
PENNY-DEL (Ingolstadt/HG) In der Saturn-Arena empfingen die Panther aus Ingolstadt die Adler aus Mannheim. Für Ingolstadt galt es, nicht den Anschluss an die direkten Playoff Plätze aus den Augen zu verlieren und Mannheim wollte in der Erfolgsspur verbleiben. Dies war die erste Begegnung binnen zwei Tagen, denn am Mittwoch treten die Ingolstädter in der SAP-Arena an. Heute Abend konnten seit langer Zeit wieder maximal 75 % Fans dem Spektakel beiwohnen.
Schließlich belohnten sich die Adler Mannheim nach einer furiosen Aufholjagd mit dem Extrapunkt nach erfolgreich gestaltetem Penaltyschießen. Rendulic erwies sich als der einzige glückliche Schütze und war der Matchwinner.

(Fotoquelle Jürgen Meyer)
Ingolstadt musste in den letzten Begegnungen drei Niederlagen, davon zwei zuhause, einstecken und war bestrebt, die nächsten wichtigen Punkte gegen die Kurpfälzer im heimischen Stadion einzufahren. Ihre gewohnte Offensivpower geriet dabei auch ins Stocken, nur 2 magere Tore sprangen heraus. Das Team um Headcoach Doug Shedden wollte unbedingt Anschluss an die Top 6 halten und könnte mit einem Dreier auf Rang 5 vorrücken. Für dieses Unterfangen war es positiv, dass mit Feser und Storm zwei eminent wichtige Akteure wieder im Lineup standen.
Bourque: „We had a tough time getting inside the game and in front of the goalie. We worked hard to get better, we have a lot of depth in our team and some people step up again. Last game was not great, we did not play our best match. But we will move forward and learn from it. It will be a great test for us tonight, we will play hard.“
Mannheim schoss sich mit zwei Erfolgen nach zuletzt drei Pleiten in Serie etwas aus dem kleinen Tief und rangierte aktuell auf dem dritten Platz der Tabelle. Mit einem Sieg bei den Schanzern konnten die Adler sogar an den Grizzlys aus Wolfsburg vorbeiziehen. Hierfür mussten sie eine klar bessere Leistung als beim ersten Aufeinandertreffen hier in der Saturn-Arena im Dezember 2021 auf das glatte Parkett legen, als man eine herbe Pleite kassierte. Headcoach Gross musste heute auf Plachta und Bergmann verzichten, konnte jedoch problemlos vier Reihen aufbieten.
Hännikainen: „It feels good, it was a good start and we wanted to win. I had great line mates. The reason for my change was the end of our season in Jokerit, Helsinki. I wanted to experience something new and I am happy with my change. I will put in my energetic way of playing. I am a two way forward and as a good skater these are my assets. I got a contract for the end of this season you never know what will happen. This is a very physical league and I expect a fast match.“
Doppelschlag durch DeFazio und Storm
Soramies verbuchte die erste Chance, doch Endras war auf dem Posten. Goalie Reich bei den Hausherren sammelte bereits Erfahrung bei den Jungadlern in Mannheim und der Mannheimer Krämmer spielte 2011 bei den Panthern. Rückkehrer Feser war gleich brandgefährlich mit seinem Vorstoß. Die Gäste hatten in Person von Eisenschmid ihre erste dicke Gelegenheit. Es war sicher spannend, wie sich der Ex-Ingolstädter Wohlgemuth in seiner alten Heimat präsentieren würde, wo er von 2018-2021 agierte.
DeFazio nutzte in der 8. Spielminute einen Aufbaufehler von Iskhakov gnadenlos zur Führung aus, als er den Rebound verwertete. Es dauerte nur 86 Sekunden, als der schmerzlich vermisste Storm sogar auf 2 zu 0 erhöhte. Der Torschütze stand goldrichtig, um die Scheibe über die Linie zu drücken. Somit hatte sich schon früh gelohnt, Storm und Feser wieder dabei zu haben. Ingolstadt war in den ersten 10 Minuten einfach bissiger und energischer unterwegs und verdiente sich diese Führung.
Das erste Powerbreak kam dann gerade zur rechten Zeit für die Schützlinge von Pavel Gross, um sich neu zu justieren. Rendulic verpasste bei einem Konter den Anschluss, als er von Krämmer in Szene gesetzt wurde; es gab bisher fast keine Verschnaufpause in einer schnellen Partie. Endras hätte sich bei seinem Ausflug hinter das Gehäuse fast verschätzt. Fesers Solo konnte nicht veredelt werden, da die Scheibe schwer zu kontrollieren war.
Insgesamt wirkten die Adler nicht so hochkonzentriert wie die Gastgeber, welche bestimmt vieles wiedergutmachen wollten nach dem schwachen Auftritt gegen Krefeld. Das Forechecking der Ingolstädter war heute beeindruckend, was die Adler nicht ins Spiel kommen ließ. Demzufolge war der zwei Tore Vorsprung durchaus verdient und Mannheim musste sich was einfallen lassen für das zweite Drittel.
Hännikäinnen: „Everything was the difference, they battled harder and wanted it more. We got to be better in every aspect of our game.“
Die Adler ließen sich nicht abschütteln, doch der zwei Tore Vorsprung der Panther hielt
Die Adler aus Mannheim waren bekannt für ihre famose Performance im Mittelabschnitt; davor mussten die Gastgeber sich in Acht nehmen, bei denen DeFazio und Wagner bisher alle 41 Ligaspiele bestritten. Das Tempo wurde weiterhin hochgehalten und die Adler schienen zielstrebiger zu werden, was sich auch an ihrem Vorwärtsdrang offenbarte. Brune, der in 4 Jahren bei Mannheim 31 DEL-Spiele absolvierte, zielte denkbar knapp vorbei am Gehäuse von Endras, ein erstes starkes Lebenszeichen der Hausherren. Neuzugang Tim McGauley aus Innsbruck leitete seine nächste Chance selbst ein, fand aber in Endras seinen Meister.
Mannheims Bemühen wurde in der 28. Spielminute mit dem Anschlusstreffer durch Desjardins belohnt. Es war ein sprichwörtlich hineingearbeitetes Tor. Diese Hoffnung wurde aber fast postwendend, nämlich nur 30 Sekunden danach wieder zunichte gemacht, denn Wagners Distanzschuss von der blauen Linie wurde geschickt von Bourque abgefälscht. Die Effektivität der Panther war schon sehenswert, Soramies Schuss verfehlte das Gehäuse um Zentimeter.
Dann sprang ein Pfostenknaller von Pietta im ersten Powerplay der Hausherren heraus, die sich aber in der 32. Spielminute dem erneuten Anschlusstreffer der Adler gegenübersahen. Torschütze war Eisenschmid. Kurz danach rettete auch für Reich der Pfosten und gleich danach war sein linker Schoner goldrichtig zur Stelle. Ingolstadt schüttelte sich nur kurz und stellte in der 34. Spielminute, nur 94 Sekunden später, durch Marshall wieder den alten zwei Tore Vorsprung her.
Das erste Powerplay der Gäste verpuffte, man sah sich sogar einem gefährlichen Konter durch Storm gegenüber; bisher kassierten die Mannheimer in der Saison schon sechs Shorthander. Der zweite Pfostenknaller verhinderte den fünften Ingolstädter Treffer, das war eminent wichtig so kurz vor der Sirene. Mannheim bestritt ein weitaus besseres Mitteldrittel, konnte aber den Abstand nicht verkürzen.
Wagner: „Wir hatten uns heute viel vorgenommen. Wir haben bissige Jungs zurück, spielen gradliniger und jeder arbeitet viel härter. Wir müssen im letzten Drittel noch eine Schippe drauflegen und unsere Chancen suchen. Wir hatten uns zusammengesetzt und Lösungen gefunden.“
Mannheim schafft den Ausgleich und holt im Penaltyschießen den Extrapunkt
Der Schlussabschnitt versprach jedenfalls Spannung. Im dritten Drittel performten die Hausherren gewöhnlich sehr gut, doch die Adler kamen in der 42. Spielminute erneut bis auf ein Tor heran. Wolf markierte früh den nächsten Anschlusstreffer, der ihn sichtlich motivierte für den Rest der Begegnung, die weiter von hohem Tempo geprägt war. Katic reagierte dann gedankenschnell und bugsierte den Puck gerade noch von der Linie weg, als Endras schon geschlagen schien. Storm war schon in Jubelstellung. Simpson konnte im letzten Drittel nicht mehr auflaufen.
Die Defensive der Kurpfälzer hatte heute öfters Probleme, das Spielgerät konsequent aus dem Slot zu befördern, was immer wieder zu gefährlichen Chancen für die Schanzer führte. Holzer vergab eine große Gelegenheit nach einem Genie Pass von Bast. Mehr solche hochkarätigen Chancen durften die Gäste nicht mehr liegenlassen.
Bald würde die Crunch Time anbrechen in diesem Spitzenspiel. Wann würde Pavel Gross volles Risiko gehen? Mannheim war giftig und legte alles rein in die Partie. Wolf sammelte viel Eiszeit inzwischen und wollte als Leader vorangehen. Tatsächlich stellten die Mannheimer in Person von Desjardins 71 Sekunden vor der Schlusssirene die Begegnung auf Remis.
Somit ging es in die Overtime, um den Zusatzpunkt zu ermitteln: es ging weiter munter hin und her. McGauleys Zauberpass auf Höfflin fischte Endras grandios weg, auch weil die Nummer 10 der Panther die Scheibe nicht ideal traf.
Letztlich musste das Penalty Schießen die Entscheidung bringen. Statistisch betrachtet hatte hier Mannheim die Nase vorn, da sie ihre bisherigen drei Shutouts allesamt gewannen, wohingegen Ingolstadt hier bei ebenfalls drei Situationen kein Glück hatte: schließlich verwandelte Rendulic mit einem tollen Move zum Siegtreffer und sicherte den Adlern zwei wichtige Punkte. Der Matchwinner lag sogar symbolisch mit im Gehäuse.
Soramies: „Wir waren heute super und haben ein gutes Spiel abgeliefert. Am Ende lag es an Kleinigkeiten, die Mannheim ausnutzt. Wir werden das Spiel analysieren und beim nächsten Mal umsetzen. Penaltyschiessen ist auch immer eine Glückssache.“
Desjardins: „We did not play the way we wanted in the first and second period, but we found a way to win in the end. We got our feet moving, we skated well in the third, kept it simple. The same hard game is expected on Wednesday, we build on this win.“
42. Spieltag: DEL Spiel vom 07.03.2022
ERC Ingolstadt – Adler Mannheim 4:5 n.P (2:0|2:2|0:2|0:0|0:1)
Tore:
1:0 |08| DeFazio (Feser)
2:0 |09| Storm (Warsofsky, Feser)
2:1 |28| Desjardins (Elias, Wirth)
3:1 |28| Bourque (Wagner, Marshall)
3:2 |32| Eisenschmid (Szwarz, Katic)
4:2 |34| Marshall (Soramies, Feser)
4:3 |42| Wolf (Akdag, Hännikäinen)
4:4 |59| Desjardins (Eisenschmid, Katic)
4:5 |65| Rendulic
1. Drittel Statistik: 7:7 Schüsse, 10:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0
2. Drittel Statistik: 9:5 Schüsse, 13:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2
3. Drittel Statistik: 4:10 Schüsse, 13:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2
Verlängerung Statistik: 0:1 Schüsse, 0:2 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0
Zuschauer: 2.511
Hauptschiedsrichter: Jake (USA) / Rantala (FIN)
Aufstellung:
Ingolstadt: Reich; Wagner, Marshall, DeFazio, Feser, Storm, Hüttl, Warsofsky, Bourque, Pietta, Simpson, Gnyp, Jobke, Höfflin, McGauley, Soramies, Hübner, Koch, Henriquez-Morales, Brune.
Mannheim: Endras, Lehtivuori, Larkin, Rendulic, Iskhakov, Krämmer, Katic, Holzer, Hännikäinen, Wolf, Wohlgemuth, Akdag, Reul, Dawes, Szwarz, Eisenschmid, Wirth, Bast, Desjardins, Elias.
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de

PENNY-DEL (München/HG) In der Olympia Eishalle traf der Tabellenvierte EHC Red Bull München auf den fünftplatzierten Fischtown Pinguins aus Bremerhaven. Sowohl laut Punkten als auch nach dem Punktequotienten lagen die Landeshauptstädter in Front und München wollte diesen Vorsprung heute Abend weiter ausbauen. Schließlich feierte München seinen fünften Sieg in Serie und verkürzte den Abstand zu den Top 3 der Liga. Mauer war der Matchwinner einer am Schluss doch noch hochdramatischen Begegnung und Goalie Aus den Birken feierte seinen 49. Shutput in seiner Karriere und den zweiten in dieser Spielzeit.

(Fotoquelle City-press) Aus den Birken mit seinem 49. Shutout in seiner Karriere - Chapeau!
Die Red Bulls aus München befanden sich klar im Aufwind, hatten sie doch vier der letzten 5 Begegnungen nach 60 Minuten für sich entschieden. Diesen Aufwärtstrend wollten sie gegen Bremerhaven bestätigen und die Top 3 anvisieren. Beeindruckend war die Tatsache, dass dabei nur 1 Gegentor kassiert wurde und selbst 19 Treffer erzielt wurden. Münchens letzter Heimsieg datierte vom 18.1.22, statistisch holten die Red Bulls auswärts mehr Siege als zuhause.
Tiffels: „Es ist ein tolles Gefühl, als MVP bei der Champions League hervorzugehen. Ich harmoniere sehr gut mit Parkes und Street. Über die Defensive sprechen wir die ganze Saison drüber. Nun treffen wir gute Entscheidungen an der blauen Linie und vorne haben wir keine Schwierigkeiten, Tore zu erzielen.“
Bremerhaven musste zwar im Heimspiel gegen den Meister Berlin eine Niederlage einstecken, doch zuvor gelang beim oberbayerischen Konkurrenten Ingolstadt ein deutlicher Sieg, was Mut für ihren Auftritt bei den Red Bulls machen sollte. Jiranik übernahm heute erneut das Zepter hinter der Bande, da Headcoach Popiesch coronabedingt noch ausfiel. Uher musste zudem den Verteidigerjob aushilfsweise ausüben aufgrund des kleinen Kaders.
Dominante Münchener, aber torloses erstes Drittel
München begann gewohnt druckvoll, doch die Gäste aus dem hohen Norden stemmten sich ordentlich dagegen. Bremerhaven bekam heute Unterstützung von zahlreichen Fans, die den weiten Weg in den Süden nicht scheuten. Kastner war aktuell on Fire mit 6 Scoringpunkten aus den beiden vergangenen Auswärtspartien. Die Pinguins warteten heute Abend mit der Liga weit besten Bully Quote auf. Die Top Formation der Red Bulls erarbeitete sich nach ca. 5 Minuten die erste gefährliche Einschussgelegenheit vor Franzreb, der heute das Vertrauen von Jiranek erhielt.
Beim ersten heimischen Powerplay, das derzeit bei den Hausherren extrem gut funktioniert, demonstrierten die Red Bulls ihr famoses Pass Spiel, doch die drittbeste Unterzahlmannschaft hielt toll und erfolgreich dagegen. Die Münchener waren agil unterwegs und kombinierten sich pfeilschnell immer wieder nach vorne. Ehliz konnte sein Solo letztlich nicht veredeln, weil Franzreb die Schoner rechtzeitig zumachte.
Die Gastgeber dominierten bisher den ersten Spielabschnitt, was sich auch im Schussverhältnis niederschlug. Bremerhaven tat sich schwer, in das Angriffsdrittel zu gelangen, um dort gefährliche Akzente zu setzen. Ein gut strukturiert vorgetragener Konter der Gäste konnte letztlich nicht vollendet werden, weil die Scheibe noch leicht abgefälscht aufs Schlägerblatt kam. Aus den Birken parierte gekonnt gegen Urbas. In der letzten Spielminute brannte es lichterloh vor Franzreb, aber mit dem Glück des Tüchtigen blieb diese brenzlige Situation wirkungslos. Somit ging es mit einem torlosen Remis in die Kabine.
Uher: „Obviously, we have a few sick guys today. We know it would be a very hard game here in Munich. We played a good first period so far and we expected a fast game from Munich. We need to play simple and minimize turnovers. We stick to our game plan.”
Mauer erlöst die Red Bulls
Mal schauen, ob die Offensivpower der Gäste nun besser in Schwung kam. Bisher standen alle Begegnungen zwischen diesen beiden Teams unter einem torreichen Stern. Anfangs übten jedoch die Hausherren weiter viel Druck auf das Gehäuse von Franzreb aus, der sich unter Dauerbeschuss befand. München schaffte es bislang sehr gut, die Top Formation der Gäste aus dem Spiel zu halten. Die Hausherren waren weiterhin optisch überlegen und die Gäste konnten sich bei ihrem gut aufgelegten Goalie und dem Gestänge bedanken, dass es noch torlos stand. Die Chancen der Münchener häuften sich und es war nur noch eine Frage der Zeit, wann es mal hinter Franzreb klingeln würde.
Die Gastgeber spielten sich mehrfach in der Bremerhavener Zone fest, doch die Gäste verteidigten mit Mann und Maus ohne aber selbst gefährliche Vorstöße zu initiieren. In der 34. Spielminute brach Mauer den Tor Bann und brachte die Red Bulls hochverdient mit 1 zu 0 in Führung. Street hätte Sekunden später beinahe erhöhen können, doch Franzreb war großartig zur Stelle. Kurz danach musste Street in die Kühlbox und die Pinguins waren zum ersten Mal im Powerplay und hätten sich fast den Shorthander eingefangen, doch Hagers Kracher landete an der Latte.
Die letzten beiden Minuten im Mittelabschnitt durften die Pinguins gleich nochmal in einfacher numerischer Überlegenheit agieren, doch Mauer war im Konter auf dem Weg zum Shorthander, doch Franzreb roch den Braten und parierte.
Mit einem hochverdienten knappen Vorsprung verabschiedete man sich in den Pausentee.
Mauer: „Wir stehen hinten sehr gut, dann kommen die Chancen auch vorne. Wir sind eng dran am Mann, heute gibt es nichts zu kritisieren. Chancen kreieren ist das, was uns ausmacht. Endlich sind wir wieder in der Spur. Endlich gehen die Dinger wieder rein, vorher war es frustrierend, nun ist eine kleine Serie.“
Bremerhaven wachte spät auf, München hielt den hauchdünnen Sieg fest
Im Schlussabschnitt musste von den Gästen definitiv mehr kommen und die Last würde wohl auf deren Top Reihe liegen. Doch zunächst waren die Hausherren wieder im Vorwärtsgang und Mauer feuerte schon wieder einen Distanzschuss ab. Aller guten Dinge waren drei, denn Bremerhaven bekam das nächste Powerplay zugesprochen, doch die Gäste waren gewarnt und hatten Probleme in die Aufstellung zu kommen.
Ehliz holte dann für seine Farben eine Strafe heraus und CHL-MVP Tiffels hatte den nächsten Treffer auf seinem Schlägerblatt. Franzreb hielt seine Vorderleute im Spiel dank seiner glänzenden Leistung; bis dato gab er keine Rebounds her. Es war schon ein meilenweiter Unterschied in der Gestaltung des Überzahlspiels. Die Red Bulls befanden sich fast die komplette Zeit in der Gäste Zone, kombinierten flüssig, ohne jedoch den nötigen zweiten Treffer nachzulegen. Sollte sich das etwa rächen? Zum dritten Powerbreak hieß das Schussverhältnis sagenhafte 41 zu 16 zugunsten von München.
Urbas lauerte auf die Rebound Chance, es war hier noch gar nichts entschieden bei dem hauchdünnen Spielstand. Bremerhaven läutete nun langsam die Schlussoffensive ein und wurde mutiger und zielführender in seinen Aktionen. Verlic hatte beim Solo die große Ausgleichschance, doch der Pfosten war ihm im Weg. Urbas wurde nun auch zunehmend aktiver, endlich schienen die Pinguins aufgewacht zu sein. Aus den Birken konnte sich nun oft auszeichnen und es wurde nochmal hektisch und sehr spannend.
2 Minuten vor der Sirene ging Jiranek All in und der sechste Feldspieler kam hinzu. Nach der Strafe gegen Hager durften die Gäste sogar mit 6 gegen 4 vorgehen. Sollten die Pinguins etwa doch noch die Partie drehen können? München warf sich bravourös in alle Schüsse und Aus den Birken hielt 8 Sekunden vor dem Ende den Puck fest nach dem Schuss von McGinn.
München fuhr damit den fünften Sieg in Folge ein und gestaltete mal wieder ein Heimspiel erfolgreich. Bremerhaven kam zu spät in die Partie und musste aus den Birken seinen 49. Shutout in seiner Karriere gönnen.
Urbas: „We started well, worked hard and had our chances. Then they outplayed us. Our powerplay was terrible today. We were little short in our lineup. We have two losses in a row, but try to take positive things out from this match.“
Aus den Birken: „Es war ein ruhigerer Abend weitgehend, am Ende wurde es noch spannend. Ich bin glücklich, zu null ist immer was Schönes. Vor Olympia sprachen wir viel über Details und Dinge, die nicht so liefen. Jetzt konnten wir diese Defizite einstellen, wir sind bereit für die Playoffs, es macht Spaß mit dem Dennis (endras), schauen wir mal, wer länger spielt.“
51. Spieltag: DEL Spiel vom 04.03.2022
EHC Red Bull München – Fischtown Pinguins Bremerhaven 1:0 (0:0|1:0|0:0)
Tore:
1:0 |34| Mauer (MacWilliam, Seidenberg)
1. Drittel Statistik: 16:7 Schüsse, 12:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2
2. Drittel Statistik: 16:5 Schüsse, 9:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:0
3. Drittel Statistik: 13:14 Schüsse, 14:5 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2
Zuschauer: 2.158
Schiedsrichter: Rohatsch (GER) / Wilk (USA)
Aufstellung:
München: Aus den Birken; Szuber, Abeltshauser, Tiffels, Street, Parkes, O`Brien, Redmond, Gogulla Hager, Mauer, MacWilliam, Seidenberg, Ehliz, Smith, Kastner, Varejcka, Daubner, Schütz.
Bremerhaven: Franzreb; Trska, Krogsgaard, Urbas, Jeglic, Verlic, Moore, Bruggisser, Vikingstad, Friesen, Mauerman, Alber, Uher, McGinn, Kinder, Wejse.
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Düsseldorf/PM) Nachdem der Start nach der Olympiapause für die Düsseldorfer EG zumindest punktetechnisch sehr ernüchternd war, war die Hoffnung groß, dass es gegen die Iserlohn Roosters mal wieder ein Erfolgserlebnis gibt. Bis es so weit war, durchlebten die 4.983 Zuschauer im PSD BANK DOME ein Wechselbad der Gefühle. Am Ende jubelten Fans und Mannschaft über ein 3:2 (1:1; 0:0; 1:1; 1;0).

( Foto City-press )
Die Roosters kamen mit dem Rückenwind von acht Punkten aus den letzten drei Spielen aus der Kabine und hatten mit Brent Raedeke und Luke Adam zwei wichtige Stürmer wieder mit an Bord. Bis Simon Sezemsky in der vierten Spielminute wegen eines Stockschlags auf die Strafbank musste, hatten sie mehr vom Spiel. Dann dauerte es gerade einmal 18 Sekunden, bis es hinter Andy Jenike im IEC-Tor einschlug. Brendan O’Donnell legte die Scheibe von der rechten Seite quer zu Stephen MacAulay, der den Puck wiederum wunderbar zum einlaufenden Brett Olson in den Slot legte, der zur Führung verwandelte (4). In der Folge entwickelte sich ein munteres Spiel. Ryan O’Connor zwang Hendrik Hane im DEG-Tor mit seinem Schuss aus dem hohen Slot zu einer Glanzparade mit der Fanghand. Alex Barta jagte die Scheibe aus dem Slot übers Tor, im Gegenzug fuhr Hane gegen O’Connor den Schoner aus (12.). Unterm Strich war es schon in Ordnung, dass die Gäste noch zum Ausgleich kamen. Der war dennoch total überflüssig, weil Bernhard Ebner die Scheibe ohne Not direkt in die Kelle von Eric Cornel spielte, der gar nicht anders konnte, als sie zu verwandeln (16.).
Der Mittelabschnitt war aus rot-gelber Sicht glatt zum Vergessen. in den ersten zehn Minuten spielten eigentlich nur die Schützlinge von Kurt Kleinendurst. Immer wieder tauchten sie gefährlich vor Hane auf, eigene Fehler und Momente fehlender Präzision machten die Sache nicht leichter. Dann wurde es ruppiger, in der zweiten Hälfte des Drittels hagelte es insgesamt 16 Strafminuten. Mehrmals durfte die DEG, die heute wieder Daniel Fischbuch in ihren Reihen hatte, in Überzahl ran. Für 102 Sekunden bot sich ihr die Chance, mit vier gegen drei zu spielen. Doch das Überzahlspiel war zu einfallslos, um die Iserlohner Defensive zu knacken. Die beste Chance für die Hausherren hatte Geburtstagskind Tobi Eder in der letzten Spielminute, als die DEG es mal spielerisch und nicht mit der Schussbrechstange versuchte. Doch sein Schuss aus spitzem Winkel verfehlte sein Ziel.
Das letzte Drittel war sieben Sekunden alt, da setzte es für die DEG die Quittung dafür, dass sie die Überzahlspiele ungenutzt ließ. Mit der Schlusssirene des zweiten Abschnitts hatte O’Donnell noch eine Strafe wegen Stockschlags kassiert. Joe Whitney hielt am Torraum unter harter Bedrängnis seinen Schläger in eine Hereingabe von O’Connor. Die Scheibe verfing sich in Hanes Schonern, letztlich schob er sie sie mit diesen selbst über die Linie. Da nutzte es auch nichts, dass die Schiedsrichter zunächst auf “kein Tor” entschieden. Der Videobeweis brachte Gewissheit, dass der Treffer regulär war. Nachdem abermals zwei Minuten in rot-gelber Überzahl erfolglos verstrichen, war es dann endlich so weit. Nach einem Querpass von MacAulay nahm O’Donnell mit voller Wucht direkt und jagte sie aus spitzem Winkel ins obere rechte Eck – im Powerplay (49.). Der Treffer tat der Mannschaft von Harold Kreis sichtbar gut. Ihr Spiel wirkte nun wieder schneller und gradliniger. Der Siegtreffer wollte aber nicht mehr gelingen.
In der Verlängerung dauerte es dann gerade einmal 16 Sekunden, bis die Marco Nowak mit einem sehenswerten und spielerischen Kraftakt den Zusatzpunkt für die DEG sicherte. Wie viel Druck sich bei der DEG aufgestaut hatte, zeigte der Jubel über den Siegtreffer. Die gesamte Mannschaft stürmte aufs Eis und herzte Nowak an der Bande. Wie in einem nach Verlängerung gewonnenen Playoff-Spiel.
Am Mittwoch steht die nächste schwere Aufgabe auf dem Programm. Dann gastieren die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven in Düsseldorf. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.
Aktuelle Tabelle
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Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Wolfsburg/MA) Die Straubing Tigers entpuppten sich als sehr unangenehmer Spielgeselle für die Grizzlys. Diese mussten am Ende aber nur mit ihrer Chancneverwertung hadern. Aber gegen einen gut aufgelegten Andy Eder und einen erneut starken Tyler Parks, war heute kein Kraut gewachsen. Dennoch boten die Hausherren einen aufopferungsvollen Kampf und ließen zu keiner Zeit die Zügel locker. Straubing spielte durch die Bank ihre Stärken in der Defensive konsequent aus, was zu verdienten drei Punkten führte.

(Foto: Citypress) Straubing behauptete sich bei den heimstarken Grizzlys
Spielverlauf:
Es entwickelte sich ein extrem schnelles Spiel, indem es rauf und runter ging. Für den jeweils Puckführenden, gab es kaum eine Sekunde Ruhe. Harte, aber faire Checks teilten beide Seiten zu Genüge aus. Straubing hatte nach dem Pfostenschuss von Schinko für die Grizzlys, die besseren Chancen.
Nach der Führung durch Eder, hätte Connolly noch einmal drauflegen können. Wolfsburg tat zwar auch viel für die Offensive, aber im Drittel der Tigers wurden ihre Angreifer immer gut abgeschirmt, sodass sie kaum zum Zuge kamen.
Neuzugang Alexandre Mallet: “Wir haben ein gutes Team und ich bin hier von allen schnell aufgenommen worden. Ich denke, wir machen ein gutes Spiel. Ein paar mal hätten wir besser schießen müssen, als zu passen. Die Intensität ist sehr hoch und wir müssen weiterhin konzentriert arbeiten."
Die Schnelligkeit und spielerische Härte nahm kaum ab. Beide Teams wollten dem Gegner ihr Spiel aufdrücken. Offensiv wurden die Gastgeber aktiver, kamen immer näher an Goalie Parks heran, doch der fischte alles vor dem Tor mit seiner stoischen Ruhe weg. Straubing lauerte auf Fehler. Den einzigen den sich die Grizzlys erlaubten im zweiten Abschnitt, wurde durch die Niederbayern eiskalt bestraft.
Kurz vor der Pause wurde es noch einmal hitzig zwischen Archibald und Brandt. Diese Aktion von Archibald sollte noch Folgen haben. Benedikt Schopper: “Gut ist, dass wir bis jetzt noch kein Gegentor bekommen, aber die Wolfsburger sind trotzdem zu oft in unserem Drittel. Die Härte in diesem Spiel ist eine gute Erfahrung für uns.”
Diese Strafe nahmen die Grizzlys mit ins letzte Drittel und bekamen prompt die Quittung. Wolfsburg ließ jedoch nichts unversucht, aber vor Parks war stets Endstation. Die Zeit lief erbarmungslos für die Tigers runter. De Sousa und Archibald hätten das Spiel durchaus noch einmal spannend machen können, aber ihre hochkarätigen Chancen verpufften.
So musste Coach Stewart tief in die Trickkiste greifen und nahm 4:45 Minuten vor Ende der Partie seinen Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Straubing versuchte es ein paar mal aus dem eigenen Drittel das leere Tor zu treffen, aber dann kam Akeson, dessen Pass unglücklich von Button ins eigene Tor abgefälscht wurde. Am Ende wurden die Straubinger für einen starken Auftritt, bei den sonst so heimstarken Niedersachsen, mit drei Punkten belohnt.
Am Sonntag empfangen die Straubinger zum bayerischen Duell die Nürnberg Ice Tigers, sofern sich nicht noch mehr positive Corona Fälle bei den Franken ergeben sollten. Genau deswegen haben die Grizzlys spielfrei, denn die Partie bei den Bietigheim Steelers wurde schon abgesagt.

(Foto: Citypress) Straubing kam heute nicht ins Straucheln
Stimmen zum Spiel:
Tyler Gaudet (Wolfsburg): “Wir hatten zwar unsere Chancen, aber die haben wir eben nicht gemacht. Ich kann gar nicht so richtig sagen, woran es heute lag. Wir haben einfach nicht so zu unserem Spiel gefunden wie sonst.”
Andy Eder (Straubing): “Wir hatten heute einen besseren Start als gegen Mannheim und sind hinten gut gestanden. Die Chancen haben wir besser ausgenutzt und das Team hat ein unglaubliches Spiel über 60 Minuten geboten. Hauptsache wir gewinnen die Spiele und wenn ich helfen kann, umso schöner. Es war auch ein Weltklasse Pass von David Elsner. Momentan tun wir uns gegen Teams, die oben stehen leichter, als gegen Teams die hinter uns sind.”
Torfolge:
0:1 (15.) - Schönberger setzte im Drittel der Grizzlys nach und machte den Puck heiß. Andy Eder übernahm und setzte im Rückwärtsfahren den Puck genau in den Winkel. 0:2 (27.) Erneut traf Andy Eder für die Tigers, der nach einem Fehler im Spielaufbau von Elsner auf die Reise geschickt wurde und vor Strahlmeier die Nerven behielt. 0:3 (41.) - In Überzahl ging der Schuss von Eder knapp vorbei, aber Travis St.Denis setzte nach und wollte den Puck wieder in den Slot zurückspielen. Dabei traf er den Schlittschuh von Machacek und von dort sprang der Puck an den Schlittschuh von Strahlmeier und dann lag der Puck auch schon im Tor. 0:4 (58.) - Die Tigers befreiten sich, Jason Akeson setzte nach und brachte wie St.Denis den Puck nur vor das Tor. Auch hier sprang der Puck unglücklich von Button direkt ins leere Tor.
Spiel vom 04.03.2022
Grizzlys Wolfsburg - Straubing Tigers: 0:4 (0:1 | 0:1 | 0:2)
0:1 |15.| Eder (Schönberger, Akeson)
0:2 |27.| Eder (Elsner)
0:3 |41.| St. Denis (Eder, Akeson) - PP 1
0:4 |58.| Akeson - EQ EN
Schiedsrichter: Schukies / Reneau / Cepik / Merten
Strafzeiten: Wolfsburg 6 - Straubing 4
Zuschauer: 1.623
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Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Mannheim/MH) Zum Top-6 Duell zwischen Mannheim und Straubing, musste Trainer Gross erneut auf einige Spieler verzichten, jedoch feierte Neuzugang Hännikäinen direkt sein Debut. Für Straubing stand erneut der erst 17jährige Dietl im Tor.

( Foto City-press )
Schon nach zwei Minuten führten die Gastgeber. Iskhakov leistete die überragende Vorarbeit auf den freistehenden Katic, der im Nachschuss den jungen Torhüter überwand. Straubing stand nach dem Rückstand zwar gut, doch durch geschicktes Passspiel kamen die Adler zu der einen oder anderen Chance. So scheiterten Wohlgemuth und Larkin an Dietl. Brückmann auf der anderen Seite war in dieser Phase mehr oder weniger ohne Beschäftigung, denn die Gäste schafften es kaum einen geordneten Angriff aus das Eis zu bringen. In der 11.Spielminute traf Holzer nur den Pfosten. Nur Sekunden später nach dieser Chance das 2:0. Reul bringt die Scheibe per Schlenzer vors Tor und Neuzugang Hännikäinen hielt die Keller zu seinem ersten DEL Tor hinein. Die Tigers hatten nach wie vor große Probleme mit dem starken Mannheimer Forechecking, welches bis hinter deren eigenes Tor ging und keinen Spielaufbau zuließ. Erst gegen Ende des Drittel fanden die Tigers Mittel und Wege den einen oder anderen Schuss auf Brückmann zu bringen.
46 Sekunden nach Beginn des zweiten Drittels mussten die Schiedsrichter den Videobeweis bemühen, der allerdings negativ war und somit blieb es beim 2:0. Szwarz hatte die Scheibe vors Tor gebracht und Dietl wusste kurz nicht wo die Scheibe war. Auf der anderen Seite war Brückmann zum ersten Mal gefordert. Tuomie vergab eine gute Chance. Tom Pokel hatte wohl gute Worte in der Kabine gefunden, denn sein Team war nun wesentlich aktiver und besser im Spiel. Allerdings prägten einige Puckerverluste auf beiden Seiten das Bild. In der 29. Minute legten die Kurpfälzer einen weiteren Treffer nach. Szwarz fuhr mit dem Puck am Schläger hinters Tor und passte auf den in den Slot fahrenden Dawes, der Dietl keine Chance ließ. Trotz des klaren Rückstandes waren die Tigers weiter bemüht im Spiel zu bleiben und den Anschlusstreffer zu erzielen. Mannheims Hintermannschaft stand aber bis dahin sehr gut und ließ auch nur weniger Schüsse auf Brückmann zu. Trotzdem gefiel Gross nicht was er sah. Sein Team agierte zunehmend sorglos. Mit einer Auszeit wollte er sein Team noch einmal in die Pflicht nehmen. Bis zur Pause geschah nichts mehr.
Mannheim startete mit einem Powerplay in den letzten Spielabschnitt. Kurz hieß es sogar 5 gegen 3, allerdings wurde diese große Chance das Spiel frühzeitig zu entscheiden vergeben. Die Heimmannschaft blieb in den folgenden Minuten weiterhin spielbestimmend. Etwas überraschend kamen die Tigers zu ihrem ersten Treffer. Bei angezeigter Strafe, zog Brandt von der blauen Linie ab und der Puck fand den Weg ins Tor. Trotz weiterer Bemühungen der Tigers, hatten die Gastgeber das Spiel auch nach dem Gegentreffer im Griff. Fünf Minuten vor dem Ende öffnete die Gäste ihre Defensive und wurden offensiver, um eventuell doch noch zu weiteren Torerfolgen zu kommen. Mannheim agierte weiter geschickt und konzentriert. Straubing nahm kurz vor dem Ende den Torhüter vom Eis, aber mehr als eine Chance von Eder sprang nicht mehr heraus.
Tore
1:0 Katic (Iskhakov, Rendulic)
2:0 Hännikäinen (Reul, Akdag)
3:0 Dawes (Szwarz, Brückmann)
3:1 Brandt (Klein, Akeson)
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de

PENNY-DEL (Köln/UG) Auch 38:17 Schüsse auf das Tor der iserlohn Roosters reichen den Kölner Haien nicht zum Sieg. Die mangelnde Chancenauswertung und individuelle Fehler führen zur ern euten Niederlage der Kölner Haie. Beiden Mannschaften merkte man den Abstiegskampf an. Spielerische Elemente waren Mangelware.
(Foto: Ingo Winkelmann)
Welche Wirkung hat die Pressekonferenz von Uwe Krupp nach dem Spiel in Nürnberg erzeugt? 4000 gespannte Zuschauer sahen zunnächst das schnelle 1:0 für die Iserlohn Roosters durch Alanov in der 4. Spielminute. Wütende Angriffe der Kölner nach der Iserlohner Führung. Das Spiel war geprägt vom Einsatz und Kampf beider Mannschaften. Eine spielerische Linie war weder bei den Haien, noch bei den Roosters zu erkennen. Viele Schüsse gingen auf das von dem Ex-Hai Hannibal Weitzmann glänzend gehütete Tor. Selbst hochkarätigste Chancen vergaben die Kölner. Dennoch fiel in der 18. Minute der Ausgleich. Einen Schuß von Marcel Müller fälschte Mark Olver zum 1:1 Ausgleich ab. Der Ausgleich war längst überfällig und so ging es mit dem 1:1 in die Kabinen.
Im zweiten Drittel setzte sich das kampfbetonte Spiel beider Teams fort. Erst nach 8 Minuten der erste gefährliche Schuß auf das Tor von Weitzmann. Alex Roach erzielte dann überraschend im Nachsetzen die Kölner Führung in der 30. Minute. Danach ergaben sich weitere Einschußmöglichkeiten für die Mannschaft von Trainer Uwe Krupp. Im weiteren Verlkauf prägte wieder ungenaues Passspiel und viele Fehler das Spiel beider Teams, Es passierte nicht mehr viel und so endete dwe Nittelabschnitt mit einer knappen Kölner Führung.
Auch im Schlussdrittel setzte sich das Spiel auf spielerisch schwachem Niveau weiter fort. Man merkte beiden Mannschaften den Tabellenstand an. Chancen ergaben sich auf beiden Seiten durch die häufigern Fehler. Herausgespielte Chancen gab es nicht. In der 51. erzielte McCrea nach einem Kölner Fehler den überraschenden Ausgleich für die Iserlohner. Das Schußverhältnis von 38:17 zugunsten der Kölner zeigte dir Überlegenheit der Haie an. Grosse und klare Torchancen traten nur vereinzelt auf und wurden kläglich vergeben. Mit dem 2:2 ging es dann in die Verlängerung.
Die Iserlohner gewannen das Bully in der Verlängerung und gaben den Puck nicht mehr an die Kölner ab. Durch einen geschickten Wechsel erspielten sie sich die erste große Chance, als Whitney alleine auf Tomas Pöpperle zulaufen konnte und den Puck zum 3:2 für Iserlehn einnetzte. Die Kölner rutschen durch diese Niederlage auf den vorletzten Tabellenplatz ab. Der Abstiegskampf ist in vollem Gange. Da die Kölner sehr viele Spiele mehr absolviert haben, sind Siege dringend notwendig.
Fürt die Haie geht es am Sonntag nach Bremerehaven , die Roosters treten bei der Düsseldorfer EG an.
Stimmen zum Spiel: Sebastian Uvira, Köln : " Wir haben heute endlich wieder richtig gut gespielt. Die Mannschaft hatte den Willen, aber man merkt, dass die Nervosität eine große Rolle spielt. Heuite haben wir endlich einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Darauf müssen wir gegen Bremerehaven sofort aufbauen."
Tore:
0:1 04. Alanov (Jentzsch,Acolatse)
1:1 18. Olver (Ma.Müller,Zerressen)
2:1 30. Roach (Howden,Matsumoto)
2:2 51. McCrae (Alanov)
2:3 61. Whitney (O´Connor,Bailey)
Zuschauer 4.000
Strafen: Köln 2, Iserohn 2
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PENNY-DEL (Düsseldorf/PM) Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge sind die Adler Mannheim in die Erfolgspur zurückgekehrt. Mit 4:1 gewann die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Gross ihr Sonntagsmatch bei der Düsseldorfer EG. Mark Katic, Jason Bast, Matthias Plachta und Borna Rendulic erzielten die Mannheimer Tore.

( Foto AS Sportfoto Sörli Binder / Archiv )
Die Adler verbrachten in den ersten Spielminuten mehr Zeit in ihrem Offensivdrittel als die Gastgeber, DEG-Keeper Mirko Pantkowski wurde jedoch zu selten gefordert. Dennis Endras hingegen musste gegen Stephen MacAulay (3. Minute), Jerry D’Amigo und Brendan O’Donnell (beide 7., Überzahl) seine ganze Klasse unter Beweis stellen. Auf der anderen Seite landete der erste Mannheimer Torschuss im Netz, Mark Katic jagte die Scheibe in Überzahl zum 1:0 in die Maschen (11.).
Der Führungstreffer nahm der DEG den Wind, Mannheim kontrollierte von nun an das Match. Auch das Powerplay der Rheinländer brachte die Gäste nicht aus dem Takt. Andrew Desjardins ackerte in Unterzahl in der Ecke hinter dem gegnerischen Tor und belohnte sich mit der Vorlage zum völlig freistehenden Jason Bast, der auf 2:0 erhöhte (26.). Und nur 70 Sekunden später landete Matthias Plachtas Schuss abgefälscht hinter Pantkowski im Kasten – 3:0 (27.).
Borna Rendulic traf bei seinem Comeback nach dreimonatiger Verletzungspause zum 4:0, als er nur kurz nach Ablauf eines Überzahlspiels den Düsseldorfer Keeper tunnelte (47.). Die DEG konnte auch bei eigener Überzahl nicht mehr genug Druck auf das Tor von Endras erzeugen, um das Spiel noch einmal spannend zu machen. Der Ehrentreffer der Gastgeber fiel erst zwei Minuten vor Schluss, MacAuley machte die Hoffnungen auf das erste „zu Null“ in dieser Spielzeit für Endras zunichte.
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PENNY-DEL (Ingolstadt/Mannheim/PM) Der ERC Ingolstadt verstärkt sich vor dem kräftezehrenden Hauptrunden-Finale in der PENNY DEL mit 16 Partien innerhalb von 32 Tagen mit Tim McGauley. Der Stürmer war bis zuletzt beim österreichischen ICE Hockey League Club HC Innsbruck aktiv. In 48 Partien für die Tiroler kam der 26-Jährige in der aktuellen Saison auf 50 Scorerpunkte (19 Tore, 31 Vorlagen) und war damit nicht nur Top-Scorer seines Teams, sondern auch fünftbester Punktesammler der gesamten Liga. Die Adler Mannheim verstärken sich für den Rest der Saison mit Markus Hännikäinen. Der 28-jährige Angreifer standin den vergangenen zwei Spielzeitenfür das finnische KHL-Team Jokerit Helsinki auf dem Eis

( Foto ERC Ingolstadt )
ERC verpflichtet Top-Stürmer aus der ICEHL
Der ERC Ingolstadt verstärkt sich vor dem kräftezehrenden Hauptrunden-Finale in der PENNY DEL mit 16 Partien innerhalb von 32 Tagen mit Tim McGauley. Der Stürmer war bis zuletzt beim österreichischen ICE Hockey League Club HC Innsbruck aktiv. In 48 Partien für die Tiroler kam der 26-Jährige in der aktuellen Saison auf 50 Scorerpunkte (19 Tore, 31 Vorlagen) und war damit nicht nur Top-Scorer seines Teams, sondern auch fünftbester Punktesammler der gesamten Liga.
„Ich war in der vergangenen Woche in Innsbruckund habe Tim bei einem Spiel beobachtet. Die Scouting-Berichte, die ich über ihn erhalten hatte, bestätigten sich dabei. Er ist ein sehr guter Zwei-Wege-Center mit ausgeprägtem Spielverständnis“, beschreibt ERC-Sportdirektor Larry Mitchell den Neuzugang. „Er hat ein bisschen was von allem. Das bedeutet, er kann körperbetont spielen, hat aber auch Spielmacher-Qualitäten. Darüber hinaus sind wir ohnehin der Meinung, dassunsvor dem Hintergrund der vielen Matchesin dieser Saisonphase und der ständigen Gefahr, dass Spieler aufgrund einer Corona-Infektion nicht zur Verfügung stehen könnten, ein zusätzlicher Spieler hilft, um mehr Tiefe im Kader zu bekommen.“
Vor McGauleys Wechsel nach Innsbruck im vergangenen Sommer absolvierte er seine Debüt-Saison in Europa beim norwegischen Club Stjernen Hockey, wo er mit 34 Punkten in 24 Spielen ebenfalls Top-Scorer war. Vor dem Schritt über den großen Teich war er vier Jahre lang in der AHL und ECHL aktiv. Zuvorlief er in der kanadischen Juniorenliga WHL für die Brandon Wheat Kings auf und war beim Team aus Manitoba zweimal punktbester Spieler. „Die DEL ist eine der stärksten Ligen in Europa und hochangesehen. In Österreich wollen sich die meisten Importspieler für die deutsche Liga empfehlen. Mich nun in Ingolstadt beweisen zu können, ist eine große Chance für mich. Ich durfte in Nordamerika mit Jungs wie Chris Bourque, David Warsofsky und Wayne Simpson zusammenspielen. Sie waren damals die besten Spieler in den jeweiligen Teams. Dass sie nun in Deutschland aktiv sind, ist ein Beleg für das hohe Niveau inder Liga“, sagt McGauley, der seine größten Qualitäten als Zwei-Wege-Stürmer dennoch darin sieht, Chancenin der Offensivekreieren zu können. „Ich denke, dass ich im Angriff sowohl als Center als auch auf dem Flügel spielen kann. Meine Stärken liegen in der Stocktechnikund im Passspiel sowie im Abschluss rund um das gegnerische Tor.“DerAngreifer wird voraussichtlich im Heimspiel am Mittwoch sein Debüt im Panther-Trikot geben. Beim ERC wird er die Rückennummer 23 tragen.
Adler verstärken sich mit Finnen
Die Adler Mannheim verstärken sich für den Rest der Saison mit Markus Hännikäinen. Der 28-jährige Angreifer standin den vergangenen zwei Spielzeitenfür das finnische KHL-Team Jokerit Helsinki auf dem Eis und erzielte dabei zehn Tore und bereitete 14 Treffer vor. Hännikäinen wird am Dienstagabend in Mannheim erwartet und künftig mit der Rückennummer 73 auflaufen. In seiner Jungend spielte Hännikäinen für Kiekko-Tiikerit, ehe er in die Nachwuchsabteilung von Jokerit Helsinki wechselte. Gleich in seiner Rookie-Saison in Finnlands höchster Juniorenliga gelangen dem Linksschützen 19 Scorerpunkte.
Zwischen 2011 und 2014 pendelte Hännikäinen zwischen Jokerits U20, der Profimannschaft sowie Kiekko-Vantaa aus der zweitklassigen Mestis, für die er auf Leihbasis aktiv war. Seinen endgültigen Durchbruch schaffte Hännikäinen in der Spielzeit 2014/15, als er für JYP Jyväskyläauf Torejagd ging und 46 Punkte in 60 Liiga-Partien verbuchte. 2015 unterschrieb Hännikäinen einen Entry-Level-Vertrag bei den Columbus Blue Jackets, ohne zuvor gedraftet worden zu sein. Insgesamt fünf Spielzeiten gehörte er der Franchise der Blue Jackets an, für die er 91 Partien in der besten Liga der Welt absolvierte. In dieser Zeit brachte es der heute 28-Jährige auch auf 166 AHL-Partien, mit den Lake Erie Monsters gewann er 2016 den Calder Cup.
„Markus ist ein Power-Forward und ein guter Eishockeyspieler, der unsere ohnehin schon stark besetzte Offensive weiter verstärken wird. Er weiß seinen Körper hervorragend einzusetzen und bringt genau die Arbeitseinstellung mit, die es braucht, um erfolgreich zu sein“, so Sportmanager Jan-Axel Alavaara. „Ich freue mich sehr, den Rest der Spielzeit Teil der Adler zu sein, die in Europa einen sehr guten Ruf genießen“, sagt Hännikäinen selbst zu seinem Wechsel. „Für mich ist es eine Ehre, und ich kann es kaum erwarten, mit der Mannschaft die entscheidenden Saisonphase zu bestreiten.“
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PENNY-DEL (Nürnberg/HG) In der Arena Nürnberger Versicherung empfingen die Ice Tigers zum richtungsweisenden Match um die hart umkämpften Playoff Plätze die zuletzt arg schwächelnden Kölner Haie, die nur ein mageres Erfolgserlebnis aus den letzten zehn Begegnungen aufweisen konnten. Nürnbergs kleine Serie von drei Siegen in Folge riss am Freitag in Wolfsburg, doch heute sollten möglichst alle Zähler im Frankenland verbleiben, um den Anschluss an die Top 6 zu wahren. Es trafen heute die beiden Teams mit den meisten Strafzeiten aufeinander.
Schließlich ließen die Ice Tigers den Kölner Haien keine Chance: Nürnberg schickte das Team von Krupp mit einem in der Höhe hochverdienten und deutlichen 7 zu 4 nach Hause. Ein bärenstarkes erstes Drittel war spielentscheidend und der ehemalige Kölner Schmölz freute sich über sein sehenswertes 4 Punkte Spiel.

(Fotoquelle Birgit Eiblmaier)
Den Nürnberg Ice Tigers beabsichtigten ihre überwiegend positive Bilanz im Februar zu bestätigen und vor allem mit ihrer zuletzt gezeigten Heimstärke zu punkten. Das Team um Coach Rowe wollte seinen Platz in den Pre-Playoff Rängen weiter festigen und benötigte hierzu einen Sieg gegen die Haie. Auf ihren Kapitän Reimer mussten die Franken weiterhin verzichten, dafür erwies sich zuletzt Friedrich als eminent wertvoller Protagonist auf dem Eis.
Brown: “I got really good line mates to help me scoring. All starts in the defense; if we do that and do the little things right, we will succeed. Now we have to battle through and get a final good push until the playoffs start. Climbing up as far as possible right now is our goal. It will be physical today but we need to set the tone in our building."
Die Kölner Haie befanden sich in den vergangenen Wochen auf steiler Talfahrt und das Team um Headcoach Uwe Krupp, der seinen Vertrag kürzlich vorzeitig verlängerte, musste schleunigst den Schalter umlegen, um aus dem unteren Tabellendrittel wieder heraus zu klettern und das drohende Abstiegsgespenst zu verbannen. Die bittere Pleite bei den Wild Wings wog schwer, denn man schaffte es nicht, dort für den angedachten Turnaround zu sorgen.
Pasco (Co-Trainer): “Wir sind sehr fokussiert heute. Es ist ein starker Gegner heute. Es ist sehr frustrierend in letzter Zeit, aber wir haben zuletzt viele Chancen kreiert. Wir müssen mehr Druck und Scheiben vorm Tor entwickeln, dann fallen auch die Tore. Ein Mann vor das Tor zu platzieren, das wird wichtig sein. Die Disziplin war zuletzt ein Thema, das haben wir angesprochen. Unser Unterzahl ist seit der Pause besser geworden in den letzten 5 Spielen.”
Torreiches erstes Drittel mit klarer Nürnberger Führung
Bei den Hausherren unterstützte die Nürnberger Identifikationsfigur Reimer seine Farben hinter der Bande, ein netter Schachzug und zusätzlicher Support für die Franken.
Die ersten Minuten gab der Gast aus Köln den Ton auf dem Eis optisch an, bevor dann die Hausherren druckvoller agierten und Pogge unter Beschuss nahmen. Der stets mitspielende Kölner Goalie verursachte dann die erste Unterzahl für seine Mannen wegen Spielverzögerung. Es dauerte auch nicht lange, bis die Scheibe im Netz zappelte. Sheehy trug sich in der 7. Spielminute in die Torschützenliste ein, hatte aber ein wenig Glück, da der Unglücksrabe Pogge beinahe noch dran war mit seiner Fanghand.
Schon früh kochten die Emotionen hoch, denn für die Haie war es heute Abend schon ein Do or Die Game und das merkte man ihnen auch an. Nürnberg übte nun einen guten Druck auf das gegnerische Gehäuse aus und in der 11. Spielminute erhöhte Fox auf 2 zu 0, indem er geschickt seine Kelle in den Schuss hielt und für Pogge unhaltbar abfälschte. Nur 23 Sekunden danach markierte Sheehy seinen heutigen zweiten Treffer.
Mit diesem Doppelschlag war es Zeit für Krupp, die fällige Auszeit zu nehmen und seine Jungs neu zu justieren. Bisher war es eine glasklare Angelegenheit für die Gastgeber, die ein beeindruckendes Schussverhältnis von 10 zu 0 aufwiesen. Im ersten Powerplay der Gäste musste Treutle das erste Mal erst eingreifen und bei einer 5 auf 3 Konstellation brachte Matsumoto sein Team in der 14. Spielminute zum ersten Mal auf die Anzeigetafel. Pogges Übermut hätte fast Gefahr heraufbeschworen, doch in der 15. Spielminute stellte Friedrich mit seinem Shorthander den alten Abstand wieder her.
Was war nur mit den Kölnern los? Deren Verunsicherung war förmlich zu spüren. Vermutlich waren die Ausfälle von Moritz Müller und Ugbekile in der Verteidigung nicht so einfach zu kompensieren. Schließlich legten die Franken einen Traumstart hin und nahmen einen drei Tore Vorsprung mit in die Kabine. Köln haderte mit zu viel Leichtsinnsfehlern.
Sheehy: „It was a good period. Overall, we can be very happy. Last time we were kind of sloppy, but now we stick to our system and create more offense and chances.“
Uwe Krupp ließ zu Beginn des Mittelabschnitts seinen Goalie Pogge im Kasten. Was hatten die Haie nun anzubieten?
Ein Überzahlspiel stand jetzt an: Schussquote und Effizienz mussten unbedingt optimiert werden, daran haperte es zuletzt stark. Auch dieses Powerplay verpuffte wirkungslos für Köln, das danach etwas agiler unterwegs war. Die Haie wollten mit aller Macht wieder herankommen. Dazu sollte ihr nächstes Powerplay beitragen, doch das Passspiel ließ anfangs zu wünschen übrig, doch letztlich konnte Uvira vor dem Gehäuse zum zweiten Kölner Treffer abfälschen. 30 Minuten waren bis dahin gespielt.
War dies nun das Signal zur Aufholjagd? Oblinger setzte mit seinem ausgeprägten Körperspiel zumindest ein Zeichen, doch auch Nürnberg war physisch auf der Höhe. Köln schien nun im Spiel angekommen zu sein, denn ihr Offensivdrang wurde stetig stärker, der dann aufgrund einer gezogenen Strafe wieder unterbrochen wurde. Dies sollte sich rächen, denn die Nürnberger erzielten schon wieder ein Powerplaytor: McLeod hämmerte in der 36. Spielminute unhaltbar in den Winkel hinter Pogge zum fünften Tor für die Ice Tigers.
Dies war erneut ein Nackenschlag für die Gäste, die sich im zweiten Abschnitt deutlich gesteigert hatten, aber ihre numerische Überlegenheit zum Drittelende nicht nutzen konnten. Zu allem Unmut kassierte Olver eine weitere, unnötige Strafe und erwies seiner Mannschaft damit einen Bärendienst zum Auftakt des Schlussabschnitts. Zumindest beim Torschussverhältnis war es nun eine absolut ausgeglichene Partie.
Müller: „Wir sind aggressiver und schneller am Mann, das ist besser. Wir glauben noch dran, denn 3 Tore sind im Eishockey nicht unmöglich. Wir müssen mehr Druck ausüben und mehr Schüsse vor das Tor bringen.“
Nürnberg erstickt Kölner Hoffnung im Keim
Im letzten Abschnitt startete Nürnberg mit einem Powerplay. Gallionsfigur Reimer verbrachte einen sehr entspannten Coaching Job hinter der Bande. Marcel Müller auf Seiten der Kölner agierte heute sowohl in der Verteidigung als auch im Überzahlspiel. Nach einem guten Aufbauspiel brachte McIntyre mit seinem ersten Saisontor seine Farben in der 45. Spielminute wieder heran und es war noch genügend Zeit auf der Uhr.
Doch dann musste Edwards auf der Kühlbox Platz nehmen und das heute höchst effektive Powerplay der Franken schlug wieder zu: erneut lag der Puck im Netz hinter Pogge, doch der Videobeweis musste Klarheit bringen, was nicht lange dauerte. Auch dieser Treffer wurde viel zu einfach aus Sicht der Haie hergegeben. Bender war in der 46. Spielminute der jubelnde Torschütze. Schmölz assistierte dabei heute schon zum vierten Mal!
Unmittelbar danach musste Pogge die Scheibe zum siebten Mal aus seinem Kasten fischen, denn der Youngster Ustorf trug sich nun in die Torschützenliste ein; dem Papa wird es sicher gefallen haben auf der Tribüne. Die Kölner Haie nahmen einfach viel zu viele unnötige Strafen; mit dieser Disziplinlosigkeit war hier kein Preis zu gewinnen. Trotzdem probierten sie es auch in Unterzahl, was blieb ihnen auch anderes übrig! Dieser Mut zahlte sich aus, denn Uvira enteilte seinen Gegenspielern und verdiente sich seinen heutigen zweiten Treffer. Nun hatten auch die Gäste ihren Shorthander verbucht.
Die Hausherren verwalteten ihren Vorsprung geschickt und hielten die Haie weitgehend weg vom Slot. Letztlich fuhren die Ice Tigers einen ungefährdeten 7 zu 4 Heimsieg ein gegen effektivschwache Kölner Haie ein. Das Schussverhältnis von 14 zu 6 zugunsten der Gäste sprach Bände und verdeutlichte das Defizit der Rheinländer.
Schmölz: „Über 60 Minuten waren wir die klar bessere Mannschaft und haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore geschossen. Es war eine gute Antwort auf das Match in Wolfsburg. Wir haben von Anfang an ein gutes, schnelles Spiel von hinten raus gezeigt.”
Oblinger: „Es gibt keine Worte, aber wir glauben an die Mannschaft. Wir werden weiter ackern und uns da unten rauskämpfen. Es geht um die Kleinigkeiten, wir müssen weniger Fehler als die anderen machen und einen Weg finden, zu gewinnen. Offensiv war es besser aber hinten nicht gut genug. Wir müssen uns in mehreren Bereichen verbessern. Wir werden die Kurve kriegen und noch eine ordentliche Saison spielen.“
45. Spieltag, 27.02.2022
Nürnberg Ice Tigers– Kölner Haie 7:4 (4:1|1:1|2:2)
Tore:
1:0 |07| Sheehy (Schmölz, Welsh) PP1
2:0 |11| Fox (Stoa, Brown)
3:0 |11| Sheehy (Schmölz)
3:1 |14| Matsumoto (McIntyre, Edwards) PP2
4:1 |15| Friedrich (Schmölz, Bender) SH1
4:2 |30| Uvira (Ferraro, McIntyre) PP1
5:2 |36| McLeod (Bender) PP1
5:3 |45| McIntyre (Zerressen, Ferraro)
6:3 |46| Bender (Schmölz, Sheehy) PP1
7:3 |47| Ustorf (Jahnke)
7:4 |53| Uvira (Uffing, Zerressen) SH1
1. Drittel Statistik: 15:3 Schüsse, 10:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2
2. Drittel Statistik: 6:18 Schüsse, 12:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:4
3. Drittel Statistik: 6:14 Schüsse, 14:5 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:8
Haupt-Schiedsrichter: Hoppe / Schrader
Zuschauer: 2.898
Aufstellung:
Nürnberg: Treutle; Welsh, Bender, Jahnke Ustorf, Friedrich, Parlett, Bodnarchuk, Schmölz, MacLeod, Sheehy, Weber, Mebus, Fox, Stoa, Brown, Pilu, Ribarik, Lobach.
Köln: Pogge; Edwards, Roach, Thuresson, McIntyre, Ferraro, Sennhenn, Sieloff, Uffing, Matsumoto, Barinka, Ma. Müller, Zerressen, Uvira, Olver, Kammerer, Glötzl, Oblinger, Sill, Dumont.
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PENNY-DEL (Straubing/MA) Es war der Tag, an dem das gute Unterzahlspiel der Tigers von den Oberbayern gleich dreimal geknackt werden konnte. Dies und die größere Entschlossenheit der Gäste führte zu den drei Punkten bei den Niederbayern. Straubing verlor zudem im Laufe des Spiels Bourque (im Krankenhaus), Brandt (Spieldauerdisziplinarstrafe) und Daschner nach einem harten Check. Vor Spielbeginn wurde Mike Connolly, der sein 400. DEL-Spiel in Krefeld absolvierte, geehrt.

(Foto: Citypress) Für die Tigers gab es heute nicht viel zu holen
Spielverlauf:
München war von Anfang an gewillt, die Niederlage von vor 12 Tagen wieder wett zu machen. Begünstigt durch den Traumstart lief es auch bei den Gästen. Geschickt wurden immer wieder die Lauf- und Passwege der Tigers zugestellt. Nach dem zweiten Treffer der Oberbayern, sah sich Trainer Pokel gezwungen, eine Auszeit zu nehmen und seine Mannen besser auf das Spiel der Münchner einzustellen.
Trent Bourque musste gleich beim ersten Wechsel einen grenzwertigen Check an der Bande von Blum einstecken und konnte nicht mehr weitermachen. Bourque wurde anschließend ins Krankenhaus gebracht.
Ein Thema was Andy Eder zu kritisieren hatte: “Wir sind schlecht gestartet und müssen viel mehr auf den Körper spielen und mal einen in die Bande fahren. Wir müssen schnell wieder zu unserem Spiel zurückkommen, um die Partie offener zu gestalten.”
Cody Lampl setzte ein Zeichen an die Mannschaft und stellte Parkes an der Bande. Auch hier blieb ein Pfiff der Unparteiischen aus. Dieses Zeichen setzte Brandt in die Tat um und verkürzte mit einem “Laserstrahl” von der blauen Linie den Rückstand auf ein Tor. Die Hausherren waren wieder auf Augenhöhe und kamen zu einigen guten Möglichkeiten.
Eder hatte die große Chance zum Ausgleich, aber aus den Birken bot ebenfalls eine gute Leistung an diesem Nachmittag und konnte im letzten Moment parieren. Danach wurde es immer ruppiger und es gab den Zeitpunkt, an dem es Brandt endgültig reichte. Ein Foul an ihm blieb ungeahndet. In dem darauffolgenden Unterbruch ging Brandt mit Smith in den Infight.
Da der Straubinger Nationalspieler dabei auch einen Schiedsrichter erwischt hatte, musste er zum Duschen in die Kabine und die Niederbayern waren gezwungen, den Schlussabschnitt mit nur noch fünf Verteidigern zu gestalten. Yannick Seidenberg: “Wir sind alle froh, dass wieder gute Stimmung in die Stadien zurückgekommen ist. Wir müssen ruhig bleiben und in Überzahl weiterhin die Tore machen.”
Straubing wechselte seinen Torhüter, doch die Unterstützung für Dietl ließ gleich zu wünschen übrig. Der erste Schuss in Unterzahl saß bei den Gästen. Das Spiel blieb hitzig. Balisy und Seidenberg gerieten aneinander und lieferten sich den nächsten Kampf. Daschner wurde unsanft von MacWilliam gestoppt und musste unter Schmerzen in die Kabine gebracht werden.
Straubing konnte das Spiel nur noch mit vier Verteidiger zu Ende bringen. Auch die Schiedsrichter hatten ihre Schwierigkeiten mit dem Spiel. Ein nicht geahndetes Foul von Connolly konnte erst durch Videosichtung gegeben werden. Gegen Ende beruhigten sich die Gemüter wieder und München brachte ein souveränes Auswärtsspiel mit 1:5 zu Ende.

Der Arbeitstag von Marcel Brandt war heute schon nach zwei Drittel beendet
(Foto: Citypress)
Stimmen zum Spiel:
Tom Pokel (Straubing): “Das Unterzahlspiel war heute entscheidend. Eigentlich sind wir in diesem Bereich die Nummer eins in der Liga, aber München hatte heute ein starkes Powerplay. Das Team war nach Olympia auch wieder besser besetzt. Wir hatten auch zu viele Puckverluste und daraus resultierende Gegenangriffe. An den Strafen möchte ich es nicht festmachen, aber wir mussten das letzte Drittel mit vier Verteidiger zu Ende spielen. München war heute sehr aggressiv und hat uns auch zu Fehlern gezwungen. Das mit Marcel Brandt und die anderen Dinge muss ich mir erst noch einmal per Video ansehen.”
Frank Mauer (München): “Mein letztes Tor ist schon eine Weile her, diese Zeit hat sich natürlich nicht so gut angefühlt. Bis zu dem Tor hatte ich auch Spiele, wo ich knapp dran war, aber entweder die Latte oder ein Schläger noch dazwischen war. Wir hatten heute einen guten Start, das war unser Fundament heute. Der Vorsprung spielte uns in die Karten und wir konnten befreiter aufspielen.”
Torfolge:
0:1 (1.) - Die Tigers mit einem Fehler im Aufbau, München zieht vor das Tor und den Schuss von Kastner kann Ben Smith entscheidend abfälschen. 0:2 (9.) - München zieht ein gutes Powerplay auf und dem Druck konnten die Tigers nur bedingt standhalten. Yasin Ehliz trifft am langen Pfosten.
1:2 (26.) - Vom Bullygewinn weg, kam Marcel Brandt in Position und hämmerte mit aller Gewalt den Puck in die Maschen. 1:3 (39.) - Ben Street wartete auf seiner Position in Überzahl geschickt ab, bis Parks im Tor die Sicht verdeckt war. Dann ging sein Schuss platziert ins lange Eck.
1:4 (43.) - Wieder konnte ein Aufbauspiel von den Tigers abgefangen werden und im Umschaltspiel reagierte Frank Mauer am schnellsten. 1:5 (51.) - Noch ein weiteres Powerplayspiel führte zum Erfolg. Die ersten beiden Schüsse konnte Dietl noch abwehren, aber gegen den Onetimer von Maximilian Kastner war er machtlos.
Spiel vom 27.02.2022
Straubing Tigers - Red Bull München: 1:5 (0:2 | 1:1 | 0:2)
0:1 |01.| Smith (Kastner)
0:2 |09.| Ehliz (Smith, Hager) - PP 1
1:2 |26.| Brandt (Schönberger)
1:3 |39.| Street (Seidenberg, Parkes) - PP 1
1:4 |43.| Mauer (Kastner) - PK 1
1:5 |51.| Kastner (Street, Redmond) - PP 1
Schiedsrichter: Kohlmüller / Rekucki / Tschirner / Schwenk
Strafzeiten: Straubing 21 + 20 für Brandt - München 15
Zuschauer: 2.818
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Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Schwenningen/BM) Nachdem Schwenningen unter der Woche bereits gegen Iserlohn erfolgreich war, reisten die Haie mit einer Packung gegen Berlin an. Christof Kreutzer warnte schon vor dem Spiel vor einer Kölner Mannschaft, die auf Wiedergutmachung pochen wird. Die Schwaben zeigten sich unbeeindruckt und kamen dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung zu einem 5:2-Erfolg. Die Gäste mussten auf Moritz Müller und Colin Ugbekile verzichten, während Schwenningen die Ausfälle von Will Weber, Johannes Huss und Marvin Cüpper zu verschmerzen hatten.

Archivbild: citypress
Intensiv und ohne großes Abtasten ging es in die Partie. Schwenningen war gewarnt und erwartete einen Gegner, der "wie die Feuerwehr loslegen wird". Umso wacher zeigten sich die Gastgeber zu Beginn. So waren es auch selbige, die erstmals gefährlich wurden. Die Spink-Karachun-Reihe tauchte gleich in der ersten Minute, vor Kölns Schlussmann Justin Pogge, auf. Es folgte eine Phase ohne große Chancen. Die Rheinländer suchten ihr Heil in der Offensive und drängten die Wild Wings ins eigene Drittel.
13 Minuten waren gespielt, als dann die Schwarzwälder jubelten. Tomas Zaborsky brachte den Puck halbhoch vor das Tor, wo Max Görtz unhaltbar abfälschte. Für die Wild Wings sollte es noch besser kommen: Peter Spornberger schickte Alexander Karachun auf die Reise. Der Schwenninger Aktivposten fackelte nicht lange und versenkte mit einem satten Schuss in den Torwinkel. Die Haie antworteten wütend und kamen nur gut eine Minute später zum Anschlusstreffer. Im Nachsetzen verwandelte Pat Sieloff.
Mit doppelter Überzahl startete der Mittelabschnitt für die Wild Wings. Einmal mehr zeigte sich das Schwenninger Powerplay aber zu harmlos. Besser machte es dann Niclas Burström, nachdem die Haie wieder vollzählig waren. Kenny Olimb legt den Puck zu Tyson Spink, der das Auge für den mitgelaufenen Schweden hatte. Dieser vollstreckte eiskalt und stellte den alten Abstand wieder her.
Die Haie wirkten zunächst angezählt, kamen dann aber immer wieder gefährlich vor das Schwenninger Tor. David McIntyre und Sebastian Uvira hatten die besten Möglichkeiten auf den direkten Anschluss, ließen ihre Möglichkeiten aber fast schon fahrlässig aus.
Mit Beginn der letzten 20 Minuten wurde auch die Partie etwas ruppiger. Nach Strafen auf beiden Seiten und Gerangel zeigten sie die Schwäne aber unbeeindruckt und kamen durch ein starkes Solo von Tomas Zaborsky zum vorentscheidenden vierten Tor. Acht Minuten vor dem Ende zog Uwe Krupp seinen Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers. Alexander Karachun saß zu diesem Zeitpunkt eine Strafzeit ab. Ken-Andre Olimb behielt aber die Übersicht und traf mit einem Befreiungsschlag ins verwaiste Tor.
Zwar verkürzte Mark Olver, fünf Minuten vor dem Ende nochmals, am Sieg der Wild Wings änderte dies aber nichts mehr. Am Ende behielten die Neckarstädter drei wichtige Punkte zuhause.
Schwenninger Wild Wings - Kölner Haie
Tore:
1:0 |14.|Görtz (Zaborsky / Robak)
2:0 |16.|Karachun (Spornberger / Burström)
2:1 |17.|Sieloff (Kammerer / Thuresson)
3:1 |24.|Burström (Tys. Spink / Olimb)
4:1 |51.|Zaborsky (Olimb / Adam)
5:1 |55.|Olimb
5:2 |56.|Olver (Müller / Sieloff)
Zuschauer: 2477
Aktuelle Tabelle
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Ingolstadt/HG) In der Saturn-Arena empfingen die dort heimischen Panther das Team von Popiesch, die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven zum direkten Verfolgerduell im Kampf um die Top 6. Während Bremerhaven zuletzt daheim gegen formstarke Straubinger knapp den Kürzeren zogen, musste Ingolstadt beim bayerischen Rivalen in Nürnberg eine deutliche Niederlage einstecken. Beide Teams waren somit auf Wiedergutmachung aus.
Schließlich sicherten sich die Fischtown Pinguins Bremerhaven mit einem klaren 0 zu 3 in der Saturn-Arena drei wichtige Punkte und schenkten ihrem Goalie Franzreb seinen mittlerweile zweiten Shutout.

(Fotoquelle Jürgen Meyer)
Ingolstadt musste nach einmonatiger Matchpause eine schmerzliche Pleite gegen Nürnberg hinnehmen, was auch an mangelnder Spielpraxis lag. Das Team von Doug Shedden war heute Abend sicher drauf aus, die ersten Punkte nach Olympia einzufahren und wieder in den gewohnten Rhythmus zu kommen. Bourque spielte heute wieder mit, während Storm wegen einer Verletzung fehlte. Mit der heutigen Partie standen sogar 5 Heimspiele nacheinander auf dem Programm der Panther.
Bremerhaven reiste mit einer Heimpleite gegen Straubing nach Oberbayern. Für das Team um Headcoach Thomas Popiesch galt es heute Abend, sich bei heimstarken Ingolstädtern zu behaupten. Mit ihrer Top Reihe um den berühmten „Karawanken Express“ waren sie guten Mutes und großer Hoffnung, in der Audistadt zu bestehen. Der Lichtblick war das heutige Mitwirken des Langzeitverletzten Krogsgaard.
Beide Teams auf Augenhöhe
Bevor der Puck eingeworfen wurde, gab es erstmal ein offizielles Statement der PENNY DEL zur aktuellen Situation in der Ukraine. Soviel Zeit musste sein in Zeiten wie diesen, in denen es wichtigere Themen als den Sport gab.
Die erste Chance hatte Bremerhaven durch Mauerman. Die Gäste begannen etwas schwungvoller. Mit dem 17-jährigen Youngster Hübner lief heute ein hoffnungsvolles Talent bei den Hausherren zum ersten Mal auf. Bourque verbuchte danach die erste gute Gelegenheit für seine Panther, bei denen auch noch erfahrene Akteure wie Marshall, Hüttl und Feser nicht mit von der Partie sein konnten. Hübner scheiterte an Franzreb, das wäre ein Einstand gewesen.
Jeglic war ein alter Bekannter bei den Ingolstädtern, mit denen er sogar 2014 die Meisterschaft feiern durfte, als er in 21 Spielen 15 Scorerpunkte sammelte. Die Fischtown Pinguins hatten bisher mehr von der Begegnung, die Gastgeber waren noch auf der Suche nach Konstanz und Spielfluss. Top Torjäger Urbas hätte beinahe einen schlimmen Aufbaupass von Bourque ausgenutzt, doch der bereits gut beschäftigte Keeper Reich war auf dem Posten inkl. gütiger Mithilfe des Pfostens.
Ihr erstes Powerplay blieb für Ingolstadt wirkungslos. Dann hätte der zuvor unglücklich agierende Bourque fast seinen Fehler von zuvor wettgemacht und von einem Fehlpass von Urbas profitiert, doch Franzrebs linker Schoner hatte was dagegen beim 1 auf 1. Welch eine Parallele bei diesen beiden spiegelverkehrten Aktionen von Urbas und Bourque!
Dank ihrer beiden Powerplay Situationen sprach das Schussverhältnis mit 13 zu 5 für die Hausherren. Das gewohnt schnelle Umschaltspiel der Gäste gelang bisher noch nicht so gut.
Quaas: „Wir müssen defensiv besser werden und den Aufbau besser gestalten. Bremerhaven ist schnell im Umschalten, haben super Skater, das macht es schwer in die Offensive zu gehen. Es ist quasi ein Restart, doch wir sollten möglichst schnell reinkommen. Es ist definitiv besser als in Nürnberg.“
Paradereihe von Bremerhaven schlägt zu
Das Abtasten ging zu Beginn des Mittelabschnitts weiter, die Qualität der Begegnung war noch ausbaufähig. Bruggisser, der sich in Bremerhaven weitaus wohler fühlt als zuvor in Villach, ergatterte bereits in 28 Spielen beachtliche 28 Punkte und ist für die Pinguins ein nicht mehr wegzudenkender Denker und Lenker. Eminger war nach einem harten Hit seines Gegenspielers leicht angeschlagen und ging vom Eis zur weiteren Behandlung.
Der genial gedachte Querpass vors Bremerhavener Tor wurde letztlich nicht verwertet. Stattdessen wurde in der 24. Spielminute ein 3 auf 1 clever zu Ende gespielter Konter von Urbas zur Führung veredelt. Der Karawanken Express hatte wieder mal zugeschlagen. Verlic bekam kurz danach die Scheibe perfekt serviert, doch er fand in Reich seinen Meister. Die Hausherren investierten in dieser Phase Mitte der Begegnung mehr und die Partie nahm einen ruppigeren Verlauf. Urbas rauschte dann durch die neutrale Zone und zog blitzschnell ab, dieses Mal ohne Erfolg. Die vierte Ingolstädter Reihe machte einen sehr agilen Eindruck und Urbas Rückhandabschluss war brandgefährlich. Die Gäste übten vor dem Powerbreak eine gute Druckphase aus.
Nach dem Commercial Break hämmerte McGinn die Scheibe an die Latte von Reich. Inzwischen war die Bremerhavener Führung verdient dank der klareren Einschussmöglichkeiten für die Pinguins, welche die Hausherren mehr als ihnen lieb war, beschäftigte. Der ERC Ingolstadt hatte weiterhin Probleme im geordneten Spielaufbau und war auf der Suche nach dem Dosenöffner. Ein 2 auf 1 Konter wurde durch Moores Schläger im letzten Moment unterbunden. Kochs Schuss verfehlte sein Ziel nur knapp. Die Gelegenheiten zum Ausgleich waren durchaus vorhanden, doch es fehlte irgendwie am letzten Biss.
Zu allem Ungemach gaben die Schiedsrichter dann eine 2 Minuten Strafe wegen Spielverzögerung gegen den Goalie Reich, weil er nach einem Schuss gegen seine Maske dieselbe aktiv ablegte. Über diese Entscheidung war Reich nicht amused. Bei dieser Unterzahl gab es eine dicke Chance für die Panther und die Gäste gingen mit einem hauchdünnen Vorsprung in das letzte Drittel, was sich auch im Schussverhältnis zugunsten von Bremerhaven widerspiegelte.
Moore: „Kanya works hard, it’s a close game. The last match at home against them was a hard battle. Now it’s a tough season Final. We lost Eminger, it’s always a fine line between playing hard and not fair. We need to keep going.“
Bruggisser trifft und sammelt weiter fleißig Scorerpunkte, Friesen macht den Deckel drauf
Der Schlussabschnitt startete noch mit 29 Sekunden Überzahl für Bremerhaven, was jedoch nichts mehr einbrachte. Von ihrer drittbesten Offensive in der Liga war bei den Hausherren noch wenig zu sehen. Bisher verlief die Auswärtspartie für die Fischtown Pinguins ganz nach ihrem Geschmack, sie hatten das Geschehen weitestgehend im Griff ohne viel zuzulassen. Offensivverteidiger Bruggisser probierte es gleich zwei Mal aus der Distanz.
Das Team um Dough Shedden fand einfach nicht ins Match und der zuletzt agile Bruggisser netzte zum 0 zu 2 eiskalt ein. Jetzt wurde es ein schweres Unterfangen gegen hartnäckige und konsequente Bremerhavener, die mit ihrem Forechecking immer eine Schlittschuhlänge voraus waren. Inzwischen blieb Ingolstadt nach der Null Nummer in Nürnberg weiterhin ohne Treffer Mitte des Schlussabschnitts und das nächste Überzahlspiel für die Gäste stand an. Letztlich überstanden die Gastgeber diese brenzlige Situation und noch bestand Hoffnung für die letzten 11 Minuten.
Das nächste Powerplay für den ERC sollte die Panther endlich auf die Anzeigetafel bringen: es gab die eine oder andere Gelegenheit, doch die Pinguins verteidigten souverän und hielten die Null. Was fiel den Gastgebern noch ein? Der Funke sprang bisher noch gar nicht auf die Fans über, zumal sich ihr Team insgesamt extrem schwertat, was Kreatives zu gestalten. Es blieb heute vieles Stückwerk und Bremerhaven blockte auch viele Schüsse gut weg.
3:43 Minuten vor Schluss ging Coach Shedden all in und riskierte alles oder nichts: wenn nicht jetzt, wann dann? Die Zuspiele erwiesen sich aber als zu ungenau, auch wenn es eine super Chance gab. Bremerhaven warf sich bravourös in viele Schüsse und Friesen setzte 66 Sekunden vor der Schlusssirene den endgültigen Deckel drauf. 46 Sekunden vor dem Ende entluden sich nochmals die Emotionen bei Urbas und Wagner, doch das änderte hier nichts mehr am Sieg der Gäste, die ein perfektes Spiel demonstrierten. Jobke und Friesen behakten sich dann auch noch und es wurden noch fleißig Strafzeiten verteilt für beide Mannschaften.
Keeper Franzreb verdiente sich seinen zweiten Shutout der Saison und Ingolstadt bleib weit hinter seinen Erwartungen zurück. Außerdem schossen sie in den letzten beiden Partien gar kein Tor.
Franzreb: „Wir wollten es heute besser machen als beim letzten Mal. Die Jungs haben alles richtig gemacht, viele Schüsse geblockt. Ich bin richtig stolz auf die Mannschaft. In jedem Spiel spielen sie als eingeschworene Truppe und unterstützen mich. Jeder will ein Statement setzen, es geht nun um alles, jeder möchte soweit wie möglich nach oben in der Tabelle.“
Höfflin: „Wir haben die Mitte der offensiven Zone nicht gefunden. Wir haben außen rumgespielt und nichts in die Mitte gebracht. Wir schenken das erste Tor her und laufen dann hinterher. Bremerhaven stand ziemlich hoch, wir müssen die Scheibe einfach mehr chippen. Feser und Storm fehlen sicher, aber das ist keine Ausrede, andere kriegen dann die Chance und müssen dies auch nutzen.“
48. Spieltag: DEL Spiel vom 25.02.2022
ERC Ingolstadt – Pinguins Bremerhaven 0:3 (0:0|0:1|0:2)
Tore:
0:1 |24| Urbas (Verlic, Jeglic)
0:2 |45| Bruggisser (Uher, Mauerman)
0:3 |59| Friesen ENG
1. Drittel Statistik: 13:5 Schüsse, 13:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:4
2. Drittel Statistik: 3:10 Schüsse, 14:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0
3. Drittel Statistik: 7:10 Schüsse, 8:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 9:12
Zuschauer: 2.407
Hauptschiedsrichter: Kohlmüller / Rohatsch
Aufstellung:
Ingolstadt: Reich; Wagner, Bodie, Bourque, Pietta, Simpson, Quaas, Warsofsky, DeFazio, Aubry, Höfflin, Gnyp, Jobke, Soramies, Koch, Flaake, Hübner, Stachowiak, Henriquez-Morales, Brune.
Bremerhaven: Franzreb, Trska, Eminger, Urbas, Jeglic, Verlic, Moore, Bruggisser, Wejse, McGinn, Vikingstad, Krogsgaard, Alber, Uher, Friesen, Mauerman, Stowasser, Lutz, Kinder, Kanya.
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PENNY-DEL (München/PM) Höchster Sieg für Red Bull München in der Deutschen Eishockey Liga: Die Mannschaft von Trainer Don Jackson hat bei den Bietigheim Steelers mit 9:1 (3:0|3:1|3:0) gewonnen und damit den 400. Sieg in der höchsten deutschen Spielklasse eingefahren. Gleichzeitig war es der dritte PENNY DEL-Erfolg in Serie. Maximilian Kastner erzielte vor 2.575 Zuschauern einen Doppelpack. Die weiteren Torschützen: Andrew O'Brien, Philip Gogulla, Yasin Ehliz, Filip Varejcka, Ben Street, Maximilian Daubner und Ben Smith.

( Foto City-press )
Die Red Bulls waren von Beginn an hellwach. Der aggressive Forecheck führte zu einigen Scheibengewinnen, dann ging es schnell in Richtung Cody Brenner im Kasten der Steelers. O'Brien belohnte die Münchner in der zehnten Minute mit der Führung. Die Torpremiere des Kanadiers in der PENNY DEL war der Auftakt in eine ganz starke Phase mit zwei weiteren Treffern: Gogulla fälschte erst im Powerplay zum 2:0 ab (13.), ehe Ehliz aus kurzer Distanz den dritten Treffer nachlegte (15.). Mit diesem Spielstand ging es in die erste Drittelpause.
Nach dem Seitenwechsel kam Bietigheim etwas besser in die Partie. Den nächsten Treffer erzielten allerdings erneut die Red Bulls. Varejcka erhöhte per Beinschuss auf 4:0 (24.). Die Steelers um die direkte Antwort bemüht, aber Henrik Haukeland parierte in der 25. Minute glänzend gegen Riley Sheen. Sechs Minuten später war der Norweger gegen den platzierten Schuss von C.J. Stretch (31.) jedoch chancenlos - nur noch 4:1. Doch München antwortete prompt: Kastner nur 21 Sekunden nach dem Gegentreffer mit dem 5:1. Kurz vor der zweiten Pause legte Street (38.) in Überzahl noch einen weiteren Treffer nach und bescherte den Red Bulls damit eine Fünf-Tore-Führung nach 40 Minuten.
Die Steelers versuchten im Schlussabschnitt, das Ergebnis etwas angenehmer zu gestalten. München kontrollierte aber weiterhin das Spiel und baute den Vorsprung in der Schlussphase weiter aus: Daubner in Unterzahl (51.) und Smith (57.) machten es noch deutlicher, ehe Kastner in der 58. Minute das Tor zum 9:1-Endstand erzielte.
Maximilian Daubner: „Wir sind gut aus der Kabine gekommen und haben gleich Druck auf ihr Tor gemacht. Hinten haben wir nicht viel zugelassen und vorne haben wir die Dinger einfach reingemacht.“
Bietigheim Steelers gegen Red Bull München 1:9 (0:3|1:3|0:3)
Tore
0:1 | 09:41 | Andrew O'Brien
0:2 | 12:53 | Philip Gogulla
0:3 | 14:19 | Yasin Ehliz
0:4 | 23:15 | Filip Varejcka
1:4 | 30:31 | C.J. Stretch
1:5 | 30:52 | Maximilian Kastner
1:6 | 37:02 | Ben Street
1:7 | 50:41 | Maximilian Daubner
1:8 | 56:42 | Ben Smith
1:9 | 57:55 | Maximilian Kastner
Zuschauer: 2.575
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PENNY-DEL (Krefeld/MA) Ein Spiel das lange Zeit offen war, wurde am Ende dann doch noch klar und deutlich von den Tigers gewonnen. Krefeld scheiterte lange an sich selbst. Die Möglichkeiten, die sie sich herausspielen konnten, wurden leichtfertig vergeben. In Überzahl kamen die Pinguine kaum vor das Tor von Tyler Parks, der in seinem dritten Spiel für die Straubinger, seinen ersten Shutout feiern durfte. Für Jubilar Mike Connolly in seinem 400. DEL-Spiel war es ebenfalls eine runde Sache.

(Foto: Rals Schmitt) Straubing sorgte für mehr Szenen vor dem Tor als die Krefelder
Spielverlauf:
Die Straubing Tigers waren gewarnt. Gegner aus der unteren Tabellenregion, sind nicht gerade ein beliebter Spielpartner der Niederbayern. Straubing erspielte sich ein leichtes Übergewicht und hatte Shilin gut warm geschossen. Dennoch hätten eigentlich die Gastgeber nach zwanzig Minuten führen müssen.
Lessio und Sabolic vergaben beste Möglichkeiten, anders gesagt Tyler Parks packte zwei Glanzparaden aus. Alexander Blank: “Diese 0:0 ist deutlich besser, als gegen Bietigheim. Wir kommen heute viel besser hinten raus. Wenn wir jetzt die Konzentration oben halten, können wir heute das Spiel gewinnen.” Straubing kam mit viel Druck aus der Kabine.
Die Führung lag förmlich in der Luft. Doch die Pinguine konnten sich nach einige Minuten in der Abwehr wieder finden und kamen zu Überzahlmöglichkeiten. Doch eine fünfminütige Überzahl, St. Denis musste in die Kabine, wurde eklatant ausgespielt. Straubing hatte kaum Mühe, sich mit einem Mann weniger zu wehren. Folge daraus war die Führung für die Gäste. Krefeld agierte im zweiten Drittel viel zu passiv.
Nicht einmal konnte Straubings Abwehr richtig ausgehebelt werden. Stephan Daschner: “Wir stehen hinten ganz gut, vorne haben wir unsere Chancen noch nicht so nutzen können. Die Unterzahlsituation zu überstehen, war sehr wichtig für uns. Mit der Führung gehen wir jetzt in die Pause und wollen das jetzt im letzten Drittel machen.”
Krefeld hatte im letzten Drittel spielerisch nicht mehr viel entgegenzusetzen und die Tigers spielten ausgerechnet im letzten Abschnitt ihr bestes Eishockey. Vieles gelang den Niederbayern wie am Schnürchen. Die Tore kamen zum richtigen Zeitpunkt und die Moral bei den Pinguinen war gebrochen. Ein paar Strafzeiten kamen auch noch dazu und für Ex-Tiger Maxi Glässl war die Partie ebenfalls vorzeitig beendet.
Somit musste er nach dem Spiel einige Pfiffe von den Rängen nicht mehr aushalten. Dies wird dem Krefelder Team kaum mehr Sicherheit im Abstiegskampf verleihen. Für die Straubing Tigers, geht es nach dem Roadtripp erst einmal wieder zurück in die Heimat. Dort empfängt man am Sonntag Red Bull München. Krefeld begibt sich auf dei Reise in die Hauptstadt und muss sich dort mit den Eisbären Berlin auseinandersetzen.

(Foto: Ralf Schmitt) Kael Mouillierat sorgte ständig für Unruhe
Stimmen zum Spiel:
Boris Blank (Pinguine): “Heute hat nichts geklappt bei uns. Wir waren zu nervös. Es geht für uns gegen den Abstieg, da ist natürlich der Druck da. Wir müssen eine Linie finden, die Jungs wollten heute, aber sie wollten zu viel. Wir hatten Schwierigkeiten hinten herauszukommen, die Tigers haben natürlich ein gutes Forechecking gemacht, auch in Überzahl. Wir dürfen jetzt keine Panik bekommen, das ist ganz wichtig. Wir sind in der Verteidigung ohne Top drei Verteidiger momentan dünn besetzt, das soll keine Ausrede sein. Jetzt sind es noch 16 Spiele und wir müssen alles geben.”
David Elsner (Tigers): “Das letzte Drittel war so, wie wir es uns vorgenommen hatten. Im ersten war es sehr mühsam, auch ein wenig im zweiten Drittel. Es kamen dann viele Unterbrechungen dazu, da fehlte etwas der Spielfluss. Unser Unterzahlspiel ist zurzeit sehr gut und Tyler Parks hat die letzten beiden Spiele hervorragend gehalten.”
Torfolge:
0:1 (38.) - Straubing setzte einen drei auf eins Konter, Chase Balisy wartete geschickt, täuschte den Pass an und machte es selbst. 0:2 (44.) - Die Tigers zauberten ein perfektes Powerplay auf das Eis. Über neun Stationen lief der Puck, bis er genau im Slot von Parker Tuomie eiskalt verwertet wurde.
0:3 (45.) - Genau 10 Sekunden später klingelte es erneut. Eder mit einem gut getimten Pass auf David Elsner, der plötzlich ganz allein vor Shilin auftauchte und den Puck unter die Latte versenkte. 0:4 (54.) - Wieder kam Straubing über die linke Seite, spielte mit schnellen Pässen den Raum für Andy Eder frei und der ließ es hinter Shilin einschlagen.
0:5 (60.) - Die Gegenwehr war nicht mehr allzu groß, dennoch war Joshua Samanski eigentlich von vier Gegnern vor dem Tor umzingelt. Trotzdem konnte er den Schlusspunkt setzen und Shilin fiel endgültig vom Glauben ab.
Spiel vom 25.02.2022
Krefelder Pinguine - Straubing Tigers: 0:5 (0:0 | 0:1 | 0:4)
0:1 |38.| Balisy (Brunnhuber)
0:2 |44.| Tuomie (Leier, Brandt) - PP 1
0:3 |45.| Elsner (Eder, Schopper)
0:4 |54.| Eder (Bourque, Akeson)
0:5 |60.| Samanski (Brunnhuber, Leier)
Schiedsrichter: Rantala / Iwert / Kontny / Priebsch
Strafzeiten: Krefeld 49 - Straubing 39
Zuschauer: 2.115
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PENNY-DEL (Berlin/PM) Die Eisbären Berlin verstärken vor dem Saisonendspurt noch einmal ihre Offensive und leihen Stürmer Dominik Bokk bis zum Ende der laufenden Spielzeit aus. Der Angreifer wechselt aus der Organisation der Carolina Hurricanes nach Berlin.

( Foto imago-imgaes )
Bokk durchlief die Jugendmannschaften des Kölner EC, ehe er 2017 nach Schweden zu den Växjö Lakers wechselte. Dort debütierte der gebürtige Schweinfurter bereits mit 17 Jahren in der Svenska Hockeyligan (SHL). Im NHL Draft 2018 sicherten sich die St. Louis Blues an 25. Position die Rechte am 1,87 Meter großen Flügelstürmer, transferierten ihn aber ein Jahr später zu den Carolina Hurricanes.
Der Rechtsschütze verblieb bis Januar 2021 in der SHL und lief für Växjö, Rögle BK sowie Djurgårdens IF insgesamt 133 Mal in Schwedens höchster Spielklasse auf. In diesen Partien kam er auf 24 Treffer und weitere 24 Torvorlagen. Mit Beginn der Saison 2020/21 in Nordamerika wechselte der 22-Jährige in die American Hockey League (AHL) zu den Chicago Wolves, dem Farmteam der Hurricanes. In seinen bisherigen 61 AHL-Partien sammelte der Offensivspieler 28 Punkte (12 Tore, 16 Assists). Im April 2019 debütierte Bokk für die A-Nationalmannschaft Deutschlands.
„Ich danke den Eisbären Berlin für die Möglichkeit und dass sie mich auf meinem Weg begleiten. Ich freue mich auf die Mannschaft, die neue Herausforderung und die Fans. Ich hoffe, dass wir zusammen viele Siege feiern können“, kommentiert Dominik Bokk seinen Wechsel zum Hauptstadtclub. „Dominik ist ein Top-Spieler mit viel Offensivqualität. Einerseits weiß er, wo das Tor steht. Andererseits kann er seine Mitspieler aber auch sehr gut in Szene setzen. Zudem wird er unserem Kader mit Blick auf die Playoffs weitere Tiefe verleihen“, sagt Eisbären-Sportdirektor Stéphane Richer.
Dominik Bokk wird bereits am Donnerstag, den 24. Februar in Berlin erwartet und mit der Rückennummer 78 auflaufen. Mit dieser Neuverpflichtung haben die Eisbären Berlin für die laufende Spielzeit 2021/22 weiterhin zehn Ausländerlizenzen vergeben und noch eine weitere zur Verfügung. Von insgesamt elf Lizenzinhabern dürfen pro Spiel neun zeitgleich auf dem Spielberichtsbogen aufgeführt und somit bei PENNY DEL Pflichtspielen eingesetzt werden.
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PENNY-DEL (Köln/UG) Mit 7:1 Toren deklassieren die Eisbären aus Berlin diue Kölner Haie in der Lanxess Arena. Mit einem auch in dieser Höhe hochverdienten Sieg überzeugte der Tabellenführer und liess die Haie nach deren ersten Sieg in diesem Jahr keine Chance. Der Berliner Blaine Byron war mit vier Assists Berlins erfolgreichster Scorer.

(Foto: Ingo Winkelmann)
Ohne Moritz Müller und Sebastian Uvira empfingen die Kölner haie den Tabellenführer aus Berlin. Nach dem ersten Sieg in 2023 wollten die Haie daran anknüpfen. Mit dabei die kanadischen Olympiateilnehmer Justin Pogge und Landon Ferraro. Bei den Eisbären fehlte Leo Pföderl. Es war das erste Spiel der <berliner seit dem 23. Januar.
Von Beginn merkte man den Berlinern die Spielfreude an und sie diktierten eindrucksvoll das Spielgeschehen. Den Haien gelang erst nach 5 Minuten der erste Schuss auf das Tor von Matthias Niederberger. Im Gegenzug erzielte Mark Zengerke in der 6. Spielminute nach Vorlage von Frank Hördler das 1:0. Auchn ein Überzahlspiel der Haie führte trotz einiger guter Chancen nicht zum Erfolg. Die mangelnde Chancenverwertung bleibt eine Problemzone. Eine weitere stellt das Dfensivverhalten dar. Ganz leicht kombinierten die Berliner durch die Abwehr und erzielten in der 13. Minute durch Mark zengerke das 2:0. Der Rest vom ersten Drittel ist schnell erzählt. Sicher und überlegen spielten die Eisbären ihr Spiel und liessen keine Kölner Angriffe zu. Mit dem 0:2 aus Kölner Sicht ging es in die Drittelpause.
Wer ein Aufbäumen der Haie erwartet hatte, wurde ziemlich enttäuscht. Einzig durch Disziplinlosigkeit fiel Colin Ugbekile in seiner Auseinandersetzung mit Berkins Boychuk auf. Die fällige 2+2 Strafe gegen Ugbekile, der darufhin verletzt in die Kabine ging, überstanfden die Haie, aber eine Sekunde nach Ablauf der Strafe erzielte Kevin Cklark in der 23. Minute das 3:0. Nach dem Jonas Müller in der 25. Minute zum 4:0 traf, war das Spiel entschieden. Zu überlegen war die Spielweise der Eisbären. Erst in der 28. Minute hatten die Haie ihre erste Torchance, die allerdings kläglich vergeben wurde. Die Berliner verwerteten ihre Chancen und erzielten durch Nicholas Jensen in der 31. Minute das 5:0. Es war schlimmes zu befürchten für die Haie an diesem Abend. Trainer Krupp brachte jetzt Justin Pogge für den unglücklichen Tomas Pöpperle inm Kölner Tor. Die Berliner kombinierten sich durch die Kölner Abwehr, die zusätzlich Fehler um Fehler produzierten. In der Folge liessen es die Eisbären etwas ruhiger angehen und die Haie kamen zu hochkarätigen Chancen. Keine konnte genutzt werden. Matthias Niederberger hielt alles was auf seinen Kasten kam. Mit 5:0 für die Eisbären endete das Mitteldrittel.
Im Schlussdrittel setzte sich die überlegene Spielweise der Berliner fort. Nach dem Sill in der 43. Minute wegen Beinstellens in die Box musste, erzielte Mark Olver den Anschlusstreffer für die Haie in Unterzahl. Das Spiel wurde etwas ausgeglichener und die Kölner haderten weiter mit der Chancenverwertung. Die Zuschauer sahen nun einen offenen Schlagabtausch. Beide Torhüter konnten sich in der Folge auszeichnen. Die Eisbären erspielten sich die klareren Chancen und konnten durch Matthew White in der 54. und 60. Spielminute auf 7:1 erhöhen. Es war ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg der Eisbären.
Für die Haie gilt es bis zum Auswärtsspiel am Freitag in Schwenningen aus den Fehlern in diesem Spiel zu lernen. Die Eisbären empfangen die Panthers aus Augsburg zu ihrem ersten Heimspiel seit der Olympiapause.
Stimmen zum Spiel: Uwe Krupp (Köln): " Es war heute eine einseitige Angelegenheit. Berlin war uns in allen Belangen überlegen. Gegen eine Mannschaft wie Berlin braucht man einen besonderen Tag. Und das nächste Wort nach "besonders" kann dann nicht "schlecht" sein. Wir hatten keine Energie und velleicht auch zu viel Respekt. Insgesamt war es ein rabenschwarzer Tag, hinter den wir einen Haken machen müssen"
Tore:
0.1 06. Zengerle (Hördler,Byron)
0:2 13: Zengerle ( Byron,Noebels)
0:3 23. Clark ( Noebels,Byron)
0:4 25. Müller (Fiore,White)
0:5 31. Jensen ( Noebels,Byron)
1:5 45. Olver (Ferraro,Sieloff)
1:6 54. White (Fiore)
1:7 60. White ( Nielsen,Fiore)
Zuschauer: 4.000
Strafen . Köln 22; Berlin 8
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