Schwenningen siegt beim Tabellenführer Bremerhaven

 

PENNY-DEL (Bremerhaven/HG)  In der Eisarena Bremerhaven empfingen die Fischtown Pinguins die Schwenninger Wild Wings. Während die Seestädter immer noch von der Tabellenspitze grüßten, kletterten die Schwarzwälder stetig nach oben und sammelten kontinuierlich Punkte. Schließlich erkämpft sich Schwenningen einen knappen 2:3 Auswärtserfolg beim Tabellenführer der Liga.

 

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(Foto: Citypress) 

 


Bremerhaven wollte nach dem fulminanten und historisch einmaligen Start weiter dranbleiben und nach dem Heimerfolg gegen zähe Iserlohner nun auch gegen immer besser werdende Wild Wings wertvolle Zähler einfahren, um den Abstand zu München zu wahren bzw. sogar auszubauen. Defender Dominik Uher befand sich nach einem Spiel Pause heute wieder im Line Up der Nordlichter.

 

Schwenningen gelang nach der Pleite in Ingolstadt am Mittwoch ein wichtiger Sieg gegen die Kölner Haie. Das Team um Neu Headcoach Harold Kreis wollte den Lauf der Nordlichter stoppen und selbst weiter nach oben in der Tabelle klettern. Mit Mitch Wahl traf ein ehemaliges Mitglied der Fischtown Pinguins Organisation heute Abend auf seine ehemaligen Kollegen. Ihr Defensiv Neuzugang Ville Lajunen von TPS Turku hatte sich schon gut eingefunden ins Team. Anstelle von Joacim Eriksson stand heute sein Back Up Marvin Cüpper im Tor.

 

DeFazios Treffer macht den Unterschied

 

Es dauerte ein paar Momente, bis es endlich offiziell losging. Die Akteure waren wohl übermotiviert beim Puck Einwurf. Beide Teams agierten anfangs auf Augenhöhe und hielten die Stürmer weitgehend fern von der eigenen Zone. Mit der ersten einfachen numerischen Überlegenheit seitens der Gäste markierte Brandon DeFazio sein zweites Saisontor und seinen 36. DEL-Treffer in der 8. Spielminute. Bremerhavens erstes Powerplay bleib wirkungslos gegen eine stabile Defensive der Schwäne.

 

Ross Mauerman hätte fast den Ausgleich erzielt und Skyler McKenzies Nachschuss wurde ebenso brandgefährlich. Das Momentum bewegte sich abwechselnd auf beide Seiten. Nun stand das zweite Überzahlspiel der Seestädter an und Alex Friesen bekam die Ausgleichschance. Ihre Paradereihe wirbelte gehörig durcheinander und sorgte für viel Unruhe vor Marvin Cüpper. Dank ihres dritten Powerplays verzeichneten die Gastgeber ein klares Plus an Torschüssen, doch der Gäste Keeper bewahrte sine Farben vor Schlimmerem, insbesondere kurz vor der Drittelsirene musste er auf der Hut sein. Die Wild Wings mussten versuchen, weniger Strafen zu ziehen.

 

Wahl: “So far, we played a pretty good first period, but we need to stay out from the penalty box. We did a pre scout but we worry about our game plan. It is nice here but I am happy where I am right now.”

 

Andersen bestraft Fehler der Schwäne eiskalt, Tylor Spink holt Führung zurück, Hungerecker baut sie aus

 

Im Mittelabschnitt waren erst 42 Sekunden gespielt und Niklas Andersen nutzte einen Aufbaufehler eines Schwenninger Spielers zum schnellen Ausgleich aus. Es traf in seinem 100. DEL-Match. Die Scheibe rutschte dabei dem Gäste Goalie durch die Schoner ins eigene Gehäuse. Das Team um Headcoach Harold Kreis durfte sich dann gleich zweimal im Powerplay üben, ohne dabei erfolgreich zu sein. Nun waren die Hausherren wieder mit einem Mann mehr auf dem Eis, doch auch sie blieben ohne Fortune.

 

Tylor Spink gelang in der 34. Spielminute, just als Bremerhaven wieder komplett war, die erneute Führung für die Wild Wings. Es war im zweiten Drittel ein Spiel der vielen Strafminuten und das vor allem zu Lasten der heimischen Fischtown Pinguins, die sich nun schon zum vierten Mal der Dominanz der Gäste erwehren mussten. Dieses Mal traf Phil Hungerecker für die Schwäne in der 37. Spielminute zum 1:3.  Normalerweise erwies sich das Mitteldrittel als eine Stärke der Seestädter, doch Schwenningen hatte nun Oberwasser.

 

Andersen: We got to stay out of the box and need to play as a team. We have to avoid cheap penalties and must come out hard.”

 

Schwenningen bringt Sieg über die Zeit

 

Das letzte Drittel begannen die Pinguins noch mit knapp einer Minute Powerplay, doch es verpuffte ohne Zählbares. Bremerhaven biss sich an der stabilen und kompakten Defensive der Wild Wings die Zähne aus. Die Schwarzwälder konnten erneut im Überzahlspiel agieren und erspielten sich gute Chancen, doch Brandon Maxwell war auf dem Posten. Die Hausherren scheiterten immer wieder am aufmerksamen Gäste Keeper Marvin Cüpper, der heute Abend eine ausgezeichnete Leistung zeigte und wenig Rebounds zuließ.

 

Schwenningen schaffte es weitgehend den Angriffsdruck seitens der Gastgeber zu minimieren, auch wenn die Pinguins nun wieder im Powerplay ran durften. Marvin Cüpper hielt nahezu jeden Schuss fest und ließ die Heimmannschaft schier verzweifeln. Jensen schaufelte die Scheibe denkbar knapp ca. zwei Minuten vor Schluss am Gehäuse vorbei, doch Alex Friesen schaffte kurz danach doch noch den Anschlusstreffer in der 59. Spielminute. Es standen noch hochdramatische Schlusssekunden an, Bremerhaven probierte es aus allen Positionen und erlitt die erste Saisonniederlage gegen aufopferungsvoll kämpfende Wild Wings.

 

Popiesch: „Wir sind nicht so gut reingekommen, es gab viele Scheibenverluste. Unser Unterzahl war nicht so gut, das Powerplay war nicht so schlecht, nur die Chancen haben wir nicht genutzt. Schwenningen hat aggressiv gespielt und gut verteidigt. Wichtig ist wie wir uns präsentieren. Im letzten Drittel haben wir stark gespielt, gut Druck aufgebaut, da müssen wir weitermachen.”

 

Cüpper: “Das ganze Team hat sehr hart gearbeitet, die special teams waren super. Wir haben uns die Punkte verdient, die Jungs vor mir haben einen super Job gemacht. Wir können sehr konstant spielen, wenn wir hart arbeiten. Fehler sind zu vermeiden, das ist der Schritt in die richtige Richtung.“

 

Fischtown Pinguins Bremerhaven – Schwenninger Wild Wings 2:3 (0:1|1:2|1:0)

 

Tore:

0:1 |08.| Brandon DeFazio (Uvira) PP1

1:1 |21.| Niklas Andersen (Friesen, Uher)

1:2 |34.| Tylor Spink (Tys. Spink, Hungerecker)

1:3 |37.| Phil Hungerecker (Indrasis, Lajunen) PP1

2:3 |59.| Alex Friesen (Vikingstad, Bruggisser)

 

 

Zuschauer: 3.556

  

 


 

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Straubing Tigers gelingt auch in Ingolstadt kein Befreiungsschlag

 

PENNY-DEL (Ingolstadt/MA) Straubing agierte beim ERC in einigen entscheidenden Szenen zu fahrlässig und das wussten die Schanzer eiskalt zu nutzen. Die Gäste, die nach einem zwei Tore Rückstand wieder zurück in die Partie fanden, hätten durchaus das Zeug dazu gehabt, das Spiel zu drehen. Aber Ingolstadt lauerte immer auf die sich bietenden Chancen und wäre ein Hunter Miska nicht so aufgeweckt gewesen, hätten die Oberbayern durchaus noch höher gewinnen können. Somit bleibt der ERCI auch im dritten Heimspiel, in dieser Saison, noch ungeschlagen. 

(Foto: Citypress) Luke Adam hatte mit seinem Team heute das Nachsehen 

 


  

Spielverlauf:

Die Gäste mussten die ersten 10 Minuten komplett an die Ingolstädter abgeben. So führten die Gastgeber auch zwischendurch mit 2:0 und Straubing sah sich schon einen schweren Abend voraus. Doch die Tigers rückten immer weiter auf, kamen zu ihren Angriffen und an die Anzeigetafel. Auch wenn Ingolstadt mit zwei glücklichen Treffern führte, weil beide leicht abgefälscht waren, war es unnötig, die Führung auch so wieder zu verspielen.

Charles Bertrand: “Das Tor von mir war zwar etwas kurios, aber manchmal klappt es auch so. Wir hatten einen guten Start, aber dann wurde auch wieder etwas nachgelassen und Straubing kam zurück. Trotzdem sind jetzt noch 40 Minuten zu spielen und jeder Wechsel muss seine Aufgaben erledigen.” 

In der Phase um die erneute Führung des ERC waren die Hausherren drückend überlegen. Auch wenn Straubings Goalie Miska seine ganze Klasse auspackte, waren die Abwehrschwächen im Mittelabschnitt der Tigers deutlich geworden.

Hauptsächlich kann man die Zuordnung als Grund aufführen. Ingolstadt spielte geschickt mit schnellen langen Pässen, was die Tigers eben vor Probleme stellte. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt für Ingolstadt völlig in Ordnung, so zeigte es auch das Schussverhältnis nach zwei Dritteln.

Stephan Daschner: “Wir geben zu viele Chancen her, haben in der neutralen Zone zu viele Scheibenverluste und wenn es so weitergeht, holst du hier keine Punkte. Wir müssen jetzt hinten gut stehen und vorne unsere Chancen machen.”

 

Ingolstadt hätte schon früh im letzten Abschnitt den Deckel zumachen können. Auch hier ergaben sich weitere Chancen für die Schanzer. Straubing fand keine Lösung mehr, um das Spiel wieder an sich zu reißen. Die Oberbayern behielten bis zum Ende die nötige Ruhe, um den verdienten Sieg unter Dach und Fach zu bringen.

Tom Pokel: “Wir haben heute zu viele mentale Fehler gemacht. Vor allem im zweiten Drittel hatten wir zu viele Puckverluste. Wir haben zwar schon phasenweise gezeigt, was wir spielen können, aber momentan kommen wir nicht so zu unserem Spiel, wie wir uns das eigentlich vorstellen.”

Wayne Simpson: “Es ist immer wichtig in Führung zu gehen und nach dem Ausgleich haben wir wieder nachlegen können. Es wird eine lange Saison und wir haben heute eine gute Performance abgeliefert.” 

 

 

Torfolge: 

1:0 (5.) - Gleich in der ersten Überzahl gelang den Gastgebern, wenn auch etwas glücklich, die Führung. Ein Pass von Charles Bertrand vor das Tor fälschte Daschner unglücklich ins eigene Tor ab. 2:0 (7.) - Wieder bekam Straubing ein unglückliches Gegentor. Der Puck konnte nicht geklärt werden, Justin Feser nahm den Schuss und traf, weil er eben leicht abgefälscht wurde, zur 2:0 Führung.

2:1 (13.) - Fehler in der Abwehr durch einen unnötigen Queerpass von Edwards, den nahm JC Lipon dankend an und brachte Straubing auf das Scoreboard. 2:2 (20.) - Nun kamen die Tigers zum ersten Powerplay und auch hier fiel der Treffer. Mike Connolly wartete im Slot auf den richtigen Moment und konnte Garteig überwinden.

3:2 (33.) - Es war viel Verkehr vor dem Tor der Tigers, Miska musste ohne seinen Schläger agieren und der Schuss von Ben Marshall kam genau dann auf das Tor, als Miska die Sicht komplett verdeckt war. 4:2 (37.) - Straubing ging hinten in die Zweikämpfe wieder nicht konsequent genug an die Sache und so kann man einen Wayne Simpson nicht frei vor dem Tor stehen lassen. 

 

 

Spiel vom 30.09.2022

ERC Ingolstadt - Straubing Tigers: 5:2 (2:2 | 2:0 | 1:0)
                                                                                                                                                                                                                                    

1:0 |06.| Bertrand (Marshall, Bodie) - PP 1 

2:0 |08.| Feser (Höflin, Bodie)
2:1 |13.| Lipon
2:2 |20.| Connolly (Akeson, Brandt) - PP 1
3:2 |33.| Marshall (Morales)
4:2 |37.| Simpson (Gibbons)

5:2 |59.| Bodie (Friedrich, Hüttl) - EN

Strafen: Ingolstadt 8 - Straubing 10

 

Schiedsrichter: Hunnius / MacFarlane / Schwenk / Karabetsos

 

Zuschauer: 3.175

 


 

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Berlin trotz guter Leistung weiter in der Krise

 

PENNY-DEL (Berlin/PM) Mit den beiden Rekordmeistern der DEL standen sich am Freitagabend zwei vermeintliche Spitzenmannschaften gegenüber. Aktuell sieht es noch etwas anders aus. Beide Teams starteten schwer in die neue Spielzeit. Während sich die Gäste etwas berappeln konnten, stehen auf Seiten der Hauptstädter nur drei Punkte und ein Sieg nach vier Spielen auf der Haben-Seite.

 

EBB MAN 300922 CP

 

( Foto City-press )

 


 

 

Die Kurpfälzer, die mehrere Monate auf Neuzugang Gaudet verzichten müssen, starteten gut in die Begegnung und hatten durch Loibl die erste gute Gelegenheit. Insgesamt zeigte sich in den ersten Spielminuten, dass beide Teams hart und mit Tempo spielen wollten. So kam es zu einem ansehnlichen Spielen mit Chancen auf beiden Seiten. Das erste Powerplay des Spiels nutzten die Gäste zur Führung. Einen Plachta Schuss konnte noch zur Seite abgewehrt werden, doch Rendulic staubte den Rebound ab, daran änderte auch der Videobeweis wegen angeblicher Torwartbehinderung nichts. Nach der Führung hatten die Gäste ein wenig mehr vom Spiel und beschäftigten die Hintermannschaft der Berliner zunehmend im eigenen Drittel. Erst durch eine Strafe gegen Akdag kamen der Meister wieder besser ins Spiel und hatten einige gute Möglichkeiten zum Ausgleich. Mit zwei Torchancen für den Gäste endetet das erste Drittel.

 


Der Beginn des zweiten Drittels gestaltete sich ausgeglichen und mit weniger Tempo als noch im ersten Drittel. Der amtierende Meister tat sich schwer vor den gegnerischen Kasten zu kommen, während Mannheim bei Kontern immer wieder gefährlich war, nur der letzte Pass fehlte am Ende, um zu einer 100igen Torchance zu kommen. Mitte des zweiten Drittels hatte Mannheims Brückmann Glück bei einem abgefälschten Schuss, dass der Puck nicht ins Tor durchrutschte. Ein folgendes Überzahl der Eisbären Berlin verlief durch das starke Penalty Killing der Mannheimer ohne jegliche Torchance. Kurze Zeit später fiel dann doch der Ausgleich. Nach einem Puckverlust von Wolf passte Noebels auf Clark vors Tor, der Brückmann keine Chance ließ. Im direkten Gegenzug hätte Wohlgemuth fast die prompte Antwort geliefert, scheiterte allerdings am starken Markkanen. Durch den Ausgleich nahm die Intensität wieder etwas zu, nachdem es zuvor schon merklich abgeflacht war. Jonas Müller hatte eine gute Chance bei einem drei gegen zwei Konter, ehe kurz danach die erneute Führung für die Adler Mannheim erzielt wurde. Reul zog von der blauen Linie ab und nach einem Block landete die Scheibe auf Eisenschmid’s Schläger, der den Puck ins Tor bugsierte.

 


Den dritten Abschnitt begannen beide Teams bewusst langsamer. Man merkte förmlich, keiner wollte einen Fehler machen, um eine frühe Vorentscheidung zu verhindern. Feuer war weiterhin im Spiel, die Checks wurden nach wie vor zu Ende gefahren und so war das Spiel trotz den fehlenden Tempos für die Zuschauer weiterhin sehr gut anzusehen. Ein Überzahlspiel der Adler wurde ungenutzt liegen gelassen. Mitte des Drittels gab es eine doppelte Strafe für das Heimteam, somit hieß es drei gegen fünf aus Berliner Sicht. Rendulic ließ sich die Chance natürlich nicht nehmen und hämmerte die Scheibe ins Tor, nachdem die Scheibe in der Powerplay-Aufstellung gut untereinander lief. Der Treffer war so etwas wie eine Vorentscheidung und Berlin musste jetzt natürlich kommen. Nach wie vor war Feuer in der Partie. Clark und Holzer wanderten zum wiederholten Male zusammen auf die Strafbank. Der deutsche Meister versuchte noch einmal alles und nahm schon zwei Minuten vor dem Ende den jungen Markkanen zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Belohnt wurde der Aufwand mit dem Anschlusstreffer 86 Sekunden vor dem Ende durch Boychuk. Erneut ging der Torhüter vom und wieder gab es einen Treffer, doch diese Mal war es Adler Stürmer Krämmer mit dem Empty Netter zum 2:4 Endstand.

 

 

Eisbären Berlin – Adler Mannheim 2:4 (0:1;1:1;1:2)

 

Tore
0:1 Rendulic (Plachta, Donovan)
1:1 Clark (Noebels, F.Hördler)
1:2 Eisenschmid (Reul, Jentzsch)
1:3 Rendulic (Plachta, Dawes)
2:3 Boychuk (Noebels)
2:4 Krämmer (Plachta)

 

 


 

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Top-Kulisse in Frankfurt - starkes Spiel der Löwen Frankfurt gegen München

 

PENNY-DEL (Frankfurt/CD) Zum ersten Mal in der Geschichte der PENNY-DEL kam es in der ausverkauften Eissporthalle Frankfurt vor 5.531 Zuschauer zum Duell der Bullen gegen die Löwen. 

 

 

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(Foto: Marija Diepold)

 


 

München legt gleich los

 

Nach nur 76 Sekunden verwandelte Ben Street einen mustergültigen Konter zur Münchner Führung. Die Fans in Frankfurt sahen von Beginn an zwei Teams, die mit viel Geschwindigkeit agierten. Es ging in den ersten zwanzig Minuten Hin und Her und beide Goalies Hildebrand und aus den Birken hatte einige Male ihr Können unter Beweis stellen müssen.

 

Bei einer Frankfurter Überzahlsituation hatte erst Sezemsky mit einem platzierten Schuss das Münchner Tor knapp verpasst und im Gegenzug wurde ein Münchner Stürmer unfair gestoppt. Den anschliessenden Penalty vergab Ben Street jedoch. Kurz vor dem Ende des ersten Spielabschnitt hatte Moser noch eine gute Chance für die Hausherren.

 

Die Partie nimmt Fahrt auf

Der Frankfurter Hexenkessel kochte im zweiten Drittel förmlich über und die Löwen drehten völlig zu Recht das Spiel zu einem 3:2. Den Anfang bei einem sehr starken Auftreten machte Ryon Moser (26.), kurz darauf konnte zwar Andy Eder die alte Führung für die Red Bulls wieder herstellen, doch dann schlugen Dominik Bokk und Brett Breitkreuz zurück und liess das Stadion kochen. Für den 33-jährigen war dies bereits das 5. Saisontor im Trikot der Frankfurter. 

 

Mit dieser Führung ging es dann zur Verschnaufpause für alle in die Kabine. 

 

Frankfurt schnappt sich einen Punkt

München drückte im Schlussdrittel mächtig auf den Frankfurter Kasten und kam durch Ben Street und Freddy Tiffels zu zwei rießen Tormöglichkeiten. Bei beiden konnten sich die Frankfurter bei ihrem Schlussmann Hildebrand bedanken, der US-Amerikaner war heute einer der Garanten für den Erfolg des DEL-Neulings. Fünf Minuten vor dem Ende hatten die Löwen in einer sehr fair geführten Partie eine Überzahlmöglichkeit und Dominik Bokk traf nur den Pfosten. 

 

Die Red Bulls spielten jedoch geduldig weiter und abgeklärt und kamen durch Konrad Abeltshauser zwei Minuten vor dem Ende zum 3:3 Ausgleich. Das Tor wurde nach dem Videobeweis gegeben. In der anschliessenden Overtime gab es dann keinen weiteren Treffer und so musste das Penaltyschiessen den Sieger ermitteln. 

 

Im Shoot-Out trafen dann alle drei Frankfurter Akteure und die Halle stand Kopf, es flippten alle förmlich aus. Frankfurt holt in einem sensationellen Spiel vor dieser Traum-Kulisse zwei Punkte gegen den dreifachen Meister aus München.

 

 

Löwen Frankfurt – EHC Red Bull München 4:3 n.P. (0:1|3:1|0:1|0:0)

 

Tore:

0:1|02.|Ben Street (Tiffels, Eder)
1:1|26.|Ryon Moser (Wruck)
1:2|29.|Andreas Eder (Tiffels, McKiernan)
2:2|31.|Dominik Bokk (Ranford)
3:2|40.|Brett Breitkreuz (Burns, Vandane)
3:3|58.|Konrad Abeltshauser (Blum, Smith)
4:3 Rylan Schwartz Penalty

 

Zuschauer
5.531

 

EOL 4012

 (Foto: Marija Diepold)

 


 

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Blitzstart, Powerplay-Tor, Sieg gegen Iserlohn

 

PENNY-DEL (Düsseldorf/PM) Rein von den errungenen Punkten her konnte man bis zum Heimspiel gegen die Iserlohn Roosters zufrieden sein mit dem Saisonstart der DEG. Was vielleicht noch fehlte war ein Powerplay-Treffer, davon gabs in vier Spielen bislang keinen, und ein Sieg mit mehr als einem Tor Vorsprung.

DEG Iserlohn 040322 CP

( Foto: Ralf Schmitt )

 


 

 

Beides gelang vor 4831 Zuschauern im PSD BANK DOME gegen die Iserlohn Roosters, die ihrerseits sehr beschwerlich in die bisherige Saison gefunden hatten. Die DEG zeigte allerdings keine Lust, sich als Aufbaugegner anzubieten, war über weite Strecken spielbestimmend und siegte verdient mit 4:1 (1:0; 0:1; 3:0).

 

 

Vor dem Spiel wurde besonders Hauptschiedsrichter Kilian Hinterdobler im PSD BANK DOME willkommen geheißen, dessen Geschichte in den letzten Tagen viele Eishockeyfans in Deutschland berührt hat. Auf den Tag genau vor einem Jahr musste er sich einer Nierentransplantation unterziehen und stand nun 365 Tage später erstmals wieder bei einem Spiel der PENNY DEL auf dem Eis. Willkommen zurück Kilian!

Die DEG musste weiterhin auf Victor Svensson, Brendan O’Donnell, Niklas Heinzinger und den langzeitverletzten Kyle Cumiskey verzichten. Roger Hansson schraubte ein wenig an den Angriffsformationen, so gesellte sich Daniel Fischbuch zu MacAulay und Harper, Tobi Eder versuchte sein Glück neben den Veteranen Barta und Gogulla.

 

 

Die Hausherren erwischten den perfekten Start und gingen nach nur 42 Sekunden in Führung. Daniel Fischbuch legte auf seinen neuen Reihenkollegen Stephen Harper ab, der wurde kaum angegriffen und schoss die Scheibe an Hannibal Weitzmann im IEC-Tor vorbei. Mit der schnellen Führung im Rücken übernahm die DEG in der Anfangsphase deutlich die Kontrolle über die Partie. Iserlohn sah sich stetigen Angriffen ausgesetzt und brachte selber vorerst wenig zustande. Tobi Eder hatte gleich zwei vielversprechende Möglichkeiten, die Führung auszubauen. Leider scheiterte er sowohl beim Nachstochern im Slot nach Gogulla-Schoss als auch mit einem Onetimer an die Latte (5. & 6.). Die Roosters kamen durch einen Alleingang von Eugen Alanov zu ihrer ersten wirklich gefährlichen Szene, doch Henrik Haukeland durchschaute, dass der Angreifer ihn tunneln wollte und parierte souverän (8.). Insgesamt gehörte die erste Drittelhälfte eindeutig der DEG, dannn verflachte das Spiel ein wenig. Einzig im Iserlohner Powerplay ganz am Ende des Abschnitts wurde es nochmal kurz gefährlich durch eine sehenswerte Einzelaktion von Daugavins, aber auch hier war Haukeland zur Stelle.

 

 

Das Mitteldrittel verlief ein wenig frustrierend für die DEG. Die klaren, dicken Chancen hatten die Rot-Gelben, den einzigen Treffer markierten die Sauerländer. Der Reigen der Großchancen begann mit einer Zwei-auf-null-Situation, die durch einen schönen Pass von Harper entstand. Eigentlich machte es Daniel Fischbuch perfekt und legte kurz vor dem Tor auf Kollege Ebner rüber, doch für den wurde der Winkel zu spitz, Weitzmann obsiegte (24.). Kurz darauf waren es dann Josef Eham und Alex Ehl, die im Slot hintereinander gut und gerne hätten treffen können (27.). Das erste DEG-Powerplay fand zwei Minuten lang im Angriffsdrittel statt, die Scheibe lief prächtig, nur ins Tor wollte sich partout nicht. Ebenso wenig brachte Philip Gogulla das Spielgerät bei einem Alleingang im Tor unter, Weitzmann hielt stark per Fanghand (32.). Nach diesen Hochkarätern kam es dann, wie es dann eben manchmal kommt. Ein wenig aus dem Nichts machte Iserlohn durch Sven Ziegler den Ausgleich durch einen Nachschuss (37.). Sekunden später hätte es dann schon wieder auf der Gegenseite klingeln können, doch wieder hielt Weitzmann stark, nachdem MacAulay Fischbuch schön freigespielt hatte.

 

 

Kurz vor Ablauf des zweiten Drittels hatte es noch eine Strafe für die Gäste gegeben, so dass die DEG mit einem Mann mehr auf dem Eis in die letzten 20 Minuten startete. In dieser Überzahl wurde er dann endlich gebannt, der Powerplay-Fluch. In allen vier bisherigen Saisonspielen war der Mannschaft kein Überzahltreffer gelungen, nun endlich war es soweit. Youngster Josef Eham zog sich die Scheibe per Rückhand selbst in den Slot und legte die Scheibe durch Weitzmanns Beine durch ins Tor. Jetzt musste der IEC natürlich wieder kommen und tat dies auch, die DEG konzentrierte sich auf solides Verteidigen. Die besten Möglichkeiten hatte Maciej Rutkowski, der gleich zweimal (44. & 47.) gefährlich vor Haukeland auftauchte. Der bis dahin überragend starke Hannibal Weitzmann leitete dann die Vorentscheidung ein, indem er aus seinem Tor eilte, um vor DEG-Kapitän Barta an die Scheibe zu kommen. Barta war allerdings schneller und chippte die Scheibe über den hechtenden Torwart hinweg ins Tor (57.). Daniel Fischbuch legte ins leere Tor sogar noch einen Treffer drauf (59.).

 

 

Auch wenn der Spielstand lange knapp war, geht dieser Sieg auch in dieser Höhe letztlich in Ordnung. Über weite Strecken des Spiels war die DEG die gefährlichere, die tonangebende Mannschaft. Endlich hat es im Powerplay geklappt, Haukeland war wieder stark, die neu zusammengestellten Reihen wirkten spritzig. Dieser Saisonstart macht Mut und Lust auf mehr. Als nächste Aufgabe warten die Eisbären Berlin auf die Mannschaft von Roger Hansson. Spielbeginn am Sonntag ist zur ungewohnten Uhrzeit 15:15 Uhr (live bei Magenta Sport, Servus TV und dem 1935 Radio). Das nächste Heimspiel im PSD BANK DOME findet am übernächsten Sonntag (9.10.) um 16:30 Uhr gegen den ERC Ingolstadt statt.

 

 


 

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DEL-Spiele am Mittwoch - Siege für die Heimteams Mannheim, München und Schwennigen

 

PENNY-DEL (MH/CD/BM) Der zweite Teil des 5. Penny-DEL Spieltag der Saison 2022/2023 fand am Mittwoch (28.09.2022) mit den Partien Mannheim - Straubing, München - Berlin und Schwenningen - Köln statt. 

 

Adler Straubing 280922 SB

(Foto: Sörli Binder)

 


Mannheim holt Extra Punkt gegen Straubing

 

Nach dem ersten Sieg der Saison trafen der Mitfavorit aus Mannheim auf die stark in die Saison gestarteten Straubing Tigers.

 

 

Der Gastgeber startet gut in die Partie und hatte die ersten Möglichkeiten. Nach einem trotz guter Chancen vorgegebenen Powerplay fiel kurze Zeit später die verdiente Führung durch Dawes. Die sollte allerdings nur kurze Zeit bestand haben. Zwei Minuten später schloss Lipon einen drei auf zwei Konter erfolgreich ab. 13 Sekunden später folgte der Doppelschlag und die 1:2 Führung durch Bourque. Die Adler wirkten kurz geschockt, kamen zwar noch zu der einen oder anderen Chance, mussten sich jedoch mit einem Rückstand in die Kabine begeben.

 


Die Kurpfälzer überstanden zu Beginn des zweiten Drittels eine Unterzahl und hatten danach Glück bei einem Pfostentreffer durch Ex-Adler Lampl. Straubing war besser im Spiel, nahmen sich aber durch zwei Strafen selbst die Überlegenheit. Miska war bei der anschließenden drei gegen fünf Unterzahl im Mittelpunkt und hatte bei einem Pfostentreffer von Eisenschmid Glück. Direkt im Anschluss war Wohlgemuth durch und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Penalty vergab Rendulic jedoch zum Leidwesen der Adlerfans. In der restlichen Spielzeit des zweiten Drittels passierte nicht mehr viel. Das Spiel ging hin und her, ohne großartige Torchancen. Mannheim musste am Ende noch einmal in doppelter Unterzahl ran, allerdings ohne Erfolg für die Tigers.

 


Bis zu einem Torschuss von Holzer war das dritte Drittel zunächst mehr oder weniger ereignislos. Mannheim hatte etwas mehr vom Spiel, konnte sich jedoch nicht in den Slot vor Miska reinarbeiten. Kuriose Szene Mitte des Drittels. Straubing vergibt eine zwei gegen eins Chance und im direkten Gegenzug lässt Adler Neuzugang Donovan eine Tigers Defender stehen und setzt den Puck in den Winkel zum Ausgleich. Nach dem Ausgleich verlief die Partie wie zu Beginn des Drittels, bis die Gäste kurz vor Schluss noch eine Unterzahl überstehen mussten. Mannheim hatte kein passendes Rezept um Miska erneut zu überwinden und so ging die Partei in die Verlängerung.

 


Die Verlängerung nahm erst spät richtig Fahrt auf. Miska rettete einmal gegen Wohlgemuth und Brückmann verhinderte beim direkten Gegenzug den Siegtreffer von Akeson. Viel mehr passierte nicht mehr und so sollte die Partie im Penalty Schießen entschieden werden. Plachta traf als Erster sehr sehenswert ehe die beiden Torhüter die restlichen Penalty hielten. So sicherten sich die Adler den Extra Punkt.

 

 

Adler Mannheim - Straubing Tigers 3:2 n.P. (1:2|0:0|1:0|1:0)

 

Tore
1:0|08.|Dawes (Szwarz, Rendulic)
1:1|10.|Lipon (Leier, Zengerle)
1:2|11.|Bourque
2:2|50.|Donovan (Szwarz)
3:2|Plachta Penalty

 

 



München mit weißer Oktoberfestbilanz 2022

 

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 (Foto: Citypress)

 

"...ein Prosit der Gemütlichkeit" so ertönte es in München am Oberwiesenfeld vor 3.048 Zuschauer, nachdem die Red Bulls dem Meister aus Berlin 4x Mal einschenkten und mit dem 4:1 Sieg die weiße Weste während des Oktoberfest 2022 anbehielten. Den Schlußpunkt setzte Ben Smith in seinem ersten Saisonspiel für die Münchener.

 

Das erste Ausrufezeichen im Topspiel setzten die Red Bulls: Ortega vollendete ein sehenswertes Solo zum 1:0 (3.). Tobias Ancicka im Eisbären-Kasten ohne Chance und danach mit viel Arbeit, denn München machte Druck und erspielte sich zahlreiche Hochkaräter. Trotz deutlicher Überlegenheit trennte beide Teams nach 20 Minuten lediglich ein Treffer.

 

Die Mannschaft von Trainer Don Jackson auch im Mittelabschnitt gedankenschneller. Konrad Abeltshauser und Ortega mit weiteren Topchancen, Ancicka verhinderte einen höheren Rückstand. In der 30. Minute war der Schlussmann nach einem Powerplay-Spielzug der Münchner erneut geschlagen: Zach Redmond setzte Street ein – und der fälschte zum 2:0 ab. Die Gäste aus der Hauptstadt wurden zum Ende des Drittels hin zwingender, spätestens beim starken Mathias Niederberger war aber Endstation.

 

Berlin schwungvoll im Schlussabschnitt, München defensiv stabil – und vorne mit einem Pfostentreffer durch Chris DeSousa (44.). Wenig später waren die Eisbären in Überzahl erfolgreich: Marcel Noebels markierte den Anschlusstreffer (47.). Die Red Bulls hatten mit dem 3:1 durch Kastner die perfekte Antwort parat (49.). Es ging hin und her. Der Pfosten verhinderte noch in derselben Minute den zweiten Eisbären-Treffer durch Giovanni Fiore. In der Schlussphase erzielte Smith bei seiner PENNY DEL-Saisonpremiere den 4:1-Endstand (59.) und machte damit den Deckel drauf.

 

 

Stimme zum Spiel:


Jonas Müller: "Ich glaube München hatte heute mehr Chancen, wir müssen aber unsere Möglichkeiten besser nutzen und hinten weniger Fehler machen. Wir waren von Anfang an defensiv nicht voll da, sonst sieht es besser aus."

 

Ryan Mckiernan: "Berlin ist eine gute Mannschaft und es war heute nicht einfach, aber wir waren sehr gut und konzentriert und haben verdient gewonnen."

 

Endergebnis
Red Bull München gegen Eisbären Berlin 4:1 (1:0|1:0|2:1)

 

Tore
1:0|02:44|Austin Ortega
2:0|29:50|Ben Street
2:1|46:21|Marcel Noebels
3:1|48:18|Maximilian Kastner 
4:1|58:19|Ben Smith

 

Zuschauer:
3.048

 


 

Schwenningen schlägt Köln

 

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(Foto: Citypress) 

 

Heiß ging es in der Schwenninger Helios Arena zu, wo die Kölner Haie zu Gast waren. Zwei hochmotivierte Teams schenkten sich in einer intensiv geführten Partie kaum etwas. Um viel Prestige ging es für Schwenningens Neuzugang Sebastian Uvira, der noch im Sommer von den Domstädtern aussortiert wurde.

 

 

Im ersten Abschnitt setzten beide Teams auf eine kompakte Defensive und ließen den Stürmern wenig Platz. Es dauerte bis sechs Sekunden vor der Drittelpause, ehe Tylor Spink die Hausherren in Führung schoss.

 

 

Im Mittelabschnitt vergaben die Neckarstädter zunächst einen Penalty, bevor die Haie ausgleichen konnten. Daniel Pfaffengut war es, der in der Folge wieder für die Schwenninger Führung sorgte. Im Powerplay konnten die Wild Wings dann sogar noch einmal nachlegen. Ausgerechnet Sebastian Uvira stand goldrichtig im Slot und lenkte den Puck in die Maschen.

 

 

Die Hausherren spielten den Schlussabschnitt konsequent und mit Härte an der Bande. Zwei Mal scheiterten die Schwenninger dabei sogar am Torgestänge. Die Haie kamen erst in den letzten fünf Minuten zur Schlussoffensive. Zwar zogen die Rheinländer die letzten drei Minuten ihren Torhüter, am Spielstand änderte dies aber nichts mehr. Schwenningen holte sich die Partie verdient, dank einer konzentrierten Defensivleistung.

 

 

Schwenninger Wild Wings - Kölner Haie 3:1 (1:0|2:1|0:0)

 

Tore

1:0 |20.|Tyl Spink
1:1 |28.|McIntyre (Olver)
2:1 |32.|Pfaffengut (Alberg)
3:1 |36.|Uvira (Olimb/Wahl)
 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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DEL-Spiele am Dienstag - Bremerhaven dominiert weiter, Wolfsburg und Nürnberg siegreich, Düsseldorf auswärts erfolgreich

 

PENNY-DEL (Bietigheim/Nürnberg/Wolfsburg/Bremerhaven/HG/MH) Am Dienstag wurde in der Penny-DEL bei einem verteilten Spieltag (weitere Spiele folgenden morgen) um den Puck gekämpft. Es standen die Partien Wolfsburg - Augsburg, Bremerhaven - Iserlohn, Bietigheim - Düsseldorf und Nürnberg - Frankfurt auf dem Programm. 

 

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(Foto: Birgit Häfner/Archiv)

 


In der EgeTrans Arena empfingen die Beitigheim Steelers die Düsseldorfer EG zum Duell. Die Mannschaft aus dem Ellental setzte sich zum Ziel, den ersten Dreier einzufahren und Düsseldorf wollte die Niederlage in Augsburg vergessen machen. Schließlich entführte die DEG zwei Punkte aus Bietigheim, die ihren ersten Zähler auf dem Habenkonto verzeichneten.

  

Bietigheim wollte die rote Laterne unbedingt abgeben und setzte alles darauf, heute Abend den ersten Heimsieg zu landen. Ihr Neuzugang Chris Wilkie hatte sich toll eingefunden in die Mannschaft und schon ordentlich getroffen für die Steelers.

 

Wilkie: „We wanted to win, that’s our main goal. Our last two matches were quite ok, we need to come out very fast. Family is very important for me, I appreciate the influence of my father, we cling to each other regarding advice. If we play our game, we will be successful.

 

Düsseldorf musste nach zuletzt zwei Erfolgen eine knappe Niederlage in Augsburg hinnehmen und wollte sich im oberen Tabellendrittel festsetzen. Leider konnte Kyle Cumiskey aufgrund seiner schweren Knieverletzung nicht mitwirken und O'Donnell fehlte ebenfalls noch.

 

Mondt: „Bitter für Kyle Cumiskey und dessen Saisonaus nach der Verletzung in Schwenningen. Wir müssen schauen, was der Markt momentan hergibt. Wir hoffen, dass Brendan O‘Donnell bald zurückkehrt. Wir sind gut gestartet in die Saison und hätten auch in Augsburg was mitnehmen können.“

 

Chris Wilkie triff erneut, DEG-Kapitän Barta gleicht aus

 

Der Düsseldorfer Daniel Weiß absolvierte heute Abend sein 699. DEL-Match und wird, wenn alles gut geht, am kommenden Freitag gegen Iserlohn ein beachtliches Jubiläum feiern. Steelers Tim Schüle stand heute zum 400. Mal auf dem Eis. Nach nur 69 Sekunden klingelte es hinter Henrik Haukeland, denn Chris Wilkie netzte mit hohem Speed zur frühen Führung ein. Es war bereits sein drittes Tor für die Gastgeber.

 

Die Hausherren waren druckvoll und engagiert unterwegs und verbuchten gute Chancen. Cody Brenner rettete dann gegen Bernhard Ebner und kurz danach gegen Daniel Fischbuch. Der Steelers Goalie bekam heute von Headcoach Daniel Naud den Vorzug vor Sami Aittokallio. Alexander Ehl avancierte zum Unruheherd, sogar in Unterzahl beschäftigte er die Steelers. Bietigheim hatte Probleme in die Aufstellung zu kommen und die DEG lauerte auf Konter. In der 18. Spielminute war es dann doch passiert mit dem Ausgleichstreffer durch Alexander Barta.

 

Ehl dreht die Partie, Kneislers Premierentreffer in der DEL

 

Im Mittelabschnitt zog Jaspers wieder sein Jersey mit der gewohnten Nummer 26 drüber. Die DEG vergab eine riesige Gelegenheit, die Scheibe trudelte vor der Linie frei herum, doch es fand sich kein finaler Abnehmer. Nichtsdestotrotz schlugen die Gäste in Person des agilen Alexander Ehl in der 23. Spielminute zu und drehten die Partie komplett zu ihren Gunsten.

 

Cody Brenner rettete bei numerischer Überlegenheit seiner Farben bravourös gegen Josef Eham, der allein auf ihn marschierte. Auch dieses Powerplay verpuffte wirkungslos für die Hausherren, welche nie so richtig in die nötige Aufstellung gelangten ganz im Gegensatz zur DEG. Düsseldorf kontrollierte die Begegnung, doch Eigengewächs Robert Kneisler markierte den Ausgleich in der 33. Spielminute.

 

Dieser Treffer kam wie aus dem Nichts, doch der Torschütze nutzte eine Unachtsamkeit in der Düsseldorfer Hintermannschaft und gab damit seinen Steelers neue Hoffnung, doch der Torschütze nutzte eine Unachtsamkeit in der Düsseldorfer Hintermannschaft und gab damit seinen Steelers neue Hoffnung, die nun das Momentum auf ihrer Seite hatten. Norman Hauner verpasste knapp und es ging rauf und runter.

 

Ehl: „Wir kreierten viele Chancen im Offensivdrittel, aber wir müssen weniger zulassen. Mein erstes Tor ist super, es fühlt sich toll an. Hinten müssen wir kompakter stehen und den Aufbau kontrollierter umsetzen.“

 

Hauner lässt Steelers jubeln, doch Järvinen egalisiert erneut -  Overtime: DEG dank Alexander Barta siegreich

 

Im dritten Drittel übte zunächst Bietigheim viel Druck aus, doch DEG-Keeper Henrik Haukeland blieb cool und gelassen, auch wenn das Gestänge dann für ihn rettete. Die Steelers agierten wieder forscher und forderten die Gäste bei ihren Vorstößen. Das erkannten auch die Fans, die nun richtig Stimmung machten und ihre Protagonisten nach vorne peitschten. Die Begegnung wurde rasanter und erneut stand der Pfosten im Weg für die Hausherren. Chris Wilkie erwies sich dabei als kongenialer Passgeber und Vorbereiter. Henrik Haukeland wurde mit Schüssen eingedeckt. Schließlich ging Bietigheim erneut in Führung, denn Norman Hauners Schuss wurde von einem Düsseldorfer Spieler ins eigene Tor abgefälscht. 

 

Die Schlussphase wurde dramatisch: beide Teams konterten stark und erneut wurde der Puck nicht endgültig hinter Henrik Haukeland versenkt nach dem Schuss von Chris Wilkie. Bernhard Ebner hielt seine Farben im Spiel und Joonas Järvinen egalisierte in der 55. Spielminute. Nun wollten die Gäste den Siegtreffer, doch Cody Brenner hielt weiterhin aufmerksam. Bietigheim sicherte sich zumindest schon mal den ersten Punkt in dieser Saison und die Overtime stand auf dem Programm.

 

In der Verlängerung durfte die DEG gleich in Überzahl ran, da Konstantin Braun auf der Sünderbank Platz nehmen musste. Das wäre nun die große Gelegenheit für den Lucky Punch, doch die Steelers verteidigten tapfer und aufopferungsvoll und kamen nun selbst in den letzten beiden Minuten der Verlängerung in den Genuss eines Powerplays. Welch eine Hochspannung in der EgeTrans Arena! Im Penalty Schießen traf Alexander Barta als Erster und erhöhte den Druck auf die Heimmannschaft, die selbst keinen eigenen Treffer erzielen konnte.

 

Barta: „Es hat geklappt mit dem Penalty. Es ist nicht unser Anspruch, wir können nicht mit dem Spiel zufrieden sein. Wir hatten zu viele Scheibenverluste und Turnovers. Wir haben noch sehr viel Arbeit vor uns.“

 

Brenner: „Wir bekamen dumme Strafen, was uns Kraft gekostet hat. Es war schon insgesamt ein gutes Spiel, ein solides Match v.a. defensiv, das gibt uns Selbstvertrauen für Freitag.“

 

Bietigheim Steelers – Düsseldorfer EG 3:4 n.P. (1:1|1:1|1:1|0:0|0:1)

 

Tore:

1:0 |02.| Chris Wilkie (Jasper)

1:1 |18.| Alexander Barta (Fischbuch, Gogulla)

1:2 |23.| Alexander Ehl (Blank, McCrea)

2:2 |33.| Robert Kneisler

3:2 |51.| Norman Hauner (Weiß, Renner)

3:3 |55.| Joonas Järvinen (Fischbuch, Barta)

3:4 |65.| Alexander Barta  Penaltyschießen

  


 

Nürnberg Ice Tigers  drehen die Partie nach zwei Tore Rückstand 

 

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(Foto: Birgit Eiblmaier)

 

 

Nürnberg wollte an seine optimale Heimbilanz anknüpfen und den dritten Erfolg vor eigenen Fans einfahren. Frankfurt sorgte kürzlich für Furore, als sie beim amtierenden deutschen Meister aus Berlin einen schier uneinholbaren vier Tore Rückstand noch egalisieren konnten und einen hochverdienten Punkt nach Hessen mitnahmen.

 

Löwen schlagen zweimal zu

 

Der Aufsteiger ging früh in Führung durch einen Treffer von Carter Rowney in der 4. Spielminute. Ryan Olsen legte in der 12. Spielminute nach und die Löwen Frankfurt zeigten auch in Nürnberg eine starke Anfangsphase. In der Torschussstatistik und bei den Bullys lagen die Gäste ebenfalls vorne und untermauerten somit ihren guten Auftritt im Einstiegsdrittel.

 

Ice Tigers kommen heran

 

Im Mittelabschnitt dominierten bei den Torschüssen die Gäste deutlich, doch der wichtige Anschlusstreffer gelang den Hausherren in Person von Dennis Lobach in der 38. Spielminute.

 

Schmölz trifft zum Remis und Nürnberg dreht die Partie

 

Im dritten Drittel wurde Nürnberg offensiver und belohnte sich folgerichtig mit dem Ausgleich in der 45. Spielminute durch Daniel Schmölz im Powerplay. Der Torschütze schnürte dann in der 56. Spielminute sogar seinen heutigen Doppelpack.

 

Nürnberg Ice Tigers – Löwen Frankfurt 3:2 (0:2|1:0|2:0)

 

Tore:

0:1 |04.| Carter Rowney (Ranford)

0:2 |12.| Ryan Olsen (McMillan, Maginot) PP1

1:2 |38.| Dennis Lobach (Ustorf, MacLeod)

2:2 |45.| Daniel Schmölz (Reimer, Fox) PP1

3:2 |56.| Daniel Schmölz (Reimer, Leonhardt)

  

 


 

Ausgburg auswärts weiter erfolglos

 

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 (Foto: Citypress)

 

 

Augsburg bleibt auch im dritten Match auf fremden Eis ohne Punkte. Trotz eines frühen Rückstandes durch den Gegentreffer von Braun, agierte der AEV konzentriert und ausgeglichener als bei der klaren Niederlage gegen Red Bull München. LeBlanc und Trevelyan hatten die besten Möglichkeiten noch im ersten Drittel den Ausgleich zu erzielen.

 


Der starke Dennis Endras hielt sein Team im Spiel konnte aber den Alleingang von Archibald zum 0:2 nicht verhindern. Trotz der Ausfälle der beiden Topscorer Payerl und Puempel gaben die Panther im Schlussabschnitt noch einmal alles. Der 1:2 Anschlusstreffer durch Wännström fiel erst in der Schlussphase als Coach Russel den Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm. 

 

 

Grizzlys Wolfsburg - Augsburger Panther 2:1 (1:0, 1:0, 0:1)


Tore

1:0 (18.) L. Braun

2:0 (32.) Archibald

2:1 (58.) Wännström

 

Zuschauer: 1.837

 

 

Iserlohn's mangelnde Cleverness belohnt Bremerhaven

 

Iserlohn belohnte sich am Ende eines guten Auswärtsspieles nicht mit den nötigen Punkten. Coach Kleinendorst hatte im Vergleich zu den Partien zuvor die Reihen etwas umgestellt, was sich in einem guten ersten Drittel bestätigte, obwohl die Gastgeber etwas mehr vom Spiel hatten. Bremerhaven ging daher nicht unverdient in der zehnten Spielminute in Führung. Iserlohn antwortete fünf Minuten später mit dem Ausgleich durch Busch.

 

 

Bis zur Führung der Roosters durch Ugbelike in der 30.Spielminute war das Spiel weiter ausgeglichen. Danach erhöhten die Pinguins merkbar das Tempo. Das 3:1 durch Cornel kam etwas aus dem heiteren Himmel. Eine Strafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis gegen Iserlohn brachte die Bremerhavener zurück in die Partie. Weise gelang der Ausgleich nach Videobeweis.

 

 

Der dritte Abschnitt ging auf und ab und beide Teams hatten gute Möglichkeiten. Zwei schnelle Tore, einmal bei sechs gegen fünf und der andere im Powerplay, brachte die Gastgeber auf die Siegerstraße. Der Empty Netter durch Verlic besiegelte die Niederlage der Roosters

 

 

Pinguins Bremerhaven - Iserlohn Roosters 5:3 (1:1, 1:2, 3:0)


Tore

 

1:0 (10.) Mauermann

1:1 (15.) Busch

1:2 (30.) Ugbekile

1:3 (37.) Cornel

2:3 (39.) Wejse

3:3 (51.) Jensen

4:3 (54.) Wejse

5.3 (58.) Verlic

 

Zuschauer: 3.012

 

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 



 

Erster Sieg für Mannheim im Kellerduell

 

PENNY-DEL (Mannheim/MH) Wenn nicht erst vier Spieltage gespielt wären, könnte man meinen es wäre ein Abstiegsduell bei der Partie in der SAP Arena. Weder die Steelers noch die Adler waren bisher gut in die Saison gestartet. Nur ein mageres Pünktchen konnten beide Teams insgesamt ergattern. Nach den herben Abgängen auf Seiten der Bietigheimer zeigt sich schon in den ersten Spielen, dass die Saison sehr schwer für den letztjährigen Liganeuling werden wird.

 

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( Foto Sörli Binder )

 


 

 

Von Beginn an machte Mannheim klar, wer das Heimteam ist. Das Spiel ging eigentlich nur in eine Richtung. Die Steelers fanden offensiv nicht statt und beschränkten sich darauf den Puck aus der eigenen Zone zu bringen. Rendulic hatte in den ersten fünf Minuten die beste Möglichkeit verzog bei seinem Alleingang knapp am Tor vorbei. Nach weiteren drei Minuten war es Preibisch, der die erste nennenswerte Chance auf Steelers Seite hatte.

 


Auch danach waren die Gastgeber die spielbestimmende Mannschaft, allerdings schaffte es das Stewart Team nicht wirklich gefährlich in den Slot zu kommen. In der zwölften Minute der verdiente Führungstreffer durch Wohlgemuth. Einer der ersten Chancen im Slot nutze der Topscorer zur 1:0 Führung. Steelers Goalie Aittokallio durfte sich auf nach dem Rückstand nicht über mangelnde Arbeit beschweren und brachte sein Team mit einem knappen Rückstand in die Kabine.

 


Nach einem dürftigem ersten Abschnitt wurden die Schwaben schon nach 80 Sekunden kalt erwischt. Szwarz vollendete eine Traumkombination über Dawes und Rendulic zum 2:0. Die Gäste zeigten kurze Zeit später ebenfalls dass sie Eishockey spielen können. Keränen schloss eine ebenso sehr schöne Kombination über Stretch zum 2:1 Anschlusstreffer ab. Nach diesem Gegentreffer waren die Adler nicht mehr so drückend überlegen wie zuvor, hatten die Partie jedoch weiterhin gut im Griff. Knapp sechs Minuten vor Ende des zweiten Drittels, gab es die erste Strafe der Begegnung. Steelers Stürmer Renner nahm auf der Strafbank Platz. Mit Ablauf der Strafe nutzte Eisenschmid aus dem Gewühl im Slot heraus seine Chance und traf zum 3:1. Mit dem Mute der Verzweiflung reagierten die Steelers. Einen eher harmlosen Schuss wehrte Brückmann zur Seite ab, genau auf den Schläger von Wilkie der den Puck in die Maschen hämmerte.

 


Nachdem es mit einem 3:2 in die Kabine ging, mussten die rund 7500 Zuschauer nur 17 Sekunden im dritten Drittel auf den nächsten Treffer warten. Gaudet traf zum 4:2 auf Vorlage von Wolf und Plachta. Kurz darauf konnten die Gäste ihre erste Überzahlmöglichkeit nicht zum erneuten Anschluss nutzen. Bietigheim war zwar bemüht mehr offensive in ihr Spiel zu bekommen, Mannheim verteidigte jedoch geschickt und ließ wenig zu. Im Gegenteil nach wie vor waren die Kurpfälzer das Team mit dem besseren Chancen.

 


Siebeneinhalb Minuten vor dem Ende hatten die Steelers erneut ein Powerplay, schafften es jedoch nicht überhaupt einmal in die Aufstellung zu kommen. Stewart hatte sein Team defensiv gut eingestellt, so dass es für Brückmann weiterhin relativ wenig zu tun gab. Die Steelers nahmen kurz vor Schluss noch den Torhüter vom Eis. Die sechs gegen fünf Situation war jedoch nur von kurzer Dauer, nachdem Rendulic am Empty Net Treffer irregulär gehindert wurde. Mannheim sicherte sich einen glanzlosen aber wichtigen Heimsieg im Kellerduell.

 

 

Adler Mannheim – Bietigheim Steelers 4:2 (1:0;2:2;1:0)

 

Tore
1:0 Wohlgemuth (Tosto, Katic)
2:0 Szwarz (Rendulic, Dawes)
2:1 Keränen (Stretch)
3:1 Eisenschmid (Wolf, Katic)
3:2 Wilkie (Renner, Jasper)
4:2 Gaudet (Wofl, Plachta)

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



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Torspektakel in Berlin: Eisbären sichern sich gegen Löwen den Extrapunkt

 

PENNY-DEL (Berlin/HG) In der Mercedes-Benz Arena empfingen die Eisbären Berlin den Aufsteiger aus Frankfurt zum zweiten Heimspiel dieses Wochenendes. Während die Löwen famos in ihre erste DEL-Saison nach ihrer Rückkehr gestartet sind, dümpelte der amtierende deutsche Meister aus der Hauptstadt im unteren Tabellenviertel herum mit einem mickrigen Pünktchen auf der Habenseite.

 

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(Fotoquelle Citypress) Brett Breitkreuz jubelt über seinen späten Ausgleichstreffer kurz vor Schluss

 

Letztlich gewannen die Eisbären Berlin gegen bissige Frankfurter Löwen am Ende nach Verlängerung mit 5:4, in einem Spiel, in dem die Hausherren bereits mit 4:0 führten und lange wie der sichere Sieger aussahen. Frankfurt gab jedoch niemals auf und kämpfte sich stetig heran. Der Punktgewinn war hochverdient für die Hessen.

 


Berlin wollte endlich den ersten Dreier einfahren und vom Tabellenende schleunigst nach oben klettern, um seine hohen Ambitionen zu realisieren. Die Eisbären mussten auf der Hut sein, hatte doch der Aufsteiger aus Hessen schon am ersten Spieltag in Wolfsburg für Aufsehen und Furore gesorgt. Ex-Eisbär Dominik Bokk kehrte heute Nachmittag zu seinem vorherigen Arbeitgeber zurück, was sicher ein Ansporn für ihn als neuer Löwe war.

 

Aubin (HC): „There was a huge improvement against Wolfsburg, I see growth. We stick with the program and we deserved the better result. Regarding Dominik Bokk that’s hockey and we are happy for him as talented young man. Headcoach Gerry Fleming was assistant coach formerly, he knows how we play but we need to play Berlin like. For Mauer and Nowak it takes a little while. Both get more and more comfortable with our style. We need full commitment from everyone.

 

Frankfurt schaffte nahezu ideal den Übergang aus der zweiten Liga in die höchste Spielklasse. Auf fremdem Terrain fühlten sich die Löwen bereits pudelwohl, was sie in der VW-Stadt perfekt in die Tat umsetzten. Mit den Neuzugängen Rowney und Burns hatten sie zwei Hochkaräter in ihren Reihen, die für ständige Unruhe vor dem gegnerischen Gehäuse sorgten.

 

Fleming (HC): „I have great memories in this organization and the building. Of course, you are always expecting such a good start but we need to ride that momentum and keep going. Bokk is a good player and a big help for us, he has AHL experience and I hope that he gets better. There will be a lot of energy to day and we have to play connected in all three zones as a team and avoid mistakes.“

 

Couragierte Löwen, doch Eisbären gehen mit zwei Toren in Front

 

Nach starkem Beginn seitens der Gäste musste dann Jake Hildebrand in höchster Not eingreifen, um den frühen Rückstand zu vermeiden. Frankfurt agierte druckvoll und bissig in den ersten Minuten und erspielte sich gute Chancen. Gerry Fleming hatte sein Team sehr gut auf die Eisbären eingestellt. Die Hausherren hatten Mühe beim eigenen Aufbau, weil die Löwen früh und energisch störten. Dank ihres ersten Powerplays verschafften sich die Gastgeber ein Übergewicht und mit Abschluss der Strafe gegen Frankfurt staubte Kevin Clark im Slot zur Führung ab; die neunte Spielminute war grad angebrochen.

 

Beinahe hätten die Gäste prompt geantwortet, doch der Pfosten rettete für den Eisbären Goalie. Nach dem Powerbreak kam Berlin besser ins Match, das von beiden Teams temporeich gestaltet wurde. Berlin hatte die Nase bei den gewonnen Offensiv Bullys vorne. Juho Markkanen packte zwei tolle Saves nacheinander aus und fast im Gegenzug beförderte Frank Mauer in der 18. Spielminute seinen Schuss aus spitzem Winkel hinter Jake Hildebrand ins Tor. Frankfurt belohnte sich bisher nicht für den hohen Aufwand, den sie im ersten Drittel betrieben.

 

Clark: „We are happy, we take the two nothing lead, but it was hard to get such two goals because we struggled a lot. Our powerplay needs to better execute. We have to be relentless. Our puck management is also important and in the second period we need to use the offensive zone.”

 

Berlin dominiert den Mittelabschnitt und legt zweimal nach

 

Im Mittelabschnitt drängten die Eisbären vehement auf den dritten Treffer, erst in eigener numerischer Überlegenheit und auch dann, als die Löwen wieder komplett waren. Außerdem verlor Jake Hildebrand sein Spielgerät, bekam einen Ersatzschläger eines Frankfurters, um vor allem die Sicherheit beim Torwartspiel zu haben. Es folgte eine starke Druckphase der Berliner und die Oberschenkel der Löwen litten.

 

Bisher gehörten die ersten sieben Minuten den Hausherren, die klar die Oberhand auf dem Eis hatten und folgerichtig erzielte Zach Boychuk in der 28. Spielminute Tor Nummer drei für die Hauptstädter, welche kontinuierlich die Partie bestimmten. Frankfurt fand nahezu nicht statt und die Berliner erhöhten durch das erste Saisontor von Giovanni Fiore in der 32. Spielminute sogar auf 4:0. Dr Ex-Eisbär Dominik Bokk setzte dann wieder mal ein Ausrufezeichen für die Gäste, die sich etwas aus der Umklammerung Berlins befreien konnten. Eine halbe Minute vor Drittelende visierte Frankfurt den Pfosten an und kurz vor der Sirene scheiterte Marcel Barinka an Jake Hildebrand. Ein furioser Schlussakkord! Bei der Schussstatistik lagen die Eisbären deutlich in Front.

 

Gläßl: „Berlin bringt die Scheibe gut vor das Tor. Wir haben aber die richtigen Ansätze gezeigt. Wir müssen einen Schritt schneller sein, härter zur Scheibe gehen, dann kommen auch die Chancen. Unser Ziel war es physischer zu spielen.“

 

Famoses Schlussdrittel mit Happy End für Berlin in der Verlängerung

 

Im dritten Drittel wollten die Gastgeber ihrem finnischen Neuzugang im Tor Juho Markkanen sicherlich seinen ersten Shutout bei seinem Premiereneinsatz in der Penny DEL schenken. Morgan Ellis kehrte nicht auf das Eis zurück bei den Berlinern, nachdem er im Mittelabschnitt einen Puck ins Gesicht bekam. Clark traf erneut den Pfosten und im Gegenzug schoss Magnus Eisenmenger das erste Frankfurter Tor. War das die Initialzündung für die Löwen zur Aufholjagd? Nun nahm die Begegnung eine dramatische Wendung, denn Berlin hörte plötzlich auf, Eishockey zu spielen und lud die Gäste zu Chancen ein. In der 52. Spielminute schaffte Dylan Wruck den zweiten Treffer und dann wurde es in den Schlussminuten hochdramatisch in der Mercedes-Benz-Arena: In der 59. Spielminute erzielte Brett Breitkreuz den Anschlusstreffer und sage und schreibe 15 Sekunden vor der Schlusssirene egalisierte wiederum Brett Breitkreuz sogar den Ausgleich, den wohl niemand hier in der Arena erwartet hatte nach dem deutlichen Vorsprung.

 

In der Verlängerung dauerte es nur 74 Sekunden, bis Julian Melchiori dann doch noch den Siegtreffer für seine Eisbären markierte. 

 

Eisbär Frank Mauer war sichtlich angefressen nach dem Match und konnte sich nicht wirklich über diesen Erfolg freuen.

 

Eisbären Berlin – Löwen Frankfurt 5:4 n.V. (2:0|2:0|0:4|1:0)

 

Tore:

1:0 |09.| Kevin Clark (Noebels, Nowak)

2:0 |18.| Frank Mauer (White, Melchiori)

3:0 |28.| Zach Boychuk (Mik, Fiore)

4:0 |32.| Giovanni Fiore (Boychuk, Noebels)

4:1 |41.| Magnus Eisenmenger (Maginot, Olsen)

4:2 |52.| Dylan Wruck (Vandane, Ranford)

4:3 |59.| Brett Breitkreuz (Sezemsky, Rowney)

4:4 |60.| Brett Breitkreuz (Wruck, Rowney)

5:4 |62.| Julian Melchiori (Clark, Noebels)

 

Schiedsrichter: Gofman (RUS) / Kottstorfer (GER)

 

Zuschauer: 10.230

 

1. Drittel Statistik:        14:8 Schüsse, 10:5 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

2. Drittel Statistik:        11:5 Schüsse, 6:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:4

3. Drittel Statistik:        7:21 Schüsse, 12:15 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:4

Overtime Statistik:      1:0 Schüsse, 0:1 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:4

 

Aufstellung:

 

Berlin: Markkanen, Mik, Melchiori, Clark, Boychuk, Noebels, Ellis, Müller, Mauer, Regin, White, Nowak, Hördler, Wiederer, Barinka, Fiore, Baßler, Nijenhuis, Rossmy.

 

Frankfurt: Hildebrand, Sezemsky, Maginot, Bokk, Rowney, Ranford, Vandane, Gläßl, Eisenmenger, Wruck, Olsen, Wirt, McNeill, Elsner, McMilian, Wenzel, Reiner, Schwartz, Breitkreuz, Burns.

 


 

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Souveräner 4:1 Auswärtssieg von Red Bull München verdirbt Ankert Jubiläum (800. DEL Spiel) in Iserlohn

 

PENNY-DEL (Iserlohn/PR) Einen am Enden verdienten und ungefährdeten 4:1 Auswärtssieg konnten die Münchener Bullen in Iserlohn einstreichen. Auf Seiten der Roosters feierte Kapitän Torsten Ankert sein 800. DEL-Jubiläum.

 

 

(Fotoquelle: Patrick Rüberg)

 


 

 

Die Gastgeber gingen früh in Führung und verteidigten bis zur Mitte des Schlussdrittels ihre knappe Führung mit Glück und Geschickt. München kam immer besser ins Spiel, erspielte sich geduldig Chance um Chance und ließ zum Ende hin dem Gastgeber keine Chance.

 

Drei Minuten war die Partie jung, da zog Heimkehrer Chris Brown von der Blauen Linie einfach mal ab und der Puck schlug ins rechte Toreck der Gäste von der Isar ein. Da bis dahin die Gastgeber durchaus den besseren Start erwischten und den wacheren Eindruck machten, engagiert zu Werke gingen, lag eine kleine Überraschung in der Luft. Die rund 3.500 Zuschauer in der Iserlohner Balver Zinn Arena konnten in der Folge lange Zeit auf Wiedergutmachung hoffen, nach dem ernüchternden 2:5 zum Wochenend-Beginn beim Aufsteiger aus Frankfurt. Ein Heimerfolg gegen die personell hervorragend aufgestellten Münchener wäre durchaus Balsam für Fan- und Spielerseele gewesen. Wäre gewesen.

 

In der Folgezeit nahmen die Gäste von der Isar das Heft in die Hand und erspielten sich Chance um Chance, jedoch fehlten ihnen am Ende etwas das Glück oder sie fanden ihren Meister im großartig aufgelegten Iserlohner Schlussmann, Andreas Jenike, der es nach 60 Minuten auf 47 Safes bringen sollte.

Das zweite Drittel sorgte für etwas mehr Zuversicht bei den Gastgebern, die Führung brachte mit fortdauernder Spieldauer immer mehr Sicherheit und man kam zu einigen Entlastungsangriffen, sodass sich ein spielerisch ausgeglicheneres Drittel ergab, jedoch mit einem Chancenplus der Red Bulls, die weiterhin die Lücke suchten um zum verdienten Ausgleich zu kommen. Unter Anderem traf Maxi Kastner nur den Pfosten, als er in aussichtsreicher Position frei vor Jenike zum Schuss kam.

 

Irgendwann sollte er dann doch fallen-der verdiente Ausgleich. In der 45. Spielminute kam ein abgefälschter Schuss zu Konrad Abeltshauser, der kurz hinter der Blauen Linie abzog und den vor dem Tor postierten Tiffels am Schläger traf, somit war Jenike das erste Mal geschlagen.
Knapp eine Minute später spielte Daubner einen Traumpass quer übers Angriffsdrittel zu Ehliz in den Lauf, der per Direktabnahme den Doppelschlag perfekt machte. Damit war die Gegenwehr der Roosters zunächst gebrochen, die ihrerseits zwar alles versuchten, aber dem EHC dadurch auch noch mehr Raum zum Kombinieren eröffnete.


Ortega und Ehliz spielten vier Minuten vor Spielende einen Konter sehenswert aus und zogen mit 1:3 der theoretisch möglichen spannenden Schlussphase konsequent den Stecker. Ehliz spielte Ortega per Steckpass Ortega sehenswert frei, der mit einem gezielten Schuss ins Kurze Eck Jenike nicht den Hauch einer Chance ließ.

 

Den 1:4 Schlusspunkt setzte Krening per Empty-Net-Goal.

 

Auch wenn Iserlohn nicht unbedingt drei Punkte gegen München eingeplant haben dürfte, fröstelt es nach drei Niederlagen am Stück etwas am Seilersee zum Herbstbeginn. Alarmierend die Torausbeute von nur sieben Treffern in vier Spielen- das sollte die gut besetzte Offensive der Sauerländer um Casey Bailey, Daugvins oder Bergmann und en nächsten Spielen deutlich besser hinbekommen.

 



 

Roosters: Jenike – Ankert, Ugbekilé; O´Connor, Bender; Acolatse, Labrie; Broda – Cornel, Bailey, Foucault; Brown, Daugavins, Bergmann; Rutkowski, Ziegler, Alanov; Raedeke, Proske, Streu

 

Red Bull: Niederberger – Boyle, Abeltshauser; McKiernan, Redmond; Blum, Daubner; Appendino – DeSousa, Ortega, Ehliz; Street, Eder, Tiffels; Hager, Schütz, Kastner; Krening, Oswald, Cimmermann

 

Tore:

1:0 (01:21) Brown (Daugavins, Bergmann)

1:1 (44:09) Tiffels (Abeltshauser)

1:2 (45:02) Ehliz (Daubner, McKiernan)

1:3 (56:19) Ortega (Blum, Ehliz/5:4)

1:4 (59:42) Kreling (Daubner/EN)

 

Zuschauer: 3.344

 

 

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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Straubing Tigers beißen sich an Fischtown Pinguins die Zähne aus

 

PENNY-DEL (Straubing/MA) Die Gnadenlosigkeit der Gäste war schon teilweise brutal. Straubing leistete sich eine kurze Phase der Unachtsamkeit und Bremerhaven war zur Stelle. Über weite Strecken war es eine hochkarätige Partie, die einem Spitzenspiel völlig gerecht wurde. Es fehlten zwar die spektakulären Torraumszenen, aber dafür war es von der Taktik her ein Spiel, was keine Fragen offen ließ. Am Ende waren es die Gäste, die an diesem Abend die Kleinigkeiten für sich entscheiden konnten. 

 

 


(Foto: Citypress) Die Tigers wehrten sich nach Kräften, hatten aber gegen Bremerhaven das Nachsehen

 


 

 

Spielverlauf:

Die Gäste konnten sich nach den ersten zwanzig Minuten bei ihrem Goalie Brandon Maxwell bedanken. Gleich dreimal vereitelte er hochkarätige Chancen der Tigers. Leier, Connolly und Adam tauchten allesamt allein vor Maxwell auf. Was wiederum bedeutete, dass die Hausherren auch etwas fahrlässig mit ihren Möglichkeiten umgingen.

Trotz des 0:0 nach dem ersten Spielabschnitt war es eine bis dahin sehenswerte Partie, bei der beide Teams dem Auftritt eines Spitzenspiels durchaus gerecht wurden. Geburtstagskind Yannick Valenti: “Natürlich freue ich mich heute auf diesen Einsatz. Beide Teams spielen aggressives und gutes Eishockey, das macht Spaß und ist eine gute Werbung für unseren Sport. Bremerhaven kontert unglaublich gut, da müssen wir hellwach sein, aber wir spielen auch sehr gut mit und müssen genau so weitermachen.” 

Die Hausherren ließen im zweiten Drittel in ihrer Abwehrarbeit die allerletzte Konsequenz etwas vermissen. So musste Straubing zwei schnelle Gegentreffer einstecken. Doch die Mannen um Coach Tom Pokel verkrafteten den Rückstand gut und gingen weiter offensiv zu Werke.

Dafür belohnten sich die Tigers mit einem Überzahltreffer. Grundsätzlich kamen beide Teams immer noch mit einem flotten und fairen Spiel gut zurecht. Auch wenn die ganz heißen Torraumszenen Mangelware waren, gab es für die Zuschauer ein tolles Spiel zu sehen.

Niklas Andersen: “Wir haben jetzt im zweiten Drittel härter gearbeitet und somit auch mehr Pucks auf das Tor gebracht. Unser Powerplay läuft wirklich gut. Wir halten das Spiel sehr einfach und jeder weiß, was er auf dem Eis zu tun hat.” Bremerhaven bestrafte die Fehler in der Abwehr der Tigers auch im letzten Drittel gnadenlos.

Zudem ließen sie hinten kaum etwas zu und wenn doch, stand immer noch ein gut aufgelegter Maxwell im Gehäuse. Pokel nahm seinen Goalie schon zweieinhalb Minuten vor dem Ende vom Eis, damit sein Team mit sechs Mann etwas mehr Druck entwickeln konnte. Doch der Schuss ging letztendlich nach hinten los. Bremerhaven traf ins leere Tor und brachte den vierten Sieg im vierten Spiel unter Dach und Fach. 

 

Skyler McKenzie für Bremerhaven: “Wir waren nicht gleich von Beginn an so da, wie wir es normalerweise immer sind. Danach haben wir uns aber ins Spiel gekämpft und sehr clever agiert. Ich selber habe in den letzten Spielen viel probiert und heute hat es endlich mit einem Treffer geklappt.”

 

Tim Brunnhuber für Straubing: “Wir haben nur ein Tor gemacht und das reicht halt nicht. Eigentlich hatten wir einen guten Start, aber im zweiten Drittel kamen eine paar Unkonzentriertheiten dazu und da haben wir die Tore bekommen. Wir haben an diesem Wochenende bei fünf gegen fünf nur einmal getroffen und das ist halt zu wenig in dieser Liga.”

 

(Foto: Citypress) Jubel bei den Fischtown Pinguins die weiterhin die Tabelle anführen 

 

 

Torfolge: 

0:1 (30.) - Bremerhaven nutzte das erste Powerplay des Spiels gleich für sich. Die Vorbereitung auf den Treffer ging für die Tigers zu schnell und Philipp Bruggisser konnte von der blauen Linie unbedrängt abziehen. Keine freie Sicht für Miska kam noch dazu. 0:2 (32.) - Straubing leistete sich in der Vorwärtsbewegung einen leichten Puckverlust, den Niklas Andersen mit einer schönen Einzelleistung im Gegenzug zu nutzen wusste.

 

1:2 (38.) - Auch bei den Tigers klappte es in Überzahl. Kurz nach dem Bully ließ Goalie Maxwell den Schuss von Adam abprallen und Travis Turnbull musste nur noch einschieben. 1:3 (52.) - Straubing wurde hart unter Druck gesetzt, konnte die Situation im eigenen Drittel nicht klären und dann fand Vikingstad den freistehenden Skyler McKenzie der aus kurzer Distanz traf. 1:4 (60.) - Das Tor war leer und Miha Verlic versuchte es aus dem eigenen Drittel heraus mit Erfolg.

 

Spiel vom 25.09.2022

Straubing Tigers - Fischtown Pinguins Bremerhaven: 1:4 (0:0 | 1:2 | 0:2)
                                                                                                                                                                                                                                    

0:1 |30.| Bruggieser (Friesen, Verlic) - PP 1

0:2 |32.| Andersen (Friesen)
1:2 |38.| Turnbull (Adam, Manning) - PP 1
1:3 |52.| McKenzie (Vikingstad)
1:4 |60.| Verlic (Alber) - EN 

 

Strafen: Straubing 4 - Bremerhaven 8

 

Schiedsrichter: Hoppe / Rohatsch / Schwenk / Römer

 

Zuschauer: 3.418

 

 


 

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Ingolstadt mit Heimsieg gegen Schwenningen

 

PENNY-DEL (Ingolstadt/BM) Nachdem Ingolstadt am Freitag unverrichteter Dinge aus Bietigheim abreisen mussten, kamen die Wild Wings mit dem Rückenwing eines Heimsieges nach Bayern. Das erste Drittel gehörte den Hausherren, die sich auch prompt mit der Führung belohnen konnten. Im Mittelabschnitt waren die Wild Wings besser in der Partie, kassierten bei einem eigenen Tor, aber zwei Gegentore. Im Schlussdrittel verwalteten die Schanzer clever und brachten den Sieg über die Zeit.

 

 

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Archivbild / citypress 


 

Ingolstadt kam spritziger in die Partie und setzte sich gleich zu Beginn im Schwenninger Drittel fest. Immer wieder musste Joacim Eriksson sein Team vor einem Rückstand bewahren. Schwennigen lauerte auf Konter, konnte bis zum ersten Powerbreak aber keine zwingenden Chancen erspielen.

 

In Überzahl scheiterte Mirko Höfflin an der Querlatte. In der Folge kamen die Wild Wings immer besser in die Partie. Beide Teams egalisierten sich in dieser Phase aber, sodass kaum Torabschlüsse zustande kamen. Aus dem Nichts kamen die Hausherren zur Führung. Vor dem Schwenninger Tor versprang der Puck und lag frei, wo Philipp Krauss nur noch einschieben musste.

 

Der Mittelabschnitt startete mit einer Schocksekunde für die Wild Wings. Die Gäste beförderten den Puck aber mit dem Handschuh aus der Gefahrenzone. Als Philipp Krauss wenig später nur die Latte traf, wuchs der Druck auf das Schwenninger Gehäuse. In dieser Phase wanderte Mirko Höfflin auf die Strafbank. Schwenningen zog ein starkes Powerplay auf und schnupperte am Ausgleich. Es folgten hochkarätige Einschussmöglichkeiten auf beiden Seiten, aber sowohl Joacim Eriksson mit der Stockhand, als auch Michael Garteig mit der Maske waren zur Stelle.

 

In Überzahl machten es die Schanzer dann aber besser. Im Nachschuss haute Frederik Storm den Puck in die Maschen. Schwenningen hatte in eigener Überzahl die passende Antwort parat. Nach schnellem Zusammenspiel kam Tyson Spink zum Schuss und stellte den Anschluss her.

 

Gerade als die Wild Wings den Vorwärtsgang einlegten und sich im Ingolstädter Drittel festspielen konnten, waren es die Hausherren, die den alten Abstand wiederherstellen konnten. Bei einem 3-auf-1- Konter hatte Joacim Eriksson keine Abwehrmöglichkeit mehr.

 

Gleich zu Beginn des Schlussdrittels kamen die Schanzer zu einem glücklichen Powerplay, ließen dies aber ungenutzt. Schwenningen musste nun mehr für die Offensive tun, wurde aber konsequent aus dem Slot der Panther fern gehalten. Bei Entlastungsangriffen blieb das Heimteam brandgefährlich, so scheiterte Mirko Höfflin mit der besten Chance am Pfosten.

 

Im Aufbau der Schwarzwälder fehlte es am Ende oft an Präzision. Zwar zog Harold Kreis früh seinen Torhüter, Justin Feser machte aber mit dem Empty-Net-Treffer den Deckel drauf.

 

 

 

Spiel vom 25.09.2022: ERC Ingolstadt - Schwenninger Wild Wings

 

Tore:

1:0 |17.|Krauss (Morales / Stachowiak)
2:0 |32.|Storm (McGinn/ Simpson)
2:1 |36.|Tys. Spink (Lajunen / Indrasis)
3:1 |38.|Friedrich (Storm / Feser)

4:1 |59.|Feser 

 

 

 

 


 

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Konsequente Nürnberg Ice Tigers gegen Haie erfolgreich

 

PENNY-DEL (Köln/UG) Die Kölner Haie unterliegen den Nürnberg Ice Tigers in einem hartumkämpften Spiel mit 2:4. Die Ice Tigers überzeugten durch eine konsequente Chancenauswertung, während die Haie zu viele Möglichkeiten ungenutzt ließen.

 

 

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(Foto: Birgit Eiblmaier) 

 


 Am Freitabend unterliegen die Kölner Haie den Nürnberg Ice Tigers in einer hart umkämpften Partie mit 2:4.

 

Beide Mannschaften starteten munter in die Partie. Bereits in der 4. Spielminute erzielte Stoa die frühe Führung der Ice Tigers. Die Partie gestaltete sich ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten. In der 17. minute erzielte Alex Oblinger mit seinem ersten Saisontreffer den nicht unverdienten Ausgleich. So ging es mit einem 1:1 in die erste Drittelpause.

 

Das Mitteldrittel knüpfte nahtlos an das erste Drittel an. Die Haie besaßen mehr Einschußmöglichkeiten als die Ice Tigers aber sie scheiterten immer wieder an Niklas Treutle im Nürnberger Tor. In der 28. Minute eerzielte Sheehy erneut die Nürnberger Führung indem er einen Rebound verwertete. Der KEC verbuchte bis dahin fast doppelt soviele Abschlüsse wie die Ice Tigers. Erst nach einem Nachstochern von Mark Olver gelang den Haien der verdient Ausgleich in der 28. Spielminute. Die Mittelfranken antworteten sofort und erzielten nur Sekunden später durch MacLeod das 3:2. Damit endete das zweite Drittel.

 

Die Spannung blieb auch im Schlussdrittel hoch, Das ohnehin schon hartumkämpfte Duell wurde nun richtig hitzig. Die Haie verloren durch viele eigene Strafen den Rhythmus und wertvolle Zeit, um die Aufholjagd am Ende erfolgreich gestalten zu können. Nachdem Shilin das Kölner Tor kurz vor Ende des Spiels verließ, nutzten die Ice Tigers das verwaiste Tor und erzielten durch Leonhardt das entscheidende 4:2. Ein Spiel mit einem Chancenplus der Kölner Haie endete dennoch mit einer Niederlage.

 

Stimmen zum Spiel: Uwe Krupp (Köln): Wir heben ein intensives Spiel gesehen. Das war alles dabei was zum Eishockey gehört. Wir sind gut aus der Kabine gekommen und haben ein gutes erstes Drittel gespielt. Im zweiten Drittel haben wir zu viel liegen gelassen. Und wie es eben im Eishockey so ist,waren die Nürnberger effizienter und haben mit dem 2:3 kurz nach unserem Ausgleich einen entscheidenden Treffer erzielt.

 

Nürnberg Ice Tigers - Kölner Haie 4:2 (1:1|2:1|1:0)

 

Tore:

04. 1:0 Stoa (Fox)

17. 1:1 Oblinger (Austin)

28. 2:1 Sheehy (Welsh,MacLeod)

38. 2:2 Olver (Müller,McIntyre)

38. 3:2 MacLeod ( Welsh)

60. 4:2 Leonhardt (Schmölz,Weber)

 

Strafen: Nürnberg 13, Köln 15

 


 

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Bremerhaven ringt Mannheim in der Verlängerung nieder

 

PENNY-DEL (Bremerhaven/HG)  In der Eisarena Bremerhaven empfingen die Pinguins die gebeutelten Adler aus Mannheim zum Duell. Während die Seestädter von fast ganz oben grüßten, bleib Mannheim noch sieglos nach dem ersten Wochenende, das sie auf der vorletzten Position verbrachten. Schließlich bezwang Bremerhaven nach hartem Kampf die Adler Mannheim nach Verlängerung mit 4:3. Für Mannheim war es der erste Zähler in der noch frischen Saison.

 

 

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(Foto: Citypress) 

 


Bremerhaven wollte seine gute Ausgangsposition in der Tabelle fortführen. Der Saisonstart gelang dem Team um Headcoach Thomas Popiesch ideal mit zwei Erfolgen und Rang zwei. Die Duelle mit Mannheim waren schon immer von hoher Brisanz gekennzeichnet.

 

Mannheim war heute zum Siegen verdammt, lag doch ihre bisherige Punktausbeute nach zwei Spieltagen bei null Zählern, was lediglich Platz 14 aktuell bedeutete. Dieser Rang war definitiv nicht ihr Anspruch und Bill Stewart hatte sicher seine Mannschaft auf die heutige schwere Herausforderung eingeschworen.

 

Dziambor mit erstem DEL Tor, Friesen schafft Ausgleich

 

Die Hausherren übten in den Anfangsminuten gleich mal gehörig Druck auf das Gehäuse von Felix Brückmann aus auch dank des ersten Powerplays, welches die Pinguins mit guten Pass Stafetten kreativ gestalteten. Selbstverständlich agierte dabei auch ihr Karawanken Express in gewohnter gefährlicher Manier. Borna Rendulic hatte dann auf der Gegenseite eine gute Einschussmöglichkeit, doch Brandon Maxwell fischte die Scheibe souverän herunter.

 

In der achten Spielminute zappelte jedoch der Puck im Netz hinter dem Bremerhavener Goalie, als Arkadiusz Dziambor zur Führung einnetzte. Danach kontrollierten die Adler die Partie, welche anfangs sehr ausgeglichen verlief. Nun kam Bremerhaven in den Genuss eines zweiten Powerplays, das die Gastgeber dieses Mal in Person von Alexander Friesen in der 14. Spielminute zum Ausgleich nutzten und damit das Momentum wieder auf ihre Seite zogen. Mit einem leistungsgerechten Remis ging es in die erste Pause. Bei den Torschüssen hatten die Pinguins die Nase leicht vorne, im Bully Spiel war der Gast klar in Front.

 

Dziambor: “Ein Traum wird wahr mit dem ersten Tor, aber das Gegentor ist natürlich schlecht. Wir wissen, was wir können, das müssen wir nur abliefern. Wir spielen relativ gut und machen einen guten Job.”

 

Mauerman und Wejse treffen zur Führung, Plachta mit Hammer von der blauen Linie

 

Im Mittelabschnitt begann Bremerhaven mit schnellem Direktspiel und kam zu guten Möglichkeiten. Felix Brückmann und Brandon Maxwell hielten ihren Kasten sauber und die Physis wurde auf beiden Seiten hochgehalten. Es war bisher eine ansehnliche Partie zweiter gleichwertiger Mannschaften. In der 25. Spielminute drehten die Hausherren die Begegnung, als Ross Mauerman völlig frei vor dem Mannheimer Gehäuse stand und eiskalt verwertete. Dieser Spielverlauf konnte Bill Stewart gar nicht gefallen nach dem Anfangselan im ersten Drittel.

 

Der One Timer von Dominik Uher erwies sich als extrem gefährlich und dann konnte Mannheim in Überzahl agieren. Die Adler zogen das Powerplay sehr gut auf und ihr bewährter Distanzschütze Matthias Plachta markierte folgerichtig in der 31. Spielminute den Ausgleich. Die Adler bekamen inzwischen mehr Struktur in ihre Performance und brachten die Gastgeber etwas aus dem Rhythmus.

 

In der 35. Spielminute münzte Christian Wejse einen Rebound zur nächsten Führung um, als er goldrichtig vor Felix Brückmann positioniert war und im richtigen Moment den Puck ins Tor bugsierte. Ross Mauerman stibitzte dann die Scheibe von Denis Reul und hätte beinahe erneut getroffen, wenn nicht Felix Brückmann hellwach gewesen wäre. Die Seestädter nahmen erstmals eine Führung mit in die Kabine. Das Bully Spiel beherrschte Mannheim weiterhin ausgezeichnet, während die Hausherren deutlich mehr Torschüsse verzeichneten.

 

Mauerman: They are desperate for their first win, we for our win at home. We need to stay away from the box, play smart and bring pucks to their d-zone.“

 

Szwarz erarbeitet den Ausgleich, Vikingstad mit dem Siegtreffer in der Overtime

 

Im dritten Drittel musste Mannheim offensiver werden, um die drohende dritte Pleite nacheinander zu vermeiden. Es ging weiter munter hin und her und beide Goalies mussten sich über mangelnde Beschäftigung beklagen. Die Adler waren nun wieder mit einem Mann mehr auf dem Eis nach einer Strafe gegen Moritz Wirth. Diese Chance zum Ausgleich nutzten die Gäste umgehend, denn Jordan Szwarz beförderte in der 48. Spielminute den Puck schließlich über die Linie. Kurz danach hätten die Pinguins wieder in Führung gehen können, denn das offene Gehäuse lud förmlich dazu ein.

 

Die Adler verzeichneten bis dato eine hervorragende Powerplay Quote mit 100 % Erfolg. Es sollte noch eine spannende Schlussphase werden. Das Tempo wurde ebenso aufrechterhalten und bei jedem Vorstoß war Gefahr in Verzug auf beiden Seiten. Beide Mannschaften wollten unbedingt die drei Punkte und so wurden alle Register gezogen, um vor der Sirene den alles entscheidenden Lucky Punch zu setzen.

 

Zumindest sicherten sich die Gäste schon mal den ersten Punkt in der neuen Saison. Die Verlängerung musste über den Zusatzzähler entscheiden, den sich schließlich die Hausherren durch den Treffer von Markus Vikingstad in der 62. Spielminute ergatterten.

 

Reul: „Positiv ist der eine Punkt, es war aber viel mehr drin. Wir müssen von der Strafbank wegbleiben und ein besseres Spiel bei fünf gegen fünf abliefern. Wir müssen uns mal belohnen, der erste Sieg ist immer der schwerste. Wir müssen nach vorne blicken und uns steigern.”

 

Vikingstad: “Es ist schön in der Overtime zu treffen, es war ein super Pass von Jan (Urbas). Mannheim ist immer sehr stark, haben gutes Heimspiel gemacht, wir bleiben ruhig, die Saison ist lang. Wir müssen immer an das nächste Spiel denken.“

 

Fischtown Pinguins Bremerhaven – Adler Mannheim 4:3 n.V. (1:1|2:1|0:1|1:0)

 

Tore:

0:1 |08.| Arkadiusz Dziambor (Wohlgemuth, Eisenschmid)

1:1 |14.| Alexander Friesen (Jensen, Bruggisser) PP1

2:1 |25.| Ross Mauerman

2:2 |31.| Matthias Plachta (Donavan, Gaudet) PP1

3:2 |35.| Christian Wejse (Verlic, Jeglic) PP1

3:3 |31.| Jordan Szwarz (Wolf, Eisenschmid) PP1

4:3 |62.| Markus Vikingstad (Urbas, Samuelsson)

 

Schiedsrichter: Frano (CZE) / Kottstorfer (GER)

 

Zuschauer: 3.425

 

Aufstellung:

 

Bremerhaven: Maxwell, Eminger, Jensen, Verlic, Jeglic, Urbas, Alber, Samuelsson, Andersen, Friesen, Uher, Bruggisser, Wirth, Mauerman, Vikingstad, McKenzie, Lutz, Saakyan, Wejse, Kinder.

 

Mannheim: Brückmann, Donovan, Holzer, Wolf, Gaudet, Plachta, Katic, Larkin, Dawes, Szwarz, Rendulic, Akdag, Reul, Jentzsch, Loibl, Krämmer, Dziambor, Eisenschmid, Wohlgemuth, Tosto.

  


 

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Schwenninger Wild Wings zwingen zu Hause die Straubing Tigers in die Knie

 

PENNY-DEL (Schwenningen/MA) In einem intensiven Laufspiel, behielten die Wild Wings knapp die Oberhand für sich. Ein guter Start der Gastgeber wurde durch die Tigers während des Spielverlaufs mit einem guten Powerplay wieder wettgemacht. Schwenningen stemmte sich dagegen, als die Niederbayern am Drücker waren und belohnten sich am Ende mit drei Punkten.

 

(Foto: Citypress) Gemeinsam zum ersten Heimsieg in der Saison 2022/23


 

 

Spielverlauf:

Das Spiel begann durchaus kurios. Nach nur 19 Sekunden brach eine Scheibe an der Seite der Bande, was einen schnellen Spielunterbruch von ca. 10 Minuten zufolge hatte. Es waren die Wild Wings, die diese Pause besser für sich nutzen konnten. Straubing geriet ständig unter Druck und wurde zu Fehlern gezwungen.

Lampls Foul brachte gleich einen Penalty für Schwenningen ein. Nicht nur das, die Gäste brauchten lange, bis sie sich von einem Doppelschlag erholten. Aber Straubing fand kaum ein Mittel, die Hintermannschaft von Coach Harold Kreis zu bezwingen. Die Tigers, deren Coach Tom Pokel sogar eine Auszeit im ersten Drittel nahm, konnten froh sein, nur mit einem Tor Rückstand in die Kabine zu gehen.

Sebastian Uvira: “Das Tor von mir war ein geiles Gefühl und die Stimmung ist prächtig heute. Wir haben gute Offensivakzente, aber Straubing hat auch gut mitgespielt. Wir schenken uns nichts auf dem Eis, aber wir sind gut eingestellt heute.”

Das Spiel wirkte im Mittelabschnitt etwas zerfahren. Die Pässe fanden auf beiden Seiten nur wenige Abnehmer und die Chancen blieben Mangelware. Straubing kam aber besser in die Partie, war aggressiver am Gegner und ließ nach hinten bei weitem nicht mehr so viel zu, wie zu Beginn des Spiels. Die Gastgeber beschränkten sich auf Entlastungsangriffe.

Es fielen zwar keine Tore im zweiten Drittel, aber Luke Adam war mit seinem Pfostenschuss am nächsten dran: “Wir müssen im letzten Drittel einen Weg zum Tor finden. Wir spielen zwar besser als im ersten Abschnitt, haben auch die Reihen etwas umgestellt, aber liegen immer noch ein Tor hinten. Jetzt sind noch 20 Minuten zu spielen und wir versuchen alles, um das Spiel noch zu drehen.” 

Straubing blieb auch im letzten Abschnitt die aktivere Mannschaft und vor allem nach dem Ausgleich wollte man mehr. Zwingende Chancen blieben aber dann aus und die Wild Wings erkämpften sich das Momentum durch nur einen platzierten Schuss zurück.

Dieser Stachel vier Minuten vor dem Ende saß zu tief bei den Tigers und die Wild Wings spielten die Zeit clever zu Ende. Für Straubing bedeutete dies, die erste Niederlage der noch jungen Saison und zugleich war es der erste Heimsieg der Schwenninger. 

 

Paker Tuomie für Straubing: “Das war ein brutal schnelles Spiel. Wir haben den Start leider verschlafen, aber dann haben wir im zweiten und dritten Drittel unser Spiel gemacht. Im Powerplay klappt es gut, da spielen wir mit der nötigen Ruhe, aber wir müssen dann halt auch solche Spiele für uns entscheiden.”

 

Ville Lajunen für Schwenningen: “Bei meinem Schuss habe ich einfach versucht so hart wie möglich auf das Tor zu schießen und es hat geklappt. Der Coach hat uns einfach nur vor dem Spiel mitgegeben, dass wir einfaches Eishockey spielen sollen. Gegen Straubing musst du halt mit den Strafzeiten aufpassen, da sind die Tigers brandgefährlich.”

 

 

Torfolge: 

1:0 (5.) - Lampl zog vor dem Tor gegen Hungerecker die Notbremse. Den folgenden Penalty verwandelte Tylor Spink souverän. 2:0 (6.) - Nur 73 Sekunden später klingelte es erneut bei den Tigers. Ein satter Handgelenkschuss von Sebastian Uvire traf rechts oben ins Ziel. 2:1 (12.) - Straubing kam in Überzahl zum Anschluß. Von Akeson über Leier kam der Puck queer zu Travis St.Denis. Der zog direkt ab und traf. 

 

2:2 (45.) - Straubing war erneut in Überzahl. Jason Akeson brachte den Puck zum Tor, Eriksson musste nach vorne prallen lassen und sein eigener Mitspieler bugsierte den Puck über die Linie. 3:2 (56.) - Schwenningen kam über die rechte Seite, den Puck auf Ville Lajonen abgelegt und der sah die Lücke im langen Eck und zog blitzschnell ab. 

 

 

Spiel vom 23.09.2022

Schwenninger Wild Wings - Straubing Tigers: 3:2 (2:1 | 0:0 | 1:1)
                                                                                                                                                                                                                                    

1:0 |05.| Spink - Penalty

2:0 |06.| Uvira (Wahl, Zerinkel)
2:1 |12.| St.Denis (Akeson, Leier) - PP 1
2:2 |45.| Akeson (Scheid, Adam) - PP 1
3:2 |56.| Lajunen (Olimb, Trivellato) 

 

Strafen: Schwenningen 12 - Straubing 10 

 

Schiedsrichter: Kopitz / Gofman / Wölzmüller / Züchner

 

Zuschauer: 2.606


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

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München klarer Derbysieger gegen Augsburg

 

PENNY-DEL (München/HG)   In der Olympia Eishalle zu München empfingen die Red Bulls die Augsburger Panther zum ersten bayerischen Derby vor heimischem Publikum. Beide Teams verbuchten den ersten Sieg in der neuen Saison: der AEV schlug die gut gestarteten Kölner Haie und München schenkte seinem Headcoach Don Jackson zu seinem 1.000 DEL-Match gegen starke Mannheimer ein Jubiläumspräsent mit drei Punkten. 

 

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(Fotoquelle Citypress) Münchener Torjubel zum 5:0

 


Bisher gab es 55 Begegnungen, von denen München 36 Partien und Augsburg 19 Spiele für sich entscheiden konnte. Legendär waren die Halbfinalmatches 2018/19, als es insgesamt sieben spannende Spektakel zu bewundern. Schließlich bezwangen furios aufspielende Münchener die Augsburger Panther vollkommen verdient mit 6:0. Ortega mit Drei Punkte Spiel und Ehliz als Doppeltorschütze. Erster Shutout für Mathias Niederberger bei seinem neuen Club.

 

München wollte im zweiten Heimspiel hintereinander sofort nachlegen und den nächsten Erfolg einfahren, um aus dem ungewohnten Mittelfeld nach oben zu gelangen, was ihr eigentlicher hoher Anspruch war. Gegen bärenstarke Adler sicherten sich die Landeshauptstädter dank ihrer herausragenden Effektivität den Sieg. Sebastian Cimmermann war heute neu im Line Up mit dabei im Vergleich zum Sonntagsmatch.

 

Daubner: „Die Vorbereitung war nicht optimal, das wollten wir ändern. In der Champions League sind wir immer stabiler geworden, wir wachsen gut zusammen, Stück für Stück optimieren wir uns. Wir wollen stets Druck ausüben auf den Gegner. Es klappt schon ganz gut, wir arbeiten weiter dran.”

 

Augsburg meldete sich eindrucksvoll zurück nach der Auftaktniederlage am Seilersee. Gegen die hoch gehandelten Kölner gelang den Panthern ein klarer Erfolg, der aufgrund ihrer ausgesprochen effektiven Performance zustande kam. Ihr Neuzugang Adam Johnson feierte ein gelungenes Debut mit zwei Toren und Dennis Endras war der nötige Rückhalt.

 

Endras: „Es ist alles besser geworden mit dem Stadionumbau in Augsburg. Das Derby ist immer was Besonderes, es ist eine schöne Busfahrt. Wir wollen unser Spiel hier durchziehen, mit breiter Brust an den Start gehen und was mitnehmen. Unsere drei Punkte nimmt uns keiner mehr, aber dafür können wir uns nichts mehr kaufen. Das Heimspiel war für mich sehr schön, heute müssen wir gegen einen starken Gegner mit großen Ambitionen hellwach sein.”

 

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 (Fotoquelle Citypress) Traditioneller Wiesn Auftakt mit dem Münchener Kindl 

 

Auftakt nach Maß durch Ehliz und Street, Ortega legt im Powerplay nach

 

Traditionell zur Wiesnzeit nahm das Münchener Kindl Viktoria im bewährten Outfit den inoffiziellen Puck Einwurf vor. Die Hausherren liefen in ihren Sondertrikots zur fünften Jahreszeit in der Landeshauptstadt auf und eröffneten das Derby schon nach 91 Sekunden mit der Führung. Nach einem grandiosen Aufbaupass netzte Yasin Ehliz unhaltbar für Dennis Endras ein. Augsburg antwortete mit gut vorgetragenen Vorstößen, doch München legte nach kurzen schnellen Pass Stafetten in der fünften Spielminute in Person von Ben Street nach. Im ersten Powerplay hatte der AEV die Gelegenheit, wieder heranzukommen, denn das Penalty Killing der Gastgeber war noch optimierungsfähig in der jungen Saison. Es gelang aber wenig und der erste Münchener Torschütze holte sogar eine Strafe heraus. Red Bull übte nun enormen Druck aus auf das Gehäuse von Dennis Endras, der bislang gut beschäftigt war.

 

Im ersten Powerbreak meinte Ben Street: „We got to stay tight, the first goals were huge.” München blieb weiter brandgefährlich bei seinen Angriffsbemühungen. Adam Payerl hatte bislang die einzige gute Chance für seine Farben, musste nun aber auf die Sünderbank. Und schon wieder klingelte es hinter dem Augsburger Keeper. Es dauerte nur 17 Sekunden, bis die Scheibe erneut im Netz zappelte. Torschütze war Austin Ortega.

 

Augsburg war sichtlich geschockt von diesen drei Gegentoren Zu allem Unmut brach dann auch noch der Schläger von David Warsofsky als letzter Mann, doch die Hausherren konnten kein Kapital draus schlagen. München zeigte ein furioses erstes Drittel, dem Team um Headcoach Don Jackson gelang nahezu alles und hielt die Fuggerstädter weitgehend von ihrer Zone fern. Kurz vor der Sirene verbuchte der AEV eine weitere gute Gelegenheit. München war wie gegen Mannheim extrem effizient in der Chancenverwertung.

 

Payerl: “The game is fast, we had a few breakdowns. We need better sticks to handle the pucks.”

 

Furioser Start durch Ehliz, Hager fälscht genial ab, McKiernan zum Sechsten

 

Im Mittelabschnitt trafen nach wenigen Sekunden David Worsofsky und Maximilian Kastner unglücklich aufeinander, doch die durchaus diskutable Strafe ging an die Gäste, die in dieser numerischen einfachen Unterlegenheit den vierten Gegentreffer hinnehmen mussten. Als Torschützte durfte sich nach 68 Sekunden erneut Yasin Ehliz feiern lassen. Somit wurde den Panthern sofort der Zahn gezogen, um eine schnelle Aufholjagd zu starten. Ihr zweites Powerplay blieb allerdings wirkungslos. Im Gegenzug verpuffte ein 3 auf 1 seitens der Hausherren, weil sie es zu schön zu Ende spielen wollten. Dennis Endras blieb weiterhin im Fokus und hatte alle Hände voll zu tun.

 

Gegen den Distanzschuss von Boyle, der letztlich von Patrick Hager entscheidend abgefälscht wurde, hatte der Augsburger Goalie keine Chance. Wade Bergman fasste im zweiten Powerbreak zusammen: „We need more shots. We are not playing our game, but the door is still open.” Bisher spiegelte auch das Schussverhältnis den Verlauf der Partie gut wider. München ließ einfach nicht locker und Ryan McKiernan machte in der 36. Spielminute das halbe Dutzend voll. Augsburg bekam keinen Zugriff auf die Begegnung und münzte auch sein nächstes Powerplay in keinen Treffer um. Die Gastgeber hatten das Match voll im Griff und Augsburg konnte nicht dagegenhalten.

 

Ehliz: Wir spielen heute schnell nach vorne, sind schlau in der offensiven Zone und bringen viele Schüsse durch. Wir hielten auch viel vom eigenen Tor weg. Wir müssen konstant weiterspielen, gleich auf das Gas drücken, denn Augsburg ist immer für ein paar Tore gut.“

 

Ausgeglichener Schlussabschnitt

 

Im dritten Drittel hütete nun anstelle von Dennis Endras sein Backup Markus Keller das Augsburger Gehäuse, ein nachvollziehbarer Vorgang bei diesem klaren Spielstand, was jedoch nichts mit seiner Leistung zu tun hatte. Der Rückkehrer hielt was zu halten war, seine Vorderleute ließen ihn oft im Stich. Für die Gäste galt es nun im Schlussabschnitt für ein wenig Ergebniskosmetik zu sorgen und mit einem positiven Gefühl vom Eis zu gehen. Augsburg bekam seine Chancen, doch Münchens Verteidigung blockte einiges weg.

 

Sogar in eigener Unterzahl erarbeiteten sich die Gastgeber Gelegenheiten und verbesserten ihre Quote im Penalty Killing heute Abend enorm. Die Red Bulls wollten nun ihrem Goalie Mathias Niederberger den Shutout schenken und taten alles dafür, dass die Null stehen blieb.

 

Schließlich absolvierte Augsburg ein solides letztes Drittel und konnte dies ausgeglichen gestalten. München zeigte eine bärenstarke hochkonzentrierte Leistung und ging als hochverdienter Derbysieger vom Eis.

 

Sacher: „Wir haben das erste Drittel verschlafen. Zu keinem Zeitpunkt haben wir unser Spiel gemacht, unser Forechecking hat nicht geklappt. Wir haben keine Spielzüge von München unterbrochen. Das dritte Tor wurde von unserem Spieler abgefälscht, es waren heute viele Dinge, heute hatten wir kein Glück.”

 

Ortega: “From the start to the very end we played the way we wanted to play. The first five we were flying out here, we had a good feeling today from the beginning. It was just a team winning effort.“

 

EHC Red Bull München - Augsburger Panther 6:0 (3:0|3:0|0:0)

 

Tore:

1:0 |02.| Yasin Ehliz (Ortega, Appendino)

2:0 |05.| Ben Street (Abeltshauser, Eder)

3:0 |14.| Austin Ortega (Blum, DeSousa) PP1

4:0 |22.| Yasin Ehliz (Ortega, DeSousa) PP1

5:0 |31.| Patrick Hager (Boyle, Schütz)

6:0 |36.| Ryan McKiernan (Street, Daubner)

 

1. Drittel Statistik:        14:5 Schüsse, 11:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:4

2. Drittel Statistik:        15:5 Schüsse, 11:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

3. Drittel Statistik:        6:7 Schüsse, 6:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

 

Schiedsrichter: Ansons (LAT / Kopitz (GER)

 

Zuschauer: 3.180

 

Aufstellung:

 

München: Niederberger, Blum, Daubner, Schütz, Hager, Kastner, McKiernan, Redmond, Eder, Street, Tiffels, Boyle, Abeltshauser, Ortega, DeSousa, Ehliz, Appendino, Oswald, Krening, Cimmermann.

 

Augsburg: Endras, Warsofsky, Sacher, Johnson, LeBlanc, Payerl, Bergman, Lamb, Wannström, Broadhurst, Kuffner, Haase, Rogl, Soramies, Stieler, Saponari, Länger, Volek, Clarke.

 

 


 

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