Ende gut – Alles gut? AEV bleibt erstklassig! 

 

PENNY-DEL (Augsburg/HG) Die Augsburger Panther sind sportlich für die PENNY DEL Saison 2023/24 qualifiziert

 

Wie im richtigen Leben gilt wohl auch auf dem glatten Parkett der allseits bekannte Grundsatz „einfach aussitzen, abwarten was passiert“. Dieses Motto hat sich nun auch für die Augsburger Panther bewahrheitet, die zwar schon eifrig für die DEL2 geplant haben, doch nun etwas verwundert feststellen dürfen, dass weder Krefeld, noch Dresden noch der haushohe Favorit Kassel den Aufstieg in die höchste Spielklasse DEL geschafft haben. 

 

 

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(Foto: Citypress)

 


 

Ein Finale zwischen Ravensburg und Bad Nauheim hätten sicher die wenigsten unter uns auf dem Schirm gehabt. Das ist aber nun Fakt und die Organisation der DEL wird sich schon die Frage zu erlauben haben, wie man künftig mit einer Mannschaft, die in einer mit 15 Teams bestückten DEL als Vorletzter die Hauptrunde abgeschlossen hat, aus planungstechnischer Hinsicht umzugehen hat, ohne dass diese Mannschaft ihr Gesicht verliert und verfrüht die falschen Entscheidungen trifft, welche dann nicht mehr revidierbar sind.

 

Könnte dieses Beispiel etwa einen Präzedenzfall werden für zukünftige, ähnlich gelagerte Konstellationen? Es wäre aus Sicht des Verfassers sinnvoll, einen geeigneten Modus Operandi zu schaffen, um für einen potenziellen zweiten Absteiger die Organisation zu optimieren und eine gewisse Planungssicherheit aufrechtzuerhalten. Es sollte zumindest sichergestellt sein, dass für den Fall X auch eine wettbewerbsfähige Mannschaft zusammengestellt werden kann.

 

Das Ganze hat schon ein kleines Gschmäckle, im Nachgang betrachtet, findet der Verfasser dieses Berichts. Augsburg wurde quasi fix als der zweite designierte Absteiger aus der DEL erachtet mit allen Konsequenzen, die sich daraus ergeben: u.a. Klärung der Sponsoren, zielgerichtete auf die DEL2 gemünzte Kaderplanung, Festlegung des Coaching Staffs, evtl. Fragen zur Namensgebung.

 

Zu diesem frühen Zeitpunkt verließen natürlich diverse Leistungsträger bereits den Club, weil sie sich um einen neuen Arbeitgeber kümmern mussten bzw. wollten, auch wenn der offizielle Aufsteiger aus der zweiten Liga weiterhin noch in der Schwebe lag.  Erst nach und nach kristallisierte sich in den Fernduellen heraus, dass von den potentiellen Aufstiegskandidaten kaum noch jemand übrigblieb. 

 

Das Hauptaugenmerk liegt aktuell ganz klar auf dem alljährlichen Lizenzprüfungsverfahren der Deutschen Eishockey Liga. Die Deadline zur Einreichung der dafür erforderlichen Unterlagen bei der Ligazentrale in Neuss ist der 24. Mai 2023. Interessanten Informationen zum damit verbundenen Dauerkartenverkauf und potentiellen weiteren Personalentscheidungen dürfen die Fans demnächst erwartungsvoll entgegenblicken.

 

Ist das nun ein weiteres Wintermärchen im deutschen Eishockeysport? Eine Premium Liga ohne den etablierten AEV, kaum vorstellbar. Ich freue mich jetzt schon wieder wie ein Schneekönig, wenn das Curt-Frenzel-Stadion in seinen Grundfesten bebt, die lautstarken passionierten Fans jeden Gegner erzittern lassen und die Arena zur uneinnehmbaren Festung erklären.

 

Die Augsburger Panther rüsten sich als eines der fünf Gründungsmitglieder neben Mannheim, Berlin, Köln und Nürnberg weiter für die neue Saison, welche bereits ihre 30. Spielzeit im Oberhaus darstellt. Diese göttliche Fügung schreit förmlich nach einer gebührenden Festivität. 

 

Die Organisation rekrutierte kürzlich den agilen Tim Schüle aus Bietigheim, eine weitere richtungsweisende Verpflichtung in der Verteidigung nach dem schmerzlichen Abgang von Brady Lamb. Bei den Defendern verfügt Augsburg nunmehr über fünf hochkarätige Akteure, die ihre DEL-Tauglichkeit bereits unter Beweis gestellt haben. Bis dato hütet nur Markus Keller das Gehäuse, doch man munkelt, dass die Ikone Denis Endras nun doch seine famose Karriere in der Fuggerstadt ausklingen lassen möchte und deshalb noch eine Spielzeit dranhängt. Als Stürmer stehen bislang Justin Volek, Marco Niewollik, der Youngster Christian Hanke und das Urgestein T.J. Trevelyan auf dem Bogen. 

 

Das Ausharren und Warten vor den Bildschirmen hat sich letztlich für den AEV ausgezahlt: es wäre wohl nur recht und billig, wenn der Club aus Dank mit den beiden Finalisten der DEL2 ein Vorbereitungsturnier oder jeweils ein Testspiel absolvieren würde, um sich für deren Engagement und Einsatzwillen zu revanchieren.

 

Wer freut sich nicht schon riesig auf den alljährlich stattfindenden Dolomiten-Cup, der im beschaulichen Neumarkt, Südtirol traditionell ausgetragen wird? Bei diesem Traditionsturnier waren die Augsburger Panther in schöner Regelmäßigkeit Gast und ergatterten die Trophäe bereits fünf Mal; beim Cup 2021 standen sie auch im Finale und unterlagen dem Schweitzer Vertreter aus Biel nur knapp. 2022 erreichte der AEV den dritten Rang.

 


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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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DEB-Team verliert auch in Frankfurt gegen Tschechien

 

DEB-Nationalmannschaft (Frankfurt/CD) In Frankfurt fand heute am 15.04.2023 vor 5.108 Zuschauer das zweite Länderspiel gegen Tschechien statt. Am Donnerstag traf man sich beim Debüt von dem Trainerduo Kreis/Sulzer in Kassel und Tschechien konnte dort 6:2 gewinnen.

 

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(Foto: Marija Diepold)

 


 

Tschechien beginnt stark

Das Team aus Tschechien begann mit einem Tor nach nur 81 Sekunden nach einem Abpraller von Tobias Ancicka, der durch Jacub Flek verwertet wurde. Deutschland brauchte einige Zeit im ersten Drittel bis sie ins Spiel fanden und konnten mit Glück und Geschick ein gutes Powerplay der Tschechen erfolgreich abwehren.

 

Tobias Ancicka, der heute im DEB-Tor stand konnte einige gute Paraden zeigen. Gegen Ende des Spielabschnitt gab es dann die ersten Chancen für die DEB-Auswahl durch Alexander Ehl und einem Alleingang von Parker Tuomie, der vom tschechischen Schlussmann pariert wurde. Mit dieser knappen Führung ging es dann in die erste Drittelpause. 

Moritz Wirth: "Es ist wirklich hammergeil..., hier in meiner Geburtsstadt das Trikot mit dem Adler zu tragen. Ich habe als Kind einige Länderspiele gesehen und davon geträumt einmal selbst auf dem Eis zu stehen. Tschechien ist ein starker Gegner, aber wir kommen immer besser ins Spiel und da müssen wir weiter arbeiten.  

 

Deutschland wird stärker

 

Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft konnte sich im zweiten Drittel steigern, die einzelnen Reihen hatten mehr Zug zum Tor und konnten sich desöfteren im tschechischen Drittel behaupten. Erneut hatte Parker Tuomie (36.) den Ausgleich auf dem Schläger, scheiterte aber wieder bei einem Alleingang an Stepan Lukes.

 

Kurz darauf erzielten die Tschechen das 0:2 und sorgten für ein bitteres Ende des Mittelabschnitt, indem sich die DEB-Auswahl eigentlich ganz gut präsentierte. Es ist abzuwarten wie sich die Mannen von Harold Kreis im letzten Drittel schlagen.

  

Tschechien souverän

 

56. Minuten hatte es gedauert, dann traf der Frankfurter Lokalmatador Dominik Bokk mit einem Schlagschuss im Powerplay zum 1:4 zum Jubel der 5.108 Zuschauer in der Eissporthalle Frankfurt.

 

Tschechien hatte zuvor (47./48.) mit einem Doppelschlag auf 0:4 erhöht und die Partie endgültig entschieden. Deutschland versuchte in der Schlussphase noch einen weiteren Treffer zu erzielen, aber die Tschechen waren defensiv ebenso stark und so gab es dann nach einem Pfostentreffer sogar noch das 1:5 durch Ondrej Beranek. 

Somit geht die erste Woche für Harold Kreis & Alexander Sulzer mit zwei Niederlagen (2:6 / 1:5) zu Ende. Die Mannschaft wird sich am nächsten Dienstag wieder treffen und dann werden bereits ausgeschiedenen Spieler aus der DEL-Saison dazustossen. 

   

Stimmen zum Spiel:

 

Tim Fleischer: "Ich finde, dass wir im zweiten Drittel besser geworden sind, wir hatten einige Chancen, das Ergebnis täuscht ein bisschen über den Spielverlauf."

 

Eric Mik: "Heute gab es auch kaum Scheibenglück, Tschechien nutzte jeden Fehler aus und waren sehr stark und abgeklärt, es ist dann schwer einem Rückstand hinterherzulaufen, aber wir müssen von Spiel zu Spiel hart weiter arbeiten."

Bundestrainer Harold Kreis: „Natürlich hat uns auch heute das Ergebnis nicht gefallen. Ich fand wir haben einige gute Aktionen gehabt, haben dann aber doch wieder in der Vorwärtsbewegung die Scheibe zu leicht hergegeben. Man hat gesehen, dass die Spieler es gut machen wollten, dadurch wurde es an manchen Stellen ein wenig zu kompliziert.

 

Wir hätten vielleicht das ein oder andere Mal einfach direkt auf das Tor schießen können. Insgesamt war das für den Coaching-Staff eine gute Gelegenheit sich ein Bild über die Mannschaft zu machen. Wir werden jetzt Phase eins aufarbeiten und freuen uns dann schon auf Phase zwei.“

 

Dominik Bokk: „Es war natürlich cool hier wieder in die Eishalle zurückzukommen. Das Ergebnis hingegen, war natürlich nicht so toll. Natürlich will man immer das Spiel gewinnen, aber ich glaube wir haben es den Tschechen heute ein bisschen zu leicht gemacht. Wir haben zu viel eigene Fehler gemacht und das kannst du gegen so eine Mannschaft wie Tschechien nicht machen, die nutzen die Fehler dann eiskalt aus.“

 

Länderspiel, 15.04.2023
Deutschland - Tschechien 1:5 (0:1|0:1|1:3)

Tore:
0:1|02.|Jacub Flek
0:2|36.|David Tomasek
0:3|47.|Michal Spacek
0:4|48.|Radan Lenc
1:4|56.|Dominik Bokk (Müller, Noebels) PP
1:5|59.|Ondrej Beranek

Zuschauer:
5.108

 

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 (Foto: Citypress)

 

 

Die weiteren Spiele der WM-Vorbereitung: 

 

20.04.2023 | 19:30 in Deggendorf | Deutschland – Österreich

22.04.2023 | 17:00 in Landshut | Deutschland – Österreich

28.04.2023 | 17:30 in Zilina | Slowakei – Deutschland 

22.04.2023 | 16:00 in Trencin | Slowakei – Deutschland 

09.05.2023 | 19:30 in München | Deutschland – USA

 


 

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Bayerisches Derby im DEL-Finale 2022/2023 die Erste


PENNY-DEL 
(München/CD) Nach dem entscheidenden 7. Spiel in der Halbfinale-Serie gegen Wolfsburg fand 48 Stunden später in der ausverkauften Halle in München vor 5.728 Zuschauer das erste PENNY-DEL Finale 2022/2023 zwischen dem EHC Red Bull München und dem ERC Ingolstadt statt.

 

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(Foto: Citypress)

 


 

Starkes Penaltykilling von München 

 

Es gab in der Geschichte der Deutschen Eishockey Liga (seit 1994) noch nie zuvor eine Finalserie als ein bayerisches Derby und dieses erste Finale wurde nach nur 1:33 Minuten mit einem Paukenschlag der Red Bulls durch das 1:0 von Trevor Parkes eröffnet. Danach kämpften beide Teams fast um jeden Zentimeter Eis, standen sehr tief und kompakt in der Defensive. München musste in den ersten zwanzig Minuten drei Strafen hinnehmen, bewies aber die Qualitäten im Penaltykilling. 

 

Die berste Chance für die Gäste aus Ingolstadt hatte Daniel Pietta, der nach 20-Jahren in der DEL zum ersten Mal in einem Finale steht, er scheiterte aber an seinem Kollegen aus der Nationalmannschaft Mathias Niederberger. So ging das Derby in die erste Drittelpause. 

 

Tiffels mit Jubiläumstor 

 

Beide Protagonisten waren auch im zweiten Drittel auf Augenhöhe, es gab nur leichte Vorteile für die Hausherren, die durch eine traumhafte Vorlage von Justin Schütz auf Freddy Tiffels (28.) mit 2:0 in Front gingen. Für den Silbermedaillengewinner von 2018 war dies der 50. Treffer in der Deutschen Eishockey Liga.

 

Kurz zuvor hatte Tye McGinn direkt von der Strafbank kommend eine rießen Chance für die Panther, die Mathias Niederberger erfolgreich abwehrte. Der Nationaltorhüter hat schon mehrere Finals gespielt und war heute wieder ein starker Rückhalt für die Münchner. Sein Gegenüber der Ex-Münchner Kevin Reich konnte sich auch einige Male auszeichnen. 

 

München bringt Sieg nach Hause

 

Diesmal legten die Ingolstäder gleich in der Anfangsphase des letzten Drittels richtig los und erzielten den 2:1 Anschlusstreffer durch Stachowiak Wojciech. Mit diesem Tor wurden die Gäste etwas offensiver, es war aber beiden Teams anzuerkennen, dass die Aktionen sehr bedacht waren und keine unnötigen Strafzeiten riskiert wurden. Es lag eine Spannung über das nächste Tor in der Luft und Ben Street hatte vier Minuten vor dem Ende gleich zwei Mal die Chance auf 3:1 zu erhöhen. Kurz darauf traf Varejcka sogar die Latte. 

 

Fast zwei Minuten vor dem Ende verliess Kevin Reich sein Gehäuse und Ingolstadt nahm eine Timeout und versuchte Alles, doch Niederberger war nicht mehr zu überwinden und so ging das erste Spiel an die Münchner.

 

Am kommenden Sonntag geht es in der Best-of-Seven Serie in Ingolstadt in der Saturn Arena weiter, bevor es am Dienstag, den 18.04.2023 wieder hier am Oberwiesenfeld zur Sache geht.
 

Stimmen zum Spiel:

Maximilian Kastner: „Wir sind so rausgekommen, wie wir es uns vorgenommen haben. Wir haben ihnen keine Zeit und keinen Raum gelassen und die ersten zwei Drittel sehr gut gespielt. So müssen wir aber über 60 Minuten auftreten.“

 

PENNY-DEL Finale #1, 14.04.2023
EHC Red Bull München - ERC Ingolstadt 2:1 (1:0|1:0|0:1)

Tore:
1:0|02.|Trevor Parkes (Varejcka)
2:0|28.|Freddy Tiffels (Schütz, Daubner)
2:1|42.|Stachowiak Wojciech (Bertrand, Wagner)

 

Zuschauer:
5.728 (ausverkauft)

 

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(Foto: Citypress) 

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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Nationalmannschaft verliert beim Debüt von Harold Kreis

 

DEB-Nationalmannschaft (Kassel/PM) Die Herren-Nationalmannschaft hat im ersten von zwei WM-Vorbereitungsspielen gegen das Team aus Tschechien eine Niederlage hinnehmen müssen. Beim Debüt des neuen Bundestrainers Harold Kreis unterlag die deutsche Auswahl mit 2:6 gegen den Bronzemedaillengewinner der letztjährigen WM. Torschützen für das DEB-Team waren Tobias Eder (9.) und Jonas Müller (52). 


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(Foto: Citypress)

 

 


Vor 3.800 Zuschauern in der Kasseler Eissporthalle feierte Torhüter Maximilian Franzreb seinen ersten A-Länderspiel-Einsatz. Stürmer Marcel Noebels führte die deutsche Mannschaft als Kapitän auf das Eis, Daniel Schmölz fehlte leicht erkrankt und war in Frankfurt geblieben.  

 

Zu Beginn erarbeiteten sich die Tschechen ein leichtes Chancenplus, auch weil die deutsche Mannschaft nach etwas mehr als drei Minuten das erste Mal in Unterzahl ranmusste. Die Formation um Goalie Maximilian Franzreb stand kompakt und überstand die brenzlige Phase. Kurz danach zeigte sich auch das Powerplay der DEB-Auswahl von der besten Seite: Tobias Eder (9.) fälschte einen Schuss von Marco Nowak von der blauen Linie gekonnt ins Tor ab. Danach kamen die Gäste zwar sporadisch vor das Tor von Maxi Franzreb, doch über weitere Strecken kontrollierte die deutsche Mannschaft die neutrale Zone.  

 

Im zweiten Abschnitt überstand Deutschland zunächst erneut eine Unterzahl, musste aber kurz danach den Ausgleich durch Jakub Flek (27.) hinnehmen. In der Folge gelang es den Tschechen, mehr Spielanteile an sich zu ziehen und verstärkte den Druck auf das deutsche Tor. Daraus resultierte der zweite Treffer der Tschechen durch David Tomášek (34.). Kurz darauf hatte die deutsche Mannschaft nochmal eine gute Offensivsequenz und bekam überdies noch zweimal die Chance, in Überzahl auszugleichen. Doch weitere Treffer fielen bis zur zweiten Pause erstmal keine.  

 

Im Schlussabschnitt startete die DEB-Auswahl noch in Überzahl, fing sich aber einen Konter der Tschechen ein. In Unterzahl vollendete Roman Horák zum 1:3 aus Sicht der deutschen Mannschaft. Ähnlich fiel auch das 1:4 durch David Tomášek, wieder befand sich die deutsche Mannschaft dabei in Überzahl. Wenig später brachte Jonas Müller (52.) die DEB-Auswahl mit einem Distanzschuss heran und nährte damit die Hoffnung auf eine Aufholjagd. Doch genau zwei Minuten vor dem Ende fiel der fünfte Treffer der Gäste durch Ondřej Beranek. Den sechsten und letzten Treffer des Abends erzielte Filip Chlapik (59.), die DEB-Auswahl hatte zu diesem Zeitpunkt einen sechsten Feldspieler auf das Eis gebracht. 

 

Bundestrainer Harold Kreis: „Die Tschechen haben gut gespielt, aber das Ergebnis ist für mich zu hoch ausgefallen. Wir haben in wichtigen Momenten Entscheidungen mit der Scheibe getroffen, die nicht so gut waren. Gerade auch im zweiten Drittel bei den beiden Gegentreffern, wo wir um das Tor herumstehen, aber nicht konsequent den Raum decken. Das nutzen die Tschechen dann aus. Heute haben wir gesehen, was wir besser machen müssen und können.“ 

 

Jonas Müller: „Wir haben relativ gut angefangen, haben gut Tempo gehabt und Chancen kreiert. Im zweiten Drittel haben wir dann zu viele Fehler gemacht. Auf so einem hohen Level wird jede Kleinigkeit bestraft. Am Ende sind wir dann nochmal besser zurückgekommen, das nehmen wir für das Spiel am Samstag mit und geben dann wieder neu Gas.“ 

 

Alexander Karachun: „Wir haben noch ein bisschen die fehlende Spielpraxis gespürt, einige von uns hatten ja vier bis fün Wochen kein Spiel mehr. Die Mannschaft hat sich heute ganz gut gehalten. Wir haben einige Fehler gemacht im Spielverlauf, aber wir befinden uns momentan in einer Lernphase und wir schauen jetzt, dass wir uns verbessern können.“ 

 

Das zweite Länderspiel gegen die tschechische Auswahl findet bereits am Samstag, den 15. April 2023 in der Eissporthalle Frankfurt statt. Spielbeginn ist um 17:00 Uhr.  

 

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(Foto: Citypress) 

 


 

 

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Augsburger Panther planen weiterhin mit jungem Stürmer

 

PENNY-DEL (Augsburg/PM) Die Augsburger Panther planen weiterhin mit Christian Hanke. Der 19-jährige Stürmer aus dem Nachwuchs des Augsburger EV bestritt in der abgelaufenen Spielzeit seine ersten Spiele in der PENNY DEL.

 

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(Fotoquelle: Augsburger Panther)

 


 

Mit 18 Scorerpunkten in 23 Spielen zählte Christian Hanke in der Saison 2022-23 zu den punktbesten Stürmern der U20-Mannschaft des AEV in der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL). Überwiegend kam der Rechtsschütze per Förderlizenz für den HC Landsberg in der Oberliga zum Einsatz. In 33 Spielen für den HCL erzielte Hanke zwei Treffer, acht Tore bereitete er vor. Für die Augsburger Panther lief Hanke in der Deutschen Eishockey Liga insgesamt achtmal auf. Am 20. Oktober vergangenen Jahres markierte er im Curt-Frenzel-Stadion beim Heimspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg sein 1. DEL-Tor. Auch in der Saison 2023-24 fällt Hanke in der PENNY DEL unter die U23-Regelung.

 

Christof Kreutzer: „Christian Hanke hat in der letzten Saison viele wertvolle Erfahrungen im Seniorenbereich gesammelt. Wir möchten ihn in Augsburg weiterhin intensiv fördern und fordern. Mit Geduld und seiner harten Arbeit können wir ihn weiter schrittweise an den Profibereich heranführen."

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

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Weiter erstklassig - Augsburger Panther sind sportlich für PENNY-DEL qualifiziert

 

PENNY-DEL (Augsburg/PM) Nach dem Ausscheiden der aufstiegsberechtigten Kassel Huskies, Krefeld Pinguine und Dresdner Eislöwen aus den Playoffs der DEL2 haben sich die Augsburger Panther als Hauptrunden-Vierzehnter sportlich für die PENNY DEL-Saison 2023-24 qualifiziert.

 

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(Fotoquelle: eishockey-online.com Archiv)

 


 

Damit sind die Panther neben den Adlern Mannheim, Eisbären Berlin, Kölner Haien und Nürnberg Ice Tigers als eines von nur fünf Teams seit Ligagründung weiterhin erstklassig. Die kommende Spielzeit wird die 30. im Oberhaus des deutschen Eishockeys sein. Der Fokus richtet sich nun auf das alljährliche Lizenzprüfungsverfahren der Deutschen Eishockey Liga. Die Unterlagen hierfür müssen bis zum 24. Mai 2023 bei der Ligazentrale in Neuss eingereicht werden.

Informationen zum Dauerkartenverkauf für die Saison 2023-24 sowie zu weiteren Personalentscheidungen folgen in den kommenden Tagen und Wochen.

 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

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Saison für Wolfsburg beendet / München steht im DEL-Finale 2022/2023

 

PENNY-DEL (München/CD) Spiel 7 - eine spannende Serie - ausverkaufte Halle, was will der Eishockeyfan mehr? Urlaub oder Finale, diese Frage wurde heute in München vor 5.728 Zuschauer zwischen den Red Bulls und den Grizzlys beantwortet.

 

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(Foto: Citypress)

 


Dominantes erstes Drittel

München kam fast wie die "Feuerwehr" aus der Kabine und drückte von Beginn an auf das Tor von Dustin Strahlmeier. Bereits in der 3. Minute zahlte sich das aggressive Forechecking der Red Bull aus, denn nach einem Puckgewinn legte Maksymilian Szuber mustergültig auf Justin Schütz auf, der zum 1:0 durch die Beine von Strahlmeier traf. 

 

Der Druck liess nicht nach und auch mit einem Mann weniger auf dem Eis war München brandgefährlich. Daryl Boyle erzielte (11.) mit einem Handgelenkschuss, bei dem der Wolfsburger Goalie keine Sicht hatte, das 2:0, welches nach einem Videobeweis gegeben wurde. In der 15. Minute hatte das Geburtstagskind Austin Ortega das 3:0 auf dem Schläger, scheiterte jedoch bei einem Alleingang an Dustin Strahlmeier. Es ist aber noch nichts verloren, denn in dieser Serie haben beide Teams ihre Comebackqualitäten bewiesen.

 

Vorentscheidung fällt im Powerplay

 

Unter dem frenetischen Jubel der Fans am Oberwiesenfeld machten die Hausherren im zweiten Drittel alles klar und standen bereits nach der Hälfte der Partie mit einem Bein im DEL-Finale 2022/2023. Die Niedersachsen konnten zwar einen guten Start hinlegen, doch dann folgten drei Powerplaytore der Red Bulls von Chris DeSousa, Trevor Parkes und Patrick Hager, nachdem Jordan Murray eine 5 Minuten + Spieldauer Disziplinarstrafe erhalten hatte. 

 

Die Grizzlys kamen aber danach zu zwei Toren durch Laurin Braun und Darren Archibald uns sorgten für eine erneute Spannung. Kurz vor dem Ende des zweiten Drittels gelang Dustin Strahlmeier der Save des Spiels gegen Freddy Tiffels.

 

Die Uhr tickt runter

 

Obwohl die Gäste nochmals alles versuchten ware die Müchner am nächsten Treffer näher dran als die Grizzlys. Dustin Strahlmeier verliess 6 Minuten vor dem Ende seinen Kasten und Michael Stewart warf alles in die Wagschale. München konnte durch Filip Varejcka das Halbe Dutzend dann doch noch vollmachen und ins leere Tor treffen, kurz darauf folgte noch das zweite Emptynet Goal von Andy Eder. Mit der Schlussirene und dem ausgelassenen Jubel "FINALE, FINALE, FINALE" ist man mit der #Mission4Minga einen Schritt weiter.

 

Stimmen zum Spiel:

Maximilian Kastner: „Wir sind rausgekommen wie die Feuerwehr und waren über 55 Minuten die bessere Mannschaft. Die Serie gegen Wolfsburg war eine Achterbahn der Gefühle. Wir können stolz auf uns sein und jetzt mit breiter Brust in die Finalserie gegen Ingolstadt gehen.“

 

Halbfinale #7, 12.04.2023
EHC Red Bull München - Grizzlys Wolfsburg 7:2 (2:0|3:2|2:0)

Tore:
1:0|03.|Justin Schütz (Szuber)
2:0|11.|Daryl Boyle (Ortega)
3:0|27.|Chris DeSousa PP
4:0|29.|Trevor Parkes (Street, Eder) PP
5:0|32.|Patrick Hager (Street, Eder) PP
5:1|37.|Laurin Braun PP
5:2|38.|Darren Archibald
6:2|57.|Filip Varejcka - Emptynet
7:2|58.|Andy Eder - Emptynet

Zuschauer:
5.728 (ausverkauft)

 

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 (Foto: Citypress)



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

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Countdown zur Eishockey-WM: Die sieben Vorbereitungsspiele des DEB-Teams live oder in Highlights auf SPORT1 im Free-TV

 

Sport1-Eishockey (Ismaningf/PM) Der WM-Countdown läuft: Mit dem ersten Spiel gegen Tschechien startet die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft am morgigen Donnerstag in die heiße Phase der Vorbereitung auf die Eishockey-WM. Selten waren die Testspiele für die DEB-Auswahl so wichtig, denn der neue Bundestrainer Harold Kreis muss kurz nach seinem Amtsantritt schnell ein schlagkräftiges Team formen.

 

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(Foto: imago-images / Sport1)

 


SPORT1 begleitet Deutschland auf dem Weg zur Eishockey-Weltmeisterschaft und zeigt alle sieben Vorbereitungsspiele live oder in Highlights im Free-TV, darunter die WM-Generalprobe gegen Medaillenkandidat USA am Dienstag, 9. Mai, live ab 19:15 Uhr. Darüber hinaus wird auch die Eishockey-WM, die von 12. bis 28. Mai in Tampere (Finnland) und Riga (Lettland) stattfindet, gewohnt umfangreich übertragen.

 

SPORT1 zeigt alle 64 Partien des Turnieres live auf seinen Plattformen. Im Free-TV gibt es über 30 Livespiele zu sehen, darunter alle deutschen Begegnungen sowie die K.o.-Runde mit Viertelfinale, Halbfinale und Finale. Am Mikrofon ist unter anderem wieder das bekannte On-Air-Duo mit Kommentator Basti Schwele und Experte Rick Goldmann im Einsatz, dazu begleitet Moderatorin Jana Wosnitza die Übertragungen aus dem Studio.

 

Deutschland testet gegen Tschechien, Österreich und die USA – Eisbären mit größtem Startaufgebot

 

Zum Auftakt in die WM-Vorbereitung testet Deutschland in dieser Woche in Kassel und Frankfurt gegen den WM-Dritten aus dem Vorjahr Tschechien. Im ersten 27-köpfigen Aufgebot des neuen Bundestrainers Harold Kreis stehen mit Marcel Noebels, Jonas Müller, Marco Nowak, Tobias Ancicka, Manuel Wiederer und Eric Mik gleich sechs Spieler des Deutschen Meisters Eisbären Berlin.

 

Im Lauf der Vorbereitung werden zahlreiche weitere Leistungsträger zum Kader stoßen. Darunter sind die Akteure der Teams, die noch in den Playoffs der PENNY DEL vertreten sind, und weitere bekannte Namen wie Moritz Müller von den Kölner Haien oder Dominik Kahun vom SC Bern. Darüber hinauf hoffen Kreis und Co.  auf einige prominente Verstärkungen aus der NHL. 

 

Nach den Begegnungen gegen Tschechien geht es für das DEB-Team am 20. und 22. April mit zwei Begegnungen gegen Österreich weiter. Alle vier Spiele fasst SPORT1 im Anschluss in Highlights zusammen (Sendezeiten in der Übersicht). Anschließend folgt das erste Livespiel in der WM-Vorbereitung, wenn Deutschland am Freitag, 28. April, live ab 17:25 Uhr, in der Slowakei gastiert. Nach einem weiteren Duell gegen die Slowakei wird auch die deutsche WM-Generalprobe gegen Medaillenkandidat und Gruppengegner USA in München am Dienstag, 9. Mai, live ab 19:15 Uhr auf SPORT1 übertragen. 

 

So berichtet SPORT1 über die Eishockey-WM 2023

 

Von 12. bis 28. Mai findet in Tampere (Finnland) und Riga (Lettland) die Eishockey-Weltmeisterschaft 2023 statt. SPORT1 ist beim Jahres-Highlight wie gewohnt mittendrin überträgt alle 64 WM-Spiele live auf den SPORT1 Plattformen. Im Free-TV werden über 30 Livespielegezeigt, darunter alle deutschen Partien sowie die K.o.-Runde mit Viertelfinale, Halbfinale und Finale. Am Mikrofon ist das bekannte On-Air-Duo mit Kommentator Basti Schwele und Experte Rick Goldmann im Einsatz, dazu begleitet Moderatorin Jana Wosnitza die Übertragungen aus dem Studio. Rund um die Livespiele gibt es eine umfangreiche Rahmenberichterstattung:

 

Die täglichen Countdown- und Analyse-Sendungen beinhalten aktuelle Highlights, Experten-Talks, Beiträge und Interviews. Der deutsche WM-Auftakt gegen Schweden wird am Freitag, 12. Mai, live ab 19:15 Uhr auf SPORT1 übertragen, bereits live ab 14:30 Uhr gibt es das Eröffnungsspiel zwischen Finnland und den USA mit Countdown zu sehen. Damit stehen gleich am ersten WM-Tag sieben Livestunden Eishockey im Free-TV auf dem Programm. Die weiteren WM-Partien sind auf dem Pay-TV-Sender SPORT1+, im kostenlosen Livestream auf SPORT1.de und in den SPORT1 Apps oder auf der Multisport-Streaming-Plattform SPORT1 Extra zu sehen. 

 

Unter der Regie von Trainer Toni Söderholm schaffte Deutschland bei den vergangenen drei WM-Turnieren den Einzug ins Viertelfinale und will nun auch mit Nachfolger Harold Kreis an diese Erfolge anknüpfen. Die deutsche Mannschaft spielt in der Vorrundengruppe A, die in der neuen Nokia Arena in Tampere ausgetragen wird. Hier geht es für die DEB-Auswahl gegen Gastgeber und Titelverteidiger Finnland, die USA, Schweden, Dänemark, Frankreich, Österreich und Außenseiter Ungarn. 

 

Wer triumphiert im Finale der Svenska Hockeyligan? 

 

Der Pay-TV-Sender SPORT1+ hat mit der Svenska Hockeyligan (SHL) eine der besten Eishockey-Ligen der Welt im Programm. In der schwedischen Liga dreht sich alles um den begehrten Le Mat Pokal. Nun stehen die Finalspiele in der SHL an, SPORT1+ begleitet die komplette Serie zwischen Växjö Lakers und Skellefteå AIK live.

 

Der deutsche Nationalspieler Tom Kühnhackl steht bei Skellefteå unter Vertrag und hofft auf seinen ersten Meistertitel in Schweden. Im Halbfinale setzte sich Skellefteå mit 4:2 gegen Örebro HK durch. Rivale Växjö Lakers mit dem deutschen Nationalspieler Tobias Rieder musste in der Vorsaison Färjestad BK aus Karlstad den Titel überlassen und möchte auf den Thron zurückkehren. SPORT1+ zeigt das Finalspiel 1 am Samstag live ab 15:10 Uhr (alle Sendetermine der ersten vier Partien in der Übersicht). Peter Kohl kommentiert.

 

Anbei Bilder von Harold Kreis und vom DEB-Team (Copyright: Imago), ein Bild des On-Air-Teams der Eishockey-WM mit Kommentator Basti Schwele, Moderatorin Jana Wosnitza und Experte Rick Goldmann (Copyright: SPORT1) sowie ein Bild von Tobias Rieder und Tom Kühnhackl im Dress ihrer Teams vom 29.11.2022 (Copyright: Imago) zur freien redaktionellen Verwendung im Rahmen der Berichterstattung.

 

Die kommenden Eishockey-Termine auf SPORT1 und SPORT1+ in der Übersicht:

 

Plattform

Tag, Datum

Uhrzeit

Programm

Info

SPORT1

 

Freitag, 14. April

(Nacht von Do. auf Fr.)

0:30 Uhr Highlights 

Eishockey Länderspiel

Deutschland – Tschechien, in Kassel

Kommentator: 

Franz Büchner

SPORT1+

Samstag, 15. April

15:10 Uhr live 

SHL Finals

Växjö Lakers – Skellefteå AIK, Spiel 1

Kommentator: 

Peter Kohl

SPORT1

 

Sonntag, 16. April

(Nacht von Fr. auf Sa.)

 

0:00 Uhr Highlights 

Eishockey Länderspiel

Deutschland – Tschechien, in Frankfurt

Kommentator: 

Christoph Fetzer

SPORT1+

Montag, 17. April

19:25 Uhr live 

SHL Finals

Skellefteå AIK – Växjö Lakers, Spiel 2

Kommentator: 

Peter Kohl

SPORT1+

Donnerstag, 20. April

19:25 Uhr live 

SHL Finals

Växjö Lakers – Skellefteå AIK, Spiel 3

Kommentator: 

Peter Kohl

SPORT1

 

Freitag, 21. April

(Nacht von Do. auf Fr.)

0:30 Uhr Highlights 

Eishockey Länderspiel

Deutschland – Österreich, in Deggendorf

Kommentator: 

Franz Büchner

SPORT1+

Samstag, 22. April

15:25 Uhr live 

SHL Finals

Skellefteå AIK – Växjö Lakers, Spiel 4

Kommentator: 

Peter Kohl

SPORT1

 

Sonntag, 23. April

(Nacht von Sa. auf So.)

 

0:00 Uhr Highlights 

Eishockey Länderspiel

Deutschland – Österreich, in Landshut

Kommentator: 

Christoph Fetzer

SPORT1

 

Freitag, 28. April

17:25 Uhr live

Eishockey Länderspiel

Slowakei – Deutschland, in Zilina/SVK

Kommentator: 

Franz Büchner

SPORT1

 

Sonntag, 29. April

(Nacht von Sa. auf So.)

 

0:00 Uhr Highlights 

Eishockey Länderspiel

Slowakei – Deutschland, in Trencin/SVK

 

SPORT1

 

Dienstag, 9. Mai

19:15 Uhr live

Eishockey Länderspiel

Deutschland – USA, in München

 

 

 


 

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Über SPORT1

MITTENDRIN mit SPORT1: Die führende 360°-Sportplattform im deutschsprachigen Raum steht für hochwertigen Live-Sport, ausgewiesene Sportkompetenz sowie eine fundierte und unterhaltsame Berichterstattung. Unter der Dachmarke SPORT1 vereint die Sport1 GmbH, ein Unternehmen der Sport1 Medien AG, sämtliche TV-, Online-, Mobile-, Audio- und Social-Media-Aktivitäten:

 

Zum Portfolio des Sportmedien-Unternehmens mit Sitz in Ismaning bei München gehören der Free-TV-Sender SPORT1 sowie die Pay-TV-Sender SPORT1+ und eSPORTS1, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf verschiedenen Plattformen angeboten werden. Im September 2021 hat die Sport1 GmbH außerdem die neue Multisport-Streaming-Plattform „SPORT1 Extra“ (sport1extra.de) in Deutschland, Österreich und der Schweiz gestartet – mit einem umfangreichen Livestream- und On-Demand-Angebot an Sportarten und Wettbewerben.

 

Darüber hinaus bietet SPORT1.de, eine der führenden Online-Sportplattformen in Deutschland, aktuelle multimediale Inhalte sowie umfangreiche Livestream- und Video-Angebote. Auch die SPORT1 Apps zählen zu den erfolgreichsten deutschen Sport-Apps. SPORT1 ist zudem auch mit einem eigenen SPORT1 YouTube-Channel sowie Gaming- und eSports-Angeboten aktiv.

 

 

 

Ingolstadt zieht dank starkem Reich ins Finale ein

 

PENNY-DEL (Mannheim/MH) Do or Die hieß es für die Adler im Heimspiel am Ostermontag. Ingolstadt reiste mit einer 3:2 Serienführung nach Mannheim und hatte nach den zuletzt starken Leistungen jede Menge Selbstvertrauen im Gepäck. Auf Stewarts Seite kehrte Holzer und Wolf wieder ins Lineup zurück. Thiel und Bergmann rückten dafür auf die Tribüne. Nur ein Tor erzielte die Adler-Offensive in den letzten 120 Minuten, während die Panther, vor allem in den letzten beiden Partien einen Weg gefunden hatten, die Mannheimer Offensive auf ein Minimum zu reduzieren.

 

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( Foto City-press )


 

 

Mannheim kam stark aus der Kabine. Zeigte keinerlei Ängste oder Druck auf Grund der Wichtigkeit des Spiels. Nach fast vier Minuten stand es auf einmal 0:1. Simson überwand Tiefensee mit ersten Schuss überhaupt. Nach der Führung und einem erfolglosen Powerplay schafften es die Panther Spiel und Tempo besser zu kontrollieren. Nach elf Minuten hatte Krämmer die bis dahin beste Gelegenheit für Mannheim. Reich konnte jedoch den Puck entschärfen. Auch Tiefensee war dann gefordert. Bodie tauchte auf einmal schön frei gespielt vor dem Tor auf. Dieser vergab und ebenso der Nachschuss von Höfflin ging an Tiefensee. Kurz darauf zeigten die Adler eines ihrer besseren Überzahlspiele. Dreimal Plachta, Rendulic und Donovan hatten teils beste Chancen auf den Ausgleich. Schlussendlich blieb es nach einem eher taktischen ersten Drittel bei der knappen 0:1 Führung der Panther.

 

 

Das zweite Drittel begann ausgeglichen. Die Torschüsse wechselten sich ab. Stachowiak vergab eine zwei gegen eins, während Akdag allein vor dem Tor den Puck darüber setzte. Optisch erarbeiteten sich die Kurpfälzer ein Übergewicht, ohne aber mehr Chance oder Torschüsse zu kreieren. Wie schon in den Spielen davor verteidigten die Gäste clever und ließen wenig zu. Erst vier Minuten vor der zweiten Pause hatten die Fans einen Jubelschrei auf der Zunge, als MacInnis einen Rebound auf den Schläger bekam. Allerdings gab Reich alles und verhinderte den Ausgleich. Kurz darauf war wieder Reich zur Stelle, dieses Mal gegen Cramarossa, bevor es in die zweite Pause ging.

 

 

Mannheim führte am Ende deutlich die Schussstatistik an, dennoch fehlte zu Beginn des dritten Abschnitts immer noch ein Tor um zumindest die Verlängerung zu erzwingen. Die Panther spielten nur noch auf Konter aus einer sicheren Defensive heraus, während Mannheim verzweifelt einen Weg suchte das wichtige Tor zu erzielen. Zehn Minuten vergingen wie im Flug und eigentlich gab es nur eine einzige nennenswerte Chance auf Seiten der Adler durch Szwarz. Ingolstadt weiterhin geduldig, warteten auf ihre Chance, um den entscheidenden Treffer zu markieren. Nach wie vor hatten die Gastgeber Probleme konstant den Druck hoch zu halten, Spieler vors Tor zu bringen oder Rebounds zu erzeugen. Fünf Minuten vor Schluss dasselbe Bild in Überzahl. Stewart zog die letzte Karte und nahm Tiefensee zwei Minuten vor dem vermutlichen Saisonende vom Eis. Vier Sekunden vor dem Ende knallte ein Rendulic Hammer an die Latte und Reich's Riesenparade gegen Gaudet bringt die Panther ins Finale, nachdem Matteau noch den Empty Netter traf.

 

 

Adler Mannheim – ERC Ingolstadt 0:2 (0:1;0:0;0:1)

 

Serienstand 2:4

 

Tore
0:1 Simpson (Stachowiak)
0:2 Matteau

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 


 

 

 

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Wolfsburg entscheidet Krimi für sich und erzwingt Spiel 7 in München

 

PENNY-DEL (Wolfsburg/HG) In der erneut sehr gut gefüllten Wolfsburger Eis Arena kam es zum dritten Aufeinandertreffen in der Halbfinalserie zwischen den heimischen Grizzlys und den Red Bulls aus München. Wolfsburg stand heute schon mit dem Rücken zur Wand, denn München hatte seinen ersten Matchpuck. Welches der beiden Teams würde mit dem Druck besser zurechtkommen und als Sieger vom Eis gehen?

 

Schließlich bezwangen die Grizzlys Wolfsburg München erneut vor heimischem Publikum mit 3:2. Tyler Morley mit einem drei Punkte Spiel in einem leidenschaftlich geführten Match der Wolfsburger.

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(Fotoquelle Citypress) München verzweifelte am bärenstarken Dustin Strahlmeier

 


Wolfsburg bot den Münchenern im letzten Match gut Paroli, musste sich aber in der Verlängerung knapp geschlagen geben, nachdem man noch in der regulären Spielzeit einen zwei Tore Rückstand bravourös aufholen konnte. Fauser stand heute wieder im Line-Up, verzichtete jedoch auf seine Ehrung zu seinem 700. DEL-Match, um den Fokus auf das Spiel zu lenken.

 

München legte zuletzt im Oberwiesenfeld einen Blitzstart hin dank des frühen Treffers durch den ehemaligen Wolfsburger DeSousa und ließ sich auch von den Comeback Qualitäten der VW-Städter nicht beeindrucken, um in der Serie mit 3:2 in Führung zu gehen. Heute wirkte Filip Varejcka wieder mit für die Bayern.

 

Schlitzohr Mingoia netzt ein

 

Für beide Mannschaften würde ein guter Start wichtig sein. Auf Seiten der Grizzlys war heute Tyler Morley wegen seines spielentscheidenden Fehlers in München sicher hochmotiviert, um seine Scharte wieder auszumerzen. München kam besser in die Partie und sorgte schnell für viel Unruhe vor Dustin Strahlmeier, der schnell auf Betriebstemperatur kam.

 

Nach überstandener Unterzahl erarbeitete sich Ortega die bis dato größte Chance, als die Scheibe auf das Tornetz trudelte. Geduld war heute bestimmt ein wesentlicher Faktor, um am Ende erfolgreich zu sein. Unfassbar, als drei Münchener auf den Wolfsburger Keeper losmarschierten und sich grandios durchkombinierten, doch Strahlmeiers linker Schoner verhinderte Schlimmeres. München verbuchte bisher ein Chancenplus in einem sehr intensiven Match. In der 18. Spielminute verwertete Trevor Mingoia eine perfekte Hereingabe von Archibald zur etwas überraschenden Führung, ein psychologisch idealer Zeitpunkt für so einen Playoff Treffer. Die Gäste waren zwar optisch tonangebend, doch Wolfsburg demonstrierte erneut seine hohe Effizienz.

 

Morley läßt München grübeln, Eder lässt seine Farben hoffen, doch Pfohl bleibt eiskalt

 

Zu Beginn des Mittelabschnitts hatten die Hausherren schon wieder den genialen Moment, als Unglücksrabe Tyler Morley das Zuspiel von außen perfekt in die Maschen abfälschte. Einen besseren und effektiveren Start hätte sich Headcoach Mike Stewart nicht wünschen können. Nun war München gefordert, die richtigen Antworten zu geben. Die Red Bulls antworteten mit wütenden Vorstößen, doch Dustin Strahlmeier hielt seinen Kasten gewohnt sauber und schien unüberwindbar zu sein, weil er kaum Rebounds verursachte.

 

München lag bei den Torschüssen zwar deutlich in Front, doch die Kaltschnäuzigkeit der Gastgeber sprach auch Bände an diesem Ostermontag Nachmittag. Die special teams auf beiden Seiten waren bisher noch nicht ausschlaggebend. München tat sich sehr schwer in die Formation zu gelangen, doch im zweiten Powerplay hintereinander klappte es, als Andy Eder in der 34. Spielminute im Doppelpass mit Ben Street genial abschloss. Die Freude währte nicht lange, bis Fabio Pfohl in der 35. Spielminute den Stretchpass unhaltbar verwertete und den alten Abstand wiederherstellte. Die Gäste hatten nun was zu knabbern in der Kabine, um im Schlussabschnitt endlich ihre zahlreichen Gelegenheiten umzumünzen.

 

Blitzstart von DeSousa

 

München kam willensstark und zielstrebig aus der Kabine und Chris DeSousa netzte nach nur 47 Sekunden ein. Da gab es wohl eine deftige Ansage von Headcoach Don Jackson. Die Marschrichtung der Gäste stand fest und Wolfsburg würde wohl auf ihre pfeilschnellen Konterspieler setzen. Die Begegnung befand sich auf des Messers Schneide und die Grizzlys vertrauten auf ihre Defensive und ihren sicheren Rückhalt.

 

Pucks wurden nun geschickt gechipt über die Bande, Schüsse geblockt und das eigene Haus gut verteidigt. Die Red Bulls hatten weiter ihre Chancen und Dustin Strahlmeier wuchs über sich hinaus bei seinen Rettungstaten: seine Kraken Arme und Beine ließen die Münchener schier verzweifeln, die nun zwei Tage später zuhause die Halbfinalserie entscheiden wollen.

 

Ehliz: „Es ist bitter für uns, wir haben gut angefangen, dann paar kleine Fehler gemacht und Wolfsburg hat dies ausgenutzt. Wolfsburg ist einfach effizienter, obwohl wir viel mehr Schüsse hatten. Die haben eine top Mannschaft, die spielen clever, fackeln nicht lange herum. Wir brennen auf das letzte Spiel.”

 

Morley: “It is a tight series until today, we got to get our job done in Munich. We play with speed, it is do or die game, we keep doing what we are doing and stay patient. Hopefully they get frustrated, you can have highs and lows, we stuck to our game plan. Strahli is our backbone throughout the whole season, he is a wall.“

 

Grizzlys Wolfsburg - EHC Red Bull München 3:2 (1:0|2:1|0:1)

 

Tore:

1:0 |18.| Trevor Mingoia (Archibald, Morley)

2:0 |22.| Tyler Morley (Murray, Pfohl)

2:1 |34.| Andy Eder (Street, Hager) PP1

3:1 |35.| Fabio Pfohl (Murray, Morley)

3:2 |41.| Chris DeSousa (Hager)

 

 

Haupt-Schiedsrichter: Rohatsch (GER) / MacFarlane (USA)

 

Zuschauer: 4.022

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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DEB U18-Team unterliegt der Schweiz im ersten Exhibition-Game

 

DEB-U18-Nationalmannschaft (Cham/RB) Im Zuge der Vorbereitung auf die IIHF U18-Weltmeisterschaft, die am 20. April in der Schweiz beginnt, trifft das DEB U18-Team in zwei Exhibition Games in Cham auf die Schweizer Eisgenossen. Beim ersten Aufeinandertreffen am Samstag-Vorabend unterlag das Team von Alexander Dück den Schweizern deutlich. Die Chance sich zu revanchieren gibt es bereits am Ostersonntag um 12.00 Uhr.

 

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(Fotoquelle: eishockey-online.com Archiv)

 

 


 

Es war kein leichtes Unterfangen für das deutsche Team. In der vierten Minute gingen die Schweizer dank dem Treffer von Zehnder bereits mit 1:0 in Front. Torhüter Valentin Ankirchner wurde gnadenlos ausgespielt. Kurz darauf doppelte Moser zum 2:0 nach. Anschliessend war das deutsche U18-Team oft in Nöten. Dies hatte zur Folge, dass Undiszipliniertheiten zu unnötigen Strafen führten. So auch in der elften Minute, als nach einer Befreiung der Deutschen S. Meier viel freies Eis in der offensiven Zone vor sich hatte, den Raum nutzte und mit einem Direktschuss auf drei Zählern für die Eisgenossen erhöhte.

 

Auch der vierte Treffer für die Schweiz gelang in Überzahl. Doch auch die Schweizer nahmen Strafzeiten, jedoch konnte das DEB-Team drei davon in Serie nicht nutzen. Erst nach Ablauf des letzten Überzahlspiels gelang das 4:1. Es waren bereits 35 Minuten gespielt und die Schweiz reagierte noch vor der Pause. Das 5:1 durch Graf folgte nach einer schön herausgespielten Kombination. Die Deutschen standen bei diesem Gegentreffer völlig im Schilf. In der 55. Minute markierte Wagner mit seinem zweiten Treffer das 6:1 bei angezeigter Strafe gegen Deutschland.

 

Am Ostersonntag treffen die beiden Nationen erneut im Leistungszentrum OYM in Cham aufeinander. Am 20. April geht es dann los mit der Weltmeisterschaft in Basel und Porrentruy.

 

 


 


 

 

eishockey-online.com ist Partner & Sponsor des Deutschen Eishockey Bund und vermarktet die Original Gameworn Eishockeytrikots der Nationalmannschaft, welche im SHOP verfügbar sind.

 

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Weitere interessante Links:

www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.

www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute.

 

 

Erster Heimsieg der Serie - Ingolstadt führt - Adler unter Druck

 

PENNY-DEL (Ingolstadt/MH) Best of three heißt es nach dem Auswärtssieg am Dienstag in der Serie noch. Bitter auf Adler Seite, dass nun auch Lehtivuori sich auf die Ausfallliste gesellte, nachdem schon Holzer in Spiel 4 passen musste. McGinn kam für Flaake auf der anderen Seite für das wichtige Spiel fünf zurück, nach welchem das siegreiche Team einen Matchpuck haben wird.

 

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( Foto City-press )

 


 

 

Tor! Das erste was über das Spiel gesagt werden konnte, denn es dauerte nur acht Sekunden ehe die Panther mit 1:0 in Führung gingen. Ronning bekam eine Scheibe die McGinn vors Tor gebracht hatte, auf seinen Schläger und bugsierte diesen an Tiefensee vorbei. Überhaupt spielten in den ersten zehn Minuten fast ausschließlich die Panther, die ebenfalls das erste Powerplay zugesprochen bekamen. Auch das zweite ging an die Gastgeber. Hier war es Tiefensee zu verdanken, dass er nicht 2:0 für Ingolstadt hieß, nach einer Monster Parade gegen Ronning. Kein Tor hieß es eine Minute vor der Pause. Die Panther fuhren einen Konter, der Puck war am Ende zwar hinter der Linie, doch vorher war das Tor deutlich verschoben. Auch der Videobeweis brachte keine andere Entscheidung.

 

 

Lichterloh brannte es nach vier Minuten im zweiten Drittel vor Tiefensee. Zunächst traf Simpson den Pfosten und dann war Tiefensee mehrmals gegen weitere Schüsse gefordert. Von Mannheim gab es nach wie vor wenig zu berichten. Reich war insgesamt wenig gefordert. Obwohl die Adler mittlerweile mehr Schüsse in Richtung Tor brachten als noch im ersten Abschnitt. Daran änderte auch ein Powerplay der Gäste nichts. Mehr oder weniger aus heiterem Himmel der Ausgleich. Jentzsch schoss etwas verzweifelt aus der Drehung von der blauen Linie aufs Tor. Reich zeigte keine Reaktion und der Puck war im Tor. Die Panther antworteten jedoch direkt. McGinn verwertete einen Rebound, nach einem Schuss von Bodie.

 

 

Ins letzte Drittel starteten beide Teams ausgeglichen. Vor allem die Adler mussten natürlich nun wesentlich mehr tun. Ähnlich wie in Spiel vier verteidigten die Schanzer sehr geschickt. Knapp zehn Minuten vor dem Ende erhöhten die Kurpfälzer langsam den Druck. Immer öfter hatten Sie offensive Zone-Time. Einen Rendulic-Schuss wehrte Reich geschickt ab. Insgesamt aber fanden die Mannheimer kein wirkliches Mittel, um konstant Druck auf die Panthers Defensive auszuüben. 142 Sekunden vor dem Ende ging Tiefensee vom Eis. Matteau besiegelte die Niederlage mit einem hohen Lupfer aus dem eigenen Drittel ehe Morales einen weiteren Treffer ins leere Tor erzielte. Ingolstadt dann mit dem ersten Matchpuck am Ostermontag.

 

 

ERC Ingolstadt - Adler Mannheim 4:1 (1:0;1:1;2:0)

 

Serienstand 3:2

 

Tore
1:0 Ronning (McGinn, Pietta)
1:1 Jentzsch
2:1 McGinn (Bodie, Pietta)
3:1 Matteau
4:1 Morales (Simpson, Pietta)

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

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Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 


 

 

 

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DEL-Halbfinale - München geht in Führung

 

PENNY-DEL (München/CD) Nachdem erfolgten Serienausgleich der Red Bulls München in Wolfsburg stand heute die nächste Halbfinalbegegnung beider Teams in München, vor der erneut ausverkauften Halle (5.728 Zuschauer) an. 

 

 

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(Foto: Citypress)

 


München schießt viel und legt vor

 

15 Schüsse feuerten die Münchner im ersten Drittel auf Nationaltorhüter Dustin Strahlmeier ab, der sich wie bei den bisherigen Spielen weiterhin in ausgezeichneter Form befindet. Nach nur 54 Sekunden, praktisch mit dem ersten Schuss folgte die Münchner Führung durch DeSousa. Wenige Minuten später wurden die mitgereisten Fans aus Wolfsburg durch das 2:0 (5.) von Austin Ortega weiter geschockt. 

 

Mit einem Schlagschuss von Björn Krupp, der mustergültig von Laurin Braun abgefälscht wurde folgte in der 6. Minute der 2:1 Anschlusstreffer. München hatte zwar weiter die besseren Spielanteile, jedoch blieb Wolfsburg stets gefährlich und mit Strahlmeier zwischen den Pfosten hatten es die Red Bulls Stürmer sehr schwer zu punkten.

 

Laurin Braun: "Unser Start war natürlich nicht gut. DeSousa hat das sehr gut gemacht und so ist es schwer zu verteidigen, aber das darf dennoch nicht passieren. Zum Glück konnten wir schnell zurückschlagen und müssen jetzt den Fight annehmen."

 

Torloses spannendes 2. Drittel

 

Der Mittelabschnitt verlief torlos, war aber sehr spannend. Wolfsburg hatte einige gut Möglichkeiten den Ausgleich zu erzielen, Mathias Niederberger im Münchner Gehäuse hatte da aber etwas dagegen. Beim Lattentreffer (24.) von Archibald war das Glück auf seiner Seite. Zeitweise ging es hin und her und wenn die Red Bulls gefährlich vor dem Wolfsburger Tor auftauchten, dann war es Dustin Strahlmeier, der erfolgreich abwehrte. 

 

Mit der knappen 2:1 Führung der Hausherren folgte dann die zweite Drittelpause. Die Fans können sich auf eine spannende Fortsetzung freuen. 

 

Spannung steigt

 

Im letzten Drittel gab es für die 5.728 Zuschauer am Oberwiesenfeld nochmals eine Steigerung von dem erstklassigen Halbfinale. Beide Teams kämpften erbittert um den Sieg und hatten viele Tormöglichkeiten und beide Goalies mussten Schwerstarbeit verrichten. Den Ausgleich für die Gäste erzielte der Kapitän Spencer Machacek (50.) im Powerplay. Bis zur letzten Sekunde blieb es spannend und so musste zum ersten Mal in der Serie die Overtime den Sieger ermitteln.

 

Patrick Hager war es, der nach 3:17 Minuten sein Team zum Sieg schoss. Am Montag Nachmittag folgt nun das Spiel #6 in der VW-Metropole, dann haben die Red Bulls die Chance ins DEL-Finale 2022/2023 einzuziehen. 

 

 

Stimmen zum Spiel:

Don Jacksson: "700. Sieg ! Ich bin natürlich sehr zufrieden, wir haben alles reingeworfen und die Jungs haben einen hervorragenden Job gemacht."

 

Patrick Hager: "Es war ein hartes Stück Arbeit, es gibt im Playoff nichts Schöneres als in der Overtime zu gewinnen, wir haben über 60. Minuten sehr stark gespielt und Wolfsburg verlangt uns alles ab."

 

Mike Stewart: "Unser Start war nicht optimal, aber dann sind wir besser ins Spiel gekommen und haben auch verdient den Ausgleich erzielt. Schade, dass wir in der Overtime verloren haben, aber wir haben gezeigt, dass wir München schlagen können und so gehen wir in die Partie am Montag."

 

 

DEL-Halbfinale 5, 08.04.2023

EHC Red Bull München - Grizzlys Wolfsburg 3:2 n.V. (2:1|0:0|0:1|1:0)


Tore:
1:0|01.|Chris DeSousa (Kastner, Blum)
2:0|05.|Austin Ortega (Smith, Boyle)
2:1|06.|Laurin Braun (Krupp, Zajac)
2:2|50.|Spencer Machacek (Morley, Murray) PP
3:2|64.|Patrick Hager 

Zuschauer:

5.728 (ausverkauft)

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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Mannheim erleidet erneute Heimniederlage - Serie ausgeglichen

 

PENNY-DEL (Mannheim/MH) Mit einem 1:2 Rückstand in der Serie reiste der ERC Ingolstadt nach Mannheim an. Wichtiges Spiel vier für beide Teams. Ingolstadt möchte die Serie wieder ausgleichen und das Heimrecht zurück erobern. French konnte dabei wieder auf die Dienste von Friedrich zählen, allerdings dafür auf McGinn verzichten. Die Adler würden gerne ihren zweiten Heimsieg der Playoffs feiern und die Serie auf 3:1 stellen. An der Aufstellung im Vergleich zum Dienstag wurde nicht geändert.

 

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( Foto City-press )

 


 

 

Die Gäste kamen mit sehr viel Tempo aus der Kabine und beherrschten die ersten Minuten des Spiels. Die erste Chance vergab Friedrich mit seinem Direktschuss ans Außennetz. Danach war chancentechnisch etwas Leerlauf, ehe die Gastgeber erste gute Schussgelegenheiten hatten. Mitte des ersten Drittel konnte keine der beiden Mannschaften sich einen Vorteil erspielen. Auch ein vier gegen vier änderte daran nichts. Das erste Powerplay ging kurze Zeit später an die Gäste aus Bayern, welches mehr oder weniger ereignislos verstrich.

 

Mit dem Ende der Unterzahl fasste sich Akdag ein Herz und brachten den Puck vor das Tor von Reich, so dass Szwarz zweimal die Chance hatte ein Tor zu erzielen, aber jeweils an Reich scheiterte. Brenzlig war es auch einige Sekunden später für Tiefensee, als nach einer Parade der Puck in die Luft ging und direkt im Torraum wieder herunter kam. Kurz vor dem Ende gab es auch die erste Überzahl für Mannheim, genauer gesagt ein vier auf drei, da zuvor schon Bergmann und Höfflin auf der Strafbank Platz nahmen. Hier waren es vor allem der Panthers Verteidiger Jobke, der mit diversen Blocks herausstach und einen Rückstand zur Pause verhinderte.

 

 

Es waren nur 48 Sekunden im zweiten Drittel gespielt als die Gäste mit 0:1 in Führung gingen. Die Panther erobern sich die Scheibe im Forechecking, Matteau legt in den Slot auf Hüttl auf, der zunächst scheiterte aber dann seinen eigenen Rebound im Gehäuse versenkte. In den folgenden Minuten wurden Erinnerungen an Spiel zwei wach. Die Panther waren am Drücker, gewannen diverse Zweikämpfe und waren dem zweiten Treffer weitaus näher. Danke Tiefensee stand es am nach wie vor nur 0:1. Die Schanzer mussten sich einmal mehr die kritische Frage gefallen lassen, wieso sie nicht mehr Kapital aus ihrer spielerischen Überlegenheit schlugen.

 

Erst nach dem Powerbreak fanden die Kurpfälzer auch dank einen Powerplays wieder statt. Die gefährlichste Situation aber war bei Tiefensee. Ein Unterzahlkonter landete dort am Pfosten. Das Spiel änderte sich auch danach kaum. Die Panther waren spielerisch sehr stark, arbeiteten gut mit dem Stock und kamen so immer wieder zu guten Torschüssen. Kurz vor Ende des zweiten Drittels noch einmal ein Lebenszeichen der Adler, als zunächst Loibl Reich testete und Krämmer den Rebound nicht versenken konnte. Danach konnte Plachta in geschickter Manier ein weiteres Powerplay herausholen, so dass Mannheim in Überzahl das Drittel beendete.

 

 

Weiter ging es im Schlussabschnitt im Powerplay für die Adler. Reich stand sofort im Brennpunkt. Ingolstadt überstand die brenzlige Situation zu Beginn des Drittel unbeschadet. Auch die Bayern hatten danach eine Powerplay-Chance. Diese wurde wieder jäh durch unnötiges werfen von Gegenstände durch Fans, die damit Spieler auf beiden Seiten gefährden, unterbrochen. Danach war wieder Mannheim mit Powerplay am Zug.

 

Auch diese verlief ohne Treffer. Ohne weiteres Tor blieb es auch nach einer Riesenchance durch Feser, der den Puck quasi am leeren Gehäuse drüber legte. Es dauerte nicht lange ehe eine weiter Überzahl folgte. Dieses Mal waren wieder die Panther dran. Hier hatten Pietta und Ronning sehr gute Möglichkeiten auf den zweiten Treffer. Doch es blieb weiterhin beim knappen 0:1 aus Sicht der Gastgeber. Die Spannung spitzte sich zu. Tiefensee ging zwei Minuten vor dem Ende vom Eis. Einmal wurde es noch knapp. Ein tiefgeschossener Puck kam kurios von der Bande vor das Tor von Reich, als alle schon auf die andere Seite fuhren. Jentzsch kam an den Puck, schoss und Reich war doch noch zur Stelle, der damit den Sieg sicherte.

 

 

Adler Mannheim – ERC Ingolstadt 0:1 (0:0;0:1;0:0)

 

Serienstand 2:2

 

Tore
0:1 Hüttl (Matteau)

 

  



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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München bleibt hartnäckig und holt sich Heimrecht zurück

 

PENNY-DEL (Wolfsburg/HG)  In der ausverkauften Eis Arena zu Wolfsburg trafen zum zweiten Mal in der Halbfinalserie die Grizzlys Wolfsburg auf die Red Bulls aus München. Man war gespannt, ob auch dieses Match erneut zu einem Krimi auf dem Eis werden würde mit allem, was das Eishockeyherz begehrt. Wolfsburg lag mit 2:1 in Front und hatte sich das Heimrecht zurückgeholt aus München.

 

Schließlich bezwangen die Red Bulls München in einem erneut auf Augenhöhe geführten Match dank einer bärenstarken Aufholjagd im letzten Drittel mit 1:3 und holen sich das Heimrecht damit wieder zurück.

 

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(Fotoquelle Citypress) Dustin Strahmleier war wieder der Turm in der Schlacht

 


Wolfsburg konnte dem Favoriten in Spiel 2 tapfer Paroli bieten und mit viel Kampf und Leidenschaft den Sieg einfahren und entführte den zweiten Sieg kürzlich aus der Landeshauptstadt dank hoher Effizienz im Offensivbereich. Auch heute kam es wieder auf ihren Top Goalie Dustin Strahlmeier an, der mit seinen Paraden die Münchener wieder zur Verzweiflung bringen sollte. Mike Stewart agierte nur mit drei Reihen, denn Reichel, Klos und Lorito wirkten heute nicht mit.

 

München zeigte im ersten Aufeinandertreffen im hohen Norden eine solide Auswärtspartie, scheiterte aber letztlich an sich selbst und biss sich an den Paraden des Wolfsburger Keepers seine Zähne aus. Die Niederlage in der heimischen Olympia Eishalle vor zwei Tagen war so nicht eingeplant und deshalb stand die Mannschaft um Headcoach Don Jackson bereits gehörig unter Druck. Szuber, Tiffels und Varejcka standen heute nicht im Line-Up.

 

Last Minute Goal für die Grizzlys

 

Angetrieben von ihren Fans wollte Wolfsburg zügig das Match an sich reißen, doch mit nur drei Reihen mussten die Jungs von Mike Stewart heute die Kräfte dosieren. Es entwickelte sich von Beginn an ein rasantes und schnelles Spiel. München investierte erneut viel an Schüssen, doch etliche wurden auch heroisch seitens der Hausherren geblockt. Top Chancen waren auf beiden Seiten noch keine zu verzeichnen.

 

Die Gäste achteten heute sehr auf die Defensive aufgrund der letzten Erfahrungen zuhause. Nachdem München ihr erstes Powerplay erfolglos gestalteten, überwand Darren Archibald 28 Sekunden vor der Drittelsirene mit einem abgefälschten Schuss Goalie Mathias Niederberger, der gegen diese Bogenlampe nichts ausrichten konnte.

 

Wolfsburg hält gut dagegen

 

Zu Beginn des Mittelabschnitts erspielten sich die Red Bulls aus München ihre beste Möglichkeit, doch auch heute war Dustin Strahlmeier in seinem Element und parierte großartig. Wolfsburgs Penalty Killing war auch beim zweiten Gäste Powerplay vorbildlich, denn München kam gar nicht in die Aufstellung, um für Gefahr zu sorgen. Die Grizzlys legten ihren Fokus auf defense first und vertrauten auf ihren bärenstarken Keeper. Wolfsburg konnte aus seiner ersten Überzahlkonstellation auch kein Kapital schlagen. Niederberger durfte sich dabei auszeichnen.

 

Münchens Powerplay war bisher noch kein Faktor, optisch zwar gut anzusehen, doch ohne die nötige Durchschlagskraft. Die Gäste verbuchten doppelt so viele Schüsse, doch bei den Blocks lagen sie mit 15:4 mehr als deutlich vorne, was ihre Leidenschaft ausdrückte. Der Spielplan ging für die Gastgeber weiterhin auf dank der hauchdünnen Führung, die sie gut verteidigten.

 

 

München mit Blitztor zum Ausgleich, dreht das Match und legt Empty Netter nach

 

München kam wie die Feuerwehr aus der Kabine und schon nach 30 Sekunden klingelte es hinter Strahlmeiers Gehäuse, weil Ben Smith grandios abschloss. Dies war nicht nach dem Geschmack der Hausherren, die sich aber nicht lange beirren ließen und gleich die Antwort geben wollten. Don Jackson nahm paar kosmetische Korrekturen in der Reihenbildung vor, um weitere Akzente zu setzen. Daubner sollte als Verteidiger weiter fungieren. München blieb weiter dran und Konrad Abeltshauser zimmerte direkt nach einem gewonnenen Bully von der blauen Linie die Scheibe ins Netz. Hier war sogar Strahlmeier ohne Abwehrchance. 

 

Man war gespannt, wie viel Energie noch im Tank der Grizzlys war. Bisher konnte keines der beiden Teams im Powerplay punkten und die Gäste suchten die Entscheidung, mussten aber drei Minuten vor dem Ende noch eine Strafzeit hinnehmen. Wann würde Mike Stewart All in gehen? Dies war zweieinhalb Minuten vor der Sirene der Fall. Spannung pur in der Eis Arena mit dramatischer Crunch Time. Yasin Ehliz macht 17 Sekunden vor Schluss den Deckel drauf auf diese wiederum hart umkämpfte Partie.

 

Schinko: „Wir wussten, dass München kommen wird, wir waren nicht ganz bereit. Defensiv waren wir gut, das Powerplay lief nicht so gut, wir wussten, dass es eine enge Serie werden wird.”

 

Niederberger: “Es war sehr eng, wir mussten geduldig bleiben und immer bereit sein, das haben wir gezeigt. Das ist mein Job, diese Herausforderung auch nach dem unglücklichen Gegentor. Ich bin 100% bereit in der Serie.“

 

Schütz: “Wir haben unsere Chancen wieder nicht gemacht, nach dem Ausgleich ist der Knoten geplatzt. Wir wollten genauso aggressiv weiterspielen und Forechecks zu Ende fahren. Wir wollen immer Schüsse auf das Tor bringen, Wolfsburg hat gut verteidigt.“

 

Grizzlys Wolfsburg - EHC Red Bull München 1:3 (1:0|0:0|0:3)

 

Tore:

1:0 |20.| Darren Archibald (Mingoia, Morley)

1:1 |41.| Ben Smith (Blum, Daubner)

1:2 |45.| Konrad Abeltshauser (Hager)

1:3 |60.| Yasin Ehliz (Street, Smith) EN

 

Zuschauer:
4.503 (ausverkauft)

 



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Spannendes DEL-Halfinale #3 in München gegen Wolfsburg

 

PENNY-DEL (München/CD) Zum 9. Mal in dieser Saison ausverkauft, so hieß es in Müchnen und die 5.728 Zuschauer am Oberwiesenfeld bekamen ein richtig spannendes 3. DEL-Halbfinale 2022/2023 präsentiert.

 

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(Foto: Citypress)

 


 

Munteres erstes Drittel

 

Die 5.728 Zuschauer am Oberwiesenfeld in München bekamen ein munteres erstes Drittel geboten, welches jedoch im Gegensatz zu den bisherigen Partien (jeweils 2 Treffer) torlos zu Ende ging. Beide Teams hatten einige gute Chancen, doch keine davon war zwingend genug und so konnten die beiden Nationaltorhüter Mathias Niederberger und Dustin Strahlmeier nicht überwunden werden. Mit dem Remis und einem fast asugeglichenen Schussverhältnis von 18:15 ging es dann in die erste Drittelpause.

 

Wolfsburg deckt die Schwächen der Red Bulls auf 

 

Im Mittelabschnitt konnten die Gäste aus dem Norden mit einer starken Mannschaftsleistung die Schwächen in der Red Bulls Abwehr gnadenlos aufdecken und gingen mit 0:3 durch die Treffer von Machacek (23.), Mingola (29.) und Jeffrey (34.) in Führung. Wieder ein Rückstand den München hinterherlaufen muss. Kurz vor dem Ende traf der DEL-Spieler des Jahres Yasin Ehliz bei nummerischer Überzahl zum 1:3 Anschluss. Danach gab es ebenfalls im Powerplay das 1:4 für Wolfsburg.

 

Bei 9.9 Sekunden auf der Uhr folgte dann das 2:4 durch Chris DeSousa und damit keimte erneute Hoffnung in der ausverkauften Halle auf. Man darf gespannt sein wie Don Jacksson sein Team auf das letzte Drittel einstellen wird. 

 

Strahlmeier hält den Sieg fest

 

Mit einem druckvollen Beginn starteten die Red Bulls in den Schlussabschnitt und feuerten aus allen Rohren auf das Gehäuse von Dustin Strahlmeier, er heute erneut einer hervorrande Partie absolvierte. Zach Redmond hämmerte dann (45.) bei einem Powerplay die Scheibe in die Maschen und verkürzte damit auf 3:4. Doch wieder konnten die Grizzlys mit dem 3:5 durch den zweiten Treffer von Machacek zurückschlagen. München warf nun wortwörlich alles nach Vorne, doch Dustin Strahlmeier hielt den Sieg fest. 

 

Bereits am Donnerstag geht es in der Best-of-seven Serie in Wolfsburg weiter, bevor es am Samstag vor wahrscheinlich ausverkaufter Kulisse in München zum 5. Spiel kommt.

 

 

Stimmen zum Spiel:

 

Mike Stewart: "Es war heute ein enges Spiel. München war bis zur letzten Minute gefährlich und wir sind froh, dass wir gewinnen konnten. Strahli war wieder sehr stark und wir freuen uns auf das nächste Spiel."

Don Jacksson: "Mit dem Beginn und den Abwehrfehler können wir natürlich nicht zufrieden sein. Wir hatten einige Strafzeiten und auch vor dem Tor waren wir nicht kaltschnäuzig genug. Aber die Serie ist noch lang, deswegen geht es Übermorgen wieder bei Null los."

 

Konrad Abeltshauser:  waren zu weit weg vom Gegner und mussten dann einem Rückstand hinterherlaufen. Zum Schluss haben wir alles reingeworfen, in den Playoffs muss man aber 60 Minuten lang hartes Eishockey spielen.“

 


Halbfinale 3, 04.04.2023
EHC Red Bull München - Grizzlys Wolfsburg 3:5 (0:0|2:4|1:1)

Tore:

0:1|23.|Spencer Machacek (Braun, Pfohl)
0:2|29.|Trevor Mingoia (Murray)
0:3|34.|Dustin Jeffrey 
1:3|38.|Yasin Ehliz (Redmond, Ortega) PP
1:4|39.|Tyler Morley
2:4|40.|Chris DeSousa
3:4|45.|Zach Redmond (Street, Eder) PP
3:5|50.|Spencer Machacek (Jeffrey, Murray)

Zuschauer:
5.728 (ausverkauft)

 



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