PENNY-DEL - Berlin ringt dank starkem Goalie Niederberger Bremerhaven mit 2:0 nieder

 

(PENNY-DEL, Berlin) (Hermann Graßl) In der Mercedes-Benz Arena empfing Berlin im Spitzenspiel der Nordgruppe erneut die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven, die mit einer sagenhaften Serie von sechs Siegen nacheinander in die Hauptstadt reisten und ihre Tabellenführung verteidigen wollten. Für die Eisbären war es die zweite Partie zuhause nach der erfolgreich gestalteten Begegnung gegen die Kölner Haie am Dienstag. Schließlich siegte Berlin mit 2:0 gegen Bremerhaven.

 

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(Fotoquelle Citypress)

 

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Die Eisbären aus Berlin wollten nach dem Sieg gegen Köln auch gegen das starke Team von Popiesch punkten und die Pinguins an der Tabellenspitze ablösen. Neben Berlin wies auch Bremerhaven die beste Defensive in der Liga auf. Zengerle war sicher wieder hochmotiviert gegen seinen früheren Arbeitgeber. Bremerhaven war im Flow, berauscht von den bisherigen Erfolgen und vertraute weiterhin seiner slowenischen Paradereihe, die zuverlässlich Tore am Fließband produzierte. Ihr Neuzugang McGinn mit NHL Erfahrung sollte heute seinen Beitrag leisten, damit ihre negative Bilanz in der Hauptstadt aufpoliert wurde.

 

Sofort übernahm Berlin das Kommando auf dem Eis und hatte bereits nach wenigen Sekunden die Chance zur Führung. Die Hauptstädter kamen besser und schneller aus der Kabine und setzten Pöpperle gleich unter Druck, der mit der zweitbesten Fang Quote der Liga aufwartete. Andersen musste heute auf Seiten der Nordlichter pausieren, was auch an der Neuverpflichtung von McGinn lag, der zu seinem ersten Einsatz im Trikot von Bremerhaven kam.

 

Pföderl hatte den Torjubel schon auf den Lippen, setzte aber die Scheibe knapp am Pfosten vorbei. Berlin agierte von Anfang hochkonzentriert mit sehr strukturierten Vorstößen. Die ersten 10 Minuten gehörten klar den Hausherren. Bisher waren sie immer nah an ihren Gegenspielern dran und unterbanden somit deren Entfaltung.

 

Auf Jeglic mussten die Berliner aufpassen, denn er hatte in den letzten 6 Partien regelmäßig Scoring Punkte gesammelt. In der 14. Minute stand dem ersten Treffer von Moore nur das Aluminium hinter Niederberger im Wege. 

Die Gäste fanden nun immer besser in die Partie und verzeichneten auch ausgezeichnete Gelegenheiten. Berlins Goalie stand nun vermehrt im Fokus des Geschehens.

 

Letztlich verabschiedete man sich mit einem leistungsgerechten Remis in die erste Drittelpause, auch wenn die Hausherren bei den Torschüssen und der Bully Quote leicht vorne lagen. Berlin hatte auch mehr geblockte Schüsse aufzuweisen.

 

Im zweiten Drittel wurde der erste gefährliche Schuss wieder von den Berlinern auf das Gehäuse von Pöpperle abgefeuert, der ganz knapp am Gestänge vorbeizischte. Blitzstart für die Hausherren, eine Analogie zum ersten Abschnitt.

 

Die Fischtown Pinguins ließen sich jedoch nicht hinten einigeln, sondern legten den Vorwärtsgang ein mit der Konsequenz, dass sie ihr erstes Powerplay zugesprochen bekamen.  Mit dem Ligabestwert in Überzahl war dies eine gute Chance, in Führung zu gehen, doch die Eisbären hielten mit einem soliden Penalty Killing dagegen.

 

Die deutliche Torschuss Statistik zugunsten der Gäste innerhalb der ersten 6 Spielminuten spiegelte nun ein anderes Match wider. Bremerhaven kam wesentlich aggressiver aus der Kabine und hätte durchaus die Führung verdient gehabt. Fischtown hatte nun ganz klar das Momentum auf seiner Seite.

 

Nach dem Powerbreak durfte die Überzahl Formation von Bremerhaven erneut ran. Recht bald befand man sich in der Aufstellung und beschäftigte Niederberger. Die Scheibe zirkulierte fast während der gesamten numerischen Überlegenheit sehr gut im Berliner Drittel, nur der finale Abschluss fehlte noch.

 

Welt verkehrt im Mittelabschnitt: Die Pinguins waren nun hellwach und klar überlegen. Berlin musste erpicht sein, den Puck wieder schneller laufen zu lassen, doch sie machten sich das Leben oft auch selbst schwer mit leichtfertigen Scheibenverlusten in ihrer Zone.

 

Ein Schussverhältnis von 14 zu 1 fünf Minuten vor Drittelende war die Bestätigung für die Überlegenheit der Gäste. Sollte sich das vielleicht rächen in der Begegnung?  Niederberger war nun definitiv warm geschossen und brauchte sich über fehlende Beschäftigung nicht beklagen.

 

Es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis sich Bremerhaven den ersten Treffer verdiente. Vielleicht kam ihnen nun die nächste Überzahlsituation entgegen.  Vielleicht kam ihnen nun die nächste Überzahlsituation entgegen. Es war schon beeindruckend, wie schnell sich die Gäste in der Aufstellung befanden und gute kreative Ideen entwickelten. Ein Konter der Eisbären hätte das Spiel fast auf den Kopf gestellt.

 

Berlin musste nun froh sein, in dieser Begegnung noch die Null zu halten und vor allem von der Strafbank fernbleiben. Bremerhaven musste an seiner Torausbeute arbeiten bei so vielen Gelegenheiten im zweiten Drittel und mit sagenhaften 19 zu 3 Torschüssen. 

 



 

Der Schlussabschnitt musste zeigen, wer von den beiden Teams nun den ersten Punch setzen würde. Mit 10 geblockten Schüssen befand sich Berlin oft in brenzligen Situationen. Man durfte gespannt sein, ob die Gäste an ihr hervorragendes zweites Drittel anknüpfen konnten. In der Tat, Bremerhaven machte genau da weiter, wo sie aufgehört hatten: geordneter Spielaufbau und gute Puck Führung.

 

Es wurde verbissen um jede Scheibe gekämpft. Berlin war mehr mit der Verteidigung beschäftigt. In der 47. Spielminute fand die Scheibe durch Noebels seinen Weg ins Netz hinter Pöpperle; es war eine Energieleistung des bislang unauffällig agierenden Berliners, der damit seine Farben in Front brachte. Die Hausherren konnten sich nun wieder aus der Umklammerung der Gäste befreien und belohnten sich dafür. Die Eisbären witterten nun Morgenluft und waren nun dominanter. Sie wollten nun möglichst schnell nachlegen und die Partie vorzeitig für sich entscheiden, um ihre weiße Weste daheim zu behalten.

 

Nun konnte Berlin im ersten Powerplay für die nötige Ruhe sorgen. Ihre Überzahl Quote war ausbaufähig, aber die Gäste ließen nicht viel zu und überstanden diese prekäre Situation. Bremerhaven musste nun die Schluss Offensive bald einläuten, denn die Uhr lief für die Hausherren. Niederberger erwies sich bisher als der Turm in der Schlacht.  Wann würde Popiesch volles Risiko gehen?

 

44 Sekunden vor der Schluss Sirene machte Pföderl mit dem Empty Net Goal den Deckel drauf und Niederberger feierte seinen dritten Shutout in dieser hart umkämpften Begegnung. Mit diesem Sieg eroberte sich Berlin nun die Tabellenführung. Bremerhaven tritt am 24. Januar die Auswärtsfahrt nach Wolfsburg an und Berlin muss einen Tag später in Düsseldorf bestehen.

 

 

Stimmen zum Spiel:

 

Berlin – Niederberger:

„Es war heute so ein enges und spannendes Match, da hätten die Fans ihre wahre Freude gehabt. Im 2. Drittel fiel es uns schwer, den Druck auszuhalten. Es war wichtig, Ruhe reinzubringen. Wenn ich den Puck festhalte, nehme ich den Druck raus in so einem spiel. Die Tabellenführung klingt gut, wir waren dafür motiviert.“

 

Bremerhaven – Urbas:

„Es war ein enges match. Wer hier als erstes ein Tor schießt, der hat die Nase vorne, aber es war ein echt gutes Spiel. Nach dem Tor blieben sie dran und wir versuchten den Ausgleich zu erzielen, hatten aber kein Glück. McGinn ist guter Spieler, er wird unserem Team sicher helfen.“

 

Spiel vom 21.01.2021

Berlin – Bremerhaven 2:0 (0:0|0:0|2:0)

 

Tore:

1:0 |47| Noebels

2:0 |60| Pföderl (Noebels, Hördler) EN

 

1. Drittel Statistik:  10:6 Schüsse, 11:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

2. Drittel Statistik:   3:19 Schüsse, 9:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 16:0

3. Drittel Statistik:  10:17 Schüsse, 10:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

 

Zuschauer: Keine  

Schiedsrichter:  Hoppe/ Rohatsch

 

Aufstellung:

 

Berlin: Niederberger, Müller, Rampage, White, Zengerle, Fiore, Hördler, McKiernan, Noebels, Reichel, Pföderl, Espeland, Wissmann, Tuomie, Olver, Foucault, Mik, Hänelt, Kinder, Labrie.

 

Bremerhaven: Pöpperle, Fortunus, Dietz, Verlic, Jeglic, Urbas, Eminger, Moore, McGinn, Quirk, Wahl, Krogsgaard, Alber, Mauerman, Uher, McMillan, Stowasser, Reisnecker, Gläser, Sykora.    

 



Deutsche Eishockey Liga (DEL)

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PENNY-DEL - Auch gegen Wolfsburg blieben die Krefelder ohne Glück und ohne Punkte

 

(DEL/Krefeld) (Ralf Schmitt) Im Kellerduell der PENNY-DEL Gruppe Nord nahm der Gast aus Wolfsburg die drei Punkte mit in die Autostadt. Auch eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber den letzten Partieen verschaffte den Hausherren nicht die ersehnten Zähler.

 

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(Foto: Ralf Schmitt)

 


Der KEV begann ohne Sacher, Lessio , Shatsky und den Neuzugang Justin Volek (Ravensburg). Gleich in der Anfangsphase schienen sich die Männer um Martin Schymainski etwas vorgenommen zu haben. Mit Zug zum Tor und schnellen Kombinationen brachte man des öfteren Gefahr vor das Gehäuse von Chet Pickard, der den Vorzug vor Dustin Strahlmeier erhielt.


Leider blieben die Möglichkeiten durch Saponari, Karsums und Olson allesamt ohne Erfolg, entweder hielt der Grizzly Goalie, oder die heimischen Angreifer zielten zu schlecht. Nicht eben verwunderlich war der torlose Stand nach 20 Minuten.


Krefeld mit einem Akteur weniger, kam durch eine Einzelleistung von Olson zur Führung in Unterzahl. Der Amerikaner nahm einen weiten Pass von Trivellato auf und ließ sich nicht zweimal bitten und erzielte überraschend die Führung, welche jedoch nicht lange anhalten sollte. Die Pinguine, diesmal in Unterzahl, fingen sich prompt den Ausgleich durch Melchiori (30.) ein. Der KEV schien nicht geschockt und erarbeitete sich weitere Möglichkeiten, doch das Team in Schwarz-Gelb war vor dem gegnerischen Tor zu verspielt und umständlich. Weitere verwertbare Aktionen von beiden Seiten kamen im zweiten Drittel nicht mehr auf den Würfel.

 

Wolfsburg kam nach der zweiten Pause besser aus der Kabine und schien alles klar machen zu wollen. Die Grizzlys belagerten das Pinguine Drittel und tatsächlich traf Boucher (44.) zur erstmaligen Führung der Cortina Schützlinge. Nur Sekunden zuvor hatte Petrakov eine gute Chance für die Heimmannschaft kläglich vergeben. Die KEV Hintermannschaft zu weit aufgerückt , war nicht mehr in der Lage Boucher entscheident zu stören.


Als dann Furchner sechs Minuten später auf 1:3 stellte, gab es wieder Ernüchterung oin den Krefelder Reihen. Olsons Doppelpack an diesem Abend brachte noch den 2:3 Anschluss, jedoch reichte es für die Krefeld Pinguine nicht zu mehr. Auch die Herausnahme des guten Belov brachte nicht den ersehnten Erfolg.

 

Krefeld hat nach wie vor noch keinen Punkt und sieht ungewissen Zeiten entgegen. Mit dieser Vorstellung kann der Betrachter aber nicht unzufrieden sein.

 


Spiel vom 20.01.2021

Krefeld Pinguine - Grizzlys Wlfsburg 2:3 (0:0 |1:1|1:2)

 

Tore:
1:0 |23.| Olson (Trivellato) SHG
1:1 |30.| Melchiori (Rech, Olimb) PP1
1:2 |44.| Boucher (Pfohl, Rech)
1:3 |50.| Furchner (Järvinen, Likens)
2:3 |52.| Olson ( Buncis)

 

Zuschauer: Keine

Strafen: Krefefeld 6 Minuten, Wolfsburg 4 Minuten

Hauptschiedsrichter: Lasse Kopitz, Christopher Schadewaldt
Linienrichter: Kai Jürgens, Andreas Kowert

 

 


 


 

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PENNY-DEL - Mannheim gewinnt gegen starke Augsburger

 

(DEL/Mannheim) MH Die Augsburger Panther waren zu Gast in der SAP-Arena. Im Tor standen sich Dennis Endras und Markus Keller gegenüber. Beide Seiten hatten einige Verletzte zu beklagen, aber vor allem die Panther überzeugten in den letzten Spielen mit ihrer Offensivpower.

 

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( Foto City-press )

 


 


Eben mit jener Offensivstärke setzen die Augsburger die Adler gleich unter Druck. Nach Puckverlust versuchten Sie sofort mit gutem Forechecking die Mannheimer Defensive unter Druck zu setzen und provozierten so auch einige Icings. Aber auch die Adler konnten sich zu Beginn das eine oder andere Mal im Drittel der Bayern festsetzen. So entwickelte sich in den ersten Minuten ein munteres ausgeglichenes Spiel, ohne jedoch wirklich große Chancen zu produzieren.

 


Ein erstes Unterzahlspiel Mitte des ersten Drittels überstanden die Fuggerstäder schadlos. Direkt im Anschluss mussten die Kurpfälzer sich in Unterzahl beweisen und schafften dies auch mit Bravour. Nur kurze Zeit später überstanden die Panther ein weiteres Powerplay und hatten direkt im Anschluss durch einen stark herausgespielten Konter die Chance auf den ersten Treffer. Hafenrichter fuhr allein auf Endras zu, scheiterte jedoch. Auch das Gross-Team musste noch einmal in Unterzahl ran und überstand dieses erneut. So stand es 0:0 nach dem ersten Drittel.

 


Das Bild des Spiels änderte sich auch zu Beginn des zweiten Drittels erstmal nicht. Keller parierte einmal gegen Krupp und Endras stoppte einen weiteren Alleingang, dieses Mal von Ex-Adler Lambacher. Das Spiel nahm etwas an Fahrt auf. Bei einem Augsburger Powerplay hatten Clarke und Payerl beste Einschussmöglichkeiten. Es folgte eine weitere Chance von Trevelyan, während Keller gegen Loibl eingreifen musste.

 

 



 

 

Das Team von Coach Tuomie war in dieser Phase die bessere Mannschaft, eroberten immer wieder die Scheibe und kamen zu einigen guten Kontermöglichkeiten. Mehrere Zwei gegen Eins Situationen wurden hier teils kläglich liegen gelassen. Endras war immer wieder der Fels in der Brandung. Mehr oder weniger aus dem Nichts erzielte Denis Reul, 30 Sekunden vor Drittelende, die Führung für die Heimmannschaft. Den Reul-Schlagschuss von der blauen Linie konnte Keller nicht abwehren.

 


Mit einem Rückstand startete das Augsburger Team ins letzte Drittel. Doch sie blieben weiter die spielbestimmende Mannschaft. Die Adler versuchten zunächst ihre Defensive zu stabilisieren. Beide Mannschaften ließen zu Beginn jeweils ein kurzes Powerplay ungenutzt liegen. 12 Minuten vor dem Ende nutzen die Kurpfälzer eiskalt einer ihren wenigen Chancen zum 2:0. Felix Schütz fand die Scheibe bei viel Verkehr vor dem Tor Keller und schob sie über die Linie. Augsburg spielt trotzdem weiter nach vorne und wurden endlich mit dem Anschlusstreffer belohnt. Youngster Samir Kharboutli erzielte das 1:2 mit seinem ersten DEL Treffer.

 


Die Panther öffneten nun mehr und mehr ihre Defensive, wodurch Mannheim zu mehr und mehr Chancen kam. Aber vor allem Defensiv standen die Adler wesentlich besser und ließen in der Schlussphase fast nichts mehr zu. So blieb es bei dem etwas glücklichen Sieg für Pavel Gross und sein Team.

 

 


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PENNY-DEL - Ingolstadt bezwingt Schwenningen nach hartem Kampf mit 3:1

 

(PENNY-DEL, Ingolstadt) (Hermann Graßl)  In der Saturn-Arena empfing am 10. Spieltag Ingolstadt die Mannschaft aus Schwenningen, gegen die das Team von Doug Shedden im ersten Heimspiel knapp verlor. Schwenningen war darauf erpicht, die späte unnötige Pleite gegen München trotz klarer Führung gleich wieder vergessen zu machen. Schließlich fährt Ingolstadt einen 3:1 Heimerfolg ein.

 

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(Fotoquelle Ralf Lüger)

 

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Die Panther aus Ingolstadt wollten versuchen, den Abstand zu den Wild Wings zu reduzieren, um in die Top 3 zu gelangen, denn das war und ist ihr Anspruch in dieser Saison. Ihr hochkarätiger Kader war jedenfalls imstande, auch heute Großes zu vollbringen trotz des Patzers in Augsburg. Mit ihrem Rückkehrer Pietta hatten sie wieder eine Leitfigur an Bord. Schwenningen wollte wieder mehr Kontinuität in ihre eigenen Leistungen reinbringen und erhoffte sich in diesem Match die zündenden Ideen dafür. Ihr kürzlicher Auswärtserfolg in Mannheim machte Mut für dieses Unterfangen und ihr aktueller Ligabestwert im Powerplay war sicher ein wesentlicher Erfolgsfaktor.

 

Der Start gehörte gleich mal den Gästen, die durch Turnbull die erste Gelegenheit hatten. Pietta, der etwas nervös war vor Spielbeginn, gab dann den ersten Warnschuss auf das Gehäuse von Eriksson ab.

 

Die Wild Wings durften dann nach einer Behinderung von Yeo Unterzahl üben. Mit bereits 37 solchen Konstellationen wiesen die Gäste hier den Bestwert in der Gruppe Süd auf. Gegen Ende des Powerplays hatte Eriksson großes Glück, denn die Scheibe blieb für einen kurzen Moment vor der Linie frei liegen, bis sie von Kristensen mit dem Schlittschuh wegbugsiert wurde. Ingolstadt übte gehörig Druck aus.

 

Schwenningen gestaltete kurz danach einen gefährlichen Vorstoß, der nur knapp am Pfosten vorbeiging. Jetzt gab es Chancen im Minutentakt auf beiden Seiten. Bei den Torschüssen führten die Hausherren zur Drittelmitte deutlich, was jedoch gerade gegen Schwenningen keine Garantie für den Sieg war, denn die Gäste agierten im ersten Aufeinandertreffen sehr effizient gegen die Panther.

 

In einem rasanten Match agierte Ingolstadt optisch überlegen, doch sie mussten bei den Kontern der Wild Wings stets auf der Hut sein, die in ihrer Defensive bisher nichts anbrennen ließen. Ihr Goalie Eriksson war der gewohnt souveräne Rückhalt.

 

In der 17. Spielminute war es dann aber soweit für die Panther, als Wohlgemut zur Führung einnetzte, die durchaus verdient war. Daniel Pietta gab dabei seinen ersten Assist.

 

2 Minuten vor Drittelende konnte Schwenningen mit seinem Top Powerplay zeigen, ob sie erneut erfolgreich waren. Dieses Mal sprang aber nichts heraus und Ingolstadt ging mit einem knappen 1 zu 0 in die Kabine. Es blieb spannend in dieser Begegnung. Torschüsse waren identisch, Strafminuten ebenso und bei den gewonnenen Bullys hatten die Gäste mit einem die Nase vorne.

 

Im zweiten Drittel gab es eine Schrecksekunde, als Huß mit dem Kopf an die Bande prallte. Gottseidank blieb diese Aktion ohne Folgen. Die Schiedsrichter ließen das Spiel ziemlich laufen und hielten ihre Linie aufrecht. In der 25. Spielminute hatten die Gäste die Top Chance zum Ausgleich bei einem Alleingang, doch der Pfosten war im Weg. Es ging nun wieder hin und her, und auch die Panther zirkelten die Scheibe Zentimeter am Kasten von Eriksson vorbei. Schwenningens Torwart war nun mehr im Brennpunkt des Geschehens, denn Ingolstadt erhöhte die Schlagzahl.

 

Ein Schlagabtausch zwischen Yeo und DeFazio endete mit einem Punktsieg für den Panther. Beide sollten sich dann in der Kühlbox abkühlen, aber leider konnte Dylan Yeo auf Seiten der Wild Wings nicht weitermachen, denn er musste angeschlagen in die Kabine, da er beim Fallen auf das Eis sehr unglücklich mit dem Fuß umknickte. Wir wünschen ihm gute Besserung!

 

Ingolstadt pflegte einen sehr strukturierten und geordneten Spielaufbau, mit dem die Gäste so ihre liebe Mühe hatten. Die Schussstatistik blieb weiterhin sehr ausgeglichen, was den Spielstand widerspiegelte.

 

Ingolstadts nächstes Powerplay in doppelter Überzahl wurde brandgefährlich für die Wild Wings, die sich trotzdem öfters befreien konnten. Ein starkes Penalty Killing seitens der Gäste, Chapeau! Somit blieben sie weiterhin im Match und tankten sicherlich das nötige Selbstvertrauen für den weiteren Verlauf.

 

Huß zielte bei seinem Distanzschuss zu genau auf den Pfosten und fast im Gegenzug kassierte Schwenningen in der 38. Spielminute den zweiten Treffer durch Simpson, dessen Schuss durch einen Schwenninger Spieler ins eigene Tor abgefälscht wurde.

 

Trotz ihrer Top Chancen lagen nun die Gäste zurück, es war wie verhext, dass ihre Gelegenheiten bis dato nicht mit Toren belohnt wurden. Obwohl Schwenningen bei den Torschüssen und bei den gewonnenen Bullys in Front lagen, nahmen die Panther nun eine glückliche Führung mit zum Pausentee.

 



 

Im Schlussabschnitt mussten die Wild Wings das Glück erzwingen, wollten sie hier noch punkten am heutigen Abend. In der Causa Yeo gab es zum jetzigen Zeitpunkt noch keine finale Diagnose zu seiner Verletzung. Hoffen wir das Beste, denn es tat beim Zusehen schon weh.

 

Anfangs gaben die Panther auf dem Eis den Ton an. Schwenningen brauchte ein wenig, um in die Gänge zu kommen. Dies zeigte sich auch am Chancenplus bei den Hausherren. Die Gäste zogen zu viele Strafen im Verlaufe dieser Begegnung.

 

Im Laufe der nächsten Überzahl für die Wild Wings, die sich sogar in eine doppelte Konstellation verwandelte, musste nun einfach der Anschlusstreffer fallen, aber Garteig hatte noch was dagegen bei einem Gewaltschuss. Er hatte freie Sicht, somit kein Problem für ihn. Es fehlte die nötige Geschwindigkeit bei den Pässen und das Überraschungsmoment. Auch bei einfacher Überzahl gelang kein Tor. Das wäre nun wirklich die Gelegenheit schlechthin gewesen, wieder ins Match zurückzukommen.

 

Kurz darauf befand sich Schwenningen selbst wieder in Unterzahl wegen zu vielen Spielern auf dem Eis, sehr unnötig und wohl zum denkbar falschen Zeitpunkt gerade nach der ernüchternden Erfahrung bei eigenem Powerplay. Im Gegensatz zu den Wild Wings markierten die Panther in der 53. Spielminute den vermutlich entscheidenden dritten Treffer durch Ellis. Heute waren mal die Ingolstädter wesentlich effektiver als die Schwarzwälder.

 

Vielleicht klappte es für Schwenningen in der nächsten numerischen Überlegenheit, es war noch genug Zeit auf der Uhr, um doch noch was Zählbares mitzunehmen. Ein kongeniales Zusammenspiel der Spink Brüder führte nun doch zum ersten Tor durch Tyson Spink in der 56. Minute.

 

Letztlich blieb es bei dem 3:1 Sieg für die Panther, die am Ende noch einen Aluminiumtreffer der Wild Wings in Kauf nehmen mussten.

Ingolstadt muss am 21. Januar zum Derby nach München, während die Wild Wings zwei Tage später zu Hause Nürnberg empfangen.

 

Stimmen zum Spiel:

 

Ingolstadt – Wohlgemuth:

„Das Spiel war ok, ich war nicht so ganz zufrieden mit meiner eigenen Leistung. Im ersten Drittel waren wir zwei Stufen besser als die Gäste, dann haben wir uns deren Level angepasst, was uns den Wind aus den Segeln nahm. Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht. Wir haben heute gegen einen starken Gegner gewonnen, der sehr ernst zu nehme ist.“

 

Schwenningen – Tyson Spink:

„Insgesamt haben wir gut gespielt, wir hatten einige unglückliche Abschlüsse. Wir führten unseren Match Plan konsequent durch, müssen weiter hart arbeiten, um wieder Erfolg zu haben.“

 

Spiel vom 19.01.2021

Ingolstadt - Schwenningen 3:1 (1:0|1:0|1:1)

 

Tore:

1:0 |17| Wohlgemuth (Pietta, Simpson)

2:0 |38| Simpson (Ellis, Wohlgemuth)

3:0 |53| Ellis (Feser, Palmu)

3:1 |56| Tyson Spink (Tyler Spink, Robak) PP1

 

1. Drittel Statistik:  12:12 Schüsse, 12:13 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:4

2. Drittel Statistik:    8:11 Schüsse,   6:16 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:8

3. Drittel Statistik:    9:11 Schüsse,   9:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 8:4

 

Zuschauer: Keine  

Schiedsrichter:  Iwert/ Kohlmüller

 

Aufstellung:

 

Ingolstadt: Garteig, Wagner, Marshall, Wohlgemuth, Pietta, Simpson, Bodie, Ellis, Höfflin, Feser, Kuffner, Quaas, Jobke, DeFazio, Aubry, Palmu, Schütz, Detsch, Soramies, Elsner.

 

Schwenningen: Eriksson, Fischer, Weber, Turnbull, Olver, MacQueen, Yeo, Robak, Weiß, Taylor Spink, Tyson Spink, Kristensen, Huß, Thuresson, Bourke, Bassen, Pfaffengut, Hadraschek, Cerny.

 

 



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PENNY-DEL - Herbe 6:2 Schlappe für die Straubing Tigers bei Red Bull München

 

(DEL/Straubing) (MA) Für Straubing war es ein gebrauchter Tag, an dem nichts klappen wollte. Die Überlegenheit aufseiten der Gastgeber über die volle Distanz, war aber auch nicht wegzudiskutieren. In Sachen Laufbereitschaft und Passqualität war ein großer Unterschied erkennbar. Kein Wunder, dass dadurch alle Reihen der Münchner sich in die Torschützenliste eintragen konnten. Konrad Abeltshauser blieb nach dem ersten Drittel verletzt in der Kabine. 

 

 

(Foto: City Press) Viel Arbeit gab es für Sebastian Vogl (Straubing Tigers) 

 


 

Straubing kam schlecht in die Partie. Nach nur wenigen Sekunden musste Parkes auf die Strafbank. In der folgenden Überzahl war aber München fast gefährlicher als der Gast. Das Spiel nahm Fahrt auf. Bolye (5.) testete Vogl’s Reaktionsfähigkeit als Erster. Wenig später kam es zur 1:0 (6.) Führung. Zach Redmond verlagerte das Spiel auf die andere Seite und schlich sich dabei in den Rücken der Tigers Abwehr. Den Querpass von Aulie verwandelte er ohne Mühe. Die Oberbayern blieben am Drücker. Kalle Kossila (9.) nutzte einen Abpraller zum 2:0 für seine Farben. Mauer’s Schuss konnte Vogl noch parieren, aber der Finne war einen Schritt schneller als Schopper. Die Tigers tauten daraufhin auf. Sie tasteten sich Richtung Münchner Tor.


 


 


 

 

Eder, Laganiere und Ziegler trafen zwar bei ihren guten Chancen das Tor nicht, viel fehlte jedoch nicht. Auch nicht viel fehlte zum dritten Treffer für die Münchner. Bourque (12.) scheiterte an Vogl bei einer zwei auf eins Situation und Daubner (18.) vergab einen Penalty, nachdem er durch Brandt von den Beinen geholt wurde. Der 2:1 (19.) Anschlusstreffer für Straubing war nicht ganz unverdient. Bei einer angezeigten Strafe, sah Eder den frei stehenden Sven Ziegler. Ausgerechnet Ziegler, der in vielen Spielen Pech mit seinen Chancen hatte, brachte die Tigers wieder ins Rennen zurück. 

Ab dem zweiten Drittel wurde die Dominanz der Oberbayern aber noch deutlicher. Nach nur 62 Sekunden baute Frank Mauer (22.) den Vorsprung auf 3:1 aus. München war schneller in Bewegung, daraus ergab sich Platz vor dem Tor und Mauer konnte entscheidend abfälschen. Von Straubing kam die gesamten zwanzig Minuten nichts in der Offensive. Das Powerplay lief schlecht, die Pässe kamen nicht dort an wo sie hin sollten und München musste gar nicht viel Aufwand betreiben. Nach einer abgelaufenen Strafe traf Philip Gogulla (30.), durch einen fast identischen Treffer wie von Mauer, zum 4:1. Straubings besten, Sebastian Vogl, tat man mit dem Abwehrverhalten damit keinen Gefallen.

Die Folge war das 5:1 (34.) durch Trevor Parkes. Auch hier musste der Goalgetter nur den Schläger zum abfälschen hinhalten. Vogl verhinderte durch weitere Glanztaten, wie gegen Kossila (38.) schlimmeres. Im letzten Abschnitt verzichteten die Hausherren weitestgehend auf ihr aggressives Forechecking. Straubing konnte aber auch nicht mehr zulegen, um das Spiel noch einmal auf ihre Seite zu ziehen. Den einzig offenen Schlagabtausch (50.) gab es zwischen Aulie und Mouillierat. Beide mussten anschließend für ganze zwölf Minuten auf die Strafbank. Einzig und allein Justin Schütz wollte das Ergebnis so nicht stehen lassen.

Seine Versuche, in der 48. sowie 52. Minute, Vogl zu überlisten, gingen daneben. Aber 15 Sekunden vor dem Ende klappte es dann doch noch für Justin Schütz (60.) als er mit seinem Schuss nicht nur Schopper tunnelte, sondern auch noch Vogl. T.J. Mulock (53.) hatte vorher nach einer schönen Kombination auf 5:2 verkürzt. Für die Straubing Tigers heißt es jetzt Wunden lecken und sich auf die nächste schwere Aufgabe gegen die Mannheimer Adler zu konzentrieren. 

 

Spiel vom 18.01.2021
EHC Red Bull München - Straubing Tigers: 5:2  (2:1 | 3:0 | 1:1)

Tore:

1:0 |06.| Redmond (Aulie, Bourque)

2:0 |09.| Kossila (Mauer)
2:1 |19.| Ziegler (Eder, Gormley) EA
3:1 |22.| Mauer (Kossila, Redmond)
4:1 |30.| Gogulla (Mauer, Seidenberg)
5:1 |34.| Parkes (Voakes, Bourque) 

5:2 |53.| Mulock (Schönberger, Eder) 
6:2 |60.| Schütz (Seidenberg, Voakes)

Strafen:
EHC Red Bull München: 12 + 10 für Aulie
Straubing Tigers: 8 + 10 für Mouillierat

 

Schiedsrichter: Hunnius / Schrader

 

 


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Eishockey WM 2021 findet nicht in Weißrussland statt

 

(DEB/Nationalmannschaft) Der internationale Eishockeyverband (IIHF) hat heute beschlossen, dass die geplante Eishockey Weltmeisterschaft 2021 nicht wie angesetzt in Weißrussland (Minsk) und Lettland (Riga) stattfinden wird. Ein anderer Standort wird demnächst bekannt gegeben. 

wm2021

 


DEB-Präsident Franz Reindl: „Entscheidung ist wohl überlegt, konsequent und logisch“

 

„Die heute getroffene Entscheidung ist wohl überlegt, konsequent und logisch. Ausrichter Belarus kann die Voraussetzungen nicht garantieren, die notwendig sind, um in diesem Jahr ein würdiger Gastgeber einer Eishockey-WM zu sein. Wir haben uns im IIHF Council monatelang und intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt, Für und Wider abgewogen, uns tiefgehend unabhängig beraten lassen und die Situation in aller Komplexität analysiert.

 

Letztlich ist dieser Schritt in einer sehr sensiblen Lage ohne Alternative gewesen. Wir werden uns nun mit den verschiedenen Möglichkeiten weiter befassen, die hinsichtlich der WM 2021 auf dem Tisch liegen und in den Gremien zeitnah zu den Entscheidungen kommen, die die Gastgeberrolle für das diesjährige Turnier betreffen.“

 

 



 

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PENNY-DEL - Punkte für Krefeld bleiben weiterhin aus

 

(DEL/Krefeld) (Ralf Schmitt) Auch das Heimspiel gegen den DEL Rekordmeister Berlin, ging sang und klanglos für den KEV verloren. Ohne große Gegenwehr, konzept und- planlos ergaben sich die Schützlinge von Savarinskis ihrem Schicksal.

 

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(Foto: Ralf Schmitt)

 


Die Gäste aus der Bundeshaupstadt, mussten sich nicht einmal anstrengen um zu Erfolgen zu kommen. Die Pinguine mit welcher Einstellung auch immer (keine Einstellung ist auch eine)) machten den Eisbären das Tore schiessen leicht. Dies begann bereits in der elften Spielsekunde als Trivellato nach einem haarsträubendem Fehlpass das Geschehen vorbereitete.


Foucault sagte vielen Dank und die Krefelder Vorsätze, so denn welche vorhanden waren, schwammen davon. Der Pinguine Geschäftsführer kündigte vor einigen Tagen mit deutlichen Worten eine Aussprache zwischen der Clubleitung und dem Team an. Ob eben diese Unterredung stattgefunden hat, weiss man nicht.


Jedenfalls markierte der Lette Binduls (16.) den Ausgleich für das heimische Team. Dieser Treffer machte den Gästen dann wieder Beine, zwei Minuten später zogen sie durch Pföderl wieder in Front. Nochmal eine Zeigerumdrehung später waren die Verhältnisse wieder deutlicher. Fiore netzte zum 1:3 ein. Mit dieser Führung ging es dann in die Pause.

 

Nachdem Tuomie (24.) kurz nach Wiederbeginn, das vierte Eisbären Goal folgen lies, war nunmehr alles geregelt. Jeglicher Krefelder Wille (sofern überhaupt vorhanden) war im Keim erstickt. Zeitweise spielten sich turbulente Szenen vor dem Tor von Belov ab, der noch als bester Krefelder zu erwähnen war.


Berlin schien mit einem Mann in Überzahl anzugreifen, so überlegen war ihr Spiel. Von den KEV Pinguinen kam weniger als nichts. Kaum Gegenwehr, kein Körperspiel, einfach nichts! Der Gast schaukelte das Drittel dann auch souverän zur zweiten Pause.

 

Das Match war auf alle Fälle schon in der ersten Minute entschieden, nur die Höhe war fraglich. Das Tor von Reichel zum fünften Berliner Tor blieb für die Statistik. Sollte das Spiel zu irgend einer Zeit mal Luft gehabt haben, so war diese jetzt unbedingt raus. Die Messe war gelesen. Daran änderte auch die Ergebnis Kosmetik von Olson (55.) nichts mehr.

 

Im Schussverhältniss von 26 (Krefeld) 47 (Berlin) spiegelte sich der komplette Verlauf wieder. So dass die Meinung aufkommt, das Ergebnis schmeichelt Krefeld noch!

 

 

Spiel vom 17.01.2021
Krefeld Pinguine - Eisbären Berlin 2:5 ( 1:3/ 0:1/ 1:1)

Tore:
0:1 | 1.| Foucault (Zengerle, Ramage)
1:1 |16.| Binduls (Saponari, Schymainski) PP1
1:2 |18.| Pföderl (Hördler, Noebels)
1:3 |19.| Fiore (Zengerle, Foucault) PP1
1:4 |24.| Tuomie (Olver, Fiore)
1:5 |46.| Reichel (Pföderk, McKiernan)
2:5 |55.| Olson (Buncis, Karsums)

 

Zuschauer:Keine
Strafen: Krefeld 6 Minuten, Berlin 8 Minuten

Hauptschiedsrichter:Aleksi Rantala, Bastian Steingross,
Linienrichter: Kai Jürgens, Nikolaj Ponomarjew,

 

 


 


 

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PENNY-DEL - Mannheim bezwingt Nürnberg mit 3:2

 

(PENNY-DEL/Nürnberg) (Hermann Graßl)  In Nürnberg empfingen die Ice Tigers als Schlusslicht den Tabellenführer der Gruppe Süd, die Adler aus Mannheim. Nürnberg war erpicht, den Tabellenkeller zu verlassen und Mannheim wollte den Platz an der Sonne weiter genießen und die durchweg erfolgreiche Serie gegen Nürnberg fortsetzen. Schließlich siegten die Adler Mannheim im 100. Duell dieser beiden Teams knapp mit 3:2.

 

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(Fotoquelle Citypress)

 

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Nürnberg konnte auf die wertvollen Dienste ihres Kapitäns, Patrick Reimer setzen und hoffte, dass ihr Youngster, der erst 16-jährige Elias, der von den Adlern ausgeliehen wurde, wieder genauso positiv wie in Straubing einschlagen würde. Mit Roman Kechter hatten sie ein weiteres 16-jähriges Talent im Kader. Dafür konnten heute die beiden Importspieler Gilbert und McLellan nicht mit von der Partie sein.

 

Mannheim musste die Pleite gegen Schwenningen verdauen und reiste sicher mit der nötigen Konzentration nach Nürnberg, um wichtige Zähler aus dem Frankenland zu entführen. Hier halfen sicher Loibl und Eisenschmid mit ihren bereits 6 Scorerpunkten sowie das erste saisonale Aufeinandertreffen, das die Adler souverän mit 5 zu 1 für sich entschieden.

 

In den ersten Minuten demonstrierte der Gast aus Mannheim bereits sein ausgeklügeltes Umschaltspiel mit zwei gefährlichen Vorstößen. Nürnberg war erst mal mit Defensivaufgaben beschäftigt und musste in der 4. Spielminute den ersten Gegentreffer durch Bast hinnehmen. Hier sah Sharipov etwa unglücklich aus, dem die Scheibe irgendwie von der Seite ins Netz trudelte.

 

Die Adler agierten bisher forscher und strukturierter, bis Fox dann eine Riesenchance für die Franken zum unmittelbaren Ausgleich auf dem Schläger serviert bekam; nur der Pfosten rettete Brückmann vor dem Einschlag. Auf Seiten der Gäste stand Florian Elias kurz vor seinem ersten DEL Tor. Die vierte Reihe der Adler erhielt vom Coach viel Eiszeit, was folgerichtig mit dessen erstem Erfolgserlebnis zu tun hatte.

 

Nun sollte die noch mickrige Powerplay Quote bei Mannheim etwas aufgebessert werden, zumal dies im Training primär im Fokus war. Gesagt, getan – die numerische Überlegenheit wurde in der 12. Minute recht schnell genutzt durch ein Eigentor von Adam, das aber im Eishockey dem Adler Schütz zugesprochen wurde, der den Schuss abgab.

 

Ein geniales Zuspiel von Moritz Elias und Luke Adam offenbarte das blinde Verständnis auf dem Eis; dem jungen Elias bei den Ice Tigers gehört definitiv die Zukunft. Je früher solche jungen Talente DEL Erfahrung sammeln, desto besser ist es für deren Entwicklung. In ihrem ersten Powerplay der Hausherren versuchte es Bender mit einem tollen Solo, sein Zuspiel konnte aber nicht verwertet werden. Auch bei einer über eine halbe Minute dauernden 5 gegen 3 Konstellation sprang zu wenig heraus, denn es fehlten die zündenden Einfälle.

 

Das Abwehrverhalten der Nürnberger musste jedenfalls wesentlich stabiler werden im zweiten Abschnitt; ihr Goalie Sharipov fühlte sich oft alleingelassen. Die Führung ging vollkommen in Ordnung für Mannheim, deren Tore aber auch etwas glücklich zustande kamen. Das Schussverhältnis sprach aber klar für die Adler.

 

Im zweiten Drittel setzte sich das gute Konterspiel der Adler fort, nur Wolf konnte ein perfektes Zuspiel nicht vergolden. Nürnberg konnte man das Bemühen keinesfalls absprechen, aber bis dato war ihr Matchplan noch nicht zielführend. Erst in der 27. Spielminute schafften die Hausherren den Anschlusstreffer durch Brown, der nach kurzem Videobeweis endgültig verifiziert wurde.

 

Aufgrund eines hohen Stocks von Elias konnten die Franken nun 4 Minuten lang in Überzahl versuchen, den Ausgleich zu erspielen. Nürnberg hatte große Schwierigkeiten, in die Grundaufstellung zu gelangen und Mannheim hielt mit einem aggressiven Forechecking dagegen. So verstrich dieses Powerplay ohne nennenswerte Probleme für die Gäste, kein Ruhmesblatt für die Hausherren.

 

Die Ice Tigers waren im Mittelabschnitt optisch präsenter und beschäftigten die Mannheimer Abwehr ein ums andere Mal. Nürnberg verzeichnete bis dato auch wesentlich mehr Schüsse als die Adler. Fox hätte mit einem Solo beinahe für den Ausgleich gesorgt.

 

Die Franken hielten mit einer deutlichen Leistungssteigerung das Match weiterhin offen und konnten sich nun auf das dritte Drittel konzentrieren. Mannheim verhielt sich etwas zu passiv und musste wieder an das erste Drittel anknüpfen, um am Ende die Punkte mitzunehmen.

 



 

Die Anfangsminuten waren ausgeglichen und beide Mannschaften nahmen den Speed aus dem Mittelabschnitt nahtlos mit. Brune hatte dann die große Chance auf den dritten Treffer, scheiterte aber am Pfosten, während unmittelbar danach Brown seinen heutigen Doppelpack schnürte und Brückmann zum Ausgleich überwand. Das Remis war zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient.

 

Die Adler schienen den Faden etwas verloren zu haben, hatten jedoch auch ihre Top Gelegenheiten zur erneuten Führung. Die Ice Tigers erkannten nun ihre Chance in diesem Match, denn die Adler waren durchaus verwundbar am heutigen Nachmittag. Es sollte heute einfach nicht sein für Patrick Reimer mit seinem ersten Scorerpunkt, da er am aufmerksamen Brückmann nicht vorbeikam. Mannheims nächstes Powerplay brachte nichts ein trotz hochkarätigster Gelegenheiten, aber Sharipov erwies sich als sehr guter Rückhalt für die Nürnberger.

 

Es folgte aber gleich die nächste Überzahl für Mannheim, die in der 52. Spielminute in Person von Krämmer eiskalt in den dritten Treffer umgemünzt wurde.  Der Torschütze war nun on Fire und hätte fast nachgelegt.

 

5 Minuten vor Spielende hatte Nürnberg die Möglichkeit, im Powerplay die Partie wieder ausgeglichen zu gestalten, musste aber selbst einen gefährlichen Konter der Mannheimer abwehren. Kurz nach Ablauf der Strafe hatte es Ben Smith auf dem Schläger, den Deckel draufzumachen in dieser knappen Begegnung. Auch Wolf schaffte es nicht, für die endgültige Entscheidung zu sorgen.

 

Coach Fischöder musste nun alles riskieren und brachte knapp 70 Sekunden vor dem Ende den 6. Feldspieler für den Schlussakkord. Die Hausherren konnten aber nichts Zählbares mehr verbuchen. Schließlich entführten die Adler aus Mannheim in einem rasanten Spiel alle drei Punkte aus Nürnberg und untermauerten ihre Tabellenführung.

 

Mannheim empfängt am 20. Januar Augsburg, während Nürnberg am 23. Januar bei den Wild Wings aus Schwenningen antritt.

 

Stimmen zum Spiel:

 

Nürnberg - Brown:

„Ich habe keine Ahnung, warum wir heute verloren haben. Mannheim schoss zwei glückliche Tore und bekam einen Penalty zugesprochen. Wir spielten heute sehr gut, hielten gut entgegen. Wir hoffen auf die beiden heute fehlenden wichtigen Spieler Gilbert und McLellan.“

 

Mannheim – Krämmer:

„Im letzten Drittel hatten wir wieder zu unserem Spiel zurückgefunden, da haben wir besser agiert und deshalb auch letztlich gewonnen. Ich hatte Glück, dass mein Penalty von Erfolg gekrönt war. Manchmal hat man Glück und manchmal auch Pech.“

 

Spiel vom 17.01.2021

Nürnberg – Mannheim 2:3 (0:2|1:0|1:1)

 

Tore:

0:1 |04| Bast (Krämmer, Krupp)

0:2 |12| Schütz (Valenti, Lehtivuori) PP1

1:2 |27| Brown (Pollock, Schmölz)

2:2 |45| Brown (Schmölz, Pollock)

2:3 |52| Krämmer Penalty

 

1. Drittel Statistik:  10:16 Schüsse, 15:13 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:4

2. Drittel Statistik:  15:8 Schüsse, 5:15 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:4

3. Drittel Statistik:  11:19 Schüsse, 10:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

 

Zuschauer: Keine  

Schiedsrichter:  Hunnius / Kopitz

 

Aufstellung:

 

Nürnberg: Sharipov, Mebus, Bender, Pollock, Brown, Schmölz, Kulda, Trinkberger, Adam, Cornel, Elias, Bodnarchuk, Karrer, Fox, Walther, Reimer, Kechter, Bires, Kislinger.

 

Mannheim: Brückmann, Krupp, Larkin, Huhtala, Smith, Valenti, Reul, Dziambor, Schütz, Elias, Wolf, Wirth, Akdag, Shinnimin, Loibl, Eisenschmid, Brune, Bast, Krämmer.

 



Deutsche Eishockey Liga (DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.

 

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PENNY – DEL - EHC Red Bull München mit starkem Comeback gegen die Schwenninger Wild Wings

 

(PENNY - DEL/Schwenningen) (BM) Ein gutes Drittel reichte den Schwenninger Wild Wings nicht um gegen München zu punkten. Nach 20 gespielten Minuten führten die Schwarzwälder mit 4:1. Die Gäste, angetrieben von Trevor Parkes, starteten aber eine fulminante Aufholjagd. Parkes steuerte vier Treffer beim Comeback der Gäste bei. Am Ende fiel den Wild Wings nicht viel ein. So musste man sich mit 4:6 geschlagen geben.

 

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(Foto: citypress)

 


 

Für die Wild Wings begann die Partie mit einer Schrecksekunde. Nach nicht einmal einer Minute zappelte der Puck hinter Joacim Eriksson im Netz. Da die Schiedsrichter aber zuvor abgepfiffen hatten, zählte der Treffer nicht. In Unterzahl hatten zunächst die Gastgeber die bessere Chance durch Tylor Spink. Ein Treffer sollte aber nicht gelingen. Auf der anderen Seite machten es die Schwenninger bei eigener Überzahl besser. Darin Olver schickte mit einem langen Pass Alexander Weiß auf die Reise, der mit der Rückhand zur Führung traf.

Nur kurze Zeit später hatte München in Überzahl die Möglichkeit zum Ausgleich. Zunächst scheiterte Zach Redmond von der blauen Linie. Besser machte es Trevor Parkes aus kurzer Distanz. Schwenningens Torhüter Joacim Eriksson konnte einen Schuss nicht festhalten und München staubte ab. Nach kurzer Drangphase der Gäste rappelten sich die Hausherren wieder auf und kamen durch Travis Turnbull zur erneuten Führung. Und es sollte noch besser kommen: Erneut in Überzahl schlugen die Wild Wings eiskalt zu. Troy Bourke fälschte eine scharfe Hereingabe von Andreas Thuresson ab.

 

Gut vier Minuten vor der Pause waren es wieder die Münchner, die in Überzahl agieren durften. Dem beherzten Verteidigen der Schwäne konnten die Bayern aber nicht viel entgegensetzen. Auf der anderen Seite waren es die Wild Wings die unbekümmert zuschlugen. München hatte einen Angriffsversuch der Wild Wings schon gestoppt, brachte den Puck aber nicht entscheidend aus der eigenen Zone. Andreas Thuresson sagte danke und baute die Führung weiter aus.

 

München kam mit Wut im Bauch aus der Kabine. Nach nur 32 Sekunden traf Trevor Parkes zum Anschlusstreffer und läutete den Mittelabschnitt ein. Bei Schwenningen hatte zuvor die Zuordnung nicht gepasst. Die Gäste marschierten weiter und erhöhten den Druck. Schwenningen löste sich aber und kam durch Max Hadraschek fast zum nächsten Treffer. Kevin Reich entschärfte in letzter Sekunde. Was folgte waren Drangphasen auf beiden Seiten. München schaffte es in der Folge das Spiel immer mehr an sich zu reißen. Jamie MacQueen verpasste bei einem Alleingang den alten Abstand wiederherzustellen. Glück hatte München, dass beim Abwehrversuch der Arm der Schiedsrichter unten blieb. Auf der Gegenseite markierte Kalle Kossila den direkten Anschlusstreffer. Bis zur Pause ließen die Wild Wings eine Überzahlsituation ungenutzt und konnten von Glück sprechen die knappe Führung mit in die Kabine zu nehmen.

 

Mit Auftakt des letzten Drittels klingelte der Schwenninger Torpfosten. München spielte sich die ersten Minuten weiter fest. Kurios ging es weiter: Aus der Luft beförderte Christopher Fischer den Puck mit hohem Stock über die Bande und kassierte dafür zwei Strafminuten. In Unterzahl verzog Jamie MacQueen nur knapp mit der Rückhand. Und so kam es, dass München sowohl diese als auch eine weitere Überzahl ungenutzt ließ.

 



 

Die Hausherren ließen weiterhin den Spielwitz des ersten Abschnitts vermissen. Chris Bourque verpasste aus kurzer Distanz. Und München machte weiter Druck, attackierte früh und schnupperte am Ausgleich. Immer wieder entschärfte Joacim Eriksson in höchster Not für seine Vorderleute. Knapp drei Minuten vor dem Ende passierte die Scheibe erneut die Schwenninger Linie, aber wieder hatten die Schiedsrichter zuvor abgepfiffen.

 

Don Jackson nahm die Auszeit und zog seinen Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers. Und diese Maßnahme sollte greifen: Trevor Parkes staubte zum Hattrick ab. 43 Sekunden vor dem Ende kam es für Schwenningen ganz bitter. Nach einem verlorenen Bully machte Trevor Parkes mit Treffer Nummer 4 den Deckel auf das Megacomeback der Münchner. Als Niklas Sundblad seinen Goalie zog, machte Frank Mauer den Endstand in das leere Tor zum 4:6.

 

Spiel vom 16.01.2021

 

Schwenninger Wild Wings - EHC Red Bull München

 

Tore:

1:0 |5.|Weiß (Olver / )
1:1 |9.|Parkes (Voakes / Redmond)
2:1 |12.|Turnbull (Olver / MacQueen)
3:1 |13.|Bourke (Thuresson / Robak)
4:1 |20.|Thuresson (Huß / )
4:2 |21.|Parkes (Voakes / Bourque)
4:3 |35.|Kossila (Gogulla / Boyle)
4:4 |58.|Parkes (Voakes / Redmond)
4:5 |60.|Parkes (Bourque / Abeltshauser)
4:6 |60.|Mauer (Kossila / Gogulla)

 


 

SERC Schwenninger Wild Wings eishockey-online.com Mehr Informationen über den Eishockey Club Schwenninger Wild Wings wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.

 

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PENNY-DEL - Augsburg mit starkem Powerplay zum Sieg über Ingolstadt

 

(DEL/Augsburg) (CD) Pantherduell im Curt-Frenzel-Stadion am 8. Spieltag der PENNY-DEL Saison 2020/2021 zwischen den bayerischen Teams aus Augsburg und Ingolstadt. Nach einer spannenden Partie gingen die drei Punkte an die Fuggerstädter. 

 

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(Foto: Dunja Dietrich)

 


Im Rahmen der Saisonvorbereitung trafen sich die bayerischen Protagonisten zwei Mal und konnten jeweils ihre Heimspiele für sich entscheiden. Augsburg, die mit einem spektakulären 6:5 Derbysieg bei den Red Bulls München und insgesamt sieben Punkten aus den letzten drei Speilen wieder auf Playoffkurs sind, hatten heute gegen den unmittelbaren Konkurrenten aus Ingolstadt die Möglichkeit in der Tabelle weiter nach oben zu gelangen.

 

Die Zuschauer am TV sehen ein richtig gutes Eishockeyderby mit vielen Powerplaytoren und packenden Zweikämpfen. Ingolstadt traf im 79. Aufeinandertreffen bereits nach nur drei Minuten den Pfosten von Markus Keller. Kurz darauf folgte dann die 0:1 Führung durch Brandon Defazio (6.). Das Tor entstand bei einem Bullygewinn im Ingolstädter Drittel, dem danach ein schneller Konter mit einer schönen Vorlage des Finnen Palmu folgte.

 

Nur wenige Minuten später traf Tim Wolgemuth zum 0:2 ebenfalls durch einen abgezockten Konter auf Vorlage von dem vorherigen Torschützen Defazio. Die bis dahin beste Möglichkeit auf Seiten der Hausherren hatte Spencer Abbott (9.) Beim 1:2 Anschlusstreffer von Brady Lamb, der im Powerplay eine Fackel von der blauen Linie abfeuerte gab es für den jungen kanadischen Goalie Nicolas Daws nichts zu halten.

 

Augsburg kam besser aus der Kabine und hatte gleich zu Beginn des Mittelabschnitts einige gute Chancen und konnte durch John Rogl (28.) den verdienten Ausgleich erzielen. Für den 25-jährigen Verteidiger war dies erst das 2 Tor im 144 DEL-Spiel. Die grün-weissen Panther konnten sich im zweiten Drittel die besseren Spielanteile erarbeiten und waren agiler und schlittschuläuferisch besser als in den ersten zwanzig Minuten.

 

Das 3:2 durch Michael Clarke fiel dann wieder bei einem Mann mehr auf dem Eis (33.). Auch bei der nächsten Überzahlsituation konnten die Augsburger Kapital daraus schlagen und zwar durch den zweiten Treffer von Brady Lamb, der erneut von der blauen Linie abzog und dem U20-Weltmeister Daws (Kanada) keine Chance ließ. Ingolstadt gab sich jedoch nicht geschlagen und konnterte mustergültig, ebenfalls im Powerplay, kurz vor dem Ende durch Wohlgemuth auf Höfflin, der auf 4:3 verkürzte.

 


 


 

Im letzten Drittel stand dann Michael Garteig im Tor der Ingolstädter, der jedoch noch keinen Puck halten konnte, da stand es 5:3 für die Panther aus Augsburg. Bei einem Powerplay der Ingolstädter lief Scott Valentine auf und davon und erzielte in Unterzahl das 5:3 (43.). Mit dieser zwei-Tore Führung im Rücken agierten die Gastgebger dann etwas defensiver und machten es den Schanzer schwer zu zwingenden Tormöglichkeiten zu kommen. Ingolstadt erhöhte den Druck und versuchte erneut ranzukommen, doch wenn die gute und stabile Augsburger Abwehr etwas durchließ, dann war Markus Keller auf dem Posten.

 

Doug Shedden nahm drei Minuten vor dem Ende eine Auszeit und sogleich seinen Goalie vom Eis und Jaroslav Hafenrichter traf mit der Rückhand zum 6:3 Endstand ins leere Tor. Nach den letzten 5 Niederlagen im bayerischen Derby gelang es dem Team von Tray Tuomie endlich gegen Ingolstadt zu gewinnen und dies war zugleich der erste Heimerfolg in dieser "Corona-Saison". Für den AEV geht es am nächsten Mittwoch in Mannheim bei den Adlern weiter.

 

 

Stimmen zum Spiel:

 

John Rogl: "Das war für uns heute ein ganz wichtiger Sieg. Der Schlüssel zum Erfolg war unsere Chancenverwertung und das Powerplay. Wir hatten einen schweren Start aber jetzt wächst das Selbstverrauen weiter. "

 

Brando Defazio: "Beide Teams waren heute gut, aber Augsburg hat zur richtigen Zeit die Tore gemacht und die Spezial-Teams waren auf seiten der Augsburger besser. Wir müssen das abhaken und am Dienstag geht es weiter."

 

 

Freitag, 15. Januar 2020

Augsburger Panther - ERC Ingolstadt Panther 6:3 (1:2|3:1|2:0)

 

Tore:

0:1|06.|Brandon Defazio (Palmu)

0:2|09.|Tim Wohlgemuth (Defazio)

1:2|13.|Brady Lamb (Sezemsky, Abbott) PP

2:2|28.|John Rogl (LeBlanc, Hafenrichter)

3:2|33.|Michael Clarke (Bergman, Kristo) PP

4:2|38.|Brady Lamb (Abbott, Stieler) PP

4:3|39.|Mirko Höfflin (Wohlgemuth, Ellis) PP

5:3|43.|Scott Valentine UZT

6:3|58.|Jaroslav Hafenrichter (Emptynet)

 



Augsburger Panther eishockey-online.com

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Penny-DEL - Wichtiges Zeichen für die Zukunft

 

(DEL/Mannheim) PM Die Adler Mannheim setzen ein wichtiges Zeichen für die Zukunft. Der siebenfache Meister der PENNY DEL hat die Verträge mit Sportmanager Jan-Axel Alavaara und dem Trainergespann Pavel Gross und Mike Pellegrims um drei weitere Jahre bis 2024 verlängert.

 

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( Foto AS Sportfoto / Sörli Binder )

 


 


„Wir hatten zu Beginn der Zusammenarbeit mit Pavel, Mike und Axel einen Neuanfang ausgerufen. Wir wollten uns einem breiteren Spielermarkt öffnen, vermehrt auf den eigenen Nachwuchs bauen, Spieler entwickeln und weiterentwickeln, Prozesse weiter professionalisieren und nicht zuletzt ein nachhaltig hohes Leistungsniveau etablieren“, erinnert Adler-Geschäftsführer Daniel Hopp an die während der Saison 2017/18 begonnenen Umstrukturierungen.

 

 

„Mit dem Titelgewinn 2019, einem zweiten Platz nach der Hauptrunde in der abgebrochenen Saison 2020 sowie einem vielversprechenden Start in die CoronaSpielzeit 2020/21 ist es uns auf Anhieb gelungen, sportliche Erfolge zu feiern. Mit Moritz Seider, Tim Stützle und aktuell Florian Elias haben jüngst drei ehemalige Jungadler national und international für Aufsehen gesorgt, mit Joonas Lehtivuori und Tommi Huhtala fanden 2018 erstmals zwei Finnen zu den Adlern. Zudem greifen die Rädchen im sportlichen Bereich zwischen dem Management, den Trainern und der Organisation der Jungadler reibungslos ineinander, wovon der gesamte Club profitiert. Vor diesem Hintergrund kann man durchaus davon sprechen, dass wir uns auf einem guten Weg befinden und wir uns den ausgegebenen Zielen langfristig verpflichtet fühlen. Wir haben in der Zukunft noch einiges vor“, zieht der Clubchef ein positives Zwischenfazit.

 

 



 

 

„Ich danke Daniel für sein Vertrauen und freue mich über die Möglichkeit, auch künftig unseren eingeschlagenen Weg fortführen zu können.  Wir haben den Anspruch, jedes Jahr ein Team zusammenzustellen, das um den Titel mitspielen kann“, sagt Sportmanager Alavaara, der künftig den eigenen Nachwuchs noch stärker einbeziehen will.

 


Dass Vertragsverlängerungen in der Schnelllebigkeit des Profisports keine Selbstverständlichkeit sind, weiß auch Gross: „Mein Dank gilt der gesamten Organisation für das mir entgegengebrachten Vertrauen sowie die Chance, dass wir in den kommenden drei Jahren mit derselben Besetzung weiterarbeiten dürfen. Wir haben bereits ein gutes Team zusammen, gleichzeitig aber auch noch viel vor. Mit Blick auf die ersten drei Jahre muss ich sagen, dass wir leider nur eine reguläre Saison mit den Adlern hatten. An diese wollen wir aber anknüpfen und uns stetig verbessern.“

 


Ins gleiche Horn bläst Pellegrims: „Mannheim ist für mich zu einer zweiten Heimat geworden. Daher ist es für meine Familie und mich etwas ganz Besonderes, weiterhin hier leben zu können. Wir haben vor zweieinhalb Jahren eine Reise begonnen, die noch lange nicht beendet ist. Für uns geht es nun darum, den nächsten Schritt zu machen und das auszubauen, was wir angestoßen haben.“ Sowohl Alavaara als auch Gross und Pellegrims begannen ihre Tätigkeit für die Adler im Sommer 2018.

 


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Bremerhaven demontiert Krefeld mit 6:2

 

(DEL/Bremerhaven) (Hermann Graßl)  In der Eisarena mussten die Krefeld Pinguine gegen die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven antreten, die weiterhin tolles Eishockey zelebrierten und als aktueller Zweiter der Gruppe Nord die Tabellenführung heute zurückerobern wollten. Krefeld als Schlusslicht hatte sicher was dagegen, denn sie brauchten jeden Zähler, um langsam die rote Laterne abzugeben. Schließlich deklassierten die Nordlichter den Gast aus Krefeld mit einem ungefährdeten 6:2 Sieg.

 

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(Fotoquelle City-Press)

 

 

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Bremerhaven gestaltete die letzten vier Spiele siegreich und wollte heute gegen das Schlusslicht diesen Lauf fortsetzen, auch wenn man die Partie kürzlich in Krefeld sehr mühsam gewann. Ihre Paradereihe war jedenfalls weiter hungrig nach Erfolgen. Krefeld wollte unbedingt die ersten Punkte auf dem Habenkonto gutschreiben und war entsprechend motiviert, die Negativserie zu beenden, zumal man noch eine Rechnung aus der letzten Begegnung mit den Pinguins offen hatte.

 

Die ersten Minuten erwiesen sich im hohen Norden stets als schwierig für jeden Gast, da die Hausherren immer wie die Feuerwehr loslegten.  Krefeld ließ sich aber nicht in die Enge treiben, sondern hielt defensiv gut dagegen und legte den Vorwärtsgang ein.

 

Mauerman setzte dann das erste Offensiv Ausrufezeichen für die Pinguins, doch die Pinguine aus Krefeld legten den ersten Treffer durch Lessio in der 6. Spielminute vor. Für ihn war es auch das Premierentor in der noch jungen Saison. Bremerhaven kam etwas schwer in die Gänge und Pöpperle musste dann wieder einen gefährlichen Vorstoß der Gäste durch Kuhnekath entschärfen. Bisher dominierten die Krefelder die Partie und bekamen nun ihr erstes Powerplay zugesprochen.Dies ging nach hinten los, denn die Hausherren schnappten sich in Person von Andersen die Scheibe, der in der 10. Spielminute mit einem Shorthander den Ausgleich erzielte. Ein haarsträubender Aufbaufehler ging diesem Treffer voraus. Hier offenbarte sich wiederum die schlechteste Überzahlquote bei den Gästen.

 

Dieses Tor war die Initialzündung für die Fischtown Pinguins, denn jetzt agierten sie forscher und drehten in der 13. Minute folgerichtig das Spiel mit ihrem zweiten Treffer durch Fortunus, auch für ihn das erste saisonale Erfolgserlebnis.

 

Scheinbar war das nach hinten losgegangene Überzahlspiel bei den Krefeldern der Wendepunkt in dieser Partie. Sie überstanden jedoch durch gutes Stellungsspiel das erste Powerplay der Fischtown Pinguins schadlos und blieben im Match. Nach zähem Beginn nahm Bremerhaven einen hauchdünnen Vorsprung in die Kabine, wobei Krefeld sehr gut in die Partie hineinkam und auch die Bullyquote, eine Domäne der Hausherren, sehr ausgeglichen gestaltete.

 

Im zweiten Drittel hatten die Krefeld Pinguine gleich die erste Top Gelegenheit zum Abschluss, scheiterten aber am aufmerksamen Pöpperle. Die Gäste mussten noch am Rezept feilen, vor dem Goalie den Stürmer zu platzieren, um die Sicht besser zu nehmen. Sie mühten sich redlich, aber am Tore schießen mangelte es erneut.

 

Nach einem glücklosen Konter der Gäste bei eigener Unterzahl war es dann aber der Bremerhavener Dietz, der in der 26. Spielminute auf 3 zu 1 erhöhte. Die Hausherren waren bisher einfach resoluter und nutzten ihre Möglichkeiten gnadenlos aus.

 

In der 29. Minute legte Bremerhaven durch Jeglic mit einem Traumtor aus einem fast unmöglichen Winkel sogar noch einen drauf. Seine diebische Freude über diesen genialen Schachzug war nachvollziehbar. Würde Krefeld heute Abend noch zurückkommen? Ihre bisherige desaströse zweite Drittel Statistik versprach nichts Positives. Nun war auch der erste Frust auf dem Eis spürbar.

 

Nun mussten die Gäste aufpassen, dass sie hier kein Debakel erleben, denn Verlic markierte in der 34. Spielminute den nächsten Treffer für Bremerhaven.  Ein Torhüterwechsel bei Krefeld sollte den Umschwung bringen; für Belov stand nun Cüpper im Kasten der Gäste.

 

Vielleicht brachte das nächste Powerplay für Krefeld die Wende; wenn nicht jetzt wann dann hieß die Devise. Mit einer weiteren Strafe gegen Jeglic, der eine Spieldauer aufgebrummt bekam, konnten nun die Gäste eine 5 gegen 3 Überzahl ausspielen. Nun gab es für Krefeld die Chance schlechthin, zumindest den Anschluss herzustellen, doch die Pinguine zogen das Powerplay zu statisch auf und der souveräne Pöpperle hatte auch etwas dagegen. Bremerhaven zog im Mittelabschnitt deutlich davon und war trotz einer schlechteren Schussstatistik das effizientere Team.

 



 

Zu Beginn des letzten Drittels musste Krefeld das noch andauernde Powerplay unbedingt in ein Tor ummünzen, doch die Stürmer verzweifelten am starken Goalie der Fischtown Pinguins. Hinzu kamen wohl auch fehlende Kaltschnäuzigkeit und ein Schuss Unvermögen vor dem Kasten der Bremerhavener. Außerdem machten sich die Pinguine auch das Leben selbst schwer mit ihrer Disziplinlosigkeit. Valitov‘s heroischer Block beendete seinen heutigen Einsatz; hoffentlich hatte er sich mit dieser Rettungstat nicht allzu sehr verletzt, denn dann bekämen die Krefelder ein Problem in der Defensive.

 

Keeper Cüpper hatte gleich die Chance, sich mehrfach auszeichnen zu können, hielt aber seinen Kasten noch sauber. Bremerhaven tat momentan nicht mehr als nötig war, um das klare Resultat zu verwalten und Kräfte zu schonen für die nächsten drei aufeinanderfolgenden Auswärtspartien.

 

Die Hausherren machten durch ihren Top Scorer Urbas in der 53. Spielminute das halbe Dutzend voll. Jetzt plätscherte das Match nur noch dahin, da bei den Gästen jegliches Aufbäumen verständlicherweise nicht mehr zu erkennen war. Es wirkte nun wie ein Trainingsspiel: Krefeld konnte nicht mehr und Bremerhaven wollte nicht mehr so richtig.

 

Der letzte Treffer des heutigen Abends blieb aber den Gästen vorbehalten; in der letzten Spielminute gelang Petrakov der zweite Krefelder Treffer.

 

Schließlich schickte Bremerhaven trotz Rückstand die Krefeld Pinguine mit einem deutlichen 6 zu 2 nach Hause. Krefeld erwartet am 17. 1. die Eisbären Berlin in der heimischen Yayla Arena, während Bremerhaven am gleichen Tag nach Köln reisen darf.

 

Stimmen zum Spiel:

 

Bremerhaven – Andersen:

„Es ging heute rauf und runter. Es gab viele Strafzeiten und wir haben unsere Chancen einfach genutzt. Mein Tor war schön herausgespielt.“

 

Krefeld – Kuhnekath:

„Es gab zahlreiche Chancen, im ersten Drittel hätten wir die Führung haben können. Die special teams waren nicht effektiv genug, oft entscheiden die Kleinigkeiten ein Match. Ja, es sind Nackenschläge, aber wir sind Profis. Jede Niederlage tut weh und wir wollen das Ruder auch herumreißen und die gleichen Fehler abstellen. Künftig müssen wir besser agieren und die Chancen nutzen.“

 

Spiel vom 14.01.2021

Bremerhaven – Krefeld 6:2 (2:1|3:0|1:1)

 

Tore:

0:1 |06| Lessio (Valitov, Schymainsky)

1:1 |10| Andersen (Uher) SH1

2:1 |13| Fortunus (Uher, McMillan)

3:1 |26| Dietz (Wahl, Jeglic) PP1

4:1 |29| Jeglic (Dietz, Urbas)

5:1 |34| Verlic (Jeglic, Moore)

6:1 |53| Urbas (Quirk, Moore)

6:2 |60| Petrakov

 

1. Drittel Statistik:    8:11 Schüsse, 13:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

2. Drittel Statistik:   10:12 Schüsse, 11:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 30:2

3. Drittel Statistik:   12:11 Schüsse, 14:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

 

Zuschauer: Keine  

Schiedsrichter:  Iwert/ Schukies

 

Aufstellung:

 

Bremerhaven: Pöpperle, Dietz, Fortunus, Urbas, Jeglic, Verlic, Moore, Eminger, Wahl, Quirk, Andersen, Alber, Stowasser, Uher, McMillan, Mauerman, Hilbrich, Sykora, Gläser, Reisnecker.

 

Krefeld: Belov (Cüpper), Sacher, Bindulis, Karsums, Olson, L. Braun, C. Braun, Valitov, Klöpper, Postel, Shatsky, Trivellato, Bappert, Kuhnekath, Petrakov, Saponari, Schymainski, Buncis, Lessio.

 



Deutsche Eishockey Liga (DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.

 

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Penny-DEL - Straubing Tigers nehmen Revanche beim 3:2 Heimerfolg über Nürnberg Ice Tigers

 

(DEL/Straubing) (MA) Die vielen Gespräche und Vorgaben von Tom Pokel zeigten heute Abend ihre Wirkung. Harte Arbeit und die Absicherung nach hinten waren gefragt. Straubings Bester war Andreas Eder, der gegen seinen alten Club gleich zweimal traf. Kael Mouillierat brachte mit seinem wichtigen Treffer sein Team auf die Siegerstraße. Nürnbergs jünster Moritz Elias und Brett Pollocks Penalty konnten die Niederlage nicht mehr verhindern. 

 

 

(Foto: City Press)

 


 

Straubing zeigte sich im ersten Abschnitt präsenter als noch vier Tage zuvor in Nürnberg. Der Gegner wurde schneller Attackiert, so konnten die Franken ihr Spiel nicht besonders gut aufziehen. Laganiere prüfte als erster Goalie Treutle und auf der anderen Seite parierte Vogl die Schüsse von Pollock und Fox. Die Tigers tasteten sich weiter vorwärts. Daschner im Slot war schon nahe dran an der Führung. Diese besorgte kurz danach Andreas Eder (9.). Bei einem fliegenden Wechsel war Platz für ihn, so zog er hinter dem eigenen Tor los und vollendete mit einem Schuss in den Winkel zum 1:0. Die Freude währte nicht allzu lange. 

 


 


 

 

Dem 17-jährigen Adrian Klein unterlief ein Fehler in der eigenen Zone und so kam der 16-jährige Moritz Elias (12.) zu seinem ersten DEL-Tor. Dabei wurde er von der Verteidigung völlig allein gelassen. Straubings Reaktion auf den Ausgleich war weiteres offensives Eishockey, jedoch ohne weiteren Zähler. Coach Tom Pokel gab die Devise vor “Defense First”. Aber was tun, wenn der Gegner kaum gefährlich ist. So versuchten die Tigers, unter völliger Spielkontrolle im zweiten Durchgang, ihre stärken im Sturm auszuspielen. Zwei Powerplays blieben ungenutzt.

Nach ein paar zögerlichen Versuchen im Drittel der Ice Tigers kam, der Doppeltorschütze vom Sonntag, Marcel Brandt mit zwei gefährlichen Schüssen zum Zuge. Den Schuss von T.J. Mulock köpfte Treutle über das Tor und Brandt war mit seinem Pfostentreffer am nächsten an der erneuten Führung dran. Die beste Szene von vielen bei Treutle sah man in der 37. Minute als Mulock einen Direktschuss im Slot abfeuerte. Die Spieler von Coach Fischöder waren froh, als sie endlich zum Verschnaufen in die Kabine konnten, während Straubing zu viele Chancen vergab. 

Den offensichtlichen Vorteil wollten die Tigers natürlich ausbauen, aber mit der nötigen Vorsicht in der Abwehr. Bis auf McLellan kam auch kaum ein Gästespieler durch. Bei einer drei auf eins Situation hatte Williams seine Nebenleute vernachlässigt und versuchte es selber, aber Treutle war auf seinem Posten. Das 2:1 (49.) fiel dann doch für die Hausherren. Dazu benötigte es eine Energieleistung von Mitch Heard, dem der Hauptteil des Treffers durch Kael Mouillierat gehört. Heard löste sich aus der Ecke, umkurvte noch zwei weitere Nürnberger und sah am langen Pfosten seinen Sturmpartner bestens positioniert.

Mouillierat tunnelte Treutle zur Führung. Das Spiel näherte sich dem Ende und die Franken kamen noch einmal. Fischöder hatte hier schon lange auf 3 Reihen umgestellt. Wieder scheiterte der agile McLellan an Vogl, der Kopf und Kragen riskieren musste. Ziegler vergab für die Gäubodenstädter die endgültige Entscheidung, aber auch Nürnberg war mit den Kräften am Ende. Das Tor war schon leer und Andreas Eder krönte seine Leistung mit dem Weitschuss zum 3:1 (60.). Noch war nicht Schluss am Pulverturm. Brett Pollock kam in den letzten Sekunden noch einmal durch, wurde dabei aber regelwidrig gestoppt. Den anschließenden Penalty bei Sekunde 0 versenkte er souverän. Danach war Schluss und die Revanche der Tigers war geglückt.

 

 

Spiel vom 14.01.2021
Straubing Tigers - Nürnberg Ice Tigers: 3:2   (1:1 | 0:0 | 2:1)

Tore:

1:0 |09.| Eder (Vogl) 

1:1 |12.| Elias (Cornel, Adam)
2:1 |49.| Mouillierat (Heard)
3:1 |60.| Eder (Schönberger)
3:2 |60.| Pollock - Penalty

Strafen:
Straubing Tigers: 6

Nürnberg Ice Tigers: 8

 

Schiedsrichter: Rohatsch / Kohlmüller

 

 


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Penny DEL - Iserlohn gewinnt irres West- Derby gegen die Haie mit 6:5. Starke Aufholjagd der Kölner blieb unbelohnt

 

(PennyDEL/Iserlohn) (Rü) Dieses Spiel hatte wahrlich kein "Geisterspiel" verdient. Nachdem die Hausherren zwischenzeitlich mit 5:1, insbesondere aufgrund ihres effektiven Powerplays, führten, kamen die Gäste noch auf 6:5 heran- am Ende sollte es jedoch nicht mehr reichen. Nach dem deutlichen Vorsprung spielte bei den Roosters sicherlich der Kopf eine Rolle, nicht zuletzt wegen des Spiels vor gerade einmal zwei Tagen in der Kölnarena, als die Haie in der Schlussminute aus einem 1:3 noch ein 3:3 machen konnten. So wurde es im Schlussdrittel unerwartet richtig spannend, mit Glück und Geschick verdienten sich die Sauerländer am Ende jedoch die drei Punkte. Auf Seiten der Haie stach Sheppard mit seinen drei Toren heraus. Entschieden hat das Spiel letztendlich das gute Powerplay der Roosters, begünstigt durch viele Strafzeiten der Gäste.

 

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(Foto: Patrick Rüberg)


Die Partie begann temporeich mit Chancen auf beiden Seiten. Die Kölner hatten sich sichtlich etwas vorgenommen und wollten die Niederlage nach Penaltyschießen vom vergangenen Montag wettmachen, die Hausherren dagegen kamen mit breiter Brust aufgrund des hervorragenden Saisonstart aufs Eis.

 

Auch der Führungstreffer der Gäste durch Sheppard (07.) (es sollten noch zwei weitere Tore von ihm folgen) tat dem keinen Abbruch, die Hausherren spielten konzentriert weiter. Als Tiffels sich die erste Strafe auf Seiten der Kölner einhandelte, konnte Brand Aubin einen feinen Spielzug über Grenier und Whitney zum Ausgleichstreffer nutzen (13.). Drei Minuten später war es Bailey, der ebenfalls in Überzahl traf. Zum Ende des ersten Drittels nahmen gleich zwei Kölner (Zerressen und Ex- Rooster Matsumoto) auf der Strafbank Platz. Somit begann der Mittelabschnitt mit einer doppelten Unterzahl der Kölner.

 

Dieses Drittel sollte nun richtig wild werden. Kurz vor Ende der doppelten Überzahl traf wiederum Brent Aubin. Es stand nun drei zu eins für die Hausherren. Diese spielen sich in der Folgezeit in eine Art Rausch- Zustand, es sollte einfach alles klappen. Als  Marcel Müller aufgrund eines Cross – Checks auf der Strafbank Platz nehmen musste, stellten
sich die Gäste beim "Penalty – Killing" zwar deutlich geschickter an, die Hausherren kamen kaum noch in die Aufstellung, aber selbst das sollte nicht reichen. Zum Ende der Strafzeit fasste sich "Bobby" Raymond  ein Herz und traf kurz hinter der Blauen Linie zum 4:1 (28.). Keine zwei Minuten später erhöhte Brody Sutter gar auf 5:1, die Gäste namen nun Justin Pogge vom Eis und ersetzten den Goalie durch Hannibal Weitzmann, der bereits vor zwei Tagen beim Aufeinandertreffen in Köln eine hervorragende Leistung zeigte.

 

Fünf Minuten vor Ende des Mittelabschnitts leisten sich zwei Iserlohner hintereinander eine Strafzeit, James Sheppard konnte dies mit seinem zweiten Treffer nutzen, so ging es mit einer immer noch komfortablen 5:2 Führung aus Sicht der Gastgeber in die Pause.

 

 


 


  

Der Schluss- Abschnitt sollte dennoch ungeahnte Dramatik in die Eishalle am Seilersee bringen. Nachdem Akeson ebenfalls in Überzahl auf 5:3 verkürzte, gaben die Hausherren das Spiel mehr mehr aus der Hand. Die Kölner bekamen Räume und Spiel der Gastgeber wurde zusehens unsicherer. Auch der Treffer von Whitney (45.) zum 6:3 sollte keine Ruhe ins Spiel bringen. Oblinger und kurze Zeit später erneut Sheppard (48. und 51.) verkürzten auf 6:5 und es waren noch knapp 10 Minuten zu spielen. Ärgerlich aus Sicht der Gastgeber: Oblinger hätte nach einen Schubser gegen Jenike vor seinem Tor durchaus auch auf der Strafbank Platz nehmen können.

 

Zwei Minuten vor Schluss handelte sich Köln noch eine Strafzeit ein, was das Spiel letztendlich entschieden hat. Bei "Fünf gegen Fünf" wäre ein später Ausgleichstreffer, wie schon vor zwei Tagen, nicht unrealistisch gewesen. Zugegeben: auch nicht unverdient, mit Blick auf das Torschuss- Verhältnis, welches deutlich auf Seiten der Kölner lag. Die Iserlohner veredeln  einen sehr guten Saisonstart und sind Freitag als neuer Tabellenführer zu Gast in Wolfsburg.

 

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Spiel vom 13.01.2021

 

Iserlohn Roosters – Kölner Haie 6:5 (2:1 / 3:1 / 1:3)

 

Tore:

 

0:1 Sheppard (7.),

1:1 Aubin (15.),

2:1 Bailey (17.),

3:1 Aubin (22.),

4:1 Raymond (29.),

5:1 Sutter (30.),

5:2 Sheppard (40.),

5:3 Akeson (41.),

6:3 Whitney (43.),

6:4 Oblinger (48.),

6:5 Sheppard (50.)

 

 

 

 



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Coach Tom Pokel - Straubing Tigers: Defense First, Mentalität und etwas mehr Schach

 

(DEL) MA Ein klassisches Rückspiel ist es zwar nicht gegen die Nürnberg Ice Tigers, aber die Chance auf eine rechtzeitige Wiedergutmachung scheint vier Tage nach der bitteren Pleite bei den Franken gegeben zu sein. Bitter deswegen, weil die Tigers ihre Tugenden von - Kampf und Leidenschaft - vermissen ließen. Tom Pokel sprach es deutlich an in der Pressekonferenz: “Wir haben letzte Saison nicht so viele Spiele gewonnen, weil wir besser waren als der Gegner, sondern weil wir härter gearbeitet haben als die.” 


(Foto: Heike Feiner)

 

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Nichtsdestotrotz ist man in Straubing nach fünf Niederlagen aus sechs Spiele auf den Boden der Tatsachen zurückgekommen. Die Gründe dafür sind vielfältiger Natur. Sebastian Vogl, der bisher sehr gute Leistungen zeigte, würde sich gerne wieder auf die Stärken aus der letzten Saison zurückbesinnen: “Es wird Zeit, dass wir uns auf unsere Stärken wieder fokussieren. Diese da sind harte Arbeit und einfaches Eishockey. Alles andere kommt dann dazu. Wir dürfen uns jetzt von der Tabelle nicht wahnsinnig machen lassen.”

 

In dieselbe Kerbe schlägt auch Tom Pokel nach den letzten drei verlorenen Spielen, bei denen vor allem die Arbeit nach hinten zu wünschen übrig ließ: “In gewissen Phasen fehlte die Konstanz. Zweikämpfe zu gewinnen und die höhere Laufbereitschaft gegenüber dem Gegner herzustellen hat uns immer stark gemacht. Darin erkennt man das typische Tigers-Hockey. “Defense First” und dann viele Pucks vor das Tor des Gegenübers zu bringen, das ist unsere Identität, nicht besonders schön vor dem gegnerischen Tor zu spielen.”

 



 

Einen Vorteil hat die erfolgreiche Mannschaft von der Vorsaison. Der Kern und die Leistungsträger sind zusammengeblieben. Die Neuzugänge, das bestätigt auch Sebastian Vogl, haben sich gut eingefügt. Trotzdem gingen die letzten Spiele auch an ihm nicht spurlos vorüber. “Klar waren wir frustriert nach den letzten Leistungen, aber wenn ich die Trainingseinheiten jetzt sehe, ist schon wieder richtig Pfeffer drin. Corona macht es uns zwar nicht einfach das nötige Teambuilding besser zu fördern, aber da haben andere Teams auch damit zu kämpfen. Schade ist nur, dass wir uns nach den Einheiten nicht immer so begegnen können, wie wir es immer gewohnt waren.” 



Aber woran kann es dann liegen, dass man im Vorwärtsgang immer wieder Scheibenverluste hat, dann aber im Rückwärtsgang kaum noch den Gegner dementsprechend stören kann. Die Vorbereitungsphase war sicherlich nicht ausreichend genug, sonst würden auch einige Leistungsträger vielleicht ihren eigenen Ansprüchen nicht hinterherhinken. Die Fans sind in Straubing ganz sicher ein höherer Faktor, als in so manch anderen Arenen. Aber auch hier schaffen es die Gegner sich zu Hause durchzusetzen.


Tom Pokel: “Diese Süd-Gruppe hat sicherlich eine andere Dynamik als die im Norden. Wir haben sechs Teams, die unter den ersten zehn der Tabelle waren in der Gruppe. Gutes Überzahl und Unterzahl trägt hier enorm zum Erfolg bei. Mental müssen wir jetzt wieder umdenken. Ein Spiel wird nicht in fünf Minuten entschieden. Die Jungs wollen manchmal alles auf einmal. Unsere Taktik müssen wir auf eine lange Distanz umlegen. Das bedeutet auch etwas mehr Schach, als jetzt und sofort. Das bedeutet auch einmal ein Spiel 2:1 gewinnen und nicht fünf Tore erzielen zu wollen.”


Sebastian Vogl dürfte sich auf mehr “Defense First” freuen. Zu oft wurden Schüsse aus dem Slot zugelassen und die Breaks, die Turnovers waren viel zu gefährlich, als dass man hier locker lassen könnte. “Vielleicht haben wir nach zwei guten Spielen gegen Mannheim und München gedacht, dass es von selber läuft. Aber ich bin mir sicher, dass wir in die Spur sehr schnell zurückfinden.” Der Weisheit letzter Satz kam von Tom Pokel: “Mehr Scheibenbesitz, heißt mehr Torchancen”. Sollten die Tigers ihre Erkenntnisse schnell umsetzen können, werden Erfolg und Selbstvertrauen auch wieder zurückkommen.

 



Deutsche Eishockey Liga (DEL)

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Reduzierung der Kontingentstellen – wenn nicht jetzt, wann dann?

 

(DEL) Jörg Reich Die Saison 2020/2021 in der Deutschen Eishockey-Liga Penny-DEL läuft auf Grund der Corona-Krise unter besonders schwierigen Bedingungen, wie es sie noch nie gab. Fans in den Stadien sind nicht erlaubt, eine wichtige Einnahmenquelle fehlt komplett. Die Clubs der Liga sind um Kostenreduzierung bemüht, die einen mehr die anderen weniger. Es wird eine Saison werden, in der es Qualitätsunterschiede zwischen den Clubs geben wird, wie es sie seit vielen Jahren nicht mehr gab.

 

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(Foto: Citypress)

 

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Die Adler Mannheim und der EHC Redbull München zählen auch diese Saison wieder zu den Topfavoriten auf eine vordere Platzierung in der Tabeile der zunächst zweigeteilten DEL(Nord/Süd). Zu den beiden Top-Clubs dürften sich der ERC Ingolstadt, die Eisbären Berlin und die Fishtown Pinguins gesellen. Dahinter sind Teams wie die Düsseldorfer EG, die Grizzly Wolfsburg, die Kölner Haie, die Iserlohn Roosters, die Schwenninger Wild Wings und die Straubing Tigers anzusiedeln.

 

Die Krefeld Pinguine haben interne Probleme und eine Fluktuation an Spielern, die eine sportlich erfolgreiche Saison nahezu unmöglich macht. Die beiden Südclubs Augsburger Panther und Nürnberg Ice Tigers setzen zu Beginn dieser Saison mehr auf junge Spieler und haben auf den ein oder anderen gestandenen Kontingentspieler verzichtet, rein sportlich wird es für beide Clubs keine einfache Saison werden. Aber ist das vielleicht nicht der bessere und gesündere Weg, den Clubs wie die Kölner Haie, die Augsburger Panther und die Nürnberg Ice Tigers diese Saison bestreiten?

 

Das Corona-Virus und die Folgen, das wird auch die Sportwelt weiter beschäftigen und auch langfristige Auswirkungen auf den Sport haben. Das Virus wird bleibende Schäden hinterlassen und es wird ganz sicher in näherer Zukunft nicht mehr so sein, wie es vor Corona war. Eishockey ist ein kostenintensiver Sport und die DEL eine Liga, die mit den aktuellen Strukturen in Zukunft schwer zu finanzieren sein wird. Zeit über Veränderungen nachzudenken und sich darüber Gedanken zu machen, wie man aus aktuellen Probleme positive Veränderungen herbeiführen kann.

 

Ein Thema das schon länger das Deutsche Eishockey beschäftigt und das eigentlich schon längst angegangen werden müsste, ist das Thema Reduzierung der Kontingentstellen. Aktuell kann jeder DEL-Club elf Kontingentspieler in einer Saison verpflichten, neun dürfen bei jedem Spiel eingesetzt werden. Zusätzlich zu diesen erlaubten Kontingentspielern sind viele Spieler aus anderen Ländern mit deutschem Pass in der Liga aktiv. Junge Deutsche Spieler haben es mangels freien Kaderplätzen schwer, in die Liga zu kommen und sich dort langfristig festzuspielen. Die Perspektive für Spieler, die im Deutschen Nachwuchs ausgebildet werden, ist sicherlich verbesserungsfähig, Umwege über Nordamerika oder das europäische Ausland sind oftmals eine Alternative. Das war der Stand vor Corona.

 



 

In dieser „Corona-Saison“ werden zwangsläufig viel mehr junge Spieler aus Gründen der Kostenersparnis eingesetzt. Und die jungen Spieler zeigen gute Leistungen, bringen Schnelligkeit und Leidenschaft auf das Eis. Attribute die der DEL mehr als gut tun, junge Gesichter die der Liga eine längst notwendige Frische geben. Man spürt die Freude der jungen Spieler auf dem Eis und die Liga profitiert davon, denn junge Deutsche Spieler geben den Clubs eher ein Gesicht als Kontingentspieler Nummer sieben, acht oder neun.

 

Jungen deutschen Spielern fehlt die Erfahrung im Vergleich zu einem Kontingentspieler, so dass im Vergleich ein Team mit neun Ausländern gegen ein Team mit nur sechs meist die Oberhand behält. Aber ist das Eishockey mit neun Kontingentspielern auch wirklich besser und attraktiver? Es ist erfahrener und es werden weniger Fehler gemacht, aber die Geschwindigkeit und die Attraktivität des Spiels werden mit mehr jungen Spieler eher gesteigert. Zu dieser Ansicht kann man durchaus auch kommen. Und ist es nicht viel schöner und attraktiver, mehr junge Deutsche Spieler in den Mannschaften zu haben?

 

Diese Saison besteht ein Ungleichgewicht, eine Solidarität gibt es nicht. Der ERC Ingolstadt, die Fishtown Pinguins Bremerhaven oder die Straubing Tigers investieren weiterhin viel in ausländische Spieler, nicht weniger als vor Corona. Ein Netzwerk der Verantwortlichen nach Nordamerika oder ins europäische Ausland wurde über viele Jahre aufgebaut und das soll auch weiter in dem Maße genutzt werden können. Sie werden mit sportlichem Erfolg belohnt. Nürnberg und Augsburg setzen diese Saison mehr auf junge Deutsche Spieler und werden dafür mit sportlichen Niederlagen bestraft. Vielleicht ist es aber gerade derzeit so, dass nicht nur der sportliche Erfolg zählen sollte. Bedauerlich, dass es trotzdem weiterhin Clubs gibt, die ihre Spielerkader so verstärken, dass andere nachziehen müssen um mithalten zu können.

 

Würde es nicht ausreichen, wenn jeder Club mit nur sechs Kontingentspielern spielen würde? Gäbe es dann nicht endlich genügend Möglichkeiten für junge Spieler, auch die benötigten Eiszeiten zu erhalten? Würde das Niveau wirklich sinken, dass es spürbar wäre? Würden die Kosten für die Clubs mit weniger Ausländern nicht doch deutlich sinken? Müssten gewisse Ansprüche nicht doch ein wenig zurückgeschraubt werden? Würde es nicht durch mehr junge Spieler in der Liga einen weiteren Aufschwung geben?

 

Viele Gesellschafter sind schon lange in der Liga und sind es gewohnt, eine hohe Anzahl an Spielern aus Nordamerika zu verpflichten, das Scouting und die Kontakte dahin sind bei einigen sicherlich sehr ausgeprägt. Aber ist das wirklich der richtige Weg oder wäre es nun nicht Zeit dafür, diesen Kurs zu korrigieren? Ganz zu schweigen von einem funktionierenden Ligensystem, mit DEL, DEL 2 und Oberliga, in dem auch die Kontingentstellen so angepasst werden, dass Auf- und Abstiege auch mit nur punktuell verstärkten Teams machbar wären.

 

Sechs Kontingentstellen in der DEL, vier in der DEL 2 und zwei in der Oberliga und das ab der Saison 2021/2022 und das Deutsche Eishockey wäre einen großen Schritt weiter. Liebe DEL-Gesellschafter, es wäre doch genau jetzt der richtige Zeitpunkt dafür, dies umzusetzen. Macht es, es kommt etwas Gutes dabei heraus und man wird in einigen Jahren davon sprechen, wie gut es doch war in Corona-Zeiten, dies umgesetzt zu haben.

 

 



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