(DEB) Die U20-Nationalmannschaft bereitet sich vom 29. November bis 6. Dezember 2018 in Füssen auf die bevorstehende 2019 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft Div. I vor. U20-Bundestrainer Christian Künast nominierte für die Vorbereitung drei Torhüter, neun Verteidiger und 13 Stürmer.

(Fotoquelle angeben)
Im Rahmen der Vorbereitung trifft die U20-Nationalmannschaft am 3. Dezember 2018 um 19.00 Uhr auf Norwegen. Am 5. Dezember 2018 um 16.30 Uhr findet das letzte Vorbereitungsspiel vor dem Turnier statt – die DEB-Auswahl trifft dann auf Frankreich. Der finale WM-Kader für die Heim-Weltmeisterschaft wird einen Tag später, am 6. Dezember 2018, bekanntgegeben.
Eröffnet wird die 2019 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft Div. I am Sonntag, 9. Dezember, um 13.00 Uhr mit der Partie Frankreich gegen Lettland. Die deutsche Mannschaft trifft zum Auftakt ab 16:30 Uhr auf Landesnachbar Österreich. Vervollständigt wird der erste Turniertag mit dem Spiel zwischen der norwegischen und der weißrussischen Auswahl (20.00 Uhr).
Karten für die 2019 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft Div. I in Füssen sind im DEB-Ticketshop erhältlich! Tagestickets sind bereits ab 5 Euro verfügbar. Turniertickets für alle 15 WM-Spiele können sich die Fans zum Preis von 70 Euro (ermäßigt: 40 Euro) sichern. Die Dauerkarteninhaber des EV Füssen bekommen das Turnierticket bereits zum Preis von 40 Euro (ermäßigt: 25 Euro). Die Tickets sind unter www.deb-online.de/tickets, an der Tageskasse des EV Füssen, an allen Eventim-Vorverkaufsstellen oder telefonisch unter 01806 – 992201 (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Mobilfunknetz) erhältlich.
Christian Künast, U20-Bundestrainer: „Wir möchten uns in der Vorbereitung als Mannschaft finden, da wir über den Saisonverlauf nie alle Spieler bei den Maßnahmen zur Verfügung hatten. Die zwei Spiele dienen dazu letzte Dinge im Spiel einzustudieren und auch die ein oder andere Personalentscheidung zu treffen.“
Der U20-Kader für die WM-Vorbereitung:
| Pos | Name | Vorname | geb. am | Verein |
| GK | Mnich | Florian | 14.01.2000 | Corpus Christi IceRays |
| GK | Hane | Hendrik | 18.09.2000 | DEG Eishockey / EC Bad Nauheim |
| GK | Maurer | Philipp | 02.12.2000 | EV Landshut |
| D | Appendino | Nicolas | 01.02.1999 | Fargo Force |
| D | Wirth | Moritz | 10.06.1999 | Boston Jr. Bandits |
| D | Möller | Tobias | 27.07.2000 | Heilbronner Falken |
| D | Wirt | Daniel | 13.04.2000 | RB Hockey Juniors |
| D | Heinzinger | Niklas | 09.01.2000 | EC Bad Tölz |
| D | Hüttl | Leon | 21.09.2000 | Löwen Frankfurt |
| D | Gawanke | Leon | 31.05.1999 | Cape Breton |
| D | Ugbekile | Colin | 24.09.1999 | Fargo Force |
| D | Seider | Moritz | 06.04.2001 | Adler Mannheim |
| F | Stützle | Tim | 15.01.2002 | Jungadler Mannheim |
| F | Baßler | Marco | 16.07.1999 | EV Landshut |
| F | Lobach | Dennis | 11.03.2000 | RB München / SC Riessersee |
| F | Knobloch | Tom | 07.02.1999 | Dresdner Eislöwen |
| F | Brunnhuber | Tim | 19.01.1999 | Ravensburg Towerstars |
| F | Bokk | Dominik | 03.02.2000 | Växjö Lakers / SWE |
| F | Wohlgemuth | Tim | 22.07.1999 | ERC Ingolstadt / ESV Kaufbeuren |
| F | Fischer | Mike | 23.08.1999 | KEC „Die Haie“ / Löwen Frankfurt |
| F | Jentzsch | Taro | 11.06.2000 | Sherbrooke Phoenix |
| F | Valenti | Yannik | 24.09.2000 | Vancouver Giants |
| F | Ehl | Alexander | 28.11.1999 | EV Landshut |
| F | Peterka | John | 14.01.2002 | Red Bull Hockey Akademie |
| F | Preto | Pierre | 13.04.1999 | Adler Mannheim / Heilbronner Falken |
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(DEL/Ingolstadt) (Werner Hentschel) Der ERC Ingolstadt wollte von Beginn an die unnötige Niederlage von Wolfsburg ver-gessen lassen. Mannheim, der Ligakrösus, zeigt nach Strafzeit gegen Larkin zunächst seine individuelle Klasse und ging durch Raubein Thomas Larkin nach 03:08 Minuten mit 1:0 in Führung. Die Gäste ließen durch Scheibenkontrolle kaum Chancen der Gastgeber zu und erhöhten in der 16.Minute durch ihr „Enfant terrible“ David Wolf auf 2:0.

(Foto: Jürgen Meyer)
Im zweiten Drittel bekam der ERC Ingolstadt weiterhin schwer Zugriff auf die Partie. Als in der 28.Minute Luke Adam auf Zuspiel von Phil Hungerecker zum 0:3 einschoss, war für viele der 3650 Zuschauer in der Saturnarena, dass die Messe für den ERC Ingolstadt gele-sen sei, zumal Mannheim durch Joonas Lehtivouri zwei Großchancen in Folge liegen ließen. „Pille" war zu den Zeitpunkten bärenstark. Ein bäriges Aufputschen kam dann von der Coachingzone durch ERC-Dompteur Doug Shedden und auf dem Eis durch Petr Taticek, der für den verletzten Darin Olver, Cut vom Wolfsburger Likens, ins Team rutschte.
Nach Bullygewinn von David Elsner und dem Schuss von Colten Jobke verwertete Petr Taticek den Rebound in Unterzahl zum 1:3. 37 Sekunden später ver-kürzten die Panther sogar auf 2:3. In folgender Überzahl, Marcus Kink saß auf dem Sünderbänkchen, traf Ville Koistinen in der 31.Minute mit einem satten Pfund. Wiederum war ein gewonnenes Bully der Ausgangspunkt. Der Tabellenführer blieb von der Rolle und so traf nach Zuspiel von Petr Taticek David Elsner in der 35.Minute mit einem Onetimer zum 3:3. Der Tabellenführer taumelt, nur Denis Reul scheint noch einen Durchblick zu haben und setzt den „schwarzen Kobold" in der 36.Minute an den Pfosten.
Gut zwei Minuten vor Drittelende scheiterte Tim Wohlgemuth aussichtsreich an Adler-Goalie Dennis Endras in, ehe Ryan Garbutt über die Drittelpause hinaus auf die Strafbank geschickt wurde. Und da hatte Jerry D'amigo in Unterzahl die Riesenchance das Ergebnis komplett zu drehen. Phil Hungerecker klärte mit letztem Einsatz.
Das letzte Drittel begann mit 33 Sekunden Unterzahl für den ERC Ingolstadt und Mann-heim kam wie die Feuerwehr. Timo Pielmeier im Tor der Panther war stets auf der Höhe des Geschehens und hielt seinen Kasten nun sauber. Besonders in der 44.Minute als Ben Smith einen winzigen Stellungsfehler von Sean Sullivan ausnutzen wollte, war „Pille" mit einer Heldentat nicht zu übertreffen.
Optisch waren die Adler bis zur 52.Minute überlegen, die Panther aber verteidigten geschickt. Und wenn das Schiedsrichter-Duo Klein / Schütz bei einem Stockschlag in der 54.Minute gegen David Elsner genauer hingeschaut hätten, wer weiß, wer weiß. Ab dem Zeitpunkt befreiten sich die Panther von der Umklammerung und wollten selbst den Gamewinner erzielen. Besonders knapp drei Minuten vor Schluss, als die Referees den Stockschlag von Sinan Agdak gegen David Elsner bestraften. Beim ERC war nun das Beste von Scorerpunkten auf dem Eis, dazu Pat Cannone, der die Schei-ben durchdacht ins Spiel brachte. So scheiterten im letzten Powerplay gleich Ville Koisti-nen, Thomas Greilinger und Jerry D'amigo drei Panther an Dennis Endras. In den Schluss-sekunden kamen sich dann noch Brett Olson und Phil Hungerecker in die Haare. Beide durften die Overtime in ihre jeweiligen Kühlboxen erleben.
In Spielform 3 gegen 3 Sudden death ging es im Spitzenspiel weiter. Die besseren Vo-raussetzungen hatten die Panther, die alle ihre Overtimes gewannen. Mannheim bestritt drei 60 plus Spiele, davon verlor die Truppe von Pavel Groß eine, und die gleich zum Auf-takt gegen die DEG. Im ersten Anlauf war für Thomas Greilinger der Puck nach Zucker-pass von Petr Taticek noch „unkontrollierbar". Im zweiten Versuch aber landete im Tor von Dennis Endras. Ein Sahnepass von Ville Koistinen brachte das Ingolstädter Urgestein in eine glänzende Situation und er ließ den Mannheimer Schlussmann in der 62.Minute keine Chance. Somit Endstand 4:3 für den ERC Ingolstadt!
ERC Ingolstadt vs. Adler Mannheim 4:3 n.V. (0:2; 3:1; 0:0; 1:0)
Strafzeiten:
10 vs. 10
Powerplay:
1/5 vs. 0/5
Gamescoring Ingolstadt:
Petr Taticek 1/1
Ville Koistinen 1/1
David Elsner 1/1
Thomas Greilinger 1/0
Colten Jobke 0/1
Tyler Kelleher 0/1
Ryan Garbutt 0/1

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(DEL/Iserlohn) (Patrick Rüberg) Das personell dezimierte Wolfsburg gibt einen sicheren Sieg aus der Hand, war über weite Strecken des Spiels auf der Siegerstraße. Die Roosters dagegen mit einem unglaublichem Comeback beim Heimdebut von Keeper Hovinen.
(Foto: Patrick Rüberg)
Die Roosters erwischten einen perfekten Start und kamen bereits nach zwei Spielminuten durch Trupp zum 1:0. Quasi aus dem Nichts kam Wolfsburg mit der ersten klaren Torchance zum 1:1 durch Möchel. Damit nicht genug, als Christopher Fischer wegen eines Checks gegen den Kopf eine 10min. Strafe nahm, erzielte Machacek nach herrlicher Kombination über Fauser/ Furchner gar das 1:2. In der 18. Spielminute kamen die Gastgeber durch Dmitriev kurz vor der Drittelpause zum verdienten Ausgleich, gegen den an diesem Abend unglücklichen Leggio hielt er einfach mal drauf- und traf. Gedanklich ging man nun mit einem Remis in die Pause, jedoch war es Cassels, der etwas dagegen hatte und wenige Sekunden vor der Sirene zum 2:3 traf.
Fünf Tore sahen die Zuschauer im ersten Drittel, was jedoch vom Niveau her steigerungswürdig war- großartige Torchancen gab es darüber hinaus nicht. Den Wolfsburgern merkte man an, dass sie sich auf einem guten Weg befinden, sie müssen jedoch derzeit auf zahlreiche etablierte Kräfte verzichten. Die Roosters stecken nach vier Niederlagen in Folge in einer kleinen Krise, die Automatismen stimmen derzeit nicht, gepaart mit Unsicherheiten in der ohnehin nicht sattelfesten Defensive.
Den Mittelabschnitt begannen die Iserlohn Roosters stark und kamen durch Caporusso rund eine Minute Nach Wiederbeginn zum 3:3. Ein echtes Traumtor- Caporusso schnappte sich in der neutralen Zone den Puck, ließ die komplette Mannschaft der Wolfsburger wie Slalomstangen stehen und überwand am Ende auch noch Leggio.
Die Roosters schwächten sich anschließend durch zahlreiche Strafen selber, in der 36. Minute war es dann Aubin, der eine doppelte Überzahlsituation nutze und auf 3:4 stellte. Damit ging es ins Schlussdrittel.
Dieses begann frustrierend für die Gastgeber. Furchner und Machacek erhöhten für Wolfsburg auf 3:6 (44., 47.), spielten äußerst effektiv und ließen in dieser Phase den Roosters keine Chance. Die ersten Zuschauer verließen frustriert die Eishalle am Seilersee, es waren erste Pfiffe vernehmbar, ein 3:6 im Heimspiel gegen Wolfsburg lässt derzeit einen Restkredit schnell dehinschmelzen.
Die frühzeitig "Geflüchteten" sollten jedoch noch so einiges verpassen und die Stimmung zum Positiveren wenden. Der Sport ist eben sehr schnelllebig.
Florek erzielte in der 50. Minute das 4:6 und schnell wurde allen Anwesenden klar- zwei Tore Vorsprung sind bei zehn Minuten Restlaufzeit im Eishockey gar nicht mal so viel.
Die Wolfsburger kamen jetzt kaum noch aus der Defensive und mussten durch Matsumoto und Bergmann tatsächlich noch den Ausgleich hinnehmen.
Doch damit nicht genug. Die Iserlohner spielten sich zwar nicht unbedingt in einen Rausch, dazu sind sie derzeit nicht in der Lage- aber sie Fighteten um jeden Puck und erzwangen folgerichtig durch Top- Torjäger Camara das 7:6 nach nur 36 gespielten Sekunden in der Overtime. Damit entschied das am Ende glücklichere Team die unterm Strich ausgeglichene Partie. Und am Seilersee hatten sie endlich mal wieder ein Happy- End.
Am kommenden Freitag gastieren kommt es in Iserlohn zum West- Derby gegen die Kölner Haie. Wolfsburg empfängt in der heimischen Arena Tabellen- Schlusslicht Schwenningen.
Spiel vom 18.11.2018
Iserlohn Roosters - Grizzlys Wolfsburg 7:6 (2:3|1:1|3:2|1:0)
Tore:
1:0 |02.| Trupp
1:1 |10.| Möchel
1:2 |12.| Machacek
2:2 |18.| Dmitriev
2:3 |20.| Cassels
3:3 |22.| Caporusso
3:4 |36.| Aubin
3:5 |44.| Furchner
3:6 |47.| Machacek
4:6 |50.| Florek
5:6 |53.| Matsumoto
6:7 |59.| Bergmann
7:6 |61.| Camara
Zuschauer: 3.684

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(DEL/Köln) (ST) Diesen Sonntag war es soweit, das erste große Derby auf Kölner Eis stand auf dem Plan der DEL. Es war die Mutter aller Derbys, Kölner Haie gegen Düsseldorfer EG. Die Erwatugen waren von Beginn an hoch angesetzt, auf beiden Seiten. Der Sieg von 2:3 nach der Verlängerung vor 14.976 Zuschauern in der LANXESS arena ging an die Düsseldorfer EG.

Foto: Ingo Winkelmann
Die Haie und die DEG trafen in dieser Saison bereits im Oktober in Düsseldorf aufeinander. Der Sieg ging dabei mit 4:3 an Düsseldorf. Die Düsseldorfer spielen seit beginn der Saison konstant gutes Eishockey, sie befinden sich derzeit auf Tabellenplatz drei. Eine zeitlang waren sie sogar an der Tabellenspitze, wohingegen es für die Kölner etwas schwieriger gestaltet. Sie zeigen, wie auch bereits in der letzten Saison, ein Auf und Ab. Siege und Niederlagen wechseln sich ab.
Doch im klassischen Derby, KEC gegen DEG, gelten andere Regeln. Die Emotionen und die Leidenschaft spielen hier eine weitaus größere Rolle als bei Spielen gegen andere Vereine. Keine der beiden Mannschaften möchte eine Niederlage, meist haben Derbys Playoff-Charakter. Heute jedoch war es eher umkämpft und manchmal fahrig, als offensiv starkes und schnelles Eishockey.
Die Haie bekamen nach einem guten Schwung in den weiteren Verlauf der Hauptsaison nach der Länderspielpause, sie siegten gegen Augsburg mit 6:1, einen Dämpfer. Am Freitag besiegten die Mannheimer Adler den KEC mit 5:3. Die Haie kämpften und zeigten den Willen, jedoch am Ende reichte es nicht mehr aus und wurde zu einer bitteren Niederlage. Nach dem Spiel gegen die Mannheimer Adler am Freitag hielt Cheftrainer Peter Draisaitl fest: „Wir sind zwar langsam ins Spiel gestartet. Sind aber dann zurückgekommen und können mit dem kämpferischen Auftritt unserer Mannschaft insgesamt zufrieden sein. Wie wir das Spiel am Ende verlieren, ist ärgerlich, weil vermeidbar.“ (Quelle: www.haie.de)
Heute wollten es die Kölner Haie dann, und gerade wegen des Gegners, besser machen und an den Erfolg gegen Augsburg anknüpfen. Würde dies gelingen?
„Wir wissen alle, dass wir uns diese Niederlage im Prinzip nur selbst zuzuschreiben haben. Wir sind in den letzten Minuten bitter bestraft worden, weil wir versucht haben, dass knappe Ergebnis zu verwalten“, analysierte Peter Draisaitl später. (Quelle: www.haie.de)
Moritz Müller fiel verletzungsbedingt aus. An seiner Stelle war Corey Potter heute Kapitän.
Das Spiel begann recht zügig. Beide Mannschaften erhielten schnell Strafen, in der ersten Minute die Haie und in der zweiten die DEG. Fabio Pfohl hatte auf Seiten des KEC im Alleingang die erste Möglichkeit einzunetzen. Es blieb aber bei der Chance. Es fehlte noch etwas an schnellem Agieren. In der 8. Minute verloren die Haie in der neutralen Zone den Puck, das nutzten die Düsseldorfer für sich und konnten in Führung gehen, der Schütze war Kevin Marshall. In der 13. Minute dann war es Lucas Dumont, der an der richtigen Stelle vor dem Düsseldorfre Tor stand und den Rebound ins Tor befördern konnte. Mathias Niederberger im Tor der DEG hatte keine Chance zu klären. In der Offensive wäre noch mehr Härte drin und so auch Luft nach gewesen, das Drittel endete mit 1:1. Die Stimmung war angespannt.
Im Mittelabschnitt machten die Haie Druck. Immer wieder setzten sie sich im Angriffsdrittel fest, es dauerte bis zur 37. Minute bis das Führungstor fiel. Kai Hospelt konnte im Alleingang in einer Unterzahlsituation der Haie vor das Tor Niederbergers laufen und den Puck im Netz versenken. Zuvor überstanden die Düsseldorfer einige Strafzeiten. Das Powerplay der Haie war nicht so erfolgreich wie Mittwochs zuvor gegen Augsburg.
Das letzte Drittel war geprägt durch ein Hin und Her. Düsseldorf drückte auf den Ausgleich, scheiterten aber zunächst an Wesslau. Köln war häufig zu defensiv und schaffte es nicht rechtzeitig zu erhöhen, so dass die DEG die Chance zum 2:2 bekam und nutzte. In der 56. Minute war es Bernhard Ebner, der das zweite ausgleichende Tor schoss. Es endete unentschieden und besiegelte somit die Verlängerung.
In der für Fünf Minuten angesetzten Verlängerung traf Bernhard Ebner nach nur 49 Sekunden ein zweites Mal für die DEG recht schnell und besiegelte so die Niederlage für den KEC. Das bedeute in der Minute den Endstand von 2:3.
Alles in allem war es ein streckenweise spannendes und umkämpftes Spiel. Doch dies vollzog sich nicht die komplette Spielzeit. Teilweise war es auch ein wenig zerfahren und zäh. Insgesamt war es aber eine solides Parte, die durchaus hätte aufregender sein können. Die Schiedsrichter wollten schnell ihre Funktion verdeutlichen und griffen mit Strafen durch, doch alles blieb überschaubar. Es gab einige kleine Auseinandersetzungen, doch nichts sehr Aggressives. Das Highlight der Partie war gewiss das Unterzahltor von Kai Hospelt, das er im Alleingang schoss. Die Kölner Haie waren in den meisten Phasen des Spiels besser als die DEG, doch waren sie vor dem Tor nicht erfolgreich. Doch auch die DEG konnte ihrerseits nur wenige Chancen erzwingen. Bis kurz vorm Ende führte der KEC, musste jedoch den Ausgleich hinnehmen und in der Verlängerung die bittere Niederlage einstecken. Düsseldorf gewann mit einem knappen 2:3-Ergebnis und nahm zwei Punkte mit auf die andere Rheinseite.
„Die Niederlage ist wirklich bitter, weil wir ein gutes Derby gespielt haben. Wir können uns gar nicht so viel vorwerfen, außer dass über unsere Entlastungsangriffe nicht noch ein weiteres Tor gemacht haben.“, hielt Verteidiger Pascal Zerressen nach dem Spiel fest. (Quelle: www.haie.de)
Am kommenden Freitag geht es für den KEC erst einmal nach Iserlohn, bevor am Sonntag der amtierende Deutsche Meister München in die Domstadt reist, um 17.00 Uhr geht es los.
Zusammenfassende Daten:
Tore:
8. Min. Kevin Marshall
13. Min. Lucas Dumont
37. Min. Kai Hospelt
56. Min. Bernhard Ebner
61. Min. Bernhard Ebner
Strafen:
1. Min. Corey Potter | Stockschlag
2. Min. Bernhard Ebner | Haken
5. Min. Kevin Marshall | Stockcheck
Sebastian Uvira | Stockschlag
30. Min. Patrick Köppchen Behinderung
34. Min. Alexander Barta Hoher Stock
36. Min. Colby Genoway oder Oblinger | zu viele Spieler auf dem Eis
37. Min. Kai Hospelt | Stockschlag
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(DEL/Augsburg) PM Die Augsburger Panther haben nach drei Niederlagen in Serie zurück in die Erfolgsspur gefunden. Dank eines starken Olivier Roy und einer herausragenden Defensivleistung besiegten die Panther die Eisbären Berlin hochverdient mit 3:0. Die Treffer für den AEV erzielten Scott Valentine (1.), Drew LeBlanc (29.) und Matt White (39.).
(Foto: Dunja Dietrich)
Mike Stewart musste im Vergleich zum Auftritt in Düsseldorf auf Steffen Tölzer und Thomas Holzmann verzichten. Dafür rückten John Rogl und Adam Payerl zurück ins Team. Auch auf der Torhüterposition gab es einen Wechsel - Olivier Roy erhielt hier den Vorzug vor Markus Keller.
Und der Augsburger Goalie konnte sofort jubeln, denn nach gerade einmal 19 Sekunden gingen die Panther bereits in Führung. Nach einem schnellen Angriff legte Jaroslav Hafenrichter auf den mitaufgerückten Valentine zurück, der Kevin Poulin bezwingen konnte (1.).
Und die Panther blieben dran - White vergab beispielsweise in der vierten Minute die große Chance auf das 2:0, als er freistehend vor dem Tor an Poulin scheiterte. Nach und nach fanden auch die Eisbären besser ins Spiel und konnten einige gefährliche Situationen kreieren. Roy behielt allerdings stets den Überblick und war nicht zu bezwingen. Gegen Drittelende legten die Hausherren noch einmal zu und nahmen letztlich eine verdiente Führung in die erste Pause mit.
Im zweiten Drittel war wieder der AEV zu Beginn das aktivere und gefährlichere Team. Und kurz nach Ablauf einer Strafe gegen Rekis legten die Panther nach: White setzte sich über die linke Seite stark durch, fuhr ums Tor herum und bediente LeBlanc im Slot, der zum 2:0 einnetzen konnte (29.). Es ging anschließend hin und her, wobei die Panther in der Defensive äußerst gut standen. Die Verteidiger blockten viele Schüsse und Roy parierte, was doch den Weg durch die vielbeinige Defensive fand.
In der Offensive lauerten die Augsburger auf Konter oder Fehler und einen solchen nutzte White nach einer undurchsichtigen Situation zum 3:0, als er einen Aufbaupass der Beliner ins Eisbären-Tor abfälschte (39.).
Mit der komfortablen Führung im Rücken brachte der AEV den souveränen Sieg im Schlussdrittel routiniert über die Zeit. Vor allem auch wegen Roy, der bereits seinen dritten Shutout der Saison feiern konnte.
Für den AEV geht es am kommenden Freitag mit dem nächsten Heimspiel weiter, wenn die Thomas Sabo Ice Tigers ihre Visitenkarte im Curt-Frenzel-Stadion abgeben. Zwei Tage später steht das zweite Duell bei den Schwenninger Wild Wings auf dem Programm.

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(DEL/Krefeld) (RS) Krefeld erlebt ein Null Punkte Wochenende! Gegen Angstgegner Bremerhaven kam auch nichts Zählbares!
( Foto Ralf Schmitt )
Krefeld kam nur schwer aus den Schuhen. Das erste Drittel war nur schwer ansehbar. Nichts Verwertbares bei beiden Teams. Wenig Chancen, wenig Torchancen. Einfach weing Eishockey für die Zuschauer.
Das änderte sich in Drittel zwei. Quirk (36.) eröffnete den Torreigen für die Gäste. Ebenfalls Quirk (39.) erhöhte für Fishtown auf 2:0. Als Urbas das 3:0 für die Gäste nachlegte, schienen die Pinguine Felle weg zu schwimmen. Die Treffer von Schymainski (54.) und Saponari (57.) brachten den KEV wieder ans Leben. Leider war die Zeit abgelaufen und Krefeld war erledigt ohne es an diesem Tage zu bemerken.
Die Pinguine besiegten sich mal wieder selber. Das komplette Match ohne irgentwie Engament oder Selbstbewusstsein. Einfach nur ein schlechtes Spiel. Am Freitag geht es nach Mannheim. Am Sonntag kommt Iserlohn. Es sah Alles Gut aus Pinguine. Aber jetzt?
DEL Spiel vom 18.11.2018
Krefeld Pinguine - Fishtown Penguins Bremerhaven 2:3 (0:0/0:2/2:1)
Tore:
0:1 36. Quirk (Schwartz, Uher) PP
0:2 39. Quirk (Weber, Hooton) SHG
0:3 48. Urbas (Fortunus, Zengerle)
1:3 54. Schymainski (Pietta, Bettauer)
2:3 57. Saponari (Schymainski, Pietta)
Strafen: Krefeld: 6 Bremerhaven: 4
Hauptschiedsrichter:Fallen, Iwert
Linienrichter: Nimako, Schelewski
Zuschauer:3895

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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat auch das zweite Derby in dieser Saison gegen die Straubing Tigers gewonnen. Vor 4.970 Zuschauer im Olympia-Eisstadion trafen Mark Voakes, Derek Joslin, Maximilian Daubner und Maximilian Kastner für die Red Bulls zum 4:3-Sieg (2:1|1:0|1:2). Drei ihrer vier Tore erzielten die Münchner in Überzahl. Damit gewannen die Münchner das neunte Heimspiel gegen Straubing in Folge.

(Foto: Heike Feiner)
Beide Teams spielten von Beginn an nach vorne. In der dritten Minute verhinderte Münchens Torhüter Danny aus den Birken mit einer starken Parade nach einem Querpass auf Thomas Brandl den Rückstand. Kurz darauf traf John Mitchell den Pfosten des Straubinger Tores (4.). München hatte danach mehr vom Spiel, den Treffer machten aber die Gäste: Marcel Brandt traf per Schlagschuss ins rechte Eck (12.). In der 17. Minute erzielte Mark Voakes im Powerplay nach schönem Zusammenspiel mit Maximilian Kastner den Ausgleich. Zwei Minuten später schoss Derek Joslin die Red Bulls mit einem Schlagschuss in Überzahl in Führung.
Nach dem Seitenwechsel konzentrierten sich die Münchner darauf, sicher zu stehen. Die Defensive machte ihre Sache so gut, dass Straubing keine gefährlichen Abschlüsse hatte. Münchens beste Chance hatte Matt Stajan mit einem Schuss in Überzahl, den Tigers-Torhüter Jeff Zatkoff parierte (29.). Eine Minute vor der zweiten Sirene stellte Maximilian Daubner mit einem abgefälschten Schuss auf 3:1.
Im Schlussdrittel brachte Zatkoff bei einem Alleingang von Maximilian Kastner den Schoner aufs Eis. Danach erhöhten die Gäste das Risiko – mit Erfolg: Nach einem Rückpass erzielte Steven Seigo den Anschlusstreffer (49.). München fand aber erneut die passende Antwort. In Überzahl spielte Mark Voakes die Scheibe durch das Drittel auf Maximilian Kastner, der direkt abzog und zum 4:2 traf (52.). Doch Straubing machte es noch einmal spannend: 51 Sekunden vor dem Ende fälschte Antoine Lageniere zum 4:3 ab, München brachte das Ergebnis aber über die Zeit.
Maximilian Daubner: „Es war ein heißes Derby. Straubing war sehr gut, wir haben in Überzahl aber heute unsere Chancen genutzt.“
EHC Red Bull München gegen Straubing Tigers 4:3 (2:1|1:0|1:2)
Tore
0:1 | 11:44 | Marcel Brandt
1:1 | 16:16 | Mark Voakes
2:1 | 18:46 | Derek Joslin
3:1 | 38:39 | Maximilian Daubner
3:2 | 48:57 | Steven Seigo
4:2 | 51:59 | Maximilian Kastner
4:3 | 59:09 | Antoine Laganiere
Zuschauer
4.970

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(DEL/Nürnberg) (Redaktion) Wieder keine Punkte für Martin Jiraneks Tiger: Die THOMAS SABO Ice Tigers verlieren auch das zweite Spiel nach der Länderspielpause. Obwohl Nürnberg doppelt so viele Torschüsse abfeuerte, gelang den Hausherren kein einziges Tor. Schwenningen nutzte die wenigen Chancen in der Partie aus und siegte am Ende mit 0:2.

(Foto: Birgit Eiblmaier)
Von Beginn an zeigte sich, dass Nürnberg den notwendigen Willen auf das Eis bringen kann. Schwenningen tat sich besonders schwer aus der eigenen Zone zu gelangen. Immer wieder kamen die Hausherren zu gefährlichen Schussversuchen, scheiterten aber immer an Torhüter Dustin Strahlmeier, der einen hervorragenden Job machte. Auch drei Unterzahlsituationen überstanden die Gäste aus Schweningen, die erst am Freitag den amtierenden Meister besiegten und natürlich auch dadurch hochmotiviert nach Franken reisten. Shawn Lalonde und Dane Fox vergaben die besten Nürnberger Chancen. Anders sah es bei den gegnerischen Stürmern aus. Schwenningen kam nicht oft vor das Nürnberger Tor, zeigte sich dafür aber eiskalt in der Verwertung. Drei Minuten vor Schluss bekommt Marcel Kurth die Scheibe perfekt auf die Kelle. Kurth zögerte nicht lange und schoss Niklas Treutle kompromisslos über die rechte Schulter zum 0:1 ins Kreuzeck. Betrachtet man die Schussstatistik ein vermeintlich unverdienter Zwischenstand.
Doch auch im Mittelabschnitt änderte sich nichts an dem bekannten Bild. Schwenningen verteidigte gut, Nürnberg versuchte verzweifelt zum Torerfolg zu kommen. Viel passierte, zumindest spielerisch, im zweiten Drittel nicht. Dafür leistete sich Dane Fox einen Faustkampf mit Stefano Giliati. Giliati hatte bereits auf der Strafbank Platz genommen, als Taylor Aroson begann zu provozieren. Das entlockte Giliati allerdings vorerst nur ein müdes Lächeln. Als Dane Fox mehrfach vor der Strafbank der Gäste den Kontakt zu Giliati suchte, wurde es spannend. Giliati öffnete die Strafbanktür und ließ die Handschuhe fallen. Dane Fox ließ sich fast schon ohne Gegenwehr fallen und ergab sich dem Schwenninger. Beide Spieler mussten die Eisfläche verlassen. Das Nürnberger Publikum war bedient - zumindest was die Entertainment-Quote betrifft.
In den letzten zwanzig Minuten kamen die Hausherren zu etlichen Möglichkeiten, die aber wie immer in diesem Spiel, bei Dustin Strahlmeier endeten. Bereits beim gewonnnen Heimspiel gegen München war Strahlmeier der entscheidende Mann im Spiel. Das galt auch für das Auswärtsspiel in Nürnberg. Den Zuschauer-Unmut erweckte spätestens Anthony Rech, der zwei Minuten vor Schluss zum finalen 0:2 einschob. Die Nürnberger Tiger mussten sich zum wiederholten Mal in dieser Saison einem Pfeifkonzert der eigenen Fans unterwerfen.
Damit stecken die THOMAS SABO Ice Tigers weiterhin in der Krise, während Schwenningen den zweiten Sieg in Folge feiert und sich punktetechnisch den Nürnberger annähert. Weiter geht es für das Team von Martin Jiranek am kommenden Freitag bei den Augsburger Panthern. Wollen die IceTigers noch an eine direkte PlayOff-Qualifikation denken, müssen dann dringend Punkte her.

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(DEL/Bremerhaven) (Redaktion) Trotz des hohen 7:1-Erfolgs der THOMAS SABO Ice Tigers gegen die Iserlohn Roosters vor der Länderspielpause passierte offensiv betrachtet im weiten Bremerhaven nicht viel. Die Hausherren zeigten ein solides Heimspiel und verbuchten nach einem guten Mittelabschnitt und den Toren von Nicholas Jensen und Miha Verlic einen vermeintlich leichten drei-Punkte-Sieg.

(Foto: Birgit Eiblmaier)
Die ersten zwanzig Minuten brachten nicht besonders viele offensive Spektakel. Bremerhaven aggierte von Beginn an etwas aktiver, die IceTigers aber verteidigten gut. Auch Niklas Treutle, der im Tor der Gäste stand, parierte alle größeren Möglichkeiten des Heimteams.
Das zweite Drittel gelang den Hausherren. Bremerhaven zeigte sich aktiver und belohnte sich bereits nach einer gespielten Minute mit dem 1:0 Führungstreffer. In der Situation blieb Torhüter Niklas Treutle machtlos. Treutle verhinderte zwar das Tor durch Mark Zengerle, musste sich aber keine Sekunde später gegen den Dänen Nicholas Jensen geschlagen geben. Die Nürnberger Abwehr zeigte die erste Schwäche, die sofort bestraft wurde. Ähnlich verlief es beim 2:0. Der zweite Treffer der Bremerhavener fiel fünf Minuten später. Auch hier präsentierte Treutle eine Glanztat, seine Abwehrkollegen aber waren schlecht sortiert. Miha Verlic blieb cool und schob eiskalt zum 2:0 ein. Der erwartete Nürnberger Neustart blieb, zumindest im Mittelabschnitt, aus. Die beste Chance der Gäste verbuchte Verteidiger Marcus Weber, der gemeinsam mit Stürmer Dane Fox in eine Konterchance kam. Weber schoss selbst, scheiterte aber an Tomáš Pöpperle.
Im Schlussabschnitt erwartete man einen unangenehmen Druck der Gäste aus Franken. Doch der blieb seltsamerweise aus. Nürnberg schoss lediglich vier Mal auf das gegnerische Tor. Das ist keine Schussanzahl, die unbedingt den Ausgleich erzwingen müsste. Ein Tor gab es dann doch gleich zu Beginn des dritten Drittels zu sehen: Daniel Weiß sprintete mit Kapitän Patrick Reimer in eigener Unterzahl davon. Reimer wartete den perfekten Moment ab und spielte quer. Weiß hatte ein fast komplett leeres Tor vor sich und verwertete die Großchance zum 2:1 Anschlusstreffer. Den erwünschten Effekt brachte das Tor aber nicht. Bremerhaven kam zu deutlich besseren Chancen, als die Nürnberger unter Sportdirektor und Trainer Martin Jiranek. Dadurch blieb es beim 2:1-Sieg der Heimmannschaft.
Nürnberg quält sich demnach weiterhin auf dem zwölften Tabellenplatz, während Bremerhaven auf dem zehnten Tabellenplatz steht. Das nächste Heimspiel bestreiten die THOMAS SABO Ice Tigers am Sonntag um 14:00 Uhr. Zu Gast sind die Schwenninger Wild Wings. Betrachtet man die aktuelle Situation, ist ein kompromisloser Pflichtsieg der Nürnberger gefragt.

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(DEL/Ingolstadt) (Werner Hentschel) Nachdem der letzte Gegner des ERC Ingolstadt, der EHC Red Bull München, im First Row Game in Schwenningen schwächelte, nur einen Punkt mitnahm, war für den ERC Ingolstadt die Chance gegeben, mit einem glatten drei Punkte Sieg erneut Mannheim-Verfolger Nummer eins zu werden.

(Foto: Jürgen Meyer)
Unter der Leitung der Referees Bauer und Falten begann das Spiel mit leichten Vorteilen der Niedersachsen, die seit dem Saisonstart auf zwei wichtige Spieler verzichten müssen und vor der D-Cup den Trainer wechselten. So traf nach 7:39 Spencer Machacek zum 1:0 für die Gastgeber. Sechs Minuten später unterbrachen die Referees die Partie. Darin Olver verletzte sich im Zweikampf mit Jeff Likens blutend am Auge, doch keiner der Schiedsrichter hat etwas mitbekommen. Eine daran folgende Strafzeit gegen die Grizzlys aus einer neuen Spielsituation blieb ohne Folgen.
Im zweiten Drittel kam der ERC Ingolstadt entschlossenen aus der Kabine. Auch die Körpersprache auf dem Eis war eine andere. So war es eine Frage der Zeit, wann die Panther zum Ausgleich kommen würden. So hatte Laurin "Lolle" Braun in einer Eins-gegen-Eins Situation bei Unterzahl Ingolstadt in der 26.Minute den Ausgleich auf den Schläger. Er scheiterte aber an Jerry Kuhn. In der 30.Minute war es dann soweit. Bei überstandener Strafzeit, Pat Cannone verbüßte zwei Minuten wegen eines hohen Stocks, traf Brett Olson in eigener Überzahl.
95 Sekunden später musste Jerry Kuhn im Tor der Wolfsburger erneut hinter sich greifen. Colten Jobke verwertet einen Rebound, da zuvor Laurin Braun am Wolfsburger Goalie scheiterte. Daraufhin nahm Wolfsburgs Trainer Kossmann seine Aus-zeit und sortierte sein Team. Mit Fortlauf des Spiels hatte man dann auch den Eindruck, dass die Referees mit unterschiedlichem Maß grenzwürdige Zweikämpfe beurteilen. So wurde gegen die Heimmannschaft großzügiger die Regel ausgelegt als wie bei den Gästen von der Donau.
Es folgten Strafzeiten, Jerry D'amigo wurde in die Kühlbox beordert, und Daniel Sparre gleicht in der 36.Minute zum 2:2 aus. 8 Sekunden vor Drittelende dann der Supergau. Es folgte eine Strafzeit, die gegen Mike Collins ausgesprochen wurde. Mehr als lächerlich war dabei, dass Armin Wurm den ERC-Topscorer in seinen Torhüter schob. So holte, der eigentlich gar nicht mehr mitwirkende, Jeff Likens den Hammer raus und traf unhaltbar zum 3:2.
Und nochmals bäumten sich die Panther auf. 20 Minuten gesunde Aggressivität kamen bei den Schiedsrichtern nicht so gut an und schickten Fabio Wagner auf die Strafbank. Dieses Mal eine vertretbare Entscheidung, denn der ERC -Verteidiger hakte zu offensichtlich. Brent Aubin traf kurz vor Ablauf der Strafzeit zum 4:2. Die Panther blieben aggressiv, was den Schiedsrichtern ganz und gar nicht gefiel und so manch Strafzeit kleinlich gegen den ERC Ingolstadt aussprach.
Aggressives Penalty-Killing ergaben für den ERC Ingolstadt so-gar Chancen. Eine davon brachte Jerry D'amigo als Shorthander unter und sein Team auf 4:3 heran, sein 11.ter Saisontreffer. Bei noch 7:13 Minuten Spielzeit änderte Doug Shedden den Impuls, setzte mehr auf spielerische Dominanz. Auch wenn Wolfsburgs Höhenleitner vor 3004 Zuschauern danach nur den Pfosten traf, blieb Ausgleich zum 4:4 aus. Ville Koistinen wurde 65 Sekunden vor Schluss mit einer 2 plus 10 Strafe bedacht und in die Kabine geschickt wurde. Bandencheck, so die Begründung der Referees.
Am Sonntag, 18.11.2018, 19:00 Uhr erwartet der ERC Ingolstadt die Mannheim Adler. Ein erneutes Spitzentreffen zweier Teams, wo zu hoffen bleibt, dass die Schiedsrichter entsprechend den Regeln mit gleichem Maß Strafzeiten ahnden und die Teams so nach Tagesform ein Spiel entscheiden können.
Grizzlys Wolfsburg vs. ERC Ingolstadt 4:3 (1:0; 2:2; 1:1)
Strafzeiten:
8 vs. 16 (+10 Ville Koistinen / Bandencheck)
Powerplay:
Wolfsburg: 3/8
Ingolstadt: 1/4

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(DEL/Berlin) PM Die Eisbären Berlin besiegten am Freitagabend den Tabellennachbarn aus Krefeld mit 5:3 und fuhren dadurch drei wichtige Punkte im Kampf um die oberen Tabellenränge ein. Die Treffer für die Berliner in der mit 12.107 Zuschauern gefüllten Mercedes-Benz Arena erzielten André Rankel (zweifach Toschütze), Marcel Noebels, Mark Cundari und Frank Hördler.

(Foto: eishockey-online.com / Archivbild)
Das Duell Seiden- gegen Hauptstadt startete ziemlich ruhig mit einzelnen Annäherungsversuchen auf beiden Seiten. Mit jeder verstrichenen Minute in der Anfangsphase schienen die Eisbären stärker zu werden und schlugen schließlich nach fünf Minuten das erste Mal zu. Kapitän André Rankel verzögerte auf Höhe des Bullypunkts im Krefelder Drittel, suchte nach einem Mittelspieler im Zentrum, wurde wohl nicht fündig und zimmerte daraufhin den Puck in die kurze Ecke des DEL-Neu-Keepers Ilya Proskuryakov, der erst seit wenigen Tagen bei den Krefeldern unter Vertrag steht.
Doch die Eisbären Berlin hatten im ersten Abschnitt häufig Probleme, den Puck aus dem eigenen Drittel zu bringen und einen sicheren Spielaufbau zu gestalten. Krefeld störte den scheibenführenden Spieler bereits früh und generierte dadurch zahlreiche Chanen. So auch zwei Minuten nach dem Führungstreffer der Hausherren. Die Pinguine unterbanden den Aufbau der Eisbären noch in deren Drittel, Patrick Seifert kam in Scheibenbesitz und brachte den Puck einfach mal scharf vor das Tor von Kevin Poulin. Dort stand Jacob Berglund bereit und fälschte den Schuss zum Ausgleich ins Netz (7.). Krefeld wirkte fortan optisch überlegen und verbuchte durch den Schuss von Philip Riefers in der 11. Minute sogar noch einen Pfostentreffer, aber auch die Eisbären setzten durch Jens Baxmann und Jamie MacQueen noch gute Akzente im restlichen Verlauf des ersten Drittels, das mit 1:1 endete.
Nach einem vergleichsweise ruhigen Eröffnungsdrittel startete das zweite furios. Die Eisbären-Fans jubelten bereits 40 Sekunden nach dem ersten Bully. MacQueen feuerte die Scheibe in die Rundung, James Sheppard sicherte sie sich und spielte schnell vor das gegnerische Tor. Marcel Noebels setzte sich indes vor Ilya Proskuryakov durch und schob ohne große Probleme zur erneuten Führung ein (21.). Doch die Freude der Berliner Anhänger sollte nicht lange währen, Krefeld schlug zurück – und das nur 21 Sekunden nach dem Treffer von Noebels. Krefelds Chad Costello legte auf Höhe der Bullykreise quer zu Jacob Berglund, der sofort abzog. Die Scheibe rutschte Kevin Poulin durch die Beine und trudelte in Richtung Torlinie. Pinguin-Topscorer Costello ging nach, drückte den Puck die letzten Zentimeter über die Linie und markierte den Ausgleich (22.). In der 25. Minute gab es dann die erste Strafe für die Eisbären, doch die Hauptstädter standen hinten souverän und verzeichneten in Unterzahl sogar einige hochkarätige Chancen. Unter anderem durch Sean Backman, der von Louis-Marc Aubry durch einen starken Pass in Szene gesetzt wurde, mit seinem Schuss jedoch nur den Pfosten klirren ließ (26.).
Krefeld startete mit einer Überzahl aus dem vorigen Drittel, erspielte sich gute Chancen, schlug aber keinen Profit aus diesen. Die Eisbären wiederum zeigten sich von ihrer effizienten Seite und gingen zum dritten Mal in der Partie in Führung. Frank Hördler bediente Mark Cundari mit einem Querpass. Dieser wiederum ließ einen Schuss auf das Krefelder Tor ab. Neu-Krefelder Ilya Proskuryakov hatte eigentlich freie Sicht, konnte aber nicht halten – 3:2 (43.)! Nur zwei Minuten später legten die Eisbären dann nach. Dieses Mal machte es Frank Hördler selbst und hämmerte den Puck nach Vorlage von Colin Smith in die obere linke Ecke des Krefelder Kastens (45.).
Die Zwei-Tore-Führung der Gastgeber hätte eigentlich in der 48. Minute auf ein Tor verringert werden müssen, doch Kevin Poulin ließ die Fans auf den Rängen und vor den Bildschirmen ein weiteres Mal staunen. Der Kanadier überbrückte den Torraum binnen eines Bruchteils einer Sekunde und verhinderte mit einem monströsen Fanghandsave den Anschlusstreffer des Ex-Eisbären Alex Trivellato, der nach einem starken Cross-Crease-Pass vor einem weit offenen Netz stand. Fünf Minuten später war dann aber auch Poulin machtlos. Kirill Kabanov setzte sich stark in der Ecke durch und überließ Jacob Berglund, der vor das Tor legte. Im Slot tauchte dann Chad Costello auf und brachte seine Pinguine mit seinem zweiten Treffer des Abends wieder auf ein Tor ran. Letztlich schafften es die Eisbären, die 4:3-Führung über die Zeit zu bringen und fuhren die immens wichtigen drei Punkte gegen die Krefeld Pinguine ein. Den finalen Schlag setzte dann Kapitän André Rankel, der zwei Minuten vor Schluss seinen Doppelpack markierte und somit den 5:3-Endstand festmachte.

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(DEL/Düsseldorf) PM Hätte man uns vorher erzählt, dass es am 18. Spieletag dieser Saison gegen die Augsburger Panther um die Verteidigung des vierten Platzes gehen würde, hätte das wahrscheinlich bei Vielen für ein Schmunzeln gesorgt. Und das nicht nur wegen der Augsburger. Schließlich musste man schon reichlich optimistisch sein, um so einen guten bisherigen Saisonverlauf für der Düsseldorfer EG vorherzusagen. Beide Spitzenmannschaften lieferten sich vor 13.085 Zuschauern am Schools Day einen heißen Tanz und ein abwechslungsreiches Spiel, das mit einem 5:3 (2:1; 0:1; 3:1) das glücklichere Ende für die DEG fand.

(Foto: Birgit Häfner)
Die DEG zauberte einen mehr als flotten, lauf- und schussfreudigen Beginn aufs glatte Geläuf. Die Gäste aus Augsburg hatten zunächst keine Zeit, im Spiel anzukommen. Angriffswelle um Angriffswelle rollte auf das Tor von Markus Keller zu. Als dann AEV-Kapitän auch noch für zwei Minuten auf die Strafbank musste, schien die rot-gelbe Führung ausgemachte Sache. Zwar erhöhte die DEG mit einem Mann mehr auf dem Eis den Druck noch einmal und hatte u.a. durch Alex Barta und Jaedon Descheneau verheißungsvolle Einschusschancen (jeweils 6.). Mit ihrem allerersten abgeschlossenen Angriff ging die Mannschaft von Mike Stewart, noch immer in Unterzahl, dann aber plötzlich in Führung. Drew LeBlanc trug die Scheibe bei einem Konter ins Drittel der DEG und zog zum Tor. Seinen Move konnte Fredrik Pettersson Wentzel noch erahnen und den Puck abwehren. Leider fiel er dem aufgerückten Matt White genau vor die Füße. Die Vollendung war nur noch Formsache (6.). Die DEG machte erfreulicherweise genau da weiter, wo sie vor dem überraschenden Gegentreffer aufgehört hatte. Mit dem insgesamt 11. Torschuss gelang der hochverdiente Ausgleich. Descheneau setzte in Überzahl einen schönen und platzierten Handgelenksschuss in die Maschen (9.). Ganze fünf Sekunden hatte Tölzer auf der Strafbank gebrummt. Rund 13 Minuten hatten die Rot-Gelben das Geschehen fest im Griff. Dann fanden die Gäste allmählich besser ins Spiel und tauchten, auch in Überzahl, vermehrt vor dem DEG-Kasten auf. Das Drittel nahm dann aber doch noch verdient ein gutes Ende für die Hausherren. Nachdem er zuvor die Scheibe schon ans rechte Lattenkreuz gesetzt hatte (16.), stand Jerome Flaake 64 Sekunden vor dem Drittelende genau richtig, als er einen von Lukas Laub von der rechten Seite aufs Tor gelöffelten Puck über die Linie drückte.
Der zweite Abschnitt begann weit weniger glanzvoll als die ersten 20 Minuten. Descheneau legte in der Frühphase von der linken Seite bei einem schnell vorgetragenen Angriff quer zu Philip Gogulla, dessen Schuss aber sein Ziel verfehlte (21.). Für Augsburg zog David Stieler aus dem Slot ab, die Scheibe sauste links am Tor vorbei (26.). Die Partie wurde zunehmend zerfahrener, was den Gästen offenbar besser in den Kram passte. Sie waren nun die gefährlichere Mannschaft. Thomas Holzmann zog verdeckt von der rechten Bande ab und zwang Pettersson Wentzel zu einer Parade (29.). In Überzahl schlugen die Fuggerstädter dann eiskalt zu. Nach gewonnenem Bully passte der rot behelmte White die Scheibe hart vors Tor, wo Vornamensvetter Fraser den Schläger hinhielt und den Puck ins Tor lenkte (32.). Auf einmal war Augsburg hellwach und gedankenschneller als die Jungs von Harold Kreis. Die Panther erhöhten den Druck, die DEG kam oft einen Schritt zu spät. Als sich Laub nach einer längeren Druckphase nur mit einem unerlaubten Weitschuss zu helfen wusste, nahm Kreis eine Auszeit. Gegen Drittelende konnten auch die Rot-Gelben noch einmal offensive Akzente setzen. Doch es blieb zum zweiten Kabinengang beim Unentschieden. Mit nur drei Schüssen auf den AEV-Kasten war es wahrlich nicht das Drittel der DEG.
Das dritte Drittel ging die DEG wieder merklich offensiver an und durfte früh in Überzahl ran. Der Schuss ging allerdings ein zweites Mal nach hinten los. Nach einem etwas zu riskantem Aufbau verloren die Rot-Gelben die Scheibe an der gegnerischen blauen Linie. Scott Valentine schickte White auf die Reise und der schob Pettersson Wentzel die Scheibe mit der Rückhand durch die Schoner (43.). Sollte die Geschichte dieses Spiels also wirklich dem doppelten Unterzahl-Schreck White gehören? Nein! Die DEG raffte sich noch einmal auf und hätte in Überzahl die DEG beinahe das 2:2 der Augsburger kopiert, doch nach Bartas harter Hereingabe von der rechten Bande landete der Puck nach einem Abfälscher von Braden Pimm eben nicht im Tor (46.). Die Zutaten des auf dem Eis und auf den Rängen gleichermaßen umjubelten Ausgleichs waren Tempo und Spielwitz. Leon Niederberger spielte die Scheibe von der linken Bande in die Mitte, wo sie Laub annahm, Keller verlud und einnetzte (48.). Doch damit nicht genug. John Henrion zog mit Wucht aus zentraler Position kurz hinter der blauen Linie ab und plötzlich hatte die DEG den zweiten Unterzahl-Betriebsunfall wieder vollends repariert (55). Gäste-Goalie Keller sah bei dem Treffer allerdings nicht sonderlich gut aus, weil der Schuss gar nicht allzu platziert war und er freie Sicht hatte. Die Panther reagierten mit wütenden Attacken und drängte auf den Ausgleich. In der Schlussphase behielt die DEG kühlen Kopf. Nachdem Stewart eine Auszeit genommen und für Keller einen sechsten Feldspieler gebracht hatte, machte Calle Ridderwall mit einem Schuss ins leere Tor den Deckel drauf.
Mit diesen wichtigen Punkten im Gepäck und einem eroberten dritten Platz im Rücken geht es nun am Sonntag zum ersten Auswärtsderby bei den Kölner Haien (Spielbeginn 19:30 Uhr).

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(DEL/Straubing) (MA) In einem packenden und spannenden Spiel setzten sich die Tigers durch die Tore von Mike Connolly und Jeremy Williams gegen Iserlohn durch. Für die Gäste traf Anthony Camara bereits nach fünf Minuten. Die besten Spieler beider Teams standen jedoch im Tor. Niko Hovinen und Jeff Zatkoff schenkten sich nichts und trieben die Stürmer auf beiden Seiten reihenweise zur Verzweiflung. Am Ende stand ein sehr wichtiger 2:1 Sieg auf der Habenseite bei den Niederbayern.
Foto: Patrick Rüberg
Die Gastgeber zeigten von Beginn an eine engagierte Leistung und die Gäste hielten mit guten Zweikampfverhalten dagegen. Dennoch konnten sie die ersten Chancen der Tigers nicht unterbinden. Mit dem ersten nennenswerten Angriff der Roosters gelang ihnen auch der erste Treffer. Anthony Camara umkurvte das Tor von Jeff Zatkoff und traf per Bauerntrick zum 0:1 (5.) für sein Team. Straubing wirkte gehemmt, kam nicht mehr so durch die Abwehr der Iserlohner und hatte Glück bei der Möglichkeit von Jonathan Matsumoto nicht noch weiter in Rückstand zu geraten. Mit dem 0:1 ging es auch in die Kabine, da Stephan Daschner vor leerem Tor den Puck nicht traf.
Im zweiten Abschnitt waren die Verhältnisse erneut gleich verteilt. Die Abwehr der Tigers hatte das ein ums andere mal mit dem Druck der Roosters zu kämpfen. Jeff Zatkoff musste dann schnell gegen Christopher Fischer Kopf und Kragen riskieren. Der Iserlohner scheiterte gleich zweimal hintereinander gegen den Schlussmann der Tigers. Daraus entwickelte sich der Alleingang von Marcel Brandt. Aber dem Verteidiger der Niederbayern versagten vor dem ebenso hervorragend haltenden Keeper Niko Hovinen die Nerven. Besser machte es Mike Connolly (30.) als er einen Querpass, der für Jeremy Williams bestimmt war, im Slot direkt abnahm und zum 1:1 Ausgleich einschieben konnte. Im Anschluß zuckten die Fans der Tigers zusammen. Einen harten Check, auf dem Sandro Schönberger nicht vorbereitet war, musste der Kapitän der Tigers, von Keaton Ellerby einstecken. Obwohl Schönberger aus eigenen Kräften noch zu Ersatzbank fuhr, konnte er im zweiten Abschnitt nicht mehr eingreifen. Das brachte Sena Acoalatse auf den Plan. Er schnappte sich Ellerby und teilte einige Faustschläge gegen den Verteidiger der Roosters aus. Beide mussten für längere Zeit auf die Strafbank.
Dramatik pur bot das letzte Drittel den knapp über viertausend Zuschauern im Stadion am Pulverturm. Beim Stand von 1:1 hatten die Gäste die besseren Chancen. Weidner, Caporusso und Matsumoto versuchten sich mehrmals daran, die Führung zurückzuholen. Jedoch war entweder Jeff Zatkoff auf seinem Posten oder seine Vorderleute blockierten die gefährlichen Schüsse. Die Tigers blieben wachsam, lauerten auf ihre Chancen. Die Entscheidung fiel durch einen Geistesblitz von Mike Connolly. Zuerst wollte er schon abdrehen, sah dann den freistehenden Jeremy Williams. Connolly musste nur noch den Puck zu seinem Sturmpartner bringen, ließ sich auch durch ein Foul nicht aufhalten und der völlig freistehende Top-Scorer der Tigers hämmerte den Puck in die Maschen. Natürlich erhöhten die Roosters den Druck. Dadurch ergab sich die Möglichkeit für Antoine Laganière, der allein auf Hovinen zusteuerte, dabei aber es versäumte, den Sieg unter Dach und Fach zu bringen. So mussten die Straubinger bis zur letzten Sekunde sich gegen sechs Feldspieler behaupten.
Mit diesem wichtigen Sieg, halten die Tigers weiterhin Abstand auf Platz elf. Am Sonntag steht der amtierende Deutsche Meister auf dem Programm. Mit einer ähnlich starken Leistung könnte für die Niederbayern in Oberbayern durchaus etwas drin sein. Nach dem Spiel konnte Coach Tom Pokel auch Entwarnung für Sandro Schönberger geben. Er scheint den Check besser überwunden zu haben als zuerst gedacht.
Spiel vom 16.11.18
Straubing Tigers - Iserlohn Roosters: 2:1 (0:1|1:0|1:0)
0:1 |05.|Anthony Camera (Matsumoto, Yeo)
1:1 |30.|Mike Connolly (Schopper, Wruck)
2:1 |55.|Jeremy Williams (Connolly)
Strafen: Straubing 10 + 10 für Acolatse - Iserlohn Roosters 8 + 10 für Ellerby
Schiedsrichter:
HSR Schukies / Schütz
LSR Hofer / Höfer
Zuschauer: 4.020
Aufstellung:
Straubing Tigers: Zatkoff (Vogl) - Schopper, Seigo; Eriksson, Daschner; Brandt, Renner; Acolatse -
Laganière, Loibl, Pfleger; Mouillierat, Connolly, Williams; Wruck, Brandl, Ziegler; Schönberger, Heard, Filin
Iserlohn Roosters: Hovinen (Dahm) - Yeo, Todd; Schmidt, Ellerby; Martinovic, Fischer; Orendorz -
Dimtriev, Weidner, Caporusso; Florek, Matsumoto, Camara; Bergmann, Trupp, Turnbull; Lautenschlager, Clarke
Tigers on Air

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(DEB/Nationalmannschaft) Das Top Team Peking - eine U24/U25-Auswahl der deutschen Nationalmannschaft - bestreitet ihre beiden Länderspiele in Memmingen und Bietigheim. Die Mannschaft trifft am 5. Februar 2019 um 19.30 Uhr in der Eissporthalle Memmingen auf die Schweiz.
( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Das zweite Spiel gegen die Eidgenossen findet am 6. Februar 2019 um 19.30 Uhr in der EgeTrans Arena in Bietigheim statt. Zuvor wird sich die Mannschaft vom 14. bis 16. Januar 2019 in Dingolfing auf die beiden Länderspiele vorbereiten. Im Rahmen der U24/U25-Top Team Peking Maßnahmen kommen die besten Spieler zusammen, die die Zukunft des deutschen Eishockeys sein können.
„Die Spieler des Top Team Peking stellen für das deutsche Eishockey eine wichtige Funktion dar, da diese Mannschaft perspektivisch mit die Spieler für die kommenden Olympischen Spiele stellt“, erklärt DEB-Sportdirektor Stefan Schaidnagel. „Zusammen mit dem DOSB hat der Deutsche Eishockey-Bund diesen Perspektivkader als Nationalmannschaft mit großer sportlicher Zukunft definiert. Die Maßnahmen in Memmingen und Bietigheim sind der Start dieser Mannschaft für eine nachhaltige Zukunft.“
In Memmingen hat die Nationalmannschaft bisher drei Länderspiele bestritten. Zuletzt war die DEB-Auswahl dort im Jahr 2000 zu Gast. Damals unterlag die Mannschaft der Schweiz mit 2:3. Das letzte Spiel in Bietigheim liegt nicht lange zurück – erst im April vergangenen Jahres traf die deutsche Nationalmannschaft im Rahmen der Euro Hockey Challenge in der EgeTrans Arena auf Lettland (3:4 nach Verlängerung). Insgesamt fanden in Bietigheim bisher fünf Länderspiele statt.
"Wir freuen uns, dass wir dieses sehr junge, hungrige und engagierte Team, die Zukunft des Deutschen Eishockeys, den Fans in Memmingen und Bietigheim präsentieren dürfen“, sagt DEB-Präsident Franz Reindl. „Diese traditionellen Eishockeystandorte haben bereits bei vergangenen Länderspielen gezeigt, dass sie eine tolle Kulisse bieten. Deshalb freuen wir uns umso mehr an diese Orte zurückzukehren.“
Tickets für alle Preiskategorien sind auf www.deb-online.de/tickets, über die Ticketshops des ECDC Memmingen und der Bietigheim Steelers oder telefonisch unter 01806 – 992201 erhältlich (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Mobilfunknetz).
Helge Pramschüfer, 1. Vorstand ECDC Memmingen: „Für die Eishockeystadt Memmingen und den ECDC Memmingen ist es eine große Ehre, das zukünftige Olympiateam auf ihrem Wege nach Peking 2022 zu begleiten und hoffen auf eine große Kulisse für das Topspiel. Besonders freuen wir uns viele junge Spieler aus der Umgebung zu begrüßen.“
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(DEL/Schwenningen) (BM) Es war Balsam auf die Seele für die Schwenninger Anhänger. Konnte man in den zurückliegenden 17 Partien nur sieben Punkte einfahren, gelang es den Schwaben, den Meister aus München, in der Verlängerung zu besiegen. Unter Paul Thompson, der sein Debut als Cheftrainer feierte, zeigte das Team Moral und Wille. Auf Münchner Seite waren die Augen auf Yasin Ehliz gerichtet, der nach seinem NHL-Abenteuer zurück in der DEL war.

Foto: Jens Hagen
Die Gastgeber kamen gut in die Partie und ließen die Münchner nicht zur Entfaltung kommen. Auch aufgrund einiger Strafzeiten der Gäste, konnten sich die Schwenninger ein ums andere Mal, im Angriff festsetzen. Zwingende Chancen, sprangen aber nicht heraus. Es dauerte bis zur 14. Minute ehe Rihards Bukharts nur das Gestänge traf - danach wurde es kurios.
In Unterzahl beförderte Maximilian Kastner die Scheibe vorbei an Dustin Strahlmeier ins Tor. Da der Puck direkt vom Torgestänge wieder zurück sprang, lief das Spiel bis zur nächsten Unterbrechung weiter. Da dies erst nach 144 Sekunden und zum Drittelende war, konnten die Schiedsrichter erst spät zum Videostudium greifen. Der Treffer wurde zurecht anerkannt und die Uhr zurück gestellt. Wer jetzt dachte Schwenningen würde mit einem Rückstand in die Pause gehen sah sich getäuscht. Da die Strafzeit auch wieder Bestand hatte, konnte Schwenningen weiter in Überzahl agieren. Andreé Hult reagiert im Nachstochern und traf zum Ausgleich.
Der zweite Abschnitt glich einem offenen Schlagabtausch. Beide Teams erspielten sich Möglichkeiten zur Führung. Erneut war es Andreé Hult, der die Scheibe an Kevin Reich im Münchner Tor vorbei brachte. Im Nachschuss traf der Schwede, in der 32. Spielminute, zur erstmaligen Führung für die Hausherren. Knapp 20 Sekunden später hatte Phil McRae bei einem Penalty sogar die Chance das Ergebnis noch weiter auszubauen, die Querlatte verhinderte dies aber.
Im letzten Drittel wollten die Redbulls die Machtverhältnisse wieder herstellen. Mit viel Druck nahmen sie das Tor von Dustin Strahlmeier unter Beschuss. Gut sieben Minuten vor dem Ende wurden die Angriffsbemühungen belohnt. Frank Mauer fackelte nach einem Querpass von Jakob Mayenschein nicht lange und glich aus.
62 Sekunden vor Spielende eilte Mark Voakes allen davon und traf zum vermeintlichen Siegtreffer für die Isarstädter. Erneut zeigte das Tabellenschlusslicht Moral und kam durch Istvan Bartalis eine halbe Minute später zum Ausgleich.
In der Verlängerung machte Ville Korhonen den Sieg für die Schwenninger perfekt. Einen Pass von Rihards Bukharts fälschte der Finne zum viel umjubelten Siegtreffer ab.
Spiel vom 15.11.2018 Schwenninger Wild Wings - EHC RedBull München
Tore:
0:1 |18.|Kastner
1:1 |19.|Hult (Danner / Giliati)
2:1 |32.|Hult (Bittner / Giliati)
2:2 |53.|Mauer (Mayenschein / Voakes)
2:3 |58.|Voakes
3:3 |59.|Bartalis (Hult / Korhonen )
4:3 |62.|Korhonen (Bukharts / Bohac)
Zuschauer: 3005
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(DEB) (Marcel Herlan) Vom 9.12. – 15.12. steht für die U20 DEB Mannschaft die WM der Division 1 auf dem Plan und somit geht es auch um den Aufstieg in die Top Division. Seit der WM 2015/16 versucht das deutsche Team wieder in die Top Division aufzusteigen. Die Vorzeichen scheinen dieses Mal so gut wie lange nicht mehr. Heimisches Eis und mittlerweile eine wesentlich breiter aufgestellte Mannschaft könnten eine erfolgreiche WM bedeuten. Nur der Erstplatzierte steigt allerdings auf.

Viele Augen werden auf den NHL Draft Dominik Bokk gerichtet sein, der das Team anführen soll. In wie weit Spieler aus Übersee zur Mannschaft stoßen ist zurzeit noch nicht bekannt, aber selbst ohne die Übersee Garde, zeigte das Team zuletzt beim 4-Nationen Turnier in Deggendorf starke Leistungen. So konnte hier unter anderem das Team der Schweiz geschlagen werden, wenn gleich diese Vorbereitungsturniere wenig Aussagekraft besitzen.
Neben Bokk ist auch Moritz Seider von den Adler Mannheim im Fokus, der teils als zukünftiger 1st Rounder im Draft 2019 gehandelt wird. Ebenfalls einen Blick sollte man auf die beiden erst 16jährigen Tim Stützle (Jungadler) und John-Jason Paterka (RB Hockey Akademie) werfen, die als große Talente gelten.
In der jüngsten Vergangenheit haben einige deutsche Spieler den Weg über die U20 Nationalmannschaft bestritten, wir haben ein paar für Euch zusammengeschrieben. Bei den Nachwuchs Weltmeisterschaften werden mögliche Eishockeyprofis von Morgen auflaufen, es lohnt sich also die Spiele in Füssen zu besuchen.
Leon Draisaitl (Edmonton Oilers/NHL)
Eisenschmid Markus (Mannheim/DEL)
Kahun Dominik (Chicago/NHL)
Kammerer Maximilien (Hershey Bears/AHL)
Tiffels Frederik (Köln/DEL)
Loibl Stefan (Straubing/DEL)
Eder Tobias (München/DEL)
Eder Andreas (München/DEL)
Als schärfste Konkurrenten werden Weißrussland und Lettland gesehen. Die anderen Teams aus Norwegen, Frankreich und Österreich sind eher Außenseiter. Aber auch diese müssen erst geschlagen werden und können am Schluss den Unterschied ausmachen. Für den gesamten deutschen Nachwuchs wäre ein Aufstieg natürlich wichtig um die strukturellen Maßnahmen weiter voran zu bringen. Der Trainer Christian Künast und die Mannschaft hoffen auf rege Unterstützung um das Ziel Aufstieg zu erreichen.
Der WM-Spielplan:
09.12.2018 | 13:00 Uhr | Frankreich – Lettland
09.12.2018 | 16:30 Uhr | Österreich – Deutschland
09.12.2018 | 20:00 Uhr | Norwegen – Weißrussland
10.12.2018 | 15:30 Uhr | Weißrussland – Frankreich
10.12.2018 | 19:00 Uhr | Deutschland – Norwegen
11.12.2018 | 19:00 Uhr | Lettland – Österreich
12.12.2018 | 13:00 Uhr | Norwegen – Frankreich
12.12.2018 | 16:30 Uhr | Lettland – Deutschland
12.12.2018 | 20:00 Uhr | Weißrussland – Österreich
13.12.2018 | 20:00 Uhr | Deutschland – Weißrussland
14.12.2018 | 13:00 Uhr | Lettland – Norwegen
14.12.2018 | 16:30 Uhr | Frankreich – Österreich
15.12.2018 | 13:00 Uhr | Österreich – Norwegen
15.12.2018 | 16:30 Uhr | Deutschland – Frankreich
15.12.2018 | 20:00 Uhr | Weißrussland – Lettland
eishockey-online.com ist offizieller Sponsor der U20 Weltmeisterschaft 2019 in Füssen und ist neben der Berichterstattung auch mit einer Bandenwerbung bei der WM vertreten. Wir würden uns über zahlreiche Unterstützung für die DEB Jungs freuen. Die Tickets können beim DEB oder direkt in Füssen erworben werden.
(Foto: Christian Diepold, Mario Hilble - DEB)(
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