
(DEL / Mannheim) (SK) - Bescherung in Mannheim: mit einem wohlverdienten und deutlichen 7:1-Heimsieg haben die Adler ihren Fans den zweiten Weihnachtsfeiertag versüßt. Die 11.308 Zuschauer beim letzten Heimspiel des Jahres 2016 bekamen einiges geboten.
Von Beginn an dominierten die Hausherren das Spiel und boten den Gästen aus Düsseldorf nur selten die Gelegenheit, überhaupt ins Spiel zu kommen. Entsprechend deutlich fiel da auch der Blick auf die Torschützenliste aus. Carlo Colaiacovo (13.), Luke Adam (24.) und Sinan Akdag (26.) sowie Marcel Goc (28.), Matthias Plachta (29.) und Aaron Johnson (35./51.) sicherten ihren Adlern mit ihren Treffern den dritten Heimsieg in Folge. Den Ehrentreffer für die Gäste erzielte Rob Collins (54.).
Mit vorsichtigem Abtasten hielten sich beide Teams an diesem Abend nicht lange auf. Zwar durften die Gäste nach rund 30 Sekunden erstmals mit einem Mann mehr auf dem Eis ran, doch den besseren Start erwischten die Hausherren, die sich das Spiel über den ganzen Nachmittag über auch praktisch nicht mehr aus der Hand nehmen ließen. Von Düsseldorf war nur wenig zu sehen. Folgerichtig da nur die Führung für die Quadratestädter nach rund der Hälfte des ersten Drittels. Carlo Colaiacovo schnappte sich die Scheibe und traf zur 1:0-Führung (13.). Garrett Festerling und Chad Kolarik hätten rund drei Minuten später erhöhen können, doch es sollte bei diesem einen Tor bleiben - vorerst zumindest.
War im ersten Drittel nur ein mageres Tor gefallen, so fielen die Tore im Mittelabschnitt reihenweise. Sehr zum Verdruß der mitgereisten DEG-Anhänger aber alle auf einer Seite. Denn nun bekam Mathias Niederberger mehr zu tun, als ihm wohl lieb sein konnte. Insgesamt sechs mal musste Düsseldorfs Schlussmann hinter sich greifen. Den Auftakt gab Luke Adam nach Zuspiel von Mathieu Carle und Marcel Goc (24.), ehe Verteidiger Sinan Akdag zwei Minuten später auf 3:0 erhöhte (26.). Wiederrum zwei Minuten später legte Marcel Goc das 4:0 nach (28.). Das Tor fiel eher überraschend, doch der eigentlich haltbare Puck war Niederberger unter den Schonern durchgerutscht. Christof Kreutzer hatte genug gesehen und tauschte seinen Goalie aus. Doch auch Back up Felix Bick durfte prompt hinter sich greifen. Eine Minute war er im Einsatz, da netzte Matthias Plachta eiskalt zum 5:0 ein (29.).Und Mannheim hatte noch lange nicht genug - und Aaron Johnson auch noch nicht, denn mit dem 6:0 markierte der Adler-Stürmer seinen zweiten Treffer an diesem Abend (35.).
Das letzte Drittel startete etwas kurios. Denn Mannheims Headcoach Sean Simpson wechselte Dennis Endras gegen Youri Ziffzer aus. Allem Anschein nach wollte Simpson Youri Ziffzer zur Abwechslung mal etwas Spielpraxis gönnen, da in den letzten Partien immer Endras den Vorzug bekommen hatte. Und ebenso wie Endras bekam Ziffzer eher wenig zu tun. Rund zehn Minuten war er im Mannheimer Kasten, ehe er erstmals gegen Kurt Davis und Rob Collins eingreifen musste (50.). Sein Gegenüber Felix Bick war da eine Minute später gegen Aaron Johnson mehr gefordert und zog den Kürzeren - 7:0 für Mannheim (51.). Pech dann leider aber auch kurz darauf für Youri Ziffzer, denn der eher harmlose Schuss von Rob Collins rutschte ihm unglücklich unter den Schonern durch: 7:1 für die Düsseldorfer EG (54.). Am Ausgang der Partie sollte sich dadurch freilich nichts mehr ändern. Denn Mannheim dominierte das Spiel weiterhin nach belieben und hatte den nächsten Treffer mehr als einmal auf der Kelle. Am Ende sollte es aber beim Spielstand von 7:1 und einem Sechs-Punkte-Wochenende für die Adler bleiben.
Für die Adler geht es am kommenden Mittwoch zu den Ice Tigers nach Nürnberg, ehe am 30. Dezember in Straubing das letzte Spiel des Jahres ansteht.
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Spiel vom 26. Dezember 2016
Adler Mannheim - Düsseldorfer EG 6:0 (1:0|5:0|1:0)
Tore:
1:0 |13.|Carlo Colaiacovo (Jamie Tardif, Garrett Festerling)
2:0 |24.|Luke Adam (Mathieu Carle, Garrett Festerling)
3:0 |26.|Sinan Akdag (Mathieu Carle, Garrett Festerling)
4:0 |28.|Marcel Goc (Matthias Plachta)
5:0 |29.|Matthias Plachta (Christoph Ullmann, Brent Raedeke)
6:0 |35.|Aaron Johnson (Andrew Joudrey, Marcus Kink)
7:0 |51.|Aaron Johnson
7:1 |54.|Rob Collins
Zuschauer:
11.308
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(DEL/Mannheim) PM Die Adler haben ihren Fans ein spannendes und schlussendlich erfolgreiches „Spiel der leuchtenden Herzen“ unter den Christbaum gelegt. Beim 5:4-Erfolg holte Mannheim einen zwischenzeitlichen 1:3-Rückstand auf. Matthias Plachta mit einem Doppelpack, Marcel Goc, Marcus Kink und Brent Raedeke trafen für die Adler, Christopher Fischer, Matthew Halischuk, Boris Blank und Marko Friedrich für Iserlohn.
Vor ausverkauften Rängen kamen die Adler motiviert aus der Kabine. Brent Raedeke entschied sich für den Querpass auf Jamie Tardif (4. Spielminute) – ein eigener Abschluss wäre vielversprechender gewesen. Die Gäste präsentierten sich unheimlich effektiv. Im Powerplay zog Ex-Adler Christopher Fischer ab und erzielte prompt das 1:0 (7.). Marcel Goc verpasste die schnelle Antwort (9.).
Im nächsten Überzahlspiel schlugen die Roosters erneut zu, Matthew Halischuk erhöhte (11.). Die Adler waren bemüht, bissen sich an der gut stehenden Defensive der Iserlohner allerdings die Zähne aus. Im Powerplay war etwas mehr Platz, und den nutzte Matthias Plachta zum Anschlusstreffer (16.).
Pickard rettet seine Vorderleute
Der zweite Abschnitt begann im belagerungsähnlichen Zustand. Mannheim rannte an, David Wolf (25.), Chad Kolarik und Luke Adam (beide 28.) verpassten den Ausgleich denkbar knapp. Chet Pickard im Iserlohner Kasten präsentierte sich in Gala-Form. Mathieu Carle (32.), Carlo Colaiacovo (34.) und Wolf (35.) scheiterten am Torhüter.
Erst gegen Ende des Drittels wagten sich die Gäste nach vorne und versprühten sofort Gefahr. Der Schuss von Marko Friedrich klatschte an die Latte (36.), den Nachschuss von Halischuk entschärfte Endras reaktionsschnell im Fallen. Beim Abstauber von Boris Blank war aber auch Mannheims Nummer 44 chancenlos – das 3:1 (38.).
Aufholjagd im Schlussabschnitt
53 Sekunden war der Schlussabschnitt alt, da verkürzte Marcel Goc. Der Angreifer behielt im Gewühl die Übersicht und drückte die Scheibe über die Linie – nur noch 2:3. Nachdem Wolf knapp verfehlte (42.), holte Marcus Kink den Ausgleich nach, als er seinen Schläger in einen Schuss von Mathieu Carle hielt (43.). Noch größer war der Jubel auf den Rängen und dem Eis, als Brent Raedeke Mannheim erstmals in Führung schoss (49.).
Die Adler blieben dran. Tardif verpasste einen tollen Pass von Garrett Festerling nur um Millimeter am langen Pfosten (51.). Für den fünften Mannheimer Treffer bemühten die Unparteiischen den Videobeweis. Der zeigte deutlich: Nach einem Schlagschuss von Matthias Plachta im Powerplay war die Scheibe klar im Netz (55.). Marko Friedrich machte die Partie kurz vor dem Ende mit seinem Treffer nochmal spannend (60.), doch die Adler ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen.
Für den guten Zweck
Doch beim letzten Heimspiel vor Weihnachten geht es nicht nur um den Sport, sondern auch den guten Zweck. Durch den Verkauf von pulsierend leuchtenden Herzen wurde die Arena bereits vor dem Spiel in rotes Licht getaucht. Der Erlös in Höhe von 40.336 Euro kommt „Adler helfen Menschen e.V.“ zugute. Die Adler Mannheim bedanken sich bei allen Fans und ehrenamtlichen Helfern für die großzügige Unterstützung.
(Foto eishockey-online.com/Archiv)
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(DEL/Köln) PM Die Kölner Haie haben kurzfristig eine Änderung auf der Co-Trainer-Position vorgenommen. Der bisherige Assistent, Thomas Brandl, tritt aus familiären Gründen von seinem Amt ab, bleibt dem KEC aber als Skills Coach erhalten. Neuer Co-Trainer der Haie wird der DEL-erfahrene Deutsch-Kanadier Greg Thomson.
Haie-Co-Trainer Thomas Brandl tritt von seinem Amt als Co-Trainer ab und wird fortan als Skills-Coach mit den überzähligen, verletzten oder angeschlagenen Profi-Spielern arbeiten. „Ich habe mich aus familiären Gründen dazu entschieden, etwas kürzer zu treten und bin froh, dass ich dem Verein so weiter erhalten bleiben darf“, erklärt Brandl diesen Schritt. „Ich freue mich sehr, dass Thomas Brandl auch weiterhin ein Teil der Haie-Familie sein wird“, so Haie-Geschäftsführer Peter Schönberger zum Wechsel auf der Assistenztrainer-Position.
Das Co-Trainer-Amt wird ab sofort von Greg Thomson übernommen. Thomson arbeitete zuletzt in verschiedenen Positionen beim japanischen Eishockeyverband und bringt zudem reichlich DEL-Erfahrung als Spieler sowie als Chef- und Assistenztrainer mit.
Der am 28. Mai 1963 in Edmonton, Alberta, geborene Kanadier mit deutschem Pass spielte in seiner aktiven Karriere unter anderem für Krefeld und Frankfurt in der höchsten deutschen Spielklasse und trug in der Saison 1992/93 sechs Mal das Nationaltrikot Deutschlands. Seine Trainerlaufbahn begann Thomson 2002 in Hannover (Oberliga). Ab 2007 stand er zunächst als Co-Trainer, später als Headcoach beim ERC Ingolstadt in der DEL hinter der Bande.
Für die Playoffs 2008/09 wechselte Thomson ins Trainerteam der Adler Mannheim, kehrte im Anschluss bis 2011 nach Ingolstadt zurück. Von 2012 bis 2015 stand er im Coaching-Team der Augsburger Panther. Im Anschluss übernahm er verschiedene Positionen im japanischen Eishockeyverband. Das Haie-Zentrum ist Thomson nicht unbekannt. In der Saisonvorbereitung war er als Cheftrainer mit der japanischen Nationalmannschaft zu Gast beim Köln Cup 2016.
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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat seine Auswärtspartie bei den Straubing Tigers verloren. Das Team von Don Jackson unterlag am Pulverturm vor 4.531 Zuschauern mit 2:6 (1:0|0:3|1:3). Auch ein Doppelpack von Michael Wolf war am Ende zu wenig, die Tigers nutzten eiskalt ihre Tormöglichkeiten.
Von Beginn an übernahmen die Gäste aus München das Kommando in diesem bayerischen Derby. Die erste richtig gute Chance gab es jedoch erst in der 15. Minute. Mads Christensen versuchte einen Schuss von der blauen Linie ins Straubinger Tor abzufälschen, Tigers-Schlussmann Dimitri Pätzold war aber auf dem Posten. Kurios wurde es eine Minuten später: Gerade als ein Münchner Überzahlspiel abgelaufen war, beförderte der Straubinger Scott Timmins nach einem Schuss von Michael Wolf die Scheibe ins eigene Tor (16.).
Zu Beginn des zweiten Abschnitts hatte Jerome Flaake in Unterzahl die Möglichkeit aufs zweite Münchner Tor, er scheiterte mit seinem Alleingang jedoch am Goalie (24.). Wie aus dem Nichts fiel dann der Ausgleich in der 27. Minute. Derek Whitmore staubte im Slot unhaltbar zum 1:1 ab. Mads Christensen hatte in der 31. Spielminute die neuerliche Führung auf dem Schläger, besser machten es auf der Gegenseite aber wieder die Hausherren. In Überzahl erzielte Jeremy Williams per Schlenzer die erstmalige Tigers-Führung (32.). Damit nicht genug, kurz vor der Drittelpause erhöhte Dylan Yeo auf 3:1 für die Niederbayern (38.).
In den letzten 20 Minuten waren die Red Bulls natürlich gefordert. Aber sowohl Keith Aucoin (42.), als auch Derek Joslin in Überzahl konnten die Scheibe nicht ins Tor befördern (46.). Der entscheidende Faktor sollte auch im Schlussabschnitt die Effektivität der Niederbayern sein. Wieder gelang den Straubingern im Powerplay ein Treffer. Scott Timmins staubte im Slot eiskalt zum 4:1 ab (51.). Hoffnung gab es dann in der 54. Minute. Nach tollem Pass von Konrad Abeltshauser erzielte Michael Wolf das 2:4 – gleichzeitig das 100. Saisontor der Red Bulls. Danach ging Don Jackson volles Risiko. Gute sieben Minuten vor dem Ende spielten die Münchner mit einem Feldspieler mehr, das nutzten die Straubinger zur Entscheidung durch das Empty-Net-Goal von Jeremy Williams (55.). Danach konnte Mike Hedden sogar noch das sechste Tor der Hausherren erzielen (57).
Danny aus den Birken:„Wir haben eigentlich gut angefangen, aber ab dem zweiten Drittel haben wir aufgehört unser Eishockey zu spielen. Straubing hat dann unfassbar viel Druck gemacht. Das war allgemein nicht unser bestes Spiel.“
Endergebnis:
Straubing Tigers vs EHC Red Bull München 6:2 (0:1|3:0|3:1)
Tore:
0:1 | 15:41 | Michael Wolf
1:1 | 26:36 | Derek Whitmore
2:1 | 31:34 | Jeremy Williams
3:1 | 37:15 | Dylan Yeo
4:1 | 50:10 | Scott Timmins
4:2 | 53:12 | Michael Wolf
5:2 | 54:51 | Jeremy Williams
6:2 | 56:02 | Mike Hedden
Zuschauer:
4.531
(Foto Gepa Pictures)
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(DEL/Krefeld) (RS) Die Krefeld Pinguine verlieren das Derby gegen die Kölner Haie. Eine spannende Partie mit dem besseren Ende für die Domstädter. Das Match wurde erst in den letzten Spielminuten entschieden. Der KEV war lange ebenbürtig, dann verliesen die Mannen um Vasiljevs mehr und mehr die Kräfte.
Die 7836 Zuschauer waren gespannt, was denn die Schwarz- Gelben nach Trainerwechsel unter der Woche auf das Eis im Königpalast legen würden. Die Schützlinge von "Neu/Alt" Trainer Rick Adduono, legten auch gleich gut los. Bereits nach vier Minuten erzielte Pietta die heimische Führung im Powerplay.
Die Gäste im ersten Abschnitt kaum einmal mit Gefahr für das Tor von Niklas Treutle, der den Vorzug vor Galbraith bekommen hatte. Der rest hatte sich schnell erledigt. Krefeld brauchte zu viele Chancen, aber Wesslau im Haie Tor machte einen guten Job.Die Haie hatten sich im zweiten drittel gefangen und kamen ihrerseits zu guten Chancen, der gute Niklas Treutle im Krefelder Gehäuse war bis dahin Herr der Lage!
Der Höhepunkt war ein Faustkampf zwischen Moritz Müller (Köln) und Nikko Vainonen (KEV) den man getrost als unentschieden bezeichnen kann. Ach so, die Krefelder konnten zweimal eine 5 gegen drei Überzahl nicht nutzen. Vergassen dabei gar auf das Tor zu schiessen. Das Gehäuse von Wesslau war nie in Gefahr. Bei mehr als 20 Minuten Überzahl nur ein Treffer..... zu wenig!
Das letzte Drittel begann, wie das zweite endete. Köln im Vorwärtsgang, bei Krefeld schwanden langsam die Kräfte, es dauerte aber bis zur Minute 56 als Eriksson zum Ausgleich traf, zu dem Zeitpunkt verdient, die Haie die aktivere Mannschaft, bei Krefeld, wie gesagt waren die Kräfte am Boden. Als Ryan Jones (57.) nur eine Minute später die Gäste Führung erzielte, war das Match endgültig gedreht. Das 1:3 im Empty Net durch den verlorenen Krefelder Sohn Ehrhoff erzielt, geriet zur Nebensache. Die Krefelder Leistung lässt Hoffnung aufkommen, für bessere Zeiten in der Seidenstadt.
Am Montag den 2. Weihnachtsfeiertag kommt der amtierende DEL Meister München nach Krefeld. Nicht ganz ernst gemeint..... Aufbau Gegner!
Spiel vom 23.12.2016
Krefeld Pinguine - Kölner Haie 1:3 (1:0|0:0|0:3)
Tore:
1:0 4. Pietta (Müller) PP
1:1 56. Eriksson (Krämmer)
1:2 57. Jones (Reinhard)
1:3 60. Ehrhoff (ENG)
Strafen:
Krefeld: 14+10 Vainonen
Köln: 29+10 Müller+SD Lalonde+10
Zuschauer: 7836
(Foto & Text Ralf Schmitt)
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(DEL/Wolfsburg/Berlin) (MM)
DEL - Wolfsburg/Berlin
Zum dritten Mal in dieser Saison treffen die Eisbären Berlin und die Grizzlys Wolfsburg aufeinander. Die ersten beiden Begegnungen konnten die Grizzlys jeweils nach Verlängerung mit 3:2 für sich entscheiden. Beide Mannschaften laufen nach vorheriger Absprache mit einem speziellen Trauerflor auf. Damit wollten sie den Opfern des Anschlages auf dem Berliner Breitscheid-Platz gedenken und den Familien der Opfer ihr Mitgefühl ausdrücken. Daniel Fischbuch, Marcel Noebels, Jonas Müller und Frank Hördler fallen bei den Berlinern aus. Dagegen feiert Neuzugang Alex Roach seine Premiere für die Eisbären. Bei den Grizzlys Wolfsburg sind weiterhin die Langzeitverletzten Alexander Dotzler und Kris Foucault nicht dabei. Auch Robbie Bina, Philipp Riefers und Christoph Höhenleitner waren nicht rechtzeitig wieder fit geworden.
Busines as usual? Nein, leisere Töne im Vorprogramm, zur Mannschaftsaufstellung eine Gedenkminute und ein Film unterlegt mit dem Song Hallelujah. Die Mercedes-Benz-Arena ein Lichtermeer, sehr ergreifend und den tragischen Ereignissen gerecht werdend.
Zum Sportlichen: Die Gäste mit Sebastian Vogl im Tor setzten die ersten Duftmarken in den ersten Minuten. Die beste Möglichkeit hatten sie in der 5. Minute durch ihren Topscorer Sebastian Furchner, aber Petri Vehanen hatte freie Sicht. Im Gegenzug gab es Gewühl vor dem Grizzly-Tor, die Eisbären setzten sich kurz fest und im zweiten Versuch konnte Machacek das 1:0 erzielen. Er traf den Puck in der Luft und netzte über Sebastian Vogl hinweg ein. Die Hausherren hatten auch nach der Führung einige gute Chancen und erzwangen durch den Druck ein Powerplay in Minute 7. Der Goalie der Grizzlys musste in diesem Powerplay, welches fast ausschließlich im Drittel der Grizzlys stattfand, 2x eingreifen. In der 12. Spielminute gab es die erste Strafzeit gegen die Eisbären. Dieses Unterzahlspiel überstanden die Hausherren unbeschadet, weil sich die Gäste keine zwingenden Chancen erarbeiten konnten. Kaum komplett setzten sie den Druck auf das Tor der Wolfsburger fort. Gute 2 Minuten vor dem Ende des ersten Drittels musste erneut ein Grizzly auf die Strafbank. Es blieb beim 1:0. Das erste Drittel ging klar an die Hausherren.
Die Gäste kamen mit Schwung aus der Kabine, wollten den schnellen Ausgleich und hatten gute Chancen. Die Eisbären konnten sich in den ersten Minuten nicht befreien. Erst nach ca. 5 Minuten fanden sie zu ihrem Spiel zurück. Einen Konter musste Sebastian Vogl entschärfen und genauso machte es Vehanen auf der Gegenseite. Das Spiel ging munter hin und her. Einen Treffer hätte jede Mannschaft zu jeder Zeit erzielen können. Die beste Möglichkeit für die Eisbären hatte Laurin Braun in der 31. Minute. Auch das dritte Powerplay der Eisbären konnten sie nicht nutzen, denn die Wolfsburger zeigten ihr gewohnt gutes Unterzahlspiel. Vorerst blieb es beim 1:0. Beim nächsten Bully vor dem Berliner Tor vergaben die Grizzlys hochkarätige Chancen, weil Petri Vehanen und seine Verteidiger aufpassten. Den Ausgleich erzielte Gerrit Fauser 1:30 vor der Pause. Im Gewühl vorm Tor der Hausherren schaltete er als Erster und traf. Das gewohnte und geduldige Spiel der Wolfsburger hatte sich ausgezahlt.
Letztes Drittel. Diesmal kamen die Hausherren mit Elan aus der Kabine. Bei einem Pfostenschuss von Jamie Macqueen hatten die Gäste zunächst Glück, aber in der 43. Spielminute erzielte Micky DuPont nach Puckverlust der Grizzlys das 2:1. Sebastian Vogl musste abprallen lassen, dann verwandelte DuPont seinen eigenen Rebound. Direkt nach dem Führungstreffer, gab es das 4. Powerplay für die Eisbären. Beide Mannschaften hatten ihre Möglichkeiten. Die Eisbären waren jetzt die klar bessere Mannschaft und kontrollierten das Spiel. Es waren noch gute zehn Minuten zu spielen. Die Wolfsburger öffneten, die Eisbären störten und verwalteten. Nach einer Undiszipliniertheit von Nick Petersen, der seinem Gegenspieler eine Puck in Handballmanier entgegengeworfen hatte, gab es ein Powerplay für die Gäste. Trotz guter Angriffe konnten die Grizzlys den Ausgleich nicht erzielen. 3 Minuten vor Schluss gab es erneut eine Strafe gegen Wolfsburg und somit konnten die Eisbären den knappen Vorsprung bis zur Schlusssirene verteidigen.
Fazit:
Ein erwartet knappes Spiel mit dem verdienten Sieg für die Eisbären, die ihre Chancen besser genutzt hatten.
Die Berichterstatter über die Grizzlys Wolfsburg, Martina und Jörg Matthias, wünschen allen Lesern und Freunden von Eishockey-online.com ein geruhsames und friedliches Weihnachtsfest
Endergebnis:
Eisbären Berlin gegen Grizzlys Wolfsburg 2:1 (1:0|0:1|1:0)
Tore:
1:0 | 05:47 | Spencer Machacek (Rankel, Talbot)
1:1 | 38:31 | Gerrit Fauser (Furchner, Haskins)
2:1 | 42:47 | Micky DuPont (Busch)
Zuschauer:
11.104
Aufstellung Berlin:
#31 Vehanen, #39 Cüpper
#48 Talbot, #25 DuPont, #8 Petersen, #3 Gervais, #17 Macqueen, #90 C. Braun, #10 Machacek, #22 Tallackson, #40 Olver, #24 Rankel, #29 Baxmann, #6 Wissmann,
#21 Wilson, #26 Busch, #52 Ziegler, #5 Adam, #12 L.Braun, #4 Roach
Aufstellung Wolfsburg:
#90 Brückmann, #25 Vogl,
#2 Dehner, #3 Sharrow, #9 Likens, #12 Wurm, #20 Seifert, #44 Krupp
#10 Haskins, #11 Aubin, #17 Furchner, #18 Dixon, #22 Dibelka, #23 Fauser, #24 Karachun, #26 Mulock, #43 Weiss, #49 Voakes, #95 Pfohl
Bericht: Martina u. Jörg Matthias
Foto: Cora Sander
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(DEL/Wolfsburg) PM MEDIENMITTEILUNG: Grizzlys verlängern Vertrag mit Björn Krupp. Der Sympathieträger unterschreibt für zwei weitere Jahre. Björn Krupp: „Fühle mich hier in Wolfsburg sehr wohl“
Wolfsburg, 23.Dezember 2016. Die Grizzlys Wolfsburg haben ihren Fans ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk gemacht. Nach Jeremy Dehner hat der Vizemeister auch den Vertrag mit Nationalverteidiger Björn Krupp(25) vorzeitig für zwei weitere Spielzeiten (bis 2019) verlängert und feilt damit weiter akribisch am Kader für die kommenden Jahre in der Deutschen Eishockey Liga.
Björn Krupp war in der laufenden Spielzeit 2014-2015 aus Köln nach Wolfsburg gekommen. Durch seine physische und mitreißende Spielweise avancierte er schnell zu einem der Lieblinge unter vielen Grizzlys-Fans. Mittlerweile hat der in Amherst (USA) geborene Defensivspezialist 122 Partien (ein Tor, zehn Vorlagen) für den amtierenden Vizemeister der Deutschen Eishockey Liga bestritten. Hinzu kommen sechs Spiele in der Champions Hockey League, bei der er mit den Grizzlys die Playoffs erreicht hatte.
Seine konstant guten Leistungen bei den Grizzlys haben Krupp zu einem festen Bestandteil des erweiterten Kaders von Bundestrainer Marco Sturm werden lassen. Innerhalb der Mannschaft und der Organisation der Grizzlys genießt der Sohn des ehemaligen Stanley-Cup-Siegers und Eisbären-Trainers Uwe Krupp durch seine authentische und zuvorkommende Art großes Ansehen. „Ich habe mich hier in Wolfsburg mittlerweile prima eingelebt und fühle mich sehr wohl. Wir sind eine super Gemeinschaft und verbringen auch außerhalb der Eishalle viel Zeit zusammen. Wir können mit dieser Mannschaft und der gesamten Organisation in den nächsten Jahren sehr erfolgreiches Eishockey spielen. Davon möchte ich ein Teil sein“, so Krupp.
„Björn ist ein Krieger. Solche physischen Spieler braucht jede Mannschaft. Durch seinen Fleiß und Ehrgeiz hat er sich bei uns im Team einen hohen Stellenwert erarbeitet und ist zu einem ganz wichtigen Faktor in unserer Abwehr gereift. Ich denke, dass Björn noch viel Potential zur Weiterentwicklung hat und bin überzeugt davon, dass er für uns in den kommenden Jahren noch wertvoller werden wird“, erklärt Sportdirektor und Geschäftsführer Karl-Heinz Fliegauf zur Personalie.
Foto: City-Press GmbH
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(DEL/Schwenningen) (BM) Drittes Heimspiel in Folge für Schwenningen und das innerhalb sechs Tagen. Nach zwei Siegen wollte Schwenningen nachlegen. Pat Cortina forderte keinen Sieg von seinem Team, viel mehr sollte an die guten Leistungen angeknüpft werden. In Führung gingen zunächst die Gäste. Schwenningen gelang es aber fünf Minuten später, den Spielstand zu egalisieren. Torlos blieb es bis zum letzten Drittel: 13 Minuten vor dem Ende traf Tim Bender mit einem platzierten Schuss in den Winkel und sicherte den Wild Wings den dritten Sieg in Folge.
Das Spiel begann mit einer Schweigeminute für die Opfer des Anschlages in Berlin. Nach einer Minute der Stille, ging es vor 3880 Zuschauern in der Schwenninger Helios Arena mächtig zur Sache. Bereits nach 30 Sekunden erhielt Berlin eine kleine Bankstrafe wegen zu vielen Spielern auf dem Eis. Schwenningen schaffte es nicht daraus Kapital zu schlagen. Istvan Bartalis kam in der 7. Minute zu einer guten Möglichkeit zur Führung, Petri Vehanen im Tor der Gäste war aber zur Stelle.
Besser machte es Kyle Wilson auf der anderen Seite. Am langen Pfosten überwand er Dustin Strahlmeier und erzielte die Führung. Schwenningen zeigte sich unbeeindruckt und spielte weiter selbstbewusst mit. In der 13. Minute konnte Vehanen einen Schuss von Uli Maurer nur abprallen lassen. Ex-Eisbär Alex Trivellato war zur Stelle und traf zum vielumjubelten Ausgleich.
Anfang des zweiten Drittels forderte Schwenningen eine Strafzeit. Jerome Samson wurde mit dem Schläger im Gesicht getroffen, der Arm der Schiedsrichter blieb allerdings unten. In der 32. Spielminute fehlten MacQueen nur wenige Zentimeter zur Führung nachdem der Ex-Schwenninger Petersen aufgelegt hatte. Für die Ersatzgeschwächten Schwenninger kam es noch schlimmer, Stefano Giliati musste aufgrund einer Verletzung in die Kabine und kam nicht mehr in das Spiel zurück. Ohne weitere Tore ging es in die letzte Drittelpause.
Keine der Mannschaften wollte im Schlussabschnitt den entscheidenden Fehler machen. Bis zur ersten großen Chance mussten sich die Schwenninger bis zur 45. Minute gedulden. Will Acton tauchte frei vor Vehanen auf, beim Schuss auf das kurze Eck war aber der Berliner Schlussmann Sieger. Schwenningen blieb am Drücker und kam in Überzahl immer wieder gefährlich in das Berliner Drittel. Die Strafzeit war gerade abgelaufen, als Tim Bender mit einem platzierten Schuss in den Winkel die Führung für die Gastgeber erzielte.
Schwenningen spielte wie entfesselt und erarbeitete sich Chance um Chance. Während Simon Danner neun Minuten vor dem Ende auf der Strafbank saß, tauchte Berlin erstmals wieder gefährlich vor Dustin Strahlmeier auf. Schwenningen bewies aber Kampfgeist und brachte die Führung über Zeit. Mit 9 Punkten aus 3 Heimspielen hat Schwenningen nun wieder den direkten Anschluss an den begehrten Platz 10 geschafft. Am Freitag wartet für die Neckarstädter mit Nürnberg allerdings keine leichte Aufgabe.
Spiel vom: 21.12.2016
Schwenninger Wild Wings - Eisbären Berlin
Tore:
0:1 |8. |Wilson (Baxmann / Ziegler)
1:1 |13.|Trivellato (El-Sayed / Maurer)
2:1 |47.|Bender (Samson / Acton)
Zuschauer: 3880
Bericht: Benjamin Maser
Foto: Jens Hagen
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(DEL/Straubing) PM Am Dienstagabend empfing der Tabellenzwölfte, die Düsseldorfer EG, den Tabellenelften, die Straubing Tigers. Die Tigers gingen mit der gleichen Formation wie am erfolgreichen Sonntag in das Spiel. Matt Climie hütete das Straubinger Tor und Steven Zalewski stürmte zwischen Sandro Schönberger und Tim Miller.
Die Düsseldorfer starteten gut in die Partie und kamen bereits in den ersten Spielminuten zu guten Torchancen, die jedoch Matt Climie erfolgreich abwehren konnte. Binnen weniger Minuten hatte die DEG zwei hochkarätige Einschussmöglichkeiten. Die erste konnte Matt Climie mit starker Mithilfe von Sean Sullivan noch verhindern. Im Anschluss konnte Straubing die Scheibe nicht entschlossen genug vor dem Tor klären und Chris Minard netzte zum 1:0 im Straubinger Gehäuse ein. Die Tigers präsentierten sich in den ersten zehn Spielminuten schläfrig und agierten im eigenen Drittel nicht energisch genug. Nach der Düsseldorfer Führung kamen die Niederbayern besser in das Spiel und arbeiteten sich nach einem Foul von Bernhard Ebner an Tim Miller – Beinstellen - im Powerplay gute Chancen heraus.
Die dickste Möglichkeit hatten allerdings die Düsseldorfer und konterten die Tigers nach einer Unachtsamkeit an der blauen Linie in eigener Unterzahl aus. Eduard Lewandowski scheiterte jedoch bei der zwei auf null Situation an Matt Climie. Wenig beeindruckt davon spielte sich Straubing weiter gute Chancen im Powerplay heraus. Alexander Oblinger und Sean Sullivan hatten dabei die besten Einschussmöglichkeiten auf Straubinger Seite zu verzeichnen, scheiterten aber an Niederberger. So ging es mit eins zu Null für Düsseldorf in die erste Drittelpause.
Aufgrund einer Verletzung von Center Thomas Brandl musste Tigers-Headcoach Larry Mitchell die Reihen in der ersten Drittelpause umstellen. Das zweite Drittel begann wie das erste Drittel aufhörte. Straubing wirkte agiler und erspielte sich einige Torchancen, die am Ende jedoch erfolglos blieben. Ein Zweikampf zwischen Mike Cornell und Brandon Yip vor dem Straubinger Tor entwickelte sich zu einem ansehnlichen Faustkampf. Beide wurden von den Unparteiischen jeweils mit zwei plus zwei plus zehn Minuten Disziplinarstrafe in die Kühlbox geschickt. Nach einem schönen Spielzug von Mike Connolly und Jeremy Williams scheiterte der letztgenannte an Niederberger. Die Tigers hatten im Mittelabschnitt mehr Spielanteile und waren die bessere Mannschaft, allerdings schlichen sich in der Abwehr im Laufe des zweiten Drittels auch immer wieder Unachtsamkeiten ein und so konnte Düsseldorf die Führung zum zwischenzeitlichen 2:0 durch Alexander Barta und im Anschluss durch Eduard Lewandowski auf 3:0 ausbauen. Straubing agierte in der Defensive zu nachlässig und die Düsseldorfer erwiesen sich vor dem Tigers-Tor äußerst effektiv.
Wie im zweiten Spielabschnitt waren es wiederrum die Straubing Tigers die zu Beginn das Tempo vorgaben. Maury Edwards vergab in der dritten Spielminute abermals. Wenige Minuten später bediente Mike Connolly mit einem starken Pass Jeremy Williams, der frei im Slot zum 3:1 Anschlusstreffer einnetzte. Mitte des dritten Drittels Schrecksekunde im Tigers-Lager, als Matt Climie die Scheibe vor dem Tor vertändelte und James Bettauer mit einem Save vor dem Tor gerade noch ein DEG-Tor verhindern konnte. Straubing blieb unbeeindruckt, mit nun mehr Zug zum Tor und um den zweiten Anschlusstreffer bemüht. Die Bemühungen der Tigers wurden beinahe durch Tigers-Stürmer Jeremy Williams sieben Minuten vor Ende belohnt, als dieser freistehend vor dem Düsseldorfer Schlussmann vergab. Den langersehnten und verdienten Anschlusstreffer konnte Alexander Oblinger mit einem schönen Schuss in den Winkel zum 3:2 feiern. Die Freude währte nicht lange, da Düsseldorf bereits 17 Sekunden später durch Brandon Yip wieder auf den alten Rückstand (4:2) stellte. Am Ende verbuchten die Straubing Tigers aufgrund mangelnder Torchancenverwertung und zu vielen Unachtsamkeiten in der eigenen Zone gegen eine äußerst effektiv spielende Düsseldorfer Mannschaft eine bittere, wie auch unnötige 4:2 Niederlage.
Düsseldorfer EG: Niederberger – Davis,Conboy,Brandt,Ebner,Nowak, Haase, Schüle – Yip,Lewandowski,Bowman,Kammerer,Collins, Dimitriev, Courchaine, A. Barta, Minard, Strodel, D. Weiß, Preibisch;
Straubing Tigers: Climie – Yeo, Edwards,Jobke, Cornell, Sullivan,Renner,Bettauer – Hedden,Brandl,A. Mitchell, M. Connolly, Timmins, Williams, Schönberger, Zalewski, Miller, Hartl, Loibl, Oblinger;
Tore:
1:0 (5:36) Minard (Nowak,Courchaine)
2:0 (30:37) A. Barta (Ebner,Courchaine)
3:0 (34:39) Lewandowski (Bowman, D. Weiß)
3:1 (43:13) Williams (Connolly,Schönberger)
3:2 (53:33) Oblinger (Zalewski)
4:2 (53:50) Yip (Lewandowski, Ebner)
Strafminuten:
Düsseldorf 8 plus 10 Yip (Unnötige Härte)
Straubing 6 plus 10 Cornell (Unnötige Härte)
(Foto Birgit Häfner)
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(DEB) (PM) Die Oberliga Süd kann weiterhin mit zwölf Vereinen an den Start gehen. Am Dienstagabend teilte der EHV Schönheide 09 dem Deutschen Eishockey- Bund (DEB) mit, dass der Verein den Spielbetrieb in der Oberliga Süd nun doch fortsetzen kann. Dies ergaben Gespräche der Verantwortlichen mit Vertretern der Stadt und Sponsoren.
Nach eingehender rechtlicher Überprüfung der Situation stimmte der DEB diesem Ansinnen zu. „Die Prüfung der Durchführungsbestimmungen durch die Rechtsabteilung des DEB hat ergeben, dass es keine andere Entscheidung geben darf“, sagt DEB- Vize-Präsident Marc Hindelang. „Ein Insolvenzantrag allein ist kein Ausschlussgrund, zudem gibt es bisher keinen gerichtlichen Beschluss über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Dass der Verein zunächst die sofortige Einstellung des Spielbetriebes mitteilte, hat aber natürlich für Unruhe gesorgt und war im Rückblick sehr unglücklich und offenbar auch verfrüht.“
Von den anderen Teilnehmern der Oberliga Süd sei die Entscheidung positiv aufgenommen worden, sagt Oliver Seeliger, Direktor Spielbetrieb im DEB. „Es gab keinen Widerspruch, im Gegenteil: Fünf Vereinen geht nun doch kein Heimspiel verloren. Das ist gerade in der zuschauerträchtigen Weihnachtszeit eine gute Nachricht.“
Stichwort Spielbetrieb: Hier kam Schönheide der Forderung des DEB nach und bestätigte die Teilnahme bis zum Saisonende und wird auch an der vom Bayrischen Eissport Verband (BEV) organisierten Verzahnungsrunde zwischen Oberliga und Bayernliga teilnehmen. „Das gehört zum Gesamtpaket. Die Saison endet schließlich nicht am 15. Januar“, sagt Seeliger, der nur das Spiel zwischen Schönheide und Sonthofen vom vergangenen Sonntag werten muss. Da hierfür kein Nachholtermin gefunden werden konnte, geht die Partie mit 3:0 Punkten und 5:0 Toren an den ERC Sonthofen. Nachgeholt wird dagegen das Spiel zwischen dem EC Bad Tölz und Schönheide. Der Termin wird in Kürze mitgeteilt.
(Foto Betty Ockert)
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(DEL/Augsburg) PM mit der Verpflichtung von Justin Shugg reagieren die Augsburger Panther auf ihre angespannte Personalsituation. Der Kanadier lief zuletzt für Dinamo Riga in der KHL auf und erhält zunächst einen Vertrag bis Saisonende beim DEL-Club.
Dinamo Riga war die erste Europastation für den 24-jährigen Kanadier. Für das KHL-Team absolvierte Shugg in der laufenden Saison 33 Spiele. Mit elf Scorerpunkten rangierte der 180 cm große und 84 kg schwere Rechtsschütze auf Platz sechs der internen Scorerwertung der Letten. Vor seinem Wechsel nach Riga gehörte Justin Shugg fünf Jahre der Organisation der Carolina Hurricanes an, die ihn im Jahr 2010 in der vierten Runde drafteten. In der NHL kam der variabel einsetzbare Angreifer drei Mal zum Einsatz. Seine Qualitäten stellte der Kanadier vor allem in der AHL für die Charlotte Checkers (275 Spiele, 64 Tore und 88 Assists) und in der ECHL für die Florida Everblades (41 Spiele, 22 Tore und 24 Assists) unter Beweis.
Justin Shugg gilt als läuferisch starker und technischer versierter Angreifer mit Torjägerqualitäten. Damit passt er bestens in das Anforderungsprofil von Panther-Trainer Mike Stewart. „Nach dem sich anbahnenden längerfristigen Ausfalls von T.J. Trevelyan haben wir sofort unsere Suche nach einem passenden Spieler intensiviert. Wir sind froh, dass es nun so schnell mit Justin Shuggs Verpflichtung geklappt hat. Er ist genau der Spielertyp, den wir für unsere funktionierende Mannschaft gesucht und gefunden haben und sind überzeugt, dass er die ihm zugedachte Rolle erfüllen kann", so Stewart über seinen Neuzugang
Justin Shugg traf gemeinsam mit seiner Freundin bereits gestern Abend in Augsburg ein und unterzeichnete alle notwendigen Papiere. Am Freitag soll er im Derby gegen den ERC Ingolstadt bereits mit der Rückennummer 41 auflaufen.
(Foto Charlotte Checkers)
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(DEL/Krefeld) PM Die Krefeld Pinguine entbinden Cheftrainer Franz-David Fritzmeier mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben als Cheftrainer der Krefeld Pinguine. Dies hat die Sportliche Leitung in enger Zusammenarbeit mit dem Aufsichtsrat beschlossen.
Wolfgang Schulz, Aufsichtsratschef: „Wir wären gerne den Weg mit Franz Fritzmeier zusammen gegangen. Er hat vom ersten Tag an einen guten Job hier in Krefeld gemacht. Auch wenn er ein guter Trainer ist, müssen wir beim letzten Tabellenplatz reagieren und nach nötigen neuen Impulsen für die Mannschaft suchen. Wir sind froh, dass Rick Adduono sich bereiterklärt hat, den Krefeld Pinguinen zu helfen.
Es war schwierig in der Kürze der Zeit einen Trainer von dieser Qualität zu gewinnen, der gleichzeitig in das schmale Budget der Pinguine passt. Adduono ist der erfolgreichste Trainer der Krefelder DEL-Geschichte und war sofort bereit für den Rest der Saison zu helfen. Unser Fokus liegt nun auf den folgenden 10 Wochen in denen wir zusammenstehen müssen um gemeinsam die Playoffs zu erreichen. Wir bitten in dieser schwierigen Zeit um Unterstützung aller Zuschauer, der Fans und unserer Sponsoren.“
Rick Adduono: „Ich glaube an die Qualität der Mannschaft und bin bereit, gemeinsam mit diesem Team um den Einzug in die Playoffs 2016/17 zu kämpfen. Für mich sind die Pinguine eine echte Herzensangelegenheit. Ich habe den Verein seit Dezember allzeit verfolgt, bin deshalb voll im Thema und kann direkt einsteigen.“
Rick Adduono wird am Mittwoch in Krefeld erwartet. Bereits am Donnerstag wird der 61-Jährige das erste Training leiten und am Freitag beim Derby gegen Köln (19:30 Uhr, KönigPALAST) erstmals seit 2015 wieder hinter der Bande stehen. Auch mit Rick Adduono wird die intensive Zusammenarbeit zwischen KEV 81 e.V. und der KEV Pinguine Eishockey GmbH weiter fortgesetzt.
Adduono übernahm die Krefeld Pinguine in der Saison 2009/10 und coachte die Mannschaft bis Dezember 2015. In dieser Zeit wurde der gebürtige Kanadier 2014 zum Trainer des Jahres ausgezeichnet und erreichte mit seiner Mannschaft zweimal das Halbfinale der Playoffs.
(Foto Britta Koglin)
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(DEL/Kompakt) MF Auch am vierten Adventswochenende ging es in der Deutschen Eishockey Liga heiß her. Während der EHC Red Bull München einsam seine Kreise an der Tabellenspitze dreht, handelten die Krefeld Pinguine lediglich hinter der Bande. Das und vieles mehr im DEL Kompakt von Eishockey-Online!
DEL-Oldie Deron Quint fixiert Derbysieg und verlieh den Bullen Flügel für Dreier im Topspiel!
Im bayerischen Derby zwischen dem amtierenden Meister EHC Red Bull München und den Ingolstädter Panther konnten sich die Hausherren durch einen Treffer des Ex NHL Spielers und aktuell dienstältesten DEL Akteur Deron Quint 14 Sekunden vor dem Ende der Overtime mit 3:2 erfolgreich durchsetzen.
Den Anfang in einem wirklich guten Derby machte allerdings der Gast aus Ingolstadt durch Darryl Boyce (17.). Nach nur 14 Sekunden im zweiten Drittel traf Jason Jaffray zum 1:1 Ausgleich. Die erneute Führung erzielte Petr Taticek im Powerplay (24.). Mit seinem zweiten Treffer folgte nur eine Minute später durch Jason Jaffray der Ausgleich. Mit dem Remi ging es in den letzten Spielabschnitt wo um jeden Zentimeter Eis hart gekämpft wurde. Timo Pielmeier hielt kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit den Punkt für sein Team fest.
In der anschliessenden Overtime hatte erst Darryl Boyce den Sieg auf den Schläger, doch scheiterte am hervorragenden Danny aus den Birken. 14 Sekunden vor dem Ende war es dann der dienstälteste DEL Spieler dieser Saison Deron Quint der mit dem 3:2 Siegtreffer das Derby für München entschied.
Am Sonntag gelang dem EHC in einem bärenstarken DEL Match ein knapper aber verdienter 3:2 Sieg. Für den Meister ist es der siebte Sieg gegen die Adler in Folge. Zudem stehen die Red Bulls weiterhin einsam ander Spitze der Deutschen Eishockey Liga (DEL).

Kölner Haie haben ein durchwachsenes Wochenende - DEG bejubelt zwei Derbysiege!
Am Freitag reiste der KEC nach Augsburg und unterlagen den Panthern mit 2:3. die Torschützen auf Kölner Seite waren Philip Gogulla in der 37. Minute und Max Reinhardt in der 50. Minute. Der Ausgleich gelang den Gästen nicht mehr, auch aufgrund zweier Strafzeiten in den letzten Minuten.
Diese Niederlage konnte der KEC am Sonntag wieder gut machen. Sie gewannen gegen die Schwenninger Wild Wings mit 3:1. Die Haie gingen im ersten Drittel mit 1:0 durch Marcel Ohmann in Führung. Das 2:0 folgte im zweiten Drittel. Philip Gogulla könnte in Unterzahl den Puck den Schwenningern abjagen und schoss eiskalt im Alleingang das Tor. Der Schlussabschnitt war geprägt durch einige Strafzeiten und zwei Tore. Die Schwenninger konnten zunächst auf 2:1 verkürzen bevor die Kölner 2,1 Sekunden vor Ende ins leere Tor auf 3:1 erhöhten.
Schwenningen schaffte die Wende!
Mit sechs Punkten aus zwei Heimspielen schafften es die Wild Wings das Tabellenende zu verlassen. Gegen Liganeuling Bremerhaven legten die Schwaben den Grundstein für ein erfolgreiches Wochenende. Zwar musste man auf Jiri Hunkes, Marcel Kurth und Sascha Goc verzichten, die Mannschaft spielte aber konstant und nutzte endlich einmal die gebotenen Chancen. 5:1 stand es am Ende für die Hausherren.
Am Sonntag gastierte mit Augsburg die Mannschaft der Stunde. Schwenningen merkte man das Selbstvertrauen vom Freitag sichtlich an. Marcel Kurth war wieder zurück im Kader, dafür fehlte Uli Maurer. Lange hielten beide Teams das Spiel offen, ehe Schwenningen zehn Minuten vor dem Ende in Führung ging. Mit zwei Empty-Net-Toren machten die Wild Wings ihr Sechs-Punkte-Wochenende perfekt.
Schlechtes Spiel in Augsburg und sehr gutes Spiel in Wolfsburg.
So ist die Bilanz vom 28./29. Spieltag. In Augsburg verloren die Grizzlys jetzt zum 3. Mal gegen den bayerischen Gegner. Dabei hatten sie im ersten Drittel 2:0 geführt, hatten dann aber in den anderen Dritteln stark nachgelassen und durch dumme Strafen den Sieg verspielt. Sehr viel besser lief es auf heimischem Eis, wo mindestens 40 Minuten sehr gutes Angriffsspiel gezeigt und 20 Minuten sehr gut verteidigt wurde. Sebastian Vogl bekam dadurch auch seinen Shutout, weil die Grizzlys mit 4:0 gewannen. 4 Tore zum 4. Advent...
Chaoswochenende und Tiefpunkt für die Krefeld Pinguine - Alter Bekannter übernimmt!
Der KEV ab Tiefpunkt! Nach den beiden zu Null Pleiten am Wochenende zogen die Verantwortlichen der Pinguine die Reißleine! Nach der 0:4 Klatsche im Derby gegen die DEG und der folgenden 0:4 Auswärtsniederlage in Wolfsburg war die Zeit von Franz Fritzmeier am Rhein abgelaufen. Der junge Coach musste seinen Posten räumen und für einen alten Bekannten frei machen. So wurde Rick Adduono wieder installiert. Der frühere Erfolgscoach soll die Krefeld Punguine fortan aus der Krise ziehen und ins Mittelfeld der Tabelle beordern.
Die Ergebnisse vom Sonntag im Überblick:
EHC Red Bull München vs. Adler Mannheim 3:2
Grizzlys Wolfsburg vs. Krefeld Pinguine 4:0
Straubing Tigers vs. ERC Ingolstadt 5:2
Schwenninger Wild Wings vs. Augsburger Panther 3:0
Eisbären Berlin vs. Thomas Sabo Ice Tigers 1:3
Fischtown Pinguins vs. Iserlohn Roosters 6:3
Kölner Haie vs. DEG 1:2 n.P
Artikel: Christian Diepold / Mathias Funk / Sabrina Tesch / Jörg Matthias / Benjamin Maser
Fotomaterial: Eishockey-Online Fotografen
Deutsche Eishockey Liga (DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.
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(DEL/Köln) ST Die LANXESS arena war am Sonntag fast ausverkauft, 18.365 Zuschauer waren dabei, als die Kölner Haie nach hartem Kampf das Derby gegen die Düsseldorfer EG mit 1:2 verloren geben mussten. Nach regulärer Spielzeit stand es unentschieden 1:1, so ging es erst in die Verlängerung und dann zum Penaltyschießen, das die Düsseldorfer für sich entscheiden konnten.
Nach dem Spiel erklärte Trainer Cory Clouston: „Wir hatten ausreichend Chancen, das Spiel zu gewinnen und haben die Partie über weite Strecken dominiert. Aber klar ist natürlich, dass wir uns vor dem gegnerischen Tor derzeit immer noch sehr schwer tun. Trotzdem nehme ich auch aus diesem Spiel viel Positives mit. Wir werden weiter arbeiten und fokussiert bleiben.“
Köln wollte die drei Punkte unbedingt zu Hause behalten, da sie am Freitag schon gegen die Mannheimer Adler keinen einzigen Punkt mit nach Haue nehmen konnten. Gerade gegen Düsseldorf, in der Mutter aller Derbys, sollte ein Sieg her. Doch die ganze Kraft, die die Haie aufbringen mussten, wurde letztlich nicht belohnt. Die Düsseldorfer hatten in den letzten Spielen keine Erfolge, es reicht für sie in der Tabelle nur für Platz 12. Doch in Derbys gelten andere Regeln. So konnte der KEC trotz Überlegenheit einfach die Tore nicht schießen, die nötig gewesen wären.
Vor dem Spiel heizten Brings den Zuschauern mit dem Lieblingslied der Kölner Fans „Kölsche Jung“ ein.
Alexander Sulzer und Jean-Francois Boucher spielten und Marcel Ohmann musste auf der Tribüne sitzen.
Das Spiel startete aggressiv und offensiv. Doch in der sechsten Minute gelang zunächst den Gästen die Führung durch Maximilian Kammerer. Die Haie setzten alles daran, den Ausgleich zu erzielen. Doch es gelang nicht, im Gegenteil, irgendwie gerieten die Haie etwas ins Straucheln. Das erste Drittel endete also 0:1.
Der Mittelabschnitt war ähnlich aggressiv wie das erste Drittel. Für beide Seiten gab es einige Strafzeiten und somit Überzahlmöglichkeiten, die jedoch zunächst ungenutzt blieben. Der KEC erarbeitete sich gute Möglichkeiten, doch erst in der 36. Minute gelang das Tor durch Philip Gogulla nach Vorlage durch Patrick Hager und Christian Erhoff.
Der Schlussabschnitt blieb auch wie die Drittel zuvor spannend und offensiv kämpferisch seitens des KEC. Dennoch blieb das letzte Drittel torlos. Und so ging es in die Verlängerung, die auch ohne Tore blieb. Im Penaltyschießen gelang es Brandon Yip aus Düsseldorf das Siegestor für die Gäste zu machen. Und es endete mit einem Punkt für Köln und zwei für Düsseldorf.
Insgesamt bleibt festzuhalten, dass die Haie weite Teile des Spiels überlegen und spielführend waren. Leider blieb ihnen das Torglück vorenthalten. Die Düsseldorfer verteidigten gut und so endete es zunächst nach 60 Minuten unentschieden. Das Penaltyschießen brachte die Entscheidung. Auch hier glückte es dem KEC nicht die Tore zu schießen. der Düsseldorfer Torwart Mathias Niederberger blieb an diesem Tag zu gut für die Kölner Offensive.
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(DEL/Bremerhaven) PM Den Frust nach der 1:5-Niederlage in Schwenningen vom Freitag bauten die Pinguins mit einem wahren Sturmlauf in den Anfangsminuten ab. In der 3. Minute traf Jason Bast zum 1:0, Sekunden später scheiterte Jeremy Welsh am Pfosten und Gäste-Torhüter Mathias Lange zeigte noch mehrere gute Paraden. Erst in doppelter Überzahl kam Iserlohn ins Spiel – und zum 1:1 durch Blair Jones (9.). Danach war das Spiel offener. Cody Lampl und Iserlohns Christopher Fischer trafen jeweils noch das Torgestänge.
Die Fischtown Pinguins haben in der DEL einen deutlichen Sieg gefeiert. Vor 4349 Zuschauern in der Bremerhavener Eisarena gewannen sie gegen die Iserlohn Roosters mit 6:3. Jeremy Welsh und Jason Bast trafen jeweils im Doppelpack, zudem waren Brock Hooton und Jack Combs erfolgreich.
Zwei Powerplay-Tore durch Jeremy Welsh
Im Mitteldrittel münzten die Pinguins ihre Überlegenheit in Treffer um, und zwar gleich in vier Stück. Brock Hooton traf in der 26. Minute zum 2:1, vier Minuten später erhöhte Jason Bast mit seinem zweiten Treffer auf 3:1 (30.). Iserlohn wechselte Torhüter Mathias Lange aus, fortan spielte Chet Pickard. Die Pinguins legten trotzdem noch zwei Überzahltore durch Jeremy Welsh nach. Beim 4:1 (35.) lenkte Welsh einen Pass von Rob Bordson ins Tor, beim 5:1 (40.) war Jack Combs der Passgeber.
Iserlohn betreibt Ergebniskosmetik
Das Spiel war nach dem zweiten Drittel praktisch entschieden, entsprechend ging es im letzten Drittel etwas weniger intensiv zur Sache. Im Powerplay erzielte Troy Milam noch das 2:5 (52.) für die Gäste, drei Minuten vor dem Ende traf David Dziurzynski zum 3:5. Das war aber nur noch Ergebniskosmetik. Jack Combs stellte mit einem Empty-Net-Goal zum 6:3 (58.) das Endergebnis her.
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(DEL/Berlin) PM Die Eisbären Berlin verloren gegen die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg vor 9.690 Zuschauern mit 1:3.
Die Thomas Sabo Ice Tigers konnten mit 2:0 in Führung gehen. In der 9. Spielminute erkämpfte Andrew Kozek sich die Scheibe an der Bande und schob sie sofort in den Slot Bereich. Goldrichtig stand da der Stürmer David Steckel, der das Spielgerät erfolgreich verwertete. Berlins Schlussmann Petri Vehanen konnte den ersten Schuss noch abblocken, war dann aber gegen den direkten Nachschuss machtlos (08:12). Das zweite Tor der Gäste ließ etwas auf sich warten.
Am Anfang des Mittelabschnitts war es dann aber doch soweit. Die Nürnberger drückten die Berliner in ihre eigene Zone. Leonhard Pföderl ergatterte sich die Scheibe hinter dem Tor und probierte einen Bauerntrick. Auch bei dieser Aktion hatten die Gäste mächtig Glück. Torhüter Petri Vehanen parierte den ersten Schuss, wurde dann aber leider doch vom Nachstochern des Stürmers überrascht (24:05). Die 9.690 Zuschauer in der Mercedes-Benz Arena sahen kurz darauf das erste Saisontor des Berliner Verteidigers Constantin Braun. Der Lampertheimer packte in der 28. Minute einen Hammer aus. Sein Schlagschuss vom linken Bullykreis rutschte dem Nürnberger Schlussmann Jochen Reimer durch die Schoner (28:00). Die Eisbären hatten den Anschlusstreffer erzielt. Der 1:2-Spielstand bestand für lange Zeit. Vor allem die Heimmannschaft bemühte sich sehr, daran etwas zu verändern. Aber alle weiteren Versuche scheiterten am Torhüter Reimer oder blieben in der dicht gestaffelten Verteidigung der Gäste hängen. In der Schlussminute des Spiels setzte der Berliner Trainer Uwe Krupp seinen letzten Trumpf und ersetzte Torhüter Petri Vehanen durch einen sechsten Feldspieler. Doch dieser Versuch war leider nicht von Erfolg gekrönnt. Der Nürnberger Steven Reinprecht schnappte sich das Spielgerät und schob es ins leere Tor. Die Thomas Sabo Ice Tigers versalzten den Eisbären Berlin den Abend des vierten Advents mit einer 1:3-Niederlage.
Die Eisbären spielen als nächstes auswärts am Mittwoch, dem 21.12.16, ab 19:30 Uhr gegen die Svchwenninger Wild Wings. Das nächste Eisbären-Heimspiel findet einen Abend vor Weihnachten statt. Am Freitag, dem 23.12.16, gastieren die Grizzlys aus Wolfsburg ab 19:30 Uhr in der Mercedes Benz Arena. Kommt vorbei und genießt das Weihnachtsspektakel!
Constantin Braun: "Uns fehlt die Konstanz. Wir spielen ein Drittel gut, dann ein Drittel wieder nicht so gut, dann wieder ein halbes Drittel gut. Dann spielst du viel in Unterzahl. Wir waren dann nur mit vier, fünf Verteidigern hinten drin. Dann wird man auch müde. Wir haben in Iserlohn schon mit fünf Verteidigern gespielt. Wir sind dann nicht mehr in die Zweikämpfe gekommen. Nürnberg hat dann clever gespielt und sie wissen, wie sie es runterspielen müssen."
Tore
0:1 Steckel, David (Kozek, Andrew) , EQ, 08:12
0:2 Pföderl, Leonhard (undefined, Steckel, David) , EQ, 24:05
1:2 Braun, Constantin (Baxmann, Jens, Braun, Laurin) , EQ, 28:00
1:3 Reinprecht, Steven, EQ, 59:22
Strafminuten
Eisbären Berlin: 10 (4, 4, 2)
Thomas Sabo Ice Tigers: 16 (10, 6, 0)
Schiedsrichter:
Aumüller, Schütz
Linienrichter:
Salewski, Westhaus
Zuschauer: 9.690
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