
PENNY-DEL (Straubing/MA) Irgendwo muss es wohl im Regelbuch stehen, dass die Straubing Tigers zu Hause gegen den Tabellenletzten immer verlieren. Anders kann man sich diesen Trend hier nicht mehr erklären. Gegen eine gut eingestellte Schwenninger Mannschaft taten sich die Tigers schwer. Als man im letzten Abschnitt das Spiel kontrollierte, fehlte das nötige Fortune und somit ging der Sieg nicht ganz unverdient an die Wild Wings.

(Foto: Citypress) Cody Lampl war einziger Torschütze bei den Tigers
Spielverlauf:
Keine Tore gab es im ersten Drittel. Hauptverantwortlich dafür war Schlussmann Tomi Karhunen aufseiten der Tigers. Ganze vier Top-Chancen der Gäste, darunter ein Pfostentreffer, konnte der Keeper vereiteln. Das zeigt auch deutlich auf, was den Wild Wings fehlt, nämlich die nötige Kaltschnäuzigkeit. Die Tigers kamen nicht so gut in den Tritt, hatten ein paar Tempogegenstöße, aber auch nicht mehr.
Stephan Daschner: “Der Spielstand ist in Ordnung. Wir hatten ein paar Situationen zu viel in unserem Drittel, da müssen wir uns alle noch besser unterstützen und so sollten wir in das zweite Drittel gehen.” Die Tigers änderten zuerst nichts an ihrem Spiel und bekamen die Quittung dafür. In einem von mehreren Powerplays ging Schwenningen in Führung, kassierte aber prompt den Ausgleich.
Das war ein Wake Up Call für die Tigers, die danach engagierter und angriffslustiger wurden. Hinten beruhigte weiterhin ein starker Karhunen für die Hausherren das Spiel. Das Team von Sundblad war aber immer brandgefährlich, so sah es auch Maxi Adam: “Wir machen ein gutes Auswärtsspiel und dürfen jetzt nicht nachlassen. Im letzten Drittel müssen wir weiterhin viel laufen, haben ein gutes Tempo drin und dann brauchen wir die Pucks vor dem Tor.”
Das letzte Drittel war geprägt von einer gesunden Härte. Die Gäste kämpften, aber nach vorne ging nur noch wenig. Der letzte Abschnitt ging spielerisch klar an die Tigers. Doch die Niederbayern versuchten es teils mit der Brechstange. Dann kam eben dieser eine Punkt an dem Turnbull am schnellsten vor dem Tor reagierte und sein später Treffer den Sieg brachte. Karhunen hatte bis dahin die Tigers mit vielen starken Reflexen im Spiel gehalten.
Straubing hat sich selber um den Lohn für ein sechs Punkte Wochenende gebracht und ist nun am Dienstag wieder zu Hause gegen die Iserlohn Roosters gefordert. Die Wild Wings werden am kommenden Freitag, beim deutschen Meister, in Berlin erwartet.

(Foto: Citypress) Tomi Karhunen entschärfte viele gute Möglichkeiten der Wild Wings
Stimmen zum Spiel:
David Elsner (Straubing): “Wir haben heute nicht schlecht gespielt. Schwenningen hat hinten zugemacht. Das Ergebnis ist natürlich ärgerlich. Wir hätten vielleicht von Hinten schneller rauskommen müssen. Die Wild Wings waren vorne aggressiv und haben es gut gemacht heute.”
Joakim Eriksson (Schwenningen): “Wir hatten eine harte Zeit. Heute haben wir ein sehr gutes Spiel über die volle Distanz gemacht. Von heute sollten wir lernen und für die Moral ist der Sieg sehr wichtig.”
Niklas Sundblad (Schwenningen): “Wir haben gegen eine starke Straubinger Mannschaft gespielt, die eines der stärksten Powerplays der Liga hat. Wir wollten heute die Scheibe schnell laufen lassen und so zu Abschlüssen kommen. Wichtig für uns war die Führung, danach haben wir mit viel Leidenschaft gespielt. Meine Mannschaft, die im letzten Abschnitt viele Schüsse geblockt hat, hat für diesen Erfolg in den letzten Wochen hart gearbeitet.”
Tom Pokel (Straubing): “Schwenningen hat im ersten Drittel viel Druck gemacht. Da waren wir noch nicht so gut im Spiel. Es wurde dann aber besser und wir haben auf den Rückstand gleich geantwortet. Das zweite Gegentor fällt natürlich zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Mit sechs Mann haben wir noch einmal alles versucht. Im letzten Drittel hatten wir es eigentlich in der eigenen Hand. Es ist etwas frustrierend, heute dieses Spiel zu verlieren.”
Torfolge:
0:1 (27.) PP 1 - Max Görtz setzte einen satten Handgelenkschuss aus halblinker Position in den Winkel. Die Gäste hatten dabei sein sehr starkes Powerplay aufgezogen und mehrere Chancen. 1:1 (28.) - Die Antwort der Tigers kam prompt. Connolly sah auf der Gegenseite den mit gelaufenen Cody Lampl und der besorgte den wichtigen Ausgleich. 1:2 (57.) - Ausgerechnet der Ex-Straubinger Travis Turnbull drückte den Puck über die Linie. Im Slot rutschte Karhunen der Puck durch die Schoner und Schwenningen holt den ersten Dreier Auswärts.
Spiel vom 17.10.2021
Straubing Tigers - Schwenninger Wild Wings: 1:2 (0:0 | 1:1 | 0:1)
Tore:
0:1 |27.| Görtz (Burström) - PP 1
1:1 |28.| Lampl (Connolly, Brandt)
1:2 |57.| Turnbull (Olimb)
Schiedsrichter: Rantala / Steingroß / Schwenk / Tschirner
Strafzeiten:
Straubing Tigers: 20
Schwenninger Wild Wings: 18
Zuschauer: 3.251
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de

PENNY-DEL (Bremerhaven/HG) In der Eisarena zu Bremerhaven empfingen die Fischtown Pinguins die Kölner Haie zum Wettkampf. Nach dem Herzschlagfinalspiel gegen Prag und der sich resultierenden Verabschiedung aus dem europäischen Wettbewerb fokussierte sich das Team um Headcoach Popiesch wieder voll und ganz auf die heimische Liga, musste aber am Donnerstag eine erneute Niederlage auswärts einstecken.
Die Kölner reisten jedoch mit der schweren Bürde einer bitteren, nicht eingeplanten Heimpleite gegen bissige Tiger aus Straubing an. Schließlich sicherte sich Köln in Bremerhaven den Zusatzpunkt im Penalty Schießen und beide Teams tauschten die Plätze in der Tabelle.

(Foto: Citypress)
Bremerhaven hatte den Anspruch, aus den Pre-Playoff Rängen schnell in die Top 6 aufzurücken und wollte heute Abend den nächsten Dreier zuhause gegen Köln fix machen. Coach Popiesch hatte sich ja bekanntlich etwas Luft gemacht gegenüber der Organisation von PENNY DEL: er sah seine Mannschaft in der Terminplanung benachteiligt, was letztlich in einem Reisemarathon mündete, der am Ende auch mit ausschlaggebend dafür war, dass seine bravourös kämpfenden Jungs um Haaresbreite die Achtelfinalqualifikation verpassten. Mit der Rekrutierung von Bruggisser stärkten die Hausherren ihre derzeit stark dezimierte Defensive.
Bruggisser: “Alfred Prey talked to my agent first. He is a nice gentleman, who always knows a few Danish guys. The Slovenian guys were always tough to play, I look forward to playing with them row. It was a good year for Wolfsburg. I like to do better myself and hope to have a good season. Coach kept it very simple: I do what I can do, stick to the team system and its identity, play hard and do the right things. The guys were happy to see me. They are very friendly and family like.”
Köln beabsichtigte, sich unter die ersten sechs Teams der Liga zu mischen und wollte sich unter diesen Mannschaften mittelfristig etablieren. Der Kader von Uwe Krupp bot für diese Zielsetzung jedenfalls die nötige Qualität und wies mit Thuresson und Matsumoto zwei herausragende Akteure auf, die ihren wertvollen Beitrag für Höheres leisten konnten. Oblinger wirkte nach seiner Auszeit heute wieder mit. Die Haie hatten einen Sieg im hohen Norden fest im Visier, um ihre aktuell maue Auswärtsbilanz ein wenig aufzupolieren. Es war für den Haie Goalie Pöpperle ein ganz besonderes Spiel an seiner alten Wirkungsstätte.
Matsumoto: „The young guys are growing very well like Uffing or Chrobot and Sennhenn, who are all excellent. Our rooster is better than last year, we play at a higher level than last year. Supporting the younger players under 23 is good for German hockey, as they get the ice time to develop for themselves and the national team. It’s fun to see the young players. I like to score a couple of more goals, hopefully I can do that. I’m happy to do whatever, to help the whole team.“
Lob für heimischen Eismeister, physisch intensiv geführtes Match und klares Chancenplus für Bremerhaven
Der Eismeister von Bremerhaven durfte sich gleich mal ein dickes Lob der Gäste abholen, die über die dortige Eisqualität immer sehr angetan waren. Die ersten beiden Abschlüsse gehörten den Kölnern nach einem ersten Vorstoß der Hausherren, die dann in Person von Schlitzohr Moore mit einem Bauerntrick zum Erfolg kommen wollten. Für die Haie war die Eisarena stets ein gutes Pflaster in den vergangenen Jahren, somit strahlten sie Zuversicht aus heute Nachmittag.
Nach einem Ausrutscher eines Pinguins – Moore befand sich im Rückwärtsgang - hatte Dumont die dicke Chance zur Führung, doch das Kreuzeck verhinderte Schlimmeres für die Hausherren. Dann beging Zerressen ein unnötiges Foul gegen Wejse, da die Scheibe schon weg war. Nun hatte Bremerhavens Paradereihe die erste Gelegenheit zu zaubern, konnte aber daraus noch kein Kapital schlagen. Nun zelebrierten die Gastgeber bei 5 gegen 5 ein kleines Powerplay, dank etlicher Aufbaufehler der Haie igelten sie sich in deren Hälfte ein.
Goalie Pöpperle sicherte danach die Scheibe nach einem Rundlauf um das Tor seitens Urbas. Die Fischtown Pinguins schalteten nun einen Gang höher und waren auf den ersten Treffer aus. Der Schuss von Verlic aus spitzem Winkel wurde eine sichere Beute des Haie Keepers. Nun wurde auch das Publikum aktiver und spürte, dass hier etwas in der Luft lag. Dann fasste sich Neuzugang Bruggisser ein Herz und prüfte Pöpperle aus der Distanz. Bisher wurde jeder Check konsequent zu Ende gefahren und die Intensität nahm merklich zu von Minute zu Minute. Nun agierten die Haie wieder zielstrebiger in Richtung Maxwell. Die zahlreichen nickligen aber fair geführten Zweikämpfe an der Bande, u.a. auch zwischen den beiden Gallionsfiguren Matsomoto und Urbas ragten heraus.
Kurz vor der Sirene machte dann noch mal Köln auf sich aufmerksam mit einer durchaus brenzligen Situation vor dem Kasten von Maxwell. Es war eine flotte Begegnung, in der „nur“ noch die Tore als das Salz in der Suppe fehlten. Die Hausherren waren ganz klar das aktivere Team, schafften es aber nicht entscheidend, in den Slot zu gelangen. Köln war hauptsächlich mit Verteidigungsarbeit beschäftigt, was sich in der Schuss Quote zugunsten der Gastgeber mehr als deutlich bemerkbar machte.
Moore: “So far it is a fair game. Maxwell is a good goalie, we know. We got to take his eyes away, get more rebounds and keep shooting to the net. If we are not stopping what we are doing right now, it will end up well. We are well protecting our house and eliminate their shots.”
Tor Bann gebrochen: Köln führt durch Zerressen, Urbas und McGinn drehen Spiel im Mitteldrittel
Das zweite Drittel startete Bremerhaven in Überzahl, hatte aber großes Glück, dass Kölns Sill nicht der Shorthander gelang nach einem dicken Fehler. Pöpperle war heute sicher besonders motiviert, bei seinem alten Arbeitgeber eine Glanzleistung zu zeigen. Nach einer erneuten Unachtsamkeit in der Rückwärtsbewegung bei Dietz netzte Zerressen in der 24. Spielminute etwas überraschend zur Gästeführung ein; sein Verteidiger Buddy Ugbekile gab dabei den wertvollen Assistpunkt. So ist das beim Eishockey: wenn man vorne seine zahlreichen Chancen ungenutzt lässt, schlägt es meistens hinten ein. Dieser Schock nahm den Gastgebern etwas Wind aus ihren Segeln und die Haie waren im Aufwind.
In der 27. Spielminute schlug der ‚Karawanken Express‘ eiskalt zu: nach einem feinen Zuspiel von Jeglic nahm Urbas die Scheibe vorbildlich mit, umkurvte noch genialer seinen früheren Kumpel Maxwell und erzielte den hochverdienten Ausgleich. Dieses Erfolgserlebnis weckte sofort neue Kräfte beim Gastgeber und diese Energie übertrug sich ebenfalls auf die heimischen Zuschauer, die ihre Helden tatkräftig unterstützten. Bremerhavens leidenschaftliche Fans sorgten schon in der Champions Hockey Liga für lautstarke Furore.
Dann durfte Köln zum ersten Powerplay antreten, das im letzten Spiel überhaupt nicht geklappt hatte. Und auch dieses Mal gab es kein Durchkommen, erst bei erneutem personellem Gleichstand gab es noch einen Abschluss für die Haie. Die Gastgeber machten es dann bei ihrem nächsten Versuch besser, denn McGinn münzte die numerische Überlegenheit nach tollem Pass von Mauerman in der 37. Spielminute zur erstmaligen Führung um. Nach einem zählbaren guten Beginn für Köln übernahm Bremerhaven wieder schnell das Kommando, und sicherte sich einen knappen Vorsprung für den Schlussabschnitt.
Kammerer: „Die Unterzahl machte den Unterschied, da war Bremerhaven eiskalt. Wir nehmen zu viele Strafen, das kostet Kraft und Energie, die uns dann in der Offensive fehlt. Bremerhaven macht viel Druck. Wir haben sie im ersten Drittel gut rausgehalten aus dem Slot, auch wenn sie optisch überlegen waren. Wir müssen nun mehr Scheiben zum Tor bringen, von der Strafbank wegbleiben und bei eigener Überzahl mehr schießen.“
Köln gleicht aus, Dramatik in der Overtime, Krimi im Penalty Schießen
Im Schlussabschnitt hätte Mauerman beinahe früh den dritten Treffer für seine Farben markiert, doch Pöpperle bleib aufmerksam. Was hatte Uwe Krupp seinen Akteuren mitgegeben, um am Ende doch mit Punkten nach Hause zu fahren? Bislang schafften sie es noch nicht, sich aus der Umklammerung zu lösen. Mit der bisherigen schwachen Bully Quote war es schwierig, in eigenen Puck Besitz zu kommen und selbst mehr Offensivakzente zu setzen. Die Gäste taten sich weiterhin schwer, gut strukturiere Angriffe vorzutragen; sie bissen sich immer wieder fest an der guten Taktik der Hausherren.
Zweites Powerplay für Köln und in der 50. Spielminute nutzten die Gäste vom Rhein endlich mal diese Konstellation in Person von Marcel Müller nach Fernschuss von Thuresson zum Ausgleich. Dies war der 350. Scorer Punkt von ihm, Glückwunsch. Jetzt begann die Partie wieder von vorne und die verbleibenden Schlussminuten versprachen Hochspannung. Es war nun ein Kampf um Biegen und Brechen, Schüsse wurden effektiv geblockt und das Publikum fungierte nun als wichtiger siebter Mann.
Ferraro hatte dann nach idealem Pass in den Slot die Großchance auf seiner Kelle, doch er verfehlte das Ziel zu deutlich. Es brachen die letzten 5 Minuten in der regulären Spielzeit an und jeder spürte das Knistern in der Halle. Uher zielte knapp drüber und es ging hin und her. Die Haie fanden stetig besser in die Partie und verbuchten nun etliche Gelegenheiten in der Schlussphase, was das Remis objektivierte. Köln verbrachte nun auch mehr Zeit in der Bremerhavener Zone. Bruggisser hätte beinahe zum heutigen Helden werden können, doch sein Schuss war nicht von Erfolg gekrönt; das wäre ein echtes Märchen gewesen, wenn er entscheidend getroffen hätte.
Unentschieden nach 60 Minuten bedeutete Verlängerung: Köln hatte sich das Remis bisher redlich verdient aufgrund einer stetig couragierteren Leistung im letzten Drittel. Wer würde den Lucky Punch setzen in diesem dramatischen Match? Die Hausherren wirkten agiler in der Overtime und waren dem Siegtreffer näher. Dann rettete Maxwell in höchster Not gegen Sill. Es lief auf den ultimativen Showdown des Penalty Schießens hinaus, denn Urbas Schlenzer 6 Sekunden vor dem Ende fing Pöpperle souverän. Sieloffs finaler Schuss war ebenfalls zu spät.
Wer würde den Zusatzpunkt einheimsen? Jeglic düpierte Maxwell grandios, Thuresson traf ebenso. Mauerman verwertete auch eiskalt, Barinka scheiterte. Urbas scheiterte, Matsumoto glich doch noch aus. Thuressons zweiter Versuch ging ins Leere, Jeglic fand in Pöpperle dieses Mal seinen Meister. Marcel Müller netzte ein, McGinns Penalty wurde eine Beute von Pöpperle, der an alter Wirkungsstätte einen süßen Sieg festhielt. Schließlich entführten die Kölner Haie in Bremerhaven zwei wertvolle Zähler dank des Match Winning Goals von Marcel Müller im Penalty Schießen.
Bremerhaven tritt am 20.10.21 die Reise zum Aufsteiger in Bietigheim an, während Köln tags zuvor zum ewigen Klassiker gegen die DEG in die Lanxess Arena einlädt.
Marcel Müller: „Heute war es nur Kampf, dadurch haben wir auch zwei Punkte mitgenommen. Im letzten Drittel haben wir keine Strafen mehr genommen, haben härter gearbeitet und einfacher und tief gespielt. Wir sind glücklich über die beiden Punkte. Bremerhaven hat immer bewiesen, dass sie eine gute Mannschaft haben. Wir sind gut gestartet und haben noch Luft nach oben.“
Popiesch: „Wir sind dann offener geworden, Köln hat dann gut dagegenhalten. Es war ein offenes Match von zwei Teams, die gewinnen wollten. Bei jedem Spiel waren wir dran, es waren nur Kleinigkeiten. Am Schluss gab es eine enge Strafzeit gegen uns. Wir nutzten die Chancen nicht so konsequent. Es waren bisher enge spannende Spiele, das Quäntchen Glück ist immer nötig, man muss dranbleiben. Wir haben nachgerüstet wegen Krogsgaard, dessen langwieriger Heilungsprozess wohl zum Saisonabbruch führt. Wir wollten eine Runde weiterkommen, hätten auch gewinnen können in Prag, sind aber ausgeschieden und müssen uns wieder auf unsere Basics konzentrieren“
13. Spieltag, 17.10.2021
Fischtown Pinguins Bremerhaven – Kölner Haie 2:3 nach Penalty Schießen (0:0|2:1|0:1|0:0|2:3)
Tore:
0:1 |24| Zerressen (Ugbekile)
1:1 |27| Urbas (Jeglic)
2:1 |37| McGinn (Urbas, Mauerman) PP1
2:2 |50| Marcel Müller (Thuresson, Moritz Müller) PP1
2:3 |65| Marcel Müller mit dem Match Winning Goal im Penalty Schießen
1. Drittel Statistik: 14:3 Schüsse, 18:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:4
2. Drittel Statistik: 9:10 Schüsse, 16:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2
3. Drittel Statistik: 6:8 Schüsse, 7:14 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0
Overtime Statistik: 3:1 Schüsse, 0:2 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0
Schiedsrichter: Hunnius / Köttstorfer
Zuschauer: 2.854
Aufstellung:
Bremerhaven: Maxwell, Dietz, Alber, Urbas, Verlic, Jeglic, Kreutzer, Eminger, Uher, Vikingstad, McGinn, Bruggisser, Moore, Mauerman, Wahl, Andersen, Stowasser, Kinder, Wejse, Lutz.
Köln: Pöpperle; Edwards, Müller, Thuresson, Howdon, Müller, Ugbekile, Zerressen, Ferraro, Matsumoto, Barinka, Sennhenn, Sieloff, Kammerer, Uvira, Dumont, Roach, Oblinger, Sill, Uffing.
Bemerkungen: Bremerhaven ohne Krogsgaard, McNeill und Friesen. Neuer Spieler: Bruggisser. Pöpperle hält für Köln den entscheidenden Penalty.
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Ingolstadt/PM) Dem ERC Ingolstadt hat das Glück aktuell nicht an seiner Seite. Im Heimspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg mussten sie gut zwei Minuten vor Schluss den Ausgleich hinnehmen und unterlagen letztlich mit 4:3 im Penaltyschießen. Damit festigen die Wolfsburger ihren dritten Tabellenplatz, während die Panther auf Rang zwölf rutschen.

(Foto: Jürgen Meyer)
Den aktiveren Start legten die Hausherren auf das Eis und hatten durch Leon Hüttl die erste gute Chance. Der Verteidiger, der den Platz des krankheitsbedingt ausgefallenen David Warsofsky übernahm, scheiterte nach 54 Sekunden lediglich an einem tollen Fanghand-Reflex von Grizzlys-Goalie Dustin Strahlmeier. Der rettete kurz darauf mit der Schulter gegen Mirko Höfflin (2.).
ERC-Torhüter Karri Rämö musste erst in der 7. Minute erstmals ernsthaft eingreifen, als er gegen Chris DeSousa, den Top-Torjäger der DEL, parierte. Als Backup der Blau-Weißen fungierte übrigens Lukas Schulte, der Schlussmann der DNL-Mannschaft der Panther. Kevin Reich stand angeschlagen nicht zur Verfügung. Nach gut zehn Minuten wurden die Wolfsburger aktiver und hatten durch Darren Archibald und Tyler Gaudet weitere Gelegenheiten. In die erste Pause ging es aber torlos.
Im Mittelabschnitt versuchten die Gastgeber, druckvoll aus der Kabine zu kommen, doch den ersten Treffer setzten die Niedersachsen. In der Sekunde, in der die Panther ein Unterzahlspiel überstanden hatten, traf Dominik Bittner per Direktabnahme in den Winkel (27.). Der ERC war auf der Suche nach der schnellen Antwort und setzte sich auch immer wieder im Drittel der Wolfsburger fest.
In die gefährlichen Zonen, wie Wayne Simpson bei seiner Doppelchance aus dem Slot (33.), kamen sie aber zu selten. Die Mannschaft von Trainer Mike Stewart lauerte hingegen auf die Möglichkeit zum schnellen Umschalten. Das klappte in der 38. Minute. Einen Zwei-auf-Eins-Konter schloss DeSousa mit einer gehörigen Portion Glück ab. Sein Querpass vor dem Tor traf die Kelle von Rämö, von dort prallte der Puck an den Innenpfosten und schlitterte ganz knapp über die Linie. Gerrit Fauser hätte wenig später beinahe auf 3:0 erhöht, scheiterte mit seinem Rückhandschuss aber am Außenpfosten. Neun Sekunden vor der Pause belohnten sich die Oberbayern endlich für den Aufwand, als Simpson nach tollem Zuspiel von Daniel Pietta zum Anschluss traf.
Nur 127 Sekunden waren im Schlussabschnitt gespielt, als die 3204 Zuschauer in der SATURN-Arena erneut jubeln konnten. Frederik Storm traf aus nächster Nähe zum Ausgleich. Die Panther-Fans standen nun wie eine Wand hinter dem Team und wollten die Blau-Weißen zum dritten Tor antreiben. In der 51. Minute waren sie damit erfolgreich. Mirko Höfflin verwertete einen Abpraller zur erstmaligen Ingolstädter Führung.
Sekunden später hatte Samuel Soramies sogar die riesige Chance, auf 4:2 zu stellen, aber der Stürmer konnte die Scheibe nicht mehr über den Schoner von Strahlmeier heben. Die Gäste wurden erst nach einem Powerplay wieder gefährlich, als Anthony Rech die Scheibe nur an die Torumrandung setzte. Vier Minuten vor dem Ende wurde der Druck auf den ERC nach einer weiteren Strafe gegen Brandon DeFazio nochmal größer. Und tatsächlich gelang der Ausgleich. Erneut waren die Hausherren gerade wieder komplett, als DeSousa 130 Sekunden vor Schluss einen Apraller zum Ausgleich verwertete.
Weil in der Verlängerung ncihts passierte, musste das Penaltyschießen einen Sieger hervorbringen. Tyler Gaudet verwandelte den entscheidenden Versuch.
Panther-Coach Doug Shedden: „Wir haben uns nach dem Rückstand super zurückgekämpft, haben das Spiel gedreht und dann nach einem guten Spielzug vom Bully weg doch noch den Ausgleich kassiert. Die Scheiben springen zudem aktuell vor den Toren nicht für uns. Aber auf den Leistungen in Mannheim und heute kann man aufbauen und dann folgen auch die Resultate, wenn wir so weitermachen."
(Bericht von erc-ingolstadt)
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PENNY - DEL (Schwenningen/BM) Die Favoritenrolle für die Partie zwischen Schwenningen und Mannheim konnte im Vorfeld nicht deutlich sein. Der Meisterschaftsfavorit gab seine Visitenkarte beim Tabellenletzten ab. Wieder verging eine Woche, in der die Schwarzwälder keine Nachverpflichtung landen konnten. Zwar hatte das Team mit einem Magen-Darm-Virus Probleme, der Spielberichtsbogen war aber komplett gefüllt. Jeweils in Überzahl sicherten sich die Gäste eine Zwei Tore Führung nach dem ersten Drittel. Im Mittelabschnitt kamen die Wild Wings ebenfalls zu einem Powerplaytreffer. Am Ende fehlte es den Wild Wings einmal mehr an der Chancenverwertung und Toren, während Mannheim noch zwei weitere Tore erzielen konnte.

Archivbild / citypress
Nachdem die Gäste bei der Anreise mit Stau zu kämpfen hatten, fing die Partie mit 45 Minuten Verspätung an. Den besseren Start erwischten die Wild Wings. Mit Gegenpressing versuchten die Neckarstädter früh anzugreifen. Die beste Möglichkeit hatten dabei die Spink-Zwillinge nach sehenswerter Kombination. Tylor Spink scheiterte aber an Felix Brückmann. Die Wild Wings verpassten eine Überzahl zu nutzen und fanden sich wenig später selbst in Unterzahl. Tylor Spink wanderte auf die Strafbank nach einer Auseinandersetzung mit Jordan Swarz, der ungestraft davonkam.
Die Adler ließen sich nicht lange bitten und gingen in Führung. Jordan Swarz legte vor dem Tor quer, wo Matthias Plachta vollstreckte. Die Kurpfälzer waren nun spielbestimmend und kamen zu weiteren guten Torschüssen. Daniel Pfaffengut wusste sich beim Verteidigen nur regelwidrig zu helfen und wanderte postwendend auf die Strafbank. Wieder schlugen die Mannheimer eiskalt zu. Borna Rendulic traf per Direktabnahme. Im direkten Gegenzug scheiterte Boaz Bassen im Slot, ein Tor sollte bis zur Pause aber nicht mehr fallen.
Zum Auftakt des Mitteldrittels hatten die Wild Wings Glück, als der Pfosten rettete. Mannheim machte weiter Druck und scheiterte nur knapp. Da sich in der Folge gleich zwei Mannheimer eine Strafzeit leisteten, kamen die Wild Wings zu einer doppelten Überzahl. Zuerst hatten die Schwarzwälder Probleme in die Aufstellung zu kommen, dann stocherte Boaz Bassen im Slot nach und traf zum Anschluss. Mit dem Auftrieb des Treffers nahmen die Wild Wings das Mannheimer Tor unter Beschuss. David Cerny scheiterte gleich zwei Mal, kurz darauf Tylor Spink.
Auf einmal sah man einer Schwenninger Mannschaft, wie man sie selten in dieser Saison gesehen hatte. Aggressiv, laufstark und hoch motiviert. Dieser guten Phase wurden die Hausherren dann aber beraubt. Daniel Pfaffengut beförderte den Puck an der Mannheimer Spielerbank über die Bande. Zur Verwunderung des Stadionrundes durfte er auf der Strafbank Platz nehmen. Zum ersten Mal an diesem Abend wussten die Wild Wings dies aber zu verteidigen.
Auch bei eigener Überzahl der Schwaben sollte kein Ausgleich fallen. Das Schwenninger Publikum fühlte sich nun mehr und mehr von den Schiedsrichtern benachteiligt. Bei einer Strafzeit gegen John Ramage, machte sich die Kurve ihrem Ärger Luft. Die Wild Wings ließen in Unterzahl nichts zu und kamen durch Ken-Andre Olimb fast zum Ausgleich. Mit der Schlusssekunde des Drittels scheitere Bo Bassen nochmal am starken Felix Brückmann.
Auch den Schlussabschnitt eröffneten die Gäste druckvoll. Jason Bast traf aber nur das Torgestänge. Wenig später machte er es dann besser als er einen Konter in den Torwinkel abschloss.
Die Neckarstädter steckten nicht auf und störten Mannheim früh. Die Adler zogen sich zurück und lauerten auf Konter. Fünf Minuten vor dem Ende versprang Max Hadraschek der Puck im Slot. Knapp drei Minuten vor dem Ende wanderte Ilari Melart auf die Strafbank. Glück für die Adler: Eigentlich hätte Markus Eisenschmid auch auf die Strafbank wandern müssen, als er mit dem Schläger den Kopf von Marius Möchel traf.
Schwenningen zog den Goalie und warf mit 6 Feldspielern nochmals alles nach vorne. Korbinian Holzer zerstörte aber alle Hoffnungen der Schwenninger, als sein Befreiungsschlag im leeren Schwenninger Tor landete.
Schwenningen zeigte im Spiel eine ganz andere Körpersprache und zeigte sich verbessert. Will man die Trendwende schaffen müssen die Schwarzwälder aber so schnell es geht nochmals personell nachlegen. Eins scheint sicher: Von den Playoffs muss man am Neckarursprung nicht mehr reden - die Wild Wings befinden sich im Abstiegskampf!
Spiel vom 15.10.2021 - Schwenninger Wild Wings - Adler Mannheim
Tore:
0:1 |13.|Plachta (Swarz / Wohlgemuth)
0:2 |18.|Rendulic (Lehtivuori / Dawes)
1:2 |23.|Bassen (Turnbull / Ramage)
1:3 |45.|Bast (Melart)
1:4 |59.|Holzer
Zuschauer: 4474
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PENNY-DEL (Augsburg/CD) Die Augsburger Panther konnten ein intensives Derby gegen den EHC Red Bull München mit 6:5 in der Verlängerung durch ein Tor von Saponari gewinnen und festigen damit den mittleren Tabellenplatz.

(Foto: Dunja Dietrich)
Beide Teams gingen mit viel Selbstvertrauen in den 12. Spieltag. Augsburg konnte bislang 4 Heimsiege in Folge einfahren und das Team von Don Jackson hatte sich vorgestern in Zug erfolgreich für das Achtelfinale der Champions Hockey League qualifiziert. Im Curt-Frenzel-Stadion durften heute "die Masken fallen" und es kamen 5.673 Zuschauer um das Derby zu erleben. die Panther können mit der bislang besten Zuschauerauslastung der PENNY-DEL aufwarten. Auf Seiten der Münchner waren heute 9 Ausfälle zu verzeichnen und so mussten die Red Bulls mit nur drei Reihen agieren.
Von Beginn an war es ein intensiv geführtes Derby mit vielen Zweikämpfen und einigen handfesten Auseinandersetzungen. Den Anfang machten die Panther in der 9. Miunute durch ein abgefälschtes Tor vom NHL-Zugang Matt Puempel im Powerplay. Bei eigener Unterzahl, als die Strafe gerade abgelaufen war, traf Philipp Gogulla im Fallen zum 1:1 Ausgleich (12.). Im ersten Drittel hatte vorallem Filip Varejcka die beste Chance bei einem Alleingang auf Markus Keller, der den verletzte Torhüter Roy gut vertrat.
Im Mittelabschnitt war dann richtige Derbystimmung im Curt-Frenzel-Stadion angesagt, es gab immer wieder kleinere Schamützel vor den beiden Toren und Augsburg traf zu Beginn gleich zwei Mal durch Trevelyan und Valentine zum 3:1. Kurz darauf konnte Blum auf 3:2 verkürzen. Nach einem Check gegen den Kopf von Eckl mussete Scott Valentine zum Duschen fahren. Der 30-jährige Kanadier bekam dafür eine Matchstrafe ausgesprochen.
Die Red Bulls nutzten diese fünf Minuten Überzahl durch zwei Tore von Parkes und Redmond und konnten zum ersten Mal in der Partie in Front gehen, doch die Führung machte Markus Eisenmenger mit seinem ersten DEL-Tor (45.) wieder zu Nichte. In den verbleibenden 15 Miinuten gab es weiterhin viel Feuer in der Partie und so ging nach der regulären Spielzeit jeweils ein Punkt an beide Teams.
Augsburg´s Neuzugang Vincent Saponari traf dann zum 5:4 Erfolg (62.) und so geht die Erfolgsserie bei den heimischen Auftritten in Augsburg weiter.
Stimmen zum Spiel:
Zach Redmond: "Wir sind natürlich immer enttäuscht wenn wir verlieren, aber wir hatten heute einen kleinen Kader und haben alles versucht um zu punkten ud so ist ein Punkt besser als keiner."
Vincent Saponari: "Unsere Fans haben eine wahnsinnige Stimmung gemacht und uns immer nach Vorne gepeitscht. Wir sind glücklich, dass wir gewinnen konnten."
15.10.2021
Augsburger Panther - EHC Red Bull München 5:4 n.V. (1:1|2:3|1:0|1:0)
Tore:
1:0|09.|Matthew Puempel (McClure, Graham) PP
1:1|12.|Philipp Gogulla (Street, Redmond)
2:1|23.|TJ Trevelyan (Nehring, Rogl)
3:1|25.|Scott Valentine (Lamb, Kharboutli)
3:2|27.|Jonathan Blum (Gogulla, Parkes)
3:3|29.|Trevor Parkes (Street, Redmond) PP
3:4|33.|Zach Redmond (Gogulla, Ortega) PP2
4:4|45.|Makus Eisenmenger (Trevelyan, Nehring)
5:4|62.|Vincent Saponari (McClure)
Zuschauer:
5.673
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Köln/MA) Straubing feierte in Köln den ersten Auswärtssieg der Saison. Zum Selbstvertrauen der Gäste, haben die Haie großzügig beigetragen. Gleich dreimal leisteten sich die Kölner katastrophale Abwehrfehler. Dazu kam, dass man sich heute auf das sonst so gute Powerplay, nicht verlassen konnte. Straubing verfolgte wehement den Matchplan von Coach Tom Pokel und ließ nur wenig zu. Der Sieg war ab dem zweiten Abschnitt nicht mehr gefährdet.

(Foto: Ingo Winkelmann) Straubing sorgte ständig für Unruhe vor dem Tor der Haie
Straubing drehte mächtig auf, hätte gut und gerne höher als nur mit 0:1 führen können. Connolly traf noch die Latte. Die Gäste waren in zweierlei Hinsicht besser. Auch in Unterzahl konnten sie der besten Mannschaft der DEL im Powerplay den Zahn ziehen. Trotzdem waren die Tigers zu undiszipliniert, aber die Partie heizte sich auch in den letzten Minuten des ersten Abschnitts etwas auf.
Lucas Dumont zu den schwachen ersten zwanzig Minuten: “Wir waren nicht wach, immer zu langsam und haben dumme Strafen gemacht. Das müssen wir jetzt in den nächsten vierzig Minuten ändern.” Die Niederbayern hatten mehr Ruhe im Aufbauspiel und kamen zu weiteren Chancen. Köln mühte sich mehr, kam aber zu wenigen Chancen. Zusätzlich verteilten sie in der Abwehr unnötige Geschenke. Zwei katastrophale Abspielfehler brachten die Tigers auf die Spur.
Nur Matsumoto machte das Spiel wieder spannend. Sehenswert wie der Haudegen zuerst das Bully und dann das Laufduell gegen Mulock gewann. In Überzahl blieben die Haie weiterhin einiges schuldig. Der Sieg kam also in greifbare Nähe, so Andy Eder: “Läuft ganz gut bis jetzt, aber das Gegentor war unnötig. Wir spielen es heute sehr einfach und versuchen nicht zu zaubern. Für die Vorlage muss ich mich natürlich noch bei Pogge bedanken. Jetzt müssen wir noch von der Strafbank wegbleiben, dann könnte es klappen mit dem ersten Auswärtssieg.”
Straubing stellte im letzten Abschnitt die Weichen auf Sieg. Konsequent blieb das Forechecking der Gäste, genauso wie die Fehlerquote der Kölner. Vom Überzahl war heute kaum was zu sehen und Straubing spielte es ganz einfach und geradliniger als in den letzten Auswärtsspielen. Straubing fuhr nicht nur den ersten Sieg in der Ferne ein, sondern auch den zweiten in Folge. Das Team von Tom Pokel war schon mehrmals nah am Auswärtssieg, aber heute umso mehr verdient, weil der Matchplan bis zum Schluß umgesetzt wurde. Das Spiel wurde gegen Ende hin dann auch wieder fairer, obwohl sich zwischendurch einige Spieler nicht ganz grün waren.
Stimmen zum Spiel:
Maury Edwards (Köln): “Straubing kam gut aus der Kabine und hat das Spiel gemacht. Wir haben heute einiges vermissen lassen und zu viele Konter hergegeben. In Unterzahl haben die Tigers heute auch einen guten Job gemacht.”
Cody Lampl (Straubing): “Wir sind Happy über den Sieg, weil wir bisher keine so guten Ergebnisse Auswärts hatten. Die Chancen waren zwar immer da, aber erst heute hat es geklappt. Die Spezial Teams haben den Ausschlag gegeben. In Unterzahl sind wir gut gestanden und in Überzahl haben wir wichtige Tore gemacht. Unser Coach, der einer der besten der Liga ist, wenn nicht der Beste, hat uns einen guten Matchplan mitgegeben.”
Torfolge:
0:1 (11.) - Straubing spielte ein schnelles Powerplay, kam zu zwei Schüssen, die Justin Pogge noch abwehren konnte, aber gegen den heran rauschenden Ian Scheid war er dann machtlos. 0:2 (29.) - Straubing setzte die Abwehr so unter Druck, dass Travis St. Denis einen Querpass abfangen konnte. Er fackelte nicht lange und ließ es klingeln bei den Haien.
0:3 (34.) - Noch ein Geschenk von Pogge gab es für Andy Eder. Der Goalie wollte das Spiel schnell machen, übersah aber Eder der genau in die Schnittstelle lief und den Puck nur noch im leeren Tor versenken musste. 1:3 (39.) - Torschütze Marcel Barinka hatte mit dem Anschlußtreffer am wenigsten zu tun. Die größte Arbeit verrichtete Kollege Matsumoto als er vom Bully weg, jeden der Tigersspieler in die Tasche steckte.
1:4 (45.) - Weiter ging es mit unerklärlichen Fehlern der Hausherren. Dieses mal durch Ferraro. Den nächsten Nutzen davon zog Ex-Kölner Jason Akeson bei seinem Alleingang. 1:5 (48.) - Keine Frage ließ Andy Eder offen, wer wohl heute als Sieger vom Eis geht. In Überzahl wartete er genau ab, bis die Lücke bei Pogge frei war. 2:5 (55.) - Der Schuss von Colin Ugbekile ging direkt an das Knie von Verteidiger Manning und dann zur Ergebniskosmetik ins Tor.
Spiel vom 15.10.2021
Kölner Haie - Straubing Tigers: 2:5 (0:1 | 1:2 | 1:2)
Tore:
0:1 |11.| Scheid - PP 1
0:2 |29.| St. Denis
0:3 |34.| Eder
1:3 |39.| Barinka (Matsumoto)
1:4 |45.| Akeson (Connolly, Mouillierat)
1:5 |48.| Eder (Manning, Akeson) PP 1
2:5 |55.| Ugbekile
Schiedsrichter: Schukies / Wilk / Hurtig / Laguzov
Strafzeiten:
Kölner Haie: 19
Straubing Tigers: 21
Zuschauer: 10.154
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de

PENNY-DEL (München/PM) Die Red Bull Stadion München GmbH hat den Bauzeitplan für Münchens neue multifunktionale Sportarena SAP Garden angepasst. Trotz größter Anstrengungen kann aufgrund der vergangenen und weiterhin bestehenden Beeinträchtigungen und Verzögerungen durch die Covid-19-Pandemie (Lieferengpässe, Hygienevorkehrungen, Rohstoffknappheit, Fachkräftemangel, etc.) an einer Inbetriebnahme in der zweiten Jahreshälfte 2022 nicht festgehalten werden. Die Eröffnung der neuen Heimat von Red Bull München und der zusätzlichen Spielstätte des FC Bayern Basketball ist nun für Ende 2023 geplant.

(Foto: eishockey-online.com)
Die Kräne ragen in den Himmel. Die Bagger rollen durch den südöstlichen Teil des Olympiaparks. Hier wächst die neue Heimat des EHC Red Bull München und den Basketballern des FC Bayern München. In naher Zukunft ist der Umzug aus dem altehrwürdigen Olympia-Eisstadion am Oberwiesenfeld, wo die Münchner Kufencracks in den vergangenen Jahren drei Meistertitel und rauschende Eishockey-Abende in der Champions Hockey League (CHL) feiern durften, in den SAP Garden (Kapazität: 11.500 Plätze) geplant.
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Düsseldorf/HG) Im PSD Bank Dome empfing die Düsseldorfer EG die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven zum Liga Verfolger Duell. Nach den vergangenen beiden Niederlagen wollte Düsseldorf wieder in die Erfolgsspur zurückkehren und der Gast aus dem hohen Norden empfahl sich mit einem Sieg gegen die hochgehandelten Wolfsburger.
Andererseits war man gespannt, wie Bremerhaven das denkbar unglückliche Ausscheiden aus der Gruppenphase der Champion Hockey Liga verkraftet hatte; das Team um Coach Popiesch zeigte ein äußerst couragiertes Auftreten bei der ersten Teilnahme an diesem hochkarätigen Wettbewerb und erwies sich als hervorragendes Aushängeschild des deutschen Eishockeys. Schließlich schickte Düsseldorf die Fischtown Pinguins hochverdient mit 5 zu 2 nach Hause dank eines starken Mittelabschnitts, in dem sie klar in Front gingen.

(MacAulay mit einem Doppelpack - Foto: Citypress)
Düsseldorf war gefordert nach den vergangenen beiden Pleiten mit exakt dem gleichen Ergebnis. Die Niederlage beim Aufsteiger war so nicht eingeplant und Coach Harold Kreis hat sicher die richtigen Worte gefunden, um die gewohnte Offensivpower wieder zu generieren, denn mit nur jeweils 2 mickrigen Toren war kein Staat in der Liga zu machen.
Ehl: “Es war ein solider Start von uns, leider haben wir die letzten zwei Spiele verloren. Grundsätzlich sind wir sehr zufrieden mit unserer bisherigen Leistung: wir sind eine eingeschweißte Truppe mit großem Kampfgeist und wir laufen sehr viel. Es ist sehr cool mit den anderen jungen Spielern zu spielen. Es ist gut für das Team, frischen Wind in die Kabine reinzubringen. Wir verstehen uns sehr gut, es ist lustig und es macht Spaß. Unser game Plan für heute lautet: hinten besser stehen über 60 Minuten.”
Bremerhaven kämpfte dank des famosen Hattricks von Jan Urbas die Grizzlys aus Wolfsburg nieder und hatte fest vor, auch mal wieder in der Fremde was zu reißen nach zwei Auswärtsniederlagen am Stück. Mit einem Sieg könnten die Fischtown Pinguins am heutigen Gegner vorbeiziehen und auf Tuchfühlung zu den heiß begehrten Top 6 gehen. Die Gäste konnten für dieses Match nur einen dezimierten Kader vorweisen, was auch den bisherigen Reisestrapazen in der CHL geschuldet ist.
Prey: „Es hat uns gefreut, dass wir die Chance hatten, einmal in unserer Historie die Champions Hockey Liga zu spielen und die Farben der DEL und von Bremerhaven gut zu vertreten. Wir sind sehr stolz, es war ein Erlebnis, das keiner missen möchte. Allerdings nehmen wir viele Verletzungen mit Heute kamen wir ohne drei Verteidiger und ein Stürmer fehlt uns. Das sind die Schäden, die wir aus der Doppelbelastung CHL mitnehmen. Wir können auf internationalem Niveau mithalten. Mit Charakter und Empathie haben wir in Prag ein gutes Bild abgegeben. Da Krogsgaard mindestens vier Monate ausfällt, holen wir einen neuen Verteidiger. Mit unserem klammen Budget müssen wir was Vernünftiges realisieren, wir wollen das heute nach dem Spiel vielleicht finalisieren.“
Den ersten Nadelstich setzte Mauerman für die Gäste, dessen Schuss aber das Gehäuse von Hane verfehlte. Gegenüber verpasste Svensson vor Maxwell, der ganz fix die Scheibe einfror und unmittelbar darauf eine nächste Parade zeigen auspacken musste. Mauerman versuchte es dann ein zweites Mal, scheiterte aber an Hane. Schon jetzt entwickelte sich ein rasantes Match auf beiden Seiten. Beide Mannschaften lebten von Anfang an das bewährte Motto „jede Scheibe aufs Tor ist eine gute Scheibe“, der Zug zum Tor war früh auffällig. Wejse kam dann kurz ins Straucheln als er zum Einschuss bereit war.
Bei einem 3 auf 2 Konter vollendete Jeglic in der 8. Spielminute zur Gästeführung, nachdem er mit seinem kongenialen Sturmpartner Urbas einen bewusst angesetzten Schuss auf Hanes Schoner kreierte. Dieses Tor war klassisch herausgespielt und nicht unverdient, agierte Bremerhaven bis dato sehr solide. Für Urbas war es sein 200. DEL Scorerpunkt. Die Fischtowns blieben am Drücker und verbuchten gleich wieder eine gute Gelegenheit. Die DEG schien ein wenig geschockt zu sein.
Eminger rettete grandios, bevor die Gäste erneut einen brandgefährlichen Konter fuhren, doch dieses Mal sprang nichts Zählbares heraus dank des Hanes Save. Bremerhaven stand bisher sehr kompakt in der eigenen Zone und ließ wenig zu, weil sie die Pass Bahnen gut wegnahmen6. Auch ihr erstes Penalty Killing betrieben sie sehr effektiv, ohne dass die DEG sich perfekt in Szene setzen konnte.
Aus einer guten Verteidigungsarbeit schaltete Düsseldorf dieses Mal ideal um und belohnte sich durch den Treffer von MacAulay in der 18. Spielminute mit dem Ausgleich. Im zweiten Powerplay der Gastgeber hätte Mauerman bei seinem dritten Versuch fast den Shorthander markiert. Es war eine abwechslungsreiche und rassige Partie und schön für die Fans zu beobachten, weil es pausenlos was zu erleben gab.
MacAulay: „To sum it up, it was a bit sloppy and not our best hockey tonight. Overall, the game is pretty tight now. We have to better take care of the puck in our zones, in order to avoid too many turnovers.”
Mondt: “Ich war mir immer sicher, dass wir eine gute Mannschaft haben; wir mussten zwar einige gute Spieler abgeben, haben aber auch gute neue Spieler geholt. Der Saisonstart war ganz ordentlich, aber bisher haben wir noch nichts erreicht. Wir benötigen eine gute Mischung im Team und wir geben den jungen Spielern das Vertrauen, das sie uns auch zurückzahlen."
Im zweiten Drittel durften die Hausherren noch für einen kurzen Moment numerische Überlegenheit ausüben, welche jedoch nichts einbrachte. Beide Mannschaften versuchten weiterhin die neutrale Zone in Windeseile zu überbrücken, um den Speed des ersten Drittels mitzunehmen. Dann tänzelte die Scheibe brenzlig durch Hanes Torraum, ohne dass jemand daraus Kapital schlagen konnte. Reisnecker parkte dann ganz allein vor Maxwell und hatte alle Zeit der Welt, schaffte es dann aber nicht, am aufmerksamen Keeper der Gäste vorbeizukommen.
Nach einer längeren Drangphase der Gastgeber mit mehreren Distanzschüssen fasste sich Fischbuch erneut ein Herz und brachte die Scheibe von der blauen Linie gefährlich vor Maxwells Kasten, wo sie unter vorheriger Mithilfe von Heinzinger und Proft in der 28. Spielminute zur 2 zu 1 Führung einschlug. Damit hatte die DEG das Spiel gedreht. Bremerhavens Goalie musste dann sein ganzes Können zeigen, um Schlimmeres zu verhindern.
Nach einem Foul an Fischbuch stand das nächste Powerplay des Heimteams auf dem Programm: hier agierten sie sehr zielstrebig und schnürten die Gäste regelrecht ein, so dass deren Beine stetig müder wurden. Kaum waren sie wieder komplett netzte MacAulay zum zwei Tore Vorsprung in der 35. Spielminute ein; es war heute Abend schon sein zweiter Treffer und dritter Scorer Punkt. Hane erwies sich als Turm in der Schlacht und hielt die Führung fest.
Es zeigte sich wieder mal, dass das zweite Drittel nicht der Lieblingsabschnitt der Fischtown Pinguins war., was sich ganz klar in der Schuss Statistik niederschlug. Noch war alles drin in dieser schnellen Begegnung, mal schauen, wie sich der Kräfteverschleiß bei den Gästen niederschlagen würde. Jeglic: „We did not scate enough. The 1st period was ours, this one was theirs. We need to regroup and refocus and play better now. We have to avoid losing the puck, because then they are dangerous.“
Im Schlussabschnitt musste Bremerhaven nun Gas geben und wieder mehr auf Angriff setzen, um den Rückstand wettzumachen. Sie legten auch forsch los, mussten dann aber einen Lattenkracher der DEG hinnehmen. Nachdem eine weitere Überzahl für Düsseldorf wirkungslos verpuffte, schnappte sich Gallionsfigur Barta den Puck nach feinem Zuspiel von Ebner, umkreiste das Gehäuse von Maxwell, um dann die Scheibe mit Hilfe der Kelle des Goalies zu versenken. 47 Spielminuten waren bereits absolviert. Nun schien die Partie klar zugunsten der Hausherren zu laufen und für Bremerhaven war es wohl nun eine Herkules Aufgabe, nochmals entscheidend heranzukommen.
Fischbuchs Solo war nicht von Erfolg gekrönt, er holte aber eine Strafe heraus bei dieser Aktion. Auch in diesem Powerplay demonstrierte Düsseldorf das neue Selbstvertrauen und igelte sich in der Zone der Gäste gut ein; dabei sprangen jede Menge guter Chancen heraus. Svensson hatte hierbei gleich zweimal die Gelegenheit im Nachschuss zu vollenden.
Bremerhaven war nun gefordert, den finalen Turbo einzulegen knapp 8 Minuten vor dem Ende, zumal sie grad die brenzlige Unterzahl schadlos überstanden hatten. Gesagt getan, erzielten die Fischtown Pinguins das dringend benötigte „dreckige Tor“ durch Wahl in der 54. Spielminute. Somit blieb noch ausreichend Zeit für mehr Zählbares. Nun wurde es ein umkämpftes Match, in dem die Gäste fast alles auf die Karte setzten. Nach der Auszeit ihres Headcoach Popiesch nahm Maxwell auf der Bank Platz und machte Platz für den 6. Feldspieler.
Dieser Schachzug ging jedoch nach hinten los, denn Svensson münzte den pfeilschnellen Gegenstoß von O’Donnell mit dem Empty Net Goal zum 5 zu 2 um. Letztendlich feierten die Düsseldorfer einen deutlichen und verdienten Erfolg gegen hartnäckige Bremerhavener, pikanterweise mit dem identischen Ergebnis ihrer beiden letzten Niederlagen. Eine bessere Rehabilitation hätte es nicht geben können. Düsseldorf tritt am 17.10.21 die Reise an den Seilersee zu den Iserlohn Roosters an, während Bremerhaven die Kölner Haie empfängt.
Kinder: „Die DEG hat ein sehr gutes Spiel gemacht und ihre Chancen genutzt, wir aber nicht. Ja, alle waren etwas müde, das ist aber keine Ausrede. Wir hätten ein wenig einfacher spielen müssen. Nun konzentrieren wir uns voll auf die DEL, wir müssen uns regenerieren und hoffen, die nächsten Spiele zu gewinnen.“
Barta: „Wir haben uns fest vorgenommen, die drei Punkte heute zu holen. Das haben wir mit einem sehr guten Spiel geschafft. Wir haben die Kleinigkeiten über weite Strecken gut gemacht und wenig Großchancen zugelassen. Hane hat ein super Spiel gezeigt, gut pariert. Wir haben die Chancen heute besser genutzt.“
12. Spieltag, 14.10.2021
Düsseldorfer EG – Fischtown Pinguins Bremerhaven 5:2 (1:1|2:0|2:1)
Tore:
0:1 |08| Jeglic (Urbas, Dietz)
1:1 |18| MacAulay (Fischbuch, O‘Donnell)
2:1 |28| Fischbuch (Heinzinger, Proft)
3:1 |35| MacAulay (Postel, Fischbuch)
4:1 |47| Barta (Ebner, O’Donnell)
4:2 |54| Wahl (McGinn, Stowasser)
5:2 |60| Svensson (O‘Donnell) ENG
1. Drittel Statistik: 13:12 Schüsse, 10:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:4
2. Drittel Statistik: 12:4 Schüsse, 13:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2
3. Drittel Statistik: 15:9 Schüsse, 8:14 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:4
Referees: Bruggeman (USA) / Rohatsch (GER)
Zuschauer: 4.389
Aufstellung:
Düsseldorf: Hane, Cumiskey, Zitterbart, Fischer, Olson, Svensson, Järvinen, Ebner, Proft, MacAulay, Fischbuch, Heinzinger, Nowak, O’Donnell, Barta, Ehl, Trinkberger, Postel, Geitner, Schiemenz.
Bremerhaven: Maxwell, Dietz, Kreutzer, Verlic, Jeglic, Kolupaylo, Eminger, Uher, Hooton, Vikingstad, Lutz, Stowasser, Moore, Mauerman, Wahl, Andersen, Kinder, Wejse, Reisnecker.
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de

PENNY-DEL (Straubing/MA) Etwas erlöst sei man nach dem Sieg, gegen Krefeld, in der Kabine gewesen und man hätte in fröhliche Gesichter geschaut, vermeldete Marcel Brandt unter der Woche. Immerhin haben die Tigers damit eine sechs Spiele andauernde Niederlagenserie beendet und wollen nun am Wochenende in Köln und zu Hause gegen Schwenningen daran anknüpfen.

(Foto: Citypress) Können die Straubing Tigers auch am Wochenende wieder jubeln
Headcoach Tom Pokel treibt sein Team dennoch erst einmal darin an, sich doch mehr noch auf die Defensive zu konzentrieren. “Wir haben Situationen im Spiel, wo es nicht immer klar ist, wer jetzt an den Puck kommt. Diese “50/50 Pucks” wenn wir hergeben, dann müssen wir auf unserer defensiven Seite stehen.” In dieselbe Kerbe schlägt auch Marcel Brandt: “Ich bin mir sicher, wenn wir defensiv jetzt auch wieder besser stehen, bringt uns das in die Spur zurück.”
Dazu werden die Niederbayern noch früh genug die Gelegenheit bekommen. Die Gegner am Wochenende könnten derzeit unterschiedlicher nicht sein. In Köln ist die Euphorie zurückgekehrt und da spielt es sich auch bekanntlich leichter. Bei Schwenningen macht man sich mittlerweile ganz andere Gedanken. Das Team von Niklas Sundblad, das im März noch ganz knapp an den Playoffs gescheitert ist, steckt derzeit tief unten drin. Mittlerweile kann man bei den Wild Wings auch von einem Fehlstart sprechen.

(Foto: Citypress) Zuletzt konnten sich die Tigers auf ihre Bullyspezialisten verlassen
Zumindest erwartet Pokel zwei enge Spiele: “Köln hat diese Saison ein paar gute Angriffsformationen mit Thuresson und Matsumoto vorne und sie spielen ein schnelles Eishockey. Dazu spielen sie sehr kompakt, wie ich in den letzten Spielen beobachtet habe und sie treten als ein Team auf.” Umso wichtiger wird es sein, dass man Fehler vermeidet.
Marcel Brandt war in den letzten Spielen auch bei vermeidbaren Gegentoren auf dem Eis und erklärt sich selbst wie damit umgeht: “Wenn dir ein Fehler passiert, dann kannst du dir da nicht lange Gedanken machen. Man muss bei der Videoanalyse noch einmal darauf eingehen, aber ich halte es so, dass ich mich nicht sehr lange damit beschäftige.” Durchaus rechnet sich der Nationalspieler auch in Köln etwas aus, wobei die Tigers in dieser Saison noch nichts Zählbares aus der Ferne mitgebracht haben.
“Daran dürfen wir uns nicht orientieren, nur weil es letzte Saison auch so angefangen hat. Bei unseren Auswärtsspielen hat oft gar nicht viel gefehlt. Alleine das Spiel in Wolfsburg, die wir im letzten Drittel an die Wand gespielt hatten und dann ein paar Pfostenschüsse hinnehmen mussten oder das leere Tor nicht getroffen haben. Wir müssen am letzten Spiel anknüpfen mit der Leistung und ich bin mir sicher, dass es Auswärts auch klappt.”
Darüber wie die Aufstellung in den nächsten Spielen aussehen wird, ließ sich Pokel nicht so sehr in die Karten schauen. “Zu den Torhütern werde ich heute noch nichts sagen. Bei den Verteidigern ist es so, dass wir nicht einen Verteidiger zu lange draußen lassen wollen.” Könnte also bedeuten, dass Stephan Daschner wieder ins Team rückt.
“Es sind derzeit alle Fit und da kommt es natürlich immer zu schwierigen Entscheidungen. In der Offensive haben wir ein paar Formationen ausprobiert und die haben oft gut harmoniert miteinander.” Nach diesem Wochenende wird sich zeigen, ob die Tigers wieder in der Spur sind oder doch weiterhin im Tabellenkeller stecken bleiben. Die Warnung vor beiden Gegnern wurde ausgesprochen, doch wenn man Marcel Brandt so hört, ist das Team voll motiviert gegen die Haie und die Wild Wings.
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PENNY-DEL (Augsburg/HG) Im Curt-Frenzel-Stadion stand das nächste bayerische Derby auf dem Programm: Die Augsburger Panther empfingen die Nürnberg Ice Tigers, schon immer ein spannender Wettkampf zweier etablierter Mannschaften in der PENNY DEL. In der bisherigen Statistik lagen die Nürnberger klar vorne. Augsburg wollte weiter nach oben Richtung Top 6 klettern und Nürnberg schielte auf die Pre Playoff Plätze. Schließlich besiegte Augsburg in einem ausgeglichenen Match mit vielen Chancen die Gäste aus Nürnberg mit 3 zu 1, auch dank zweier schneller Tore binnen nur 23 Sekunden.

(Fotoquelle Dunja Dietrich)
Augsburg lieferte sich am Freitag gegen Wolfsburg ein dramatisches und torreiches Gefecht mit dem besseren Ende für die Grizzlys. Einen 4 Tore Rückstand zu egalisieren kommt nicht alle Tage vor, und auf diese eindrucksvollen Comeback Qualitäten wollten die Fuggerstädter heute aufbauen, auch wenn nur ein Punkt heraussprang, der in der Endabrechnung aber noch durchaus wertvoll sein kann. Coach Pederson musste jedoch verletzungsbedingt auf Keeper Roy verzichten.
Moeser: “Keine 4 Tore Führung ist im Eishockey sicher, das ist unsere Erkenntnis. Der Charakter und die Moral unseres Teams waren super. Das zweite Tor von TJ war entscheidend, da waren wir im Spiel zurück. Wir haben nie aufgegeben und immer Gas gegeben. In der Overtime hatten wir auch die Chance. Es war ein auf und ab und sicher für die Zuschauer interessant. Keller ist gut drauf, war stark gegen Ingolstadt. Es ist immer schwer ins Spiel reinzukommen. Er setzt seine Körpermasse immer geschickt ein, wir müssen vor ihm gut aufräumen.”
Die Nürnberg Ice Tigers mussten ihre Heimpleite gegen Berlin verdauen und wollten nach Ingolstadt nun auch mit den Augsburger Panthern den nächsten bayerischen Konkurrenten in die Schranken verweisen, wobei sie aber auf einen derzeit sehr heimstarken AEV trafen, der seine letzten drei Partien zuhause für sich entschied. Sportdirektor Ustorf zeichnete heute noch hinter der Bande neben Kofler verantwortlich.
Sharipov: “Wir haben die Kleinigkeiten nicht richtig gemacht, die Schüsse nicht entscheidend geblockt. Wir haben auch die Rebounds nicht bekommen und die Chancen nicht genutzt. Das erste Drittel war gut, wir hatten nicht das Glück für die zweite Scheibe. Bisher bekamen wir zu viele Gegentore, aber es geht auch darum, wie wir sie bekamen. Wir ließen viele Schüsse von außen zu und zu viele Konter gegen uns zugelassen. Ich freue mich heute sehr auf diese Partie, die Stimmung wird super sein.”
Die Verletzung bei Goalie Roy machte den Augsburgern ein wenig Sorgen, da die Kernspintomografie zur endgültigen Diagnose noch ausstand. Nach ihrem Road Trip in Wolfsburg kehrten die AEV Akteure erst frühmorgens in die Heimat zurück und schwangen sich als erstes auf das Fahrrad, um ihre müden Bus Beine gleich wieder in Schwung zu bringen.
Die ersten 5 Minuten waren von Abtasten geprägt, Chancen noch Mangelware, bis dann dank eines konsequenten Forecheckings Jahnke vor Keller brandgefährlich auftauchte. Die Gäste spielten sich sehr schnell aus ihrer Zone und setzten gut nach; ein Schlagschuss von Mebus war eine sichere Beute von Keller. Die Franken hatten heute sicher vor, ihre derzeitige Auswärtsschwäche aufzupolieren, mussten aber dann einen guten Schuss von McClure zulassen, der von Sharipov pariert wurde.
Die Ice Tigers hatten bisher ein leichtes optisches Übergewicht was die Offensivbemühungen anging. Im 5 gegen 5 schafften sie es des Öfteren, sich in der Augsburger Zone einzuigeln, auch dank der Augsburger Passivität. Die Franken zeigten im ersten Drittel ein gutes Auswärtsspiel und hätten sich die Führung durchaus verdient gehabt. Reimer zielte für dieses Vorhaben nur knapp vorbei.
Etwas aus dem Nichts gingen dann aber die Panther in der 16. Spielminute durch Saponari in Front; dabei drehte er sich genial um die eigene Achse und verwertete die Scheibe mit dieser tollen Einzelaktion. Dies stellte den Spielverlauf ein wenig auf den Kopf, waren doch die Nürnberger die aktiveren Protagonisten auf dem Eis. So schnell kann sich das beim schnellsten Mannschaftssport der Welt ändern.
Anschließend agierten die Hausherren in Überzahl und hatten gleich eine Wahnsinnschance, die jedoch von Sharipov grandios vereitelt wurde, der danach schon wieder seine Fanghand effektiv zum Einsatz brachte. Auf der anderen Seite musste Augsburg aber auch auf die Shorthander Qualitäten der Gäste achtgeben.
In einer ausgeglichenen Partie nahm Augsburg eine knappe Führung mit in die Kabine. Nürnberg war gut im Spiel und versteckte sich nicht.
Magnus Eisenmenger: „Wir hatten uns vorgenommen, die ersten 5 Minuten stark raus zu kommen, was uns auch gut gelungen ist. Dann hatten wir die Pucks zu oft verloren. Danach brachten wir viel Druck aufs Tor und erzielten letztlich das Tor. Die Führung bringt nun mehr Energie für uns und wir hoffen, dass dann noch mehr kommt für uns.“
Im zweiten Drittel begannen die Nürnberger genauso forsch und legten gleich den Vorwärtsgang ein. Der AEV musste mehrmals blocken, damit die Schüsse nicht durchdrangen zu Keller. Hier war mal wieder Lamb vorbildlich. Die Ice Tigers hatten erneut optisch mehr vom Spiel, bevor dann Markus Eisenmenger den zweiten Treffer auf seinen Schläger serviert bekam. Erst spielten die Panther eine Kontersituation fahrlässig aus und im Gegenzug machten es die Nürnberger auch nicht besser. Sharipov musste nun wiederholt sein Können unter Beweis stellen.
Im Mittelabschnitt waren Kontergelegenheiten an der Tagesordnung, doch auch das „eigene Haus“ oder auch der Slot vorm Tor wurde konzentriert verteidigt. Die Devise „Defense first“ wurde bei beiden Mannschaften bis dato sehr gefällig umgesetzt. Das Transition Spiel, die Umstellung von Abwehr auf Angriff, klappte bei den Gästen recht gut, nur belohnten sie sich bisher noch nicht für ihre Disziplin.
Reimer absolvierte heute bereits seine 986. Begegnung, somit war es für ihn kein allzu weiter Weg mehr, um in den erlauchten Club der Tausender zu kommen. Clarkes strammer Abschluss streifte dann das Lattenkreuz, der ‚beste Freund‘ von Sharipov.
In der 38. Spielminute erhöhten die Panther durch das entschlossene Nachsetzen von Nehring zum 2 zu 0; dem war ein unnötiger Aufbaufehler der Franken, die diese Gelegenheit erst ermöglichten. Nach einem erneuten Scheibenverlust in der eigenen Zone schlugen die Hausherren nur 23 Sekunden später, durch Payerl wieder gnadenlos zu. Mit diesem eiskalten Doppelschlag zog der AEV den Gästen erstmal den Zahn, auch wenn danach das Gestänge für Keller rettete. Das wäre die optimale schnelle Antwort durch Sheehy gewesen.
Mit einer nun auf den ersten Blick deutlichen 3 Tore Führung für Augsburg ging es nun in die zweite Pause. Nürnberg leistete sich zwei katastrophale Aussetzer, die das Ergebnis in die Höhe schraubten zugunsten der Fuggerstädter.
Friedrich: „Es waren individuelle Fehler in der eigenen Zone. Das hat Augsburg super ausgenutzt. Letztlich müssen wir ähnlich wie Augsburg spielen. Die halten es einfach und bringen die Scheibe konsequent zum Tor. Wir müssen nun mehr Risiko gehen, um Überzahlsituationen zu generieren und schnell ranzukommen.“
Im Schlussabschnitt musste Nürnberg möglichst schnell auf den Anschlusstreffer hinarbeiten, um die Aufholjagd einzuläuten; das verbleibende Powerplay hätte sich hier ideal angeboten, doch die Überzahl verpuffte wirkungslos. Ein sogenanntes ‚dreckiges Tor‘ hätten die Franken sicherlich auch gerne angenommen. Mit einem herrlichen ansatzlosen Schuss ins Kreuzeck in der 43. Spielminute brachte Parlett seine Farben auf die Anzeigetafel; dabei gab Ustorf den Assist, worauf sich sein Vater bestimmt freute.
Nürnberg blieb am Drücker und hatten bereits den nächsten Torschrei auf den Lippen, doch die Latte und Keller im Zusammenspiel verhinderten dies. Eine recht kurze Videoüberprüfung bestätigte dies auch. Im 2 auf 1 wäre für Nürnberg mehr drin gewesen, zumindest durfte der Gast aber wieder im Powerplay ran, das sie engagiert und zielstrebig begannen. Keller gab bis dato keinen Rebound ab, doch es fand auch zu wenig Verkehr vor ihm statt und Lamb stellte sich wieder einmal löblich mit einem Block in den Dienst der Mannschaft ebenso wie Eisenmenger, der im Fallen die Scheibe aus dem Drittel bugsierte.
Nach einem Schlagschuss ins Gesicht vom eigenen Mann musste Campbell folgerichtig in die Kabine; das tat schon weh vom Zuschauen. Wir drücken ihm die Daumen, dass nichts Schlimmeres passiert ist.
Die Franken gingen nun riskanter zu werke und demzufolge ergaben sich auch Konterchancen für die Hausherren. Die Ice Tigers probierten es auch mal mit Einzelaktionen, doch Keller blieb gelassen in seinem Gehäuse. Nun begann die Crunch Time und Nürnberg musste sich nun was einfallen lassen, um nicht die nächste Pleite einzustecken. An der Moral fehlte es den Gästen nicht und Sharipov nahm schon Blickkontakt zur Bande auf. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende nahm Ustorf die erwartete Auszeit, um seine Jungs nochmals einzustimmen. Die Gäste mussten jetzt ‚All in‘ gehen und alles auf die Karte setzen, doch ihre Bemühungen wurden nicht belohnt.
Mit ihrem vierten Heimsieg in Folge kletterten die Augsburger Panther auf Platz 8 in der Tabelle, während die Franken auf Rang 13 verharrten, obwohl sie in der Schuss Statistik klar vorne lagen, aber der AEV war effizienter in der Torausbeute. Zumindest konnte Nürnberg das für sich entschiedene Schlussdrittel als positives Erlebnis mit nach Hause nehmen.
Nürnberg tritt am 15.10. zu Hause gegen Krefeld an, während Augsburg am gleichen Abend die Red Bulls München empfängt.
Parlett: „It was a good game, both teams played hard. We had a few bad moments so they won the game. We gotta play full 60 minutes. We battled hard before. It is tough to score in this league.“
Payerl: „They came out real hard tonight. We were fortunate to score in the first period. We played our game in the second. It was big to come back, we are proud the way we battled back in Wolfsburg. Due to our fans there is a good atmosphere, it’s fun to play in front of them.“
11. Spieltag, 10.10.2021
Augsburger Panther - Nürnberg Ice Tigers 3:1 (1:0|2:0|0:1)
Tore:
1:0 |16| Saponari (Graham, Markus Eisenmenger)
2:0 |38| Nehring (Puempel)
3:0 |38| Payerl (Clarke, Campbell)
3:1 |43| Parlett (Ustorf, Bender)
1. Drittel Statistik: 8:8 Schüsse, 10:5 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2
2. Drittel Statistik: 6:9 Schüsse, 16:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0
3. Drittel Statistik: 6:16 Schüsse, 12:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2
Referees: Bruggeman (USA) / Schrader (GER)
Zuschauer: 4.042
Aufstellung:
Augsburg: Keller, Graham, Haase, Trevelyan, Stieler, McClure, Valentine, Lamb, Clarke, Campbell, Payerl, Langer, Rogl, Puempel, LeBlanc, Nehring, Kharboutli, Magnus Eisenmenger, Max Eisenmenger, Saponari.
Nürnberg: Sharipov, Welsh, Mebus, Sheehy Brown, Schmölz, Parlett, Bodnarchuk, Reimer, Stoa, MacLeod, Bender, Karrer, Fleischer, Jahnke, Fox, Pilu, Kislinger, Ustorf, Friedrich.
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de

PENNY-DEL (Mannheim/MH) Am späten Sonntagnachmittag trafen die Adler Mannheim in der SAP Arena auf die Ingolstadt Panther. Mannheim kam mit zwei 5:2 Erfolgen in Folge in die Partie, während die Panther noch hinter den Erwartungen zurück hängen und vor dem Match nur auf Platz 10 zu finden waren.

( Foto City-press )
Blitzschneller Beginn des Heimteams. Nagel Dawes schließt in der ersten Spielminute zur 1:0 Führung ab und schockt die Panther, die einen frühen Rückstand vermeiden wollten. Simpson hätte im direkten Gegenzug fast den umgehenden Ausgleich erzielt. Für die Zuschauer war es eine sehr ansehnliche Partie, mit Chancen auf beiden Seiten. Vor allem die Gäste spielten nach dem frühen Rückstand sehr gut mit und versteckten sich keinesfalls. Trotzdem trafen erneut die Gastgeber. Szwarz legte den Puck von hinter dem Tor auf Dawes ab, der zunächst an Rämö scheiterte aber seinen eigenen Rebound verwerten konnte. Ingolstadt hatte vor Drittelende noch ein gutes Powerplay, das aber ohne Erfolg blieb.
Auch in der ersten Minute des zweiten Drittel, war es erneut die Reihe um Eisenschmid, Dawes und Szwarz, die eine sehr Möglichkeit hatten, um einen weiteren Treffer zu erzielen. Mannheim und vor allem Brückmann mussten im folgenden Ingolstädter Powerplay alles geben, um den Anschlusstreffer zu verhindern. Die Panther hatte auch in diesem Spiel ein Problem mit der Chancenverwertung und waren keinesfalls zweit Tore schlechter als die Kurpfälzer. Wayne Simpson brach in der 29.Spielminute endlich den Bann. Auf Vorlage von Bourque konnte er trocken auf 1:2 verkürzen. Die Truppe von Coach Doug Shedden war im zweiten Drittel das bessere Team. Die Adler kamen nur vereinzelt zu Möglichkeiten. Rämö verhinderte gegen Szwarz und Dawes mit zwei Glanzparaden den erneuten Zwei-Tore Rückstand. Es blieb bei der 2:1 Führung der Adler.
Pavel Gross musste ein paar passende Worte gefunden haben, denn sein Team fand im dritten Drittel wieder mehr Zugriff zum Spiel. Ein frühes Powerplay ließen sie dennoch ungenutzt liegen. Plötzlich der Ausgleich der Schanzer. Bergmann vertändelte den Puck an der eigenen blauen Linie und Flaake ließ sich nicht zweimal bitten, eroberte den Puck und schoss zum 2:2 ein. 64 Sekunden später sogar die Führung für die Panther ein Pass Stafette schloss Topscorer Simpson, mit seinem zweiten Treffer am Abend zur 2:3 Führung ab. Die Adler schlugen aber direkt zurück. Natürlich war es die Reihe, die schon im ganzen Spiel für Chancen sorgte. Eisenschmid war dieses Mal der Nutznießer zum Ausgleich. Das Spiel war nun ausgeglichen und beiden Teams versuchten den Siegtreffer zu erzielen. Trotz zahlreicher Chancen passierte in der regulären Spielzeit nichts mehr.
Holzer hatte die erste Möglichkeit in der Verlängerung, scheiterte aber an Rämö. Mannheim kam kurz darauf zu einem Powerplay, welches Plachta zum 4:3 Siegtreffer nutzte.
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PENNY-DEL (Straubing/MA) Heilfroh waren Fans und Mannschaft nach dem Spiel. Dementsprechend ausgelassen wurde auch der Sieg gefeiert. Besonders gefordert, von den Fans, wurde der dreifache Torschüzte Travis St. Denis. Den Siegtreffer besorgte Kapitän Sandro Schönberger. Bis dahin hatten die Tigers ein ganzes Stück Arbeit zu verrichtet, denn die Gäste aus Krefeld gaben sich zu keiner Zeit geschlagen. In den stärksten Phasen der Pinguine hatte Tomi Karhunen immer wieder mit guten Reflexen, sein Team vor einem Rückstand bewahrt.

(Foto: Citypress) Travis St. Denis schießt die Tigers mit 3 Toren zum Sieg
Spielverlauf:
Die Hausherren zeigten eines ihrer besten Drittel in der Saison. 15 zu 6 Torschüsse sprechen da auch deutlich für die Niederbayern, nur die Tore fehlten. Minütlich wurde der Druck erhöht, aber es dauerte bis kurz vor Schluss des Abschnitts, bis die Führung kam. Doch Straubing wäre nicht Straubing, würde man die Führung nicht gleich wieder leichtsinnig verschenken.
Die Pinguine glichen 51 Sekunden später wieder aus. Tim Brunnhuber: “Es wäre jetzt wichtig gewesen, eine Führung mit in die Kabine zu nehmen. Aber wir haben dann wieder einen dummen Konter bekommen. So machen wir aber ein gutes Spiel, wie ich finde und wenn wir so konsequent weitermachen, sollten drei Punkte auch mal wieder drin sein.”
Die Tigers blieben zuerst die aktivere Mannschaft, aber je länger das Spiel dauerte, desto besser kamen die Pinguine auf Touren. Beide Teams ließen nach dem 2:2 Ausgleich einige Großchancen liegen. Karhunen rückte immer mehr in den Mittelpunkt, weil die Gäste auch ein perfektes Powerplay auf das Eis zauberten. Belohnt haben sich aber dennoch die Tigers mit der 3:2 Führung 6,5 Sekunden vor Ende des Mittelabschnitts.
Robert Sabolic: “Das ist ein verrücktes Spiel heute. Wir müssen zu viel Zeit in der Defensive verbringen, aber ich bin zuversichtlich für das letzte Drittel. Das Powerplay läuft eigentlich ganz gut. Wir müssen noch direkter zum Tor gehen im Schlussabschnitt.” Straubing wollte unbedingt den Sack zumachen und ging auch mit 4:2 in Führung.
Dennoch läuft es oft in dieser Saison so, dass der Vorsprung immer in Gefahr ist. Der KEV gab nie auf und brachte sich wieder ran. In der Schlussphase war es dann Tomi Karhunen, der den Tigers den verdienten Sieg, nach sechs aufeinanderfolgenden Niederlagen sicherte. Krefeld machte kein schlechtes Auswärtsspiel, jedoch fehlte über weite Strecken die letzte Konsequenz. Die Tigers blieben nervenstark und sicherten sich die Punkte.
Stimmen zum Spiel:
Travis St. Denis (Straubing): “Der Sieg war wichtig für uns. Wir haben heute unser Spiel durchgezogen und das hat sich unter der Woche im Training schon abgezeichnet. Es war gut, dass wir immer positiv geblieben sind und ich hoffe wir haben heute den Turnaround geschafft.”
Alexander Blank (Krefeld): “Unser Spiel war heute nicht so gut. Wir hatten zwar gute Schüsse aber den Rückstand so kurz vor der zweiten Pause hätte es nicht gebraucht. Es ist enttäuschend, dass wir jetzt mit nur einem Punkt an diesem Wochenende da stehen.
Torfolge:
1:0 (19.) - Die Tigers spielten aus der Ecke in den freien Raum. Da stand Travis St. Denis genau richtig für den Onetimer. Der Schuss wurde noch leicht abgefälscht. 1:1 (20.) - Quasi im Gegenzug ließ die Hintermannschaft der Tigers eine zu große Lücke. In die ging Lucas Lessio, nahm den Steilpass auf und versetzte Karhunen zum Ausgleich. 2:1 (25.) - Die Tigers trafen durch Travis St. Denis auch im Powerplay. Wieder war es ein Schuss von der linken Seite genau in den Winkel.
2:2 (29.) - Schnelles Umschaltspiel bei den Krefeldern, den Schuss von Sacher ließ Karhunen prallen und Robert Sabolic nützt den Rebound zum erneuten Ausgleich. 3:2 (40.) - Hattrick für Travis St. Denis. Genau 6,5 Sekunden vor der Sirene schlug es bei Belov ein. Einen Schuss aus spitzen Winkel, ließ der Schlussmann durch die Arme, zur bis dahin verdienten Führung für die Hausherren.
4:2 (43.) - Lampl hatte freie Schussbahn, Sandro Schönberger fälscht vor dem Tor ab und der Puck trullert durch die Beine von Belov ins Tor. 4:3 (47.) - Wieder wurde die Schwäche der Tigers in dieser Saison gnadenlos von Robert Sabolic aufgedeckt. Die Straubinger schaffen es nicht den Slot so zu verteidigen, dass der Gegner nicht frei zum Schuss kommt.
Spiel vom 10.10.2021
Straubing Tigers - Krefelder Pinguine: 4:3 (1:1 | 2:1 | 1:1)
Tore:
1:0 |19.| St. Denis (Balisy, Leier)
1:1 |20.| Lessio (Lucenius, Jensen)
2:1 |25.| St.Denis (Connolly, Eder) - PP1
2:2 |29.| Sabolic (Blank, Sacher)
3:2 |40.| St. Denis (Brunnhuber)
4:2 |43.| Schönberger (Lampl)
4:3 |47.| Sabolic (Lucenius, Bracco)
Schiedsrichter: Hunnius / Schadewalt / Schwenk / Züchner
Strafzeiten:
Straubing Tigers: 4
Krefelder Pinguine: 6
Zuschauer: 3.415
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PENNY-DEL (Köln/ST) Nach einer längeren Heimspielpause spielten die Kölner Haie am Freitagabend vor 9873 Zuschauer in der LANXESS arena gegen die Schwenninger Wild Wings. Die Partie entschieden die Haie mit 5:1 für sich und behielten 3 Punkte in Köln. Der 10. Spieltag stand im Zeichen des Kampfes gegen Brustkrebs und so spielten die Haie in schwarzen Sondertrikots mit pinkfarbener Rückennummer.

Foto: Ingo Winkelmann
Die Haie gewannen vor Spielbeginn am Freitag 5 Spiele von insgesamt 8 absolvierten Partien. Das Team unter Headcoach Uwe Krupp befand sich auf dem 6. Platz der Penny DEL-Tabelle, also im guten Mittelfeld. Die Schwenninger hingegen taten sich bisher sehr schwer und stehen derzeit auf dem letzten Platz der Tabelle, vor Straubing und Krefeld. Der Druck auf die Schwarzwälder steigt also mit jedem Spiel, denn nach dieser Saison wird definitiv eine oder sogar zwei Mannschaften absteigen. Und das will natürlich keiner.
Vor dem Spiel erklärte Verteidiger Pascal Zerressen: „Wir freuen uns, dass wir endlich wieder auf’s Eis gehen können. Das Vorbereitungsspiel gegen Schwenningen war schon hart umkämpft. Wir werden auf dem Eis für jeden Zentimeter arbeiten müssen.“ (Quelle: www.haie.de)
Die Kölner starteten mit Tomáš Pöpperle im Tor, Maxi Kammerer, Maury Edwards, Moritz Müller, Lucas Dumont und Andreas Thuresson als Starting Six in die Partie. Verletzungsbedingt fehlten weiterhin Robin van Calster, Mark Olver, Jonas Holøs und Zach Sill. Und auch nicht dabei waren Alex Coach und Andrej Bires.
Auf Seiten der Kölner sind die Top Scores Maury Edwards mit 3 Toren und 6 Assists, Andreas Thuresson mit 5 Toren und 2 Assists und Jon Matsumoto mit einem Tor und 6 Assists. Auf Seiten der Schwenninger sind es Travis Turnbull mit 5 Toren und 3 Assists, Tyson Stink mit 2 Toren und 6 Assists und John Ramage mit 6 Assists.
Das erste Drittel begann vielversprechend für Köln. In der 2. Minute hatte Matsumoto eine gute Chance zum ersten Tor, doch verzog. Doch auch Schwenningen versuchte seinerseits zu drücken, kam aber nicht durch die Kölner Defensive. Und die Haie setzen sich immer wieder im Angriffsdrittel fest. So war das erste Tor voraussehbar. Es fiel dann in der 10. Minute durch Landon Ferraro. Auch Schenkungen konnte aufs Tor der Kölner schießen, doch Pöpperle ließ nichts durch. Julian Chobrot bekam eine Strafe wegen Banendechecks, die Kölner überstanden die Unterzahl ohne Gegentor. In der 15. Minute ging es weiter mit den Strafen für Köln und Schwenningen, so dass die Gäste auf den Ausgleich drückten, jedoch dies nicht gelang. In der 17. Minute gelang es den Haien durch Thuresson dann auf 2:0 zu erhöhen. So endete das Drittel verdient für Köln mit 2:0.
Im Mittelabschnitt kämpften die Haie nicht mehr so offensiv stark wie zuvor. Sie ließen sich immer wieder in die Defensive zurückdrängen. Schwenningen wollte unbedingt den Rückstand aufholen. Und beide Mannschaften ließen sich nicht die Butter vom Brot klauen, so kam es im Verlauf des Drittels immer wieder zu Strafzeiten, die den Spielfluss zerstörten und den Mittelabschnitt zäh gestalteten. In der 26. Minute gelang den Gästen der Anschlusstreffer durch Spink zum 2:1. Es folgten einige Strafen auf beiden Seiten. Schließlich in der 31. Minute im Powerplay erhöhte Köln auf 3:1 durch Kammerer.
Insgesamt war dies kein schönes Drittel. Es endete mit 3:1 und mit einer Unterzahlsituation der Haie, da Marcel Barinka wegen hohen Stocks auf die Bank musste.
Das Schlussdrittel begann also mit einer Unterzahl, die die Haie aber ohne Gegentor überstanden. Auch hier fielen einige Strafen, insgesamt 5, wobei 4 für die Wild Wings waren und eine für Pascal Zerressen. Schwenningen sollte kein weiteres Tor gelingen. Matsumoto erhöhte und er 50. Minute auf 4:1 und in der 53. Minute machte Sebastian Uvira mit dem 5:1 des Sack zu. Es endete mit 5:1.
Alles in allem war es eine schwierige und ab dem 2. Drittel zähe Partie. Auch wenn Köln deutlich gegen Schwenningen siegen konnte, waren es irgendwann zu viele Strafen, die die Partie zerpflückten und anstrengend machten. Den Schwenningern war der Frust und der Druck unbedingt zu siegen, um den letzten Platz gegen einen besseren eintauschen zu könne, deutlich anzumerken. Es entlud sich immer wieder in Auseinandersetzungen. Dennoch spielten sie streckenweise gut und erarbeiteten sich Chancen, die aber von der Kölner Defensive und einem souveränen Pöpperle entschärft wurden.
Im ersten Drittel hatten die Gastgeber mehr Spielanteile und führten verdient mit 2 Toren. Im weiteren Verlauf konnten sie weiter auf 5 Tore erhöhen. Schwenningen hingegen erarbeitete sich nur ein Tor. Doch der Spielfluss litt ab dem 2. Drittel und es ergab kein schönes Eishockeyspiel. Die Haie konnten sich 3 Punkte auf ihrem Konto gutschreiben und Schwenningen musste unverrichteter Dinge wieder nach Hause reisen.
Alex Oblinger sagte nach dem Siel: „Das war heute ein hart umkämpftes Spiel, genau wie 98 Prozent unserer Spiele bisher. Das war eine gute Mannschaftsleistung. Uns zeichnet aus, dass wir immer mehr bringen, egal was der Gegner bringt. Die gleiche Einstellung müssen wir am Sonntag gegen Berlin zeigen und unser Spiel durchziehen. Dann haben wir eine gute Chance zu gewinnen.“ (Quelle: www.haie.de)
Am kommenden Freitag geht es dann für die Haie zu Hause weiter. Die Straubing Tigers reisen aus Bayern an. Bully ist um 19.30 Uhr.
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PENNY-DEL (Krefeld/RS) Das Duell in der Nachbarschaft der Tabelle. Das Duell der Brüderpaare! Auf Seiten der Gäste aus dem Württembergischen Daniel Weiss und Constantin Braun, im heimischen Trikot Alexander Weiss und Laurin Braun. Constantin Braun und Norman Hauner im Gästedress zu dem noch mit Krefelder Vergangenheit.
( Foto Ralf Schmitt )
Die Karten waren gemischt. Das Spiel begann entsprechend nervös und zerfahren. Der Gast und Neuling in der Penny- DEL versuchte in den ersten Minuten sein Heil in der Defensive, was prompt in falsche Richtung ging. Bergström markierte bereits nach drei Minuten die Führung der Hausherren. Sicherheit gab dieses frühe Tor den Hausherren jedoch nicht. Zumal der KEV nach sieben Minuten Goalie Shilin nach einer heiklen Aktion durch Verletzung gegen Nikita Quapp tauschen mussten. Der vom NHL Club Carolina Hurricanes gedraftete Ex-Ravensburger kassierte auch gleich den Ausgleich durch Stretch (14.) im Powerplay und die erstmalige Führung der Gäste nur zwei Minuten danach durch Sheen. Bei den verunsicherten Krefelder ging im Anschluss daran nichts mehr, aber auch gar nichts mehr. Das ohnehin nicht sehr hohe Niveau sank noch tiefer. So führte Bietigheim nach Drittel eins.
Wütende Pinguine eröffneten den Mittelabschnitt. Bracco (24.) nutzte eine Überzahl Situation aus, um für Krefeld wieder gleich zu ziehen. An Qualität bekam das Spiel der Gastgeber keinen Schub. Das Gegenteil war der Fall. Bietigheim zog fast im Gegenzug wieder in Front, wiederum traf Sheen (25.) mit dem Doppelpack. Der bedauernswerte Quapp bekam zu diesem Zeitpunkt erst den dritten Schuss auf sein Gehäuse und kassierte den dritten Treffer. Der dritte Gegentreffer fiel dann aber auch auf der anderen Seite. Tor Nummer drei der Schwarz-Gelben erzielte Alex Weiss (37.) nach sehr feiner Vorarbeit von Hersley. Somit standen die Signale wieder auf null. Krefeld hatte noch das Glück, das die Gestreiften ein Gästetor nicht anerkannten.
Das heimische Team, spielerisch ohnehin mit nicht auf Rosen gebettet, tat sich auch in der Folge sehr schwer die Defensive der Gäste in Verlegenheit zu bringen. Die Steelers verteidigten clever und hatten im Schlussabschnitt die besseren Möglichkeiten. Genutzt hat es beiden Mannschaften nicht mehr. Die Partie ging in die Overtime. Da wurde es dann richtig spannend. Erst wurde das Tor von Laurin Braun wegen Torwart Behinderung nicht anerkannt, dann hielt Goalie Quapp seine Mannschaft mit mehreren Glanzparaden im Spiel.
Die Entscheidung fiel letztlich in der Penalty Lotterie in der Bietigheim durch Ranford das bessere Ende für sich hatte. Die Krefeld Pinguine treten auf der Stelle. Ein Punkt gegen einen Mitbewerber im Klassenerhalt ist eindeutig zu wenig!
Spiel vom 08.10.2021
Krefeld Pinguine vs. Bietigheim Steelers 3:4 n.P. (1:2|2:1|0:0|0:0|0:1)
Tore:
1:0 | 3.| Bergström (Kulda)
1:1 |14.| Stretch (Ranford, Heard) PP1
1:2 |16.| Sheen (Braun C., Renner)
2:2 |24.| Bracco (Weiss A., Braun L.)
2:3 |25.| Sheen (Stretch, Renner)
3:3 |37.| Weiss A. (Hersley)
3:4 |66.| Ranford (Penalty)
Zuschauer:
4012
Strafen: Krefeld 6 Minuten, Bietigheim 4 Minuten
Hauptschiedsrichter: Gordon Schukies, Andrew Wilk
Linienrichter: Jonas Merten, Chris van Grinswen
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PENNY-DEL (Düsseldorf/MH) Im PSD Bank Dome standen sich am Freitagabend die DEG und Adler Mannheim gegenüber. Mannheim musste unter der Woche noch in der CHL in Lausanne antreten und konnte sich hier fürs Achtelfinale qualifizieren, mussten aber ohne 8 Stammspieler in Düsseldorf antreten.

( Foto City-press )
In den ersten Minuten entwickelte sich ein flottes Spiel mit wenig Unterbrechungen und vor allem die Düsseldorfer spielten überraschend offensiv. Kurz vor dem ersten Powerbreak musste Brückmann in höchster Not gegen Fischbuch und Macaulay retten. In der 14.Spielminute die Führung für die Gäste, nachdem Klos den Puck von er Band vors Tor spielte und Florian Elias nur noch die Kelle hinhalten musste, um Pantkowski zu überwinden. Die Führung sollte allerdings nur 58 Sekunden Bestand haben. Carter Proft kommt im hohen Slot völlig frei an den Puck und kann unbedrängt zum Ausgleich einschießen. Kurz vor Drittelende war erneut Brückmann gefordert. O’Donnell kommt über rechts ins Drittel rein und kommt zweimal zum Abschluss, scheiterte aber am Adler-Rückhalt.
Schon nach drei Minuten im zweiten Drittel die erneute Führung der Kurpfälzer. Borna Rendulic schnappte sich von der Bank kommend den Puck, setzte sich gegen zwei, drei Spieler durch und überwand mit einem flachen Schuss den überraschten Mirko Pantkowski. Nachdem ein DEG-Powerplay ohne Erfolg blieb, konterten die Adler direkt nach dem Ende der Strafe. Swarz brachte den Puck vors Tor und Desjardins, der gerade von der Strafbank kam, nutzte den Rebound zum 1:3. In der Folge spielte das Team von Pavel Gross geschickt aus einer guten Defensive heraus und ließ fast nichts zu. Im Gegenteil, Andrew Desjardins konnte noch einmal den Spielstand erhöhen. Sein erster Schuss wurde noch geblockt, aber er bekam den Puck zurück und mit dem zweiten Schuss traf er zum 1:4 am chancenlosen Pantkowski vorbei. Das Kreis-Team war sichtlich geschockt und wirkte etwas ratlos, so dass man sich erstmal wieder in der Kabine sammeln musste.
Der letzte Abschnitt begann etwas trostlos. Die DEG war bemüht zurück ins Spiel zu kommen, während die Mannheimer ihr Spiel geschickt aus einer starken Defensive heraus bestritten. Jegliche Hoffnung auf ein Düsseldorfer Comeback wurden in der 47.Spielminute endgültig begraben. Bei einem Adler Powerplay machte Plachta das 1:5 und damit die endgültige Entscheidung. Bei einigen weiteren Kontern hatte die DEG Glück, dass das Ergebnis nicht noch weiter in die Höhe geschraubt wurde. Immerhin wurde das Team von Harold Kreis nochmals belohnt. Brendan O’Donnell eroberte nach einem Missverständnis von Wohlgemuth den Puck und schloss erfolgreich im eins gegen eins gegen Brückmann zum 2:5 Endstand ab.
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PENNY-DEL (Inglstadt/CD) Der EHC Red Bull München lässt dem ERC Ingolstadt am Freitag Abend in der Saturn Arena vor 3.405 Zuschauer keine Chance und bleibt durch den klaren Sieg an der Tabellenspitze der PENNY-DEL.
(Foto: Jürgen Meyer - Das schönste Tor des Abends)
Nach der kürzlichen, unglücklichen Niederlage in "fast" letzter Sekunde gegen den EV Zug in der Champions Hockey League spielten die Red Bulls heute in Ingolstadt frisch, fromm, fröhlich auf und schossen sich den Frust von der Seele.
Im ersten Drittel konnten die Münchner bereits nach nur 90 Sekunden mit einem abgefälschten Schuss von Ben Street in Führung gehen. Maxi Daubner traf dann mit dem 2:0 (17.) in den Winkel. Von Seiten der Schanzer kam nur wenig Gegenwehr und so dominierten die Gäste das gesamte Spiel. Im Mitteldrittel zogen dann die Red Bulls davon und so stand es nach 32. Minuten 1:5!
Für München trafen im oberbayerischen Derby erneut Ben Street (23.), Philipp Gogulla nach einer wirklichen Traumvorlage von Austin Ortega (29.) und Yasin Ehliz im Powerplay. Besonders bitter war der Spielverlauf für den Ex-Münchner Goalie Kevin Reich, der zwar bei den Gegentreffern machtlos war, jedoch beim zweiten von Ben Street keine gute Figur machte. Im zweiten Drittel nahmen die Schanzer einige Strafzeiten und so konnten die Müchner das Powerplay trainieren. Justin Feser traf zum zwischenzeitlichen 1:3.
Nach nur 19 Sekunden im letzten Drittel trafen die Ingolstädter im Powerplay zum 2:5 durch Defazio und konnten dadurch die beste Überzahlquote der Liga bestätigen, doch dieser gute Start wurde duch das "halbe Dutzend" von Freddy Tiffels kurz darauf wieder zu Nichte gemacht. Ingolstadt gab sich aber nicht geschlagen und mit dem 3:6 durch Soramis kam noch einmal Hoffnung auf, aber München war defensiv stehr stabil und so hatten die Fans in der Saturn Arena keinen weiteren Grund zum Jubeln.
Stimmen zum Spiel:
Tim Regan: "Uns fehlt die Kaltschnäuzigkeit, wir hatten einige gute Chancen, aber München hat die Tore gemacht und wir haben früh das Momentum verloren. Wir müssen so schnell wie möglich diese Fehler abstellen und weiter hart arbeiten."
Don Jackson: "Es war nicht so einfach wie das Ergebnis scheint. Wir mussten schon viel Arbeiten und haben die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht."
8. Oktober 2021
ERC Ingolstadt - EHC Red Bull München 3:6 (0:2|1:3|2:1)
Tore:
0:1|02.|Ben Street (Boyle, Parkes)
0:2|17.|Max Daubner (Street, Parkes)
0:3|23.|Ben Street (Tiffels)
1:3|24.|Justin Feser (Defazio, Storm)
1:4|29.|Philipp Gogulla (Ortega)
1:5|32.|Yasin Ehliz (Hager) PP
2:5|41.|Brandon Defazio (Pietta, Marshall) PP
2:6|44.|Freddy Tiffels (Blum, Street) PP
3:6|48.|Samuel Soramis (Brune, Gnyp)
Zuschauer:
3.405
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