an advantage.”

 

Ausgeglichene Partie zweier Top Teams

 

Berlin startete furios in diese Partie und setzte die tschechische Defensive anfangs gut unter Druck. Melchiori verbuchte die erste Gelegenheit. Neuzugang Markkanen zeigt sofort seine Klasse und rettete in höchster Not vor Hyka, dem NHL Profi. Kousal vergab aussichtsreich, aber Markkanen stellte erneut sein Können unter Beweis.

 

Die Begegnung verlief ausgeglichen, Pardubice verzeichnete etwas mehr Eiszeit in der gegnerischen Hälfte und hatte etwas mehr von der Partie. Berlin gehörten die Anfangsminuten, während Pardubice danach besser in das Match kam. Barinka hatte dann die Führung auf seinem Schläger, das wäre eine besondere Erfolgstory gewesen für ihn.

 

Pardubice spielte ca. 4 Minuten vor der Sirene in Überzahl. Hier zogen sie ein sehr ansehnliches Powerplay auf, gelangen schnell in die Aufstellung, aber sie blieben erfolglos. Hyka erwies sich als emsiger Aktivposten und visierte das Außennetz an. Der Tschechische Vertreter demonstrierte ein starkes erstes Drittel. Bei den Eisbären merkte man die Belastung vom Vortag, denn nach einem starken Beginn waren sie mehr mit Defensivarbeit beschäftigt.

 

Müller J.: „Wir haben noch gesehen, dass die Beine etwas müde waren. Wir waren bisher einen Schritt zu langsam, wir müssen enger am Mann sein und den Tschechen weniger Platz geben. Das Überstehen der Unterzahl war wichtig. Defensiv stehen wir sehr gut, nach vorne müssen wir mehr offensive kreieren und Rebounds erzwingen. Wir wollen das Ding unbedingt holen.“

 

Clark eröffnete den Torreigen, Koffer glich aus

 

Im zweiten Drittel dauerte es nicht lange, bis der Puck im Netz einschlug, denn nach nur 62 Sekunden markierte Berlin in Person von Clark die Führung. Goalie Frodl gab dabei keine allzu gute Figur ab. Die Eisbären kamen gut aus der Kabine und hätten durch Nijenhuis beinahe nachgelegt. Dank eines aggressiveren Forecheckings erspielten sich die Berliner zu Beginn ein leichtes Übergewicht. Berlin drängte weiter und Dvorak hätte fast die Scheibe selbst ins Tor abgefälscht.

 

Allmählich befreite sich Pardubice aus der Umklammerung und gestaltete selbst wieder Angriffe. In der 27. Spielminute egalisierte Pardubice durch Koffer und alles ging wieder von Null los. Der aufmerksame Mik entzauberte das Kabinettstückchen von Cienciala. Dann wollte Barinka den tschechischen Goalie austanzen, was ihm nicht ganz gelang.

 

Berlins Nowak musste in die Kühlbox und Pardubice agierte erneut in Überzahl: mit ihrem Top Torjäger Ricka versuchten sie das Berliner Bollwerk zu überwinden. Jonas Müller betrieb eine hervorragende Stockarbeit und vereitelte Schlimmeres. Kaum komplett musste erst die Zuordnung schnell gefunden werden und Pardubice hätte dies fast genutzt.

 

Beim 3 auf 2 Konter vergaß Wiederer am Ende die Scheibe, ansonsten hätte dies brandgefährlich werden können. Fiores Solo parierte Frodl prächtig und auf der Gegenseite befand sich Pardubice kurz in numerischer Überlegenheit. Es ging hin und her und Frodl war kurz danach gefordert. Fiore wollte heute unbedingt scoren und Youngster Eric Hördler blockte bravourös einen Schuss.

 

Für Hochspannung im letzten Drittel war somit gesorgt, denn beide Mannschaften schenkten sich nichts in diesem würdigen Finale.

Radil: „It is all about the details. We need more shots, so far it is an equal match. It is a good level. In our first game against Augsburg we had to skate a lot and tonight it is similar.“

 

Berlin vergab Penalty, die Böhmen gingen in Front und bauten den Vorsprung mit zwei weiteren Toren aus

 

Im Schlussabschnitt musste Coach Aubin auf seinen Neuzugang Regin verzichten, der sich verletzte. Somit standen nur noch 11 Angreifer zur Verfügung und die Qualität im Line Up litt noch mehr. Ein Powerplay konnte Berlin nicht gewinnbringend ausspielen und Hyka vergab eine weitere Top Chance. Auf der Gegenseite scheitert Müller in aussichtsreicher Position. Ein weiteres Überzahlspiel brachte nichts für Berlin ein, in dieser Disziplin war noch viel Luft nach oben, ähnlich wie in letzter Saison. Pardubice war indes bekannt für ein Team, das stets viele Shorthander verbuchte.

 

Nach einem Foul an der roten Linie gab es nun Penalty für die Eisbären, den White jedoch vergab. Kurze Zeit später ging Pardubice zum ersten Mal in Front, als Matys in der 52. Spielminute nach einem Scheibenverlust der Berliner die Scheibe durch Markkanen hindurch bugsierte. Die Eisbären wurden nun agiler und setzten ihre Nadelstiche. Bei den heißen Temperaturen im Stadion war das stetige Anrennen auch eine Mammutaufgabe in der beginnenden Crunch Time. Hyka visierte das Außennetz an und Headcoach musste bald alles auf eine Karte setzen.

 

Dieser Schachzug ging nach hinten los, erst brach bei Melchiori der Schläger und dann gab es das Empty Net Goal durch Poulovic in der 60. Spielminute. Zu allem Ungemach setzten die Tschechen noch einen Treffer drauf durch ihr Aushängeschild Zohorna, der ein tolles Zuspiel von Hyka 26 danach nutzte.

 

Der HC Dynamo Pardubice holte sich zum ersten Mal den blauen Pokal. Der Ausfall von Regin war wohl doch nicht ganz zu verkraften für die Eisbären, die sich aber tapfer schlugen und erhobenen Hauptes die Würth Arena in Richtung Heimat verlassen konnten.

 

HC Dynamo Pardubice – Eisbären Berlin 4:1 (0:0|1:1|3:0)

 

Tore:

0:1 |22| Clark (Wiederer, Mauer)

1:1 |27| Koffer (Rohlik)

2:1 |52| Matys

3:1 |60| Poulovic EN

4:1 |60| Zohorna (Hyka)

 

Best Player of the game:

Team Pardubice:    Frodl

Team Berlin:          Mik

 

Zuschauer:   978 (ausverkauft)

 

Aufstellung:

Pardubice: Frodl, (Will), Musil, Kousal Zohorna, Radil Ceresnak, Dvorak, Kostalek, Ricka, Cienciala, Hyka, Bucko, Hradek, Paulovic, Poulicek, Stetka Vala, Matys, Rohlik, Koffer.

Eisbären Berlin: Markkanen, (Ancicka), Guhle, Nowak, White, Regin, Fiore, Melchiori, Mik, Clark, Boychuk, Wiederer, Müller, Ellis, Nijenhuis, Barinka, Mauer, Hördler E., Handschuh, Baßler.

 

Kleines Finale zwischen Augsburg und Biel-Bienne

 

Nachmittags kam es zur Neuauflage des letztjährigen Finales beim Spiel um den dritten Platz: Augsburger Panther gegen den EHC Biel-Bienne. Augsburg wollte sich für die Niederlage in 2021 revanchieren und das Turnier erfolgreich abschließen. Es gab für den AEV zusätzlich noch was gutzumachen gegen den heutigen Gegner, gegen den sie in der Champions League im November 2019 in zwei hart umkämpften Begegnungen denkbar knapp ausschieden.

Schließlich gewannen die Augsburger auch dank eines famosen ersten Drittels, in dem sie bereits nach 15 Minuten scheinbar uneinholbar mit vier Toren in Front lagen und diese Führung bis zum Ende nicht mehr hergaben. Letztlich stand ein souveräner 5 zu 2 Erfolg auf der Anzeigetafel, mit dem der AEV den dritten Platz bei diesem gut besetzten Turnier ergatterte.

 

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(Fotoquelle Dunja Dietrich)  Stolzer drittplazierter AEV

 

Der letztjährige Finalist Augsburg wollte im kleinen Finale den Gegner vom Vorjahr dieses Mal in die Schranken verweisen und den dritten Platz einheimsen. Auch heute hütete Endras das Gehäuse, während Neuzugang Morand wegen einer Hüftverletzung pausieren musste. Demzufolge traten die Fuggerstädter nur mit elf Stürmern an.

 

Der Titelverteidiger EHC Biel-Bienne präsentierte sich in seinem Match gegen Berlin über weite Strecken zu fahrig und unkonzentriert, was die Passqualität und Präzision betrafen. Diese Defizite wollte man heute unbedingt von Anfang an abstellen und nach dem Titel 2021 zumindest mit einem Sieg dieses lukrative Turnier beenden. Froidevaux wurde heute geschont und als Goalie begann Simon Rytz anstelle von Säterri.

 

Augsburg tonangebend: Puempels Führung, Clarkes Doppelpack und Soramies erstes Tor

 

Augsburg Headcoach Russell nahm ein paar Justierungen vor und vertraute auch heute auf seinen Top Goalie, Dennis Endras im Tor. Kuffner erwies sich gleich als Aktivposten und prüfte Rytz. In der 7. Spielminute war es dann passiert und der AEV ging durch Puempel in Führung nach einem satten Distanzschuss, als er ideal auf die Reise geschickt wurde. Nun lag das Momentum auf Seiten der Augsburger, die gleich nachlegen wollten. Nachdem der agile Wannström noch scheiterte, erzielte Clarke direkt nach dem Bully Gewinn den zweiten Treffer, unhaltbar in den Winkel.

 

Und es kam sogar noch besser, denn Clarke schnürte unmittelbar danach seinen Doppelpack und legte einen Auftakt nach Maß hin! Die Fuggerstädter nutzten ihre Gelegenheit extrem effizient und kaltschnäuzig, auch wenn beim dritten Treffer ein wenig Glück mit dabei war. Schon wieder rannte Biel einem Rückstand hinterher, vielleicht tat dem AEV der spielfreie Tag gut.

 

Was war denn hier los im ersten Drittel? In der 15. Spielminute erhöhte Soramies sogar auf 4 zu 0, indem er geschickt die Scheibe ins Tor abfälschte. Endras entschärfte dann Beglieres Versuch mit einem Top Save und hielt somit die Null.

Der EHC Biel-Bienne bemühte sich zwar redlich, hatte durchaus tolle Möglichkeiten, aber verpasste es jedoch, für Ergebniskosmetik zu sorgen. Somit überrannte Augsburg in einem famosen ersten Spielabschnitt die Schweizer mit vier Toren und ging entspannt in die Kabine.

Die Effizienz des AEV war sehenswert, aus 8 Schüssen wurden 4 Tore produziert. Mit einer so deutlichen Führung nach nur 15 Minuten hatte wirklich keiner gerechnet.

 

Nieleck: „Es war ein sehr guter Start, wir haben einfach Eishockey gespielt. Es hat alles geklappt, für mich war es ein tolles Erlebnis, mit den Profis zu spielen und Erfahrung zu sammeln. Tolle Fans auch wieder hier so wie im Curt-Frenzel-Stadion, man kann sie einfach nur loben.“

 

Augsburg verwaltet den Vorsprung geschickt

 

Im zweiten Drittel musste sich Biel etwas einfallen lassen, um sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen. Das Schweizer Team musste nur seine hochkarätigen Chancen in Tore ummünzen. Der Mittelabschnitt blieb letztlich torlos, das Bemühen war dem EHC Biel-Bienne nicht abzusprechen, doch sie schafften es nicht näher an den AEV ergebnistechnisch heranzukommen. Augsburg nahm das Tempo etwas raus und Biel biss sich weiterhin am bärenstarken Endras seine Zähne aus.

 

Biel gestaltet zumindest das Schlussdrittel erfolgreich

 

Im Schlussabschnitt kam der EHC Biel-Bienne doch noch zu zwei Treffern in Person von Künzle, der im Powerplay aus kurzer Distanz einnetzte und durch Olofsson, der nach dem fünften Tor der Fuggerstädter durch ihren Neuzugang Wannström mit einem sehenswerten Handgelenkschuss nochmals verkürzte und das Resultat etwas freundlicher zugunsten der Schweizer gestaltete.

Schließlich waren die vielen mitgereisten Augsburger Fans schon lange aus dem Häuschen und feierten ihre Protagonisten auf den Rängen frenetisch. Dies war ein versöhnlicher Abschluss eines gut besetzten Turniers beim Dolomiten Cup. Brady Lamb wurde zum besten Spieler des AEV gewählt, während bei Biel-Bienne ihr Kapitän Haas diese Ehrung erhielt.

 

Dolomiten_Cup-Spiel_3, 14.08.2022

Augsburger Panther - EHC Biel-Bienne 5:2 (4:0|0:0|1:2)

 

Tore:

1:0 |07| Puempel

2:0 |10| Clarke (Soramies)

3:0 |12| Clarke (LeBlanc)

4:0 |15| Soramies

4:1 |46| Künzle PP1

5:1 |54| Wannström

5:2 |55| Olofsson

 

Best Player of the game:

Team Augsburg:      LeBlanc            

Team Biel-Bienne:   Haas 

 

Aufstellung:

 

Augsburg: Endras, (Keller), Warsofsky, Gregorc, Puempel, Stieler, Payerl, Bergman, Lamb, Kuffner, LeBlanc, Wännström, Länger, Sacher, Clarke, Soramies, Nieleck, Haase, Rogl, Hanke, Saponari.

EHC Biel-Bienne: Rytz (Säterri), Lööv, Christen, Rajala, Haas, Olofsson, Grossmann, Yakovenko, Kessler Sallinen, Hischier, Forster, Schneeberger, Künzle, Schläpfer, Brunner, Boss, Beglieri, Tanner, Hofer, Bärtschi.

 

 





 

Mountfield HK gewinnt das Red Bulls Salute 2022 in Kitzbühel, EV Zug belegt 3. Platz

 

Red Bulls Salute 2022 (Kitzbüzhel/CD) Mountfield HK ist Sieger des Red Bull Salute 2022. Mit einem 2:0 Erfolg im Endspiel vor 750 Zuschauer konnten sich die Tschechen erfolgreich durchsetzen. Das kleine Finale ging mit 5:4 an den EV Zug der einen 5:0 nur knapp über die Zeit brachte. 

 

 

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(Foto: Johannes Franke)


 

Intensives und schnelles Drittel

 

Die 750 Zuschauer in Kitzbühel sahen ein intensives und schnelles erstes Drittel, das von beiden Mannschaften hart aber fair geführt wurde. Es gab viele packende Zweikämpfe und die Partie hatte Championsleague-Charakter. Es wurde sich nichts geschenkt, die Spieler krachten in die Banden und beide Goalies Ruzicka und Kickert hielten die Null fest. Die beste Chance für die Salzburger hatte der Kapitän Thomas Raffl (10.) bei einem Alleingang auf das tschechische Tor, doch er scheiterte an dem gut aufgelegten Ruzicka.

 

Kurz vor Drittelende rettete die Latte von Mountfield und so ging es mit dem Remis in die erste Pause.

 

 

Partie bleibt weiterhin spannend

 

Auch im zweiten Drittel gaben sich die Protagonisten auf dem Eis nicht viel, das Tempo war hoch und die Zweikämpfe wurden weiterhin verbissen geführt. Der Ex-KHL Spieler Nikita Scerbak konnte David Kickert (29.) zum bislang einzigsten Mal überwinden und Mountfield damit in Führung bringen. Danach gab es bis zur letzten Minute einige Nickligkeiten und sogar Fights auf dem Eis, die Schiedsrichter hatten einiges zu tun um die Partie ruhig zu halten.

 

Nach einigen Strafen gab es kurz vor der Pause eine Überzahlsituation für Salzburg, die leider nicht genutzt werden konnte, doch ein 1:0 ist im Eishockey nicht viel und so wird es im letzten Drittel noch einmal rund gehen. 

 

Packende Schlussminuten bringen keinen Erfolg

Der Salzburger Goalie war auch im Schlussabschnitt einer der Besten und wurde zu Recht als Spieler des Finale ausgezeichnet. Er hielt sein Team bis in die Schlussphase im Spiel. Gerade in den letzten 7 Minuten drückten die Red Bulls unheimlich auf das tschechische Tor, aber die Scheibe wollte einfach nicht über die Linie und als Salzburg in der letzten Minute den Goalie vom Eis nahm und nochmals alles nach Vorne warf, konnte Mountfield das 2:0 Emptynetgoal erzielen. 

 

Damit konnte Mountfield bei der ersten Teilnahme das Red Bulls Salute gewinnen, jedoch waren die Salzburger ganz knapp gescheitert. 

 

 

Mountfield HK - EC Red Bulls Salzburg 2:0 (0:0|1:0|1:0)

Tore:
1:0|29.|Nikita Scerbak
2:0|60.|Emptynetgoal

 



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 (Foto: Marija Diepold) 

 

 

Der EV Zug gewinnt das Spiel um Platz 3 nach einer 5:0 Führung gegen den EHC Red Bull München zum Schluss knapp mit 5:4 vor 700 Zuschauer im Kitzbühler Sportpark.



München machte die gleichen Fehler wie gestern

 

Wieder waren die Red Bulls stets einen Schritt langsamer und hatten gegen den amtierenden Meister aus der Schweiz im ersten Drittel kaum eine nennenswerte Chance. Die Schweizer konnten nach nur drei Minuten die erste Überzahlmöglichkeit nutzen und konterten die Münchner zwei Mal eiskalt aus. Das 2:0 und kurz darauf das 3:0 waren fast die gleichen Szenen, bei denen die Münchner Abwehr um Danny aus den Birken das Nachsehen hatte. 

In der Schlussminute konnte der Top Scorer und Kapitän vom EV Zug, Jan Kovar das ernüchternde 4:0 für die Eidgenossen erzielen. Danny aus den Birken konnte einem Leid tun, denn er musste in den beiden Spielen jeweils im Anfangsdrittel 4 Mal hinter sich greifen. 

 

Endlich ein starkes Drittel der Red Bulls

 

München kam gut aus der Kabine und konnte sich gleich die ersten guten Chancen erarbeiten und überstand in der Anfangsphase auch eine Unterzahlsituation, doch dann fiel überraschend das 5:0 für den EV Zug. Don Jackson wechselte danach aus den Birken für Christopher Kolarz im Tor aus. Kurz darauf hatte Justin Schütz bei einem Alleingang den ersten Treffer auf der Kelle, scheiterte jedoch an dem starken Genoni. Ben Smith machte es eine Minute später besser und so fiel der erste Treffer für München. 

Mit diesem Anschluss deckten die Red Bulls den 7-fachen Meistergoalie Genoni mit einigen Schüssen ein und dann trafen Desousa mit einem Abpraller und wenige Minuten später (35.) verwandelte Yasin Ehliz diesmal einen Konter eiskalt zum 5:3. Mit diesem Ergebnis ging es dann nach einem fulminaten Drittel in die Pause. 

Münchens Aufholjagd kommt zu spät

 

Obwohl München in den letzten zwanzig Minuten alles nach Vorne warf um das Spiel zu drehen, standen die Schweizer sicher in der Abwehr und liessen keine weitere Spannung zu. Christopher Kolarz, der zum ersten Mal zwischen den Pfosten stand und sonst für die Starbulls Rosenheim spielt machte einge gute Partie und hielt seinen Kasten sauber. Den 5:4 Endstand erzielte Jonathan Blum mit der Schlussirene, nachdem Jon Jackson den sechsten Feldspieler brachte. Die Aufholjagd von München kam leider zu spät und so belegte der EV Zug den 3. Platz.


 

EV Zug - EHC Red Bull München 5:4 (4:0|1:3|0:1)

Tore:
1:0|03.|Tobias Geisser PPT
2:0|09.|Lino Martschini
3:0|12.|Carl Klingberg
4:0|19.|Jan Kovar
5:0|29.|Gregory Hofman
5:1|31.|Ben Smith
5:2|32.|Chris Desousa
5:3|35.|Yasin Ehliz
5:4|60.|Jonathan Blum

 

Zuschauer:
700

 


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(Foto: Marija Diepold) 

 



Den Eisbären Berlin gelingt erstmals der Einzug ins Finale des Dolomiten Cups

 

PENNY-DEL (Neumarkt/HG)  In der Würtharena in Neumarkt trafen im zweiten Halbfinale der letztmalige Turniersieger aus dem schweizerischen Biel und der amtierende deutsche Champion Berlin aufeinander. Die Eisbären schlossen das Turnier im vergangenen Jahr als Dritter ab und wollten heuer sicher erfolgreicher vom Eis gehen und einen weiteren Titel in ihrer reichhaltigen Sammlung ergänzen.

Schließlich schafften die Eisbären Berlin dank einer sehr guten Leistung erstmals den Einzug in das Finale des Dolomiten Cups und treffen am morgigen Sonntag auf den tschechischen Vertreter aus Pardubice. Geburtstagskind Fiore beschenkte sich mit einem Tor und wurde als bester Spieler seines Teams geehrt. Bei den Berlinern trug White mit zwei Assistpunkten entscheidend zum knappen 2 zu 3 Erfolg mit bei.

 

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(Fotoquelle Dunja Dietrich)

 


Der Titelverteidiger EHC Biel-Bienne präsentierte mit dem finnischen Weltmeister Toni Rajala einen Hochkaräter, den man seinerzeit aus Lulea in die Schweiz lockte. In der Nationalmannschaft durfte der Stürmer zusammen mit dem begnadeten Triple Gold Player Filippula in einer Reihe agieren, zweifellos eine große Ehre für ihn, der bestimmt den letztjährigen Titel hier im schönen Neumarkt verteidigen wollte. Im beeindruckenden Line-Up standen zudem der der finnische WM-Goldjunge Sallinen, der brandgefährliche Froidevaux sowie die bewährten Schweizer Aushängeschilder Hischier, Stampfli und Haas. Auf der Goalie Position verstärkte sich Biel mit dem frisch dekorierten zweifachen Goldmedaillengewinner Säterri, der sowohl bei Olympia als auch bei seiner Heim WM 2022 erfolgreich war.

 

Säterri: „It is still a wow effect. It was quite a season. In the meantime, I relaxed a bit and started to clear my head to be ready again. It has always been in my mind to play here in the Swiss league. I was happy about it and I look forward to the season. I am excited today, I want to get good feelings and have fun.”

 

Der aktuelle deutsche Meister, die Eisbären Berlin, musste den Aderlass eines Mathias Niederberger verkraften, den sie mit dem Finnen Juho Markkanen kompensierten. Die Verteidigung verstärkte man mit Nowak aus Düsseldorf und Melchiori von Wolfsburg. Im Sturm lauteten die hochkarätigen Neuzugänge Mauer aus München, Barinka aus Köln, dem dänischen Nationalspieler Regin und dem jungen Nijenhuis. Für den Rekordhalter Frank Hördler ging ein Traum in Erfüllung, denn sein Sohn Eric hat nun den Weg in die erste Mannschaft gefunden, um mit seinem Vater auf dem Eis zu agieren. Zum heutigen Auftakt durfte gleich mal der Youngster ran, weil der Papa krankheitsbedingt pausierte.  Noebels, Pföderl und Veilleux konnten heute nicht mit von der Partie sein, schon ein herber Ausfall für den PENNY DEL Champion.

 

Fiore: „I am happy to be back here. I like the weather and I enjoy the Italian language and everything here. We want to play our identity, the right way and try to be a good team. My goal this season is the next title. I would like to produce more offensively and try to be a solid and consistent player. We have a winning culture in Berlin, obviously we want to be successful tonight.”

 

Wiederer besorgt Führung für ersatzgeschwächte Berliner

 

Der Berliner Fiore feierte heute Geburtstag und Biel startete furios mit dem ersten guten Abschluss des Finnen Rajala. Bei den Schweizern blieb die Defensive nahezu unverändert zur letzten Saison und die Automatismen funktionierten bereits sehr gut im Laufe der Vorbereitung. Clarke scheiterte dann an Säterri, der sein Five Hole rechtzeitig zumachte. Der Neu Eisbär Barinka scheiterte gleich zweimal am Pfosten. Nach dem besseren Start der Schweizer kam Berlin immer besser in Fahrt und kreierte gute Gelegenheiten.

 

Nach dem Powerbreak gingen die Berliner dann durch Wiederer in der 11. Spielminute in Führung, die nicht unverdient war, weil die Eisbären immer mehr das Kommando übernahmen.

Novum für Biel, die nach zwei Shutouts im letzten Jahr bei diesem Turnier das erste Gegentor kassierten. Biel wollte postwendend antworten, doch Ancicka hielt die Führung fest. Mauer und Handschuh hätten beinahe in ähnlicher Position den zweiten Treffer markiert. Eric Hördler war bei dieser Aktion ebenfalls beteiligt.

 

Die zahlreichen Fans aus beiden Lagern sahen ein rasantes, qualitativ hochklassiges Spiel, das bislang noch ohne Strafzeiten auskam. Dies änderte sich erst 25 Sekunden vor der Drittelsirene, als Mik auf der Sünderbank Platz nehmen musste. Schließlich nahm Berlin einen hauchdünnen Vorsprung mit in die Kabine.

 

Hischier: „Ja, es ist sehr wichtig im zweiten Drittel im Powerplay zu beginnen. Es sind momentan alles neue Dinge, die wir besser umsetzen müssen, wir benötigen ein besseres Timing. Die Rivalität mit deutschen Teams spielt immer eine Rolle, gegen Deutschland zu gewinnen ist immer schön. Mein Bruder trainiert grad in der Schweiz, dann geht er wieder rüber nach Amerika.“

 

Berlin diktiert die Partie und baut Vorsprung aus

 

Im zweiten Drittel überstand Berlin zunächst recht souverän die Unterzahlkonstellation und kreierte kurz danach gleich durch Clarke einen brandgefährlichen Gegenstoß. Youngster Eric Hördler versteckte sich nicht vor den großen Namen des EHC Biel und gab eine sehr gute Figur ab. Die Pass Qualität war auf beiden Seiten herausragend.

 

Nun kam Biel in den Genuss einer zweiten Überzahl, denn Boychuk durfte sich abkühlen. Auch diese brenzlige Konstellation verpuffte wirkungslos und danach war Berlin im Powerplay. Säterri parierte einen Schuss von White großartig, zuvor verpasste Barinka schon knapp. Die Eisbären zogen ein gut strukturiertes Überzahlspiel auf und die Berliner Fans meldeten sich lautstark zu Wort. Nijenhuis scheiterte kurze Zeit später am finnischen Goalie.

 

Dank ihres effektiven Forecheckings unterbanden die Berliner früh den Aufbau der Bieler Mannschaft. Trotz der vielen Abgänge und dem Fehlen wichtiger Akteure am heutigen Abend zeigten die Eisbären eine starke Performance. Mit Ancicka hatten sie einen tollen Rückhalt im Kasten, der immer die nötige Ruhe ausstrahlte. Die Verteidiger blockten viele Schüsse und unterstützten ihren Schlussmann. Fiore holte die nächste Strafzeit heraus und Biel war erneut gefordert. Die Schweizer hätte bei einer 2 auf 1 Konstellation fast den Ausgleich erzwungen in Unterzahl.

 

Kaum komplett erhöhten die Berliner in Person des Geburtstagskinds Fiore auf 0 zu 2. Biel war in dieser Situation wohl noch damit beschäftigt, sich wieder zu sortieren nach der abgelaufenen Strafe.

Dank einer sehr guten Leistung im Mittelabschnitt verdienten sich die Eisbären eine zwei Tore Führung und waren auf dem besten Weg, erstmals ins Finale einzuziehen.

 

Wiederer: „Das war ganz gut für das erste Spiel, die Führung nehmen wir gerne mit. Es ist sehr gut bis jetzt. Wir haben einige neue Jungs, die Stimmung in der Kabine und auf dem Eis ist sehr gut. Die Chancen stehen gut, wenn wir so weiterspielen. Der Anreiz war heuer sehr groß und es sieht momentan gut aus.“

 

Froidevaux sorgt für den Anschluss, Kessler gleicht aus, Mauer schlägt zurück

 

Im Schlussabschnitt musste Biel mehr an der Präzision arbeiten, um die Partie noch zu drehen. Sallinens genialer Move rief sofort Gefahr hervor in der Berliner Verteidigung. Die Eisbären wollten sich sicher nicht auf die Verwaltung des Ergebnisses konzentrieren, sondern weiterhin auf Torejagd gehen.

 

Im Gegenteil, in der 44. Spielminute gelang dem EHC Biel-Bienne der Anschlusstreffer in Person von Froidevaux. Dieses Momentum nahmen die Schweizer gleich mit und unmittelbar danach hätte Olofsson im Duett mit Rajala fast für das Remis gesorgt. Biel war nun oben auf und drängte weiter. Die Eisbären mussten nun auf der Hut sein vor diesen wütenden Angriffen, denn Tanner prüfte kurze Zeit später Ancicka.

 

Wer sorgte nun für die nötige Ruhe auf dem Eis nach der Drangphase der Bieler? Berlin befreite sich etwas von der Umklammerung und startete einen viel versprechenden Angriff, der an der vielbeinigen Defensive der Schweizer hängenblieb. Biel machte es sich des Öfteren selbst schwer in der eigenen Zone und brachte so die Berliner leichtfertig in gute Schussposition. Der kürzlich erst 18 Jahre alt gewordene Eric Hördler zeigte sehr gutes Eishockey und ließ so manchen Bieler etwas „alt“ aussehen. Wiederer hätte fast erneut getroffen, als er gegen die Laufrichtung von Säterri abschloss.

 

Gute 5 Minuten vor dem Drittelende durfte Biel zum wiederholten Mal in Überzahl ran, eine gute Möglichkeit, um den Ausgleich zu erzwingen. Und tatsächlich gelang den Schweizern der zweite Treffer durch Kessler in der 56. Spielminute. Berlin blieb davon unbeeindruckt und schlug in Person von Neuzugang Mauer in der 58. Spielminute eiskalt zurück.

 

Biel ging dann All in und brachte den sechsten Feldspieler, doch Berlin verteidigte kaltschnäuzig und auch dank ihrer reichhaltigen Erfahrung. Schließlich gelang Berlin erstmals der Finaleinzug beim Dolomiten Cup. Am Sonntagabend kommt es dann zum Dynamo Duell mit Pardubice.

Als bester Spieler des Abend wurde auf Seiten von Berlin der local hero Fiore und bei Biel der Schwede Lööv als überragender Vorlagengeber zum Anschluss von Froidevaux geehrt.

 

Dolomiten_Cup-Spiel_2, 13.08.2022

EHC Biel-Bienne – Eisbären Berlin 2:3 (0:1|0:1|2:1)

 

Tore:

0:1 |11| Wiederer (Clarke, White)

0:2 |38| Fiore (Guhle, White)

1:2 |44| Froidevaux (Lööv)

2:2 |56| Kessler (Künzle) PP1

2:3 |58| Mauer 

 

Best Player of the game:

Team Biel-Bienne:         Lööv

Team Eisbären Berlin:    Fiore

 

Zuschauer:   978

 

Aufstellung:

 

EHC Biel-Bienne: Säterri (Rytz), Lööv, Stampfli, Rajala, Haas, Olofsson, Grossmann, Yakovenko, Hofer, Sallinen, Hischier, Forster, Schneeberger, Künzle, Tanner, Bärtschi, Christen, Kessler, Froidevaux, Schläpfer, Beglieri.

 

Eisbären Berlin: Ancicka, (Markkanen), Guhle, Nowak, Clark, Boychuk, Wiederer, Melchiori, Mik, White, Regin, Fiore, Müller, Ellis, Nijenhuis, Barinka, Mauer, Hördler E., Handschuh, Baßler.

 




 

Red Bulls Salute 2022 in Kitzbühel - München sang- und klanglos, Salzburg im Finale

 

Red Bulls Salute 2022 (Kitzbühel/CD) Bereits zum vierten Mal in Folge fand das internationale Eishockeyturnier Red Bulls Salute in Kitzbühel statt. Am Samstag den 13.08.2022 trafen sich in den beiden Halbfinals der EHC Red Bull München und der tschechische Championsleague Vertreter HK Mountfield, sowie im Abendspiel der die beiden amtierenden Meister EC Red Bull Salzburg und der EV Zug aus der Schweiz.

 

 

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(Foto: Marija Diepold)

 


München musste sich vor 850 Zuschauer in Kitzbühel mit eine deutlichen 1:7 (0:4|1:0|0:3) Niederlage gegen den HK Mountfield geschlagen geben. Das einzigste Tor für die Red Bulls erzielte Austin Ortega. 

 

 

Kein Abtasten im Anfangsdrittel

 

Die Partie nahm sofort von Beginn an Fahrt auf und es wurde intensiv auf dem Eis von beiden Seiten agiert. Mountfield musste im ersten Drittel durch einen Check einen verletzten Spieler beklagen, der frühzeitig in die Kabine fuhr. Spielerisch und von der Geschwindigkeiten waren die Tschechen den Münchnern überlegen und so konnten diese innerhalb von nur 60 Sekunden durch zwei Abpraller mit 0:2 in Führung gehen. 

 

München konnte kaum offensive Akzente setzen und so klingelte es in den ersten zwanzig Minuten noch zwei Mal für Mountfield, besonders bitter war das 0:4 kurz vor der Drittelpause mit einem unhaltbaren Schlagschuss in Unterzahl. Die Tschechen wirkten eingespielt und München muss sich um einiges steigern um nicht weiter unterzugehen. 

 

Ein besseres zweitesn Drittel für München

 

Die Mannen von Don Jacksson konnten sich im Mittelabschnitt einige Torchancen erarbeiten, Maxi Kastner verpasste (28.) nur knapp das fast leere Tor. Beim 1:4 Anschlusstreffer von Austin Ortega (35.) durch einen platzierten Handgelenkschuss keimte dann Hoffnung auf Seiten Münchens auf, denn kurz darauf gab es eine Überzahlmöglichkeit, doch Mountfield stand sicher und kompakt in der Abwehr und verhinderte somit einen weiteren Treffer der Red Bulls. 

  

Mountfield macht halbes Dutzend voll

 

Auch im Schlussabschnitt gab es für den EHC Red Bull München nichts zu holen. Zwar wurde der finnische Schlussmann Kiviaho des öfteren von den Münchnern Angreifern geprüft, doch die Tore fielen auf der anderen Seite und so stand es nach 60. Minuten sang- und klanglos 1:7 aus Sicht der Münchner. Don Jackson nahm zwar bei über 7 Minuten vor dem Ende aus den Birken aus dem Kasten und versuchte mit sechs Feldspieler anzugreifen, jedoch kam man zu keinem weiteren Treffer und musste in der Schlussphase noch zwei weitere Treffer durch Scerbak hinnehmen.

  

Mit dieser Niederlage spielt der zweifache Gewinner aus München morgen Nachmittag um den 3. Platz gegen den EV Zug, die das zweite Halbfinale verloren haben. Mountfield trifft bei der ersten Teilnahme im morgigen Finale auf den zweifachen Turnieresieger Red Bulls Salzburg.

 

 

EHC Red Bull München - HK Mountfield 1:7 (0:4|1:0|0:3)

Tore: 
0:1|07.|Jakub Lev
0:2|08.|Christophe Lalancette
0:3|15.|Michael Gaspar
0:4|19.|Kevin Klima UZT
1:4|35.|Austin Ortega 
1:5|42.|Radek Smolenak
1:6|57.|Nikita Scerbak Emptynet
1:7|60.|Nikita Scerbak

Zuschauer:
850

 


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(Foto: Hannes Franke)

 

Bekanntlich wird das zweite Spiel des Turnier besser und so auch beim abendlichen Meisterduell zwischen den Red Bulls Salzburg und dem EV Zug, welches die roten Bullen mit 5:3 entscheiden konnten. 

 

 

Salzburg legt vor 

Bereits nach nur 55. Sekunden lief Dominique Heinrich alleine auf das EV Zug Tor zu und versenkte die Scheibe zur 1:0 Führung. Salzburg war aggressiv und mit viel Offensivpower und so konnte der Neuzugang Chay Genoway (9.) den Puck durch die Schoner von Hollenstein zum 2:0 arbeiten. Es ging danach munter hin und her und der schweizer Meister konnte aus kurzer Distanz zum 2:1 aufschliessen.  Bei diesem Treffer hatte der Nationalgoalie David Kickert keine Abwehrchance.

 

Den alten zwei-Tore-Vorsprung stellte dann Florian Baltram im Powerplay (14.), durch einen abgefälschten Schuss wieder her. Mit dieser Führung verabschiedeten sich die beiden Meister dann in die erste Drittelpause. 

 

Spannung wird aufrecht erhalten 

 

Der EV Zug drückt im zweiten Drittel auf das Gehäuse von Kickert, der einige Male sein Können unter Beweis stellen muss. Die Partie bleibt rasant und es geht hin und her. Strafzeiten sind Mangelware, obwohl die Zweikämpfe hart aber fair geführt werden. Die Schweizer halten die Partie weiterhin spannend, bei einem Passversuch von Gregory Hofmann wird die Scheibe unglücklich von einem Red Bulls Spieler zum 3:2 (33.) abgefälscht. Mit diesem Anschlusstreffer wird der Druck von Zug noch höher und Salzburg muss drei Minuten vor dem Ende des Drittels in Unterzahl agieren.

 

Mit Glück und vorallem Geschick retten die Red Bulls den knappen Vorsprung in die nächste Drittelpause.

 

Starkes Penaltykilling bringt den Sieg

 

Das letzte Drittel begann für die Salzburger erst mit einem Mann weniger auf dem Eis und dann sogar 1:12 Minuten in doppelter Unterzahl. David Kickert sorgte mit einigen Big-Saves dafür, dass diese brenzlige Situation schadlos überstanden werden konnte. Kurz darauf folgte die nächste Strafe für die Red Bulls und wieder zogen die Zuger ihr Powerplay auf um auf den vermeindlichen Ausgleich zu drücken, doch auch diese zwei Minuten blieben torlos. 

 

Wie so oft sollte sich das Sprichwort "... vergebene Chancen rächen sich" bewahrheiten, denn bei einem mustergültigen Konter konnte Troy Bourke das 4:2 (47.) markieren und sein Team auf Finalkurs bringen. Dann fiel doch noch das 4:3 und Zug läutete eine spannende Schlussphase ein, in der sie den Goalie vom Eis nahmen und drückten. Den Schlusspunkt in einem spannenden Halbfinale setzte dann Peter Schneider mit dem Emptynet-Goal.

 

 

EC Red Bull Salzburg - EV Zug 5:3 (3:1|0:1|2:1)

Tore:
1:0|01.|Dominique Heinrich
2:0|09.|Chay Genoway
2:1|12.|Gregory Hofmann
3:1|14.|Florian Baltram
3:2|33.|Gregory Hofmann 
4:2|47.|Troy Bourke
4:3|53.|Fabrice Herzog
5:3|60.|Peter Schneider Emptynet

 


 


 

Das „Red Bulls Salute“ wurde bereits zwischen 2005 und 2013 als international besetztes Einladungsturnier für europäische Topmannschaften ausgetragen. Ab 2010 diente es als Finalturnier der European Trophy, die letztmalig 2013 in Berlin ausgetragen wurde. Danach ging es in die neu gegründete Champions Hockey League über. 

 

Im Sommer 2017 ist das Turnierformat wieder zurückgekehrt und hat bei seiner ersten Neuaustragung in Garmisch-Partenkirchen Station gemacht (2017 und 2018). 2019 hat das Traditionsturnier erstmals wieder in Österreich – in Kitzbühel – stattgefunden, wo es dieses Jahr bereits zum vierten Mal ausgetragen wird und den Fans an zwei Turniertagen neuerlich internationales Top-Eishockey bietet. 

 

 

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(Foto: Citypress) 

 



 

 

 

75 Jahre Alois Schloder – eine Ikone des deutschen Eishockeysports lädt zum Geburtstag in die Fanatec Arena ein

 

PENNY-DEL (Landshut/HG)  Die Eishockey Legende und Ikone Alois Schloder feierte am 12.8.22 seinen 75. Geburtstag in der neuen Fanatec Arena zu Landshut. Den 11.8.22, seinen eigentlichen Ehrentag verbrachte Alois Schloder noch in München, wo er einem seiner vielen Herzensprojekte beiwohnte: er wollte unbedingt auf die Vollendung der Sanierung des Olympischen Ehrenhains am Hans-Jochen-Vogel Platz anstoßen. Auf diesem Denkmal sind alle Olympiasieger von 1972 verewigt. Die Eishockeylegende wollte hier ein Zeichen setzen und für mehr Bewusstsein werben, damit dieser Ort seine würdige Wertschätzung findet. Somit erhielt sein Geburtstag ein standesgemäßes Ambiente. Das Maskottchen Waldi nahm er gerne als Gastgeschenk mit nach Landshut.

 

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(Fotoquelle Hermann Graßl)

 


Der VIP Raum als passende Location füllte sich stetig mit seinen Freunden, Bekannten und v.a. den wichtigen Wegbegleitern in seinem reichhaltigen Leben. In der Halle fand unten parallel das Eistraining des Nachwuchses und der ersten Mannschaft statt; das muss wie Musik in seinen Ohren geklungen haben, die Kufen und den Puck zu hören. Großes Kino! Franz Reindl ließ es sich nicht nehmen, zu erscheinen und dem Alois die nötige Ehrerbietung zu erweisen. Leider konnten der Lange, Erich Kühnhackl oder ein Peter Briza als langjähriges Landshuter Aushängeschild nicht begrüßt werden.

 

Die Tische waren toll dekoriert mit Schnappschüssen aus seiner Zeit und auf den im Raum platzierten TV-Bildschirmen liefen zur Untermalung des Events Illustrationen aus seiner Ära.

 

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(Fotoquelle: Hermann Graßl)

 

Es gab eine wunderbare Laudatio von Dr. Loibl: Alois Schloder, eine Führungsfigur und Organisationstalent, war stets ein Landshuter, der auf und neben dem Eis immer eine gute Figur abgab. Während seiner aktiven Zeit bekam er zwar auch lukrative Offerten aus Nordamerika oder anderen Clubs, doch er war mit seiner Heimat verwurzelt, wo er viel lieber seine zweite Meisterschaft mit dem EVL feierte. Der legendäre Phil Esposito, der zu den 100 größten NHL Spielern zählt, sah in Schloder nie einen Funken Angst. Das sprach Bände! Alois Schloder lebte seinen Sport, Fair Play war großgeschrieben!

 

Die unerreichten famosen Laycock Brüder, Bob und Robin fühlten sich quasi adoptiert und bestens integriert hier in Landshut. Sie lernten schnell Bayerisch in einer Mannschaft, die 1983 erneut den Titel holte und abgesehen von den beiden nordamerikanischen Novizen nur aus Bajuwaren bestand. So etwas hatte Seltenheitswert in der deutschen Eishockeylandschaft!

 

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 (Fotoquelle: Hermann Graßl)

 

Seinen herausragendsten und nachhaltigsten Sieg feierte Alois zuhause gegen Krefeld, als sage und schreibe 7 Tore von den Schloders markiert wurden, einzigartig in der Landshuter Eishockey Historie.

Als besonderes Präsent bekam Alois Schloder eine Urkunde zum Ehrenvorsitzenden überreicht: er wurde zum Leiter der Außenstelle Bayerns ernannt, was sich für ihn wie in der Hall of Fame in Toronto anfühlte.

Ein größeres Lob konnte es gar nicht geben!

 

Dem EVL Nachwuchs war und ist Alois Schloder stets sehr verbunden gewesen. Den Erlös aus dem ersten Teil der Chronik hat er komplett den jungen aufstrebenden Kufenjägern gespendet. Hr. Schloder hat sogar vor etlichen Jahren in Moskau dem russischen Superstar Owetschkin ein Exemplar der Chronik überreicht, was dieser mit Freude und Respekt entgegennahm.

 

Eishockey Online führte mit Hr. Alois Schloder anlässlich seines 75. Geburtstages ein Interview.

 

Hallo Herr Schloder, wie geht es Ihnen? Ich möchte mich als erstes bei Ihnen bedanken, dass Sie sich an Ihrem Ehrentag für mich kurz Zeit nehmen!

 

Hr. Schloder, Sie sind zweifellos eine Ikone des deutschen Eishockeysports. Wie würden Sie sich selbst beschreiben?

 

Hartnäckig, dicke Bretter bohren, dranbleiben. Ich habe einige Dinge am Laufen, man muss immer dahinter bleiben. Das betrifft v.a. meine Dopinggeschichte, die mich seit 1972 bis 2016 begleitet hat. Jeder andere hätte gesagt, ihr könnt mich gernhaben, aber nicht mit mir. Das 4-Jahres Doping bei Olympia ist immer ein Thema. Der behandelnde Arzt damals hat mir ein falsches Präparat verschrieben, ich wurde falsch behandelt, ich war unschuldig. Professor Prokop, der Dopingspezialist hat seinerzeit gesagt: ‚das was oben reingeht, muss unten auch wieder raus‘. Und er hatte damit Recht. Für mich galt: ‚Aber wie es reinkommt, ist entscheidend‘.

 

Dem Mannschaftsarzt habe ich seinerzeit vertraut und wenn der mir sagt, ich solle bestimmte Tabletten nehmen, dann mache ich das auch so. Es ist eine langwierige Geschichte, dranbleiben und nicht aufgeben ist hier wichtige. Gerade die Jüngeren erleben so wichtige Dinge für das weitere Leben: einer für den anderen da sein, gemeinsam gewinnen und verlieren und hart gegen sich selber sein. Du musst brennen, dann rentiert es sich auch im Sport. Du musst auch mal mehr tun.

 

Bleib beim Sport auch im Alter, du musst dich entsprechend bewegen: ich laufe ständig frühmorgens, spiele Tennis, bin im Kraftraum und gehe einmal im Jahr zum Doktor. Mir hat es geholfen. Ich befinde mich derzeit in der Overtime, drei Drittel sind gespielt, jetzt geht’s in die Verlängerung. Entscheidend ist auch das Umfeld, eine funktionierende und intakte Familie, die richtige Frau, die zu dir hält und dich unterstützt, und das habe ich alles.

 

Wie viel Spaß hat es Ihnen und Ihren damaligen Mitstreitern bereitet, den einzigartigen Dokumentarfilm „0,041 – das Eishockey Wunder von Innsbruck“ zu drehen?

 

Ich muss etwas ausholen. Ich war beim Skifahren, stand am Berg zur Abfahrt bereit und dann klingelte das Handy. Der Bernd Schmelzer ruft an, es geht um einen Film. Wir waren damals 18 Spieler: der Trainer, der Kehle, der Thanner, Vozar sind gestorben, letztlich blieben nur 13 übrig, weil zwei Spieler wie der Hinterstocker und der Völk Sepp eigentlich nie erscheinen, wenn so was stattfindet. Eigentlich wollte ich gar nicht mitmachen bei den paar Hanseln, aber ich bin ja Sammler und Jäger von Haus aus. Ich hatte alles in den Akten und gab ihnen in Landshut zwei Ordner als Skript mit auf den Weg. Letztlich konnte gar nichts Besseres passieren im Nachhinein. Dann gab es den Termin in Innsbruck im Hotel Adler.

 

Es war ergreifend, man geht die Treppe rauf und mit dem Funk Lorenz hatte ich schon immer Kontakt. Aber dann sah ich ihn im Rollstuhl sitzend als ehemaliger Hüne auf dem Eis, das trifft einen erstmal so richtig. Er wusste gar nicht, ob er das alles so durchstehen würde an dem Tag; abends wurde dann seitens des BR schon mal auf der Leinwand im Hotel das gezeigt, was alles bisher gedreht und im Kasten war. Für den Lorenz erwies sich dieser Event wie eine Chemotherapie, denn er blühte so richtig auf. Beim Abschied hatte jeder von uns Tränen in den Augen.

 

Wir wussten nicht, ob wir ihn nochmal sehen würden. In München fand dann die Premiere statt und im April haben wir ihn dann eingegraben; es war traurig und dramatisch. Im Nachhinein hoch interessant. Unglaublich, v.a. wenn man den Film den jungen Leuten zeigt und deren Reaktionen wahrnimmt:  ‚wer war das denn, das gibt es doch gar nicht‘. Letztendlich war es eine tolle Geschichte!

 

In Ihrer aktiven Karriere (23 reguläre Spielzeiten, 5 Playoffs) erzielten Sie in 1.085 Spielen fantastische 631 Tore, Chapeau! Wie würden Sie Ihre Spielweise erklären?

 

Immer volle Pulle, nie aufgeben und deinen Gegenspieler von Anfang zeigen, wo es langgeht, aber das geht nicht immer bei jedem Spiel. Ich war nie Profi, habe immer gearbeitet, zuerst als Mechaniker bei unserem Vorstand in der VW Vertretung. Dann war ich im Verkauf tätig, danach bei der Stadt. Ich bin immer um acht Uhr früh ins Büro gegangen und um fünf ins Training. Wenn man sich nun die Voraussetzungen bei den jungen Leuten anschaut, damals ging es halt nicht anders. Wir waren nie gleich gut drauf. Mir tut heute nichts weh nach der langen Zeit, hatte keine Probleme mit der Schulter oder dem Knie oder dem Kopf. Mein Karriereende war 1986, es hat sich letztlich alles rentiert.

 

Wenn man die Strafminuten betrachtet, waren Sie auch kein Kind von Traurigkeit, kann man das so sagen?

Es geht gar nicht anders, das gehört einfach dazu. Heute wird ja alles im Fernsehen aufgezeichnet. Ich war schnell und wenn dich jemand erwischt, dann kracht es halt öfters. Mit dem Schläger musst du dich einfach wehren. Ich war ein harter Hund, auch im Training. Mein Motto lautete „Augen auf im Straßenverkehr“, die Scheibe musste gut kontrolliert werden und der Kopf durfte nicht zu weit unten sein. Wir fuhren die Checks auch immer zu Ende im Vergleich zu heute.

 

Wie fühlte sich die Ehrung zur Aufnahme der IIHF Hall of Fame in Toronto an? Seit 2001 sind Sie auch Mitglied der Hall of Fame Deutschland in Augsburg. Was bedeutet Ihnen die Auszeichnung mit dem Silbernen Lorbeerblatt?

 

Das Silberne Lorbeerblatt trage ich auch heute, es ist die höchste deutsche Sportauszeichnung. Die Hall of Fame in Deutschland war eine tolle Sache damals. Ich selbst war in Toronto und es war schon erhebend. Der Erich war der erste im Jahr 1997, inzwischen sind es neun Spieler. Wenn du mal im Eishockeyhimmel bist, dann ist das schon eine sehr große Auszeichnung.

 

Was verbindet Sie noch mit dem EV Landshut, für den Sie von 1963-1986 ihre Schlittschuhe geschnürt hatten? Welche Gefühle hatten Sie beim Abschiedsspiel 1986 vor ausverkaufter Hütte mit 7.000 Fans?

 

Ich war der erste deutsche Eishockeyspieler, der sein Abschiedsspiel selbst organisiert hat. Mein Vater war ein enger Freund von Franz-Josef-Strauß aus dem Krieg. Immer wenn der deutsche Meister aus Bayern kam, gab es eine Einladung beim Ministerpräsidenten. 1983 waren wir als Meister eingeladen, es gibt ein Foto vom Deimer, mir und dem Franz-Josef-Strauß. Er wusste, wer ich bin und ich sagte ihm, dass wir uns freuen würden, wenn Sie die Schirmherrschaft übernehmen würden. Er sagte zu, es gab drei Termine für den Event. Schließlich war der 21.3.86 der Termin für das Match, er konnte aber nicht kommen, was in der Politik nichts Ungewöhnliches war. Womöglich kam ein Parteitag dazwischen.

 

Für mich ist ganz wichtig: Eishockey allein geht nicht, ein zweites Standbein ist eminent wichtig. Es gab deswegen kein schwarzes Loch für mich, wenn ich am Montag ins Büro ging. Es war wie normal. Vor 7000 Zuschauern zu spielen war was ganz Besonderes und es dauerte schon ein halbes Jahr, bis ich begriff, dass alles vorbei war. Aber ich war weiterhin im Sportbereich tätig und war Sportchef in Landshut. Seit dem Abschiedsspiel war ich mal Trainer beim Nachwuchs und Assistent Coach bei den Kleinen.

 

Wie hoch ist aus Ihrer Sicht die Wahrscheinlichkeit, dass eine WM wieder in Deutschland stattfinden kann nach 2010 und 2017? Sie selbst trugen ja für die Nationalmannschaft von 1971-1978 das „C“ stolz auf Ihrer Brust und erwiesen sich damit als Vorbild.

 

Wenn ich so zurückdenke, ich war auf Schalke beim Eröffnungsmatch, in Köln und auch als Ehrengast bei anderen Weltmeisterschaften Aufgrund der Hall of Fame wurde man hofiert und hatte das Glück öfters eingeladen zu werden. Für Deutschland wäre es natürlich wichtig, so einen Event wieder gestalten zu dürfen mit so tollen Stadien wie Mannheim, Köln oder Berlin. Auch für den Verband wäre es wichtig; wenn man gut wirtschaftet, dann bleibt auch was übrig.

 

Die U18 WM 2022 hier in der neuen Fanatec-Arena entwickelte sich zu einem Eishockeyfest auf ganzer Linie: top organisiert und realisiert mit ausgezeichnetem Sport. Können Sie sich vorstellen, dass dieses neue Schmuckkästchen auch für den Deutschland Cup eine gute Figur abgeben würde?

 

Ja, es wäre eine Ehre so ein Turnier hier zu organisieren. In München und in Augsburg wurde der Cup gut angenommen, in Krefeld weniger. Man müsste an die Vereine und Fans herangehen, um so etwas auf die Beine zu stellen.

 

Würden Sie in Ihrem Leben etwas ändern? Wenn Sie einen ganz speziellen Wunsch frei hätten, was würden Sie sich wünschen?  Was würden Sie anders gestalten? Sie hatten ja ursprünglich mit Fußball begonnen und agierten zuerst als Goalie beim EVL, bevor Sie auf Torejagd gingen!

 

Ich kam vom Fußball und konnte anfangs gar nicht gut Schlittschuhlaufen. Dann wurde ich ins Tor gestellt und hatte dann meine erste Verletzung vom Funk Lorenz, das war unvergesslich. Vielleicht hätte ich noch 1-2 Jahre dranhängen können, aber mit 39 Jahren war es gut so. Ich hätte gerne meine vierten Olympischen Spiele erlebt nach 68,72 und 76. Die Spiele in Lake Placid hätte ich schon gerne gemacht, aber dann gab es den Zirkus mit Hans Rampf und das war es dann letztlich. Im Nachhinein hat aber alles gepasst.

 

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 (Fotoquelle: Hermann Graßl) 

 



 

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Augsburg unterliegt zum Auftakt des Dolomitencups 2022

 

PENNY-DEL (Neumarkt/HG)  In der Würth Arena in Neumarkt trafen im ersten Vorrundenmatch die Teams aus Augsburg und Dynamo Pardubice aufeinander. Während die Augsburger Panther als Rekordchampion bereits fünfmal dieses gut besetzte Turnier gewannen, reiste der tschechische Vertreter aus Pardubice zum ersten Mal nach Südtirol und gab dort sein Debut. Schließlich setzte sich Pardubice in einem ausgeglichenen hart umkämpften Match am Ende mit 0 zu 2 durch und Goalie Roman Will kam zu seinem ersten Shutout in diesem Turnier.

 

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(Fotoquelle Dunja Dietrich)

 


Die Augsburger Panther präsentierten sich rundumerneuert mit etlichen Neuzugängen im Kader und hinter der Bande. Als neuen Headcoach wurde Peter Russell aus Ravensburg in die Fuggerstadt gelotst, der den AEV wieder in die Erfolgsspur zurückführen sollte. Als weiteren Hochkaräter konnte Goalie Denis Endras aus der Kurzpfalz zurückgeholt werden, definitiv ein Königstransfer. Grundsätzlich konnten die meisten Akteure gehalten werden. Aus Krefeld heuerten Sacher und Volek bei den Panthern an, letzterer agiert derzeit bei der U20-WM und fehlte heute im Line Up. Ebenso konnte T.J. Trevelyan nicht auflaufen, da er leicht angeschlagen ist. Vom Rivalen Ingolstadt wurden Kuffner, Nationalspieler Soramies und der Olympionike Warsofsky in die Fuggerstadt gelotst. Zur Festigung der Offensive rekrutierte der AEV noch den Schweden Wännström vom schweizerischen Erstligaclub Ajoie. Schließlich wurde der hochtalentierte junge Center Antoine Morand von der Organisation der San Jose Sharks verpflichtet.

 

Lamb: “I can feel the excitement in the locker room, the boys are ready to go. I hope to have a successful season then, there a lot new faces and a new coaching staff, some new fresh faces. We hope to play quicker hockey and we appreciate the support of our fans.”

 

Der tschechische Dauerbrenner HC Dynamo Pardubice, der seit Gründung der heimischen Extraliga im Jahr 1993 dort ununterbrochen mitwirkt, kam mit sechs Meistertitel im Gepäck nach Neumarkt. Vor Beginn der 100. Jubiläumssaison in der Vereinsgeschichte freute sich der Club auf diesen Härtetest. Der Traditionsverein führte bereits berühmte Akteure wie Goalie Hasek oder Hemsky bzw. der zweimalige Stanley Cup Sieger Elias im Kader. Ihre Paradereihe mit Ceresnak, Radil, Ricka und Zohorna stach beim ersten Match hier in Neumarkt im Line-Up heraus.

 

Musil: “It is beautiful here between the mountains. I am not sure, what to expect. It will be a good experience and a challenge for us to play against other European teams. Since my brother is with me it will be something special for us. I have not seen the team of Augsburg. It’s gonna be a fast hockey style.”

 

Top Scorer Ricka macht den Unterschied

 

Für Pardubice, deren etatmäßiger Headcoach derzeit bei der U20-WM in Kanada weilt, startete der renommierte Goalie aus der KHL, Roman Will im Tor, während auf der Gegenseite Dennis Endras das Augsburger Gehäuse hütete. Stieler kannte einige Akteure auf der tschechischen Seite, dessen Topscorer Ricka gleich mal die erste gute Gelegenheit auf dem Schlägerblatt hatte. Der slowenische Nationalspieler Gregorc hatte eine besondere Beziehung zum heutigen Gegner, denn er verbrachte zwischen 2013 bis 2016 stattliche 166 Spiele in der tschechischen Extraliga. Mit Wännström hatte man nun auch einen ehemaligen Torschützenkönig in den AEV Reihen.

 

Sowohl Pardubice als auch Augsburg mussten sich bedingt durch ihre Trainerwechsel auf neue Spielsysteme einstellen. Das nötige Feintuning konnte in diesem ersten Turnierspiel noch nicht erwartet werden, auch wenn Pardubice in seiner Vorbereitung schon etwas weiter war.

 

Es entwickelte sich sofort ein munteres Spiel mit blitzartigen Vorstößen. Der Neu Augsburger Endras war gleich gut beschäftigt und die ersten Meinungsverschiedenheiten auf dem Eis ließen nicht lange auf sich warten. Der Turnier Debütant spielte geradlinig und schnell nach vorne und stellte die AEV Defensive vor Probleme. Zahorna machte dabei auf sich aufmerksam. Die von Headcoach Russell geforderte größere Schnelligkeit war auf dem Eis schon auszumachen. Der neue schottische Trainer hinter der Bande kommunizierte permanent mit seinen Protagonisten, was ihn schon bei seinen vorherigen Arbeitgebern auszeichnete. Russell wies bereits etliche Erfolgstorys auf.

 

Pardubice unterband dank aggressivem Forechecking bereits frühe Augsburger Aufbauarbeit in deren eigener Zone. Endras musste dann sein ganzes Können aufbieten und rettete mit seiner Kufe. Die Führung der Tschechen wäre nicht unverdient gewesen zu diesem Zeitpunkt. Es dauerte aber nicht lange, bis ihr Top Scorer Ricka seine Farben in der 17. Spielminute in Front brachte. Unmittelbar danach gab es eine 2 auf 0 Konstellation, die aber vergeben wurde. Jetzt brannte es lichterloh vor Endras, der dann mit einem Weltklasse Save parieren musste, um einen höheren Rückstand zu verhindern.

 

Augsburg schüttelte sich kurz und erarbeitete sich in der Schlussminute durch Neuling Kuffner die große Möglichkeit zum Ausgleich, der Außenpfosten war im Weg. 10 Sekunden vor der Sirene wehrte Endras in bewährter Art mit seiner Kelle souverän ab.

 

Morand: „It is really different, because there is so much space on the ice which we did not use efficiently. We need to create more scoring chances and we got to help our goalie. We have to keep going more on the offensive zone. It is unbelievable to play here in front of the great fans and the mountains.“

 

Augsburg klar verbessert und mit Ausgleichschancen

 

Im zweiten Drittel kam der AEV bald in den Genuss eines Powerplays, doch Endras durfte gleich in höchster Not eingreifen. Pardubice war bekannt als ein Team mit vielen Shorthander Toren. Es dauerte eine Minute, bis die Aufstellung gefunden wurde, doch der Gegner erwies sich als hartnäckig und bissig in Unterzahl. Neuzugang Sacher erspielte sich dann eine Top Chance dank seines bekannt gefährlichen Handgelenkschusses. Im 2 auf 1 konnte Saponari den genialen Pass von Stieler nicht verwerten, weil Goalie Will etwas dagegen hatte. Die Fuggerstädter erarbeiteten sich inzwischen ein Chancenplus im Mittelabschnitt, mussten aber immer auf der Hut der tschechischen Konter sein.

 

Der Franzose Morand agierte vorne wie hinten vorbildlich und musste dann einen harten Check einstecken. Das Team um Coach Russell zeigte sich mittlerweile deutlich verbessert, war nun aggressiver und zielstrebiger im Forechecking, was den Gegner zu schaffen machte. Nun gab es wieder eine Drangphase von Pardubice und die Defensive der Schwaben war gefordert. Nach einem traumhaften Solo von Radil musste Endras erneut seine Klasse demonstrieren, was er eindrucksvoll unter Beweis stellte.

 

Die Begegnung wurde weiterhin intensiv geführt und die Fuggerstädter kamen immer besser in die Partie. Vielleicht musste Pardubice seinem hohen Tempo aus dem ersten Drittel etwas Tribut zollen. Nichtsdestotrotz hätte ein 2 auf 1 Konter der Tschechen gefährlich werden können. Auf der Gegenseite blieben Puempel und Soramies ohne Fortune, doch der AEV wurde schrittweise stärker.

 

Endras Fanghandschuh war einer weiteren Top Gelegenheit der Tschechen im Weg, der Neu Augsburger schien bereits in absoluter Frühform zu sein. Radils Versuch kurz vor Drittelende blieb erfolglos und Pardubice nahm weiterhin den hauchdünnen Vorsprung mit.

 

Hyka: „We played really good, but hope to come very strong in the third. It is nice to see both fans cheering, it is a tough test for us. They have lots of Canadians playing, which is a good experience for us.“

 

Radil verwandelt eiskalt und sichert den Sieg

 

Im Schlussabschnitt war Augsburg auf den schnellen Ausgleich aus nach ihrem starken zweiten Drittel, musste sich aber in den Anfangsminuten erstmal mehreren Top Chancen der Tschechen erwehren. Der Debütant ging mit seinen Möglichkeiten leichtfertig um in dieser Phase, biss dabei aber auch mit einem bärenstarken Endras auf Granit. Der AEV stellte zu Beginn auf drei Reihen um, u.a. konnte Morand nach seinem Check nicht mehr mitwirken. Gleichwohl griffen Nieleck und Hanke nicht mehr ins Spielgeschehen ein. Eine Traumkombination von Hyka, Zohorna und Radil vollendete Letzterer unhaltbar für Endras in den Winkel zum 0 zu 2 in der 45. Spielminute.

 

Den Anschlusstreffer hatten die Augsburger Saponari und Kuffner vor den Augen, doch Teufelskerl Roman Will erwies sich ebenfalls als herausragender Goalie. Was konnte Headcoach Russell noch aus dem Hut zaubern, um hier die Wende zu schaffen? Eine Energieleistung von Payerl in Form einer Doppelchance verpuffte ebenfalls, das wäre es gewesen ca. 10 Minuten vor dem Ende, um die Schlussoffensive einzuläuten. Augsburg rannte engagiert an und bemühte sich nach Kräften, doch der Fleiß wurde bisher nicht mit einem Treffer belohnt.

 

Die Crunchtime begann und der AEV musste nun volles Risiko gehen, durfte aber gleichzeitig die Defensive nicht aus den Augen lassen. 

Mit nur drei Formationen erwies sich dies jedoch als Mammutaufgabe. Die letzten beiden Minuten brachen an, doch Pardubice gab wenig her und Goalie Will sah seinen ersten Shutout schon vor Augen. Endras ging nicht zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis und schließlich holte sich der Turnierneuling Pardubice den Sieg gegen den Rekordchampion des Cups.

 

Als beste Akteure beider Teams wurden deren Goalies Will und Endras geehrt und mit leckeren kulinarischen Köstlichkeiten der Region belohnt.

 

Dolomiten_Cup-Spiel_1, 12.08.2022

 

Augsburger Panther – HC Dynamo Pardubice 0:2 (0:1|0:0|0:1)

 

Tore:

0:1 |17| Ricka (Musil, Kousal)

0:2 |45| Radil (Hyka, Zohorna)

 

Best Player of the game:

Team Augsburg:       # 44 Endras (GC)

Team Pardubice:       # 22 Will (GC)

 

Zuschauer:  978

 

Aufstellung:

 

Augsburg: Endras, (Keller), Warsofsky, Gregorc, Puempel, Soramies, Payerl, Bergman, Lamb, Wännström, LeBlanc, Nieleck, Länger, Sacher, Kuffner, Stieler, Saponari, Haase, Rogl, Clarke, Morand, Hanke.

 

Pardubice: Will, (Frodl), Dvorak, Ceresnak, Radil, Zohorna, Hyka, Musil, Kostalek, Ricka, Kousal, Cienciala, Vala, Hradek, Paulovic, Poulicek, Rohlik, Bucko, Matys, Stetka, Koffer.

 

 



PENNY DEL Grillmeisterschaft 2022 – Grizzlys vs. Roosters

 

PENNY-DEL (Köln/HG)  In der vierten Grill Runde duellierten sich die Grizzlys aus Wolfsburg mit den Roosters aus Iserlohn. Wolfsburg schickte die beiden Stürmer Fabio Pfohl und Lucas Dumont ins Rennen, während Iserlohn seine Hoffnungen auf John Broda und Tim Bender setzte. Wer würde heute besser mit dem Feuer spielen? Die Grizzlys waren optimistisch, heute die Roosters zu rupfen. Die beiden Sauerländer wollten hingegen die VW-Städter in die Pfanne hauen und als Sieger am Ende hervorgehen.

 

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(Fotoquelle: citypress)

 


Sport-Moderatorin Ruth Hofmann, der Koch- und Grillschulen Betreiber Stefan Ziemann sowie der Unparteiische Andreas Kowert beäugten dieses Duell mit der gebotenen Objektivität.

 

Als Hauptspeise stand heute zum ersten Mal gegrillter Fisch auf dem Zettel, eine schöne deutsche Forelle, mediterran zubereitet mit Oliven und Zitronenöl. Abgerundet wird dieses Menü mit einer leckeren Fächerkartoffel, die ihrem Namen auch Ehre machen sollte in der Optik.

 

Pfohl pochte auf seine Grillerfahrung, denn er agiert grundsätzlich zwei bis dreimal in der Woche am Grill. Die Roosters gingen mit großer Sorgfalt vor und machten sich erstmal Gedanken zur Vorbereitung, um das Ganze koordiniert und strukturiert zu gestalten. Eile hat Weile lautete ihr Motto, sie wollten nicht gleich wild los schnippeln. Die Grizzlys arbeiteten ihren Zubereitungsplan sehr schnell ab, während Stefan Ziemann den beiden Roosters ein wenig zur Hand ging und ihnen wertvolle Tipps zum Reibevorgang mit der Zitrone gab: Pergamentpapier erweist sich hier immer als zielführend.

 

Lucas und Fabio erwiesen sich als ideales Tandem, wobei der Ex-Hai schon mächtig unter Druck stand und hier abliefern musste. Bei den Roosters zeigte sich die Alufolie zudem sehr tückisch und hemmte ihren Elan etwas. Die ideale Menge an Kräuterbutter in der Alufolie wurde indes zur Challenge bei beiden Duos.

 

Nach dem Hauptgang ging Wolfsburg hauchdünn mit einem Punkt Vorsprung in Führung. Noch war nichts verloren für die Roosters, bei denen die Kartoffel leider keine gute Figur abgab aus Sicht der kritischen Jury.

 

Nun stand das immer wieder spannende und informative Quizduell an. Die Wolfsburger demonstrierten hier ihr fundiertes kulinarisches Knowhow: sie wussten, dass Farikal ein norwegisches Nationalgericht, bestehend aus Kohl und Lamm ist und kannten die Schneideart Julienne, mit der Gemüse in sehr feine, streichholzartige quadratische Stifte geschnitten wird. Den Matchpunkt holten sie sich mit der richtigen Antwort, dass aus Erdnüssen Dynamit gewonnen werden kann, da früher aus Glycerol das dafür nötige Nitroglycerin hergestellt wurde. Iserlohns Erfahrungsschatz beschränkte sich auf die Stachelbeere als Steinobst und den korrekten Wassergehalt bei der Melone mit über 90%.

 

Demzufolge baute Wolfsburg seinen Vorsprung auf sechs Zähler aus. Nun galt es für die Roosters bei der Nachspeise ordentlich zu punkten, um den Spieß noch umzudrehen.

 

Für das Dessert sollte ein Zimt-Striezel mit Hefeteig kreiert werden, der am Ende schön als Spieß abgegrillt und zuvor in Streifen geschnitten werden musste. Indirekte Hitze war dabei von entscheidender Bedeutung. Die Roosters waren sich als Schleckermäulchen siegessicher. Teigkneten war eine Domäne bei den Rooters, das Herumwickeln des Teigs um den Spieß stellte eine Herausforderung für beide Teams dar. Vielleicht half den Protagonisten ihre Expertise beim Tapen der Schläger.

 

Letztlich erwies sich das Wolfsburger Duett als Gewinner beim leckeren Dessert, weil die Roosters bei ihrer Kreation gefühlt den Zucker und Zimt vernachlässigten. Somit ergatterten die Wolfsburger weitere fünf Punkte und entschieden dieses heiße Duell mit 41 zu 30 Punkten deutlich für sich. Mit dieser zwar insgesamt recht mageren Punktausbeute schoben sich die Grizzlys auf Platz 6 der Tabelle, wohingegen die Roosters die rote Laterne innehatten. Dies führte noch zu einigem Redebedarf nachdem der Grill abgekühlt war.

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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PENNY DEL Grillmeisterschaft 2022 – Derby SR Tigers vs. AEV Panther

 

PENNY-DEL (Köln/HG)  Die dritte Runde stand auf dem Programm und dieses Mal hieß es Derbyzeit: die Straubing Tigers traten gegen die Augsburger Panther am Grill gegeneinander an.Die Niederbayern beorderten Tim Brunnhuber und Parker Tuomie zum Duell, während die Panther aus der Fuggerstadt Goalie Markus Keller und Defender Niklas Länger auf das heiße Parkett schickten. 

 

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(Fotoquelle Citypress)

 


Tim Brunnhuber wollte nahtlos an seine gute Performance aus dem Vorjahr anknüpfen und wählte dieses Mal, angelehnt an Stefan Ziemann, die passende Schürze mit seinem Namen und dem vorweggenommenen Titel des „Chefkochs“ am Revers. Auf diese Weise wollten sie ihre Raubkatzengegner kalt machen. Ob sich die beiden Grillmeister damit nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt haben? Das AEV Duo war sich vorab schon ziemlich sicher, dass sie als Sieger vom Herd gingen und ihren Kontrahenten keine Chance bei diesem Wettbewerb ließen. 

 

Sport-Moderatorin Ruth Hofmann, der Koch- und Grillschulen Betreiber Stefan Ziemann sowie der Unparteiische Andreas Kowert waren wieder Zeugen dieses Traditionsduells.

Wer würde sich in den heiligen Hallen der historischen Kornscheune im hitzigen Derby am Ende durchsetzen?

 

Als Vorspeise stand ein gefülltes Ciabatta Brot mit Schinken, Käse, Pesto und Tomaten, das auf dem Ofen schön gebacken werden soll, auf dem Programm. Tuomie telefonierte sicherheitshalber noch mit seiner Mama, die ihm die letzten wertvollen Tipps gab. Die beiden Straubinger agierten sehr akribisch, ähnlich einer Doktorarbeit.

Ob sich diese Perfektion am Ende auch auszahlen würde?

 

Stefan Ziemann betonte die Wichtigkeit der indirekten Hitze beim Garvorgang. Auf Knoblauch sollte geschickter weise Salz gestreut werden, um ihn perfekt zu verreiben. Die Idee mit dem Basilikum oben drauf war seitens der Panther nicht zielführend, da dieser komplett verbrannte. Trotzdem gingen die Fuggerstädter in der Vorspeisenwertung mit satten fünf Punkten in Front.

 

Nun stand das richtungsweisende Quizduell an: Parker Tuomie setzte bei den Tigers die ganze Hoffnung auf seinen Kollegen Tim, da dieser momentan eh am Studieren ist. Die ersten drei Punkte gingen gleich nacheinander an sie, somit erwiesen sie sich als Quizmaster und stellten schnell das Remis her. Alles wieder auf Null und folglich musste der Hauptgang die Entscheidung bringen. Tim wusste, dass es sich bei der Süßspeise aus Rührteig mit Sauerkirschen, Buttercreme und Kakao um eine Donauwelle handelt, was ja perfekt zu Straubing und seiner geografischen Lage passte. Das in Österreich sehr beliebte Fiaker Gulasch wird mit Spiegelei serviert. Bei den in Tschechien beliebten Suppen, hier speziell die Bramboracka, handelte es sich um eine Kartoffelsuppe.

 

Für die Hauptspeise wurde ein würziges Souvlaki Spieß, mariniert, in Würfeln geschnitten mit einem luftigen, lockeren Tomatensalat gewählt, was bei den momentanen heißen Temperaturen ideal war. Ein mageres, nicht zu saftiges Gericht, perfekt für den Grill. Tuomie kannte ‚Food Network‘ aus seiner Zeit in Amerika, vielleicht half ihm dieses Knowhow. Die Spannung war deutlich zu spüren, es knisterte förmlich und der AEV wählte für die Optik die Paprika als Ergänzung; sollte dieser kreative Schachzug etwa den Ausschlag geben?

 

Ein starkes letztes Drittel brachte schließlich den Sieg für die Panther, die heute den kulinarischen Olymp bestiegen, auch dank ihrer Teamleistung, welche sie lobend hervorhoben.

Bei den Tigers fehlte die Zitrone und der Knoblauch hätte durchaus intensiver sein dürfen; für die Jury war die Gesamtkomposition zu „ruhig“.

 

Getreu dem Motto „in der Ruhe liegt die Kraft“ konnte am Ende die fehlende Zeit nicht mehr wettgemacht werden, wohingegen das Werk der Augsburger wesentlich frischer wirkte.

Glückwunsch an die Augsburger Panther und Rang vier hinter den Kölner Haien aber punktgleich mit dem Vorjahreschampion, den Eisbären aus Berlin.

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



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Augsbug und Köln verstärken weiter ihren Kader

 

PENNY-DEL (Augsburg/Köln/PM) Kurz vor dem Trainingsstart können die Augsburger Panther eine weitere Personalie vermelden. Stürmer Antoine Morand wechselt aus der Organisation der San Jose Sharks in die Fuggerstadt.

 

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( Foto eishockey-online.com / Archiv )

 


 

 

In seiner Juniorenzeit stürmte Antoine Morand von 2015 bis 2019 für die Acadie-Bathurst Titan und Halifax Mooseheads in der kanadischen QMJHL. In 302 Einsätzen verbuchte der 180 cm große und 87 kg schwere Linksschütze 105 Tore und 214 Assists bei einem Plus-Minus-Wert von +69. Im Jahr 2018 gewann Morand mit Acadie-Bathurst den Memorial Cup, die wichtigste Trophäe im kanadischen Junioren-Hockey. Bereits im Jahr 2017 wurde der hochveranlagte Mittelstürmer von den Anaheim Ducks in der zweiten Runde gedraftet.

 

 

In seiner noch jungen Profikarriere bestritt Morand für die San Diego Gulls, Syracuse Crunch und San Jose Barracuda 152 Spiele. Dabei stehen für den Frankokanadier 16 Treffer und 32 Vorlagen in der Statistik. Antoine Morand galt in Nordamerika als hochveranlagter Center. In seiner gesamten Laufbahn hat er viele verschiedene Rollen innerhalb seiner Teams eingenommen. Von der Rolle des offensiven Anführers in der QMJHL bis hin zur defensiveren Rolle in den hinteren Reihen in der AHL.

 

 

Panthercoach Peter Russell: „Antoine Morand ist ein kreativer Spieler und sehr guter, schneller Skater. Seine Geschwindigkeit, seine Fähigkeiten mit der Scheibe und sein ausgeprägtes Gespür für das Spiel sind seine Stärken. Was mir auch sehr gefällt, ist seine Arbeitsmoral, er stellt sich immer den Dienst seiner Mannschaft. In unseren persönlichen Gesprächen hat er mich mit seiner Art auch menschlich überzeugen können. Er brennt auf seine Chance in Europa. Wir sind überzeugt, dass es mit seinen Anlagen hervorragend in die DEL passt und wollen ihm helfen, seine offensiven Qualitäten in einer anderen Rolle als zuletzt in der AHL wieder zur Geltung zu bringen. Das Potential dazu hat er ohne Frage. In der AHL musste er aber auch lernen, defensiv Verantwortung zu übernehmen. Auch das erwarten wir von unseren Spielern, um als Team erfolgreich sein zu können.“

 

 

Verteidiger mit Offensiv-Qualitäten: Haie verpflichten Nick Bailen

 

Wir haben Verteidiger Nick Bailen verpflichtet. Der 32-Jährige wechselt von Traktor Chelyabinsk zu den Haien. Beim KEC erhält der US-Amerikaner einen Vertrag bis 2023 und die Rückennummer 7. „Nachdem ich in den vergangenen Tagen mit Coach Uwe Krupp viel geredet und telefoniert hatte, war es eine sehr einfache Entscheidung, hier zu unterzeichnen. Unser Gespräch war sehr offen und ehrlich – die zwei wertvollsten Eigenschaften in der heutigen Zeit“, erklärt der Neuzugang und führt fort: „In dieser schönen Stadt zu spielen, bei einem Club mit so einer beeindruckenden Historie, ist wirklich aufregend. Ich freue mich sehr, in ein paar Tagen hier anzukommen, die Mannschaft und das Umfeld kennenzulernen und dem Team zu helfen, viele Spiele zu gewinnen.“

 

 

Uwe Krupp sagt über den Neuzugang: „Nick Bailen ist ein offensiv ausgerichteter, rechtsschießender Verteidiger, der seit einigen Jahren in verschiedenen Ligen in Europa seine Qualität unter Beweis gestellt hat. Wir freuen uns, dass sich Nick für uns entschieden hat und voraussichtlich in der ersten Trainingswoche zur Mannschaft stoßen wird. Mit dieser Verpflichtung ist unsere Kaderplanung zu diesem Zeitpunkt erst einmal abgeschlossen.“

 

 

Mit dem 1,74 Meter großen Rechtsschützen erhält die Hintermannschaft des KEC reichlich Offensiv-Power. Schon in jungen Jahren blitzte bei Bailen das Talent des Scorens auf. In der US-amerikanischen Nachwuchsliga NCAA machte er früh auf sich aufmerksam. Für das Farmteam der Buffalo Sabres, den Rochester Americans, kam Bailen auf 12 Einsätze – ein NHL-Spiel blieb ihm aber verwehrt. Stattdessen trat der Verteidiger mit Offensivinstinkt den Weg nach Europa an. Zuerst bei Tappara mit denen Bailen gleich finnischer Vizemeister wurde, danach folgten drei Spielzeiten bei Dinamo Minsk in der KHL. Nach einem kurzen Intermezzo in der schwedischen SHL kehrte Bailen zurück in die KHL. Von 2017 bis 2022 lief der Rechtsschütze für Traktor Chelyabinsk auf.

 

 

In der vergangenen Saison wurde Bailen zum besten Verteidiger der KHL gewählt. Sowohl dort als auch schon in der finnischen Liiga wurde er außerdem ins All-Star-Team gewählt. In der KHL erzielte unser Neuzugang in 412 Spielen 78 Tore und bereitete 177 weitere vor. Bailen besitzt zudem die belarussische Staatsbürgerschaft. Für Belarus kommt er auf 25 internationale Einsätze (1 Tor, 11 Vorlagen).

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



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PENNY DEL Grillmeisterschaft 2022 – Duell Eisbären gegen Wild Wings

 

PENNY-DEL (Köln/HG) Die zweite Runde wurde eingeläutet mit dem amtierenden Champion auf dem Eis aus Berlin gegen die Schwenninger Wild Wings. Konnten die Bundeshauptstädter auch diesen Grillmeister Titel erringen? Die Berliner schickten ihre Rookies Bennet Roßmy und Korbinian Geibel ins Rennen, während die Wild Wings die beiden Nationalspieler Johannes Huss und Daniel Pfaffengut aufboten.

 

 

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(Foto: Citypress) 

 


Sport-Moderatorin Ruth Hofmann, der Koch- und Grillschulen Betreiber Stefan Ziemann sowie der Unparteiische Andreas Kowert beäugten deren Performance gewohnt akribisch und mit Heißhunger.

Wer würde sich in der historischen Kornscheune im Heinenhof am Ende durchsetzen: geballte Erfahrung oder jugendliche Kreativität?

 

Als Hauptspeise stand eine krosses Asian Steak mit Pak Choi auf der Agenda. Die perfekte Marinade aus Sicht von Stefan Ziemann bestand aus Sojasoße und Erdnusssoße, beides gut durchgemischt, dann schön angrillen und, wichtig, nicht wegwerfen am Ende.  Die Wild Wings entschieden sich für die Zitrone anstelle der eigentlich dafür vorgesehen Limette als grüner Baustein. Der Underdog verbuchte eine hauchdünne Führung von 2 Punkten nach dem ersten Gang. Das hatten sich die Eisbären anders vorgestellt, die nun schon unter Zugzwang waren.

 

In der Quiz Challenge konnten wichtige 5 Extrapunkte hinzuverdient werden. Auch hier erweisen sich die Schwäne als schlagfertiger.  Sie wussten, dass als Semla der traditionelle schwedische Windbeutel bezeichnet wird, das Rumpsteak vom Rind stammt und dass die Schiedsrichter Tomaten auf den Augen haben, wenn die Fans mit ihren Entscheidungen nicht einverstanden sind. Berlin konnte sich auf die Fahne schreiben, dass die Erdbeere eine Nuss ist und zum amerikanischen Erntedankfest der Truthahn serviert wird. Es war immer ein Hochgenuss, am Rande des Grill Events noch einiges dazu zu lernen.

 

Als Nachspeise wurde ein leckerer und fruchtiger Beeren Crumble präsentiert. Die Beeren sollten ein wenig abgebunden werden im Herd, mit Streusel belegt sein, dann auf den Grill legen und 10 Minuten backen. Der Außenseiter war sich schon ziemlich siegessicher bei dem satten Vorsprung von 7 Punkten. Sollte sich dieser Übermut etwa noch rächen? Beim Knetvorgang erwiesen sich die Berliner als ungewohnt zurückhaltend; hier hätten sie ruhig dynamischer agieren können. Schwenningen wählte mit ihren letzten beiden Beeren eine ansehnliche Deko, um dem Auge was zu bieten. Sehr clever!

 

Die Berliner konnten zwar den Sieg beim Dessert verzeichnen, doch reichte diese Aufholjagd mit nur einem gewonnen Drittel nicht aus, was auf dem Eis ja oft ähnlich ist. Über 60 Minuten muss man in der Regel konzentriert spielen, um erfolgreich zu sein.

 

Letztlich machte das Quiz erneut den Unterschied bei diesem ausgeglichenen Duell und die Wild Wings schlugen die Eisbären mit 47 zu 43. Als Belohnung sprang Rang 2 in der Tabelle hinter dem Rivalen aus der Kurpfalz heraus.

Für Daniel Pfaffengut stand der Sieger bereits vor dem Anwerfen des Grills fest, hatte er doch mit dem ruhigen und filigranen Johannes Huss einen kongenialen Partner an seiner Seite, der über sich hinauswuchs bei diesem für ihn recht ungewohnten Terrain.

 

 


 

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PENNY DEL Grillmeisterschaft: 2022 – Haie gegen Adler: Mission Titelverteidigung

 

PENNY-DEL (Köln/HG)  Nun ist es wieder soweit – der 2021 gut und lecker organisierte Grill Event ging in seine zweite Runde und die Kölner Haie waren sprichwörtlich heiß, ihren Titel zu verteidigen. Gleich im ersten Duell am Herd traf der letztjährige Koch Champion aus der Rhein Metropole auf die Adler Mannheim, ein Klassiker!

 

 

Eishockey Grillmeisterschaft Teaser Gesamt

 


Hierbei duellierten sich auf Seiten der Kölner der Kulinarik Experte Alex Oblinger und Julian Chrobot bzw. bei den Adlern die beiden Stürmer Tim Wohlgemuth und Luca Tosto. Die Mannheimer waren sich siegessicher und wollten heute die Haie so richtig durchgrillen, auch wenn mit Obi als Sohn eines Sternekochs bei den Kölnern geballte Erfahrung zu besiegen war.

 

In der Jury fungierten erneut Sport-Moderatorin Ruth Hofmann, der Koch- und Grillschulen Betreiber Stefan Ziemann sowie als neuer Referee dieses Mal Andreas Kowert.

Als passende, authentische Location wurde die historische Kornscheune Köln im Heinenhof gewählt.

 

Als Vorspeise stand eine gefüllte Spitzpaprika mit Hirtenkäse und Haferflocken auf dem Programm. Dieser vegane Käse, eine echte Sportlernahrung, stellte eine Herausforderung für beide Parteien dar.

Die Adler schienen bei der Zubereitung im Vorteil zu sein, da sie den Paprikadeckel draufließen, doch die beiden Vertreter der Haie waren kreativ und wählten eine interessante Variante, um ihren Fauxpas wieder wettzumachen, hatten sie ihn doch entsorgt. In der finalen Beurteilung durch Stefan Ziemann erwies sich die Kölner Füllung als etwas zu saftig, die Limette war zwar frisch und säuerlich, aber eine Prise Zucker hätte es kompensiert.

 

Schließlich ergatterten die engagierten Adler drei Mal acht Punkte und lagen nach der ersten Runde mit vier Punkten in Front.

 

In der nächsten Rubrik Quiz Challenge, die es im letzten Jahr noch nicht gab, bauten Wohlgemuth und Tosto ihren Vorsprung sogar um weitere 5 Zähler aus und lagen schon fast uneinholbar vorne. Dies lag daran, dass beide Grillhelden folgende drei Fragen korrekt beantworteten: Kalakukko war ein in Brot gebackener Fisch, die Kartoffel wird auch als Nachtschattengewächs bezeichnet und der Hecht hat weniger Kalorien pro 100 gr. als der Karpfen. Die Expertise der Kölner lag in der besseren Schätzung nach der Länge einer Thüringer Bratwurst lt. EU-Verordnung und sie wussten auch, dass der Roman „Fleisch ist mein Gemüse“ vom Schriftsteller Heinz Strunk stammte. Dieses Wissen half ihnen letztlich nichts, denn auf dem Scoreboard hieß es klar und deutlich 29 zu 20 zugunsten des Herausforderers aus der Kurpfalz.

 

Als Hauptspeise musste ein scharfes Steak Sandwich gezaubert werden mit Creme, Salat und einem Tomatensugo, quasi ein selbst gekochtes Ketchup.

Aus Sicht von Stefan Ziemann sollte auch Kakao drin sein und am Ende müsse eine feste Masse entstehen. Idealerweise wurden Aufbackbrötchen verwendet zum besseren Abkochen. Nun kam es auf die Punktvergabe an und hier erzielten die Titelverteidiger zumindest ein Remis mit 26 zu 26.

 

Letztlich wurde tatsächlich der Champion bereits entthront! Der aus dem Auge gelassene Paprikadeckel und die Schätzfragen waren wohl spielentscheidend.

Alex Oblinger richtete jedoch gleich eine Kampfansage an die Adler und sann auf Revanche auf dem Eis beim diesjährigen Wintergame. Auf diesem glatten Parkett wollten die Haie diese kulinarische Scharte sofort ausbügeln.

 

 


 

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U18-Nationalmannschaft nimmt an renommierten Hlinka Gretzky Cup teil

 

DEB-Nachwuchs (PM) Nach der Heim-WM in Landshut und Kaufbeuren geht es am 27. Juli 2022 für die U18-Mannschaft um Bundestrainer Alexander Dück zum renommierten Hlinka Gretzky Cup. Das „Best-on-Best Tournament“ findet vom 31. Juli bis 6. August 2022 in Red Deer, Alberta, Kanada statt. Für die U18-Auswahl ist es erneut etwas ganz Besonderes, nach der letztjährigen Einladung in die Slowakei, auch in diesem Jahr eine Einladung erhalten zu haben.

2022 hlinka tickets phase one EN main

 


 „Die Einladung zum Hlinka Gretzky Cup ist für uns eine große Ehre,“ sagt Christian Künast, DEB-Sportdirektor, und führt weiter aus: „Es erfüllt das ganze U18 Team mit großem Stolz, dass sie Deutschland bei diesem ehrwürdigen Turiner vertreten dürfen und sich mit den aktuellen Top-8-Nationen messen können.“

 

Zum Auftakt spielt das von Alexander Dück zusammengestellte 25-köpfige Aufgebot am Sonntag, 31. Juli 2022 im Peavey Mart Centrium, einer mit über 7.000 Plätzen ausgestatteten Multifunktionshalle, gegen das US-Eishockeyteam. In der Gruppe B trifft die deutsche Mannschaft, neben den beiden fünftplatzierten des letzten Jahres, USA und Tschechien, zudem auf das Team aus Finnland, welches 2021 den vierten Platz belegen konnte. Auf das kanadische Gastgeber Team, das bisher mit Abstand die meisten Turniersiege erringen konnte, treffen in der Gruppe A die Teams aus Schweden, der Slowakei und der Schweiz. Die Platzierungsspiele sowie das Semifinale werden am Freitag, 5. August 2022 ausgespielt. Mit dem Spiel um Platz 3 sowie dem Finale endet das Turnier am Samstag, 6. August 2022.

 

Der Hlinka Gretzky Cup, der nach vier Jahren nun wieder in Red Deer ausgetragen wird, ist für Fans und Scouts eine der ersten Gelegenheiten internationale Talente zu sichten. „Ich habe die letzten Tage mit allen Spielern gesprochen. Sie freuen sich auf dieses besondere Turnier – wo sie die Möglichkeit haben, sich mit Top-Nationen zu messen und sich für die Zukunft zu empfehlen. Gemeinsam wollen wir in jedem Spiel alles geben und uns für unsere Mühen belohnen, es geht ja nicht um Poker spielen. Wir glauben an unsere Chance und wollen unser Spiel spielen,“ schließt Alexander Dück, U18-Bundestrainer, ab.

 

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DEB Logoeishockey-online.com ist Partner & Sponsor des Deutschen Eishockey Bund und vermarktet die Original Gameworn Eishockeytrikots der Nationalmannschaft, welche im SHOP verfügbar sind.

 

 

Weitere interessante Links:

www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.

www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute.

 

 

 

 

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Verteidiger Ryan Stanton wird ein Hai / Vertrag von Stürmer David McIntyre verlängert

 

PENNY-DEL (Köln/PM) Es gibt Neuigkeiten aus der Haie-Kabine. So verstärken wir unsere Abwehr mit Ryan Stanton. Der Kanadier wechselt aus der American Hockey League zum KEC und erhält einen Vertrag bis 2023. Der 32-Jährige trägt bei den Haien die Rückennummer 18.

 

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(Fotoquelle: Citypress)

 


 

Neuzugang Ryan Stanton: „Ich freue mich auf den neuen Abschnitt in meiner Karriere. Ich habe großartige Dinge über die Organisation und die Stadt gehört und freue mich, gemeinsam mit meiner Familie, in Köln zu sein. Ich kenne Zach Sill und Jason Bast sehr gut, da ich lange mit ihnen zusammengespielt habe. Sie werden mir helfen, hier schnell Fuß zu fassen.“

 

„Ryan ist ein erfahrener, stabiler Verteidiger. Er erfüllt seine Position, trifft gute Entscheidungen und spielt kompromisslos. Schon in der letzten Saison hatten wir ihn im Visier. Wir freuen uns, dass es dieses Jahr geklappt hat“, erklärt Cheftrainer Uwe Krupp.

 

Ungedraftet erarbeitete sich Stanton über einen AHL-Vertrag bei den Rockford IceHogs den Weg in die NHL. Zuerst für die Chicago Blackhawks, später für die Vancouver Canucks und Washington Capitals lief der Verteidiger in der besten Eishockeyliga der Welt auf und kam dort auf 120 Spiele (4 Tore, 23 Vorlagen). Seit 2016 spielte der Linksschütze ausschließlich in der AHL. Insgesamt kommt der in Alberta aufgewachsene Verteidiger auf 614 Spiele (33 Tore, 127 Vorlagen) in der American Hockey League.

 

 

„Leader auf dem Eis“: Vertrag von David McIntyre verlängert

 

Wir haben zudem den Vertrag von Center David McIntyre verlängert. Der Kanadier wechselte Ende Januar in die Domstadt und leistete mit sechs Toren und sechs Vorlagen in insgesamt 19 Spielen einen wichtigen Beitrag im Saisonendspurt des KEC. McIntyre erhält einen Vertrag bis Saisonende. „David war maßgeblich am Viertelfinal-Einzug in der vergangenen Saison beteiligt. Er ist sich für keine Aufgabe zu schade, ein Leader auf dem Eis und auch in der Kabine ein Vorbild für unsere jungen Spieler“, sagt Uwe Krupp über den 35-Jährigen.

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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NHL Talent kommt nach Frankfurt / Plachta verlängert / Augsburg verstärkt die Offensive

 

PENNY-DEL (Frankfurt/Mannheim/Augsburg) Eigentlich gehört Dominik Bokk noch zur Altersklasse der „jungen Wilden“, denn im Jahr 2000 geboren, fällt er unter die aktuelle U23-Regel der PENNY DEL. Mit dem schnellen Angreifer erhält die Frankfurter Offensivabteilung allerdings einen zwar jungen, aber durchaus sehr versierten Rechtsschützen, der sich bereits erste Sporen in der SHL, der CHL, der AHL sowie der DEL verdient hat.

 

Dominik Bokk imago

( Foto imago / Archiv )

 


 

 

Sportdirektor, Franz-David Fritzmeier: „Wir freuen uns sehr darüber, dass Dominik sich entschieden hat nächste Saison in Europa bei uns zu spielen. Dominik ist ohne Zweifel einer der talentiertesten Offensivspieler, die es derzeit im deutschen Eishockey gibt. Trotz seiner, für sein Alter schon sehr großen, vor allem auch internationalen Erfahrung, ist Dominik mit 22 Jahren immer noch ein relativ junger Spieler, der Zeit und Praxis braucht, sich weiterzuentwickeln, um dann sein immenses Potenzial vollständig abrufen zu können.

 

 

Wir, die Löwen Frankfurt, werden gemeinsam mit ihm hart daran arbeiten, dass er sein großes Leistungsvermögen möglichst voll ausschöpfen kann und wir gemeinsam den nächsten Schritt in eine erfolgreiche Zukunft gehen. Unser Dank gilt an dieser Stelle insbesondere auch den Carolina Hurricans, die dieser Ausleihe nach intensiven Gesprächen zugestimmt haben. Beide Seiten kamen zu der Überzeugung, dass es für Dominik ein sehr guter nächster Schritt ist, zu uns nach Frankfurt zu kommen und im Rahmen seiner Weiterentwicklung einen wichtigen Beitrag für eine erfolgreiche Saison der Löwen Frankfurt zu leisten.“ Dominik Bokk: „Ich bin sehr gespannt auf die Zeit in Frankfurt - werde alles geben, um mit den Löwen erfolgreich zu sein und freue mich auf euch Fans! Auf hoffentlich viele Siege, die wir zusammen feiern werden.“

 

 

Die nordbayerische Geburtsstadt von Dominik Bokk und sein neuer Arbeitsplatz haben auf jeden Fall etwas gemeinsam: Schweinfurt und Frankfurt liegen beide am Main. Der Flügelstürmer durchlief zunächst die Jugendmannschaften des Kölner EC. Dann wählte Dominik für seine weitere Ausbildung den „schwedischen Weg“ im Nachwuchsbereich des erstklassigen Clubs Växjö Lakers, die ihn bereits in seinem ersten Jahr in Skandinavien fünfzehn Mal in der SHL einsetzten. Nachfolgend (2018) vom NHL-Franchise St. Louis Blues gedraftet, anschließend in die Organisation des NHL-Clubs Carolina Hurricanes transferiert, blieb Bokk aber als Leihgabe in Schweden und spielte weiterhin für Växjö bzw. für Rögle sowie Djurgårdens in Schwedens höchster Liga. Ab der Spielzeit 2020/2021 wurde er dann in der American Hockey League (AHL) in bisher 61 AHL-Partien beim Farmteam der Hurricanes eingesetzt und konnte, im Rahmen einer kurzfristigen Ausleihung nach Deutschland, mit den Eisbären Berlin die PENNY DEL-Meisterschaft 2021/2022 feiern. Nun wechselt der hochgewachsene Stürmer aus Carolinas AHL-Farmteam, den Chicago Wolves, nach Hessen an den Main.

 

 

Topscorer verlängert Vertrag


Die Adler Mannheim haben sich mit Matthias Plachta auf eine vorzeitige Verlängerung des bis 2023 laufenden Vertrages verständigt. Demnach bleibt Mannheims bester Punktesammler der Vereinsgeschichte dem achtfachen deutschen Meister bis mindestens 2025 erhalten.

 


566 Partien in der PENNY DEL, 142 Tore, 194 Vorlagen und eine Plus-Minus-Bilanz von 95 – Plachtas Statistiken im Mannheimer Trikot lesen sich schlichtweg beeindruckend. Seit nun mehr 13 Jahren stürmt der Mann, der am 26. April 2022 Christoph Ullmann überflügelte und mit 336 Punkten alleiniger Rekordhalter des Clubs ist, für die Adler. In dieser Zeit hat sich der gebürtige Freiburger zu einer tragenden Säule im Offensivspiel und zu einer Identifikationsfigur entwickelt, ist aus der Mannschaft nicht mehr wegzudenken.

 


„Für mich gehört Matthias zu den besten Spielern der Liga. Er bringt alles mit, was ein Angreifer braucht: Er ist läuferisch und technisch extrem stark, sein Schuss eine Waffe. Zudem schafft er im Spiel Räume, hat immer das Auge für seine Mitspieler. Matthias hat uns über die Jahre etliche wunderbare Momente beschert, und ich freue mich, dass wir künftig noch mehr von ihm sehen werden“, so Sportmanager Jan-Axel Alavaara. Plachta selbst sagt zur seiner Vertragsverlängerung: „Mannheim ist mein Zuhause, die Adler sind mein Club. Ich bin schon seit vielen Jahren hier, habe mit dem Team einiges erlebt und erreicht. Von daher war es auch immer mein Ziel, weiter für die Adler zu spielen, weiter um Titel mitzuspielen.“

 

 

SCHWEDE SEBASTIAN WÄNNSTRÖM VERSTÄRKT DIE PANTHER-OFFENSIVE

 

Die Panther haben die erste der drei noch offenen Importstellen im Angriff besetzt. Der Schwede Sebastian Wännström wechselt vom HC Ajoie aus der Schweizer National League nach Augsburg.

 

 

Ausgebildet wurde Wännström im Nachwuchs von Brynäs IF in seinem Geburtsort Gävle. 2010 wurde er mit seinem Team als interner Topscorer schwedischer U20-Meister und anschließend von den St. Louis Blues in der zweiten Runde gedraftet. Zunächst startete der 185 cm große und 87 kg schwere Rechtsschütze seine Profilaufbahn aber in Diensten Gävles in der schwedischen Eliteliga (SHL). 2012 wurde er mit Brynäs Meister.

 

 

Zur Saison 2012-13 folgte dann der Wechsel nach Nordamerika. Für die Peoria Rivermen und Chicago Wolves bestritt Wännström 95 AHL-Spiele (zehn Tore und 18 Assists). Von 2015 bis 2020 lief der heute 31-jährige Schwede für Rögle BK, HV 71 und Leksands IF wieder in der Swedish Hockey League auf. Insgesamt bestritt Wännström in seiner Profikarriere 343 Spiele in der SHL, dabei verbuchte er 62 Tore und 52 Assists. Die Saison 2020-21 war dann das bisher beste Jahr in Wännströms Laufbahn. Mit 33 Tore und 13 Assists für Ässät Pori wurde er Top-Torjäger der finnischen Liiga. Auch 13 Überzahltreffer waren Ligabestwert. Als Lohn für seine starken Leistungen wurde er ins Liiga All Star-Team berufen.

 

 

Zur Saison 2021-22 folgte dann der Wechsel zu Dinamo Riga. Nach zehn Einsätzen für die Letten in der KHL schloss sich Wännström dann aber bereits im vergangenen Oktober dem HC Ajoie in der Schweiz an. Fünf Tore und vier Assists in 19 Spielen stehen dabei für den schwedischen Angreifer zu Buche.

 

 

Panthercoach Peter Russell über den skandinavischen Neuzugang: „Wir waren auf der Suche nach einem torgefährlichen und schnellen Rechtsschützen. Sebastian Wännström vereint diese Attribute. Er verfügt über einen wirklich guten Schuss und kann offensiv mit seiner Geschwindigkeit und seinen technischen Fähigkeiten Akzente setzen, arbeitet dabei aber in alle Richtungen für sein Team und vernachlässigt so auch seine defensiven Aufgaben nicht. Er hat in seiner Karriere nur in starken Ligen gespielt und dabei bescheinigen ihm alle, dass er ein guter Mannschaftskollege ist. Es freut mich sehr, dass wir seine Verpflichtung realisieren konnten.“

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



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Löwen Frankfurt holen Center aus Übersee

 

PENNY-DEL (Frankfurt/PM) Die Löwen Frankfurt haben ihren nächsten Stürmer verpflichtet: Der erfahrene, kanadische Stürmer Ryan Olsen wird in der kommenden Saison zum Löwen-Rudel gehören. In der Mainmetropole trifft er auf alte Bekannte aus DEL2-Zeiten, denn 2020/2021 war er zusammen mit Ryon Moser und Nathan Burns in Nordhessen bei den Kassel Huskies verpflichtet.

 

frankfurt jubel imago

(Fotoquelle: Imago / eishockey-online.com Archiv)

 


 

Sportdirektor Franz-David Fritzmeier: „Mit Ryan konnten wir eine sogenannte „Allzweckwaffe“ für uns gewinnen. Ryan ist sowohl als Center als auch als Winger in verschiedenen Rollen einsetzbar. Er weiß, wo das gegnerische Tor steht, was zum Beispiel seine 32 Tore in der Saison 20/21 belegen. Er wird dazu viel körperliche Präsenz in unser Spiel bringen und sich sicherlich auch nicht zu schade sein eine gewisse Härte ins Spiel zu bringen, um seine Mitspieler zu schützen. Auch im Powerplay und Penaltykilling ist Ryan flexibel einsetzbar und wird hoch motiviert nach Frankfurt kommen, um zu zeigen, dass er auch in der DEL ein wichtiger Spieler sein kann.“

 

Ryan Olsen: „Ich bin sehr glücklich diese Saison Teil des Löwen-Teams zu sein. Ich freue mich euch alle im August kennenzulernen – habt bis dahin noch einen schönen Sommer, bis bald!“

 

Frankfurt ist das dritte Engagement des Angreifers in Europa und das zweite in Hessen. Olsen (28) dürfte den Löwen-Anhängern aus seiner Zeit bei den Kassel Huskies bekannt sein – in 44 Hauptrundenspielen und 10 Playoff-Begegnungen scorte er insgesamt 63 Mal (32 Tore / 31 Assists) und gehörte damit zu den drei Top-Punktelieferanten der Schlittenhunde. Die meiste Zeit verbrachte der bullige Stürmer aber in Nordamerika, wo Olsen bisher in 81 ECHL- sowie 324 AHL-Begegnungen aufs Eis ging. Unter anderem spielte der Rechtsschütze in der AHL für die Farmteams verschiedener NHL-Franchises, konnte in der Saison 2016/2017 mit den Colorado Eagles den ECHL-Meistertitel (Kelly Cup) feiern und wechselt jetzt von den Kansas City Mavericks (ECHL) an den Main.

 

 

 


 

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