
PENNY-DEL (Augsburg/CD) Das letzte Panther-Derby vor Publikum fand vor über eineinhalb Jahren statt und am heutigen Sonntag Nachmittag sahen 4.625 Zuschauer ein spannendes und enges Spiel im Curt-Frenzel-Stadion, mit dem besseren Ausgang für die Hausherren, die in der Overtime durch einen Treffer von Brad McClure mit 2:1 siegreich waren.

(Foto: Dunja Dietrich)
Beide Teams waren gut in die Saison 2021/2022 gestartet und wollten den Aufwärtstrend fortsetzen und sorgten im Curt-Frenzel-Stadion für ein richtig gutes Derby. Den Anfang machten die Hausherren nach nur 37 Sekunden durch einen ihrer Besten Adam Payerl. Kurz darauf rettete ein Augsburger Verteidiger auf der Linie bei einem Schuss on Mathew Bodie. In Unterzahl folgte dann (13.) die Führung für ingolstadt, durch einen Konter, der mit einem Traumpass von Feser auf Wayne Simpson abgeschlossen wurde.
Auf Seiten der Augsburger war es immer wieder Payerl und Trevelyan, die den Ingolstädter Schlussmann Rämö prüften. Mit der knappen Führung für die Gäste ging es dann in die erste Drittelpause.
Nach dem Wiederanpfiff war es erneut Adam Payerl, der nach nur 90 Sekunden den Ausgleich auf der Kelle hatte. Augsburg erhöhte im zweiten Drittel den Druck und kam zu einige guten Torchancen. Ingolstadt zeigte eine starke defensive Leistung, war aber bei den Kontern stets brandgefährlich. In der 29. Minute prallte ein Schuss von Payerl nur knapp von Rämö ab. Den verdienten Ausgleich zur Freude der 4.625 Zuschauer erzielte dann Colin Campbell ebenfalls in Unterzahl. Die Vorlage dazu gab Goalie Keller. Mit dem Remis folgte dann die zweite Drittelpause.
Im heutigen Spiel konnten die Schanzer ihre Stärken im Powerplay nicht nutzen, da die Augsgburg mit viel Leidenschaft und einem guten Torhüter Markus Keller in Unterzahl agierten. Es war ein sehr faires Spiel mit wenig Strafzeiten und Nickeligkeiten. Markus Keller stand in den letzten zwanzig Minuten im Mittelpunkt, da die Ingolstädter immer wieder auf die Führung drückten.
Bis zum Ende der regulären Spielzeit ging es temporeich hin und her und der Siegtreffer hätte auf beiden Seiten fallen können, doch es ertönte die Sirene und so bekamen die Zuschauer noch einen Zuschlag. In der anschliessenden Overtime traf Brad McClure im Powerplay dann zum 2:1 Siegtreffer.
Stimmen zum Spiel:
Doug Sheddon: "Gratulation an Augsburg für den Sieg, es war ein sehr gutes und enges Spiel. Leider haben wir in der Overtime diese Strafe genommen und dann verloren. "
Mark Pederson: "Wir sind froh über den Sieg und dass wir so zurück gekommen sind. Unser Torhüter war sehr stark und die Fans waren auch richtig laut, es ist schön, dass wir wieder Fans im Stadion haben können."
Sonntag, 26. September 2021
Augsburger Panther - ERC Ingolstadt 2:1 n.V. (0:1|1:0|0:0|1:0)
Tore:
0:1|13.|Wayne Simpson (Feser, Wagner) UZT
1:1|38.|Colin Campbell (Keller) UZT
2:1|64.|Brad McClure (Stieler, Trevelyan) PPT
Zuschauer:
4.625
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de

PENNY-DEL (Schwenningen / BM) Vor dem Spiel gegen Nürnberg, hoffte man am Neckarursprung auf den Ketchupflascheneffekt. Gelangen in den ersten fünf Partien lediglich sechs Treffer, sollte sich die Wild Wings gegen die Franken endlich belohnen. Nach schlechtem Start kamen die Wild Wings im Mittelabschnitt in Fahrt und erzielten bis zum Ende sogar acht Treffer.

Foto: citypress
Acht Minuten waren gespielt, als Chris Brown vor dem leeren Tor, Maß nahm und nur knapp verfehlte. Joacim Eriksson verhinderte mit einer Glanzparade die Führung der Gäste. Blake Parlett fasste sich wenig später ein Herz und tunnelte den Schwenninger Schlussmann. Bis zur Pause wurden die Wild Wings zwar mutiger, zählbares sollte dennoch nicht herausspringen.
In der ersten Pause mussten die passenden Worte gefallen sein. Travis Turnbull, John Ramage und Trainer Niklas Sundblad hatten das Team nochmals eingeschworen. Boaz Bassen tankte sich gleich zu Beginn durch und konnte nur regelwidrig gestoppt werden. Den fälligen Penalty vergab der Youngster aber. 29 Minuten waren auf der Uhr, als Max Görtz die Helios Arena zum Beben brachte. Exakt eine Minute später - das Stadionrund feierte noch, setze Boaz Bassen noch einen drauf. Im Powerplay zog Travis Turnbull ab und Bassen fälschte unhaltbar ab.
Nun hatten die Wild Wings Blut geleckt. Max Görtz und Alexander Karachun erhöhten im Powerplay sogar noch. Ryan Stoa nutzte eine Unachtsamkeit der Schwenninger Hintermannschaft und erzielte per Bauerntrick den Anschlusstreffer.
Die Neckarstädter steuerten im letzten Drittel auf den ersten Saisonsieg zu. Als Travis Turnbull einnetzen konnte, waren die letzten Zweifel bei Seite gelegt. Zwar konnte Dennis Lobach den alten Abstand wiederherstellen, Alexander Karachun hatte aber ebenfalls eine Antwort parat. Daniel Pfaffengut und erneut Travis Turnbull schraubten das Ergebnis sogar noch weiter in die Höhe.
Die Wild Wings mussten lange an der Ketchupflasche rütteln, dann setzte der Effekt wie erhofft ein. Nun gilt es in Bietigheim nachzulegen.
Spiel vom 25.09.2021: Schwenninger Wild Wings - Nürnberg Ice Tigers
Tore:
0:1 |10.|Parlett (Reimer / McLeod)
1:1 |30.|Görtz (Olimb / Lundh)
2:1 |31.|Bassen (Turnbull / Ramage)
3:1 |36.|Görtz (Olimb / Robak)
4:1 |37.|Karachun (Olimb / Weber)
4:2 |38.|Stoa (MacLeod / Pilu)
5:2 |47.|Turnbull (Huss / Spink)
5:3 |50.|Lobach (Bodnarchuk / Parlett)
6:3 |57.|Karachun (Robak / Hadraschek)
7:3 |58.|Pfaffengut (Robak)
8:3 |60.|Turnbull (Ramage / Spink)
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PENNY-DEL (Köln/ST) An diesem Freitagabend reiste der Liga-Neuling, die Bietigheim Steelers, zum vierten Heimspiel der Kölner Haie in die LANXESS arena. Die Partie entschieden die Steelers nach Penaltyschießen mit 3:4 für sich und sicherten sich so 2 Punkte. Ein Punkt blieb in Köln. Das Spiel fand vor 11.400 Zuschauern statt.

(Foto: Citypress)
Nach der hart umkämpften und brisanten Partie gegen die Nürnberg Icetigers am Dienstag hielt Moritz Müller noch einmal fest: „Wir stehen füreinander ein, jeder opfert sich auf. Wir können es gar nicht erwarten bis das nächste Spiel kommt!“ (Quelle: www.haie.de) Denn in diesem Spiel wurde diese Aussage deutlich. Es gab harte Fights und die Special Teams auf beiden Seiten wurden gefordert. Die Haie überstanden eine 5 Minuten Unterzahl ohne ein Gegentor. Maury Edward, bisheriger Topscorer der Haie, erhielt eine Matchstrafe und musste zusätzlich noch weitere 5 Minuten auf der Bank absitzen wegen eines Checks gegen den Kopf und Fighting. Trotz all dieser Unwägbarkeiten und der Härte des Spiels gewannen die Haie letztlich mit 4:2 gegen Nürnberg.
Derzeit befinden sich die Kölner nicht zuletzt durch diese zuletzt gesicherten 3 Punkte auf dem 3. Tabellenplatz. Insgesamt konnten sie bereits 4 von 5 gespielten Partien für sich entscheiden und eine Gesamtpunktzahl von 10 erspielen.
Die Steelers dagegen tun sich in der ersten Liga noch etwas schwer und müssen sich noch beweisen. Momentan befinden sie sich auf dem vorletzten Platz und kämpfen mit den Krefeld Pinguinen und Schwenninger Wild Wings um jeden Punkt, um den Abstieg nach der Saison zu verhindern. Sie gewannen bisher 1 von 4 Spielen. Weiterhin fehlten für Köln Alex Roach, Robin von Calster, Zack Sill, Jonas Holøs, Luis Üffing und Mark Olver verletzungsbedingt. Sebastian Uvira war wieder dabei.
Die Haie starteten schnell in das erste Drittel. Und auch das erste Tor fiel schnell, nach nur 57 Sekunden. Uvira bekam den Puck und lief auf das Tor zu und schoss hart auf Tor. Cody Brenner rutschte der Puck durch die Handschuhe. Die Steelers erarbeiteten such in der vor dem Powerbreak eine gute Chance, doch der Puck ging nicht ins Tor, nur Riley Sheen selbst. Landon Ferraro erhöhte nach einem Pass von Patrick Sielhoff in der 11. Minute auf 2:0. Es war Ferraros viertes Tor in dieser Saison. In der 15. Minute bekam Marcel Müller zwei Strafen wegen doppeltem Haken, also saß er 2 + 2 Minuten auf der Strafbank. Bietigheim versuchte dieses Powerplay zu nutzen, doch die Haie überstanden die Unterzahl ohne Gegentor.
In der 20. Minute war es dann Alexander Preibisch mit dem Schuss zum Anschluss, Das Drittel endete also 2:1. Im Mittelabschnitt hieß es für die Kölner konzentriert weiter zu spielen und die Defensive kompakt zu halten. In den ersten Minuten blieb es bei einem Hin und Her, das den Spielfluss zäher gestaltete. Das Drittel blieb die ersten 11 Minuten ohne Highlights, so dass das Powerbreak das einzige war, das es zu erwähnen gilt. Es gab viele Unterbrechungen durch die Schiedsrichter, das machte den Spielfluss zusätzlich kaputt. In der 31. Minute gab es eine Strafe für Köln. Andreas Thuresson musste wegen Beinstellens auf die Bank. Doch das Powerplay der Steelers blieb ohne Tor. Und dann in der 34. Minute konnte Daniel Weiß ausgleichen. In der 36. Minute erhöhten die Steelers dann auf 3 Tore. Die Haie blieben in diesem Drittel zu passiv und ließen sich von Bietigheim überrennen. Das zweite Drittel endete 2:3 für die Steelers.
Das Schlussdrittel musste zeigen, ob Uwe Krupp in der Pause in der Kabine die richtigen Worte gefunden hatte. Nach einem schlechten zweiten Drittel für Köln blieb erstmal noch alles offen. Bisher ging den Steelers im letzten Drittel die Kondition aus, würden die Haie das ausnutzen können? In der 45. Minute gab die erste Strafe für Bietigheim. Markus Kolo musste wegen Behinderung vom Eis. Und das Powerplay war für Köln erfolgreich. Maxi Kammerer erzielte nach einem Passspiel mit Thuresson den Ausgleich. Im weiteren Verlauf versuchte Köln Chancen zu erspielen und wieder in Führung zu gehen. In der 50. Minuten wurde Sielhoff durch einen Check verletzt und vom Eis gebracht. Es gibt aber keine Strafe. In der 52. Minute fiel dann aber eine Strafe für die Gäste. Kojo musste wegen Beistellens auf die Strafbank. Es folgte ein weiteres Powerplay für Köln, das ohne Tor blieb. Das Drittel endete mit 3:3 und so ging es in die Verlängerung. Dies war für Köln das dritte Mal.
In der Verlängerung gab es für beide Mannschaften gefährliche Chancen, diese wurden jedoch abgewehrt. Die 5 Minuten der Verlängerung endeten ohne Siegtor und so ging es ins Penalty Schießen, das für die Haie meistens eine große Herausforderung ist. Das Penaltyschießen entschied dann auch Bietigheim für sich. Das Spiel endete 3:4.
Alles in allem war es eine streckenweise zähePartie mit vielen Unterbrechungen. Insgesamt war ein gutes Spiel für die Kölner. Sie blieben zu passiv, zeigten sich wenig angriffslustig. Besonders im zweiten Drittel ließen sie sich die Kontrolle über das Spiel komplett nehmen.
Der Liga-Neuling hatte noch einige Baustellen, die es zu beheben gilt, Kondition, Defensive, kreative Offensive. Doch heute bewiesen sie, dass sich ihre Hartnäckigkeit und Aggressivität vor dem Tor auszahlte. Im zweiten Abschnitt konnten sie die Führung für sich erkämpfen und die Haie liefen hinterher. Köln zeigte sich heute nicht von der stärksten Seite. Das erste Drittel begann für die Haie schnell mit einem Tor und dann einem zweiten. Die Steelers konnten aufschließen.
Mit Uviras Rückkehr kam zunächst wieder mehr Dampf in den Kölner Angriff. Und Landon Ferraro bewies heute wieder, dass er ein Glücksgriff für die Haie war. Dennoch kann an dem Zusammenspiel und den Pässen noch gearbeitet werden, so dass das genauer unpassender wird. Im zweiten Drittel bleiben die Haie jedoch zu schwach und unkonzentriert und ließen sich so von Bietigheim überrennen. Hier fehlte es an vielem. Die Gäste erarbeiteten sich die Führung.
In den letzten 20 Minuten hieß es für Köln den Ausgleich zu erzielen. Das gelang in der 46. Minute. Nun spielten beide Mannschaften um die Führung und den Sieg, der letztlich für die Bietigheim Steelers mit 3:4 nach Penaltyschießen fiel. Für die Kölner Haie geht es am 8. Oktober um 19.30 Uhr zu Hause gegen die Schwenninger Wild Wings weiter.
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (München/HG) In der Olympia Eishalle zu München empfingen die Red Bulls die Düsseldorfer EG zum Showdown am Freitagabend. Die Münchener zogen bisher in der noch jungen Saison fast ungehindert ihre Kreise an der Tabellenspitze und mussten sich in Iserlohn erstmals geschlagen geben. Die DEG startete recht ordentlich in die neue Spielzeit mit Rang 4 aktuell und wollte mit einem Sieg in der Landeshauptstadt tabellarisch aufschließen. Schließlich bezwang München die DEG am Ende verdient mit 5 zu 3, weil sie ihre Chancen effektiver verwerteten und ein herausragendes Powerplay aufs Eis zauberten.

(Foto: Citypress, Wies´n Playmate Vanessa Teske)
München agierte wie alle Jahre gewohnt souverän und betrachtete die Liga zusammen mit dem Vizemeister aus Wolfsburg von ganz oben. Ihre Top Neuzugänge Street, Blum und Ortega integrierten sich schnell in das Team und optimierten die noch offenen Stellschrauben. Gerade Letzterer fühlt sich in seiner Reihe mit Hager und Ehliz pudelwohl und scort in schöner Regelmäßigkeit.
Vanessa (Wiesn-Playmate 2021): „Für mich ist dieser Auftritt schon was ganz Besonderes. Ich bin Eishockey Fan, komme zwar aus Landshut, war aber schon öfters hier bei einem Match.“
Düsseldorf läutete die Saison ebenfalls sehr gut ein und zog bisher nur gegen Ingolstadt und Wolfsburg den Kürzeren, wobei die unglückliche Niederlage gegen die oberbayerischen Panther nach einer klaren 1:4 Führung so nicht eingeplant war. Diese Unkonzentriertheiten mussten sie heute Abend unbedingt abstellen. Coach Harold Kreis durfte sicher die richtigen Worte gefunden haben, um die Münchener zu ärgern.
Ebner: „In Ingolstadt haben wir am Ende zu passiv agiert, wir waren zu abwartend. Deren Offensive ist einfach gut genug, dies zu bestrafen. Wichtig ist, dass wir jedes Spiel über 60 Minuten durchziehen. Wir dürfen den Spielplan nicht deswegen ändern, weil wir deutlich führen. München spielt ein ähnliches System wie wir. “
Bei den Hausherren wirkte Freddy Tiffels, der mit einer Mandelentzündung außer Gefecht gesetzt war, wieder mit, was deren Offensive weiter befeuerte. Mit Zitterbart und Eder agierten zwei ehemalige Münchener inzwischen bei den Gästen. Olson auf Seiten der DEG hatte nach einer Minute die erste gute Chance, während Top Torjäger Ortega im Gegenzug ebenfalls knapp verzog. Nach einem Scheibenverlust bekam Postel die nächste Gelegenheit zum Abschluss. Schon jetzt schien es ein munteres Spiel zu werden, denn O’Donnell ließ kurz danach schon die dritte Chance liegen. Sollte sich dies etwa rächen?
Nach dem furiosen Start der DEG markierte dann aber Parkes mit seinem ersten Saisontreffer die Münchener Führung in der 5. Spielminute. Düsseldorf hielt aber an seinem wirksamen Forechecking weiter fest und brachte die Red Bulls damit in Schwierigkeiten. Die DEG blieb vom Rückstand unbeeindruckt, versteckte sich nicht und zeigte ein solides Auswärtsmatch auf Augenhöhe.
Ehliz One Timer brachte höchste Gefahr für Hane im Kasten der DEG und Olson musste nun in die Kühlbox nach einer Behinderung an Tiffels. Diese numerische Überlegenheit nutzten die Red Bulls in der 15. Spielminute gnadenlos aus in Person von Redmond, der bereits seinen 4. Treffer in dieser Spielzeit erzielte. Die Hausherren demonstrierten bisher eine hohe Effizienz in der finalen Chancenverwertung.
Die Schlussphase dieses Spielabschnitts gehörte klar München, aber man hatte schon das Gefühl, dass Düsseldorf sich an diesem Abend noch lange nicht geschlagen gab. Das Team um Kreis betrieb bisher einen hohen Aufwand mit zu wenig Ertrag. Die Statistiken des ersten Drittels sprachen jedenfalls für die Gäste, hier noch was holen zu können.
Eder: „Wir spielen momentan noch zu kompliziert. Wir müssen es hier einfach halten und keine unnötigen Fehler machen, die von München sofort bestraft werden. Wir sind fit genug, die Kraft darf trotz des Roadtrips nach dem ersten Drittel noch nicht weg sein.“
Im Mittelabschnitt legte Düsseldorf wie im ersten Drittel los und verbuchte den ersten Abschluss. Sicherlich hatte Barta heute seinen 550. Scorerpunkt im Hinterkopf. Hane fischte den Handgelenkschuss vom quirligen Ortega souverän herunter. Cumiskeys Turbo Antritt sorgte dann in der 23. Spielminute für den verdienten Anschlusstreffer der DEG. Die reichhaltige NHL Erfahrung von Cumiskey bei den Chicago Blackhawks machte sich hier gleich bezahlt. Die Gäste wollten den Schwung sofort mitnehmen und lauerten auf den schnellen Ausgleich. Auf der Gegenseite passten sich Blum und Ehliz die Scheibe mustergültig zu, ohne am Ende erfolgreich zu sein. Ortega war am heutigen Abend on Fire.
Dann hätte Fießingers Ausflug fast Gefahr hervorgerufen. Nun wollte es die DEG aber wissen und setzte Münchens Goalie unter Dauerbeschuss. Bartas Querpass auf Ehl verfehlt sein Ziel, sonst hätte es wohl zum zweiten Mal hinter Fießinger geklingelt. Im ersten Powerplay sorgte Münchens bewährtes Konterspiel für brenzlige Momente vor Hane, der das Glück des Tüchtigen hatte.
Die Gastgeber wurden vor keine zu großen Probleme gestellt und stellten ihrerseits kurz darauf die Zwei Tore Führung durch Street in der 32. Spielminute wieder her. Nur 1 Zeigerumdrehung später erhöhten die Gastgeber durch Redmond sogar auf 4 zu 1. Dem zweiten Treffer von Redmond an diesem Abend ging eine durchaus vermeidbare Strafe wegen Spielverzögerung voraus. Hane rutschte der harte Schuss des Münchener Verteidigers dabei unglücklich durch die Schoner. Nun hatten die Red Bulls klar die Oberhand und zwangen die Gäste zu einer weiteren Strafe.
Nachdem diese schadlos überstanden wurde, konnte D’Amigo im kongenialen Zusammenspiel mit Fischbuch in der 38. Spielminute auf 2 zu 4 verkürzen und somit war noch alles möglich für Düsseldorf in diesem Match.
Redmond: „We need more defensive control and tight it up a bit. We show a bit of those bad habits especially with a lead. We gotta play with the right attitude. All guys are awesome, Ben Street is a smart guy on and off ice and Jeff Blum makes a great job. The whole package is terrific.“
(Foto Citypress)
Im Schlussabschnitt musste das Team um Headcoach Harold Kreis irgendwann mehr riskieren, um die Aufholjagd einzuläuten. Und seine Jungs waren hellwach, hatten aber nach einer Mehrfachchance der Red Bulls Glück. Cumiskey übernahm dann Verantwortung, doch Bartas Abschluss verfehlte sein Ziel.
D‘Amigos Hit gegen den Kopf von Ehliz führte zu einer 5 Minuten Strafe gegen den Übeltäter wegen Ellbogencheck; dies wurde durch den Videobeweis untermauert, was eine der neuen Regeln in dieser Saison ist. Das war nun die große Möglichkeit für die Hausherren, das Match zu ihren Gunsten zu entscheiden; im Laufe dieser Überzahl bestand die Chance, mehrere Tore erzielen. Die ersten Minuten vergingen schadlos für die Gäste, bevor dann Seidenbergs Hammer in der 48. Spielminute humorlos zum 5 zu 2 hinter Hane einschlug.
Nur 42 Sekunden danach verkürzte Svensson jedoch zum 5 zu 3, eine wichtige Antwort der DEG. Durch diesen Shorthander bleiben den Gästen noch knapp 10 Minuten für eine weitere Ergebniskosmetik. Die Red Bulls verwalteten den Vorsprung jedoch nicht und unterbanden den Spielaufbau der DEG weiter wirksam, bis dann Fischbuchs Aktion zu einem erneuten Powerplay für Düsseldorf führte. Bisher belohnten sie sich nicht für ihr Überzahl, ganz im Gegenteil, Hager hatte die Konterchance, welche aber ungenutzt blieb. Die Minuten liefen für München herunter und Düsseldorf fehlte die Präzision bzw. bestrafte sich selbst mit einem Foul.
Letztlich endete eine lebhafte Begegnung zweier Top Teams der Liga mit einem 5 zu 3 Erfolg zugunsten von München. Die DEG absolvierte eine gute Partie und konnte einige positive Aspekte mitnehmen.
Cumiskey: „We played pretty well. They capitalized on their good powerplay. We try to use our speed and we need to play simple.“
Seidenberg: „Wir sind nicht ganz zufrieden, haben viel Druck nach vorne entwickelt aber uns unnötig in Schwierigkeiten gebracht. Es gibt gute Dinge zum Lernen: wir haben zu leichtsinnig agiert, wir müssen nach Fehlern anders reagieren und die Laufwege besser kontrollieren. Beim Powerplay gehen momentan die Schüsse halt rein, wir bringen die Verteidiger zum Abschluss.“
DEL Spiel vom 24.09.2021
Red Bull München – Düsseldorfer EG 5:3 (2:0|2:2|1:1)
Tore:
1:0 |05| Parkes (Boyle)
2:0 |15| Redmond (Blum) PP1
2:1 |23| Cumiskey (D’Amigo)
3:1 |32| Street (Parkes, Boyle)
4:1 |33| Redmond (Blum) PP1
4:2 |38| D’Amigo (Fischbuch)
5:2 |48| Seidenberg (Hager) PP1
5:3 |48| Svensson (Cumiskey, Heinzinger) SH1
1. Drittel Statistik: 9:9 Schüsse, 10:13 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2
2. Drittel Statistik: 14:10 Schüsse, 8:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:6
3. Drittel Statistik: 11:6 Schüsse, 9:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:5
Zuschauer: ca. 2.120
Schiedsrichter: Polaczek / Rantala
Aufstellung:
München: Fießinger; Abeltshauser, Redmond, Gogulla, Kastner, Mauer, Seidenberg, Boyle, Ehliz, Hager, Ortega, Daubner, Blum, Tiffels, Street, Parkes, Appendino, Eckl, Varejcka, Cimmermann.
Düsseldorf: Hane; Nowak, Heinzinger, Ehl, Barta, O’Donnell, Zitterbart, Cumiskey, Eder, Olson, D’Amigo, Trinkberger, Ebner, Fischbuch, MacAulay, Proft, Geitner, Schiemenz, Svensson, Postel.
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PENNY-DEL (Mannheim/MH) Zum Gastspiel der Fischtown Penguins in der SAP Arena musste die Heimmannschaft nach wie vor aus Verletzungs- und Corona-Gründen auf etliche Stammkräfte verzichten. In die Saison waren beide Teams ziemlich ähnlich gestartet und es sollte sich ein spannendes Spiel entwickeln.

(Foto: Citypress)
Beide traten zu Beginn sehr engagiert auf. Torwart Maxwell zeigte früh schon sein Können gegen Dawes und verhinderte so einen frühen Rückstand. Mannheim war in den ersten Spielminuten spielbestimmend. Über das ganze erste Drittel hinweg blieb die Dominanz auf Seiten der Adler. Bremerhaven hatte nur vereinzelte Möglichkeiten.
Mit dem Beginn des zweiten Abschnittes büßten die Kurpfälzer ihre Überlegenheit ein und die Pinguine konnten die Partie wesentlich ausgeglichener gestalten. Der Puckbesitz wechselte hin und her, allerdings ohne große Chancen auf beiden Seiten. Erst ein Powerplay öffnete den Weg zum ersten Treffer. Wieder einmal war es Neuzugang Lean Bergmann, der sich in bestechender Form befindet, der zur 1:0 Führung aus dem Slot heraus traf. Popieschs Team antwortet mit drei aufeinanderfolgenden Chancen. Weder Eminger, Dietz noch Verlic konnten diese nutzen.
Auch im Schlussdrittel sollten die knapp über 7200 Zuschauer weiterhin ein spannendes Spiel zu sehen bekommen. Bremerhaven versuchte zwar immer wieder Druck zu erzeugen, aber das Gross-Team verstand es im Verbund geschickt nur wenige Chancen zuzulassen. Kurz vor Schluss rettete erneut Maxwell, dieses Mal mit seiner Maske, gegen Dawes und hielt sein Team noch im Spiel. Selbst mit einem sechsten Feldspieler konnte Bremerhaven nicht mehr den Ausgleich erzielen und Mannheim verteidigte den Vorsprung über die Zeit.
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PENNY-DEL (Augsburg/MA) Die 4.490 Zuschauer kamen bei diesem offenen Schlagabtausch voll auf ihre Kosten. Am Ende durften die Panther-Fans jubeln. Bis weit ins letzte Drittel war der Ausgang offen. Am Ende entschied das Team mit den stärkeren Nerven das Spiel für sich. Zu einem Jubiläum kam es auf beiden Seiten. Benedikt Kohl absolvierte sein 700. Spiel in der DEL und Drew LeBlanc feierte seinen 300. Einsatz im Dress der Ausburger.

(Foto: Dunja Dietrich) Chad Nehring eröffnete den Torreigen, Karhunen und St. Denis haben nur noch das Nachsehen.
Spielverlauf:
Straubing kam gut in die Partie und konnte die ersten Akzente setzen. Doch mit der Zeit ließ der AEV seine Muskeln spielen und eroberte den Spielverlauf für sich. Daraus resultierten auch die ersten beiden Treffer. Immer wieder gelang es den Panthern, ihre Positionen durch passgenaues Aufbauspiel in Szene zu setzen. Straubing kämpfte sich nach dem zwei Tore Rückstand zurück.
Vom Aufbau her wirkte das Spiel wieder konzentrierter und man konnte noch vor der Sirene verkürzen. Chad Nehring: “Wir hatten gute Gelegenheiten und mit dem ersten Tor hat es dann besser geklappt. Wir bleiben dran und nehmen die Fans heute mit.” Augsburg arbeitete zuerst härter in der Offensive, obwohl man den Ausgleich hinnehmen musste. Dass man nur ein Tor im zweiten Abschnitt erzielte, lag an Bruder Leichtsinn.
Denn die Chancen waren da. Nachdem erneuten Ausgleich hat man auch im Spiel den Faden verloren und ging mit einem Rückstand in die Pause. Entscheidenden Anteil dafür hatte die Reihe um Travis St. Denis: “Es tut uns gut, dass wir das Spiel jetzt noch vor der Pause drehen konnten. Mit dem abfälschen hat es zweimal gut geklappt, was wir natürlich auch immer im Training üben. Jetzt müssen wir aber nochmal zwanzig Minuten hart kämpfen.”
Beide Teams schenkten sich auch im letzten Abschnitt nichts. Auch wenn die Augsburger wieder ausgleichen konnten, wurden auf beiden Seiten reihenweise Chancen vergeben. Natürlich wurde es für die Niederbayern deutlich schwerer, einem erneuten Rückstand wieder hinterherzulaufen.
Die Fuggerstädter spielten den Vorsprung clever weiter, setzten Nadelstiche und blockten die ganz wichtigen Schüsse. Straubing setzte alles auf eine Karte, nahm den Goalie früh vom Eis und sie wurden für das Risiko prompt bestraft. Zum einen vergab der AEV zu viele Chancen, zum anderen waren es bei den Tigers jetzt 16 Gegentore in drei Spielen.
Stimmen zum Spiel:
Benedikt Kohl: “Die letzten Spiele waren alle ähnlich, offen bis ins letzte Drittel und am Ende hast du keine Punkte. Wir haben zwar immer wieder gute Phasen, werden dann aber für unsere leichten Fehler bestraft. Das müssen wir jetzt am Sonntag in Nürnberg ändern.”

(Foto: Dunja Dietrich) Straubing bejubelt die zwischenzeitliche 3:4 Führung durch St. Denis
Torfolge:
1:0 (8.) - Chad Nehring wartete geduldig am langen Pfosten und konnte den harten Querpass von McClure direkt verwerten. Die Tigers waren zu diesem Zeitpunkt gerade ein paar Sekunden lang wieder komplett. 2:0 (13.) - Augsburg drückte, kam zu einigen Schüssen und einen davon konnte Bradley McClure entscheidend vor dem Tor abfälschen. 2:1 (19.) - Nun klappte es auch bei den Gästen, die einen identischen Treffer, wie der zum 2:0 erzielten. Jubilar Kohl brachte den Schuss durch und Travis St. Denis konnte so abfälschen, dass Roy ins Leere griff.
2:2 (27.) - Die Gastgeber waren für einen Augenblick ungeordnet in der Abwehr, verloren den Zugriff im Slot und somit konnte Joshua Samanski in den Winkel treffen. 3:2 (35.) - David Stieler wartete bei eigenen Überzahl so lange, bis genug Verkehr vor dem Tor war. Dann ging sein Schuss durch Maus und Mann ins Tor zur erneuten Führung. 3:3 (35.) - Die währte nur 34 Sekunden. Der Ex-Augsburger Mike Connolly wurde nach einem Puckverlust in der Ecke, vor dem Tor sträflich allein gelassen. Connolly lässt sich hier nicht lange Bitten und gleichte aus. 3:4 (37.) - Travis St. Denis konnte, wie schon bei seinem ersten Treffer, entscheidend abfälschen. Die Führung nach zwei Drittel war für die Tigers nicht ganz unverdient.
4:4 (43.) - Graham’s Schuss landete am Plexiglas, der Puck sprang zurück auf den Schläger von T.J. Trevelyan und der reagiert schneller als alle anderen und bringt den Ausgleich für sein Team. 5:4 (49.) - Saponari nahm den Fehlpass von Mulock auf, ging zum Tor und sein Rückhandschuss rutschte Karhunen unter den Schoner durch. Somit drehten die Panther das Spiel wieder zurück. 6:4 (59.) - Chad Nehring eröffnete das Spiel mit seinem Treffer zum 1:0 und beendete es mit dem 6:4 ins Leere Tor der Gäste.
Spiel vom 24.09.2021
Augsburger Panther - Straubing Tigers: 6:4 (2:1 | 1:3| 3:0)
Tore:
1:0 |08.| Nehring (Payer, McClure)
2:0 |13.| McClure (Bergmann, Nehring)
2:1 |19.| St. Denis (Kohl, Balisy)
2:2 |27.| Samanski (Eder)
3:2 |35.| Stieler (Saponari, Lamb) - PP 1
3:3 |35.| Connolly (Mulock, Mouillierat)
3:4 |37.| St. Denis (Eder) - PP 1
4:4 |43.| Trevelyan (Stieler, Graham)
5:4 |49.| Saponari
6:4 |59.| Nehring (LeBlanc, Lamb)
Schiedsrichter: Rohatsch / Schadewalt / Heffner / Wölzmüller
Strafzeiten:
Augsburger Panther: 6
Straubing Tigers: 6
Zuschauer: 4.490
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PENNY-DEL (Augsburg/PM) Kurze Zeit nach Beginn der Hauptrunde nehmen die Augsburger Panther wie geplant einen weiteren Angreifer unter Vertrag. Der Kanadier Matt Puempel wechselt von den Malmö Redhawks aus Schweden zum PENNY DEL-Club und erhält einen Vertrag bis Saisonende.

( Foto Imago )
Malmö war in der Saison 2020-21 die erste Europa-Station für Puempel. Der 185 cm große und 91 kg schwere Linksschütze verbuchte in der SHL in 17 Spielen fünf Tore und zwei Assists. Zuvor stürmte Matt Puempel viele Jahre erfolgreich in Nordamerika.
Im Jahr 2011 wurde der aus Windsor, Ontario, stammende Außenstürmer von den Ottawa Senators in Runde 1 gedraftet. Für die Sens, die New York Rangers und die Detroit Red Wings absolvierte Puempel zwischen 2014 und 2019 87 NHL-Spiele. Dabei erzielte er in der besten Liga der Welt elf Tore, fünf weitere bereitete er vor. In der American Hockey League bestritt Puempel in Diensten der Binghamton Senators, Hartford Wolf Pack und Grand Rapids Griffins 356 Spiele. 129 Tore und 138 Vorlagen unterstreichen die offensiven Fähigkeiten des Panther-Neuzugangs.
Mark Pederson zeigt sich erfreut, dass es mit einem Wechsel nach Augsburg geklappt hat: „Wir haben uns mit der Besetzung dieser wichtigen Position bewusst Zeit gelassen, weil wir einen Spieler gesucht haben, der uns weiterhelfen kann. Von Matt Puempel, den wir schon den ganzen Sommer auf unserer Liste hatten, erhoffen wir uns genau das. Er hat einen sehr guten Schuss und absolute Torjägerqualitäten. Zudem ist er ein guter, stabiler Schlittschuhläufer mit einem ausgezeichneten Gespür für das Spiel. Nun gilt es, ihn schnellstmöglich im Team zu integrieren. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“
Matt Puempel ist am heutigen Tage in Augsburg angekommen und muss sich keiner Quarantäne unterziehen. Wann er erstmalig im Panthertrikot mit der Nummer 73 auflaufen kann, wird kurzfristig entschieden.
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de

PENNY-DEL (Krefeld/PM) Die Krefeld Pinguine unterliegen ab sofort nicht mehr der Leitung von Cheftrainer Clark Donatelli. Die Clubführung hat sich dazu entschlossen, den 55-jährigen Amerikaner zu beurlauben.
( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Geschäftsführer Sergey Saveljev: „Wir möchten uns bei Clark für seine geleistete Arbeit in einer intensiven und schwierigen Zeit bedanken. Er hat die Mannschaft in einer kritischen Phase übernommen und wir waren trotz der sportlichen Leistung in der letzten Saison optimistisch, dass wir in dieser richtungsweisenden Spielzeit einen deutlichen Schritt nach vorne machen werden.
Nach Bewertung der Vorbereitung und der ersten Spiele in der PENNY DEL ist jedoch durch die Clubführung zu beobachten, dass dieser Schritt ausgeblieben ist. Die schwierige Entscheidung, Clark von seinen Aufgaben zu entbinden, treffen wir somit zu einem frühen Zeitpunkt mit aller Konsequenz, um der Entwicklung nicht zu spät entgegenzuwirken und unsere Ziele nicht nachhaltig zu gefährden. Wir sind davon überzeugt, dass Igor Zakharkin mit seiner Ruhe und Erfahrung sowie Boris Blank, der die Liga in- und auswendig kennt, die Mannschaft wieder in die richtige Spur führen werden.“
Der 63-jährige Igor Zakharkin wird bis auf Weiteres die Rolle des Cheftrainers übernehmen, flankiert von Boris Blank als Co-Trainer. Sergey Saveljev wird auf Wunsch des Trainerteams kommunikativ unterstützen, sich jedoch vermehrt in die Rolle des Managers zurückziehen.
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
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PENNY-DEL (Iserlohn/RB) Die Iserlohn Roosters sorgten mit einem 2:1-Overtimesieg zuhause vor 2'778 Zuschauern für die erste Saisonniederlage des EHC Red Bull München. Damit konnten die Roosters von den letzten fünf Begnungen die Zweite für sich entscheiden.

(Foto: City-Press)
Der Start ins Spiel verlief für die Einheimischen alles andere als glücklich. Bereits in der dritten Minute konnte Austin Ortega die Gäste aus München in Führung schiessen. Red Bull München gelang der erste Treffer im Powerplay. Die Roosters reagierten, doch die Gäste hielten dem Druck stand. Danny aus den Birken hielt im ersten Abschnitt alle Torabschlüsse, sein Gegenüber Andreas Jenike parierte kurz vor der Pause ganz stark gegen Trevor Parkes.
Die Gäste aus München starteten auch mit viel Schwung und Enthusiasmus in den Mittelabschnitt. Trotz weiterer Möglichkeiten der Red Bulls traf die Heimmannschaft ins Tor. Casey Bailey erzielte mit einer Direktabnahme den 1:1-Ausgleich kurz nach Spielhälfte. Red Bull München konnte wenig später beinahe mti dem zweiten Tor reüssieren, doch trotz einer schönen Kombination in Überzahl blieb es weiterhin beim Unentschieden.
Im Schlussabschnitt standen vor allem die defensiven Kräfte beider Teams im Vordergrund. Beide Torhüter mussten weniger eingreifen als noch zuvor. In der Endphase war München näher am Siegtreffer, doch die Roosters erkämpften sich eine Verlängerung. Diese brachte bereits in der dritten Minute die Entscheidung. Stürmer Joseph Whitney sicherte sich für Iserlohn mit seinem 2:1 den Zusatzpunkt. Damit gehen die Red Bulls in dieser Saison erstmals als Verlierer vom Eis und die Iserlohn Roosters reagierten auf die kürzlich eingefangene Overtime-Niederlage gegen den ERC Ingolstadt.
Spielstatistiken
Iserlohn, 22.09.2021
Iserlohn Roosters – EHC Red Bull München 2:1 OT (0:1|1:0|0:0|1:0)
Tore:
0:1|03.|Austin Ortega (Ehliz, Mauer) PP
1:1|31.|Casey Bailey (Whitney, Adam) PP
2:1|63.|Joseph Whitney (O'Connor, Bailey)
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
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PENNY-DEL (Straubing/MA) Von beiden Teams war es heute nicht gerade das Gelbe vom Ei. Mit dem deutschen Meister präsentierte sich bis heute der schwächste Gegner am Pulverturm. Trotzdem gelang es den Gastgebern nicht, das Spiel an sich zu reißen. Das Niveau des Spiels ließ zu wünschen übrig, was wohl auch dem straffen Spielplan derzeit geschuldet ist.

(Foto: City Press) Coach Tom Pokel musste nach der Verletzung von Schopper auf fünf Verteidiger umstellen
Spielverlauf:
Die Tigers hatten im ersten Abschnitt mehrere Abspielfehler in ihrem Spiel, was jedoch die Eisbären erstmal nicht nutzen konnten. Selbst dann nicht, als Daschner im Powerplay vertändelte und Fiore zusammen mit Wiederer allein auf Vogl zusteuerten. Auf der anderen Seite bekleckerten sich die Hausherren auch nicht gerade mit Ruhm.
Erste nennenswerte Angriffe kamen ab der 7. Minute durch Brandt und Samanski der nur den Pfosten traf und Brunnhuber der allein vor Niederberger vergab. Das einzige Tor durch Byron im Auftaktdrittel fiel in Überzahl. Keine Tore gab es im Mittelabschnitt. Dafür wurden die Tigers mutiger und es ging mehr nach vorne. Das Risiko eines Konterst wurde teils in Kauf genommen.
Doch dazu kam es nicht, weil auch Berlin heute nicht ihr wahres Potenzial ausspielen konnten. Die Top-Reihe um Noebels war nicht durchschlagskräftig genug. Beide Goalies leisteten ebenfalls erheblichen Widerstand. Ein Zeichen für den Umschwung setzte Benedikt Schopper, als er sich vor dem eigenen Tor Yannick Veilleux vorknöpfte.
Beide bekamen dafür eine fünf Minuten Strafe. Schopper blieb verletzt in der Kabine, sodass Coach Pokel für die letzten zwanzig Minuten nur noch fünf Verteidiger übrig blieben. Je länger das Spiel auch dauerte, desto schwächer wurden die Angriffsaktionen von den Straubingern. Mouillierat und Connolly vergaben kläglich und Akeson traf wieder nur den Pfosten.
Berlin wäre heute durchaus zu schlagen gewesen. Ausgerechnet die schwächste Mannschaft, die sich bisher in Straubing präsentierten, nahm die Punkte mit. Die Tigers haderten mit dem Powerplay, indem nichts klappen wollte. Richtigerweise nahm Pokel bei einer fünf gegen drei Überzahl den Goalie für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Aber auch dieser Versuch ging nach hinten los. Denn die Eisbären machten mit dem vierten Treffer den Deckel drauf.
Auf die Niederbayern warten jetzt zwei Auswärtsspiele. Am Freitag geht es nach Augsburg, ehe man am Sonntag auf die Nürnberg IceTigers trifft. In den zwei bayerischen Duellen können die Tigers wieder weiter nach oben klettern in der Tabelle. Dafür braucht es dann aber auch eine bessere Teamleistung.
Stimmen zum Spiel:
Serge Aubin - Berlin: “Es war ein hart umkämpftes Spiel. Ich bin sehr stolz auf mein Team. Jeder einzelne hat heute einen wichtigen Anteil am Sieg. Entscheidend war heute unser Überzahl- und Unterzahlspiel.”
Tom Pokel - Straubing: “Es ist eine frustrierende Niederlage. Das 0:1 war erst einmal ein Rückschlag für uns. Wir haben dann aus den vielen Chancen nichts gemacht. Dazu haben wir dreimal den Pfosten getroffen. Im letzten Drittel konnten wir nur noch mit fünf Verteidiger weiterspielen. Auch beim Versuch mit sechs gegen drei bei den zwei Strafzeiten wurde bestraft. Wir müssen jetzt nach vorne schauen.”
Torfolge:
0:1 (16.) - Blaine Byron musste einfach nur im Slot stehen bleiben, als seine Teamkameraden den Puck rundherum ums Tor laufen ließen. So brauchte er am Ende nur noch den Puck über die Linie drücken. 0:2 (48.) - In eigener Unterzahl waren die Tigers zu weit aufgerückt, so dass Verteidiger Frank Hördler im Rücken der Abwehr den Puck bekam und sich die Ecke aussuchen konnte. 0:3 (54.) - Das einzige Tor bei fünf gegen fünf auf dem Eis erzielte Matt White. Durch den Treffer konnten sich die Eisbären am heutigen Abend schon als Sieger fühlen. 0:4 (57.) - Bei doppelter Überzahl versuchten es die Hausherren mit sechs gegen drei auf dem Eis. Doch der Schuss ging im wahrsten Sinne des Wortes nach hinten los. Blaine Byron traf in das leere Tor und ließ keinen Zweifel mehr daran, am dritten Auswärtserfolg der Gäste in Serie.
Spiel vom 22.09.2021
Straubing Tigers - Eisbären Berlin: 0:4 (0:1 | 0:0 | 0:3)
Tore:
0:1 |16.| Byron (Noebels, Pföderl) - PP1
0:2 |48.| Hördler (Noebels, Byron) - PP1
0:3 |54.| White (Clark, Boychuk)
0:4 |57.| Byron - PP 2 - EN
Schiedsrichter: Kohlmüller / Rantala / Heffner / Wölzmüller
Strafzeiten:
Straubing Tigers: 17
Eisbären Berlin: 17
Zuschauer: 3.506
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Frauen Eishockey (Feldkirchen / Mannheim) Mit der kostenlosen Übertragung aller Heimspiele der Mad Dogs Mannheim in der Frauen Bundesliga (DFEL) geht eishockey-online.com einen weiteren Schritt in Richtung Multimedia und erweitert sein Angebot für alle Eishockeyfans.

Seit 2008 berichtet die Seite rund ums deutsche Eishockey. Im Jahre 2013 kam für Fans des Fraueneishockeys die eigene Seite frauen-eishockey.com hinzu, welche sich dem Fraueneishockey im deutschsprachigen Raum widmet. Heute ist eishockey-online.com eine der reichweitenstärksten Eishockey-Websites überhaupt und frauen-eishockey.com das Leitmedium im Fraueneishockey.
Dies war einer der Gründe für die Mad Dogs Mannheim, Kontakt aufzunehmen. Team Manager Dirk Clauberg: „Wir sind sehr froh, dass es frauen-eishockey.com gibt! Für uns ist es wichtig, wenn die Vereine dort mediale Resonanz erhalten, nicht zuletzt, um die Reichweite für Sponsoren zu erhöhen und Menschen neugierig auf das Fraueneishockey zu machen. Gleichzeitig haben wir uns gefragt, ob es nicht möglich ist, auch auf der Mutterseite eishockey-online.com eine Plattform zu schaffen, einfach um die Reichweite nochmals deutlich zu steigern und neue Zielgruppen zu erschließen.
Denn die ganze Energie und Leidenschaft, welche die Spielerinnen in den Sport stecken, ist selbst vielen Eishockeyfans nicht bewusst.“ Atmosphärisch habe es gleich gepasst, erinnert sich Clauberg an das erste Telefonat mit Eishockey Online-Erschaffer Christian Diepold.
„Die Mad Dogs Mannheim hatten bislang kaum Spiele gestreamt, sondern sich entschieden, erst einmal in Ruhe alles zu etablieren. Und dafür dann aber gleich neben der deutlichen Reichweitensteigerung einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft zu gehen“, ist Christian Diepold vom Mannheimer Konzept angetan.
Dirk Clauberg verrät mehr: „Wir werden neben der klassischen Führungskamera mit einer weiteren Kamera unterwegs sein, die immer wieder andere Perspektiven bietet und so mehr vom Geschehen zeigt.“
Christian Diepold führt weiter zum Konzept aus: „Die Mad Dogs Mannheim sind mit ihrer Idee die Pionierinnen, aber die Plattform soll ausdrücklich allen Vereinen der Frauen Bundesliga offenstehen, ihre Streams einzubinden. Da waren Dirk Clauberg und ich sofort einer Meinung.
Wir ziehen den Hut davor, was die Spielerinnen in Mannheim und an allen weiteren Standorten auch schon vor Corona auf sich genommen haben, um ihren Sport auf diesem Niveau auszuüben, sie sind im besten Sinne Eishockey-Fans! Auch wir möchten nicht nur wie bisher durch frauen-eishockey.com, sondern mit dem Stream auf der „großen“ Seite unsere Wertschätzung für das Fraueneishockey ausdrücken. Und hoffen unseren Teil beizutragen, dass diese Sportart endlich mehr Anerkennung erfährt.“
Dirk Clauberg ergänzt: „Vielleicht entdeckt der ein oder andere Adler-Fan dadurch auch sein Herz für die Mad Dogs Frauen. Um es auf den Punkt zu bringen: Eishockey ist auch Frauensache!“
Und so wird Eishockey Online nicht nur Medienpartner der Mad Dogs Mannheim-Frauen, sondern auch Sponsor. Eishockey Online stiftet bei den Heimspielen neben dem Puck zur „Woman of the Game“ zusätzlich Accessoires für die besten Spielerinnen beider Teams. Das Logo von Eishockey Online wird sowohl auf der Sponsorenwand als auch auf den Schlägern der Torhüterinnen präsent sein.
Auf eishockey-online.com sind über den Stream der Spiele hinaus Interviews mit Spielerinnen beider Teams und eine Zusammenfassung geplant, welche auch in den Sozialen Medien gepostet werden.

PENNY-DEL (Köln/UG) In den ersten beiden Heimspielen gelangen den Haien zwar Siege, aber jeweils in der Verlängerung. Dieser Bann wurde jetzt in dem Spiel gegen die Nürnberg Ice Tigers gebrochen. Die Ice Tigers kamen mit zwei Niederlagen aus dem Wochenende nach Köln aber die fielen jeweils mit 2:3 denkbar knapp gegen Mannheim und Bremerhaven aus. 7236 Zuschauer sahen eine spannende und emotionsgeladene Partie mit dem letztendlich verdienten Ende für die Kölner Haie. Damit bleiben die Kölner Haie in der heimischen Lanxess-Arena weiterhin ungeschlagen und die Nürnberg Ice Tigers verloren ihr drittes Spiel hintereinander.

(Foto: Ingo Winkelmann)
Endlich gelang den Kölnern ein Drei Punkte Sieg in einem Heimspiel
Im ersten Drittel neutralisierten sich die beiden Gegner auf niedrigem Niveau Zunächst übernahmen die Haie das Kommando und kamen zu einigen guten Torschüssen, die Nürnbergs Treutle glänzend hielt. Aber auch Kölns Tomas Pöpperle, der diesmal den Vorzug vor Justin Pogge erhielt, konnte sich einige Male auszeichnen. Mit 0:0 ging es in die erste Drittelpause.
Das zweite Drittel wurde dann deutlich härter und ruppiger geführt. Besonders Colin Ugbekile und Nürnbergs Dane Fox gerieten mehrmals aneinander und verbrachten einige Zeit auf der Strafbank. In einer Überzahl für die Haie stocherte Alexander Oblinger einen Schuss von Edwards zur Kölner Führung ins Tor. Das restliche Drittel zeichnete sich durch viele Ruppigkeiten bis hin zu Faustschlägen und Strafzeiten aus. Unrühmlicher Höhepunkt war der nach Videobeweis festgestellte Check gegen den Kopf von Kölns Edwards, der dafür neben der 5 Minuten Strafe auch eine Matchstrafe erhielt. Die lange Unterzahl konnten die Ice Tigers nicht nutzen. Sie scheiterten immer wieder am glänzend aufgelegten Kölner Torhüter. So ging es mit 1:0 in die zweite Drittelpause.
Das dritte Drittel begannen die Kölner weiter in Unterzahl, die aber dieses Mal keine nennenswerten Probleme bereitete. Die Nürnberger Powerplay Formationen konnten in dieser Überzahl keine Gefahr vor das Kölner Tor bringen. Das Spiel wogte hin und her, mit Chancen für beide Mannschaften. In der 49. Minute schloss der Youngster Luis Üffing einen Konter nach präziser Vorarbeit von Marcel Müller mit seinem ersten Tor zum 2:0 für die Haie ab. Offensichtlich verursachte der Jubel über das Tor eine Unaufmerksamkeit, die der Nürnberger Stoa nach Vorarbeit von Patrick Reimer zum Anschlusstreffer ausnutzen konnte.
Drei Minuten später umkurvte Lucas Dumont unbedrängt das Nürnberger Tor und konnte mit einem Bauerntrick den bis dahin gut haltenden Niklas Treutle zum 3:1 überwinden. 3 Minuten vor Schluss verließ Niklas Treutle das Nürnberger Tor zugunsten eines sechsten Feldspielers und die Haie schwächten sich anschließend durch zwei Strafzeiten. 6 Nürnberger Feldspieler gegen 3 Kölner Feldspieler für die letzten Minuten ließen noch einmal höchste Spannung erwarten. Landon Ferraro gelang es in dieser Situation das leere Tor zum 4:1 zu treffen. Dabei verbuchte Tomas Pöpperle im Tor der Kölner seinen ersten Scorerpunkt. Das anschließende 4:2 durch Tim Bender war nur noch Ergebniskosmetik.
Die Haie erkämpften sich einen verdienten Sieg und den ersten Dreier in einem Heimspeil. Nach dem Spiel äußerte sich Moritz Müller. „Wir stehen füreinander ein, jeder opfert sich auf „. In den letzten Minuten dieses Spiels konnte man beobachten wie die Haie mit Leidenschaft und Kampf dieses Spiel gewinnen wollten. Am Freitag geht es für die Haie zum nächsten Heimspiel gegen die Bietigheim Steelers und für Nürnberg geht es nach Schwenningen zu den Wild Wings.
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Bietigheim/HG) In der Ege Trans Arena in Bietigheim fand das dritte Heimspiel der Steelers gegen die Augsburger Panther statt. Bietigheim wollte in die Erfolgsspur zurückkehren und die beiden letzten Nullnummern schnellstmöglich vergessen machen. Mit dem heutigen Gegner zierten sie bis dato das untere Tabellendrittel, keinesfalls ihr diesjähriger Anspruch. Schließlich zwangen die Augsburger Panther den Aufsteiger mit einem hart erkämpften 2:4 Auswärtssieg in die Knie.
(Fotoquelle City-press)
Bietigheim agierte auch am Wochenende punkt und torlos. Dieses Manko wollten die Ellentaler heute gegen die Fuggerstädter ausmerzen und den heimischen Fans wieder eigene Treffer schenken. Headcoach Naud, der auch mal Coach in Augsburg war, konnte wieder auf die wertvollen Dienste seines etatmäßigen Torjägers Stretch bauen, um die momentane Flaute zu beenden. Mit Hauner und Braun hatten die Steelers reichlich Expertise in ihren Reihen.
Braun: „Wir hatten einen Traumstart am ersten Spieltag. Danach hatten wir auch unsere Chancen. Wir sind auf dem richtigen Weg und wir wussten, dass wir mit unserer Fitness mithalten würden mit den anderen Teams. Wir müssen über den Kampf kommen. Wir müssen mehr Rebounds kreieren, galliger werden und die Pucks reinarbeiten. Meine Rolle als Kapitän habe ich gerne angenommen. Ich will mit Einsatz und Fleiß helfen. Wir wollen gewinnen, der Sieg wird uns helfen.“
Augsburg hatte am Sonntag in Köln vergessen, den Deckel auf ihre engagierte und beherzte Auswärtspartie draufzusetzen und nahm nur einen Zähler mit in die Heimat. Ihre bisherige Niederlagenserie zu Beginn der Saison wollten sie heute Abend definitiv beenden und ihr neuer Coach Pederson hoffte auf eine erneut starke Vorstellung vom bis dato quirligen Payerl.
Pederson [HC]: „We had a tough one at home, we need to get better. 5 on 5 was fine, our special teams have to improve. Our last game was our best effort so far. Basically, we need to capitalize our chances, we need to get more rebounds. We already had lots of scoring chances. We have got new Personnel, two decent units. It’s a matter of hard working. The exhibition game was pretty close. It’s our first time in this building, we have to get used to the unknowns and concentrate on our game.“
Die in grün gekleideten Hausherren starteten wieder zielstrebig und Zientek hatte gleich den ersten Abschluss. Die Steelers betrieben ihr gewohntes aggressives Forechecking und blieben nah am Mann. Augsburg durfte bald im Powerplay agieren, eine Disziplin, die sie noch optimieren mussten. Auch in diesem Fall waren ihre Aktionen zu statisch ohne genug Bewegung vor dem Tor.
Die Steelers wählten ein diszipliniertes 1-1-3, wenn sich der AEV im Vorwärtsgang befand. Jasper war bereits ein Aktivposten in den ersten Minuten und spielte die Defense der Fuggerstädter teils schwindelig. Die Gastgeber ließen die Scheibe gut und flüssig laufen, mussten aber in der Rückwärtsbewegung höllisch aufpassen, nicht ausgekontert zu werden. Nun konnte Bietigheim mit einem Mann mehr auf dem Eis unterwegs sein: schon wieder tauchte Jasper vor Roy gefährlich auf, konnte jedoch kein Kapital daraus schlagen, da er im letzten Moment noch abgedrängt wurde. Die Panther lauerten auf blitzschnelle Gegenstöße und überstand diese brenzlige Situation schadlos.
Preibisch ließ seine Schnelligkeit eins ums andere Mal kurz aufblitzen. Schlagschüsse von der blauen Linie führten zu sofortiger Verwirrung und Verunsicherung vor Roys Kasten. Die zahlreich mitgereisten AEV Fans unterstützen ihre Mannschaft nach Kräften, was zu einer tollen Stimmung in der Arena führte. Im Rahmen ihres zweiten Powerplays erarbeiten sich die Steelers eine weitere gute Gelegenheit, ohne Zählbares zu verbuchen.
Mit einem torlosen Remis verabschiedeten sich beide Teams in die erste Pause. Es war ein gutes Match bis dato: der Aufsteiger präsentierte sich als kompakte, gut verteidigende Einheit und hielt die Begegnung offen mit den besseren Torchancen.
Schüle: „Es war für uns wichtig, nicht in Rückstand zu geraten. Das haben wir bisher besser gemacht. Unser Powerplay müssen wir besser ausspielen, da hakt es noch ein wenig. Wir müssen mehr Verkehr vor dem Tor generieren und auch mal ein dreckiges Tor erzwingen.“
Schoch (Geschäftsführer der Steelers): „Wir haben bisher kein Tor kassiert, wir sind auf Augenhöhe. Unser Goalie ist ein Ruhepol und sehr ausgeglichen, er stabilisiert unsere wenig erfahrene defensive sehr gut., Jaspers hat viel Dynamik, ist schnell und wendig mit Zug zum Tor. Das Team muss mehr schießen, schön spielen ist vorbei. Wir müssen gnadenlos abschließen, aber wir sind noch in einem Lernprozess. Wir entwickeln uns von Spiel zu Spiel, wir wissen, dass wir es können. Braun, Weiß, Heard und Ranford sind für uns eminent wichtig. Kassel und Frankfurt waren letztes Jahr die Favoriten, uns hatte eigentlich niemand auf dem Zettel. 17 Akteure der Meistermannschaft wurden gehalten. Es herrscht bei uns noch etwas Respekt in der Liga. Bisher hat uns kein Team aus der Halle geschossen, wir können mithalten. Wir müssen uns auf Sami verlassen, weniger Fehler machen und werden so das Spiel am Ende gewinnen.“
Im Mittelabschnitt mussten die Gäste definitiv mehr investieren und mehr Bewegung auf das Eis zaubern. In Drittel eins zeigten sie einfach zu wenig für ihre Verhältnisse. Die Strafzeitenflut mussten sie ebenfalls reduzieren, um hier Erfolg zu haben. Die Steelers demonstrierten ein positionsgetreues Eishockey, was den Augsburgern nicht schmeckte. Heard verzeichnete im Verbund mit Schoofs eine Chance und dann musste Lamb schon zum zweiten Mal in die Kühlbox. Bisher funktionierte das Penalty Killing der Gäste sehr gut und auch jetzt gewährten sie Bietigheim wenig, auch wenn Hauner einmal gefährlich vor Roy auftauchte. Die Bully Quote der Steelers war bisher herausragend, hier führten sie Liga weit.
In ihrem nächsten Überzahlspiel zeigte Augsburg mehr Biss und Zug zum Tor. Nehring hätte fast mit einem Tip in den Torschrei auf den Lippen. Dank der fulminanten beiden Blocks von Weiß hintereinander und seinem guten Stock danach gab es Standing Ovation von den Mitspielern und Fans zugleich. Unmittelbar danach agierten die Gäste erneut in numerischer Überlegenheit, verpassten es aber, dies umzumünzen. Jedenfalls sah dieses Powerplay wesentlich effektiver aus und die Steelers hielten gut dagegen. Die Hausherren attackierten die Panther schon früh in deren eigener Zone beim Spielaufbau.
In einer 3 auf 1 Kontersituation zeigte Aittokallio sein ganzes Können und auf der Gegenseite konnten die Steelers bei 2 auf 1 nichts Zählbares herausholen. Beide Goalies standen im Mittelpunkt. Nun wurde das Match offener und der AEV befand sich schon wieder auf der Sünderbank wegen eines Stockschlags von Valentine. Jetzt nutzten die Hausherren diese Konstellation und Stretch netzte in der 37. Spielminute zur verdienten Führung ein; es war sein Premierentor in der PENNY DEL. Endlich war der Bann gebrochen, doch die Führung hielt nicht lange, denn die Panther schlugen unmittelbar zurück, ebenfalls durch einen Powerplay Treffer; in der 39. Spielminute traf Lamb nach einem feinen Zuspiel von Stieler.
Lamb: „It was a huge goal. We are working hard and finally our efforts were rewarded. The boys act good as a group, this powerplay gives confidence for our game.”
Für den Schlussabschnitt war für Spannung gesorgt. Bietigheim stellte erneut auf drei Reihen um, die Eiszeiten für Kuqi und Kneisler hielten sich in Grenzen. Bei zunehmender Spieldauer könnte dies zu einem Problem werden bei der kräftezehrenden Performance von Bietigheim. Steelers Goalie Aittokallio hielt seine Farben im Match mit einer weiteren tollen Rettungstat gegen LeBlanc. Die Panther übten nun mehr Druck aus zu Beginn des dritten Drittels.
Kuqi und Kneisler hatten dann plötzlich den zweiten Treffer auf dem Schläger, beste Werbung für ihre vierte Reihe. Es stellte sich jedoch auch die Frage, wie die körperliche Fitness beim Aufsteiger zu Buche schlagen würde. Dies zeigte sich auch in zunehmenden Strafen bei den Hausherren. Augsburg zog ein solides Pass Spiel auf, doch die Steelers warfen alles rein, was sie hatten; nur Campbells Abfälscher trudelte denkbar knapp am Kasten des Steelers Goalie vorbei genauso wie dann ein abgelenkter Puck von LeBlanc.
Clarke auf Seiten der Augsburger Panther drehte die Partie gute 10 Minuten vor Drittelende. Er vollendete einen perfekten 2 auf 1 Konter mit einem satten Schuss in den Giebel, unhaltbar für Aittokallio. Nun war Bietigheim wieder gefordert in der Schlussphase. Zu allem Ungemach kam dann ausgerechnet noch eine Bankstrafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis hinzu, sicher auch ein Zeichen für einsetzende Müdigkeit. Diese Unkonzentriertheit bei den Hausherren nutzten die Panther eiskalt zur Zwei Tore Führung aus. Torschütze war in der 54. Spielminute Stieler. Dies schien die Entscheidung in dieser intensiv geführten Begegnung zu sein, denn die Beine der Steelers wirkten schon schwer, auch wenn sie noch alles in die Waagschale legten, um doch nochmal heranzukommen.
Die Augsburger Panther fokussierten sich nun auf die Verwaltung des für sie positiven Spielstands und Bietigheim war nicht mehr in der Lage sich aufzubäumen. Letztlich netzte Clarke in der 59. Spielminute mit seinem heutigen zweiten Treffer ein und brachte die Fuggerstädter mit drei Toren uneinholbar in Front. Hauner betrieb noch etwas Ergebniskosmetik mit dem Anschluss in der letzten Spielminute. Coach Naud ging volles Risiko und die Steelers verbuchten sogar noch einen Pfostenknaller. Letztlich erkämpfte sich Augsburg beim Aufsteiger einen 2:4 Auswärtssieg.
Hauner: „Zwei Fehler im letzten Drittel waren entscheidend, einmal beim 3 gegen 1 und bei der Bankstrafe. Wir müssen die Energie und Konzentration über die gesamte Distanz aufrechtzuerhalten. Wir hätten heute gewinnen können, das sind die Spiele, die wir gewinnen müssen, Wir haben es zwei Drittel lang gut gemacht, Solche Fehler werden in der Liga sofort bestraft.“
Clarke: „In the first three games we should have deserved more, but we always believe in ourselves, it was a hard game.”
DEL Spiel vom 21.09.2021
Bietigheim Steelers – Augsburger Panther 2:4 (0:0|1:1|1:3)
Tore:
1:0 |37| Stretch (Heard, Ranford) PP1
1:1 |39| Lamb (Valentine, Stieler) PP1
1:2 |50| Clarke
1:3 |54| Stieler (Haase, Saponari) PP1
1:4 |59| Clarke (Valentine, Lamb)
2:4 |60| Hauner (Braun, Schüle)
1. Drittel Statistik: 11:8 Schüsse, 11:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:8
2. Drittel Statistik: 8:10 Schüsse, 10:14 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:4
3. Drittel Statistik: 10:12 Schüsse, 12:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 8:0
Schiedsrichter: Kohlmüller / Rantala
Aufstellung:
Bietigheim: Aittokallio, Prommersberger, Renner, Ranford, Heard, Weiß, Braun, Schüle, Zientek, McKnight, Preibisch, Kojo, Naud, Jasper, Stretch, Hauner, Kuqi, Ribnitzky, Schoofs, Kneisler.
Augsburg: Roy; Rogl, Bergman, Payerl, Campbell, Clarke, Lamb, Valentine, Nehring, LeBlanc, Saponari, Graham, Haase, McClure, Stieler, Trevelyan, Langer, Eisenmenger Magnus, Eisenmenger Max, Kharboutli.
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PENNY-DEL (Mannheim/MH) Die Vorzeichen konnten nicht unterschiedlicher sein. Der Top Favorit auf den Meistertitel traf am Dienstagabend auf die Krefeld Pinguine, die wie es aktuell aussieht eher gegen den Abstieg spielen werden.

( Foto Tina Kurz )
Das Spiel begann recht munter auf beiden Seiten. Felix Brückmann musste gegen Lucenius sensationell retten, während Klos und Tosto erste Chancen auf Mannheimer Seite vergaben. Im weiteren Verlauf waren die Adler klar spielbestimmend und deckten Shilin mit Schüssen ein. Ein Konter stellte den Spielverlauf auf den Kopf, als Weiß zur Führung traf. Die Kurpfälzer wirkten jedoch keineswegs geschockt. Larkin und Krämmer verpassten den Ausgleich und so blieb es zur Pause beim 0:1 Rückstand.
Gleich zu Beginn des zweiten Abschnittes trafen die Pinguine erneut das Tor. Alex Weiß machte seinen zweiten Treffer, dieses Mal im Powerplay. Krefeld zog sich danach weiter zurück, aber das Team von Pavel Gross tat sich schwer wirklich große Chancen heraus zu spielen. Rendulic hatte Mitte des Drittels, die bis dahin größte Möglichkeit auf den ersten Treffer, scheiterte aber an Shilin. Insgesamt war Mannheim spielbestimmend, aber die Chancen der Pinguine waren von der Qualität her besser. Blank hätte fast das 0:3 gemacht doch Brückmann hielt sein Team im Spiel. Nur eine Minute später brach Lean Bergmann endlich den Bann und schoss den 1:2 Anschlusstreffer (39.).
Jener Bergmann hatte nach 90 Sekunden im letzten Drittel den Ausgleich auf dem Schläger, scheiterte aber mit der Rückhand an Shilin. Knapp eine viertel Stunde vor dem Ende des Spiels, drückten die Adler intensiv auf den Ausgleich. Krefeld hatte nur noch vereinzelte Konterchancen und stellte das Forechecking fast komplett ein. Shilin hielt hinten den Laden dicht. 3 Minuten und 19 Sekunden vor dem Ende der verdiente Ausgleich. Einen Akdag Schuss fälschte Plachta unhaltbar ins Tor ab. Brückmann musste 45 Sekunden vor Abpfiff in höchste Not gegen Laurin Braun retten bevor es in die Verlängerung ging.
Die Verlängerung sollte nicht lange dauern, ehe sich der eigentlich Defensiv-Spezialist Korbinian Holzer ein Herz fasste und den Puck an Shilin vorbei ins Tor schlenzte.
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PENNY-DEL (Köln/ST) An diesem Sonntag reisten die Augsburger Panther zum zweiten Heimspiel der Kölner Haie nach Köln. Die Partie entschieden die Gastgeber mit 3:2 in der Overtime in der LANXESS arena vor 8728 Zuschauern für sich. Zwei Punkte blieben in Köln und einer ging nach Augsburg. Die Partie fand im Rahmen des Diversity Days statt.
(Foto: imago)
Nach zwei gewonnenen und einem verlorenen Spiel konnten die Haie den Start in die Saison positiv betrachten. Das erste Spiel gewannen die Kölner gegen Wolfsburg mit 2:1 nach der Verlängerung, das zweite Spiel mussten sie 6:4 gegen München auswärts verloren geben und schließlich gewannen sie das dritte Spiel am vergangenen Freitag gegen die Krefeld Pinguine 0:6. Für Justin Pogge war es der erste Shutout.
Landon Ferraro analysierte vor dem Wochenende: „Wir haben uns am vergangenen Wochenende gegen zwei starke Mannschaften bereits anständig präsentiert. Gegen Krefeld und Augsburg gilt es jetzt den nächsten Schritt zu machen und Punkte zu sammeln.“ Und gegen Krefeld gelang es bereits. (Quelle: www.haie.de)
Augsburg hatte ähnlich wie Krefeld einen schlechten Start in die Saison. Ihr erstes Spiel war verspätet und sie absolvierten erst 2 Spiele, gegen Düsseldorf und Iserlohn. Beide Spiele mussten sie jedoch verloren geben und befinden sich derzeit auf Platz 14 der Tabelle mit 0 Punkten, gleich hinter den Pinguinen, die ebenfalls keinen Punkt aus 3 Spielen mitnehmen konnten. Gegen die DEG verloren sie 3:5 und gegen die Roosters 1:4. Verletzungsbedingt fehlten weiterhin Jonas Holøs, Sebastian Uvira, Alex Roach, Zach Sill und Robin von Calster. Für den kurzfristig verletzten Mark Olver rückte Luis Üffing in das Line up.
Das erste Drittel begann nicht gut für die Kölner Haie. Augsburg kam besser ins Spiel und konnte offensiv klüger und aggressiver agieren. In der 5. Minute fiel auch schon das erste Tor auf der Seite der Gäste durch Adam Payerl. Vier Minuten später in der 9. Minute erhöhte Chad Nehring auf 0:2. Nach dem Powerbreak gerieten die Mannschaften aneinander und es gab Strafen auf beiden Seiten für übertriebener Härte. Der KEC versuchte es in der zweiten Hälfte des Drittels immer wieder ranzukommen, doch große Chancen blieben aus. Die Angriffe blieben zu harmlos und berechenbar für Markus Keller im Tor der Panther. Auch das Powerplay blieb ohne Tore. So endete das erste Drittel 0:2 für Köln.
Die Haie starteten besser in den Mittelabschnitt. Als Offensiv Verteidiger stach wieder Maurice Edawrad heraus, der sich eine gute Chance erarbeitet. In den Sturmreihen, die Krupp vor der Partie noch einmal umstellte, muss noch die richtige Kombination gefunden werden. In der 33. Minute fiel dann der Anschlusstreffer für die Kölner. Lucas Dumont verwandelte einen Pass von Marcel Müller. Das Drittel endete mit 1:2.
Im Schlussdrittel schoss dann Jon Matsumoto den Ausgleich, nur wenige Sekunden nach einer Unterzahl. Die Augsburger verloren den Puck im eigenen Drittel, Landon Ferraro konnte diesen Stehelen und an Matsumoto passen, der ihn einnetzte. Das Tor gab Köln Aufwind und in der Folge spielten sie aggressiver. Die letzten 8 Minuten des Drittels jedoch bleiben etwas zäh und waren nur ein Hin und Her. Es blieb bei einem 2:2 und ging so in die Verlängerung.
In der Verlängerung spielten drei gegen drei. Das entscheidende Tor für Köln fiel relativ schnell und er 62. Minute. Andreas Thuresson konnte Augsburg an der blauen Linie den Puck stehlen und Keller ins Tor reinhauen. Es endete 3:2 für Köln.
Alles in allem war es eine brisante Partie, die am Ende in die Verlängerung musste. Im ersten Abschnitt setzte Augsburg alles daran, die 0 Punkte der Gesamtbilanz gegen 3 Punkte zu ersetzten. Das gelang nicht, lediglich ein Punkt stand am Ende auf dem Konto. Im ersten Drittel spielten die Kölner zu inkonsequent und konnten nicht aufholen. Erst im zweiten und dritten Drittel kamen sie besser vors Tor.
Die Haie kämpften sich mit Moral zurück und gleichen aus, um in der Verlängerung das entscheidende Tor zu schießen und wie Punkte zu behalten. Das Powerplay ist nach wie vor nicht herausragend und auch Justin Pogge muss sich im Tor weiterhin anstrengen.
Uwe Krupp erklärte nach dem Spiel: „Im ersten Drittel war Augsburg stärker. Dann sind wir im zweiten Drittel besser ins Spiel gekommen und haben uns fortan gesteigert. Justin hat uns im Spiel gehalten. Wir waren von da an spritziger und schneller. Wir sind glücklich über die zwei Punkte.“ (Quelle: www.haie.de)
Das Motto der Diversity und „Lebe wie du bist! – Gemeinsam für Vielfalt“ ist eine Einstellung, die jeder in allen Gesellschaftsschichten leben sollte. Unsere Gesellschaft ist bunt und nicht schwarz-weiß, und Mensch ist mensch, egal welchen Geschlechts, welcher Sexuellen Orientierung oder Religion.
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de

PENNY-DEL (Bietigheim/RB) Mit einem klaren 0:4 gingen die Bietigheim Steelers nach der 3:0 Auswärtspleite in Nürnberg bereits zum zweiten Mal in Folge ohne Treffer vom Eis. Für die Grizzlys Wolfsburg ist es der dritte Sieg in Serie und rücken damit auf den zweiten Tabellenplatz vor.

(Foto: Dunja Dietrich / eishockey-online.com)
Es dauerte nicht lange bis die Gäste offensiv gefährlich vor Sami Aittokallio auftauchten. Anthony Rech konnte nämlich bereits nach 58 Sekunden das Skore für die Grizzlys nach einem Abpraller eröffnen. In der 14. Minute bekam Brendan Ranford den Puck vor dem gegnerischen Kasten auf den Stock, aber mit vereinten Kräften konnten die Grizzlys den Ausgleich vermeiden. Verteidiger Dominik Bittner traf 42 Sekunden vor der Pause gar noch das Metall - Glück für Bietigheim.
Zu Beginn des Mittelabschnitts mussten die Bietigheim Steelers erneut zittern, als Trevor Mingoia von Wolfsburg beinahe einschieben konnte. Aittokallio verhinderte noch im letzten Moment mit seinem rechten Schoner. Evan Jasper scheiterte wenig später vor Chet Pickard. Sein zweiter Versuch wenig später landete trotz guter Position neben dem Tor. Alexander Preibisch entwischte in der 31. Minute, konnte die Scheibe aber nicht im Tor der Grizzlys unterbringen.
Im Schlussabschnitt ging es plötzlich sehr schnell. Jordan Murray nahm Mass und traf nach 27 Sekunden ungehindert zum 0:2 aus weiter Distanz. Garrett Festerling bezwang Aittokallio kurz darauf mit der Rückhand zum vorentscheidenden 0:3. Der Steelers-Goalie war bei diesem Treffer ohne Chance. Die Steelers versuchten nochmals alles mögliche, liessen aber eine 5 gegen 3 Situation ungenutzt. Kurz vor Schluss netzte Grizzly-Topskorer Christopher DeSousa mit seinem fünften Saisontreffer zum 0:4 ein.
Spielstatistiken
Bietigheim, 19.09.2021
Bietigheim Steelers – Grizzlys Wolfsburg 0:4 (0:1|0:0|0:3)
Tore:
0:1|01.|Anthony Rech (Krupp, Mingoia)
0:2|41.|Jordan Murray (Mingoia, Bittner)
0:3|43.|Garrett Festerling (Reichel, Archibald)
0:4|56.|Christopher DeSousa (Rech, Mingoia) PP
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Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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