(DEL/Ingolstadt) PM Der ERC Ingolstadt fügt seiner Offensive ein weiteres wichtiges Puzzlestück hinzu. Jerome Flaake wechselt von der Düsseldorfer EG zu den Panthern. Der 31-Jährige verfügt über reichlich Erfahrung in der PENNY DEL und soll auch beim ERC eine tragende Rolle einnehmen.

( Foto City-press )
„Jerome hat über Jahre bewiesen, dass er ein Torjäger ist. Er wird mit Sicherheit eine Verstärkung für unseren Angriff sein und ist für einen Platz in den ersten drei Angriffsformationen eingeplant“, sagt Sportdirektor Larry Mitchell.
Seit 14 Jahren spielt der 1,90 Meter große Angreifer in der PENNY DEL und absolvierte seitdem 665 Partien in der deutschen Eliteliga, in denen er insgesamt 339 Scorerpunkte verbuchen konnte. Seine Profi-Karriere startete er 2007 als 17-Jähriger bei den Kölner Haien. Über den Nachwuchs des Augsburger EV, SC Riessersee und der Jungadler Mannheim, führte ihn sein Weg in die Domstadt. Anschließend verbrachte er sechs Jahre bei den Hamburg Freezers, ehe er sich dem EHC Red Bull München anschloss.
Mit dem Team aus der bayerischen Landeshauptstadt feierte er sowohl 2017 als auch 2018 die deutsche Meisterschaft. In den vergangenen drei Spielzeiten trug er das Trikot der Düsseldorfer EG. Für die Rot-Gelben sammelte er in der abgelaufenen Saison 18 Scorerpunkte in 34 Einsätzen und war mit zwölf Treffern teamintern zweitbester Torjäger, nachdem er in der Saison 2019/20 mit 18 Toren der treffsicherste DEG-Profi war.
„Jerome ist ein Spieler, der weiß, wo das Tor steht. Zudem ist er groß und körperlich stark. Diese Eigenschaften kann er in Zweikämpfen und vor dem Tor sehr gut einsetzen“, beschreibt Mitchell den Neuzugang.
„Ich freue mich auf die neue Herausforderung. Ingolstadt hatte schon in der vergangenen Saison eine Top-Mannschaft und auch das aktuelle Team ist hervorragend besetzt. Ich bin stolz, nun auch ein Teil davon zu sein und will meinen Beitrag leisten, um der Mannschaft zu helfen und weiterhin erfolgreiches Eishockey zu spielen. Darüber hinaus bin ich nun wieder näher an meiner Familie und meiner Heimat“, sagt der in Königsbrunn aufgewachsene Stürmer zu seinem Wechsel.
Für die deutsche Nationalmannschaft stand Flaake, der im Jahr 2008 im NHL-Draft in der fünften Runde an 130. Stelle von den Toronto Maple Leafs gezogen wurde, bisher über 50 Mal auf dem Eis und nahm 2016 an der Eishockey Weltmeisterschaft teil. Insgesamt sammelte er im Nationaltrikot 25 Scorerpunkte.
Der bisherige Kader für die Saison 2021/22:
Torhüter: Jonas Stettmer, Kevin Reich
Verteidiger: Fabio Wagner, Colton Jobke, Emil Quaas, Simon Schütz, Mat Bodie, Simon Gnyp, Ben Marshall
Stürmer: Frederik Storm, Mirko Höfflin, Wojciech Stachowiak, Wayne Simpson, Samuel Soramies, Justin Feser, Daniel Pietta, Enrico Henriquez-Morales, Louis Brune, Louis-Marc Aubry, Brandon DeFazio, Samuel Dubé, Chris Bourque, Jerome Flaake

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(DEL/Augsburg) PM Marco Sternheimer und Max Eisenmenger laufen auch in der Saison 2021-22 für die Augsburger Panther auf. Die beiden Stürmer haben ihre Verträge beim PENNY DEL-Club um ein Jahr verlängert.

( Foto City-press )
Direkt aus dem Nachwuchs des Augsburger Eislaufvereins schaffte es Marco Sternheimer ins DEL-Team. Seit der Saison 2017-18 absolvierte der gebürtige Fuggerstädter 132 Spiele in Deutschlands höchster Spielklasse für die Panther. Mit zehn Scorerpunkten in 37 Einsätzen verzeichnete Sternheimer zuletzt seine punktbeste Spielzeit als Profi. Von Bundestrainer Toni Söderholm wurde er 2019 und 2020 ins Top Team Peking des Deutschen Eishockey-Bundes berufen. Auch im Rahmen von Phase 1 der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft 2021 kam der 22-jährige Außenstürmer gerade erst wieder zu weiteren Spielen im DEB-Trikot.
Ebenfalls seine ersten Länderspiele verbuchte in diesem Frühjahr Max Eisenmenger. Damit wurde er für seine sehr gute Premierensaison in der PENNY DEL belohnt. Schnell sicherte sich der ebenfalls erst 22-jährige Linksschütze einen Stammplatz im Team der Panther. Nach seinem Wechsel von Frankfurt nach Augsburg bestritt Eisenmenger 2020-21 alle 38 Hauptrunden-Spiele, erzielte vier Treffer und bereitete sechs weitere Tore vor. Dabei wurde er als Mittel- sowie als Außenstürmer eingesetzt.
„Auch wenn Marco Sternheimer und Max Eisenmenger in der kommenden Saison keine U23-Plätze in unserem Kader mehr besetzen, so genießen sie dennoch unser uneingeschränktes Vertrauen. Beide sind völlig unterschiedliche Spielertypen, aber ähnlich talentiert und sehr entwicklungsfähig. Deshalb war es für uns keine Frage, dass sie auch im Rahmen der Verjüngung unserer Mannschaft eine wichtige Rolle bei uns spielen sollen. Ich freue mich, mit Sterni und Max zusammenzuarbeiten und sie gemeinsamen mit meinem Trainerteam weiterzuentwickeln zu dürfen“, so Panthercoach Mark Pederson über die beiden Jungnationalspieler.

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(DEL/München) PM Red Bull München hat Jonathon Blum unter Vertrag genommen und damit seinen Kader auf der Verteidigerposition verstärkt. Der Erstrunden-Draft aus dem Jahr 2007 wechselt unter anderem mit der Erfahrung aus 122 Partien (7 Tore | 19 Assists) in der National Hockey League (NHL) nach München. Zuletzt spielte der US-Amerikaner für den schwedischen Erstligisten Färjestad BK, sammelte dort in 103 Einsätzen zwölf Tore und 39 Assists.

( Foto Red Bull München )
Davor war der 32-Jährige vier Jahre in der KHL für Admiral Wladiwostok, HK Sotschi und HK Dinamo Minsk aktiv. 2016 wurde er ins All-Star-Team der multinationalen und vorwiegend russisch geprägten Liga berufen. „München ist eine Top-Mannschaft, die Red Bulls sind eine Weltklasse-Organisation. Und Trainer Don Jackson ist eine Legende. Das waren Gründe genug, sich für dieses Team zu entscheiden“, sagt Blum, der sein Können in mehreren Topligen unter Beweis stellte. Der 1,85 Meter große Kalifornier sieht sich selbst als „Puck führenden Verteidiger mit großer Übersicht und gutem Passspiel“. Für ihn und seine Familie werde es sicherlich „sehr aufregend sein, für einen so erfolgreichen Club mit einem solch großartigen Coach zu spielen.“
Christian Winkler, Managing Director Sports Red Bull Eishockey: „Wir haben Jonathon bereits längere Zeit beobachtet. Insbesondere sein Spielaufbau und seine schlittschuhläuferischen Fähigkeiten haben uns überzeugt. Er ist ein Vollprofi mit Führungsqualitäten, der bereits mehrere Jahre in Europa Eishockey gespielt hat. Bei seinen Trainern in Schweden und in der KHL war Jonathon stets ein hochgeschätztes Teammitglied.“
Die NHL-Organisation der Nashville Predators wählte Blum 2007 beim Draft in der ersten Runde an Position 23. Sein Debüt gab der Rechtsschütze für das Franchise im Jahr 2011. Später wechselte der Defensivspieler zum NHL-Konkurrenten Minnesota Wild. In der AHL absolvierte Blum 352 Spiele und erzielte 188 Scorerpunkte (43 Tore | 145 Assists). Darüber hinaus war er 2018 Teil des US-amerikanischen Olympia-Kaders bei den Winterspielen in Pyeongchang. Für die Red Bulls wird der Verteidiger zukünftig mit der Nummer 24 auflaufen.
Aktueller Kader des EHC Red Bull München für die Saison 2021/22
Torhüter (3): Daniel Allavena, Danny aus den Birken und Daniel Fießinger.
Verteidiger (7): Konrad Abeltshauser, Nico Appendino, Jonathon Blum (AL), Daryl Boyle, Zach Redmond (AL), Yannic Seidenberg und Maksymilian Szuber.
Stürmer (16): Maximilian Daubner, Bastian Eckl, Yasin Ehliz, Philip Gogulla, Patrick Hager, Maximilian Kastner, Elias Lindner, Julian Lutz, Frank Mauer, Austin Ortega (AL), Trevor Parkes (AL), John Peterka, Justin Schütz, Ben Smith (AL), Frederik Tiffels und Filip Varejcka.

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(DEL/Mannheim) PM Die Adler Mannheim haben einen weiteren Neuzugang für die PENNY-DEL-Saison 2021/22 unter Vertrag genommen. Vom schwedischen Meister Växjö Lakers wechselt Verteidiger Ilari Melart nach Mannheim. Der 32-jährige Finne erhält bei den Adlern einen Zweijahresvertrag.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
„Ilari verleiht unserer Defensive noch mehr Physis. Er scheut keinen Zweikampf, ist körperlich robust und zudem mit einem guten Schuss ausgestattet. Ilari ist ehrgeizig und hat sich über die vergangenen Jahre stetig verbessert, weshalb er zurecht zum Kreis der finnischen Nationalspieler zählt“, weiß Adler-Manager Jan-Axel Alavaara um die Stärken des Neuzugangs.
Melart wurde am 11. Februar 1989 in Helsinki geboren. Bei IFK Helsinki durchlief der 1,90 Meter große und 97 Kilogramm schwere Linksschütze die Nachwuchsstationen, feierte in der Saison 2008/09 sein Profidebüt für den finnischen Hauptstadtclub und wurde 2011 mit ihm Meister. 2013 wagte Melart den Sprung nach Nordamerika, wo er für die Springfield Falcons in der AHL auf dem Eis stand. Im Anschluss wechselte Melart zum KHL-Club Yugra Khanty-Mansiysk, ehe er jeweils für zwei Jahre für Lulea, Färjestad und Växjö in Schweden auflief.
„Nach mittlerweile sechs Jahren in Schweden ist es für mich an der Zeit, etwas Neues zu erleben, etwas Neues auszuprobieren und kennenzulernen“, sagt Melart selbst. „Ich habe mit einigen Jungs gesprochen, die in Mannheim spielen oder gespielt haben, und niemand hat auch nur ein einziges negatives Wort über die Organisation und das Team verloren. Ich bin überaus gespannt auf das deutsche Eishockey, auf die DEL, und freue mich sehr auf die neue Herausforderung.“

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(DEL/Köln) PM Die Kölner Haie haben Andreas Thuresson verpflichtet. Der 33-Jährige wechselt von den Schwenninger Wild Wings in die Domstadt. Thuresson erhält in Köln einen Vertrag bis 2022 und die Rückennummer 36.

( Foto City-press )
Cheftrainer Uwe Krupp: „Andreas ist eine Bereicherung für unsere Mannschaft. Er ist ein Stürmer, der für seine Tore hart arbeitet und auch ohne Puck mit Verantwortung spielt. Er wird unserem Überzahlspiel eine weitere Angriffsoption bieten und insgesamt mit seiner Erfahrung und seinen Fähigkeiten eine gute Ergänzung für uns sein.“
Andreas Thuresson: „Nachdem ich 2015 für ein Vorbereitungsturnier hier in Köln war, konnte ich mir vorstellen, eines Tages zurückzukommen und für diesen Verein zu spielen. Ich hatte sehr gute Gespräche mit Uwe Krupp und auch mein guter Freund Gustaf Wesslau, der hier ja einige Jahre gespielt hat, konnte mir nur gute Sachen über die Stadt und die Organisation sagen. Ich freue mich sehr ein Hai zu sein und kann es nicht erwarten, dass es wieder los geht!“
Andreas Thuresson gab 2006 sein Profi-Debüt in seinem Heimatland Schweden für die Malmö Redhawks. Gleich in seiner ersten Saison traf der Rechtsschütze zehn Mal und legte fünf weitere Tore vor. In der NHL wurden einige Vereine auf den Schweden aufmerksam – und so sicherten sich die Nashville Predators beim Draft 2007 die Rechte an Thuresson. Zwischen 2007 und 2012 lief der Außenstürmer allerdings fast ausnahmslos für das Farm-Team von Nashville, den Milwaukee Admirals, sowie dem Connecticut Whale in der AHL (396 Spiele, 75 Tore, 86 Vorlagen) auf.
In der NHL absolvierte Thuresson 25 Spiele (1 Tor, 2 Vorlagen). 2012 beendete Thuresson sein Nordamerika-Abenteuer und wechselte zurück nach Schweden zu Brynäs IF. Nach zwei Spielzeiten ging es über Russland, Schweden, China und der Schweiz nach Deutschland. Von 2019 bis 2021 ging Thuresson für die Schwenninger Wild WIngs auf Tore Jagd. Für die Wild Wings erzielte er in 66 Partien 27 Tore und 29 Vorlagen.
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(DEL/Ingolstadt) PM Der ERC Ingolstadt hat eine der beiden freien Torhüterpositionen für die kommende Saison besetzt. Vom EHC Red Bull München wechselt Kevin Reich an die Donau. Der 25-Jährige stand in den vergangenen vier Spielzeiten bei den Landeshauptstädtern zwischen den Pfosten.

( Foto Heike Feiner )
„Kevin ist noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung. Er ist noch jung und hat seine besten Goalie-Jahre mit Sicherheit erst noch vor sich. Trotzdem hat er schon viel Erfahrung auf hohem Niveau in einer Top-Mannschaft gesammelt. Sowohl in der PENNY DEL als auch in der Champions Hockey League“, sagt Sportdirektor Larry Mitchell.
Ausgebildet wurde Reich zunächst im Nachwuchs des Iserlohner EC, ehe ihn sein Weg über die Nachwuchsabteilung der Krefeld Pinguine zu den Jungadlern Mannheim führte. Mit den Kurpfälzern gewann er 2012 und 2013 die DNL-Meisterschaft. Sein Debüt in der PENNY DEL feierte er in der Saison 2013/14 im Alter von 18 Jahren für München. Anschließend verbrachte er drei Jahre in der USHL, der wichtigsten Juniorenliga in den USA.
Seit der Saison 2017/18, in der er drei Spiele in der deutschen Eliteliga und 26 beim Münchener Kooperationspartner Riessersee in der DEL2 absolvierte, war der gebürtige Iserlohner fester Bestandteil des Kaders der Red Bulls. In den vergangenen drei Spielzeiten konnte der Linksfänger stets mindestens 17 Einsätze verzeichnen. Insgesamt hütete er das Tor bisher in 58 DEL-Spielen, 50 davon als Starter, und kommt dabei auf eine starke Fangquote von über 91 Prozent.
„In den vergangenen drei Jahren hat er viele Partien absolviert und dabei bewiesen, dass er ein sehr guter Goalie ist. Neben Jonas Stettmer und dem noch zu verpflichtenden Torwart, wird Kevin unser Torhüter-Trio bilden“, so Mitchell. „Insgesamt hat es in Ingolstadt einfach alles gepasst. Die Gespräche mit Larry waren offen und ehrlich, was mir besonders wichtig war. Ich will den nächsten Schritt machen und denke, dass ich in Ingolstadt die Chance bekomme“, sagt Reich zu seinem Wechsel.
Der 1,86 Meter große Schlussmann durchlief sämtliche Nachwuchsnationalmannschaften, nahm 2014 und 2015 an der U20-Weltmeisterschaft teil und wurde beim Deutschland Cup 2019 von Bundestrainer Toni Söderholm erstmals für die DEB-Auswahl nominiert. Reich wird für die Panther mit der Rückennummer 35 auflaufen.
ERC verpflichtet 18-jährigen Samuel Dubé
Der ERC Ingolstadt hat seinen Kader mit einem begehrten Jungprofi verstärkt. Samuel Dubé wechselt von den RB Hockey Juniors zu den Panthern. Der 18-Jährige gilt als hochveranlagter Techniker, der sich bei den Panthern langfristig entwickeln will.
„Samuel ist sowohl läuferisch als auch technisch sehr stark. Zudem hat er Erfahrung in der besten kanadischen Juniorenliga. Sein Vater ist einer der besten Skills-Trainer in Europa. Davon hat er sicherlich profitiert. Wir wollen ihn bei uns langfristig entwickeln“, sagt Sportdirektor Larry Mitchell.
Dubé begann seine Karriere im Nachwuchs des EC Bad Tölz und war dort bis zur U16 aktiv, ehe er in die Hockey Akademie von Red Bull wechselte. Anschließend verbrachte er mehr als zwei Jahre bei den Halifax Mooseheads in der kanadischen Juniorenliga QMJHL. Zur Saison 2020/21 kehrte er nach Europa zurück und lief für die RB Hockey Juniors in der in Österreich beheimateten, multinationalen Alps Hockey League auf. Dort erzielte er in 23 Spielen zehn Scorerpunkte.
Im vergangenen Dezember und Januar nahm er an der U20-Weltmeisterschaft teil und trug einen Treffer zum Viertelfinaleinzug der deutschen Mannschaft bei. „Ich habe Samuel unter anderem bei der U20-Weltmeisterschaft gesehen. Dort war er im deutschen Team der Center der zweiten Reihe, obwohl er einer der jüngsten nominierten Spieler war. Da er auch weiterhin für die U20-WM spielberechtigt ist, rechnen wir damit, dass wir in der kommenden Saison eine Zeit lang auf ihn verzichten müssen“, sagt Mitchell.
Samuel Dubé über seinen Karriereschritt in die PENNY DEL: „Die Entscheidung ist mir leichtgefallen. Ich habe in der Vergangenheit viele Panther-Spiele verfolgt, gerade in der abgelaufenen Saison. Ich freue
mich riesig, Teil dieser tollen Mannschaft zu werden. Mit Larry Mitchell habe ich sehr gute Gespräche geführt. Ingolstadt fühlt sich für mich vertraut und richtig an.“
Der bisherige Kader für die Saison 2021/22:
Torhüter: Jonas Stettmer, Kevin Reich
Verteidiger: Fabio Wagner, Colton Jobke, Emil Quaas, Simon Schütz, Mat Bodie, Simon Gnyp, Ben Marshall
Stürmer: Frederik Storm, Mirko Höfflin, Wojciech Stachowiak, Wayne Simpson, Samuel Soramies, Justin Feser, Daniel Pietta, Enrico Henriquez-Morales, Louis Brune, Louis-Marc Aubry, Brandon DeFazio, Samuel Dubé

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(DEL/Mannheim) PM Die Adler Mannheim treiben die Kaderplanung für die PENNY-DEL-Saison 2021/22 weiter voran. In diesem Zusammenhang kann der Club die Vertragsverlängerung von Sinan Akdag vermelden. Der Verteidiger wird für ein weiteres Jahr im Trikot der Adler auflaufen.

( Foto AS Sportfoto / Sörli Binder )
„Sinan hat über mehrere Jahre unter Beweis gestellt, dass er zu den solidesten Verteidigern der Liga zählt. Er weiß läuferisch zu überzeugen und ist auch für die eine oder andere Offensivaktion gut. Mit ihm wissen wir in der kommenden Spielzeit einen weiteren zuverlässigen Defender in unseren Reihen“, erläutert Sportmanager Jan-Axel Alavaara.
Der 31-jährige Rosenheimer wechselte 2014 aus Krefeld nach Mannheim. In mittlerweile sieben Spielzeiten absolvierte der deutsche Nationalspieler 383 Pflichtspiele für die in der PENNY DEL, sammelte dabei 180 Scorerpunkte und wurde mit den Adlern 2015 und 2019 deutscher Meister.
„Mannheim zählt zu den Topmannschaften der Liga. Ich will in meiner Karriere noch Titel gewinnen, mit den Adlern sehe ich hierfür beste Voraussetzung. Außerdem fühle ich mich in der Region sehr wohl. Über die Jahre ist sie für mich zu einer zweiten Heimat geworden“, begründet Akdag selbst seine Vertragsverlängerung.

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(DEL/München) PM Red Bull München hat den ehemaligen Stanley-Cup-Sieger Ben Smith verpflichtet. Der 32-jährige Stürmer führte in der vergangenen Saison Liga-Konkurrent Adler Mannheim als Kapitän aufs Eis. Für die Kurpfälzer erzielte der US-Amerikaner zwischen 2018 und 2021 in 157 PENNY-DEL-Partien 127 Scorerpunkte (52 Tore | 75 Assists). Damit war der Rechtsschütze sowohl bester Torschütze als auch bester Punktesammler seines Teams.

( Foto Red Bull München )
Don Jackson, Trainer Red Bull München: „Wir sind megahappy, dass sich Ben für uns entschieden hat und künftig unser Trikot tragen wird. Er verkörpert alles, was einen Top-Profi ausmacht. Es ist gut zu wissen, zukünftig nicht mehr gegen ihn spielen zu müssen.“
Christian Winkler, Managing Director Sports Red Bull Eishockey: „Ben hat in den vergangenen Jahren seine Führungsqualitäten auf und neben dem Eis in beeindruckender Form unter Beweis gestellt. Sein Können und sein Leadership waren genau jene Eigenschaften, nach denen wir gesucht haben. Er kennt zudem die Liga, sicherlich ein weiterer großer Vorteil. Darüber hinaus bringt er weitere Gewinnermentalität in die Kabine, seine großen Erfolge sprechen für sich.“
Ben Smith: „Ich habe mit vielen Leuten gesprochen und nur gute Dinge über die Mannschaft, die Trainer, die Organisation und die Stadt gehört. Als Profi versuche ich stets, ein komplettes Spiel abzuliefern. Das heißt für mich, stark zu verteidigen und in der Offensive zum Torerfolg beizutragen. Ich setze mich immer für die Mannschaft ein, das ist meine Philosophie. Und ich möchte dem Team helfen, zu gewinnen. Egal, auf welche Art.“
Für Smith, der 2008 in der sechsten Runde von den Chicago Blackhawks gedraftet wurde, war Mannheim die erste Station außerhalb Nordamerikas. In der NHL kam der Familienvater 264 Mal zum Einsatz, sammelte dabei 63 Scorerpunkte. Hinzu kommen 110 Tore und 100 Assists aus seinen insgesamt 285 AHL-Partien. Seine Zeit in der American Hockey League krönte Smith 2018 als Kapitän der Toronto Marlies mit dem Gewinn des Calder Cups. Ein Jahr später holte er mit Mannheim den DEL-Pokal. Für die Red Bulls wird der 1,80 Meter große Angreifer zukünftig mit der Nummer 12 auflaufen.
Aktueller Kader des EHC Red Bull München für die Saison 2021/22
Torhüter (3): Daniel Allavena, Danny aus den Birken und Daniel Fießinger.
Verteidiger (6): Konrad Abeltshauser, Nico Appendino, Daryl Boyle, Zach Redmond (AL), Yannic Seidenberg und Maksymilian Szuber.
Stürmer (16): Maximilian Daubner, Bastian Eckl, Yasin Ehliz, Philip Gogulla, Patrick Hager, Maximilian Kastner, Elias Lindner, Julian Lutz, Frank Mauer, Austin Ortega (AL), Trevor Parkes (AL), John Peterka, Justin Schütz, Ben Smith (AL), Frederik Tiffels und Filip Varejcka.

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(DEB/Nationalmannschaft) Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft reist mit einem wichtigen Sieg im Rücken zur IIHF-WM 2021 nach Riga. Das Team von Bundestrainer Toni Söderholm behielt im abschließenden Test der WM-Vorbereitung gegen Belarus mit 2:0 (1:0, 0:0, 1:0) die Oberhand und tankte das erhoffte Selbstvertrauen für das Turnier in Lettland (21. Mai bis 6. Juni). In der ARENA NÜRNBERGER Versicherung erzielte der Mannheimer Markus Eisenschmid (6.) die Führung für die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes e.V., bevor im Schlussabschnitt der Münchner Justin Schütz (43.) das Ergebnis ausbaute und den Erfolg sicherstellte.

(Foto: Citypress)
Erneut erhielt der Mannheimer Felix Brückmann im DEB-Tor das Vertrauen von Beginn an, als Back-up sicherte ihn diesmal der Iserlohner Andreas Jenike ab. Brückmann überzeugte mit Ruhe und Souveränität und hielt sein Tor sauber. Der 30-Jährige wurde dann auch zum besten Akteur des DEB-Teams gewählt. Angeschlagen fehlte der Straubinger Marcel Brandt, auch der Nürnberger Daniel Schmölz pausierte. Im Vergleich zum Vortag rückten der Kölner Colin Ugbekile und der Straubinger Andreas Eder in die Mannschaft.
Dem DEB-Team glückte der Start ins Spiel wesentlich besser als am Vortag und der Düsseldorfer Daniel Fischbuch (1.) hätte beinahe schon in den ersten 60 Sekunden die Führung erzielt. Bis zu dieser dauerte es allerdings nur unwesentlich länger. Erst hatte der Kölner Sebastian Uvira noch eine Möglichkeit. Als dann aber der Augsburger John Rogl die Scheibe tief ins gegnerische Drittel bugsierte, übernahm Eisenschmid, verschaffte sich Platz und setzte den Puck frech aus spitzem Winkel unter die Latte.
Im Mittelabschnitt gab es Möglichkeiten auf beiden Seiten. Brückmann zeigte eine herausragende Parade und bewahrte sein Team vor dem Ausgleich. Doch auch die Mannschaft von Toni Söderholm hatte häufiger das zweite Tor auf dem Schläger, ob der künftige Mannheimer Korbinian Holzer, der Münchner Maximilian Kastner, der Mannheimer Stefan Loibl oder Eder, sie alle standen kurz vor einem Treffer. Gut agierte die DEB-Auswahl bei gleich drei Unterzahlsituationen im zweiten Durchgang.
Das letzte Drittel eröffnete das DEB-Team mit einer Kombination über Eder und Kastner, die Schütz mit seinem ersten Länderspieltreffer vollendete. Team Belarus suchte in der Folge zwar den Weg nach vorne, tauchte aber nur in Ausnahmefällen gefährlich vor Brückmann auf. Letztlich brachte die deutsche Mannschaft den Vorsprung sicher über die Zeit.
Nach dem abschließenden Testspiel der WM-Vorbereitung kommt die DEB-Auswahl am Dienstag wieder in Nürnberg zusammen.
Dann beginnt die unmittelbare Einstimmung auf das Turnier in Lettland unter Vorgaben und Testprozedere des Weltverbandes IIHF, am 15. Mai ist der Abflug nach Riga in einer Chartermaschine geplant. Nach einer vorgeschriebenen Einzelquarantäne bis zum Abend des 18. Mai, darf das Söderholm-Team am 19. Mai erstmals im WM-Spielort aufs Eis. Italien ist dann am 21. Mai (15.15 Uhr/SPORT1) der erste WM-Gegner der deutschen Mannschaft.
Bundestrainer Toni Söderholm: „Das Siegesgefühl hilft uns und tut uns allen sehr gut. Wenn wir alle Fakten auf den Tisch legen, sind wir in der Spur. In einigen taktischen Bereichen sind wir okay, in einigen fehlen uns Trainingseinheiten, aber wir haben noch genügend Zeit. Es war eine Leistung, die von starkem Charakter zeugt, wir haben sehr viele Schüsse geblockt. Es gibt noch viel zu verbessern, aber vom Gefühl her auf der Bank, war das ein starker Sieg. Wir müssen noch effizienter mit der Scheibe werden und sauberer aus der neutralen Zone tief spielen.“
Felix Brückmann: „Es war ein hartes Stück Arbeit, aber im Vergleich zu Freitag hatten wir einen guten Start. Wir wollten mehr Intensität an den Tag legen, das ist uns gut gelungen. Es war ein enges Spiel, aber es hat auch sehr viel Spaß gemacht. Wir haben insgesamt sehr gut defensiv gespielt und sehr viele Schüsse geblockt, alle haben alles reingelegt. Wir wollten den Sieg unbedingt haben und mit einem guten Gefühl in Richtung WM gehen.“
Justin Schütz: „Wir haben von Anfang an wenig zugelassen hinten. Klar, die Chancenauswertung muss noch besser werden, aber solange wir kein Gegentor kassieren, gewinnen wir das Spiel dennoch. Es ist sehr wichtig, mit dem Sieg nach Riga zu fahren, denn es ist kein Spiel mehr bis zum WM-Start. So ein Erfolg tun dann richtig gut mit den Ergebnissen davor. Es war ein relativ einfaches Tor, aber es ist ein super Gefühl und gut für das Selbstvertrauen. Eine gute Erfahrung, die man jetzt mitnimmt.“
Mit freundlichen Grüßen
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(PENNY-DEL, Berlin) (Hermann Graßl) In der Mercedes-Benz Arena hieß es heute schon wieder Do or Die Game im Finale der Penny DEL. Die unermüdlichen Comeback Experten aus Berlin wollten heute erneut nach den Sternen greifen und ihren 8. Meisterschaftstitel fix machen. 25 Jahre nach einer Meisterschaft für einen Hr. Niederberger – damals DEG - könnte es sich heute sogar wiederholen, dass dieser Name erneut den Pokal hochstemmen würde.
Für Berlin sprach die Statistik, denn bisher hatten die Eisbären zwei Best of Three Serien 2011 und 2018 für sich entschieden. Die Grizzlys aus Wolfsburg erwiesen sich jedoch als äußerst hartnäckiger Gegner im Finale und wollten sich erstmals die Krone aufsetzen, nachdem sie schon viermal in einem Finale den Kürzeren zogen. Eine Serie würde heute definitiv reißen, denn beide Teams konnten jeweils in den Runden zuvor immer in Spiel 3 den Deckel draufmachen und eine Runde weiterkommen. Schließlich setzte sich im erst zweiten ‚Best of 3 Finale‘ nach 1982 Berlin gegen Wolfsburg durch und sicherte sich bereits zum 8. Mal die Meisterschaft. Leo Pföderl erzielte das entscheidende Game Winning Goal und Ryan McKiernan bekam die Ehrung zum MVP Player der Playoffs. Die Eisbären schrieben heute Geschichte, denn sie sind nun Jubiläumsmeister!

(Foto: Citypress)
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Die Eisbären aus Berlin waren es über die gesamte Playoff Serie bereits gewohnt, ein entscheidendes Spiel Nummer 3 in der heimischen Arena austragen zu dürfen und hatten deshalb Erfahrung in dieser Hinsicht. Mit ihren tragenden Säulen Noebels, White und Boychuk hatten sie geballte Playoff Power in ihren Reihen, die ihren Beitrag zur Meisterschaft leisten wollten. Ihr famoser Defender McKiernan hatte bisher im Viertel- und Halbfinale in jedem Spiel getroffen, gegen Wolfsburg hatte er sich dieses Erfolgserlebnis für das Spiel 2 aufgehoben. Ihr Urgestein Hördler hatte bereits sieben Titel gesammelt, diese spezielle Meisterschaft wäre für seine außergewöhnliche Karriere und das Team ein weiterer historischer Meilenstein.
Aubin: “Wir müssen über die vollen 60 Minuten und vielleicht sogar mehr konzentriert sein. Wir haben das nötige Selbstvertrauen und genießen das Finale. Jeder hat darauf hingearbeitet und freut sich auf diesen Moment. Wir wissen, wie wir spielen, wir werden genauso agieren wie in Wolfsburg.“
Die Grizzlys aus Wolfsburg hatten fest vor, endlich mal den Pokal in Händen zu halten und nach Hause zu holen. Sie investierten alles, um dieses Unterfangen in die Tat umzusetzen und Spielverderber für die Eisbären zu sein. Sie waren ganz im Sinne ihres Coach Pat Cortina auf das hier und jetzt fokussiert und hielten an ihrem bewährten Game Plan konsequent weiter fest. Insbesondere für den Dauerbrenner Furchner wäre es die verdiente Belohnung einer fantastischen Saison in seinem zweiten Frühling mit bereits 1073 Spielen inklusive dem heutigen. Nachdem er am 3.5. seinen 39. Geburtstag gefeiert hat, könnte er heute mit dem Titel die Kirsche auf die Sahne platzieren und sich über ein einzigartiges nachträgliches Präsent freuen.
Cortina: „Wir sind gelöster und cleverer als letztes Mal. Wir sind zwei Tage älter und haben mehr Erfahrung. Wir hoffen relaxter zu sein. Wir müssen unseren Spielaufbau ändern, weil Berlin viel mehr Druck gemacht hat. Wir müssen mehr Offensive kreieren. Am Ende wird das Team erfolgreich sein, das seinen Spielplan über 60 Minuten durchhält.“
Man durfte gespannt sein, ob die Eisbären wie vor 2 Tagen genauso aggressiv und konzentriert aus der Kabine kamen und wie die Feuerwehr loslegten. Mit dieser Strategie hatten sie die Grizzlys schon etwas überrascht, die damit die gesamte Partie über nicht so richtig zurechtkamen und stets einen Schritt zu langsam waren in ihren Aktionen. Pat Cortina hatte für heute sicher ein Gegenmittel eingepackt. Wie in Spiel 1 übernahm Bernd Römer von Karat die musikalische Note mit der Nationalhymne.
Gleich nach 12 Sekunden erarbeiteten sich die Gäste das erste Bully vor Niederberger. Ein guter Auftakt, aber die Eisbären schockten die Grizzlys mit der sehr frühen Führung in der 2. Spielminute durch Olver; es war der erste Torschuss von Berlin. Wolfsburg zeigte sich davon keineswegs beeindruckt, denn nur 25 Sekunden später egalisierten die Grizzlys in Person von Olimb die Partie. Welch ein furioser Auftakt hier im Finale! Für den Wolfsburger war es sein erster Playoff Treffer. Es entwickelte sich ein munteres Spiel mit technischen Raffinessen und der gewohnten Physis.
Bisher war Wolfsburg von Anfang zu 100 % auf dem Eis und zeigte den nötigen energischen Start. Mit ihrer bewährten taktischen Disziplin und der ausgeprägten defensiven Stabilität hatten sie ohnehin die besten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Ende. Für Serge Aubin war es wichtig, dass seine Jungs auch locker genug an die Sache rangingen.
Eine 2 auf 1 Situation wurde durch einen Berliner Schläger entschärft, dann musste sich Niederberger lang machen, um den Rückstand zu verhindern. Die Eisbären attackierten die Grizzlys schon früh in deren eigener Zone, um den Spielaufbau zu unterbinden. Dann ging Festerling nach einem harten Check vor seiner Wechselbank in die Kabine.
Im ersten Powerplay agierte Berlin druckvoll und White war sofort zur Stelle mit einer Chance. Ihre bis dato dürftige Quote von nur 10% (3/30) verbreitete nicht unbedingt großen Schrecken und auch dieses Mal blieben die Eisbären erfolglos. Kaum komplett waren die Grizzlys wieder im Vorwärtsgang. Auf beiden Seiten klingelte bereits der Außenpfosten. Im Bully Spiel erwies sich bisher Berlin als effektiver. Nach dem fulminanten Auftakt ging man mit einem Remis in die Pause und Wolfsburg hoffte auf die Rückkehr von Festerling.
Hördler: „Aus unserer Sicht war es ein bisschen zu chaotisch. Bisher ist es ein ausgeglichenes Match, aber wir müssen strukturierter werden. Wir probieren zu viel zu erzwingen statt zu erspielen, wir müssen einfacher spielen.“
Magel (COO Penny): „Wir wünschen uns vor allem die Zuschauer zurück und wir wollen künftig in den Arenen aktiv werden. Es wird jetzt eine Eishockey Grill WM geben. Zum Start der neuen Saison wird es in Eishockey gebrandete Produkte geben wie z.B. Nuggets. Wir wollen viel regionaler und lokaler auftreten und näher an den Mannschaften dran sein.“
Im zweiten Drittel war anfangs Wolfsburgs Haudegen Festerling nicht ausfindig zu machen; das wäre sehr schade für das Team um Cortina. Rech verbuchte den ersten Abschluss nach tollem Zuspiel von Olimb. Auf der anderen Seite kam White zu einer Chance. In der 24. Spielminute zeigte sich wieder mal die Bedeutung von Pföderl für Berlin, denn er brachte die Eisbären erneut in Front nach einem Sahne Pass von Wissmann. Dieses Tor war ein Produkt des unbändigen Willens und der aggressiven Arbeit hinter und neben Strahlmeiers Gehäuse. Kurze Zeit später setzte schon wieder Pföderl einen gefährlichen Schuss ab.
Festerling wurde in der Zwischenzeit weiter in den Katakomben behandelt, was seine Rückkehr durchaus realistisch machte. Nach einer Top Gelegenheit für die Grizzlys durften diese in Überzahl ran, doch die Eisbären ließen die Gäste nicht in die Formation kommen und das Playoff Monster McKiernan konnte wieder von der Strafbank aufs Eis zurückkehren. Bisher waren die Special Teams noch kein Faktor in diesem Finale.
Nach einem Fehler im Aufbau traf White nach feinem Zuspiel von Rückkehrer Boychuk nur die Latte, was auch im Videobeweis bestätigt wurde. Dies war eine willkommene Verschnaufpause für alle Akteure. Rekordspieler Furchner vergab dann für die Grizzlys in aussichtsreicher Position. In diesem Mittelabschnitt schaffte es Berlin sehr gut, den strukturierten Spielaufbau von Wolfsburg zu stören. Dies lag vor allem an ihrer vorbildlichen gegenseitigen Unterstützung. Für die Gäste gab es fast kein Durchkommen. Boychuk verpasste nur knapp und Noebels wählte einen Rückhandschuss, der sein Ziel verfehlte. Berlin ging mit einer knappen, aber hochverdienten Führung in die Kabine, weil die Eisbären es sehr geschickt verstanden, die Grizzlys von ihrer eigenen Zone fernzuhalten.
Hungerecker: „Berlin steht sehr gut. Wir müssen die Scheibe tief bringen und weiter hart arbeiten, alles rausholen und alles geben.“ Rankel: „Es tut weh, heute nicht auf dem Eis stehen zu können. Es ist ein absolut umkämpftes Match, die Zweikämpfe werden letztlich den Ausschlag geben. Man darf jetzt nicht an den Pott denken, sondern Wechsel für Wechsel ist entscheidend. Hördler ist ein guter Leader, der ruhig und beispielhaft agiert. Er hat immer ein gutes Gespür, was nötig ist im jeweiligen Moment. Es wird weiter eng bleiben, Wolfsburg wird nun mehr riskieren. “

(Foto: Citypress)
Im letzten Drittel musste Wolfsburg zunächst eine Unterzahl wegen einer späten Strafzeit am Ende des zweiten Abschnitts gegen Furchner überstehen, bevor die Grizzlys zur Schlussoffensive ansetzen konnten. Gottseidank wurde Festerling wieder auf der Wolfsburger Bank gesichtet, was sicher seinem Team einen Pusch gab. Berlin ließ nicht locker und hielt am effektiven Match Plan des Mittelabschnitts fest. Dann wurde es turbulent vor Strahlmeier, doch nur ein Eisbär lag im Tor. Wolfsburg bekam nun sein zweites Powerplay zugesprochen, was die Grizzlys nutzen sollten, um im Spiel zu bleiben. Auch diese Überzahlkonstellation war nicht von Erfolg gekrönt.
Machacek verpasste dann knapp und die letzten 8 Minuten brachen an. Die Gäste mussten nun bald volles Risiko gehen, doch Noebels hatte die Vorentscheidung auf dem Schläger. Strahlmeier parierte jedoch großartig.
Berlin hatte nun die Hand am Pokal, denn Wolfsburg biss sich die Zähne am Eisbären Bollwerk aus. Letztendlich brachte Berlin den knappen Vorsprung über die Zeit und der neue Champion der verkürzten Spielzeit 2020/2021 stand fest: Die Eisbären sicherten sich ihren bislang 8. Titel und avancierten nun zum Seriensieger in der DEL. Frank Hördler wurde zum alleinigen Rekordsieger der DEL.
Die Hauptstädter haben ihre Hausaufgaben gemacht, kamen in allen Serien phänomenal zurück und setzten sich letztendlich verdientermaßen die Krone auf! Berlin ging damit als 100. Deutscher Meister in die Annalen ein.
Als MVP der diesjährigen Playoffs wurde Ryan McKiernan mit 7 Toren und 3 Assists prämiert; er hatte bereits mit Wien die Meisterschaft geholt unter seinem heutigen Coach Aubin.
Stimmen zum Spiel:
Berlin – Pföderl:
„Mir fehlen die Worte, ich bin froh, dass wir es irgendwie geschafft haben. Das Championship Goal nehme ich gerne mit. Wolfsburg war so unangenehm, großes Kompliment. Was letztlich ausschlaggebend war ist mir eigentlich egal. Im Feiern sind wir hier bereits erprobt.”
Berlin – Lee:
“Es war nie langweilig, es freut mich für Hördler, eine Wahnsinnsleistung der Mannschaft. Großes Lob für Wolfsburg, ich freue mich für die Jungs. Wir haben gut verteidigt, da Wolfsburg alles versucht hat, alle haben viel investiert.“
Berlin – Noebels:
„Es war eine ganz aufregende Saison. Ich möchte allen danken, dass es ermöglicht wurde. Ich bin mega stolz, wir haben es geschafft, auch wenn wir wieder mit dem Rücken zur Wand standen. Man wächst zusammen, man spürt den Zeitpunkt eine Familie zu sein, jeder ist wichtig, das haben wir begriffen, denn nur so kommt der Erfolg. Jeder hat seinen Job gemacht. Wir feiern mit Abstand.“
Berlin – McKiernan:
“Being the MVP feels great. I am so proud of us, we worked so hard under such uncertainty and kept working. It’s incredible, the feeling is great. Thanks to all my teammates, who made everything possible. I appreciate coach Aubin very much; throughout the whole playoffs we did not talk much, but it was cool to share this experience with him again.”
Berlin – Hördler:
„Auch der Coach feiert seinen achten, am Ende der Karriere tut das sehr gut. Es ist etwas sehr Besonderes und wir werden diese Saison ganz besonders in Erinnerung behalten. Wir hatten ein straffes Programm. Wir haben uns alle zusammengerauft, nicht den Kopf hängen gelassen, sondern mit Zuversicht und Willen gespielt. Das war ein besonderer Charakterzug der Mannschaft. Wir sind schon gut gerollt in der Nordgruppe, sind dann noch stärker zusammengerückt und haben füreinander gekämpft. Daumen hoch für unseren Coach Aubin. Was da unten vorgeht, das spricht für sich, da möchte ich ein großes Lob aussprechen. Don Jackson und Serge Aubin sind sich vom Typ her ähnlich.“
Berlin – Aubin:
“What a journey, I am so proud of my guys, being back in the series and coming back all the time. The main deciding factor was to think in time and space and the focus on defense first. I told the guys to have fun and enjoy the moment, with no fear and no regret. It’s been a long journey with lots of ups and downs. I wanted to win the last one, that was our goal, we won for our fans as well. Don is a proven winner. It would take a long way to be compared with him. I loved this group of guys. I am thrilled to win the competition.”
Wolfsburg – Likens:
„It’s pretty hard to put my emotions in word, we can be proud of the team. I am also proud of my family, thanks for being with me the whole time. It is all about the group, nobody thought we would be here in the final, the guys will be in my head forever.”
Wolfsburg – Bittner:
“Für eine Analyse ist es jetzt noch zu früh. Es ist definitiv eine sehr große Enttäuschung. Wir können auf alles sehr stolz sein, was wir erreicht haben, der Pokal war zum Greifen nah.“
Spiel vom 07.05.2021
Berlin – Wolfsburg 2:1 (1:1|1:0|0:0)
Tore:
1:0 |02| Olver (Foucault, Fiore)
1:1 |03| Olimb (Busch, Melchiori)
2:1 |24| Pföderl (Wissmann)
1. Drittel Statistik: 12:6 Schüsse, 17:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2
2. Drittel Statistik: 11:7 Schüsse, 11:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2
3. Drittel Statistik: 6:7 Schüsse, 10:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0
Zuschauer: Keine
Schiedsrichter: Rohatsch / Schrader
Aufstellung:
Berlin: Niederberger, Müller, Ramage, Noebels, Reichel, Pföderl, Despres, McKiernan, Boychuk, Zengerle, White, Hördler, Wissmann, Fiore, Olver, Foucault, Mik, Labrie, Streu, Tuomie.
Wolfsburg: Strahlmeier, Likens, Melchiori, Görtz, Järvinen, Furchner, Bruggisser, Wurm, Machacek, Olimb, Rech, Bittner, Möser, Jormakka, Festerling, Fauser, Adam, Busch, Raabe, Hungerecker.
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.
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(DEL/Mannheim) PM Die Adler Mannheim haben sich im Hinblick auf die neue Spielzeit in der PENNY DEL die Dienste von Korbinian Holzer gesichert. Der NHL-erfahrene Verteidiger, der beim achtmaligen deutschen Meister einen Zweijahresvertrag unterzeichnet hat, spielte zuletzt für Avtomobilist Yekaterinburg in der multinationalen Kontinental Hockey League.

(Foto: City-Press)
„Korbinian gehört zweifelsfrei zu den besten Verteidigern, die das deutsche Eishockey hervorgebracht hat. Er ist groß, räumt vor dem eigenen Tor bedingungslos auf und stellt sich immer in den Dienst der Mannschaft. Zudem ist er läuferisch und technisch gut ausgebildet und spielt einen guten ersten Pass. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung wird er mit Sicherheit eine Führungsrolle übernehmen und unsere Defensive weiter stabilisieren“, so Sportmanager Jan-Axel Alavaara über den Neuzugang.
Holzer war gerade einmal 19 Jahre jung, als er 2007 sein DEL-Debüt im Trikot der DEG gab. Insgesamt drei Spielzeiten schnürte der Verteidiger, der 2006 von den Toronto Maple Leafs in der vierten Runde an Position 111 gedraftet wurde, seine Schlittschuhe für die Rheinländer, ehe Holzer die Herausforderung in Nordamerika annahm. Für die Maple Leafs, die Anaheim Ducks und die Nashville Predators absolvierte der gebürtige Münchner in acht Saisons 211 NHL-Spiele. Dabei erzielte Holzer sechs Tore, zu 21 Treffern leistete er die Vorarbeit. Zwischen 2010 und 2020 bestritt er zudem 332 Partien in der AHL, wo er 15 Tore und 77 Vorlagen verbuchen konnte.
„Die Adler haben sich sehr um mich bemüht, das starke Interesse war von Beginn an zu spüren. In den Gesprächen hat mir Jan-Axel Alavaara die Perspektiven aufgezeigt, mir mitgeteilt, in welche Richtung es künftig gehen soll. Dass auch so viele jüngere Spieler nachkommen und integriert werden sollen, klang für mich ebenfalls sehr spannend. Zudem haben die Adler eine lange Tradition, spielen immer um den Titel. Es ist auch der Anspruch des Clubs, Jahr für Jahr Meister zu werden. Genauso habe ich den Anspruch, immer das Maximum aus mir und der Saison herauszuholen“, ist Holzer voller Vorfreude auf sein Engagement in Mannheim.

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(DEL/Ingolstadt) PM Der ERC Ingolstadt hat die Verträge mit Headcoach Doug Shedden und Co-Trainer Tim Regan verlängert. Unter dem Trainerteam erreichten die Panther in der abgelaufenen Spielzeit das Playoff-Halbfinale.

(Foto: Johannes Traub / JT-Presse.de)
Shedden hat seit Dezember 2017 das Kommando hinter der ERC-Bande und ist inzwischen der Coach mit der zweitlängsten Amtszeit in der Ingolstädter DEL-Historie. In insgesamt 172 Spielen betreute der Kanadier die Blau-Weißen, feierte dabei 98 Siege und weist somit eine Siegquote von 57 Prozent auf.
„Wir arbeiten seit dreieinhalb Jahren zusammen und haben in jeder Saison die Playoffs erreicht. Zudem verfügt Doug über sehr viel Erfahrung. Mit ihm haben wir auch weiterhin Konstanz auf der Trainerposition“, sagt Sportdirektor Larry Mitchell.
Shedden, der als Spieler 416 NHL-Spiele absolviert hat, ist inzwischen seit knapp 30 Jahren als Trainer tätig. Mehr als die Hälfte davon in Europa. Unter anderem coachte der 60-Jährige in der Schweiz und in Finnland. Mit der finnischen Nationalmannschaft gewann er 2008 als Cheftrainer WM-Bronze.
„Ich freue mich, dass ich auch weiterhin in Ingolstadt coache. Es macht Spaß, hier als Trainer zu arbeiten. Die PENNY DEL ist eine Liga, in der attraktives Eishockey gespielt wird. Wir hatten eine gute Saison und viele der Spieler werden auch in der kommenden Spielzeit im Team sein. Wir wollen an unsere starken Leistungen anknüpfen, am besten noch erfolgreicher spielen als dieses Jahr und vor allem die Spiele hoffentlich wieder mit Fans im Stadion erleben.“
Auch Tim Regan, der an diesem Wochenende als Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft fungiert, hat seinen Vertrag bei den Panthern verlängert. Seit Sommer 2018 ist der 47-Jährige bei den Panthern und arbeitet neben seiner Tätigkeit als Co-Trainer auch als Assistent des Sportdirektors.
Der gebürtige Amerikaner absolvierte über 1000 Profispiele in Deutschland und sammelte nach seinem Karriereende 2015 Erfahrung als Cheftrainer und Sportdirektor beim SC Riessersee.
“Tim ist ein ganz wichtiger Bestandteil unseres Clubs. Er ist ein fleißiger Arbeiter, der sowohl in seiner Aufgabe als Co-Trainer als auch im administrativen Bereich hervorragende Arbeit leistet. Zudem hat er immer ein offenes Ohr für die Spieler“, hebt Mitchell hervor.

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(DEL/Augsburg) PM Die Augsburger Panther können auch in der kommenden Spielzeit auf die Dienste ihres Führungsspielers Brady Lamb setzen. Der Vertrag mit dem Mannschaftskapitän gilt für die PENNY DEL-Saison 2021-22.

(Foto: Augsburger Panther)
Bereits seit 2014 trägt Brady Lamb das Trikot der Augsburger Panther. Mittlerweile stehen für den 32-jährigen Kanadier 358 DEL-Spiele in der Statistik. 195 Scorerpunkte unterstreichen dabei die Offensivqualitäten des schussgewaltigen und physisch starken Verteidigers. Wie kaum ein Importspieler vor ihm identifiziert sich Lamb dabei mit der Stadt Augsburg und den Panthern als Organisation.
Nach einer für alle Beteiligten schweren und anderen Saison richtet Lamb, der im Sommer gemeinsam mit Frau Lizz zum zweiten Mal Nachwuchs erwartet, seinen Blick nun nach vorne: „Nach vielen Jahren der Kontinuität steht uns nun ein kleiner Umbruch bevor. Ich möchte dem Team mit meiner Erfahrung helfen und meinen Teil dazu beitragen, dass wir uns in der kommenden Saison wieder einen Platz in den Playoffs sichern. Nichts wünsche ich mir dabei mehr, als dass uns unsere Fans dabei im Curt-Frenzel-Stadion wieder lautstark nach vorne peitschen. Der Support von den Rängen hat uns allen sehr gefehlt, deshalb hoffe ich auf mehr Normalität auf und abseits des Eises.“
Der neue Panthercoach Mark Pederson fügt an: „Brady Lamb ist seit vielen Jahren eine der prägenden Figuren des Clubs. Nicht ohne Grund trägt er das C auf der Brust. Er ist ein Allrounder, seit Jahren einer der besten und stabilsten Verteidiger der Liga, übernimmt Verantwortung und identifiziert sich seit vielen Jahren mit den Augsburger Panthern. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm.“

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(DEL/Düsseldorf) PM Der erste Neuzugang für die Düsseldorfer EG 2021/22 ist perfekt. Luca Zitterbart wechselt aus München an den Rhein. Der 22-Jährige hat bei den Rot-Gelben einen Vertrag bis 2023 unterschrieben. Zuletzt stand der Verteidiger beim EHC Red Bull München unter Kontrakt, kam aber auch für Kooperationspartner SC Riessersee zum Einsatz. In der verkürzten Spielzeit 2020/21 konnte der Linksschütze wegen einer schweren Armverletzung nur sieben Spiele absolvieren.
(Foto: Düsseldorfer EG)
Niki Mondt: „Wir beobachten die Entwicklung von Luca schon länger und sind sehr froh, dass wir ihn jetzt zu uns holen konnten. In der letzten Saison hatte er nach einer starken Vorbereitung leider Verletzungspech. Wir sind uns sicher, dass er in der neuen Spielzeit wieder voll angreifen und ein Gewinn für die DEG sein wird.“
Luca Zitterbart: „Ich freue mich sehr, ab sofort ein Teil der Düsseldorfer EG zu sein. Vor meinem Wechsel hat mir Alex Ehl bereits berichtet, dass bei der DEG eine positive familiäre Atmosphäre herrscht. Wie ich es das letzte Jahr beobachten konnte, bekommen die jungen Spieler bei der DEG viel Eiszeit und Vertrauen und so die Möglichkeit sich weiter zu entwickeln. Das waren entscheidende Faktoren, mich für die DEG zu entscheiden. Ich freue mich auf eine neue Herausforderung, hier mehr Verantwortung zu übernehmen und den Fans sowie Verantwortlichen mein Können zu beweisen.“
Der gebürtige Münchener startete 2012 in der Schüler-Bundesliga beim EV Landshut und durchlief anschließend alle Jugendabteilungen des Clubs. Zur Spielzeit 2015/16 schaffte er den Sprung ins Profiteam und sammelte erste Profi-Erfahrungen in der Oberliga. Für den EV Landshut absolvierte er insgesamt 166 Partien und erzielte 15 Tore sowie 52 Vorlagen. Nachdem ihm mit dem Verein 2018/19 der Aufstieg in die DEL2 gelang, wechselte der 22-Jährige zum EHC Red Bull München. Dort kam er wegen Verletzungspech in zwei Jahren nur auf 17 Ligaeinsätze sowie zehn Partien in der Champions Hockey League. Zudem lief er in dieser Zeit 33 Mal (neun Tore, 22 Vorlagen) für den Kooperationspartner SC Riessersee auf. Luca Zitterbart ist am 3. September 1998 geboren, wiegt 84 Kilo und misst 1,73m. Er wird bei der DEG die Rückennummer 43 tragen.
Folgende Spieler stehen für den DEG-Kader 2021/22 stehen bereits fest:
Torhüter: Hendrik Hane, Mirko Pantkowski
Verteidiger: Marco Nowak, Bernhard Ebner, Marc Zanetti, Kyle Cumiskey, Luca Zitterbart
Stürmer: Daniel Fischbuch, Alexander Ehl, Tobi Eder, Victor Svensson

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(DEL/Mannheim) PM Ben Smith wird künftig nicht mehr das Trikot der Adler Mannheim tragen. Der 32-jährige Kapitän hat sich gegen das Vertragsangebot des achtfachen deutschen Meisters entschieden, um sich einer neuen sportlichen Herausforderung zu stellen.

(Foto: AS Sportfoto / Sörli Binder)
Als frischgebackener Calder-Cup-Sieger wechselte Smith im Sommer 2018 nach Mannheim, gewann gleich in seinem ersten Vertragsjahr die Meisterschaft mit den Adlern. Auf dem Weg zum Titel spielte der US-Amerikaner groß auf. In 52 Hauptrunden- sowie 14 Playoff-Partien steuerte Smith, der erst kürzlich zum ersten Mal Vater geworden ist, 18 Tore und 31 Vorlagen zum Erfolg der Mannheimer bei.
In seiner zweiten Spielzeit bei den Adlern legte Smith noch eine Schippe drauf und steigerte seine Punktausbeute. In 52 Hauptrundenspielen verbuchte der Rechtsschütze 20 Tore und 25 Assists. Zudem galt er in der aufgrund der Corona-Pandemie vorzeitig abgebrochenen Saison 2019/20 als Mentor von Ausnahmetalent Tim Stützle.
Nach dem Karriereende von Marcel Goc übernahm Smith das Amt des Kapitäns und führte das Team ins Halbfinale, wo die Adler letztlich an den Grizzlys Wolfsburg scheiterten. Mit zwölf Treffern und 15 Vorlagen war der US-Amerikaner in der erst kürzlich zu Ende gegangenen Spielzeit viertbester Punktesammler des Teams und hatte im Schnitt die zweitmeiste Eiszeit aller Adler-Spieler.
„Bens Entscheidung hat uns schwer getroffen, wir müssen sie aber akzeptieren“, sagt Sportmanager Jan-Axel Alavaara. „Einen Spieler wie Ben zu ersetzen, wird keine leichte Aufgabe. Innerhalb der Mannschaft genießt Ben allerhöchstes Ansehen. Er ist immer mit gutem Beispiel vorangegangenen, hat das Team vorbildlich geführt und immer im Sinne des Clubs gehandelt. Das alles ist nicht selbstverständlich, zeigt aber, was Ben für ein Vorzeigeprofi ist.“
Smith selbst sagt zu seiner Entscheidung: „Als ich meine Karriere im professionellen Eishockey begann, war es immer mein Traum, in Europa zu spielen und das Spiel als eine Möglichkeit zu nutzen, die Welt außerhalb meiner Heimat in den USA zu sehen und zu erleben. Vor drei Jahren entschieden wir uns, nach Mannheim zu kommen, ein Ort, an dem wir noch nie waren und über den wir nur sehr wenig wussten. Im Laufe der drei Spielzeiten haben wir so viele unglaubliche Menschen kennengelernt und so viele erstaunliche Dinge in dieser Stadt und der Umgebung erlebt. Wir fühlen uns auch sehr glücklich, ein Teil einer so großartigen Organisation gewesen zu sein. Mannheim hat einen besonderen Platz in unseren Herzen. Hier haben wir unsere Ehe aufgebaut und unser erstes Kind auf die Welt gebracht. Ich liebe den Eishockeysport und ich hoffe, jeder hat gesehen, dass ich jedes Mal, wenn ich auf dem Eis stehe, alles für das Spiel, alles für mein Team gebe. Obwohl es eine sehr schwierige Entscheidung war, Mannheim zu verlassen, tun wir dies nicht, um der großartigen Gemeinschaft, die wir aufgebaut haben, den Rücken zu kehren, sondern um weiterhin das Leben zu erleben und zu leben, das wir von Anfang an wollten. Vielen Dank an die großartigen Fans in Mannheim für all die Liebe und die Unterstützung in den vergangenen drei Jahren. Wir werden Mannheim definitiv vermissen!“
Die Adler sind Ben Smith zu großem Dank verpflichtet und wünschen ihm für seine berufliche sowie private Zukunft alles erdenklich Gute.

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(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG ehrt Petr Hejma! Der heute 76-Jährige erhält ein besonderes Banner, das feierlich unter das Hallendach des ISS DOME gezogen wird – aber erst dann, wenn wieder viele Zuschauer zugelassen sind. Hejma stürmte zwischen 1970 und 1981 für die Rheinländer und schoss die Rot-Gelben 1972 und 1975 zu zwei Meisterschaften. Dazu ist der gebürtige Prager der einzige Akteur, der als Spieler und als Trainer mit der DEG den Titel holen konnte.

(Foto: Düsseldorfer EG)
Der Spielmacher und Torjäger erlebte bei der DEG ein ganz besonderes Sportler-Schicksal. 1968 – es war die Zeit des „Kalten Krieges“ – floh Hejma bei einem Gastspiel seines Teams Dukla Prag in Düsseldorf auf spektakuläre Art und Weise. Dies war nur möglich, weil zeitgleich seine Frau Martha, ebenfalls Hochleistungssportlerin und Europameisterin im Tischtennis, in Duisburg spielte. Anschließend wurde Hejma für zwei Jahre gesperrt und konnte erst ab 1970 für die DEG auflaufen. 1981 beendete er nach über 400 Spielen, fast 300 Toren und über 320 Vorlagen seine aktive Karriere. 1990 wurde er mit der DEG als Trainer Deutscher Meister, nachdem er vor den Playoffs seinen Vorgänger Peter Johannson abgelöste hatte. 1970, genau am Tag seines ersten DEG-Spiels, wurde Sohn Petr Hejma junior geboren, der später ebenfalls Eishockey in Düsseldorf spielte.
Petr Hejma zu der Entscheidung seiner DEG: „Ich freue mich total über diese Auszeichnung und fühle mich sehr geehrt. Schön, dass ich bei der DEG nicht in Vergessenheit geraten bin. In Düsseldorf habe ich die schönsten Jahre meiner sportlichen Karriere erleben dürfen und auch privat mein Glück gefunden. Ich freue mich auf den Tag der Zeremonie, auch wenn dies vielleicht noch ein bisschen dauern wird.“
Die Entscheidung zum Ehrenbanner für Petr Hejma fiel einstimmig bei einem Online-Meeting des „Komitees zur Ehrung verdienter DEG-Spieler“. Anwesend waren die Gesellschafter Stephan Hoberg und Peter Völkel, DEG-Geschäftsführer Harald Wirtz, Sportdirektor Niki Mondt, die bereits ausgezeichneten Legenden Walter Köberle und Daniel Kreutzer, Journalist Ulf May und dazu Pressesprecher Frieder Feldmann, die Fanbeauftragte Michael Hedderich und Andreas Becker sowie Andreas Vavasseur, Vorsitzender des DEG-Fanprojekts.
Weitere Aufgabe des Komitees wird es sein, Auswahlkriterien für künftige Ehrungen zu erstellen. Dazu gehören neben „Zugehörigkeit“ und „sportliche Erfolge“ auch „Persönlichkeit“ und „Prägung einer Ära“. Ziel ist es außerdem, eine weitere Ehrungsstufe zu entwickeln, die unterhalb der Banner und einer gesperrten Nummer angesiedelt sein soll und somit den Kandidatenkreis der zu ehrenden Spieler zu erweitern.
Weitere Informationen zur Ehrung von Petr Hejma und zu seiner außergewöhnlichen Karriere folgen im Sommer 2021. Bislang haben ein Ehrenbanner bei der DEG erhalten: Otto Schneitberger, Walter Köberle, Peter Lee, Chris Valentine und Daniel Kreutzer.

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