
PENNY-DEL (Frankfurt/MA) Beeindruckend war es, was beide Teams an diesem Donnerstag anzubieten hatten. Im ersten Abschnitt wurden die Fehler konsequent mit Toren ausgenutzt, danach gab es deren nur noch zwei, aus dem laufenden Spiel heraus. Beide Teams blieben über die gesamte Distanz auf Augenhöhe. Auch wenn Straubing hintenraus die besseren Körner hatte, war es Straubings Goalie Bugl, der eine Glanzparade nach der anderen ablieferte.

(Foto: Citypress) Jason Akeson konnte nach langer Zeit wieder einmal Treffen
Spielverlauf:
Torspektakel in Abschnitt eins. Nicht lange fackeln war die Devise bei beiden Teams. Frankfurt eröffnete das Scoreboard und weitere Möglichkeiten folgten. Straubing brauchte einige Minuten, um ins Spiel zu kommen, dafür dann aber richtig.
Durch einen Doppelschlag gelang sogar die zwischenzeitliche Führung, die prompt durch Ex-Tigers Dylan Wruck wieder beglichen wurde. Ansonsten war es ein Schlagabtausch mit völlig offenem Visier. Der Big Save von Goalie Florian Bugl im Tor der Tigers, soll hier nicht unerwähnt bleiben.
Cody Lampl von den Tigers: “Ich denke, beide Teams haben zu viel Platz für den anderen gelassen. Das war schon ein wenig unglaublich. Wir müssen da unsere individuellen Fehler abstellen. Warum uns das meistens Auswärts passiert, kann ich mir auch nicht erklären.” Das Pulver schien verschossen zu sein.
Nichts ging mehr, weil sich beide Teams in der Defensive nun besser abstimmen konnten. Das Spiel blieb völlig ausgeglichen. Bei Frankfurts Tor klingelte es dann aber doch einmal am Pfosten und im Straubinger Gehäuse klingelte es richtig. Kurz vor dem Pausentee ging doch ein Schuss ins Netz und Frankfurt in Führung. Wohlgemerkt bei fünf gegen fünf auf dem Eis, denn beide Mannschaften konnten in Überzahl keine Akzente setzen.
Straubing nahm im letzten Drittel das Spiel immer mehr an sich. Nach den Strapazen der letzten Wochen nicht ganz selbstverständlich. Die Gastgeber verloren aber im letzten Abschnitt, zwei ihrer Schlüsselspieler durch Verletzungen.
Dies zwang Coach Flemming zu Umstellungen. Die Partie ging leistungsgerecht in die Verlängerung. Hier konnten die Niederbayern auch beste Möglichkeiten nicht verwerten, mussten dann sogar noch eine Unterzahl überstehen und siegten durch den einzigen verwandelten Penalty von Tim Brunnhuber.
Gerry Flemming (Frankfurt): “Es war ein gutes Spiel heute. Meine Jungs haben eine gute Performance abgeliefert. Ich kann jetzt noch nicht sagen, was mit den verletzten Spielern ist, aber so ist es nunmal im Eishockey.
Tim Brunnhuber (Straubing): “Penalties üben wir immer wieder und heute hat es damit geklappt für den Extrapunkt. Es war ein interessantes Spiel, beide Teams haben Fehler produziert und so war es ein enges Spiel. Wir wurden hinten raus etwas stärker und haben uns den zweiten Punkt verdient, auch wenn die letzte Zeit mit Reisen und Championsleague schon etwas gezerrt hat.
Torfolge:
1:0 (4.) - McNeil zog ab von der blauen Linie, Nathan Burns kreuzte den Weg und konnte entscheidend abfälschen. 1:1 (12.) - Straubing brachte den Puck aufs Tor und hinter die Abwehrspieler schlich sich Parker Tuomie, der den Puck direkt in den Winkel zimmerte.
1:2 (14.) - Samanski erarbeitete sich die erste Chance, umkurvte das Tor und sah Taylor Leier im Slot völlig frei stehen. Leier traf mit einem One-Timer zur Führung. 2:2 (15.) - Straubings Unordnung in der Rückwärtsbewegung im eigenen Drittel, konnte Dylan Wruck allein vor Bugl ausnutzen.
3:2 (39.) - Die Löwen versuchten es aus allen Lagen und der Schuss von Kevin Maginot fand sein Ziel im langen Eck. 3:3 (44.) - Staubings Überzahl ist mittlerweile waffenscheinpflichtig. So gelang es auch heute wieder durch Jason Akeson mit einem Hammer von der rechten Seite. 3:4 (65.) - Den einzigen Penalty des Abends verwandelte Tim Brunnhuber.
Spiel vom 24.11.2022
Löwen Frankfurt - Straubing Tigers: 3:4 (2:2 | 1:0 | 0:1 | 0:1)
1:0 |04.| Burns (McNeill, Wenzel)
1:1 |12.| Tuomie (Brandt)
1:2 |14.| Leier (Samanski, St.Denis)
2:2 |15.| Wruck (Bokk, Gläsl)
2:3 |39.| Magino (D’Amigo)
3:3 |44.| Akeson (Manning, Adam) - PP 1
3:4 |65.| Brunnhuber - Penalty
Strafen: Frankfurt 4 - Straubing 8
Zuschauer: 4.056
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de
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PENNY-DEL (München/PM) Zweites Derby gegen die Augsburger Panther in dieser Saison, zweiter Sieg für Red Bull München: Der Spitzenreiter der PENNY DEL hat sich in einem engen Duell mit 3:2 (2:0|0:2|1:0) durchgesetzt. Austin Ortega, Ben Smith und Andreas Eder erzielten vor 5.238 Zuschauern die Tore. Der glänzend aufgelegte Keeper Daniel Allavena hatte ebenfalls einen großen Anteil am fünften Derby-Erfolg gegen die Panther in Serie.

(Foto: Citypress)
Die Red Bulls legten direkt den Vorwärtsgang ein und waren im ersten Abschnitt klar überlegen. Nach mehreren Schüssen auf das Tor von Markus Keller staubte Ortega in der 5. Minute zum 1:0 ab. Allavena im Münchner Kasten war zunächst selten gefordert, aber zur Stelle, wenn er gebraucht wurde. Seine Mitspieler erarbeiteten sich einige Topchancen, darunter ein Pfostentreffer von Chris DeSousa (11.). Eine weitere Druckphase führte zum nächsten Tor durch Smith. Der Kapitän erzielte mit der Rückhand das 2:0 (15.) – gleichzeitig der Spielstand nach 20 Minuten.
Im Mittelabschnitt meldeten sich die Gäste mit einem Doppelschlag zurück: Adam Payerl verkürzte zunächst, ehe Terry Broadhurst auf 2:2 stellte (25.). Allavena war bei beiden Toren chancenlos und verhinderte wenig später sensationell den dritten Augsburger Treffer durch Marcel Barinka (27.). Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Derby mit Chancen auf beiden Seiten. Die beste Möglichkeit hatten die Red Bulls durch Ryan McKiernan, zum zweiten Mal rettete der Pfosten für AEV-Torhüter Keller (40.).
München startete mit einem Powerplay in das Schlussdrittel. Kurz vor Ablauf der Strafe brachte Eder seine Mannschaft mit einem knallharten Direktschuss erneut in Führung (42.). Augsburg danach druckvoll, begünstigt durch zwei Überzahlsituationen. Allavena rückte in den Fokus und verhinderte mit einer Glanzparade gegen Payerl den Ausgleich (52.). Die Gäste warfen in der Schlussphase alles nach vorne, ein weiterer Treffer sollte ihnen aber nicht mehr gelingen. Es blieb beim 3:2 für München.
Daniel Allavena: „Im ersten Drittel waren wir dominant, im zweiten Abschnitt haben wir ein bisschen nachgelassen. Wir haben uns aber wieder gut reingekämpft – und in der Schlussphase den Kasten sauber gehalten.“
Tore
1:0 | 04:31 | Austin Ortega
2:0 | 14:46 | Ben Smith
2:1 | 24:08 | Adam Payerl
2:2 | 24:55 | Terry Broadhurst
3:2 | 41:48 | Andreas Eder
Zuschauer:
5.238
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PENNY-DEL (Frankfurt/HG) In der Eissporthalle Frankfurt duellierten sich am frühen Sonntagnachmittag die heimischen Löwen gegen die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven. Dieses Match gab es bereits am zweiten Spieltag, als die Seestädter nach einem drei Tore Rückstand doch noch auf der Zielgeraden knapp gewannen.
Heute war Familientag bei den Löwen Frankfurt mit einem sehr gut gefüllten Stadion. Schließlich bezwang Frankfurt undisziplinierte Bremerhavener am Ende denkbar knapp mit 2:1. David Elsner war der Matchwinner.
(Foto: Archiv)
Frankfurt musste sich zuletzt zwei Mal geschlagen geben und wollte heute gegen Bremerhaven Revanche für die Heimspielniederlage zu Beginn der Saison nehmen. Nichtsdestotrotz zeigte der Aufsteiger bislang bemerkenswerte Leistungen und stand nicht unverdient auf einem Pre-Playoff Platz, den das Team um Headcoach Gerry Fleming verteidigen wollte. Mit Jerry D’Amigo und Chad Nehring befanden sich zwei neue Gesichter im Line Up. Letzterer freute sich sicher auf das Wiedersehen etlicher ehemaliger Kollegen aus seiner Zeit (2017-2019) im hohen Norden, wo er 86 Spiele absolvierte.
Nehring: „I always loved the league. I like it here, it is exciting, a great city and good organization, which is running in the right direction. In Düsseldorf we had good opportunities, it is all about execution.“
Bremerhaven kassierte in den vergangenen fünf Spielen vier Niederlagen und wollte heute an den ersten Erfolg bei den Hessen anknüpfen. Auch ohne Goalie Brendan Maxwell, der den Club auf eigenem Wunsch verließ, hatte das Team um Headcoach Thomas Popiesch Ambitionen, weitere wichtige Zähler aus Frankfurt zu entführen, um unter den ersten Top Vier der Liga zu bleiben. Auf seinen Top Torjäger Jan Urbas musste Bremerhaven weiterhin verzichten, genauso wie auf Ciga Jeglic und Patch Alber.
Vikingstad: „Das Spiel gegen München war gut, wir konnten es leider nicht halten. Wir haben unsere Chancen nicht reingemacht. Ich habe im Kraftraum gearbeitet, meinen Schuss verbessert. Ich will ein Leistungsspieler hier sein, mehr offensiv agieren, Tore erzielen und dem Team helfen. Vom Papa kriege ich gute Tipps. Die Atmosphäre ist super hier, wir wollen es hier leise machen. “
Bokk legt vor, Uher egalisiert
Die Gäste visierten gleich mal den Pfosten in Person von Dominik Uher an, welch ein erstes Ausrufezeichen. Die Löwen konnten nur elf Stürmer aufbieten, denn Moser, Burns, Ranford, Olsen, Breitkreutz und Schwartz fehlten allesamt. Dies machte das heutige Unterfangen um Einiges schwerer. Bei Bremerhaven blieb aus dem Karawanken Express nur noch Miha Verlic übrig, was eine große Schwächung bedeutete. Die ersten Minuten gestalteten die Fischtown Pinguins tonangebend, deren Däne Niklas Andersen heute Geburtstag feierte.
Frankfurt arbeitete sich ins Match hinein, Skyler McKenzie hatte jedoch die Führung auf dem Schläger. Dann zielte auch der Löwe Dylan Wruck zu genau, denn der Pfosten stand im Weg. Die Zuschauer sahen inzwischen ein ausgeglichenes Match, in dem nun Frankfurt vehement auf den Führungstreffer schielte. Bremerhaven konterte stets brandgefährlich. In der 17. Spielminute markierte Dominik Bokk mit einem satten Schuss hoch in den Winkel den ersten Treffer des Nachmittags. Die Gäste ließen nicht locker und kamen in der 20. Spielminute zum verdienten Ausgleich durch Dominik Uher.
Andersen: “We did not play too bad. We still need to minimize some minor mistakes, then we will be fine.“
Zwei Matchstrafen gegen Bremerhaven
Bislang war es ein ausgesprochen faires Spiel, das im ersten Abschnitt von den beiden Torschützen mit dem gleichen Vornamen auf der Anzeigetafel bestimmt wurde. Die Gäste dominierten auch zu Beginn des zweiten Drittels mit guten Gelegenheiten. Ross Mauerman erwies sich als quirliger Akteur bei den Pinguins, welche nun im ersten Powerplay agierten. Niklas Andersen wollte sich unbedingt selbst ein Geburtstagsgeschenk bereiten mit einem Tor. Frankfurt blieb bissig in Unterzahl und ihr Torschütze Bokk holte wertvolle Sekunden von der Uhr. Die Partie wurde jetzt nickliger und die Fäuste flogen.
Für Antti Tyrvainen war die Begegnung Mitte des zweiten Abschnitts vorbei nach seinem Check gegen den Kopf, und die Löwen durften fünf Minuten lang in einfacher numerischer Überlegenheit fortfahren. Laut Statistik zählte Frankfurt zu den schwächeren Teams in der Liga; hier galt es die Quote zu verbessern. Die Hausherren taten sich vier Minuten lang sehr schwer und dezimierten sich dann selbst wegen eines Stockschlags. Der zuvor gefoulte Bokk nahm in der Kühlbox Platz.
72 Sekunden vor der Sirene kassierte mit Philip Samuelsson der zweite Gäste Akteur eine Matchstrafe in einem Drittel, das war schon ungewöhnlich. Headcoach Thomas Popiesch war außer sich ob dieser erneuten Dezimierung. Zumindest hielten sich die Gäste noch schadlos und mussten den Schlussabschnitt gute vier Minuten mit einem Mann weniger überstehen.
Sezemsky: “Der erste Check gegen Bokki war schon dreckig, den zweiten habe ich nicht gesehen. Es gab Chancen auf beiden Seiten. Wir hoffen nun auf diese Überzahl.”
Elsner verzückt die Löwenfans als Matchwinner
Wie würde sich Bremerhaven zu Beginn des letzten Drittels in dieser zweiten langen Unterzahl aus der Affäre ziehen? Das war für die Gastgeber die große Chance, um entscheidend davonzuziehen und die Gäste für deren Disziplinlosigkeiten zu bestrafen. Die Sekunden verrannen und die Löwen waren dann sogar knapp 90 Sekunden mit zwei Mann mehr auf dem Eis. Wenn nicht jetzt, wann dann? Tatsächlich belohnte sich Frankfurt in der 44. Spielminute für sein unermüdliches Anrennen durch David Elsner mit der erneuten Führung.
Bremerhaven schüttelte sich nur kurz und wollte die Antwort umgehend geben. Neuzugang D’Amigo wurde im letzten Moment noch gestört vor seinem Abschluss. Bokk und Rowney brillierten dann im Duett ohne am Ende erfolgreich zu sein. Auf der Gegenseite ging es auch vor Jake Hildebrand hoch her. Die Gäste probierten nun vieles, um doch noch auszugleichen, u.a. verpasste Dominik Uher knapp. Dominik Bokk verbuchte dann eine Doppelchance und Bremerhaven agierte im Powerplay.
Frankfurt hätte beim Kontern alles klar machen können und 72 Sekunden vor dem Ende nahm Popiesch die fällige Auszeit. Die Hausherren verteidigten clever und holten sich den Heimsieg.
Popiesch: „Die Strafen waren wohl ausschlaggebend, wir hätten unsere Konter Chancen besser ausspielen müssen. Die Unterzahl hat viel Kraft gekostet. Ich habe die Bilder nicht gesehen bei den großen Strafen. Es war nicht entscheidend, wir hatten viele Möglichkeiten, ließen aber zu viele Chancen liegen. Deshalb gab es eine knappe Niederlage.”
Elsner: “Es war heute extrem harte Arbeit, im 2. Drittel haben wir uns sehr schwer getan in Überzahl. Wir arbeiten hart, bringen die Scheibe vors Tor, wir sind froh. Es waren ganz üble Strafzeiten, zweimal direkt auf den Kopf, das muss nicht sein.“
Löwen Frankfurt – Fischtown Pinguins Bremerhaven 2:1 (1:1|0:0|1:0)
Tore:
1:0 |17.| Dominik Bokk (Rowney, Vandane)
1:1 |20.| Dominik Uher (Friesen, Eminger)
2:1 |44.| David Elsner (Bokk, Vandane) PP1
1. Drittel Statistik: 11:7 Schüsse, 9:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0
2. Drittel Statistik: 15:16 Schüsse, 6:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:50
3. Drittel Statistik: 11:13 Schüsse, 8:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2
Haupt-Schiedsrichter: Schukies / Hoppe
Zuschauer: 6.021
Aufstellung:
Frankfurt: Hildebrand, Vandane, Scarlett, Bokk, Rowney, Wruck, Maginot, Gläßl, D’Amigo, Nehring, Elsner, McNeill, Wirt, Wenzel, McMillan, Eisenmenger Magnus, Vogt, Sezemsky, Freis, Reiner.
Bremerhaven: Franzreb, Samuelsson, Bruggisser, Uher, Friesen, Verlic, Wirth, Eminger, Tyrvainen, Vikingstad, Mauerman, Kreutzer, Jensen, McKenzie, Wejse, Andersen, Aichinger, Lutz, Kinder, Saakyan.
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Straubing/MA) Es war ein spannendes Derby, teils auf biegen und brechen. Lange mussten die Fans auf die Tore der Tigers warten, dafür kamen sie aber gleich im Doppelpack. Ingolstadt konnte aus der Führung nach vierzig Minuten kein Kapital schlagen. Straubing war über die volle Distanz die tonangebende Mannschaft. Nur Gerteig war immer wieder der große Rückhalt der Panther. Auf Straubinger Seite wundert man sich schon gar nicht mehr über die Leistungen von Bugl, der auch heute wieder wichtige Saves hatte.

(Foto: Citypress) Benedikt Kohl verteilte die Scheiben von der Abwehr heraus
Spielverlauf:
Die Gäste brachten die nötige Härte mit ins Spiel und die Gastgeber setzten im ersten Abschnitt die Akzente. Straubing ging die Partie läuferisch viel spritziger an, als noch am Freitag gegen Wolfsburg. Drei sehr gute Möglichkeiten waren das Ergebnis, aber Kohl scheiterte an der Latte und Lipon mit einer Doppelchance an Goalie Garteig.
Ingolstadt konnte das Spiel bis dahin lediglich entlasten. Die Hochkaräter fehlten bis dahin bei den Oberbayern. Leon Hüttl für den ERC: “Das Spiel ist sehr intensiv und körperbetont. Ich denke, die Special Teams werden heute noch ganz wichtig. Läuferisch sind wir gut drauf und müssen aber ab dem zweiten Drittel weniger Schüsse zulassen.”
Im zweiten Abschnitt änderte sich das Bild kaum. Wieder waren es die Niederbayern die für die spielerischen Akzente da waren. Aber es war auch wieder Garteig, der sämtliche teils hochkarätige Möglichkeiten zunichte machte. Sein Gegenüber, Florian Bugl war enorm wichtig in der letzten Szene. Bei einer drei auf eins Situation reagierte er glänzend.
Joshua Samanski für die Tigers: “Es ist ein gutes Spiel von beiden Teams. Bugl hat super gehalten bisher, das ist wichtig für uns. Vorne machen wir unsere Chancen nicht, auch ich hätte natürlich treffen müssen, aber das müssen wir im letzten Drittel jetzt besser machen.” Ingolstadt machte den entscheidenden Fehler dieser Partie im letzten Abschnitt.
Zu früh stellten sie in den Verwaltungsmodus um. Da die Tigers aber nie aufhörten Offensiv zu agieren, wurde die Quittung prompt geliefert. Zuerst Ian Scheid und nur 23 Sekunden später Travis Turnbull drehten das Spiel um. Ingolstadt versuchte zum Ende hin noch einmal alles, kam aber nicht mehr gefährlich vor die Hütte von Bugl. So gehen die Hausherren durchaus verdient als Sieger vom Eis.
Emil Quaas (ERC): “Wir waren eine Minute im Spiel unaufmerksam und das hat uns die Punkte gekostet. Wir wussten ja vorher, dass die Tigers zu Hause sehr stark sind. Es war ein intensives Derby und wir spielen bisher auch eine gute Saison, aber zwei Niederlagen in Folge kann nicht unser Anspruch sein.”
Florian Bugl (Tigers): “Das war ein geiles Spiel. Die Atmosphäre im letzten Drittel war fantastisch. Es gab super Saves auf beiden Seiten. Ich hätte vorher auch nicht gedacht, dass die Saison so verläuft, aber man muss eben als Backup immer bereit sein.”

(Foto: Citypress) Florian Bugl im Tor der Tigers hielt 28 Schüsse des Gegners
Torfolge:
0:1 (30.) - Ein genialer und schneller Spielzug aus der eigenen Zone über Höfflin, den Wayne Simpson zur Führung abschließen kann, bei dem Bugl ohne Chance war. 1:1 (49.) - Die Tigers eroberten in der gegnerischen Zone den Puck und Leier sah im Rücken der Abwehr Ian Scheid. Mit stoischer Ruhe netzte er zum Ausgleich ein. 2:1 (49.) - Der Torschütze war noch nicht einmal angesagt, das klingelte es schon wieder. Exakt 23 Sekunden später verwandelte Travis Turnbull allein vor Garteig.
Spiel vom 20.11.2022
Straubing Tigers - ERC Ingolstadt: 2:1 (0:0 | 0:1 | 2:0)
0:1 |30.| Simpson (Höfflin, Bertrand)
1:1 |49.| Scheid (Lipon, Leier)
2:1 |49.| Turnbull (Zengerle, Manning)
Strafen: Straubing 8 - Ingolstadt 6
Schiedsrichter: Ansons / Hunnius / Tschirner / Klima
Zuschauer: 4.126
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Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Mannheim/MH) Bereits zum dritten Mal in der laufenden DEL Saison trafen die beiden Rekordmeister aus Mannheim und Berlin aufeinander. Beide Partien in der Landeshauptstadt gewannen jeweils die Adler.

( Foto Sörli Binder )
Berlin begann engagiert und hatte durch Veilleux direkt drei Chancen, die Brückmann vereitelte. Nach fünf Minuten die nicht unverdiente frühe Führung durch Müller, der vom Bullykreis ins Eck traf. Die Führung hielt jedoch nur kurze Zeit. Wohlgemuth traf nach einer schönen Kombination, etwas glücklich ins Tor der Berliner. Zwei Minuten später die Führung. Plachta behauptete die Scheibe, die an MacInnis geht, der den mitgelaufenen Akdag gekonnt einsetzte. Dieser ließ Markkanen bei seinem Abschluss keine Chance. Es dauerte erneut nur zwei Minuten ehe sogar der dritte Treffer auf Seiten der Gastgeber fiel. Wolf zieht mit dem Puck von rechts vors Tor und traf mit seinem eigenen Rebound. Die Gäste berappelten sich danach ein wenig. Noebels und Boychuk hatten noch Möglichkeiten zum Anschluss ehe es in die Pause ging.
Vier Minuten dauerte bis es die erste nennenswerte Chance im zweiten Drittel gab. Markkanen war mit seinem Bein beim schnellen Abschluss von Wohlgemuth auf dem Posten. Danach war Berlin optisch überlegen ohne jedoch zu großen Torchancen zu kommen. Mannheim überstand eine Unterzahl ohne Probleme. Danach wurde es etwas ruppiger, nachdem Pföderl den Adler Torjäger unsanft in die Band checkte und mit einer fünf Minuten Strafe auf der Strafbank Platz nehmen musste. Bei den folgenden Special Teams gab es keinen weiteren Treffer und so ging ein torloses zweites Drittel zu Ende.
Erster Aufreger im dritten Abschnitt war ein kleines Gerangel zwischen Eisenschmid und Clark, die beide in die Kühlbox geschickt wurden. In den knapp vier Minuten zuvor war nichts Weltbewegendes auf dem Eis geschehen. Kurz nach der doppelten Strafe musste auch Rendulic für zwei Minuten vom Eis. Im anschließenden Powerplay traf Boychuk. Drei Adler Verteidiger bekamen den Puck nicht weg uns so traf der Berliner Stürmer zum 2:3. Fünf Minuten vor dem Ende begann langsam die Eisbären Schlussoffensive. White verfehlte den Ausgleich nur knapp. Mannheim nur noch mit sporadischen Besuchen des Berliner Defensivzone. Dreieinhalb Minuten vor dem Ende, bei einer vier gegen vier Situation, wagte Aubin es schon den Torhüter vom Eis zu nehmen. So konnte Berlin quasi fünf gegen vier Überzahl spielen. Dieser Mut wurde belohnt. White schießt den Puck von der Bande in Richtung Tor. Akdag fälschte diesen mit seinem Schlittschuh unglücklich ins eigene Tor ab.
In der Verlängerung glänzten beide Teams mit längeren Phasen des Puckbesitzes, verpassten es allerdings auch Chancen zu kreieren. So ging es am Ende ins Penalty Schießen. Hier war es Noebels, der den einzigen und entscheidenden Treffer markierte.
Adler Mannheim – Eisbären Berlin 3:4 SO (3:1;0:0;0:2;0:0;0:1)
Tore
0:1 Müller (Ellis, Boychuk)
1:1 Wohlgemuth (Wolf, Plachta)
2:1 Akdag (MacInnis, Plachta)
3:1 Wolf (Loibl Plachta)
3:2 Boychuk
3:3 Veilleux
3:4 Noebels
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PENNY-DEL (Augsburg/PM) Die Augsburger Panther steckten tief in einer Negativserie von zuletzt neun Niederlagen in Folge, gegen Bietigheim sollte diese ein Ende finden. In einer sicher nicht hochklassigen, aber zu jeder Zeit intensiv geführten Partie setzte sich der Tabellenletzte aus Bayerisch-Schwaben mit 2:1 gegen den Vorletzten durch.

(Fotoquelle Dunja Dietrich) Vielumjubelter Heimsieg von Augsburg
Entscheidend für den Erfolg dürfte aus Sicht der Gastgeber die Rückkehr von Stammkeeper Dennis Endras gewesen sein. Der 37-Jährige stand erstmals nach einer mehrwöchigen Verletzungspause wieder zur Verfügung und stellte sofort wieder seine Klasse unter Beweis. Die Selbstsicherheit des erfahrenen Schlussmanns strahlte sich auf die zuletzt so löchrige Abwehr aus, die deutlich sicherer als zuletzt agierte.
In einem torlosen ersten Abschnitt waren es die Hausherren, die sich die besseren Gelegenheiten erarbeiteten. Der gute Aittokallio war aber immer wieder Endstation.
Dies sollte sich erstmals kurz nach der Spielmitte ändern. Die Panther konnten nach einem Patzer der Steelers in Überzahl durch Wännström in Führung gehen (31.). Auch Bietigheim hatte kurz vor der zweiten Pause seine Powerplay-Situation, konnte sich aber gegen den bärenstarken Endras und die ordentlich agierende Hintermannschaft nicht durchsetzen. Nach dem Seitenwechsel sollte sich dies ändern.
Noch keine eineinhalb Minuten waren nach der Rückkehr auf das Eis abgelaufen, als Maione von hinter dem Kasten Wilkie im Slott bediente. Endras war ohne Abwehrchance (42.). Augsburg ließ sich davon an diesem Freitag allerdings nicht irritieren und konnte durch einen Überzahl-Treffer von Payerl erneut in Führung gehen. Das 2:1 sollte den Augsburgern am Ende reichen, um der Negativserie ein Ende zu setzen.
Erstmals musste sich der SCB nach zwei Siegen in den Heimspielen in dieser Saison gegen Fuggerstädter geschlagen geben. Durch dieses Resultat tauschten beide Teams die Tabellenpositionen wieder. Der Rückstand der Augsburger auf Berlin auf dem ersten Nichtabstiegsrang 13 beträgt allerdings immer noch fünf Zähler.
Für den AEV geht es am Sonntag mit einem Derby in München (16:30 Uhr) weiter, für die Steelers steht das Heimspiel gegen Köln an (15:15 Uhr).
Artikel von Dominik Mesch | Redaktion Presse Augsburg
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PENNY-DEL (Köln/UG) Herzschlagfinale in Köln nach einem wilden Spiel zwischen den Kölner Haien und den Nürnberg Ice Tigers. Dreimal führten die Nürnberger, doch die Haie kamen jedesmal zurück und punkteten durch ein Tor in allerletzter Sekunde in der Overtime doppelt.

Foto. Ingo Winkelmann (Köln)
Die Haie erwischten einen super Start in die Partie. Sie erspielten sich einige Chancen und schon in der 5. Spielminute erzielte Nick Bailen die frühe Führung für die Haie. Im ersten Powerplay traf Andreas Thuresson das Gestänge des von Niklas Treutle gehütete Nürnberger Tor. Die Haie bestimmten das Spielgeschehen nach Belieben, doch nach Ablauf der Strafe führte die erste Chance der Nürnberger zum überraschenden Ausgleich.
Elis Hede traf in der 8. Minute. In der 17. Minute brachte Rick Schofield die Nürnberger mit deren zweiten Chance die völlig überraschende Führung. Vorausgegangen waren Abwehrfehler der Haie im Aufbauspiel. Nach der Nürnberger Führung erhöhte sich die Fehlerquote auf Kölner Seite weiter und die Ice Tigers hätten ihrerseits die Führung ausbauen können. So retteten sich die Haie mit dem knappen Rückstand in die Drittelpause.
Entschlossene Haie begannen das zweite Drittel sofort mit einigen guten Schüssen auf das Nürnberger Tor. Viele Fehler im Spielaufbau brachten die Nürnberger immer besser ins Spiel. Chancen gab es auf beiden Seiten. Ein Pfostentreffer von Brady Austin war aber zunächst die einzige Ausbeute der Haie. Erst in der 39. Minute konnte Carter Proft Niklas Treutle zum zweiten Mal überwinden. Vorausgegangen war ein Scheibengewinn von Zach Sill an der Band im Nürnberger Drittel. Mit dem 2:2 ging es dann in die zweite Drittelpause.
Wiederum begannen die Haie das Drittel schwungvoll und mit Schüssen auf das Nürnberger Tor. Ein erneuter Abwehrfehler führte zur erneuten Nürnberger Führung. Nach 46 Minuten erzielte Gregor MacLeod das 3:2 für die Nürnberg Ice Tigers. Nur 2 Minuten später der Ausgleich durch Alex Roach von der blauen Linie. Das Spiel wurde jetzt etwas wilder als wiederum nur eine Minute später Elis Hede die Nürnberger erneut in Führung brachte. In der 53. Minute dann der Ausgleich durch Andreas Thuresson direkt nach einem Bullygewinn. Trotz weiterer hochkarätiger Chancen blieb es bis zum Schluss beim 4:4.
In der Verlängerung gab es einige Schüsse von beiden Seiten. Die beiden Torhüter standen im Mittelpunkt der Overtime. Die Spannung stieg von Sekunde zu Sekunde. 4,4 Sekunden vor Ende der Overtime erhielten die Nürnberger eine Strafe gegen sich ausgesprochen. Nach dem Bullygewinn konnte Nick Bailen in der allerletzten Sekunde den Siegtreffer für die Haie erzielen. Die Schiedsrichter prüften durch Videobeweis, ob der Puck vor Ablauf der Zeit die Linie überschritten hatten und gaben dann den Treffer zum vielumjubelten Heimsieg der Kölner Haie.
Für die Haie geht es am Sonntag in Bietigheim weiter, die Nürnberg Ice Tigers empfangen die Grizzlys aus Wolfsburg.
Stimmen zum Spiel: Uwe Krupp (Köln) "Es war heute ein Spiel, wo wir unseren Ertrag hart erarbeiten mussten. Wir haben eine gute Mannschaftsleistung gezeigt und sind dreimal von einem Rückstand zurückgekommen. Das Positive überwiegt heute definitiv."
Kölner Haie gegen Nürnberg Ice Tigers 5:4 OT (1:2|1:0|2:2|1:0}
Tore:
1:0 05. Bailen (Bast|Austin)
1:1 08. Hede (Leonhardt)
1:2 17. Schofield (Reimer|Fox)
2:2 39. Proft (Sill|Olver)
2:3 46. MacLeod (Schmölz|Karrer)
3:3 47. Roach (Dietz|Aubry)
3:4 48. Hede (Leonhardt)
4:4 53. Thuresson (Aubry)
5:4 65. Bailen (Thuresson|Aubry)
Strafen: Köln 2 | Nürnberg 10
Zuschauer:
11.936
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de

PENNY-DEL (Düsseldorf/PM) Lange Pause, etwas kälter draußen, volle Hütte, Schools Day und ein Gegner, gegen den temperamentvolles Eishockey zu erwarten ist. Beste Zutaten für einen guten Eishockeyabend. Den gab es nach etwas Anlaufphase im Spiel zwischen der Düsseldorfer EG und den Löwen Frankfurt dann auch. 12.138 große und kleine Zuschauer hatten ihren Spaß und freuten sich über einen hart erkämpften, aber verdienten 4:1 (0:0; 1:0; 3:1)-Sieg der DEG.

(Foto: Ralf Schmitt)
Wenig Chancen, keine Tore, aber viel Blut
Nach der 12-tägigen Deutschland-Cup-Pause kam das Spiel beider Mannschaften, das vor wenigen Wochen noch ein rassiger Schlagabtausch war, nur langsam in Fahrt. Bernhard Ebner war bei den Rot-Gelben endlich wieder mit von der Partie. Die erwischten auch insgesamt den besseren Start, hatten mehr vom Spiel und blieben doch genauso ohne Torerfolg wie ihr Gegner aus der hessischen Landeshauptstadt. Der durfte früh in Überzahl ran, machten daraus aber wenig.
Die von Gerald Fleming trainierten Gäste machten ansonsten vor allem erst einmal hinten dicht. Und lauerten auf Momente wie den, als Dominik Bock plötzlich alleine unterwegs in Richtung Henrik Haukeland war, doch am Düsseldorfer Schlussmann scheiterte (6.). Die DEG schoss bedeutend häufiger auf das Tor von Jake Hildebrand. Zum Beispiel Tobi Eder nach einem temporeichen Vorstoß über rechts (14.). Oder Alex Blank, der die Scheibe von rechts zum Tor brachte, dort aber keinen Schläger fand (18.).
Der Aufreger der ersten 20 Minuten war eh ein anderer: Bei einem Angriff der DEG durch die Mitte bekam Jakob Borzecki einen Schläger eines Frankfurters ins Gesicht, ließ sofort den eigenen Schläger und die Handschuhe fallen und blutete so heftig, dass er nicht nur vom Eis, sondern auch ins Krankenhaus gebracht werden musste. Das Schiedsrichtergespann MacFarlane/Pálkövi beriet sich kurz, ahndete die Szene aber nicht. Zum Glück versammelte die Gäste wenigstens den Konter, als Borzecki am Boden kniete und mit seinen Schmerzen kämpfte (16.).
Schlitzohr Harper
Nach dem ersten Kabinengang hatte es sich dann was mit Pause. Die Löwen kamen mit viel Schwung wieder aufs Eis und wollten offenbar zeigen, dass sie auch Offensive können. Jerry D’Amigo, letzte Saison noch im Trikot der DEG aktiv, tänzelte sich von der rechten Seite in Richtung Tor und wurde im letzten Moment gestört (22.). Sekunden später hatten David Elsner und Kevin Maginot viel zu viel Platz, der eine spielt einen Querpass zu dem anderen nah am Tor.
Auf der Playstation wäre das eine sichere Nummer gewesen, doch im echten Leben zischte Haukelands Fanghand heraus (22.). Ein Riesensave! Die Gäste wurden recht bald dafür bestraft, dass sie diese Großchance liegen ließen. Hinter dem Tor stehend spielte Stephen Harper Hildebrand an, die Scheibe landete hinter der Linie (24.). Kurz zuvor hatte Eder die bis dahin größte Chance der DEG vergeben, nachdem er nach einer schönen Kombination Hildebrand eigentlich schon ausgespielt hatte (24.). Es folgte die bisher beste Phase der Mannschaft von Roger Hansson.
Frankfurt lauerte nun wieder auf Konter und bekam sie auch. D’Amigo legte von links auf Dylan Wruck in der Mitte, der noch gestört wurde (29.). Zum Ende des Drittels bekamen die Gäste nochmal Oberwasser und beschäftigten die DEG lange in deren Drittel. Das Spiel, das mit dem knappen DEG-Vorsprung in die zweite Pause ging, wurde zunehmend nickelig.
Der doppelte Emptynetter
Auch der Schlussabschnitt startete wieder mit ordentlich Frankfurter Druck. Aus diesem löste sich die DEG mit einem 2:1-Konter von Blank und Zitterbart (44.). Wenig später durfte der Aufsteiger ein weiteres Mal in Überzahl ran, das die DEG erneut schadlos überstand. Bei einem eigenen Powerplay verpasste es die DEG, die Führung auszubauen, nahm aber den Schwung mit und ließ den PSD BANK DOME wenig später in zweites Mal jubeln. Luca Zitterbart schlenzte den Puck aus dem Slot in die Maschen (52.).
Gleich im nächsten Wechsel hätte es wieder klingeln können, doch Hildebrand stand im Weg. Da ein bisschen Drama ja irgendwie fast immer sein muss, kam Frankfurt natürlich doch noch einmal ran. Ein feiner Treffer in Überzahl machte die Sache noch einmal so richtig spannend. Carson McMillan feuerte zentral von der blauen Linie, Ex-DEG-Stürmer Chad Nehring stand am Rand des Torraums und hielt seinen Schläger in den Schuss. Das sah einstudiert aus (58.). Die Löwen warfen nun alles nach vorne und drückten. 82 Sekunden vor dem Ende zog Fleming seinen Torhüter für einen sechsten Feldspieler. Fischbuch fing eine Scheibe ab und beförderte sie ins leere Tor (59). 3:1.
Da war doch was? Heute gab es das Happy End. Hansson nahm eine Auszeit, gönnte seinen Schützlingen ein wenig Verschnaufpause vor der letzten Frankfurter Welle. Die kam zwar, aber die DEG hielt dagegen und Eder traf nochmals ins leere Tor. Da waren noch 2,2 Sekunden auf der Uhr.
Kaum ist es wieder losgegangen, ist schon wieder Pause. Zumindest für die DEG. Die hat am Sonntag nämlich spielfrei und trifft am nächsten Freitag dann daheim auf die Augsburger Panther. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Alle, denen es heute Spaß gemacht hat, dürfen dann gerne wiederkommen!
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Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Ingolstadt/MH) Nach der Deutschland Cup Pause stand bei der Wiederaufnahme des DEL Spielbetriebes ein echtes Topspiel in der Saturn Arena auf dem Programm. Zweiter gegen Dritter oder Ingolstadt gegen Mannheim hieß die Begegnung. Auf Mannheimer Seite gab es einige Veränderungen. Brückmann kehrte ins Tor zurück, und auch Larkin sowie „Neuzugang“ MacInnis kehrten ins Lineup zurück. Mit Szwarz, Jentzsch, Gaudet, Tosto und Lehtivuori fehlten einige Stammkräfte, während der 17-jährige Kevin Bicker aus dem U20 Jungadler Team sein DEL Debut gab. Auf ERC-Seite fehlten unter anderem Bodie und Marshall. Reich stand im Tor.

(Foto: Binder)
Früh mussten die Gastgeber ein Unterzahlspiel überstehen. Reich hatte direkt einige Paraden auf seinem Konto. In den sehr schnell geführten Partie hatten die Adler zunächst den besseren Start. Nur durch Fehler in der eigenen Zone kamen die Panther unter anderem durch Wagner zu Chancen. Eine weitere Chance vergab Friedrich. Die Panther arbeiteten sich in die Partie hinein, so dass die optische Überlegenheit Mannheim’s aus den ersten Minuten langsam aber sicher dahinschwand. Auf Adler Seite war es Plachta, der zweimal an Reich scheiterte und Krämmer, der den Puck an den Pfosten setzte. Weiterhin war das Spiel für die Zuschauer sehr ansehnlich, da beide Teams mit sehr viel Tempo agierten, nur die Tore fehlten. Dies fiel in einem weiteren Adler Powerplay knapp zwei Minuten vor Ende des Drittels. Larkin setzte den Puck unhaltbar in die Maschen bevor es in die erste Pause ging.
Vom Spielfluss des ersten Drittels war im zweiten Abschnitt zunächst nichts mehr zu merken. Etwas Zerfahren und einige Unterbrechungen prägten die ersten Spielminuten nach dem Wechsel. Höhepunkte gab es in dieser Phase nur wenige. Erst Mitte des Drittels hatte Simpson eine gute Gelegenheit auf den Ausgleich. Für die Zuschauer war die Partie mittlerweile bei weitem nicht mehr so ansehnlich. Zwar war es weiter sehr intensiv auf dem Eis und es wurde um jeden Zentimeter gekämpft, aber das Niveau aus dem ersten Abschnitt konnte nicht gehalten werden. Ein Überzahltor der Panther weckte die Hallen schlussendlich auf. Edwards bediente Storm, der mutterseelenallein vor Brückmanns Tor stand und diesem keine Chance ließ.
Gleich zu Beginn des dritten Drittels hatten die Kurpfälzer eine weitere Überzahl. Diese nutzte Donovan gnadenlos aus und erzielte mit einem Schlenzer von der blauen Linie die erneute Führung für sein Team. Die Panther versuchten direkt zu antworten, doch Mannheim schlug eiskalt zu. Einen Aufbaupass konnte MacInnis abfangen und fuhr den Konter, den Reich noch stoppen konnte, doch Katic machte im nachstochern den dritten Treffer. Schlag auf Schlag ging es weiter. Friedrich fälschte einen Schuss von der blauen Linie ab und überraschte Brückmann, der sich den Puck mehr oder weniger selbst in den Kasten lenkte. Danach beruhigte sich das Spiel wieder etwas. Ein Powerplay für die Gastgeber blieb ohne Erfolgserlebnis. Kurz darauf nahmen die Panther schon den Torhüter vom Eis. Zunächst scheiterte Loibl aus einem Meter Entfernung an einem Ingolstädter Verteidiger ehe MacInnis kurze Zeit später den Empty Netter erzielte. Sekunden vor dem Ende machte Katic sogar noch den fünften Treffer. Mannheim sicherte sich damit den vierten Sieg in Folge.
ERC Ingolstadt – Adler Mannheim 2:5 (0:1;1:0;1:3)
Tore
0:1 Larkin (Wolf, Eisenschmid) PP
1:1 Storm (Edwards, Simpson) PP
1:2 Donovan (Larkin, Dawes) PP
1:3 Katic (MacInnis)
2:3 Friedrich (Stachowiak)
2:4 MacInnis
2:5 Katic
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Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Wolfsburg/MA) Es war eine schwierige Partie für beide. Nachdem beide Teams eine Niederlage unter der Woche in der Champions Hockey League einstecken mussten, waren es die Wolfsburger, die mit den Umständen besser zurecht kamen. Ab dem zweiten Drittel war es ein starker Auftritt der Gastgeber. Straubing hingegen suchte das ganze Spiel über nach Lösungen, fand aber kaum ein Gegenmittel gegen die Grizzlys. Florian Bugl war ist hier erneut hervorzuheben, der seit der Verletzung von Miska bravourös seinen Mann steht.

(Foto: Citypress) Goalie Florian Bugl spielt seit Wochen in bestechender Form
Spielverlauf:
Die Partie war im ersten Abschnitt ausgeglichen. Straubing erwischte den besseren Start mit guten Möglichkeiten und Wolfsburg kam nach dem Powerbreak immer besser in der Offensive zurecht. Beide Teams hatten unter der Woche schwere Spiele in der Champions Hockey League, sodass man auch hier von etwa gleichen Voraussetzungen sprechen konnte.
Sandro Schönberger für die Tigers: “Wolfsburg hatte die letzten Minuten etwas Übergewicht, aber wir stehen ganz gut hinten. Jetzt müssen wir in der Offensive wieder mehr Akzente setzen. Wir sind etwas dezimiert, aber darum muss auch jeder für den anderen laufen.” Damit wurde es zunächst aber nichts.
Die Gastgeber wurden immer stärker, nutzen zweimal ihr Powerplay und hatten auch sonst noch beste Chancen. Straubing begünstigte das ganze auch noch, da ihnen immer wieder Stellungsfehler unterliefen. Florian Bugli hielt was er halten konnte. Die Niedersachsen hingegen spielten konsequent, gewannen in entscheidenden Situationen auch die Zweikämpfe.
Dave Archibald für die Grizzlys: “Die Führung war wichtig für uns. Vor der Länderspielpause hatten wir immer Probleme mit dem Scoren, aber jetzt läuft es besser.” Straubing versuchte im letzten Abschnitt noch einmal heranzukommen.
Jedoch wurde durch eine strittige Entscheidung der Schiedsrichter, der Gast aus Niederbayern nicht gerade begünstigt. Kurz darauf folgte Tor Nummer vier und der Deckel war drauf. Aber auch auf der anderen Seite hatten die Tigers Glück, als ein rüdes Foul von St. Denis nicht geahndet wurde. Wolfsburg ließ nicht mehr viel anbrennen und machte lange vor Ende der Partie den Deckel drauf.

(Foto: Citypress) Die Grizzlys konnten heute mehrmals jubeln
Torfolge:
1:0 (23.) - Wolfsburg war in Überzahl, der Puck kam vor das Tor und an den Schlittschuh von Brandt. Dave Archibald steht genau richtig und muss nur noch einschieben. 1:1 (25.) - Der Ausgleich kam prompt. Joshua Samanski hielt entscheidend die Kelle hin und fälschte den Schuss von Brandt ab. 2:1 (35.) - Wieder gab es ein Powerplay und wieder einen Treffer. Für Rett Rakhshani wurde mustergültig aufgelegt und der zog direkt ab. 3:1 (39.) - Die Grizzlys legten nach. Jean-Christophe Beaudin wurde halbrechts freigespielt und sein Schuss passte genau ins linke obere Eck. 4:1 (46.) - Trevor Mingoia, auch er hatte im Slot Platz und Zeit für den schönsten Treffer des Abends. 5:1 (52.) - Nach einem Puckverlust der Tigers ging bei Wolfsburg die Post ab. Einen Konter von Rakhshani, konnte Laurin Braun mit einer Tip In abschließen.
Spiel vom 18.11.2022
Grizzlys Wolfsburg - Straubing Tigers: 5:1 (0:0 | 3:1 | 2:0)
1:0 |23.| Archibald - PP 1
1:1 |25.| Samanski (Brandt)
2:1 |35.| Rakhshani (Zajac) - PP 1
3:1 |39.| Beaudin (Braun, Krupp)
4:1 |46.| Mingoia (Jeffrey, Machacek)
5:1 |52.| Braun (Rakhshani, Bittner)
Strafen: Wolfsburg 6 - Straubing 8
Schiedsrichter: Gofman / Iwert / Ponomarjow / Otten
Zuschauer: 2.066
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PENNY-DEL (Ingolstadt/PM) Der ERC Ingolstadt hat die gesuchte Verstärkung für die Offensive gefunden. Vom schwedischen Club Linköping HC wechselt Ex-NHL-Profi Stefan Matteau an die Donau. Der 28-Jährige erhält einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Saison und wird am Montag in Ingolstadt eintreffen.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Matteau, der 2012 in der ersten Runde des NHL-Drafts an 29. Stelle von den New Jersey Devils ausgewählt wurde, kommt mit der Erfahrung von 92 Einsätzen (sechs Tore, fünf Vorlagen) in der besten Eishockeyliga der Welt zu den Oberbayern. In der NHL lief der Stürmer für die New Jersey Devils, Montreal Canadiens, Columbus Blue Jackets sowie Vegas Golden Knights auf.
Im vergangenen Jahr bestritt er außerdem eine Partie für den späteren Stanley Cup Champion Colorado Avalanche, ehe er im Sommer erstmals nach Europa wechselte und für Linköping HC 16 Mal zum Einsatz kam (ein Assist).
„Ich denke, es hat sich gelohnt, dass wir Geduld bewiesen haben. Mit Stefan konnten wir einen Spieler mit großer Qualität verpflichten, der unsere Vorstellungen erfüllt. Er kann als Center spielen, aber auch auf dem Flügel eingesetzt werden und passt darüber hinaus charakterlich sehr gut in unser Team“, sagt ERC-Sportdirektor Tim Regan.
In den vergangenen zehn Spielzeiten pendelte der 1,88 Meter große US-Amerikaner, der auch den kanadischen Pass besitzt, meist zwischen der NHL und der AHL. In Letzterer kam er auf 381 Spiele in denen ihm 173 Scorerpunkte (82 Tore, 91 Vorlagen) gelangen.
„Stefan ist ein Stürmer, der sehr mannschaftsdienlich spielt, körperlich präsent ist und viel Power aufs Eis bringt. Kurzum: Er passt sehr gut zu unserer Spielphilosophie“, beschreibt Regan die Qualitäten des Stürmers, der alle Nachwuchsnationalmannschaften der USA durchlaufen hat.
„Die DEL ist eine starke Liga auf hohem Niveau, in der ein nordamerikanisch geprägtes Eishockey gespielt wird. Das dürfte mir und meinem Spielstil entgegenkommen, denn ich mag es, physisch zu agieren, den Puck abzuschirmen und somit Räume und Zeit für meine Mitspieler zu schaffen, damit wir gute Spielzüge kreieren können", sagt Matteau, der bei den Blau-Weißen die Rückennummer 17 tragen wird.
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PENNY-DEL (Bremerhaven/HG) Spitzenspiel in der Eisarena Bremerhaven und Neuauflage des 15. Spieltages: damals gingen die Hausherren dank eines Shorthanders von Nino Kinder als Sieger vom Eis. Während die Seestädter nach zuletzt vier Pleiten in Folge gegen Wolfsburg den langersehnten Turnaround schafften, verbuchte München aus den vergangenen fünf Begegnungen vier Siege und war auf der gewohnten Erfolgsspur.
Die Gäste reisten als aktueller Tabellenführer mit der besten Offensive und der viertbesten Defensive an. Schließlich nahm München dieses Mal Revanche für die Niederlage im ersten Match und nahm seinerseits mit einem hauchdünnen Sieg alle Punkte an die Isar mit.

(Foto: Citypress)
Bremerhaven wollte als viertbestes Heimteam der Liga an den wichtigen Heimsieg gegen Wolfsburg nahtlos anknüpfen und nach dem Deutschland-Cup die aufgetankten Akkus erfolgreich nutzen. Christian Wejse vertrat sein Heimatland Dänemark dort hervorragend und kehrte mit viel Selbstvertrauen zurück. Headcoach Thomas Popiesch musste weiterhin auf den angeschlagenen Jan Urbas verzichten.
Popiesch: „Wir sind schon stolz auf die ersten 20 Spiele, wir haben gutes Eishockey gespielt, müssen dies aber nun bestätigen. Die Pause war wichtig wegen dem enormen Programm, mentale Erholung hat gutgetan. Wir hatten beim ersten Match gute Laufwege. Wir müssen uns gut aus der Zone befreien und wenig Chancen zulassen.“
München gewann vor der Länderspielpause in Köln und wollte sich heute Abend nicht noch einmal vom Team aus Bremerhaven die Butter vom Brot nehmen lassen. Das drittbeste Auswärtsteam um Headcoach Don Jackson sann auf Revanche im hohen Norden und baute auf seine bewährten Kräfte. Die Red Bulls reisten sicherlich mit viel Wut im Bauch in den hohen Norden nach der herben Klatsche in der CHL vor zwei Tagen. München konnte heute nicht mit Trevor Parkes und Ben Smith antreten.
Tiffels: „Hat mich sehr überrascht, weil wir noch zusammengearbeitet haben. Söderholm ist ein guter Trainer und er hatte sicher viele Angebote. Es ist sehr, sehr schade, dass er geht. Er hat viel Selbstvertrauen in das Team gebracht. Ich freue mich für Toni (Söderholm). Wir haben noch mehr Luft nach oben. Wir dürfen keine Fehler machen, in der CHL darf man sich das nicht erlauben. Wir müssen unser Spiel verbessern, hinten besser stehen und 60 Minuten Vollgas geben. Bremerhaven ist eine Topmannschaft und liegt nur drei Punkte hinter uns. An der blauen Linie müssen wir heute gute Entscheidungen treffen.“
Zwei rasante Top Teams auf Augenhöhe
Bei den Hausherren stand Brendan Maxwell heute Abend nicht im Line Up. Wo genau er sich befand, stand in den Sternen. Die Gastgeber starteten gewohnt druckvoll vor heimischen Fans. Die ersten Minuten liefen ohne Unterbrechungen herunter, von Beginn an entwickelte sich ein schnelles Match. München traf erst am Nachmittag per Flieger in der Seestadt ein nach organisatorischen Problemen. Beim drei auf eins Konter seitens der Gäste wurde die Scheibe nicht richtig getroffen. Es gab Chancen hüben wie drüben.
Kinder: „Es ist ein sehr enges Spiel, beide Teams geben hier alles. Unsere Beine sind da, wir bewegen uns gut, das Forechecking ist noch optimierbar.“ Antti Tyrvainens genialer Rückhandschlenzer verpasste sein Ziel nur denkbar knapp, es war schon die nächste dicke Chance für die Hausherren. Dann landete der Puck hinter Daniel Allavena kurz auf dem Gehäuse, was für Verwirrung sorgte. Münchens Goalie parierte dann den nächsten Schuss souverän.
Ortega: “We play very good. I think, we had better chances but a few turnovers as well. They are defensively rather good and have got a pretty good goalie.”
Hasselbring (GF von BHV, DEB-Vizepräsident): “Es ging schon ganz schön rund im ersten Drittel, es ist ein sehr attraktives und schnelles Eishockeyspiel. Es ist sehr beruhigend aktuell von der Tabelle, wir schauen immer auch auf die Plätze 14 und 15, wo wir nicht hinwollen. Wir wollen den Abstand nach unten möglichst halten und lange um die Playoffs im Rennen bleiben. Maxwell hat uns kontaktiert und um sofortige Vertragsauflösung gebeten. Es hat uns sehr überrascht, es ist noch nichts unterschrieben und die Modalitäten sind noch unklar.
Sein verhalten ist fragwürdig. Toni (Söderholm) hat den DEB nach dem Cup angerufen und wollte seinen Vertrag auflösen. Das war überraschend und nicht schön. Christian Künast und Toni Söderholm haben immer vertrauensvoll zusammengearbeitet, die Ergebnisse zeigen dies deutlich. Auf der Arbeitsebene ist Künast verantwortlich mit der Erstellung eines Anforderungsprofils. Die U25 Maßnahme und die WM sind aktuell im Fokus, wir nehmen uns Zeit u. wollen mit Sorgfalt neuen Coach holen. Wir wollen den erfolgreichen Weg weitergehen, auch eine Doppelfunktion ist denkbar bis zur WM als Übergangslösung.
Popiesch: „Es macht mich stolz, Aufmerksamkeit für die Arbeit hier in Bremerhaven zu bekommen. Ich trainiere hier sehr gerne. Popiesch ist ein interessanter Name für jeden. ”
Street mit früher Führung, Andersen gleicht aus, McKiernan legt nach
Im Mittelabschnitt dauerte es nur 59 Sekunden, bis die Münchener in Person von Ben Street in Führung gingen. Bremerhaven antwortete umgehend mit einem Pfostentreffer und ließ sich nicht lange schocken. Jan Urbas als Gallionsfigur fehlte den Hausherren schon sehr, nicht nur auf dem Eis. Im Powerplay rettete erneut das Gestänge für den Keeper von München.
Nun musste ein zweiter Gäste Spieler auf die Sünderbank und Bremerhaven hatte über eine Minute lang die Top Gelegenheit mit fünf gegen drei auf den Ausgleich. Letztlich verpuffte dieses Überzahlspiel ohne Zählbares zu erzielen. Skyler McKenzie verzeichnete die beste Gelegenheit, doch er verfehlte das leere Tor, weil er noch entscheidend im Abschluss gestört wurde. Daubner: „Wir haben die Unterzahl super gespielt. Wir schauen uns die Gegner immer an und reden viel miteinander.“
Ross Mauerman verpasste das Tor ebenfalls knapp, doch Niklas Andersen machte es in der 34. Spielminute besser und netzte unhaltbar für Daniel Allavena ein. Nun war die Halle lautstark da und die Gastgeber drückten weiter auf das Tempo. Sie wollten nachlegen und das Momentum nutzen, das nun auf ihrer Seite war. Allavena stand nun mächtig im Mittelpunkt und es schien nur eine Frage der Zeit für den zweiten Treffer der anstürmenden Bremerhavener zu sein.
Doch nach einem Getümmel vor Maximilian Franzreb bugsierte Ryan McKiernan die Hartgummischeibe am Ende ins Tor zur erneuten Führung für den Tabellenprimus. Die Gastgeber waren im Mitteldrittel tonangebend und hatten die besseren Chancen.
Andersen: “We got to stick to our game, finish our checks and avoid mistakes.”
Bremerhaven stürmt, München verteidigt stark
Das letzte Drittel begann mit jeweils vier Akteuren auf dem Eis, was den technisch versierten Spielern zugutekam. München störte den Aufbau der Hausherren bereits früh in deren eigener Zone. Bremerhaven schaffte es über weite Strecken des Spiels, die Gefahrenzone im Slot vor ihrem Keeper zu schützen. Es war ein offener Schlagabtausch und eine ausgeglichene Begegnung, die noch lange nicht entschieden war. München tauchte stets gefährlich vor Franzreb auf, der die Scheiben in schöner Regelmäßigkeit herunterpflückte.
Urbas: „It is a really fast game, especially after such a break. We had only one mistake, but we have to keep going, we have a good chance. We watch it in the locker room, easier to see it. I hope to return very soon.” Daniel Allavena rettete gegen das Solo des Finnen Tyrvainen. Die Uhr tickte runter und die Crunch Time stand bevor. Maxi Franzreb suchte schon mal den Kontakt zur Bank, um vom Eis zu marschieren.
Natürlich gab dies nun Möglichkeiten zum Kontern für München, um alles klar zu machen. 129 Sekunden vor der Schlusssirene verließ der Keeper sein Gehäuse und die Fischtown Pinguins gingen All in. Die Auszeit sollte den Plan liefern. Die Gastgeber drängten, unterstützt von ihren Fans. Letztlich holte sich München alle drei Zähler im hohen Norden und festigte seine Tabellenposition.
Abeltshauser: „Es war sehr anstrengend nach meiner langen Pause. Bremerhaven hat super Spiel gemacht. Auf den Krücken verliert man, aber ich kämpfe mich langsam wieder heran. Der Alli (Allavena) hat super eine Partie gemacht hinten drin. Wir haben nicht zu viel riskiert heute, Bremerhaven kontert immer gefährlich. Es war ein Spiel der Geduld, was gut ausging.
Wir wollen uns stetig verbessern, mit vielen jungen Spielern, die wir integrieren und die super mitmarschieren. Wir bekamen eine gute Kartoffelsuppe, als wir ankamen. Wir wollten ein Zeichen setzen nach dem Match gegen Zug.”
Bruggisser: “The 5 on 3 was important, we did not take advantage from this chance. We battled hard, everybody gave everything. We can play well at home here. We have a good group of guys, they are working hard. We were practicing hard during the break.“
Fischtown Pinguins Bremerhaven – EHC Red Bull München 1:2 (0:0|1:2|0:0)
Tore:
0:1 |21.| Ben Street (Redmond, Blum)
1:1 |34.| Niklas Andersen (Eminger)
1:1 |39.| Ryan McKiernan (Ortega, Ehliz)
1. Drittel Statistik: 9:9 Schüsse, 9:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0
2. Drittel Statistik: 8:8 Schüsse, 7:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:6
3. Drittel Statistik: 11:16 Schüsse, 12:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0
Schiedsrichter: Iwert (GER) / Gofman (RUS)
Aufstellung:
Bremerhaven: Franzreb, Samuelsson, Bruggisser, Verlic, Jeglic, McKenzie, Eminger, Wirth, Andersen, Friesen, Uher, Jensen, Kreutzer, Mauerman, Vikingstad, Tyrvainen, Aichinger, Kinder, Wejse, Lutz.
München: Allavena, Daubner, McKiernan, Ehliz, DeSousa, Ortega, Szuber, Boyle, Varejcka, Kastner, Schütz, Redmond, Blum, Tiffels, Street, Eder, Abeltshauser, Cimmermann, Oswald.
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DEB-Nationalmannschaft (PM) Der Deutsche Eishockey-Bund e. V. ist der kurzfristigen Bitte von Toni Söderholm nach einer vorzeitigen Vertragsauflösung nachgekommen. Am Tag nach Abschluss des Deutschland Cup 2022 war der 44-Jährige an das DEB-Präsidium mit dem Wunsch herangetreten, sich dem Schweizer Klub SC Bern anzuschließen.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Der DEB hat sich entschieden, dem Wunsch entgegenzukommen und die Freigabe zum Wechsel zu erteilen. Damit gibt Söderholm sein Amt als Bundestrainer, welches er seit 2019 innehatte, mit sofortiger Wirkung auf. Über die Modalitäten der Vertragsauflösung haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart. Die Suche nach einem geeigneten Nachfolger wird mit großer Sorgfalt unverzüglich aufgenommen.
DEB-Präsident Dr. Peter Merten: „Die vergangenen vier Jahre mit Toni Söderholm waren erfolgreich für den DEB sowie für die Nationalmannschaft. Sehr gerne wären wir den eingeschlagenen Weg mit ihm weitergegangen. Der Wunsch der Veränderung sowie der täglichen Arbeit mit einer Mannschaft ging von Toni aus. Wir haben uns daraufhin intensiv mit seinem Wunsch beschäftigt und sind letztendlich zu dem Entschluss gekommen, dass wir seinem Wunsch nachkommen werden. Wir wünschen Toni für seine Zukunft alles Gute und natürlich sportlichen Erfolg.“
DEB-Vizepräsident Andreas Niederberger, zuständig für den sportlichen Bereich: „Ich wünsche Toni Söderholm für seine neue Aufgabe alles Gute. Sein kurzfristiger Wechselwunsch hat uns schon überrascht, zumal wir jüngst seinen Vertrag langfristig verlängert haben. Wir werden uns jetzt mit der nötigen Sorgfalt um die Nachfolge von Toni Söderholm für die Nationalmannschaft kümmern.“
DEB-Sportdirektor Christian Künast: „Die Zusammenarbeit mit Toni Söderholm war zu jedem Zeitpunkt sehr vertrauensvoll und zielführend. Sportlich hat sich die Mannschaft unter ihm stetig weiterentwickelt und es ist gelungen, immer wieder junge Spieler zu integrieren. Das hat jüngst auch der Erfolg beim Deutschland Cup 2022 gezeigt. Nach Marco Sturm ist Toni Söderholm nunmehr der zweite Trainer, welcher über den Bundestrainer-Posten des DEB den Sprung zu einer Spitzenorganisation auf Klubebene wagt. Dies verdeutlicht die konstante und erfolgreiche Weiterentwicklung des deutschen Eishockeys und den Stellenwert, den man der Aufgabe als Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft beimisst.“
Toni Söderholm: „Zunächst möchte ich den Mut der DEB-Verantwortlichen hervorheben, die mir zugetraut haben, eine erfolgreiche Mannschaft von Marco Sturm zu übernehmen. Alle Spieler haben mich mit Offenheit empfangen, haben mir Energie, Vertrauen und Zeit ohne ihre Familien geschenkt. Ich bin dankbar, mit diesen starken Persönlichkeiten Zeit verbracht zu haben. Für mich war immer klar, dass ich eines Tages die Herausforderung der täglichen Arbeit im Klub suchen möchte. Die Chance, kurzfristig bei einem europäischen Spitzenklub, für den ich selbst gespielt habe, einzusteigen, ist attraktiv. Ich bedanke mich deshalb beim DEB-Präsidium, das mir diesen Schritt ermöglicht. Danke an alle DEB-Mitarbeitenden im Office und den Team-Staff, ohne die diese vier intensiven Jahre nicht möglich gewesen wären.“
Die Zusammenarbeit des DEB mit Toni Söderholm (2019 bis 2022): Im Januar 2019 übernahm Toni Söderholm das Amt als Bundestrainer der Eishockey-Nationalmannschaft. Zuvor war er bereits als Co-Trainer der U20-Nationalmannschaft tätig. Während seiner Zeit als Headcoach der DEB-Auswahl bestritt er drei IIHF-Weltmeisterschaften und führte das Team zweimal ins Viertelfinale (2019, 2022) und einmal ins Halbfinale (2021). Zudem betreute Söderholm die DEB-Auswahl bei den Olympischen Spielen in Peking (2022) und holte mit der Mannschaft zwei Titel beim Deutschland Cup (2021, 2022).
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DEB-Nationalmannschaft (RB) Am frühen Dienstagabend meldeten mehrere Schweizer Medien, dass Bundestrainer Toni Söderholm den DEB innert kürzester Zeit in Richtung SC Bern verlassen soll. Offenbar reiste eine Delegation des SCB, u.a. General Manager Andrew Ebbett, zum Deutschland Cup und hat mit dem ehemaligen SCB-Verteidiger Gespräche geführt.

(Fotoquelle: eishockey-online.com Archiv)
Bundestrainer Toni Söderholm hat noch im März dieses Jahres seinen Vertrag beim DEB bis 2026 verlängert. Allerdings hat er sich laut übereinstimmenden Medienberichten entsprechende Ausstiegsklauseln bei Clubangeboten in den neuen Vertrag hineinschreiben lassen. Offenbar wird gar über eine Doppelfunktion zwischen dem SC Bern und dem DEB verhandelt.
Der SC Bern hat am 5. November 2022 seinen Headcoach Johan Lundskog nach einem 4:3-Sieg gegen die ZSC Lions entlassen. Der Entscheid stand bereits zwei Tage vorher fest, da die Mannschaft in den Wochen davor zu inkonstant auftrat und die Entwicklung der Spieler nach unten zeigte. Ein neuer Trainer muss in Kürze präsentiert werden, denn am Samstag geht es für den SCB in der Meisterschaft zuhause gegen Fribourg-Gottéron weiter. Der neue SCB-Headcoach darf sich also direkt bei einem Zähringer-Derby beweisen.
In den letzten Tagen tauchten auch andere Namen in Bezug auf den Headcoach-Posten beim SC Bern auf, u.a. Marc Crawford, Travis Green oder Vaclav Varada. Was Toni Söderholm zugutekommen würde: er kennt den SC Bern bereits. Der Finne verteidigte von 2005 bis 2007 für die Berner Mutzen und hat nach wie vor Kontakte in die Schweizer Bundesstadt. So beobachtete er auch letzte Saison bei einem Heimspiel des SCB Dominik Kahun. Neben Klaus Zaugg (watson.ch) berichtet auch die jeweils gut um den Club informierte Berner Zeitung über die bevorstehende Verkündung.
Wir gehen davon aus, dass morgen Mittwoch, allerspätestens am Donnerstag, die Katze aus dem Sack gelassen wird. Beim SC Bern waren die letzten finnischen Headcoaches durchaus erfolgreich. Mit Antti Törmänen (2013) und Kari Jalonen (2017 und 2019) gewann der SC Bern in den vergangenen zehn Jahren drei der vier Meistertitel.
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Deutschlandcup (Krefeld/HG) Teilnehmer des diesjährigen Turniers waren neben der austragenden Nation Deutschland der skandinavische Repräsentant Dänemark, das seit 2007 zum zweiten Mal antrat, die Slowakei, ein Dauergast in den letzten Jahren sowie der Debütant aus Österreich. Aus bekannten geopolitischen Gründen nahm Russland nicht am Cup teil und die sonst mitwirkende Schweiz war zum renommierten Karjala Cup in Finnland eingeladen, wo sie einen achtbaren zweiten Platz hinter Schweden erreichten.

(Foto: Citypress)
Der letztmals in Krefeld ausgetragene Deutschland-Cup 2022 wurde zu einem Eishockey Fest für den Titelverteidiger und Gastgeber Deutschland. Das von Headcoach Toni Söderholm bestens vorbereitete DEB-Team setzte vom ersten Puck Einwurf an den schnellsten Mannschaftssport der Welt in hervorragender Manier um und verzückte die Fans mit einer sehenswerten und bemerkenswerten Performance. Die logische Folge von zahlreichen grandiosen Passstafetten, schnellem zielstrebigem Kombinationsspiel, bravourösen Blocks zum richtigen Zeitpunkt und souveränen Torwartleistungen war der verdiente Lohn an Standing Ovations der begeisterten Zuschauer.
Es war insgesamt eine nahezu perfekte Teamleistung, nichtsdestotrotz sollten einzelne Protagonisten etwas hervorgehoben werden dürfen: z.B. ein genialer Marc Michaelis mit Spielwitz, überragender Übersicht und vorausschauendem Puck Management. Außerdem ein grandioser Dominik Bokk, der Spielsituationen auf dem Eis ideal lesen und vorausschauen kann sowie über einen perfekten Schuss verfügt.
Die Eder Brüder harmonierten wunderbar auf dem glatten Parkett, alle jungen Akteure machten einen super Job, es fiel niemand leistungsmäßig ab. Es fand sich in Krefeld eine eingeschworene, eingespielte und vor Motivation sprühende Truppe, die mit allen vier Formationen unheimlich viel Spaß bereitet hat und beste Werbung für das deutsche Eishockey betrieb. Beste Offensive mit neun Toren und beste Defensive mit nur zwei Gegentreffern waren die Kirsche auf der Sahne.
Einziger Wermutstropfen, wenn man überhaupt davon reden kann, war die anfangs recht dürftige Zuschauerresonanz. Dieser Umstand war jedoch einem Donnerstagabend geschuldet und auch in der PENNY DEL nicht unbekannt. Dies ist aber Jammern auf sehr hohem Niveau und schmälert in keinster Weise das wiederum sehr gut organisierte und umgesetzte Turnier in der YAYLA Arena. Dafür gebührt den Organisatoren dieses Traditionscups ein großes Lob ebenso wie den fleißigen Volontären auf und neben dem Eis sowie in den Katakomben.
Der Turnierneuling aus Österreich erwies sich als erfrischender neuer Gast unter den vier Nationen und belegte einen ausgezeichneten zweiten Rang in der Abschlusstabelle. Ihre beiden Erfolge gegen die Slowakei und Dänemark ragten dabei heraus. Auch mit kleinem Kader überraschten die Alpenländler mit sehr guten Leistungen und hatten mit dem NHL-Star Marco Kasper einen herausragenden Spieler in ihren Reihen, der sein Können aufblitzen ließ.
Dänemarks Headcoach Heinz Ehlers legte den Fokus primär auf Ergebnisse: der Sieg gegen die Slowaken und der Punkt gegen den Titelverteidiger sprachen für sich. Für den Headcoach Craig Ramsay, Kultikone und Legende bei den Slowaken, zählte vorwiegend das Auftreten mit hoher Geschwindigkeit und Kreierung von Torchancen. Für ihn ging es darum, den Entwicklungsprozess seiner Jungs zu optimieren. Mit Adam Sykora stand auch ein Ausnahmetalent in seinem Line Up. Erwähnenswerte Randnotiz ist auch die Tatsache, dass der mittlerweile 71-jährige Ramsay seine Autobiographie inzwischen publiziert hatte.
Wir freuen uns bereits jetzt auf den neu auserkorenen Standort in Deutschland, der ab 2023 dieses Traditionsturnier professionell repräsentieren wird. Die Entscheidung ist noch nicht gefallen, laut dem DEB-Präsidenten Mertens kann dies auch ein DEL2 Standort sein. Man darf gespannt sein, für welche Stadt man sich letztlich aussprechen wird.
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DEB (PM) PENNY hatte 2020 als erster Lebensmitteldiscounter eine umfassende Partnerschaft samt Titelsponsoring mit der Deutschen Eishockey Liga (DEL) sowie eine Premiumpartnerschaft mit dem Deutschen Eishockey-Bund e. V. (DEB) geschlossen. Nach der vorzeitigen Verlängerung des Engagements mit der DEL für vier weitere Jahre bis zur Saison 2027/2028 konnten die Verhandlungen mit dem DEB ebenfalls zu einem positiven Ende gebracht werden:

(Foto: DEB/Penny)
PENNY ist nun auch bis 2028 Premiumpartner des DEB. Die Partnerschaft wird aber nicht nur verlängert, sondern auch weiter ausgebaut. So wird PENNY erstmalig auch Trikot-Sponsor bei der Frauen-Nationalmannschaft. Dies wurde gestern im Rahmen eines DEB Sponsorenabends in Krefeld feierlich verkündet. Über den finanziellen Rahmen der Partnerschaft haben alle Seiten Stillschweigen vereinb aart.
Dr. Stefan Görgens, COO PENNY, dazu: „Wir freuen uns, die Partnerschaft mit dem DEB langfristig verlängert zu haben. Die Nationalmannschaften sind nun einmal das Aushängeschild eines jeden Sports. Mit der avisierten Heim-WM steht zudem ein absolutes Highlight auf dem Programm. Ich bin davon überzeugt, dass es uns gemeinsam gelingt, die Popularität des Eishockeys weiter steigern zu können.“
„Mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung setzt PENNY ein wichtiges Zeichen für die Weiterentwicklung des deutschen Eishockeys. Die Ausweitung auf die Frauen-Nationalmannschaft geht einher mit den Zielen des neuen DEB-Präsidiums, gerade diesen Verbandsbereich zu stärken. Der Spitzen- und Breitensport im Eishockey wird von der langfristigen Partnerschaft profitieren, denn es macht viele geplanten Maßnahmen auch umsetzbar. Wir sind stolz, PENNY weiter an unserer Seite zu wissen“, freut sich Dr. Peter Merten, Präsident des Deutschen Eishockey-Bund e. V. (DEB).
„Schon die bisherige Umsetzung der Partnerschaft mit PENNY hat im deutschen Eishockey neue Maßstäbe in der Außendarstellung gesetzt. Wir freuen uns, jetzt genau an diesem Punkt anzusetzen und durch gemeinsame, kreative Aktionen weiter fortzuführen. Alle Eishockeyfans und portbegeisterten sind so weiter ganz nah dran an unseren Nationalmannschaften. Genau wie die Fans sind wir begeistert, wie PENNY die Partnerschaft aktiv lebt“, so DEB-Generalsekretär Claus Gröbner.
„Seit unserem umfassenden Einstieg in den Eishockey-Sport haben wir gemeinsam mit der DEL und dem DEB viel erreicht. In den kommenden Jahren werden wir den Sport für unsere Kundinnen und Kunden sowie unsere Mitarbeitenden weiter erlebbar machen.
Zum Beispiel mit innovativen Formaten wie den Supporting Six, einer Fan-WG, bestehend aus 4 externen Gewinnern und 2 PENNY Mitarbeitern, die gemeinsam ihre Eishockey-Stars, wie jetzt beim Deutschland Cup in Krefeld oder der WM kräftig unterstützen. Den Sport und die Idole hautnah zu erleben, schafft unvergessliche Momente“, freut sich Marcus Haus, PENNY-Marketingchef.
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