
(DEL/Schwenningen) (BM) Nach dem Erfolg gegen Bremerhaven wollten die Wild Wings erneut auf heimischen Eis nachlegen. Mit den Panthern aus Augsburg wartete allerdings keine leichte Aufgabe auf die Mannschaft von Pat Cortina. 50 Minuten egalisierten sich beide Teams ehe Stefano Giliati die Scheibe entscheidend abfälschte und zur Führung traf. Mit zwei Empty-Net-Toren machten die Neckarstädter letztendlich das Sechs-Punkte-Wochenende perfekt.
Schwenningen musste erneut auf Jiri Junkes Kapitän Sascha Goc verzichten. Dazu gesellte sich Uli Maurer. Die Hausherren begannen mit viel Selbstvertrauen gegen das Team der Stunde aus Augsburg. Die erste Chance bot sich für die Gäste, doch Dustin Strahlmeier konnte die Bemühungen unterbinden. Im Gegenzug scheiterte Daniel Schmölz nach einem Aufbaufehler der Augsburger Hintermannschaft völlig frei vor Ben Meisner. In Überzahl drückten die Hausherren mächtig auf die Führung aber die Fuggerstädter retteten in höchster Not. Auf der anderen Seite schaffte es Augsburg in eigener Überzahl ebenfalls nicht die Führung zu erzielen. Torlos ging es also in die erste Pause.
Anfang des zweiten Drittels kamen die Gäste hellwach aus der Kabine und drängten auf den Führungstreffer. Schwenningen verteidigte mit viel Herz und hielt das Tor sauber. Nachdem Kai Herpich von einem Schläger im Gesicht getroffen wurde, musste er zuerst einmal behandelt werden. Die Schiedsrichter ahndeten dieses Vergehen allerdings nicht und so drückte Augsburg weiter auf das erste Tor. Trotz aller Bemühungen ging es erneut torlos in den letzten Abschnitt.
In den ersten Minuten des Schlussabschnittes ging das Spiel auf und ab. Chancen zum vorentscheidenden ersten Treffer besaßen beide Teams. Bei angezeigter Strafe erhöhte Schwenningen den Druck und schnürte Augsburg im eigenen Drittel ein. In Überzahl sollten die Schwenninger darauf das erste Mal jubeln. Andreé Hult brachte die Scheibe vor das Tor, wo Stefano Giliati entscheidend abfälschte.
Die Wild Wings witterten ihre Chance und erarbeiteten sich Chance um Chance. 5 Minuten vor dem Ende musste Dustin Strahlmeier noch einmal sein ganzes Können aufbieten um sein Tor sauber zu halten. Kurz vor dem Ende nahm Augsburg den Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Zunächst scheiterte Jake Hansen am Pfosten des leeren Tores, Marc El-Sayed erlöste aber kurz darauf sein Team mit dem 2:0. Meisner blieb weiter auf der Bank um die letzte Chance zu wahren. Daniel Schmölz zerstörte aber 7 Sekunden vor dem Ende die letzte Augsburger Hoffnung mit dem zweiten Empty-Net-Goal.
Spiel vom: 18.12.2016
Schwenninger Wild Wings - Augsburg Panther
Tore:
1:0 |50.|Giliati (Hult / Kaijomaa)
2:0 |60.|El-Sayed (Brückner / Gysbers)
3:0 |60.|Schmölz (Acton / Samson)
Zuschauer: 3561
Bericht: Benjamin Maser
Foto: Jens Hagen
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