(DEL/Straubing) PM Die Straubing Tigers sind auf der Suche nach einem hauptamtlichen Athletiktrainer fündig gewor-den: Giovanni Willudda wird die neu geschaffene Stelle besetzen und die DEL-Profis in den Bereichen Kraft, Ausdauer und Athletik betreuen.

( Foto Straubing Tigers )
Giovanni Willudda hat während seiner Dienstzeit bei der Bundeswehr eine Ausbildung im Bereich Sport erhalten und war dort sechs Jahre als Sportausbilder tätig. Im Anschluss erfolgte ein Wech-sel in die Fitnessbranche, dort sammelte der Familienvater unter anderem Erfahrungen in leiten-der Funktion sowie als EMS-Trainer.
Bei den Straubing Tigers wird sich der 34-Jährige vordergründig um die strukturelle Weiterentwick-lung der Spieler sowie die Erstellung und Umsetzung eines ganzheitlichen Fitnesskonzepts kümmern.
„Für mich geht mit der Tätigkeit bei den Straubing Tigers ein Traum in Erfüllung. Ich freue mich sehr, dass ich mich nun aktiv miteinbringen und damit zum Erfolg des Clubs beitragen kann“, erklärte Giovanni Willudda im Rahmen der Vertragsunterzeichnung.
„Dass wir nun einen hauptamtlichen Fitnesstrainer haben, ist ein wichtiger Baustein in Sachen Professionalisierung des Clubs. Giovanni ist ab 1. Mai für uns tätig und wird, als eine seiner ersten Amtshandlungen, das Sommertraining der Spieler im In- und im Ausland begleiten sowie auch kontrollieren“, sagt Jason Dunham, Sportlicher Leiter der Straubing Tigers.

Mehr Informationen über den Eishockey Club Straubing Tigers wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.
Weitere interessante Links:
www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.
www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910.
(DEB) Die Frauen-Nationalmannschaft trifft zum Saisonabschluss am 31.03.2018 um 17 Uhr in Memmingen auf Ungarn. Anschließend bestreitet die DEB-Auswahl am 02. (19.00 Uhr) und 03.04.2018 (12.00 Uhr) zwei Partien in Besancon gegen Gastgeber Frankreich.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Die Mannschaft trainiert vom 26. - 31.03.2018 unter der Leitung von Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker sowie Assistenztrainer Tommy Kettner und Torwarttrainer Andreas Jorde gemeinsam in Füssen. Bei den Spielen im Allgäu und im Osten Frankreichs wird Hinterstocker mit 19 Spielerinnen und zwei Torhüterinnen antreten. „Der Kader ist auch bei diesem Lehrgang zum Abschluss der Saison wieder leicht verändert.“ Neben der zuletzt noch verletzen Manuel Anwander kehren auch die in Amerika spielenden Laura Kluge, Tabea Botthof und Lena Düsterhöft zurück ins Team. „Wir wollen zum Saisonabschluss noch mal drei gute Spiele abliefern, höchste Priorität hat dabei das Tore schießen“, so der Frauen-Bundestrainer.
Spiele:
Datum Uhrzeit Begegnung
31.03.18 17.00 Uhr Deutschland - Ungarn
02.04.18 19.00 Uhr Frankreich - Deutschland
03.04.18 12.00 Uhr Frankreich - Deutschland
eishockey-online.com ist Partner & Sponsor des Deutschen Eishockey Bund und vermarktet die Original Gameworn Eishockeytrikots der Nationalmannschaft, welche im SHOP verfügbar sind.
Weitere interessante Links:
www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.
www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute.
(DEB/Nationalmannschaft) (Stefan Diepold) Marco Sturm: „Gehörte zu den besten Spielern, die das deutsche Eishockey hervorgebracht hat". Einer der größten deutschen Eishockeyspieler macht überraschend Schluss. Christian Ehrhoff hat nur wenige Stunden nach dem Viertelfinal-Aus der Kölner Haie gegen die Thomas Sabo Ice Tigers am Abend des 25.03.2018 sein Karriereende bekannt gegeben. Der Verteidiger hängt genau einen Monat nach dem Gewinn der Silbermedaille mit der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft seine Schlittschuhe an den Nagel. Das gab der 35 Jahre alte Abwehrspieler auf seinen „Social Media-Accounts“ bekannt.
(Foto: Sebastian Wells / DEB)
Marco Sturm: „Gehörte zu den besten Spielern, die das deutsche Eishockey hervorgebracht hat". Einer der größten deutschen Eishockeyspieler macht überraschend Schluss. Christian Ehrhoff hat nur wenige Stunden nach dem Viertelfinal-Aus der Kölner Haie gegen die Thomas Sabo Ice Tigers am Abend des 25.03.2018 sein Karriereende bekannt gegeben. Der Verteidiger hängt genau einen Monat nach dem Gewinn der Silbermedaille mit der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft seine Schlittschuhe an den Nagel. Das gab der 35 Jahre alte Abwehrspieler auf seinen „Social Media-Accounts“ bekannt.
Der gebürtige Moerser lief in insgesamt 118 Länderspielen für die deutsche Nationalmannschaft auf. Darunter nahm der überaus erfolgreiche Verteidiger, der 862 Spiele in der NHL absolvierte, an sieben Weltmeisterschaften und vier Olympischen Spielen teil. Sein wohl größter Erfolg war dabei der Gewinn der Olympischen Silbermedaille bei den Winterspielen in PyeongChang im vergangenen Februar.
„Ich habe die Mannschaft, die Haie-Organisation und natürlich auch Bundestrainer Marco Sturm über diesen Schritt informiert. Ich durfte eine lange und erfolgreiche Karriere genießen. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich freue mich jetzt auf ein neues Kapitel in meinem Leben“, sagte Ehrhoff in einer ersten Stellungnahme. „Der Entschluss ist wohl überlegt und in den vergangenen Wochen gereift. Nach so vielen Jahren auf dem höchsten Level ist für mich jetzt der Zeitpunkt gekommen, um etwas Neues zu starten.“
„Christian und ganz Eishockey-Deutschland kann stolz auf eine außergewöhnliche Karriere zurückblicken. Er hat sich auf und neben dem Eis immer als Führungspersönlichkeit gezeigt und gehörte zu den besten Spielern, die das deutsche Eishockey hervorgebracht hat. Ich wünsche ihm privat und beruflich das Allerbeste für den neuen Lebensabschnitt“, sagte Bundestrainer Marco Sturm, der „schon vor ein paar Tagen“ von Ehrhoff persönlich über diesen Schritt informiert wurde.
Auch DEB-Präsident Franz Reindl zeigte vollstes Verständnis für die Entscheidung des deutschen Führungsspielers: „Christian hat eine großartige Karriere hinter sich, in der er immer bereit war für die Nationalmannschaft zu spielen. Er hinterlässt große Fußstapfen, was aber auch eine Chance für die jungen Spieler bedeutet.“
Die Karriere von Christian Ehrhoff
Christian Ehrhoff wurde am 6. Juli 1982 in Moers geboren. In seiner Laufbahn gewann er die Silbermedaille bei den Olympischen Winterspielen 2018 in PyeongChang mit der Deutschen Eishockey Nationalmannschaft, die Deutsche Meisterschaft 2003 mit den Krefeld Pinguinen, wurde 2002 und 2003 in das DEL All-Star Game, 2004 NHL Young Stars Game und 2005 ins AHL All-Star Classic gewählt. 2010 wurde er bei der IIHF-Eishockey-Weltmeisterschaft in Deutschland in das WM All-Star-Team gewählt und erreichte 2016 mit dem Team Europa Platz 2 beim World Cup of Hockey.
Nachdem er bei den Krefeld Pinguinen sämtliche Jugendmannschaften durchlief, wurde er zur Saison 1999/00 in das DEL Team nominiert. Mit den Krefeld Pinguinen gewann er mit Robert Müller in der Saison 2002/03 die Deutsche Eishockey Meisterschaft. Mit dem Titel im Gepäck ging es für Ihn im Sommer 2003 über den großen Teich, wo er sich dem NHL Team der San Jose Sharks anschloss. Die San Jose Sharks hatten Christian Ehrhoff im NHL Draft 2001 in der vierten Runde an 106. Stelle gezogen. In seiner ersten NHL-Saison kam er auf 41 NHL-Spiele bei den Sharks und wurde zum NHL Young Stars Game eingeladen. Die meiste Zeit der Saison stand er für das Farmteam den Cleveland Barons in der American Hockey League (AHL) auf dem Eis. Die Saison 2004/05 spielte er durchgehend beim Farmteam der Cleveland Barons in der AHL, da die NHL einen Lockout hatte. In 79 Partien wurde er mit 35 Zählern punktbester Verteidiger und für das AHL All-Star Classic nominiert.
Ab der 2005/2006 stand er für die San Jose Sharks in der National Hockey League (NHL) auf dem Eis und brachte es in 64 Spielen auf 23 Punkte. In den Playoffs erzielte er 8 Punkte in 11 Spielen. Am Ende der Saison 2007/08 lief sein Vertrag bei den San Jose Sharks ab. Er erhielt jedoch als Restricted Free Agent einen weiteren Dreijahres-Vertrag. Nachdem das Team in der Saison 2008/09 als punktbeste Mannschaft der Liga in die Playoffs gingen und in der ersten Runde ausschieden, wurde das Team umgebaut und Christian Ehrhoff an den NHL Konkurrenten Vancouver Canucks abgegeben.
In Vancouver wurde Ehrhoff ab der Saison 2009/10 sofort Stammspieler und stellte mit 44 Punkten, 14 Toren und 22:47 durchschnittliche Eiszeit pro Spiel einen neuen Rekord bei den Canucks auf. Er überholte mit diesen Werten auch Uwe Krupp als bislang bester deutscher Verteidiger in der NHL Geschichte. In den Playoffs 2010 mussten sich die Vancouver Canucks dem späteren Stanley-Cup Sieger aus Chicago Blackhawks geschlagen geben. Für seine Saisonleistung wurde er mit der Babe Pratt Trophy der Canucks ausgezeichnet. In der Saison 2010/11 schafften die Vancouver Canucks den Einzug ins Stanley-Cup-Finale, wo es zum deutschen Duell zwischen Christian Ehrhoff und Dennis Seidenberg von den Boston Bruins kam. Am Ende musste das Spiel 7 die Entscheidung bringen. Das Spiel verloren die Vancouver Canucks mit 0:4 und so wurden die Boston Bruins mit Dennis Seidenberg Stanley-Cup-Sieger 2011.
Mit dem 7. Spiel des Stanley-Cup-Finales endete auch sein Dreijahresvertrag. Nach Verhandlungen mit verschiedenen NHL Teams schloss er sich zur Saison 2011/12 den Buffalo Sabres mit einem hochdotierten Zehnjahresvertrag an. Nach einem Faustkampf mit Troy Bouwer von den Washington Capitals verletzte sich Christian Ehrhoff und fiel somit für 11 Ligaspiele aus. Die Buffalo Sabres verpassten indessen die Play-Offs. Nachdem am 15.09.2012 der NHL Lockout begann, kehrte er während dieser Zeit zu den Krefeld Pinguinen in die Deutsche Eishockey Liga zurück. Im Juni 2014 wurde sein Vertrag bei den Buffalo Sabres aufgrund des schlechten Abschneidens des Teams aufgelöst.
Die Saison 2014/15 spielte er bei den Pittsburgh Penguins, die jedoch bereits in der ersten Playoff Runde an den New York Rangers scheiterten. Als Free Agent schloss er sich 2015 den Los Angeles Kings an. Mitte der Saison wurde er im Austausch gegen Rob Scuderi zu den Chicago Blackhawks transferiert. Am Ende der Saison wurde sein Vertrag nicht verlängert.
Zum Abschluss seiner Profilaufbahn wechselte er 2016 den Kölner Haien in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Nachdem Ausscheiden in den Playoffs 2018 gab er sein Karriereende bekannt.
Für die Deutsche Eishockey Nationalmannschaft bestritt er zwei U18-Junioren Weltmeisterschaften, zwei U20-Junioren Weltmeisterschaften, zwei World Cup of Hockey, 7 Weltmeisterschaften und 4 Olympische Winterspiele. Bei dem historischen Gewinn der Silbermedaille bei den Olympischen Winterspielen 2018 in PyeongChang war er einer der großen Stützen des Deutschen Erfolges. Bei der IIHF-Eishockey-Weltmeisterschaft 2010 in Deutschland wurde er in das ALL-Star-Team gewählt.
eishockey-online.com ist Partner & Sponsor des Deutschen Eishockey Bund und vermarktet die Original Gameworn Eishockeytrikots der Nationalmannschaft, welche im SHOP verfügbar sind.
Weitere interessante Links:
www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.
www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute.
(DEL/Köln) (ST) Sonntag, das sechste Spiel in der Viertelfinalserie der Kölner Haie gegen die Thomas Sabo Ice Tigers stand an. Die Erwartungen auf Kölner Seite waren hoch, doch die Partie endete mit einer Niederlage des KEC auf heimischen Eis vor 14.218 Zuschauern. Am Ende hieß es 1:5. Damit schieden die Kölner Haie aus den Playoffs aus und Nürnberg spielt im Halbfinale gegen die Eisbären Berlin.
Foto: Ingo Winkelmann
Vergangenen Freitag musste Köln auswärts in Nürnberg ran und verlor dieses Spiel mit 3:2. Damit brach Nürnberg mit dem sogenannten Heimfluch und gewann in dieser Serie erstmals zu Hause. Bitter für die Haie, Nürnberg legte so vor und drängte Köln mit dem Rücken zur Wand. Matchpuck für die Ice Tigers und eine große Herausforderung für Köln standen am Sonntag auf dem Plan. Köln hätte siegen müssen um ein siebtes und letztes, alles entscheidendes Spiel sieben zu erzwingen. Die gelang nicht.
Nicht nur auf dem Eis scheint die Serie brisant zu sein, anscheinend zehrt sie an den Nerven aller Beteiligten und lässt die Professionalität in den Hintergrund rücken. Nürnbergs Co-Trainer Mike Flanagan warf am Freitag mit einer Trinkflasche nach Moritz Müller. Eine hitzige und unüberlegte Aktion, deren Konsequenzen er zu tragen hatte. Er musste das restliche Spiel auf der Tribüne verbringen und eine Geldstrafe erwarten, zudem durfte er in Köln nicht hinter der Bande stehen.
Der Eishockeysonntag war ein Wichtiger. Würden die Haie ein siebtes Spiel erzwingen oder aber aus dem Viertelfinale ausscheiden? Das war die große Frage zu Beginn. Die Serie stand bis dato 3:2 für Nürnberg. Alles oder nichts. Entscheidend oder Entscheidung noch einmal verschoben?
Das erste Drittel begann wie üblich mit Tempo. Beide Mannschaften drückten. Schnell wurde allerdings klar, dass es für Köln kein gutes Ende nehmen würde. Die Mannschaft wirkte nicht fokussiert und begann schon mit kleinen Fehlern. In der 12. Minute ging Nürnberg dann durch Patrick Köppchen in Führung, ein harter und effektiver Schuss, bei dem Gustaf Wesslau keine Chance hatte. So endete es 0:1.
Im Mittelabschnitt ging es für Köln dann nicht ganz so gut weiter. In der 25. Minute war es Yasin Ehliz, der für die Ice Tigers auf 0:2 erhöhte. Köln konnte dann durch Sebastian Uvira zum 1:2 aufschließen, bei diesem einen Tor sollte es aber bleiben. Das dritte Tor fiel in der 37. Minute durch Dane Fox und in der 39. Minute folgte auch schon das vierte Tor, das zunächst erst einmal von den Schiedsrichtern durch den Videobeweis bestätigt werden musste. Der Endstand nach dem zweiten Drittel war 1:4.
Das Schlussdrittel verlief recht zäh. Nürnberg machte hinten zu und verteidigte die Führung. Köln kam offensiv nicht mehr ran und wurde nicht nennenswert gefährlich. Der letzte Akt, Trainer Peter Draisaitl nahm Wesslau vom Eis, brachte keinen Erfolg. Leon Pföderl besiegelte den Sieg mit einem Empty-Net-Goal. Am Ende stand es 1:5, Niederlage für den KEC und damit Saisonende.
Insgesamt war es eine etwas langatmige Partie, die streckenweise etwas zäh war. Nürnberg spielte cleverer und schoss Tore. Im Gesamten waren die Ice Tigers fokussierter und mit größerem Siegeswillen im Spiel. Das zweite Drittel besiegelte im Grunde schon die Niederlage. Köln machte zu viele Fehler, die letztlich den Sieg nicht zuließen. Die Defensive ließ Nürnberg zu viel Raum und vorne blieben die Haie zu ungefährlich. Es schien, als fehlte es Köln insgesamt an Kraft und Kondition. Nürnberg fuhr so mit einem verdienten Sieg vom Eis und steht somit im Halbfinale gegen Berlin. Der KEC geht nun in die Sommerpause und kann das die Misserfolge in der Hauptrunde das Scheitern in den Playoffs analysieren. Im September geht es dann weiter.
Mehr Informationen über den Eishockey Club Kölner Haie wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.
Weitere interessante Links:
www.eishockey-deutschland.info - Alle Weltmeisterschaften, Olympischen Spiele.
shop.eishockey-online.com - eishockey-online.com ist Vermarkter der Gameworn Eishockeytrikots des DEB.

(DEL/Berlin) (Oliver Winkler) Die Eisbären Berlin sind mit einem wahnsinnigen 7:6 Overtime - Erfolg in das Halbfinale eingezogen. Die Gäste lagen fünf Minuten vor Schluss noch mit 5:3 hinten, gaben sich aber nicht auf und glichen innerhalb von einer Minute komplett aus. Die Mannschaft von Uwe Krupp wollte nicht in die Verlängerung gehen und kam noch einmal zum Treffer. Das reichte aber nicht, da den Wolfsburgern keine 30 Sekunden später der erneute Ausgleich gelingen konnte. In der Overtime reichten den Hauptstädtern gerade Mal zwei Minuten zum Siegtreffer.

(Foto: Heike Feiner)
Diese Serie war keine einfache Aufgabe für die Mannschaft von Pavel Gross, der nach dieser Saison zu den Adler Mannheim wechselt. Auch im fünften Spiel fehlten den Grizzlys Wolfsburg die Schlüsselspieler. Tyler Haskins, Kamil Kreps, Marcel Ohmann, Fabio Pfohl, Gerrit Fauser und Mark Voakes konnten nicht auflaufen. Die Heimmannschaft startete mit viel Druck in das Spiel, rannte aber oft erfolglos gegen das Bollwerk der Gäste an. Dafür kam Wolfsburg etwas überraschend zum Führungstreffer. Daniel Richmond musste wegen Hakens auf die Strafbank, Tyson Mulock nutzte das eiskalt aus und chipte zum 0:1 ein. Vorlagengeber war Kristopher Foucault, der die Scheibe gefährlich vor das Tor von Petri Vehanen brachte. Die Hausherren schütteteln sich kurz und kamen kurz vor Schluss des ersten Drittels zum Ausgleich. Daniel Fischbuch und Martin Buchwieser fanden sich in einem 2 auf 1 - Konter wieder. Es schien so, als wäre die Situation geklärt, dann aber kam Buchwieser mit dem Schläger zum Puck und fälschte die Scheibe zum 1:1 in das Tor von Jerry Kuhn. Die Videoschiedsrichter sahen sich die Situation mehrmals im Videobeweis an, bestätigten den Treffer aber. 13 Sekunden vor Schluss des ersten Drittels kamen die Grizzlys noch ein Mal in die offensive Zone. Robert Bina bekam die Scheibe an der blauen Linie und zog ab. Petri Vehanen war die Sicht versperrt. Auch hier gab es den Videobeweis, auch hier zählte das Tor. Die Gäste führten nach dem ersten Drittel, trotz Spielermangel, mit 1:2.
Auch im Mittelabschnitt waren die Grizzlys besonders effektiv. Tyson Mulock bekam den Puck von Christopher Höhenleitner, überwand Daniel Richmond und Petri Vehanen und schob zum zwischenzeitlichen 1:3 ein. Dann aber fehlte den Gästen scheinbar die Kraft, den Eisbären standzuhalten. Nicholas Petersen und Martin Buchwieser glichen das Spiel innerhalb von 140 Sekunden aus und brachten die Eisbären Berlin auf die Welle des Erfolgs. Ab dem Zeitpunkt an war es nur eine Frage der Zeit, bis es der Mannschaft von Uwe Krupp gelingt, das Spiel zu drehen. Fünf Minuten später traf Marcel Noebels zum 4:3. Die Grizzlys schienen geschlagen, geknickt und frustiert.
Im dritten Drittel war deutlich zu sehen, dass der Mannschaft von Pavel Gross die Kräfte fehlten. Die Grizzlys bekamen den Puck nicht aus dem Drittel. Jens Baxmann hielt den Puck an der blauen Linie auf und schickte die Scheibe in Richtung Tor. Louis - Marc Aubry fälschte die Scheibe unhaltbar für Jerry Kuhn ab und freute sich über den Treffer zum 5:3. Das Spiel war entschieden - oder etwa nicht? Nein! In den finalen drei Minuten geschah historisches. Die Gäste glichen innerhalb von 18 Sekunden aus dem Nichts zum 5:5 aus. Kristopher Foucault und Philip Riefers waren die Torschützen. 74 Sekunden später schlug Berlin zurück. Marcel Noebels stand für einen kurzen Moment völlig frei vor Jerry Kuhn und bekam die Scheibe von Jonas Müller, der hinter das Tor gefahren war, perfekt auf die Kelle gespielt. Die Hausherren führten, 1:41 Minute vor Schluss mit 6:5. Die Gäste hatten aber noch nicht genug und wollten sich keinesfalls geschlagen geben. Pavel Gross nahm den Torhüter raus, Kristopher Foucalt überwand Petri Vehanen (14 Sekunden nach dem 6:5) zum 6:6 - Ausgleich. Wahnsinn!
Berlin war aber die bessere Mannschaft und kam auch besser in die Overtime, in der es nur 133 Sekunden dauerte, bis die fast ausverkaufte Mercedes - Benz Arena in euphorische Freude ausbrach. Rihards Bukarts zog von der blauen Linie ab und traf einen Wolfsburger Spieler am Schienbein. Dort prallte die Scheibe so ungünstig ab, dass Jerry Kuhn nicht mehr eingreifen konnte.
Die Eisbären Berlin gewinnen ein wahnsinniges Spiel mit 7:6 nach Verlängerung. Die Grizzlys Wolfsburg waren zwar das schlechtere Team, kämpften sich aber unglaublich stark zurück. Am Ende geht der Sieg der Hausherren und der Einzug ins Halbfinale aber mehr als in Ordnung.

Mehr Informationen über den Eishockey Club Eisbären Berlin wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.
Weitere interessante Links:
www.eishockey-berlin.com - Weitere Informationen über das Eishockey in Berlin von eishockey-online.com.
www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschafte, Olympischen Spiele der Herren und Frauen seit 1910.
(DEL/Iserlohn) PM Die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben ihren ersten Neuzugang für die kommende Saison unter Vertrag genommen. Vom Liga-Konkurrenten aus Düsseldorf wechselt Stürmer Alexei Dmitriev an den Seilersee. Der 32-jährige unterzeichnete einen Zwei-Jahres-Vertrag. „Alexei ist ein wertvoller Teamspieler mit besonderen individuellen Stärken. Deshalb haben wir uns entschieden, ihn an den Seilersee zu holen“, erklärt Roostersmanager Karsten Mende.

(Foto: Iserlohn Roosters)
Der gebürtige Weißrusse Dmitriev kehrt damit zu dem Club zurück, bei dem seine DEL-Karriere in der Saison 2005/2006 begann. Damals verpflichtete Mende Dmitriev von den Moskitos aus Essen. In zwei Jahren stand der gelernte Linksaußen 102 Mal für die Sauerländer auf dem Eis, erzielte vier Tore. Anschließend wechselte Dmitriev zu den Kölner Haien, den Eisbären Berlin und entschied sich dann für ein Engagement in seinem weißrussischen Geburtsland.
2013/14 kehrte er nach Deutschland zurück, überzeugte in einer hervorragenden Saison bei den Steelers aus Bietigheim, mit denen er bis ins Finale um die DEL2-Meisterschaft vorstieß. Anschließend wechselte Dmitriev zur Düsseldorfer EG, wo er die letzten vier Spielzeiten unter Vertrag stand.
„Team first! Das ist das Ziel für die kommende Saison. Mit Alexei Dmitriev haben wir einen Spieler unter Vertrag nehmen können, der nicht nur charakterlich hervorragend in unsere Mannschaft passen wird, sondern auch auf dem Eis alles für sein Team gibt“, erklärt Cheftrainer Rob Daum.
Dmitriev selbst freut sich auf die kommenden beiden Jahre in der ´alten` Heimat. „Ich habe gleich beim ersten Besuch viele Bekannte getroffen. Zudem waren meine Gespräche mit allen sportlich Verantwortlichen sehr positiv“, so Dmitriev

Mehr Informationen über den Eishockey Club Iserlohn Roosters wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.
Weitere interessante Links:
www.eishockey-bilder.com - Eishockey Bilder von den Iserlohn Roosters finden Sie in unser Galerie.
www.deutschlandcup.de – Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.
www.eishockey-deutschland.info - Alle WM´s, Olympischen Spiele der Männer und Frauen seit 1910.
(2008-2018) eishockey-online.com zählt seit Jahren zu den führenden Deutschen Eishockey Magazinen im Internet. Wir berichten über die DEL, DEL2, Oberligen, Bayernliga, die Frauenbundesliga und die Eishockey Nationalmannschaften der Herren und Frauen. eishockey-online.com ist Partner und Sponsor des Deutschen Eishockey Bundes und feiert im Jahr 2018 das 10-jährige Jubiläum.

Die Idee, ein Eishockey Magazin zu gründen, entstand bei der Eishockey Weltmeisterschaft 2008 in Kanada, als wir als Zuschauer die Deutsche Eishockey Nationalmannschaft anfeuerten und eine Statistik im Netz gesucht haben und dabei nicht fündig wurden. Daraufhin sagte mein Bruder Stefan zu mir: "Mensch, lass uns doch eine Webseite machen wo genau solche Infos drin stehen, die man nicht gleich im Internet findet.".
Danach ging es los einen Namen zu finden und es wurde eishockey-online.com geboren und kurz nach dem Jahreswechsel registriert und angefangen verschiedene Beiträge zu schreiben. Einer der ersten Beiträge waren "Die Brüderpaare der DEL". Seit diesem Start sind 10 Jahre vergangen und wir haben uns prächtig zu einem der führenden Deutschen Eishockey Magazine entwickelt.
Im Namen von eishockey-online.com möchte ich mich ganz herzlich bei allen unseren Fans, Sponsoren, Mitarbeitern und Unterstützern bedanken! Jeder von Euch hat dazu beigetragen, dass wir so wachsen konnten. Mein Dank richtet sich auch an ehemalige Mitarbeiter, auch Ihr seid eine große Unterstützung gewesen und jeder, der einmal bei eishockey-online.com war, ist bei uns jeder Zeit wieder willkommen! (Christian Diepold)
10 Jahre von 2008 bis 2018
2008 eishockey-online.com wird gegründet und im Netz vorbereitet.
2009 Die erste Webseite wird nach dem Jahreswechsel mit den ersten Beiträgen aktiviert.
2010 Die ersten Fotografen und Redakteure kommen zu eishockey-online.com
2011 frauen-eishockey.com wird ins Leben gerufen. Eine Webseite über die Deutsche Eishockey Nationalmannschaft der Frauen.
2012 Das erste Eishockey Trikot von eishockey-online.com wird produziert und vom späteren Playmate Stephanie Lindner präsentiert.
2013 Gründung des gemeinnützigen eishockey-online hilft e.V. Die prominten Botschafter sind Felix Schütz, Patrick Reimer, Klaus Kathan, Maren Valenti, Rick Goldmann, Lukas Lang, Simon Danner und Riley Armstrong. Durchführung des 1. Let´s get Pink Spiel in der Geschichte der Bayernliga bei den Memmingen Indians.
2014 eishockey-online.com & eishockey-online hilft e.V. veranstalten Let´s get Pink Spiele in der Oberliga bei den Erding Gladiators zum ersten Mal in der Geschichte der Oberliga. Gründung von eishockeyonline.at in Österreich.
2015 eishockey-online.com wird Sponsor und Partner vom Deutschen Eishockey Bund. eishockey-online.com & eishockey-online hilft e.V. veranstalten ein Let´s get Pink Spiel in der DEL2 bei den Starbulls Rosenheim.
2016 eishockey-online.com wird beim Deutschen Patent- und Markenamt als Marke registriert.
2017 Team von eishockeyonline.at vergrößert sich auf insgesamt 13 Mitarbeiter
2018 eishockey-online.com feiert 10-jähriges Jubiläum.
Glückwünsche zum Jubiläum:
Lukas Lang (Ex-DEL Spieler): "Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank, dass Ihr so erfolgreich über unsere Sportart berichtet #keeprocking".
Louis Biernacka (Redakteur): " eishockey-online.com feiert 10 Jahre. Da lass ich mir natürlich auch das Gratulieren nicht entgehen. Für mich mehr als nur eine Redaktion. Am Standort in Hannover eine gestandene Größe, bei der man seine Kreativität auslebt und die Fans mit Berichten versorgen kann. Auch in Kreisen der Nationalmannschaft ein Begriff. Den Blick stets nach vorne gerichtet, freue ich mich auf eine weitere gemeinsame Reise. Happy Birthday eishockey-online. Euer Louis aus Hannover."
Dieter Hegen (Eishockeylegende): "Alles Gute und auf die nächsten 100 Jahre! eishockey-online.com gehört zu den besten Magazinen in Deutschland, macht so weiter."
Marcel Herlan (Redakteur): "Herzlichen Glückwunsch zum 10 jährigen Jubiläum. Das Mitwirken bei eishockey-online.com, der seit langem festen Größe der Eishockeyberichterstattung in einem supertollen Team macht Woche für Woche Spaß. Freue mich auf die nächsten 10 Jahre."
Cengiz Ehliz (wee): "Gratulation! Es ist schön zu sehen, wenn sich in der Eishockey Branche etwas über 10 Jahre entwickelt. eishockey-online.com ist ein junges innovatives Eishockey Magazin, das gerade von den jungen Leuten in Deutschland sehr geschätzt wird. Wir wünschen Euch noch weiterhin viel Erfolg, wee Powergrüße!"
Mathias Funk (Redakteur): "Es ist unglaublich, was eishockey-online.com in den letzten 10 Jahren auf die Beine gestellt hat. Der Eishockey-Sport hat es in Deutschland nicht leicht, daher ist es umso beeindruckender, welche Ausstrahlung eishockey-online.com bei der hohen Konkurrenz im Bereich der Onlinemedien hat. Ich selber bin seit 2013 im Team und war von Beginn an begeistert! Ohne den hohen Einsatz der Familie Diepold wären viele grundlegende Dinge nicht möglich! Zum Beispiel haben wir uns in den letzten Jahren mit viel Fleiß und Arbeit einen Namen in Österreich erarbeitet und auch in Europa sind wir Dank der Champions Hockey League keine Unbekannten. Ich bin stolz, ein Teil dieser Truppe zu sein und freue mich auf eine tolle Zukunft. Glückwunsch eishockey-online.com"
Yasin Ehliz (Nationalspieler): "Liebes eishockey-online-Team, herzlichen Glückwunsch zum 10-jährigen Jubiläum! Macht weiter so und bleibt dem Eishockey weiterhin mit eurer Berichterstattung treu. Auf die nächsten 10 Jahre!"
Dennis Endras (Nationalspieler): "Ich gratuliere natürlich auch sehr gerne zum 10-jährigen Jubiläum und das ihr uns weiterhin so unterstützt, auch am neuen Standort des Deutschland Cup in Krefeld."
Konstantin Komarek (ÖEHV Nationalspieler/Malmö Redhwaks (SHL)): "Alles Gute zum 10-Jährigen Jubiläum! Ihr habt in dieser Zeit eine tolle Arbeit geleistet und macht Eishockeyinteressierte auch auf die U-Teams und den Nachwuchs aufmerksam! Auch über die Spieler im Ausland ist bei Eishockey-Online immer was zu finden. Onlineportale wie Eishockey-Online sind für den gesamten Sport von enormer Wichtigkeit, das ist eine klasse Werbung. Ich wünsche Euch alles Gute für die kommenden 10 Jahre."
Florian Baltram (EC Red Bull Salzburg/EBEL): "Ich wünsche Eishockey-Online alles Gute zum 10-Jährigen Jubiläum. Ich finde es wichtig dass es rund um die EBEL, AHL und den ÖEHV eine Plattform im Netz gibt, wo man immer alles erfährt und welche immer auf dem neuesten Stand ist, damit man wirklich alles erfährt. Weiter so!"
Yvonne Grascher (IIHF Schiedsrichterin/ÖEHV U18 Teambetreuerin): "Ich finde es wirklich super, dass sich Eishockey-Online auch mit dem Eishockey der Mädls beschäftigt und auch mal unsere Frauen zu einem Interview befragt werden. Danke dafür und macht weiter so!"
Simon Danner (Schwenninger Wild Wings): "Ich freue mich sehr über euer 10-jähriges Jubliäum, es ist toll wie ihr euch engagiert, vorallem im Charitybereich, macht weiter so und ihr wisst, wenn ihr etwas benötigt, dann einfach Bescheid sagen!"
Sabrina Tesch (Redakteurin): "10 Jahre Bestehen einer Eishockey-News-Website sind in unserer schnelllebigen digitalen Zeit schon eine enorme Leistung. Das muss man erst einmal schaffen. Bei eishockey-online.com konnte ich zwei meiner großen Leidenschaften miteinander verbinden: das Schreiben und Eishockey. Diese Möglichkeit bekommt man nicht oft im Leben und daher bin ich glücklich Teil des Teams zu sein. Daneben habe durch eishockey-online viele neue Freundschaften schließen können, was mich zusätzlich bereicherte. Deshalb wünsche ich EOL von Herzen alles Gute und weitere 10 Jahre Bestehen! Hoffentlich werde ich dann noch dabei sein."
Georg Baumgartner (ServusTV Austria): "Herzlichen Glückwunsch zum 10 Jahres Jubiläum und macht bitte weiter so. Eishockey braucht weiterhin Eure tolle Berichterstattung."
(DEL/Augsburg) PM Die Augsburger Panther arbeiten weiter an der Zusammenstellung des Kaders für die Saison 2018-19 in der Deutschen Eishockey Liga. Nun wurden auch die Verträge mit den beiden Verteidigern Arvids Rekis und Simon Sezemsky um ein Jahr verlängert.

(Foto: Heike Feiner)
Alter schützt vor Leistung nicht – Arvids Rekis gehörte in der abgelaufenen Saison einmal mehr zu den verlässlichsten Stützen in der Panther-Defensive. Mittlerweile absolvierte der 39-jährige Linksschütze 418 DEL-Partien für Augsburg. Seit 2014 ist der ehemalige WM- und Olympiateilnehmer für Lettland in Augsburg heimisch geworden und im Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft.
Simon Sezemeky hat in der Saison 2017-18 einen großen Schritt nach vorne gemacht. Trainer Mike Stewart schenkte dem 24 Jahre jungen Rechtsschützen regelmäßig das Vertrauen. Mit vier Toren und drei Assists verbuchte Sezemsky auch seine ersten Scorerpunkte in der DEL. In der kommenden Saison soll der Verteidiger sich nun endgültig im deutschen Eishockey-Oberhaus etablieren.
Panther-Trainer Mike Stewart: „Mit Arvids Rekis und Simon Sezemsky halten wir den ältesten und den jüngsten Verteidiger der abgelaufenen Saison. Arvi ist ein erfahrener Spieler, den wir gerne weiter im Team haben wollten. Unseren jungen Spielern dient er mit seiner Vita zweifelsohne als Vorbild. Trotz seiner 24 Jahre zählt auch Simon noch zu unseren jüngeren Spielern. Er hat sich dieses Jahr gut weiterentwickelt. Wir sind der Überzeugung, dass er noch besser werden kann und freuen uns auf die Fortsetzung unserer Zusammenarbeit."

Mehr Informationen über den Eishockey Club Augsburger Panther wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.
Weitere interessante Links:
www.eishockey-bilder.com - Eishockey Bilder vom EHC Red Bull München in unserer Galerie.
www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Deutschlandcup seit der Gründung im Jahr 1987.
(DEL/München) PM Hager: „Haben heute 60 Minuten dominiert“.Der EHC Red Bull München steht im Playoff-Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Die Münchner gewannen vor 5.130 Zuschauern im Olympia-Eisstadion gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 4:1 (1:0|1:0|2:1) und fuhren damit den entscheidenden Sieg in der Best-of-seven-Serie ein. Für die Treffer sorgten Michael Wolf, Jason Jaffray, Markus Lauridsen und Frank Mauer. Auf welchen Gegner die Bayern im Halbfinale ab dem 29. März treffen, ist noch offen.

(Foto Heike Feiner)
Die Red Bulls erwischten einen guten Start und erarbeiteten sich ein deutliches Chancenplus, brachten den Puck aber zunächst nicht im Tor unter. Das gelang dann im ersten Powerplay: Kapitän Michael Wolf jagte die Scheibe in der 14. Spielminute nach Zuspiel von Yannic Seidenberg per Direktabnahme zur Führung ins Kreuzeck. Die Münchner blieben am Drücker, konnten aber nicht nachlegen.
Auch im zweiten Drittel gab der Deutsche Meister weiter den Ton an, ließ aber erneut zahlreiche gute Gelegenheiten liegen. Zunächst scheiterte Brooks Macek an Bremerhavens gutem Schlussmann Tomas Pöpperle (29.), drei Minuten später schoss Frank Mauer nach einem Alleingang drüber. In der 38. Minute stand dann aber Jason Jaffray goldrichtig und verwandelte einen Abpraller zum 2:0.
Im letzten Abschnitt präsentierten sich die Red Bulls von Beginn an zielstrebig. Markus Lauridsen erzielte in der 44. Minute den dritten Treffer, Frank Mauer legte drei Minuten später zum 4:0 nach. Auf der Gegenseite sorgte Rylan Schwartz nach einer Zwei-auf-eins-Situation für den 4:1-Endstand (53.). Als das Spiel dem Ende zuging, lief die gemeinsame La-Ola-Welle der Münchner und Bremerhavener Fans durch die Ränge.
Patrick Hager: „Heute haben wir 60 Minuten dominiert. Bremerhaven hat in allen Spielen super gekämpft. Aber wenn man die gesamte Serie anschaut, dann geht auch der Endstand von 4:1 Siegen in Ordnung.“

(Meister München steht erneut im Halbfinale !) Foto Gepa-Pictures
Endergebnis
EHC Red Bull München gegen Fischtown Pinguins Bremerhaven 4:1 (1:0|1:0|2:1)
Tore
1:0 | 13:42 | Michael Wolf
2:0 | 37:44 | Jason Jaffray
3:0 | 43:18 | Markus Lauridsen
4:0 | 47:47 | Frank Mauer
4:1 | 52:19 | Rylan Schwartz
Zuschauer
5.130

Mehr Informationen über den Eishockey Club EHC Red Bull München wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.
Weitere interessante Links:
www.eishockey-bilder.com - Eishockey Bilder vom EHC Red Bull München in unserer Galerie.
www.eishockey-muenchen.com - Weitere Informationen über das Eishockey in München von eishockey-online.com.
(DEL/Ingolstadt) PM Eine Viertelfinal-Serie mit viel Dramatik ist zu Ende, der ERC Ingolstadt ist aus den Playoffs ausgeschieden. Im fünften, bis in die Schlusssekunden knisternden Viertelfinalspiel gegen die Adler Mannheim unterlagen die Panther mit 3:4. Mannheim holte damit die Serie und zieht verdient ins Halbfinale ein.

(Foto: Jürgen Meyer)
Der Start für die Panther misslang. Nach 63 Sekunden traf Phil Hungerecker, im Slot unbewacht, zur Führung. Joachim Ramoser hatte die prompte Antwort auf dem Schläger. In der 3. Minute wurde er auf die Reise geschickt und zog allein auf Dennis Endras zu – doch scheiterte.
Mannheim hatte gerade in den ersten Minuten mehr Torzug und weitere Chancen. In der 11. Minute erhöhte David Wolf nach einem Mustergegenstoß. Für den ERC traf Thomas Greilinger in einem Powerplay den langen Pfosten – es blieb in dieser Hochtempo-Partie beim 0:2-Pausenstand.
Die Mannheimer agierten mit der Führung im Rücken vorsichtiger und banden den ERC durch den Forecheck. Die Panther kamen dann aber in einem Powerplay ran: Nach mehreren guten Chancen netzte Brett Olson aus kurzer Distanz ein (28.). Doch die Antwort kam prompt: Der ERC fing sich einen Gegenkonter, den Matthias Plachta zum 1:3 abschloss (29.).
Mannheim nutzte die Fehler der Panther eiskalt aus. So auch in der 33. Minute, als Mike Stuart einen Gegenstoß per Schuss zum 1:4 abschloss. John Laliberte per Rückhand brachte die Panther aber umgehend auf den alten Abstand zurück – 2:4.
Im Schlussdrittel drängten die Panther auf den Ausgleich und hatten mehrere Schüsse. Gleichzeitig ergaben sich jedoch Räume für die Mannheimer. ERC-Goalie Timo Pielmeier hielt den ERC mit einem super Save gegen Luke Adam im Spiel (51.), doch auch sein Gegenüber Dennis Endras packte Schlüsseparaden aus. In der 53. Minute parierte der Adler-Torhüter gegen Tim Stapleton. Fünf Minuten vor Ende wurde Laurin Braun beim Torschuss gefoult, es gab einen Penaltyschuss – doch Braun vergab. War es das? Nein.
Die Panther gingen bis an die Reserven und kamen tatsächlich durch John Laliberte noch einmal heran (57.). Die letzten beiden Minuten hatte Ingolstadt Überzahl, doch traf in der knisternden Schlussphase nicht mehr. Der ERC Ingolstadt lädt für Samstag, 31. März, zur Saisonabschlussfeier.

(Saison Aus für Ingolstadt! - Foto Jürgen Meyer)

Mehr Informationen über den Eishockey Club ERC Ingolstadt wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.
Weitere interessante Links:
www.eishockey-deutschland.info - Alle Weltmeisterschaften, Olympischen Spiele der Männer und Frauen seit 1910
shop.eishockey-online.com - eishockey-online.com ist Vermarkter der Gameworn Eishockeytrikots der Deutschen Eishockey Nationalmannschaft.

(DEL/Nürnberg) (Oliver Winkler) Was war das für eine Partie: Die THOMAS SABO Ice Tigers schlagen die Kölner Haie vor heimischen brodelnden Publikum knapp mit 3:2 und holen sich damit erstmals die Führung in der Viertelfinalserie und den Matchpuck. Nach einer unglaublich spannenden Achterbahnfahrt feierte die Mannschaft von Rob Wilson den am Ende doch verdienten Sieg.

(Foto: Birgit Eiblmaier)
Die THOMAS SABO Ice Tigers starteten gewohnt aktiv in die ersten Spielminuten. In diesem Heimspiel gelang es den Schützlingen von Headcoach Rob Wilson allerdings nicht, den Puck in den ersten zwei Spielminuten hinter den Rücken von Gustaf Wesslau zu befördern. Die Kölner Haie blieben aber auch nicht chancenlos. Niklas Treutle, der erneut das Vertrauen seines Trainers bekam, hatte in den ersten sechs Minuten ordentlich zu tun. Statistisch gesehen hat es in einer Play Off Serie noch nie fünf Auswärtssiege in Folge gegeben. Das sollte auch so bleiben, zumindest war das der Plan der Hausherren. Die gingen in der achten Spielminute auch in Führung. Philippe Dupuis kam im Slot zum Puck, schoss aber nicht gleich und gab die Scheibe an Dane Fox weiter. Fox fackelte nicht lange, schoss wie aus der Kanone und bombardierte den Puck ins Tor. Der Jubel von Dane Fox war, wie auch das Tor, bombastisch. Jubeln durfte auch eine ausverkaufte Arena und das nur zwei Minuten später. David Steckel legte nach und die IceTigers waren erstmals in dieser Serie mit zwei Toren in Führung. Die Schiedsrichter waren bis zur 15. Spielminute relativ unscheinbar. Dann aber kassierte Yasin Ehliz zwei Minuten wegen einem Kniecheck, der überhaupt nicht stattgefunden hatte. Kölns Pascal Zeressen ging in der selben Situation ein bisschen zu hart vor und kassierte ebenfalls zwei Minuten wegen übertriebener Härte. Im Anschluss wollten beide Mannschaften diese Strafen noch ein Mal unter sich klären. So kam es in den nachfolgenden Minuten zu zwei kleineren Raufereien, die aber ohne größeres Drama beendet wurden. Die IceTigers waren in den ersten zwanzig Minuten definitiv das bessere Team. Deshalb führten sie nach dem ersten Drittel auch verdient mit 2:0.
Im Mittelabschnitt genossen die Kölner Haie eine Überzahlsituation. Angeführt von Christian Ehrhoff hatten die Haie Probleme, überhaupt ins Drittel der Franken zu kommen. David Steckel und Brandon Segal machten das famos und verhinderten, dass die Angriffsreihe der Rheinländer überhaupt ansatzweise in die Nähe des Slots kam. Ein Unterzahlspiel wie im Bilderbuch. Nicht wie im Bilderbuch waren weiterhin die Schiedsrichter, die sich vehement dagegen wehrten, offensichtliche Fouls der Gäste zu ahnden. Das kann man tatsächlich auch bei absoluter Neutralität behaupten. Dann traf es aber Blair Jones, der wegen Beinstellens zwei Minuten auf die Strafbank musste. Patrick Reimer erarbeitete sich gleich in den ersten zwanzig Sekunden eine Doppelchance, traf aber das Tor nicht. Die IceTigers konnten das Überzahlspiel zwar nicht ausnutzen, wenige Sekunden später nahm aber auch Corey Potter Platz. Die Kölner Haie wirkten frustriert, konnten dem enormen Druck der Hausherren aber standhalten. War das vielleicht eine vergebene Chance der Nürnberger, den Sack zu zumachen? Die Kölner Haie kamen nämlich nur wenige Minuten später zum 2:1 Anschlusstreffer. T.J. Mulock und Moritz Müller nutzten einen 2 auf 1 – Konter eiskalt aus. Dann drehten die Kölner Haie aus dem Nichts auf und brachten die Nürnberger Defensive in ordentliche Schwierigkeiten. Jean Boucher zog dann aber eine Strafe und die IceTigers fanden sich im Power Play wieder. Die komplette Halle stand auf und peitschte die Mannschaft voran. Dann krachte es: Leo Pföderl fuhr gefährlich auf das Tor von Gustaf Wesslau zu, gab aber noch auf die rechte Seite zu Yasin Ehliz ab. Ehliz hatte keine Probleme und schob zum 3:1 ein. Übrigens: Die Mannschaft, die in dieser Serie das dritte Tor geschossen hat, ging am Ende auch als Sieger vom Eis. Statistiken sind in den Play Offs aber bekanntlich nichtssagend. Das dachten sich auch die Kölner Haie und glichen nur wenige Sekunden später im Überzahlspiel zum 3:2 aus. Die heimische Defensive verteidigte das einfach zu schlecht und machte es Felix Schütz einfach. Schütz musste einfach nur zum 3:2 ins halbleere Tor einschieben. Ab dem Anschlusstreffer waren die Haie wieder voll da und kämpften um den Ausgleich, der zu dem Zeitpunkt nicht ganz unverdient gewesen wäre. Im Vergleich zum ersten Drittel agierten die IceTigers deutlich unsicherer. Beide Drittel zusammen betrachtet führten die IceTigers verdient mit 3:2 – aber eben nur noch mit einem Tor Vorsprung.
Dane Fox machte im dritten Drittel den Anfang und traf nach exakt zwei Minuten den rechten Pfosten des Kölner Gehäuses. Auf der Trainerbank der Heimmannschaft stand nach dem zweiten Drittel übrigens der Sportdirektor Martin Jiranek, da der Co – Coach eine Spieldauerstrafe bekam, nachdem er mit einer Flasche geworfen hatte. Die Haie rannten immer wieder an, scheiterten aber an der Nürnberger Defensive und am famosen Niklas Treutle, der die IceTigers im Spiel hielt. Dane Fox machte auch den Drittelabschluss. Fox traf einen Kölner Spieler im Gesicht und kassierte dafür, zu Recht, eine vierminütige Strafe. Die Heimmannschaft brachte die knappe Führung über die Zeit und durfte sich über den ersten Heimsieg in der Serie freuen.
Beenden können die THOMAS SABO Ice Tigers die Serie bereits am Sonntagabend in der Lanxess Arena. Dafür bräuchte es aber einen weiteren Auswärtssieg. Entschieden ist diese Serie wohl noch nicht. Es wäre auch viel zu schade, wenn es kein siebtes Spiel geben würde.

Mehr Informationen über den Eishockey Club Thomas Sabo Ice Tigers wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.
Weitere interessante Links:
www.eishockey-bilder.com - Eishockey Bilder von den Thomas Sabo Ice Tigers von eishockey-online.com
www.eishockey-nuernberg.com - Weitere Informationen über das Eishockey in Nürnberg von eishockey-online.com.

(DEL) (Louis Biernacka) Für viele klingt der Beruf nach dem gelebten Traum. Zeit in Eishallen verbringen, Kontakt zu Spielern und den Erfolg von Vereinen mitbestimmen und dabei noch Profit schlagen, ohne selbst sportlich aktiv zu sein. Das ist der allgemeine Eindruck vom Beruf des Spielerberaters bzw. des Spielervermittlers. eishockey-online.com Redakteur Louis Biernacka hat es sich zu seiner Idee gemacht, mit diesem Mythos aufzuräumen.

(Foto: eishockey-online.com)
{loadpositionb banner10}
Dabei habe ich mir tatkräftige und fachkundige Unterstützung von L&P Sportsmanagement gesucht, um in einer mehrteiligen Serie euch den Beruf näher zu bringen und eine Abwägung zwischen Realität und Irrglauben zu erstellen. Im ersten Teil beschäftige ich mich mit dem Job im Allgemeinen und wie man Spielerberater werden kann. Anschließend folgt das große Special mit den Insider Informationen und dem Dialog mit L&P Sportsmanagement.
Zum Abschluss ziehen wir ein Resümee und veröffentlich euch ein Interview mit Cedric Montminy vom EHC Timmendorfer Strand, der diese Saison sich für die Agentur entschieden hat und seinen exklusiven Blick auf die Notwendigkeit eines Spielerberaters im Eishockey mit uns teilt. Für den vollständigen Einblick in das Berufsleben fangen wir natürlich auch hier mit den Basics an. Häufig werden die Tätigkeiten eines Spielerberaters und die eines Spielervermittlers verwechselt bzw. gleichgesetzt.
Der blanke Spielervermittler ist lediglich für den Vertragsschluss zwischen Spieler und Verein zuständig, wohingegen der Spielerberater den Spieler die komplette Saison und Sommerpause hindurch begleitet. Er ist an seinem Wohl über die komplette Saison hin interessiert und löst durchaus auch andere Differenzen zwischen Spieler und Verein, als den bloßen Vertragsschluss. Bestandteile aus den allgemeinen Verträgen eines Eishockeyprofis sind neben der Geldsumme, auch Ausrüstungsgegenstände, Wohnungen, Leistungsprämien, sowie Fortbewegungsmittel. Auch da hilft der Spielerberater.
Aber die Beratungsreichweite geht auch hier noch drüber hinaus. Finanzielle Dinge, wie Vermögensanlage und Steuererklärungen gehören ebenso zum Tätigkeitsfeld. Theoretisch kann jeder Spielerberater werden. Es gibt keine gesonderte Qualifikation, die man mitbringen muss. Das ist Segen und Fluch zugleich, denn so können sich auch schwarze Schaafe unter die vernünftigen Agenturen mischen. Lediglich eine Hinterlegungsgebühr beim Verband ist notwendig, sowie die Sicherheit bei der Gründung der Gesellschaftsform, dann kann es auch schon losgehen. Der Fußball ist hier natürlich wieder federführend. Hier gibt es knapp 800 Spielerberater, daher muss man sich im Klaren sein, dass es ein harter Markt ist und dieses schon lange keine Nieschenbranche mehr ist, die auf einen wartet.
Von daher ist auch einer der wichtigsten Punkte, dass man ein Netzwerk hat. Hast du keine Kontakte, hast du verloren. Viel läuft über Mundpropaganda und die modernen Kommunikationswege. Nachrichten wie "schau mal in die dritte Liga in Schweden, Spieler XY könnte Einer für euch sein" sind keine Seltenheit und nahezu überlebenswichtig. Frühes Erkennen von Talenten, sogenanntes scouten und anschließendes Rekrutieren sind die tägliche Routine für alle Berater.
Aber auch der Miserfolg gehört zum Geschäft dazu. Probleme mit dem Charakter, Enttäuschung bei der Betrachtung des Spielers, oder einfach schwierige
Vermittelbarkeit sind ebenfalls feste Bestandteile. Tschüss feste Arbeitszeiten. Wer sich für den Weg entscheidet, schmeißt sämtliche geregelte Arbeitszeiten und Lebenslinien über den Haufen. Man muss nahezu 24 Stunden erreichbar sein. Alleine wenn man Spieler in anderen Zeitzonen hat, hat es mit der Ruhe ein Ende. Stillstand oder Zeitverlust sind Rückstand, denn die Konkurrenz könnte schneller sein und einem das Grundeinkommen für den Sommer wegschnappen.
In den unteren Ligen sind Spieler nur saisonal angestellt. Das bedeutet, im Sommer kein Einkommen und ohne Einkommen keine Abgaben an die Beraterfirma. In der Saison verdient man das Geld, womit man den Sommer über haushalten muss. Im Endeffekt arbeitet und scoutet man mehr in der Zeit, wo man weniger verdient, als in der Zeit, wo man seine Klienten unter Vertrag hat. Zu den prozentualen Abgaben der Spielergehälter kommen immer noch Abschlussprämien bei Vertragsschluss. Von diesen Komponenten plus ggf. Werbeeinahmen muss sich die Agentur tragen.
So viel zu den Grundlagen. In zwei Wochen werden wir durch die Spielerberateragentur L&P Sportsmanagement aus Hamburg einen exklusiven Blick hinter die Kulissen erlangen. L&P wurde von Lemar Sadozai und Daniel Lupzig ins Leben gerufen. Lupzig als aktiver Spieler beim EHC Timmendorfer Strand und mit DEL2 Erfahrung und mit bald abgeschlossenem Masterstudium in Psychologie bildet eine nahezu optimale Kombination, aus Weitsicht und Einschätzung der Spieler, verbunden mit weitreichenden Kontakten.
Sadozai befindet sich aktuell in den Schlusszügen seines Jura-Studiums und deckt so die Rechtsseite und die strategischen Tätigkeiten ab. Der sportbegeisterteSadozai kennt das Business. Bedingt durch seinen Aufenthalt in den USA und dem Mitwirken in einer erfolgreichen Musikband weiß er, worauf es ankommt. Ihre Einschätzungen und Philosophien erfahrt ihr bald hier auf www.eishockey-online.com.
Deutsche Eishockey Liga (DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie hier...

(Sport1/Eishockey) PM Mittendrin in den DEL-Playoffs: In der „Liga der Olympia-Helden“ gehen die Viertelfinalserien in die entscheidende Phase. Der amtierende DEL-Champion EHC Red Bull München hat sich gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven die ersten Matchbälle erspielt und könnte bereits am morgigen Freitag in heimischer Halle das Halbfinale perfekt machen. SPORT1 überträgt das fünfte Duell live ab 19:15 Uhr im Free-TV.

(Foto: Heike Feiner)
Hart umkämpft bleibt währenddessen die Serie zwischen den THOMAS SABO Ice Tigers und den Kölner Haien. Aktuell steht es 2:2, damit wird ein Team in Spiel 6 die erste Chance aufs Halbfinale bekommen. SPORT1 zeigt den Showdown aus der Domstadt am kommenden Sonntag live ab 17:00 Uhr. Dazu gibt es an diesem Tag für alle Eishockey-Fans einen weiteren Pflicht-Termin: Der deutsche Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm ist live ab 11:00 Uhr zu Gast im „CHECK24 Doppelpass“ auf SPORT1. Der ehemalige NHL-Star wird nicht nur über den sensationellen Gewinn der Silbermedaille bei Olympia berichten, sondern auch einen Ausblick auf die anstehende Eishockey-WM geben, die SPORT1 vom 4. bis zum 20. Mai ausführlich live im Free-TV überträgt.
Der Champion kommt ins Rollen
Bereits früh wurde deutlich, dass die Viertelfinalserie gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven für den Hauptrundensieger EHC Red Bull München kein Selbstläufer wird. Seit der Auftaktniederlage gegen den Außenseiter sind die Münchner allerdings voll da: Der gestrige 5:2-Erfolg in Bremerhaven war für den EHC der dritte Sieg in Folge. Beim Stand von 3:1 hat das Team von Trainer Don Jackson nun drei Matchbälle, um sich für das Halbfinale zu qualifizieren. Ob der Deutsche Meister in Spiel 5 vor heimischem Publikum gleich die erste Chance nutzen kann, zeigt SPORT1 am morgigen Freitag live ab 19:15 Uhr im Free-TV. Am Mikrofon begleitet das bekannte On-Air-Trio mit Moderator Sascha Bandermann, Kommentator Basti Schwele und Experte Rick Goldmann die Übertragung.
Schlagabtausch ohne Heimvorteil zwischen Köln und Nürnberg
Die Viertelfinalserie zwischen den THOMAS SABO Ice Tigers aus Nürnberg und den Kölner Haien hat sich zu einem packenden Schlagabtausch auf Augenhöhe entwickelt. Kurios: In den bisherigen vier Duellen gab es vier Auswärtssiege, zuletzt konnten die Nürnberger dank des Treffers von „Olympia-Held“ Leo Pföderl zum 3:2-Endstand das zweiten Mal ausgleichen. In Spiel 6, das erneut in Köln stattfindet, wird eines der beiden Teams die erste Gelegenheit haben, die umkämpfte Serie für sich zu entscheiden. SPORT1 zeigt das spannende Duell am kommenden Sonntag live ab 17:00 Uhr mit Moderator Sascha Bandermann, Kommentator Jan Lüdeke und Experte Rick Goldmann.
„Olympia-Held“ Marco Sturm zu Gast bei Thomas Helmer im „CHECK24 Doppelpass“
Ungewohnter Auftritt für Marco Sturm, denn der DEB-Coach ist am kommenden Sonntag live ab 11:00 Uhr bei SPORT1-Moderator Thomas Helmer im „CHECK24 Doppelpass“ zu Gast. In der beliebten Talkrunde, in der am Sonntag unter anderem auch die SPORT1-Experten Marcel Reif und Peter Neururer mit dabei sind, stehen Sturms Fußball-Kenntnisse auf dem Prüfstand, dazu geht es natürlich auch um die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft und die laufenden DEL-Playoffs. Während seine Schützlinge nach dem Sensationserfolg bei Olympia noch um die Deutsche Meisterschaft kämpfen, liegt der Fokus von Marco Sturm bereits auf dem nächsten Highlight:
Vom 4. bis zum 20. Mai ist das DEB-Team bei der Eishockey-Weltmeisterschaft im Einsatz und will nach dem Viertelfinaleinzug bei der Heim-WM im Vorjahr und der Silbermedaille bei Olympia den Höhenflug fortsetzen. Dazu ist eine optimale Vorbereitung notwendig: Im Vorfeld des Turniers stehen im April sechs Testspiele gegen Olympiasieger Russland (6. und 7. April), die Slowakei (14. und 15. April) und Frankreich (19. und 21. April) auf dem Programm, die allesamt – genauso wie die Eishockey-WM – live auf den SPORT1-Plattformen übertragen werden.
|
Plattform
|
Tag, Datum
|
Uhrzeit
|
Programm
|
Info
|
|
SPORT1
|
Freitag, 23. März
|
19:15 Uhr live
|
Eishockey Live - DEL
EHC Red Bull München – Fischtown Pinguins Bremerhaven
Playoff-Viertelfinale, Spiel 5
|
Moderator: Sascha Bandermann
Kommentator: Basti Schwele
Experte: Rick Goldmann
|
|
SPORT1
|
Sonntag, 25. März
|
17:00 Uhr live
|
Eishockey Live - DEL
Kölner Haie – THOMAS SABO Ice Tigers
Playoff-Viertelfinale, Spiel 6
|
Moderator: Sascha Bandermann
Kommentator: Jan Lüdeke
Experte: Rick Goldmann
|
|
SPORT1*
|
Dienstag, 27. März
|
19:15 Uhr live
|
Eishockey Live - DEL
NN – NN
Playoff-Viertelfinale, Spiel 7
|
Moderator: Sascha Bandermann
* abhängig vom Verlauf der Serien
|
![]()
MITTENDRIN mit SPORT1: Die Multimedia-Dachmarke SPORT1 steht für hochwertigen Live-Sport, ausgewiesene Sportkompetenz sowie eine fundierte und unterhaltsame Berichterstattung. Unter der Multimedia-Dachmarke SPORT1 vereint die Sport1 GmbH sämtliche TV-, Online-, Mobile-, Radio- und Social-Media-Aktivitäten:
Zum Portfolio des Sportmedien-Unternehmens gehören im Fernsehbereich der Free-TV-Sender SPORT1 sowie die Pay-TV-Sender SPORT1+ und SPORT1 US. Darüber hinaus bietet SPORT1.de, eine der führenden Online-Sportplattformen in Deutschland, aktuelle multimediale Inhalte sowie umfangreiche Livestream- und Video-Angebote. Im Bereich Mobile zählen die SPORT1 Apps zu den erfolgreichsten deutschen Sport-Apps. Mit SPORT1.fm betreibt das Unternehmen zudem ein digitales Sportradio.
SPORT1 präsentiert als „Home of Hockey“ diverse Eishockey-Highlights live auf seinen Plattformen. Bis einschließlich 2019/20 sind pro Saison mindestens 40 DEL-Spiele exklusiv im deutschen Free-TV zu sehen. Außerdem gehören die IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft, der Deutschland Cup und zahlreiche weitere Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft, die NHL, die CHL, der Spengler Cup sowie der ALL STAR CUP 2018 zum umfangreichen Live-Angebot im Eishockey.
(DEL/Augsburg) PM In den Wochen nach dem Saisonende standen für die Verantwortlichen der Augsburger Panther die traditionellen Abschlussgespräche mit allen Spielern auf dem Programm. Auch wenn der Club bestrebt ist, den personellen Umbruch nicht größer als notwendig zu gestalten, stehen nun die ersten sieben Abgänge fest.
(Foto: Dunja Dietrich)
So werden die Verteidiger Mark Cundari und Derek Dinger sowie die Stürmer Michael Davies, Jordan Samuels-Thomas, Aleksander Polaczek, Alexander Thiel und Christian Kretschmann aus unterschiedlichen Gründe nicht mehr für die Augsburger Panther auflaufen.
Wir bedanken uns bei diesen Spielern für ihren Einsatz und wünschen ihnen nur das Beste für ihre weitere persönliche und sportliche Laufbahn.
Mit allen anderen Spielern des diesjährigen Teams befinden sich die Augsburger Panther noch in Gesprächen, hier stehen aus diversen Umständen noch finale Entscheidungen aus.

Mehr Informationen über den Eishockey Club Augsburger Panther wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.
Weitere interessante Links:
www.eishockey-bilder.com - Eishockey Bilder vom EHC Red Bull München in unserer Galerie.
www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Deutschlandcup seit der Gründung im Jahr 1987.
(DEB/Nationalmannschaft) Der Bundestrainer steckt bereits mitten in der WM-Planung / Vier Länderspiele vor deutschen Fans / Euphorie nutzen, aber realistisch bleiben: „Werden nicht plötzlich der Favorit sein“

(Foto: eishockey-online.com)
Rund einen Monat ist es her, dass die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft mit dem Gewinn der Silbermedaille bei den Olympischen Spielen Geschichte geschrieben und hierzulande eine neue Eishockey-Euphorie entfacht hat. Während die Nationalspieler bei ihren Clubs nun mitten in den DEL-Playoffs stehen, bereitet sich der Vater des Erfolges von Pyeongchang, Bundestrainer Marco Sturm, bereits auf den nächsten Höhepunkt vor: Die 2018 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in Dänemark (4. – 20. Mai 2018). Der 39 Jahre alte Coach plant derzeit die am 2.April beginnende Vorbereitungsphase.
Im Rahmen des Euro Hockey Challenge geht es für die Nationalmannschaft zunächst ins russische Sotschi, wo gegen Gastgeber Russland zweimal die Möglichkeit für eine Olympia-Revanche besteht. Im Anschluss daran tritt die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. (DEB) vier Mal in Folge vor eigenem Publikum an: In Weißwasser (14. April) und Dresden (15. April) gegen die Slowakei sowie eine Woche später gegen Frankreich in Wolfsburg (19.4.) und Berlin (21.4.). Am Ende der Vorbereitung reist die Nationalmannschaft dann noch für zwei Vergleiche nach Dänemark.
Wie der Bundestrainer die vergangenen Wochen erlebte, wie die Pläne für die Zukunft lauten und wie das deutsche Eishockey nachhaltig vom Erfolg bei den Olympischen Spielen profitieren kann, darüber hat sich der 39-Jährige so seine Gedanken gemacht.
Marco Sturm über ...
... die Tage und Wochen nach dem Gewinn der Silbermedaille ...
Es war der Wahnsinn, wie viele Menschen mich angesprochen haben und es immer noch tun. Die Gratulationen nahmen kein Ende. So langsam normalisiert es sich wieder. Aber bisher ist kein Tag vergangen, an dem die Silbermedaille kein Thema war. Ich freue mich immer noch über jeglichen Glückwunsch. Das wird vermutlich auch so bleiben.
... den Medienrummel um sich selbst und die Mannschaft ...
Eigentlich wollte ich nach den Olympischen Spielen mal ein paar Tage abschalten und runterkommen. Das war gar nicht möglich. Aber trotz des Stresses habe ich das gern gemacht und versucht, alle Termine und Interviewanfragen wahrzunehmen. Immerhin konnte ich zuletzt etwas ruhigere Tage mit der Familie verbringen.
Für die Mannschaft war es fast genauso. Nur mit dem großen Unterschied, dass die Jungs ja alle sofort in den Spielbetrieb wechseln mussten. Ich glaube, die Spieler müssen ihre Medaillen noch immer jeden Tag irgendwo mit hinnehmen, um sie zu zeigen (lacht).
... die Bedeutung des Olympischen Silbers für das deutsche Eishockey ...
Das ist der wichtigste Punkt: 25 Jungs haben jetzt eine olympische Medaille in den Händen und eine Sensation geschafft. Wir müssen nun darauf hinarbeiten, diesen Erfolg als Basis für die Nachwuchsarbeit zu nutzen. Wir müssen Kinder und deren Eltern für unseren tollen Sport begeistern, müssen die Strukturen schaffen, dass wir den Nachwuchs ans Eishockey binden. Wir brauchen Fachkräfte wie qualifizierte Trainer, die den Nachwuchs ausbilden. Wir benötigen vor allen Dingen Eiszeiten. Mit dem Konzept POWERPLAY 26 haben wir uns selber eine große Herausforderung gestellt. Aber eben auch eine, die zu schaffen ist. Die großen Nationen werden uns zwar auch zukünftig in den meisten Fällen überlegen sein, das ist ja ganz normal, aber wir wollen eines Tages zumindest nah an ihnen dran sein.
... die gestiegene Erwartungshaltung der Öffentlichkeit ...
Natürlich wird die Nationalmannschaft jetzt ganz anders wahrgenommen und darüber freuen wir uns. Trotz aller Euphorie dürfen wir aber nicht vergessen, dass der Erfolg von Pyeongchang nicht automatisch bedeutet, dass wir ab sofort bei einer WM oder einem anderen Turnier zu den Favoriten zählen. Für uns geht es auch in Dänemark zunächst darum, unseren aktuellen Weltranglistenplatz zu verteidigen bzw. uns zu stabilisieren. Das wird schwer genug. Schließlich nimmt uns kein Gegner mehr auf die leichte Schulter. Uns weht jetzt ein anderer Wind entgegen.
... die anstehende Euro Hockey Challenge ...
In Sotschi gegen Russland geht es gleich mit dem stärksten Gegner los. Da müssen wir sofort auf Betriebstemperatur sein. Besonders freuen mich die Auftritte vor den eigenen Fans in Weißwasser und Dresden gegen die Slowakei und dann in Wolfsburg und Berlin gegen Frankreich. Die Slowaken haben nicht zuletzt bei den Olympischen Spielen oder auch beim Deutschland Cup in Augbsurg gezeigt, dass sie zu jeder Zeit eine starke Mannschaft zusammen haben können. Da werden wir bereit sein müssen. Frankreich hat sich in den vergangenen Jahren sehr gut entwickelt. Fast alle Spieler der Franzosen sind in den großen Ligen Europas unterwegs.
... den Kader für die Euro Hockey Challenge ...
Klar ist, dass wir aufgrund der Playoffs oder Verletzungen mit einem anderen Team starten werden. Es ist wieder eine neue Herausforderung. Ich werde aber sicher wieder dem einen oder anderen eine Chance geben, sich zu zeigen. Als Trainer muss man immer auch das große Ganze im Blick haben. Wir wollen die Euro Hockey Challenge nutzen, um die Spieler noch mehr ans internationale Niveau zu gewöhnen. Es geht darum, einige Dinge auszuprobieren. Natürlich möchten wir am liebsten alle kommenden Spiele gewinnen, aber die reinen Ergebnisse sind in der Vorbereitung erstmal zweitrangig.
eishockey-online.com ist Partner & Sponsor des Deutschen Eishockey Bund und vermarktet die Original Gameworn Eishockeytrikots der Nationalmannschaft, welche im SHOP verfügbar sind.
Weitere interessante Links:
www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.
www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute.
(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München ist nur noch einen Sieg vom erneuten Einzug in das Playoff-Halbfinale entfernt. Die Bayern gewannen bei den Fischtown Pinguins mit 5:2 (0:1|2:1|3:0) und bauten ihre Führung in der Best-of-Seven-Viertelfinalserie auf 3:1 aus. Vor 4.643 Zuschauern sicherten Brooks Macek mit einem Doppelpack, Mads Christensen, Michael Wolf und Frank Mauer den Red Bulls mit ihren Toren den Sieg nach frühem Rückstand.

(Foto: Gepa Pictures)
Bremerhaven erzwang in der zweiten Minute durch aggressives Forechecking einen Scheibenverlust, den Christoph Körner zur Führung nutzte. München stellte sich danach besser auf die Spielweise des Gegners ein und hatte zwei gute Chancen auf den Ausgleich. Bei der abgefälschten Bogenlampe von Markus Lauridsen machte sich Pinguins-Torhüter Tomas Pöpperle lang (12.), den Schuss von Dominik Kahun parierte der Tscheche mit der Goalie (20.).
Der zweite Abschnitt begann besser aus Münchner Sicht: Brooks Macek drehte die Partie durch zwei Abstauber in der 23. und 26. Minute und stellte auf 2:1. Bremerhaven kämpfte sich aber zurück und glich durch Jan Urbas in fünfminütiger Überzahl aus (32.). Danach spielten beide Teams mit hohem Tempo nach vorne, es fielen aber keine weiteren Tore vor der zweiten Pause.
Aus dieser starteten die Red Bulls erneut besser. Mads Christensen tauchte in der 42. Minute alleine vor dem Pinguins-Tor auf und traf ins rechte Eck. Wenig später stellte Michael Wolf nach einem Pass von Patrick Hager auf 4:2 (44.). Nach dem Doppelschlag war München das überlegene Team. Den Schlusspunkt setzte Frank Mauer per Empty-Net-Tor in der 58. Minute.
Michael Wolf: „Bremerhaven hat wieder einen extrem harten Forecheck gespielt. Wir hatten im letzten Drittel mehr Power als sie und haben da die entscheidenden Tore geschossen. Alle Spiele waren bisher eng, deswegen sind wir noch nicht durch.“
Endergebnis
Fischtown Pinguins Bremerhaven gegen EHC Red Bull München 2:5 (1:0|1:2|0:3)
Tore
1:0 | 01:57 | Christoph Körner
1:1 | 22:07 | Brooks Macek
1:2 | 25:51 | Brooks Macek
2:2 | 31:17 | Jan Urbas
2:3 | 41:12 | Mads Christensen
2:4 | 43:48 | Michael Wolf
2:5 | 57:17 | Frank Mauer
Zuschauer
4.643

Mehr Informationen über den Eishockey Club EHC Red Bull München wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.
Weitere interessante Links:
www.eishockey-bilder.com - Eishockey Bilder vom EHC Red Bull München in unserer Galerie.
www.eishockey-muenchen.com - Weitere Informationen über das Eishockey in München von eishockey-online.com.