DEL - Beim 5:2 Sieg der Straubing Tigers gegen Ingolstadt glückten den Tigers vier Überzahltreffer

straubing 37 15112016

 

 

(DEL/Straubing) (MA) Vor dem Spiel trafen die Tigers statistisch gesehen bei jeder fünften Überzahlmöglichkeit. Allein heute gelang ihnen dass bei jeder zweiten. Aber nicht nur die vier Überzahltreffer sorgten für die Entscheidung. Das Wichtigste war für die Tigers nach der Zwischenzeitlichen 3:0 Führung die Nerven zu behalten. Viel zu oft konnten die Straubinger einen Vorsprung nicht ins Ziel bringen. Aber für einen Sieg waren heute auch die Gäste zu schwach. Mit zu geringer Durchschlagskraft und zu vielen Strafzeiten brachten sie sich selbst auf die Verliererstraße.







Die Straubing Tigers zeigten in dem bayerischen Derby von Beginn an eine engagierte Leistung. Den Druck endlich wieder einmal ein Heimspiel zu gewinnen sah man der Mannschaft nicht an. Der Führungstreffer durch Sean Sullivan (9.) fiel in Überzahl. Perfekt wurde der Verteidiger von Timmins und Williams freigespielt. Die Oberbayern kamen nicht so richtig in Tritt. Ihre Angriffe spielten sie entweder nicht konsequent genug zu Ende oder es war der Pass zu viel vor dem Tor von Matt Climie. Anders die Gastgeber die in der 16. Minute durch einen schnellen Konter, der ebenfalls sehenswert heraus gespielt wurde, auf 2:0 erhöhten. Mike Connolly behielt die Übersicht, sah den mitgelaufenen Jeremy Williams und der knallte den Puck aus kurzer Distanz ins Netz. Da war aber noch nicht Schluss für die Tigers. Bei einer weiteren Überzahlmöglichkeit konnte sich Adam Mitchell (19.) in die Torschützenliste eintragen. Als es eng wurde vor dem Tor von Timo Pielmeier behielt der Stürmer den Überblick und Netze ein zum 3:0 Zwischenstand. So mancher Fan im Stadion rieb sich die Augen und kaum war er damit fertig, kam das erwartete Gegentor. Thomas Oppenheimer (20.) bekam hinter dem Tor der Tigers freies Geleit und überwand Climie mit einem Bauerntrick zum 3:1 Pausenstand. Die Frage war nicht ob die Tigers heute gewinnen können, sondern wie lange der Vorsprung reichen wird. Denn wenn die Straubinger in einem Punkt wohl führend sind, dann im Verspielen von Führungen.

 

 

Nach diesem Motto begann der zweite Abschnitt. Der Anschlusstreffer des ERC lies nicht lange auf sich warten, auch wenn er sehr glücklich für die Gäste war. John Laliberte bekam den Schuss von McNeill an den Schlittschuh und von dort sprang der Puck direkt ins Tor. Normalerweise würde es nicht lange bis zum Ausgleich dauern. So kannte man das aus den vergangen Spielen der Tigers. Doch sie stemmten sich gegen den Ausgleich, hatten viel Abwehrarbeit zu verrichten, da der Druck der Gäste immer mehr zunahm. Aber nicht nur Matt Climie hielt weiterhin gut sondern auch die Stürmer unterstützten die Verteidiger mehr als in den vorangegangenen Spielen. Dafür belohnten sich die Tigers vierzehn Sekunden vor dem Ende des Mittelabschnitts selbst. Maury Edwards Treffer Nummer drei im Powerplay am heutigen Abend. Auch sein Schuss war begünstigt durch einen abgefälschten Schläger. Jedoch interessierte das im Lager der Tigers keinen. Wichtig für das Team war den Torabstand aus dem ersten Drittel auch in den letzten Abschnitt mitzunehmen und dann den Sack zuzumachen.

 

 

Diese Gelegenheit bot sich als die Schanzer sich mit zwei Fouls selbst reduzierten. Coach Larry Mitchell nahm vor der wichtigsten Phase für die Tigers eine Auszeit. Denn er wusste genau, sollte jetzt bei 5-3 kein Tor für die Tigers fallen kann das Ganze nach hinten los gehen. Doch sein Team hielt sich an den Plan und erzielte das 5:2 nur Sekunden später. Jeremy Williams (46.) war es der die Fans wieder jubeln lies mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend. Dies war auch der Endstand. Die Ingolstädter waren an diesem Abend einfach nicht mehr in der Lage einen Gang höher zu schalten. Es gab für die Gäste überhaupt nur eine kurze Drangphase im zweiten Abschnitt. Den überwiegenden Teil des Spiels dominierten die Niederbayern. Der Sieg hätte auch noch höher ausfallen können, denn die Tigers spielten sich in den letzten Minuten in einem Rausch. Aber am Ende war man einfach nur noch glücklich über die verdienten drei Punkte und man rangiert weiterhin auf Platz elf der Tabelle.

 

 

Coach Tommy Samuelsson war nur über das erste Drittel enttäuscht: "Da hat Straubing alles richtig gemacht. Wir haben heute keinen Weg gefunden den Rückstand umzudrehen. Eine gute Phase im zweiten Drittel reichte dazu nicht aus. Straubing hat im Überzahl und Unterzahl sehr gut gespielt und das Spiel so für sich entschieden, da geht der Sieg auch in Ordnung."

 

 

Coach Larry Mitchell war sogar erstaunt über die gelungene Umstellung: "Ich habe im Überzahl etwas verändert, das haben wir gestern dann trainiert und das uns heute gleich vier Treffer gelingen hat mich etwas überrascht. Es war heute für das Team sehr wichtig dass sie die Unterstützung nach dem zwischenzeitlichen 3:2 von den Fans bekommen haben. Vor dem entscheidendend 5-3 Überzahlspiel im letzten Drittel habe ich die Auszeit genommen da wir schon lange nicht mehr in dieser Situation waren. Dann hat sich die Mannschaft genau nach dem Plan gehalten und es hat geklappt. Glückwunsch an mein Team und die Fans. Wir haben uns heute alle die drei Punkte verdient."

 

 

Spiel vom 18.12.2016


Straubing Tigers - ERC Ingolstadt 5:2 (3:1|1:1|1:1)

 

Tore:
1:0 |09.|Sean Sullivan (Williams, Timmins) PP1
2:0 |16.|Jeremy Williams (Connolly)
3:0 |19.|Adam Mitchell (Hedden) PP1
3:1 |20.|Thomas Oppenheimer (Buck, Laliberte)
3:2 |25.|John Laliberte (McNeill, Buck)
4:2 |40.|Máury Edwards (Brandl, Hedden) PP1
5:2 |46.|Jeremy Williams (Connolly, Sullivan) PP2


Strafen:
Strauibng 6 - Ingolstadt 14


Zuschauer:
3.861


Bericht: Markus Altmann

Foto: Sean Sullivan (Foto: eishockey-online.com / archiv)


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