Bietigheim Steelers kämpfen sich bei den Eisbären Berlin zurück und siegen nach Shootout

 

PENNY-DEL (Berlin/RB) Die Bietigheim Steelers waren heute Nachmittag zu Gast bei den Eisbären in der Mercedes-Benz-Arena in Berlin. Nach zwei Niederlagen gegen die Eisbären kämpfte sich der Aufsteiger nach einem 3:1-Rückstand zurück ins Spiel und holte im Shootout den Zusatzpunkt. 

 

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(Foto: Jan Simecek / eishockey-online.com)

 


 

Die Bietigheim Steelers kamen nach der Hälfte des gespielten Startdrittels zum ersten Torerfolg. Der US-Amerikaner C. J. Stretch erzielte sein zehntes Saisontor für die Steelers. Die Eisbären blieben im ersten Abschnitt ohne Tore, trafen aber durch Morgan Ellis die Querlatte. Zu Beginn des Mitteldrittels tauschte Bietigheim seinen Torhüter aus. Cody Brenner übernahm für Sami Aittokallio. Tobias Ancicka hielt zweimal sehr stark gegen die angebrausten Steelers. In der 29. Minute brach Mark Zengerle den Bann und traf zum Ausgleich.

 

Knappe fünf Minute später traf Leo Pföderl für die Eisbären zur erstmaligen Führung und nur 93 Sekunden nach dem Führungstreffer erhöhte Mark Zengerle mit sienem zweiten Tor auf 3:1. Damit war Bietigheim erstmal bedient, hatte aber gleich darauf die Möglichkeit zweimal in Powerplay zu spielen. Doch beide Überzahlsituationen blieben ungenutzt und es ging mit dem doppelten Vorsprung für die Eisbären in die zweite Drittelpause.

 

Im Schlussdrittel gerieten Yannick Veilleux und Marcus Kojo aneinander und die Unparteiischen bestraften beide mit 5 Minuten aufgrund des Faustkampfs. Veilleux bekam zusätzlich zwei Minuten wegen eines Kniechecks und die Steelers damit erneut eine Überzahlmöglichkeit. Constanin Braun brachte die Steelers mit seinem Treffer zurück in die Partie. Die Eisbären machten sich das Leben selber schwer, als Marcel Noebels wegen hohen Stocks ebenfalls hinaus befördert wurde. Auch dieses Powerplay nutzten die Steelers konsequent aus. Nach nur acht Sekunden Powerplay erzielte Riley Sheen den Ausgleichstreffer. Damit war das Spiel wieder offen.

 

Kevin Clarks Bandencheck wurde anschliessend ebenfalls geahndet. Die Bietigheim Steelers nahmen den Schwung aus den letzten Powerplays mit und trafen zur 3:4-Führung! Erneut war es Riley Sheen, der die Lücke bei Tobias Ancicka nach schönem Kombinationsspiel fand. Vier Minuten vor Schluss lenkte Leo Pföderl einen Schuss von Kai Wissmann unhaltbar zum 4:4 ab. Damit ging es in die Overtime, in welcher sich keine Mannschaft durchsetzte. Am Ende der Overtime gab es noch je eine Strafzeit gegen Jonas Müller und Jalen Smereck. Letztgenannter musste aufgrund seines unsportlichen Verhaltens den Weg in die Garderobe antreten. Im Penaltyschiessen waren die Steelers erfolgreich und schnappten sich damit den Zusatzpunkt.

 

 

Spielstatistiken

Berlin, 02.01.2022
Eisbären Berlin - SC Bietigheim-Steelers 4:5 n.P. (0:1|3:0|1:3|0:0|0:1)



Tore:
0:1|11.|C. J. Stretch (Sheen, Smereck)

1:1|29.|Mark Zengerle (White, Fiore)

2:1|34.|Leo Pföderl

3:1|35.|Mark Zengerle (Streu, Mik)

3:2|46.|Constanin Braun (Sheen, Ranford) PP1

3:3|52.|Riley Sheen (Braun, Stretch) PP1

3:4|56.|Riley Sheen (Ranford, Braun) PP1

4:4|57.|Leo Pföderl (Wissmann, Byorn)

4:5|65.|C. J. Stretch SO

 

 


 

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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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Iserlohn entführt Extrapunkt in München mit 3:4 Sieg nach Penalty Schießen

 

PENNY-DEL (München/HG)  In der Olympia Eishalle trafen der EHC Red Bull München und die Iserlohn Roosters aufeinander, zwei Teams mit einer durchwachsenen negativen Bilanz in den letzten Begegnungen. Die Fans waren gespannt, ob die Landeshauptstädter es schafften, mit einem Befreiungsschlag aus der momentanen, zulange anhaltenden Misere herauszukommen.Schließlich feierte Iserlohn den zweiten Sieg in Folge mit einem hart erkämpften 3 zu 4 nach Penaltyschießen, obwohl sie schon mit 0 zu 3 geführt hatten. Münchens Aufholjagd wird zwar belohnt, doch die schwarze Serie geht weiter.

 

 

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(Foto: Citypress)

 


München durchlebte in den letzten Wochen viele Downs und wollte unbedingt den Turnaround schaffen. Für die Red Bulls war dies eine ungewöhnlich lange Pleitenserie. Mit nur 2 Erfolgserlebnissen aus den letzten 10 Begegnungen  und lediglich 51 Punkten aus 30 Spielen wurde man seinen eigenen hohen Ansprüchen in keiner Weise gerecht. Das Team um Don Jackson musste zum aktuellen Saisonzeitpunkt schon 15 Niederlagen einstecken, was für den Liga Krösus Anzeichen für eine Krise waren. Die Red Bulls konnten heute Abend nur mit drei kompletten Reihen antreten.

 

Iserlohn konnte nach einer wochenlangen Durststrecke endlich wieder einen Dreier aus Düsseldorf mit an den Seilersee nehmen. Dieser Auswärtserfolg sollte ihnen für die heutige schwere Aufgabe einen Motivationsschub geben. Ihre anfängliche Souveränität zu Beginn der Saison war schon lange dahin und nun mussten sich die Roosters jeden Punkt hart erarbeiten. Dank Ihres neuen alten Co-Trainers Bartman waren sie bereits auf dem richtigen Weg und mit dem neuen Assistenzcoach Akerman aus Linköping (SHL/Schweden) hatten sie nochmals nachgelegt, um in die Erfolgsspur zurückzukehren.

 

Zwei Tore Rückstand für München

 

Den ersten gefährlichen Abschluss verzeichneten die Gäste aus Iserlohn, doch aus den Birken war auf dem Posten. Denkbar schlechter Start für die Hausherren, denn nach knapp 2 Minuten erzielte Broda mit einem verdeckten Handgelenkschuss durch die Beine eines Münchener Verteidigers die Führung für die Roosters. Hier sah der Münchener Keeper etwas unglücklich aus, weil die Scheibe haltbar erschien.

 

Die Red Bulls mussten erpicht sein, ihre bisher schlechte Effizienzstatistik bei abgegebenen Schüssen auf das gegnerische Gehäuse aufzupolieren. Mit 375 Schüssen lagen sie vor diesem Match auf Rang 1 der Liga. Die ersten 10 Minuten gehörten klar den Iserlohnern, die mit einfachem und zielgerechtem Hockey aufwarteten.

 

Nach dem Powerbreak konnte sich Street im Solo am Ende nicht durchsetzen, da er fair abgedrängt wurde. Auf der Gegenseite musste aus den Birken erneut parieren. Das Spiel wurde nun etwas offener und nahm Fahrt auf, doch der Spielfluss war noch nicht erkennbar bei den Hausherren. In der 13. Spielminute packte Acolatse seinen Hammer aus und zimmerte den Puck unhaltbar hinter aus den Birken ins Netz zur zwei Tore Führung der Sauerländer.

 

Nun war München gefordert, ein Zeichen zu setzen, um nicht erneut schon im ersten Drittel bedenklich in Schieflage zu geraten. Das Fehlen von so wichtigen Akteuren wie Tiffels und Ehliz beim Gastgeber machte sich schmerzlich bemerkbar. Bislang konnte sich München keine hochkarätigen Chancen herausspielen, das war definitiv ein Manko. 90 Sekunden vor Drittelpause hatte Schütz den Anschluss auf seinem Schläger, doch Jenike hielt souverän.

 

Iserlohn zeigte eine fast perfektes Auswärtsmatch, verteidigte effektiv und hielt die Münchener meistens außen. Die Red Bulls mussten dringend ein probates Mittel finden, um das Comeback einzuleiten. 

 

Blum: „No, we can’t have that when playing at home. We need to regroup now and come back. Well, they keep it simple. We have a long way to go.”

 

Cornell legt nach, München kämpft sich heran

 

Welchen Zaubertrunk hatte Don Jackson seinen Jungs für den Mittelabschnitt gereicht? Es musste ganz klar eine Reaktion erfolgen auf den blutleeren Auftritt im ersten Drittel. Nach einem weggeblockten Schuss von Gogulla markierte Cornell in der 21. Spielminute sogar den dritten Iserlohner Treffer nach einem super herausgespielten Konter. Der Torschütze stand einfach perfekt im Slot, um den Puck über die Linie zu bugsieren.

Was war nur mit München los? Wo war das Aufbäumen? Bisher war Jenike stets im Bilde vor seinem Kasten und ließ wenig Abpraller zu.

 

Jetzt stand auch noch ein Powerplay für die Gäste an. Mit 75 % Unterzahlquote wies München eine ungewöhnlich schwache Quote auf. Varejcka konnte dann eine Doppelchance nicht ummünzen; das wäre eine Antwort gewesen. Zumindest hielten sich die Red Bulls schadlos in Unterzahl. Bei eigener Überzahl hätte Redmond in guter Schussposition was Zählbares rausholen können, doch Jenike blieb standhaft. Der Roosters Goalie machte einen hervorragenden Eindruck und bewahrte seine Farben vor einem ersten Einschlag.

 

Alles, was Iserlohn aufs Eis brachte, hatte bislang Hand und Fuß. Zieglers Abschluss aus dem Slot wehrte aus den Birken mit seinem rechten Schoner nach außen ab. Die Hausherren verbuchten durchaus ihre Gelegenheiten, scheiterten aber entweder an der vielbeinigen Abwehr der Gäste oder am souveränen Jenike. Die Gäste versteiften sich im Mittelabschnitt mehr aufs Verteidigen und konnten selbst nur noch wenig Aktionen kreieren.

 

Im zweiten Powerplay hintereinander konnten die Gastgeber erneut nicht konsequent in ihre Formation kommen. Trotzdem hatte Smith eine mega Chance und mit Ablauf der Strafe gelang Gogulla der Treffer, der wegen einer potentiellen Kickbewegung des Schlittschuhs vorsichtshalber noch überprüft wurde. Letztlich zählte das Tor und München war zurück im Match.  Iserlohn hielt den zwei Tore Vorsprung und München setzte ein Lebenszeichen.

 

Cornell: „We stick to our game plan, we play simple. We were sitting back a bit, had success when our forecheck was good.“

 

Spätes Lebenszeichen von München, Ausgleich 22 Sekunden vor Schluss, Iserlohn mit Extrapunkt

 

Den Schlussabschnitt begann Iserlohn noch in einfacher Überzahl und hatte durch Jentzsch gleich wieder eine top Gelegenheit zum Ausbau der Führung. München tat sich weiter schwer, was Außergewöhnliches zu kreieren und konnte sich auch nicht mal länger in der Gäste Zone festsetzen. Jenike hatte meistens freie Sicht auf die Scheibe.

 

Die Red Bulls mussten in den letzten 8 Begegnungen stets mindestens 3 Gegentore schlucken. Diese Negativbilanz setzte sich auch heute fort. Nun agierte Iserlohn im Powerplay: Münchens Devise lautete auch in dieser Konstellation, selbst auf einen Shorthander zu gehen. Schütz bekam dazu die Gelegenheit und konnte zumindest ein Bully vor Jenike herausholen.

 

In der 50. Spielminute gelang Parkes ein kurioses Tor, das auch per Video sicherheitshalber analysiert wurde. Es war ein gutes Tor und nun wurde die Partie doch noch hochinteressant zum Ende hin. Würde das Bollwerk der Roosters halten? München warf nun alles nach vorne und startete die Schlussoffensive. Jenike rettete akrobatisch gegen Ortega. Iserlohn richtete sein Augenmerk nur noch auf solide Abwehrarbeit und die Red Bulls rannten an. Was blieb ihnen auch übrig in den verbleibenden 5 Minuten?

 

Iserlohn nahm viele Icings in Kauf und München feuerte aus allen Rohren auf Jenike, der ruhig und gelassen wirkte. Wann würde Jackson seinen Goalie ziehen? Es waren nur noch 3 Minuten auf der Uhr und Jackson nahm die Auszeit. 

Doch alles half nichts, denn die Gastgeber beraubten sich ihrer Möglichkeiten durch eine unnötige Strafe, welche die komplette restliche Spielzeit runterlief. Iserlohn hielt ganz geschickt die Scheibe, um Zeit zu schinden; sie mussten ja kein weiteres Tor ansteuern.

 

Unfassbar: München schaffte es tatsächlich knapp 22 Sekunden vor der Schlusssirene erneut durch Parkes den nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleichstreffer. Hut ab vor dieser Energieleistung der Münchener, die einen drei Tore Rückstand egalisierten und zumindest einen Punkt sicher hatten vor der Verlängerung, die anfangs noch im 4 gegen 4 Modus absolviert wurde. Die ersten 3 Minuten dominierte München diese Overtime, die torlos verlief, so dass nun das Penalty Schießen die Entscheidung bringen sollte.

 

Bailey verwandelte als einziger Schütze durch die Schoner von aus den Birken und sicherte den Roostern den Extrapunkt, den sie sich auf die gesamte Spielzeit gesehen redlich verdient hatten. 

Trotz der späten Energieleistung reicht es für München immerhin zu einem Zähler, doch die Niederlagenserie hält an.

 

München gastiert am 2.Januar 22 bei den Grizzlys in Wolfsburg und Iserlohn erwartet zuhause die Straubing Tigers.

 

Schütz: „Wir spielen grad nicht gut, haben den Start komplett verschlafen. Wir wollen ja gewinnen, es nervt. Wir haben zu viele Chancen und bringen nichts rein, wir müssen endlich mal ein Spiel gewinnen. Wir kriegen zu oft zu schnell Gegentore und müssen uns dann wieder herankämpfen. Wir müssen Wege finden zu siegen. Die Dinger wollen einfach nicht rein, ich habe keine Ahnung.“

 

Bailey: „Obviously we had that three nothing lead. It is a bit heartbreaking, but we got that extra point. We should have got the 3 points, but we gave them a little bit too much respect at the end. We think positively.“

 

37. Spieltag: DEL Spiel vom 30.12.2021

EHC Red Bull München – Iserlohn Roosters 3:4 n.P. (0:2|1:1|2:0|0:0|0:1)

 

Tore:

0:1 |02| Broda (Labrie)

0:2 |13| Acolatse (Adam, O’Connor)

0:3 |21| Cornell (Adam)

1:3 |39| Gogulla (Hager, Ortega)

2:3 |50| Parkes (Redmond, Street)

3:3 |60| Parkes (Seidenberg, Redmond) SH1

3:4 |65| Bailey Penalty Schiessen

 

1. Drittel Statistik:      9:12 Schüsse, 13:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

2. Drittel Statistik:      13:7 Schüsse, 13:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:4

3. Drittel Statistik:       17:5 Schüsse, 12:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:0

Overtime Statistik:     3:0 Schüsse, 4:0 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

 

Zuschauer: Keine

 

Schiedsrichter:  Polaczek / Schukies

 

Aufstellung:

 

München: Aus den Birken; Boyle, Abeltshauser, Kastner, Street, Parkes, Redmond, Seidenberg, Varejcka, Hager Schütz, Blum, Daubner, Ortega, Smith, Gogulla.  

 

Iserlohn: Jenike, Acolatse, O’Connor, Bailey, Adam, Cornel, Ankert, LaBrie, Aubin, Jentzsch, Schilkey, Sezemsky, McCrea, Ziegler, Raedeke, Broda, Riefers, Ewanyk, Schymainski.

 

 


 

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Straubing Tigers beenden das Jahr mit einem Spektakel gegen Kölner Haie

 

PENNY-DEL (Straubing/MA) Die ersten paar Knaller vor Silvester wurden gestern am Pulverturm gezündet. Matsumoto, Connolly, Brunnhuber und Akeson strengten sich dabei besonders an. Ein Spiel, in dem es mehrmals hin und her ging, hätte eine volle Hütte verdient gehabt. Es wäre eine bombastische Stimmung am Pulverturm zu einem spektakulären Spiel gewesen. Am Ende war die Stimmung bei den Tigers um einiges besser als bei den Haien. Wussten doch die Gäste, dass heute durchaus mehr möglich gewesen wäre. 

 

(Foto: Ingo Winkelmann) Ab dem ersten Bully war das Spiel hart umkämpft

 


  

Die Straubing Tigers zeigten wieder einmal mehr, warum sie das beste Team der DEL im ersten Drittel sind. Aber wie schon so oft in dieser Saison, fanden sie einen Weg, einen zwei Tore Vorsprung zuerst wieder zu verspielen. Köln kam über den Kampf ins Spiel zurück und zeigte ebenfalls Offensivqualitäten. Die Hausherren nutzten nicht nur die aller erste Gelegenheit im Spiel, sondern auch das erste Powerplay.

Ein weiterer Überzahltreffer brachte die Tigers mit einer Führung in die Kabine. Tim Brunnhuber: "Unser Start war gut, aber wir haben den Vorsprung auch schnell wieder verspielt. Trotzdem ist es gut, dass wir jetzt doch noch mit einer Führung in die Kabine gehen." Die Haie kamen besser ins Spiel. Begünstigt durch einige Strafzeiten der Tigers. Innerhalb von vier Minuten trafen sich St.Denis, Brandt, Manning und Mouillierat in der Kühlbox wieder.

Die Gäste nutzten den freien Raum auf dem Eis und drehten die Partie. Absetzen konnte sich das Team von Uwe Krupp aber nicht. Dafür zeigte der wieder genesene Sebastian Vogl einige gute Paraden. Für den Kölner Coach war der erneute Ausgleich zum 4:4 ein Knackpunkt im Spiel. Auch weil Brunnhuber nur 76 Sekunden später die Niederbayern wieder in Front brachte.

Straubing hatte sich somit das Momentum zurückerobert und von da an ein sehr abgeklärtes Spiel hingelegt. Dementsprechend verärgert reagierte dreifach Torschütze Jonathan Matsumoto: "Wir müssen es einfach besser machen. Wir geben Straubing zu viele Möglichkeiten. Das ist als würden wir auf dem Weiher spielen." Es war der richtige Gedanke, aber die Worte erhörten seine Mitspieler nicht.

Gleich zu Beginn des Schlussabschnitts, als die Rheinländer im Powerplay agierten, schnappte sich Marcel Brandt den Puck und brachte mit seinem Gewaltschuss seine Tigers auf die Siegerstraße. Dem Ex-Kölner Jason Akeson gelang danach ein Tor für die Galerie. Dies war ebenso sein zweiter Treffer, wie schon zuvor die von Brunnhuber und Connolly.

Achteinhalb Minuten vor dem Ende, als Köln erneut einen Mann mehr auf dem Eis hatte, versuchte Krupp es mit der Brechstange und nahm Goalie Poggie, zugunsten eines weiteren Feldspielers, vom Eis. Der gewünschte Effekt noch einmal an die Straubinger heranzukommen wurde gründlich verfehlt, weil Mouillierat mit einem Weitschuss ins leere Tor den Deckel drauf machte. 

 

 

 (Foto: Citypress) Jonathan Matsumoto konnte sich kaum über seinen Hattrick freuen

 

Stimmen zum Spiel: 

Jason Akeson (Straubing): “Ja wir sind gut reingekommen, hatten dann etwas Schwierigkeiten mit unseren Strafzeiten. Trotzdem haben wir einen Weg gefunden heute die drei Punkte mitzunehmen. Bei meinen beiden Treffern hat natürlich auch alles gut zusammengepasst. Ich wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und bleibt gesund."

 

Maxi Kammerer (Köln): “Bei acht Gegentoren waren es zu viele Fehler und auch zu viele Strafen. Wir haben heute verdient verloren. Alle Teams haben mal ein Hoch und ein Tief. Bei uns fehlt im Moment das Quäntchen Glück, was wir im November noch hatten. Straubing hat es auch in Überzahl eiskalt gemacht. Wir müssen aber trotzdem einen Weg finden, um Punkte zu holen.”


Uwe Krupp (Köln): "Wenn du acht Gegentore bekommst, kann nicht alles richtig laufen. Ich sah Straubing sehr gut heute ab dem ersten Drittel. Wir sind nach dem ersten Rückstand wieder herangekommen und haben von da an wirklich gutes Eishockey gespielt. Die 3:4 Führung gab uns ein gutes Gefühl, aber dann kam der Ausgleich, was heute mitentscheidend war. Danach haben wir noch ein Tor bei eigener Überzahl bekommen und dann läuft es einfach nicht für dich. Wir haben noch mal Druck gemacht, auch den Torhüter gezogen, aber es sollte heute nicht sein. Die Tigers waren clever und Vogl hat ein paar gute Saves gemacht." 

 

Tom Pokel (Straubing): "Wir hatten einen guten Start. Es gab heute auf beiden Seiten viele Powerplays, Penaltykillings und Führungswechsel. Köln hat letztes mal bei sechs gegen vier getroffen und darauf waren wir heute besser eingestellt. Alle unsere Verteidiger haben hart gearbeitet. Die Zuschauer haben heute einiges zu sehen bekommen zu Hause. Ich wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr."

 

 

Spiel vom 30.12.2021

Straubing Tigers - Kölner Haie: 8:4 (3:2 | 2:2 | 3:0)

Tore:

1:0 |02.| Brunnhuber (Scheid, Leier)
2:0 |10.| Connolly (Akeson, Manning) PP 2
2:1 |13.| Matsumoto (Roach)
2:2 |18.| Oblinger (Zerressen, Barinka)
3:2 |19.| Connolly (St. Denis, Mannhing) PP 1

3:3 |31.| Matsumoto PP 1
3:4 |32.| Matsumoto (Müller, Sieloff)
4:4 |36.| Akeson (Lampl, Manning)

5:4 |37.| Brunnhuber (Mulock, Akeson)
6:4 |43.| Brandt (Lampl) SH 1

7:4 |49.| Akeson (Daschner, Connolly)

8:4 |53.| Mouillierat - EN - SH 1

 

Schiedsrichter: Hoppe / MacFarlane / Koziol / Schwenk 

Strafzeiten: Straubing: 16 - Köln: 16


Zuschauer:
0

 

 

 


 

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Bietigheim siegt nach drei Tore Rückstand im dritten Drittel gegen Mannheim

 

PENNY-DEL (Bietigheim/MH) Zum letzten Spiel des Jahres 2021 reisten die Adler Mannheim zum Baden-Württemberg Derby nach Bietigheim. Personaltechnisch standen den Gästen nur 18 Spieler zur Verfügung, da kurzfristig zu den Spielern, die schon am Dienstag fehlten, auch Kapitän Reul und Desjardins passen mussten. Die Steelers waren zuletzt sehr gut drauf und gewannen sechs der letzten 10 Spiele. Vor allem Sheen, Jasper und Stretch sind aktuell kaum zu stoppen.

 

Bietigheim Adler 301221 City

 

( Foto City-press )

 


 

 
Die ersten Minuten im Spiel wirkten ziemlich zerfahren. Viele Puckverluste und ungenaue Pässe prägten das Bild. Das erste Highlight war nach knapp fünf Minuten der Powerplay Treffer der Adler Mannheim durch den starken Krämmer. Plachta und Lehtivuori hatten die Steelers Box zuvor soweit auseinander gespielt, dass Krämmer den scharfen Pass von Plachta nur noch ins Tor tippen musste. Plachta überholte dabei Jochen Hecht auf Position zwei der ewigen Mannheimer Scorer Liste. Die Führung sollte aber nur kurzhalten. 94 Sekunden später schloss Smereck auf Pass von Ranford einen zwei gegen eins Konter zum Ausgleich ab. Das Spiel wirkte trotz der beiden Tore nach wie vor sehr hölzern und so ein richtiger Spielfluss war kaum vorhanden. Der größte Teil der wenigen Schüsse auf die beiden Tore war sowohl für Endras als auch für Brenner ziemlich ungefährlich. Die letzten Minuten des ersten Drittels verliefen relativ unspektakulär. Einzig Akdag hatte noch einmal eine gute Möglichkeit, doch Brenner war auf dem Posten. Somit blieb es beim 1:1 zur Pause.

 

 

Nur 58 Sekunden dauerte es im zweiten Drittel ehe die Gäste erneut in Führung gingen. Iskhakov suchte Dawes, der vom rechten Bullypunkt aus, flach an Brenner vorbei ins Tor schlenzte. Die Gastgeber versuchten erneut direkt zu antworten, kamen auch zu einigen Schusschancen, jedoch ohne Endras in Verlegenheit zu bringen. Insgesamt war das Spiel nun besser. Es gab auf beiden Seiten mehr Torschüsse, aber auch das Zusammenspiel war schöner anzusehen. In der 32.Spielminute passte Preto auf den ins Drittel fahrenden Wolf, der den Puck über die Schulter von Brenner zum 1:3 verwandelte. Es war Preto’s erster DEL Punkt. Das Tor zeichnete sich in den Minuten davor schon ab, nachdem Mannheim sich einige Chancen erspielte. Die Steelers verpassten im folgenden Powerplay den direkten Anschlusstreffer zu erzielen und kassierten kurz nach Ablauf der Strafe gegen Mannheim sogar das 1:4. Erneut war der Torschütze der Oldie Dawes, der den Rebound von Eisenschmid verwandelte. Die Kurpfälzer waren nun klar Herr in der EgeTrans Arena und nahmen die 1:4 Führung mit in die zweite Pause.

 


Ein Powerplay der Steelers zu Beginn des dritten Spielabschnittes überstand die Mannschaft von Trainer Pavel Gross unbeschadet. Kurz darauf kam Bietigheim doch zum zweiten Tor des Abends. Jasper eroberte den Puck in der Adler Zone, passte auf Stretch, der vollendete zum 2:4. Es keimte noch einmal Hoffnung auf im Team von Daniel Naud. Eine Mannheimer Überzahl überstand das schwächste Unterzahl der Liga ohne Gegentor, um nur wenige Sekunden später auf 3:4 zu verkürzen. Sheen tanzte durch die Mannheimer Abwehr und ließ Endras im Abschluss keine Chance. Bietigheim war nun dran am Ausgleich. Braun traf bei seiner Möglichkeit nur den Pfosten. Bei den Gästen schienen etwas die Kräfte zu schwinden und das Heimteam spielte weiter auf den Ausgleich. Gut sechs Minuten vor dem Ende der verdiente Ausgleich. Smereck kam über rechts ins Drittel rein und servierte butterweich auf Ranford, der den Puck über die Torlinie drückte. Alle Zeichen standen auf Verlängerung, doch Bietigheim ließ nicht nach. Erneut waren es Ranford und Smereck, die ein Tor erzielten. Ranford passte seitlich vom Tor in den Slot auf jenen Smereck, der Endras keine Chance ließ(57.). Mannheim warf nun alles nach vorne. Endras ging vom Eis. Plachta traf noch einmal den Pfosten und die Steelers kämpften bis zum Schluss zum 5:4 Sieg.

 

 

Bietigheim Steelers – Adler Mannheim 5:4 (1:1/0:3/4:0)


Tore
0:1 Krämmer (Plachta, Lehtivuori)
1:1 Smereck (Ranford)
1:2 Dawes (Iskhakov)
1:3 Wolf (Preto, Wohlgemuth)
1:4 Dawes (Eisenschmid)
2:4 Stretch (Jasper)
3:4 Sheen (Braun, Renner)
4:4 Ranford (Smereck, Prebisch)
5:4 Smereck (Ranford, McKnight)

 

 


 

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Haie verlieren letztes Heimspiel gegen die Eisbären aus Berlin

 

PENNY-DEL (Köln/UG) Die Kölner werden für unermüdlichen Kampf nicht belohnt und verlieren im ersten Heimspiel ohne Zuschauer in dieser Saison gegen den Tabellenführer aus Berlin mit 1:2. Insgesamt war es ein ausgeglichenes zweier starker Defensivabteilungen und guter Torhüter.

 KEC Berlin

 

 

(Foto: Ingo Winkelmann)

 


Im ersten Drittel begannen beide Mannschaften sehr verhalten und die ersten Überzahlspiele verliefen ohne nennenswerte Torchancen für beide Mannschaften. Die Abwehrreihen dominierten das Spielgeschehen und ließen keine Großchancen zu. Wenn mal Stürmer durchkamen, dann waren das die Kölner aber Torhüter Niederberger konnte alle Schüsse abwehren. Im ersten Drittel hatten die Kölner ein leichtes Übergewicht aber es ging mit 0:0 in die Drittelpause.

 

Früh im zweiten Drittel konnte Sebastian Uvira einen Schuss von Maury Edwards zum 1:0 abfälschen.  Die Haie erspielten sich weitere gute Einschussmöglichkeiten. Nach und nach kamen die Berliner besser ins Spiel. In der 32. Minute konnte Blaine Byron nach einem feinen Pass durch die Kölner Abwehr allein auf Justin Pogge laufen und erzielte das 1:1.  Nach dem Ausgleich war es ein ausgeglichenes Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten. Das 1: 1 nahmen beide Mannschaften mit in die Pause.

 

Im Schlussdrittel begannen die Berliner stürmisch und suchten die Entscheidung. Nach einem nicht gepfiffenen Foul an Colin Ugbekile, der verletzt das Eis verlassen musste verhängten die Schiedsrichter nach einem Foul von Olver eine Matchstrafe und eine fünfminütige Unterzahl der Haie. Nach mehreren Minuten großen Abwehrkampf konnten die Berliner durch Kevin Clark das 2:1 erzielen. Im Anschluss hatten die Berliner das Spielt weitestgehend unter Kontrolle und ließen die Haie nicht mehr richtig gefährlich vors Tor gekommen. Auf der anderen Seite versäumten die Eisbären die Führung auszubauen. Auch eine Überzahl der Haie brachte keinen Erfolg und so nahmen die Berliner die drei Punkte mit.

 

 Luis Üffing (Köln) zum Spiel: „Wir haben über 60 Minuten gutes Eishockey gespielt. Am Ende müssen wir mehr Tore schießen als der Gegner. In er entscheidenden Phase haben wir eine große Strafe bekommen, was für uns ein Genickbruch war. Aber insgesamt war das heute ein gutes Spiel von uns.“

 

Strafen: Köln 35 , Berlin 14

Zuschauer: 2131 Pappzuschauer

 

Tore:

1:0 (23.) Uvira

1:1 (32.) Byron

1:2 (47.) Clark

 

 

 

 


 

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Augsburg demonstriert seine Heimstärke mit einem 4:2 Sieg gegen Straubing

 

PENNY-DEL (Augsburg/HG)  Im Curt-Frenzel-Stadion trafen im Tabellennachbarschaftsduell die heimischen Panther auf die Tigers aus Straubing. Es war wieder Derbyzeit angesagt, nur dieses Mal vor leeren Rängen, die unter normalen Umständen um diese Jahreszeit pickepacke voll gewesen wären.  Es ging heute Abend um sehr viel, wollten doch beide Teams sich mittelfristig unter den Pre-Playoff Plätzen etablieren.

 

Schließlich feierten die Augsburger Panther einen 4 zu 2 Heimsieg gegen zu spät aufwachende Straubing Tigers, die sich vom eiskalten Doppelschlag des AEV zu Beginn des Mittelabschnitts nicht mehr erholen konnten. Haase mit einem Drei Punkte Spiel!     

 

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(Fotoquelle Dunja Dietrich)

 


Augsburg musste in Köln Feder lassen und konnte nur einen Zähler nach Hause mitnehmen. Die Panther wollten Platz 10 nicht aus dem Auge verlieren und waren heute hochmotiviert, den Anschluss gegen zuletzt bissige Tigers herzustellen. Payerl war in Köln on Fire und markierte beide Treffer. Auch Puempel sammelte zuletzt fleißig Scorer Punkte und entwickelte sich zu einem entscheidenden Puzzlestück im Team von Coach Pederson.

 

Straubing genoss die längere Regenerationszeit und reiste ausgeruht in die Fuggerstadt. Auswärts waren die Tigers in den letzten Wochen recht erfolgreich und auch heute Abend sollte der Knoten beim heimstarken AEV platzen. Headcoach Pokel musste auf die bei der U20 WM agierenden Klein und Samanski verzichten, konnte aber inzwischen wieder auf seinen wichtigen Capitano Schönberger zurückgreifen.

 

Je ein Treffer der Special Teams

 

Bereits nach einer Minute brannte es lichterloh vor Karhunen, als die Hausherren gleich zweimal brandgefährlich vor dem Kasten auftauchten. Auf der Gegenseite hatte dann St. Denis eine Doppelabschluss kurz hintereinander. Von nun an ging es munter rauf und runter im Gleichschritt und beide Goalies hatten schon mächtig zu tun in der Anfangsphase. Augsburg kam immer druckvoll in die Straubinger Zone, doch auch die Tigers sorgten für viel Alarm vor Roy.

 

Beim ersten AEV Powerplay befand sich dann die Scheibe irgendwie hinter Karhunen im Gehäuse, doch die Schiedsrichter bemühten den Videobeweis, da wohl zu viel Kontakt am Straubinger Goalie herrschte. Schließlich wurde der Treffer doch gegeben und Augsburg nutzte seine Überzahlgelegenheit, das in letzter Zeit ohnehin gut funktionierte. Torschütze war Campbell in der 8. Spielminute.

 

Straubings Spiel war noch zu ungenau, was die Pässe anging. In der 14. Spielminute glichen die Tigers in Person von St. Denis im Rahmen ihres ersten Powerplays aber aus. Somit schlugen beide Special Teams erfolgreich zu. Nach einem Zuspiel mit der Hand vom Bully Punkt weg kamen die Gäste erneut in Überzahl, was sie jedoch nicht nutzen konnten. Dann war wieder der AEV in einfacher numerischer Überlegenheit, welche ebenfalls nicht von Erfolg gekrönt war.

 

In einem ausgeglichenen Derby trennte man sich mit einem gerechten Remis in die erste Pause.

 

Campbell: „Well, it is an emotional game and important match. Some good some bad. We need to make better decisions, clean up a bit better and keep the puck more moving.“

 

AEV mit Doppelschlag binnen 66 Sekunden

 

Das Mitteldrittel begann mit 4 gegen 4, nachdem es nach der ersten Drittelsirene noch verbale Auseinandersetzungen an der Bande gab. Den freien Platz auf der Eisfläche münzten die Hausherren nach 20 Sekunden zur erneuten Führung um. Der gut aufgelegte Puempel netzte mit einem feinen Distanzschuss unhaltbar ein. Nur 66 Sekunden danach erzielte Saponari mit einem Geniestreich durch die Beine des Gegenspielers den dritten Treffer für Augsburg. Diesen extrem frühen Doppelschlag galt es erstmal schnell zu verdauen und Struktur reinzubringen. Die Tigers waren sichtlich angeschlagen und Karhunen musste in höchster Not retten.

 

Die ersten Minuten gehörten ganz klar den Fuggerstädtern, die wie die Feuerwehr aus der Kabine kamen und frischer wirkten. Vielleicht tat den Tigers die 7 Tage dauernde Pause doch nicht so gut für einen konstanten Spielfluss. Lampl visierte auch das Gestänge an, somit verzeichneten beide Teams nun einen Lattentreffer. Einen super Pass von Brunnhuber konnte Tuomie nicht verwerten, weil Roy grandios zur Stelle war. Straubing war nun wieder fokussierter und erarbeitete sich gute Chancen. Trotzdem war das Straubinger Spiel zu fehlerbehaftet, was unnötige Körner kostete.

 

Die Gelegenheiten zum Anschlusstreffer waren durchaus vorhanden, doch die Panther hielten sich schadlos. Die letzten Spielminuten waren auf beiden Seiten sehr zerfahren, auch wenn Tuomie mal wieder gefährlich vor Roy auftauchte.

 

Der Mittelabschnitt wurde von Augsburg dominiert auch dank der frühen zwei Erfolgserlebnisse und der Ruhe von Keeper Roy. Die Tigers mussten einen Weg ins Spiel zurück finden, zu pomadig und fahrlässig agierten sie im zweiten Drittel, in dem sie keine Wende einleiten konnten.

 

Schönberger: „Ja, haben wir uns anders vorgestellt. Wir sind etwas aus der Position gewesen und gleich die ersten beiden Schüsse waren drin. Wir müssen alle aggressiver am Mann sein.“

 

Straubinger Lebenszeichen durch Scheid, Nehring setzt den Deckel drauf

 

Gleich zu Beginn übten die Tigers mächtig Druck auf Roy aus, bevor Eder einen ungewöhnlichen und bei ihm seltenen Fehlpass im Aufbau produzierte, der beinahe ausgenutzt wurde. Es fehlte bislang noch an den hochkarätigen Chancen auf Seiten der Gäste, welche sich zwar bemühten, aber meistens außen gehalten wurden von den Augsburgern, die auch viele Schüsse effektiv blockten.  

Augsburg demonstrierte einfaches schnörkelloses Eishockey, mit dem die Gäste so ihre Probleme hatten. Es gab für die Tigers durchaus Top Gelegenheiten, die aber nicht in Tore umgemünzt werden konnten.

 

Die Latte war nun wieder der beste Freund des Straubinger Goalies, sonst wäre wohl heute Abend die Messe schon gelesen. Es waren nur noch 6 Minuten auf der Uhr; wann begann die Schlussoffensive der Tigers? Aufgrund des aggressiven Augsburger Forecheckings kamen die Gäste nur schleppend zu Offensivaktionen. Tatsächlich gelang den Straubingern in der 56. Spielminute der späte Anschlusstreffer durch Scheid.

 

Jetzt waren die Panther plötzlich wacklig auf den Beinen und mussten sich einem zunehmenden großen Druck erwehren. Nehrings Empty Net Treffer in den Schlusssekunden machte alles klar für den AEV.

 

Schließlich untermauerten die Augsburger Panther erneut ihre Heimstärke und sicherten sich drei eminent wichtige Zähler im Kampf um die Playoff Ränge. Straubing fand zu spät zurück in diese Partie, welche sie durch den eiskalten Nackenschlag früh im Mitteldrittel verloren, von dem sich die Gäste nie so richtig mehr erholen konnten trotz einer Leistungssteigerung zum Ende hin. Die klare Torschuss Statistik von 21 zu 9 Torschüssen sprach zwar deutlich für die Tigers, doch sie machten einfach zu wenig daraus.

 

Brunnhuber: „Die zwei Tore dürfen so nicht passieren, wir haben so leicht die Schüsse hergeben. Wir hatten Chancen genug, es hat etwas Glück gefehlt. Wir müssen wohl einen Tick mehr arbeiten so wie in den letzten Spielen. “

 

Haase: „Vorm neuen Jahr habe ich mit meinen drei Assists noch mal einen losgelegt. Zwischendurch hatten wir eine schlechte Phase, nun haben wir eine wieder eine Schippe draufgelegt. Wir haben uns gesteigert, das macht es uns einfacher. Wir arbeiten mehr, machen weniger Fehler in der neutralen Zone und sind fokussierter.“

 

36. Spieltag, 28.12.2021

Augsburger Panther – Straubing Tigers 4:2 (1:1|2:0|1:1)

 

Tore:

1:0 |08| Campbell (Payerl, McClure) PP1

1:1 |14| St. Denis (Akeson, Manning) PP1

2:1 |21| Puempel (LeBlanc, Haase)

3:1 |22| Saponari (Haase, Rogl)  

3:2 |56| Scheid (St. Denis, Leier)  

4:2 |60| Nehring (Saponari, Haase) ENG

 

1. Drittel Statistik:      9:12 Schüsse, 11:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:6

2. Drittel Statistik:     13:6 Schüsse, 12:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:6

3. Drittel Statistik:      9:21 Schüsse, 11:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0

 

Schiedsrichter:   Kohlmüller / Schukies

 

Zuschauer: Keine

 

Aufstellung:

 

Augsburg: Roy; Graham, Haase, Saponari, Nehring Puempel, Rogl, Länger, Clarke, Campbell, Payerl, Lamb, Valentine, Sternheimer, Stieler, McClure, Magnus Eisenmenger, LeBlanc, Max Eisenmenger.

 

Straubing: Karhunen; Lampl, Manning, Moullierat, Connolly, Akeson, Brandt, Kohl, Leier, Balisy, St. Denis, Daschner, Scheid, Tuomie, Brunnhuber, Mulock, Schönberger, Eder, Valenti.

 

 


 

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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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Schwenninger Wild Wings bewzingen Red Bull München

 

(PENNY - DEL/Schwenningen) (BM) Zum letzten Mal im Jahr 2021 ging es für die Wild Wings um Punkte. In der Helios Arena empfingen die Neckarstädter, die RedBulls aus München. Die Gäste mit dezimiertem Kader konnten nur drei Reihen aufbieten. Mit Frederik Tiffels, Frank Mauer und Yasin Ehliz fehlten einige namhafte Spieler. Schwenningen ging nach dem Sieg in Krefeld, unverändert in die Partie. Die RedBulls kamen zunächst zwei Mal zur Führung, die Schwenningen jeweils ausgleichen konnte. Am Ende musste der Sieger im Penaltyschießen ermittelt werden. Travis Turnbull sicherte seinem Team hier den verdienten Zusatzpunkt.

 

 

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Foto:citypress

 


 

 

Die Gäste checkten von Beginn an mit zwei Spielern vor, zogen dabei aber auch die erste Strafzeit. Die Wild Wings fanden nur schwer in die Aufstellung und so sollte ein Distanzschuss von Kenny Olimb, die einzige Möglichkeit bleiben. In der Folge spielten sich die Gäste im Schwenninger Drittel fest. Jonathan Blum versuchte es gleich mehrfach von der blauen Linie, Joacim Eriksson blieb aber sicher. Nach sieben Minuten wanderte Travis Turnbull auf die Strafbank. Kurz vor Ablauf der Strafzeit verwandelte Maxi Kastner zur Münchner Führung.

 

Fortan spielten nur noch die Isarstädter und drängten die Hausherren tief in die eigene Zone. Schwenningen wirkte in dieser Phase fast schon überfordert. Knapp sieben Minuten vor der Pause lösten sich die Wild Wings aus der Umklammerung und checkten früh vor. Peter Spornberger zog von der blauen Linie ab und stellte mit seinem Treffer wieder alles auf Anfang. Bei angezeigter Sztrafe zog München kurz vor der Pause eine Überzahl auf. Während Johannes Huss danach die Strafbank drückte, wurde es gleich mehrfach gefährlich. Mit Ablauf der Strafe kamen die Gäste zur erneuten Führung. Ben Smith spielte sich vor dem Schwenninger Tor frei und legte quer auf Austin Ortega, der nur noch einschieben musste. Tyson Spink hatte 11 Sekunden vor der Pause den Ausgleich auf dem Schläger, kam im Gewühl aber nicht mehr an die Scheibe.

 

Die Schwarzwälder suchten nach Wiederanpfiff den Ausgleich, spielten dafür in der Defensive teils unkonzentriert. Schwenningen-Schreck Trevor Parkes scheiterte nach vier Minuten aus kurzer Distanz, dann spielten sich die Wild Wings in der Angriffszone fest. Weder Ken-André Olimb, noch Tomas Zaborsky konnten aber den Puck versenken. Auch die vierte Schwenninger Angriffsreihe setzte sich fest und erzwang eine Überzahl. Erneut hatten die Schwäne Probleme, in Aufstellung zu kommen, geschweige denn einen Torschuss abzugeben.

 

Gerade als das Spiel etwas abflachte und München das Tempo herausnahm fuhren die Wild Wings einen Konter. Max Görtz zog zur Mitte und zwang aus den Birken zu einem Abpraller. Diesen wusste Tomas Zaborsky zum Ausgleich zu verwerten. Einmal mehr folgte eine Münchner Druckphase. Pech hatten die Wild Wings als Maxi Adam nur den Pfosten traf.

 

Zögerlich begannen die letzten 20 Minuten. Zunächst waren beide Teams darauf bedacht, den Gegner aus dem Slot fernzuhalten.
Tyson Spink hatte in dieser Phase die beste Möglichkeit, zog aber knapp über den Kasten. Ein Ellbogen im Gesicht von Johannes Huss blieb unter Protest der Schwenninger Bank ungeahndet. Immer mehr versuchten die Gastgeber das Spiel an sich zu reißen. Bei vier gegen vier – Seidenberg und Tyson Spink hatten sich in die Haare bekommen – schnupperten die Wild Wings an der Führung. Olimb scheiterte aber. Alexander Karachun und Tomas Zaborsky hatten kurz darauf weitere Einschussmöglichkeiten, fanden in Danny aus den Birken aber ihren Meister.

 

Nach sehenswertem Move von Tyson Spink, schien Münchens Schlussmann schon überwunden, im Gewühl fand die Scheibe aber nicht den Weg über die Linie. Drei Minuten vor dem Ende kamen dann die RedBulls nochmal. Gegen Ben Street musste Joacim Eriksson mit dem Schoner retten. Eine halbe Minute vor dem Ende hatte Tylor Spink die große Möglichkeit zum Siegtreffer, sein Versuch ging aber knapp über das Tor. Aus den Birken wäre schon geschlagen gewesen, so ging es in die Overtime.

 

Trotz zahlreicher Chancen musste am Ende der Sieger im Shootout ermittelt werden. Als fünfter Schütze gelang Travis Turnbull der erste Treffer. Der Zusatzpunkt blieb somit am Neckarursprung.

 

 

 

 

Schwenninger Wild Wings - RedBull München

 

Tore:

0:1 |9.|Kastner (Parkes / Street)
1:1 |14.|Spornberger (Tyl. Spink / Karachun)
1:2 |20.|Ortega (Smith / Gogulla)
2:2 |33.|Zaborsky (Görtz)

 


 

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Die Pinguine verlieren erneut zu Hause gegen Schwenningen

 

PENNY-DEL (Krefeld/RS) Das Torärmste Team der Liga schlägt fünf Mal zu. Nach einer indiskutablen KEV Leistung nehmen die Wild Wings verdient die drei Punkte mit!

 

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( Foto Ralf Schmitt )


 

 

Vor dem Spiel standen die Vorzeichen auf Krefelder Sieg. Seit dem 23. Dezember brennt die rote Laterne wieder in Schwenningen. Zuletzt gab es drei Niederlagen in Folge. Den letzter Dreier stammt vom 24. November.

 

 

Auch Krefeld sammelt zuletzt etwas weniger Zähler, da war die vorweihnachtlichen Niederlage gegen Augsburg. Zuvor gab es zwei Punkte durch das Penaltyschießen in Straubing. Im Dezember holte der Tabellenzwölfte nur acht von 21 möglichen Punkten. Die Wild Wings dagegen schießen zu wenig Tore. Mit 67 Toren sind sie klar der schwächste Sturm der Liga. Im Dezember blieben sie in sieben Spielen zweimal ohne eigenes Tor. Krefeld hat ebenfalls Problemstellen, die Bullyquote gehört beispielsweise dazu. 46 Prozent gewonnen, nur die Ice Tigers aus Nürnberg haben einen noch schlechteren Wert aufzuweisen. Der KEV muss sich häufiger den Puck anders erobern. Die beiden bisherigen Begegnungen gewann jeweils der Gastgebern, beide auswärts. Für die fünf Punkte reichten ihnen sechs Tore. Im Gesamten gab es in 69 Aufeinandertreffen 43 Pinguine Siege, die Wild Wings siegten 26 Mal.

 

 

Der Gastgeber spielte zu Beginn wieder auf Abwarten, was prompt nach hinten los ging. Olimb(9.) brachte den Gast in Führung, als sich Shilin im Pinguine Tor wohl verschätzte, denn der Schuss des Norwegers war nicht allzu gefährlich.  Gleich zwei Minuten später erhöhte Ramage (11.) auf 2:0 für die Schwarzwälder. Das war es auch schon im ersten Drittel. Krefeld mit vielen Fehlern im Spiel, war überhaupt nicht anwesend in diesen 20 Minuten.

 

 

Zu Beginn des 2. Drittels wollten es die heimischen Pinguine, im letzten Heimspiel vor Zuschauern, ihren Fans scheinbar noch einmal zeigen und kamen forsch aus der Kabine. Prompt verkürzte Sabolic (24.) auf 1:2 und Berlev markierte in Minute 32 den Ausgleich. Alles schien zu Gunsten des KEV zu laufen, jedoch hatte man auf Krefelder Seite vergessen weiterzuspielen, auf der Gegenseite stand Tyson Spink mutterseelenallein vor Shilin und lies diesem keine Abwehr Chance.  Alles nur wenige Sekunden nach der Pinguine Führung. Das 3:3 war der Stand nach Drittel Nummer zwei.

 

 

Der entscheidende Abschnitt begann mit einer Schrecksekunde für die Krefeld Pinguine. Goalie Shilin musste bei einem Gäste Konter sein Gehäuse verlassen, um einen Alleingang von Tyler Spink halsbrecherisch zu stoppen.  Dabei zog er sich augenscheinlich eine Kopfverletzung zu und musste gegen den jungen Matthias Bittner, aus der DNL Mannschaft des Krefelder EV81 ausgetauscht werden. Wie genau die Diagnose für Oleg Shilin aussieht, kann aus jetziger Sicht nicht gesagt werden.  Jedenfalls kam der blutjunge Bittner zu seinem ersten Spiel in der Penny DEL. Vorweg, er machte seine Sache richtig gut. An den beiden späten Gäste Toren durch Weber (57.) und Turnbull (60.) traf ihn keinerlei Schuld. Zumal der Treffer vom Kapitän der Schwenninger, bei Überzahl der Pinguine und einem sechsten Feldspieler fiel. Schwenningen ging als verdienter Sieger vom Eis, da die Gäste aktiver agierten und weit weniger Unzulänglichkeiten als die Gastgeber hatten.

 

 

Was war sonst noch? Die Krefeld Pinguine scheinen sich ihre Weihnachtliche Neujahrs Auszeit nehmen zu wollen. Diese sollte nicht zu lange dauern, denn am Dienstag steht der Gang nach Bremerhaven an und am Donnerstag zum letzten Spiel im alten Jahr kommen die Ice Tigers aus Nürnberg in die Yayla Arena. Kontakt zu den Play Off Rängen ist fürs Erste keiner mehr da. Die gute Ausgangsposition der Krefelder in Sachen Play- Off ist erstmal weg. Jetzt sind die Punkte gegen den Abstieg wieder wichtig. Von dieser Stelle aus gute Besserung für den Krefelder Torhüter Oleg Shilin.

 

 

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Spiel vom 26.12.2021

Krefeld Pinguine - Schwenninger Wild Wings 3:5 (0:2|3:1|0:2)

 

Scorer:

0:1 | 9.| Olimb (Ramage)

0:2 |11.| Ramage (Olimb, Goertz)

1:2 |24.| Sabilic (Bergström)

2:2 |32.| Berlev (Jens Aabo, Lessio)

3:2 |39.| Lessio (Jensen Aabo, Bergström) PP1

3:3 |40.| Spink Tys. (Spink Tyl.)

3:4 |57.| Weber (Spink Tys., Spink Tyl.)

3:5 |60.| Turnbull SHG, EN

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Zuschauer: 2657

 

Strafen: Krefeld 10 Minuten, Schwenningen 12 Minuten

 

Hauptschiedsrichter: Siko Hunnius, Steven Reneau

Linienrichter: Patrick Laguzow, Christopher Hurtik

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Haie besiegen Augsburg mit 3:2 in der Overtime

 

PENNY-DEL (Köln/UG) Die Haie erkämpfen sich am zweiten Weihnachtstag einen 3:2-Heimsieg nach Verlängerung gegen die Augsburger Panther. Es war wegen der neusten Corona-Schutzverordnung das vorerst letzte Heimspiel vor Fans.

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  (Foto: Ingo Winkelmann)

 

Beide Mannschaften setzten direkt auf Angriff. So dauerte es nur wenige Sekunden bis zur ersten gefährlichen Situation vor Justin Pogge. Auch an Körperbetonung fehlte es den Anfangsminuten nicht. Nach 35 Sekunden gab es für den KEC bereits das erste Powerplay, das die Haie durch Torschütze Landon Ferraro nach brillantem Pass von Jon Matsumoto zur 1:0-Führung nutzten (3.). Es folgten weitere gute Aktionen der Haie, die das Spiel im ersten Drittel kontrollierten. Trotzdem waren es die Gäste aus Augsburg, die kurz vor Drittelende zum 1:1 durch Adam Payerl trafen.

 

Auch das zweite Drittel hielt Chancen auf beiden Seiten bereit. Wieder waren es die Haie, die ihre Möglichkeit als Erste nutzten und die Führung durch ein schönes Tor von Marcel Barinka wiederherstellten (27.). In der Folgezeit vergaben die Haie wieder einige Chancen. Die Ausgburger Panther lauerten auf Konter und blieben immer gefährlich. Dank einer guten Defensivarbeit und einem starken Justin Pogge brachten die Haie das 2:1 in die nächste Drittelpause.

 

Der KEC startete mit seiner ersten Strafe nach 12 Sekunden ins dritte Drittel. Sie ließen im ersten Unterzahlspiel nicht viel zu. Trotzdem gewährten sie den Gästen im Drittelverlauf allerdings mehr Raum. Die Chancen der Augsburger häuften sich und der KEC versuchte mit Kongtern gefährlich zu bleiben. So landete der Puck dann doch durch Adam Payerl im Haie-Tor. Dar anschließende Videobeweis bestätigte die Richtigkeit des Tores. In den Schlussminuten hätten dann beide Mannschaften den Siegtreffer erzielen können. Es blieb aber beim 2:2 im Mitteldrittel.

 

In der Verlängerung erzielten die Haie durch Andreas Thuresson in der 62. Minute den Siegtreffer und sicherten sich den Zusatzpunkt. Letztendlich war es ein verdienter Sieg der Haie, die in der regulären Spielzeit zu viele Chancen liegen ließen.

 

In zwei Tagen steht für die Haie-Profis gleich das nächste Heimspiel an. Am heißt der KEC die Eisbären Berlin Willkommen. Es wird das erste Geisterheimspiel der laufenden Saison für den KEC sein. Die Augsburger empfangen am Dienstag die Straubing Tigers.

 

Moritz Müller (Köln): „Das war ein hart umkämpftes Spiel heute. Davon hatten wir in letzter Zeit viele. Es war sehr wichtig für unsere Psyche, dass wir heute gewonnen haben. Das ist ein guter Schritt in die richtige Richtung. Wir haben heute eine sehr konzentrierte Mannschaftsleistung aufs Eis gebracht. Vorne haben wir allerdings ein bisschen was liegen lassen. Umso wichtiger ist es, dass wir das Spiel über die Zeit gebracht und gewonnen haben. In der Overtime und im Penaltyschießen ist immer etwas Glück dabei. Aber alles in allem haben wir uns den Sieg verdient.“

 

Zuschauer: 5.000

Strafzeiten: Köln 2; Augsburg 4

 

Tore:

 

1:0 (3.)   Ferraro

1:1 (20.) Payerl 

2:1 (27.) Barinka

2:2 (47.) Payerl

3:2 (62.) Thuresson        

 

 

 

 

 


 

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Deutlicher 5:1 Erfolg für Mannheim gegen München

 

PENNY-DEL (Mannheim/HG) In der SAP-Arena trafen im Duell der Giganten die Adler aus Mannheim und Red Bull München aufeinander, zweiter gegen dritter der aktuellen PENNA DEL Tabelle, das Top Spiel des 35. Spieltages. Während die Kurpfälzer zuletzt eine kleine Serie mit 3 Siegen aufwiesen, kam das Team um Don Jackson mit einer Heimniederlage im Gepäck nach Mannheim. München wollte punktemäßig Anschluss halten und die Adler nicht zu weit davonziehen lassen.  Schließlich schlugen die Adler Mannheim in einer hochklassigen Partie die Red Bulls aus München mit 5 zu 1. Reul markierte dabei seinen ersten Treffer gegen München.

 

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(Fotoquelle City Press)

 


Mannheim hatte sich nach einer Durststrecke mittlerweile wieder gefangen und wichtige Zähler eingefahren. Mit der klar besten Defensive der Liga waren sie bestimmt gegen die viertbeste Offensive gut gewappnet. Der Auswärtserfolg beim Rivalen von der Isar verlieh den Adlern sicher Flügel für die heutige richtungsweisende Partie; insgesamt siegten sie bereits neun Mal in Folge in der Landeshauptstadt. Pavel Gross musste heute auf Bergmann, Melart und Lehtivuori verzichten.

 

Dawes: „Well, we are slowly getting back to our system. Some guys are back after covid. We are working hard and doing our best. Our plan for today’s game is playing solid hockey. We will continue on the last game. It will be a battle tonight, it is a good test where we are right now.”

 

München reiste entschlossen in die Quadrate Stadt zum Klassiker, zumal sie die letzten sechs Begegnungen gegen Mannheim verloren.  Es war aber wohl auch ein wenig Wut im Bauch dabei, denn die Heimpleite gegen Bremerhaven war unnötig, zumal man lange mit zwei Toren führte und dann doch das Spiel nach Overtime abgeben musste. Die letzten Wochen glichen einer Achterbahnfahrt und die Red Bulls wollten endlich wieder ihre gewohnte Konstanz zurückerobern und vor allem die schwarze Serie gegen die Adler beenden.

 

Hager: „Mannheim ist ein top Team, das immer Wege findet, gegen uns zu gewinnen. Das ist uns bewusst, wir brauchen eine top Leistung, um hier Punkte zu holen. Es sind oft Kleinigkeiten, wir haben in letzter Zeit zu viele Großchancen zugelassen, was grad von top Mannschaften bestraft wird. Das müssen wir vermeiden und hier besser werden. Jetzt ist der Zeitpunkt da, um einen Sieg einzufahren. Wir müssen strukturiert und einfach spielen. Es wird ein heißes enges Match werden bis zum Schluss.”

 

Perfekter Auftakt für Mannheim

 

Das Match begann mit einem Paukenschlag, denn nach nur 19 Sekunden netzten die Adler durch Eisenschmid zur frühen Führung ein. Dabei assistierte Iskhakov auf den Knien rutschend vorbildlich. Für den russischen Rückkehrer war es ein perfekter Neustart nach langer Verletzungsphase. So durfte dieses Highlight Match gerne weitergehen. Von Anfang an war es eine physisch intensive Partie mit aggressivem Forechecking; schnell war klar, es würden heute keine Geschenke verteilt. Dank ihres besten Unterzahlspiels überstanden die Hausherren das erste Powerplay der Gäste recht souverän.

 

Dann musste Parkes wegen Haltens in die Kühlbox, aber Mannheim verpasste es, nachzulegen, obwohl man sofort in die Aufstellung kam. Nach 13 Spielminuten verbuchte München in Person des pfeilschnellen Ortega die erste Top Gelegenheit. Die Red Bulls durften dann erneut in numerischer Überlegenheit agieren, welche sie solide spielten und auch Chancen verbuchten. Ortegas Bauerntrick blieb erfolglos, denn Brückmann roch den Braten. Dann blockte Kastner mit der Innenseite seines Schlittschuhs bravourös den Schuss von Reul, das war eminent wichtig in dieser brenzligen Situation.

 

München überbrückte inzwischen die neutrale Zone sehr zügig mit ein paar schnellen kurzen Pässen und stellte sich mittlerweile gut auf das Mannheimer Spiel ein. Ein überragender Save von Brückmann verhinderte den Ausgleich durch Blum, den Nachschuss wollte Parkes in Baseball Manier noch versenken, was ihm jedoch nicht gelang.

 

In einem rassigen Spitzenspiel nahm Mannheim eine hauchdünne Führung mit in den Pausentee. Beide Teams neutralisierten sich meistens, deshalb blieben Top Chancen noch Mangelware.

 

Wolf: „Wir können sehr zufrieden sein, wir haben sehr einfach gespielt und sind im System gutgestanden. Wir erzielten ein verdientes Tor, aber es sind noch viele Minuten zu spielen. Das sind zwei Teams auf Augenhöhe, das ist immer was Besonderes. Wir müssen von der Box fernbleiben, Unterzahl vermeiden und genauso weitermachen.“

 

Alavaara (Sportmanager Mannheim): „Schade, dass heute keine Zuschauer in der Halle sind bei diesem Top Spiel. München ist stark an der Scheibe, deshalb muss man immer gut laufen. Vehanen als neuer Torwarttrainer kann mit seiner Erfahrung und Fingerspitzengefühl gut helfen. “

 

München gleicht ebenfalls schnell aus, Reuls Premierentreffer, Wohlgemuth legt nach

 

Im Mittelabschnitt schaffte es nun seinerseits München nach 77 Sekunden, den schnellen Ausgleich herzustellen. Torschütze war Tiffels, es war sein 8. Saisontor und bereits das 29. Tor seiner Top Reihe in dieser Spielzeit. Bei einer 4 auf 1 Konstellation verpasste Bast nur denkbar knapp, doch nach einem Distanzschuss des Verteidiger Hünen Reul in der 24. Spielminute senkte sich die Scheibe unhaltbar hinter von den Birken in den Kasten zur erneuten Führung der Adler, wobei die Scheibe für den Münchener Goalie unglücklich von Ortega abgefälscht wurde. Randnotiz: für Reul war es der erste Treffer gegen den heutigen Gegner im 45. Match.

 

Ehliz holte nun schon die zweite Strafe gegen die Adler heraus. Nun war wieder das bärenstarke Penalty Killing der Adler gefragt, welche die letzten 10 Unterzahlsituationen schadlos überstanden. Der emsige Ortega war gleich wieder der Aktivposten mit seiner fulminanten Direktabnahme, die Brückmann gerade noch entschärfen konnte. München zelebrierte nun öfters seine hohe Pass Qualität, ab und zu war es dann aber doch ein Zuspiel zu viel, bevor man den Abschluss suchte.

 

Einen der seltenen Rebounds von aus den Birken konnten die Adler nicht ausnutzen. Danach setzten sich die Red Bulls in der Adler Zone kurz fest und erspielten sich Chancen. Es gab fast keine Zeit zum Verschnaufen, so temporeich war die Partie, in der beide Teams immer sofort den Weg nach vorne suchten. Dann wurde gegen die Gäste ein strittiges Hybrid Abseits gepfiffen, was München vehement monierte, denn die Zeitlupe löste es auf. Kaum komplett markierte Wohlgemuth fast im Gegenzug den dritten Mannheimer Treffer des heutigen Sonntags. 36 Spielminuten waren absolviert und Coach Jackson ärgerte sich bestimmt, denn seine Jungs investierten sehr viel in dieser Begegnung, ernteten aber wenig Früchte bisher für ihre Bemühungen.

 

Während München im zweiten Drittel stark auftrumpfte, schraubten die Adler das Ergebnis sogar um ein Tor höher.

 

Tiffels: „Wir machen die Chancen vorne nicht rein, es sind kleine Fehler, die von Mannheim eiskalt bestraft wurden. Auch haben wir unsere Überzahl nicht genutzt, das zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison. Mannheim macht ordentlich Druck, da müssen wir die Scheibe gut bewegen und den Kopf oben haben.”

 

Szwarz und Katic machen den Deckel drauf

 

Ein zwei Tore Vorsprung bedeutet noch gar nichts im Eishockey, was oft auch als „worst possible lead“ umschrieben wird. Demzufolge war im Schlussabschnitt noch alles offen. Beim 4 auf 2 Konter der Hausherren konnte Abeltshauser im letzten Moment noch entscheidend klären und Schlimmeres verhindern. München kam wie die Feuerwehr aus den Katakomben und feuerte aus allen Lagen. Wolf praktizierte im Laufe dieser Partie schon mehrere professionelle open ice hits, die sicher nicht ohne Wirkung beim Gegner blieben und ihre Spuren hinterließen. Nichtsdestotrotz wurde dieses Top Duell fair mit harten Bandagen geführt.

 

In der 46. Spielminute klingelte es schon wieder hinter aus den Birken, denn nach einem genialen Zuspiel von Tosto aus der Bedrängnis an der Bande verwertete Szwarz zum 4 zu 1. Jetzt wurde es ein weiter Weg für die Red Bulls, die auf Augenhöhe waren, nur ihre guten Chancen nicht ummünzten. An ihrer Effizienz mussten sie noch arbeiten, fanden jedoch auch in Brückmann ihren Meister. Mauer konnte die Begegnung nicht mehr fortsetzen und Hager als auch Varejcka konnten selbst Top Chancen nicht verwerten.

 

Das nächste Powerplay für die Gäste musste nun was Zählbares einbringen, denn die Uhr lief gnadenlos herunter. Die Red Bulls bissen sich die Zähne am hervorragenden Unterzahlspiel der Adler aus. Jetzt bleiben noch 5 Minuten auf der Anzeige, um die nächste Pleite gegen Mannheim zu verhindern. Eisenschmid erwies sich als Fair Play Akteur, denn eine angezeigte Strafe gegen ihn revidierte er, da er auf dem Puck ausgerutscht war, Chapeau!

 

Bei leerem Tor traf dann noch Katic 15 Sekunden vor Schluss zum finalen 5 zu 1. Insgesamt fiel der Heimsieg etwas zu hoch aus, doch angesichts der besseren Effizienz ging der Erfolg voll in Ordnung auch dank eines bärenstarken Keepers Brückmann. In den bisherigen 19 Partien der beiden Erfolgstrainer Gross und Jackson stand es vor diesem Match 14 zu 5 zugunsten von Headcoach Gross. Heute baute Gross diese Bilanz weiter aus und Mannheim wurde so langsam zum Angstgegner für München, das nun schon zum siebten Mal in Folge gegen die Adler unterlag.

 

Jackson: „We were not consistent, very many chances did not get though we try a lot. Brückmann was excellent, there is a lack of confidence and eventually the team gets fragile. We play a little bit slow these times. We prepare game by game, try to keep being positive. We lost battles early in the game, regarding our powerplay we keep working.“

 

Gross: „Angesichts der Tatsache, dass wir kurz vor dem Spiel auf zwei gute Verteidiger verzichten mussten, hat Krämmer hinten einen guten Job gemacht. Auch die jungen Spieler waren sehr gut. Wir haben ein solides erstes Drittel gespielt gegen eine starke Mannschaft. Wir haben sehr gut gekämpft, mit dem Körper toll geblockt. Felix war super und wir haben zur richtigen Zeit die Tore geschossen. Wir müssen auf dem Boden bleiben, nicht abheben. Wir laufen auch besser und das ist es, was zählt.”

 

35. Spieltag: PENNY DEL Spiel vom 26.12.2021

Adler Mannheim – EHC Red Bull München 5:1 (1:0|2:1|2:0)

 

Tore:

1:0 |01| Eisenschmid (Iskhakov)

1:1 |22| Tiffels (Parkes, Street)

2:1 |24| Reul (Wirth, Bast)

3:1 |36| Wohlgemuth (Katic, Bast)

4:1 |42| Szwarz (Dawes, Tosto)

5:1 |60| Katic ENG

 

1. Drittel Statistik:      7:5 Schüsse, 10:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

2. Drittel Statistik:      6:7 Schüsse, 9:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

3. Drittel Statistik:      6:11 Schüsse, 10:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0

 

Zuschauer:  keine

 

Schiedsrichter:  Schukies (GER) / MacFarlane (USA)

 

Aufstellung:

 

Mannheim: Brückmann, Reul, Katic, Eisenschmid, Desjardins, Iskhakov, Preto, Wirth, Dawes, Szwarz, Krämmer, Akdag, Larkin, Wolf, Wohlgemuth, Plachta, Klos, Bast, Tosto.

 

München: Von den Birken; Seidenberg, Boyle, Ortega, Smith, Ehliz, Redmond, Abeltshauser, Parkes, Street, Tiffels, Blum, Daubner, Mauer, Kastner, Hager, Varejcka, Cimmermann, Schütz, Hager, Gogulla.  

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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Bietigheim schlägt Nürnberg mit 5 zu 4 und gibt rote Laterne ab – Sheen mit Hattrick

 

PENNY-DEL (Bietigheim/HG) In der EgeTrans Arena gastierten heute Abend bei den heimischen Steelers die Nürnberg Ice Tigers, die mit einer bemerkenswerten Serie von 4 Siegen in Folge im Gepäck ins Ellental anreisten. Das erste Gastspiel konnten die Franken knapp für sich entscheiden. Bietigheim war bestrebt, noch im alten Jahr den Turnaround einzuleiten und den Eklat um Pederson abzuhaken.

Schließlich besiegten nie aufgebende Steelers die Ice Tigers aus Nürnberg in einem packenden Match, das bis zum Schluss spannend war, mit 5 zu 4.  Ein überragender Riley Sheen bezwingt Nürnberg fast im Alleingang mit seinen drei Toren.

 

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(Fotoquelle Jan Simecek) Riley Sheen nach seinem dritten Treffer

 


Bietigheim musste nach starken zwei Dritteln am Ende doch eine herbe Klatsche in München einstecken und war auf Wiedergutmachung aus. Ihre redlichen Bemühungen auf dem Eis trugen bis dato noch keine Früchte. Deshalb wollten die Steelers heute gegen starke Nürnberger den Schalter umlegen, um doch noch die Wende einzuläuten. Die Causa Pederson brachte unnötigerweise Unruhe ins Team; dies sollte jedoch heute kein Faktor mehr sein.

 

Nürnberg war in den letzten Wochen stark unterwegs und tütete vier der letzten fünf Begegnungen mit einem Dreier ein. Ihre Tormaschine kam nun auch immer mehr ins Laufen und auf Fox und Co. war Verlass. Die Ice Tigers hatten sich inzwischen auf den Pre-Playoff Plätzen etabliert und wollten das Jahr erfolgreich beenden. Mit ihrem bemerkenswerten Punkteschnitt von sagenhaften 1,89 seit der Übernahme von Coach Rowe nahmen sie derzeit Rang 2 der Liga ein.

 

Reimer mit 375. DEL Tor, Fox legt nach, Sheen hält Steelers im Spiel

 

Bevor es tatsächlich losging, wurde eine Gedenkminute für den kürzlich auf tragische Weise verstorbenen erst 18-jährigen Niklas Kaus der Löwen Frankfurt eingelegt.

 

Beide Teams begannen schwungvoll aber leider ohne Zuschauer im weiten Rund. Immer wenn Bietigheim dynamisch im Vorwärtsgang agierte, wurde es sofort gefährlich für den Gegner. Top Stürmer Sheen setzte gleich eine Duftnote vor Treutle. Auf der anderen Seite durfte der stets verlässliche Keeper Aittokallio sich keinesfalls verletzen, da die Steelers derzeit nur noch eine Kontingentstelle zu vergeben haben nach dem unrühmlichen Abgang von Pederson, der einfach verschwand und nur dank seines zweiten Agenten nun in der EHCL unterkam.

 

Die Top Reihe mit Sheen, Stretch und Jaspers beschäftigten Treutle und verzeichneten tolle Einschussgelegenheiten; auch im 2 auf 1 Konter hätte es eigentlich klingeln müssen, doch die Scheibe wurde leichtfertig vertändelt. Nürnberg seinerseits prüfte auch den finnischen Goalie etliche Male. Bisher belohnten sich die Hausherren für ihren hohen Aufwand noch nicht, an Chancen mangelte es jedenfalls nicht.

 

In der 12. Spielminute überlistete Reimer mit einem verdeckten Schuss durch die Beine von Renner den Steelers Keeper zur 0 zu 1 Führung. Der Puck flutschte zwischen seinen Schonern ins Netz, da Aittokallio seinen Butterfly nicht mehr auspacken konnte. Es war bereits Reimers 375. DEL Tor und sein 11. Treffer in dieser Spielzeit.

 

Trotzdem ließen die Gastgeber nicht locker und hielten Treutle auf Trab. Freuen durften sich jedoch erneut die Ice Tigers, die in der 16. Spielminute durch Fox die Führung aus zwei Tore ausbauten. Über 90 Sekunden bekamen die Steelers nun doppelte Überzahl. Jetzt musste der Anschluss hergestellt werden und dies gelang schon nach wenigen Sekunden durch Sheen, der die Scheibe in der 17. Minute humorvoll ins Kreuzeck hämmerte. Dies war sein 20. DEL Tor, Hut ab!

 

Trotz ihrer starken Unterzahlquote klingelte es bereits einmal hinter Treutle und die Paradeformation von Bietigheim war weiterhin druckvoll unterwegs bei noch einem Mann mehr auf dem Eis. Dabei blieben beste Möglichkeiten ungenutzt. Letztlich ging Nürnberg mit einer hauchdünnen Führung in die Kabine, doch Bietigheim kämpfte sich gut zurück ins Match.

 

Schoofs: „Es war ein guter Start, wir hatten schöne Chancen, einen Pfostenschuss. Wir bekamen zu einfache Gegentore. Wir kämpfen weiter und dann können wir noch was holen. Unsere top Reihe ist super eingespielt, sie geben immer Gas, machen tolle Sachen. Es ist ein Riesenglück, dass wir diese drei Jungs in der Mannschaft haben.“

 

Der doppelte Sheen – sein 2. Hattrick

 

Das Back Checking klappte beim Aufsteiger bislang recht gut, um die Ice Tigers vom eigenen Tor fernzuhalten. Ganz im Gegenteil landete die Scheibe erneut hinter Treutle im Netz nach einem aufregenden Getümmel vor seinem Kasten. Die Schiedsrichter überprüften den Treffer nochmals, denn der Aspekt ‚Man in the Grease` war noch diskussionswürdig. Schließlich wurde der Ausgleichstreffer in der 23. Spielminute gegeben. Torschütze war schon wieder Sheen, der gedankenschnell die Scheibe versenkte. Damit begann die Partie wieder bei Null sozusagen, denn die Steelers zeigten ein beeindruckendes Comeback.

 

Die Qualität der Chancen war auf Seiten der Hausherren klar besser, jeder erdenklich mögliche Abschluss wurde gesucht. Nach einer tollen Solo Aktion des pfeilschnellen Sheen konnte dieser nur noch unfair gestoppt werden, was zum Penalty führte, den er nicht verwerten konnte, weil Treutle hellwach blieb. Nichts wurde es vorerst mit seinem Hattrick.

 

Es blieb eine abwechslungsreiche Begegnung mit guter Offensivpower auf beiden Seiten. Insbesondere beeindruckten die Steelers mit Möglichkeiten im Minutentakt und dann schaffte es ihr Top Torjäger Sheen tatsächlich, die Partie in der 30. Spielminute komplett zu drehen mit seinem dritten Treffer des Abends. Dies war bereits sein zweiter Hattrick für die Gallionsfigur von Bietigheim, die nicht lockerließen und nur knapp eine Minute später durch Preibisch auf 4 zu 2 erhöhten. Zuvor wechselte Nürnberg seinen Goalie und Dubeau kam zu seinem Einsatz, der dann gleich mal hinter sich greifen musste. Definitiv kein gelungener Einstand!

 

Jetzt standen sich die schlechteste Überzahl und das schlechteste Unterzahl der Liga gegenüber, denn Nürnberg war im Powerplay. Nach vier Gegentoren in Folge sollte nun eine Reaktion folgen, doch die Ice Tigers dezimierten sich dann auch selbst und nichts wurde es mit dem Anschlusstreffer und Bietigheim war eine Minute lang numerisch überlegen.

 

Sheehy und Stoa meldeten sich dann mal für Nürnberg zurück mit einer guten Möglichkeit, doch Aittokallio war Herr im Haus. Bietigheim präsentierte sich im Mittelabschnitt als disziplinierte Einheit. 34 Torschüsse für den Liga Neuling sprachen bisher eine deutliche Sprache. Dank ihres dreifach Torschützen Sheen und einer herausragenden Bully Statistik nahmen die Steelers einen zwei Tore Vorsprung mit.

 

Karrer: „Wir haben schon im ersten Drittel nicht so zu unserem Spiel gefunden. Wir müssen wieder einfach und hart spielen, um im Schlussabschnitt noch Punkte zu holen. Das wird unserem Niveau heute nicht gerecht, wir müssen an den vorherigen Spielen anknüpfen. Wir wollten ein Signal setzen mit dem Goalie Wechsel. Jetzt heißt es, wach werden und ordentlich spielen im letzten Drittel.”

 

Bietigheim gibt rote Laterne ab

 

Im Schlussabschnitt war für genug Spannung gesorgt, denn nun war Nürnberg gefordert, selbst eine Aufholjagd einzuleiten. Die Franken mussten dafür bald mehr Risiko gehen, was den stets gefährlichen Kontern der Steelers in die Karten spielte. Dubeau musste gegen Stretch sein ganzes Können aufbieten, um nicht noch weiter ins Hintertreffen zu gelangen.

 

Das war nun ganz nach dem Geschmack des Aufsteigers, abwarten und auf schnelle Gegenstöße setzen. Dies sollte sich auszahlen, denn in der 47. Spielminute markierte Rückkehrer Weiß den fünften Steelers Treffer. Der Torschütze konnte nahezu unbedrängt aus spitzem Winkel vollenden, das ging viel zu leicht und die Ice Tigers schienen bezwungen zu sein.

 

Die Herausforderung für den Gastgeber bestand nun darin, sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen zu lassen. Die Franken erspielten sich Gelegenheiten und Preibisch hätte bei seinem Solo weiter erhöhen können. Es wurde doch noch spannend, denn Kapitän Reimer leitete den 3 zu 5 Anschlusstreffer durch Ustorf in der 51. Spielminute ein.

 

Es wurde nun ein Spiel auf ein Tor und Aittokallio bewahrte seine Vorderleute vor Schlimmeren. Ziel war es möglichst keine Rebounds zuzulassen. Rowe nahm bereits seine Auszeit und würde bestimmt bald seinen Keeper vom Eis nehmen für den sechsten Feldspieler. Noch war dies nicht nötig, denn Parlett verkürzte in der 56. Spielminute auf 4 zu 5 und es war noch genug Zeit für den Ausgleich. Bietigheim befand sich nur noch im Verwaltungsmodus, setzte keine offensiven Akzente mehr, sondern versuchte nur noch den Vorsprung über die Zeit zu retten.

 

Die Franken gingen All in und das Tor war leer. Bietigheim wehrte sich nach Kräften, um Sekunden zu schinden. Schlussendlich sicherten sich aufopferungsvoll kämpfende Steelers den knappen Heimsieg und geben die rote Laterne ab.

Bietigheim muss am 28.12. nach Düsseldorf reisen und Nürnberg darf am 30.12. bei den Krefeld Pinguinen antreten.

 

Ustorf: „Im letzten Drittel haben wir zu unserem Spiel gefunden, die ersten 40 Minuten waren nicht gut genug. Wir waren heute einfach nicht bereit, spielten nicht gut. Wir haben nicht unseren Job gemacht.“

 

Sheen: „It was a rough third period in Munich, today a bit better. We carried it over, it’s good with 3 points for Christmas. Offensively our team was really good. With my line it was really working out well. There was an adjustment this year, now we have confidence in our line.“ 

 

34. Spieltag: DEL Spiel vom 23.12.2021

Bietigheim Steelers – Nürnberg Ice Tigers 5:4 (1:2|3:0|1:2)

 

Tore:

0:1 |12| Reimer (Schmölz)

0:2 |16| Fox (Sheehy, Parlett)

1:2 |17| Sheen (Stretch, Ranford) PP2

2:2 |23| Sheen (Stretch, Smereck)

3:2 |30| Sheen (Jasper, Smereck)

4:2 |31| Preibisch (Renner, Braun)

5:2 |47| Weiß (Naud, Schule)

5:3 |51| Ustorf (Jahnke, Weber)

5:4 |56| Parlett (MacLeod, Schmölz)

 

1. Drittel Statistik:       18:11 Schüsse, 15:5 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:4

2. Drittel Statistik:       16:12 Schüsse, 20:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

3. Drittel Statistik:       5:11 Schüsse, 8:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

 

Zuschauer:  keine

 

Schiedsrichter:  Hunnius / Polaczek

 

Aufstellung:

 

Bietigheim: Aittokallio, Braun, Renner, Sheen, Stretch, Jasper, Prommersberger, Smereck, Ranford, McKnight, Preibisch, Schule, Naud, Kneisler, Schoofs, Kuqi, Weiß.

 

Nürnberg: Treutle, Parlett, Bodnarchuk, Reimer, MacLeod, Schmölz, Bender, Karrer, Sheehy, Stoa, Fox, Fleischer, Weber, Lobach Ustorf, Jahnke.

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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Augsburg bleibt zu Hause stark

 

PENNY-DEL (Augsburg/PM) Für die Augsburger Panther läuft es in der PENNY DEL zu Hause weiter deutlich besser als auswärts. Bestes Beispiel war die Partie gegen die Krefeld Pinguine. In Krefeld verloren die Panther beide bisherigen Duelle, doch im Curt-Frenzel-Stadion gab es dieses Mal einen verdienten 3:2-Sieg. Die Treffer für den AEV erzielten Matt Puempel (1.), Chad Nehring (15.) und Vinny Saponari (30.). Für Krefeld waren Leon Niederberger (29.) und Alexander Bergström (55.) erfolgreich.

 

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(Foto: Dunja Dietrich)

 


 

Die Panther konnten dabei Wade Bergman wieder im Lineup begrüßen. T.J. Trevelyan fehlte allerdings weiterhin und zudem musste auch Michael Clarke kurzzeitig passen. Zudem nahm Headcoach Mark Pederson eine Veränderung zwischen den Pfosten vor, wo Olivier Roy wieder für Markus Keller im Tor stand. 

Doch Augsburgs Goalie war zunächst kaum gefordert und konnte stattdessen die frühe Führung der Gastgeber bejubeln. Von hinter dem Tor bediente Saponari Puempel im Slot und der schoss nach gerade einmal 46 Sekunden zum 1:0 ein (1.). 

Auch danach war der AEV tonangebend und hatte einige Chancen zu erhöhen, aber es dauerte bis zur 15. Minute, ehe der zweite Treffer fiel. In Überzahl spielten es die Panther gut und am Ende sprang der Puck nach einem Schuss von Drew LeBlanc und einer Parade von Oleg Shilin an den Schlittschuh von Nehring und von dort ins Krefelder Tor. 

Der Zwischenstand war verdient, allerdings hatten die Pinguine wenige Sekunden vor dem Überzahlspiel durch Anton Berlev die riesengroße Chance auf den Ausgleich, als dieser eine Scheibe abfing und alleine auf Roy zulief. Augsburgs Goalie verhinderte den Einschlag aber mit einem starken Reflex und hatte somit seinen Anteil, dass nach 20 Minuten eine verdiente 2:0-Führung auf dem Spielberichtsbogen vermerkt war. 

Im Mitteldrittel wurde die Partie dann deutlich ausgeglichener. Das Spiel wogte hin und her und Krefeld war besser im Spiel und kam auch nicht ganz unverdient nach einem Konter zum Anschlusstreffer. Laurin Braun spielte genau im richtigen Moment quer und Niederberger musste nur noch ins leere Tor einschieben (29.).

Doch die Panther schlugen nur 49 Sekunden später zurück. Puempel spielte Saponari frei und dieser traf per Flachschuss genau neben den Pfosten und stellte den alten Abstand prompt wieder her (30.). 

Dieser Treffer gab den Gastgebern Auftrieb, denn man war nun wieder das bessere Team und hätte auch weitere Treffer erzielen können. Doch Shilin zeigte einige Male seine Klasse und hatte zudem bei einem Lattenknaller von Scott Valentine auch Glück (32.). 

Im dritten Abschnitt wurden die Gäste dann wieder offensiver, aber die Panther verteidigten stark und konnten sich auf Roy verlassen, wenn doch ein Schuss durch die vielbeinige Defensive rutschte. 

Die Panther selbst blieben bei ihren Vorstößen auch immer gefährlich - unter anderem rettete Dominik Tiffels auf der Linie für den geschlagenen Shilin (54.) - aber der Treffer fiel letztlich doch für die Pinguine durch Bergström (55.). 

In der 59. Minute schien das Spiel dann entschieden, als Brad McClure vermeintlich zur Entscheidung traf, als er seinen eigenen Nachschuss sehenswert in Baseball-Manier verwandelte. Doch die Unparteiischen entschieden auf kein Tor aufgrund hohen Stocks und revidierten die Entscheidung auch nach Videobeweis nicht. 

Der AEV traf zudem wenige Sekunden vor Schuss noch einmal den Pfosten des leeren Krefelder Tores, aber am Ende war dies alles egal, denn die Punkte blieben in Augsburg. 

Zwischen den Jahren geht es für die Panther nun bei den Kölner Haien und gegen die Straubing Tigers weiter.  

 


 

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Bremerhaven macht sich in München ein (2-Punkte) Weihnachtsgeschenk

 

PENNY-DEL (München/CD) Am Vorabend des Weihnachtsfest trafen vor leeren Rängen in München die Red Bulls auf den Tabellen-Siebten aus dem hohen Norden. In einem spannenden Spiel mit einem herausragenden Bremerhavener Schlussmann Maxwell konnten sich die Fischtowner mit 3:4 in der Verlängerung erfolgreich durchsetzen. 

  

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(Ben Street mit dem 100. Tor - Foto: Citypress)

 


Ben Street trifft zum 100. Mal

 

München war im Anfangsdrittel die spielbestimmende Mannschaft und konnte in den ersten zwanzig Minuten mit einer klaren 3:1 Führung in die Kabine gehen. Den Anfang machte Konrad Abeltshauser bereits nach nur drei Minuten nach einer traumhaften Vorlage von Varejcka. Kurz darauf gab es den Ausgleich durch die Slowenen Jeglic und Urbas. Bei dem Tor des Ex-Münchners rutschte Danny aus den Birken aus und so hatte Urbas keine Mühen ins leere Tor zu schiessen.

Mit einem unhaltbaren Schlagschuss von Jonathan Blum (11.) ging es dann weiter und drei Minuten vor der Drittelpause fälschte Ben Street einen Schuß von Freddy Tiffels zum 3:1 ab. Dies war zugleich der 100. Treffer für die Red Bulls in dieser Saison 2021/2022.

 

Bremerhaven schlägt zurück 

 

Die Überlegenheit der Gastgeber aus dem ersten Drittel war in den zweiten zwanzig Minuten erstmal dahin. Bremerhaven wurde immer stärker und konnte ebenfalls zum 100. Mal in dieser Saison durch Philip Bruggisser (35.) zum 3:2 treffen. Kurz zuvor zeigte der Bremerhavener Goalie Brandon Maxwell einen Big Safe und hielt somit sein Team im Spiel. Bei einer 4:3 Überzahlsituation für die Fischtowns kurz vor dem Ende traf der andere slowenische Nationalspieler Ziga Jeglic zum 3:3 Ausgleich. 

Maxwell hält Punkt fest

Der 30-jährige US-Amerikaner Brandon Maxwell stand im letzten Drittel im Mittelpunkt des Geschehens und konnte mit eineer bärenstarken Leistung das Unentschieden festhalten und somit einen Punkt für sein Team einfahren. Er stand vorallem im Powerplay fast unter Dauerbeschuss der Münchner. Die beste Chance auf Seiten der Red Bulls hatte Zach Redmond mit einem Schlagschuss, der nur knapp am Tor vorbei ging. 

 

Auch in der anschliessenden fünfminütigen Overtime war Maxwell auf dem Posten und 38 Sekunden vor dem Ende nutzte Phlipp Bruggisser eine Konterchance mit seinem zweiten Treffer zum Sieg für Bremerhaven. 

 

23. Dezember 2021
EHC Red Bull München - Bremerhaven Fischtown Pinguins 3:4 n.V. (3:1|0:2|0:0|0:1)

Tore:
1:0|03.|Konrad Abeltshauser (Varejcka)

1:1|08.|Jan Urbas (Jeglic)
2:1|11.|Jonathan Blum (Street, Tiffels) 

3:1|17.|Ben Street (Parkes, Tiffels) 
3:2|35.|Philip Bruggisser (Verlic)
3:3|39.|Ziga Jeglic (Bruggisser) PP
3:4|65.|Philip Brugisser (Urbas) 

 

 

Zuschauer:

0.000 

 


 

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Red Bulls holen drei Punkte gegen Bietigheim

 

PENNY-DEL (München/PM) Red Bull München ist in die Erfolgsspur der PENNY DEL zurückgekehrt. Beim Heimspiel gegen die Bietigheim Steelers haben Zach Redmond, Trevor Parkes (2), Frederik Tiffels, Ben Street, Filip Varejcka und Austin Ortega mit ihren insgesamt sieben Treffern im Schlussabschnitt aus einem 0:2-Rückstand einen 7:3-Sieg (0:1|0:1|7:1) gemacht.

 

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( Foto EHC Red Bull München )

 


 

 

Im Olympia-Eisstadion erwischten die Gäste den besseren Start: Evan Jasper mit der Führung für Bietigheim in der 3. Minute. Die Red Bulls waren nach dem frühen Rückschlag um Spielkontrolle bemüht, doch die Steelers kamen immer wieder über schnelle Konter. Danny aus den Birken verhinderte mit starken Paraden gegen Robert Kneisler (10.) und Fabjon Kuqi (13.) den zweiten Gegentreffer. München versuchte es im ersten Drittel zumeist über verdeckte Abschlüsse von der blauen Linie, doch diese waren nicht von Erfolg gekrönt.

 

 

Die Red Bulls starteten mit viel Power aus der Kabine, der erste Hochkaräter offenbarte sich aber den Gästen. Topscorer Riley Sheen war allein auf weiter Flur (26.), ließ seine Möglichkeit aber ungenutzt. Im direkten Gegenzug eröffnete sich der Mannschaft von Don Jackson ein Zwei-gegen-eins-Konter. Philip Gogulla scheiterte an der Latte. Wenig später war auch bei Justin Schütz das Gestänge im Weg (29.). München drückte auf den Ausgleich, doch die Steelers um Schlussmann Sami Aittokallio machten dicht und stellten durch Matt McKnight im Powerplay sogar auf 0:2 (38.).

 

 

So ging es für Red Bull München mit einem Zwei-Tore-Rückstand in den Schlussabschnitt. Dieser sollte nicht lange von Bestand sein, denn die Hausherren erwischten einen Auftakt nach Maß: Redmond versenkte den Puck nach starker Vorarbeit von Parkes im kurzen Eck und stellte den Anschluss her (43.). Der Knoten war geplatzt. Nur zwei Minuten später legte Parkes nach (45.), Tiffels brachte die Münchner in der 50. Minute erstmals in Führung. Mit dem Momentum auf ihrer Seite spielten sich die Red Bulls in einen Rausch und setzten den Steelers durch vier weitere Treffer von Street (53.), Parkes (55.), Varejcka (56.) und Ortega (58.) ordentlich zu. Zwischenzeitlich hatte C.J. Stretch den Abstand wieder auf drei Tore veringert (58.), doch Bietigheim war zu diesem Zeitpunkt bereits geschlagen.

 

 

Zach Redmond: "Das war alles Einstellungssache. Es gab ein kurzes Gespräch in der Kabine. Danach war keiner geknickt. Wir wussten, dass wir das Comeback nur mit der richtigen Einstellung schaffen."

 


Red Bull München gegen Bietigheim Steelers 7:3 (0:1|0:1|7:1)

 

Tore
0:1 | 02:53 | Evan Jasper
0:2 | 37:28 | Matt McKnight
1:2 | 42:10 | Zach Redmond

2:2 | 44:42 | Trevor Parkes

3:2 | 49:17 | Frederik Tiffels

4:2 | 52:53 | Ben Street

5:2 | 54:33 | Trevor Parkes

6:2 | 55:00 | Filip Varejcka

6:3 | 57:16 | C.J. Stretch

7:3 | 57:27 | Austin Ortega

 

 


 

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Ingolstadt mit 3:1 Erfolg über Düsseldorf

 

PENNY-DEL (Ingolstadt/HG)  Richtungsweisendes Spiel in der Audi Stadt, wo die Panther aus Ingolstadt das Verfolgerduell gegen Düsseldorf bestritten. Mit der DEG reiste das zweit heißeste Team der Liga in die Saturn Arena, denn die Jungs um Harold Kreis haben einen richtigen Lauf zurzeit. Mit einem Sieg könnte der ERC den direkten Tabellennachbarn überholen und selbst in die Top 6 vorrücken. Schließlich feierte Ingolstadt einen verdienten 3 zu 1 Sieg gegen eine dezimierte Düsseldorfer Mannschaft, für die nur ihr Top Torjäger O’Donnell erfolgreich war.

 

 

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(Foto: Citypress)

 


Ingolstadt ergatterte zwei wertvolle Punkte in Köln und wartete mit 4 Siegen aus den letzten 5 Partien auf, davon sogar 2 Erfolge im Shutout. Das Team um Doug Shedden war jedenfalls gut drauf und schielte auf die Playoff Plätze, die zum Greifen nah waren. Auf ihre Top Reihe um Feser und DeFazio konnten sich die Panther bisher blind verlassen, denn sie scoren regelmäßig. Mit Flaake wirkte bei den Panthern ein ehemaliger Düsseldorfer mit.

 

Düsseldorf war in den letzten Wochen on Fire, der rheinische Kontrahent entschied die vergangenen sechs Begegnungen allesamt für sich, wobei die Siege in Mannheim und München dabei herausragten. Die DEG strotzte deshalb nur vor Selbstvertrauen, denn sie rang am Sonntag trotz eines arg dezimierten Kaders, mit nicht mal 3 kompletten Reihen, auch die Grizzlys aus Wolfsburg nieder. Schiemenz machte zuletzt mit drei sehenswert, nahezu identisch verwandelten Penaltys auf sich aufmerksam. Youngster Ehl und Top Torjäger O’Donnell verlängerten bereits ihre Verträge für die DEG, ein gutes Signal.

 

Panther extrem effektiv in der Chancenverwertung

 

Ohne Zuschauer, aber mit ganz viel Druck starteten die Hausherren in diese Partie, die bisher immer recht torreich endete. Die DEG konnte heute nur mit 5 Verteidigern und 11 Stürmern antreten. Ingolstadt betrieb ein aggressives Forechecking, das den Gästen Probleme bereitete, aus ihrer Zone strukturiert herauszukommen. Im 5 gegen 5 wirkte dies oft wie ein Powerplay. Nach gut 6 Minuten verbuchte Düsseldorf eine gute Chance, musste aber dann in der 7. Spielminute den Rückstand durch Koch hinnehmen; dem Treffer ging ein Aufbaufehler von MacAulay voraus.

 

Düsseldorf war bisher ein Lieblingsgegner für Ingolstadt in der heimischen Arena, verbuchten sie bislang 7 Erfolge hintereinander gegen die Gäste vom Rhein. Dann übte sich die DEG in ihrem starken Powerplay, doch die Hausherren stemmten sich erfolgreich dagegen, hielten somit den knappen Vorsprung und tauchten gleich wieder gefährlich vor Pantkowski auf. Dabei brillierte u.a. das gestrige Geburtstagskind Quaas mit einem Abschluss.

 

In der 14. Spielminute senkte sich Bourque‘s Schuss von der blauen Linie hinter Pantkowski in die Maschen zum 2 zu 0. Das ging irgendwie zu leicht für die Panther und Düsseldorf war gezwungen, energischer zu werke zu gehen. Beinahe hätte Flaake erneut einnetzen können, wurde aber in letzter Sekunde noch daran gehindert. Bisher gab es fast kein geordnetes Durchkommen für die Gäste, zu ungenau war ihr Spielaufbau. Zwei Minuten vor der Sirene hatte Düsseldorf während einer kleinen Druckphase vor Taylor fast den Anschluss auf dem Schläger.

 

Ingolstadt nahm dank sehr hoher Effektivität einen verdienten zwei Tore Vorsprung mit in die Kabine, und die DEG war noch auf der Suche nach dem Erfolgsrezept.

 

Koch: „We are pretty good on our part and finished on a couple of good chances. We are good in the neutral zone. Our fourth line has to bring the necessary energy, no matter how many players they have today.“

 

O’Donnell dreht auf, aber Simpson hält zwei Tore Führung

 

Zu Beginn des Mittelabschnitts erwiesen sich die Gäste im restlichen Überzahlspiel als brandgefährlich und erspielten sich durch ihren Top Scorer O’Donnell eine große Gelegenheit. Kaum komplett übernahm Ingolstadt wieder das Kommando auf dem Eis und holte die erste Strafe gegen die DEG heraus. Powerplay war bisher eine gute Waffe der Hausherren, die schnell in der Formation standen und druckvoll agierten.

 

Diese Drangphase überstanden die Gäste schadlos und verzeichneten durch O’Donnell eine weitere Top Gelegenheit und kurz danach die nächste fast 100%ige Chance. Auf der Gegenseite hätte fast Bourque erneut eingenetzt, als er ein super Zuspiel aus der Rundung erhielt. Nun war wieder Ingolstadt obenauf und die DEG war nur mit Abwehrarbeit beschäftigt, war aber stets auf Konter bedacht. Simpsons wunderbarer Move wurde leider nicht belohnt, es ging rauf und runter in dieser schnellen Begegnung. O’Donnell schien als Alleinunterhalter unterwegs zu sein, denn er holte die nächste Möglichkeit heraus.

 

Im Rahmen ihres nächsten Powerplays krönte O’Donnell seine heutige bärenstarke Leistung mit dem Anschlusstreffer für die DEG. Ingolstadt ärgerte sich bestimmt, denn die Strafe war unnötig und hatte sofort negative Auswirkung.

 

Cumiskey hätte fast in Unterzahl den Shorthander auf seinem Schläger, wurde aber noch fair abgedrängt. Nichtsdestotrotz münzte Ingolstadt sein Powerplay zum 3 zu 1 um; in der 37. Spielminute stellte Simpson den alten Abstand wieder her. Ingolstadt hält die zwei Tore Führung, obwohl Düsseldorf im zweiten Abschnitt durchaus zu gefallen schien und kompakter auftrat.

 

Heinzinger: „Ingolstadt hat im 1. Drittel viel Druck ausgeübt, da waren wir noch nicht ganz wach. Jetzt haben wir es besser gemacht, im letzten Drittel müssen wir insgesamt besser agieren. Es ist nicht leicht mit dem Kader, daran können wir nichts ändern und können es nur besser machen. Wir müssen viel Druck ausüben und möglichst viele Scheiben vors Tor bringen und Chancen kreieren.“

 

Ingolstadt beendet die Serie der DEG

 

Im Schlussabschnitt musste Düsseldorf trotz des arg dezimierten Kaders versuchen, alle Kräfte zu bündeln, um doch noch was zu reißen beim direkten Tabellenkonkurrenten. Hierzu kam das nächste Powerplay gerade recht, welches die DEG eine Minute lang sehr gut absolvierte, letzten Endes aber zu keinem Ertrag führte. Marshall blockte dabei ein Geschoss bravourös weg.

 

Mit knapp 24 Minuten Time on Ice war Cumiskey auf Seiten der DEG über 6 Minuten mehr unterwegs als Warsofsky bei den Panthern, was natürlich dem dünnen Line Up von Coach Kreis geschuldet war. Nächste Gelegenheit in numerischer Überlegenheit für die Gäste: jetzt musste ein Treffer her, wenn nicht jetzt, wann dann, denn es waren nur mehr 10 Minuten auf der Uhr. Das Überzahlspiel sah sehr gut aus und O’Donnell feuerte aus allen Lagen. Bislang sprang nur ein Pfostenknaller heraus.

 

Düsseldorf mühte sich redlich, erarbeitete und erspielte sich viele Gelegenheiten, scheiterte aber am souveränen Taylor. Jetzt mussten sie sich erneut einem Powerplay der Panther erwehren, was ihrer Aufholjagd nicht in die Karten spielte. Viereinhalb Minuten vor dem Ende musste nun die Schlussoffensive erfolgen nach überstandener Unterzahl. Dann nahm Kreis den Goalie vom Eis, doch Ingolstadt hatte zunächst mehrfach das Empty Net Goal vor Augen, bevor Düsseldorf alles in die Waagschale warf. Taylors Schulter verhinderte den Anschluss bei O’Donnells Gewaltschuss, doch die Sekunden verronnen gnadenlos.

 

Schließlich behielt Ingolstadt die Oberhand gegen mutige Düsseldorfer, die letztlich ihrem kleinem Kader Tribut zollen mussten. Ingolstadt reist am Donnerstag an den Seilersee zu den Iserlohn Roosters, während Düsseldorf in Mannheim zu Gast sein wird.

 

Kreis: „Wir sind nicht gut gestartet, haben ein paar Tore zugelassen, das geht nicht gegen sichere und physisch starke Ingolstädter. Es gab einen Turnover in der neutralen Zone. Wir rotieren gewohnt mit den ausgeruhten Spielern. O’Donnell ist mit seinem One Timer oder im Powerplay sehr gefährlich, hatte auch noch andere Chancen. Der Sieg geht für Ingolstadt absolut in Ordnung.“

 

Bourque: „It was a big game for us according to the standings. It was a big battle for us and we keep going. They are a big team, have a good coach, are well structured. We had to bring our best.“

 

33. Spieltag: DEL Spiel vom 21.12.2021

ERC Ingolstadt – Düsseldorfer EG 3:1 (2:0|1:1|0:0)

 

Tore:

1:0 |07| Koch (Soramies)

2:0 |14| Bourque (Wagner, Marshall)

2:1 |36| O’Donnell (Cumiskey, Olson) PP1

3:1 |37| Simpson (Bourque, Marshall) PP1

 

1. Drittel Statistik:      7:14 Schüsse, 8:14 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:0

2. Drittel Statistik:      8:7 Schüsse, 11:5 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:4

3. Drittel Statistik:       8:8 Schüsse, 10:5 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

  

Zuschauer: keine

 

Schiedsrichter:  Hunnius / Steingroß

 

Aufstellung:

 

Ingolstadt: Taylor; Wagner, Marshall, Pietta, Bourque, Simpson, Quaas, Warsofsky, Höfflin, Feser, DeFazio, Jobke, Gnyp, Flaake, Aubry, Stachowiak, Hüttl, Koch, Soramies, Brune.

 

Düsseldorf: Pantkowski, Cumiskey, Järvinen, Ehl, O’Donnell, Barta, Ebner, Heinzinger, Schiemenz, MacAulay, Proft, Trinkberger, D’Amigo, Svensson, Bittner, Olson, Postel.

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 



 

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Straubing Tigers verpassen 10. Sieg in Folge gegen die Krefeld Pinguine

 

PENNY-DEL (Straubing/MA) Nichts wurde es für die Niederbayern mit dem zehnten Sieg in Folge gegen die Rheinländer. Die aber landeten bei den Tigers mit ihrem Sieg nach Penaltyschiessen den sechsten Auswärtssieg in Folge. Nur 18 Sekunden fehlten den Tigers zu drei Punkten. Krefeld legte ein sehr gutes Auswärtsspiel hin und da sich keines der beiden Teams absetzen konnte, ging die Punkteverteilung auch so in Ordnung. Krefeld war in der Verlängerung und bei den Penaltys die bessere Mannschaft. 

 

 

(Foto: Ralf Schmitt) Viel Verkehr vor dem Tor der Pinguine 

 


 

 

Es war ein vorsichtiger Beginn von beiden Teams zu beobachten. Krefeld war gewarnt, hatte doch Straubing in den letzten Spielen teils schon im ersten Drittel den Grundstein für einen Sieg gelegt. Es dauerte bis zur 7. Minute bis man so etwas wie eine Torchance erkennen konnte. Trotz einiger Puckverluste auf beiden Seiten, konnte keine Mannschaft aus den Fehlern der anderen Kapital schlagen.

Tim Brunnhuber: “Beide stehen Defensiv gut heute und es gibt wenig Chancen. Den Forecheck müssen wir besser machen und unsere Verteidiger mehr ins Spiel mit einbinden, dann wird das Spiel auch etwas mehr in die Breite gezogen.” Im zweiten Abschnitt erspielten sich die Hausherren die besseren Chancen.

Connolly traf anfangs die Latte und bei den Pinguinen tat sich erst etwas im Powerplay. Doch gerade hier klappte es mit der Führung. Die Tigers schlugen doppelt zurück, brauchten dafür nur 22 Sekunden, nutzten die beiden Strafzeiten der Gäste und drehten das Spiel. Das Spiel blieb offen auf beiden Seiten und die Goalies Karhunen und Shilin wurden immer mehr in den Mittelpunkt gerückt.

Laurin Braun: “Es waren zwei dumme Strafzeiten, die uns um unseren Lohn gebracht haben. Wir wussten, dass Straubing im Powerplay eiskalt ist. Wir müssen uns besser an unser System halten, wenn wir hier was mitnehmen wollen.” Krefeld hatte sich zu keiner Zeit aufgegeben. Auch nicht, als sie nach dem erneuten Ausgleich, wieder einen Rückstand hinterherlaufen mussten. 18 Sekunden vor dem Ende konnten die Gäste die Verlängerung erzwingen.

Die Pinguine gingen volles Risiko und wurden dafür belohnt. Die Verlängerung verbrachten die Tigers überwiegend in der eigenen Zone, konnten sich ins Penaltyschießen retten, hatten aber dann das Nachsehen. Somit wurde es nichts mit dem zehnten Sieg in Folge. Trotzdem verließ man seit einem Monat das Eis nicht mehr ohne Punkte. Während es für Krefeld vor Weihnachten noch nach Augsburg geht, können sich die Tigers schon mal ausruhen für den Zwischenspurt bis Neujahr.

 



(Foto: Ralf Schmitt) Nur mit Mühe konnte man die Chancen der Pinguine vereiteln  


Stimmen zum Spiel: 

Sandro Schönberger (Straubing): “Krefeld hat es heute gut gemacht. Schade, dass wir jetzt zwei Spiele in den letzten Sekunden hergegeben haben. Wir hätten den Sack zumachen müssen und sind jetzt enttäuscht über die verlorenen Punkte. Aber trotzdem sehe ich uns auf einem guten Weg.”

Leon Niederberger (Krefeld): “Wir sind über die zwei Punkte sehr froh. Das Spiel war spannend bis zum Ende. Wir haben auch eine gute Truppe und das spiegelt sich auf dem Eis wieder. Ich denke, wir waren heute die bessere Mannschaft und haben immer gekämpft.”



Torfolge:
0:1 (26.) - Robert Sabolic war der glückliche Abnehmer einer Passstafette in Überzahl. Der Puck der vom spitzen Winkel kam, passte genau zwischen Karhunen und Pfosten. 1:1 (30.) - Straubing dann bei eigener Überzahl zurückschlagen. Mit 5-3 auf dem Eis war Platz für Jason Akeson, der den Puck durch Shilin’s Hosenträger jagte.

2:1 (30.) - Immer noch in Überzahl, besorgte Travis St. Denis die Führung. Nach einer schnellen doppelten Seitenverlagerung der Tigers, war die Abwehr der Pinguine ausser Position und St. Denis traf genau in den Winkel. 2:2 (42.) - Lucas Lessio wurde von Lampl und Brandt zum Ausgleich nur begleitet. Der Puck sprang von seinem Schlittschuh durch die Beine von Karhunen.

3:2 (50.) - Die Vorarbeit für die Führung leitete Leier ein, Mulock sah den völlig freistehenden Chase Balisy und der konnte vor Shilin seelenruhig einnetzen. 3:3 (60.) - Die Sekunden liefen von der Uhr und mit der letzten Möglichkeit kam Krefeld durch Anton Berlov, der von drei Tigern belagert wurde, zum Ausgleich. 3:4 (65.) - Im Penaltyschießen trafen für Straubing Akeson und Sabolic sowie Jeremy Bracco für Krefeld.




Spiel vom 21.12.2021

Straubing Tigers - Krefelder Pinguine: 3:4 n.P.  (0:0 | 2:1 | 1:2 | 0:0 | 0:1 )

Tore:

0:1 |26.| Sabolic (Jensen, Barcco) - PP 1

1:1 |30.| Akeson (Manning, Connolly) - PP 2
2:1 |30.| St.Denis (Akeson, Connolly) - PP 1
2:2 |42.| Lessio 
3:2 |50.| Balisy (Leier, Mulock)
3:3 |60.| Berlev (Weiß, Bergström) - EN

3:4 |65.| Bracco - Penalty 

 

Schiedsrichter: Schukies / Rantala / Wölzmüller / Klima 

Strafzeiten:
Straubing: 8

Krefeld: 4

 

Zuschauer: 0

 

 

 


 

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