DEL – Der Kader der Kölner Haie ist komplett: eine Vorabbetrachtung der Mannschaft der neuen Saison 2019/2020

 

(DEL/Köln) (ST) Noch herrschen angenehme Temperaturen draußen, noch ist es Spätsommer, doch das Eis ist bereit und sie trainieren schon seit einiger Zeit. Wovon ist die Rede? Von den Teams der Deutschen Eishockeyliga natürlich. Allzu lange dauert es nicht mehr, bis die neue Eishockeysaison in der DEL beginnt und auch der KEC wieder in der LANXESS arena gegen seine 13 Kontrahenten spielen kann. Die Mannschaft ist vorbereitet und sichtlich bereit. 

 

KEC vs. ING 31.3.19

(Foto: Ingo Winkelmann, aus der Saison 2018/2019)

 


 

Die Saison 2019/2020 beginnt regulär am 13. September 2019, doch bereits am 4. August begann das offizielle Training für die Kölner Mannschaft. Zudem fand im August der Köln Cup statt, bei dem sich die neuen und alten Spieler in verschiedenen Test- und Trainingsspielen testen konnten, weitere Spiele folgten. Der Kader ist demnach erst einmal vollzählig und ausgebaut worden. 

 

In der kommenden Saison ändert sich für die Haie einiges, sowohl im Sturm als auch in der Verteidigung wurde ergänzt. Doch die größte Veränderung wird sein, dass ein neuer Trainer hinter der Bande steht. Es ist Mike Stewart, der mit DEL Trainer-Erfahrung  in die Domstadt wechselt. Auffallend in der Zusammenstellung des Kaders letzte und kommende Saison ist, dass im Grunde alle Spieler keine sehr langen Verträge mehr erhalten. Hier soll das Risiko von falschen Erwartungen minimiert werden. Auch ist dies sicherlich auf Budgetplanungen zurückzuführen. 

 

Nachdem Peter Draisaitl im Januar seinen Posten als Headcoach verlassen musste, sprang der Kanadier Dan Lacroix für die restliche Spielzeit als Interimstrainer ein. Doch direkt wurde deutlich gemacht, dass er nach den Playoffs nicht in Köln bleiben würde. Eine langfristige und gut durchdachte Lösung für diesen Posten und keine Schnelllebige wie in den vergangenen Jahren sollte gefunden werden. Die Entscheidung fiel auf den ehemaligen Trainer der Augsburger Panther, Mike Stewart. Die Gerüchte um ihn und die Kölner brodelten schon während der Playoffs, doch kam Augsburg hier dank Stewart recht weit, so dass die Gerüchte den Verlauf der Playoffs nicht beeinflussen sollten.

 

Recht schnell nach Ende der vergangenen Saison wurde die definitive Entscheidung kommuniziert. Stewart erreichte in seiner Karriere bisher viel, besonders in der zeitnahen Vergangenheit mit Augsburg. Die Vereinsführung erhofft sich vom neuen Trainer eine offene und klare Kommunikation, sowie Stabilität und Vertrauen in der Mannschaft, zuletzt habe das unter Draisaitl gelitten. Frischer Wind also, der in der Kabine wehen soll. Der neue Trainer sagte, er sei zufrieden mit der Zusammenstellung des Kaders und es gäbe eine gute Mischung. Er habe die Spieler, die für die aggressive Spielweise nötig seien. Der Kader habe durch die Neuverpflichtungen während der Sommerpause Tiefe erhalten.

 

In der Offensive sollen die Neuzugänge Stärke gepaart mit Erfahrung mitbringen, die die jungen Talente des KEC unterstützen sollen. Ron Pasco steht in der kommenden Saison zusammen mit Thomas Brandl und Greg Thomson als Co-Trainer an Stewarts Seite. In der Saison 2014/2015 war Pasco bereits als Assistant Coach für den KEC tätig, an der Seite von Uwe Krupp. Für die psychische und mentale Verfassung wird Ulf Wallisch als Mentalcoach zuständig sein. Eine wichtige Komponente, die im Leistungssport, gerade im Mannschaftssport nicht zu unterschätzen ist.

 

Der erste Neuzugang für den Kader war wohl auch der Prominenteste. Jon Matsumoto wechselte aus Iserlohn in die Domstadt und soll hier offensiv so erfolgreich sein wie im Sauerland. Das Gerücht über die Verpflichtung kursierte bereits in der heißen Phase der Playoffs und wurde dann recht schnell bestätigt. Matsumoto war vergangene Saison einer der Topscorer der gesamten Liga, belegte lange Platz 1 der Scorerrangliste der DEL. Das Nichterreichen der Playoffs der Roosters muss für ihn frustrierend gewesen sein, umso motivierter könnte er diese Saison für Köln starten. Matsumoto erhält die Rückennummer 10 und soll zu einem Führungsspieler werden, der sowohl vorne Tore schießen kann als auch defensiv stabil spielt. Sportdirektor Mark Mahon sagte zu dieser Verpflichtung: „Seine vielen Scorerpunkte kommen nicht von ungefähr: Er spielt mit viel Energie, hat Spielmacherqualitäten und weiß auch selbst, wo das Tor steht. Jon ist hochmotiviert, seine DEL-Karriere in Köln fortzusetzen.“ (Quelle: www.haie.de)

 

Jason Bast, der die 16 auf dem Rücken tragen wird, kommt aus Nürnberg ins Rheinland, hat demnach DEL-Erfahrung, spielte auch zwei Jahre für Bremerhaven. Er soll flexibel als Center oder Flügelspieler eingesetzt werden. Basts Können liegt in seiner Schnelligkeit und seinem Unterzahlspiel. 

 

„Jason kann im Angriff mehrere Positionen spielen, ist schnell auf den Beinen und hat dazu einen Torriecher.“, sagte Mahon über den gebürtigen Kanadier. (Quelle: www.haie.de) 

  

 



 

Der aktuellste Neuzugang in der Offensive ist Zach Sill, wobei er sich hier mehr auf die Arbeit mit dem Gegner vorm Tor und nicht direkt auf das Toreschießen konzentrieren soll. Stewart sagte hierzu, Sills Aufgabe bestünde in der Drecksarbeit, also Schüsse blockieren und den Gegner mürbe machen. Der Kanadier kommt vom HC Sparta Prag ins Rheinland und soll auf der Position des Centers die Mannschaft verstärken. 2013/2014 spielte Sill in der NHL bei den Pittsburgh Penguins. Er wird mit der Nummer 24 spielen und hat einen Vertrag bis 2020. „Er ist ein Spieler, der auf dem Eis durch Leidenschaft und Entschlossenheit überzeugt und Führungsqualitäten besitzt.“, so Mahon. (Quelle: www.haie.de). 

 

Bereits in der Kölner Mannschaft spielen: 

 

Marcel Müller, der nach einer verletzungsbedingten saisonalen Zwangspause in der Trainingsphase noch nicht einsatzbereit war, es bleibt abzuwarten

Jungtalent Lucas Dumont

Jason Akeson, Kölns Topscorer der Saison 2018/2019

Rookie Robin Palka

Frederik Tiffels, der sowohl beim KEC als auch bei der Nationalmannschaft überzeugte

Alexander Oblinger, der seinen Vertrag schlussendlich verlängerte und mit seiner Präsenz überzeugen kann

Colby Genoway, der Köln Erfahrung und physische Stärke bringt

der junge Mick Köhler, der bereits letzte Saison eingesetzt wurde

Ben Hanowski, der Tore schießen kann

Sebastian Uvira, der menschgewordene Kampfgeist der Mannschaft 

und Fabio Pfohl, der konstant überzeugte.

 

Und auch in der Defensive hat sich einiges getan. Die Position des Torwarts bleibt jedoch konstant mit Gustaf Wesslau und Hannibal Weitzmann. Hinzu kommt der junge Bastian Kucis, der als dritter Back-up fungieren wird.

 

Aus Nürnberg stößt Taylor Aronson zum KEC. Ausgestattet mit der Rückennummer 15 spielte der 1991 geborene Verteidiger zwei Spielzeiten bei den Thomas Sabo Ice Tigers und wechselte nun zusammen mit Jason Bast in die Domstadt. Aronson sei flink und beweglich und behalte die Übersicht. Mark Mahon erklärte: „Taylor bringt gute Übersicht mit, ist sehr ehrgeizig und spielt immer mit vollem Einsatz“. (Quelle: www.haie.de)

 

Jakub Kindl wird mit der Rückennummer 46 und einem Vertrag bis 2020 die Verteidigung der Kölner Haie verstärken. Auch er hat NHL Erfahrung und wechselt vom tschechischen HC Pilsen nach Köln. Kindl soll die Mannschaft mit Erfahrung bereichern. Ein weiterer Pluspunkt sind seine guten offensiven Pässe. Mahon erklärte zu ihm: „Jakub Kindl ist ein technisch versierter Verteidiger, der aufgrund seiner Vielseitigkeit sehr flexibel einsetzbar ist.“ (Quelle: www.haie.de).

 

Kevin Gagné wird als weiterer Spieler die Defensive unterstützen. Bereits im Köln Cup war er der „Most valuable Player“. Er wurde als Offensiv-Verteidiger geholt und hat einen Vertrag bis 2020. Gagné trägt die Nummer 92 und ist schnell, stark und beweglich. Eine weitere Aufgabe neben der Verteidigung wird auch das Powerplay sein. Der junge Kanadier wechselt aus der schwedischen Liga, vom Mora IK, nach Köln und laut Mahon soll er schlittschuhläuferisch stark und technisch versiert sein, Zweikämpfe scheue er nicht.

 

Diese Neuzugänge der Defensive ergänzen die Verteidigung Kölns: 

 

Simon Gnyp, das überzeugende Nachwuchstalent

Dominik Tiffels, der zusammen mit seinem Bruder Frederik beeindruckte

Rokie Maximilian Glötzl

Pascal Zerressen, der sich kontinuierlich etablierte

Colin Ugbekile, der auch noch recht neu beim KEC ist, dennoch aber bisher überzeugte

und Erfahrungsmotivator und bisheriger Kapitän Moritz Müller, der für Köln mittlerweile die Identifikationsfigur ist.

 

Auch in der Nachwuchsarbeit bleibt der KEC weiterhin aktiv. Die Zielsetzung, junge Spieler auszubilden, zu stärken und später an den Club zu binden, bleibt demnach eine wichtige Aufgabe des Vereins. Mark Mahon sagte dazu folgendes: „Der nächste logische Schritt ist, dass wir uns mit dieser Arbeit identifizieren, die besten Nachwuchsspieler an den Club binden und ihnen so die Möglichkeit bieten, sich innerhalb der Haie-Organisation zum Profispieler zu entwickeln. Wir haben bereits einige Spieler mit Kölner Stallgeruch im Profikader und wollen diesen Weg weiterführen.“ (Quelle: www.haie.de)

 

So kann es nun in die neue Saison gehen. Der Kampf um den Meistertitel 2020 wird eingeläutet. Beginnen wird die Saison für den KEC mit einem Heimspiel gegen die Iserlohn Roosters, Freitag 13. September um 19.30 Uhr in der LANXESS arena. 

 

 


 

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DEL - Düsseldorf gewinnt erneut in der Schweiz

 

(DEL/Düsseldorf) PM Was eine Reise! Die Düsseldorfer EG hat auch das dritte Testspiel ihres Schweiz-Trips gewonnen. Beim Traditionsclub HC Servette Genf siegte sie mit 5:0 (0:0, 4:0, 1:0). Insgesamt lässt sich als Wochen-Fazit sagen, dass alle drei Begegnungen intensives Eishockey boten, somit gute Testspiele waren und echte Erkenntnisse brachten. Das war kein Sommer-Eishockey! Wirklich wichtig wird es natürlich erst nächste Woche gegen Bremerhaven…

 

DEG Frirbourg

( Foto Birgit Häfner )

 


 

 

Die DEG heute wieder in Blau und mit Hendrik Hane im Tor. Vorab: Unsere 32 zeigte eine gute Leistung und strahlte viel Ruhe aus. Darauf lässt sich aufbauen! Außerdem wieder mit dem Eder Tobi statt des Körner Christoph. Das erste Drittel sah einige Chancen auf beiden Seiten. Vor allem die „dritte“ DEG-Reihe um Victor Svensson, Rihards Bukarts und Jerome Flaake konnte wieder Akzente setzen, Alex Urbom und Marc Zanetti strahlten einige schöne Schüsse auf das Schweizer Gehäuse. Auf der anderen Seite Hane stark und bedacht in Unterzahl. Kurz vor Drittelende konnte sich Eder die Scheibe stibitzen, doch Leon Niederberger konnte sein Zuspiel nicht verwerten. Mit einem gerechten 0:0 ging es in die erste Pause.

 

 

Was ein Mitteldrittel! Hatte die DEG zu Beginn des Mittelabschnitts einige Male Scheiben- und Abwehrglück, drehte sie anschließend mal so richtig auf. Binnen weniger Minuten stellte sie das Ergebnis auf 4:0 für Düsseldorf! Den Anfang machte Patrick Buzás, der von einem Scheibengewinn und gekonntem Zuspiel von Eder profitierte (24:29). Weiter machte Jerome Flaake, dessen Schuss abgefälscht wurde und plötzlich im Netz zappelte (29:29).

 

 



 

 

Doch damit nicht genug: Luke Adam erhöhte wenig später sogar auf drei Gästetreffer! Er schoss die Scheibe nach Zuspiel von Eder humorlos unter die Latte (29:58). Weiter ging es mit dem Kapitän. Maxi Kammerer erkämpfte sich die Scheibe, doppelpasste mit Alex Barta und dieser schoss zum 0:4 ein (33:27). Klasse! Danach die Hausherren natürlich etwas geschockt und die DEG hätte sogar noch erhöhen. Aber eigentlich reichte es jetzt auch mal. Mit einer satten 4:0 ging es zum zweiten Mal in die Kabinen.

 

 

Im letzten Drittel spielte die Partie konzentriert zu Ende. Der starke Eder (Drei-Punkte-Spiel!) erhöhte nach einer feinen Einzelleistung auf5:0 (43:06). Auch dieser Neuzugang ist eine echte Bereicherung. In den letzten Minuten ging es auch darum, Hendrik Hane seinen Shutout zu besorgen. Und es klappte! Wir fingen kein Gegentor mehr und gewannen schlussendlich 5:0. Klasse!

 

 

Ausblick: Das war das achte und letzte Testspiel. Die Bilanz ist mit sechs Siegen erfreulich positiv. Ernst wird es aber erst am kommenden Freitag. Dann empfangen wir um 19.30 Uhr die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven zum DEL-Saisonauftakt im Düsseldorfer ISS DOME. Diese DEG lohnt sich!

 

 


 

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DEL - Die NHL Global Fan Tour kommt nach Mannheim

 

(DEL/Mannheim) PM Die NHL Global Fan Tour, eine wandernde Hommage an die National Hockey League und ihre europäischen Verbindungen, wird die Mannheimer Kapuzinerplanken am 11. September 2019 besuchen. Das Event ist kostenlos und für die Öffentlichkeit von 12.00 bis 18.00 Uhr frei zugänglich.

 

NHL 2019GlobalFanTour PrimaryLogos

( Foto Adler Mannheim )

 


 

 

Die NHL Global Fan Tour besteht aus zwei sechs Meter langen Containern, die jeweils speziell entwickelt wurden, um vom 25. August bis 03. Oktober Fans jeden Alters ein erstklassiges Fan-Erlebnis zu bieten. Der Container für mobile Technologie ist mit interaktiven Spielerinformationsbildschirmen ausgestattet, die in die Wände eingebettet sind und es den Fans mit den Fingerspitzen ermöglichen, durch NHL-Spielmaterial mehr über ihre Lieblingsspieler zu erfahren. Fans können auch Zeit damit verbringen, EA SPORTS™ NHL® 20 zu spielen oder im Upper-Deck-Zelt anhalten, um sich ihre ganz persönliche Spielerkarte erstellen zu lassen.

 

 

Der mobile Museums-Container hingegen bietet den Fans die Möglichkeit, in einer Nachbildung einer NHL-Umkleidekabine zu sitzen und die Eishockeyausrüstung auszuprobieren, die ihre Lieblingsspieler tragen. Dank der Hockey Hall of Fame können die Teilnehmer geschichtsträchtige Eishockey-Gegenstände vergangener und gegenwärtiger europäischer Stars sehen und einige der ältesten Artefakte des Eishockeys bewundern.

 

 



 


Teste deine Skills

 

Es wird für Fans jeden Alters interaktive Outdoor-Aktivitäten geben, die ihnen helfen sollen, ihre Liebe zum Spiel zu festigen oder zu entdecken. Die Hardest-Shot-Station ermöglicht es Schützen, die Geschwindigkeit ihres Schlagschusses zu ermitteln und ihn mit einigen der härtesten Schüsse aus der NHL zu messen. Fans können außerdem versuchen, im Netz fest montierte Ziele zu treffen sowie ihre Finesse bei der Accuracy-Shooting-Challenge zu überprüfen. Eine Station zum Testen der Geschicklichkeit am Schläger und ein Weitschuss-Wettbewerb sind ebenfalls Bestandteile der NHL Global Fan Tour.

 

 

Im interaktiven Kinderbereich haben die jüngsten Eishockey-Fans Gelegenheit, Ball-Hockey auf ihrer eigenen Hockeyfläche zu spielen und sich mit verschiedenen Malbüchern zum Thema Eishockey und anderen eishockeybezogenen Objekten zu beschäftigen.

 


NHL-Flair in Berlin, Lausanne und Stockholm

 

Die NHL Global Fan Tour 2019 ist als Rahmenprogramm der Spiele der NHL Global Series 2019 und NHL Global Series Challenge 2019 von den Chicago Blackhawks und Philadelphia Flyers kostenfrei und öffentlich zugänglich. Die Blackhawks und die Flyers werden ihre jeweiligen Trainingscamps in Europa abschließen. Die Blackhawks treten zur Vorbereitung am 29. September in der Mercedes-Benz-Arena in Berlin gegen die Eisbären an. Die Flyers werden in einem Vorbereitungsspiel am 30. September in der Vaudoise Arena in Lausanne auf den dort beheimateten HCL treffen. Die Blackhawks und Flyers werden anschließend in Prag zur Eröffnung der regulären NHL-Saison am 04. Oktober in der O2-Arena gegeneinander antreten. Die NHL Global Series 2019 endet mit zwei Spielen zwischen den Buffalo Sabres und Tampa Bay Lightning am 08. und 09. November im Ericsson Globe von Stockholm.

 

 

Weitere Informationen über die NHL Global Fan Tour gibt es unter www.nhl.com/globalfantour. Unter dem offiziellen Hashtag #NHLGlobalSeries kann an der Diskussion teilgenommen werden.

 

 


mannheim

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DEL - Zwei Siege für die Düsseldorfer EG in der Schweiz

 

(DEL/Düsseldorf) PM Der nächste Sieg! Die Düsseldorfer EG gewann beim Schweizer Erstligisten HC Fribourg-Gottéron mit 4:1 (1:0, 2:1, 1:0) und bestätigte ihre derzeit gute Form, auch wenn sie im Schlussdrittel einige Male sehr unter Druck geriet. Das Spiel fand im beschaulichen Dorf Düdingen vor den Toren Fribourgs statt, malerisch gelegen zwischen Trafes und Murten. Es war die zweite von drei Begegnungen der rot-gelben Testspielreise in die Schweiz.

 

DEG Fribourg 050919 Haefner

( Foto Birgit Häfner )

 


 

 

Die DEG heute mit Christoph Körner statt Tobi Eder im Kader. Der 22-Jährige gesellte sich in der vierten Reihe zu Patrick Buzás und Leon Niederberger. Im ersten Drittel bestätigten die Gäste ihre derzeitige gute Laune. Konzentriert und schwungvoll bespielten sie ihren Gegner, immerhin zuletzt Tabellenachter der NLA. Auch Mathias Niederberger macht derzeit alles richtig und ist in jedem Fall schon in DEL-Verfassung. Nach einigen Chancen der Hausherren zu Beginn übernahm die DEG zusehends die Spielkontrolle. Die Führung war eine schöne Aktion der Olimb-Reihe. Der Norweger nahm einen Pass von Chad Nehring auf und spielte „blind“ mit der Rückhand weiter auf Luke Adam, der wiederum mit der Rückhand vollstreckte. Die DEG hielt die Führung bis zum Ende des Drittels und war damit seit nunmehr über 140 Minuten ohne Testspiel-Gegentor.

 

 

Die gelben Gäste setzten ihren guten Auftritt auch im Mittelabschnitt fort. Vorne gefährlich, hinten konzentriert und noch weiter hinten Mathias Niederberger. Der zweite Treffer der DEG wirklich schön: Rihards Bukarts und Victor Svensson fuhren einen 2 auf 1-Konter, der Lette umkurvt den Abwehrspieler, bedient den Schweden und der netzt ein. Klasse bei 23.46! Zwar konnte Lukas Lhotak für Fribourg-Gottéron verkürzen (36.34) – Niederberger bei dem Winkeltreffer machtlos – aber Reid Gardiner stellte den alten Abstand wieder her. Bei 38.50 verwandelte er ein Break hoch unter die Latte zum 3:1 aus Sicht der DEG. Das war auch der Drittelstand.

 

 

In den letzten 20 Minuten drängten die Hausherren intensiv auf den Anschluss. Das war kein Sommer-Eishockey! Der HCFG traf alleine zweimal den Pfosten. Die DEG in dieser Phase sehr unter Druck und mit wenig Entlastung. Aber das rot-gelbe Bollwerk hielt. Als die Schweizer alles versuchten und den Torwart herausnahmen, traf Chad Nehring zum endgültig entscheidenden 4:1 für die Gäste aus Deutschland. Das war auch das Endergebnis. Erneut ein guter Auftritt der Düsseldorfer EG!

 

 

Weiter geht bereits am Freitag, 6. September, um 19.00 Uhr mit dem achten und damit letzten Testmatch beim HC Servette Genf, bevor dann am Freitag, 13. September, um 19.30 Uhr die Fischtown Pinguins zum DEL-Saisonauftakt im Düsseldorfer ISS DOME antreten.

 

 



 

 

Die Düsseldorfer EG hat ihr sechstes Vorbereitungsspiel auf die DEL-Saison 2019/20 gewonnen. Sie siegte beim Schweizer Erstligisten SC Rapperswill-Jona Lakers überzeugend mit 3:0 (0:0, 2:0, 1:0).

 

 

Die DEG dabei heute ohne Alex Dersch (NHL-Camp in Florida) und Johannes Huß (Schonung nach Muskelfaserriss), dafür erstmals in den schmucken blauen Ausweichtrikots. Das Heimteam wird eigentlich von einem alten und beliebten DEG-Bekannten trainiert, doch Jeff Tomlinson fehlte heute krankheitsbedingt. Gute Besserung! Die Sturmreihen der Rot-Gelben nehmen langsam Formen an: Kenny Olimb stürmte wieder mit den Außen Luke Adam und Chad Nehring, Alex Barta mit Maxi Kammerer und Reid Gardiner, Victor Svensson mit Jerome Flaake und Rihards Bukarts sowie Patrick Buzas mit Leon Niederberger und Tobi Eder. Hinten verteidigten Nicholas Jensen mit Alex Urbom, Bernhard Ebner mit Marco Nowak und Nic Geitner mit Marc Zanetti. Christoph Körner ergänzte den Kader. Das Tor hütete Mathias Niederberger. Das erste Drittel verlief insgesamt ausgeglichen, mit leichtem Übergewicht für die Hausherren. Niederberger mit einigen schnellen Händen, u.a. gegen den DEL-bekannten Kevin Clark, die blauen Gäste mit guten Möglichkeiten für Bukarts, Jensen und Kammerer, viel mehr passierte im ersten Abschnitt aber nicht.

 

 

Im zweiten Abschnitt die DEG deutlich aktiver und mit einigen Chancen. Alex Barta schloss ein schönes Passspiel mit einem satten Treffer in den linken Winkel ab (25:29, Vorlage Kammerer). Die Führung! Und nur wenig später der zweite Treffer: Kenny Olimb lenkte erfolgreich einen Zanetti-Schuss ab, die zweite Vorlage kam hier von Luke Adam (27:23). Auf der anderen Seite Niederberger mit toller Frühform, er machte einen jederzeit sicheren Eindruck. Ein gutes Drittel der DEG.

 

 

Das Spiel sahen übrigens 1.078 Zuschauer, darunter ein gutes Dutzend DEG-Fans. Respekt! In den letzten 20 Minuten erhöhten die Hausherren den Druck und drängten auf den Anschluss. Aber die DEG-Defensive sicher, an Jensen und Urbom perlten die Gegner regelrecht ab. Zusehends entwickelten sich auf beiden Seiten einige Nickligkeiten und daraus resultierend einige Strafen. Doch bevor irgendwelche Ergebnis-Diskussionen aufkamen, sorgte Bernhard Ebner für klare Verhältnisse. Unsere 67 schoss im Liegen das 3:0 für seine Farben (54:46, Vorarbeit Barta). Trotz einigem Hin und Her blieb es dabei. Ein guter Auftritt der DEG!

 

 


 

DEG Düsseldorf eishockey-online.com

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HC Bozen gewinnt das Summer Classic 2019

 

(Summer Classic 2019) (Christian Diepold) Die HC Bozen Foxes konnten das heimische Eishockey-Turnier Summer Classic 2019 gewinnen. Sie setzten sich im Halbfinale mit 7:3 gegen das Team von Jaromir Jagr durch und besiegten im Finale den norwegischen Club Stavanger Oilers mit 5:4 n.P.

 

bozen summer classic2019

(Foto Vanna Antonello)

 


Das Finale war von Beginn sehr amüsant und es gab im ersten Drittel neben 4 Toren auch zahlreiche packende Zweikämpfe und gute Aktionen auf dem Eis. Bereits in der 4. Minute hämmerte Stavanger einen Schlagschuss im Powerplay in die Maschen. Die passende Antwort der Bozener ließ nicht lange auf sich warten, ehe Sebastien Sylvestre mit einem traumhaften Alleingang den Ausgleich markierte. Weniger als 60 Sekunden später klingelte es erneut im Tor der Norweger. Der 7-fache norwegische Meister war aber weiterhin stark und sehr present auf dem Eis und wurde eine Kombination durch Markus Söbert (13.) zum 2:2 Ausgleich erfolgreich abgeschlossen.

 

Auch in den zweiten zwnazig Minuten war es ein hochkarätiges Eishockeyspiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Beide Goalies machten ihre Sache ausgezeichnet und hielten fast alles was auf ihr Gehäuse kam. Bei den Hausherren glänzte vorallem der Spielmacher Sebastien Sylvestre, der auch (34.) die beste Mögichkeit hatte. Kurz vor dem Ende konnten die Stavanger Oilers durch ihren jüngsten Spieler Jonas Haughom mit 2:3 in Front gehen.

 

Im Schlussabschnitt warfen die Foxes alles nach Vorne und erkämpften sich in der 49. Minute den Ausgleich und kurz darauf gab es wegen Behinderung mit einem auf dem Eis liegenden Stock einen Penalty, welchen Colton Hargrove mit seinem zweiten Treffer zur 4:3 Führung verwandelte. Die Schlussphase wurde nocheinmal richtig spannend, da Bozen eine brenzlige Unterzahlsituation zu überstehen hatte. Stavanger nahm eine Auszeit und bei drei Minuten auf der Uhr ihren Torhüter vom Eis. Nach einer weiteren Strafzeit agierten die Norweger mit 6 gegen 4 und erzwangen den 4:4 Ausgleich und wie sollte es anders sein, damit ging das Finale zu Ende und musste im Penaltyschiessen entschieden werden.

 

Beim Shootout hatten die Hausherren die besseren Schützen und so erzielte Stefano Gilati den entscheidenden Treffer zum Turniersieg 2019 !

 

hcbozen cup EOL 5363

(Foto Marija Diepold)

 

Finale, 01.09.2019
HC Bozen Foxes - Stavanger Oilers 5:4 n.P. (2:2|0:1|2:1)

Tore:
0:1|04.|Daniel Rokseth (Bryhnisveen) PP
1:1|08.|Sebastien Sylvestre (Miceli) PP
2:1|09.|Colton Hargrove (Deluca)
2:2|13.|Markus Sörberg (Klavestad)
2:3|36.|Jonas Haughom (Kissel)

3:3|49.|Angelo Miceli (Marchetti)
4:3|51.|Colton Hargrove (Penalty)

4:4|58.|Mathias Trettenes (Kissel) PP

5:4|Stefano Gilati (Penalty)

 

Zuschauer

1.500

 



 

Thomas Sabo Ice Tigers gewinnen kleines Finale gegen Jagr

 

Das kleine Finale wurde von der Eishockey Legende #68 Jaromir Jagr mit seinem Team Rytiri Kladno und den DEL-Club Thomas Sabo Ice Tigers bestritten. Beide hatten das Halbfinale jeweils verloren.

 

Jagr kladno EOL 4709

(Foto Marija Diepold) 

 

Die Zuschauer in der Eiswelle zu Bozen wurden in den ersten zwei Begegnungen mit vielen Toren verwöhnt, dies sollte heute nicht der Fall sein. Beide Protagonisten auf dem Eis spielten von Beginn an diszipliniert und konzentriert. Nürnberg kam in Überzahl zu einigen guten Möglichkeiten, die Beste hatte Patrick Reimer in der 12. Minute doch der tschechische Goalie hielt mit einer starken Parade. Kurz darauf hatte sein Gegenüber Jonas Langmann Glück, denn ein Schuss von Kruzik Daniel prallte am Pfosten ab. In der Schlußphase des ersten Drittels erzielte Kladno im Powerplay durch Jakub Strnad (17.) die 1:0 Führung.

Im Mittelabschnitt gab es einige Strafzeiten auf beiden Seiten und es fielen die Tore alle samt während dieser Situationen. Den Beginn machte Eugen Alanov (33.) als er die Scheibe über die Linie buxierte. Den zuvorgegangen war ein Konter in Unterzahl von Patrick Machac, welcher aber hervorragend von Jonas Langmann pariert wurde. Wenige Minuten später mussten die Ice Tigers knapp 20 Sekunden in doppelter Unterzahl agieren. Diese Chance nutzte Kladno (37.) mit der 2:1 Führung durch einen unhaltbaren Schlagschuss. Jedoch währte die Führung nicht lange, noch in Unterzahl konterten die Nürberger die Kladno Abwehr aus und Kevin Schulz schob zum 2:2 Ausgleich ein.

 

Nachdem im Mittelabschnitt mit dem Toreschiessen begonnen wurde, gab es auch im letzten Drittel Treffer auf beiden Seiten. Kladno konnte (43.) mit 3:2 in Front gehen, die Vorlage dazu gab die Eishockeylegende Jaromir Jagr. Diese erneute Führung hielt aber nur fünf Minuten, dann glich Chris Brown erneut aus. Jonas Langmann, der heute das Nürnberger Tor hütete machte eine sehr sichere Partie und ließ bis zum Ende der regulären Spielzeit keinen Treffer mehr zu.

Es musste das Penaltyschiessen den Sieger ermitteln und diesmal hatten die Ice Tigers das glücklichere Ende mit dem entscheidenden Penalty von Patrick Reimer.

 

 

Rytiri Kladno - Thomas Sabo Ice Tigers 3:4 n.P. (1:0|1:2|1:1)

Tore:
1:0|17.|Jakub Strnad (Zelinger) PP

1:1|33.|Eugen Alanov (Mebus) PP

1:2|37.|Brendan O´Donnell (Kaut) PP2
2:2|38.|Kevin Schulze (Buck) UZ
3:2|42.|Brandan O´Donell (JAGR)

3:3|47.|Chris Brown (Buck)

3:4|Penalty Patrick Reimer

 

Zuschauer

700

 

 

 

 

Jaromir Jagr beim Summer Classic 2019 in Bozen auf dem Eis

 

(Summer Classic 2019) Christian Diepold - Vom 30.08.2019 - 01.09.2019 fand in der Eiswelle zu Bozen das Summer Classic 2019 statt. Das Highlight bei diesem Turnier war die Teilnahme der Eishockeylegende #68 Jaromir JAGR mit seinem Team Rytiri Kladno, die das Auftaktmatch gegen die Gastgeber mit 3:7 verloren. Im zweiten Halbfinale konnten sich die Stavanger Oilers erfolgreich gegen die Thomas Sabo Ice Tigers für das Finale qualifizieren.

 

jagr bozen 30082019

(#68 Jaromir Jagr - Foto Marija Diepold)

 


Im ersten Spiel am Freitag Abend vor 3.143 Zuschauer trafen sich die Gastgeber HC Bozen Foxes und der tschechische Club von Jaromir Jagr HC Rytiri Kladno. Die 47-jährige lebende Eishockeylegende wurde mit großem Beifall empfangen, er stand beim NHL Lockout 1994 in 5 Spielen für die Bozener auf dem Eis und erzielte dabei unglaubliche 16 Punkte (8 Tore / 8 Assist). Zu seinen Ehren wurden auch 68 Fantrikots von 1994 verkauft. 

 

Nach zwei relativ ausgeglichenen Spielabschnitten mit je zwei Toren, Hargrove und Sylvestre für Bozen, Machac und Redlich für Kladno, zerlegte der HCB Südtirol Alperia im Schlussabschnitt regelrecht das tschechische Team mit drei Toren innerhalb einer Minute. Miceli, Giliati, Alberga, Sylvestre und Arniel waren die Torschützen im letzten Abschnitt.

 

Die zahlreich erschienen Fans spendeten ihrem Team nach Spielende verdienten Applaus für die überzeugende Vorstellung. Bozen spielt nun im Finale des Turniers am Sonntag, 1. September, gegen den Sieger aus dem morgigen Match zwischen Stavanger und Nürnberg. Spielbeginn ist um 19,30. Trotz der hohen Niederlage und keinem Punkt für Kladno war nach dem Spiel nur einer bei den Journalisten gefragt und das war die #68 Jaromir Jagr.

 

30.08.2019

HC Bozen Foxes - HC Rytiri Kladno 7:3 (0:1|2:1|5:1)

Tore:

0:1|14.|Patrik Machac PP
1:1|27.|Colton Hargrove
2:1|31.|Sebastien Sylvestre
2:2|36.|Tomas Redlich

3:2|43.|Angelo Miceli

4:2|52.|Stefano Giliati PP

5:2|53.|Domenic Alberga

6:2|53.|Sebastien Sylvestre

7:2|55.|Jamie Arniel

7:3|57.|Patrik Machac PPT

 

Zuschauer:

3.143

 



 

Die zweite Partie fand am Samstag Abend zwischen dem DEL-Ligisten Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg und den Stavanger Oilers aus Norwegen statt. Nürnberg verlor eine enge Partie gegen den 7-fachen norwegischen Meister mit 3:4 nach Penaltyschiessen und trifft morgen im kleinen Finale auf das Team vom Jaromir Jagr. 

 

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(Foto Marija Diepold)

 

Die wenigen Zuschauer in der Eiswelle zu Bozen sahen eine sehr amüsante, mit vielen Zweikämpfen geprägte Partie zweier Mannschaften, die auf Augenhöhe agierten. Es war viel Tempo und eine gesunde Härte im Spiel. Den besseren Start erwischten die Ice Tigers (3.) durch Tim Bernhardt, der nach einem Alleingang seinen eigenen Rebound verwandelte. Die Antwort der Norweger ließ aber nicht lange auf sich warten. Nach einem "Gestochere" vor dem Kasten von Niklas Treutle arbeitete Dan Kissel die Scheibe ins Tor. 

 

Im zweiten Drittel war das Chancenverhältnis weiterhin ausgeglichen und diesmal legten die Oilers (26.) durch David Morley vor. Beim Ausgleichstreffer von Eugen Alanov verbuchte der größte Spieler (Körpergröße) auf dem Eis, Oliver Mebus einen traumhaften Assist. Mit dem Remis ging es nach zwei gespielten Drittel in die Pause.

 

Den Schlussabschnitt mussten die Nürnberger in Unterzahl beginnen und Stavanger machte viel Druck auf das Tor von Niklas Treutle, doch der Nationaltorhüter war heute der gewohnt sichere Rückhalt und ließ kaum Abpraller zu. Nach einer weiteren STrafe für Spielverzögerung wurde die Situation noch brenzliger, da man 1:18 Minuten in doppelter Unterzahl verteidigen musste. Mit Alauf der ersten Strafe trafen die Oilers den Pfosten.

 

In der 47. Minute konnten die Norweger dann mit einem unhaltbaren Schuss von der blauen Linie durch Denis Sveum erneut in Führung gehen. Der offene Schlagabtausch ging weiter und die Ice Tigers konnten im Powerplay (49.) durch Chris Brown ausgleichen.

Nach der regulären Spielzeit musste das Penaltyschiessen den Sieger ermitteln und hier hatten die Oilers die Nase Vorne und qualifizierten sich damit für das morgige Finale gegen Bozen.

 

 

31.08.2019
Thomas Sabo Ice Tigers - Stavanger Oilers 3:4 n.P. (1:1|1:1|1:1)

 

Tore:

1:0|03.|Tim Bernhardt (Wirth)
1:1|09.|Dan Kissel (Trettenes)
1:2|26.|David Morley (Paulsen)
2:2|33.|Eugen Alanov (Mebus)
2:3|47.|Dennis Sveum (Stranborg)
3:3|49.|Chris Brown (Acton) PP

3:4| Penalty Markus Soberg

 

Zuschauer:

700

 


 

 

EHC Red Bull München gewinnt das Red Bulls Salute 2019 in Kitzbühel

 

(Red Bulls Salute 2019) (Christian Diepold) Der EHC Red Bull München hat das Red Bulls Salute 2019 in Kitzbühel mit einem fulminanten 7:4 Sieg im Finale gegen die Malmö Redhawks gewonnen. Vor ausverkaufter Hallte erzielten Neuzugang Christopher Bourque, Maxi Daubner, Mark Voakes, Justin Schütz, Frank Mauer, Mads Christensen und Maxi Kastner die Treffer für München.

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(Sieger Red Bulls Salute 2019 - Foto Gepa Pictures)

 


Gestern mussten die Zuschauer bis zur 34. Minute auf den ersten Treffer warten, heute waren es nur 54 Sekunden dann traf Frederik Storm unhaltbar für Danny aus den Birken unter die Latte. München tat sich gegen die schnellen und scheibensicheren Schweden Anfangs schwer, es gelang über weite Strecken kein richtiger Spielaufbau. Mit einer Strafzeit für Malmö (15.) kamen die Red Bulls dann zu den ersten Tormöglichkeiten, vorallem durch Frank Mauer, der das Außennetz traf. Der Silbermedaillengewinner war es auch in der Schlußminute mit einer weiteren vergebenen Großchance.

Im zweiten Drittel präsentierte sich das Team von Don Jackson um einiges agiler und so wurde nach einer Druckphase durch den Neuzugang aus Amerika, den 3-fachen Calder Cup Sieger Christopher Bourque (23.) der Ausgleich markiert. Nach dem Treffer musste München in Unterzahl agieren und Danny aus den Birken stand regelgerecht unter Dauerbeschuß machte seinen Job aber ausgezeichnet.

In der 29. Minute gab es eine Kombination durch John Peterka und Justin Schütz, zwei Nachwuchsspieler aus der eigenen Akademie aus Salzburg, welche Maximilian Daubner zum 2:1 verwandelte. Die Führung hielt bis kurz vor dem Ende des Drittels, bis der Ex-Salzburger Konstantin Komarek die Scheibe zum 2:2 Ausgleich abfälschte (38.) Doch die Münchner Antwort foglte noch vor der Sirene durch Mark Voakes mit dem 3:2, danach ging es in die Kabine.

Der Schlußabschnitt hatte es nochmal in sich und die ausverkaufte Halle in Kitzbühel kam voll auf ihre Kosten. In der Anfangsphase entschieden die Red Bulls vermeindlich die Partie durch Treffer von Justin Schütz (43.) und nur zwei Minuten später in Überzahl durch Frank Mauer zum 5:2. Die Schweden legten danach allerdings an Tempo zu und kamen zu einigen guten Chancen, doch Danny aus den Birken war weiterhin ein sicherer Rückhalt und konnte mit einem Hechtsprung die Scheibe von der Linie kratzen.

 

Nach einem unnötigen Puckverlust im eigenen Drittel war es Lerby der den 5:3 Anschlusstreffer erzielte (55.). Kurz darauf gab es eine brenzige Unterzahlsituation und Malmö nahm den Torhüter vom Eis und erzielte mit zwei Mann mehr (58.) einen weiteren Treffer zum 5:4. Bei knapp 1,5 Minuten auf der Uhr nahm Peter Anderson erneut seinen Goalie vom Eis und München konnte zwei Mal durch Mads Christensen und Maxi Kastner ins leere Tor treffen und somit das Spiel mit 7:4 erfolgreich abschließen. Mit diesem Sieg konnten die Red Bulls München nach 2017 zum zweiten Mal den Turniersieg feiern. 

 

Für München geht es bereits am kommenden Donnerstag im ersten Spiel der Champions Hockey League Saison 2019/2020 gegen die Schweizer HC Ambri Piotta weiter.

 

 

EHC Red Bull München - Malmö Redhawks 7:4 (0:1|3:1|4:2)

 

Tore:
0:1|01.|Frederik Storm
1:1|23.|Christopher Bourque
2:1|29.|Maxi Daubner
2:2|38.|Konstantin Komarek
3:2|40.|Mark Voakes
4:2|43.|Justin Schütz
5:2|45.|Frank Mauer PPT
5:3|55.|Carl-Johan Lerby
5:4|58.|Emil Sylvegärd
6:4|59.|Mads Christensen Empty-Net
7:4|60.|Maxi Kastner Empty-Net

 

Zuschauer:
1.500 (ausverkauft)

 



 

EC Red Bull Salzburg verliert Spiel um Platz 3

Mit einer 3:4 Niederlage über IFK Helsinki beendeten die Salzburger unter den Augen des Bundestrainers Roger Bader das Red Bulls Salute 2019 in Kitzbühel auf dem letzten Tabellenplatz. Die Tore für die Red Bulls erzielten Thomas Raffl und mit einem Doppelpack Mario Huber. Im Tor stand Lukas Herzog und auch Daniel Jakubitzka kam zum Einsatz.

Für Salzburg geht es demnächst zu Hause gegen SK Slovan Bratislava und danach beim DEL2-Ligisten den Tölzer Löwen weiter, ehe es am 13.09.2019 im ersten EBEL-Spiel in Bozen zur Sache geht.

 

 

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 (Foto Gepa Pictures)

 

 

 

Head Coach Matt McIlvane:

„Wir hatten wieder unsere Chancen, das Spiel zu gewinnen. Am Ende hat es knapp nicht gereicht, vor allem im Spiel mit dem Puck müssen wir noch zulegen. Wir haben wieder Fortschritte gemacht, müssen nun aber weiter an unserem Spiel arbeiten. Insgesamt war das ein starkes Turnier, wir schätzen das hohe Niveau und die Möglichkeit, gegen solche Gegner zu spielen. Aber wir wollten auch gewinnen, das ist immer unser Ziel.“

 

 



 

 

DEL - Düsseldorfer EG gewinnt am Seilersee

 

(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG hat mit 5:2 (2:0, 1:2, 2:0) gegen die Iserlohn Roosters gewonnen. Die Partie am Seilersee war lange eng umkämpft. Erst im letzten Drittel machten die Rot-Gelben alles klar. Alex Barta war mir drei Punkten erfolgreichster DEG-Akteur.

 

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( Foto eishockey-online.com / Archiv )

 


 

 

Nach einem soliden zweiten Platz beim Bodensee-Cup in Kreuzlingen ging es für die DEG in ihrem dritten Testspiel an den Seilersee. Gegen die Iserlohn Roosters musste Trainer Harold Kreis auf Victor Svensson, Kenny Olimb, Johannes Huß und Rihards Bukarts verzichten. Dafür kam Marc Zanetti zu seinem ersten Einsatz für die Rot-Gelben nach fünf Jahren Abwesenheit. Für ihn blieb Nicolas Geitner in Düsseldorf.

 

 

Auf dem Eis ging es zunächst alles andere als optimal für die Rot-Gelben los. Iserlohn machte Druck und brachte viele Scheiben auf Goalie Niederberger. Dann – fast aus dem Nichts – ging die DEG allerdings in Führung. Alex Barta nahm sich den Puck, kurvte ins gegnerische Drittel und schloss mit einem Schlagschuss ab. Wenige Minuten später erhöhte Chad Nehring in Überzahl auf 2:0. Danach hatte die DEG die Partie im Griff. Die Roosters waren vom Doppelschlag wie gelähmt. Daran änderte auch eine Strafzeit gegen Gardiner zum Schluss des Spielabschnitts nichts mehr.

 

 



 

 

Wie schon im ersten Drittel war Iserlohn zu Beginn die bessere Mannschaft. Dieses Mal belohnte sich das Team allerdings auch. Mit einem Doppelschlag von Julian Lautenschlager und Jake Weidner glichen die Roosters in knapp zwei Minuten aus. Danach hatten die Sauerländer die Partie erstmal im Griff. Doch die DEG schlug zurück. In Überzahl erzielte Barta sein zweites Tor – nach starkem Querpass von Luke Adam. Mit einer knappen 3:2-Führung ging es in den letzten Spielabschnitt.

 

 

Auch im Schlussabschnitt gab es wieder das gleiche Bild zu sehen: Iserlohn machte Druck und suchte den Ausgleich. Doch erneut war es Mathias Niederberger, der mit zahlreichen starken Paraden die Führung für die Rot-Gelben festhielt. Im Anschluss war es ein Spiel mit offenem Visier – mit besserem Ende für die DEG. Nachdem Maxi Kammerer bereits einmal völlig frei im Slot am Iserlohner Goalie scheiterte, machte er es nach einem Traumpass wenige Minuten vor Schluss besser. Nach toller Vorlage von Kapitän Barta netzte Kammerer eiskalt in den Winkel ein. Danach ging es fast nur noch in eine Richtung. Die Rot-Gelben hatten die Kontrolle über die Partie und ließen Iserlohn kaum mehr zu Chancen kommen. Jensen machte den Sack mit dem Schuss ins leere Tor endgültig zu.

 

 

Ausblick: Die Vorbereitungsphase der DEG geht in der kommenden Woche weiter. Dann tritt das Team am Samstag, 31. August, 17 Uhr, gegen die ESC Wohnbau Moskitos Essen an. Tickets für die Partie gibt es im Fanshop an der Brehmstraße.

 

 


 

DEG Düsseldorf eishockey-online.com

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DEL - Augsburg Panthers lassen Linz keine Chance

 

(DEL/Augsburg) PM/Linz Augsburg lässt Linzern keine Chance Wie auch schon im Vorjahr verlassen die LIWEST Black Wings Augsburg als Verlierer. Gegen die Panthers musste man sich mit 0:3 geschlagen geben.

 

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(Foto: Dunja Dietrich)

 


Dass die Mannschaft von Headcoach Tray Tuomie bereits ein eingespieltes Team ist, war schon in den Anfangsminuten zu spüren: In der 3. Minute klopfte Hafenrichter am Linzer Kasten an, die Scheibe verfehlte zum Glück der Gäste aber das Tor. Etwa eineinhalb Minuten später konnten die Stahlstädter den nächsten Augsburger Angriff nicht abwehren: Leblanc netzt per Rebound zum 0:1 ein.

 


In den folgenden Minuten gab es aus Linzer Sicht kaum Highlights, eine Unterzahl nach Strafe gegen Wolf überstand man schadlos. Dafür mussten die Oberösterreicher in Minute 12 den nächsten Gegentreffer durch Fraser hinnehmen, der nach einer gekonnten Kombination nur mehr ins leere Tor treffen musste. Gegenwehr zeigten die Stahlstädter nur in Form eines Faustkampfs ausgetragen zwischen Wolf und Schmölz. Es ging mit einem zwei-Tore-Rückstand in die Pause.

 


Das zweite Drittel war von vielen Strafen geprägt, die allerdings keines der beiden Teams für sich nutzen konnte. Im Gegensatz zum ersten Abschnitt schienen die LIWEST Black Wings jedoch besser ins Spiel gefunden zu haben. Ins Spiel gefunden hatte in Minute 28 auch Paul Mocher, der David Kickert nach einer Strafe gegen die Panther im Tor ersetzte. Mocher hielt seinen Kasten bis zum Ende des Drittels trotz zweier Unterzahlspiele sauber, wobei auch eine kleine Portion Glück dabei war, als Leblanc und Callahan vor dem unbewachten Tor vergaben. Nach dem zweiten Drittel stand es nach wie vor 0:2.

 


 


 

Den Schlussabschnitt begannen die LIWEST Black Wings aufgrund einer noch laufenden Strafe mit einem Mann weniger am Eis, doch auch diese Unterzahl zog keine ernsten Konsequenzen nach sich.

 


Im Laufe des letzten Drittels machten sich die Linzer das Leben mit einer Vielzahl an Strafen selber schwer. Zuerst erwischte es Finn, der wegen Beinstellens zwei Minuten in die Kühlbox musste und wenig später Matzka, der auf der bereits gut vorgewärmten Strafbank Platz nahm.

 


Auch in den letzten drei Minuten in Vollbesetzung war für die LIWEST Black Wings nicht viel zu machen. Einmal riskierte Headcoach Tom Rowe noch einmal, allerdings sollte sich das Empty-Net nicht lohnen: Leblanc stellte 53 Sekunden vor der Schlusssirene auf 0:3, was auch der Endstand der Partie war.

 


Augsburg trat äußerst souverän auf und kontrollierte die Partie. Von den Cracks aus der Stahlstadt kam leider zu wenig – das soll sich beim nächsten Testspiel am 27. August gegen Amur Chabarowsk ändern!

 


Augsburg Panthers – LIWEST Black Wings 3:0 (2:0, 0:0,1:0)

 

Tore: 1:0 Leblanc (5.), 2:0 Fraser (12.), 3:0 Leblanc (60./EN)

 



Augsburger Panther eishockey-online.com

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Ski Welt Kitzbühel im Eishockey Fieber - Stimmen zum Red Bulls Salute 2019

 

(Red Bulls Salute/Kitzbühel) Normaler Weise findet in "Kitz" das berühmte Hahnenkammrennen statt. Vom 23.08. - 24.08.2019 treffen sich aber in der Eishalle vier europäische Top Eishockey Teams beim Red Bulls Salute 2019.

 

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(Foto Gepa Pictures)

 

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Am ersten Spieltag konnten sich die Schweden aus Malmö mit 5:3 gegen die Salzburger für das Finale qualifizieren. Im zweiten Spiel hatte der andere Club vom Getränkemogul Red Bull aus der Landeshauptstadt München gegen den siebenfachen finnischen Meister Helsinki den längeren Atem und zog mit einem knappen 2:1 Erfolg ebenfalls in das morgige Finale ein.

 

eishockey-online.com & eishockeyonline.at berichten exklusiv von dem Red Bulls Salute aus Kitzbühel und haben für Euch ein paar Stimmen am ersten Turniertag eingefangen.

 

 

Dominique Heinrich (Kapitän Salzburg):
"Wir haben die Tore zu leicht kassiert. Das erste Gegentore hab ich blöderweise abgefälscht. Die Fehler die wir gemacht haben müssen wir abstellen, das ist machbar. Besonders im 1gg1 müssen wir schneller werden. Dafür ist die Vorbereitung da, damit wir als Mannschaft gut zusammenfinden. Insgesamt denke ich sind wir auf einem guten Weg."



Matt McIlvane (Trainer Salzburg):
“Wir sind langsam ins Spiel gekommen, haben uns dann stetig gesteigert und hatten im Schlussdrittel auch unsere Torchancen, um das Spiel zu entscheiden. Fehler haben dann aber zu Gegentoren geführt, auch wenn wir schon wieder besser als letzte Woche in der Schweiz gespielt haben. Auffällig war dennoch, dass die Jungs bis zum Schluss gekämpft haben, wir können wieder viel positives aus dem Spiel mitnehmen.“

 

 

Konrad Abeltshauser (München):
"Es war heute ein Spiel auf Augenhöhe und diese brauchen wir jetzt genau vor dem Beginn der Champions Hockey League. Es ist hier auf jeden Fall noch einmal ein anderer Test als in Garmisch, aber für uns geht es darum Schritt für Schritt besser zu werden und wir haben heute auch einen Weg gefunden das Spiel zu gewinnen und mit dem Selbstvertrauen gehen wir in das morgige Finale."

 

 

Mark Voakes (München):
"Wir haben uns heute über weite Strecken schwer getan, Helsinki hat uns mit ihrem Forechecking immer wieder Probleme bereitet und so sind wir nicht richtig ins Spiel gekommen, konnten aber zum Schluss mit harter Arbeit den Sieg erringen und darüber sind wir sehr froh. Es gibt aber noch einige zu verbessern."

 

 

Mads Christensen (München):
„Die ersten 40 Minuten waren nicht optimal. Das letzte Drittel hat dann Spaß gemacht, da waren wir sehr gut. Darauf können wir aufbauen. Ich freue mich auf das Finale gegen Malmö.“

 


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Red Bulls Salute 2019 in Kitzbühel - Red Bull München trifft auf Malmö im Finale

 

(Red Bulls Salute 2019) (Christian Diepold) Beim diesjährigen Red Bulls Salute 2019 in Kitzbühel nahmen die europäischen Spitzenteams EC Red Bull Salzburg, Malmö Redhawks, EHC Red Bull München und HIFK Helsinki teil. Im ersten Spiel konnte sich der zweifache schwedische Meister Malmö mit 5:3 erfolgreich für das Finale qualifizieren. Im Abendspiel folgte der EHC Red Bull München mit einem knappen 2:1 Erfolg über Helsinki.

 

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(Foto: Gepa Pictures)

 


 

EHC Red Bull München mit einem starken Schlußspurt ins Finale

 

Im Abendspiel in "Kitz" mussten die Fans bis zur 34. Minute auf den ersten Treffer warten, ehe Juha Jääskä zum 0:1 für Helsinki traf. Bis dahin war die Partie sehr ausgeglichen.

 

Das Spiel begann temporeich und beide Teams versuchten den gegnerischen Spielaufbau mit einem frühen Vorchecking zu stören. Die besten Möglichkeiten auf Seiten der Red Bulls hatte Mark Voakes nach wenigen Sekunden und Frank Mauer in Überzahl (08.). Bei drei Strafzeiten für die Münchner war die Abwehr gefragt, der Goalie Kevin Reich und seine Vorderleute machten ihren Job aber gut. Anton Lundell, der als ein möglicher Top5 Draft gehandelt wird hatte in der 13. Minute den Führungstreffer für Helsinki auf der Kelle, doch scheiterte an Kevin Reich.


Mit diesem Remis und einem ausgeglichenen Chancenverhältnis ging es dann in die erste Drittelpause. Auf Seiten des dreifachen DEL-Meister waren heute 7 Neulinge im Einsatz, darunter auch der erst 17-jährige John Peterka, der als ein absolutes Top-Talent aus der Red Bull Akademie gilt. Er erzielte in 48 Ligaspielen 94 Punkte.

 

München war im Mittelabschnitt die spielbestimmende Mannschaft verpasste es allerdings aus den Torchancen Kapital zu schlagen. Erneut war es Frank Mauer (22.) der die Scheibe knapp über das Tor schlenzte. Nach einem katastrophalen Abwehrfehler war es Juha Jääskä (34.), der den siebenmaligen finnischen Meister mit 0:1 in Führung schoß. Gegen Ende des zweiten Drittels musste das Team von Don Jackson erneut in Unterzahl agieren.

 

Das letzte Drittel gehörte dann den Red Bulls aus München. Sie kamen mit viel Druck aus der Kabine und so stand der finnische Torhüter unter Dauerbeschuß. Beim 1:1 Ausgleich von Mads Christensen hatte er keine Abwehrmöglichkeit. Wenige Minuten später (49.) war es erneut der Däne, der die Scheibe aufs Tor schoß und Patrick Hager den Abstauber zum 2:1 nutzte. Helsinki nahm in der Schlußminute noch den Torhüter vom Eis und versuchte Alles, doch es blieb beim knappen 2:1 der Erfolg der Münchner.

 

 

EHC Red Bull München  - HIFK Helksinki 2:1 (0:0|0:1|2:0)

Tore:
0:1|34.|Juha Jääskä
1:1|46.|Mads Christensen
2:1|49.|Patrick Hager

Zuschauer:

1.326

 



 

Red Bull Salzburg Neuzugang Chad Kolarik mit einem Doppelpack

 

(Mathias Funk) Beim mit viel Vorfreude erwarteten Red Bulls Salute 2019 in Kitzbühel standen sich zur "Eröffnung" der EC Red Bull Salzburg und die Malmö Redhawks mit ÖEHV Legionär Konstantin Komarek gegenüber. Die Schweden, welche in der Persuasion noch ohne Niederlage nach Tirol reisten, durften nach nur wenig Minuten erstmals jubeln. Kapitän Fredrik Händemark, der mit seinen 25 Jahren bereits 13 Einsätze für die "Tre-Kronor" verzeichnen darf, nutzte in Minute 3 die Querpass-Vorlage von Marcus Björk. JP Lamoureux im Tor der Roten Bullen war bei diesem Gegentor machtlos.

 

Der 35- Jährige wechselte im Sommer aus der Bundeshauptstadt in die Mozartstadt und erhielt von Headcoach Matt McIlvane den Vorzug gegenüber Lukas Herzog. Doch die Salzburger spielten ordentlich mit, kamen in der Folge zu guten Szenen und durften nach einer Viertelstunde ebenfalls jubeln. Nachdem Bud Holloway und Raphael Herburger noch verpassten, war es der Neuzugang aus Mannheim, Chad Kolarik, welcher ein schönes Zuspiel des im ersten Abschnitt aktiven Alexander Pallestrang zum 1:1 Ausgleich verwertete (14.). Kurz vor dem ersten Pausentee verpasste Alexander Rauchenwald sogar die Führung gegen Südschweden.

 

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  (Chad Kolarik mit einem Doppelpack - Foto: Gepa Pictures)

 

Im Mittelabschnitt fanden die Redhawks nur bedingt in die Partie und taten sich gegen spritzige Bullen zunehmend schwer, Chancen zu kreieren. Anders auf der Gegenseite. Chad Kolarik netzte in der 26. Minute zum zweiten Mal ein und brachte die Gastgeber erstmals in Front. Nach dem österreichischen Führungstreffer hatte Thomas Raffl die Möglichkeit, die Führung auszubauen, brachte den Puck jedoch nicht an Malmö Schlussmann Oscar Alsenfelt vorbei. Der Tabellensechste aus der vergangenen SHL Spielzeit benötigte ein Powerplay, um gefährlich vor das Bullengehäuse zu kommen, nutzte dann aber prompt die erste Einschußchance. Youngster Marcus Björk schrieb nach seinem Assist zum 0:1 erstmals an und stocherte die Scheibe zum 2:2 Ausgleich über die Linie. Wie schon zuletzt in der Schweiz, wo sich die Red Bulls mit den ZSC Lions und dem EHC Biel messen durften, zeigte sich der Salzburger Mix aus Jung & Erfahren mit viel Spielfreude.

 

Im letztem Spielsektor zeigten sich die Mannen von Coach McIlvane weiterhin mit viel Druck nach vorne und drückten die Redhawks in die eigene Zone. Die Schweden schlugen dann aber dennoch eiskalt zu und kamen durch Christoffer Forsberg zur erneuten Führung. Auch wenig später wurde Salzburg für den enormen Offensivdrang hart bestraft. Max Görtz erhöhte die schwedische Führung auf 4:2 und sorgte damit für die Vorentscheidung (49.). Daran konnte auch Thomas Raffl nichts mehr ändern. Der Hühne besorgte in Minute 58 zwar nochmals den 3:4 Anschluss, das Schlusswort hatten dann aber doch wieder die Gäste. Axel Wemmenborn, der bereits in sein drittes Jahr in Malmö geht, netzte in der Schlussminute via "empty-net" den 5:3 Endstand ein (60.).

 

Red Bull Salzburg bleibt somit zur Hälfte der Pre-Season weiterhin sieglos und steht am Samstag gegen IFK Helsinki in Spiel um Platz 3 auf dem Eis. Malmö erwartet ab 20.00 Uhr den EHC Red Bull München im Finale.

 

 

EC Red Bull Salzburg - Malmö Redhawks 3:5 (1:1|1:1|1:3)

Tore:
0:1|03.|Fredrik Händemark
1:1|14.|Chad Kolarik
2:1|26.|Chad Kolarik
2:2|39.|Marcus Björk

2:3|47.|Christoffer Forsberg

2:4|49.|Max Görtz
3:4|58.|Thomas Raffl
3:5|59.|Axel Wemmenborn

Zuschauer:

1.327

 


 

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DEB - U16-Nationalmannschaft mit 6:3-Auftaktsieg gegen die Schweiz

 

(DEB) Die deutsche U16-Nationalmannschaft hat das erste Spiel beim 4-Nationen-Turnier in Zell am See (Österreich) gewonnen. Das Team von U16-Bundestrainer Thomas Schädler besiegte die Schweiz mit 6:3 (2:0, 1:2, 3:1).

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( Foto eishockey-online.com / Archiv )



 

 

Die DEB-Auswahl erarbeitete sich bereits im ersten Drittel einen Zwei-Tore-Vorsprung. Roman Kechter (11. Minute) und Matthias Pischoff (18.) trafen für die U16-Nationalmannschaft. Diesen Vorsprung baute Julian Lutz in der 26. Minute nach Vorarbeit von Kevin Adam und Roman Kechter auf 3:0 aus. Die deutsche Mannschaft zeigte sich äußerst effektiv vor dem gegnerischen Tor und nutzte die eigenen Torchancen. Trotzdem musste das Team von U16-Bundestrainer Thomas Schädler im Mittelabschnitt zwei Gegentore hinnehmen: Noah Greuter (33.) und Mattheo Reinhard (39.) verkürzten auf 2:3 aus Sicht der Eidgenossen.

 

 

Im Schlussabschnitt brachte Veit Oswald die DEB-Auswahl durch einen Treffer in der 50. Minute erneut mit zwei Toren in Front. Die Eidgenossen antworteten prompt und kamen durch das Tor von Thierry Schild in der 51. Minute in Schlagdistanz. Drei Minuten vor dem Ende verließ der schweizer Goalie Jari Stacher sein Tor und ein zusätzlicher Feldspieler verstärkte das Team auf dem Eis, doch die DEB-Auswahl sollte dies in Person von Kevin Adam (59.) zum Empty-Net-Treffer nutzen. Maksim Anton erhöhte mit der Schlusssirene auf den 6:3-Endstand.

 

 



 

 

Nach dem Auftakterfolg geht es für die U16-Nationalmannschaft bereits am morgigen Donnerstag mit der zweiten Partie des Turniers weiter. Ab 13.45 Uhr trifft die Mannschaft von U16-Bundestrainer Thomas Schädler auf Weißrussland. Thomas Schädler, U16 Bundestrainer: „Es war heute ein sehr schweres und enges Spiel, in dem wir äußerst effektiv mit unseren Torchancen umgegangen sind. Knapp 50 Schüsse kamen auf das Tor von Goalie Simon Maximilian Wolf, der uns durch seine Paraden im Spiel gehalten hat.

 

 

Hieran müssen wir in den kommenden Spielen arbeiten. Mir hat der Einsatz der Mannschaft heute sehr gut gefallen. Nach nur drei Trainingseinheiten verbessern wir uns Schritt für Schritt und gehen in die richtige Richtung – dies zeigt auch das Ergebnis des heutigen Tages.“

 

 



DEB Logoeishockey-online.com ist Partner & Sponsor des Deutschen Eishockey Bund und vermarktet die Original Gameworn Eishockeytrikots der Nationalmannschaft, welche im SHOP verfügbar sind.

 

 

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Grizzlys Wolfsburg gewinnen Gäubodenvolksfest-Cup gegen Nürnberg

 

(DEL/Wolfsburg) PM Erster kleiner Titel in der neuen Saison für die Grizzlys: Die Niedersachsen konnten das Finale beim Gäubodenvolksfest-Cup gegen die THOMAS SABO Ice Tigers mit 2:1 nach Penaltyschießen für sich entscheiden. Für die Tore sorgten Brent Aubin und Mike Sislo, der im Shootout für die Entscheidung sorgte.

 

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(Foto: Birgit Eiblmaier)

 


Erfreuliche Nachrichten gab es bezüglich der Mannschaftsaufstellung: Felix Brückmann stand erstmals nach seiner schweren Verletzung wieder auf die Spielberichtsbogen und nahm den Platz als Back-Up hinter Chet Pickard ein. Ebenfalls dabei war Mathis Olimb, der nach der Geburt seiner Tochter Leah sein Debüt im Dress der Grizzlys feierte.

 

 

Die Mannschaft von Trainer Pat Cortina konnte im Finale früh jubeln: Eric Valentin bediente bei einem Konter Brent Aubin, der trocken zum 1:0 abschließen konnte. In Spielabschnitt eins hatten die Grizzlys das Geschehen auf dem Eis über weite Strecken im Griff. Die Defensive stand wie schon beim Spiel am Freitag gegen Straubing zumeist sehr sicher und blockte viele Schüsse. Die Versuche, die durchkamen, wurden zur Beute vom aufmerksamen Chet Pickard. Der Mittelabschnitt bestätigte dies, denn auch in Unterzahl mussten die Niedersachsen keinen Gegentreffer hinnehmen.

 

 

Erst zur Mitte des Schlussdrittels kamen die Ice Tigers vermehrt in Richtung Grizzlys-Gehäuse. Chet Pickard reagierte einige Male stark, so gegen Daniel Fischbuch und Brandon Buck. 50 Sekunden vor Drittelende und bei eigener Überzahl mussten die Grizzlys den Ausgleich durch Chris Brown hinnehmen.

Es folgte direkt das Penaltyschießen. Dort hielt Chet Pickard zweimal. Die Grizzlys trafen durch Garrett Festerling und Mike Sislo, die beide trocken in den Winkel gezielt hatten.

 



 

"Wir haben hier in beiden Spielen solide Leistungen gezeigt. Heute war unsere Defensive mit Chet Pickard im Tor sehr stabil. Morgen reisen wir nach Österreich und werden dort weiter an uns arbeiten", so Pat Cortina.

 

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(Foto Birgit Eiblmaier) 

 

Das Spiel im Stenogramm

Ergebnis: 2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 1:0)

 

Torfolge: 1:0 (2.) Aubin (Valentin), 1:1 Brown (60.), 2:1 Sislo (Shootout)

 

Strafminuten: Grizzlys 6, Nürnberg 6

Schiedsrichter: André Schrader, Aleksander Polaczek

 

Aufstellung der Grizzlys

Chet Pickard, Felix Brückmann

Nick Jones, Armin Wurm, Jeff Likens, Steven Raabe, Wade Bergman, Ryan Button, Maximilian Adam

Garrett Festerling, Brent Aubin, Sebastian Furchner, Anthony Rech, Nick Latta, Christoph Höhenleitner, Eric Valentin, Gerrit Fauser, Mike Sislo, Marius Möchel, Jan Nijenhuis, Spencer Machacek, Mathis Olimb.

 

 


Grizzlys Wolfsburg eishockey-online.com

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Düsseldorfer EG verliert Finale beim Bodensee-Cup! 1:2 gegen Schwenningen

 

(DEL/Düsseldorf) PM/ Die Düsseldorfer EG hat das Finale beim Bodensee-Cup in Kreuzlingen knapp mit 1:2 (1:0, 0:0, 0:2) gegen die Schwenninger Wild Wings verloren. Ein starkes erstes Drittel reichte den Rot-Gelben nicht, um das Vorbereitungsturnier zu gewinnen.

 

 

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(Foto: Birgit Häfner)

 


 

DEG dominiert im ersten Drittel

 

Tag zwei in Kreuzlingen: Die Düsseldorfer EG traf im Finale des Bodensee-Cups auf den Ligakonkurrenten aus Schwenningen. Headcoach Harold Kreis musste im Vergleich zum Vortag zwei Änderungen vornehmen. Leon Niederberger und Rihards Bukarts wurden beide geschont. Dabei handelte es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme, beide waren nach dem Spiel gegen Thurgau leicht angeschlagen. Die dritte Reihe setzte sich deshalb aus Patrick Buzás, Jerome Flaake und Christoph Körner sowie Alexander Ehl – beide wechselten sich ab – zusammen.

 

 

Die Düsseldorfer zeigten ein starkes erstes Drittel. Durch gutes, schnelles Kombinationsspiel machte es das Team von Harold Kreis den Schwenningern schwer in die Partie zu kommen. Luke Adam hatte nach sechs Minuten eine Doppelchance, die DEG in Führung zu bringen, doch Ilya Sharipov im Tor der Wild Wings parierte stark. Nach 15:39 Minuten belohnten sich die Rot-Gelben dann aber doch noch für den Einsatz. Chad Nehring fälschte einen Schlenzer von Nicholas B. Jensen ins Tor der Schwenninger ab. Im darauffolgenden Überzahlspiel der Düsseldorfer hätte es eigentlich wieder klingeln müssen. Alex Barta, Tobi Eder, Bernhard Ebner und Luke Adam scheiterten jeweils mit Hochkarätern. Schwenningen kam im ersten Drittel nur vereinzelt zu Chancen, und wenn, dann war Niederberger zur Stelle.

 

 

Schwenningen wacht auf

 

Im zweiten Drittel wurde aus der Partie ein richtiges Eishockeyspiel. Nachdem die DEG in Person von Adam und Gardiner beste Möglichkeiten liegen ließ, wachten die Wild Wings auf. Einmal trafen sie den Pfosten, kurz darauf parierte Niederberger einen Schlagschuss aus kürzester Distanz mit seiner Fanghand. Der Ausgleich wäre zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient gewesen. Doch der Düsseldorfer Goalie und starke Unterzahlspiele verhinderten dies.

 

 



 

serc deg 18082019 2

(Foto Birgit Häfner)

 

 

Wild Wings drehen die Partie

 

Schwenningen gab auch zum Start in den Schlussabschnitt den Ton an. Die Düsseldorfer kamen die ersten Minuten kaum aus dem eigenen Drittel, wieder musste Niederberger mehrfach seine Klasse zeigen. Die Wild Wings weiter überlegen, aber auch die Düsseldorfer kamen zu Chancen. Alex Ehl erkämpfte sich den Puck in der Schwenninger Zone und scheiterte mit einem schönen Schlenzer an Sharipov.

 

 

Dann hatte die DEG Glück: Erst hielt Niederberger einen Schuss stark, dann ging der Abstauber an die Latte. Im Anschluss schafften es die Schwenninger aber doch noch. Ein abgefälschter Puck landete vor dem völlig freien Jamie MacQueen, der nur noch einschieben musste. Und es kam noch dicker: Direkt im Anschluss nutzten die Wild Wings ein Überzahlspiel und gingen durch Marcel Kurth in Führung. Auch ein Powerplay in den Schlussminuten reichte den Rot-Gelben nicht mehr. Schwenningen holte sich den Sieg beim Bodensee-Cup.

 

 

Nächste Woche treffen die Rot-Gelben in einer weiteren Testpartie dann auf die Iserlohn Roosters (Freitag, 23. August, 19.30 Uhr). Bevor es dann auf eine weitere Reise in die Schweiz geht, spielt die DEG am Samstag, 31. August, 17 Uhr, gegen die ESC Wohnbau Moskitos Essen. Tickets für die Partie gibt es im Fanshop an der Brehmstraße.

 



 


 

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Augsburger Panther gewinnen DolomitenCup 2019 gegen SC Bern

 

 

(DEL/Augsburg) PM Die Augsburger Panther haben zum fünften Mal den DolomitenCup gewonnen. In einem spannenden Finale setzten sich die Fuggerstädter gegen den schweizer Top-Club SC Bern mit 4:3 nach Verlängerung durch. Das entscheidende Tor erzielte Sahir Gill. 

 

aev bern 18082019

(Foto: Carola Fabrizia Semino)

 


Im Halbfinal des Dolomiten Cups in Neumarkt (Südtirol) hatte der SC Bern die Eisbären Berlin knapp, aber hochverdient mit 2:1 besiegt. Im Final traf das Team von Kari Jalonen erneut auf ein deutsches Team. Die Augsburger Panther, die bereits zum siebten Mal teilnahmen und das Turnier vier Mal – zuletzt 2018 – gewannen, wurden etwas stärker eingestuft als der SCB-Gegner vom Samstag.

 


Das hinderte den SCB nicht, sich auch gegen die Augsburger von Beginn an Vorteile zu verschaffen. Die Berner dominierten zwar nicht so deutlich wie noch gegen Berlin. Auch schlich sich der eine oder andere Defensivfehler ein, aber sie hatten mehr vom Spiel und erspielten sich bei ihrer ersten Überzahlgelegenheit mit einer sehenswerten Kombination das Führungstor durch ihren Captain Simon Moser. Der SCB hatte – ebenfalls nach überzeugender Kombination – noch einen Pfostenschuss durch Ramon Untersander zu beklagen. Der Ausgleich der Bayern kam dann hingegen eher zufällig nach einem abgelenkten Schuss und einem Abpraller zustande.

 


Aus Berner Sicht ebenfalls unglücklich war der zweite Gegentreffer. Pascal Caminada wurde von einem Schuss mit voller Wucht an der Maske getroffen, Matthew Fraser hatte danach leichtes Spiel, den Abpraller verwerten. Der Entscheid war insofern korrekt, als die Regel besagt: Wird ein Torhüter von einem Puck an der Gesichtsmaske getroffen, unterbricht der Schiedsrichter das Spiel, falls nicht eine unmittelbare Torchance besteht. Der SCB steckte den ärgerlichen Gegentreffer weg und reagierte mit einem zweiten, erneut gut herausgespielten Powerplay-Tor durch Andrew Ebbett. Ein Weitschuss brachte die Augsburger zehn Minuten vor Schluss erneut in Führung. Der SCB drückte danach vehement auf den Ausgleich und wurde mit seinem dritten Powerplay-Tor, wie schon beim 1:0 durch Simon Moser, belohnt.

 


Es ging in die Verlängerung, in welcher Sahir Gill bereits nach 38 Sekunden für die Entscheidung der Augsburger sorgte, die damit den Dolomiten Cup zum fünften Mal gewonnen haben.

 

 

 

 


 


 

Das Spiel um Platz 3 gewann Valerenga Oslo gegen die Eisbären Berlin mit 2:1 nach Penaltyschiessen.

 

aev dolomitencup2019 sieger

 (Foto Dunja Dietrich)

 

SCB - Augsburger Panther 3:4 (1:1, 1:1, 1:1) n.V.


Tore: 13. Moser (Ebbett, Andersson/Ausschluss Haase) 1:0. 16. Gill (Holzmann) 1:1. 27. Fraser 1:2. 37. Ebbett (Andersson/Ausschluss Valentine) 2:2. 50. Valentine (Stieler) 2:3. 56. Moser (Andersson/Ausschluss Holzmann) 3:3. – 61. (60:38) Gill (Fraser) 3:4.

 

Strafen: Bern 3-mal 2 Minuten, Augsburg 6-mal 2 Minuten

 

Bern: Caminada; Krueger, Blum; Andersson, Beat Gerber;Untersander, Koivisto; Burren, Colin Gerber; Rüfenacht, Mursak, Ebbett; Sciaroni, Heim, Scherwey; Praplan, Arcobello, Moser; Jeremi Gerber, Bieber, Pestoni; Berger.

 

Augsburg: Keller; Lamb, Tölzer; Sezemsky, Valentine; McNeill, Haase; Rogl, Länger; Callahan, Leblanc, Hafenrichter; Payerl, Stieler, Schmölz; Fraser, Gill, Holzmann; Sternheimer, Ullmann, Mayenschein; Lambacher.

 



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DolomitenCup 2019 - Eisbären Berlin verlieren knapp gegen SC Bern

 

(DEL/Berlin)  Beim 14. Dolomiten Cup 2019 traf im zweiten Halbfinale der schweizer Club SC Bern auf die Eisbären Berlin und bezwangen die Hauptstädter in einer engen Partie mit 2:1 und treffen am Sonntag im Finale auf die Augsburger Panther. 

 

Berlin SCB 17082019
(Foto: Carola Farbrizia Semino)

 


Die Berner starteten gut ins Spiel, dominierten ihren Gegner im ersten Drittel deutlich und kamen zu zahlreichen guten Chancen. Der Erfolg blieb allerdings aus. Auf der andern Seite gelang es den Eisbären kaum, die Berner Abwehr in Schwierigkeiten zu bringen. Doch eine der wenigen guten Abschlussmöglichkeiten nützten sie zur 1:0-Führung nach 20 Minuten.

 

 

Am Spielgeschehen änderte sich im zweiten Abschnitt wenig, ausser dass die Schweizer dank drei Überzahlgelegenheiten noch mehr Möglichkeiten hatten, sich offensiv in Szene zu setzen. Doch auch 110 Sekunden in doppelter Überzahl brachten keinen Torerfolg. Im dritten Powerplay klappte es dann: Thomas Rüfenacht, der bereits zuvor zwei der besten Torchancen hatte, traf zum schön herausgespielten Ausgleich. 

 


 


 

In der 51. Minute gelang André Heim dann das 2:1. Es war der hochverdiente Lohn für eine gute Leistung und deutliche Überlegenheit. Der SCB hielt den knappen Vorsprung anschliessend ohne grössere Schwierigkeiten. 

 
 
SCB - Eisbären Berlin 2:1 (0:1, 1:0, 1:0)
Würth Arena, Neumarkt. – 1278 Zuschauer (ausverkauft). – SR Moschen, Benvegnu / Pardatscher, Cristeli (ITA). – Tore: 9. Kettemer (Ortega) 0:1. 34. Rüfenacht (Moser/Ausschluss Nöbels) 1:1. 51. Heim (Sciaroni, Andersson) 2:1. – Strafen: Bern 2-mal 2 Minuten, Berlin 4-mal 2 Minuten. – Bemerkungen: Bern ohne Grassi und Kämpf (verletzt) sowie Henauer (überzählig). 
 
 
Bern: Schlegel; Untersander, Koivisto; Krueger, Blum; Andersson, Beat Gerber; Burren, Colin Gerber; Praplan, Arcobello, Moser; Rüfenacht, Mursak, Ebbett; Sciaroni, Heim, Scherwey; Berger, Bieber, Pestoni; Jeremi Gerber.
 
Berlin: Dahm; Ramage, Hördler; McKiernan, Kettemer; Braun, Müller; Wissmann, Mik; Ortega, Aubry, Rankel; Lapierre, Sheppard, Backman; Pföderl Olver, Nöbels; Dietz, Streu, Labrie; Reichel.

 

 


 

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