
(DEL/Straubing) (MA) Die Tigers zogen sich, in einem dramatischen Schlussspurt selbst aus dem Schlamassel, dass sie selbst angerichtet hatten. Für die Franken war es nicht der erste Vorsprung, den sie leichtsinnig und unnötig aus den Händen gaben. Ab dem zweiten Drittel bis weit in den letzten Abschnitt hinein, sahen die Gäste wie die sicheren Sieger aus. Durch eine Leistung des Willens und der Leidenschaft, drehten die Straubinger ein verloren geglaubtes Spiel und waren im Penaltyschiessen die glücklicheren.

(Foto Birgit Eiblmaier)
Beide Teams agierten offensiv und versuchten die gegnerischen Verteidiger immer wieder unter Druck zu setzen. Dies gelang zwar oft, aber weder die Hausherren noch die Gäste konnten daraus Kapital schlagen. Erfolgreicher war man im Überzahl. Aus der ersten Strafzeit gegen Nürnberg resultierte die Führung für die Tigers. Steven Seigo (6.) hatte Treutle auf dem falschen Fuß erwischt und traf zum fünften Mal in dieser Saison für sein Team. Mike Connolly hatte eine weitere Möglichkeit, konnte aber den Puck allein vor Treutle nicht kontrollieren. Davon ausgehend überraschten die Ice Tigers ihren Gegner mit einem schnellen Konter den Shawn Lalonde zum 1:1 (9.) Ausgleich abschließen konnte. Im zweiten Powerplay kamen die Straubinger zu ihrem zweiten Treffer. Mitchell Heard wollte den mitgelaufenen Connolly bedienen, traf dabei den Schlittschuh eines Nürnbergers und von diesem prallte der Puck durch die Schoner von Niklas Treutle ins Tor zum 2:1 (19.) Zwischenstand. Die Tigers schafften es aber nicht den Vorsprung mit in die Kabine zu nehmen. Bei der ebenfalls zweiten Überzahl klappte es auch bei den Franken. Leo Pföderl netzte 25 Sekunden vor der Pausensirene zum erneuten 2:2 Ausgleich ein. Auch wenn die Strafe von Seigo äusserst umstritten war, hätte eine Führung den Tigers besser zu Gesicht gestanden.
Es sollte eines der schwächsten Drittel bei den Tigers in dieser Saison folgen. Im ersten Abschnitt war dass Powerplayspiel der Niederbayern noch eine Waffe, im Mittelabschnitt ein großes Manko. Um einen Gegentreffer bettelten die Straubinger förmlich, doch weder Will Acton noch Philippe Dupuis konnten die Chancen nutzen. In der 27. Minute war es der Routinier Patrick Reimer der die Lücke vor dem Tor sah und sein Team erstmals mit 2:3 in Führung brachte. Auch in den folgenden Spielminuten kam wenig von den Gastgebern. Nürnberg traute sich immer mehr zu und nutzte eines der schwachen Überzahlspiele der Tigers zu ihren Gunsten aus. Durch einen sehenswerten Treffer von Christopher Brown (37.) erhöten die Gäste auf 2:4. Mit einem Spin-o-Rama ließ der Topscorer der Ice Tigers, Eriksson und Zatkoff alt aussehen. Dies war auch der Pausenstand nach dem zweiten Abschnitt. Tom Pokel musste für die letzten zwanzig Minuten auch noch auf Benedikt Schopper verzichten, der nach einem fairen Check von Oliver Mebus verletzt in die Kabine gebracht wurde. Ihn nicht mehr zu bringen war eine Vorsichtsmaßnahme vom Straubinger Trainer.
Mit einer Glanztat von Jeff Zatkoff gegen Christopher Brown begann das letzte Drittel und es sollte zwischen diesen beiden nicht das letzte Duell gewesen sein. Gleich danach kamen die Tigers zum 3:4 Anschlusstreffer durch Marco Pfleger (42.) der genau in den Winkel traf. Dieses Aufbäumen hatte aber schnell wieder ein Ende gefunden. Dafür sorgte die Unordnung in der Hintermannschaft der Gastgeber und einem abgezockten Tim Bender, der aus spitzen Winkel zum 3:5 (44.) für Nürnberg traf. Dann plätscherte das Spiel etwas dahin. Straubing hatte mit den Kräften zu kämpfen und die Ice Tigers verpassten es, den Deckel drauf zu machen, was sich noch rächen sollte. Es war der dritte Powerplay-Treffer des Abends der Tigers, der die Wende brachte. Mike Connolly bereitete mit viel Geduld vor und sah am langen Pfosten Fredrik Eriksson. Der Schwede hatte keine Mühe mehr den Puck zum 4:5 (54.) über die Linie zu drücken. Die Fans der Niederbayern peitschten ihr Team noch einmal nach vorne. Tom Pokel nahm gegen Ende des Spiels Jeff Zatkoff für einen sechsten Feldspieler vom Eis und es war genau die richtige Entscheidung. Stefan Loibl positionierte sich vor dem Tor und konnte den Schuss von Jeremy Williams zum 5:5 (59.) Ausgleich 69 Sekunden vor der Sirene entscheidend abfälschen.
In der Verlängerung hätte, der nach seiner Sperre wieder zurückgekehrte, Mitchell Heard zum Matchwinner werden können. Nach einem Sololauf scheiterte er nur am Pfosten. Im Anschluss bekamen die Ice Tigers in Person von Christopher Brown ihre Chance. Fredrik Eriksson konnte den Stürmer nur durch ein Foul stoppen. Den fälligen Penalty konnte Brown aber nicht im Kasten der Tigers unterbringen. So wurde das Spiel im Penaltyschiessen entschieden, bei dem beide Kontrahenten je sechs Gelegenheiten bekamen. In der ersten Serie von je drei Penaltys trafen Williams für Straubing und Dupuis für Nürnberg. Nachdem Daniel Weiß den sechsten Versuch vergab, entschied Jeremy Williams mit seinem dritten Penalty in dieser Serie das Spiel für sein Team zum 6:5 Erfolg.
Spiel vom 09.12.18
Straubing Tigers - Thomas Sabo Ice Tigers: 6:5 n.P. (2:2|0:2|3:1|0:0|2:1)
Tore:
1:0 |06.| Steven Seigo (Loibl) PP 1
1:1 |09.| Shawn Lalonde (Dupuis, Segal)
2:1 |19.| Mitchell Heard (Connolly) PP 1
2:2 |20.| Leo Pföderl (Dupuis) PP 1
2:3 |27.| Patrick Reimer (Lalonde)
2:4 |37.| Christopher Brown (Gilbert, Treutle) SH 1
3:4 |42.| Marco Pfleger (Loibl, Renner)
3:5 |44.| Tim Bender (Pföderl, Weiß)
4:5 |54.| Fredrik Eriksson (Connolly) PP 1
5:5 |59.| Stefan Loibl (Williams, Laganière)
6:5 |65.| Jeremy Williams - Penalty
Penaltyschießen:
Straubing - Jeremy Williams - Tor
Nürnberg - Patrick Reimer - gehalten
Straubing - Antoine Laganière - gehalten
Nürnberg - Philippe Dupuis - Tor
Straubing - Marco Pfleger - gehalten
Nürnberg - Christopher Brown - Pfosten
Nürnberg - Will Acton - gehalten
Straubing - Jeremy Williams - gehalten
Nürnberg - Philippe Dupuis - gehalten
Straubing - Max Gläßl - gehalten
Nürnberg - Daniel Weiß - gehalten
Straubing - Jermey Williams - Tor
Strafen: Straubing 6 - Thomas Sabo Ice Tigers 12
Schiedsrichter:
HSR Schukies / Schütz
LSR Höfer / Tschirner
Zuschauer: 3.727
Aufstellung:
Straubing Tigers: Zatkoff (Vogl) - Eriksson, Seigo; Schopper, Gläßl; Brandt, Renner; Dotzler -
Mouillierat, Connolly, Williams; Filin, Mulock, Ziegler; Laganière, Loibl, Pfleger; Wruck, Heard, Brandl
Thomas Sabo Ice Tigers: Treutle (Jenike) - Gilbert, Weber; Aronson, Festerling; Lalonde Mebus; Bender -
Reimer, Weiß, Pföderl; Segal, Dupuis, Fox; Brown, Acton, Mieszkowski; Wenzel, Bast, Bassen
Tigers on Air

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(U20WM 2018 Div.1/Füssen) (Christian Diepold) Die deutsche U20 Eishockey Nationalmannschaft hat die Eröffnungspartie gegen das Nachbarland aus Österreich mit 2:3 nach Penaltyschiessen gewonnen. Die Tore für die DEB Auswahl erzielten Mike Fischer, Moritz Seider und den entscheidenden Penalty verwandelte der Landshuter Alexander Ehl.
(Foto: Stefan Diepold)
Das Team von Bundestrainer Christian Künast hatte eine sehr gute Vorbereitung mit zwei Siegen gegen Norwegen (5:3) und Frankreich (5:2) absolviert und ging als Favorit auf den Aufstieg in diese Weltmeisterschaft. Der junge deutsche Kader ist mit einigen namhaften Talenten gespickt, darunter der schwedische Legionär Dominik Bokk, sowie der Shootingstar Yannik Valenti (Vancouver).
Deutschland kam schwungvoll aus der Kabine und versuchte gleich von Beginn an die Räume auf dem Eis für sich zu gewinnen und kam in den ersten zwanzig Minuten zu einigen hochkarätigen Torchancen. Dominik Bokk prüfte mehrmals den österreichischen Schlussmann und bei einem Powerplay wurde der Druck der DEB Jungs so hoch, dass Mike Fischer das 1:0 (8.) mit einem unhaltbaren Schuss erzielte. Kurz vor dem Ende des Drittels musste Deutschland dann nach einer Bankstrafe in Unterzahl agieren und die Österreicher nutzten dies 34 Sekunden vor der Sirene zum 1:1 Ausgleich.
Im Mittelabschnitt gaben die Österreicher über die ersten zehn Minuten das Tempo und den Takt an, der Düsseldorfer Goalie Hendrik Hane hatte alle Hände voll zu tun, damit sein Team nicht in Rückstand geriet. Mit einem schnellen Gegenstoß war es dann Moritz Seider (29.), der die erneute Führung für die DEB Auswahl erzielte. In Überzahl beendete Deutschland das zweite Drittel und konnte im Schlussabschnitt noch mehr als eine Minute in nummerischer Überlegenheit agieren.
Die zahlreichen Zuschauer in Füssen mussten sich bis zur 52. Minute gedulden bis Österreich durch einen Konter den 2:2 Ausgleich erzielte. Bis dahin hatte das Team von Bundestrainer Christian Künast einige gute Möglichkeiten, vorallem im Powerplay, doch auch der österreichische Goalie zeigte heute eine hervorragende Leistung. Bei knapp fünf Minuten vor dem Ende gab es eine 34-sekundige doppelte Überzahlsituation für das DEB Team, worauf Künast eine Auszeit nahm um sein Team auf diese wichtige Situation vorzubereiten. Österreich kämpfte aufopferungsvoll und so gab es keinen weiteren Grund zum Jubeln.
In der anschiessenden Overtime hatte Justin Schütz kurz vor dem Ende den Siegreffer auf dem Schläger scheiterte jedoch knapp am österreichischen Torhüter und so musste das Penaltyschießen den Sieger ermitteln. Den entscheidenden für den Extrapunkt verwandelte der Landshuter Alexander Ehl. Bereits morgen Abend trifft die DEB Auswahl auf Norwegen.
09. Dezember 2018
Österreich - Deutschland 2:3 n.P. (1:1|0:1|1:0|0:0)
Tore:
0:1|08.|Mike Fischer (Schütz, Brunnhuber) PPT
1:1|20.|Benjamin Lanzinger PPT
1:2|29.|Moritz Seider (Bokk, Appendino)
2:2|52.|Lukas Schreier
2:3|Alexander Ehl (Penalty)
Zuschauer:
1.650
Best Player of the game:
Österreich: #20 Paul Mocher
Deutschland #20 Hendrik Hane
Frankreich sorgt für eine Überraschung gegen Lettland
Die Eröffnung der U20-Eishockey Weltmeisterschaft 2018 machten die Teams aus Frankreich und Lettland. In einem spannenden Spiel konnten sich die Tricolor mit 3:1 erfolgreich durchsetzen und damit gleich zu Beginn für die erste Überraschung sorgen. Auf Seiten der Franzosen glänzte neben dem Goalie Richard Gaetan, der auch bester Spieler wurde, der Stürmer Teemu Loizeau mit einem Doppelpack.
Die U20 Div.1 Weltmeisterschaft 2018 findet in Füssen vom 09.12.2018 - 15.02.2018 statt und nur der Erstplatzierte kann in die Top Division aufsteigen. Der letzte Aufstieg einer deutschen U20 Nationalmannschaft fand im Jahr 2012 in Garmisch statt.
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(DEL/Ingolstadt) (Werner Hentschel) Auch wenn es nur um drei Punkte im Ligaalltag und die direkte Qualifikation der Playoffs geht, stand das heute Spiel unter einem ganz besonderen Stern. Kein Geringerer als Thomas Greilinger feierte ein Jubiläum.

( Foto Jürgen Meyer )
800 DEL-Spiele, davon 553 Spiele im Trikot des ERC Ingolstadt, absolvierte der 37-jährige, in Deggendorf geborene, Außenstürmer. Und damit nicht genug, zu den 470 Scorerpunkten, die „Greili" bislang im ERC Trikot seit 2008 gesammelt hat, kam im Derby leider kein weiterer Punkt dazu. Es wäre der 41.Scorerpunkt gegen die Fuggerstädter gewesen. Dabei traf er 18 Mal ins Schwarze, zu 22 Toren gab er die Vorlage. Beim 1:0 der Ingolstädter Panther stand Thomas Greilinger auf dem Eis. Die Stürmerkollegen Jerry D'amigo, erkämpfte sich den Puck an der Bande, und Brett Olson, er vollstreckte die erkämpfte Scheibe, scorten nach 2:20 Minuten entscheidend.
Die in der Szene unsortierten Augsburger hatten in der 5.Minute die Chance zum Ausgleich. Eine 4 auf 1 Situation ließen die Gäste nahezu kläglich liegen. Laurin Braun leistete in diesem Augenblick wertvolle Abwehrarbeit. Besser machten es die Augsburger in der 10.Minute. Die Gäste glichen durch Adam Payerl aus, nachdem zuvor ein Schuss von Henry Haase geblockt wurde. Die Augsburger Führung ließ nicht lange auf sich warten. So traf in der 15.Minute der Topscorer der Gäste zum 1:2. Jerry D'amigo verlor an der blauen Offensivlinie den Zweikampf gegen Pat Neill. Im anschließenden Gegenzug passte Drew LeBlanc zur Mitte und Matt White erzielte seinen 13.Saisontreffer. Aber auch der Topscorer der Ingolstädter Panther ließ sich nicht lumpen. Zwei Minuten nach der Gästeführung traf er in Überzahl nach Zusammenspiel mit Jerry D'amigo und Tyler Kelleher zum 2:2. Sein 12.Saisontreffer, nachdem er sieben Spiele in Folge lang Ladehemmung hatte.
Das zweite Drittel stand mehr im Fokus von Strafzeiten als von Torchancen. So ließen die Unparteiischen gegen Jaroslaw Hafenrichter ein Beinstellen gegen Jubilar Thomas Greilinger zwar noch durchgehen. Das zweite Foulspiel ahndeten die Referees. Jedoch war das Powerplay nicht lange von Dauer, denn Tyler Kelleher hakte gegen Pat McNeill zu intensiv und die Türe zur Strafbank ging auch dort auf. Im kurzen Augsburger Powerplay musste Timo Pielmeier im Tor des ERC Ingolstadt zwei Mal entscheidend eingreifen, um einen weiteren Gegentreffer zu verhindern.
Auch Neuzugang Brandon Mashinter, kam erst am Donnerstag in Ingolstadt an, war bei der Verhinderung eines Gegentores in der 28.Minute entscheidend beteiligt. Die Schlägerspitze des Ex-NHL-Stürmers nahm Daniel Schmölz die Kontrolle des Pucks, so dass Timo Pielmeier die aussichtreiche Chance für ganz zunichte machen konnte. In der 36.Minute musste Olivier Roy bei Powerplay Ingolstadt auf der Höhe sein. Nach Zuspiel von Pat Cannone und Jerry D'amigo machte der AEV-Goalie das kurze Eck zu, so dass ein Rebound von Mike Collins wirkungslos blieb.
Das Schlussdrittel begann mit einer Unterzahlsituation des ERC Ingolstadt, Ryan Garbutt verbüßte den Rest einer aus 40.Minute stammenden Strafzeit.
Beide Torhüter steigerten sich nun mit zunehmender Spielzeit. Als Scott Valentine Darin Olver einen Stockschlag verpasste, so von den Referees Hunnius / Kopitz auf die Strafbank beordert wurde, zeigte Olivier Roy im Tor seine Klasse. So wehrte er innerhalb dieser zwei Minuten gute Chancen von Mike Collins und Ryan Garbutt ab. Weiter fischte der Gästekeeper in der 46.Minute einen Handgelenksschuss von Mike Collins ab. Der Gast aus Augsburg fortan präsenter und mit mehr Zug zum Tor. So vergaben Thomas Holzmann und Joe Frazer aussichtsreich. 11:25 Minuten auf der Uhr, die Referee schritten zum Videobeweis. Tyler Kelleher startete eines seiner gefährlichen Solos. Olivier Roy rettete im letzten Moment mit dem Schoner. Eine Zentimeterentscheidung zu Gunsten der Lech-Panther, die weiter am Drücker blieben, aber vor dem Tor von Timo Pielmeier die Durchschlagskraft fehlte. In den Schlusssekunden visierte Maury Edwards noch den Außenpfosten an, da der Winkel relativ spitz geworden ist.
Es ist die 63.Minute angebrochen, als der ERC Ingolstadt in der Overtime ein Angriff kreierte. Timo Pielmeier bediente im eigenen Drittel Mike Collins. Nach dessen Sololauf nagelte er die Scheibe zur Freude der Mehrheit der 4669 Zuschauer in die Maschen zum 3:2 Sieg. Zuvor drosch Brady Lamb den schwarzen Kobold auf das ERC-Tor, Timo Pielmeier hält den Laser sicher. Auf der Gegenseite probierten es Ville Koistinen und Thomas Greilinger, ehe die Spieluhr bei 62:34 stehen blieb.
Am Sonntag muss der ERC Ingolstadt am Rhein in Düsseldorf antreten. Ein schweres Unterfangen, zumal die DEG im Moment sehr stark ist, gar beim Ligakrösus Mannheim mit 5:2 gewann. Ob Doug Shedden Petr Taticek und David Elsner wieder ins Team rotiert oder gar während dem Spiel den Telefonjoker braucht, um 16:30 Uhr werden es die Freunde des Eishockeysports in blau und weiss wissen.
ERC Ingolstadt vs. Augsburger Panther 3:2 n.V. (2:2; 0:0; 0:0; 1:0)
Strafzeiten: 8 vs. 10
Powerplay: 1/5 vs. 0/4

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(DEL/Nürnberg) (Redaktion) Eine emotionale Zeremonie, vier hervorragende Nürnberger Tore und die vermeintlich beste Saisonleistung der Thomas Sabo Ice Tigers bescherte einer ausverkauften Nürnberger Arena einen beeindruckenden 4:1-Erfolg über dem EHC Red Bull München. Das einzige Münchner Tor blieb das 0:1 von Maximilian Kastner im Power Play.
(Foto: Birgit Eiblmaier)
Vor dem Spiel kam es zu einer emotionalen Zeremonie. Steven Reinprechts Rückennummer 28 wurde vor der ausverkauften Nürnberger Arena unter das Hallendach gezogen. Reinprecht bedankte sich bei den Nürnberger Fans und allen Akteuren des Nürnberger Eishockey - allen voran bei seinen langjährigen Teamkollegen Patrick Reimer und Yasin Ehliz, der diesmal aber im gegnerischen Trikot das Eis betrat.
Beflügelt von der Zeremonie starteten die Hausherren in die Partie. Das erste Tor erzielten aber die Gäste aus München. Daniel Weiß erhielt zwei Minuten wegen unnötiger Härte, nachdem er unter tosendem Applaus zahlreicher Heimfans Yasin Ehliz vor dem eigenen Tor schubste. Keine sieben Sekunden waren gespielt, da traf Maximilian Kastner perfekt zum 0:1. Besonders schwer machten es ihm die Abwehrreihen nicht. Er kam völlig ungestört von Niklas Treutle zum Schuss. Eine Minute später aber traf Leo Pföderl zum wohl verdienten Ausgleich, nachdem Andrew Bodnarchuck zwei Strafminuten wegen Behinderung absitzen musste. Diesmal ging es noch schneller: Sechs Sekunden waren gespielt. Philippe Dupuis zog ab, Kevin Reich ließ abprallen. Pföderl stand perfekt und verwertete die gute Schussposition zum 1:1 Ausgleichstreffer. Drei Minuten später jubelte Nürnberg erneut. Marcus Weber legte gemeinsam mit Daniel Weiß für Chad Bassen vor, der zum 2:1 Führungstreffer einschob. Abgerundet wurde das gute erste Drittel der IceTigers von Brandon Segal, der ebenfalls einen Abpraller verwertete. Tim Bender kam ungestört in die offensive Zone und überwand Reich fast selbst. Der Puck sprang Segal genau auf die Kelle. Segal blieb kompromisslos und traf.
Danach beruhigte sich das Spiel. München übernahm schrittweise die Kontrolle über die Partie und versuchte schnell zum Anschlusstreffer zu kommen. Das gelang allerdings nicht, da Niklas Treutle einen grandiosen Job machte und alle Schüsse der Münchner parierte. Keines der drei Münchner Power Plays endete mit einem Tor. Im Gegenteil: Die Nürnberger Stürmer drängten sich mehrfach in eigener Unterzahl vor Kevin Reich. Die Red Bulls gaben keine gute Partie ab.
Das änderte sich auch im Schlussabschnitt nicht. Vor allem die letzten zehn Minuten gehörten den IceTigers. Die gesamte Arena war auf den Beinen. Alle freuten sich über diesen Erfolg, der möglicherweise die Wende in der schweren Nürnberger Eishockeykrise bedeuten könnte. Den Schlusspunkt setzte Kapitän Patrick Reimer, der vier Minuten vor Schluss ein Power Play zum 4:1 Endstand verwertete. Hervorragend arbeitete wieder Philippe Dupuis vor, der ein sehr gutes Spiel machte. Das galt ausnahmslos für alle Nürnberger Spieler.
Damit jubeln die Thomas Sabo Ice Tigers über den 4:1 Sieg gegen Red Bull München. Weiter geht es für das Team von Martin Jiranek am Sonntagabend in Straubing.

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(DEL/Iserlohn) (Patrick Rüberg) Am Ende wurde es noch richtig knapp! 3:0 führten die Iserlohn Roosters im Heimspiel gegen die Eisbären Berlin, mussten am Ende jedoch noch um den knappen Erfolg zittern. Mit Glück, Hovinen und Geschick erkämpften sich die heimstarken Sauerländer dennoch nicht unverdient die drei Punkte.

(Foto: Patrick Rüberg)
Die Gäste aus der Hauptstadt kamen zunächst besser ins Spiel, hatten ihrerseits gute Möglichkeiten. Die Roosters standen jedoch gut, arbeiteten konzentrierter in der eigenen Zone als zuletzt und ließen in der Folge wenig Zwingendes zu. Ihre beiden Überzahlsituationen konnten die Iserlohner nicht gewinnbringend nutzen, wie schon in Bremerhaven war das Power Play mäßig in der Umsetzung.
Als sich dann 20 Sek. vor der Pausensirene die Blicke der Fans schon in Richtung "Waffelampel", "Toilettenschlange" und Pommesstand fokussierten, war es dann Matsumoto der seine Extraklasse unter Beweis stellte und zur 1:0 Führung für die Hausherren traf. Nachdem er den Puck vom überragend aufspielenden Lean Bergmann erhielt, schirmte er perfekt ab, fuhr elegant und seelenruhig am Torraum Poulins vorbei, verlud selbigen und netzte ein- Weltklasse!
Das Mitteldrittel war dann deutlich spektakulärer. Nachdem man sich in den ersten neun Minuten weiterhin in einem intensiven Spiel neutralisierte, setzte Turnbull zu einem Konter an und schloss nach gut erkämpfter Vorarbeit von Bergmann zum 2:0 ab.
Beflügelt von der ausgebauten Führung machten die Roosters nun mächtig Dampf und noch ehe der Hallensprecher die Beteiligten zum 2:0 aufzählen konnte, klingelte es schon wieder im Kasten von Poulin. Nachdem er einen Schuss von Friedrich noch abwehren konnte, war er gegen den Nachschuss des offensivstarken Verteidigers Dylan Yeo komplett machtlos.
So wollten sich die Berliner Eisbären jedoch nicht aus der Halle schießen lassen und kamen nun Ihrerseits deutlich besser ins Spiel, fuhren Angriff auf Angriff. Niko Hovinen, bereits im letzten Heimspiel gegen Wolfsburg ein starker Rückhalt, rettete den Roosters nun mehrfach die komfortable Führung. In der 39. Minute war es dann soweit- nachdem Sheppard Goalie Hovinen die Sicht nahm, fälschte er auch noch den Schuss von Rankel unhaltbar ab- 3:1!
Das Schlussdrittel war zunächst unspektakulär- die Roosters standen nun wieder sehr sehr sicher, ließen wenig zu und hatten regelmäßig vielversprechende Entlastungsangriffe ihrerseits. Insbesondere Louie Caporusso hatte mehrfach die Gelegenheit das Spiel zu entscheiden. Er tat es nicht und so kam Berlin durch Rankel in der Schlussminute noch zum 3:2.
Die letzten 40 Sek. sollten es dann in sich haben- Berlin setzte alles auf eine Karte, nahm den Keeper raus und kam und schoss sich auf Niko Hovinen ein. Mehrfach musste der stoische Finne nun in höchster Not retten. Die Ruhe die er dabei ausstrahlte gab dem Team Sicherheit und so verstrichen die letzten Sekunden bis zur vielumjubelten Schluss- Sirene.
Für die Roosters geht es am Sonntag nach Augsburg. In Berlin steigt das Bärenduell gegen Wolfsburg.
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Spiel vom 08.12.2018
Iserlohn Roosters - Eisbären Berlin 3:2 (1:0|2:1|0:1)
Tore:
1:0 |20.|Matsumoto
2:0 |29.|Turnbull
3:0 |29.|Yeo
3:1 |39.|Sheppard
3:2 |60.|Rankel
Zuschauer: 4.468

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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat das Derby bei den Thomas Sabo Ice Tigers mit 1:4 (1:3|0:0|0:1) verloren. Vor 7.672 Zuschauern in Nürnberg trug sich Maximilian Kastner als einziger Münchner in die Torschützenliste ein. In der Tabelle haben die Red Bulls als Zweiter weiterhin drei Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter Adler Mannheim, den sie am Sonntag (9. Dezember | 14:00 Uhr) zum Topduell empfangen.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Von der ersten Minute an entwickelte sich ein intensives Spiel, in dem beide Teams ihre Checks zu Ende fuhren. In der fünften Minute nutzten die Red Bulls ihr erstes Powerplay: Maximilian Kastner traf sieben Sekunden nach dem Bully zum 1:0. Da Nürnbergs Leonhard Pföderl im ersten Powerplay der Ice Tigers nach nur sechs Sekunden erfolgreich abstaubte, stand es eine Minute später 1:1 (6.). In der Folge ging es mit Tempo in beide Richtungen. Frank Mauer traf für München den Pfosten, auf der Gegenseite schoss Chad Bassen die Ice Tigers in Führung (9.). Dann hatte John Mitchell für die Red Bulls das 2:2 auf dem Schläger, im direkten Gegenzug erzielte Brandon Segal Nürnbergs dritten Treffer (15.).
Im Mittelabschnitt war die Partie nicht weniger umkämpft, die Defensivformationen beider Teams ließen aber weniger Abschlüsse zu. Trevor Parkes (22.) und Matt Stajan (25.) hatten gute Chancen auf den Münchner Anschlusstreffer, Nürnbergs beste Möglichkeit durch Dane Fox vereitelte Kevin Reich mit dem Schoner (26.). In der zweiten Hälfte des Drittels spielten die Red Bulls dreimal in Überzahl, der Anschlusstreffer gelang ihnen aber nicht.
Im letzten Abschnitt hatten die Roten Bullen mehr Spielanteile, ihre Schüsse blieben aber an den Nürnberger Spielern hängen. Leonhard Pföderl traf bei einem der wenigen Entlastungsangriffe der Ice Tigers die Latte (46.). In der 56. Minute hatten die Münchner bei einem Unterzahl-Konter die große Chance auf das 2:3, Nürnbergs Schlussmann Niklas Treutle rettete nach dem Querpass auf Matt Stajan aber stark. Auf der Gegenseite sorgte Patrick Reimer mit dem vierten Treffer der Ice Tigers für die Entscheidung (57.).
Frank Mauer: „Wir waren über 60 Minuten das aktivere Team, hatten aber nicht unbedingt die klareren Chancen. Wir haben uns übertölpeln lassen. Sie haben uns eiskalt erwischt und die Dinger reingemacht.“
Thomas Sabo Ice Tigers gegen EHC Red Bull München 4:1 (3:1|0:0|1:0)
Tore
0:1 | 04:47 | Maximilian Kastner
1:1 | 05:06 | Leonhard Pföderl
2:1 | 08:59 | Chad Bassen
3:1 | 14:49 | Brandon Segal
4:1 | 56:03 | Patrick Reimer
Zuschauer 7.672

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(DEB) Die U20-Nationalmannschaft startet mit einem 23-köpfigen Aufgebot in die 2019 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft in Füssen. Dies gab U20-Bundestrainer Christian Künast nach dem heutigen Eistraining bekannt.

( Foto Melanie Feldmeier )
Als letzter Spieler stieß Moritz Seider am gestrigen Tag zum Team und hat am Vormittag bereits erstmals mit der Mannschaft trainiert. Alexander Dersch, Daniel Wirth, John Peterka und Tobias Möller wurden für den Kader nicht berücksichtigt. Weiterhin ist Tim Stützle aufgrund einer Oberkörperverletzung, die er sich im Vorbereitungsspiel gegen Norwegen zugezogen hat, bereits abgereist.
Die 23 Nachwuchs-Nationalspieler starten am Sonntag, 9. Dezember 2018, um 16.30 Uhr mit dem Spiel gegen die österreichische U20-Auswahl in das Turnier. Weiterhin spielen am Auftakttag der 2019 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft Frankreich gegen Lettland (13.00 Uhr) und Norwegen gegen Weißrussland (20.00 Uhr).
Alle Spiele des Turniers werden im Livestream unter http://bit.ly/U20WC_LIVE übertragen. Die Statistiken zu allen 15 Partien finden Sie HIER.
Karten für die 2019 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft Div. IA in Füssen sind im DEB-Ticketshop erhältlich! Tagestickets sind bereits ab 5 Euro verfügbar. Turniertickets für alle 15 WM-Spiele können sich die Fans zum Preis von 70 Euro (ermäßigt: 40 Euro) sichern. Die Dauerkarteninhaber des EV Füssen bekommen das Turnierticket bereits zum Preis von 40 Euro (ermäßigt: 25 Euro). Die Tickets sind unter www.deb-online.de/tickets, an der Tageskasse des EV Füssen, an allen Eventim-Vorverkaufsstellen oder telefonisch unter 01806 – 992201 (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Mobilfunknetz) erhältlich.
Christian Künast, U20-Bundestrainer: „In unseren Augen bilden diese 23 Spieler unsere bestmögliche Mannschaft, mit der wir das Turnier bestreiten möchten. Wir freuen uns auf die Heim-WM in Füssen und hoffen auf zahlreiche Unterstützung der Fans im Bundesleistungszentrum.“
Kader
Nr Pos Name Vorname geb. am Verein
1 GK Mnich Florian 14.01.2000 Corpus Christi IceRays
20 GK Hane Hendrik 18.09.2000 DEG Eishockey / EC Bad Nauheim
25 GK Maurer Philipp 02.12.2000 EV Landshut
2 D Appendino Nicolas 01.02.1999 Fargo Force
5 D Wirth Moritz 10.06.1999 Minnesota Magicians
6 D Heinzinger Niklas 09.01.2000 EC Bad Tölz
7 D Hüttl Leon 21.09.2000 Löwen Frankfurt
9 D Gawanke Leon 31.05.1999 Cape Breton
19 D Ugbekile Colin 24.09.1999 Fargo Force
21 D Seider Moritz 06.04.2001 Adler Mannheim
8 F Preto Pierre 13.04.1999 Adler Mannheim / Heilbronner Falken
10 F Schütz Justin 24.06.2000 RB München / SC Riessersee
11 F Baßler Marco 16.07.1999 EV Landshut
12 F Lobach Dennis 11.03.2000 RB München / SC Riessersee
13 F Knobloch Tom 07.02.1999 Dresdner Eislöwen
14 F Brunnhuber Tim 19.01.1999 Ravensburg Towerstars
15 F Bokk Dominik 03.02.2000 Växjö Lakers / SWE
16 F Wohlgemuth Tim 22.07.1999 ERC Ingolstadt / ESV Kaufbeuren
17 F Fischer Mike 23.08.1999 KEC "Die Haie" / Löwen Frankfurt
18 F Jentzsch Taro 11.06.2000 Sherbrooke Phoenix
22 F Valenti Yannik 24.09.2000 Vancouver Giants
23 F Ehl Alexander 28.11.1999 EV Landshut
24 F Streu Sebastian 22.11.1999 Regina Pats
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(DEL/Wolfsburg) PM Die Grizzlys Wolfsburg mussten sich am 25. Spieltag der Deutschen Eishockey Liga den Krefeld Pinguinen in eigener Arena nach Penaltyschießen mit 2:3 geschlagen geben. Zu allem Überfluss verletzten sich Nationalspieler Gerrit Fauser und Alexander Weiß – Ausfalldauer bei beiden ungewiss. Nach dem Showtraining am Samstag (14.00 bis 15.00 Uhr) folgt am Sonntag (14.00 Uhr) das Auswärtsspiel bei den Eisbären Berlin.
(Foto: eishockey-online.com / Archivbild)
Petr Pohl, am Spieltag final lizenziert, feierte sein Debüt im Dress der Grizzlys. Ihr Comeback gaben Nick Latta und Alexander Weiß. Für die Niedersachsen war die Ausgangslage deutlich entspannter als noch am vergangenen Wochenende, als zehn Spieler gefehlt hatten. Dennoch musste der dreimalige Vizemeister weiterhin auf wichtige Kräfte wie John Albert, Corey Elkins, Christoph Höhenleitner, Kris Foucault, Marius Möchel, Felix Brückmann und Marcel Ohmann auskommen.
David Leggio im Tor der Grizzlys bekam im ersten Abschnitt wesentlich mehr zu tun, als ihm lieb sein konnte. Aus ihrer leichten Überlegenheit heraus trafen die Pinguine folglich in Person durch Martin Schymainski zum 0:1. Auf Seiten der Grizzlys musste Nationalspieler Gerrit Fauser das Eis nach einem harten und unglücklichen Zusammenprall mit Spencer Machacek verlassen. Eine genaue Diagnose wird erst nach weiteren Untersuchungen getroffen werden können.
Im Mittelabschnitt gelang den Gästen zunächst das nicht unverdiente Tor zum 0:2. Jason Jaspers verkürzte jedoch mit seinem Treffer und brachte wieder Hoffnung. Diese wurde im letzten Drittel verstärkt, nachdem Daniel Sparre in seinem 500. DEL-Spiel das 2:2 erzielt hatte. Zuvor gab es jedoch eine weitere bittere Pille für die gebeutelten Niedersachsen: Alex Weiß hatte das Eis ebenfalls verletzungsbedingt verlassen.
Die Grizzlys behielten letztlich einen Zähler, da sich Mathias Trettenes im Penaltyschießen als einziger Akteur zielsicher zeigte und seiner Mannschaft den Zusatzpunkt sicherte.
Ergebnis: 2:3 (0:1, 1:1, 1:0, 0:1) Shootout
Torfolge: 0:1 (08:35) Schymainski, 0:2 (26:50) Costello, 1:2 (39:32) Jaspers (Sparre, Busch), 2:2 (55:33) Sparre (Machacek, Krupp), 2:3 (65:00) Trettenes (Penalty)
Strafminuten: Grizzlys 6, Krefeld 2
Schiedsrichter: Stephan Bauer, Daniel Kannengießer
Zuschauerzahl: 2.305 | Eis Arena
Aufstellung der Grizzlys: David Leggio, Jerry Kuhn; Jeremy Dehner, Armin Wurm, Wade Bergman, Jeff Likens, Björn Krupp, Steven Raabe; Brent Aubin, Alexander Karachun, Jason Jaspers, Sebastian Furchner, Cole Cassels, Gerrit Fauser, Spencer Machacek, Petr Pohl, Daniel Sparre, Eric Valentin, Alexander Weiß, Nick Latta, Valentin Busch.

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(DEB) Im zweiten Vorbereitungsspiel hat die deutsche U20-Nationalmannschaft am Mittwoch im Bundesleistungszentrum Füssen den zweiten Erfolg gefeiert. Das Team von U20-Bundestrainer Christian Künast besiegte die französische U20-Auswahl mit 5:2 (1:2, 3:0, 1:0).

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Im Spiel gegen den Landesnachbarn kamen erstmals die erst kürzlich angereisten Spieler Dominik Bokk, Justin Schütz und Leon Gawanke zum Einsatz. Letztgenannter übernahm im zweiten Vorbereitungsspiel der deutschen Mannschaft die Kapitänsrolle.
Den besseren Start erwischte im Bundesleistungszentrum in Füssen die französische Mannschaft, die bereits in der dritten Minute ihren Auftakttreffer durch Benjamin Berard feiern durfte. Jules Gallet baute den Vorsprung in der Folge sogar aus (14.). Die deutsche Mannschaft fand zu diesem Zeitpunkt noch nicht ins Spiel, schaffte jedoch nur zwei Minuten vor der Drittelpause durch den Frankfurter Mike Fischer den wichtigen Anschlusstreffer.
Das zweite Drittel war dann deutlich mehr nach dem Geschmack der deutschen Fans. Die DEB-Auswahl drückte auf den Ausgleich und wurde erneut in Person von Mike Fischer belohnt. Der 19-Jährige verwertete einen Abpraller von den Schonern des französischen Goalies für seinen zweiten Tagestreffer (28.). In der Folge kam die deutsche Offensive so richtig in Schwung: Dominik Bokk per One-Timer (31.) und Tim Wohlgemuth (32.) drehten die Partie entgültig und besorgten den 4:2-Drittelstand.
Die deutsche U20-Nationalmannschaft startete mit einer eigenen Überzahl in den Schlussabschnitt, konnte jedoch nicht den vierten Powerplaytreffer feiern. Die Mannschaft von U20-Bundestrainer Christian Künast kontrollierte jedoch die Partie und kam immer wieder zu eigenen Torgelegenheiten. Tobias Möller nutzte eine davon und besiegelte den Sieg gegen die Franzosen.
Nach dem 5:3-Erfolg gegen Norwegen feierte die Mannschaft von U20-Bundestrainer am Abend ihren zweiten Erfolg im zweiten Spiel ihrer WM-Vorbereitung. Das letzte Vorbereitungsspiel im Bundesleistungszentrum Füssen absolvieren die beiden bisherigen deutschen Gegner – Norwegen und Frankreich – am morgigen Donnerstag um 19.00 Uhr. Die DEB-Auswahl startet am Sonntag, 9. Dezember, um 16:30 Uhr in die 2019 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft Div. I in Füssen. Gegner ist dann die österreichische U20-Nationalmannschaft.
Christian Künast, U20-Bundestrainer: „Nach einem nicht optimalen Start hat sich die Mannschaft im Spiel gegen die Franzosen gefangen. In der Folge haben wir uns viele Chancen erarbeitet und letztlich verdient gewonnen. Bis zum WM-Start wird es jedoch noch jede Menge Arbeit für uns geben.“
Deutschland: Hane (Maurer) – Appendino, Wirth, Möller, Heinzinger, Hüttl, Gawanke, Ugbekile, Dersch; Schütz, Baßler, Lobach, Knobloch, Brunnhuber, Bokk, Wohlgemuth, Fischer, Jentzsch, Valenti, Ehl, Peterka, Streu, Preto
Strafminuten: Deutschland 22 – Frankreich 22
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(DEL/München) PM Red Bull München ist mit einem Sieg in das Viertelfinale der Champions League gestartet. Der Deutsche Meister bezwang im Hinspiel vor 3.440 Zuschauern im Olympia-Eisstadion den schwedischen Spitzenklub Malmö Redhawks mit 2:1 (0:0|0:0|2:1). Die Tore für München erzielten Derek Joslin und Frank Mauer. Am kommenden Dienstag (11. Dezember | 18:00 Uhr | SPORT1 und DAZN live) fällt im Rückspiel in Malmö die Entscheidung über den Halbfinaleinzug.

(Foto: Heike Feiner)
Das Tempo im Hinspiel des Viertelfinales war noch höher als in den Duellen der Gruppenphase, als beide Teams ihre Heimspiele gewonnen hatten. München hatte früh in der Partie ein 5-gegen-3-Powerplay und durch Yannic Seidenberg den ersten guten Torschuss (3.). Malmö spielte in der Folge technisch und schlittschuhläuferisch auf einem hohen Niveau, die Red Bulls hielten aber dagegen. Ihre beste Chance hatten die Gäste im Powerplay durch einen Pfostenschuss von Max Görtz (16.).
Im Mittelabschnitt starteten die Red Bulls druckvoll. Justin Shugg hatte im Nachschuss das 1:0 auf dem Schläger, Malmös Torhüter Christopher Nihlstorp war aber zur Stelle (22.). Beide Teams lieferten sich in der Folge ein ausgeglichenes Duell mit guten Chancen. Bei einem Konter der Gäste verzog Nichlas Hardt nach einem Querpass (36.), auf der Gegenseite schoss Matt Stajan knapp vorbei (37.). In der 40. Minute lenkte Münchens Torhüter Danny aus den Birken im Liegen den Schuss von Carl-Johan Lerby mit der Stockhand an die Latte, sodass es mit 0:0 in den Schlussabschnitt ging.
Da sahen die Zuschauer Tore. In der 46. Minute fand Malmös Frederik Storm eine Lücke zwischen den Schonern von Danny aus den Birken. Zwei Minuten später glich Derek Joslin für die Red Bulls mit einem Handgelenkschuss unter die Latte zum 1:1 aus. Dann tauchte Frank Mauer zweimal alleine vor dem Tor der Redhawks auf: In der 50. Minute scheiterte er an Christopher Nihlstorp, in der 54. Minute ließ er dem Torhüter keine Chance. Die letzten beiden Minuten spielten die Red Bulls in Unterzahl, sie retteten den knappen 2:1-Vorsprung aber über die Zeit.
Frank Mauer: „Es war ein sehr gutes Spiel von uns. Es sind zwei Mannschaften auf Augenhöhe, die sich nicht viel schenken. Da gibt es nicht viele Chancen, wir haben unsere aber zum richtigen Zeitpunkt genutzt.“
Endergebnis
EHC Red Bull München gegen Malmö Redhawks 2:1 (0:0|0:0|2:1)
Tore
0:1 | 45:38 | Frederik Storm
1:1 | 47:14 | Derek Joslin
2:1 | 53:37 | Frank Mauer
Zuschauer
3.440

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(DEB) Die deutsche U20-Nationalmannschaft hat ihr erstes Vorbereitungsspiel im Bundesleistungszentrum Füssen am Montagabend gewonnen. Das Team von U20-Bundestrainer Christian Künast besiegte die norwegische U20-Auswahl mit 5:3 (3:1, 1:2, 1:0).

( Foto Melanie Feldmeier )
Ohne die erst kürzlich angereisten Dominik Bokk, Justin Schütz und Leon Gawanke sowie Goalie Hendrik Hane spielte die U20-Nationalmannschaft im Allgäu gegen ihren späteren WM-Gruppengegner. Die Kapitänsrolle übernahm Tim Brunnhuber. Seine Assistenten waren Colin Ugbekile und Mike Fischer.
Die DEB-Auswahl feierte einen gelungenen Start: Nachdem Thomas Berg-Paulsen auf der Strafbank Platz nehmen musste, nutzte Tim Stützle die Überzahlsituation zum Führungstreffer für den Gastgeber. Im Anschluss machte die deutsche Mannschaft weiter Druck und hatte nach Zusammenspiel von Sebastian Streu und Tim Wohlgemuth sowie durch Dennis Lobach gute Einschussgelegenheiten. Als die Norweger langsam ins Spiel fanden, beförderte Nicolas Appendino auf der Gegenseite den Puck von der Blauen Linie zum zweiten deutschen Treffer ins Netz (10.). Tim Wohlgemuth und Moritz Wirth hatten in der Folge zwei weitere gute Torgelegenheiten, doch sie schossen über das Tor bzw. scheiterten am norwegischen Goalie. Filip Lalande brachte dann die Norweger anderthalb Minuten vor Ende des ersten Drittels auf ein Tor heran. Die passende Antwort hatte jedoch Alexander Ehl, der 45 Sekunden später direkt zurückschlug und den 3:1-Drittelstand besorgte.
Den Mittelabschnitt eröffnete erneut ein Powerplaytreffer – erneut war es das deutsche Team, welches ihre Überzahlsituation nutzte. Kapitän Tim Brunnhuber erhöhte in der 25. Minute auf 4:1. Doch die Norweger erarbeiteten sich mehr Möglichkeiten, als noch im Anfangsdrittel und erzielte durch Robin Haglund nach Vorarbeit von Samuel Solem den zweiten Treffer (27.). Jener Haglund beförderte zwei Minuten vor der Drittelpause den Puck in den rechten Winkel und sorgte damit für den dritten norwegischen Treffer, der zugleich das 4:3 aus deutscher Sicht bedeutete.
Auch nach der zweiten Drittelpause blieb die deutsche Mannschaft ihrer Linie treu und erzielte den Auftakttreffer. Tim Wohlgemuth traf nach Vorarbeit von Alexander Ehl und Tobias Möller zum fünften deutschen Tagestreffer. Es folgten Chancen auf beiden Seiten, doch die Norweger bekamen sechs Minuten vor dem Ende die beste von allen: Samuel Solem beförderte den Puck über die Fanghand von Goalie Florian Mnich, traf jedoch nur den Innenpfosten, von wo die Scheibe wieder in das Spielfeld zurücksprang. Die deutsche U20-Auswahl hatte in der Folge noch einige Gelegenheiten, doch letztlich sollte es beim 5:3-Erfolg und somit einem gelungenen Start in die WM-Vorbereitung bleiben.
Deutschland: Mnich (Maurer) – Ugbekile, Wirt; Appendino, Streu; Möller, Hüttl; Wirth, Heinzinger; Dersch – Stützle, Brunnhuber, Fischer; Preto, Jentzsch, Valenti; Baßler, Knobloch, Ehl; Peterka, Wohlgemuth, Lobach
Strafminuten: Deutschland 6 – Norwegen 6
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(Sport1/Eishockey) PM Der EHC Red Bull München will in der Königsklasse weiter Geschichte schreiben: Das Viertelfinal-Hinspiel in der CHL gegen die Malmö Redhawks am Dienstag live ab 19:25 Uhr auf SPORT1.

( Foto Heike Feiner )
Nächster Auftritt für den EHC Red Bull München in der Eishockey-Königsklasse: Nach dem historischen Viertelfinaleinzug will der amtierende Deutsche Meister in der Champion Hockey League (CHL) weiter für Furore sorgen und nimmt nun gegen das schwedische Topteam Malmö Redhawks die Runde der letzten vier ins Visier. SPORT1 ist mittendrin und zeigt beide Viertelfinalpartien der Münchner am morgigen Dienstag sowie am Dienstag darauf live im Free-TV. Dazu steht am kommenden Sonntag in der DEL das Duell zwischen den Augsburger Panthern und den Iserlohn Roosters auf dem Programm.
Wiedersehen mit Gruppengegner Malmö
Die Malmö Redhawks sind für den EHC Red Bull München in der CHL keine Unbekannten. Der zweifache schwedische Meister war bereits in der Gruppenphase ein Gegner des EHC – das erste Duell entschieden die Münchner mit 3:2 für sich, beim zweiten Aufeinandertreffen setzte es eine 1:6-Niederlage. Damit qualifizierten sich die Redhawks als Gruppenerster für das Achtelfinale, wo sie sich souverän mit 4:1 und 1:0 gegen den SC Bern durchsetzten. Der amtierende DEL-Champion hatte gegen den EV Zug deutlich mehr Mühe und buchte das Viertelfinal-Ticket nach einer 2:3-Niederlage durch einen 2:0-Sieg im Rückspiel.
Auch in den anstehenden Spielen wird das Team von Don Jackson an die Leistungsgrenze gehen müssen. Gegen Malmö gilt es vor allem, Strafzeiten zu vermeiden, denn die Schweden sind in der bisherigen CHL-Saison das gefährlichste Team im Powerplay. SPORT1 überträgt das Viertelfinal-Hinspiel aus dem Münchner Olympia-Eisstadion am morgigen Dienstag live ab 19:25 Uhr mit Kommentator Peter Kohl. Das Rückspiel in Schweden wird am Dienstag, 11. Dezember, live ab 17:55 Uhr mit Kommentator Basti Schwele gezeigt. Sollte München das Viertelfinale überstehen, könnte es in der Runde der letzten vier zum brisanten Duell mit Red Bull Salzburg kommen.
Augsburg präsentiert sich in der DEL in Topform
Die Augsburger Panther präsentieren sich momentan in einer starken Verfassung und rangieren nach fünf Siegen aus den vergangenen sechs Partien in der DEL nach wie vor auf Platz drei. Ihre Erfolgsserie wollen die „Fuggerstädter“ auch im nächsten Heimspiel gegen die Iserlohn Roosters fortsetzen, die derzeit nur Tabellenelfter sind. Das erste Duell in dieser Spielzeit war ein wahres Eishockey-Spektakel, das Augsburg am Ende mit 7:6 gewinnen konnte. Ob es diesmal wieder so torreich zugeht, beantwortet Kommentator Franz Büchner am Sonntag, 9. Dezember, live ab 16:45 Uhr auf SPORT1.
Die kommenden Eishockey-Spiele auf SPORT1 im Überblick:
Tag, Datum Uhrzeit Programm Personal (Änderungen vorbehalten)
Dienstag, 04.12. 19:25 Uhr live CHL EHC Red Bull München – Malmö Redhawks / SWE Viertelfinal-Hinspiel Kommentator: Peter Kohl
Sonntag, 09.12. 16:45 Uhr live DEL Augsburger Panther – Iserlohn Roosters 26. Spieltag Kommentator: Franz Büchner
Dienstag, 11.12. 17:55 Uhr live CHL Malmö Redhawks / SWE – EHC Red Bull München Viertelfinal-Rückspiel Kommentator: Basti Schwele
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MITTENDRIN mit SPORT1: Die Multimedia-Dachmarke SPORT1 steht für hochwertigen Live-Sport, ausgewiesene Sportkompetenz sowie eine fundierte und unterhaltsame Berichterstattung. Unter der Multimedia-Dachmarke SPORT1 vereint die Sport1 GmbH sämtliche TV-, Online-, Mobile-, Radio- und Social-Media-Aktivitäten:
Zum Portfolio des Sportmedien-Unternehmens gehören im Fernsehbereich der Free-TV-Sender SPORT1 sowie die Pay-TV-Sender SPORT1+ und SPORT1 US. Darüber hinaus bietet SPORT1.de, eine der führenden Online-Sportplattformen in Deutschland, aktuelle multimediale Inhalte sowie umfangreiche Livestream- und Video-Angebote. Im Bereich Mobile zählen die SPORT1 Apps zu den erfolgreichsten deutschen Sport-Apps. Mit SPORT1.fm betreibt das Unternehmen zudem ein digitales Sportradio.
SPORT1 präsentiert als „Home of Hockey“ diverse Eishockey-Highlights live auf seinen Plattformen. Bis einschließlich 2019/20 sind pro Saison mindestens 40 DEL-Spiele exklusiv im deutschen Free-TV zu sehen. Außerdem gehören die IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft, der Deutschland Cup und zahlreiche weitere Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft, die NHL, die CHL, der Spengler Cup sowie der ALL STAR CUP 2018 zum umfangreichen Live-Angebot im Eishockey.
(DEL/Ingolstadt) (Werner Hentschel) Im ersten Spiel im Monat Dezember zerriss der ERC Ingolstadt, wo erneut Timo Pielmeier das Kisterl hütete, zunächst keine nasse Bildzeitung. Schon nach 40 Sekunden prüfte Ville Korhonen den ERC-Goalie. Fortan war das Spiel der Panther ganz ordentlich und hatten durch einen von Benedikt Kohl abgefälschten Schuss einen Pfostentreffer.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Als Laurin Braun wegen Beinstellens auf die Strafbank musste, nutzen die Gastgeber das Powerplay zum 1:0. Flüssig lief die Scheibe in der 13.Minute durch die Reihen, ehe Marcel Kurth Maß nahm und den ERC-Goalie überra-schend am kurzen Eck überwinden konnte. Zwei Minuten später war der Goalie der Panther ein zweites Mal geschlagen. Anthony Rech traf im Nachschuss, als Timo Pielmeier die Scheibe nach Sonnenburg Pfund abprallen ließ. Aber auch der ERC Ingolstadt kam in den Genuss Powerplay zu spielen. Jedoch ließen die Protagonisten von der Donau die Chance liegen, da das Powerplay, zurzeit des Öfteren, zu behäbig und zu starr aufgezogen wurde. Kurz vor Drittelende durfte sich Dustin Strahlmeier im Tor der Schwarzwälder doch noch auszeichnen. Jerry D'amigo zog aus 8m flach ab.
Das zweite Drittel begann mit einer verbesserten Berufsauffassung der Spieler von der Donau. Durch mehr Engagement, wenn auch noch die spielerische Klasse fehlte, kamen die Panther zu mehr Puckbesitz und zu Powerplaysituationen. Das vierte Powerplay nutzte der ERC Ingolstadt zum 2:1. Nach Zuspiel von Pat Cannone traf Ville Koistinen in der 30.Minute mit einem Strahl unter die Latte. Gleich danach hatten Panther durch einen Drehschuss von Laurin Braun gar den Ausgleich auf dem Schläger. Im letzten Moment fuhr der Schwenninger Goalie den Schoner aus, wehrte ab. Der 2:2 Ausgleich fiel doch, da der ERC Ingolstadt an alte Tugenden besann. No look Pass von Brett Olson und Ville Koistinen staubte am langen Pfosten dankend ab. In der 34.Minute mussten die Mannen von Trainer Doug Shedden bange Sekunden überstehen. Zwei sogenannte 100%ige ließen die Wild Wings liegen. So klärte Maury Edwards auf der Torlinie. Wenig später war das ERC-Tor völlig offen, jedoch waren „Pilles“ Vorderleute sehr aufmerksam und stellten geschickt die Räume zu. 4:30 Minuten waren noch im zweiten Drittel zu spielen, als die Gastgeber ein weiteres Powerplay zugesprochen bekamen.
Ein etwas ungestümer Einsatz von Ville Koistinen brachte den Doppeltorschützen eine kleine Zeitstrafe. Eine weitere, diesmal unnötige, Strafzeit zog währenddessen Brett Olson, so dass die Panther 35 Sekunden doppelte Unterzahl überstehen mussten. Nach kläglichem Powerplay der Schwenninger traf Kyle Sonnen-burg wie aus dem Nichts mit einem Sonntagsschuss in der 39.Minute in den Winkel zum 3:2. Dem Scheibenglück der Gastgeber im 2.Drittel folgte das Scheibenpech der Panther, die zu dem Zeitpunkt in Überzahl agieren durfte. Der „schwarze Kobold" wurde nach Pass von Mike Collins vom Schlittschuh eines Schwenningers an den Innenpfosten gelenkt. Kaum waren alle Teams wieder vollzählig, schon ging wieder ein Arm der Unparteiischen Schütz und Hoppe nach oben. Dieses Mal traf es Simon Schütz, der Anthony Rech mit unfairen Mitteln bekämpfte. Dabei star-tete Mirko Sacher einen Alleingang. Timo Pielmeier und Ryan Garbutt wehrten mit vereinten Kräften ab. Die Scheibe blieb heiß, denn der Nachschuss strich über die Latte.
In der 53.Minute fehlte dem ERC Ingolstadt erneut das Scheibenglück. Nach feinem Zuspiel von Pat Cannone traf Dustin Friesen nur den Pfosten. Den Nachschuss brachte Tyler Kelleher nicht im Tor unter. Im Gegenzug hechtete Benedikt Kohl die Scheibe vor dem sicheren Einschlag aus dem Tor. Marcel Kurth wollte vor 3452 Zuschauern in der Helios-Arena einnetzen. 4:36 vor Schluss schritten die Referees abermals zum Videobeweis. Tyler Kelleher traf zum vielumjubelten 3:3, nachdem die Gastgeber einen schlechten Wechsel der Reihen vollzogen haben. Mit „Good goal“ waren sich die Referees einig, da Maury Edwards von einem Schwenninger Spieler behindert worden war, den Torraum wieder zu verlassen. 43 Sekunden später traf Verteidiger Maury Edwards mit dem 5.Saisontreffer zum überraschenden 3:4 nachdem Mike Collins die Scheibe im Fallen von der Bande weg zu Ville Koistinen quer passte. Die restliche Spielzeit nahm der ERC Ingolstadt geschickt von der Uhr, auch wenn so manch Schuss bei 6 gegen 5 geblockt werden musste.
Am Freitag kommt es zum Panther-Duell Ingolstadt gegen Augsburg. An dem 25.Spieltag werden wohl mit Benedikt Kohl und Thomas Greilinger zwei Ehrungen vollzogen. 700 bzw.800 DEL-Spiele für Ingolstadts Spieler. Folgt ein weiterer Sieg der Truppe von Doug Shedden?
Schwenninger Wild Wings vs. ERC Ingolstadt 3:4 (2:0; 1:2; 0:2)
Powerplay: 1/4 vs. 1/5
Strafzeiten: 10 vs. 8

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(DEL/Köln) (ST) An diesem Sonntag war der erste Advent und auch der 24. Spieltag in der Hauptrunde der DEL. Die Kölner Haie spielten gegen die Straubing Tigers in der LANXESS arena vor 8.246 Zuschauern und siegten zum dritten Mal in Folge. Am Ende stand es 2:1, damit blieben drei Punkte in Köln.

Foto: Ingo Winkelmann
Der KEC hat gerade einen Lauf, wie es umgangssprachlich gerne ausgedrückt wird. Eine Siegesserie, die schon lange benötigt wurde, für die Motivation ganz entscheidend. Es begann mit Kampfgeist bereits am vergangenen Sonntag als Köln sich fast gegen den amtierenden Meister durchsetzte und einen 0:3 Rückstand aufholte. Die Haie zwangen die Münchner ins Penaltyschießen, das letztlich die Red Bulls mit nur einem Tor gewannen. Am Mittwoch siegte der KEC dann souverän gegen die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg mit 4:1 zu Hause. Am Freitag folgte ein weiterer Sieg für die Haie, auch mit starker Leistung, gegen die Eisbären auswärts in Berlin. Hier stand nachher ein 0:4 auf der Anzeigentafel, Grund zur Freude bei den Kölnern, überzeugten sie und das mit keinem Gegentor.
Nach dem Spiel in Berlin hielt Cheftrainer Peter Draisaitl fest: „Wir haben ein gutes Spiel gezeigt und den Aufwärtstrend bestätigt. Im ersten Drittel konnten wir ausreichend Kapital aus unseren Chancen schlagen, haben auch im zweiten Drittel weiter nach vorne gespielt. Auch in der defensive waren wir sehr stabil. Wir können mit diesem Auftritt zufrieden sein.“
Die Frage heute also lautete, ob die Kölner Haie gegen die Straubing Tigers ähnlich starke Leistungen zeigen konnten und der Trend weiter nach oben zeigen würde?
Straubing konnte in dieser Saison schon einmal gegen Köln gewinnen, im September, allerdings knapp mit 0:1. Es war also die zweite Partie, die beide Kontrahenten auf Kölner Eis austrugen und die die Kölner unbedingt gewinnen wollten.
Die Bayern haben zurzeit Schwierigkeiten, der Oktober war durchwachsen. Der November lief ganz gut. In den vergangenen vier Spielen gewannen die Tigers drei Partien. Auf Seiten Straubings trafen drei ehemalige Haie auf ihren alten Club, Dylan Wruck, Fredrik Eriksson und T.J. Mulock. Vor dem Spiel belegten sie Platz neun der Tabelle, aber nur mit drei Punkten hinter den Kölnern, die auf Platz sechs verweilten und nach dem heutigen Sieg etwas nach oben klettern konnten auf Platz fünf. Das klingt für die Rheinländer aussichtsreich.
Das erste Drittel war ein schnelles Drittel. Köln startete mit Tempo in die Partie und hatte durchaus mehr Spielanteile. In der 5. Minute erklang der Jubel, Michael Zalewski konnte für die Haie erfolgreich abschließen und in Führung gehen. Eine für Straubing zuvor angezeigte Strafe entfiel somit. Die Haie waren spielführend, doch ließen sie Straubing das ein oder andere Mal gefährlich nah ans Tor kommen. Straubing kam im Verlauf so immer besser ins Spiel und drückte zum Ausgleich. Defensiv spielte Köln stabil, doch offensiv hätten mehr Tore fallen können, um das Spiel abzusichern. 40 Minuten waren noch zu spielen.
Beide Mannschaften kamen im Mittelabschnitt schnell und auf Augenhöhe aus der Kabine. Straubing drückte auf den Ausgleich, Köln hielt dem zunächst stand, doch in der 27. Minute machte Vladislav Filin den Ausgleich, 1:1. War Köln im ersten Drittel noch spielführend, konnte Straubing an Tempo und Druck im zweiten Drittel aufholen und seinerseits ausgleichen. Doch Köln versuchte es weiter und wurde immer wieder gefährlich für die Bayern. Im Powerplay war es dann Sebastian Uvira, der für Köln auf 2:1 erhöhte. Das Drittel endete 2:1.
Das Abschlussdrittel begann für den KEC in Unterzahl, 1,14 stand auf dem Videowürfel. Die Haie überstanden die Unterzahl ohne ein Gegentor. Das Drittel verlief Weiteren dann aber ohne weitere Tore, einige Strafen mussten auf beiden Seiten abgesessen werden, doch ohne Erfolge. Straubing warf alles in die Waagschale und nahm den Torwart vom Eis, doch Köln machte defensiv so dicht, dass es bei dem 2:1 für die Gastgeber blieb.
Alles in allem war es, wie auch das Ergebnis zeigt, ein enges Spiel. Insgesamt war es doch ruhig und bedächtig, passend zur Adventszeit. Jedoch brannte die Kerze heute für Köln. Beide Mannschaften versuchten Druck aufzubauen und zu siegen. Acht Strafzeiten blieben überschaubar. Am Ende waren es die Haie, die das Spiel für sich entschieden, denn sie verteidigten ihre Führung clever. Offensiv hätte es aggressiver und effizienter sein können, doch schließlich hat es gereicht. Drei Punkte in einem Heimspiel sind schließlich das Entscheidende für die Moral der Kölner.
Am kommenden Donnerstag werden die Schwenninger Wild Wings in der LANXESS arena zu Gast sein, Spielbeginn ist 19.30 Uhr.
Tore:
5. Min. Michael Zalewski
27. Min. Vladislav Filin
31. Min. Sebastian Uvira
Strafen:
24. Min. Robin Palka | Haken
29. Min. Antoine Laganiere | Haken
33. Min. Kael Mouillierat | Halten
40. Min. Corey Potter | Behinderung
48. Min. Antoine Laganiere | Beinstellen
52. Min. Kael Mouillierat | Haken
54. Min. Jason Akeson | Beinstellen
56. Min. Antoine Laganiere | Beinstellen
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(DEL/Nürnberg) (Redaktion) Wieder keine Punkte für die Thomas Sabo Ice Tigers: Obwohl Nürnberg nach zwei Toren von Leo Pföderl 2:0 nach vierzig Minuten führte, fand die Düsseldorfer EG den Weg zurück in die Partie. Die zehn Schlussminuten reichten den Gästen für drei Tore, durch die das Spiel gedreht wurde. Alexander Barta, Ryan McKiernan und John Henrion trafen für die DEG.

(Foto:Birgit Eiblmaier)
Im ersten Drittel zeigte Nürnberg eine sehr gute Leistung. Vor allem die Abwehrreihen leisteten gute Arbeit. Düsseldorf kam zu kaum Torchancen. Dafür fanden sich die Nürnberger Stürmer mehrfach gefährlich vor Matthias Niederberger wieder, der seine Teamkollegen aber im Spiel hielt. Viel passierte in den ersten zwanzig Minuten nicht. Dafür aber im Mittelabschnitt. Die Hausherren dominierten das Spiel. Düsseldorf befand sich in großen Schwierigkeiten. Immer wieder war es Matthias Niederberger, der einen fantastischen Job machte. Die offensiven Nürnberger Bemühungen sahen dann aber schon wie ein Power Play aus. William Acton brachte die Scheibe auf Niederberger. Der ließ abprallen, Pföderl stand perfekt und schoss nur noch zum 1:0 in das halbleere Düsseldorfer Tor ein. Die Arena jubelte, Pföderl wiederholte seine Aktion fünf Minuten später erneut. Diesmal war es tatsächlich während einer Überzahlsituation. Gute Vorarbeit leistete Kapitän Patrick Reimer. Leo Pföderl stand erneut hervorragend, blieb cool und verwertete diese Großchance zum wohl verdienten 2:0 - dem Spielstand nach zwei gespielten Dritteln.
Die ersten zehn Minuten des dritten Drittels verliefen weitestgehend ausgeglichen. Düsseldorf versuchte immer wieder in die offensive Zone zu gelangen. Die Nürnberger Abwehr aber stand gut. Exakt zehn Minuten vor Schluss spielte Philip Gogulla den perfekten Pass auf Alexander Barta, der kompromisslos abzog und Niklas Treutle zum wichtigen 2:1 Anschlusstreffer überwand. Ab dem Zeitpunkt an zeigten sich die Tiger mit angeschlagener Körpersprache. Düsseldorf witterte die Chance auf die Rückkehr, die zu dem Zeitpunkt nicht unbedingt verdient gewesen wäre. Drei Minuten später leitete Calle Riderwall die Scheibe geschickt an Ryan McKiernan weiter, der sich über eine optimale Schussposition freute und kurze Zeit später lautstark über den 2:2 Ausgleichstreffer jubelte. Nürnberg versuchte, schnell die Antwort zu erzielen, scheiterte dabei aber. Jason Bast, Will Acton und Brett Festerling nahmen in den letzten vier Minuten drei Strafen, die zu einer zweiminütigen doppelten Überzahlsituation der Düsseldorfer EG führten. John Henrion schoss auf Zuspiel von Braden Pimm zum 2:3 Führungstreffer ein. Der gut gefüllte Gästeblock bebte. In den fränkischen Gesichtern stand Fassungslosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Wut und Trauer. Düsseldorf dreht das Auswärtsspiel bei den Thomas Sabo Ice Tigers innerhalb von zehn Minuten und nimmt drei Punkte mit nach Hause.

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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat vor 4.180 Zuschauern im Olympia-Eisstadion mit 5:1 (1:0|1:1|3:0) gegen die Grizzlys Wolfsburg gewonnen. Für den Deutschen Meister erzielten Trevor Parkes, Mark Voakes, Jakob Mayenschein und Andreas Eder per Doppelpack die Tore.

(Foto: Gepa Pictures)
Von Beginn an nahmen die Roten Bullen das Heft in die Hand und gingen nach einer schönen Vorarbeit von John Mitchell durch Trevor Parkes mit 1:0 in Führung (8.). Im Anschluss konnten die Isarstädter trotz Überlegenheit den gut aufgelegten Gästetorwart Gerald Kuhn nicht überwinden. Daryl Boyle (16.) und Matt Stajan (20.) scheiterten am Goalie der Niedersachsen.
Im zweiten Drittel verpassten es die Red Bulls zunächst zu erhöhen und trafen durch Keith Aulie (23.) und John Mitchell zwei Mal nur ans Außennetz (36.). Nachdem die Gäste durch Jason Jaspers zwischenzeitlich zum 1:1 ausgeglichen hatten (31.), klappte es dann bei den Roten Bullen in Unterzahl: Nach einer schönen Kombination schloss Mark Voakes auf Zuspiel von Maximilian Kastner zur erneuten Führung ab (39.).

(Foto Heike Feiner)
Im Schlussabschnitt erhöhte München nochmal den Druck. Andreas Eder besorgte nach einem Bully vor dem Wolfsburger Tor per Drehschuss das 3:1 (46.). Einen Angriff der überlegenen Hausherren veredelte Jakob Mayenschein, indem der Stürmer einen Schuss von Mitchell zum 4:1 ins Tor lenkte (55.). Nach Zuspiel von Bruder Tobias traf dann erneut Andreas Eder zum 5:1-Endstand (57.).
Andreas Eder: „Am Schluss war es ein wahnsinnig guter Pass von meinem Bruder. Wolfsburg hat ziemlich defensiv gespielt. Wir sind unserem Spiel treu geblieben und haben am Ende die Tore gemacht.“
Endergebnis
EHC Red Bull München gegen Grizzlys Wolfsburg 5:1 (1:0|1:1|3:0)
Tore
1:0 | 07:16 | Trevor Parkes
1:1 | 30:34 | Jason Jaspers
2:1 | 38:03 | Mark Voakes
3:1 | 45:09 | Andreas Eder
4:1 | 54:53 | Jakob Mayenschein
5:1 | 56:48 | Andreas Eder
Zuschauer
4.180

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