Blick auf die interessantesten Neuzugänge in der PennyDEL - TEIL 2

 

PENNY-DEL (MH) Vor dem Start in die neue DEL Saison 2023-24 werfen wir in zwei Teilen einen kurzen Blick auf die spektakulärsten und wichtigsten Neuzugänge in den jeweiligen Teams. Im zweiten Teil blicken wir auf den Norden mit folgenden Team: Bremerhaven, Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Wolfsburg, Iserlohn und Berlin.

 

FRA RB 2022

( Foto City-press )

 


 

 

Fischtown Punguins

 

Die Fischtown Pinguins Bremerhaven haben für die kommende Spielzeit den Dänen Fleix Maegaard Scheel unter Vertrag genommen. Der Linksschütze zieht nach einer Saison in den Schweizer Bergen an die Nordseeküste. Bereits in jungem Alter spielte der Däne im Ausland und durchlief die U18 und U20 Stufe bei Rögle BK in Schweden. Über die HockeyAllsvenskan Liga lief er 2017 erstmals für Esbjerg Energy und damit für ein dänisches Team auf. 2022 schaffte er im Alter von 29 Jahren den Sprung an die IIHF Weltmeisterschaft. Beim EHC Visp erspielte sich Maegaard Scheel 18 Tore und 37 Assists in 47 Spielen, schied mit dem EHC Visp aber bereits im Playoff Viertelfinale aus. Der Club aus dem Wallis spielt in der zweithöchsten Schweizer Liga. Ob Felix Maegaard Scheel auch in Bremerhaven für 1.1 Punkte pro Spiel sorgen wird, bleibt abzuwarten.

 

 

Ein weiterer Import kommt direkt aus Schweden. In der Defensive verstärkte sich Bremerhaven mit dem Zuzug von Anders Grönlund. Der 34-jährige hat einen Zweijahresvertrag unterschrieben und sorgt mit seiner Statur von 186 cm und 89 kg für viel Wasserverdrängung in der Defensive. Die letzten fünf Jahre bestirtt Grönlund alle in Frölunda und wurde einmal schwedischer Meister. Grönlund ist ein Spätzünder, ist stark in der Offensivzone aber auch solid in der Verteidigung. Um nicht von schnellen Offensivspielern überrumpelt zu werden, sollte Grönlund weiter an seiner Schnelligkeit und Agilität arbeiten. Dies ist ein Punkt, der für ihn auch zum Nachteil werden könnte.

 

 

Düsseldorfer EG

 

In Düsseldorf hoffen sie mit Phil Varone einen Nummer eins Center gefunden zu haben. Varone sammelte wertvolle Erfahrungen sowohl in der Ontario Hockey League (OHL), der American Hockey League (AHL) sowie in der NHL bei den Buffalo Sabres, den Philadelphia Flyers. Darüber hinaus engagierte er sich in der KHL, wo er zuletzt für Spartak Moskau die Schlittschuhe geschnürt hatte. Bern und Lausanne zählten ebenso zu seinen Stationen und er machte beim Spengler Cup sowie in der Champions Hockey League auf sich aufmerksam. Dank seiner ausgewiesenen Schnelligkeit und Torgefährlichkeit erhofft sich die DEG dieselbe Konstanz, die Phil Varone bisher auf dem Eis zeigte.

 

 

Sustr CP

(Foto City-press )


 

 

Kölner Haie

 

Mit Andrej Sustr konnten sich die Haie mit einem echten Kracher an der blauen Linie verstärken. Der 2,02m Hühne kann immerhin 406 NHL Spiele vorweisen, pendelte aber zuletzt mehr zwischen AHL, NHL und KHL umher. Vor allem defensiv wird er mit seiner Reichweite für die die Gegner ein echter Prüfstein werden, wenn gleich er für seine Größe auch sehr gut auf den Beinen unterwegs ist und offensiv einen waffenschinpflichtigen Schuss besitzt. In Köln wird er sicher neben Moritz Müller eine tragende Rolle einnehmen und dort vor allem den offensive Bailen defensiv entlasten.

 

 

Iserlohn Roosters

 

In Iserlohn möchte die Verantwortlichen endlich wieder um die Playoffs mitspielen. Dazu verpflichtete man unter anderem Michael Dal Colle. 2014 galt Dal Colle als einer der großen Hoffnungen des kanadischen Eishockeys und wurde immerhin an fünfter Stelle von den NY Islanders gedraftet. Trotz großer Vorschlusslorbeeren konnte er sich allerdings nie in der NHL durchsetzen. Nach nur 112 Spielen kehrte er 2022 Nordamerika den Rücken und landete in der starken finnischen Liga bei TPS Turku. Nach einer passablen ersten Europa Saison landete er nun bei den Roosters. Der großgewachsene Flügelstürmer hat starke Hände, sieht seine Mitspieler und besitzt einen guten Handgelenkschuss, den er oft in Tore umsetzt.

 

 

Auch in der Defensive konnte aufgerüstet werden. Ben Thomas soll die Hintermannschaft verstärken. Der zwei Wege Verteidiger kann sich ebenfalls gut in die Offensive einschalten, was ihm dank seiner guten skaterischen Fähigkeiten keine Probleme bereitet. Mit 185 cm hat er auch eine gute Größe um vor dem eigenen Kasten aufzuräumen. Mit dem Champions League Titel mit Tampere bringt er ebenfalls eine gewissen Siegermentalität mit in die Kabine, was es in Iserlohn zuletzt eher selten gab.

 

 

Löwen Frankfurt

 

Frankfurt musste nach der erfolgreichen Aufstiegssaison den einen oder andere Abgang verkraften. Bei den Neuzugängen fällt vor allem das Alter auf, bei denen einige schon jenseits der 30 Jahre sind. So auch der Defender Maksim Matushkin. Einen echten Wandervogel habe sie sich da an Land gezogen. In Europa stand er in allen Topligen, teils meherer Jahre auf dem Eis. Schlittschuhtechnisch hervorragend ausgebildet, kann er offensiv wie defensiv glänzen. In der abgelaufenen Saison zählte er zu den wichtigsten Defendern beim CHL Champion aus Tampere.

 

 

Einen weiteren Wandervogel wurde mit Cody Kunyk verpflichtet werden. Der Kanadier spielte unter anderem in verschiedenen Ligen in Nordamerika, Finnland, Dänemark und der KHL. Ungedraftet steht immerhin ein NHL Spiel in seiner Vita. Offensiv war in immer ein zuverlässiger Scorer, der weiß wo das Tor steht aber auch seine Nebenleute einsetzen kann. Zwar misst er nur 180cm, weiß diese dank seiner Muskelmasse hervorragend einzusetzen. Vielleicht kann er so Bokk und Rowney entsprechend entlasten und für zusätzliche Gefahr im Löwen Angriff sorgen.

 

 

Miele CP

 ( Foto City-press )


 

 

Eisbären Berlin

 

Mit Patrice Cormier wechselt ein ausgewiesener Center in die deutsche Hauptstadt. Der in Cap-Pelé geborene Kanadier wurde 2008 an 54. Stelle von den New Jersey Devils gezogen, spielte in der NHL allerdings nie für die roten Teufel, sondern für die Atlanta Trashers und den Winnipeg Jets. Er kam auf insgesamt 49 NHL-Einsätze. Dabei gelangen ihm ein Tor und vier Assists. Besser lief es in der AHL, als er in 413 Spielen 200 Punkte erzielte. 2018 verliess er Nordamerika in Richtung Kasachstan und schloss sich Barys Astana an. In seiner ersten KHL-Saison gelangen ihm gleich 44 Punkte in 67 Spielen. Sofort wurde er von Ak Bars Kazan für zwei Jahre unter Vertrag genommen und erreichte ebenfalls zweimal die KHL-Playoffs. Die letzten zwei Jahre ging es zu Avtomobilist Yekarerinburg. In der russischen Industrie- und Universitätsstadt verpasste er einmal die Playoffs und scheiterte vergangene Saison im Conference Viertelfinale mit 3:4 in der Serie gegen Metallurg Magnitogorsk. Mit Patrice Cormier bekommen die Eisbären Berlin einen starken Center, der für viele Punkte aber auch für viele Strafen sorgen wird. Nicht ohen Grund war er 2021 und 2022 der meist bestrafte Spieler in der KHL.

 

 

Von den Löwen Frankfurt wechselt Jake Hildebrand an die Spree. Der 30-jährige Torhüter stand die letzten zwei Jahre in Frankfurt zwischen den Pfosten und feierte mit den Löwen den Aufstieg in die PENNY-DEL. Auch eine Liga höher zeichnete sich Hildebrand mit guten Fangwerten (91.2 Prozent) in der Regular Season aus. Bevor seine Reise nach Deutschland begann stand Hildebrand vier Jahre lang in der NCAA, also im US-amerikanischen College Hockey, auf dem Eis. Es reichte ihm danach zwar für wenige Spiele in der AHL bei den Rockford IceHogs. Etablieren konnte er sich dort allerdings nicht und stand schliesslich mehrheitlich in der ECHL unter Vertrag. Ob er sich bei den Eisbären Berlin behaupten kann, bleibt abzuwarten. Die Hoffnung hat man in Berlin, zumal mit Nikita Quapp und Jonas Stettmer zwei sehr junge Torhüter daneben stehen, die ebenfalls um den Nummer eins Platz kämpfen werden. Bei Quapp stehen die Chancen etwas besser als bei Stettmer, doch auch er muss sich zuerst über eine längere Zeit in der Liga behaupten können. Über die Torhüter möchten die Eisbären Belin wieder in die Playoffs zurück.

 

 

Grizzlys Wolfsburg

 

Die Grizzlies verzeichnetet immerhin elf Neuzugänge. Der wohl größte Name dürfte dabei Andy Miele sein. Ein Name der international nicht unbekannt ist. Etliche Jahre vesuchte er sich in die NHL zu spielen. Immer wieder tauchte sein Name auch im Trikot des Team USA auf. Olympia, WM, Deutschland Cup stehen in seiner Vita. In der AHL war er einige Jahre ein teils sehr guter Scorer. Auf Grund seiner geringen Größe gilt Miele eher als Spielmacher, der sich aber nicht scheut auch mal vors Tor in die härtere Zone zu gehen. Eine gewissen Giftigkeit prägt sein Spiel, was auch ein Blick auf die Strafminuten zeigt. In Europa zeigte er sein Können in der SHL, KHL und NL. In seiner ersten Europa Saison heimste er den Titel in der SHL mit den Vaxjö Lakers ein. Übrigens in einem Team mit NHL Star Elias Pettersson und dem deutschen Dominik Bokk. Hier habren die Grizzlies definitiv einen Nummer eins Center an Land gezogen.

 

 

Ob Matt White sein Partner auf dem Flügel wird, muss man sehen. Dennoch ist White eine weitere starke Verpflichtung. Matt gehörte in DEL immer zu den besten Scorern. 250 Spiele und 240 Punkte, also fast ein Punkt pro Spiel kann White auf der Haben-Seite in der DEL verzeichnen. Zwei Titel sammelte er mit den Eisbären Berlin und trotz seiner 34 Jahren zählt er noch nicht zum alten Eisen. Der kompakte Stürmer weiß wo das Tor steht und könnte mit Miele eines der gefährlichsten Duos der Liga bilden.

 

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 


PENNY-DEL Grillmeisterschaft 2023 – Eisbären entscheiden das Duell auf Augenhöhe gegen die Tigers knapp für sich

 

PENNY-DEL (Köln/HG) In der letzten Ausgabe der diesjährigen Grill-Meisterschaft kam es zum Duell zwischen den Straubing Tigers und den Eisbären Berlin. Für die Tigers starteten Goalie Florian Bugl und Defender Benedikt Kohl und die Eisbären schickten Marco Nowak sowie Jonas Stettmer nach Köln. In diesem abschließenden Duell musste letztlich auch die Entscheidung über den neuen Champion der PENNY Grill-Meisterschaft 2023 fallen.

 

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(Fotoquelle City-Press)

 


Als Vorspeise sollten sogenannte Poppers bzw. gefüllte Paprika kredenzt werden. Paprikas auf dem Grill lassen sich laut Meta Hiltebrand super leicht zubereiten und jedem schmeckt das ohnehin. Benedikt Kohl überließ den kulinarischen Start seinem Buddy Flo Bugl, denn er wollte noch etwas Small Talk betreiben; soviel zur Aufgabenverteilung. Flo Bugl steht gerne hinter dem Grill und sammelte sogar kürzlich wertvolle Erfahrungen, als er gefüllte Paprika in der Familie zaubern sollte. Leider misslang ihm dies etwas. Nichtsdestotrotz lag seine Messlatte für diese Grillmeisterschaft darin, den Briten Gordon Ramsay glücklich zu machen, laut Meta der härteste TV-Koch auf der ganzen Welt.

 

Bei der Vorspeise kam es entscheidend darauf an, die richtige Dosierung bei der Würzung zu finden, um die gewünschte Geschmacksexplosion zu erreichen. Für diesen Zweck hatte Benedikt Kohl sein eigenes Gewürz mit dabei. Ob dieser Schachzug nicht mal nach hinten losging?

 

Meta Hiltebrand sprach dem Eisbär Jonas Stettmer ein dickes Probierlob für die rohe Masse aus. Nur bei der Identifizierung der Kräuter wie Petersilie oder Basilikum gab es noch Nachholbedarf bei den Berlinern. Benedikt Kohl erinnerte sich wieder an seine Kindheit, als Feuer und Sauerstoff oft die besten Freunde waren. Diesen Effekt wollte er tunlichst vermeiden. Das Berliner Duo wollte seine kreative Ader ausleben und was ganz Eigenes austesten, was aber mächtig in die Hose ging und unter dem Grilltisch schnell verschwand.  

 

Bei der Verkostung durch die Jury schmeckte man das zusätzliche Tigers Gewürz trefflich heraus. Die Juroren vergaben für die Straubinger gute 23 Punkte und Flo Bugl war sich sicher, der Gordon Ramsay hätte wohl nicht so eine gute Wertung vorgenommen; er selbst war jedoch mit seiner Leistung zufrieden. Die Eisbären heimsten 22 Punkte ein, was an der fehlenden Nuance der Würzung lag.

 

Als Hauptgang stand dieses Mal laut Meta Hiltebrand eine echte Challenge auf dem Programm, nämlich ein Schweinefilet im Blätterteigmantel. Meta erlitt kurz einen kulinarischen Schock, als die Eisbären das Fleisch direkt vom Teller auf den Grill platzierten, ein absolutes No Go! Benedikt Kohl wollte seinem Filet noch eine kleine Massage gönnen und Meta erhoffte sich nur was Gutes mit dem leckeren Stück Fleisch. Insbesondere sollte darauf geachtet werden, dass das Einrollen des Filets in den Blätterteig sehr straff erfolgen muss, damit wenig Lufthohlräume entstehen, die wiederum die Garung beeinträchtigen.

 

Die Tigers wollten on top noch mit diversen kleinen bunten Salaten punkten, u.a. wurde eine Wassermelone verarbeitet, was auch vom Jonas löblich hervorgehoben wurde. Die Bekanntschaft von Teig mit dem Gitter sollte aber sensibel betrachtet werden. Hier hatten wohl die Tigers einen technischen Fehler begangen. Dies konnte nur noch mit der idealen Kerntemperatur für das Schweinefilet kompensiert werden, die laut Meta Hiltebrand zwischen 62 und 65 Grad liegt. Dabei musste der Messstab aber auch korrekt verwendet werden.

 

Vor der Bewertung durfte natürlich nicht der Vino fehlen, getreu dem Motto von Aleksander Polaczek „Wein zum Schwein“. Auch wenn nicht jedes Beilage Special laut Meta ein wirkliches Special darstellt, sammelten die Tigers von der Jury 24 Punkte ein. Nun musste Berlin aufholen, was ihnen auch gelang mit ihrer hervorragenden Zubereitung: mit 28 Punkten, die Höchstpunktzahl kam von TV-Moderatorin Jana Wosnitza, holten sie den knappen Rückstand locker auf und zogen an den Straubingern noch vorbei mit insgesamt 50 Punkten und behaupteten in der Abschlusstabelle einen starken zweiten Platz.

Straubings Duo kam punktgleich mit Nürnberg auf einen schmackhaften dritten Rang: zwei Raubkatzen teilen sich somit diesen Bronzeplatz.

 

Laut der Schweizer TV-Köchin Meta Hiltebrand hätte dieses heiße Duell am Grill durchaus remis enden können, es war ein Wettkampf auf Augenhöhe und nur die Kleinigkeiten entschieden am Ende über Sieger und Verlierer ganz genauso wie auf dem Eis dies oft der Fall ist.

 

 

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

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Blick auf die interessantesten Neuzugänge in der PennyDEL - TEIL 1

 

PENNY-DEL (MH) Vor dem Start in die neue DEL Saison 2023-24 werfen wir in zwei Teilen einen kurzen Blick auf die spektakulärsten und wichtigsten Neuzugänge in den jeweiligen Teams. Wir starten im Süden mit den Teams aus Ingolstadt, Mannheim, Straubing, Nürnberg, Schwenningen, Augsburg und München.

 

 

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( Foto imago )

 


 

 

ERC Ingolstadt

 

Einer der ausländischen Neuverpflichtungen des ERC Ingolstadt ist Andrew Rowe. Der 35-jährige US-Amerikaner bestritt die letzten vier Saisons mit den SC Rapperswil-Jona Lakers und war massgeblich am guten Abschneiden der letzten Jahre verantwortlich. Rowe war einer, der den Weg übers Universitätseishockey in den USA zum Profihockey wagte. Im Alter von 22 Jahren lief er erstmals für die Adirondach Phantoms in der AHL auf. 2017 im Alter von 29 Jahren wagte er den ersten Schritt nach Europa, spielte zwei Jahre bei Mora IK in der schwedischen Liga. In den ersten drei Jahren bei den SC Rapperswil-Jona Lakers trug er das "C" auf der Brust und wurde von Beginn an zu einem Schlüsselspieler. Einerseits hat er eine gute Übersicht mit einem guten Auge für den perfekten Pass und andererseits kann er auch selber scoren. Für den ERC Ingolstadt wird er ein Gewinn sein.

 

 

Eine weitere Verstärkung meldete der ERC Ingolstadt mit dem finnischen Zuzug in der Person von Patrik Virta. Der 27-jährige, der als Center oder Flügel eingesetzt werden kann, befindet sich im besten Eishockeyalter und möchte nach vier Jahren in Tampere mit zwei finnischen Meistertiteln und einem CHL-Titel eine neue Herausforderung annehmen. Virta durchlief sämtliche Juniorenstufen bei HPK Hämeenlinna, erhielt bei der U20 sämtliche Auszeichnungen und wechselte noch vor dem Sprung in die Liiga zu Konkurrent TPS Turku, wo er drei Jahre lang spielte. 2018 folgte der Wechsel in die Slowakei zum HC Slovan Bratislava. Der Club spielte damals noch in der KHL. Nach 21 Spielen kam es zum Wechsel zu Örebro HK, wo er die Saison mit zwei Playoff-Einsätzen beendete. Seit 2019 war er im Kader von Tappara Tampere unter Trainer Jussi Tapola. Virta hat beim ERC Ingolstadt einen Einjahresvertrag unterschrieben und wird den Panthern mit seiner Erfahrung aus den letzten Jahren eine wichtige Stütze sein.

 

 

Adler Mannheim

 

Bei den Adlern aus Mannheim gab es zur neuen Saison einen großen Umbruch. Bei den Neuzugängen stechen Tom Kühnhackl und Linden Vey heraus. Mit Vey kommt ein Spieler, der mit 32 auf einige Stationen zurückblicken kann. Immerhin sechs Jahren war er in verschiedenen NHL Organisationen tätig, schaffte aber nie den Sprung zum Stammspieler und das trotz guter Zahlen in der AHL und seiner ersten vollen NHL Saison in Vancouver. In Europa spielte er kurz in der Schweiz und mehrere Jahre in der KHL, wo er immerhin 232 Punkte in 298 Spielen sammelte. Sowohl in der Schweiz als auch in der KHL konnte er bisher Meisterschaften feiern, aber sein wohl größter Erfolg dürfte die Bronze Medaille bei den Olympischen Spielen 2018 gewesen sein. Mit dem immerhin 189cm großen Vey hofft man in Mannheim, einen Nummer eins Center gefunden zu haben, der seine Flügelstürmer entsprechend einsetzen kann.

 

 

Einer dieser Flügelstürmer ist Tom Kühnhackl. Nach der fast schon vergessenen 20 Spiele Sperre in der OHL 2011/12, startete Tom in Nordamerika durch. Nachdem er sich in die NHL gekämpft hatte und dort in der hinteren sechs sich mehr oder weniger etablierte, feierte er zwei Stanley Cup Siege mit den Pittsburgh Penguins 2016 und 2017. Nach etwas schwierigen Jahren bei den New York Islanders, entschied er sich mit 29 Jahren Nordamerika den Rücken zu kehren und nach Schweden zu wechseln. Dort konnte er im letzten Jahr die Vizemeisterschaft verbuchen, als sein Team Skelleftea im Finale gegen Tobias Rieder’s Växjö verlor. Mit Kühnhackl bekommen die Adler einen zuverlässigen Arbeiter, der sich für nichts zu schade ist und der in der DEL auch zu mehr Scoring finden sollte.

 

Kühnhackl CP

( Foto City-press )


 

 

Nürnberg Ice Tigers

 

In Nürnberg gab es die wohl üblichen Wechsel, die ein Club verkraften muss, wenn größere Vereine rufen. Der größte Schuh drückte in der Defensive. Hier kassierte man immerhin 186 Gegentreffer. Mit dem erfahrenen Ludwig Byström holten sich die Ice Tigers einen Spieler, der in allen Situationen eingesetzt werden kann. Trotz seiner erst 29 Jahren kann er schon viel Erfahrung vorweisen und spielte sowohl in Skandinavien, als auch in Nordamerika. Immerhin wurde er im NHL Draft 2012 in der zweiten Runde ausgewählt, was eine gewisse Qualität vermuten lässt. Vor allem im Positionsspiel und seiner konstanten Spielweise weis er zu überzeugen, kann im Fall der Fälle aber auch hart spielen.

 

 

Einen weiteren sehr erfahrenen Spieler konnte mit Constantin Braun verpflichtet werden. Auch er soll eher die jungen Spieler führen. Braun überzeugt seit etlichen Jahren mit konstanten Leistungen in der Liga, aber vor allem ist es ein Spieler mit Führungsfähigkeiten. Ein Mann für die Kabine, einem dem vor allem die jüngeren Zuhören. Immerhin konnte er fünf DEL Titel sammeln, aber verkraftete auch einige private Rückschläge bravourös und gilt als echte Type. Mit diesen beiden Verteidigern sollten die Tigers defensiv wesentlich stabiler sein.

 

 

Straubing Tigers

 

Die Straubing Tigers zogen im Juli durch eine spektakuläre Neuverpflichtung die Aufmerksamkeit aller Hockey Medien auf sich. Mit Justin Braun lotsten die Niederbayern den 36-jährigen rechtsschießenden Defender aus der NHL in die Gäubodenstadt. Dank seiner bemerkenswerten Expertise mit 961 NHL-Partien im Gepäck wird der Hüne mit Gardemaßen die Verteidigung der Straubinger definitiv stabilisieren.  Zuletzt lief Justin Braun in 51 Partien für die Philadelphia Flyers auf und entschied sich nun, seine Karriere in Europa ausklingen zu lassen. Justin Braun ist zwar nicht der geborene Goalgetter, aber er glänzt durch zielführende und kreative Pässe für seine Mitspieler, die durch seine Übersicht profitieren.

 

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(Foto: Dunja Dietrich)

 

Augsburger Panther

 

Bei den Augsburger Panthern wird ein sehr interessanter Neuzugang mit einer ganz speziellen Vita vermeldet. Es handelt sich hierbei um den variabel einsetzbaren Luke Esposito, den Neffen der berühmten NHL-Legende Mark Messier. Esposito soll ein wesentlicher Baustein der Augsburger Offensive in der kommenden Spielzeit 2023/24 werden. Luke Esposito agierte die letzten fünf Jahre ohne Unterbrechung bei den Bakersfield Condors in der American Hockey League (AHL). Dank seiner bereits wertvollen Erfahrung in der NCAA (National Collegiate Athletic Association) wird ihm die Umstellung auf die größeren Eisflächen in Deutschland kaum Probleme bereiten. Seinem bewährten energetischen und physischen Spielstil kommt dies sehr zugute.

 

 

Die zweite wichtige Neuerung der Panthers betrifft die des Headcoaches. Nach den vergangenen enttäuschenden Erfahrungen mit den Headcoaches setzten die Augsburger Panther nun auf eine Ikone des deutschen Eishockeysports, den renommierten Christof Kreutzer. Kreutzer ist ein ausgewiesener Kenner der PENNY DEL und agierte zuvor bei den Wild Wings in Schwenningen und rekrutierte während der Saison 2022/23 keinen Geringeren als Harold Kreis zu seinem Nachfolger. Als aktiver Spieler machte er sich einen Namen mit fünf Meistertiteln bei der DEG. Darüber hinaus sammelte Kreutzer weitere Trainerexpertise beim EC Bad Nauheim. In der Fuggerstadt übernimmt Christof Kreutzer die Stelle des Trainers als auch die Funktion des sportlichen Leiters. Es war ein schwieriger Spagat, weil die komplette Planung bereits auf die DEL2 ausgerichtet war und erst auf dem letzten Drücker die Weichen gestellt wurden.

 

 


 

 

EHC Red Bull München

 

In München gabe es nur wenige Neurungen im Kader. Sechs Abgängen stehen sieben Neuzugängen gegenüber. Einer von diesen ist Adam Almquist. Der 32 jährige ehemalige Siebtrunden Draft von 2009 hat mittlerweile 14 Saisons als Profi auf dem Buckel. Immense Erfahrungen konnte er hierbei sammeln. Sämtliche Top Ligen in Nordamerika und Europa lagen auf seinem bisherigen Weg. Drei Meisterschaften und einige Auszeichnungen stehen ebenfalls in seiner Vita. Auch wenn seine Produkton von der blauen Linie etwas nach ließ in den letzten Jahren, wird er in München definitiv eine Verstärkung sein. Gute Pässe, ein Gespür für die richtige Entscheidung zeichnen ihn ebenso aus wie solide Defensivarbeit. Ein gewisses Restrisiko auf Grund seines Alters besteht natürlich.

 

 

Das gleiche Risiko besteht beim Neuzugang aus Mannheim Markus Eisenschmid. Als Eisenschmid vor einigen Jahren aus Nordamerika zurück kam und bei den Adler Mannheim starke Leistungen zeigte, galt der Schussgewaltige Stürmer als aussichtreicher Kandidat für die NHL. Eine Verletzung an der Schulter bremste diese Hoffnunge jäh aus. Seitdem fand er nie wieder zu seiner alten Stärke zurück. Mit Mannheim feierte er 2019 die Meisterschaft. Schnelligkeit und ein ausgezeichneter Direktschuss sind seine wohl größten Stärken. Einen gewissen Grit bringt er auch mit ins Spiel und schafft es so immer wieder seine Gegenspieler zu nerven. In seiner letzten Saison zeigte er wieder gewissen Tendenzen zu alter Stärke zu finden und war insbesondere wieder im Powerplay erfolgreicher. Ein wichtiger Faktor für München, vor allem in den Playoffs.

 

Almqvist CP

 ( Foto City-press )

 

Schwenningener Wild Wings

 

Jahr für Jahr versuchen die Wild Wings in die Playoffs zu gelangen. Die Kader sehen immer vielversprechend aus, doch am Ende steht der Verein mit leeren Händen da und wieder wird ein Umbruch eingeleitet. So auch dieses Mal. Vielversprechend sehen die Neuzugänge wieder aus. Da wäre zum einen Zach Senyshyn. Der physisch starke Außenstürmer, der immerhin an Platz 15 im Draft 2015 ausgewählt wurde, verfügt über gute offensive Fähigkeiten, Kreativität und ist läuferisch stark. Leider konnte er diese Vorschlusslorbeeren nie wirklich im Profibereich aufs Eis bringen. Bei seinem Draft Team den Boston Bruins war es wahrliche schwer in ein starkes Team zu gelangen, aber auch in der Ottawa Organisation schaffte er es nicht. So blieb es bei nur 16 NHL Partien. Mit 26 Jahren brach er nun das Kapitel Nordamerika ab und landet in Schwenningen bei seiner ersten Station in Europa. Ob er vielleicht die Entdeckung der Saison sein kann, bleibt abzuwarten aber das Potential ist da.

 

 

Auf der Centerposition kommt mir Kyle Patzer ebenfalls ein nicht uninteressanter Spieler. Die letzten vier Jahre war er in der finnischen Liga ein zuverlässiger Scorer, wohlgemerkt in einer stark defensiv orientierten Liga. Zubvor versuchte er sich etliche Jahre in die NHL zu befördern, nachdem er 2013 in der vierten Runde gedraftet wurde. Nachdem es in der AHL kaum funktionierte konnte er sich immerhin in der ECHL im Profibereich durchsetzen, bevor er den Kontinent wechselte. Zwei Titel konnte er in seiner Karriere feiern. Im Juniorenbereich den OHL Titel und 2021-22 den Titel in der finnischen Liga mit Tampere. Vielleicht wird der spielstarke Center genau das Bindeglied zu Senyshyn, um somit auch die Spink Brüder offensiv zu unterstützen.

 

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 


 

Zwei Testspielsiege der Kölner Haie am Wochenende

 

PENNY-DEL (Köln/UG) Die Kölner Haie feierten zwei Siege am test Spiel Wochenende. Das Schweizer Team vom SC Bern sowie der Liga Konkurrent Frankfurter Löwen konnten in intensiven Spielen besiegt werden.

 

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 Foto: Manuel Giesen (Köln)


Die Haie trafen am 25. August auf den Schweizer Erstligisten SC Bern. Von Beginn an entwickelte sich ein sehr gutes und intensives Testspiel. Die ersten Minuten gingen an die Schweizer. im Laufe des ersten Drittels erspiuelten sich die Haie einige gute Chancen. Torlos ging es in die erste Drittelpause.

 

Die Haie nahmen den Schwung des ersten Drittels mit und konnten sich mehrfach im Berner Drittel festspielen. Dennoch gingen die Schweizer in der 27. Minute durch Scherwey in Führung. Nur zwei Minuten später konnten die Haie jedoch prompt durch Andreas Thuresson in doppelter Überzahl ausgleichen. Da der SC Bern nochmals im zweite Drittel traf, nahmen sie eine 2:1 Führung mit ins Schlussdrittel. 

 

Die Führung der Schweizer glichen die Haie durch van Calster in der 46. Minute aus. 30 Sekunden später erzielte Bailen die erste Kölner Führung. Dies konnte Justin Schütz in der 52. Minute in Unterzahl <uf 4:2 erhöhen. Dank einer starken Defensivleistung konnten die Haie das Ergebnis bis zum Ende halten.

 

Tore: Kölner EC - SC Bern 4:2 (0:0|1:2|3:0)

 

0:1 27. Scherwey (Vermin)

1:1 29. Thuresson (Grenier|Kammerer)

1:2 35. Vermin

2:2 46. van Calster (Austin|Schütz)

3:2 46. Bailen (Kammerer)

4:2 52. Schütz (van Calster|Dietz)

 

 

Am Sonntag, den 27. August trafen die Haie im Liga internen Testspiel auf die Frankfurter Löwen. Auch dabei entwickelte sich ein intensives Testspiel. Beide Teams nutzten den Testspielcharakter. Bereits nach 13 Minutendurften die Haie jubeln. Justin Schütz erzielte nach einem Pass von Moritz Müller das 1:0. Dabei blieb es bis zum Drittelende.

 

Die Gäste zeigten sich unbeeindruckt und schlugen im mittleren Drittel mit zwei schnellen Toren zurück. In der 29. Minute fiel zunächst der Ausgleich durch Schweiger und in dieser Minute auch noch die Führung für die Frankfurter durch Cramarossa. Bis zum Ende des Drittels blieb es bei diesem Spielstand.

 

Im Schlussdrittel sollten dann die meisten Tore fallen. Zunächst glichen die Haie im Powerplay durch Carter Proft in der 47. Minute aus. Drei Minuten später nutzte Jason Bast eine starke Vorarbeit von MacLeod zur 3:2 Führung. Auch diese Führung währte nicht lange. Die Frankfurter konnten eine Minute später durch Brace das 3:3 erzielen. Damit war noch nicht Schluss in diesem Spiel. In der letzten Minute konnte Carter Proft im Nachschuss noch das 4:3 für die Haie erzielen. 

 

Tore: Kölner EC - Frankfurter Löwen 4:3 (1:0|0:2|3:1)

 

1:0 13. Schütz (Müller)

1:1 29. Schweiger (Kunyk)

1:2 29. Cramarossa (Niehus)

2:2 47. Proft (Bailen)

3:2 50. Bast (MacLeod)

3:3 51. Brace (Cramarossa)

4:3 60. Proft (Sennhenn)

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



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Keine Erfolge für die beiden Red Bull Teams beim Salute 2023

Red Bulls Salute (Zell am See / CD) Das Finale beim Red Bulls Salute 2023 in Zell am See fand zwischen dem zweifachen Gewinner aus München und dem skandinavischen Vertreter IFK Helsinki statt. Der 7-fache finnische Meister nahm nach 2019 zum zweiten Mal an dem Turnier statt.

 

 

EOL 8008

 

(Foto: Marija Diepold)


 

Mit viel Körpereinsatz

 

Von Beginn an wurde mit viel Körpereinsatz auf beiden Seiten agiert, es krachten häufig Spieler in die Flex-Banden, zur Freude der Fans in der gut gefüllten Arena. Man schenkte sich nichts und spielte aggressiv und temporeich. Im Red Bulls Tor stand Daniel Allavena, der einen sicheren Eindruck bot. Kastner hatte kurz vor der Drittelpause die größte Chance bei einem Alleingang, scheiterte aber und ging es torlos in die Pause.

 

Zwei Tore in nur 60 Sekunden

 

Der Mittelabschnitt hatte eine Steigerung zu bieten, es gab in einem sehr amüsanten Finale gute Torraumszenen auf beiden Seiten. Zu Beginn des Drittels konnte sich Allavena einige Male hervorragend auszeichnen und es half auch der Pfosten. Dann gab es in der 28./29. Spielminute einen Doppelschlag. Den Anfang machte ein Debütant von der Red Bull Akademie Stan Fischer. Kurz darauf konnte Helsinki ausgleichen. Im Powerplay konnten die Finnen dann die 2:1 (38.) Führung erzielen.

 

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HC Fribourg-Gottéron siegt beim Südtirol Summer Classic - Straubing Tigers auf Platz zwei

 

PENNY-DEL (Bozen/MA) Der Einladung vom HC Bozen zum Südtirol Summer Classic sind dieses Jahr die Straubing Tigers, Slovan Bratislava und Fribourg-Gottéron gefolgt. Die Tigers setzen sich bereits am Freitag gegen den Gastgeber knapp mit 0:2 durch und die Schweizer beeindruckten mit einem 9:1 Sieg gegen die Slowaken ihre mitgereisten Fans. Somit begegneten sich im Spiel um Platz drei heute Nachmittag der HC Bozen und Slovan Bratislava. Die Hausherren konnten sich nach Penaltyschiessen mit 4:3 durchsetzen. Den Turniersieg sicherte sich das favorisierte Fribourg in einem spannenden Finale gegen die Straubing Tigers.

 

(Foto: Vanna Antonello) Nur ein Tor durch J.C. Lipon reichte nicht für die Tigers gegen Fribourg

 


 

 

Die Halbfinals

Am Freitag eröffneten die Gastgeber aus Bozen und die Straubing Tigers das Summer Classic. Dabei trafen sich einige alte Bekannte wieder. An der Bande bei den Südtirolern steht Nikals Sundblad, den man aus der Schwenninger Zeit in der DEL noch kennt und für Coach Tom Pokel von den Straubing Tigers war es ein Wiedersehen mit dem Klub, mit dem er 2014 den Meistertitel in der EBEL gewinnen konnte. Straubing ging zwar mit einer Führung durch Fonsted in die Kabine, die besseren Chancen allerdings gab es auf Seiten der Foxes. Das zweite Drittel konnten die Niederbayern offener gestalten und kamen zu mehr Möglichkeiten. Wieder waren es nur Sekunden vor der Sirene, als die Tigers ihren zweiten Treffer durch Scott erzielten.

Im Schlussabschnitt legten die Tigers eine beherzte Defensivarbeit aufs Parkett. Am Ende stand die Null bei Bozen und Hunter Miska konnte seinen ersten Shutout feiern. Damit stand Straubing im Finale und Bozen musste sich zum ersten mal bei ihrem eigenen Turnier mit dem Spiel um Platz drei begnügen. Am Samstag Nachmittag duellierten sich Slovan Bratislava mit Fribourg-Gottéron. Duellieren in dem Sinne, dass die Schweizer deutlich den Ton angaben. In jedem Drittel hatte Slovan das Nachsehen. Reihenweise trafen die Stürmer aus Fribourg fast nach belieben. Für Bratislava war es hintenraus auch ein Kraftakt, was die deutlcihe 1:9 Niederlage etwas erklären kann. 



Spiel um Platz drei

Das Spiel um den dritten Platz beim Summer Classic war bis zur letzten Sekunde spannende. Bozen konnte zweimal eine Führung von Bratislava ausgleichen. Zuerst gingen die Gäste durch Brown und Torok mit zwei Toren in Führung. Bozen wagte im Mittelabschnitt mehr in der Offensive und wurde durch die Treffer von Vandane und Brunner dafür belohnt.

Slovan ging im letzten Abschnitt fünf Minuten vor dem Ende wieder in Fürhung. Da wurde Coach Sundblad in der letzten Minute gezwungen, seinen Torhüter für einen weiteren Feldspieler zu opfern. Elf Sekunden vor der Sirene konnte Halmo zum 3:3 ausgleichen. Ohne eine weitere Verlängerung, ging man gleich zum Penaltyschießen über. Hier behielt Bozen durch den entscheidenden Treffer von Lucas Lessio die Oberhand. 

 

 

Finale

Für die Straubing Tigers war Fribourg-Gottéron ein ähnlicher Hochkaräter, wie eine Woche zuvor im Gäubodenvolksfest-Cup mit dem HC Lugano, denen man sich am Ende mit 5:7 geschlagen gebe musste. Die Schweizer schafften es, in Abschnitt eins das Spiel etwas mehr an sich zu reißen. Die Führung durch Dominik Binias im Powerplay, konnte J.C. Lipon nur 62 Sekunden später ausgleichen. Im Mittelabschnitt präsentierten sich die Niederbayern mutiger und spielfreudiger.

Dabei gab es durchaus gute Möglichkeiten zur Führung. Die fiel dann nach Mitte des Spiels auf der anderen Seite. Samuel Walser stand vor dem Tor genau richtig und konnte Florian Bugl überwinden. Im letzten Abschnitt sollten keine Tore mehr Fallen. Zwar versuchten es die Tigers mit der Brechstange, doch der HC Fribourg brachte den Sieg mit viel Mühe über die Zeit. Somit ging der Pokal des Turniersiegers dieses Jahr an die Schweizer aus Fribourg-Gottéron. 

 

 

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 


 

 

 

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Red Bulls Salute 2023 - Rote Bullen aus München ziehen ins Finale ein

 

Red Bulls Salute 2023 (Zell am See/CD) In der zweiten Begegnung am Abend in der KE KELIT Arena zu Zell am See trafen die Red Bulls aus München auf den Turniersieger aus dem Jahr 2006 die schweizer Eidgenossen ZSC Lions, die bereits zum viertel Mal am Red Bulls Salute teilnehmen.

 

 

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(Foto: Marija Diepold)

 


Ein effektiver Nadelstich von München

 

Die Münchner waren im Anfangsdrittel weitgehend mit der Defensive beschäftigt, hatten nach wenigen Minuten bei einem Pfostentreffer der Schweizer Glück und konnten eine der wenigen Chancen (14.) durch DeSousa zur knappen Führung nutzen und damit die ersten zwanzig Minuten effektiv gestalten.

 

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PENNY-DEL Grillmeisterschaft 2023 – Düsseldorfer Grill Expertise triumphiert gegen Bremerhavener Jugend

 

PENNY-DEL (Köln/HG) In der sechsten Grill-Meisterschaftsausgabe kam es zum Duell von Düsseldorf und Bremerhaven. Für die DEG wurden Torsten Ankert und Oliver Mebus rekrutiert, während die Fischtown Pinguins Nino Kinder und Marat Kaidarov nach Köln entsandten.

 

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(Fotoquelle City-Press)

 


Als Hauptgang sollte Kokos-Fisch vom Grill serviert werden. Hatten hier etwa die Jungs aus dem hohen Norden einen kleinen Vorteil wegen dieses Gerichts? Die Schweizer TV-Köchin Meta Hiltebrand war sich ziemlich sicher, dass die Zubereitung kein Problem darstellen sollte. Meta gab dann auch gleich mal dem 2,07 m großen Hünen Oliver Mebus von der DEG einen wertvollen Tipp beim Schneiden, damit er sich seine Schulter für die bevorstehenden harten Matches schonen könne.

 

Die Bremerhavener Jungs setzten auf ihre kulinarische Erfahrung durch Playstation und konnten beim Lieferservice punkten. Allerdings agierten sie im Vergleich zum emsigen Rhein-Duo überwiegend im Slow Motion Style, während beim Referee schon das Wasser im Mund zusammenlief.  Marat Kaidarov gab zu, dass er sich mit dem Multitasking Prinzip noch nicht so sehr angefreundet hat.

 

Moderatorin Jana Wosnitza ging schweren Herzens als eingefleischte Kölnerin zu den Düsseldorfer Jungs rüber, weil sie ja wusste, dass die beiden Protagonisten bereits teilnahmen und somit die Messlatte bei ihnen sehr hoch lag. Mit einem kleinen Gläschen Rum probierte das Duett wohl die Jury dezent zu bestechen, die jedoch nicht nein sagte zu dem leckeren Durstlöscher. Die DEG kam ohnehin zügig voran bei der Zubereitung und wollte die Wartezeit sinnvoll mit etwas Alkohol überbrücken. Torsten Ankert hatte sogar Muße, den Arbeitsplatz in aller Ruhe zu säubern, Chapeau! Trotzdem kam der Mutterinstinkt von Meta zum richtigen Zeitpunkt durch und half auch dem souverän wirkenden Düsseldorfer Duo.

 

Oliver Mebus erkannte das No Go, die Meta während der Verkostung zu stören; diesen Fauxpas würde er definitiv nicht mehr machen. Nun war die Jury gefragt: Oliver und Torsten verdienten sich gute 23 Punkte, bei ihnen wurde die mangelnde Würze leicht kritisiert. Bremerhaven ergatterte hingegen lediglich 18 Zähler und demzufolge lag die DEG wegen ihrer Expertise klar in Front nach der Hauptspeise.

 

Als Nachspeise stand dieses Mal eine Süße Pizza auf der kulinarischen Agenda. Die leicht deftige Note kam mit dem Ziegenkäse und laut Meta Hiltebrand durfte bei der späteren Verkostung auf keinen Fall der Vino fehlen. Außerdem sollten Trauben und Schmand geschickt integriert werden. Erste wertschätzende Hilfestellung war die Info von Meta, den Blätterteig niemals zu früh aus dem Kühlschrank zu holen wegen seiner idealen Verarbeitung.

 

Jetzt wollte auch das junge Bremerhavener Duo getreu dem Motto „mit Lieben kochen“ die Jury galant auf ihre Seite ziehen und probierte aus dem Teig eine Herzform zu kreieren, nur für die Moderatorin Jana. Klar lag der Hintergedanke hier an einer guten Bewertung, das konnte nicht verhehlt werden.

 

Auch die Reste des Blätterteigs konnten jederzeit für weitere Leckereien verwertet werden. Jana wollte aus Nino und Marat herauskitzeln, wie die Entscheidungen auf dem Eis getroffen werden: mehr mit dem Kopf oder mit dem Herzen? Nun grübelte Marat Kaidarov sogar über eine spätere Karriere als Moderator nach, inspiriert vom heutigen Ambiente hinter dem Grill.

 

Meta Hiltebrand hatte noch einen tollen Tipp auf Lager: stets gut darauf achten, dass das Backpapier nicht anbrennt, was durchaus passieren könne. Bräunen dürfe es problemlos. Torsten und Oliver ergänzten ihr Gericht noch mit zusätzlichen Häppchen a la Dürüm oder Calzone, worüber sich Aleksander Polaczek sicher diebisch gefreut hat bei seinem Heißhunger.

 

Bei der Verkostung lag Janas Fokus selbstredend auf dem persönlichen Herz seitens der Bremerhavener Jungs: deshalb vergab sie sehr gute 8 Punkte auch wegen dem speziellen Präsent. Insgesamt erreichten Nino und Marat hingegen nur 18 Punkte; laut Meta hätten die Jungs mehr gespielt als gekocht, sagte ihnen aber eine große Zukunft am Grill voraus. Die DEG sammelte 20 Punkte ein, was ihnen zum Gesamtsieg locker reichte. Meta meinte, auch hier lag noch viel Luft nach oben. Jedenfalls war die Umarmung zwischen Aleksander Poloczek und Oliver Mebus ein Bild für Götter, ungleicher konnte dieser optische Eye Catcher gar nicht sein!

 

Tabellarisch lagen die Düsseldorfer nun auf dem sechsten Platz, während die Fischtown Pinguins den vorletzten Platz einnahmen. Auf dem glatten Eisparkett wollten Nino und Marat definitiv Revanche nehmen für diese kulinarische Pleite. 

 

 


 

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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

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Silbermedaillengewinner der WM 2023 mit SPORT BILD-Award ausgezeichnet 

 

DEB-Nationalmannschaft (Hamburg/PM) Am gestrigen Montagabend wurde die Männer-Nationalmannschaft für ihren Silbermedaillen-Erfolg bei der zurückliegenden Eishockey-Weltmeisterschaft mit dem SPORT BILD-Award ausgezeichnet. Die Vizeweltmeister gewannen dabei den renommierten Preis in der Kategorie „Überraschung des Jahres.“ 


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(Foto: Tomy Hänninen)

 

 


Rund 700 Gäste waren bei der SPORT BILD-Award-Show in der Hamburger Fischauktionshalle mit dabei. Trotz der laufenden Vorbereitung auf die neue Eishockey-Saison war ein Großteil der Nationalmannschaft um Bundestrainer Harold Kreis vor Ort, um der Verleihung beizuwohnen und den Award persönlich entgegenzunehmen. Bei einem anschließenden Get-together mit den weiteren Gewinnern des SPORT BILD-Award und geladenen Gästen wurde der Erfolg gefeiert. 

 

DEB-Präsident Dr. Peter Merten: „Das Präsidium des DEB gratuliert der Männer-Nationalmannschaft zur Auszeichnung mit dem SPORT BILD-Award. Das Team um Bundestrainer Harold Kreis hat sich das nach den beeindruckenden Leistungen bei der zurückliegenden Weltmeisterschaft absolut verdient. Die Preisverleihung zeigt auch, welche Strahlkraft von unseren Eishockey-Nationalmannschaften grundsätzlich ausgeht. Denn der Erfolg von Tampere wurde nicht nur in der Eishockeyszene bejubelt, sondern hat Sportbegeisterte in ganz Deutschland bewegt." 

 

DEB-Sportdirektor Christian Künast: „Die Verleihung des SPORT BILD-Award ist eine der wichtigsten Auszeichnungen und Termine eines Sportjahres. Umso mehr freuen wir uns, diese außerordentliche Anerkennung für die Leistung der Nationalmannschaft bei der vergangenen WM zu erfahren. Natürlich sind solche feierlichen Abende auch eine ideale Bühne, unseren Sport zu repräsentieren. Daher bedanken wir uns für den gelungenen Abend in Hamburg mit vielen spannenden Gewinnern und Gästen.“ 

 

Bundestrainer Harold Kreis: „Es war eine wunderbare Veranstaltung und Wertschätzung für unsere Nationalmannschaft. Unsere Jungs können stolz sein, den Preis erhalten zu haben. Ich war persönlich das erste Mal beim SPORT BILD-Award dabei und es ist beeindruckend zu sehen, wie viel Organisation dahintersteckt, so viele Gäste und Preisträger für diesen besonderen Abend nach Hamburg zu holen.“  

 

Nationalmannschafts-Kapitän Moritz Müller: „Für uns ist der Award eine großartige Auszeichnung und Wertschätzung für die Leistung, die die gesamte Mannschaft bei der WM in Finnland gezeigt hat. Allein das Publikum und die Gewinner, die in Hamburg vor Ort waren, unterstreichen den Stellenwert der Veranstaltung. Für uns sind solche Abende eine willkommene Bühne, die wir gerne nutzen und Präsenz zeigen. Vor allem auch in einer Zeit, in der sich der Fußball ein Stück weit von der Gesellschaft entfernt hat.“  

 

 

Dolomiten-Cup 2023: Pardubice verteidigt Titel gegen Davos - Augsburg verliert kleines Finale und belegt vierten Platz

 

PENNY-DEL (Neumarkt/Südtirol/HG) In der Würth Arena in Egna-Neumarkt Südtirol standen sich im kleinen Finale des diesjährigen Dolomiten Cups die Teams von  Rögle BK und den Augsburger Panthern gegenüber. Schließlich setzte sich der schwedische Kontrahent Rögle BK am Ende klar mit 3:0 durch und heimste den dritten Turnierplatz ein.

 

Im Finale duellierten sich der HC Dynamo Pardubice und der HC Davos, zwei Eishockeyschwergewichte auf dem internationalen Parkett. Der HC Dynamo Pardubice verteidigte seinen letztjährigen Titel erfolgreich dank eines ungefährdeten 5:1 Erfolgs gegen die Eidgenossen. Dank einer bärenstarken Performance und fünf unterschiedlichen Torschützen war dies ein hochverdienter Sieg.

 

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(Fotoquelle Dunja Dietrich) Mirko Sacher wurde als bester Spieler der Begegnung geehrt

 


Der Champions League Gewinner des Jahres 2022, der Rögle BK bot dem HC Davos lange Paroli, bis ein finaler Doppelschlag die Niederlage gegen die Eidgenossen spät einläutete. Dank ihrer Superstars Abols, Everberg oder Tambellini erhoffte sich der schwedische Vertreter beim Dolomiten Cup zumindest den kleinen Pokal in die Höhe zu stemmen. Heute rutschte wieder Riley Sheen, ehemals bei den Bietigheim Steelers unter Vertrag, mit ins Line-Up, zweifellos eine große Verstärkung.

 

Bengtsson: „It is great to come here and stay together some time with the guys. We have fun to play, we do not much about Augsburg, but we focus on our game.”

 

Die Augsburger Panther mussten sich in diesem Jahr mit dem Spiel um den dritten Platz zufriedengeben, den sie aus dem Vorjahr auch verteidigen wollten. Gegen den letztjährigen Titelträger aus Pardubice bot der AEV zwar über weite Strecken ein gutes Spiel, musste sich aber am Ende der Kaltschnäuzigkeit und Effizienz der Tschechen beugen, die ab dem zweiten Drittel die Partie dominierten. Justin Volek musste heute verletzungsbedingt pausieren, dafür bekam Leon van der Linde seinen ersten Defensiveinsatz und Luca Tosto wirkte mit. Absprachegemäß hütete heute Markus Keller, der gestern Geburtstag feierte, das Tor, während Dennis Endras das Match zusammen mit Alex Kunz kommentierte.

 

Oblinger: „Die Struktur wird wichtig sein, v.a. hinten gut u. sicher stehen, das war gestern das Manko. Das wird der Schlüssel zum Erfolg heute sein. Wir müssen kompakt in allen drei Zonen stehen. Wir haben eine gute Mannschaft, es war gestern ein sehr schwerer Auftakt. Mit neuer Taktik und neuem Trainer muss man sich erst an neue Mechanismen gewöhnen. Konzentriert spielen lautet die Devise.”

 

Superstar Everberg netzt früh ein

 

Luke Esposito mit seinem grandiosen familiären Background bekam heute die Kapitänsbinde an den Arm und führte sein Team aufs Eis. Rögle begann rasant und ging in der 2. Spielminute durch Dennis Everberg in Führung, als er völlig frei vor Markus Keller auftauchte und souverän einnetzte. Solche Defensivpatzer musste der AEV unbedingt vermeiden gegen dieses europäische Spitzenteam. Das erste Powerplay der Fuggerstädter machte einen guten zielführenden Eindruck. Es war bislang eine ebenbürtige Begegnung bei besseren meteorologischen Rahmenbedingungen und auch Augsburg verbuchte schon gute Chancen. Espositos fast genialer Pass auf Puempel war sehenswert, leider eine Nuance zu nah am gegnerischen Keeper. Geburtstagskind Markus Keller glänzte bereits mit sehr guten Paraden. Eine klasse Kombination der Schweden wurde bravourös vom Augsburger Goalie zunichte gemacht. Demzufolge ging Rögle BK mit einem hauchdünnen Vorsprung in die Kabine.

 

Collins: „We created more offensively, however we did not get too many shots. It will be important to capitalize on our powerplay at the beginning of the second period.“

 

Physisch geprägtes Drittel

 

Der Mittelabschnitt verlief torlos. Die Augsburger Panther probierten alles und mühten sich redlich, doch sie hatten kein Abschlussglück oder scheiterten am gut aufgelegten schwedischen Goalie Kvaca, der seinen Kasten sauber hielt. Ein harter Check an einen Akteur von Rögle führte für sehr viel Unruhe auf dem Eis und die Partie nahm an Härte zu. Es war zu hoffen, dass die Begegnung den Referees nicht entglitt, denn die Nickligkeiten häuften sich.  Die erhitzten Gemüter durften sich dann endlich in der Kabine beruhigen und der AEV hatte noch alle Chancen, das Match zu biegen.

 

Tambellini: „It is a physical game, really good game so far. We need to capitalize our powerplay. It is my second time in Italy, it is amazing and incredible to be here, I enjoy it very much.”

 

Tambellini und Sundsvik machen alles klar

 

Was hatte der AEV noch im Köcher im Schlussabschnitt? In der 43. Spielminute markierte der agile Adam Tambellini den zweiten Treffer dank der tollen Unterstützung des Letten Abols. War dies die Vorentscheidung in einem bis dato auf Augenhöhe geführten Match? Die Fuggerstätdter ließen die Köpfe nicht hängen und wollten den schnellen Anschlusstreffer. Nichtsdestotrotz sorgte in der 50. Spielminute Albin Sundsvik bei eigenem Powerplay für den dritten Treffer des Nachmittags. Damit war die Messe gelesen und der Rögle BK sicherte sich den dritten Turnierplatz 2023. Augsburg musste sich nicht grämen, die Panther boten eine aufopferungsvoll kämpferische Partie und werden sicher nächstes Jahr erneut angreifen.

 

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 (Fotoquelle Dunja Dietrich) Augsburg bedankt sich für die tolle Unterstützung seiner treuen Fans

 

Dolomiten Cup_ Kleines Finale, 20.08.2023

Rögle BK – Augsburger Panther 3:0 (1:0|0:0|2:0)

 

Tore:

1:0 |02.| Dennis Everberg (Zaar), 2:0 |43.| Adam Tambellini (Abols), 3:0 |50.| Albin Sundsvik (Everberg) PP

 

Best Player of the game:

Team Rögle:        Petr Kvaca (GC)           

Team Augsburg:   Mirko Sacher 

 

Schiedsrichter: Benvegnu / Moschen

 

Zuschauer:   872  

 

Aufstellung:

 

Rögle: Kvaca, Davidson, Johannesen, Sundsvik, Ferguson, Sheen, Claesson, Engström, Everberg, Ryfors, Zaar, Jonsson, Vijanen, Bengtsson, Abols, Tambellini, Sandin, Pettersson, Sjödin, Nilsson.

Augsburg: Keller, Southorn, Sacher, Hakulinen, Mitchell, Karjalainen, Warsofsky, Renner, Soramies, Esposito, Puempel, Köhler, Sezemsky, Andersen, Collins, Flaake, van der Linde, Schüle, Trevelyan, Oblinger, Tosto, Elias.

 

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Finale des Dolomiten Cups 2023: HC Dynamo Pardubice gegen HC Davos

 

Der HC Dynamo Pardubice verdiente sich den erneuten Finaleinzug nach 2022 durch einen souveränen und klaren Erfolg gegen die Augsburger Panther. Die Mannschaft um Headcoach Varada erwies sich als kompakte Einheit mit hervorragenden Schlüsselspielern, die jederzeit das Tempo anziehen konnten je nach Spielsituation. Mit ihrem starken Rückhalt Roman Will und dem NHL-Superstar Lukas Sedlak hofften die Tschechen auf ihren zweiten Titel.

 

Der HC Davos bezwang den ehemaligen CHL-Champion aus Rögle dank eines bärenstarken Raphael Prassl und einer ausgewogenen Mannschaftsleistung. Die Eidgenossen absolvierten einen bemerkenswerten Auftritt bei ihrem Debutturnier und wollten sich die Trophäe zum ersten Mal sichern und ein würdiger Nachfolger des Ligakonkurrenten EHC Biel werden, der 2021 als Sieger am Ende vom Eis ging. Davos wäre dann schon der sechste Titelträger aus dem Nachbarland Schweiz. Dafür setzten die Schweizer viel auf den Rückkehrer Andres Ambühl. Davos agierte nur mit drei Defensivpärchen.

 

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(Fotoquelle Dunja Dietrich)  Würdiger Titelverteidiger Pardubice 2023

 

Pardubice belohnt sich für seine Aufwand mit zwei Treffern

 

Pardubice startete die Partie extrem furios und setzte damit ein klares Ausrufezeichen an den Schweizer Kontrahenten. Mit ihrer etatmäßigen Nummer eins Goalie Roman Will verdeutlichten die Böhmer Protagonisten, dass ihr klarer Fokus auf die Verteidigung des Titels lag. Von diesem Feuerwerk erholten sich die Eidgenossen nur langsam. Von der ersten Sekunde an sahen die Zuschauer ein hochattraktives Eishockeyspiel. Dank ihrer Ikone Ambühl hoffte der HC Davos heute Abend auf die entscheidenden Impulse, doch in der 8. Spielminute markierte Dvorak den Führungstreffer für Pardubice, was bis dato auch vollkommen verdient war nach dem bisherigen Spielverlauf. Die Tschechen erwiesen sich als höchst kompakte Einheit und ließen die Schweizer kaum zur Entfaltung kommen, obwohl Davos mehr Regnerationspause genoss nach dem Halbfinale. 

Pardubice legte in der 178 Spielminute dank eines tollen Weitschusses von Peter Ceresnak, den der Hüne Senn in seinem Gehäuse kaum sah, bis er hinter ihm einschlug.

 

Hyka: “We played really well and came out strong. We need to play fast and keep to our game plan.”

 

Einer der Musil Brüder trifft sowie Sedlaks Traumtor

 

Der HC Davos kehrte mit mehr Physis aus der Kabine zurück und zeigte einen ersten guten Wechsel, der Mut machen sollte für den Fortgang des Matches. Das Schweizer Ziel lag nun ganz klar darin, den Goalie Roman Will mehr zu beschäftigen, doch zunächst galt es eine Unterzahlsituation schadlos zu überstehen, was auch gelang. Davos schaffte es mittlerweile, das Pendel zu seinen Gunsten umzulegen und mehr Zugriff auf die Partie zu bekommen. Dank hoher Laufbereitschaft holten sich die Tschechen oft die Scheibe zurück und nervten den HC Davos sichtlich. Noch dazu packte Roman Will einen Top Save aus bei einem drei auf eins Konter. In der 31. Spielminute erhöhte Adam Musil nach einem hervorragendem Umschaltmoment auf einen drei Tore Vorsprung. Die tschechische Mannschaft demonstrierte eine beeindruckende Frühform, was wohl auch daran lag, dass Pardubice mit exakt dem gleichen Team diese Saison begann wie sie zuletzt die Spielzeit aufhörten.

 

Getreu ihrem Pferd im Logo blieben ihre Beine weiterhin munter und zeigten keine Verschleißerscheinungen. Pardubices Lukas Sedlak markierte mit einem Traumtor in der 39. Spielminute den vierten Treffer für seine Farben. Nun wurde es ein weiter Weg für die unermüdlich anrennenden Schweizer.

 

Ambühl: „Wir müssen jetzt unbedingt im Powerplay ein Tor schießen, um zurückzukommen. Sie machen bislang sehr gute Transitions.“

 

Davos kommt ran, Pardubice gibt schnelle Antwort

 

Wie würden die Eidgenossen den Schlussabschnitt beginnen, um im Powerplay schnell auf die Anzeigetafel zu kommen? Immerhin klappte es in der 44. Spielminute mit dem ersten Erfolgserlebnis: Chris Egli vollendete zur Freude der zahlreichen Fans und schnupperte Morgenluft. Dies hielt aber nicht allzu lange an, denn postwendend stellte Ondrej Vala mit einem erneuten Weitschuss den alten Abstand her. Pardubice strahlte eine bemerkenswerte Spielfreude mit einer herausragenden Scheibensicherheit aus, das war aller Ehren wert. Letztlich gab es keine erwähnenswerten Highlights mehr und der HC Dynamo Pardubice verteidigte seinen letztjährigen Titel erfolgreich.

 

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(Fotoquelle Dunja Dietrich) 

 

Dolomiten_Cup Finale, 20.08.2023

HC Dynamo Pardubice – HC Davos 5:1 (2:0|2:0|1:1)

 

Tore:

1:0 |08.| Tomas Dvorak (Kousal, Zohorna), 2:0 |18.| Peter Ceresnak (Zohorna, Kousal), 3:0 |31.| Adam Musil (Cienciala), 4:0 |39.| Lukas Sedlak (Hyka, Kostalek), 4:1 |44.| Chris Egli (Peltonen, Frehner), 5:1 |45.| Ondrej Vala (Sedlak),

 

Hauptschiedsrichter: Lazzeri / Virta

 

Best Player of the game:

Team Pardubice   Ondrej Vala

Team Davos:       Chris Egli

 

Zuschauer: ausverkauft

 

Aufstellung:

Pardubice: Will, Musil D., Ceresnak, Ricka, Sedlak, Hyka, Dvorak, Kostalek, Kousal, Zohorna, Radil, Vala, Hradek, Mandat, Poulicek, Musil A., Urban, Kola, Paulovic, Cienciala, Vondracek.

Davos: Senn, Dahlbeck, Egli, Nussbaumer, Rasmussen, Stransky, Jung, Fora, Knak, Nordström, Ambühl, Näkyvä, Barandun, Bristedt, Prassl, Wieser, Peltonen, Egli, Frehner, Gredig.

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



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Bremerhaven gewinnt Seidenstadt Cup 2023 in Krefeld

 

PENNY-DEL (Krefeld/RS) Der Seidenstadt-Cup 2023 in der Yayla Arena vor 1.810 Zuschauer hatte bei seiner Premiere zum Finale mit Krefeld und Bremerhaven ein Pinguin- Duell! 

 

 

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(Foto: Ralf Schmitt)

 


Diese Paarung war vor nicht all zu langer Zeit noch eine erstklassige Begegnung. Aktuell zieht Krefeld seine Kreise in der DEL2 und Bremerhaven macht in der höchsten deutschen Eishockey Liga, der PennyDEL, den dortigen Vereinen das Leben schwer.

 

Mit einem 0:2 setzte sich der DEL-Ligist aus Bremerhaven erfolgreich durch und konnte den Seidenstadt-Cup 2023 gewinnen. Zuvor belegte Slovan Bratislava gegen die Düsseldorfer EG mit einem 4:3 nach Penaltyschiessen den 3. Platz. In einem munteren Spiel konnte die DEG zwischenzeitlich zwar mit 3:1 in Führung gehen, ehe Bratislava das Spiel im letzten Spielabschnitt ausglich und im Shootout entscheiden konnte.

 

Bremerhaven konnte bereits in der dritten Minute durch Wejse mit 0:1 in Führung gehen. Krefeld verpasste den Ausgleich trotz einiger guten Chancen. Dies sollte auch im Mittelabschnitt so weitergehen. Es war eine enge Partie bei der die DEL-Protagonisten ihre Kaltschnäuzigkeit unter Beweis stellten und Miha Verlic konnte in de3 33. Minute das 0:2 markieren. 

 

Krefeld gelang nicht mehr viel und so konnte im Anschluss an das Spiel der Fischtown-Kapitän Jan Urbas die Siegertrophäe von KEV-Ehrenkapitän und Pokal-Hersteller Uwe Fabig sowie Krefeld Pinguine Geschäftsführer Peer Schopp entgegen nehmen.

 

20. August 2023
Krefeld Pinguine – Bremerhaven Fischtown Pibnguine  0:2 (0:1, 0:1, 0:0)


Tore:

0:1 (02:35) Wejse (Jensen),

0:2 (32:34)(PP) Verlic (Jeglic, Grönlund)


Zuschauer:

1.810

 

 

 


 

Karawankenexpress in Bremerhaven nimmt wieder Fahrt auf

 

PENNY-DEL (Krefeld/CD) Der Karwankenexpress sorgte maßgeblich für Bremerhaven zum morgigen Finaleinzug gegen Krefeld beim Seidenweber-Cup.

 

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(Foto: Ralf Schmitt)

 


Das erste Drittel verlief torlos, obwohl die Fischtowns die besseren Möglichkeiten hatten, vorallem im Powerplay duch Jan Urbas und Ziga Jeglic. Maxi Franzreb hielt seinen Kasten bis zur 44. Minute sauber. Zuvor konnte Bremerhaven im Mittelabschnitt durch zwei Treffer von Virtannen und Grönlund mit 2:0 in Führung gehen, bevor Bratislava den Anschlusstreffer markierte.

 

Mit diesem Tor war Bratislava am Drücker und traf kurz zuvor den Pfosten, doch Bremerhaven konnte die gebotenen Chancen nutzen und das Spiel durch weitere Tore von Kälble und Urbas mit einem 4:1 für sich entscheiden. In der Schlussphase nahm Bratislava zwar noch den Goalie vom Eis, doch Franzreb verhinderte einen weiteren Treffer.

 

Bei desem ersten Vorbereitungsspiel auf die PennyDEL Saison 2023/2024 konnte der slowenische Karawankenexpress (Urbas, Jeglic, Verlic) insgesamt sechs Punkte zum 4:1 Erfolg beisteuern und trifft im Finale des Seidenweber-Cup am Sonntag um 17 Uhr auf Krefeld. 

  

 

Seidenstadt Cup 2023 in Krefeld

Slovan Bratislava - Penguins Bremerhaven 1:4 (0:0|0:2|1:2)

 

Tore:

0:1 (30.) Virtannen (McKenzie, Friesen)
0:2 (39.) Grönlund (Urbas, Jeglic) PP1
1:2 (44.) Pecararo (Scheid, O'Brien)
1:3 (51.) Kälble (Jeglic, Urbas)
1:4 (57.) Urbas (Jeglic, Grönlund) EN

 

Zuschauer

ca. 1000

EHC Red Bull München verlieren klar gegen schweizer Club von Marc Michaelis

 

PENNY-DEL (München/PM) Red Bull München hat das erste Spiel der neuen Saison 2023/24 verloren. Die Mannschaft von Trainer Toni Söderholm unterlag im Testspiel beim EV Zug vor 4.265 Zuschauern mit 0:6 (0:1|0:2|0:3).

 

 

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(Foto: Citypress)

 


Munterer Beginn in Zug: Beide Teams zeigten sich sehr spielfreudig und kamen zu ersten Abschlüssen. Zunächst prüfte Veit Oswald EVZ-Goalie Leonardo Genoni (4.), kurz darauf parierte Mathias Niederberger zweimal stark (7.,8.). In der 13. Minute war der deutsche Nationaltorhüter dann aber geschlagen. Marc Michaelis drückte den Puck aus kurzer Distanz über die Linie. Die Red Bulls im Gegenzug fast mit der direkten Antwort durch Oswald, aber Genoni entschärfte auch diese Situation. Mit diesem Spielstand ging es in die erste Pause.

 

Auch im zweiten Abschnitt kein langes Abtasten. Die Red Bulls starteten druckvoll, Chris DeSousa und Max Daubner (22.) konnten den starken Genoni jedoch nicht überwinden. Der deutsche Meister danach weiter spielbestimmend, die Tore fielen aber auf der anderen Seite: Louis Robin (33.) und Dario Simion (37.) stellten auf 3:0. Damit musste auch Daniel Allavena, der nach 30 Minuten für Niederberger ins Spiel kam, erstmals in dieser Saison hinter sich greifen.
 
Im Schlussabschnitt überstand München zunächst eine Unterzahlsituation. Danach Chancen auf beiden Seiten, die größte hatte EVZ-Verteidiger Dominik Schlumpf, der nur den Pfosten traf. In der 52. Minute machten die Schweizer es besser: Gregory Hofmann vollendete einen Konter eiskalt zum 4:0. Tim Muggli (56.) und Jan Kovar (58.) legten noch zwei weitere Treffer zum 6:0-Endstand nach.
 
Nico Krämmer: „Das Ergebnis haben wir uns natürlich nicht so vorgestellt. Wir können von diesem ersten Spiel aber viel lernen. Nächste Woche gilt es viel Videomaterial anzuschauen und uns in allen Bereichen zu verbessern.“
 
Tore:
1:0 | 12:37 | Marc Michaelis
2:0 | 32:58 | Louis Robin
3:0 | 36:26 | Dario Simion
4:0 | 51:24 | Gregory Hofmann
5:0 | 55:56 | Tim Muggli
6:0 | 57:24 | Jan Kovar
 
Zuschauer:
4.265


Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 


Dolomiten-Cup 2023: Klarer Sieg von Pardubice gegen Augsburg, das im kleinen Finale auf Rögle trifft

 

PENNY-DEL (Neumarkt/Südtirol/HG) In der Würth Arena in Neumarkt, kam es im zweiten Match zum Aufeinandertreffen des bisherigen Rekordsiegers des Dolomiten Cups, den Augsburger Panthern mit dem letztjährigen tschechischen Titelverteidiger, dem HC Dynamo Pardubice. Für die zahlreich mitgereisten Fans aus der Fuggerstadt hatte dieser Cup längst seinen Kult-Status erreicht. Der AEV war auch der erste Club, der seine Zusage für das Turnier gab. Bei dieser Wiederauflage des letztjährigen Auftaktmatches galt es für Augsburg Revanche zu nehmen.

 

Schließlich setzte sich in einem nahezu ausverkauften stimmungsvollen Match der tschechische Vertreter aus Pardubice gegen Augsburg am Ende deutlich mit 0:4 durch.

 

 

 

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(Fotoquelle Dunja Dietrich)  AEV Goalie Dennis Endras zeigte trotz der vier Gegentore eine hervorragende Leistung

 


Die Augsburger Panther traten in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal bei ihrem Lieblingsturnier an, das sie bereits mit fünf Titeln siegreich abschlossen. Ihr neuer Chefcoach Christof Kreutzer bastelte nach der problembehafteten Saison 2022/23 und dem unerwarteten last Minute Verbleib in der PENNY DEL eine schlagkräftige Truppe zusammen, die auch heuer wieder ein Wörtchen mitreden und ins Finale einziehen wollte. Knapp 500 Fans sorgten für eine emotionsgeladene Atmosphäre in der pickepacke vollen Halle.

 

Kreutzer (HC): „Am Anfang wird es schwierig, aber wir sind froh auf das erste Match. Es wird eine Rotation geben, dass jeder seine Chance bekommt. Wir sind immer bereit und wollen von Spiel zu Spiel jeden Punkt einsammeln. Es wird eine schwere Saison werden, wir wollen in der Vorbereitung damit anfangen. Ich will jedes Spiel gewinnen. Es gibt eine Tradition mit dem Cup, aber wir müssen realistisch bleiben, den es gilt 17 neue Spieler erstmal zu integrieren. Außerdem gibt es einen neuen Coaching Staff, wir müssen uns erst aneinander gewöhnen, aber wir sind guter Dinge.”

 

Der Dynamo Pardubice reiste als Titelverteidiger ins schöne Neumarkt nach Südtirol. Der Vertreter aus der tschechischen Extraliga wollte natürlich seinen letztjährigen Coup beim Premierenauftritt heuer wiederholen und gegen den turniererprobten Traditionsclub aus der Fuggerstadt erfolgreich bestehen.

 

Varada (HC): „Oh, it is really warm today. It was a tough ride to get here, but we are happy to play. We hope to do our best to reach the final. Most players will have their first pre-season game. Therefore, we need to keep it simple, play hard and make our fans happy.”

 

Vala schießt Pardubice in Front

 

Pardubice, das mit den bekannten Musil Brüdern sowie Sedlaks NHL Erfahrung (über 150 Spiele) im Line-Up aufwartete, startete furios und verbuchte nach wenigen Sekunden die erste Chance. Der AEV durfte dann früh im Powerplay antreten und zeigte erste solide Ansätze vor dem Gehäuse von Pardubice ohne Zählbares zu generieren. Mit Moritz Elias stellte Headcoach Kreutzer einen Akteur mit tschechischen Wurzeln auf. Aufgrund des breiten Kaders würde der Konkurrenzkampf bei den Panthern groß sein.

 

Beide Teams schenkten sich nichts und demonstrierten hohe Physis. Die Fuggerstädter wollten mit ihrem Neuaufbau viele deutsche Spieler integrieren und ihre treuen Fans dankten es ihnen mit fantastischer, lautstarker Unterstützung. Die Partie war zwar noch relativ chancenarm aber verlief sehr ausgeglichen. In der 12. Spielminute ging der sechsfache tschechische Meister aus Pardubice durch ihr Eigengewächs Ondrej Vala in Führung. Bei diesem Treffer hatte Dennis Endras keine Sicht sprich Chance.

 

Der AEV musste sich nichts vorwerfen, er hielt gut mit, blieb cool und verzeichnete danach gute Einschussmöglichkeiten. Eine vier auf zwei Konstellation konnte gerade noch vereitelt werden seitens Augsburg. Mirko Sacher verpasste dann den Ausgleich bei einem klasse Tempovorstoß. In einem attraktiven Spiel nahm Pardubice einen hauchdünnen Vorsprung mit in die Kabine, nachdem Keeper Endras mit seiner Maske in der Schlusssekunde nochmals rettete.

 

Cienciala und Ricka erhöhen für den letztjährigen Champion

 

Augsburgs finnisches neues Duo zeigte bereits ein gutes harmonisches Spielverständnis auf dem Eis. Die Spielstrategie beider Mannschaften änderte sich nicht, der Offensivdrang stand weiterhin klar im Fokus. Justin Volek beklagte sich dann über eine Schulterverletzung und musste in die Kabine. Verbale Auseinandersetzungen nahmen zu, was die Bedeutung dieser Begegnung verdeutlichte.

 

Goalie Endras packte einen Big Save aus und verhinderte einen höheren Rückstand, der aber dann spruchreif wurde, denn David Cienciala netzte in der 25. Spielminute zum 0:2 ein. Die Fuggerstädter agierten auf Augenhöhe, blieben lediglich bis dato ineffektiv und konnten sich auf die tollen Fangkünste von Endras verlassen, der nun Schlimmeres vermied. Pardubice hatte nun das Momentum auf seiner Seite und erspielte sich weitere Top Gelegenheiten. Der AEV war auf der Suche nach der guten Form aus dem ersten Drittel.

 

Nach dem Powerbreak übte Augsburg mächtig Druck auf Roman Will aus. Es war jedoch wie verhext, denn in der 32. Spielminute markierte Robert Ricka den dritten tschechischen Treffer, fast eine identische Kopie des zweiten Tores. Defensiv ließ sich der AEV zu leicht überrumpeln. Pardubice war nun klar oben auf und Augsburg musste aufpassen, nun nicht unter die Räder zu kommen, wobei auch ein drei Tore Rückstand im Eishockey nichts bedeutete. Endras Stockhand bewahrte seine Vorderleute vor dem nächsten Einschlag. 

 

Superstar Sedlak zauberte dann ein wenig, blieb aber am Außennetz hängen. Aufgrund langer Wechsel wurden die Augsburger Beine müde und Pardubice erhöhte die Intensität und war letztlich klar dominant im Mittelabschnitt.

 

Musil A.: „We played well. We had a good period, we talked in the locker room. It is a good place for preparation.“

 

Kostalek setzt den Deckel drauf

 

Wie würden die Augsburger Panther im Schlussabschnitt zurückkommen, um die Aufholjagd einzuläuten? Die offensive Eiszeit musste dringend erhöht werden, um möglichst schnell was Zählbares auf die Anzeigetafel zu bringen. Würde Pardubice seinen Vorsprung nur verwalten? Vizeweltmeister Samuel Soramies, dessen Eltern im Stadion waren, verbuchte dann eine Top Chance nach gutem Zuspiel von Luke Esposito.

 

Die Fuggerstädter mühten sich redlich, aber der HC Dynamo Pardubice konnte stets einen Zahn zulegen, wenn es nötig war. Das Team aus Böhmen spielte clever, war extrem passsicher und schlittschuhtechnisch sehr visiert. Gute sechs Minuten vor dem Ende befand sich Pardubice zum ersten Mal im Powerplay und brachte seine Top Stars. Endras hielt seinen Kasten sauber. Jan Kostalek erzielte in der 57. Spielminute noch den vierten tschechischen Treffer und Pardubice zieht am Sonntag ins Finale gegen den HC Davos ein. Augsburg bestreitet das kleine Finale gegen Rögle BK.

 

Dolomiten_Cup Halbfinale 2, 19.08.2023

Augsburger Panther – HC Dynamo Pardubice 0:4 (0:1|0:2|0:1)

 

Tore:

0:1 |08.| Ondrej Vala (Zohorna, Kousal), 0:2 |25.| David Cienciala (Paulovic, Musil D.), 0:3 |32.| Robert Ricka (Hyka), 0:4 |57.| Jan Kostalek (Urban)

 

Best Player of the game:

Team Augsburg:           Endras (GC)         

Team Pardubice:          Zohorna

 

Hauptschiedsrichter: Moschen / Pinie

 

Zuschauer: ca. 1.500 (ausverkauft)

 

Aufstellung:

 

Augsburg: Endras, (Keller), Warsofsky, Renner, Puempel, Esposito, Soramies, Southorn, Sacher, Hakulinen, Mitchell, Karjalainen, Köhler, Sezemsky, Andersen, Collins, Flaake, Länger, Schüle, Trevelyan, Volek, Oblinger, Elias.

 

Pardubice: Will, (Kloucek), Musil D., Ceresnak, Ricka, Sedlak, Hyka, Dvorak, Kostalek, Kousal, Zohorna, Radil, Vala, Hradek, Mandat, Poulicek, Musil A., Urban, Kola, Paulovic, Cienciala, Vondracek.

Dolomiten-Cup 2023: HC Davos bezwingt Rögle BK und zieht ins Finale ein

 

PENNY-DEL (Neumarkt/Südtirol/HG) In der schönen Würth Arena in Egna-Neumarkt Südtirol standen sich im ersten Halbfinale des diesjährigen Dolomiten Cups die hochkarätigen Teams von Rögle BK aus Schweden und dem HC Davos aus der Schweiz gegenüber. Das internationale renommierte Einladungsturnier fand in diesem Jahr 2023 bereits zum 17. Mal statt und wird stets sehr positiv in der Eishockeyfachwelt wahrgenommen.

Schließlich setzte sich der HC Davos am Ende mit 1:3 gegen den Rögle BK durch dank eines Doppelpacks von Knak in den letzten Spielminuten. 

 

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(Fotoquelle Dunja Dietrich)

 


Der Champions League Gewinner des Jahres 2022, der Rögle BK verlieh dem Turnier einen besonderen europäischen Glanz. Der schwedische Vertreter wollte bei seinem Premierenauftritt seine erste Duftmarke setzen und dem Cup seinen Stempel aufdrücken. Headcoach Cam Abbott brachte mit dem dem Lettischen Bronzemedaillengewinner Abols und dem US-Boy Tambellini zwei Hochkaräter ins Line Up. Riley Sheen konnte nicht mitwirken. Mit Roger Hansson als Assistant Coach stand ein alter Bekannter aus der DEL hinter der Bande.

 

Abbott: „First of all, thanks for the great hospitality. It is my first time here. They have a fast team on their side. We have to find the right balance of chemistry and finding our game. We want to work hard as a team and demonstrate what we practiced so far.”

 

Der Schweizer Vertreter und Rekordmeister aus Davos war nach Biel, Zug, Genf, Bern, Ambri Piotta, Kloten, Olten und Lugano bereits der neunte Repräsentant bei diesem Turnier am Start. Cheftrainer Josh Holden nominierte u.a. neben der finnischen Ikone Peltonen den tschechischen Nationalspieler Stransky. Dafür fehlte noch der renommierte Andres Ambühl aufgrund einer Magenverstimmung.

 

Holden: „I have already been involved many times as coach or assistant coach. Now as a coach I have a lot more responsibility creating the ideal game plan. We need to implement our new system. It is a great opportunity to play this tournament with that brave history of this club.”

 

Prassl läutet den Dolomiten Cup mit dem ersten Tor ein

 

Für Rögle war es untypisch so viele Ausländer im Kader zu haben, denn üblicherweise pflegen sie heimische Akteure zu integrieren. Adam Tambellini wies bisher eine hervorragende Quote an Scoringpunkten auf. Es trafen zahlreiche Schweden aufeinander, die allesamt viel internationale Erfahrung aufwiesen. Beide Teams wählten sofort den Vorwärtsgang und übten gehörig Druck auf den Gegner aus.

 

Der HC Davos spielte ein robustes eins-zwei-zwei System, was in der 8. Spielminute auch mit der sehenswerten und verdienten Führung durch Prassl belohnt wurde. Beide Mannschaften zeigten sehr gute läuferische und spielerische Ansätze. Der zweifache Weltmeister Everberg musste dann in der Kühlbox Platz nehmen nach einer unnötigen Strafe. Mit Stransky hatte Davos einen schussgewaltigen Protagonisten für das Powerplay, welches jedoch wirkungslos verpuffte.

 

Davidson: „Both teams played hard so far. It is a very emotional game and the fans have fun watching it. We need to get our feet moving, we hope to get better in the second period.“

 

Abols netzt kurz vor Drittelende ein

 

Im zweiten Drittel kam der Rögle BK forscher aus der Kabine und wollte den schnellen Ausgleichstreffer. Der Torschütze Prassl erwies sich als emsiger Aktivposten und holte eine weitere Strafzeit gegen die Schweden heraus, doch der CHL-Champion des Jahres 2022 hielt sich erneut schadlos. Dieses Powerplay verschaffte den Schweizern wieder Oberwasser im Match, die nun zu ihrer dritten Überzahlmöglichkeit kamen. Das effektive schwedische Box Play verhinderte eine stabile Formation der Eidgenossen.

 

Ein an der Schnur gezogener Pass von Stransky konnte nicht verwertet werden. Der HC Davos präsentierte sich als starke kompakte Einheit und ließ wenig vor seinem eigenen Gehäuse zu. Jetzt befand sich Rögle erstmals in numerischer Überlegenheit, konnte aber daraus kein Kapital schlagen. Insgesamt erwies sich der HC Davos als die spritzigere Mannschaft, musste aber dann doch sechs Sekunden vor der Sirene den späten Ausgleich durch den Letten Abols hinnehmen.

 

Fora: „Bisher hatten wir eine gute Intensität auf dem Eis, wir müssen viele Scheiben nun vors Tor bringen und dann wieder treffen.“

 

Knak verzückt seinen HC Davos mit seinem Doppelpack

 

Der Beginn des Schlussabschnitts gehörte dieses Mal ganz klar den Eidgenossen, die ein paar harte Checks der Schweden einstecken mussten. Welches der beiden Teams würde mit den hohen Temperaturen in der Halle am besten zurechtkommen und keine schweren Beine kriegen? Prassl war weiterhin on Fire und wollte wohl seinen zweiten Treffer nachlegen.

 

Die nominell erste Reihe bei Rögle mit Abols und Tambellini blieb ständig ein wirbelnder Gefahrenherd. Gleich ging es in die berühmte Crunch Time und beide Teams investierten nochmals alles, obwohl die Bedingungen immer schwieriger wurden wegen des zunehmenden Nebels und der einen oder anderen nassen Stelle auf dem Eis. Chapeau auch dieses Jahr an die Eismeister für ihre Vorbereitungen. Dann war es doch passiert, als Knak in der 57. Spielminute für die erneute Führung der Schweizer sorgte.

 

Rögle nahm die erwartete Auszeit und Headcoach Abbott beorderte Goalie Rifalk auf die Bank zugunsten eines sechsten Feldspielers. Knak markierte 44 Sekunden vor dem Ende mit seinem Doppelpack die Entscheidung im ersten Halbfinale. 

 

Davos war über die gesamte Spielzeit betrachtet das bessere Team mit mehr Torschüssen und besseren Möglichkeiten. Die Schweizer warten nun auf ihren Endspielgegner. 

 

Dolomiten_Halbfinale 1, 18.08.2023

Rögle BK – HC Davos 1:3 (0:1|1:0|0:2)

 

Tore:

0:1 |08.| Prassl (Wieser), 1:1 |40.| Abols (Tambellini), 1:2 |57| Knak, 1:3 |60| Knak EN

 

Best Player of the game:

Team Rögle:    Rifalk (GC)            

Team Davos:   Prassl

 

Schiedsrichter: Lazzeri / Virta

Linienrichter: Fleischmann / Pardatscher

 

Aufstellung:

 

Rögle: Rifalk, Engström, Kapla, Everberg, Ryfors, Zaar, Davidson, Johannesen, Bengtsson, Abols, Tambellini, Claesson, Jonsson, Sundsvik, Ferguson, Sandin, Vijanen, Pettersson, Sjödin, Nilsson.

 

Davos: Aeschlimann, Dahlbeck, Egli, Knak, Nordström, Bristedt, Jung, Fora, Nussbaumer, Rasmussen, Stransky, Näkyvä, Barandun, Gredig, Prassl, Wieser, Heinen, Minder, Peltonen, Egli, Frehner.

 

Kölner Haie gegen französische Dragons erfolgreich

 

PENNY-DEL (Köln/PM) Im ersten Vorbereitungsspiel auf die kommende Spielzeit gewinnen wir 3:1 gegen das französische Team der Rouen Dragons. Louis-Marc Aubry, Carter Proft und Jason Bast sorgen vor ausverkaufter Kulisse im Haie-Zentrum für einen mehr als verdienten Sieg. 

 

 

 

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(Foto: Ingo Winkelmann)

 


 

Gegen den amtierenden französischen Meister aus Rouen kam der KEC direkt gut ins Spiel, konnte die Überlegenheit im ersten Drittel aber noch nicht in Tore ummünzen – die beste Chance auf die Führung im Anfangsdrittel hatten Louis-Marc Aubry und Maxi Kammerer im Powerplay (7.), scheiterten mit ihren Versuchen aber am starken Torwart der Gäste, Matjia Pintaric.

 

Nach 35 Minuten belohnten sich die Haie durch Aubry. Der Kanadier fuhr zusammen mit Jason Bast in eine 2:1-Überzahlsituation und wurde von Bast perfekt in Szene gesetzt. Im Slot behielt Aubry die Ruhe und netzte zur 1:0-Führung ein. Vier Minuten später erhöhte Carter Proft auf 2:0 – Kammerer behielt hinter dem französischen Tor die Übersicht, bediente Proft in der gefährlichen Zone, der nicht lange fackelte und zum 2:0 einschoss.

 

Im Schlussdrittel gelang den Gästen, die in der kommenden Spielzeit auch in der Champions Hockey League antreten, durch Francis Perron der Anschlusstreffer (50.), auf den Bast nach toller Einzelleistung und dem schönsten Tor des Tages in Unterzahl die perfekte Antwort hatte (52.). 

 

Da sich beide Trainer vorab darauf verständigten, ging es trotz des 3:1-Sieges noch in eine fünfminütige Overtime, die torlos blieb. Im anschließenden Penaltyschießen mit jeweils fünf Schützen traf der KEC durch MacLeod einmal, die Gäste durch Honejsek und Kytnar zweimal. 

 

Der nächste Test steht am kommenden Freitag, den 25. August an. Dann empfangen die Haie den SC Bern (19:30 Uhr) im Haie-Zentrum.

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 


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