(DEL/Nürnberg) (Oliver Winkler) Das Spitzenspiel der DEL lud über 4800 Zuschauer in das Curt – Frenzel Stadion. Das dritte Derby am fünften Spieltag wartete auf die Augsburger Panther, welche ihre Aufgabe, gegen den Tabellenführer zu bestehen, mit Bravour meisterten und am Ende mit 4:0 siegten.

(Foto: Birgit Eiblmaier)
Das erste Drittel ist in der noch so frischen Saison die Problemzone der Thomas Sabo Ice Tigers, die bislang den Rückstand aus den ersten zwanzig Minuten aber immer im zweiten Drittel komprimieren und ausgleichen konnten. Auch im fünften Spiel sah das Szenario exakt so aus. Bereits nach zwei gespielten Minuten traf Thomas Holzmann einfach und unkompliziert zum 1:0. Schneller, wendiger und bissiger waren die Augsburger Panther in den ersten Spielminuten, was den Ice Tigers sichtlich Probleme bereitete.
Einer von vielen Fehlern in der Abwehr und die fehlende Präzision eröffnete Michael Davies den Weg zum Nürnberger Tor, der seine Chance zur 2:0 Führung verwandelte und das nahezu ausverkaufte Curt – Frenzel Stadion zum Beben brachte. Damit war es aber noch nicht getan. Die Augsburger Panther konnten ebenfalls vom starken Special Team Gebrauch machen und legten mit dem Tor von Evan Trupp noch eins drauf. Der Rest des Drittels verlief unheimlich einseitig. Der Headcoach der Panther, Mike Stewart, konnte also zufrieden sein.
Auch im zweiten Drittel änderte sich nicht viel, außer die Anzahl der Spieler auf dem Eis. Als hätten die Gäste keine Statistiken verfolgt, ließen sie sich gleich mehrmals im zweiten Drittel in Unterzahl bringen, welche sie einigermaßen akzeptabel über die Bühne brachten. Mit viel Glück kamen die Ice Tigers tatsächlich im zweiten Drittel zu Chancen größeren Ausmaßes. Doch zum Erfolg kam es nicht, die Chancenverwertung war sehr schlecht, so dass die Ice Tigers in einer der nächsten Unterzahlsituationen den perfekten Schuss von Trevor Parkes als 4:0 Treffer hinnehmen mussten. Man merkte, dass der AEV Minute zu Minute immer mehr Selbstbewusstsein sammelte und das der Panther seinem Spielzeug immer mehr Spielraum raubte.
Das erste Mal in dieser Saison kam es zu Beginn des dritten Drittels zum Torhüterwechsel bei den Nürnbergern. Niklas Treutle löste Andreas Jenike ab und hütete das Tor der langsam besser werdenden Ice Tigers bis zum Schluss des Spiels. Die Panther aber waren es, die den Gegner spielen ließen, das Spiel jedoch über weite Strecken kontrollierten und ihre Dominanz in immer wiederkehrenden Gelegenheiten vor dem Tor unterstrichen. Über 4800 Zuschauer klatschten und zählten die letzten Sekunden im Curt – Frenzel Stadion ab – 4:0 für Augsburg. Das nächste Spiel wartet bei den Kölner Haien, während Nürnberg zu Hause Mannheim empfängt.

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(DEL/Straubing) (MA) Nach einem dominanten ersten Abschnitt verloren die Adler Mannheim den Faden. Ihre hochkarätigen Chancen vergaben sie zu leicht und brachten die Tigers immer mehr ins Spiel. Ab dem zweiten Abschnitt kamen die Tigers in Fahrt und nahmen den Adlern immer mehr die Lust am Spiel. Den glücklichen Siegtreffer im letzten Abschnitt hatten sich die Niederbayern über die gesamte Spielzeit hart erarbeitet. Dieses spannende und aufregende Spiel hätte auf jedenfall mehr als nur 3.903 Zuschauer verdient.

(eishockey-online.de)
Das Spiel startete wie erwartet. Die Gäste gaben den Ton an. Obwohl sie zwar bei ihren Angriffen auch nicht immer konsequent die Chance suchten waren sie spielerisch überlegen. Diese Überlegenheit zeigte sich zum ersten mal als Dylan Yeo an der eigenen blauen Linie ein Fehler unterlief und Chad Kolerik zum ersten mal Sebastian Vogl prüfte. Nur kurze Zeit später musste der Straubinger Torhüter noch einmal gegen den durchgebrochenen Luke Adam sein Können beweisen. Dann war Vogl beim 0:1 durch Markus Kink (11.) nicht ganz unschuldig. Im Torraum lies er einen Schuss von Hungerecker abprallen und die Scheibe lag goldrichtig für Kink der nur noch zur Führung einschieben musste. Dieses Gegentor weckte die Tigers etwas auf. Sicherlich hatten sie es schwer gegen die talentierte Truppe von Sean Simpson, aber in den ersten zehn Minuten gelang ihnen so gut wie nichts. Und aus dem besagten Nichts kam dann der Ausgleich. Zuerst vergab Rene Röthke gleich zwei mal vor Endras aber beim folgenden Angriff war es Kyle MacKinnon (15.) der sehenswert mit der Rückhand den Puck zum 1:1 Ausgleich unter die Latte knallte. Die Tigers kamen durch den Treffer besser in Schwung. Den wollten sie auch in Abschnitt zwei mitnehmen.
Das etwas nachlässige Verhalten in den letzten Minuten des erste Abschnitts der Gäste hielt auch zu Beginn des Mittelabschnitts bestand. Die Hausherren trauten sich mehr zu, gewannen die Zweikämpfe und das Publikum für sich. So war es nicht verwunderlich, das Stefan Loibl (23.) die Führung für die Tigers besorgte. In der Abwehr der Adler standen sich Johnson und Goc N. gegenseitig im Weg, nutznieser war der Youngstar der Tigers. Eiskalt lupfte er die Scheibe mit der Rückhand über die Schulter von Dennis Endras in den Winkel. Aber die Freude währte nur kurz. Keine halbe Minute später glich Luke Adam (24.) für seine Farben aus. Er erkämpfte sich hinter dem Tor von Vogl die Scheibe, kam schnell vor's Gehäuse und überwand die Nummer 25 im Tor der Tigers mit einem Bauerntrick. Dem Spiel und er Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch. Die Straubinger behielten leicht die Oberhand. Weitere gute Möglichkeiten ergaben sich. Zuerst war es Mike Connolly der mit Mike Hedden zusammen die Adler-Abwehr düpierte. Mike Hedden konnte jedoch keine seiner zwei klaren Chancen nutzen. Im Gegenzug musste Vogl Kopf und Kragen riskieren. Auch er verhinderte zwei Einschussmöglichkeiten der Mannheimer. Kurz vor Drittelende gelang James Bettauer ein Steilpass direkt auf den Schläger von Jeremy Williams. Der konnte nur noch von Denis Reul durch ein Foul gestoppt werden. Beim anschließenden Penalty blieb dann der Nationaltorhüter der Adler Sieger. Mit einem erneuten Unentschieden wechselten beide Teams noch einmal die Seiten.
Kaum hatte der Puck im letzten Abschnitt kontakt mit dem Eis, da zappelte er auch schon im Tor von Denis Endras. Nach elf Sekunden stand es 3:2 für die Tigers. Den Schuss von Steven Zalewski (41.) konnte Endras noch abwehren aber der Puck sprang unglücklich an den Schlittschuh seines Vordermanns und von dort ins Tor. Die Tigers blieben vorerst Herr im eigenen Haus. Sie waren stets einen Schritt schneller und spielten sich in einen kleinen Rausch. Rene Röthke versuchte es als nächster, aber ihm blieb an diesem Abend ein Treffer verwehrt. Die Vorentscheidung hatte Mike Hedden auf dem Schläger. Endras schien schon geschlagen, die Fans hatten den Torschrei schon auf den Lippen, jedoch Endras mit einer Glanztat vereitelte auch diese Möglichkeit. Danach zeigte die Stadionuhr dass noch acht Minuten zu überstehen sind. Die Adler versuchten es mit der Brechstange, aber auch wenn sie mehrmals die Abwehr der Tigers durchbrechen konnten, war bei Vogl Endstation. Sean Simpson probierte es am Ende mit einer Auszeit und nahm Torhüter Endras vom Eis. Auch das brachte nichts mehr ein. In den letzten Sekunden waren die Tigers dem vierten Treffer näher als die Mannheimer dem Ausgleich. Am Ende war es gleich. Die Sirene ertönte und auf der Uhr stand der 3:2 Sieg fest. Somit gelang den Tigers der erste Heimerfolg in der neuen Saison und der war am Ende auch verdient.
Spiel vom 22.09.2017
Straubing Tigers - Adler Mannheim 3:2 (1:1|1:1|1:0)
Tore:
0:1 |11.|Markus Kink (Akdag, Hungerecker)
1:1 |15.|Kyle MacKinnon (Yeo)
2:1 |23.|Stefan Loibl (Schönberger)
2:2 |24.|Luke Adam (Akdag, MacMurchy)
3:2 |41.|Steven Zalewski (Williams)
Zuschauer:
3.903
Strafen: Straubing 4 - Mannheim 4
Schiedsrichter:
HSR: Kopitz / Melia
LSR: Hofer / Schwenk
Aufstellung:
Straubing Tigers: Vogl, Pätzold - Klassen, Edwards; Dotzler, Bettauer; Yeo, Renner; Madaisky - Zalewski M., Zalewski S., Williams;
Schönberger, Loibl, Röthke; Hedden, MacKinnon, Connolly; Koper, Brandl, Mitchell
Adler Mannheim: Endras, Pickard - Carle, Akdag; Larkin, Colaiacovo; Reul, Johnson; Goc N. - Ullmann, Raedeke, Plachta;
Kink, Goc M., Hungerecker; Sparre, Festerling, Wolf; MacMurchy, Adam, Kolarik

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(DEL/Krefeld) (RS) Krefeld unterliegt auch gegen Bremerhaven Zuhause. Die Fishtown Penuins sind für einen Tag das beste Auswärtsteam der DEL.
(Foto:Ralf Schmitt)
Es ist schlimm was die Krefeld Pinguine ihren Fans momentan bieten. Das Spiel am heutigen Abend gegen Bremerhaven war von Plan uund Konzeptlosigkeit geprägt. Das die Gäste nach knapp fünf Minuten mit 2:0 führten, brauchte Niemanden, ob der Leisteung der Hausherren wundern. Cory Quirk (5.) und Mauermann (6.) brachten die Gäste in Front. Pietta (8.) verkürzte in einer guten Phase der Gastgeber auf 1:2.
Die erste Sirene breitete ihren Mantel über die Leistungen des KEV. Traurig, was die Mannen in Schwarz und Gleb abliefertern. Auch der Mittelabschnitt war nicht besser. Im Gegenteil, die Gäste kamen noch zum 3:1 von Newbury (35.) Krefeld überhaupt nicht präsent auf dem Eis. Selbst dem letzten Laien erklärt sich die hohe Niederlage in Schwenningen.
Das letzte Drittel war ein zielloses Anrennen der Pinguine, ohne Erfolg. Im Gegeteil Mauermann machte mit dem Empty Neter den Sack engültig zu. Quo Vadis Krefeld. Das Team präsentiert sich nicht als Solches. Sonntag steht die DEG auf der Matte. Bei der Wundertüte Krefeld weiß man nie was herauskommt.
Krefeld Pinguine vs. Fishtown Penguins Bremerhaven. 2:4 (1:2/0:1/1:1)
Tore:
Cory Quirk 04:26
Ross Mauermann 05:21
Daniel Pietta 07:34
Kris Newbury 34:39
Dragan Umicevic 40:55
Ross Mauermann 59:5
Zuschauer 3025
Hauptschiedsrichter: Andre Schrader, Gordon Schukies
Linesmens: Robert Schelewski, Joep Laermakers

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(DEB) Am 21.September 1957 erblickte Ernst Höfner in Augsburg das Licht der Welt. Heute, genau 60 Jahre später, feiert der Vater von drei Töchtern sein Jubiläum in seiner Wahlheimat Rosenheim. Höfner, der nach anfänglichen Schritten mit seinem Bruder Paul auf dem zugefrorenen heimischen Weiher 1974, mit 17 Jahren, den Sprung aus dem Nachwuchs ins Profieishockey schaffte, gilt als national wie international herausragender Spieler.

(Foto: Kristián Kvasnica)
In seiner ersten Bundesligasaison wurde er mit 51 Scorerpunkten in 48 Saisonpartien direkt mit der Alois-Schloder-Trophäe als bester Neuling der Liga ausgezeichnet. 1979 schloss sich der gebürtige Augsburger dann dem SC Riessersee an, wo er mit Sturmpartner Franz Reindl nicht nur zu den Leistungsträgern zählte, sondern 1981 auch seine erste deutsche Meisterschaft gewann. Im selben Jahr wurde Höfner außerdem bei der Weltmeisterschaft in Schweden sowohl bester Torjäger als auch zweitbester Scorer aller Teilnehmer. Anschließend trieb es ihn in seine heutige Heimat Rosenheim, wo er bis zu seinem Karriereende 1992 zwei weitere Meistertitel einholte und den Werdegang des Traditionsvereins Sportbund Rosenheim entscheidend mitprägte.
Nach insgesamt 666 Bundesligaspielen, 376 Toren und 663 Vorlagen sowie international 140 Länderspielen, sechs Weltmeisterschaften und zwei Olympischen Spielen hängte der gebürtige Schwabe seine Schlittschuhe an den Nagel, oder zumindest halb. Als Trainer gab der heute 60-Jährige seine Erfahrungen erst auf der nationalen später dann auf der internationalen Bühne vor allem an den Eishockeynachwuchs weiter. Zur Jahrhundertwende initiierte er die Gründung der Deutschen Nachwuchsliga (DNL), eine kontinuierliche Betreuung der deutschen Nachwuchstalente lag ihm seit Beginn an am Herzen.
Als ein Mann der stets das Gespräch sucht, immer ein offenes Ohr hat und neben seiner direkten Art vor allem Nahbarkeit ausstrahlt ist Ernst Höfner seit 2014 maßgeblich an dem Aufbau und der Entwicklung des deutschen Eishockeys beteiligt. Er prägte vor allem den Bereich der Vereins- und Talentförderung und ist nach wie vor einer der Wenigen, der trotz der vielen Auf und Ab´s nie den Glauben an das deutsche Eishockey verloren und stets für die Visionen eingestanden hat. Nicht zuletzt deswegen gilt er als eine Integrationsfigur der Sportart.
Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) wünscht ihm von Herzen alles Liebe und Gute zu seinem 60.Geburtstag!
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(DEL/Düsseldorf) PM Wenn Chefcoach Mike Pellegrims und sein Team durch die Republik fahren, sind sie künftig schon von weitem zu erkennen. Der Mannschaftsbus der Düsseldorfer EG erstrahlt pünktlich zum Doppel-Auswärts-Wochenende mit den Spielen in Wolfsburg und Krefeld in neuem Design.
( Foto Birgit Häfner )
Neben den gut sichtbaren Schriftzügen und Logos, sind auch die größeren Partner des Clubs auf dem Bus integriert. Das über 500 PS starke und fast 14 Meter lange Gefährt der Lennartz Reisen GmbH wurde in der Sommerpause vollständig neu lackiert und beklebt. Der Bus wird auch abseits der Spieltage eingesetzt und die DEG so Deutschland-weit präsentieren.

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(DEL/Nürnberg) PM Der begehrteste Stürmer der DEL bleibt in Nürnberg: Yasin Ehliz hat seinen bis zum Ende der aktuellen Saison laufenden Vertrag bei den THOMAS SABO Ice Tigers vorzeitig um drei weitere Jahre verlängert. Der 24-jährige deutsche Nationalspieler bleibt dem Tabellenführer der DEL damit also mindestens bis zum Ende der Saison 2020/21 treu.

( Foto Birgit Eiblmaier )
„Ich fühle mich hier bei den Ice Tigers einfach super wohl, Nürnberg ist meine zweite Heimat geworden“, sagte Ehliz nach seiner Vertragsunterschrift vor dem heutigen Training. „Ich genieße hier die volle Unterstützung der Trainer und bekomme viel Eiszeit und Verantwortung. Das waren für mich letztlich die ausschlaggebenden Gründe.“
Seit seinem DEL-Debüt am 28. Oktober 2010 im Alter von nur 17 Jahren trägt Yasin Ehliz in Deutschlands höchster Spielklasse ausschließlich das Trikot der THOMAS SABO Ice Tigers. In bislang 332 Spielen hat der in Bad Tölz geborene Stürmer 80 Tore erzielt und 148 weitere Treffer vorbereitet. Für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft nahm Ehliz bislang an drei Weltmeisterschaften teil.
Ice Tigers-Hauptsponsor Thomas Sabo: „Wie die Burg zu Nürnberg, gehört Yasin Ehliz zu den THOMAS SABO Ice Tigers. Er hat sich über die Jahre zu einem Vorbild und Ausnahmespieler entwickelt. Daher ist es mir eine besondere Freude, dass Yasin seine sportliche Zukunft in Nürnberg sieht. Mit ihm unterstreichen die Ice Tigers ihre zukünftigen Ziele!“

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(DEL/Bremerhaven) (Norbert Lenga) Was beide Teams im ersten Drittel ablieferten hatte wenig mit DEL Eishockey zu tun, die Mannschaften neutraliesierten sich und es gab kaum Höhepunkte im Spiel. Iserlohn hatte etwas mehr Spielanteile ohne sich eine große Torchance zu erspielen. So ging es mit einem folgerichtigen 0:0 in die erste Pause.
(Eishockey-Online.com/Archiv)
Im Mitteldrittel wurde das Spiel dann etwas besser, die Pinguins versuchten das Spiel schneller zu machen und erspielten sich Chancen. Cory Quirk hatte in der 25 Minute die größte Chance für die Piguine, doch im Gegenzug war es dann Chad Costello der einen Konter zum 1:0 für die Iserlohner Rooster nutzte. Die Pinguine erhöhten den Druck bei eigener Überzahl und hatten gute Möglichkeiten, doch Capitän Mike Moore verlor an der blauen Linie den Puck, was Christopher Brown eiskalt zum 0:2 nutzte.
Bremerhaven versuchte im letzten Drittel nochmal alles, doch es fehlte der letzte Wille und wenn es mal gefährlich wurde, dann Stand im Tor der Sauerländer ein gut aufgelegter Sebastian Dahm im Tor. In der 54 Minute dann aber doch der Anschlusstreffer, im Powerplay war es Cody Lampl der einen Schuss von Wade Bergman abfälschte zum 1:2. Die Zuschauer peitschtenihr Team noch einmal an, doch selbst als Tomas Pöpperle für den sechsten Feldspieler platz machte und Iserlohn mit vier Spielern agierte, konnte Bremerhaven sich nicht eine Chance erspielen. Somit blieb es bei einem verdienten Sieg der Iserlohn Roosters gegen ganz schwache Bremerhavener.
Fischtown Pinguins – Iserlohn Roosters 1:2 (0:0, 0:2, 1:0)
Daten zum Spiel:
Tore:
0:1 (24:53) Chad Costello (Travis Turnbull, Jack Combs)
0:2 (34:54) Christopher Brown (Jason Jaspers)
1:2 (53:33) Cody Lampl (Wade Bergman)
Strafzeiten: Fischtown Pinguins 6 Minuten – Iserlohn Roosters 8 Minuten
Zuschauer: 3.704

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(DEL/Köln) (ST) Es war Sonntag und Eishockeytag. Die Kölner Haie erwarteten in der LANXESS arena die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg. Es versprach ein spannendes Spiel zu werden, denn beide Teams waren an diesem vierten Spieltag bisher ungeschlagen. Den engen 2:3 Sieg trugen letztlich dann die Ice Tigers davon.
Foto: Ingo Winkelmann
Nürnbergs erstes Spielwochenende war perfekt, sie machten sechs Punkte in den ersten zwei Spielen gegen Berlin und Iserlohn. Letzten Freitag besiegten sie die Düsseldorfer EG. Dadurch waren sie nun Tabellenführer, denn Mannheim verlor gegen Bremerhaven. Die Ice Tigers haben einen tiefen Kader, der noch einmal verstärkt wurde. Sie spielen sowohl offensiv als auch defensiv stark. In der vergangenen Saison gehörten sie zu den Top-Teams, sie kamen in den Playoffs bis ins Halbfinale. Dies wollen sie natürlich nun auch in der neuen Saison beibehalten.
Die Kölner Haie starteten am Sonntag jedoch auch mit Rückenwind durch drei Siege. Am Freitag musste sich Iserlohn 4:1 gegen die Domstädter geschlagen geben, da sie ihnen wenig entgegenzusetzen hatten. Gegen Nürnberg jedoch sollte es nicht so einfach verlaufen. Von Beginn an war ein enges Spiel zu erwarten. Beide Teams wollten ihre Siegesserie weiter ausbauen. Beide gehören zu den Teams an der Tabellenspitze, die Haie mit acht Punkten auf Platz drei und die Nürnberger mit neun Punkten auf dem ersten Platz. Doch ist die Saison noch zu jung um etwaige Prognosen anzustellen. Nach dem vierten Spieltag steht Nürnberg weiterhin auf Platz eins und die Haie nun auf Platz vier.
Es begann vielversprechend für Köln. Der erste Treffer landete bereits nach 45 Sekunden im Netz der Nürnberger. Auch das zweite Tor folgte recht schnell. Die Haie agierten schnell und zielsicher, die Nürnberger wirkten zunächst etwas verschlafen. Doch am Ende sollte es sich ändern. Das zweite Drittel war ein schlechtes für die Kölner. Den Nürnbergern gelang der Ausgleich und auch die Führung. Im letzten Drittel konnten die Haie den einen Treffer zum Ausgleich nicht mehr erzielen, dir Tigers verteidigten zu clever und ließen Köln kein Durchkommen.
Das erste Drittel begann mit Tempo seitens Köln. 45 Sekunden sind gespielt und der erste Jubel erklang. Ben Hanowski schoss sein zweites Tor nach Vorlage von Felix Schütz und Justin Shugg. Das ging schnell und kam für Nürnberg völlig unerwartet. In der 10. Minute dann der zweite Treffer für die Haie. Sebastian Avira im Alleingang, er wollte den Puck unbedingt ins Netz bringen und schaffte dies souverän. Nürnberg wirkte im Anschluss wie aus dem Konzept gebracht. Die Haie waren spielführend und agierten schneller und torgefährlicher. Beide Mannschaften blieben im ersten Drittel der Strafbank fern.
Das zweite Drittel begann wieder schnell. Die Nürnberger starteten besser als zuvor im ersten Drittel und gewannen schnell die Spielführung. In der 28. Minute dann der Anschluss für die Ice Tigers, dieser war vorauszusehen, Nürnbergs Arbeit wurde belohnt, Yasin Ehliz netzte ein. Schließlich in der 32. Minute noch der Ausgleich für die Tigers durch Brandon Segal. Dann nur eine Minute später erzielen Sie sogar die Führung, Steven Reinprecht war der Schütze. Köln fiel sichtlich in der Leistung ab und ließ so die Führung von Nürnberg zu. Das zweite Drittel endete so 2:3.
Im Schlussabschnitt kämpfte Köln, erarbeitete sich Möglichkeiten. Doch das letzte Drittel sollte torlos bleiben. Nürnberg verteidigte die Führung clever und ließ Köln keinen Raum, den Puck ins Netz zu bringen. Auch als die Haie Westlau gegen einen sechsten Feldspieler eintauschten, gelang ihnen der Ausgleich nicht mehr.
Insgesamt gesehen, war es ein enges Ergebnis und ein spannendes Spiel. Die Kölner Haie mit einem Traumstart und einem souveränen ersten Drittel. Dennoch vergaben sie den Sieg dann im zweiten Drittel und konnten den Abstand im letzten Abschnitt nicht mehr ausgleichen. Nürnberg im Abschluss mit einer cleveren Verteidigung, die den Haien keinen Raum ließ. Es endete mit der ersten Niederlage für die Haie in der noch jungen Saison.
Cory Clouston erklärte nach dem Spiel: "Im ersten Drittel war es ein ausgeglichenes Spiel, in dem wir die Tore erzielen konnten. Im Anschluss müssen wir konstanter spielen und uns an unsere Vorgaben halten. Im Schlussabschnitt waren wir wieder besser. Trotzdem hat es heute leider nicht gereicht. Wir werden aus dieser Niederlage lernen“. (Quelle: www.haie.de)
Am Freitag, den 22.9.17, geht es für den KEC dann nach Berlin. Spielbeginn ist 19.30 Uhr.
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(DEL/Ingolstadt) PM Tommy Samuelssons Mannschaft bezwang die bis dahin unbesiegten Augsburger Panther mit 4:2. Der Trainer sagte: „Das war insgesamt eine sehr gute Leistung meiner Mannschaft. Wir haben 40 Minuten sehr gut gespielt und nach dem Anschlusstreffer sofort die Antwort gefunden.“

(Foto: Jürgen Weber / eishockey-online.com)
Der ERC beherrschte das erste Drittel. Die Schanzer Panther wirkten gedanklich schneller und bissiger. Dazu erwies sich ein Kniff des ERC-Coaches Tommy Samuelsson als goldrichtig: Er hatte John Laliberte zu seinem alten Reihenpartner Brandon Buck gestellt, dafür rutschte Jacob Berglund an die Seite Darin Olvers. Laliberte war es, der Augsburgs Torwart Ben Meisner in der 3. Minute die Sicht nahm – Brandon Bucks schöner Fernschuss im Powerplay fand so, vielleicht von Laliberte noch abgelenkt, den Weg in die Maschen – 1:0. Die Ingolstädter spielten vor den knapp 4000 Zuschauern in der Saturn Arena scheibensicher und vernünftig auf den zweiten Treffer. Nach einem glänzend bestandenen Unterzahlspiel konterte Darin Olver, scheiterte erst noch an Meisner, bekam aber von Berglund die erneute Einschusschance – und nutzte sie zum 2:0 (10.). In Folge war Samuelssons Mannschaft sogar dem dritten Treffer nahe. David Elsner (10.) und Kael Mouillierat bei einem Zwei-auf-Eins mit Pfostenpech (19.) hatten beste Gelegenheiten dazu.
Das Mitteldrittel war durch Zweikampfsituationen, nicht selten entlang der Banden, geprägt. Der ERC hatte dabei bei Fünf-gegen-Fünf Vorteile. „Beide Seiten machten es einander schwer, zu großen Chancen zu kommen – richtig gefährlich wurde es selten. Nach der Spielhälfte hatte Mouillierat zweimal die Möglichkeit, auf 3:0 zu erhöhen, doch AEV-Goalie Meisner war nun auf der Hut. „Wir hätte da das Spiel schon zumachen müssen“, befand ERC-Coach Samuelsson. „Das zweite Drittel war ansonsten sehr positiv von uns.“
Im Schlussabschnitt gelang Augsburgs TJ Trevelyan „durch ein schönes Faceoff-Play“ (AEV-Coach Mike Stewart) der Anschluss (45.), doch nur 36 Sekunden später stellte Greg Mauldin mit seinem ersten DEL-Tor den alten Abstand wieder her – 3:1. Und der Torjubel des Ingolstädter Anhangs war noch nicht lange verklungen, da legte Mike Collins das 4:1 nach (47.).
„Wir haben uns das Leben durch individuelle Fehler selbst schwer gemacht“, meinte AEV-Coach Stewart. Augsburg kam durch Gabe Guentzels zu ungestörten Alleingangs zwar noch einmal auf 2:4 heran (55.). Der ERC um Torwart Timo Pielmeier verteidigte den Derbysieg danach mit aller Energie. Samuelsson: „Das war eine solide Defensivleistung gegen Augsburgs sehr gefährlichen Angriff. Wir freuen uns über verdiente drei Punkte.“

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(DEL/Schwenningen) (BM) Schwenningen konnte erstmals mit voller Kapelle antreten. Auf Krefelder Seite fehlten Tom Schmitz, Tommy Kristiansen und Justin Feser .Gegen den direkten Konkurrenten im Kampf um einen Pre-Playoff-Platz schlugen die Wild Wings eiskalt zu und landeten am Ende einen 5:1 Sieg.

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(DEL/Düsseldorf) PM Eine Mannschaft, die sich zerreißt. Ein Team, das um jeden Puck kämpft. Spieler, die es würdig sind das Trikot der DEG zu tragen. Genau diese Dinge hatte sich der neue Trainer Mike Pellegrims vor Saisonbeginn gewünscht und genau das sahen die 5893 Zuschauer im ISS DOME. Die engagierte DEG schlug die Adler Mannheim mit 4:3 nach Penaltyschießen (1:1; 0:0; 2:2; 0:0; 1:0).

(Foto: Birgit Häfner)
Von der ersten Minute an schien es, als würden beide Mannschaften dem größeren TV-Publikum bei Sport 1 etwas bieten wollen. Es entwickelte sich ein intensives, körperbetontes Spiel, das richtig Laune machte. Die erste Großchance gehörte den Gästen als nach einem Stellungsfehler in der rot-gelben Hintermannschaft Marcel Goc plötzlich alleine vor Niederberger stand. Der Goalie blieb in dieser Szene allerdings Sieger. Kurz darauf gab es den ersten Mascheneinschlag des Tages. Jeremy Welsh hatte sich rechts im Drittel sehr robust gegen Ryan MacMurchy durchgesetzt und mit einem feinen Pass quer durchs Drittel den freistehenden Stephan Daschner bedient. Der zögerte nicht lange und knallte den Puck ins Netz (2.).
Die DEG war auch in der Folge druckvoll und streckenweit überlegen. Der nächste Treffer fiel jedoch auf der Gegenseite. Sinan Akdag hatte einen Schuss von der blauen Linie losgelassen, der eigentlich missglückt war, kurz vor dem Tor fälschte Matthias Plachta diesen aber so ab, dass es für Niederberger nichts zu halten gab (9.). Kurz nach dem Ausgleich verpasste John Henrion die große Gelegenheit, per Penalty die Führung wiederherzustellen. Danach durften beide Teams noch einmal in Überzahl ran und strahlten jede Menge Torgefahr aus. Nach einem wirklich ansehnlichen Startdrittel ging es aber mit dem 1:1 in die Kabine.
Der Mittelabschnitt zeigte eindrucksvoll, dass auch ein Drittel ohne Tor beste Unterhaltung bieten kann. Der Eindruck aus den ersten zwanzig Minuten bestätigte sich. Mannheim und die DEG lieferten sich einen harten, aber fairen Schlagabtausch mit intensiven Zweikämpfen und schnellem Eishockey. Klare Einschusschancen gab es nun aber weniger als noch im ersten Drittel. Beide Hintermannschaften standen stabil und den Rest erledigten Endras und Niederberger. Die besten Gelegenheiten für die DEG hatten gleich zu Beginn Nowak per Schlenzschuss (23.) und Darryl Boyce in eigener Unterzahl (36.). Bei den Adlern hatte Matthias Plachta die beste Gelegenheit, als er nach einem komischen Abpraller von der Bande plötzlich in guter Position an den Puck kam. Der Schuss schlidderte aber knapp am Kasten vorbei (26.).
Wer Tore im 2. Drittel dennoch vermisst hatte, wurde im letzten Abschnitt reichlich entschädigt. Zuerst waren die Hausherren dran. Etwas überraschend behauptete John Henrion die Scheibe in einem eigentlich aussichtslosen Zweikampf, drehte sich flink, zog ab und traf zur umjubelten Führung (44.). Kurz darauf bot sich in Überzahl sogar die Chance für die DEG, einen nachzulegen. Kammerer scheiterte ganz knapp an Endras. Seinen Schuss hatten viele im ISS DOME schon im Netz gesehen. Gerade war der MERC wieder komplett, da klingelte es dann aber doch. Bernhard Ebner zog ab und Spencer Machacek fälschte unhaltbar ab (48.).
Wenige Sekunden später war die Führung aber auch schon wieder geschmolzen. Chad Kolarik kam alleine vors Tor und schloss ab, indem er den Puck durch seine eigenen Beine zog und unter den Giebel hob. Schlicht und ergreifend Weltklasse! Mannheim nun druckvoll auf den Ausgleich drängend, die DEG mit allem was sie hat dagegen. Kurz vor Ende noch eine Überzahl für die Adler, in der Sean Simpson es wagte und seinen Torhüter aus dem Kasten nahm. Der Mut zahlte sich aus: bei doppelter Überzahl gelang den Gästen per Fernschuss der Ausgleich kurz vor Schluss.
Die Overtime blieb trotz einer DEG-Überzahl torlos, so dass der Extrapunkt im Penaltyschießen vergeben wurde. Hier traf im ersten Versuch John Henrion per sattem Handgelenkschuss. Bei allen übrigen Versuchen behielten die Torhüter die Oberhand und die Mannschaft von Mike Pellegrims verließ das Eis als Sieger. Ein wirklich toller Eishockeysonntag in Düsseldorf. Die Mannschaft kämpfte hart, spielte schön und war mit den stark besetzten Mannheimern absolut auf Augenhöhe. Am nächsten Wochenende stehen nun zwei Auswärtsspiele in Wolfsburg und Krefeld an, das nächste Spiel im ISS DOME findet am Freitag, den 29. September gegen den EHC Red Bull München statt (Bully: 19:30 Uhr, Eintrittskarten erhältlich unter www.degtickets.de). So kann es gerne weitergehen!

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(DEL/München) PM aus den Birken: „Wolfsburg war heute eiskalt.“ Beim ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison mit dem Finalgegner von 2016 und 2017 hat der EHC Red Bull München mit 3:4 nach Verlängerung (0:1|2:0|1:2|0:1) bei den Grizzlys Wolfsburg verloren. Vor 2.177 Zuschauern waren die Treffer von Yannic Seidenberg, Michael Wolf und Dominik Kahun zu wenig.

(Foto: Gepa-Pictures)
Schon in der sechsten Minute gingen die Grizzlys durch ein Tor von Alexander Karachun in Führung. Die Münchner waren zwar die spielbestimmende Mannschaft, die beste Chance der Münchner vergab jedoch Michael Wolf per Alleingang (13.).
Im zweiten Drittel dauerte es bis zur 30. Minute, ehe Yannic Seidenberg nach einem gewonnen Bully per Direktabnahme zum verdienten 1:1 traf. Im Gegenzug verhinderte Danny aus den Birken mit einer starken Parade gegen Gerrit Fauser die neuerliche Grizzyls-Führung (31.). Besser machte es Michael Wolf. In Überzahl stellte der Kapitän mit einer sehenswerten Einzelaktion auf 2:1 für die Landeshauptstädter (36.).
Jon Matsumoto (43.) und Patrick Hager (48.) hatten im Schlussabschnitt die Chance auf 3:1 für die Red Bulls zu stellen, stattdessen erzielte Mark Voakes den überraschenden 2:2-Ausgleichstreffer (49.). In der Folge ging es Schlag auf Schlag. Jeweils im Powerplay erzielte zuerst Dominik Kahun technisch hochwertig die Münchner Führung (54.), drei Minuten später gelang Alexander Weiß der neuerliche Ausgleich (57.). Die Entscheidung fiel dann in der Overtime. Die Grizzlys trafen in Überzahl durch Kris Foucault zum 4:3-Endstand (62.).
Danny aus den Birken: „Wir haben am Ende den Wolfsburgern mit Strafen die Chance gegeben, Druck zu machen und Tore zu schießen. Wir haben allgemein gut gespielt, aber Wolfsburg ist einfach eiskalt. Uns war aber schon bewusst, dass das heute eine schwierige Aufgabe werden wird.“
Endergebnis
Grizzlys Wolfsburg gegen EHC Red Bull München 4:3 (1:0|0:2|2:1|1:0)
Tore
1:0 | 05:54 | Alexander Karachun
1:1 | 29:26 | Yannic Seidenberg
1:2 | 35:15 | Michael Wolf
2:2 | 48:07 | Mark Voakes
2:3 | 53:27 | Dominik Kahun
3:3 | 56:09 | Alexander Weiß
4:3 | 61:25 | Kris Foucault
Zuschauer
2.177

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(DEL/Berlin) PM Vor 8.923 Zuschauern besiegten die Eisbären Berlin die Staubing Tigers mit 3:1. 0:0 stand es nach dem ersten Drittel zwischen den Berlinern und den Niederbayern. Die Gastgeber hatten mehr vom Spiel, versäumten es aber diese Überlegenheit in etwas Zählbares umzuwandeln. Selbst drei Überzahlspiele vermochten dies nicht zu ändern.

(Petri Vehanen - der Siegesgarant der Eisbären Berlin)
Zwar starteten die Hausherren mit einem Powerplay ins zweite Drittel, doch auch diese Chance konnten sie nicht nutzen. In der 25. Minute jubelte der Anhang der Straubinger über den Führungstreffer der Tigers durch Michael Connolly. Lange konnten die Niederbayern diese Führung nicht halten, Thomas Oppenheimer (29.) traf in Überzahl, frei vor Pätzold stehend, zum 1:1-Ausgleich.
Gut zwei Minuten später nutzte Mark Olver (31.) eine sich ihm bietende Chance zur Führung. Kurz vor dem Pausensignal wurde es noch ein wenig hektisch auf dem Eis und es gab einige Strafzeiten. So mussten die Eisbären das dritte Drittel gut 1:35 Minuten mit zwei Mann weniger auf dem Eis auskommen.
Diese doppelte Überzahl der Straubinger überstanden die Eisbären lange gut, bis abermals ein Eisbär, dieses Mal Danny Richmond, auf die Strafbank geschickt wurde. Die Tigers versuchten einiges um den abermals stark aufgelegten Petri Vehanen zu überwinden, aber dies gelang ihnen nicht. Die Eisbären waren da kaltschnäuziger, quasi mit der Komplettierung auf dem Eis kamen sie mit dem ersten Angriff zum 3 zu 1 durch Micki DuPont (44.). Dies stellte auch den Endstand dar, da beide Mannschaften mehr oder weniger das Ergebnisn bis zum Abpfiff verwalteten.
Statistiken zum Spiel:
Tore:
0:1 Williams, Jeremy (Zalewski, Steven, undefined) , EQ, 24:20
1:1 Oppenheimer, Thomas (Noebels, Marcel, Aubry, Louis-Marc) , PP1, 28:18
2:1 Olver, Mark (Fischbuch, Daniel, Rankel, André) , EQ, 30:16
3:1 DuPont, Micki (Busch, Florian, Oppenheimer, Thomas) , EQ, 43:49
Strafminuten:
Eisbären Berlin: 16 (2, 10, 4)
Straubing Tigers: 18 (6, 6, 6)
Schiedsrichter: Krawinkel & Schrader
Linienrichter: Cepik & Müller
Zuschauer: 8.923

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(DEL/Berlin) PM Die Eisbären Berlin fuhren am Freitagabend ihren ersten Heimsieg der Saison 2017/18 ein. Mit 2:1 besiegten die Berliner die Gäste aus Wolfsburg. Ein überragender Petri Vehanen im Eisbären-Kasten und Captain André Rankel mit zwei Toren im letzten Drittel waren die Matchwinner für die Hauptstädter.

(Foto: eishockey-online.com / Archivbild)
Stimmen zum Spiel
André Rankel nach dem Spiel:
„Wir haben ein schlechtes erstes Drittel gespielt, da waren wir noch nicht wach. Wir haben Wolfsburg zu viel Zeit gegeben und waren nicht aggressiv genug in den Zweikämpfen und waren, dank Petri, nur 0:1 im Rückstand. Im zweiten und dritten Drittel waren wir aggressiver und haben mehr Druck auf den Gegner ausgeübt, hatten gute Chance, um auszugleichen. Dann im dritten Drittel haben wir weitergemacht und, ich glaube auch, verdient gewonnen. Ich freue mich über den Teamerfolg, dass wir drei Punkte geholt haben. Darum geht’s und ich bin froh, dass ich meinen Teil dazu beigetragen habe.“
Florian Busch auf TelekomSport:
„Wir trinken nach den Spielen keinen Alkohol - er hätte sicher einen Obstler verdient. Das ist Petri, jede Mannschaft in der DEL braucht, wenn man aggressives Eishockey spielt, auch einen guten Torhüter. Sonst kommst du nicht weit.“
Eisbären Berlin - Grizzlys Wolfsburg 2:1 (0:1, 0:0, 2:0)
00:54 | Aubin (Weiss, Voakes) 0:1
43:58 | Rankel (Petersen, Richmond) 1:1
45:46 | Rankel (Oppenheimer, Hördler) 2:1
Strafen: 29 Min gegen die Eisbären Berlin, 18 Min gegen die Grizzlys Wolfsburg.
Zuschauer: 9431

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(DEL/Köln) (ST) Es ist der dritte Spieltag und das zweite Heimspiel für die Kölner Haie. Zu Gast in der LANXESS arena waren am Freitagabend die Roosters aus Iserlohn und 8.762 Zuschauer. Mit einem souveränen Auftritt gelang den Kölnern der dritte Sieg mit 4:1.

Foto: Ingo Winkelmann
Nach einem fast perfekten ersten Spielwochenende, fünf von sechs möglichen Punkten, trafen die Haie nun auf die Roosters. Am vorherigen Freitag gewannen die Haie gegen Bremerhaven in der Verlängerung mit 5:4 und machten aus dem Auftaktspiel der Saison einen Nervenkrimi für die Fans. Die Defensive ließ den Gegnern hinten zu viel Raum und so ging es in die Overtime. Das Auswärtsspiel am darauffolgenden Sonntag gewannen die Haie dann 4:2 in der regulären Spielzeit und zeigten eine Steigerung der Leistung und besonders ihrer Defenisve.
Die Mannschaft vom Seilersee ist ein gefürchteter Gegner, spielen sie doch ein hartes und offensives Eishockey. Jedoch landete Iserlohn in der letzten Saison nur auf dem vorletzten Platz und musste so die schlechteste Saison in der Geschichte der Roosters abhaken. So holten sie in der diesjährigen Sommerpause 12 neue Spieler und warfen fast ihren kompletten Kader um. Unter den neuen Spielern befinden sich auch zwei ehemalige Haie, Travis Turnbull und Johannes Salmonsson. Sowohl im Sturm als auch in der Verteidigung wurde also ordentlich nachgerüstet. Auch einen neuen Torwart konnten die Roosters verpflichten, der dänische Nationaltorwart Sebastian Dahm wird sich die Position mit Mathias Lange teilen.
Das Startwochenende der Sauerländer war weniger erfolgreich, sie machten lediglich einen Punkt in zwei Spielen. Gegen Schwenningen verloren sie 1:2 in der Overtime und gegen Nürnberg 1:4.
Nun stellte sich für die Haie die Frage: Konnte Iserlohn zu seiner Gefährlichkeit zurückfinden? Schnell ließ sich die Frage dann doch mit nein beantworten.
Das erste Drittel begann mit Tempo. Köln machte Druck. Die erste Strafe für die Haie kam schon in der 3. Minute, Corey Potter musste wegen Beistellens auf die Bank. Die Unterzahlsituation jedoch überstand Köln ohne große Probleme. Die Haie setzten sich immer wieder im Angriffsdrittel fest und schließlich folgte das erste Tor durch T.J. Mulock in der 6. Minute. Iserlohn kam nicht zur Chance, die Haie waren spielführend. In der 12. Minute erneut eine Strafe für Köln, doch Travis Turnbull holte sich wenige Sekunden später auch eine, daher ging es erstmal vier gegen vier auf dem Eis weiter. In der 14. Minute kassierte Iserlohn eine weitere Strafe, also 44 Sekunden spielte Köln in doppelterÜberzahl, aber das Tor folgte nicht, obwohl die Haie Druck machten. Felix Schütz und Shawn Lalonde landeten in der 15. und 18. Minute auch noch jeweils für zwei Minuten auf der Strafbank. Die Haie mussten also immer wieder zeigen, dass ihr Unterzahlspiel funktionierte, hierbei konnten sie sich auch einige Chancen herausarbeiten, doch Sebastian Dahm hielt Iserlohn im Spiel. Das erste Drittel endete 1:0 für Köln.
Im Mittelabschnitt gaben die Haie noch einmal Gas und setzten sich immer wieder im Angriffsdrittel fest. So war das zweite Tor vorauszuahnen. Es kam in der 29. Minute durch Ben Hanowski, der sich den Rebfund schnappen konnte und souverän einnetzte. Die Haie wurden immer wieder gefährlich für Iserlohn, doch die Defensive der Sauerländer gab alles. Hingegen offensiv wurde Iserlohn bisher nicht wirklich gefährlich. In der 37. Minute jedoch gelang es Köln erneut. Shawn Lalonde schoss ins Tor. So endete das zweite Drittel 3:0 für Köln.
Das Schlussdrittel kämpfte Iserlohn für wenigstens einen Treffer. Den erzielten sie in der 49. Minute durch Marko Friedrich. Da hatte die Kölner Konzentration etwas nachgelassen. In der 50. Minute wurde es dann etwas hitzig, Köln und Iserlohn gerieten aneinander. In diesen Spielen erwartungsgemäß. Sogar einer der Linesman purzelte über das Eis in dem Versuch den Kampf zu schlichten. Es folgten Strafen für beide wegen übertriebener Härte.
In der 60. Minute schließlich, als Iserlohn den Goalie zu Gunsten eines sechsten Feldspielers rausgenommen hatte, machte Justin Shugg den Sack mit einem Emptynetter zu. Es endet mit 4:1 für die Haie.
Insgesamt war eine spannende Partie. Iserlohn hatte den Kölnern offensiv wenig entgegenzusetzen, defensiv waren sie etwas stärker, dennoch schafften es die Haie vier Tore zu schießen. Im ersten Drittel verbrachten die Haie etwas zu viel Zeit auf der Strafbank, doch die Iserlohner konnten das nicht zu ihrem Vorteil nutzen. Im zweiten Drittel zeigten die Haie dann Stärke und machten großen Druck. Iserlohn kam nicht mit. Im letzten Drittel versuchten die Roosters noch einmal Gas zu geben, es kam zu einem Kampf mit Strafen für beide und einem Treffer für Iserlohn. Die Haie machten den Sack aber mit einem vierten Abschlusstor zu.
Sebastian Uvira sagte nach dem Spiel: „Wir haben heute 40 Minuten sehr stark gespielt und die Partie klar dominiert. Deswegen haben wir auch verdient gewonnen“. (Quelle: www.haie.de)
Der einzige Treffer der Sauerländer war eher Ergebniskosmetik. Die Roosters haben noch einen langen Weg vor sich und diese Saison wird sicherlich nicht einfach für sie. In Köln hingegen sieht es besser aus, die Neuzugänge überzeugten und die Mannschaft agierte als Team. Doch nach erst drei Spielen sind Prognosen schwer zu treffen. Am Sonntag sind die Ice Tigers aus Nürnberg in der Domstadt zu Gast und diese werden eine Herausforderung für Köln darstellen, denn sie sind ein starkes Team, sowohl defensiv als auch offensiv. Um 16.30 Uhr geht es los.
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(DEL/Mannheim) (SK) Erstmals in der jungen Saison sind die Adler ohne Punkte geblieben. Nach einem starken Auftritt gegen Wolfsburg und Schwenningen, mussten sich die Kurpfälzer am Freitagabend vor 8.912 Zuschauern den Fishtowns Pinguins aus Bremerhaven geschlagen geben. Gegen die Gäste aus dem hohen Norden fand das Team von Sean Simpson über 60 Minuten einfach nicht das richtige Rezept. Die Punkte gingen damit verdientermaßen an die Pinguins, die damit zugleich ihren ersten Sieg einfuhren. Die Tore beim 4:2-Auswärtssieg schossen Cody Lampl (5.), Ross Mauermann (51.) sowie Cory Quirk (53.) und Rylan Schwartz (57.). Für die Adler trafen Chad Kolarik (28.) und Luke Adam (48.).

( Foto Tina Kurz )
Nachdem die Adler gleich mit einem Sechs-Punkte-Wochenende in die neue Saison gestartet waren, wollten Mannschaft und Fans am dritten Spieltag nachlegen. Dem wollten die Gäste aus dem hohen Norden aber einen Strich durch die Rechnung machen. Denn die Fishtown Pinguins aus Bremerhaven, die aktuell noch ohne Sieg auf Platz 13 der Tabelle rangieren, wollten heute Abend endlich die ersten Punkte einstreichen. Die Motivation war Bremerhaven anzumerken und sie prüften von Beginn an ein ums andere Mal die Reflexe von Dennis Endras. Rund fünf Minuten waren gespielt, als Mannheims Schlussmann dann leider auch das erste Mal hinter sich greifen musste. Cody Lampl nutzte die Vorarbeit von Jordan Owens eiskalt zur frühen Führung seiner Pinguins (5.). Überhaupt hatte Bremerhaven im ersten Drittel deutlich mehr vom Spiel. Mannheim mühte sich zwar redlich und kam auch immer wieder zu einigen guten Einschussmöglichkeiten, schien aber stets einen Tick zu spät. Weder Ryan MacMurchy und Luke Adam (beide 6.), noch Marcel Goc, Matthias Plachta oder Garrett Festerling gelang es, die Scheibe im gegnerischen Tor unterzubringen. Tomas Pöpperle war stets zur Stelle und hielt so die Führung bis zur ersten Drittelpause fest.
Im Mittelabschnitt kamen die Hausherren zwar zunehmend besser in die Partie, doch erneut war spätestens bei Pöpperle Endstation für die Mannheimer Angriffsbemühungen. Waren Matthias Plachta (21.), Geburtstagskind David Wolf (23.) und Daniel Sparre (26.) noch knapp gescheitert, so machte es Chad Kolarik nach Zuspiel von Luke Adam besser. Sein Treffer brachte endlich den ersehnten Ausgleich (28.). Wer auf einen Weckruf für die Blau-Weiß-Roten gehofft hatte, wurde indes enttäuscht. Denn trotz deutlich mehr Torschüssen, wollte einfach kein weiterer Treffer fallen. Bremerhaven spielte cleverer und störte früh den Spielaufbau der Adler. Dabei spielten beide Teams aber äußerst diszipliniert. Fast zwei Drittel waren daher gespielt, ehe mit Sinan Akdag der erste Spieler auf die Strafbank wanderte (37.).
Mit dem 1:1 ging es in den Schlussabschnitt. Und das begann verheißungsvoll. Doch Chad Kolarik zielte zu hoch und verpasste den Kasten nur um Haaresbreite (41.). Als dank der Strafe gegen Wade Bergman die Adler erstmals selbst mit einem Mann mehr auf dem Eis randurften, nutzten die Quadratestädter endlich ihre Chance. Chad Kolarik legte quer für Luke Adam und der ließ Pöpperle keine Chance (47.). Lange sollte die Führung aber nicht Bestand haben. Mit einem starken Solo stellte Ross Mauermann kurz darauf den alten Abstand wieder her (51.). Und die Nordlichter wollten noch mehr. Knapp zwei Minuten waren gespielt, da nutzte Cory Quirk den Rebound von Dennis Endras eiskalt zum 3:2-Führungstreffer aus Sicht der Pinguins (53.). Ein Tor Unterschied aufzuholen mit noch sieben Minuten auf der Uhr ist im Eishockey machbar, die bisherige Spielweise am heutigen Freitagabend machte allerdings wenig Hoffnung. Ganz bitter wurde es drei Minuten vor Schluss, als Matthias Plachta mit 2+2 vom Eis musste. Das Team von Thomas Popiesch bedankte sich und erhöhte dank Rylan Schwartz auf 4:2 (57.) Das sollte dann zugleich auch der Endstand sein. Sehr zur Freude der mitgereisten Fans aus Bremerhaven konnten sie sich mit den ersten drei Punkten im Gepäck auf den Heimweg machen.
Mit dieser Niederlage geht es am Sonntag zur Düsseldorfer EG (ISS Dome Düsseldorf, 17.00 Uhr), ehe die Adler am kommenden Wochenende auf die Straubing Tigers und
die Nürnberg Ice Tigers treffen.
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Spiel vom 15. September 2017
Adler Mannheim - Fishtown Pinguins : (0:1|1:0|1:3)
Tore:
0:1 | 5.| Cody Lampl (Jordan Owens)
1:1 |28.| Chad Kolarik (Luke Adam)
2:1 |48.| Luke Adam (Chad Kolarik)
2:2 |51.| Ross Mauermann
2:3 |53.| Cory Quirk (Cody Lampl)
2:4 |57.| Rylan Schwartz (Chad Nehring, Ross Mauermann)
Zuschauer: 8.912

Mehr Informationen über den Eishockey Club Adler Mannheim wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.
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