
PENNY-DEL (Köln/UG) Die Haie-Profis unterliegen nach einem spannenden Spiel gegen Ingolstadt zuhause mit 2:3 nach Verlängerung und behalten nur einen Punkt in der Domstadt. 600. DEL Spiel für Alexander Oblinger.,Die Haie traten weiter ohne die abgestellten Pogge und Ferraro an und mussten weiter auf Thuresson und Dumont verzichten. Als Backup für Pöpperle hatten die Haie den erst 16 Jahre alten Leon Willerscheid auf der Bank.

(Foto: Ingo Winkelmann)
Nach kurzem Abtasten nahm die Partie schnell an Spannung zu. Die Gäste setzten die Haie stark unter Druck, erarbeiteten sich gute Chancen und ließen andersrum nicht viel zu. Torwart Tomas Pöpperle, der heute wieder im Haie-Kasten stand, hielt den KEC gegen starke Ingolstädter aber im Spiel. So ging es mit einem für die Haie schmeichelhaften 0:0 in die Drittelpause.
Im Mittelabschnitt kam dann aber auch das Krupp-Team immer besser ins Spiel. Nach frisch überstandener Unterzahl trafen die Schanzer durch Höffner in der 28. Minute dann aber doch. Die Antwort der ließ nicht lange auf Sich warten. In Überzahl verwandelte Maury Edwards einen Rebound zum Ausgleich. So ging es weiter mit unentschieden in die nächste Drittelpause.
Auch im letzten Drittel blieb es hartumkämpft mit leichten Vorteilen für die Ingolstädter. Aus dem Nichts und zu einem denkbar günstigen Zeitpunkt holten sich die Haie durch Jon Matsumoto die 2:1-Führung. Ingolstadt setzte die Haie jetzt noch mehr unter Druck und kamen in der 58. durch Simpson zum verdienten Ausgleich. In der Folgezeit erspielten sich die Ingolstädter Chance um Chance, doch mit etwas Glück retteten sich die Haie in die Overtime.
In der Overtime verhielten sich beide Mannschaften zurückhaltend und die erste Chance nutzten die Ingolstädter 52 Sekunden vor Ende der Overtime zum zweiten Punkt. Letztendlich war dieser Zusatzpunkt auch verdient.
Uwe Krupp zum Spiel:
„Ich habe ein ausgeglichenes Spiel gesehen. Ingolstadt war im ersten Drittel zunächst etwas schneller. Im zweiten Drittel sind wir gut ins Spiel gekommen und hatten gute Momente. Aber wir haben immer mal wieder Fehler gemacht, die zu Torchancen für Ingolstadt geführt haben. Insgesamt haben die Jungs gut gekämpft und einen guten Job gemacht. Dass die Punkte am Ende verteilt wurden, ist gerechtfertigt. Wir haben einen wichtigen Punkt für uns erkämpft.“
Das nächste Spiel der Haie wird am Dienstag in Nürnberg sein, die Ingolstädter empfangen die DEG.
TORE: 0:1 Höfflin (Marshall) 26. Minute; 1:1 Edwards (Uvira, Matsumoto) 27. Minute; 2:1 Matsumoto (Barinka, Mo. Müller) 54. Minute; 2:2 Simpson 58. Minute; 2:3 Warsofsky (Höfflin) 65. Minute
Strafzeiten: Köln 10, Ingolstadt 6
Zuschauer: 5000
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de

PENNY-DEL (Bietigheim/HG) In der EgeTrans Arena empfing das Tabellenschlusslicht Bietigheim den Gast aus dem hohen Norden, die Fischtown Pinguins Bremerhaven. In dieser Saison gab es für die Steelers bis dato noch gar nichts zu holen, 18 Gegentore sprachen Bände. Diese Negativserie wollte Bietigheim heute sehnlichst beenden und den Erfolg vom Freitag sowie ihren Aufwärtstrend seit dem Deutschland Cup bestätigen. Referee Benjamin Hoppe feierte heute seinen 200. DEL Einsatz.
Schließlich unterlagen tapfer kämpfende Steelers effektiveren Pinguins am Ende verdient mit 0 zu 2. Goalie Franzreb durfte seinen ersten Shutout in dieser Saison feiern.

(Fotoquelle Jan Simecek)
Bietigheim wirkte zuletzt wieder gefestigt, verbuchten die Ellentaler doch aus den vergangenen 5 Partien drei Siege. Gerade der Auswärtserfolg am Seilersee und der letzte Heimsieg gegen die hochgehandelten Münchener gab ihnen bestimmt viel Selbstvertrauen, im heutigen Match bestehen zu können. Der Begriff „Angstgegner“ traf durchaus zu, kassierte Bietigheim doch im ersten Aufeinandertreffen eine deftige zweistellige Klatsche gegen die Pinguins.
Braun: „Primär ist die Unterzahl viel besser als vor dem Deutschland-Cup, wir haben einiges angepasst im Training, so kann man auch Spiele gewinnen. Die Jungs glauben wieder an sich, insbesondere das München Spiel war wichtig, davon zehren wir noch und hoffen, da unten bald rauszukommen. Die ersten beiden Spiele sind nicht mehr präsent in den Köpfen, da hatten die Goalies einen schlechten Tag. Wir wollen deren Top Reihe ausschalten.“
Bremerhaven hatte noch die herbe Heimpleite gegen Nürnberg zu verdauen, gegen die sie bereits binnen 12 Tagen zweimal den Kürzeren zogen. Dank ihres klaren Auswärtsdreiers in Wolfsburg hoffte das Team um Coach Popiesch auch beim DEL Aufsteiger die Früchte zu ernten, zumal der Liga Neuling für Bremerhaven in dieser Spielzeit der Lieblingsgegner war, den sie bereits zweimal mehr als deutlich in die Schranken verwiesen.
Bruggisser: „The Christmas presents are already done very early. My school grade: 3.5 for the team. We can do a lot better than right now. We give up the zones too easily and get too many goals. This is not the way we want to play. We need to keep pushing, stay focused, be smart and disciplined. If we minimize our mistakes we can keep in good shape.“
Wejse trifft im Powerplay
Wie würde der Aufsteiger auf den heutigen Ausfall ihres Neuzugangs Pederson und den ohnehin dünnen Kader reagieren? Auf ihre etatmäßige Nummer 1 Aittokallio mit der drittbesten Fangquote Liga weit konnten sich die Hausherren genauso wieder verlassen wie auf die herausragenden Defensivqualitäten ihres Dauerrenners Braun.
Nach gut 2 Minuten musste gleich mal Franzreb, der heute für den nicht mitgereisten Maxwell im Kasten stand, einen Top Save auspacken und auf der Gegenseite scheiterte Dietz. Urbas tänzelte sich in bewährter Manier durch die Bietigheimer Verteidigung, konnte daraus aber kein Kapital schlagen.
Dann durfte der Neuling im Powerplay ran, worin sie mit 21,4 % aktuell gut drauf sind. Fischtown Keeper Franzreb war zumindest schnell warmgeschossen und bewahrte sein Team vor einem Rückstand. Somit hielt Bremerhaven seine gute Unterzahlquote mit 77,3 % aufrecht.
Die Begegnung war kämpferisch geprägt mit hoher Physis und dann musste der Gastgeber seine 100. Unterzahl hinnehmen, denn der Goalie Schläger verursachte eine Strafe, die Stretch absaß. Auf dieses „Jubiläum“ konnten sie gerne verzichten. Nun war höchste Gefahr angesagt, denn das Powerplay der Gäste lief bis jetzt hervorragend. Gesagt getan, auch jetzt wurde dies eiskalt ausgenutzt in Person von Wejse in der 15. Spielminute. Bei seinem Abschluss hatte er alle Zeit der Welt.
Bietigheim blieb davon unbeeindruckt und fuhr seine Checks weiter konsequent zu Ende. Trotzdem war nun Bremerhaven optisch überlegen und übte gehörig Druck auf den Aufsteiger aus, der nun etwas durchgeschüttelt wurde. Dann saß Stretch erneut in der Kühlbox und sah dem flotten Kombinationsspiel der Gäste zu, welches im ersten Drittel nichts mehr einbrachte.
Bietigheim präsentierte sich kompakt und hielt gut dagegen. Bisher machte nur der Powerplaytreffer für die Gäste den Unterschied in einer insgesamt ausgeglichenen Partie.
Schüle: „Das Spiel ist bisher ausgeglichen, sie haben die Überzahl genutzt, das war der Unterschied. Ja, wir haben schon leidvolle Erfahrungen mit deren Powerplay gemacht. Wir stehen bisher recht ordentlich, nun müssen wir diese Unterzahl überstehen und dann sehen wir weiter.“
Schoch (Geschäftsführer): „Unsere Jungs kämpfen, sie sind sich für nichts zu schade. Unser Penalty Killing funktioniert recht gut. Note für das Team: zwischen befriedigend und ausreichend; wir haben uns in der Liga festgespielt und haben unsere Sache ordentlich gemacht. Wir hatten noch keine Totalausfälle, haben ein gutes Trainerteam, einen tollen Kapitän und einen super Goalie. Wir müssen über den Kampf kommen, es geht nur um den Klassenerhalt. Eishockey lebt auch von Emotionen, momentan ist es eine große regionale Verzerrung in der Liga. Die Fans haben es verdient und sie gehören zum Sport. Gerade beim München Spiel hätten uns die Fans wohl den Shop leergekauft, das sind alles eminente wirtschaftliche Auswirkungen. Wir sind klar von Zuschauern abhängig und brauchen jeden Euro von den Sponsoren. Wir hoffen auf die Politik und hoffen, dass Aittokallio bei uns bleibt. Wir planen für die DEL.“
Bremerhaven rennt an, Bietigheim verteidigt mutig
Im zweiten Drittel bekam der Gastgeber nach überstandener eigener Unterzahl sein zweites Powerplay zugesprochen, in dem die Gäste zwei gute Gelegenheiten erspielte. Sheen erwies sich als begnadeter zwei-Wege Stürmer und eroberte sich den Puck schnell wieder zurück. Es war weiterhin eine muntere Begegnung, zu der beide Teams ihren Teil beitrugen mit couragiertem Auftreten und viel Zug zum Tor.
Die Qualität der Chancen war bei den Gästen höher, welche sich nun schon länger in der Zone von Bietigheim festsetzten. Nichtsdestotrotz hatten die Hausherren durch McKnight danach eine große Ausgleichsmöglichkeit, die von Franzreb souverän vereitelt wurde. Dann stand der finnische Goalie wieder im Fokus, der seine Farben mit seiner ausgestrahlten Ruhe im Spiel hielt.
Bietigheim musste unbedingt auf zu viele Schüsse aufs Tor achten, denn hier nahm der Aufsteiger mit einem Schnitt von über 35 pro Spiel den vorletzten Rang in der Liga ein. Auch im Mittelabschnitt erreichten zu viele Geschosse das Gehäuse von Aittokallio. Offensiv war seitens der Steelers bisher wenig geboten, Bremerhaven dominierte ganz klar das zweite Drittel. Zu allem Ungemach fiel Kojo nach einem harten Check aus und Naud durfte sich als Verteidiger beweisen.
Nach längerer Defensivarbeit bekam Sheen die riesige Möglichkeit zum Ausgleich, als Renner einen Sahne Pass zu seine Stürmerkollegen ablegte. In den letzten Minuten des zweiten Drittels konnte sich Bietigheim wieder etwas befreien und bleib weiterhin im Match auch dank der geringen Effektivität der Gastmannschaft.
Moore: „We were battling hard and they are blocking very well. They are very explosive and their goalie made very sensational saves. We stay positive about our chances. Yes, there will be a lot of hockey next weeks.”
Urbas netzt eiskalt ein
Im Schlussabschnitt musste sich zeigen, ob die Steelers sich vom bisherigen Dauerbeschuss der Gäste befreien und selbst wieder eigene Akzente setzen konnten. Das Team um Popiesch musste sich bis dato vorwerfen lassen, zu fahrlässig mit seinen wirklich Top Chancen umgegangen zu sein; sollte sich dies vielleicht am Ende doch noch rächen zugunsten der Gastgeber, bei denen Braun offensichtlich unbedingt seinen ersten Treffer gegen Bremerhaven erzielen wollte.
Franzreb entschärfte bei einem 2 auf 1 Konter mit einer Glanztat gegen Preibisch und Aittokallio hatte im Gegenzug großes Glück bei einem Pfostentreffer. Kurz danach überwand jedoch Urbas den Finnen zum 0 zu 2 in der 45. Spielminute. Vorausgegangen war ein einfacher aber effektiver Chip Pass heraus aus der eigenen Zone.
Der Weg war nun sehr weit für Bietigheim, um zurückzukommen. Die Gastgeber mühten sich redlich, erarbeiteten sich ihre Chancen, verzweifelten aber am sehr gut aufgelegten Franzreb im Kasten der Pinguins, der seinen zweiten Karriere Shutout ansteuerte. Trainersohn Naud verpasste mit seinem Distanzschuss nur haarscharf. Es wäre nun an der Zeit, auf die Anzeigetafel zu kommen! Kuqi aus der eigenen Jugend kam ebenso nicht an Franzreb vorbei, es war zum Haare raufen.
6 Minuten vor Schluss dezimierten sich die Steelers wegen eines hohen Stocks, was ihre Schlussoffensive erschwerte. Nach einer grandiosen Rettungstat von Renner auf der Linie war die endgültige Entscheidung erstmal aufgeschoben. Bietigheim probierte trotz Unterzahl Konter zu fahren, doch das Back Checking der Gäste war vorbildlich. So verrannen die Sekunden und es verblieben nur noch 90 Sekunden auf der Uhr.
Letztlich hielt Bremerhaven die Null und hätte fast noch mit einem Empty Netter den Deckel drauf gemacht. Goalie Franzreb durfte seinen zweiten Shutout in der DEL bejubeln und die Pinguins rehabilitierten sich für die Heimpleite am Freitag. Bietigheim reist am 21.12.21 zur Auswärtspartie nach München und Bremerhaven empfängt am Dienstag Augsburg.
Renner: „Keine Ahnung, es ist schwierig zu sagen. Wir hatten zu wenig Druck auf den Torhüter ausgeübt, dann wird es schwierig ein Spiel zu gewinnen. Die Chancen waren zwar da, hilft aber am Ende nichts. Wir hatten noch kein einziges 6 Punkte Wochenende gehabt, zuhause schaffen wir es nicht nachzulegen. Heute hatten wir die Chance zu gewinnen.“
Franzreb: „Das war vom Team eine super Antwort. So wie am Freitag dürfen wir uns nicht präsentieren. Am Schluss hatten wir auch das nötige Glück auf unserer Seite. Die Gefahr ist am Ende noch groß, einen zu kassieren, aber die letzten 15 Sekunden haben wir als Team gespielt.“
32. Spieltag: DEL Spiel vom 19.12.2021
Bietigheim Steelers – Fischtown Pinguins Bremerhaven 0:2 (0:1|0:0|0:1)
Tore:
0:1 |14| Wejse (Jeglic, Trska) PP1
0:2 |45| Urbas (Dietz, Alber)
1. Drittel Statistik: 5:14 Schüsse, 16:14 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2
2. Drittel Statistik: 9:17 Schüsse, 7:13 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2
3. Drittel Statistik: 18:8 Schüsse, 15:13 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2
Zuschauer: keine
Haupt-Schiedsrichter: Hoppe (GER) / MacFarlane (USA)
Aufstellung:
Bietigheim: Aittokallio, Braun, Renner, Sheen, Stretch, Jasper, Smereck, Prommersberger, Ranford, McKnight, Preibisch, Kojo, Schule, Kneisler, Schoofs, Naud, Martinovic, Kuqi.
Bremerhaven: Franzreb, Eminger, Trska, Verlic, Jeglic, Urbas, Alber, Dietz, McGinn, Friesen, Uher, Bruggisser, Moore, Mauerman, Wejse, Andersen, Stowasser, Kinder, Vikingstad.
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PENNY-DEL (Mannheim/MH) Klare Rollenverteilung vor dem Spiel in der SAP Arena. Der Tabellenzweite die Adler Mannheim trafen auf den Zwölften die Augsburger Panther. Mannheim fand nach dem Sieg in Köln endlich wieder zurück in die Erfolgsspur, während es für die Panther das erste Spiel seit dem Sieg gegen die DEG am 5.Dezember war.

( Foto City-press )
Offener Beginn auf beiden Seiten. Nach Bergmanns Chance kamen die Gäste durch Sternheimer und McClure zu ihren ersten beiden Möglichkeiten. Mannheim wirkte etwas überrascht, wie die Augsburger in den Zweikämpfen und vor allem im Forechecking arbeiteten. Dies hatte zur Folge, dass die Partie in den ersten Spielminuten absolut ausgeglichen war und wenn überhaupt waren es die Gäste, die etwas mehr vom Spiel hatten. Nach gut 10 Spielminuten verlagerte sich das Spielgeschehen langsam mehr und mehr in das Gästedrittel. Roy musste einen gefährlichen Schuss von Wolf entschärfen. Kurz darauf gab es die erste Strafe des Spiels gegen Kapitän Reul. Nehring wäre bei der folgenden Überzahl fast die Führung gelungen, wenn nicht sein Schläger gebrochen wäre, als er völlig allein vor Endras den Puck bekam. In den folgenden Minuten nach dem Augsburger Powerplay waren Chancen eher Mangelware, so dass die Partie torlos in die erste Pause ging.
Mark Pederson konnte sehr zufrieden sein, was seine Mannschaft beim Auswärtsspiel bisher zeigte. Auch ins zweite Drittel startete sein Team gut. Trotzdem gingen die Adler mit 1:0 in Führung. Mannheim war in Überzahl und ein Direktschuss von Mark Katic fand den Weg an Roy vorbei ins Tor. Die Führung des Heimmannschaft sollte allerdings nicht lange halten. Campbell fuhr ins Drittel hinein und legt auf Payerl, der trocken zum 1:1 abfeuerte. Die Partie begann quasi wieder von vorne. Beide Mannschaften arbeiteten sehr hart in der Defensive, so dass es nach dem Ausgleich nur wenige weitere Tormöglichkeiten gab. Die wenigen Schüsse, die auf die beiden Torhüter kamen wurden von Roy und Endras mühelos entschärft. Kurz vor Drittelende, als alle sich schon mit dem Unentschieden abgefunden hatten, konnte Plachta mit seinem 8.Saisontreffer noch die 2:1 Führung erzielen. Hier sah Torhüter Roy nicht so gut aus und Augsburg ging mit einem Rückstand in die Pause.
Im dritten Drittel versuchte Augsburg gleich zu Beginn auf den Ausgleich zu drücken. Pavel Gross hatte sein Team jedoch gut eingestellt und die Defensive hielt die Bemühungen der Panther im Rahmen und drängte die Offensive immer wieder an die Bande. Mitte des dritten Drittels konnten die Adler ein Powerplay nicht zur Vorentscheidung nutzen. Endras war danach vermehrt gefordert. Hielt gegen McClure noch, um nur Sekunden später den Ausgleich zu kassieren. Valentine hatte von der blauen Linie abgezogen, LeBlanc hielt die Kelle hinein und fälschte unhaltbar ab. Die Kurpfälzer versuchten direkt zu antworten. Bergmann und Dawes scheiterten an Roy. Kurz vor dem Ende noch einmal Powerplay für das Heimteam. Haase war auf der Strafbank und konnte tief durchatmen, nachdem sein Team die Unterzahl schadlos überstand. Endras war 54 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit noch einmal heftig gefordert und rettete seine Mannschaft in die Verlängerung.
Wohlgemuth hatte die erste große Möglichkeit auf den Siegtreffer, verzog jedoch knapp. Endras musste mehrmals gegen Pumpel parieren und auch McClure vergab aussichtsreich. Erneut hatte Wohlgemuth eine Chance und dieses Mal nutzte er diese mit einem Klasse Move gegen Roy zum Siegtreffer.
Mannheimer Adler – Augsburger Panther 3:2 n.V. (0:0/2:1/0:1/1:0)
Tore
1:0 Katic (Szwarz, Eisenschmid) PP
1:1 Payerl (Campbell, Graham)
2:1 Plachta (Wohlgemuth, Reul)
2:2 LeBlanc (Valentine, Lamb)
3:2 Wohlgemuth (Lehtivuori, Plachta)
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PENNY-DEL (Bremerhaven/HG) In der Eisarena Bremerhaven trafen die dort heimischen Fischtown Pinguins erneut auf die Ice Tigers aus Nürnberg nach der Partie im Frankenland am 5.12. Bremerhaven sann natürlich auf schnelle Revanche der denkbar unglücklichen Last Second Niederlage gegen Nürnberg. Bisher gab es 23 Begegnungen zwischen diesen beiden Teams, von denen Bremerhaven 11 und Nürnberg 12 Spiele für sich entschied; die meisten Siege feierten die Pinguins dabei zuhause, was ein gutes Omen war.
Schließlich setzten sich die Ice Tigers dank ausgeruhter Beine im hohen Norden bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven souverän mit 3 zu 7 durch. Dane Fox war Man of the Match mit seinen 3 Toren und 3 Assists.

(Foto: Citypress)
Bremerhaven wollte heute Abend seine Anwartschaft auf die Top 6 der Liga weiter untermauern und hatte die feste Absicht, dafür drei wichtige Punkte einzufahren. Außerdem war noch eine Rechnung vom letzten Spiel in Nürnberg offen, als man lange führte und am Ende eines Herzschlagfinales doch mit leeren Händen dastand. Stürmer Jeglic bestritt heute Abend sein 100. DEL Match.
Die Nürnberg Ice Tigers wollten Anschluss an die Pre-Playoff Plätzen halten. Für dieses Unterfangen sollte heute auch im hohen Norden Zählbares mit in die Heimat genommen werden. Nürnberg hatte 12 Tage Pause zur Regeneration, was vielleicht ein kleiner Vorteil war. Somit konnte ihre Gallionsfigur Reimer auch seinen Geburtstag standesgemäß zelebrieren und Kraft für dieses Match tanken. Goalie Treutle feierte heute seinen 300. DEL Einsatz und verlängerte seinen Vertrag bis 2024.
Idealer Start für Bremerhaven, Nürnberg bleibt dran
Mit schicken Weihnachtsjerseys und viel Schwung starteten die Gastgeber in diese Partie. Seit dem 26.11. trat Bremerhaven nicht mehr zuhause an. Es dauerte nur 83 Sekunden und Top Stürmer Urbas brachte mit einem Knaller oben links ins Kreuzeck, von Treutles Blickwinkel aus betrachtet, seine Farben früh in Führung. Vorausgegangen war ein schlechter Wechsel der Ice Tigers, die den Tor Garanten aus dem Auge verloren. Das war ein Schock für die Franken, die sich den Start anders vorstellten.
Nach überstandener Unterzahl kam Nürnberg etwas besser hinein in die Begegnung und kreierte selbst gefährliche Vorstöße, von denen dann einer durch Fox in der 7. Spielminute zum Ausgleich führte. Dann musste ein Gäste Spieler erneut in die Kühlbox, es war schon die zweite Strafe am heutigen Abend. Dabei erspielten sich die Hausherren mehrere gute Gelegenheiten und konnten kurz vor Ablauf der Strafe in Person von Bruggisser wieder in Front gehen. Sein angetäuschter Distanzschuss fand an Freund und Feind hindurch sein Ziel zur Freude der auch heute wieder lautstarken Fans. Zuvor verbuchten die Gastgeber noch einen Pfostentreffer, der kurz überprüft wurde.
Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der sich die Gäste keineswegs versteckten, welche knapp 4 Minuten vor Drittelende ihr erstes Powerplay ausüben durften. Deren bisherige Quote jagte wohl den Hausherren keinen allzu großen Schrecken ein, trotzdem musste Maxwell ein ums andere Mal eingreifen. Auf der anderen Seite agierte Bremerhaven, kaum wieder komplett, gewohnt aggressiv und Jubilar Treutle musste sein ganzes Können aufbieten. Kurz vor der Sirene hätte Urbas beinahe seinen zweiten Treffer nachlegen können, aber die Scheibe spielte nicht optimal mit.
Bremerhaven nahm trotz weniger Schüsse eine verdiente Führung mit in die Kabine und Nürnberg musste mehr Struktur ins Spiel bringen.
Bruggisser: „It’s great to have our fans behind us, it feels great to play. A powerplay goal is always nice, we are happy with the lead, though we were a bit sloppy, which we have to avoid.“
Nürnberg dreht die Partie
Die Ice Tigers mussten definitiv eine Schippe drauflegen, damit ihre wenigen mitgereisten Fans noch mehr Freude am Auftreten ihres Teams bekamen. Mit einer halben Minute doppelter Überzahl wäre ein guter Zeitpunkt für ein Erfolgserlebnis, und tatsächlich glichen die Gäste, erneut durch Fox in der 25. Spielminute aus. Nürnberg war nun im Aufwind und wollte nachlegen, was den Franken in der 27. Spielminute mit einem weiteren Tor auch gelang. Torschütze war dieses Mal Parlett mit einem satten Distanzschuss. Damit drehten die Gäste das Spiel binnen knapp 2 Minuten und dank des Powerplays.
Im Mitteldrittel entglitten den Akteuren des Öfteren mal ihre Spielgeräte, ein klares Zeichen für ausgeprägte Physis in der Partie. Mitte des Drittels war Bremerhaven mit zwei Mann mehr auf dem Eis für die gesamten zwei Minuten. Dies war DIE Chance für die Pinguins, um das Remis herzustellen. Anfangs verteidigte Nürnberg bravourös, bis dann Bruggisser mit seinem feinen Händchen seinen zweiten Treffer des Abends markierte.
Die Begegnung wog nun hin und her, ein sehr gutes Eishockeyspiel bekamen die Zuschauer in der Eisarena geboten, die ihre Mannschaft gut unterstützten. Wejse musste dann erneut in die Kühlbox und die Gäste optimierten ihre Powerplay Quote durch den Treffer von Schmölz in der 39. Spielminute.
In einem wilden Mittelabschnitt nahm Nürnberg das Heft des Handelns in die Hand und ging mit einem hauchdünnen Vorsprung in das Schlussdrittel.
Fox: „It’s a high intensity game, both teams play very structured. We prepared and practiced well. Playing 5 on 5, we will be alright.“
Fox mit Hattrick und 6 Punkte Spiel
Im Schlussabschnitt legte Bremerhaven gleich mal munter los und beschäftigte Treutle ordentlich, der sich auch durch das Fehlen seines Schlägers nicht aus der Ruhe bringen ließ. „Turtle“ wie er von seinen Mitspielern so charmant genannt wird, würde bestimmt immer mehr in den Mittelpunkt rücken, denn die Pinguins mussten mehr riskieren. Die Ice Tigers igelten sich jedoch keineswegs hinten ein, sondern gestalteten selbst eigene Offensivaktionen, getreu dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“. Diese Strategie machte sich dann auch in der 46. Spielminute bezahlt, denn Ustorf erhöhte mit seinem ersten DEL Treffer auf 3 zu 5. Nun wurde es spürbar ruhig in der Halle; war dies schon der Nackenschlag für die Hausherren oder kamen sie noch zurück?
Ein zwei Tore Rückstand ist im Eishockey nicht viel und es waren noch genügen Minuten auf der Uhr. Dane Fox auf Seiten der Nürnberger machte jedoch diesem Unterfangen einen Strich durch die Rechnung, denn ihm gelang in der 51. Spielminute sein heutiger Hattrick und die Gäste führten mit 3 zu 6. Nun schien es eine extrem schwere Mission für die Hausherren zu werden, die kontinuierlich an der Krake Treutle verzweifelten.
Popiesch ging 7 Minuten vor dem Ende All in und brachte den sechsten Feldspieler. Was blieb ihm auch anderes übrig bei diesem Spielstand? Nürnberg stand kompakt und hätte schon zweimal das Empty Net Goal verbuchen können. In der Schlussoffensive netzte Sheehy in der 56. Spielminute zum nächsten Nürnberger Treffer ein. Fox assistierte hier uneigennützig.
Letztlich kassierte Bremerhaven eine schmerzliche Heimpleite gegen eine effektive Nürnberger Mannschaft, der die längere Matchpause sichtlich guttat. Damit gewannen die Ice Tigers auch das Rückspiel gegen die Fischtown Pinguins in deren Halle.
Popiesch: „Es waren zu viele Gegentore und wir schossen zu wenige. Das Team war vorbereitet, jeder wollte wieder vor Fans gut spielen. Wir waren auf einem guten Weg, es war anfangs ok, ab dem zweiten Drittel verloren wir den Faden und gaben die Kontrolle ab wegen der vielen Strafzeiten. Oft ist es nicht einfach so eine lange Pause zu haben, jeder ist vorbereitet für solche Pausen. Der Rhythmus ist immer wichtig, Nürnberg war konsequenter im Abschluss, deshalb haben sie auch gewonnen.”
Fox: „It was a great game, we sticked to our game plan. It’s a coincidence here that I often score. Our special teams worked hard and we kept it simple. We gonna have a big celebration for Ustorf because of his first DEL goal. Turtle has always been an important piece in our puzzle, we are glad having him.”
Nürnberg empfängt am 19.12. Red Bull München zum Derby, während Bremerhaven nach Bietigheim reisen muss.
31. Spieltag, 17.12.2021
Fischtown Pinguins Bremerhaven - Nürnberg Ice Tigers 3:7 (2:1|1:3|0:3)
Tore:
1:0 |02| Urbas (Verlic)
1:1 |07| Fox (Sheehy, Bender)
2:1 |10| Bruggisser PP1
2:2 |25| Fox (Lobach) PP2
2:3 |27| Parlett (Fox)
3:3 |34| Bruggisser (Urbas) PP2
3:4 |39| Schmölz (Karrer) PP1
3:5 |46| Ustorf (Fox, Sheehy)
3:6 |51| Fox (Sheehy, Stoa)
3:7 |56| Sheehy (Fox) ENG
1. Drittel Statistik: 11:17 Schüsse, 18:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:4
2. Drittel Statistik: 14:14 Schüsse, 12:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:6
3. Drittel Statistik: 14:15 Schüsse, 15:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2
Haupt-Schiedsrichter: Hoppe / Schukies
Zuschauer: 2.118
Aufstellung:
Bremerhaven: Maxwell, Eminger, Trska, McGinn, Friesen, Uher, Alber, Dietz, Verlic, Jeglic, Urbas, Bruggisser, Moore, Reisnecker, Wejse, Andersen, Stowasser, Mauerman, Vikingstad, Kinder.
Nürnberg: Treutle, Welsh, Karrer, Schmölz, MacLeod, Reimer, Parlett, Bodnarchuk, Fox, Stoa, Sheehy, Bender, Weber, Brown, Fleischer, Lobach, Friedrich, Ustorf, Jahnke.
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PENNY-DEL (München/PM) Red Bull München hat ein umkämpftes PENNY DEL-Spiel gegen die Düsseldorfer EG mit 3:4 nach Penaltyschießen (0:1|3:2|0:0|0:0|0:1) verloren. Die Gäste führten mit drei Toren, Zach Redmond, Philip Gogulla und Austin Ortega egalisierten den Rückstand aber im Mittelabschnitt. Im Shootout sicherten sich die Düsseldorfer den Zusatzpunkt.

( Foto Red Bull München )
Red Bulls gegen die DEG – ein schnelles und intensives Duell, in dem beide Teams aufmerksam verteidigten. In der zwölften Minute die Düsseldorfer mit dem ersten Powerplay und zwei Topchancen: Den Alleingang von Brett Olson parierte Münchens Torhüter Daniel Fießinger, wenig später stellte der gegnerische Stürmer im Nachschuss auf 0:1 (12.). Die Mannschaft von Don Jackson schaltete nun einen Gang hoch. München mit guten Möglichkeiten, DEG-Torhüter Mirko Pantkowski konnten sie aber nicht bezwingen.
Der Mittelabschnitt war spektakulär. München startete schwungvoll, die Tore erzielten aber eiskalte Düsseldorfer. Carter Proft fälschte zweimal erfolgreich ab und stellte auf 0:3 (23. und 28.). Die Red Bulls unter Zugzwang und mit der perfekten Antwort: Redmond verkürzte in Überzahl per Direktschuss (34.), Gogulla fälschte – ebenfalls im Powerplay – zum 2:3 ab (38.). In der 39. Minute knallte Ortega den Puck zum Ausgleich ins kurze Eck.
Die Red Bulls im Schlussdrittel mit mehr Spielanteilen und der großen Chance auf die erstmalige Führung, für Patrick Hager wurde der Winkel nach Pass von Konrad Abeltshauser aber zu spitz (45.). Die Gäste waren immer dann gefährlich, wenn sie schnell kombinierten. Am Spielstand änderte sich bis zur Schlusssirene aber nichts. Verlängerung.
Auch nach der fünfminütigen Overtime stand es 3:3. Im Penaltyschießen sicherte Cedric Schiemenz der DEG den Zusatzpunkt.
Austin Ortega: „Wir sind nach einem 0:3 zurückgekommen und haben einen Punkt gewonnen, hätten aber gerne mehr geholt."
Red Bull München gegen Düsseldorfer EG 3:4 n. P. (0:1|3:2|0:0|0:0|0:1)
Tore
0:1 | 11:41 | Brett Olson
0:2 | 22:01 | Carter Proft
0:3 | 27:19 | Carter Proft
1:3 | 33:07 | Zach Redmond
2:3 | 37:25 | Philip Gogulla
3:3 | 38:09 | Austin Ortega
3:4 | 65:00 | Cedric Schiemenz
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PENNY-DEL (Krefeld/RS) Die Krefelder mussten die vier Jungs Quapp, Rutkowski, Blank und Volek ersetzen. Der Viererblock ist mit U20 Nationalmannschaft in Sachen WM unterwegs. Sonst war beim KEV alles an Bord.

( Foto Ralf Schmitt )
Dafür rückten Luca Hauf (KEV81 U23) und Torwart Matthias Bittner mit ins Team. Kurzfristig musste am Morgen auch Goalie Shilin passen, für ihn rückte Belov ins Aufgebot und ins Gehäuse. Der Meister spielt zuletzt sehr stark und holte sich die Tabellenführung. Krefeld holte neun Punkte aus den vorigen fünf Spielen und liegt als Elfter wieder, oder noch, hinter den Play-Off Rängen. Durch die anstehenden schweren Auswärtsspiele läuft der KEV in Gefahr den Kontakt zu diesen Plätzen aus den Augen zu verlieren.
Das pikante am Rande. Pinguin Kapitän Laurin Braun ist über die Eisbären Berlin zum Profi Eishockey gekommen. Seine 364 Ligaspiele im Trikot der Berliner und die drei Meisterschaften sind in der Haupstadt nocht nicht vergessen. Eine "dynamische" Vergangenheit hat ebenfals Alex Weiss. Bei ihm stehen 109 Spiele für den EHC Eisbären zu buche. 125 Duelle Krefeld gegen Berlin oder umgekehrt gab es in der Geschichte der DEL, wovon die Eisbären 72 Mal das Eis als Sieger verließen. In den letzten Spielen gewannen jeweils die Auswärtsteams.
Der Gastgeber begann verhalten. Optisch wirkten die Eisbären, auch wegen ihrer Qualität im Kader überlegen. Sie bestimmten das Geschehen und gingen auch durch Veilleux (4.) in Front. Krefeld sah sich veranlasst durch den frühen Rückstand die Marschrichtung zu ändern und die Abwehr etwas zu lockern. Dadurch kam Krefeld durch Lessio, Braun und Lucenius zu einigen Chancen. Die Anzeigetafel auf heimischer Seite blieb jedoch leer. Das änderte sich auch im weiteren Verlauf des Drittels nicht.
Eine Änderung erfuhr der Würfel 70 Sekunden nach Wiederbeginn. Belov bekam einen eigentlich harmlosen Schuss von Fiore nicht unter Kontrolle und Streu stocherte erfolgreich nach (22.). Ausdruck des oder der Spielanteile der Gäste die 62% Scheibenbesitz innehatten. Als die Pinguine noch vor der zweiten Sirene durch Lessio (39.) im Powerplay verkürzten weckte es Hoffnung auf den Rängen. Dieses Feuerchen der Zuversicht löschte Nielsen nach Wiederbeginn(45.) ziemlich humorlos ebenfalls mit einem Überzahl Tor. Das White im Doppelpack (55.+58.) noch zwei Gäste Tore nachlegte, war die Konsequenz aus der Krefelder Öffnung der Defensive. Durch das hatten die Berliner den Raum den sie brauchten.
Was war sonst noch? Die Krefeld Pinguine wurden unter Wert geschlagen. Jeder Fehler auf Gastgeberseite bestraften die Berliner sofort. Nächste Woche steht der bayrische Roadtrip nach Straubing (Dienstag) und Augsburg (Donnerstag) an. Am 2. Weihnachtstag gastieren die Wild Wings aus Schwenningen in der Yayla Arena. Bis dahin sollte der KEV tunlichst wieder in der Spur sein.
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Spiel vom 17.12.2021
Krefeld Pinguine - Eisbären Berlin 1:5 (0:1|1:1|0:3)
Tore
0:1 | 5.| Veilleux (Zengerle )
0:2 |22.| Streu (Veilleux, Fiore)
1:2 |39.| Lessio (Bergström, Bracco) PP1
1:3 |45.| Nielsen (Wissmann) PP1
1:4 |55.| White (Clark)
1:5 |58.| White (Clark, Nielsen)
Zuschauer: 3132
Strafen: Krefeld 6 Minuten, Berlin 8 Minuten
Schiedsrichter: Lasse Kopitz, Andre Schrader| Dominic Kontny, Jonas Merten
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de

PENNY-DEL (Straubing/MA) Die Straubing Tigers machten die Schmach von Ingolstadt heute wieder wett. Mit einer starken Leistung über die volle Distanz konnten die Gäste kaum gefährlich werden. Die Tore der Ingolstädter vielen in Überzahl und Unterzahl. Bei 5 gegen 5 behielt Straubing das Zepter in der Hand. Mit Karhunen hatte man auch den nötigen Rückhalt, um das letzte Aufbäumen der Gäste niederzuringen. Die Tigers holten somit zehn Punkte aus den letzten vier Spielen.

(Foto: Citypress) Taylor Leier leitete den Sieg der Tigers mit seinem Tor zum 1:0 ein
Straubing kam besser in die Partie. Die Angriffe wirkten flüssiger und mehr Druck auf die Verteidigung wurde ausgeübt. Ingolstadt vergab drei hochkarätige Chancen, kam aber ansonsten kaum vor das Tor der Hausherren. So versuchten sie es mit ein paar verdeckten Schüsse ins Ziel zu kommen.
Parker Tuomie: “Das Tor wollte ich genau so machen und es freut mich, dass es geklappt hat. Der Doppelschlag nach dem Ausgleich war sehr wichtig. Ingolstadt macht es natürlich auch gut und wir müssen etwas sauberer hinten rauskommen. Der Rhythmus ist hoch und es geht zur Sache heute.”
Ingolstadt schaffte im zweiten Abschnitt sehr schnell den Anschlusstreffer. Mehr kam da aber fast nicht. Die Gäste begaben sich immer wieder auf die Strafbank, was den Spielfluss der Oberbayern fiel zu sehr stocken ließ. Anders dagegen die Niederbayern. Durchdachtes Kombinationsspiel durch die Mittelzone, Druck auf den Puckführenden und Handlungsschnelligkeit, ließ das Spiel der Tigers leichtfertig aussehen.
So konnte man auch auf den einen oder anderen kleinen Fehler hinwegsehen, denn Karhunen war stark, wenn er gebraucht wurde. Mirko Höfflin: “Wir tun uns schwer heute, sind zu viel in Unterzahl. Wir brauchen jetzt im letzten Drittel mehr Schwung und müssen von der Strafbank wegbleiben, denn immer nach einem Anschlusstreffer, gab sofort es einen Rückschlag.”
Ingolstadt brachte durchaus mehr Schwung mit aus der Kabine. Nun waren die Mannen um Coach Doug Sheddon engagnierter in den Zweikämpfen. Straubing verlegte das eigene Spiel in die Defensive. Man wollte nicht mehr zu viel riskieren und die sich bietenden Lücken ausnutzen. Die kamen aber nicht, weil der ERC konzentriert blieb.
Der Anschlusstreffer ließ nichts gutes erahnen, haben doch die Tigers eine gewisse Routiene im verspielen von Vorsprüngen. Heute aber hielt die Abwehr stand. Karhunen entschärfte die letzten Gelegenheiten der Gäste mit Bravour und so fuhren die Tigers auch am Ende völlig verdient die drei Punkte ein.
Stimmen zum Spiel:
Stephan Daschner (Straubing): "Wir waren leider schon ein paar mal in dieser Situation mit einem Vorsprung. Aber heute haben wir Charakter bewiesen und bis zur letzten Sekunde gekämpft. Wir haben oft einen guten Start, aber immer wieder bringen uns individuelle Fehler in Bedrängnis. Klar haben wir auch viele Spiele jetzt, da müssen wir uns sehr gut regenerieren."
Emil Quaas (Ingolstadt): "Straubing hat es heute gut gemacht. Wir haben zu wenig Pucks vor das Tor gebracht und zu wenig Zeit in der offensiven Zone verbracht. Heute war unser Spiel einfach nicht strukturiert genug."

(Foto: Citypress) Die Tigers freuten sich über den knappen Sieg
Torfolge:
1:0 (5.) - Tyler Leier sieht, dass Ingolstadts Goalie Taylor ausser Position ist, umkurvt das Tor und erledigt die Angelegenheit mit einem Bauerntrick. 1:1 (10.) - Jerome Flaake war an dem Ausgleich eigentlich am wenigsten beteiligt. Der Schuss kam in Überzahl von der blauen Linie, die Sicht für Karhunen war verdeckt und Flaake fälschte noch knapp ab.
2:1 (16.) - Ebenfalls in Überzahl ging Straubing wieder in Führung. Bis die Zeit schon fast abgelaufen war, hatten sich die Tigers den ERC zurecht gelegt. Parker Tuomie setzte einen platzierten Schuss in den Winkel. 3:1 (16.) Nur 25 Sekunden später klingelte es im selben Winkel erneut. Andy Eder war durchgestochen und konnte unbedrängt abziehen. 3:2 (22.) - Straubing war in Überzahl, als Brandt den Puck an der blauen LInie an Daniel Pietta verlor. Der Goalgetter erzielte bereits das 8. Unterzahl der der Panther in dieser Saison.
4:2 (24.) - Wieder kam die Antwort sehr schnell und wieder war es Parker Tuomie und wieder war es die gleiche Ecke, nachdem Eder das Bully gewonnen hatte. 4:3 (51.) - Chris Bourque brachte sein Team noch einmal heran. Obwohl den Panthern in Überzahl lange kein Schuss auf das Tor gelang, konnten sie die Überlegenheit dennoch kurz vor Ablauf der Strafzeit ausnutzen.
Spiel vom 16.12.2021
Straubing Tigers - ERC Ingolstadt: 4:3 (3:1 | 1:1 | 0:1)
Tore:
1:0 |05.| Leier
1:1 |10.| Flaake (Feser, Marshall) - PP 1
2:1 |16.| Tuomie (Balisy, Brandt) - PP 1
3:1 |16.| Eder (Lampl, Mulock)
3:2 |22.| Pietta - SH 1
4:2 |24.| Tuomie (Eder)
4:3 |51.| Bourque (Pietta, Simpson) - PP 1
Schiedsrichter: MacFarlane / Bruggeman / Tschirner / Römer
Strafzeiten:
Straubing: 6
Ingolstadt: 10
Zuschauer: 0
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de
DEB-Nachwuchs (Kanada/PM) Das finale Aufgebot der U20-Nationalmannchaft für die IIHF-U20-Eishockey-Weltmeisterschaft in Edmonton steht fest. U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter hat nunmehr drei Torhüter, acht Verteidiger und 14 Stürmer in den finalen Kader für das internationale Nachwuchsturnier berufen. Stürmer Florian Elias (Adler Mannheim) wird die DEB-Nachwuchsauswahl in Kanada darüber hinaus als Kapitän auf das Eis führen.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Nach den beiden intensiven Trainingseinheiten während der Vorbereitung in Füssen begibt sich die DEB-Nachwuchsauswahl heute mit einem Charterflug auf den Weg von München Richtung Edmonton. Im Turnierverlauf der Vorrundengruppe A trifft die deutsche U20-Nationalmannschaft im Rogers Place ab dem zweiten Weihnachtsfeiertag auf Finnland (26.12. / dt. 20:00 Uhr), Tschechien (27.12. / dt. 01:00 Uhr +1), Kanada (29.12. / dt. 01:00 Uhr +1) und Österreich (31.12. / dt. 20:00 Uhr).
MagentaSport zeigt alle deutschen Partien sowie alle Spiele ab dem Viertelfinale der IIHF-U20-Weltmeisterschaft 2022 in Kanada live, kostenlos und in HD. Für MagentaTV Kunden sind die Spiele ohne weitere Kosten über die MagentaTV Plattformen frei empfangbar.
U20-Bundestrainer Tobi Abstreiter: „Wir alle freuen uns riesig, dass es heute endlich losgeht und wir drüben in Edmonton unsere WM-Vorbereitung auch weiterführen können. Wir werden uns in den nächsten Trainingseinheiten natürlich auf das erste Spiel gegen Finnland vorbereiten. Zuvor haben wir noch zwei Vorbereitungsspiele gegen Russland und die Schweiz. Das werden für uns wichtige Spiele sein, um etwas auszuprobieren und vielleicht das ein oder andere in der Aufstellung noch zu ändern. Aber auch um zu schauen, ob kleine Änderungen für die Mannschaft wichtig sind und uns auch weiterhelfen. Wir sind auf jeden Fall bereits jetzt schon sehr gut vorbereitet.“
Stürmer Florian Elias: „Ich fühle mich geehrt als Kapitän die U20-Nationalmannschaft anzuführen und freue mich auf jeden Fall auf den Trip nach Edmonton. Das gesamte Team ist wirklich gespannt auf das Turnier und freut sich natürlich unglaublich darauf gegen die anderen Mannschaften anzutreten.“
Finaler Kader U20-Nationalmannschaft
| Pos. | Nr. | Name | Vorname | Geb.-Dat. | Verein 2021/2022 |
|---|---|---|---|---|---|
| GK | 29 | Bugl | Florian | 14.05.2002 | Red Bull Hockey Juniors |
| GK | 31 | Lunemann | Niklas | 27.04.2002 | Kölner Haie/EC Bad Nauheim |
| GK | 30 | Quapp | Nikita | 25.01.2003 | Krefeld Pinguine |
| DF | 6 | Böttner | Justus | 17.05.2002 | Balck Dragons Erfurt |
| DF | 16 | Dziambor | Arkadiusz | 31.01.2002 | Adler Mannheim/Heilbronner Falken |
| DF | 11 | Geibel | Korbinian | 08.07.2002 | Lausitzer Füchse |
| DF | 22 | Glötzl | Maximilian | 16.05.2002 | Kölner Haie/EC Bad Nauheim |
| DF | 28 | Klein | Adrian | 19.09.2003 | Straubing Tigers/EV Landshut |
| DF | 15 | Münzenberger | Luca | 24.11.2002 | University of Vermont |
| DF | 17 | Pilu | Fabrizio | 31.10.2002 | Nürnberg Ice Tigers |
| DF | 4 | Szuber | Maksymilian | 25.08.2002 | Red Bull München |
| FW | 24 | Blank | Alexander | 04.02.2002 | Krefeld Pinguine |
| FW | 20 | Borzecki | Jakub | 17.01.2002 | Red Bull Salzburg |
| FW | 3 | Burghart | Yannik | 04.04.2002 | ESV Kaufbeuren |
| FW | 13 | Dunham | Noah | 14.05.2002 | Heilbronner Falken/Adler Mannheim |
| FW | 18 | Eham | Josef | 29.07.2002 | Red Bull Hockey Juniors |
| FW | 7 | Elias | Florian | 07.08.2002 | Adler Mannheim |
| FW | 23 | Heigl | Thomas | 20.01.2003 | Red Bull München |
| FW | 10 | Leonhardt | Danjo | 22.08.2002 | Red Bull Hockey Salzburg |
| FW | 19 | Petersen | Jussi | 03.07.2002 | Dresdner Eislöwen |
| FW | 27 | Roßmy | Bennet | 01.08.2003 | Eisbären Berlin/Lausitzer Füchse |
| FW | 12 | Rutkowski | Maciej | 02.10.2002 | Krefeld Pinguine |
| FW | 8 | Samanski | Joshua | 22.03.2002 | Straubing Tigers |
| FW | 26 | Schweiger | Markus | 31.08.2002 | ESV Kaufbeuren |
| FW | 9 | Volek | Justin | 08.02.2002 | Krefeld Pinguine |
STAFF
Christian Künast (Sportdirektor), Tobias Abstreiter (Cheftrainer), Pettri Väkiparta (Assistenztrainer), Patrick Strauch (Assistenztrainer), Sinisa Martinovic (Torwarttrainer), Markus Schubert (Team Manager), Christian Bachmann (Athletiktrainer), Max Fruth (Physiotherapeut), Marc Linde (Physiotherapeut), Sigi Hempel (Equipment Manager), Ralf Stadler (Equipment Manager), Dr. Claudia Frenz (Team Ärztin), Andrea Baader (Media Managerin)
Spielplan der deutschen U20-Nationalmannschaft
19.12.2021| 19:30 (03:30 +1) | Russland – Deutschland (Testspiel)
21.12.2021| 17:00 (01:00 +1) | Schweiz – Deutschland (Testspiel)
26.12.2021| 12:00 (20:00) | Finnland – Deutschland
27.12.2021| 17:00 (01:00 +1) | Deutschland – Tschechien
29.12.2021| 17:00 (01:00 +1) | Kanada – Deutschland
31.12.2021 | 12:00 (20:00) | Deutschland – Österreich
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Weitere interessante Links:
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PENNY-DEL (Ingolstadt/MH) Am Sonntagnachmittag kam es in der Saturn Arena von Ingolstadt zum Aufeinandertreffen zwischen den Panthern und den Adler Mannheim. Nach schwachem Saisonstart sind die Schanzer mittlerweile auf Platz 6 vorgerückt, während der Gast aus Mannheim in den letzten Spielen, seit den beiden Siegen gegen München, zum Teil herbe Niederlagen einstecken musste.

( Foto Jürgen Meyer )
Schon in den ersten Minuten musste Brückmann zweimal sein Bestes geben, um nicht früh in Rückstand zu geraten. Zunächst stoppte er Brune's Alleingang, um wenig später ein drei gegen eins zu vereiteln. Das Heimteam war spielbestimmend und deckte Brückmann mit einigen Schüssen ein. Reich auf der anderen bekam nur vereinzelte Schüsse, da die Adler sichtlich Probleme hatten einen geordneten Spielaufbau aufs Eis zu bringen. Ingolstadt erspielte sich durch gutes Forechecking immer wieder den Puck zurück. Fünf Minuten vor Ende des ersten Spielabschnittes machten die Adler sich das Leben selbst schwer in dem sie eine Strafe nach der anderen nahmen. Sogar ein fünf gegen drei sprang heraus, doch Trainer Shedden dürfte nicht erfreut gewesen sein, wie sein Team diese Möglichkeit ungenutzt liegen ließ. So blieb es beim 0:0 nach dem ersten Drittel.
Gleich zu Beginn des zweiten Drittels zog Pietta eine Strafe, so dass die Gäste ihrerseits zu ihrer ersten Überzahl kamen. Auch dieses verlief torlos wie das der Panther zuvor. Ingolstadt übernahm danach wieder das Spielgeschehen wie im ersten Drittel und wurde mit dem 1:0 Führungstreffer belohnt. Bodie spielt den Puck, der zurück von der Bande kam, in den Slot auf Bourque, der ins Tor traf. Nach Wiederanpfiff folgte ein Faustkampf zwischen Desjardins und Jobke. Mannheim danach etwas besser im Spiel ohne sich jedoch Großchancen zu erspielen. Brückmann verhinderte gegen Höfflin den zweiten Gegentreffer. Ein weiteres Powerplay ließ der sechstplatzierte ungenutzt liegen. Auf der anderen Seite die große Chance für die Gäste auf den Ausgleich , da Stachowiak für vier Minuten in Kühlbox wegen eines hohen Stockes musste. Auch dieses Mal lief nur wenig zusammen, so dass es beim Rückstand blieb. Kurz vor Ende des Drittels kam erneut das beste Überzahl der Liga zu seiner Chance. Eisenschmid war in der Box und Bodie ließ sich diese Chance nicht nehmen. Einen Schlagschuss konnte Brückmann, der wenig Sicht hatte, nicht stoppen und es hieß 2:0.
Im letzten Drittel war Mannheim nun gefordert den Zwei Tore Rückstand aufzuholen. Zunächst überstanden die Adler allerdings eine weitere Unterzahl und einen Pfostentreffer von Feser, bevor mit Dawes wieder ein Spieler auf der Strafbank Platz nehmen musste. Erneut überstanden die Adler diese Situation ohne einen weiteren Gegentreffer zu schlucken. Die Kurpfälzer waren nun gefordert endlich offensiv in Erscheinung zu treten. So richtig in Schwung kam die Offensive nicht, im Gegenteil es war Brückmann, der immer wieder sein Team im Spiel hielt. Mannheim schaffte es nicht die Schanzer in ihrem eigenen Drittel einzuschnüren und Druck auf Reich auszuüben. Knapp vier Minuten vor dem Ende des Spiels war es Wagner, der auf der Strafbank Platz nahm und den Adlern erneut eine Powerplay-Chance gab. Gross ging volles Risiko und nahm sogar den Torwart herunter, um sechs gegen vier zu spielen. Es dauert jedoch nur 10 Sekunden bis die endgültige Entscheidung fiel. Katic verlor unbedrängt die Scheibe, so dass Storm allein auf das leer Tor zu fuhr und zum 3:0 einnetzte. Gross wollte sich nicht geschlagen geben und nahm Brückmann erneut vom Eis. Wolf verpasste noch einmal eine gute Gelegenheit, ehe Höfflin einen weiteren Empty Netter zum 4:0 machte. Ingolstadt feierte weitere drei Punkte, ist nun seit 152 Minuten und 52 Sekunden ohne Gegentreffer, während die Alder das dritte Spiel in Folge verloren.
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Wolfsburg/HG) In der Eis Arena erwarteten die Grizzlys Wolfsburg die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven zum Nordduell. Wolfsburg wollte Anschluss an die Top 3 der Liga halten, während Bremerhaven unter die Top 6 vorzustoßen beabsichtigte. Unter den Schiedsrichtern gab es einen Jubilar mit dem 38-jährigen Rohatsch, der aus Prien am Chiemsee stammt und heute sein 500. DEL Spiel pfiff.
Schließlich entführten die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven mit einem deutlichen 4 zu 0 Auswärtssieg alle Zähler aus Wolfsburg. Drei Powerplay Treffer machten den Unterschied in dieser sehr verbissen geführten Begegnung.

(Fotoquelle City-Press) Maxwell als Garant des Erfolges mit seinem zweiten Shutout
Wolfsburg musste in Straubing eine bittere Niederlagen Pille schlucken und kehrte punktlos in die Heimat zurück, obwohl Top Scorer DeSousa gleich doppelt traf. Für das Team um Coach Stewart war es ein Dämpfer im Kampf um die Tabellenspitze, den sie heute auf heimischem Eis wettmachen und in einen Sieg ummünzen wollten. Ihr Capitano Furchner feierte heute mit 1.100 Spielen sein nächstes Jubiläum in seiner bereits reichhaltig bestückten Vita.
Furchner: „Schon unglaublich, so oft das Trikot überzuziehen, ist eine ganze Menge mit 1.100 Spielen, aber am Ende ist es nur eine Zahl, auch wenn es eine große ist. Wir haben eine sehr gute Mannschaft und noch Luft nach oben. Es gibt Raum für Verbesserung, macht Mut für ein positives Saisonende. Wir müssen aggressives und schnelles Eishockey über die komplette Eisfläche spielen und ihnen unseren Stempel aufdrücken. Wir sind gewarnt ob deren top reihe als ihr Faustpfand, unser game plan wird der Schlüssel sein.“
Bremerhaven hatte fest vor, nach der späten Herzschlag Pleite in Nürnberg, wieder Zählbares einzufahren und den Kontakt zu Rang sechs nicht abreißen zu lassen. Im ersten Aufeinandertreffen gewannen die Pinguins mit 4 zu 3, was ihnen Motivation für den heute sicher zu erwartenden Kraftakt gab. Mit ihrer famosen Bully Quote von 58 % hatten sie gute Karten, um hier Punkte mitzunehmen, denn gewonnene Bullys bedeutet Scheibenbesitz und Spielaufbau.
Urbas: “Nürnberg game was a tough one to swallow. We played well the first 40 minutes, but we learnt from that game. It was a tough loss. We had the whole week to recover. The first match against them was a big win. They have a good team, play technically well, have good skaters. We need to play our game and focus on us. It will be a tough battling game. We are happy about Bruggisser and his skills.”
McGinn legt für Bremerhaven vor
Gleich zu Beginn überstanden die Gäste eine längere Unterzahl, zum großen Teil sogar mit zwei Mann weniger auf dem Eis, was ihr Selbstbewusstsein stärkte. In ihrem eigenen Powerplay setzte das Team um Popiesch den ersten Nadelstich mit einem satten Schuss von McGinn in der 6. Spielminute, bei dem Strahlmeier überhaupt nichts sah, als die Scheibe links oben hinter ihm einschlug. Welt verkehrt, dachten sich die Grizzlys bestimmt, hatten sie zuvor doch die große Gelegenheit selbst in Führung zu gehen. Das ist Eishockey!
Schon früh war Feuer in dieser Partie, es ging hoch her, die Checks wurden bereits zu Ende gefahren. Wolfsburg startete seinerseits gefährliche Angriffe und verzeichnete ebenfalls gute Chancen zum Ausgleich. Dann stand Strahlmeier wieder im Mittelpunkt des hochklassigen Geschehens, als der Puck von seiner Schulter an die Torlatte sprang. Die Gäste machten ihre Sache bisher hervorragend und bereiteten den Hausherren etliche Schwierigkeiten und Kopfzerbrechen.
Den Playoff Charakter konnte man zu diesem Zeitpunkt schon erkennen. Wolfsburg agierte im ersten Drittel recht undiszipliniert und fand in Wejse seinen „bösen“ Buben, der so einiges einstecken musste. Das Transition Spiel klappte bei den Gästen bis dato bemerkenswert gut. Auch sein nächstes Powerplay konnte Wolfsburg nicht konsequent aufziehen und blieb erneut erfolglos.
Nach gespielten 20 Minuten nahm Bremerhaven eine verdiente hauchdünne Führung mit in die Kabine. Die Gastgeber kassierten zu viele Strafen und mussten dies unbedingt abstellen, wollten sie den sechsten Heimsieg in Folge am Ende feiern. Die Stimmung in der Arena war toll und gab der Partie einen würdigen Rahmen, was derzeit in Eishockey Deutschland nicht überall der Fall ist, leider!
Furchner: „Solche Checks gehören zum Eishockey dazu. Wir hatten viele Powerplayminuten, aber irgendwann hauen wir noch einen rein.”
Fischtown legt 3 weitere Treffer nach
Im zweiten Drittel ging es genauso rasant weiter mit gut vorgetragenen Vorstößen auf beiden Seiten. Die Top Reihe von Bremerhaven wirbelte dann die Wolfsburger Defensive gehörig durcheinander und Keeper Strahlmeier war mehrfach gefordert. Die Gäste blieben bei ihrem Game Plan und demonstrierten weiterhin ihre Klasse. Dank Maxwells gedankenschnellem Aufbaupass krönte in der 30. Spielminute Jeglic seine gute Leistung mit dem 0 zu 2. Dieser Treffer kam etwas überraschend, denn Wolfsburg war im Mittelabschnitt bisher die tonangebende Mannschaft. Fischtown war jedoch bissig und hatte sich das Tor erarbeitet.
Mingoias strammer Schuss im Rahmen des Powerplays wurde eine sichere Beute von Maxwell, der sich hier richtig strecken musste. Die Grizzlys schafften es nicht, in die Formation zu kommen und dort zu bleiben, so verrannen die Sekunden und Bremerhaven hatte wenig Mühe, alles zu entschärfen. Dann war mal wieder Bremerhaven in einfacher Überzahl und der Ex-Wolfsburger Bruggisser schlug in der 36. Spielminute zum 0 zu 3 zu.
Wolfsburg war sichtlich geschockt und zog die nächste Strafe, dieses Mal 5 Minuten wegen eines Checks in Richtung Kopf; auf diese Weise konnten sie nicht in die Partie zurückkehren. Und es kam noch schlimmer, denn die Gäste erhöhten in Person von Verlic in der 38. Spielminute auf 0 zu 4. Den mitgereisten Fans aus Bremerhaven gefiel dieses Nord Derby ausgesprochen gut und feierten bis hierher einen gelungenen 3. Advent.
Ein solides Mitteldrittel beschert den Gästen aus dem hohen Norden eine deutliche 4 Tore Führung. Coach Stewart würde sicher die richtigen Worte in der Kabine finden, denn mit diesem Auftreten seiner Jungs konnte er überhaupt nicht zufrieden sein.
McGinn: „We gotta find a way to win this game. They are a big strong team, they play a hard game, but we matched it so far. Our guys showed good effort. We got to continue playing a zero-zero hockey game, buckle down and get this win.“
Wolfsburg läuft an, Bremerhaven verwaltet den Sieg
Im Schlussabschnitt musste schleunigst eine Reaktion der Gastgeber kommen, insbesondere musste man von der Strafbank fernbleiben. Jubilar Furchner hatte sich das heutige Spiel sicher ganz anders vorgestellt. In der Bully Statistik lag Bremerhaven ebenfalls klar vorne und beraubte auf diese Weise den Grizzlys der Option für geordneten Spielaufbau. Dann touchierte Furchners Scheibe nur das Außennetz, d.h. er durfte noch nicht seinen 299. Treffer feiern. Das Bemühen konnte man den Hausherren nicht absprechen, aber die zwingenden Chancen ergaben sich bis dato nicht, und die Uhr lieg gnadenlos herunter.
Der heute hart in die Mangel genommene Wejse versuchte dann, Strahlmeier zu tunneln, was wohl heute die Höchststrafe gewesen wäre. Die Grizzlys agierten in ihren Powerplaysituationen viel zu umständlich und konnten kein Kapital daraus schlagen. Das Zuspiel erwies sich oft zu unpräzise und fahrig, auch wenn mal der Puck an der Linie von Maxwells Kasten vorbeitrudelte. Seine Vorderleute warfen sich couragiert in alle Schüsse und bauten eine effektive Box auf, die kaum zu überwinden war.
Trotz bestem Penalty Killing mussten die Wolfsburger heute drei Powerplay Tore schlucken, was den Unterschied ausmachte und Bremerhaven drei wertvolle Punkte bescherte. Goalie Maxwell durfte seinen zweiten Shutout bejubeln.
Wolfsburg empfängt am 17.12. Schwenningen, während Bremerhaven zuhause gegen die Ice Tigers aus Nürnberg spielt.
Stewart: „Im ersten Drittel spielten wir nicht schlecht, es war OK. Im 2. Drittel waren wir am Drücker bis zum 0 zu 2. Dann hat das Momentum die Partie gekippt. Und wieder waren die Special Teams nicht gut genug gewesen. Uns war bewusst, dass es hart werden wird, aber haben unseren Fokus verloren. Die Jungs haben gekämpft, wir hatten unsere Chancen, aber es war heute einfach zu wenig.“
Bruggisser: „The first period war very intense, both teams came hard, it was tough, but we stayed with it and played a real solid game. Maxwell was great, the fight at the end goes back to the first game.“
Trotz bestem Penalty Killing mussten die Wolfsburger heute drei Powerplay Tore schlucken, was den Unterschied ausmachte und Bremerhaven drei wertvolle Punkte bescherte.
24. Spieltag, 12.12.2021
Grizzlys Wolfsburg – Fischtown Pinguins Bremerhaven 0:4 (0:1|0:3|0:0)
Tore:
0:1 |06| McGinn (Bruggisser, Andersen) PP1
0:2 |29| Jeglic (Mauerman, Verlic)
0:3 |36| Bruggisser (McGinn) PP1
0:4 |38| Verlic (Trska, Urbas) PP1
1. Drittel Statistik: 6:9 Schüsse, 8:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 11:13
2. Drittel Statistik: 8:12 Schüsse, 9:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:2
3. Drittel Statistik: 7:7 Schüsse, 8:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2
Hauptschiedsrichter: Bruggeman (USA) / Rohatsch (GER)
Zuschauer: 1.490
Aufstellung:
Wolfsburg: Strahlmeier; Melchiori, Bittner, Furchner, DeSousa, Archibald, Murray, Krupp, Reichel, Hungerecker, Enlund, Möser, Button, Rech, Festerling, Nijenhuis, Schinko, Machacek, Fauser, Mingoia.
Bremerhaven: Maxwell; Eminger, Trska, Verlic, Jeglic, Urbas, Alber, Dietz, McGinn, Friesen, Uher, Bruggisser, Moore, Mauerman, Wejse, Andersen, Stowasser, Kinder, Vikingstad, Reisnecker.
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Straubing/MA) Die Straubing Tigers meldeten sich eindrucksvoll aus ihrer unfreiwilligen Pause zurück, in der sie mit einer Negativserie hineingingen. Heraus kam ein eindrucksvoller Auftritt gegen die Grizllys aus Wolfsburg. Die Gäste taten sich schwer und mussten ständig einem Rückstand hinterherlaufen. Brandt, Connolly und DeSousa trugen sich doppelt in die Torschützenliste ein, obwohl Karhunen und Pickard eine starke Partie im Tor ablieferten.

(Foto: Citypress) Bittner und Akeson kreuzten oft ihre Schläger
Die Hausherren kamen trotz der langen Pause gut ins Spiel. Vor allem die Stürmer sorgten für viel Verkehr vor dem Tor von Pickard. Die Bullystärke der Tigers führte zu zwei entscheidenden Szenen, die jeweils zu Toren führten. Die Gäste hatten einige Schwierigkeiten mit der harten, aber fairen Gangart der Niederbayern. Dennoch deckte der Topscorerer der DEL DeSousa die Schwächen der Tigers auf.
Mit einem Fernschuss traf er zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Mike Connolly: “Wir sind natürlich nicht happy, wenn wir auf die Tabelle schauen. Da wollen wir so schnell es geht etwas ändern. Wir hatten eigentlich zwei Breaks und umso wichtiger ist es, dass wir konzentriert an die Aufgabe herangehen. Bei meinem Tor sah ich die Lücke und habe einfach abgezogen.”
Die Grizzlys legten im zweiten Drittel mächtig los. Straubing kam in den ersten vier Minuten kaum aus der eigenen Zone. Die Folge war der Anschlusstreffer und viel zu oft haben die Tigers auch schon eine zwei Tore Führung in dieser Saison verspielt. Aber das Team von Coach Tom Pokel setzte nach. Beide Torhüter kamen ins Schwitzen und die Fans zu Hause wohl auch, als Machacek und Archibald allein vor Karhunen vergaben.
Die Gastgeber wirkten in dieser Phase aber mental stark und wehrten die Angriffe immer wieder ab. Christopher DeSousa: “Wir haben Höhen und Tiefen in unserem Spiel heute. Wir müssen hinten die Situationen besser klären. Natürlich geben wir jetzt nicht auf. Wir sind ein starkes Team und müssen die Tigers im letzten Drittel mehr beschäftigen.”
Wieder kam Straubing in den ersten Minuten unter Druck und wieder war es Karhunen, der seinen Fehler aus dem ersten Abschnitt schon längst egalisiert hatte. Brandt und DeSousa waren beide auf Hattrick Kurs. Bei Brandt stand der Pfosten im Weg und bei DeSousa der Schlussmann der Tigers.
Dafür trug sich Connolly noch einmal in die Torschützenliste ein. Coach Stewart hatte schon früh seinen Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers gezogen. Die Niederbayern aber befreiten sich aus der Zone und setzten den Schlusspunkt in einer harten und chancenreichen Partie.

(Foto: Citypress) Um jeden Puck wurde hart gekämpft
Stimmen zum Spiel:
Marcel Brandt (Straubing): “Wir haben während der Pause hart gearbeitet und die Aufgabe vom Coach gut umgesetzt. Unser Ziel war, die Pucks vor das Tor des Gegners zu bekommen und die Rebounds zu nehmen. Der Sieg ist sehr wichtig für uns.”
Mike Stewart (Wolfsburg): “Du kannst es dir nicht erlauben im ersten Drittel 16 Schüsse und drei Gegentore zu bekommen. Wir hatten dann einige gute Möglichkeiten, aber der Puck wollte dann auch oft nicht reingehen. Das war heute eine gute Lektion. Die Liga ist so ausgeglichen, da kann jeder jeden schlagen, aber trotzdem haben wir nie aufgegeben.”
Torfolge:
1:0 (5.) - Der Puck kam in der Zone der Grizzlys zu Marcel Brandt. Sein Schuss in Richtung Tor wurden von einem Wolfsburger Spieler noch entscheidend abgefälscht. 1:1 (8.) - Christopher DeSousa ging “from Coast to Coast.” Aus dem eigenen Drittel heraus wurde er von niemanden angegriffen und so konnte er unbedrängt seinen Weitschuss ansezten. Goalie Karhunen sah dabei nicht gut aus.
2:1 (9.) - Doch nur 58 Sekunden später, stellte Jason Akeson, mit einem satten Schuss in den Winkel, die Führung wieder her. Connolly hat die großartige Vorarbeit geleistet. 3:1 (16.) - Jetzt war es umgekehrt. Akeson legt auf Mike Connolly ab und der lässt Pickard mit dem platzierten Schuss in den Winkel keine Chance. 3:2 (24.) - Christopher DeSousa schlug erneut zu. Vor dem Tor konnte er den Puck gewinnen und im Knien überwand der Karhunen.
4:2 (29.) - Die Tigers legten sich die Grizzlys im Powerplay zurecht und Marcel Brandt sah die Lücke und brachten seinen Gewaltschuss ins Ziel. 5:2 (58.) - Mike Connolly zielte genau und traf ins leere Tor. Zuvor hatte Wolfsburg seinen Torhüter gezogen.
Spiel vom 10.12.2021
Straubing Tigers - Grizzlys Wolfsburg: 5:2 (3:1 | 1:1 | 1:0)
Tore:
1:0 |05.| Brandt (Brunnhuber, Mulock)
1:1 |08.| DeSousa (Möser, Enlundt)
2:1 |09.| Akeson (Connolly, Daschner)
3:1 |16.| Connolly (Akeson, Eder) - PP 1
3:2 |24.| DeSousa (Reichel)
4:2 |29.| Brandt (Balisy, Leier) - PP 1
5:2 |58.| Connolly - EN
Schiedsrichter: MacFarlane / Kohlmüller / Tschirner / Schwenk
Strafzeiten:
Straubing: 10
Wolfsburg: 8
Zuschauer: 0
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de

PENNY-DEL (Bietigheim/HG) In der EgeTrans Arena empfing das Tabellenschlusslicht mit der schlechtesten Defensive den aktuellen Tabellenführer der Liga, den EHC Red Bull München. Ungleicher konnten am heutigen Abend die Vorzeichen nicht sein, leider vor leeren Rängen. Würde der Neuling heute von der Doppelbelastung der Münchener profitieren? Mut machte die zuletzt solide Punktausbeute in den vergangenen drei Spielen sowie ihr gutes und konstantes Unterzahl.
Schließlich bezwang Bietigheim in einem märchenhaften Schlussdrittel den hohen Favoriten aus München am Ende mit einem klaren 6 zu 3! Jasper und Sheen mit einem 4 Punkte Auftritt, Aittokallio der sichere Rückhalt in einem Comeback Spiel für nie aufgebende Steelers.

(Fotoquelle City-Press) Evan Jasper mit dem zwischenzeitlichen 3:3 Ausgleich - Er war mit seinem Hattrick der Matchwinner!
Bietigheim wollte seine Heimpleite gegen Krefeld schnell vergessen und heute dem hohen Favoriten aus München ein Bein stellen, kein leichtes Unterfangen für die Ellentaler, denen ihre lautstarken Fans als wichtiger ‚7. Mann‘ heute sehr fehlten. Wie würde der DEL Neuling dieses Manko kompensieren? Sheen und Stretch waren zuletzt gut in Form und sollten heute den Unterschied machen. Darüber hinaus war mit Peterson ein Neuzugang mit Gardemaßen im Line Up, der als 2-Wege Stürmer geholt wurde.
München hatte nach der Niederlage gegen die Adler schnell in die Spur zurückgefunden und die Wild Wings kürzlich gerupft nach Hause geschickt. Ihre furiose Aufholjagd in der CHL steckte sicher noch in den Knochen, setzte aber andererseits Energie für heute frei. Die Auswärtsfahrt zum Träger der roten Laterne durften sie aber nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn die Steelers waren immer für eine Überraschung gut. Im ersten Aufeinandertreffen gewannen die Red Bulls zuhause mit 2 zu 0.
Formstarker Sheen gleicht spät aus
Wie würde der Aufsteiger in diese Partie gehen ohne ihre Fans im Rücken zu spüren? Mutig und forsch setzten die Steelers die ersten Akzente. Beim ersten Powerplay der Gäste – Rang 7 in der Liga - durften die Hausherren gleich mal ihre aktuell positive Unterzahlquote unter Beweis stellen. In der Tat, Bietigheim schaffte es weitgehend, die Münchener vom Slot fernzuhalten. Dann musste Fießinger ins Geschehen eingreifen gegen bissige Steelers.
Seltsame, ungewohnte Stille im weiten Rund: die einem Eishockey Match unwürdige Atmosphäre wurde durch optisch perfekt platzierte grün-weiße Fahnen in der Fankurve aufgewertet, eine schöne Geste der Organisatoren. Mit einer durchschnittlichen Torausbeute von knapp 4 Treffern bei München mussten die Gastgeber, die statistisch ebenfalls 4 Tore kassierten, heute höllisch auf der Hut sein. Und in der 14. Spielminute ergab ein Turnover der Gäste den Führungstreffer in Person von Smith, der von Mauer bestens bedient wurde. Aus Sicht der Steelers durchaus ein vermeidbares Tor.
Renners Spielverzögerung bescherte den Oberbayern die nächste numerische einfache Überlegenheit auf dem Eis. Auch dieses Mal hielten sich die Hausherren schadlos und bleiben somit im Spiel. Auf Aittokallio war auch heute wieder Verlass. Dann konnte Bietigheim sein erstes Powerplay aufziehen, da Abeltshauser in die Kühlbox musste. Kurz danach bekam Conny Gesellschaft auf der Sünderbank von Gogulla. Damit konnten die Steelers die komplette Restzeit im ersten Drittel mit 2 Mann mehr agieren. Trotz heroischem Einsatzwillen bei den Gästen markierte der in den letzten Partien heiß gelaufene Sheen in der 20. Spielminute den Ausgleich.
Insgesamt präsentierte sich der Aufsteiger relativ stabil in dieser Partie und nahm ein verdientes Remis mit in die Kabine.
Schoofs: „Beim Gegentor ging es zu leicht, da haben wir einen einfachen Turnover kassiert. Wir können bisher zufrieden sein, wir versuchen uns stetig zu verbessern und sind kompakter aufgetreten.“
Jasper hält die Steelers im Spiel
Im zweiten Drittel demonstrierte Renner anfangs seine fußballerischen Qualitäten beim Rettungsversuch hinter dem eigenen Tor. Die Hausherren hielten weiter gut dagegen und zogen selbst gut strukturierte Angriffe auf. Den Anfangsdruck der Steelers dämpften die Red Bulls in der 27. Spielminute mit der erneuten Führung durch Blum. Unmittelbar danach waren die Landeshauptstädter erneut mit einem Mann in Überzahl. Am Ende der Strafzeit rettete der finnische Keeper zweimal in höchster Not mit der Kufenspitze.
Obwohl Aittokallio wieder eine Glanztat vollbrachte, konnte er den Abpraller nicht mehr verhindern. Torschütze war Ortega, der seine Farben in der 33. Spielminute mit zwei Toren in Front schoss. Bietigheim bemühte sich redlich, hatte aber der Effektivität der Gäste in dieser Phase der Begegnung wenig entgegenzusetzen. München bekam die Partie immer mehr in den Griff, musste jedoch in der 37. Spielminute bei einem 2 auf 1 Konter den Anschlusstreffer durch Jasper hinnehmen.
So bleib das Match weiter eng, was gut für die Spannung war. München ging bisher etwas fahrlässig mit seinem Powerplay um. Hier würde sicher Headcoach Jackson einiges zu monieren haben in der Pause.
Ortega: „It was a nice rebound. We had a couple of really good shifts, but we are not happy about our shots and the number of our goals.”
Märchenhaftes Schlussdrittel für die Steelers
Wer hatte das bessere Ende im Schlussabschnitt? Das erste Ausrufezeichen setzten die Steelers mit einem ganz frühen Pfostenknaller von Braun. Bietigheim würde sicher alles reinwerfen, um dem Favoriten den Abend zu vermiesen. Mit ihrem heute erneut bärenstarken und sicheren Rückhalt im Gehäuse hatten sie alle Möglichkeiten, heute noch was zu holen für ihr Selbstbewusstsein. Die ersten Minuten gehörten ganz klar den Hausherren, welche mit guten Wechseln ordentlich Druck ausübten. Beide Teams schenkten sich nichts, die Emotionen kochten so langsam hoch und Aittokallio war Turm in der Schlacht, in der es hüben wie drüben Chancen gab.
Tatsächlich erarbeiteten sich die Hausherren in Person von Jasper in der 48. Spielminute, als er gedankenschnell vollendete und somit seinen Doppelpack schnürte. Die Steelers verschafften sich mit diesem Erfolgserlebnis ein wenig Luft und wollten die kurze Verunsicherung der Gäste ausnutzen und direkt nachlegen. München agierte etwas zu nachlässig und musste eine Schippe drauflegen und ihre Effizienz optimieren. Scheibenverluste der Gastgeber mussten sie definitiv besser umsetzen.
Die Münchener feuerten zwar aus allen Rohren, doch Aittokallio blieb souverän und cool. Der Defensivverbund der Ellentaler erwies sich im Schlussabschnitt als kompakt, die Gästestürmer wurden meistens außen gehalten, was wenig Gefahr hervorrief. Ganz im Gegenteil dreht der Aufsteiger sogar die Partie in der 54. Spielminute: erneut traf Jasper, der damit seinen heutigen Hattrick verbuchte.
Der hohe Favorit wirkte angezählt und antwortete mit wütenden Angriffen. Nun wurde die Crunch Time eingeläutet und München würde wohl das Tor des finnischen Keepers belagern. Das war auch die Chance für die Steelers, die nun ihre brandgefährlichen Konter fahren konnten. Tatsächlich beförderte Sheen in der 57. Spielminute die Scheibe zum 5 zu 3 ins bereits verwaiste Tor der Münchener. War dies bereits die Entscheidung? München nahm Fießinger erneut vom Eis, doch auch dieser Schuss ging nach hinten los, denn Ranford markierte den heutigen zweiten Empty Netter.
Was für ein Finish in diesem Schlussdrittel in der EgeTrans Arena! Hut ab vor dieser couragierten Performance des DEL Neulings, der nie aufgab und eine Charakterleistung ablieferte und das noch dazu im letzten Drittel, das eigentlich nicht ihr Lieblingsdrittel darstellt. München biss sich insgesamt die Zähne am starken Aittokallio aus und erlitt eine herbe Schlappe.
Bietigheim reist am Sonntag zur Auswärtspartie nach Düsseldorf und München empfängt am Sonntag Köln.
Jasper: „Great feeling today, it was an awesome team win with a great comeback. We showed our underdog mentality, coming hard every single game. Now we can beat anyone in the league after today’s win. We practiced hard and played more structured.“
29. Spieltag: DEL Spiel vom 10.12.2021
Bietigheim Steelers – EHC Red Bull München 6:3 (1:1|1:2|4:0)
Tore:
0:1 |14| Smith (Mauer, Redmond)
1:1 |20| Sheen (Stretch, Ranford) PP2
1:2 |27| Blum (Street, Tiffels)
1:3 |33| Ortega (Ehliz)
2:3 |37| Jasper (Sheen, Schule)
3:3 |48| Jasper (Sheen, Smereck)
4:3 |54| Jasper (Sheen, Smereck)
5:3 |58| Sheen (Jasper, Stretch) ENG
6:3 |59| Ranford (Preibisch, Smereck) SH1, ENG
1. Drittel Statistik: 10:15 Schüsse, 16:14 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:4
2. Drittel Statistik: 9:19 Schüsse, 5:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0
3. Drittel Statistik: 8:10 Schüsse, 12:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2
Zuschauer: keine
Schiedsrichter: Iwert / Hoppe
Aufstellung:
Bietigheim: Aittokallio, Smereck, Prommersberger, Ranford, Preibisch, McKnight, Braun, Renner, Sheen, Stretch, Jasper, Kojo, Schule, Naud, Schoofs, Peterson, Kuqi, Kneisler, Martinovic.
München: Fießinger, Abeltshauser, Boyle, Varejcka, Kastner, Schütz, Daubner, Blum, Ehliz, Hager, Ortega, Redmond, Seidenberg, Tiffels, Street, Parkes, Szuber, Gogulla, Smith, Mauer.
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de

PENNY-DEL (Mannheim/MH) Die Düsseldorfer EG war am Freitagabend zu Gast in der SAP Arena in Mannheim. Die DEG kam mit der Empfehlung von zuletzt drei Siegen in den letzten 4 Spielen nach Mannheim, während der Gastgeber unbedingt die herbe Niederlage gegen Wolfsburg wieder gut machen wollte.

( Foto City-press )
Die ersten Spielminuten vergingen ohne große Unterbrechungen wie im Fluge. Das Tempo im Spiel war gut, allerdings fehlten die Abschlüsse und großen Chancen. Vieles spielte sich in der neutralen Zone ab oder die Defensive der jeweilige Teams drängten den Gegner nach außen, so dass die wenigen Schüsse aus schlechten Winkeln genommen werden musste. Wie aus dem Nichts die 0:1 Führung für die Gäste. Ehl spielte vor dem Mannheim Tor quer durch den Slot und fand O’Donnell, der den Puck an Brückmann vorbei ins Tor drückte(10.). Dawes hatte im Gegenzug die bis dato beste Chance auf den Ausgleich, verzog aber knapp am Tor vorbei. Das Spiel öffnete sich ein wenig, so dass auch die Möglichkeiten zunahmen. Olsen scheiterte an Brückmann, während Eisenschmid einen Alleingang gegen Pantkowski vergab. Kurz darauf konnte Bergmann den Puck nach feiner Kombination über Wohlgemuth und Katic nicht im Tor unterbringen. DEG Coach Harold Kreis konnte mit seiner Mannschaft im ersten Drittel sehr zufrieden sein, unterband diese doch die meisten Angriffsbemühungen der Adler.
Das Team von Pavel Gross kam gut aus der Kabine und entfachte gleich viel Druck im gegnerischen Drittel. Nach einigen Minuten konnte sich Düsseldorf ein wenig befreien und kam ihrerseits dazu ein wenig Druck in der offensiven Zone aufs Tor von Brückmann auszuüben. In der 26.Spielminute fiel endlich der Ausgleich. Dawes legte auf Melart ab, dieser passte scharf auf Szwarz, der per Tip In vollendete. Der Spielstand ging nach rund der Hälfte der absolvierten Spielzeit voll in Ordnung. Trotzdem gingen die Gäste erneut in Führung. Die erste Strafzeit des Spiels traf Luca Tosto. Erneut war es dann O’Donnell, der das Powerplay mit seinem zweiten Treffer des Tages nutzen konnte. Nur kurze Zeit später trafen die Kurpfälzer aber schon wieder zum Ausgleich. Kurz nachdem ein Powerplay ungenutzt abgelaufen war, zog Akdag von der blauen Linie unhaltbar für Pantkowski zum 2:2 ab. Es folgte wieder ein Powerplay für die Gäste. Das bekannte starke Auswärts Powerplay der Düsseldorfer machte in diesem Spiel genau da weiter, wo es zuvor aufgehört hatte. Der sehr starke O’Donnell tanzte sich durch die Abwehr der Adler und legte auf Olsen ab, der Brückmann zur dritten Führung überwand. 90 Sekunden später sogar das 2:4 durch den ehemaligen Adler Proft, der den dritten Nachschuss an Brückmann vorbei stocherte. Mit diesem zwei Tore Rückstand der Adler ging es in die zweite Pause.
Direkt nach Wiederbeginn versuchte das Heimteam Druck zu erzeugen, um den sofortigen Anschluss herzustellen. Allerdings verteidigte das Kreis-Team mit Geschick, so dass nur vereinzelte Schüsse auf Pantkowski durchkamen. Düsseldorf legte Wert auf gute defensive Arbeit und wartete auf ihre Konterchancen. In der 51.Spielminute verpasste Ehl bei einem solchen Konter die Entscheidung, als er bei einem zwei gegen eins das Tor nicht traf. Mannheim investierte viel, kam jedoch gegen die gute Defensive der Düsseldorfer kaum zu Möglichkeiten. Ein Bauentrick von Thomas Larkin war bis kurz vor Schluss, die einzig erwähnenswerte Chance, bevor Gross alle Register zog und Brückmann vom Eis nahm. Szwarz verpasste noch einmal eine gute Möglichkeit ehe das Spiel mit 2:4 zu Ende ging.
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Schwenningen/BM) Langsam aber sicher entspannte sich die Personalsituation bei den Wild Wings. Peter Spornberger konnte nach seinem Kieferbruch mit Spezialhelm wieder mitwirken. Joacim Eriksson kehrte nach überstandener Corona-Infektion zwischen die Pfosten zurück. Schwenningen erspielte sich im ersten Abschnitt eine knappe Führung, ehe die Gäste das Spiel im Mitteldrittel drehen konnten. In den letzten 20 Minuten stellten die Wild Wings wieder alles auf Null, weshalb die Entscheidung im Penaltyschiessen fallen sollte. Dort gelang Alexander Bergström der einzige Treffer.

Archivbild: citypress
Schwenningen kam direkt mit einer Druckphase in die Partie. Max Görtz und Tomas Zaborsky scheiterten jeweils mit guten Möglichkeiten. Dies sollte sich nach knapp zehn Minuten ändern: Vom Bully weg zog Alexander Karachun ab und überraschte Oleg Shilin im Pinguine-Tor.
Die Wild Wings fanden sich in der Folge in Unterzahl wieder. Joacim Eriksson musste dabei mit einem starken Save die Führung für sein Team festhalten. In eigener Überzahl vergab Travis Turnbull. Schwenningen zeigte sich im Angriff verbessert, ließ aber immer wieder gefährliche Konter zu.
Die ersten Minuten des Mittelabschnitts dominierten die Wild Wings. Immer wieder setzte sich das Team von Christof Kreutzer im Angriffsdrittel fest oder kam durch gute Kombinationen ins Drittel. So scheiterten Johannes Huss und Tylor Spink einmal mehr, am hervorragend aufgelegten Gästegoalie.
Krefeld kam in Überzahl wieder in die Partie zurück, fand aber nicht zu den ganz großen Torchancen. So war es Alexander Karachun, der nach Ablauf der zwei Minuten nur knapp sein zweites Tor verpasste. Auf der anderen Seite kamen die Gäste zum Ausgleich. Ex- Wild Wing Mirko Sacher brachte den Puck zum Tor, wo Eddy Lewandowski entscheidend einschieben konnte. Für Schwenningen sollte es noch dicker kommen. Laurin Braun hielt kurz vor der Pause seinen Schläger in einen Pass und brachte die Seidenstädter in Führung.
Die letzten 20 Minuten begannen die Wild Wings mit einem Mann weniger. Schwenningen überstand diese Phase und kam durch Tyler Spink sogar zum Ausgleich. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit kleinen Nicklichkeiten. Johannes Huss wurde 8 Minuten vor dem Ende duschen geschickt, nachdem er seinen Stock bei einem Crosscheck zu hoch hatte. Sein Gegenspieler Anton Berlyov wanderte für 2 Minuten auf die Strafbank. Die drei Minuten Überzahl blieben einmal mehr ungenutzt und so ging es in die Overtime.
Bei drei gegen drei gab es hochkarätige Chancen auf beiden Seiten - am Ende ging musste aber das Penaltyschiessen für die Entscheidung sorgen. Als fünfter Schütze traf Alexander Bergström als einziger Spieler und sicherte dem KEV den Zusatzpunkt.
Tore:
1:0 |10.|Karachun (Spink)
1:1 |34.|Lewandowski (Sacher / Jensen)
1:2 |38.|Braun (Berlev)
2:2 |44.|Spink (Ramage)
2:3 |Pen.|Bergström
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
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PENNY-DEL (Straubing/MA) Die Straubing Tigers hatten jetzt quasi eine weitere Pause nach dem Break beim Deutschland Cup. Zum einen kam es zu Spielverlegungen zum anderen auch zu Spielfreien Tagen. Das Lazarett konnte sich in dieser Zeit für Coach Tom Pokel wieder etwas lichten, auch wenn er immer noch auf Goalie Sebastian Vogl und weitere Spieler verzichten muss. Die Niederbayern wollen so schnell wie möglich wieder Fahrt aufnehmen, um nicht mitten in den Abstiegskampf zu geraten.

(Foto: Citypress) Benedikt Schopper hat mit seinem Team intensive Trainingseinheiten hinter sich
Wenn die Tigers morgen zu Hause gegen die Grizzlys aus Wolfsburg antreten werden, liegen zwischen diesem und dem letzten Spiel 13 Tage. In dieser Zeit ist einiges passiert. Nicht nur, dass wieder vor leeren Rängen gespielt werden muss, sondern die Tabelle ist auch im hinteren Teil der Liga wieder enger geworden, was “typisch” Benedikt Schopper nicht so ganz auf dem Schirm hat:
“Dafür bin ich der falsche Ansprechpartner, weil ich mich außerhalb des Eisstadions gar nicht mit Eishockey beschäftige. Mir ist klar, dass wir aktuell nicht vorne mitspielen, aber wer welche Ergebnisse einfährt und wo wir in der Tabelle stehen, könnte ich jetzt wirklich nicht sagen.” Vielleicht ist es auch mal gut, so wie Schopper meint abschalten zu können, um den Kopf freizubekommen.
Im Training wurde dafür die Intensität wieder hochgefahren und an vielen Kleinigkeiten gearbeitet. Tom Pokel: “Wir haben ein paar Dinge wieder aufgefrischt, weil es in den letzten Spielen an Kleinigkeiten fehlte, wie Räume zu schaffen und mehr Zug zum Tor.” Die Negativserie mit nur einem Punkt aus drei Spielen nach der Länderspielpause scheint aus den Köpfen zu sein.
Schopper: “Wir müssen unser Spiel stabilisieren und es darf für niemanden eine Entschuldigung sein, wenn mal drei oder vier Spieler nicht dabei sind. So etwas wie in Ingolstadt, was ein kollektiver Totalausfall war, darf uns nicht mehr passieren.”

(Foto: Citypress) Coach Tom Pokel hat sein Team auf die wichtigen Aufgaben vorbereitet
Hilfreich dürfte dann die Rückkehr von Andy Eder, Kael Mouillierat und Mike Connolly sein. Vor allem bei Eder überrascht die schnelle Rückkehr ins Team: “Bei Andy ging es von Woche zu Woche Bergauf und er hat die volle Freigabe bekommen und wird morgen dabei sein. Gleiches gilt auch für Kael und Mike. Sandro trainiert zwar auch schon wieder mit der Mannschaft, aber bei ihm wird es noch nicht reichen, so wie auch bei Benedikt Kohl, Cody Lampl und David Elsner, so Tom Pokel. In der derzeitigen Lage sind diese Nachrichten von Rückkehrern natürlich Gold wert.
Man möchte es zwar bei den Tigers noch nicht in den Mund nehmen, aber dennoch kann man sich derzeit mehr auf einen Abstiegskampf einstellen. Pokel: “Wir müssen die Lage schon so wahrnehmen, wie sie derzeit ist. Das ist eine wichtige Phase in der Saison und wir stehen nicht da, wo wir sein wollen. Mit den letzten Spielen können wir nicht zufrieden sein, aber die Mannschaft hat gezeigt, dass sie auch erfolgreich spielen kann, wenn man den Gameplan einhält. Wir sind jetzt alle gefragt, mit Energie, Leidenschaft und Wille wieder Spiele zu gewinnen."
Aktuelle Tabelle
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PENNY-DEL (Nürnberg/HG) In der Arena Nürnberger Versicherung empfingen die Ice Tigers die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven, die am Freitag spielfrei hatten, da ihr Heimspiel gegen die gebeutelten Straubinger verlegt wurde. Nürnberg wollte nach der Heimpleite gegen Düsseldorf seinen Fans wieder ein Erfolgserlebnis schenken und Bremerhaven hatte fest vor, seinen sechsten Rang in der Tabelle zu untermauern. Die erste Begegnung entschied Bremerhaven mit 2 zu 3 nach Overtime für sich.
Schließlich sicherten sich die Ice Tigers dank einem bärenstarken Finish doch noch drei wichtige Punkte mit einem 4 zu 3 Erfolg gegen lange führende Bremerhavener. Karrers erstes Saisontor bringt die Entscheidung und Jubilar Reimer gab das geniale Zuspiel.

(Foto: Birgit Eiblmaier)
Den Nürnberg Ice Tigers steckte noch die schwere Partie bei den Kölner Haien in den Knochen und die Franken hofften heute wieder auf den Patrick Reimer Effekt. Nürnbergs Gallionsfigur und treue Eishockey Seele krönte seine bisher beeindruckende Karriere in Köln mit seinem sagenhaften 1000. Einsatz, Chapeau! An diesen herausragenden Eckdaten wollte sich das Team um Coach Rowe heute u.a. orientieren und dem heimischen Publikum ein gutes, vor allem aber besseres Match als am Dienstag bieten. Der starke Auftritt bei den Haien machte definitiv Mut für drei Punkte.
Rowe: “It is tough for sure regarding our powerplay. Maybe we are looking for the perfect way, but we need to avoid too many passes. We try to be more simple and not so complicated.”
Bremerhaven mit der Mannschaft um Headcoach Popiesch reiste etwas stressfreier ins Frankenland, da sie am Freitag kein Spiel absolvieren mussten, d.h. Bus Beine durften heute keine primäre Ausrede sein. Die Gäste aus dem hohen Norden verbuchten in den letzten 5 Partien 3 Siege auf ihrem Konto und wollten auch bei den Ice Tigers ausreichend punkten, um ihren Top 6 Rang zu festigen. Ihr später Comeback Erfolg am Seilersee motivierte die Pinguins sicherlich noch um ein paar weitere Prozente. Auf Dietz mussten die Gäste heute verzichten und konnten nur mit 6 Verteidigern auflaufen.
Jiranek: “Ja, es ist immer schwer in Nürnberg, die Eisfläche ist einen Tick kleiner wie in den anderen Hallen, es ist immer schwer hier zu spielen und Punkte zu holen.”
Emotionale Ehrung für Patrick Reimer, Bremerhaven führt
Bevor es tatsächlich auf dem Eis ernst wurde, bekam der Jubilar eine virtuelle Ehrung vom Videowürfel, als viele seiner bisherigen Weggefährten ihm zu seinem historischen Rekord gratulierten. Diese Minuten genoss Reimer sichtlich und auch ein wenig gerührt, er hatte es sich redlich verdient. Unter den zahlreichen Gratulanten war auch Rob Wilson, ehemaliger Coach, unter dem die Ice Tigers sehr erfolgreich waren. Daneben ließ es sich auch Campino, der Frontsänger der Toten Hosen nicht nehmen, seine lobenden Worte zu sprechen. Reimer erhielt vom Ausrüster einen in Chrom gehaltenen Schläger, sein Bruder Jochen schenkte ihm goldene Handschuhe, ein echter Hingucker. Wer weiß, vielleicht würde Reimer sie heute tatsächlich symbolisch mal anziehen. Vom Geschäftsführer Gernot Tripke bekam Reimer einen ganz besonderen Ring aus Weißgold und Silber, darin eingraviert Name, Rückennummer, DEL Logo und seine 1000’er Marke. Er ist erst der 7. Spieler überhaupt, der diesen Ring sein Eigen nennen darf. Als Außenstehender kann man nur den Hut ziehen!
Es war leider mehr als schade, dass diese epischen Momente die Fans nicht live miterleben durften. Als Kompensation und Kompromiss wurde die Nürnberger Arena sehr schön im Sinne der Nummer 17 geschmückt, um zumindest auf diese optische Weise ein Zeichen zu setzen und die Ehrerbietung zu demonstrieren. Unter anderem hing ganz standesgemäß eine gigantische Silbermedaille von der Hallendecke.
Für den Jubilar, der als sehr bescheidener Mensch gilt, ging es bestimmt mit Trubel um seine Person bald weiter, denn nächste Woche stand sein Geburtstag an.
Die ersten 8 Minuten verliefen ziemlich flott und mit wenig Unterbrechungen. Bremerhaven ließ bisher wenig zu und glänzte mit gefährlichen Vorstößen, in dem sie wie gewohnt die neutrale Zone schnell überbrückten. Kinder vergab dann eine gute Chance vor Treutle. Nach fast 10 Minuten verzeichnete die Statistik den ersten Torschuss für die Hausherren und das Powerbreak schloss sich nahtlos an. Bremerhaven erwies sich bis dato als die bessere Mannschaft, obwohl sie seit dem 28.11. nicht mehr gespielt hatten.
Ustorfs abgefälschter Schuss erzeugte mächtig Gefahr vor Maxwell, der kurzzeitig die Orientierung verlor. Seine Vorderleute machten ihm das Leben auch leicht, denn die Pinguins agierten sehr kompakt und waren immer mit 5 Mann in Bewegung. Reimer und MacLeod verbuchten gegen Ende des Drittels zwei hochkarätige Gelegenheiten, bevor Verlic mit seinem 12. Saisontor in der 19. Spielminute die Führung für die Gäste markierte.
Das erste Drittel war gekennzeichnet von viel Tempo und hoher Fairness. Die Pinguins waren sehr laufstark und nahmen den verdienten knappen Vorsprung in die Kabine mit. Den kleinen Unterschied machte der erste Aufbaupass, den die Gäste bisher besser umsetzten.
Lobach: „Wir wussten, dass Bremerhaven eine gute Mannschaft ist. Wir haben uns das anders vorgestellt und müssen besser werden. Wir hatten keine guten Chancen. Im Slot müssen wir besser reinkommen und dann unsere Chancen auch nutzen.“
Tripke: „Free TV Servus Hockey Night: Wir sind froh, dass wir hier ein Comeback erleben dürfen. Wir hoffen auf weitere Innovationen und kreative Ideen. Für das Eishockey ist das eine tolle Sache. Ich kenne den Patrick schon sehr lange, habe seine Karriere verfolgt, auch in Düsseldorf und in der Nationalmannschaft. Er hat nun zwei tolle Meilensteine mit dem Top Scorer und den 1000 Spielen erreicht. Den Ring gibt es schon länger, den macht eine Goldschmiedin von uns. Das ist eine schöne Tradition, die von den Spielern gut angenommen wird.“

(Foto: Birgit Eiblmaier)
Bremerhaven baut Führung aus
Nach 5 Minuten im zweiten Drittel überstand Nürnberg die erste Unterzahl und kurz danach glichen die Franken in Person von Fox in der 26. Spielminute aus, als er perfekt von Lobach in Szene gesetzt wurde, der kurz davor erst von der Strafbank kam. Dann konnte Nürnberg erneut seine gute Unterzahlquote unter Beweis stellen. Die Pinguins erwiesen sich im Powerplay als extrem variantenreich, blieben jedoch glücklos. Fox und Ustorf kombinierten sich dann durch die Gästeverteidiger, konnten aber daraus kein Kapital schlagen. Urbas, der immer gerne gegen Nürnberg spielt, weil er in 16 Spielen insgesamt 19 Scorerpunkte bzw. 12 Tore markierte, wurde im Alleingang fair gestoppt.
Nach feiner Vorarbeit von McGinn erzielte der Kapitän der Fischtowns, Moore in der 31. Spielminute die erneute Führung. Darüber freute er sich sehr, war es doch sein Debuttreffer in dieser Saison. Dann durfte Rowes Team zum ersten Mal in numerischer Überlegenheit ran; mal sehen ob sie ihre bisherige katastrophale Quote von nur 10,5 % aufpeppen konnten. Die Antwort hieß Nein, es blieb also weiterhin ganz viel Luft nach oben in dieser Disziplin.
In der 34. Spielminute erhöhte Bremerhaven, die nicht lockerließen, durch Wejse zum 1 zu 3. Nun war Nürnberg gefordert, um nicht hoffnungslos in Rückstand zu geraten. Eigentlich waren die Hausherren im Mittelabschnitt die aktivere Mannschaft und konnten dem Spielstand auf der Anzeigetafel deshalb kaum glauben.
Kinder: „Wir sind sehr zufrieden, haben die Führung herausgeholt, so kann es weitergehen. Wir müssen uns alle sehr viel bewegen, das macht jeder von uns sehr gut.“
Gastner (Geschäftsführer): „Es ist fürchterlich, was heute passiert ohne Fans und dann diese Ehrung für Reimer. Wir freuen uns mit ihm und hoffen, dass wir ihm in dieser Saison noch die entsprechende Bühne bereiten können für diese Leistung. Wir sprachen über Optionen zum Spielplan, gerade in Bayern ist Eishockey sehr gebeutelt, das ist sehr schade. Es wird alles auf uns abgewälzt, Versprechen sind Schall und Rauch in der Politik. Es muss eine gerechte Lösung für alle Bundesländer kommen, es sind eminente wirtschaftliche Einschränkungen, die wir verkraften müssen. Lasst und laut sein und lasst uns kämpfen für alle Clubs, die davon betroffen sind.“
Märchenhaftes Comeback von Nürnberg, Siegtreffer 8 Sekunden vor Schluss
Im Schlussabschnitt musste sich zeigen, ob die Gastgeber mit ihrem dünnen Line Up noch die Aufholjagd starten konnten. Dagegen sprach die Statistik, dass es für die Gäste immer das beste Drittel in dieser Spielzeit war. Die Spielanlage der Bremerhavener war bis dato reifer und ihr Defender Trska bekam ein Sonderlob. Auf der anderen Seite netzte Fox heute schon zum zweiten Mal ein. 43. Minuten waren erst gespielt und ausreichend Zeit auf der Uhr, um noch näher heranzukommen. Sein Schuss senkte sich als Bogenlampe etwas kurios hinter Maxwell ins Gehäuse, aber das war ihm relativ egal.
Die Ice Tigers rochen nun Lunte und bekamen gleich ihr zweites Powerplay zugesprochen. Natürlich war der Jubilar Reimer in der Formation. Die Pinguins verteidigten ihre Box souverän und Nürnbergs extrem schwache Quote blieb bestehen. Jeglics Qualitäten sowohl offensiv als auch defensiv waren schon bemerkenswert, vor allem antizipierte er kritische Situationen schon im Vorfeld.
Lobach auf Seiten der Hausherren war ein Aktivposten, doch 7 Minuten vorm Ende kassierten die Nürnberger eine weitere Strafe, die nicht in ihren Game Plan passte. Nach überstandener Unterzahl schafften es die Ice Tigers in der 57. Spielminute doch noch auszugleichen, als MacLeod einen genialen Pass von Schmölz verwertete. Somit war für Spannung gesorgt in der hitzigen Schlussphase. Ein vereinbarter Fight zwischen Uher und Fox unmittelbar nach der abgesessenen Strafe war das unrühmliche Ende für diese beiden Akteure. Den Fans hätte es sicherlich gefallen.
8 Sekunden vor der Schlusssirene wurde das Aufholmärchen der Ice Tigers tatsächlich wahr, denn Karrer besiegelte den späten KO für Bremerhaven. Effizienz pur im letzten Drittel und als Sahnehäubchen oben drauf gab Patrick Reimer sogar noch seinen 802. Assist. Schließlich drehten die Franken doch noch ein fast schon verlorenes Match zu ihren Gunsten und fuhren drei wertvolle Punkte ein.
Nürnberg tritt am 9.12. in Augsburg zum Derby an, während Bremerhaven am 12.12. nach Wolfsburg reisen muss.
Moore: „Oh, it was a tough one at the end, we battled hard, it did not happen tonight, it is frustrating. That’s hockey, we fought until the end, sometimes you end up at the loosing end of a hard battle.”
Karrer: „Vielen Dank, es ist ein super Gefühl, so kurz vor Schluss zu treffen, denn ich bin eigentlich nicht bekannt fürs Toreschießen. Es ist schon ein besonderes Gefühl, als Team noch ein tolles Spiel zu machen und dem Patrick auch noch ein schönes Gefühl bereitet zu haben. Wir wollten weiter attackieren und den Gegner müde machen. Wir haben die Vorgabe vom Trainer gut umgesetzt und Gas gegeben.“
16. Spieltag, 05.12.2021
Nürnberg Ice Tigers– Fischtown Pinguins Bremerhaven 4:3 (0:1|1:2|3:0)
Tore:
0:1 |19| Verlic (Jeglic, Bruggisser)
1:1 |26| Fox (Lobach, Jahnke)
1:2 |31| Moore (McGinn, Bruggisser)
1:3 |34| Wejse (Stowasser, Urbas)
2:3 |43| Fox (Bender)
3:3 |57| MacLeod (Schmölz, Parlett)
4:3 |60| Karrer (MacLeod, Reimer)
1. Drittel Statistik: 5:8 Schüsse, 6:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0
2. Drittel Statistik: 5:8 Schüsse, 7:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:4
3. Drittel Statistik: 13:9 Schüsse, 11:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 29:29
Schiedsrichter: Hunnius / Steingroß
Zuschauer: keine
Aufstellung:
Nürnberg: Treutle, Welsh, Karrer, Reimer, MacLeod, Schmölz, Parlett, Bender, Sheehy, Stoa, Fox, Weber, Pilu, Brown, Fleischer, Lobach.
Bremerhaven: Maxwell, Trska, Alber, Uher, Friesen, Mauerman, Stowasser, Eminger, Verlic, Jeglic, Urbas, Bruggisser, Moore, McGinn, Wejse, Andersen, Kinder, Vikingstad, Lutz.
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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