Verdienter 6:3 Derby Erfolg für EHC Red Bull München gegen die Straubing Tigers

 

PENNY-DEL (München/MA) Den 50. Vergleich entschieden die Landeshauptstädter am Ende verdient für sich. München gab über weite Strecken die Pace vor und war auch in den richtigen Momenten kaltschnäuziger als die Gäste. Straubings Probleme lagen hauptsächlich am Aufbau und den zu ungenauen Pässen, was das Spiel nicht einfacher machte. Der EHC Red Bull behält somit als Spitzenreiter eine weiße Weste. 

 

 

(Foto: Citypress) Viel Arbeit in der Abwehr hatten die Tigers gegen den Spitzenreiter 

 


 

 

Beide Teams begannen mit schnellen Spielzügen, die direkt zum Tor führen sollten. Von Zeit zu Zeit gelang dies den Gastgebern etwas besser und die Torchancen häuften sich. Tomi Karhunen konnte einige Schüsse abwehren, war aber dann gegen den Rebound von Yasin Ehliz (16.) machtlos. Die Tigers mussten sich anschließend mächtig ins Zeug legen, um die 1:0 Führung der Oberbayern in die Pause zu bringen.

Parkes, Kastner und Street hätten gut und gerne noch erhöhen können, da sich die Tigers noch zwei Strafzeiten gegen Ende des Drittels leisteten. Straubing kam gleich mit zwei guten Möglichkeiten aus der Kabine, konnte aber ansonsten auch im zweiten Drittel nicht viele Akzente setzen. Auf der anderen Seite arbeiteten sich Parkes, Street, sowie Kastner und Varejcka an Tomi Karhunen im Tor der Tigers ab. Der Finne strahlte seine übliche stoische Ruhe zu jeder Zeit aus.

Der 1:1 Ausgleich kam wie aus dem Nichts. Ein langer Pass von Manning, erreichte Kael Mouillierat (33.) an der gegnerischen blauen Linie. Der Stürmer steuerte auf Danny aus den Birken alleine zu, kam zu Fall, verlor schon fast die Scheibe und tunnelte trotzdem noch den erfahrenen Schlussmann der Münchner. Doch die schlugen zurück. Straubing war zu weit aufgerückt, den freien Raum konnte Kastner mit einer schönen Abgabe auf Filip Varejcka (37.) nutzen und der erzielte seinen ersten Treffer für den EHC.

Balisy hatte noch den Ausgleich auf dem Schläger, bevor man zum zweiten Mal die Seiten wechselte. Zuerst passierte im letzten Abschnitt nicht viel. Der Spitzenreiter machte weiterhin die Laufwege der Tigers zu und konnte sogar durch Austin Ortega (45.) auf 3:1 erhöhen. Ähnlich wie beim Tor der Tigers, verwertete Ortega einen Steilpass von der eigenen Zone heraus. Die Gäste hatten dann eine kleine kurze Drangphase und konnten diese für einen Doppelschlag nutzen.

Zuerst setzte Samanski seinen Schuss noch an den Pfosten, dann machte es Jason Akeson (53.) eleganter, als er einen Distanzschuss von Manning zum 3:2 abfälschte. Nur 33 Sekunden später stand es schon 3:3, weil Taylor Leier (54.) seinen ersten Treffer für die Tigers genau in den Winkel setzte. Für aus den Birken war die Sicht verdeckt. Gleiche Probleme hatte kurze Zeit später, Tomi Karhunen als er beim 4:3 durch Daryl Boyle (55.) zu viel Verkehr vor dem Tor hatte.

Das Spiel ging in die Schlussphase, in der Ortega einen Angriff der Straubinger unterbinden konnte und zum Gegenangriff ansetzte. Yasin Ehliz (60.) schloss zum 5:3 für sein Team ab und machte somit den Deckel darauf. Da die Gäste aber noch einmal ihren Torhüter vom Eis nahmen, fiel das 6:3 durch Austin Ortega (60.), der ins leere Tor traf. 

(Foto: Citypress) Müchen war öfter mal einen Schritt schneller als Straubing

 

 

Für die Straubing Tigers geht es bereits am Mittwoch gegen den deutschen Meister aus Berlin weiter. Damit hat man in der neuen Saison gleich gegen alle Championsleague Teilnehmer einmal schon gespielt. Woran es heute lag, erklärte nach dem Spiel Stephan Daschner: “Am Ende haben wir viel reingelegt und das Risiko auf uns genommen. Aber über 60 Minuten hat München jetzt auch nicht das beste Eishockey gezeigt. Da hätten wir heute schon was mitnehmen können. Natürlich haben unsere technischen Fehler, uns das Leben nicht ganz leicht gemacht heute.”

 

 

Spiel vom 19.09.2021
EHC Red Bull München - Straubing Tigers: 6:3 (1:0 | 1:1 | 4:2)

Tore:

1:0 |16.| Ehliz (Ortega, Blum) 
1:1 |33.| Mouillierat (Manning)
2:1 |37.| Varejcka (Mauer, Kastner)
3:1 |45.| Ortega (Redmond, Daubner)
3:2 |53.| Akeson (Manning, Daschner)

3:3 |54.| Leier (Balisy, St. Denis)
4:3 |55.| Bolye (Kastner, Seidenberg)
5:3 |60.| Ehliz (Ortega)

6:3 |60.| Ortega - EN

Schiedsrichter: Kohlmüller / Rantala / Römer / Wölzmüller

Strafzeiten:
EHC Red Bull München: 4

Straubing Tigers: 4

 

Zuschauer: 2.590

 

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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Dank Franzrebs Game Winnings Saves entführt Bremerhaven 2 Punkte aus Nürnberg

 

PENNY-DEL (Nürnberg/HG)  In der Arena Nürnberger Versicherung traf der Gastgeber auf die Fischtown Pinguins aus dem hohen Norden, die mit ihrer bisherigen bärenstarken Performance in der CHL zusätzlich auf sich aufmerksam machten. Würde sich der zusätzliche Kräfteverschleiß von Bremerhaven irgendwann bemerkbar machen?  Schließlich zwang Bremerhaven die Ice Tigers denkbar knapp mit 2:3 nach Overtime in die Knie.

 

Bremerhaven jubel weiss cp 22021

(Foto: Citypress)

 


Die Nürnberg Ice Tigers schenkten ihrem Goalie Niklas Treutle im ersten Heimspiel gleich einen Shutout und wollten an diese Leistung nahtlos anknüpfen trotz ihrer unglücklichen Niederlage bei den Adlern vor zwei Tagen.  Sheehy hatte sich bei seiner ersten Europa Station bereits schnell akklimatisiert und in die Mannschaft integriert. Gute Nachricht: Parlett kehrte zurück und Neuzugang MacLeod gab heute sein Stürmer Debut.

 

Sheehy: “So far it is pretty awesome. It’s different than back home and it still needs a bit more adjustment for getting integrated. The fans here are loud, it’s great to play for them. It’s my first year as center, I need to get adjusted to this role. I basically help out in the D zone as well and I do everything to help the whole team, which is a hardworking team. The start of the season is ok, we build on some things we have seen. We focus on practicing and getting better every day. I’m pretty confident.”

 

Bremerhaven startete wie in schon in der letzten Saison gewohnt souverän in die neue Spielzeit und heimste bereits 5 wertvolle Zähler ein. Ihre Paradereihe harmonierte bereits sehr gut und lässt viel Gutes hoffen. Dank ihrer bisherigen brillanten Leistung in ihrer schweren Champions Hockey League Gruppe brachten sie sicher noch mehr Schub mit ins Frankenland, auch wenn sie am Freitag gegen Berlin klar unterlagen, ohne ein eigenes Tor zu erzielen.

 

Popiesch: „Wir haben nicht nur offensiv, sondern auch in der Defensivzone Fehler gemacht.  Wir müssen einfach mehr Scheiben zum Tor bringen und vorm Tor aggressiver arbeiten. Prinzipiell bin ich schon zufrieden v.a. auch mit der Championsleague. Gegen Berlin brachten wir kein gutes Eishockey aufs Eis. Die neuen Regeln machen das Eishockey schneller sind aber auch gewöhnungsbedürftig für die Schiedsrichter und Goalies; man muss auch mal das Spiel laufen lassen. Im Vorfeld ist eine Prognose schwierig. Wir haben eine gute Qualität in der Mannschaft. Die Kadertiefe ist das Problem, wenn bestimmte Spieler ausfallen. Wir müssen Schritt für Schritt vorgehen.“

 

Patrick Reimer wurde für bis dato 500 absolvierte Partien für die Ice Tigers besonders geehrt, bevor der Puck eingeworfen wurde. Nürnberg konnte gleich mit einem Powerplay starten, in dem Stoa fast hätte abstauben können. Es war interessant heute zu beobachten, wie auf beiden Seiten die Back Up Goalies sich präsentieren würden. Die ersten Minuten gehörten den Hausherren, die sich dabei ein Chancenplus erspielten. Coach Popiesch legte heute sicher wieder mehr Wert sowohl auf Defensive als auch Offensive, was gegen Berlin überhaupt nicht geklappt hatte.

 

Nürnberg machte die Räume gut zu und die Gäste bekamen in den ersten 10 Minuten wenig Gelegenheiten zum effektiven Durchkommen. Bremerhaven gelang es jedoch nun, sich dem Anfangsdruck der Franken zu entziehen und gefährlicher vor Shirapov aufzutauchen, der dann mit einem Monster Save die beste Möglichkeit für die Fischtowns glänzend entschärfte. Stoas Handgelenkschuss verfehlte sein Ziel nur knapp. Nun rollte die Angriffswelle der Franken, ein abgefälschter Schuss von Kislinger brachte höchste Gefahr. Gäste Keeper Franzreb wartete mit der Auszeichnung ‚bester Goalie in der DEL2‘ auf, was ihn besonders motivierte.

 

Erstes Powerplay für die Gäste: hier feuerte Andersen einen gefährlichen Schlagschuss ab und Sharipov fischte erneut die Scheibe herunter, bevor Bremerhaven in der 18. Spielminute durch Verlic zur Führung einnetzte. Es war eine Lehrbuchkombination der Gäste, welche sie in Front brachte. Mit diesem hauchdünnen Vorsprung ging es in die erste Drittelpause.

 

Im zweiten Drittel setzte Bremerhaven das gegen Ende des ersten Spielabschnitts fort und beschäftigte Sharipov ordentlich in dieser Phase ohne nachzulegen. Die Ice Tigers konnten dann selbst in numerischer Überlegenheit zeigen, ob ihre Quote weiter optimiert wird. Die Franken hatten hochkarätige Chancen, doch die Schiene von Franzreb verhinderte erstmals Schlimmeres, bevor in der 25. Spielminute dann der Hammer von der blauen Linie seitens Welsh unhaltbar hinter Bremerhavens Goalie einschlug. Dies war zugleich sein erster Powerplay Treffer und der geehrte Reimer verzeichnete einen Assistpunkt.

 

Fischtowns Keeper musste nun immer öfters in höchster Not eingreifen und hellwach sein. Letztlich war er dann in der 28. Spielminute gegen den komplett unbewachten Sheehy machtlos, der damit die Partie drehte. MacLeod gab hier das zielführende Zuspiel. Somit stellten beide Neuverpflichtungen ihr heutiges Mitwirken eindrucksvoll unter Beweis.  Die Formation mit Center Sheehy wirbelte ein ums andere Mal die Abwehr Bremerhavens gehörig durcheinander.

 

Im nächsten Überzahlspiel der Franken brannte es wieder lichterloh vor Franzreb nach einem traumhaften Direktpass Spiel der Paradereihe. Das Penalty Killing der Gäste aus dem hohen Norden klappte nun weitaus besser und sie ließen dieses Mal nichts anbrennen.Somit nahm Nürnberg eine knappe Führung mit ins Schlussdrittel. Reisnecker: „Nürnberg ist stark rausgekommen und wir müssen zurückkommen im Schlussabschnitt. Wir müssen das Beste noch geben, viel schießen, viele Checks zu Ende fahren und das Match drehen. Maxi Franzreb ist heute sehr stark.“

 

Im Schlussabschnitt kam Bremerhaven etwas besser aus der Kabine und setzte Nadelstiche. Dann hatte Fleischer auf Seiten der Franken den dritten Treffer auf dem Schläger, doch er verzögerte einen Bruchteil einer Sekunde zu viel. Danach scheiterte Friedrich bei seinem Solo am gut aufgelegten Franzreb. Der bisherige Top Scorer der Gäste, Wejse nahm dann mal Speed auf in Richtung D-Zone der Hausherren und Friedrich hatte bei seinem erneuten Vorstoß Pech. Die Nummer 67 der Nürnberger war nun on Fire. Die Begegnung war weiterhin sehr körperbetont und lebte von der Spannung.

 

Die Gäste kreierten bis dato zu wenig Chancen, setzten aber nun langsam zur Schluss Offensive an. Man war gespannt, wie die aktuell neu formierte Mannschaft von Coach Fischöder die letzten 10 Minuten über die Bühne bringen würde. Jan Urbas versuchte es nun mal ganz allein gegen alle, fand aber in Sharipov seinen Meister, der bisher eine tolle Fangquote von über 96 % aufwies.

 

Jetzt begann die Crunch Time und die Franken fuhren auch jetzt noch jeden Check zu Ende. Gegen Urbas Hammer in der 55. Spielminute war jedoch Shirapov machtlos. Der Slowene übernahm auf diese Weise professionell Verantwortung. Nun nahm die Partie nochmals dramatisch an Fahrt auf für die Schluss Sequenz. Beide Goalies standen nun im Mittelpunkt. Bender hätte in der allerletzten Sekunde fast den späten Siegtreffer auf seinem Schläger, doch er verzog; vielleicht war er über diese Scheibe selbst überrascht.

 

Die Overtime musste die Entscheidung bringen in einem engen Match zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Nach etwas Abtasten flitzte Sheehy allein auf Franzreb zu und der gefoulte holte den Penalty heraus, den er selbst ausführte, doch Bremerhavens Keeper fischte die Scheibe stoisch runter. 

 

Nach einem schnellen Vorstoß der Gäste sicherte Mauerman in der 64. Spielminute seinem Team den Zusatzpunkt. Für die Franken wäre sicherlich mehr drin gewesen. Nürnberg tritt auswärts am Dienstag, den 21.9.21 bei den Kölner Haien an, während Bremerhaven spielfrei hat.

 

Sharipov: „Es war ein gutes Spiel, wir haben den Gegner unter Druck gesetzt. Wir haben Chancen liegen gelassen und den Sieg verschenkt. Wir haben gut dagegengehalten, müssen das nun abhaken. Es machte Spaß zu spielen aber wir haben verloren. Wir müssen die Kleinigkeiten verbessern, die Scheiben schneller aus der eigenen Zone rausbringen und Turnover vermeiden. Wir zeigten eine solide Leistung. Nun müssen wir uns gut erholen und dann am Dienstag wieder Vollgas geben.“

Franzreb: „Es ging hin und her ab dem 2. Drittel, sind dann wieder in ein Loch gefallen, warum auch immer, aber wir haben einen Weg gefunden, um das Spiel zu gewinnen. Es hat viel Spaß gemacht, denn ich konnte mich auszeichnen und bin froh nach der DEL2 wieder hier zu spielen.“

 

 

Nürnberg Ice Tigers – Fischtown Pinguins Bremerhaven 2:3 n.V. (0:1|2:0|0:1|0:1)

 

Tore:

0:1 |18| Verlic (Urbas, Dietz) PP1

1:1 |25| Welsh (Fox, Reimer) PP1

2:1 |28| Sheehy (Parlett, MacLeod)

2:2 |55| Urbas (Jeglic)

2:3 |64| Mauerman (Vikingstad)

 

1. Drittel Statistik:   10:10 Schüsse, 10:14 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

2. Drittel Statistik:     9:10 Schüsse, 3:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:4

3. Drittel Statistik:     12:10 Schüsse, 9:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

Statistik Verlängerung: 2:1 Schüsse, 2:0 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

  

Referees:   Kopitz/ Schadewaldt

 

Aufstellung:

 

Nürnberg: Sharipov, Bender, Parlett, Schmölz, Stoa, Reimer, Weber, Welsh, MacLeod, Sheehy, Fleischer, Bodnarchuk, Mebus, Fox, Jahnke, Friedrich, Karrer, Kislinger, Ustorf, Lobach.

 

Bremerhaven: Franzreb, Dietz, Eminger, Urbas, Jeglic, Verlic, McNeill, Alber, Andersen, Friesen, Uher, Krogsgaard, Kreutzer, Mauerman, Wejse, Lutz, McGinn, Stowasser, Reisnecker, Vikingstad, Wahl.

 

 

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

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Adler-Defensive entführt 3-Punkte aus Berlin

 

PENNY-DEL (Berlin/MH) Im Topspiel des 4.Spieltages trafen die Rekordmeister der DEL aufeinander. Beide Teams starten nicht optimal in die Saison und sind aktuell in der Mitte der DEL Tabelle zu finden.

 

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( Foto City-press )

 


 

 

Das Spiel startete schnell und intensiv aber ohne, dass es auf einer Seite wirklich gefährlich wurde. Lean Bergmann hatte die erste gute Möglichkeit, verzog allerdings klar am kurzen Eck von Ancicka (7.). Vor dem Tor der Adler wurde es das erste Mal während einer Überzahl der Berliner gefährlich, als Brückmann mehrere Schüsse entschärfen musste. Auf der anderen Seite traf Lean Bergmann vom linken Bullykreis aus im Powerplay zur 0:1 Führung (16.). Der Meister versuchte nun besser ins Spiel zu kommen, aber Mannheim stand defensiv gut und ließ wenig zu.

 


Die ersten Minuten des zweiten Drittels gehörten klar den Hauptstädtern, die sehr druckvoll und mit gutem Forechecking aus der Kabine kamen und den Kurpfälzern kaum eine Chance ließen sich zu entfalten. Noebels scheiterte bei einem Alleingang an Brückmann (31.). Jener Brückmann hatte auch im weiteren Verlauf richtig viel zu tun. Die Eisbären drückten auf den Ausgleich aber blieben auch nach dem zweiten Drittel torlos.

 


Das dritte Drittel war auf beiden Seiten etwas offener, allerdings erzielte zunächst keines der beiden Team einen weiteren Treffer. Erst Matthias Plachta konnte den zweiten Treffer des Spiels erzielen. Wieder war es ein Powerplay Tor. Berlin versuchte alles, um endlich ein Tor zu schießen und immer wieder war es Marcel Noebels, der seine Chancen nicht nutzen konnte. Ansonsten aber zeichneten sich die Adler durch gute Arbeit in der Defensive und gutes Unterzahlspiel aus. Holzer machte dann am Ende mit einem Empty Net Tor den Deckel drauf.

 

 



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Überzeugender Sieg der Kölner Haie in Krefeld

 

PENNY-DEL (Krefeld/PM) Shutout und Sieg im rheinischen Duell. Die Kölner Haie gewinnen am Freitagabend gegen die Krefeld Pinguine mit 6:0.

 

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( Foto eishockey-online.com / Archiv )

 


 

 

Die Haie waren gleich zu Beginn bereit, hart für die Punkte gegen die Pinguine zu kämpfen. Schon früh im Spiel überstand die Mannschaft von Cheftrainer Uwe Krupp eine lange, doppelte Unterzahlsituation. Dann war der KEC auch auf der anderen Seite erfolgreich: Maury Edwards erzielte den ersten Kölner Treffer (12.) – und kurz vor Drittelende legte der Offensivverteidiger sogar noch einmal nach (19.). Mit viel Schwung starteten die Haie auch in den Mittelabschnitt. Marcel Barinka erhöhte schon früh (22.) auf 3:0, Colin Ugbekile erzielte wenig später die 4:0-Führung. Im Schlussdrittel trafen Sennhenn (43.) und Moritz Müller (44.) zum 6:0 Endstand aus Haie-Sicht.

 

 

Moritz Müller: "Ich bin sehr froh, dass wir die drei Punkte mitgenommen haben. Wir haben die Tore zum richtigen Zeitpunkt geschossen. Mit Justin Pogge hatten wir auch einen überragenden Torwart, der immer zur richtigen Zeit die Schüsse gehalten hat."

 

 

Für die Haie geht es am Sonntag beim Diversity Day gegen die Augsburger Panther weiter. Spielbeginn in Köln-Deutz ist 19 Uhr.

 

 

Tore

0:1 Edwards (Kammerer, Mo. Müller) 12. Minute

0:2 Edwards (Mo. Müller) 19. Minute

0:3 Barinka (Matsumoto) 22. Minute

0:4 Ugbekile (Dumont, Oblinger) 27. Minute

0:5 Sennhenn (Olver, Matsumoto) 43. Minute

0:6 Mo. Müller (Oblinger, Ma. Müller) 44. Minute

 

 



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DEG torlos bei den Grizzlys

 

PENNY-DEL (Wolfsburg/PM) Die Düsseldorfer EG hat gegen die Grizzlys Wolfsburg mit 0:2 (0:0; 0:1; 0:1) verloren. In einer engen Partie fehlte den Rot-Gelben am Ende die Durchschlagskraft. Trotz guter Möglichkeiten blieb das gegnerische Tor wie vernagelt.

 

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( Foto City-press )

 


 

 

Sechs Punkte, elf Tore – Die Bilanz der DEG nach der ersten Woche konnte sich absolut sehen lassen. Nun ging es allerdings gegen einen Gegner, der am besten mit dem Wort “unangenehm” beschrieben werden kann: die Grizzlys Wolfsburg. Positiv für die Rot-Gelben: Kyle Cumiskey konnte nach Pause wieder ins Geschehen eingreifen. Dafür agierte Nick Geitner als siebter Verteidiger, Cedric Schiemenz musste als überzähliger Spieler auf die Tribüne. Das Tor hütete Hendrik Hane. Sonst blieb bei der DEG alles wie gehabt.

 

 

Das erste Drittel des Abends war geprägt von gegenseitigem Abtasten beider Mannschaften. Die Grizzlys zwar mit etwas mehr Druck, gefährlich wurde es aber selten und wenn, dann waren sowohl Hane als auch sein Pendant Strahlmeier zur Stelle. Höhepunkt des ersten Abschnitts war ein Powerplay der Rot-Gelben. Barta, Eder, Ehl, D´Amigo, Fischbuch und Olson – Sie alle hätten nach wirklichen tollen Kombinationen die Führung erzielen können. Am Ende fehlte immer ein wenig das Glück, die Jungs in dieser Phase sogar etwas zu verspielt. So ging es torlos in die erste Unterbrechung.

 

 

Auch zum Start in das Mitteldrittel war zunächst wieder gegenseitiges Abtasten angesagt. Dann erhöhten die Düsseldorfer allerdings kurzzeitig den Druck und feuerten Richtung Strahlmeier. Und plötzlich stand es 0:1 aus Sicht der DEG. Was war passiert? Die Wolfsburger verstanden es die DEG-Defensive durch Pressing unter Druck zu setzen. Ausgerechnet Rückkehrer Kyle Cumiskey verlor dann vor dem eigenen Tor den Puck und die Grizzlies mussten ein Zwei-auf-Null nur noch einschieben. Hane war chancenlos, den Treffer erzielte Archibald. Danach wurde es eine muntere Partie. Die Hausherren zunächst mit Rückenwind durch den Treffer, hatten die Chancen zum Ausbau der Führung. Aber Hane war zur Stelle. In einer Szene rettete zudem Jerry D´Amigo spektakulär mit dem Schlittschuh auf der Linie. Aber auch die DEG sah nicht nur tatenlos zu. In einer weiteren Überzahl gab es wieder zahlreiches Chancen zum Ausgleich. Ein starker Strahlmeier wusste dies allerdings zu verhindern.

 

 

Das letzte Drittel des Abends begann für die Gäste denkbar schlecht. Nach einer knappen Minute erhöhten die Grizzlys in Person von Christopher DeSousa auf 2:0 für die Hausherren. Ein langer Querpass aus der Rundung erreichte den freistehenden Wolfsburger im Slot. Der Rest war einfach. Die Rot-Gelben gaben sich danach allerdings nicht auf, machten weiter Druck Richtung Strahlmeier. Aber was am ersten Wochenende noch so gut geklappt hatte, wollte heute einfach nicht gelingen. Oft spielten es die Düsseldorfer zu kompliziert. Das Tor blieb wie zugenagelt. Gegen Ende wurde es dann auch noch etwas ruppiger auf dem Eis, beide Mannschaften sammelten Strafen. Am Resultat änderte sich nichts mehr.

 

 

Bereits am Sonntag gibt es für das Team von Trainer Harold Kreis die Chance es besser zu machen. Dann kommen die Schwenninger Wild Wings nach Düsseldorf (16.30 Uhr).

 

 



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Straubing Tigers stellen Normalzustand gegen Ingolstadt beim 4:1 Erfolg wieder her

 

PENNY-DEL (Straubing/MA) Ganze zehn Spiele am Stück, blieben die Tigers zu Hause ungeschlagen gegen die Panther. Bis die Oberbayern in der Corona-Saison am Pulverturm wieder einmal erfolgreich waren. Nun haben die Niederbayern wieder für klare Verhältnisse gesorgt und beim 400. DEL-Spiel von Marcel Brandt drei Punkte eingefahren. Die Spezial-Teams gaben den Ausschlag zugunsten der Niederbayern. 

 

 

(Foto: Citypress) Jubel bei den Straubing Tigers nach dem Derbysieg gegen Ingolstadt

 


 

 

Spielverlauf:
Die Fans erwarteten ein intensives Spiel und das bekamen sie auch geboten. Nach der ersten Auseinandersetzung und der verteilten Strafen, waren die Tigers mit zwei Mann mehr auf dem Eis und wussten diesen Vorteil auch auszunutzen. Anders die Gäste, die nur wenige Minuten nach dem Rückstand ebenfalls im Powerplay aktiv waren.

Sie konnten kein Kapital, aus der Spieldauerdisziplinarstrafe von Cody Lampl und der Strafe von Schönberger bei fünf gegen drei, schlagen. Ingolstadt kam insgesamt zu wenigen Chancen, die Box der Straubinger war zu und so mussten die Oberbayern meist über die weniger gefährliche Aussenseite agieren.

Taylor Leier bei Straubing, sowie Jerome Flaake bei den Ingolstädtern, hätten allerdings ihre Möglichkeiten machen müssen. Stefan Daschner: “Die Führung ist eine kleine Erleichterung für uns, aber ich hoffe, dass das Spiel im zweiten Drittel flüssiger wird.” Emotional beruhigte sich das Spiel im Mittelabschnitt, was aber Coach Doug Sheddens Laune keineswegs erhöht haben durfte.

Sein Team kam kaum gefährlich vor das Tor, das Überzahl klappte auch nicht und bei zwei Situationen “zwei auf eins” vergaben die Oberbayern kläglich. Zu allem Übel kam noch hinzu, dass sich Ex-Kollege Elsner in die Torschützenliste eintragen konnte. Aber auch die Tigers konnten und wollten nicht mit ihrer Chancenverwertung zufrieden sein. Akeson und Jubilar Brandt trafen nur den Pfosten.

Dennoch hatten sie bei gespielten vierzig Minuten immerhin die besseren von beiden Teams. Mirko Höfflin nach dem 2. Drittel: “Wir hatten in den ersten Minuten einen guten Start, dann kam das Tor, was wieder dreimal abgefälscht war. Das lief sehr unglücklich für uns und wir müssen für das letzte Drittel nochmal den Schalter umlegen." 

Die Tigers waren läuferisch das besser Team am heutigen Abend. Mit einem Doppelschlag zerstörten die Hausherren die Hoffnungen der Ingolstädter Fans auf ein Comeback ihres Teams in diesem Derby. Nach der klaren Führung ließen die Gäubodenstädter auch nichts mehr anbrennen.

Das Team von Tom Pokel schaffte es über die volle Distanz, die beiden Top-Reihen um Torjäger Marc Aubry weitestgehend auszuschalten. Lediglich einen Wermutstropfen gab es noch zu verkraften, beim Ehrentreffer der Gäste. 

 


(Foto: City Press) David Elsner konnte gegen sein ehemaliges Team das 2:0 erzielen

 

 

Stimmen zum Spiel:

Fabio Wagner: “Das war heute zu wenig von uns. In den Spezial-Teams waren wir nicht gut genug und in Unterzahl haben wir dann die Tore bekommen. Es fehlt Defensiv wie Offensiv und das müssen wir jetzt analysieren und es in Iserlohn besser machen.” 



David Elsner: “Ich hab heute alles dafür getan ein Tor zu machen. Klar war bei meiner Aussage auch Emotion dabei und für den Spruch möchte ich mich auch bei Ingolstadt entschuldigen. Ich freue mich jetzt über den Sieg und es ist einfach geil vor diesen Fans zu spielen. Ich weiß dass, weil es schon immer eklig war als Gast hier zu spielen.

 

 

Torfolge:

1:0 (8.) - Die Tigers nutzten die Gunst der Strafen aus. Ingolstadt war mit zwei Mann weniger auf dem Eis. So konnten sich die Tigers die Panther zurechtlegen und Stephan Daschner traf von der blauen Linie zur Führung. 2:0 (27.) David Elsner hat es unter der Woche schon fast angekündigt und nun ließ er seinen Worten Taten folgen. Er selbst leitete den Angriff ein, wurde vor dem Tor von Andy Eder angespielt und traf aus kurzer Distanz zum 2:0 Vorsprung. 3:0 (46.) - Joshua Samanski nahm an der eigenen blauen Linie fahrt auf, nutzte die zwei auf zwei Situation selber. Sein Schuss rutschte Karri Rämö zum 3:0 über die Schulter. 4:0 (47.) - Nur knapp 90 Sekunden später klingelte es erneut im Kasten der Gäste. Straubing war in Überzahl und Jason Akeson konnte halbrechts abziehen. Zwar war Rämö wieder dran, aber der Schuss in den Winkel war zu hart. 4:1 (57.) - Zu mehr als den Ehrentreffer reichte es nicht mehr. Ebenfalls in Überzahl konnte Daniel Pietta wenigstens die eigene Null verhindern. Die Tigers treffen am Sonntag auf München und Ingolstadt muss gegen die Iserlohn Roosters bestehen. 



Spiel vom 17.09.2021
Straubing Tigers - ERC Ingolstadt: 4:1 (1:0 | 1:0 | 2:1)

Tore:

1:0 |08.| Daschner (Akeson, Eder) - PP 2

2:0 |27.| Elsner (Eder, Schönberger)
3:0 |46.| Samanski (Akeson)
4:0 |47.| Akeson (Eder, Daschner) - PP 1
4:1 |57.| Pietta (Höfflin, Marshall) - PP 2

Schiedsrichter: Rohatsch / Steingroß / Hofer / Klima

Strafzeiten: 

Straubing Tigers: 20 + Spieldauerdisziplinarstrafe für Lampl

ERC Ingolstadt: 21 

 

Zuschauer: 3.927 



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Mannheim behält gegen Nürnberg die Oberhand

 

 

PENNY-DEL (Mannheim/PM) Die Adler Mannheim feiern im ersten Heimspiel der Saison den ersten Sieg. In einem über lange Zeit eng geführten Match behielten die Hausherren vor 5854 Zuschauern mit 3:2 die Oberhand über die Nürnberg Ice Tigers. Nigel Dawes, Tim Wohlgemuth und Jason Bast erzielten die Treffer für die Adler.

 

 

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(Foto: Tina Kurz)

 


Ohne neun Stammspieler absolvierten die Adler ihre zweite Partie der Saison. Der junge vierte Sturm mit Valentino Klos, Simon Thiel und Luca Tosto erzeugte Mitte des ersten Drittels viel Druck auf das Tor der Gäste und provozierte damit die erste Strafe. Damit kippte das bis dahin zumindest nach Chancen noch ausgeglichene Spiel. Die Adler zeigten ein starkes Powerplay und behielten auch danach das Heft in der Hand, doch Nürnbergs Ilja Sharipov hielt seinen Kasten ebenso sauber wie Felix Brückmann auf Seiten der Adler.

 

Mitte des zweiten Drittels nutzten aber die Gäste einen der bis hierin wenigen Angriffe zum 1:0. Tim Fleischer brachte Nürnberg in Führung (29.). Doch nur vier Minuten später überwand Nigel Dawes Sharipov mit einem ansatzlosen Schuss zum verdienten Ausgleich. Gegen den alleine auf ihn zustürmenden Tyler Sheehy blieb Felix Brückmann Sieger (35.), auf der anderen Seite scheiterte Thiel (37.).

 

Kurz nach der zweiten Pause erzielte Tim Wohlgemuth nach einem Aufbaufehler der Gäste das 2:1 (41.). Doch nur 27 Sekunden später glich Sheehey die Partie zum 2:2 wieder aus. Mit zunehmender Spieldauer erhöhten die Adler die Schlagzahl und brachten mehr gefährliche Pucks auf das Tor. Schließlich war es Jason Bast, der Nico Krämmers schnelles Zuspiel zum 3:2-Siegtreffer im Nürnberger Tor versenkte (57.)

 

 

Artikel von Adler Mannheim

 



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Iserlohn entführt mit einem souveränen 1:4 alle Punkte aus Augsburg dank effektiver Chancenverwertung

 

PENNY-DEL (Augsburg/HG)  Im Curt-Frenzel-Station empfing Augsburg zu seinem ersten Heimspiel vor 4725 Zuschauern die Iserlohn Roosters, die bereits ein Match mehr in ihren Knochen hatten. Die stimmgewaltigen Panther Fans sehnten diesen Abend herbei, um endlich mal wieder ihre Helden auf dem Eis live vor Ort mit ihrer bekannten Leidenschaft anzufeuern und zum Sieg zu schreien. Schließlich scheiterten die Hausherren an ihrer desaströsen Powerplayquote am heutigen Abend und mussten den Roosters zum verdienten Sieg gratulieren.

 

 

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(Fotoquelle Dunja Dietrich)

 


Die Augsburger Panther präsentierten sich in ihrem bisweilen einzigen Aufeinandertreffen bei der Düsseldorfer EG schon als kompakte Einheit mit ausgeprägten Comeback Qualitäten, nahmen aber letztlich keine Punkte mit in die Fuggerstadt. Dies wollten sie heute vor heimischem Publikum unbedingt ändern und setzten u.a. auf den Torriecher von McClure und den soliden Einstand von Campbell. Auf ihren Rückkehrer Chad Nehring waren sicherlich die Augen gerichtet, der beim AEV stets eine tragende Rolle spielte.

 

Iserlohn verbuchte ein durchwachsenes erstes Heimspiel-Wochenende mit Ups und Downs und hoffte nun in Augsburg auswärts erfolgreich zu sein. Aus Iserlohner Sicht konnte der ehemalige AEV Defender Sezemsky gegen sein altes Team heute nicht auflaufen, da er Papa wird. Ihr Neuzugang Schilkey hat bereits gut eingeschlagen. Mischung und Ausgewogenheit im Team sind für Coach Tapper ein wichtiger Faktor und mit dem neuen Torhüter Duo hatte man sich schlagfertig verstärkt.

 

Unter dem frenetischen Jubel der Fans begann Augsburg druckvoll, was vorwiegend dem ersten Powerplay geschuldet war. Zuvor hatten die Gäste eine 2 auf 1 Situation vergeben. Es entwickelte sich von Beginn an eine hitzige Begegnung, in der keine Freundlichkeiten ausgetauscht wurden. Die Roosters versteckten sich keinesfalls und blieben unbeeindruckt vom Lärmpegel. Die Hausherren agierten gewohnt aggressiv mit ihrem bewährten Forechecking. Die Fuggerstädter erhöhten sekündlich den Druck, nur Weitzmann hatten die Gäste es zu verdanken, dass es noch torlos stand.

 

Die Hausherren hätten sich durchaus die Führung verdient gehabt, doch Iserlohn hielt seinen Slot bisher sauber und lauerte auf Konter. Ihr Backcheck war bisher sehenswert. Im Laufe des Drittels schafften es die Roosters, sich von der Augsburger Umklammerung zu lösen und setzten auf simples Eishockey, auch wenn die Panther sich ihre Chancen erarbeiteten. 5 Minuten vor Drittelende hätte Adam beinahe eingenetzt im Gewühl vor Roy. Dann ging es wieder munter in die andere Richtung, doch die Roosters Defensive blockte viele Schüsse.

 

Roy packte dann seinen Spagat aus, um eine Top Gelegenheit der Gäste zu vereiteln, der Pfosten bewahrte die Hausherren vor dem Rückstand. Augsburg durfte in der letzten Spielminute nochmals in numerischer Überlegenheit agieren. Mit einem leistungsgerechten Remis ging es in die Pause. Das Match bereitete den Fans viel Freude und machte Lust auf mehr.

 

Magnus Eisenmenger: „Es war Gänsehaut pur im Tunnel. Wir sind froh, dass die Fans wieder da sind. Beide Teams kreieren gute Chancen, unser Forechecking ist gut, das müssen wir fortsetzen.“

 

Im zweiten Drittel überstand Iserlohn die restliche Unterzahl schadlos und bekam danach selbst eine dicke Chance auf den Schläger serviert, nur das Außennetz war im Weg. Die Strafzeitensammlung seitens der Gäste musste tunlichst vermieden werden, wollte man sich nicht ständig der Gefahr des gefährlichen AEV Powerplays aussetzen. Jetzt kamen die Augsburger sogar in den Genuss einer 5 gegen 3 Konstellation. Der Druck schien nun übermächtig zu werden, doch etliche Unkonzentriertheiten verhinderten eine bessere Ausbeute.

 



 

Sternheimers Solo verfehlte sein Ziel nur denkbar knapp. Gewaltschüsse von der blauen Linie nahmen nun stetig zu von Augsburg und erneut hatten die Hausherren einen Mann mehr auf dem Eis. Wie lange konnte dies noch gutgehen für Iserlohn? Sie warfen sich bravourös in jede Angriffswelle der Panther und sammelten auf diese Weise viel Selbstvertrauen für den Fortgang der Partie, zumal Weitzmann die nötige Ruhe ausstrahlte und fast keinen Rebound zuließ.

 

Uns so kam es wie es kommen musste: kaum komplett, setzten die Roosters dank eines Geniestreichs von Adam den ersten Nadelstich mit dem Führungstreffer durch Schilkey in der 29. Spielminute. Das geniale Auge von Luke Adam bei seinem Sahne Pass war herausragend. Die Hausherren mussten sich berechtigterweise fragen, wieso sie ihre 5 Überzahlsituationen nacheinander ohne Zählbares verstreichen ließen.

 

Nun durfte auch Iserlohn mal im Powerplay ran, sah sich jedoch einer brandgefährlichen 2 auf 1 Kontersituation gegenüber, die Weitzmann glänzend parierte. Das Penalty Killing des AEV hatte sich bewährt, der aber gleich nochmals in numerische Unterlegenheit geriet. Nun traf aber Iserlohn in Person von Acolatse in der 36. Spielminute zum 0 zu 2. Die Gäste spürten, dass hier was zu holen war und hatten Oberwasser in der Begegnung. Endlich fielen die ersten Tore in diesem mitreißenden Spiel und Iserlohn nahm einen 2 Tore Vorsprung in die Kabine. Noch war nichts entschieden, zu ausgeglichen agierten beide Teams bisher.

 

Adam: „Es war eine 2 auf 2 Situation. Dank Bailey kam ich in diese Position, um den entscheidenden Pass zu spielen. Unterzahlsituationen zu überstehen gehört zu den wichtigen Szenen im Spiel. Wir überstanden die Unterzahl sehr gut, die Jungs machen einen tollen Job.“

 

Im Schlussabschnitt mussten die Panther noch mehr Risiko gehen, um baldmöglichst auf das Scoreboard zu gelangen und die Aufholjagd einzuläuten. Welchen Schlachtplan hatte Pederson im Köcher? Da Raedeke zum zweiten Mal in der Kühlbox Platz nehmen musste, gab es für den AEV erneut Powerplay: die Roosters standen aber kompakt im Slot und die Hausherren passten oft zu ungenau, so dass die Sekunden im Sinne von Iserlohn stetig verronnen, ohne dass Augsburgs Stürmer Gefahr ausstrahlen würden.

 

Für Augsburg ging es nicht mehr um einen Schönheitspreis, gegen ein sogenanntes ‚dreckiges Tor‘ hätten sie sicher nichts einzuwenden, um der Partie eine späte Wendung zu geben. Gesagt getan fälschte Stieler in der 49. Spielminute den Schuss von Haase unhaltbar für Weitzmann zum Anschlusstreffer ab, der sofort das Publikum stimulierte für die letzten 10 Minuten. Eine Strafe zur Unzeit dann für die Panther: nachdem Luke Adam sehr unsanft erst auf dem Gehäuse von Roy landete, beförderte Foucault die Scheibe humorlos ins Tor zur erneuten Zwei Tore Führung der Sauerländer.

 

In ihrem bereits achten Powerplay musste Augsburg unbedingt scoren, um ins Match zurückzufinden. Ihre bisherige Quote an diesem Abend war einfach unterirdisch, aber auch in diesem Fall blieben sie erfolglos. Die Panther scheiterten an ihrer schlechten Chancenverwertung oder am Teufelskerl Weitzmann oder am heroischen Einsatz von Riefers. Auf der anderen Seite wollte Acolatse ein zweites Tor erzielen mit seinem Hammer.

 

Zweieinhalb Minuten vor der Schluss Sirene zog Pederson seinen Goalie, wobei das Timing für diesen Schachzug äußerst unglücklich gewählt wurde, denn die Roosters waren im Vorwärtsgang und setzten durch Adams Empty Net Goal den Deckel drauf am heutigen Abend. Letztendlich erwiesen sich die Iserlohn Roosters als effektiver und kaltschnäuziger und nahmen verdient drei Punkte an den Seilersee mit nach Hause. Augsburgs heutige eklatante Powerplay Schwäche war mitunter ausschlaggebend für diese Heimpleite.

 

Stieler: „Wir hatten gute Chancen, aber es hat heute leider nicht geklappt. Es war nicht unser Spiel heute. Wir hatten vor allem im 2. Drittel viele Powerplays, auch 5 gegen 3. Es war heute nicht genug. Unsere Fans sind extrem wichtig für uns.“

 

Weitzmann (GC): „Wir haben super angefangen heute und den Grundstein im ersten Drittel gelegt für den Sieg. Für mich war es ein guter Schritt in die richtige Richtung nach dem Spezialtraining mit meinem Coach. Es war eine Genugtuung heute nach der unglücklichen Niederlage gegen Berlin. 4 Tore muss man erst mal in Augsburg erzielen.“

 

Augsburg trifft am 19.9.21 in Köln auf die Haie, wohingegen die Iserlohn Roosters am Sonntag die Panther aus Ingolstadt empfangen.

 

3. Spieltag, 17.09.2021

Augsburger Panther – Iserlohn Roosters 1:4 (0:0|0:2|1:2)

 

Tore:

0:1 |29| Schilkey (Adam)

0:2 |36| Acolatse (Foucault) PP1

1:2 |49| Stieler (Haase, LeBlanc)

1:3 |53| Foucault (Schilkey)

1:4 |58| Adam ENG

 

1. Drittel Statistik:   8:11 Schüsse, 7:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:4

2. Drittel Statistik:   14:13 Schüsse, 15:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:6

3. Drittel Statistik:  18:8 Schüsse, 12:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:4

 

Referees:   Hoppe / Rantala  

 

Zuschauer:    4.725

 

Aufstellung:

 

Augsburg: Roy, Valentine, Lamb, Stieler, LeBlanc, Saponari, Haase, Graham, Payerl, Campbell, McClure, Rogl, Bergman, Kharboutli, Clarke, Nehring, Langer, Sternheimer, Magnus Eisenmenger, Max Eisenmenger.

 

Iserlohn: Weitzmann, O’Connor, Ankert, Schilkey, Cornel, Foucault, Acolatse, Labrie, Ziegler, Raedeke, Alanov, Riefers, Buschmann, Bailey, Adam, Whithney, Rausch, Jentzsch, Ewanyk, Broda.

 



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Eisbären Berlin meisterlich gegen die Fischtown Pinguins - Shutout für Ancicka

 

PENNY-DEL (Bremerhaven/CD) Die Fischtown Pinguins konnte die bisherige Erfolgsserie nicht weiter ausbauen. Der amtierende Meister aus Berlin war zu stark für die Fischowner und holte souverän mit einem 0:4 Auswärtssieg die Punkte in die Hauptstadt. Die Tore für die Eisbären erzielten Kevin Clark, Matthew White, Marcel Noebels und Leo Pföderl. 

 

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(Foto: Citypress)

 


Das Team von Thomas Popiesch war mit zwei Siegen in die Saison 2021/2022 gestartet und wollte heute den dritten Erfolg einfahren, doch man traf auf den amtierenden deutschen Meister aus Berlin. Die Hauptstädter sorgten für eine klare 0:4 Niederlage und den ersten Shutout für Tobias Ancicka im Eisbären Tor. 

 

Berlin konnte bereits nach nur vier Minuten durch einen abgefälschten Schuss von Kevin Clark in Führung gehen und war über die gesamte Zeit die spielbestimmende Mannschaft, allerdings hatten die Bremerhavener einige gute Chancen, doch die bisher treffsicheren Stürmer (9 Tore in den letzten beiden Partien) hatten heute gegen Ancicka das Nachsehen. Mit der knappen Führung ging es dann in die erste Drittelpause. 

 

Nachdem Wiederanpfiff folgte durch Matthew White das 2:0 und beim 3:0 durch den Silbermedailliengewinner von 2018, Marcel Noebels (30.) war die Partie bereits entschieden. Kurz darauf traf Leo Pföderl zum 4:0 und man hatte das Gefühl, dass es heute eine höhere Niederlage für die Bremerhavener werden könnte. Doch die kämpften weiter und so gelang den Gästen kein weiterer Treffer mehr. 

 

Für Bremerhaven geht es am Sonntag in Nürnberg weiter, während die Eisbären auf Mannheim treffen. 

 

 

17. September 2021
Bremerhaven Fischtown Pinguins - Eisbären Berlin 0:4 (0:1|0:3|0:0)

Tore:

0:1|04.|Kevin Clark (Fran Hördler, Marcel Noebels) 
0:2|23.|Matthew White (Fiore, Boychuk) 
0:3|30.|Marcel Noebels (Byron, Despres)
0:4|31.|Leo Pföderl

 

Zuschauer:

2.407

 

 



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Schwenninger Wild Wings mit dritter Niederlage in Folge

 

(Schwenninen / BM) Nüchtern betrachtet ist der Fehlstart der Schwenninger Wild Wings perfekt. Gegen München kassierten die Neckarstädter die dritte Niederlage in Folge. Trotz starker Leistung musste man sich am Ende knapp geschlagen geben.

 

 

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Foto: eishockey-online.com 


  

Die Wild Wings hatten sich viel vorgenommen und starteten offensiv in das Spiel. Die ersten Minuten fanden vor Daniel Fiessinger, der das Münchner Tor hütete, statt.

 

Mitte des ersten Drittels kam dann auch München zu Einschussmöglichkeiten, Philip Gogulla scheiterte aber. Schwenningen kam war nochmals zu einer Überzahl, brachte aber nichts Zählbares auf die Uhr. Fast schon aus dem Nichts, klingelte es dann im Schwenninger Tor. Trevor Parkes legte sieben Sekunden vor der Pause quer und fand Konrad Abeltshauser, der freistehend einnetzten konnte.

 

Auch im Mittelabschnitt suchten die Wild Wings ihr Heil in der Offensive. Ken-André Olimb scheiterte gleich zu Beginn am Münchner Schlussmann. Auf der Gegenseite fand Trevor Parkes am gut aufgelegten Joacim Eriksson seinen Meister. Glück hatten die Schwarzwälder in der Folge, als die Gäste nur den Pfosten trafen.

 

Für ein weiteres Tor mussten die Fans bis acht Minuten vor Schluss warten: München schaftfe es aus dem Gewühl, die Scheibe knapp über die Linie zu drücken. Es dauerte einige Minute, ehe die Schiedsrichter das Tor von Maxi Kastner als gültig erklärten.

 

40 Sekunden vor dem Ende jubelten dann doch nochmals die Wild Wings. Niclas Burström staubte im Powerplay ab. Zuvor hatten die Hausherren bereits Joacim Eriksson gegen einen weiteren Feldspieler getauscht.

 

Am Ende stehen die Wild Wings erneut mit leeren Händen da. Gegen München hatte man genau die Leistung gebracht, die nötig war. Wieder fehlte es an Durchschlagskraft im Angriff. Mit Max Görtz und Tylor Spink musste man weiterhin auf wichtige Offensivkräfte verzichten. Es bleibt als Fazit: Gegen die Topteams scheint es mit geschmälertem Kader aktuell nicht zu reichen.

 

 

Spiel vom 17.09.2021: Schwenninger Wild Wings - RedBull München

 

Tore:

0:1 |20.|Abeltshauser (Parkes / Blum)
0:2 |53.|Kastner (Mauer / Seidenberg)
1:2 |60.|Burström (Spink / Robak)

 



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Die Straubing Tigers steuern zuversichtlich dem bayerischen Wochenende entgegen

 

PENNY-DEL (Straubing/MA) Coach Tom Pokel zieht aus dem ersten Wochenende, mit den Spielen gegen Mannheim und Bremerhaven, viel Positives heraus. Bei den Torchancen, Kommunikation und Schnelligkeit sieht er sein Team gut aufgestellt. Für die nächsten drei Spiele gegen Ingolstadt (Freitag), München (Sonntag) und Berlin (Mittwoch) sieht er seine Mannschaft gewappnet.

 

 

(Foto: Citypress) Coach Tom Pokel sieht sein Team für die nächsten Aufgaben gut aufgestellt

 


 

 

Die Nachbetrachtung aus dem Sieg gegen Mannheim und der knappen Niederlage gegen Bremerhaven sieht bei Tom Pokel so aus: “In beiden Spielen hatten wir mehr Schüsse und Torchancen als der Gegner. Daran haben wir in der Vorbereitung hart gearbeitet und das Team sieht, dass sich der Weg bezahlt machen kann.” Gespannt sein durfte man auf die vielen Neuzugänge und wie sie auf dem Eis zusammenpassen werden.

“Hier haben wir in der Vorbereitung einiges ausprobiert, denn wir wollen immer versuchen, vier ausgeglichene Reihen aufzubieten, die dann alle gegen die Topreihen des Gegners bestehen können” so Tom Pokel. Das Auftaktprogramm der Tigers hat es aber auch in sich, wie David Elsner schon recht früh bemerkte: “Zuerst dachte ich schon, das wird hart, weil wir gleich in den ersten fünf Spielen, gegen vier Championsleague Teilnehmer spielen. Aber wir wollen auf Platz sechs kommen und wir müssen sowieso gegen alle spielen. Da werden wir bald wissen, wo wir stehen." 


(Foto: Citypress) David Elsner weiß wie man gegen Ingolstadt spielen muss



Ein bayerisches Wochenende steht jetzt mit Ingolstadt und München auf dem Programm, wobei David Elsner am Freitag zu Hause auf seine alte Mannschaft trifft. Recht besonders gut darauf zu sprechen, scheint er allerdings nicht zu sein: “Es wird natürlich auch ein emotionales Spiel werden, aber von dem Club halte ich nicht mehr viel und ich werde alles daran setzen, dass wir dieses Spiel gewinnen.”

Dann sollte er doch schon mal Tipps an sein neues Team gegeben haben, denn immerhin waren es sechs Jahre bei den Oberbayern. “Ich habe natürlich dem Coach schon einiges gesagt und werde dem Team auch noch den ein oder anderen Tipp geben.” Gegen München wissen Elsner und Pokel gleichermaßen, wie man bestehen kann: “München hat auch einige Spielerwechsel, aber grundsätzlich spielen die Teams von Don Jackson ein hartes Forechecking. Da müssen wir von hinten gut rauskommen und den Puck schnell spielen.”

Da könnte es den Tigers eine Hilfe sein, dass Jason Akeson wieder in den Kader zurückkommt. Dafür wird Ian Scheid vorerst am Freitag wegen einer Oberkörperverletzung fehlen. Bisher stehen die Tigers mit einem Sieg und einer Niederlage im Mittelfeld der Tabelle. Wo sie nach den nächsten drei Spielen sein werden, davon können sich die Fans am Freitag und nächsten Mittwoch bei den Heimspielen selbst überzeugen. 

 



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Iskhakov fällt in Mannheim aus / Kapitän Wagner verlängert in Ingolstadt

 

PENNY-DEL (Mannheiim/Ingolstadt/PM) Die Adler Mannheim müssen rund drei bis vier Wochen auf Angreifer Ruslan Iskhakov verzichten. Der 21-Jährige erlitt eine Fußverletzung, muss aber nicht operativ behandelt werden.

 

Ruslan Iskhakov Binder

 

( Foto AS Sportfoto / Sörli Binder )

 


 

 
„Das ist extrem bitter für uns und für Ruslan selbst. Kurz nach Saisonbeginn für eine längere Zeit verletzt auszuscheiden, ist für einen Neuzugang gleich doppelt tragisch. Uns fehlt durch seinen Ausfall ein Stürmer, der bereits in den letzten Wochen gezeigt hat, was er aufgrund seiner läuferischen- und technischen Fähigkeiten im Stande ist zu leisten“, so Adler-Sportmanager Jan-Axel Alavaara.

 


Iskhakov wechselte vor der Saison aus Finnland nach Mannheim. In der Champions Hockey League erzielte der 1,73 Meter große und 69 Kilo schwere Russe in vier Partien drei Tore.

 

 

Der Kapitän bleibt an Bord!

 

Der ERC Ingolstadt setzt einen wichtigen Meilenstein in der Kaderplanung. Kapitän Fabio Wagner hat seinen Vertrag bei den Panthern langfristig verlängert. Damit können die Oberbayern weiterhin auf den Nationalspieler bauen, der bereits seit sieben Jahren für den ERC aufläuft. „Fabio identifiziert sich voll und ganz mit dem ERC und Ingolstadt. Dass er längerfristig bei uns bleibt, ist ein wichtiges Zeichen. Er ist unter unseren Top-Vier-Verteidigern gesetzt und über die Jahre in seine Rolle als Führungsspieler hineingewachsen“, lobt Sportdirektor Larry Mitchell den dienstältesten ERC-Profi.

 

 

Der gebürtige Landshuter wechselte 2014 als 18-Jähriger an die Donau und entwickelte sich seitdem stetig weiter. Der Verteidiger überzeugt mit seiner herausragenden Arbeitseinstellung sowie starker und konstanter Performance auf dem Eis. „Er ist ein großes Vorbild in Sachen Professionalität. Die jungen Spieler in unserer Mannschaft können zu ihm aufblicken, denn Fabio hat sich durch seinen Fleiß, seine Einstellung und natürlich die Leistung auf dem Eis alles erarbeitet. Ihm wurde nichts geschenkt. Er ist ein Musterbeispiel dafür, was man mit harter Arbeit erreichen kann“, sagt Mitchell über den 25-Jährigen. Die Ernennung zum Kapitän durch Chefcoach Doug Shedden vor der Saison 2020/21 war daher die logische Entscheidung. „Es ist einfach eine Freude, Fabio zu coachen. Er kommt jeden Tag in die Halle und arbeitet hart. Er geht mit gutem Beispiel voran und man könnte sich keinen besseren Captain vorstellen“, lobt Shedden seinen Führungsspieler.

 

 

Am Freitag geht Wagner mit dem ERC in seine achte DEL-Saison. Insgesamt stand der Verteidiger bereits 317 Mal in der deutschen Eliteliga auf dem Eis. Dabei gelangen ihm bisher 49 Scorerpunkte (zwölf Tore, 37 Vorlagen). Im Mai und Juni nahm der Defensivexperte zudem erstmals für die deutsche Nationalmannschaft an der Weltmeisterschaft teil und bestritt alle zehn Partien, als das Team von Bundestrainer Toni Söderholm nur knapp an einer Medaille vorbeischrammte.

 

 

„Ingolstadt und der ERC sind mein Zuhause. Ich bin stolz und freue mich riesig, auch in Zukunft für die Panther zu spielen. Für den Vertrauensbeweis und die Wertschätzung bedanke ich mich bei der gesamten Organisation. Ich bin überzeugt, dass wir wieder eine sehr gute Mannschaft haben und kann es kaum erwarten, endlich wieder zusammen mit unseren Fans in die neue Saison zu gehen“, so Wagner zu seiner Vertragsverlängerung.

 

 



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Schwenninger Wild Wings empfangen München

 

PENNY-DEL (Schwenningen/BM) Vor dem Spiel gegen den Meisterschaftsfavoriten zeigt sich Niklas Sundblad motiviert: „München hat bisher zehn Tore geschossen und betreibt ein starkes Forechecking, wir müssen gegen München mehr Zeit in der Angriffszone verbringen“.

 

 

SWW BULLYKREIS

Foto: eishockey-online.com 


 

Personell wird der Schwenninger Übungsleiter wohl auf dasselbe Line Up wie gegen Ingolstadt zurückgreifen. Zwar trainiert Max Görtz schon wieder auf dem Eis, ein Einsatz gilt aber als unwahrscheinlich und entscheidet sich erst nach dem Abschlusstraining.

 

Auch das Saisondebut von Tylor Spink lässt noch auf sich warten. Die Wild Wings, die nach dem Spiel in Düsseldorf (Sonntag) direkt nach Wolfsburg weiterreisen, werden den Stürmer wohl nicht mit auf den Road Trip nehmen.

 

Im Training legte Sundblad das Hauptaugenmerk auf Spielsituationen und Powerplay. Zwei Bereiche, an denen es in den ersten Spielen noch haperte.

Mit München kommt ein anderer Gegner, vor allem zuhause wollen die Wild Wings mehr Druck nach vorne machen und mehr Chancen kreieren.

Dies sieht auch Marius Möchel so: „Wir wollen so viel Zeit wie möglich in der Angriffszone verbringen. Beim Münchner Forecheck müssen wir solide hinten rausspielen, notfalls auch mal über die Bande gehen und für viel Verkehr vor dem Tor sorgen“.

 

Angesprochen auf den Saisonstart zeigt sich der Allrounder enttäuscht: „Wir waren alle sauer und enttäuscht. Die Art und Weise war extrem bitter - ein Tor ist am Ende aber auch zu wenig um auswärts einen Punkt mitzunehmen.“ Nach zwei Saisonspielen von der Form zu sprechen ist für Möchel aber noch zu früh. Es gelte jetzt die eigenen Stärken wieder besser auf das Eis zu bringen.


Gegen München hoffen die Schwenninger Verantwortlichen auf 3000 Zuschauer. Angesprochen auf die verhaltenen Zuschauerzahlen, die ligaweit beobachtet werden, sucht man selbst auch nach einer Erklärung. Am liebsten möchte man nun mit Erfolgserlebnissen noch mehr Zuschauer in die Helios Arena locken.

 

 



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DEG-Sieg vor 5'248 Fans gegen die Augsburger Panther

 

PENNY-DEL (Düsseldorf/RB) Am zweiten DEL-Spieltag traf die Düsseldorfer EG zuhause auf die Augsburger Panther. 5'248 Fans sahen dem 5:3-Sieg der DEG gegen Augsburg zu.

 

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(Foto: DEL Photo Sharing)

 


 

Beide Teams starteten gut ins Spiel. Augsburg verzeichnete in den Anfangsminuten die beste Chance, doch Hendrik Hane rettete mit dem Fanghandschuh. In der letzten Minute des ersten Drittels war eine Strafe gegen Düsseldorf angezeigt. Noch bevor diese ausgesprochen wurde, traf Augsburgs Bradley McClure zur 0:1-Führung. Das war sein zehnter Treffer im 18. Spiel mit den Augsburgern.

 

Auch im Mittelabschnitt waren die Panther zu Beginn die aktivere Mannschaft und kamen zu einer Dreifachchance durch Adam Payerl. Auf einmal fand die DEG besser ins Spiel und konnte gleich ein Überzahlspiel durch Victor Svensson in der 32. Spielminute sehenswert zum Ausgleich verwerten. Das direkte Bully nach dem Ausgleich gewann die DEG und die Mannschaft von Harold Kreis stürmte erneut los. Sieben Sekunden vergingen ehe Brendan O'Donnell zur 2:1-Führung nach einem perfekten Pass von Niklas Heinzinger traf. 

 

Im Schlussabschnitt war nach Abtasten der Puck erneut hinter Olivier Roy im Netz. Alexander Barta lenkte einen Schuss von Nicolas Geitner erfolgreich zum 3:1 ab. Fünf Minuten vor dem Ende traf in Unterzahl Thomas Jordan Trevelyan zum Anschlusstreffer für die Augsburger Panther. Einen Augenblick später gelang den Gästen der Ausgleich durch Adam Payerl im Powerplay. Payerl lenkte den Schuss von Jesse Graham unhaltbar ab. Düsseldorf reagierte ebenfalls im Powerplay. Jerry D'Amigo traf zum 4:3. Tobias Eder entschied das Spiel mit dem Schuss ins leere Tor zum 5:3.

 

 

Spielstatistiken

Düsseldorf, 12.09.2021

 

Düsseldorfer EG – Augsburger Panther 5:3 (0:1|2:0|3:2)

 

Tore:
0:1|20.|Bradley McClure (Campbell, Payerl)
1:1|32.|Victor Svensson (Ehl, Nowak) PP
2:1|32.|Brendan O'Donnell (Macaulay, Heinzinger)
3:1|45.|Alexander Barta (Geitner)
3:2|55.|Thomas Jordan Trevelyan SH
3:3|56.|Adam Payerl (Graham, McClure) PP

4:3|57.|Jerry D'Amigo (Macaulay, Fischbuch) PP

5:3|60.|Tobias Eder (Barta, Heinzinger) EN

 

 



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Straubing Tigers ziehen beim 5:4 in Bremerhaven den Kürzeren

 

PENNY-DEL (Bremerhaven/MA) Einen harten Fight lieferten sich beide Teams und gingen über die volle Distanz, keinem Zweikampf aus dem Weg. Mit der engeren Linie kamen die Gastgeber besser zurecht und legten den Grundstein zum Sieg im Powerplay. Am Ende war es für die Tigers ein zu langer Weg, zweimal einem drei Tore Rückstand hinterherzulaufen. Die Effektivität lag heute ebenfalls klar aufseiten der Pinguine. 

  

(Foto: Citypress) Es wurde um jeden Zentimeter Eis gekämpft 

 


 

 

Die Gäste hatten eine gute Anfangsphase und gingen auch früh in Führung. Dann aber mussten beide Goalies ihre Arbeitsnachweise abgeben. Mauerman steuerte zweimal auf Karhunen zu und auch Schönberger und Connolly prüften Maxwell bei den Gastgebern. Fischtown bekam Kontrolle über das Spiel, setzte Nadelstiche und traf immer aus der Ferne.

Alle drei Tore, davon eines in Überzahl, wurden aus der Halbdistanz erzielt. Vor allem Treffer zwei und drei wären für die Tigers vermeidbar gewesen, waren aber in diesen Szenen zu passiv. Bremerhaven machte viel weniger im zweiten Abschnitt, weil auch die Tigers dem Gegner im Zweikampf mehr zusetzen konnten. Das zweite Drittel ging nach dem 4:2 Spielstand trotzdem an die Gäste, weil sie Fischtown immer mehr den Kontrollverlust über das Spiel aufzwingen konnten.

Den einzigen Punktsieg im zweiten Abschnitt bekam Tye McGinn bei einer Keilerei mit Cody Lampl zugesprochen. Bei nur drei zu 15 Schüssen hätte für die Niederbayern mehr rausspringen müssen. Sandro Schönberger: “Wir sind bei fünf gegen fünf das bessere Team, brauchen noch mehr Zug zum Tor und müssen die Nachschüsse besser nutzen.”

Das Spiel schien dann früh entschieden zu sein, da die Tigers wieder einen drei Tore Rückstand hinterherlaufen mussten. Die Nordlichter waren effektiver und haben mit weniger Schüssen und weniger Strafzeiten mehr aus den Situationen gemacht. Aber die Straubinger machten trotzdem weiter und wurden mit den Anschlusstoren noch einmal gefährlich.

Coach Tom Pokel versuchte es mit sechs Mann auf dem Eis, jedoch spielten die Pinguins die Uhr clever herunter und brachten den verdienten Sieg unter Dach und Fach. Fischtown stellte die Weichen für den Sieg schon im ersten Abschnitt, als die Tigers zu viele Strafzeiten nehmen mussten. Außerdem hadern die Gäste sicherlich noch bei der Heimfahrt, mit ihren vergebenen Chancen.

 

 

Stimmen zum Spiel:

Thomas Popiesch (BHV): “Wir hatten heute in manchen Situationen das nötige Scheibenglück. Straubing ist eine talentierte Mannschaft und sie spielen ein aggressives Eishockey. Das war auch nicht leicht, sich bei den vielen Strafzeiten heute für meine Mannschaft, sich immer richtig zu orientieren. Wir haben einmal eine gute Phase gezeigt, dann aber wieder ganz den Faden verloren. Aber die letzten Spiele, auch mit der Champions League, haben wir wirklich auf einem sehr guten Niveau gespielt.”

Cody Lampl (STR): “Wir können heute nicht mit unserer Chancenverwertung zufrieden sein. Bremerhaven hat ein gutes Team, vor allem im Powerplay haben sie es heute gezeigt, weil wir da in manchen Phasen zu undiszipliniert waren.”


(Foto: Citypress) Viel Arbeit hatten heute auch die Schiedsrichter 


Torfolge:

0:1 (4.) - Die Tigers hatten hier schon das zweite Powerplay zu Beginn und Marcel Brandt brachte sich auf die freie Position, um dann mit seinem Direktschuss erfolgreich zu sein. 1:1 (6.) - Mitch Wahl war auf der linken Seite als Rechtsschütze bestens positioniert und sein Schuss ging an den Innenpfosten und ins Tor. 2:1 (16.) - Niklas Andersen startete aus der eigenen Zone, sah weder Gegner noch Mitspieler bei ihm und so zog er aus der Distanz ab und traf in den Winkel. Karhunen sah dabei nicht gut aus.

3:1 (19.) - Eines von vier Powerplays nutzten die Pinguins für ihren dritten Treffer. Kohl konnte nicht entscheidend klären, so nahm sich Krogsgaard der Sache an und auch er traf aus der Distanz. 4:1 (21.) - Karhunen rettete gegen Urbas zweimal vor dem Tor, war aber dann beim Nachschuss von Verlic machtlos. 4:2 (27.) - Mike Connolly brachte sich in Position, wurde von Ian Scheid bedient und konnte dann Maxwell bei leichter Gegenwehr überwinden.

5:2 (45.) - Einen wichtigen Treffer erzielte Christian Wejse, nachdem sich seine Kollegen McGinn und Kreutzer in den Zweikämpfen durchsetzen konnten. 5:3 (55.) - Hoffnung keimte auf, als T.J. Mulock durch eine Traumkombination von Connolly und Mouillierat auf zwei Tore verkürzen konnte. 5:4 (57.) - Die wurde dann noch größer als Marcel Brandt einen erneuten Gewaltschuss, von der blauen ins Netz brachte. Am Ende reichte es nicht mehr für Punkte.

 

Spiel vom 12.09.2021
Fischtown Pinguins - Straubing Tigers: 5:4 (3:1 | 1:1 | 1:2)

Tore:

0:1 |04.| Brandt (Balisy, Manning) - PP 1 

1:1 |06.| Wahl (Mauerman)
2:1 |16.| Andersen
3:1 |19.| Krogsgaard (Wahl) - PP 1
4:1 |21.| Verlic (Urbas) - PP 1
4:2 |27.| Connolly (Balisy, Scheid) - PP 1

5:2 |45.| Wejse (McGinn, Kreutzer)
5:3 |55.| Mulock (Mouillerat, Connolly)
5:4 |57.| Brandt (Eder) 

 

Schiedsrichter: Schrader / MacFarlan / Gerth / Ponomarjow

Strafzeiten: 

Fischtown Pinguins: 21
Straubing Tigers: 25

 

Zuschauer: 2.187


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 



 

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Bittere Niederlage für die Schwenninger Wild Wings - Aubry lässt Ingolstadt jubeln

 

PENNY-DEL (Schwenningen/BM) Nachdem beide Teams mit einer Auftaktniederlage gestartet waren, sollte der erste Saisonsieg her. Schwenningen hatte schon vor dem Auftaktbully eine Hiobsbotschaft zu verkraften. Neben Tylor Spink fiel auch noch Max Görtz aus. Nach einer schnellen Führung der Gäste, konnten die Hausherren direkt ausgleichen. Nach torlosem Mittelabschnitt war es Louis-Marc Aubry, der zehn Sekunden vor dem Ende den Siegtreffer erzielen konnte.

 

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Foto: Jürgen Meyer


 

 

Schwenningen kam gut in die Partie und durch Daniel Pfaffengut zur ersten Möglichkeit, Karri Ranö konnte aber entschärfen. Als in der vierten Spielminute Ken-Andre Olimb den Ingolstädter Goalie vernaschte, jubelten dann aber die Gäste.

 

Die Antwort der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten. Nur eine Minute später konnte Louis-Marc Aubry in Überzahl ausgleichen. Schwenningen zeigte sich in Unterzahl zu passiv. Auch in der Folge waren die Schwarzwälder vor allem in der Defensive gefordert. Die Panther drückten auf die Führung, verpassten selbige aber. Während Will Weber die Strafbank wanderte, verteidigten die Gäste mit mehr Biss und ließen kaum Möglichkeiten zu.

 

Drängten die Panther die Wild Wings im ersten Abschnitt noch in das eigene Drittel, suchten die Gäste zu Beginn des Mittelabschnittes ihr Heil im Angriff. Die erste Überzahl ließen die Schwarzwälder allerdings ungenutzt. Die Hausherren zogen das Spiel immer wieder in die Breite, womit die Wild Wings Probleme hatten.

 

Während Brandon DeFazio auf der Strafbank saß, brannte es lichterloh. Zunächst trafen die Wild Wings nur den Pfosten, die freiliegende Scheibe blieb dann aber unter dem Ingolstädter Goalie liegen. Beide Mannschaften konzentrierten sich weiter auf die Defensive. Im Herauseilen musste Karri Ramö in höchster Not retten. Der Schlussmann der Panther hatte dann auch Glück, als Schwenningen einen Konter nur unsauber abschließen konnte. Auf der anderen Seite musste Joacim Eriksson einen Fanghandsave auspacken um einen Rückstand zu verhindern.

 

Den Auftakt in die letzten zwanzig Minuten hatten sich die Wild Wings sicher anders vorgestellt. Gleich mehrfach kamen die Gastgeber gefährlich vor das Schwenninger Tor. Die Neckarstädter lösten sich der Umklammerung und kamen ebenso zu guten Chancen. In der 47. Spielminute jubelten die Panther, nach Ansicht des Videobeweises blieb es aber weiter beim Unentschieden. Der Puck hatte zuvor nacheinander beide Pfosten berührt.

 

Nach Strafen auf beiden Seiten scheiterten die Wild Wings bei vier gegen vier. Was folgte war eine starke Druckphase von Ingolstadt. Ein ums andere Mal deckten die Hausherren Joacim Eriksson mit Schüssen ein. Ben Marshall scheiterte sechs Minuten vor dem Ende an der Latte.

 

Als Tyson Spink vier Minuten vor dem Ende auf die Strafbank wanderte mussten die Wild Wings mit Mann und Maus verteidigen. Bei angezeigter Strafe war es Louis-Marc Aubry, der zehn Sekunden vor dem Ende den Siegtreffer erzielen konnte.

 

Spiel vom 12.09.2021: ERC Ingolstadt - Schwenninger Wild Wings

 

Tore:

0:1 |4.|Olimb (Turnbull)
1:1 |5.|Aubry (Warsofsky / Simpson)
2:1 |60.|Aubry (Pietta / Bourque)

 

Zuschauer: 3021

 



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