Nürnberg souverän gegen Bietigheim vor 3.418 Zuschauer

 

PENNY-DEL (Nürnberg/PM) Endlich wieder vor Fans! Die Stimmung in der ARENA NÜRNBERGER Versicherung war prächtig, als die Mannschaft der Nürnberg Ice Tigers zum Heimauftakt gegen die Bietigheim Steelers aufs Eis kam. Gegen den Aufsteiger gab es einen souveränen 3:0 Erfolg

 

 

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(Foto: Citypress)

 


Handgelenk, Tyler Sheehy fälschte vor dem Tor unhaltbar ab und überwand Sami Aittokallio zur umjubelten 1:0-Führung. Keine Minute später hatte Sheehy auch das zweite Tor auf dem Schläger, traf mit einem Handgelenkschuss aber nur die Latte. Gegen Mitte des ersten Drittels kam Bietigheim besser ins Spiel, Niklas Treutle musste gegen Riley Sheen (9.) und Daniel Weiß (10.) eingreifen. Beide Teams hatten abwechselnd gute Phasen und gute Möglichkeiten, nach dem ersten Drittel blieb es aber bei der knappen Nürnberger Führung.

 

Im zweiten Drittel hatten die Ice Tigers die erste gute Chance, als Nick Welsh von der blauen Linie die Kelle von Ryan Stoa vor dem Tor suchte und der bullige Stürmer die Scheibe knapp am Tor vorbeilenkte (24.). In der 26. Minute kam Bietigheim gefährlich ins Nürnberger Drittel, der ehemalige Ice Tiger Daniel Weiß traf aus kurzer Distanz aber nur die Latte (26.). Nach dem Powerbreak bekam Marko Friedrich einen weiten Pass in den Lauf, kam ins Bietigheimer Drittel und feuerte einen Schlagschuss aufs lange Eck.

 

Aittokallio war mit der Fanghand dran, die Scheibe rutschte durch und um Zentimeter am Tor vorbei. Die Steelers waren im Powerplay gefährlich, Tim Schüle schoss von der blauen Linie ebenfalls nur knapp vorbei (32.). Auf der anderen Seite kamen die Ice Tigers dem zweiten Treffer in Überzahl sehr nahe, Patrick Reimers Direktschuss knallte aber an den Bietigheimer Torpfosten (36.). Damit blieb es auch nach 40 Minuten bei nur einem Tor.

 

Im letzten Drittel legten die Ice Tigers die anfängliche Nervosität endgültig ab, spielten ihr System konsequent und ließen Bietigheim kaum mehr zur Entfaltung kommen. Mit zunehmender Spielzeit bauten die Ice Tigers immer mehr Druck auf und drängten aufs zweite Tor. Es dauerte allerdings bis zur 52. Minute, ehe es zwangsweise fallen musste. Daniel Schmölz ließ einen weiten Pass von Marcus Weber perfekt in den Lauf von Tim Fleischer abtropfen, Fleischer bediente Ryan Stoa, der völlig frei vor dem Tor auftauchte und Sami Aittokallio mit einem Move zur Rückhand sehenswert überwand – 2:0 für Nürnberg.

 

Die Steelers versuchten zwar alles, die Ice Tigers kontrollierten die Partie aber mittlerweile vollends und legten in der 58. Minute die endgültige Entscheidung nach. Patrick Reimer gewann ein Laufduell gegen Constantin Braun und spielte wunderbar quer in den Lauf von Chris Brown, der aus dem Handgelenk perfekt zum 3:0 in den Winkel traf. Mehr passierte nicht mehr, die Ice Tigers spielten die Zeit unter dem großen Jubel der begeisterten Fans souverän runter und durften sich über ihren ersten Sieg der neuen Saison freuen.

 

Stimmen zum Spiel

 

Daniel Naud (Bietigheim Steelers): Ich glaube, wir haben ein gutes Auswärtsspiel geliefert. Für viele unserer Spieler war das eine neue Situation. Mit dem ersten Gegentor wurden wir kalt erwischt, aber danach hat unser Unterzahl gut gespielt. Nach 40 Minuten waren wir gut im Spiel und haben durch individuelle Fehler zwei Gegentore kassiert. In der DEL ist die Qualität anders, wir müssen weniger Fehler machen.

 

Frank Fischöder (Nürnberg Ice Tigers): Es war das erwartet schwere Spiel. Bietigheim spielt mit viel Speed nach vorne, wir waren am Anfang aber sehr nervös. Wir haben trotz des schnellen Tores keine Ruhe gefunden. Das hat sich erst Mitte des zweiten Drittels gelegt. Ich glaube, dass wir es hintenraus relativ souverän gespielt haben.

 

 

Ein Bericht von icetigers.de



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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München dreht Partie gegen Köln in 84 Sekunden - 7 Tore im zweiten Drittel

 

PENNY-DEL (München/CD) Das erste Heimspiel der PENNY DEL-Saison 2021/2022 für die Red Bulls aus München fand vor 2.247 Zuschauer am Oberwiesenfeld gegen die Kölner Haie statt. Es wurde ein richtiger Eishockey-Kracher!

 

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(Foto: Citypress)

 


Der Münchner Neuzugang Freddy Tiffels traf heute zum ersten Mal auf seinen alten Arbeitgeber und war von Beginn an mit seinen pfeilschnellen Aktionen einer der besten Akteure auf dem Eis. In den ersten zwanzig Minuten traf der Nationalspieler erst den Pfosten (3.) und dann (16.) das Aussennetz. Die besten Gelegenheiten zum Führungstreffer vergaben Ortega (München) und Dumont (Köln). Mit einem 0:0 Remis ging es für beide Teams nach einem schwungvollen ersten Drittel in die Kabine. 

 

Im Mittelabschnitt hatten dann die 2.247 Zuschauer viel Grund zum Jubeln. Es fielen insgesamt 7 Tore. Den Anfang machten die Gäste aus der Domstadt durch Kapitän Moritz Müller (26.) und Landon Ferraro (29.). Beim 0:2 unterlief den Red Bulls ein schwerer Abspielfehler hinter dem eigenen Tor. Danach folgten 84 rekordverdächtige Sekunden, in denen die Münchner sage und schreibe drei Tore erzielten und die Partie drehten. 

 

Ben Street, Zach Remond und Austin Ortega mit einem Alleingang auf Pöpperle sorgten für die 3:2 Führung. Der erneute Ausgleich für die Haie fiel danach in Überzahl mit einem Hammerschuss von Andreas Thuresson (38.), bei dem Danny aus den Birken nur das Klirren des Gestänge hörte. Mit seinem zweiten Tor war es Verteidiger Zach Remond, der bei eigener Überzahl 40 Sekunden vor der zweiten Drittelpause zum 4:3 traf. Kurz zuvor hatte Danny aus den Birken den besten Save der Partie bei einem Alleingang von Zerressen gezeigt. 

 

In der 44. Minute war es dann soweit, der Stadionsprecher brüllte: "Tor für München durch die Nummer 11...". Freddy Tiffels hatte auf Vorlage eines anderen Ex-Kölner Gogulla zum 5:3 getroffen. Kurz vor dem Ende nahm Uwe Krupp Tomas Pöpperle vom Eis und bei nummerischer Überlegenheit kamen die Haie nochmals auf 5:4 heran. 9.2 Sekunden vor dem Ende traf dann Freddy Tiffels zum zweiten Mal ins leere Tor zum 6:4 Endstand. 

 

Für München geht es am Donnerstag in den Schwarzwald zu den Schwenninger Wild Wings. Köln muss ebenfalls auswärts bei den Krefelder Pinguinen antreten. 

 

 

Stimmen zum Spiel:

 

Don Jacksson: "Heute haben alle vier Reihen sehr gut gespielt und Tore erzielt. Danny im Tor war auch sehr gut, wir können sehr zufrieden sein."

 

Uwe Krupp: "Gratulation an München, wir haben heute von Anfang an ein gutes Spiel gemacht. Im zweiten Drittel sind viele Tore gefallen, wir waren zwar auch in der Lage zwei Tore zu schiessen, aber du darfst dir in München keine Fehler erlauben. Wir hatten beim Bullyspiel Probleme. Die Mannschaft hat bis zum Schluss gekämpft und darauf bin ich stolz."

 

 

Sonntag, 12. September 2021
EHC Red Bull München - Kölner Haie 6:4 (0:0|4:3|2:1)

Tore:

0:1|26.|Moritz Müller (Thuresson)

0:2|29.|Landon Ferraro (Olver)
1:2|30.|Ben Street (Seidenberg)

2:2|31.|Zach Remond (Kastner)

3:2|31.|Austin Ortega (Abeltshauser, Kastner)

3:3|38.|Andreas Thuresson (Matsumoto) PP
4:3|40.|Zach Remond (Blum, Tiffels) PP
5:3|44.|Freddy Tiffels (Gogulla, Remond)
5:4|59.|Quinton Howden (Müller) PP

6:4|60.|Freddy Tiffels (Aus den Birken)

Zuschauer
2.247

 

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(Foto Citypress: Endlich wieder Fans in der Nordkurve von München)

 

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

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Para Eishockey B-Weltmeisterschaft in Schweden

 

Para Eishockey (Österlund/PM) vom 17.09.-22.09.21 findet die Para Eishockey B-Weltmeisterschaft in Östersund Schweden statt. Sechs Nationen sind mit dabei: Schweden, China, Japan, Polen, Finnland und Deutschland. 


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(Fotoquelle angeben)

 


 

Das Ziel der deutschen Para Eishockey Nationalmannschaft ist es unter den besten zwei zu kommen, um in die A-Gruppe aufzusteigen und um sich für die Paralympics 2022 in Peking zu qualifizieren. Dafür wird aber noch ein Qualifikationsturnier gespielt, wo und wann steht noch nicht fest. Die letzten drei aus der A-Gruppe (Italien, Norwegen und Slowakei) und die besten drei der B-Gruppe Spielen das Qualifikationsturnier. 


Der Spielplan der Veranstaltung sieht folgende Begegnungen vor (die Anstoßzeiten beziehen sich auf mitteleuropäische Zeit, MEZ):

 

17. September
10:00 – Polen vs. China
13:30 – Deutschland vs. Japan
17:00 – Finnland vs. Schweden

 

18. September
10:00 – Japan vs. Polen
13:30 – China vs. Finnland
17:00 – Schweden vs. Deutschland

 

19. September
10:00 – Japan vs. China
13:30 – Finnland vs. Deutschland
17:00 – Schweden vs. Polen

 

21. September
10:00 – Deutschland vs. Polen
13:30 – Japan vs. Finnland
17:00 – China vs. Schweden

 

22. September
10:00 – Polen vs. Finnland
13:30 – China vs. Deutschland
17:00 – Schweden vs. Japan



2021 WM-Kader (Stand 07.09.2021):

 

Position Vorname Name Nummer Geburtsdatum
G Klaus Brzoska 15  
G Simon Kunst 47  
D Hugo Rädler 6  
D Robert Pabst 52  
D Lucas Sklorz 69  
D Christian Pilz 83  
F Bas Disveld 3  
F Frank Rennhack 8  
F Jacob Wolff 11  
F Veit Mühlhans 22  
F Ingo Kuhli-Lauenstein 33  
F Bernhard Hering 43  
F Malte Brelage 44  
F Jörg Wedde 77  
F Felix Schrader 97  
         

 

 

 


 

 

 

 

Krefeld verliert den Heimauftakt gegen den Nachbarn Düsseldorf

 

PENNY-DEL (Krefeld/RS) Die Krefeld Pinguine haben das erste Spiel der neuen Saison 2021/2022 gegen die DEG mit 4:6 verloren. Es war ein unterhaltsamer Eishockey Abend, zumindest aus Sicht der Fans aus Düsseldorf. Powerplay Tore, Shorthander, Torhüterwechsel, das alles bekamen durchaus Neugierige 4977 Zuschauer geboten.

 

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( Foto Ralf Schmitt )

 


 

 

Der Gastgeber mit neuformierter Mannschaft, der Gast von der anderen Rheinseite ebenfalls mit etlichem frischem Personal. Darunter mit Olson und Postel gleich zwei Ex-Pinguine. Die Frage nach der Homogenität in beiden Teams, beantworteten die Gäste auf ihre Art und gingen gleich im ersten Powerplay in Front, als Barta (5.), von Aabo nicht energisch genug gestört, über die Fanghand des jungen Quapp im Pinguine Tor traf. Der Treffer verunsicherte den KEV sichtbar. Fehler im Aufbau, Puck Verluste, all das ließ Erinnerungen an vergangene Jahre aufkommen. Das Publikum trieb seine Lieblinge aber ständig nach vorne, den Team in Schwarz-Gelber Bekleidung fiel jedoch nichts zählbares ein. Dafür erhöhte Düsseldorf vor Sirene auf 2:0. Wieder stand die Krefelder Defensive ehrfürchtig Pate. Diesmal war Proft (19.) der Nutznießer und stellte den klaren Drittelstand her. Überhaupt wirkte Rot-Gelb wesentlich eingespielter und lauffreudiger als der Krefelder Kontrahent. Auch hatte man mit Pantkowski den besseren Goalie auf seiner Seite.

 

 

Als Fischbuch (27.) dann in Drittel zwei, die Führung erneut im Powerplay ausbaute ahnte die Kulisse böses. Zumal dann der Arbeitstag von KEV Torhüter Quapp beendet war. Belov übernahm den Part des 18-jährigen und hatte auch gleich Pech, als das vierte Gästetor von Eder (32.) ihm durch die Hosenträger ins Netz ging. So ganz abschreiben wollten sich die Mannen von Coach Donatelli dann doch nicht. Volek (35.) verkürzte und kurzzeitig keimte ein Funken Hoffnung in der Yayla Arena. Dieser erlosch aber sofort wieder, nachdem Svensson (35.) einen kapitalen Fehler von Belov schamlos ausnutzte.

 


Der Russe im Pinguine Tor lies einen harmlosen Schuss nach vorne prallen, direkt auf die Kelle des Schweden, der sich artig bedankte. Wohlgemerkt bei Düsseldorfer Unterzahl. Nun schienen die Hausherren an ihrer Ehre gepackt und legten einen Zahn zu. Das Publikum merkte was in diesem Team stecken könnte, wenn es irgendwann eingespielt sein sollte. Bracco (36.) in Überzahl und Schymainski (38.) auf seine unnachahmliche Art brachten ihre Farben wieder heran. Das Resultat zur zweiten Pause war dann auch einigermaßen erträglich gestaltet.

 

 

Im letzten Drittel versuchte die DEG das Ganze zu verwalten und Kraft zu sparen, was auch relativ gut gelang. Krefeld war zu ungestüm, wenig koordiniert und ohne Durchschlagskraft in seinen Offensiv Bemühungen. Das der Ex-Pinguin Olson (45.) mit dem sechsten Tor den Deckel an diesem Abend drauf machte passte ins Gesamtbild. Düsseldorf mit vier Powerplay Toren, einem Shorthander und einem glänzenden Pantkowski im Tor nahm verdient die drei Punkte mit. Daran änderte auch die Resultats Verbesserung von Bracco (46.) nichts! Der Weg zum Klassenerhalt, nichts anderes kann das Ziel der Pinguine sein, wird steinig und schwer.

 

 

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Spiel vom 10.09.2021 Krefeld Pinguine - Düsseldorfer EG 4:6 (0:2|3:3|1:1)


Tore:
0:1 | 5.| Barta PP1
0:2 |19.| Proft (Trinkberger)
0:3 |27.| Fischbuch PP1
0:4 |32.| Eder (Svensson)
1:4 |35.| Volek
1:5 |35.| Svensson SHG
2:5 |36.| Bracco PP1
3:5 |38.| Schymainski (Lessio)
3:6 |45.| Olson (Fischbuch) PP1
4:6 |46.| Bracco (Tiffels)

 

Zuschauer: 4977

 

Strafen: Krefeld 8 Minuten, Düsseldorf 12 Minuten

 

Hauptschiedsrichter: Andre Schrader, Sean MacFarlane
Linienrichter: Kai Jürgens, Jonas Merten

 

 



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Die Kölner Haie gewinnen das Auftaktspiel der Saison 2021/2022 gegen die Grizzlys Wolfsburg nach Verlängerung

 

PENNY-DEL (Köln/ST) Endlich ist es wieder so weit. 18 Monate hat es gedauert bis sich die Eishockeyarenen wieder mit Zuschauern füllen konnten. Und so war die LANXESS arena beim gestrigen Auftaktspiel der Kölner Haie gegen die Wolfsburger Grizzlys mit 9.300 Zuschauern ausverkauft. Die Partie gewannen die Haie nach angestrengten 61 Minuten in der Verlängerung mit 2:1.

 

(Foto: Ingo Winkelmann)

 


 

Einiges hatte sich geändert, doch es gab auch Konstanten. Die Corona Pandemie, die noch nicht ausgestanden ist, brachte einige Veränderungen mit sich. Der normale Ligabetrieb wurde angepasst, so wird nun der langerstrebte Ab- und Aufstieg eingeführt. Doch dadurch, dass die letzte Saison eine etwas andere war und keine Mannschaft aus der ersten Liga in die Zweite absteigen musste, gibt es in dieser nun 15 Mannschaften. Die üblichen 14 Teams werden nun durch die Steelers Bietigheim ergänzt. Und am Ende der Saison wird eine Mannschaft definitiv absteigen müssen, vielleicht sogar zwei. Auch die Zuschauerzahlen konnten alle Mannschaften nicht voll auslasten, da der Abstand noch gewährleistet werden musste.

 

Auf dem Eis gab es einige Regeländerungen. So dürfen die Torhüter den Puck hinter dem Tor nur noch innerhalb eines markierten Bereichs spielen. Alle Regeländerungen fasst Schiedsrichter Lars Brüggemann in einem Video auf der Website der Penny DEL zusammen.

 

Nun konnte es in den ersten Spieltag gehen. Die Haie bereiteten sich unter den Coronabedingungen im Sommer so gut es eben ging auf die neue Saison vor. Sie gewannen 5 von 6 Testspielen. Doch die Kaderplanung lief im Vorfeld nicht unbedingt wie gewünscht. Die finanziellen Mittel, auch wegen der Coronasaison 2020/2021, waren begrenzt. Trotzdem konnte Cheftrainer Uwe Krupp Ergänzungen machen, die vielversprechend sind. Andreas Thuresson ergänzt den Sturm und könnte für Tore sorgen. Auch Maximilian Kammerer vom Ligakonkurrenten Düsseldorf verstärkt den Sturm und könnte eine gute Ergänzung sein, genauso Mark Olver aus Berlin. Andrej Bires kam aus Nürnberg bzw. Tölz (dort spielte er einige Spiele) nach Köln.

 

Quinton Howden kam kurzfristig für James Sheppard, dessen Vertrag gelöst wurde und was für die Haie sicherlich ein Rückschlag bedeutete. Auch in der Verteidigung gab es einige Änderungen, so kam Jonas Holsøn und Patrick Sielhoff, der einen Try-Out Vertrag erhielt. Uwe Krupp blieb in Ergänzung zu den alteingesessenen Haien wie Moritz Müller, Marcel Müller oder Sebastian Uvira bei dem Konzept, auch dem Nachwuchs eine Chance zu geben. So spielten auch beispielsweise Marcel Barinka oder Lucas Sennhenn, die sich zuvor mit Einsatz bewiesen hatten.

 

Auch an auf der Torhüterposition gibt es ein neues Gesicht. Tomáš Pöpperle bildet nun mit Justin Pogge das Torhütergespann.

 

Auch die Wolfsburger mit neuem Trainer Mike Stewart, ein bekanntes Gesicht für die Kölner Haie, bereitete sich auf die neue Saison vor. Sie gewannen 2 von 4 Testspielen im Vorfeld. Und Wolfsburg möchte vorne mitspielen, im Laufe der Saison wird sich rauskristallisieren, ob sich diese Erwartung bewahrheitet.

 

Die Haie starteten mit Pogge im Tor, Moritz Müller und Maurice Edwards in der Verteidigung, Maximilian Kammerer, Andreas Thuresson und Marcel Müller im Sturm in das erste Drittel. Direkt in der ersten Spielsekunde erhielt Wolfsburg eine Zwei-Minuten-Strafe wegen Haltens des Pucks. Christopher DeSousa musste auf die Bank. Die Überzahl blieb aber ohne Tor. In der 3. Minute musste dann für Köln wegen Hakens Barinka auf die Strafbank. Für die Wolfsburger war es die Gelegenheit und sie schossen sich durch Sebastian Furchner in Führung. In der 4. Minute lag Valentin Busch nach einem Check kurz auf dem Eis. In der 6. Minute hatte Köln die Gelegenheit zum Ausgleich im Powerplay, doch vor dem Tor fehlte es an Präzision und Finden der entscheidenden Lücke. Auch eine kurzzeitige Überzahlsituation half den Kölnern nicht. In der 18. Minute gelang es dann Landon Ferraro den Ausgleich zu erzielen und den Kölnern Rückenwind zu geben. Das erste Drittel endete so 1:1.

 

Im Mittelabschnitt spielten die Mannschaften hin und her und versuchten ihrerseits den Führungstreffer zu schiessen. Auch die Gemüter wurden zwischenzeitlich hitzig. Wolfsburg und Köln gerieten immer wieder aneinander, die Schiedsrichter konnten schnell dazwischen gehen. Dennoch kam es zu einem kurzen Faustkampf zwischen Glötzl und Spencer Machacek, der diesen für sich entschied. Beide erhielten Strafen. Das zweite Drittel blieb torlos und endete mit 1:1.

 

Im letzten Abschnitt gaben beide Mannschaften noch einmal Gas. Köln baute Druck auf und setzte sich immer wieder im Angriffsdrittel fest. Doch das Tor sollte nicht fallen. Die Haie fanden keine Lücke und scheiterten an Dustin Strahlmeier und der Wolfsburger Defensive. Ein Alleingang von Kammerer vors Wolfsburger Tor blieb auch erfolglos. So ging es in die Verlängerung.

 

Die Entscheidung fiel schnell in der Verlängerung. Bei dem 3 gegen 3 gelang Edward in der 61. Minute der entscheidende Siegtreffer. Köln entschied das Spiel mit 2:1 für sich und behielt 2 Punkte in Köln.

 

Moritz Müller urteilte nach der Partie: „Mir hat es gefallen, welches Gesicht die Mannschaft gezeigt hat. Sie haben mit viel Leidenschaft und Einsatz gespielt. Das war eine tolle Leistung des ganzen Teams und dazu die großartige Stimmung der Fans. Schön, dass es wieder Eishockey mit Fans gibt. Jetzt gilt es viel Kraft sammeln, um am Sonntag bereit für München zu sein.“ (Quelle: www.haie.de)

 

Am Ende war es eine gute, wenn auch streckenweise mühsame und arbeitsreiche Partie. Beide Seiten kämpften, kamen aber an der Gegenseite nicht vorbei. Bei den Kölnern ist noch Luft nach oben, aber nach einem ersten Spiel in einer langen Saison, ist auch alles noch offen. Eine Baustelle, die schon lange eine Baustelle ist und an der Uwe Krupp noch arbeiten muss, wird das Überzahlspiel sein. Denn das war bei dieser Partie, nicht effektiv. Streckenweise war das Spiel schnell und ging gut voran. Im Torabschluss fehlte nur noch die letzte Konsequenz und der Abschluss.


Alles in allem aber hat Köln gewonnen und kann zwei erste Punkte auf dem Konto vermerken. Die Prognosen, die bereits im Vorfeld angestellt wurden, bewerten Köln nicht als Topteam. Doch die Saison hat erst angefangen und auch wenn die Haie sich in diesem ersten Spiel abmühten, ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Es bleibt abzuwarten.

 

Uwe Krupp zeigte sich nach dem Spiel jedenfalls zufrieden: „Ich bin stolz auf die Jungs. Sie haben gekämpft, Druck gemacht, waren gut im Forechecking, haben Einsatz gezeigt und gut im eigenen Drittel gespielt. Sie halten als Team zusammen und finden Wege im Spiel zu bleiben. Das war insgesamt ein ausgeglichenes und richtig gutes erstes Spiel.“ (Quelle: www.haie.de)

 

 



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Gelungener Start - Bietigheim mit erstem Sieg in der neuen Liga gegen Ingolstadt

 

PENNY-DEL (Bietigheim/CD) Das erste PENNY-DEL Spiel der Bietigheim Steelers konnte mit einem 5:4 Erfolg in die Geschichtsbücher eingetragen werden. Das Team von Daniel Naud konnten die Gäste aus Ingolstadt mit 5:4 besiegen. Das entscheidende Tor für die Steelers schoss Brandan Ranford in Unterzahl (52.).

 

 

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(Foto: Jan Simecek)

 


Die Neuzugänge Constantin Braun und Mitch Heard brachten die Steelers in den ersten zwanzig Minuten mit 2:0 in Führung, beide Tore wurden dabei in Überzahl erzielt. Der 2:1 Anschlusstreffer folgte dann 47 Sekunden vor der Drittelpause durch Louis-Marc-Abry. Der Aufsteiger war hellwach und der finnische Goalie Sami Aittokallio zeigte bei einer Großchance von Wayne Simpson seinen ersten Mega-Save, von dem noch mehr kommen sollte. Ingolstadts Spiel war von zu vielen Fehlern behaftet und das sollte sich auch im Mittelabschnitt fortsetzen.

 

Erneut konnten die Hausherren vor 2.834 Zuschauer zwei weitere Tore erzielen und so stand es nach vierzig gespielten Minuten 4:2 für den Liganeuling. Evan Jasper und Riley Sheen waren die Torschützen der grüngekleideten Bietigheimer. Die Gäste konnten ihre Überzahlmöglichkeiten nicht nutzen und wurden von den Steelers eiskalt erwischt. Kurz vor dem Ende war es erneut Aubry, der mit seinem zweiten Tor wieder Hoffnung für die Schanzer aufkeimen liess.

 

Im Schlussabschnitt kam der ERC Ingolstadt sogar per Doppelschlag von Ben Marshall innerhalb von 120 Sekunden zum 4:4 Ausgleich und drehte damit die Partie. Nach einem schweren Fehler der Ingolstädter bei einem Mann mehr auf dem Eis war es der Ex-Berliner Brandan Ranford, der auf den Kasten von Kevin Reich zusteuerte und den 5:4 Siegtreffer erzielte. Die Zeit verstrich und somit hatten die Bietiheimer Fans Grund zum Jubeln und feierten den ersten PENNY-DEL Sieg in der Geschichte.

 

 

Stimme zum Spiel:

 

ERC-Coach Doug Shedden: „Wir wussten, dass es ein emotionales Spiel wird. Zum ersten Mal seit langer Zeit wieder vor vielen Fans und noch dazu Bietigheims erstes Spiel in der DEL. Das war mental ein schweres Match. Wir hatten fast 50 Torschüsse. Nach dem Ausgleich dann so bitter zu verlieren, ist hart. Aber wir werden das aus den Kleidern schütteln und dann am Sonntag wieder angreifen.“

 


 



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Straubing Tigers starten mit einem 4:2 Sieg gegen Adler Mannheim in die neue Saison

 

PENNY-DEL (Straubing/MA) Vor knapp 4000 Zuschauern lieferten sich die Straubing Tigers und die Adler Mannheim ein packendes Duell. Die Entscheidung dauerte bis wenige Sekunden vor dem Ende, die zugunsten der Niederbayern ausfiel. Die Gäste mussten schon vor Spielbeginn auf etliche Spieler verzichten. Dazu kam während des Spiels auch noch Denis Endras. Mike Connolly gelang mit zwei Treffern ein tolles Comeback nach seiner langen Verletzung. 

 

(Foto: City Press) Es war stets viel Verkehr vor beiden Toren im Spiel der Tigers gegen die Adler 

 


 

 

Es waren die Gäste, die den Druck als erstes aufbauen konnten, durch mehr Spielanteile. Über die Außenpositionen versuchten die Adler gefährlich vor das Tor zu kommen, was ihnen auch mehrmals gelang. Straubing blieb unbeeindruckt, nahm die Zweikämpfe an und gewann die Oberhand über das Spielgeschehen. Daraus resultierten auch die beiden Treffer und man ging mit einer verdienten Führung in die Kabine. Mannheim vergab nach dem Rückstand noch zweimal knapp.

Dieses Mal kamen die Gastgeber besser aus der Kabine. Balisy scheiterte nur knapp und Samanski’s Schuss ging an die Unterlatte, sodass die Schiedsrichter auf Nummer sicher gehen mussten und den Videobeweis zu Hilfe nahmen. Die Adler meldeten sich erst spät zu Wort. Bast war auf und davon, aber scheiterte am starken Karhunen. Nur kurze Zeit später musste Denis Endras das Eis verletzt verlassen. Felix Brückmann blieb erstmal kalt, weil die Gäste aufdrehten und zum Ausgleich kamen.

Die Tigers blieben davon unbeeindruckt  und setzten die Mannheimer weiter unter Druck. Nach dem erneuten Führungstreffer gehörten aber die letzten fünf Minuten des zweiten Drittels nur noch den Gästen und man konnte sich bei Karhunen bedanken, dass der Vorsprung bis zur Pause hielt. Im Schlussabschnitt ergaben sich vorerst keine hochkarätigen Chancen, bis dann Nico Krämer durchbrach und nur noch mit einem Foul zu stoppen war. Den darauffolgenden Penalty hielt Tomi Karhunen, der sich nicht tunneln ließ.

In der Schlussphase kam dann Nebel im Eisstadion am Pulverturm auf, sodass es ein paar Unterbrechungen mehr gab. Die Tigers schafften es Minutenlang den Puck vom eigenen Tor fernzuhalten, was gehörig die Zeit von der Uhr nahm. Mannheim zog den Torhüter in den letzten beiden Minuten, brachte es aber nicht mehr zustande, Karhunen und seine Vorderleute zu überwinden. Es blieb Mike Connolly vorenthalten den Schlusspunkt nach einem hart umkämpften Spiel zu setzen. 


(Foto: City Press) Denis Endras musste in der 29. Minute verletzt vom Eis

 

 

Torfolge:

0:1 (10.) - Denis Reul ging mit nach vorne, schnappte sich den Puck in der Ecke und ließ drei Tiger im Slalomlauf stehen. Sein verdeckter Rückhandschuss ging genau ins Ziel zur Führung. 1:1 (13.) - Nachdem die Tigers erste Chancen hatten, war es Mike Connolly der den Ausgleich erzielte. Eingeleitet und Abgeschlossen durch Connolly kam der Puck über Schönberger und Akeson, der Puck auf das Tor von Endras brachte . Connolly musste nur noch einschieben. 2:1 (15.) - Taylor Leier schaltete in der neutralen Zone am schnellsten, legte auf Travis St. Denis ab. Der visierte genau richtig die lange Ecke an und traf zur Führung.

2:2 (30.) - Nico Krämmer zog bei einer zwei auf zwei Situation zur Mitte, ließ sich auch von Daschner nicht mehr beirren und umkurvte Karhunen zum Ausgleich. 3:2 (35.) - Die Adler leisteten sich einen leichten Scheibenverlust in der eigenen Zone. Tim Brunnhuber erkannte die Situation am schnellsten und brachte Joshua Samanski ins Spiel. Der zog direkt ab und erzielte sein erstes Tor in der DEL zur 3:2 Führung. 4:2 (60.) - Die letzten Sekunden brachen an, Straubing war nur noch zu viert auf dem Eis, da Andy Eder in der Kühlbox saß. Mannheim drückte zu sechst auf den Ausgleich, da schnappte sich Mike Connolly hinter dem Tor die Scheibe und schlenzte den Puck über die ganze Eisfläche zum 4:2 Endstand.

 

 

Spiel vom 10.09.2021
Straubing Tigers - Adler Mannheim: 4:2 (2:1 | 1:1 | 1:0)

Tore:

0:1 |10.| Reul  

1:1 |13.| Connolly (Schönberger, Akeson)
2:1 |15.| St. Denis (Leier, Balisy) 
2:2 |30.| Krämmer (Reul)
3:2 |35.| Samanski (Brunnhuber)
4:2 |60.| Connolly - EN 

 

Schiedsrichter: Hunnius / Kopitz / Klima / Schwenk

Strafzeiten: 

Straubing Tigers: 8

Adler Mannheim: 6 

 

Zuschauer: 3.789

 



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Schwenninger Wild Wings mit Auftaktniederlage - Bremerhaven siegt in der Overtime

 

PENNY - DEL (Schwenningen/BM) Zum Auftakt der neuen PENNY-DEL-Saison kam es zum Nord-Süd-Gipfel zwischen Schwenningen und Bremerhaven. Während auf Schwenninger Seite Tylor Spink weiter verletzt ausfiel, musste auf Pinguins-Seite Alex Friesen passen. Mit breiter Brust kamen die Gäste an den Neckarursprung, hatte man doch in der Vorbereitung und CHL schon überzeugende Auftritte abgeliefert. In einer temporeichen Partie mussten die Teams in der Overtime den Sieger ausmachen. Dort hatten die Gäste das Quäntchen Glück und sicherten sich die ersten beiden Punkte der jungen Saison.

 

 

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Foto: citypress / Sven Lägler 


 

Mit viel Tempo ging es in das erste Drittel. Bei gleich zwei Möglichkeiten hätte Patrik Lundh die Wild Wings zu Beginn in Führung bringen können. Am Ende fehlte es aber an der Präzision. Bremerhaven kam in der Folge in Überzahl zu guten Möglichkeiten, Schwenningen verteidigte aber konsequent. Auf der anderen Seite scheitere Niklas Burström im Powerplay nur haarscharf.

 

Besser machte es Ziga Jeglic auf Seiten der Gäste. Nach einem Querpass von Jan Urbas bugsierte er den Puck unhaltbar in den Torwinkel zur Führung. Schwenningen blieb in einem weiteren Powerplay zu harmlos, sodass es mit der knappen Führung in die Pause ging.

 

Im Mittelabschnitt erwischten die Neckarstädter einen Auftakt nach Maß. Tyson Spink war nach gut einer Minute frei im Slot und glich im Nachsetzen aus. Beflügelt vom Ausgleich setzten die Wild Wings nach. David Cerny und Marius Möchel verpassten aber. Als Bremerhaven sich lösen konnte, wanderte Boaz Bassen nach einem harmlosen Zweikampf auf die Strafbank. Mit Ablauf der zwei Minuten rettete Peter Spornberger auf der Linie. Einem Gerangel folgte eine Schwenninger Überzahl. Bitter für die Wild Wings: Nach hartem Einsteigen gegen Max Görtz musste dieser zunächst behandelt werden, konnte dann aber später wieder mitwirken.

 

In Unterzahl leistete sich die Schwenninger Hintermannschaft einen Aussetzer im Aufbau. Ross Mauermann bedankte sich und sorgte für die erneute Gästeführung. Eine weitere Schwenninger Überzahl blieb trotz guter Möglichkeiten ebenfalls ungenutzt. Gerade als beide Teams das Tempo aus der Partie nahmen, schlenzte Stanislav Dietz die Scheibe aufs Tor und baute die Führung der Pinguins aus.

 

Die Antwort der Wild Wings ließ nicht lange auf sich warten. Youngster David Cerny zog aus dem Slot ab und traf zum direkten Anschlusstreffer. Als Schwenningen kurz vor der Pause auch noch den Ausgleich erzielte, glich die Helios Arena einem Tollhaus. Max Görtz hatte Brandon Maxwell auf dem falschen Fuss erwischt.

 

Rassig ging es in den Schlussabschnitt. Sowohl Jan Urbas für die Pinguins als auch John Ramage für die Wild Wings verpassten die Führung. Vladimir Eminger hätte nach fünf Minuten selbige erzielen müssen, wischte aber über den Puck. Schwenningen machte zwar Druck, während die Gäste immer wieder gefährlich vor das Tor von Joacim Eriksson kamen. Glück hatten die Wild Wings, als Miha Verlic einen Alleingang nicht verwerten konnte.

 

Zehn Minuten vor dem Ende versuchte es Manuel Alberg aus spitzem Winkel, sein Schuss ging aber an die Latte. Schwenningen zeigte sich spritziger, ohne nennenswerte Chance zu erspielen. Dreieineinhalb Minuten vor dem Ende hatten die Gäste Glück, als Schwenningen am Pfosten scheiterte.

 

Am Ende ging es in die Overtime. Beide Teams erspielten sich Möglichkeiten. Die Gäste mit einem Chancenplus hatten am Ende Glück, als ein Beinstellen an Miha Verlic nicht geahndet wurde. Im Gegenzug machte Tye McGinn den Sack zu und sicherte den Pinguins den Zusatzpunkt.

 

Spiel vom 10.09.2021 Schwenninger Wild Wings - Fischtown Pinguins Bremerhaven

 

Tore:

 

0:1 |14.|Jeglic (Urbas / Krogsgaard)
1:1 |22.|Tys. Spink (Görtz / Huss)
1:2 |29.|Mauermann
1:3 |37.|Dietz (Mauermann)
2:3 |38.|Cerny (Spornberger)
3:3 |40.|Görtz (Tys. Spink)
3:4 |65.|McGinn (Dietz)

 

Zuschauer 3356

 

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 



 

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Pressekonferenz in Krefeld zum Saisonstart

 

PENNY-DEL (Krefeld/RS) Die Krefeld Pinguine haben vor dem Start der PENNY-DEL Saison 2021/2022 im Autohaus Borgmann in Krefeld eine offizielle Pressekonferenz abgehalt. Zur Verfügung standen die Spieler Arturs Kulda, Jeremy Bracco, Luca Hauff und Headcoach Clark Donatelli. Wobei den Vereins- Protagonisten nicht viel Neues zu entlocken war.

 

 

Clark Donatelli

(Fotoquelle Ralf Schmitt)

 


 

Nach 18 Monaten, in denen die PENNY-DEL auf Sparflamme kochte, fiebern die Verantwortlichen aller Clubs der deutschen Eliteliga dem ersten Spieltag entgegen. Mit dem DEL2-Meister und Aufsteiger Bietigheim Steelers, nehmen nun 15 Vereine an der Liga teil. Erstmals seit Jahren wird es auch wieder einen Auf- und Abstieg geben. Die Frage nach den Zielen der Pinguine, beantworteten Coach Donatelli und Geschäftsstellenleiter Herzog mit "Das Ziel der Krefeld Pinguine seien natürlich das Erreichen der Play-Offs".

 

Was schwer genug werden wird, weil die Schwarz- Gelben (mal) wieder einen personellen Umbruch zu verzeichnen hatten. Nach der Katastrophen-Runde 2020/2021 mussten nicht weniger als 12 neue Spieler integriert werden. Ob das gelungen ist, wird gleich das erste Heimspiel gegen die DEG zeigen. Diesem ersten Spieltag werden in der Yayla Arena zu Krefeld wohl zugelassene 6l500 Zuschauer beiwohnen. Die Meisterschaft werden wohl die üblichen Verdächtigen wie Mannheim, München, Berlin oder Ingolstadt unter sich ausmachen.


Für Krefeld wird es zuerst darum gehen sich zu finden und nicht von Anbeginn, um den Ligaverbleib kämpfen zu müssen. Dieses Unterfangen wird schwer genug!

 

 

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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München verdirbt Berliner Meisterbanner-Zeremonie

 

PENNY-DEL (Berlin/MH) Zum Auftakt der Penny DEL Saison 2021-22 empfing der deutsche Meister aus Berlin den dreimaligen Champion aus München. Vor dem Spiel fand die obligatorische Bannerzeremonie unter den Augen von Bundestrainer Toni Söderholm statt.

  

Berlin München 090921 Citypress

( Foto City-press )

 


 

 

Starker Beginn auf beiden Seiten. Patrick Hager in Unterzahl, sowie Clark in Überzahl hatten die ersten Möglichkeiten den ersten Saisontreffer zu erzielen. Trotz der frühen Saisonphase zeigten beide Teams schon ein gutes Kombinationsspiel und auch das Tempo stimmte. Leo Pföderl scheiterte Mitte des ersten Drittels mit der bis dato besten Chance am Pfosten. Am Ende des Drittels verflachte das Spiel etwas, so dass es ohne Tore in die Pause ging.

 


Nach 56 Sekunden im zweiten Abschnitt war es soweit. Zach Boychuk traf als erster Spieler in der neuen Saison, nach Vorlage von Fiore. Boychuk hätte nur Sekunden später fast einen zweiten Treffer nachgelegt doch Danny aus den Birken war zur Stelle. Red Bull antwortet mit dem 1:1. Parkes spielt nach einem Bullygewinn einen super Pass quer durchs Drittel auf Redmond, der den Puck im Tor unterbrachte. Drei Minuten vor Ende des Drittels traf München erneut nach einem Bullygewinn. Seidenberg schießt, nachdem Ehliz das Bully gewonnen hatte, einfach aufs Tor, in dem der sichtlose Niederberger keine Chance hatte den Schlenzer abzuwehren.

 


Auch das dritte Drittel begann wie die zuvor gespielten Abschnitte mit einigen guten Kombinationen und viel Tempo. Die Bayern waren das etwas besser Team und machten den nächsten Treffer. Seidenberg schoss im Powerplay von der blauen an Freund und Feind vorbei zum 1:3. Die Hauptstädter wirkten etwas geschockt. Dies ließen sich die Männer von Coach Don Jackson nicht nehmen. Der Ex-Berliner Ortega legte das 1:4 nach. Die Eisbären fanden danach wieder besser ins Spiel zurück und versuchten alles um den Anschlusstreffer zu machen, aber wie schon im ganzen Spiel vergab das Team von Aubin zu viele Chancen. So endete das Spiel mit einem 1:4 Auswärtssieg für Red Bull München.

 

 

Endergebnis 
Eisbären Berlin gegen Red Bull München 1:4 (0:0|1:2|0:2)

Tore
1:0 | 20:56 | Zach Boychuk
1:1 | 24:25 | Zach Redmond
1:2 | 36:51 | Yannic Seidenberg
1:3 | 44:04 | Yasin Ehliz
1:4 | 47:38 | Austin Ortega

Zuschauer:
6.450

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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SPORT1 überträgt das Eröffnungsspiel Eisbären Berlin gegen den EHC Red Bull München am Donnerstag live ab 19:25 Uhr im Free-TV

 

Sport1-Eishockey (Ismaning/PM) Das Warten hat ein Ende: Mit dem Topduell zwischen Meister Eisbären Berlin und Herausforderer EHC Red Bull München startet die PENNY DEL am morgigen Donnerstag in die neue Saison. SPORT1 überträgt den Kracher live ab 19:25 Uhr im Free-TV und bleibt auch anschließend mittendrin: Das nächste Livespiel steht schon am Wochenende auf dem Programm, wenn die Düsseldorfer EG auf dem Regelsendeplatz am Sonntagnachmittag live ab 16:55 Uhr die Augsburger Panther empfängt.

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(Fotoquelle angeben)

 


 Danach begleitet SPORT1 die Saison in der Regel mit einem Livespiel pro Woche. Insgesamt werden mindestens 40 Partien live und exklusiv im deutschen Free-TV sowie parallel im 24/7-Livestream auf SPORT1.de und in den SPORT1 Apps gezeigt – darunter Partien der Hauptrunde, der Playoffs und der Finalserie um die Deutsche Meisterschaft sowie das DEL WINTER GAME am 1. Januar 2022. Neben den Livespielen bietet SPORT1 auf den digitalen Plattformen eine Rundum-Berichterstattung zur PENNY DEL. Dazu zählt neben Highlight-Videos, News und Live-Tickern auch der offizielle DEL-Podcast „Eiskalt auf den Punkt“, der seit dem vergangenen Jahr zur SPORT1 Podcast Familie gehört. In der neuen Folge, die es seit dem heutigen Mittwoch zu hören gibt, ist der Geschäftsführer der Adler Mannheim Daniel Hopp zu Gast.

 

Unterschiedliche Vorzeichen zum Auftakt-Kracher

 

Standesgemäß eröffnet mit den Eisbären Berlin der amtierende Champion gegen den EHC Red Bull München die neue Saison der PENNY DEL. Während sich die Berliner in der vergangenen Spielzeit ihren achten Meistertitel sichern konnten, war das Abschneiden der ambitionierten Münchner eher enttäuschend: Nach drei Meisterschaften von 2016 bis 2018 und dem Finaleinzug 2019 musste sich der EHC bereits im Viertelfinale dem ERC Ingolstadt geschlagen geben. Um diesmal wieder voll anzugreifen, hat sich das Team von Trainer Don Jackson mit Ben Smith, Ben Street und Freddie Tiffels vor allem in der Offensive prominent verstärkt.

 

Was die Neuzugänge draufhaben, wurde bereits zum Start der Champions Hockey League (CHL) deutlich. Nach drei Siegen aus vier Spielen führt München seine Vorrundengruppe an. Weniger erfolgreich verlief der CHL-Auftakt für die Berliner, die nach vier sieglosen Spielen nur noch wenig Chancen auf die Playoffs haben. Umso wichtiger wäre für den Hauptstadtklub um Trainer Serge Aubin und MVP Marcel Noebels nun ein gelungener Ligastart im Topspiel gegen München. Ob das gelingt, zeigt SPORT1 am Donnerstag live ab 19:25 Uhr mit Kommentator Franz Büchner und Experte Rick Goldmann im Free-TV.

 

Saisonauftakt für Augsburg erst am Sonntag in Düsseldorf

 

Am 2. Spieltag der PENNY DEL empfängt die Düsseldorfer EG die Augsburger Panther. Während Düsseldorf bei diesem Duell seine Heim-Premiere feiert, ist es für die Gäste der erste Auftritt in der neuen Saison, denn Augsburg hat zunächst spielfrei. Beide Mannschaften haben eine eher enttäuschende Spielzeit hinter sich, in der die Playoffs verpasst wurden. Das soll sich diesmal natürlich ändern. Die DEG baut dabei vor allem auf ihre etablierten Leistungsträger wie Nationalverteidiger Marco Nowak, Topscorer Daniel Fischbuch oder Urgestein Alexander Barta. Bei den Panthern spielten sich in der Vorbereitung auch bereits die Neuzugänge Jesse Graham und Chad Nehring in den Fokus. SPORT1 überträgt die Partie zwischen Düsseldorf und Augsburg auf dem Regelsendeplatz am Sonntag live ab 16:55 Uhr. Als Kommentator ist Konstantin Klostermann im Einsatz.

 

Eine Woche später stehen die Augsburger Panther erneut im Blickpunkt, denn SPORT1 zeigt am Sonntag, 19. September, live ab 18:55 Uhr auch das Auswärtsspiel der „Fuggerstädter“ bei den Kölner Haien. Zum Monatsabschluss gibt es am Sonntag, 26. September, live ab 18:55 Uhr das bayerische Derby zwischen den Nürnberg Ice Tigers und den Straubing Tigers im Free-TV zu sehen.

 

Adler-Boss Daniel Hopp zu Gast im Podcast „Eiskalt auf den Punkt – powered by SPORT1“: „Haben unsere Lehren aus der letzten Saison gezogen“

 

Daniel Hopp leitet als Gesellschafter und Geschäftsführer seit Jahren die Geschicke der Adler Mannheim, die auch in der neuen Saison der PENNY DEL zum engsten Favoritenkreis zählen. In der neuen Folge des offiziellen DEL-Podcasts „Eiskalt auf den Punkt“, der zur SPORT1 Podcast-Familie gehört, spricht Hopp unter anderem über die anstehende Spielzeit und die Ziele des Meisters von 2020. „Wir haben unsere Lehren gezogen aus der letzten Saison, haben den Chor an Spielern mit Leadership-Qualitäten vergrößert.

 

Ein Transfer von Korbinian Holzer ist schon sehr wichtig für uns. Er ist eine absolute Führungsperson“, freut sich Hopp über den prominenten Neuzugang. Neben dem Kader sieht der Adler-Boss weiterhin seinen Coach als entscheidenden Faktor: „Pavel Gross hat den Anspruch, erfolgreich zu sein. Und nur mit so einem Trainer kannst du als Klub erfolgreich sein. Wenn man nur aalglatt und stromlinienförmig agiert, dann nutzt sich eine Zusammenarbeit schnell ab. Ich muss nicht immer 100 Prozent der gleichen Meinung sein. Der konstruktive und kontroverse Austausch, den wir durchaus bei uns haben, ist wichtig.“

 

Als amtierender DEB-Vizepräsident äußert sich Hopp im Gespräch mit dem Leiter Kommunikation der PENNY DEL Konstantin Krüger auch zur aktuellen Lage im deutschen Eishockey und zur anstehenden Wahl des IIHF-Präsidenten, bei der Franz Reindl zu den Kandidaten gehört. Sein Favorit ist demnach klar: „Er ist gerade in dieser Zeit genau der richtige für die Position des IIHF-Präsidenten. Ich kenne keine Person im Sport, der so loyal und zudem integrativ ist. Und genau so etwas braucht es jetzt. Für das deutsche Eishockey wäre es nochmal ein Meilenstein, wenn Franz Reindl diese Wahl für sich entscheidet.“

 

Die neue Podcast-Ausgabe von „Eiskalt auf den Punkt – powered by SPORT1“ ist seit dem heutigen Mittwoch auf podcast.sport1.de, in der SPORT1 App und auf den gängigen Streaming-Plattformen Spotify, Apple Podcasts, Google Podcast, Amazon Music, Deezer und Podigee abrufbar.

 

Die kommenden Sendetermine der PENNY DEL im September auf SPORT1 im Überblick:

 

Plattform

Tag, Datum

Uhrzeit

Eishockey Live – PENNY DEL

Info

SPORT1

Donnerstag, 9. September

19:25 Uhr live

Eisbären Berlin – EHC Red Bull München

Eröffnungsspiel

Kommentator: Franz Büchner

Experte: Rick Goldmann

SPORT1

Sonntag, 12. September

16:55 Uhr live

Düsseldorfer EG – Augsburger Panther

2. Spieltag

Kommentator: Konstantin Klostermann

SPORT1

Sonntag, 19. September

18:55 Uhr live

Kölner Haie – Augsburger Panther

4. Spieltag

Kommentator: noch offen

SPORT1

Sonntag, 26. September

18:55 Uhr live

Nürnberg Ice Tigers – Straubing Tigers

7. Spieltag

Kommentator: noch offen

 



 



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MITTENDRIN mit SPORT1: Die Multimedia-Dachmarke SPORT1 steht für hochwertigen Live-Sport, ausgewiesene Sportkompetenz sowie eine fundierte und unterhaltsame Berichterstattung. Unter der Multimedia-Dachmarke SPORT1 vereint die Sport1 GmbH sämtliche TV-, Online-, Mobile-, Radio- und Social-Media-Aktivitäten:

 

 

Zum Portfolio des Sportmedien-Unternehmens gehören im Fernsehbereich der Free-TV-Sender SPORT1 sowie die Pay-TV-Sender SPORT1+ und SPORT1 US. Darüber hinaus bietet SPORT1.de, eine der führenden Online-Sportplattformen in Deutschland, aktuelle multimediale Inhalte sowie umfangreiche Livestream- und Video-Angebote. Im Bereich Mobile zählen die SPORT1 Apps zu den erfolgreichsten deutschen Sport-Apps. Mit SPORT1.fm betreibt das Unternehmen zudem ein digitales Sportradio.

 


SPORT1 präsentiert als „Home of Hockey“ diverse Eishockey-Highlights live auf seinen Plattformen. Bis einschließlich 2019/20 sind pro Saison mindestens 40 DEL-Spiele exklusiv im deutschen Free-TV zu sehen. Außerdem gehören die IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft, der Deutschland Cup und zahlreiche weitere Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft, die NHL, die CHL, der Spengler Cup sowie der ALL STAR CUP 2018 zum umfangreichen Live-Angebot im Eishockey. 

 

  

 

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Patrick Sieloff wird ein Hai – Try-Out-Spieler Roach und Bires bleiben

 

PENNY-DEL (Köln/PM) Die Kölner Haie haben Verteidiger Patrick Sieloff verpflichtet. Der 27-Jährige wechselt aus der American Hockey League in die Domstadt. Der US-Amerikaner erhält die Rückennummer 63 und einen Vertrag bis 2022.

 

Sieloff

( Foto Kölner Haie )

 


 

 

Patrick Sieloff: „Ich freue mich sehr hier zu sein. Ich habe schon einige Leute hier kennengelernt und freue mich auf die Zeit in Köln. Die Jungs in der Kabine, Coaches und Mitarbeiter sind alle sehr freundlich und machen es mir leicht, hier Fuß zu fassen.“

 

 

Cheftrainer Uwe Krupp: „Wir freuen uns, dass wir mit Patrick einen stabilen Verteidiger verpflichten konnten. Er ist ein zweikampfstarker Abwehrspieler mit guten läuferischen Voraussetzungen.“ Zudem erhalten Verteidiger Alex Roach und Stürmer Andrej Bires nach ihrem erfolgreichen Try-Out einen Anschlussvertrag.

 

 

Uwe Krupp: „Mit Patrick Sieloff und den Verpflichtungen der Tryout-Spieler Roach und Bires haben wir einen Schritt gemacht, um die Kadertiefe zu bekommen, die wir für die Saison brauchen.“ Roach und Bires werden wie schon in der Vorbereitung mit der Rückennummer 44 bzw. 81 auflaufen.

 

 

Über die Juniorenligen Amerikas und später einem Jahr in der kanadischen OHL entwickelte sich der in Michigan geborene Verteidiger zu einem Zweitrunden-Draftpick der Calgary Flames. In den folgenden Jahren lief Sieloff hauptsächlich in der AHL auf. 328 Spiele absolvierte der heute 27-Jährige für die Farmteams von Calgary, Ottawa, Tampa Bay, New York und Anaheim. Kurios: In jedem seiner insgesamt zwei NHL-Einsätze traf Sieloff.

 

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 



 

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Verstärkung für Düsseldorfer-Sturm: Brendan O'Donnell kommt

 

PENNY-DEL (Düsseldorf/PM) Die Düsseldorfer EG hat sich kurz vor Saisonstart noch einmal im Sturm verstärkt. Brendan O`Donnell wird in der kommenden Saison für die DEG aufs Eis gehen.

 

Brendan ODonnell

(Foto: HC Slovan Bratislava)

 


 

Der Torjäger spielte zuletzt für HC Slovan Bratislava, schoss dort starke 26 Tore, außerdem gab der Linksschütze in 57 Einsätzen 25 Vorlagen. Der Stürmer erhält einen Vertrag für die kommende Spielzeit 2021/22, wird heute in Düsseldorf erwartet und erhält die Rückennummer 21. Beim Saisonstart am Freitag bei den Krefeld Pinguinen (19.30 Uhr) und beim ersten Heimspiel am Sonntag gegen die Augsburger Panther (17.00 Uhr) könnte er bereits eingesetzt werden.

Sportdirektor Niki Mondt: „Mit Brendan O`Donnell haben wir einen Stürmer verpflichten können, der seine Qualitäten vor allem in der Offensive hat. Brendan hat einen guten Antritt, sucht den Torabschluss und verfügt außerdem über einen sehr guten Schuss. Mit diesen Eigenschaften wird er unseren Angriff verstärken und mehr Tiefe verleihen.“

Brendan O`Donnell wurde am 25. Juni 1992 in Winnipeg, Kanada geboren. Seine erste Berührung mit dem Eishockeysport begann 2006/07 als er für den Nachwuchs seiner Heimatstadt aufs Eis ging. Zur Saison 2011/12 spielte er für das Universitätsteam von North Dakota und wechselte 2015 zu den Florida Everblades in die ECHL. Von dort gelang dem Stürmer zwei Jahre später der Sprung in die KHL zum chinesischen Team Kunlun Red Star. Seine jüngsten Stationen waren ein starker Auftritt in der österreichischen ersten Liga beim Dornbirner EC (43 Spiele, 33 Tore und 20 Vorlagen), eine Saison für die tschechische Mannschaft Rytiri Kladno (51 Spiele, 14 Tore und 16 Vorlagen) und zuletzt für HC Slovan Bratislava. Brendan O`Donnell ist 1,87 m groß und wiegt 87 kg.

 

 



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2022 IIHF U18-WM: Kaufbeuren und Landshut sind Austragungsorte der Junioren-Weltmeisterschaft

 

DEB-Nachwuchs (Landshut/PM) Mit Kaufbeuren und Landshut hat der Deutsche Eishockey-Bund e. V. (DEB) zwei traditionsreiche Standorte als Austragungsorte der 2022 IIHF U18-Weltmeisterschaft ausgewählt. Von 21. April 2022 bis 1. Mai 2022 treffen in Deutschland die zehn besten U18-Nationalmannschaften der Welt aufeinander. Um den hohen Anforderungen des Top-Events gerecht zu werden und Fans, Teilnehmern sowie Talentscouts ein erstklassiges Eishockey-Erlebnis zu bieten, schafft der DEB die dafür notwendige Infrastruktur.


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(Fotoquelle angeben)

 


 

DEB-Präsident Franz Reindl: „Die 2022 IIHF U18-WM ist ein weltweit beachtetes Top-Event. Wir sind sehr stolz, die zehn besten U18-Nationalmannschaften mit all ihren Supertalenten und Stars der Zukunft in Deutschland begrüßen zu dürfen. Das Land Bayern mit den traditionsreichen Standorten Landshut und Kaufbeuren wird als Gastgeber Spitzen-Eishockey mit neuer, perfekter Infrastruktur bieten und der Nachwuchsarbeit in Deutschland große Ziele aufzeigen.“

 

Zehn Top-Nationen bei 2022 IIHF U18-WM in Deutschland

 

Die amtierenden Weltmeister aus Kanada und Vize-Weltmeister Russland führen das starke Teilnehmerfeld im kommenden Jahr an. Weitere Teilnehmer sind: Finnland, die USA, die Schweiz, Lettland, Schweden (Bronze bei IIHF U18-WM 2021), Weißrussland, Tschechien und Deutschland. In der Vorrunde treffen je fünf Teams in zwei Gruppen aufeinander; jeder spielt gegen jeden. Die ersten vier Teams erreichen die Playoffs mit Viertelfinale, Halbfinale und Finale. Mit Relegation werden insgesamt maximal 31 Partien gespielt.

 

DEB-Generalsekretär Claus Gröbner: „Wir haben viele inhaltsstarke Bewerbungen erhalten, nachdem wir einen umfassenden Kriterienkatalog für die Auswahl der Standorte festgelegt hatten. Letztlich haben Landshut und Kaufbeuren die besten Gesamtpakete geschnürt und unsere Anforderungen in allen Punkten erfüllt. Wir freuen uns, die weltbesten Nachwuchsspieler in den WM-Standorten zu begrüßen, was insbesondere auch unsere Nachwuchs-Kampagne Back-to-Hockey beflügeln wird. Es ist eine große Ehre, so ein hochklassiges WM-Turnier austragen zu dürfen. Wir werden für eine optimale Organisation sorgen und uns als würdige Gastgeber präsentieren.“

 

Neue Impulse für Nachwuchsarbeit

 

Mit der Durchführung des hochrangigen Turniers erhofft sich der DEB für die WM-Standorte Kaufbeuren und Landshut sowie ganz Eishockey-Deutschland neue Impulse, insbesondere für die Nachwuchsarbeit in den Vereinen. Außerdem soll die aktive Nachwuchsrekrutierung zusätzlich zur Back-to-Hockey-Kampagne weiter vorangetrieben werden. Ein Top-Turnier benötigt auch die notwendige Infrastruktur. Die Eishallen in Kaufbeuren und Landshut wurden zuletzt neu gebaut bzw. umfassend saniert. Der DEB erwartet zahlreiche Fans zur Heim-WM – und diese sollen ein perfektes Eishockeyturnier erleben, das höchsten internationalen Standards genügt.

 

DEB-Sportdirektor Christian Künast: „Die U18-WM ist ein unglaublich werthaltiges Turnier, bei dem die Superstars von morgen zu sehen sind. Allein dieser Fakt wird nicht nur die Fans anziehen, sondern auch sehr viele Scouts aus der NHL und anderen internationalen Ligen. Es ist ein absolutes Großereignis für uns als DEB, bei dem die sportliche Herausforderung gegen die Top-Nationen im Nachwuchsbereich enorm sein wird. Mit dem Heimvorteil im Rücken werden wir uns den schwierigen Aufgaben, die uns erwarten, stellen.“ 

 

Weitere Stimmen zur Bekanntgabe der 2022 IIHF U18-WM Standorte

 

U18-Bundestrainer Alexander Dück: „Die U18-WM ist durch die hochkarätige Besetzung Werbung für das Eishockey und den gesamten Standort Deutschland. Vor allem für unseren aktiven Nachwuchs und die Kids, die bei den WM-Spielen dabei sein werden, wird das Turnier die Bindung an unseren Sport weiter erhöhen. Für mich als Bundestrainer ist es etwas ganz Besonderes, gleich meine erste WM zuhause bei uns absolvieren zu können. Genau deshalb legen wir jetzt größten Wert darauf, in den kommenden Maßnahmen als Mannschaft weiter zusammenzuwachsen, um die nötige Stärke zu haben, gegen die besten Mannschaften der Welt zu bestehen.“

 

Stefan Bosse, Oberbürgermeister von Kaufbeuren: „Kaufbeuren freut sich riesig auf die U18-WM 2022! Gemeinsam mit dem ESVK fiebern wir einer tollen Eishockeysaison entgegen, an deren Ende mit der Weltmeisterschaft ein gigantischer Sportevent auf alle Eishockeyfans wartet. Eine absolute Ehre für unsere Stadt!“

 

 

Michael Kreitl, Geschäftsführer ESV Kaufbeuren: „Der ESV Kaufbeuren ist sehr stolz darauf, dass der DEB Kaufbeuren als einen der beiden Standorte zur Ausrichtung der U18 Eishockey-WM ausgewählt hat. Wir werden alles dafür tun, dass sich die Teams in Kaufbeuren wohlfühlen und freuen uns auf tolle Spiele im April 2022 bei der Weltmeisterschaft.“

 

Alexander Putz, Oberbürgermeister von Landshut: „Wir freuen uns sehr, dass die IIHF U18-WM im kommenden Jahr in Landshut stattfindet. Das ist eine große Anerkennung für unseren traditionsreichen Eishockeystandort, vor allem aber für die hervorragende Nachwuchsarbeit im Landesleistungszentrum. Mit unserem generalsanierten Stadion, das als zeitgemäße, moderne Eishockey-Arena ein wahres Schmuckstück geworden ist, bieten wir einen würdigen Rahmen für die Veranstaltung.“

 

Johann Eller, Vorstand des EV Landshut e. V.: „Der Eislaufverein Landshut e. V. möchte sich recht herzlich für den Zuschlag zur Austragung der U18 Weltmeisterschaft 2022 in Landshut bedanken! Wir freuen uns, Gastgeber für die junge Weltelite des Eishockeys sind zu dürfen, denn ein solches Turnier ist oftmals der Startschuss für außergewöhnliche Karrieren. Für unsere eishockeybegeisterte Stadt mit langer Tradition sowie unserer ausgezeichneten Nachwuchsarbeit ist es eine sehr große Ehre, und mit der Fertigstellung der neuen Eishockey-Arena schaffen wir bestmögliche Rahmenbedingungen, damit diese WM ein voller Erfolg wird. Der EV Landshut heißt Alle Athleten, Offizielle sowie die internationale Fangemeinde und weltweiten Gäste herzlich Willkommen und wir danken dem DEB für das Vertrauen.“

 

 

 



DEB Logoeishockey-online.com ist Partner & Sponsor des Deutschen Eishockey Bund und vermarktet die Original Gameworn Eishockeytrikots der Nationalmannschaft, welche im SHOP verfügbar sind.

 

 

Weitere interessante Links:

www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.

www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute.

 

 

 

 

Düsseldorfer EG siegt gegen die Iserlohn Roosters am Turnier in Dresden

 

PENNY-DEL (Düsseldorf/PM) Die Düsseldorfer EG hat das Spiel um Platz 3 beim Vorbereitungsturnier in Dresden gegen die Iserlohn Roosters mit 5:2 (0:1; 2:0; 3:1) gewonnen. Ein starkes zweites Drittel ebnete mit einem Doppelschlag den Weg zum Sieg für die Rot-Gelben.

 

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(Foto: eishockey-online.com / Archiv)

 


 

Nach der bitteren Niederlage vom Vortag gegen die Dresdner Eislöwen war die Mission für die Rot-Gelben klar: Wiedergutmachung. Dafür trat das Kreis-Team im letzten Vorbereitungsspiel vor Saisonstart gegen die Iserlohn Roosters an – schon wieder. Auf dem Eis gab es bei der DEG nur zwei kleine Veränderung im Vergleich zum Vortag. Im Tor stand für diese Partie Mirko Pantkowski, Victor Svensson setzte aus. Der Stürmer war leicht angeschlagen. Mike Fischer ersetzte den Schweden in seiner Reihe, Nick Geitner füllte als Stürmer die vierte Reihe auf.

 

Es war ein munterer Start in der Dresdener Eishalle. Sowohl Iserlohn als auch die DEG suchten den Weg zum Tor. Pantkowski hatte gleich mehrere gute Paraden und konnte sich auszeichnen. Aber auch die DEG kam durch Fischbuch, Eder und Ehl zum Abschluss. Das erste Tor fiel dann trotzdem ein wenig aus dem Nichts. Nach einem erfolgreichen Bullygewinn schlenzte der Iserlohner Fourcault auf das DEG-Gehäuse – und es stand 0:1 aus Sicht der Rot-Gelben. Pantkowski hatte keine Sicht. Kurz drauf folgte ein doppeltes Überzahlspiel der DEG. Trotz guter Schüsse von Barta, Cumiskey, Eder und Fischbuch schlug es aber nicht im Netz ein. Entweder war ein Roosters-Körperteil oder Jenike waren immer zur Stelle. So ging es mit einem Rückstand in die erste Pause.

 

Doppelschlag im Mitteldrittel

 

Der Mittelabschnitt sollte eindeutig in den Farben rot-gelb erstrahlen. Die Jungs der DEG mit einer deutlich verbesserten Leistung, drängten von Beginn an auf den Ausgleich. In einem wirklich starken Überzahlspiel hätte es durch Olson, Eder und Barta schon klingeln können/müssen, die Erlösung kam dann kurz drauf durch Marco Nowak. Der gebürtige Dresdener schlenzte nach Vorlage von Heinzinger einfach mal aufs Tor – und die Hartgummischeibe zappelte im Netz. Und es kam noch besser. Nur wenige Minuten zeigte MacAulay einen ganz starken „steal“ im gegnerischen Drittel und konnte auf den völlig freistehenden Fischer passen, der eiskalt einschob. Die DEG somit völlig verdient in Führung. Iserlohn fand im Anschluss wieder ein wenig in die Partie, die Rot-Gelben blieben aber optisch überlegen.

 

Versöhnlicher Abschluss in Dresden

 

Auch im Schlussdrittel erwischten die Düsseldorfer den besseren Start. Es waren 30 Sekunden gespielt, da nahm sich Kapitän Barta ein Herz und zog ab – 3:1! Danach wurde das Spiel ausgeglichener, die DEG trotzdem weiter mit dem besseren Eindruck. Die Roosters mit Problemen im Aufbau und vielen Fehlpässen, die Rot-Gelben hingegen wirkten gut strukturiert und erspielten sich weiter Chancen. Drei Minuten vor Schluss trug sich MacAulay dann auch noch in die Torschützenliste ein, er traf ins leere Tor. Das war allerdings immer noch nicht das Ende. Erst nutzten die Roosters ein Powerplay in der Schlussphase und kamen noch einmal ran, dann setzte Fischbuch mit einem weiteren Treffer ins leere Tor den 5:2 Schlusspunkt.

 

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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Generalprobe geglückt - Schwenninger Wild Wings schlagen Augsburger Panther

 

PENNY-DEL(Schwenningen/BM) Es war der langersehnte Tag, an dem endlich wieder Zuschauer in der Helios Arena zugelassen waren. Das letzte Testspiel der Schwenninger, war zugleich das erste im heimischen Stadion. Nach dem erfolgten Umbau wurde der Nachmittag zu einem Eishockeyfest für die Fans, die sich rundum begeistert über ihr neues Wohnzimmer zeigten. Der knappe Sieg in der Overtime rückte dabei schon fast in den Hintergrund. Die Freude, wieder im Stadion sein zu können, ließ die Fans über das zum Teil holprig geführte Spiel hinwegsehen. Auf Schwenninger Seite stellten Travis Turnbull und Max Görtz mit je zwei Treffern die Weichen auf Sieg. Für die Gäste steuerten Magnus Eisenmenger einen Treffer und Adam Payerl ebenfalls zwei Treffer bei.

 

 

SWW BULLYKREIS

Foto: eishockey-online.com 


 

Die Helios Arena öffnete an diesem Sommertag schon früh ihre Pforten. Für die Schwenninger Anhänger gab es einiges zu bestaunen und entdecken. So konnten sich die Fans erstmals vor Ort ein Bild ihres "neuen" Stadions machen. Neben dem neuen Stehplatzbereich mit Fankurve reiht sich nun eine Sitztribüne ein. Durch die Verkleinerung der Eisfläche und der Neugestaltung der beiden Bereiche rücken die Fans noch näher an die Spielfläche. Im Oberrang eröffneten die Verantwortlichen die neu geschaffene Karl-Storz-Lounge und fünf Einzellogen mit geladenen Gästen. Eine neue Sound- und eine neue Lichtanlage runden den Umbau ab. Eines scheint auf jeden Fall sicher: Die Wild Wings sind für die Zukunft gerüstet.

 

Auf dem Eis egalisierten sich beide Teams zunächst und taten sich mit dem Tore schießen schwer. Sowohl Joacim Eriksson im Schwenninger Tor, als auch Olivier Roy im Augsburger Tor konnten sich mehrfach auszeichnen. Die Gäste ließen zunächst eine doppelte Überzahl ungenutzt. Ken-Andre Olimb hatte kurz vor der Pause die beste Möglichkeit, nachdem ihn Patrik Lundh mit einem feinen Pass freigespielt hatte. Der Abschluss landete aber nur am Torgestänge, so dass es torlos in die Pause ging.

 

Im Mittelabschnitt sollten dann auch endlich Tore fallen. Travis Turnbull brachte die 2177 Zuschauer in der Helios Arena erstmals zum Jubeln. In Überzahl schloss der Schwenninger Kapitän zur Führung ab. Die Augsburger waren nicht lange um eine Antwort verlegen und schlugen 79 Sekunden später - ebenfalls in Überzahl - durch Adam Payerl zurück. Payerl war es dann auch, der sein Team im Schlussabschnitt in Führung brachte. Erneut benötigte es ein Powerplay um einzunetzen.

 

Aber auch die Schwarzwälder wussten mit einem Mann mehr zu gefallen und stellten knapp 12 Minuten vor dem Ende wieder alles auf Null. Max Görtz war erstmals für seine Farben erfolgreich. Die Freude währte allerdings nicht all zu lange. Magnus Eisenmenger crashte die Schwenninger Party mit der erneuten Gästeführung vier Minuten vor dem Ende. Einmal mehr zeigten die Wild Wings eine Reaktion: Travis Turnbull beförderte den Puck aus spitzem Winkel in die Maschen.

 

In der Overtime leistete sich Brady Lamb eine Strafzeit. Auch dieses Powerplay wussten die Schwäne zu nutzen. Nachdem sich John Ramage an der Bande durchsetzen konnte fand sein No-Look-Pass den Schläger von Max Görtz, der humorlos zum Siegtreffer abschloss.

 

Alles in allem ein versöhnlicher Abschluss für die Schwenninger Fans, die einen holprigen Auftritt ihres Teams sahen. Am Ende dürfte das Fazit der Vorbereitung positiv ausfallen. Neben den Niederlagen gegen Köln, Zürich und Rapperswil Jona, besiegten die Wild Wings den HC Davos, die SCL Tigers und die Augsburg Panther. Am kommenden Freitag gastieren die Fischtown Pinguins, wenn es zum ersten Mal um Punkte geht. Dann soll auch der verletzte Tylor Spink wieder an Bord sein.

 

Spiel vom 04.09.2021: Schwenninger Wild Wings - Augsburg Panther

 

Tore:

1:0 |28.|Turnbull

1:1 |30.|Payerl

1:2 |43.|Payerl

2:2 |49.|Görtz

2:3 |56.|Eisenmenger

3:3 |59.|Turnbull

4:3 |63.|Görtz

 

Zuschauer: 2177

 



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