

(DEL/Wolfsburg) PM/WoB Die Grizzlys Wolfsburg haben ein großes sportliches Ausrufezeichen gesetzt und den Vertrag mit ihrem Top-Verteidiger Jeremy Dehner vorzeitig für drei weitere Jahre (bis 2020) verlängert. Der 29-jährige US-Amerikaner wird somit auch künftig ein sehr wichtiger Bestandteil der Mannschaft des amtierenden deutschen Vizemeisters bleiben.
Dehner wechselte zur Saison 2014-2015 aus Salzburg in die Deutsche Eishockey Liga zum EHC Red Bull München und wurde in seiner ersten Spielzeit direkt deutscher Meister. Zuvor sammelte der in Madison, Wisconsin, geborene US-Amerikaner in der finnischen Liiga erste Europa-Erfahrungen. Für den Top-Club Jokerit Helsinki absolvierte er von 2010 bis 2014 237 Ligaspiele (15 Tore und 55 Assists) sowie 30 Partien in der European Trophy.
Dehner stammt aus einer Eishockey-Familie. Sein Onkel Gary Suter bestritt mehr als 1200 Spiele in der National Hockey League (NHL). Einen hohen Bekanntheitsgrad hat auch sein Cousin Ryan Suter, der aktuell bei den Minnesota Wild unter Vertrag steht.
Defensiv und offensiv wertvoll
In der laufenden Saison gelangen dem Linksschützen in 25 Partien bereits zwei Treffer und hervorragende 14 Vorlagen. Damit ist Dehner einer der punkbesten Verteidiger der DEL. Sowohl im Powerplay als auch im Penalty Killing kommt dem US-Amerikaner eine wichtige Rolle zu. Dabei übernimmt der zweifache Familienvater stets viel Verantwortung.
„Meine Frau Calla, unsere Kinder und ich fühlen uns in Wolfsburg sehr wohl. Der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft und auch der Familien untereinander ist beindruckend. Darüber hinaus bin ich fest davon überzeugt, dass wir auch in den kommenden Jahren erfolgreiches Eishockey spielen können. Trotz anderer Angebote war es unser gemeinsamer Wunsch, hier in Wolfsburg zu bleiben“, so Dehner.
„Ziemlich schnell war klar, dass wir mit Jeremy eine echte Verstärkung für unsere Mannschaft nach Wolfsburg holen konnten. Er löst viele brenzlige Situationen mit seinen herausragenden läuferischen Fähigkeiten und kurbelt das Spiel nach vorne an. Durch seine Vielseitigkeit und seine guten Entscheidungen, die er mit der Scheibe trifft, ist er einer der wichtigsten Faktoren in unserer Abwehr. Dieser langfristige Vertrag zeigt das gegenseitige Vertrauen, das wir innerhalb kürzester Zeit zueinander aufgebaut haben und soll auch dokumentieren, dass wir weiter sehr hart an der Optimierung unserer Mannschaft arbeiten“, zeigte sich Sportdirektor und Geschäftsführer glücklich nach der gelungenen Vertragsverlängerung.
Foto: ???
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(DEL/Wolfsburg) PM Grizzlys vertrauen weiterhin auf Schanner: Langfristige Partnerschaft beschlossen, Karl-Heinz Fliegauf: „Hervorragende Zusammenarbeit“. Die Grizzlys Wolfsburg und die Schanner Eishockeyartikel GmbH + Co. KG geben die Verlängerung des bereits seit 2009 bestehenden Ausrüstungsvertrag bekannt. Schanner rüstet das Spitzenteam mit Eishockey-Equipment aus.
Zum Einsatz kommen dabei Produkte der renommierten Marken Bauer, Easton, Sher-Wood und Vaughn. Die Kooperation umfasst Schlittschuhe, Helme, Hosen, Handschuhe, Schläger und Torhüterausrüstungen. Außerdem werden dem Club die neuen Blademaster-Schleifmaschinen zur Verfügung gestellt.
Für Schanner ist es wichtig, den betreuten Mannschaften eine Rundumbetreuung zukommen zu lassen. Aus diesem Grund wird eine langfristige Partnerschaft eingegangen, die eine intensive Zusammenarbeit ermöglichen soll. „Nur so kann zukunftsorientiert gearbeitet werden“, sagt Marc Meier, Geschäftsführer von Schanner. Für eine Top Betreuung werden Thomas Kulzer (Account-& Team Manager bei Schanner) und Christian Groh (Innendienst) sorgen.
„Die Zusammenarbeit mit Schanner funktioniert hervorragend. Wir schätzen uns sehr. Es geht für uns bei Ausrüsterverträgen nicht nur um Produkte, sondern auch um Service und Betreuung“, zeigt sich Charly Fliegauf, Geschäftsführer Sport & Marketing bei den Grizzlys Wolfsburg, über das Fortbestehen der langjährigen Zusammenarbeit erfreut. „Unseren Spielern ist es wichtig, dass sie absolutes Top-Equipment nutzen können“, fügt Grizzlys-Cheftrainer Pavel Gross hinzu.
SCHANNER betreut neben den Grizzlys Wolfsburg noch weitere 9 DEL Clubs und eine Vielzahl DEL2 Vereine. Des Weiteren werden wir von eishockey-online.com auch von Schanner ausgerüstet.
(Foto Grizzlys Wolfsburg)
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(DEB) (PM) Die U20-Nationalmannschaft gewinnt im letzten WM-Vorbereitungsspiel in Langenhagen mit 6:3 (2:3; 4:0; 0:0) gegen Frankreich. Außerdem benennt Bundesnachwuchstrainer Christian Künast den finalen Kader für die 2017 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft in Bremerhaven.
Die DEB-Auswahl erwischte heute den besseren Start in die Partie und konnte durch Samuel Soramies bereits nach drei Minuten in Führung gehen. Doch die Franzosen ließen sich nicht lange bitten und nutzen prompt ein Überzahlspiel sowie einen Fehler der deutschen Defensive zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung. 12 Sekunden vor der ersten Pause brachte Leon Gawanke seine Mannschaft bereits auf einen Treffer ran, bevor dann im zweiten Drittel die Chancenauswertung der Deutschen eine positive Bilanz zeigte. Neben Niklas Postel und Julian Kornelli konnte sich Valentin Kopp noch zwei Mal in die Torschützenliste eintragen und während Cody Brenner seinen Kasten fortan sauber hielt so den 6:3-Endstand aus deutscher Sicht festmachen.
Wie Trainer Künast bereits vor der Maßnahme ankündigte wurde nach dem Spiel der finale Kader für die anstehende Weltmeisterschaft benannt. „Es ist nie leicht diese Entscheidungen zu treffen. Die Jungs haben sich wirklich gut präsentiert und ich möchte auch hier noch mal meinen Dank für ihren Einsatz zum Ausdruck bringen.“ Neben Verteidiger Halbauer treten auch die Stürmer Kornelli und Postel die Heimreise an. „Wir gehen mit drei Torhütern, sieben Verteidigern und 13 Stürmer ins Turnier.“ Für die Mannschaft um Bundesnachwuchstrainer Christian Künast geht es noch heute Abend nach Bremerhaven wo dann am Sonntag das erste WM-Spiel gegen Kasachstan ansteht.
Deutschland: Brenner (Pantkowski) – Schütz, Mannes; Körner, Drews, Busch – Granz, Fohrler; Napravnik, Jahnke, Kopp – Kälble, Gawanke; Kieslinger, Daubner, Spitzner – Halbauer, Gläßl; Postel, Soramies, Kornelli
Tore: 1:0 (03:04) Soramies (Kornelli, Postel); 1:1 (04:52 / PP1) Ville (Texier, Maia); 1:2 (10:41) Texier (Gallet, Ville); 1:3 (15:23) Ville (Texier); 2:3 (19:48 / PP1) Gawanke (Kopp, Jahnke); 3:3 (21:44) Kopp (Napravnik); 4:3 (22:12) Postel; 5:3 (29:25) Kornelli (Soramies, Fohrler); 6:3 (34:17) Kopp (Napravnik)
Strafminuten: Deutschland 6 – Frankreich 16
Kader U20-Nationalmannschaft WM 2016 in Bremerhaven
| No | Pos | Name | Vorname | geb. am | cm | kg | L/R | Home Team |
| 1 | GK | Pantkowski | Mirko | 26.05.98 | 182 | 75 | L | Adler Mannheim /Kassel Huskies |
| 20 | GK | Brenner | Cody | 19.01.97 | 181 | 72 | L | EV Regensburg |
| 25 | GK | Boehm | Michael | 29.01.97 | 182 | 79 | L | EC Bad Tölz |
| 2 | D | Kälble | Lukas | 13.10.97 | 187 | 86 | L | Fargo Force |
| 3 | D | Granz | Oliver | 18.09.97 | 176 | 80 | L | ESC Wohnbau Moskitos Essen |
| 4 | D | Mannes | Niklas | 02.07.98 | 180 | 76 | L | Düsseldorfer EG/EC Bad Nauheim |
| 5 | D | Fohrler | Tobias | 06.09.97 | 195 | 102 | R | EV Zug |
| 7 | D | Gläßl | Maximilian | 13.03.97 | 189 | 90 | L | Straubing Tigers / Löwen Frankfurt |
| 9 | D | Gawanke | Leon | 31.05.99 | 186 | 82 | R | Cape Breton Screaming Eagles |
| 10 | D | Schütz | Simon | 09.11.97 | 178 | 87 | L | ERC Ingolstadt / ESV Kaufbeuren |
| 8 | F | Soramies | Samuel | 30.06.98 | 182 | 82 | L | Jungadler Mannheim |
| 11 | F | Mayenschein | Jakob | 01.04.97 | 181 | 78 | L | EC Red Bull Salzburg |
| 13 | F | Dumont | Lucas | 08.06.97 | 187 | 74 | R | Kölner EC „Die Haie“ /Eislöwen Dresden |
| 14 | F | Jahnke | Charlie | 14.02.98 | 177 | 79 | L | Eisbären Juniors Berlin |
| 15 | F | Drews | Yannick | 30.07.97 | 180 | 82 | L | EV Regensburg |
| 16 | F | Körner | Christoph | 09.07.97 | 188 | 84 | L | Fischtown Pinguins |
| 17 | F | Napravnik | Julian | 06.05.97 | 180 | 74 | L | Des Moines Buccaneers |
| 18 | F | Kopp | Valentin | 19.08.97 | 183 | 83 | R | EV Landshut |
| 19 | F | Daubner | Maximilian | 20.09.97 | 179 | 77 | L | EC Red Bull Salzburg |
| 21 | F | Eder | Tobias | 04.03.98 | 183 | 81 | R | EC Red Bull Salzburg |
| 22 | F | Kislinger | Maximilian | 11.02.98 | 189 | 91 | L | North Bay Battalion |
| 24 | F | Spitzner | Lois | 13.06.97 | 185 | 80 | L | Füchse Duisburg |
| 26 | F | Busch | Valentin | 08.01.98 | 183 | 80 | L | EHC Bayreuth |
(Foto Natascha Eymold)
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(DEL/Wolfsburg/Düsseldorf) (MM) Je länger eine Serie dauert umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie reißt. 3 Siege in Folge, 3 Shutouts.... Auf dem Papier ist die Partie auch eindeutig. Die Grizzlys gewannen 10 der letzten 15 Partien in Düsseldorf. Es trifft der Tabellenvierte auf den Tabellen-13. Mit einem Sieg könnten die Grizzlys auf den 2. Platz vorrücken. Aber Pavel Gross warnt auf der Homepage: „Sicher machen die Jungs aktuell einiges richtig. Aber es gibt genug Dinge, an denen wir arbeiten müssen. Lassen wir nach, machen wir einen Schritt zu wenig, dann bekommen wir Probleme.“ Was sollte es nun werden? Ein klarer Sieg für den Favoriten oder der Stolperstein bei einem vermeintlich leichten Gegner? Oder ein sensationeller 4. Shutout?
Zuerst waren die Hausherren gefährlich. Düsseldorf gleich mit gutem Forecheck und Felix Brückmann hatte einiges zu tun. Es gab in der 3. Minute eine frühe Strafe gegen Wolfsburg. Sollte die Shutoutserie jetzt reißen? Doch die Defense der Grizzlys war in letzter Zeit überragend. Die DEG hatten einige gute Möglichkeiten, aber die Wolfsburger blockten die Schüsse. Kaum komplett hatte Gerrit Fauser den Führungstreffer auf dem Schläger, doch er traf nur den Pfosten. Die Gäste waren jetzt wacher und kamen besser ins Spiel. Die nächste Möglichkeit war ein Schuss von Christoph Höhenleitner, allerdings direkt in die Fanghand von Mathias Niederberger. Nun gab es Chancen auf beiden Seiten. Die Torhüter waren aber auf dem Posten und ließen sich nicht überwinden. Noch einmal mussten die Grizzlys zeigen, warum sie die zweitbeste Mannschaft im Unterzahlspiel sind. Relativ problemlos hielten sie die DEG vom eigenen Tor weg. Kurz danach folgte ein Powerplay für die Wolfsburger. Die Grizzlys kamen schnell in die Aufstellung und hatten mehrere Möglichkeiten durch Voakes. Als nach 1,5 Minuten die Reihen gewechselt wurden, rettete erneut der Pfosten für die DEG nach einem von Tyler Haskins abgefälschten Schuss. So ging es torlos in die Drittelpause und Felix Brückmann konnte weitere 20 Minuten ohne Gegentor verbuchen.
Das zweite Drittel begann mit einer Chance für die DEG. Curchaine setzte sich mit einer Einzelleistung durch, doch Fabio Pfohl übte sich als Verteidiger und verhinderte im letzten Moment den Torschuss. Es war ein ausgeglichenes Spiel, da sich beide Mannschaften neutralisierten. Wolfsburg hatte nach wie vor die gefährlicheren Möglichkeiten. Die DEG prüfte Felix Brückmann noch nicht ernsthaft. Nach einer weiteren Strafe gegen die DEG waren die Gäste erneut in Überzahl. Sie spielten wieder ein überzeugendes Powerplay. Mathias Niederberger musste 3x retten. Auch als die Hausherren wieder komplett waren, setzten die Grizzlys nach. Verpassten immer wieder knapp. Es gab noch zwei sehenswerte Chancen für die Düsseldorfer EG. Felix Brückmann rettete mit Spagat und behielt die Nerven. Das zweite Drittel endete ebenfalls ohne Tore. Bisher war es ein Spiel ohne die ganz großen Möglichkeiten und lebte von der Spannung, wann und durch wen das erste Tor fallen würde.
250 Minuten war Felix Brückmann jetzt ohne Gegentor. Sollte er das Spiel wieder zu Null überstehen? Das wäre DEL-Rekord. Auch zu Beginn des Schlussabschnittes wirkte das Spiel etwas zäh. Vielleicht war es der ungewohnte Termin in der Woche, hatten doch beide Mannschaften auch schon am Wochenende gespielt. Druck aufs gegnerische Tor wurde nur in Powerplaysituationen ausgeübt. Doch sowohl eine Strafe gegen Düsseldorf als auch gegen Wolfsburg konnte nicht genutzt werden. Das 1:0 für Wolfsburg fiel aus dem Nichts. Da Mathias Niederberger nicht von vorn zu bezwingen war, versuchte es Stephen Dixon aus der Rundung und noch hinter der Torlinie stehend, sah wohl die kleine Lücke und schoss den Goalie der DEG an die Schulter. Von da ging der Puck ins Tor. Jetzt waren noch 9 Minuten zu spielen. Die DEG rannte wütend an, nachdem ein schwerer Check gegen Norm Milley nicht geahndet worden war. Nach einer längeren Unterbrechung wegen einer defekten Strafbanktür fiel nach Wiederanpfiff der 2. Treffer der Gäste. Das Tor wurde nach Videobeweis gegeben. Tyson Mulock war der Schütze. Jetzt hieß es für die Gäste aus Wolfsburg, in den letzten 3 Minuten nur noch, den 4. Shutout zu sichern. Wolfsburg spielte nach vorn und hielt auch gegen 6 Feldspieler in der letzten Minute die Scheibe vom eigenen Tor fern. Somit war der Rekord perfekt. Felix Brückmann ist der erste Torhüter der DEL mit 4 Shutouts in Serie.
Fazit: Arbeitssieg für Wolfsburg, DEL Rekord für Felix Brückmann
Endergebnis:
Düsseldorfer EG gegen Grizzlys Wolfsburg 0:2 (0:0|0:0|0:2)
Tore:
0:1 | 51:22 | Stephen Dixon (Höhenleitner)
0:2 | 56:33 |Tyson Mulock (Aubin)
Bericht: Martina u. Jörg Matthias
Foto: Birgit Häfner (eishockey-online.com)
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(DEL/Mannheim) PM Das Charity-Dinner und der Dezember gehören zusammen wie Weihnachten und der Weihnachtsmann. Bereits zum siebten Mal schlüpften die Spieler der Adler Mannheim in ihre Kellner-Outfits und stellten sich in den Dienst der guten Sache. Sämtliche Erlöse des Abends gingen wie in den Vorjahren an „Adler helfen Menschen e.V.“.
Neuer Rekord beim Charity-Dinner
Luke Adam wurde von den Gästen zum besten Kellner des Abends gewählt. Die Nachfrage nach Karten für das außergewöhnliche Event war im Vorfeld wie immer riesig. Damit noch mehr Gäste teilnehmen konnten, zog das Charity-Dinner für seine siebte Ausgabe um. Statt ins Mannheimer Capitol ging es in das Dorint Kongress Hotel am Wasserturm, dort fanden 200 Gäste Platz.
Mit einem Begrüßungssekt ging es dann los. Angeführt von David Wolf und Ronny Arendt verteilten die Spieler Getränke, Marcel Goc machte mit einem Teller voller Fingerfood die Runde. In entspannter Atmosphäre, die das Charity-Dinner schon immer besonders machte, konnten die Gäste die Spieler aus nächster Nähe erleben. Ob Autogramme oder Selfies, jeder Wunsch wurde erfüllt.
Durch den Abend führte zum zweiten Mal in Folge Sascha Bandermann, sonst für Sport1 im Einsatz. Auf seinen Co-Moderator Christoph Ullmann musste er dieses Jahr allerdings verzichten, Mannheims Nummer 47 hatte das Mikrofon gegen ein Tablett eingetauscht. Wirklich ernst wurde es für die Mannschaft dann nach der Begrüßung durch Adler-Geschäftsführer Matthias Binder und Cheftrainer Sean Simpson: Die Vorspeise wurde serviert.
wundervollen Abend und die zahlreiche Unterstützung. Sie machen das Charity-Dinner jedes Jahr wieder zu etwas ganz Speziellem.
Tombola & Auktion
So geschickt die Jungs mit dem Schläger umgehen können, so geschickt wurde die Suppe unfallfrei von der Küche an die Tische gebracht. Auch wenig später bei der Hauptspeise gaben sich die Kufencracks keine Blöße und sorgten dafür, dass keiner der Gäste hungern musste.
Natürlich durften auch eine Tombola und die Auktion nicht fehlen, bei der einmalige Momente mit den Adlern unter den Hammer kamen. Mit tatkräftiger Unterstützung durch Ronny Arendt und Christoph Ullmann versteigerte Sascha Bandermann unter anderem einen Kinobesuch mit zwei Adlern und eine Auswärtsfahrt im Mannschaftsbus.
Nach dem Dessert wurde ausgezeichnet: Es wurden der am besten angezogene und der beste Kellner gesucht. Während David Wolf den „Schönheitswettbewerb“ souverän für sich entschied, machten es die Jungs den Gästen im anderen Wettbewerb sehr schwer. Dort setzte sich Luke Adam knapp vor Andrew Joudrey und Christoph Ullmann durch.
Vor Mitternacht fällt der Rekord
Kurz vor Mitternacht war es dann soweit. Eine große Frage stand im Raum: Wieviel ist für den guten Zweck zusammengekommen? Matthias Binder durfte auch dieses Mal wieder einen Rekord vermelden. Nachdem die Adler etwas aus der Mannschaftskasse draufpackten, stand die unglaubliche Summe von 32.000 Euro fest. Damit wird „Adler helfen Menschen e.V.“ auch in Zukunft wieder Gutes für notleidende und unschuldig in Not geratene Menschen in der Region tun.
Die Adler Mannheim und „Adler helfen Menschen e.V.“ bedanken sich von ganzem Herzen bei allen Gästen für einen
(Foto Adler Mannheim)
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(DEB) (PM) Die U20-Nationalmannschaft unterliegt Norwegen im WM-Vorbereitungsspiel in Langenhagen mit 3:5 (1:3;2:0;0:2). Bereits morgen testet die U20-Auswahl erneut gegen Frankreich (16.00 Uhr) bevor es dann nach Bremerhaven zur 2017 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft Div.I geht.
Nach einem denkbar schlechten Start mit einem schnellen 0:1-Rückstand konnte Oliver Granz den Ausgleich durch einen satten Schuss von der blauen Linie zunächst zwar wieder herstellen, doch die Gäste aus Norwegen schlugen noch vor der ersten Pause im Doppelpack zu und gingen mit 1:3 aus deutscher Sicht in Front.
Nach einem starken zweiten Drittel und zwei Überzahltreffern durch Lucas Dumont und Jakob Mayenschein ging die DEB-Auswahl mit einem 3:3-Unentschieden ins Schlussdrittel. Vielversprechende Chancen waren auf beiden Seiten vorhanden, letztlich verstanden es die Skandinavier aber besser diese zu nutzen und nach der erneuten Führung besiegelten sie den Endstand von 3:5 wenige Sekunden vor Ende mit einem Empty-Net-Treffer.
Christian Künast, Bundesnachwuchstrainer: „Norwegen war der erwartet schwere Gegner. Vom Spiel heute nehmen wir mit, dass wir noch an unserem Fünf gegen Fünf Spiel arbeiten müssen. Besonders positiv hingegen waren unsere Special-Teams. Sowohl in Unter- als auch in Überzahl haben wir gut gespielt.“
Deutschland: Pantkowski (Brenner) – Schütz, Mannes; Mayenschein, Eder, Dumont – Fohrler, Granz; Napravnik, Jahnke, Kopp – Kälble, Gawanke; Körner, Soramies, Busch – Gläßl, Halbauer; Kislinger, Daubner, Spitzner - Postel
Tore: 0:1 (0:53) Jakob Lundell Noer; 1:1 (04:46/PP1) Oliver Granz (Charlie Jahnke; Valentin Kopp); 1:2 (17:26) Tom Andre Christensen; 1:3 (18:02) Petter Gronstad; 2:3 (32:08/PP1) Lucas Dumont (Julian Napravnik; Jakob Mayenschein); 3:3 (36:25/PP1) Jakob Mayenschein (Simon Schütz; Charlie Jahnke); 3:4 (49:45) Tom Andre Christensen; 3:5 (59:58/EN) Sebastian Johansen
Strafminuten: Deutschland 6 – Norwegen 10
(Foto Natascha Eymold)
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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München muss in den kommenden Wochen auf Matt Smaby und Frank Mauer verletzungsbedingt verzichten. Die beiden Profis des deutschen Eishockeymeisters zogen sich die Verletzungen am vergangenen Sonntag beim 4:3-Erfolg über Mannheim zu.
Verteidiger Smaby fällt mit einer Oberkörperverletzung mindestens zehn Tage aus, Stürmer Mauer steht aufgrund einer Beinverletzung voraussichtlich drei bis vier Wochen nicht zur Verfügung. Auch Stürmer Jerome Flaake kann derzeit aufgrund einer Beinverletzung nicht am Mannschaftstraining der Red Bulls teilnehmen.
Dagegen sind im Zuge ihrer Reha-Maßnahme Verteidiger John Rogl und Stürmer Tobias Wörle wieder zurück im Trainingsbetrieb. Beide Akteure trainieren in dieser Woche nach ihren Verletzungen erstmals auch wieder auf dem Eis.
(Foto Gepa Pictures)
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(DEL/Düsseldorf) PM Bittere 2:3 (0:0, 2:1, 0:2)-Niederlage für die Rot-Gelben am Sonntagabend. Es kommt nicht oft vor, dass die Augsburger Panther als Favorit in ein Spiel gegen die Düsseldorfer EG starten. Als Tabellensechster und mit acht Siegen aus den letzten Spielen war es heute soweit. Lange sah es so aus, als könne die DEG gegen den starken Gegner aus Schwaben ihren Aufwärtstrend fortsetzen. Doch erst entglitt ihr eine 2:0-Führung und 34 Sekunden vor Schluss dann auch noch ein schon fast sicher geglaubter Punkt.
Die DEG startete mit nahezu unveränderten Reihen. Marco Nowak kehrte zurück in die Verteidigung. Im Sturm ersetzte Alex Preibisch den verletzten Manuel Strodel in der Formation mit Daniel Weiß und Norm Milley. 5.278 Zuschauer sahen ein ausgeglichenes erstes Drittel mit Chancen auf beiden
Seiten. Noch keine Minute war gespielt, als Tim Conboy den ersten Schuss von der blauen Linie auf das von Jonathan Boutin gehütete Tor abgab. Die
Gäste wirbelten in einer frühen Überzahl gefährlich durch das Drittel der DEG.
Vom inneren Rand des rechten Bullykreises zog Ben Hanowski ab und prüfte Mathias Niederberger (4.), Gut aufgelegt zeigte sich der Düsseldorfer Schlussmann auch gegen den frei vor dem Tor an die Scheibe kommenden TJ Trevelyan (7.). Auf der anderen Seite war es Chris Minard, der sofort abzog, nachdem er die Scheibe vor dem Tor erobert hatte (9.). Ihm blieb der Torerfolg aber ebenso verwehrt wie Matthew Mackay, der aus vollem Lauf drauf hielt (11.), und Scott Valentine, der die Robustheit von Niederbergers Brustpanzer ausgiebig testete (13.). Zwischendurch trickste sich Minard mit einer feinen Einzelleistung in eine gute Schussposition, ging aber ebenfalls leer aus (12.). Kritisch wurde es für die DEG, als sie mit 95 Sekunden in doppelter Überzahl überstehen musste. Vor der zweiten Strafe hatte Daniel Weiß in höchster Not gegen Gabe Guentzel interveniert – aus Sicht des Schiedsrichterduos Brill/Klein regelwidrig.
Die Rot-Gelben überstanden die brenzlige Situation bravourös, beinahe hätte Eddi Lewandowski einen Konter zur Führung abgeschlossen (15.), doch die
Scheibe blieb am rechten Pfosten liegen. Das torlose Unentschieden zur Pause ging in Ordnung. Die zweiten 20 Minuten verliefen recht schleppend, bis Milley von der rechten Seite zum Tor zog und die Scheibe mit der Rückhand auf selbiges brachte (25.). Wenig später segelte ein Schuss von Brandon Yip links am Tor vorbei, Lewandowski arbeitete gut hinter dem Tor und legte den Puck mit der Rückhand zum vor dem Kasten lauernden Drayson Bowman. Der ließ sich nicht zwei Mal bitten und jagte die Scheibe zur Führung in die Maschen (26.). Sofort war zu erkennen, wie gut der DEG der Treffer traf.
Sie suchte weiter den Weg nach vorne. Augsburg erzeugte nach dem Rückstand durchaus Druck im Drittel der DEG, ohne sich dabei aber die ganz großen Chancen zu erspielen. In Überzahl legte Nowak die Scheibe aus zentraler Position rechts raus zu Maxi Kammerer, der postwendend aus spitzem Winkel abzog – wieder klingelte es im Augsburger Kasten (35.). Trevor Parkes vergab die Riesenchance zum Anschluss, brachte die Scheibe aber nicht im leeren Tor unter, Niederberger war bereits geschlagen (37.). Die Zwei-Tore-Führung währte dennoch nicht bis zur Pause, weil der DEG zum dritten Mal an diesem Wochenende ein Wechselfehler unterlief.
Ein von Trevelyan abgefälschter Schlagschuss von Mark Cundari rutschte Niederberger durch (38.). Im Schlussabschnitt musste die DEG früh in Unterzahl agieren, weil Tim Conboy auf der Strafbank brummte. In Unterzahl hatte Alexej Dmitriev nach Hintertorzuspiel von Weiß das 3:1 auf dem Schläger (45.). Dann schlugen die Panther ein weiteres Mal in Überzahl zu. Hanowski hatte zu viel Platz und vollendete über die linke Schulter von Niederberger auf dessen Fanghandseite (46.). Danach war die Partie offen. Die DEG erspielte sich Chancen zur erneuten Führung.
Zuerst ging Chris Minard einer eigenen Scheibe nach und legte vor das Tor zu Adam Courchaine, dessen Rückhandschuss knapp am linken Toreck vorbei
strich (48.). Später bediente Tim Schüle, hinter dem Tor stehend, Dmitriev, dessen Flachschuss Boutin mit den Schonern parierte (56.). Als sich alle schon auf eine Verlängerung eingestellt hatten, setzte Augsburg zum entscheidenden Schlag an. Die DEG vertendelte die Scheibe in der neutralen Zone. Trevelyan zog über die rechte Seite ins Drittel und verwandelte aus spitzem Winkel zum Sieg.
Eine bittere Niederlage für die DEG, die aber schon am Mittwoch wieder die Chance auf Punkte hat. Dann geht es im nächsten Heimspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg.
(Foto Birgit Häfner)
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(DEL/Kompakt) MF/DEL Am DEL-Sonntag gewann München das Topspiel in Mannheim, Berlin schlug Bremerhaven, Ingolstadt und Schwenningen lieferten sich ein Torfestival. Straubing sorgte gegen Iserlohn für eine Nervenpartie. Dies und mehr im DEL Kompakt von Eishockey-Online.
Die Kölner Haie gewinnen das "Hinspiel" gegen Nürnberg!
An diesem Wochenende mussten die Kölner Haie nur ein Sonntagsspiel gegen die Thomas Sabo Ice Tigers absolvieren, das sie 3:1 nach einem harten Kampf gewannen. Zunächst gingen die Nürnberger in der sechsten Minute durch Steven Reinprecht in Führung, konnten diese aber nicht weiter ausbauen. Der KEC holten in der 28. Minute durch Sebastian Uvira und in der 30. Minute durch Ryan Jones auf. Im letzten Drittel setzten die Kölner auf die Defensive und machten mit dem dritten Tor durch Kai Hospelt den Sack zu.
Am kommenden Dienstag geht es dann nach Nürnberg, ein Doppelpack.
Schwenningen weiter in der Krise
Nach den harten Worten der Vorwoche wollten die Wild Wings gegen Düsseldorf Taten folgen lassen. Die Mannschaft von Pat Cortina erwischte den besseren Start, die Tore schossen allerdings die Gäste. Mit einem Doppelschlag legten die Rheinländer den Grundstein zum Sieg. Zwar kam Schwenningen noch einmal heran, doch Düsseldorf sicherte sich mit dem 1:3 die Punkte.
Am Sonntag traten die Wild Wings auswärts in Ingolstadt an. Vor 700 mitgereisten Fans zeichnete sich zunächst ein Debakel ab: Anfang des zweiten Drittels lagen die Schwarzwälder bereits mit 1:4 hinten. Binnen 2 Minuten glichen die Gäste das Spiel wieder aus und gingen kurze Zeit später sogar in Führung, welche bis 20 Sekunden vor Spielende bestand hatte. In der Verlängerung mussten sich die Schwaben erneut geschlagen geben. Mit einem Punkt aus zwei Spielen dürfte am Neckarursprung allerdings keiner so richtig zufrieden sein.
Eines der intensivsten Matches zwischen Straubing und Iserlohn endete mit 1:0 n.V. für die Tigers
Den Straubing Tigers schien die Reihenumstellung zu Beginn der Woche gut getan zu haben. In Berlin und in Krefeld konnten sie fünf Punkte aus der Ferne mitnehmen. Die Roosters mit zuletzt ebenfalls unkonstanten Leistungen boten eine über weite Strecken hochkarätige Partie, auch wenn die Tore lange auf sich warten ließen. In einer hart aber fair geführten Partie mit 8-6 Strafminuten, waren es immer wieder die Überzahlmöglichkeiten die für Gefahr vor den Toren sorgten.
An diesem Abend bissen sich jedoch die Stürmer reihenweise die Zähne an den Goalies Pätzold (Straubing) und Pickard (Iserlohn) aus. In einem unglaublich intensiven Schlussabschnitt hatten die Fanlager schon mehrmals den Torjubel auf den Zungen. Adam Mitchell für Straubing sowie Dylan Wruck vergaben wenige Minuten vor Ende des Spiels die beiden größten Chancen,die drei Punkte für ihr Team einzufahren. Es ist schwer zu sagen wer in diesem Spiel, dass am Ende Mike Connolly in der Verlängerung für die Tigers entsdchied, dieses eine Prozent mehr auf das Eis brachte. Die Tigers krönen damit eine super Woche mit 7 Punkten und nehmen wieder Kurs auf die Playoff-Ränge. Der Sieger der Woche ist ganz klar Dimitri Pätzold, der bei allen drei Spielen für die Tigers der große Rückhalt war.

Red Bulls drehen Partie in Mannheim!
Der EHC Red Bull München siegte am Sonntag im Spitzenspiel bei den Adler Mannheim furios mit 4:3! Kurzfristig mussten die Adler Mannheim im Topspiel gegen den EHC Red Bull München auf Kapitän Marcus Kink verzichten. Der Stürmer meldete sich mit einer Grippe ab. Auf dem Eis zeigten sich beide Mannschaften davon unbeeindruckt und lieferten sich einen offenen und hochklassigen Schlagabtausch, bei dem sich beide Teams gute Chancen erarbeiten konnten. Rund drei Minuten vor dem Ende des ersten Abschnitts fand Marcel Goc die Lücke und markierte die Führung für die Hausherren. Nach dem Wechsel das gleiche Bild: Sowohl die Adler als auch der Tabellenführer hielten das Tempo hoch. Ronny Arendt erhöhte für die Mannheimer per Penalty auf 2:0. Michael Wolf konnte die Partie mit dem ersten Münchener Tor 28 Sekunden vor der zweiten Pause spannend halten.
Jason Jaffrays Ausgleich beantwortete Garrett Festerling mit dem 3:2 für Mannheim. München setzte in der Folge zu einem fulminanten Schlussspurt an. Jon Matsumotos neuerlicher Ausgleich schockte die Adler offenbar so sehr, dass sie nur 19 Sekunden später den vierten Gegentreffer hinnehmen mussten. Die Gäste entführten somit dank eines späten Doppelpacks alle drei Zähler aus Mannheim. „Es war ein echtes Spitzenspiel für uns, vor allem nach der unglücklichen Niederlage in Nürnberg. Wir haben es heute so gemacht wie die Ice Tigers zuletzt, in dem wir zwei Tore aufgeholt haben“, sagte Jason Jaffray nach dem Match.
Wolfsburg mit 6 Punkten und 0 Gegentoren!
Wolfsburg gewinnt ungefährdet 4:0 in Iserlohn und 3:0 gegen Krefeld. Die Grizzlys haben zu der alten Stärke vom Anfang der Saison zurückgefunden und klettern auf Tabellenplatz 3 in der Deutschen Eishockey Liga.
Die Ergebnisse vom Sonntag im Überblick:
Straubing Tigers vs. Iserlohn Roosters 1:0 n.V
Eisbären Berlin vs. Fischtown Pinguins Bremerhaven 4:2
Kölner Haie vs. Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg 3:1
ERC Ingolstadt vs. Schwenninger Wild Wings 6:5 n.V
Grizzlys Wolfsburg vs. Krefeld Pinguine 3:0
Düsseldorfer EG vs. Augsburger Panther 2:3
Adler Mannheim vs. EHC Red Bull München 3:4
Artikel: Mathias Funk / Sabrina Tesch / Benjamin Maser / Markus Altmann / Jörg Matthias / Deutsche Eishockey Liga
Fotoservice: Eishockey-Online
Deutsche Eishockey Liga (DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.
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(DEL/Wolfsburg) (MM) DEL - 3. Shutout in Folge! Grizzlys Wolfsburg in Topform. Die Grizzlys Wolfsburg erwarteten die Krefeld Pinguins in der Eisarena Wolfsburg. Der Schwung aus den letzten Spielen sollte genutzt werden, hatten sie doch zuletzt sogar zweimal zu Null gewonnen. Mit Krefeld kam eine Mannschaft mit sehr guten Specialteams. Die Pinguine spielen zur Zeit ein überragendes Unterzahlspiel (Ligaspitze mit 7 Shorthandern) und ein gutes Überzahlspiel. Zwei ehemalige Grizzlys kehrten zurück an ihre alte Spielstätte. Marco Rosa und Tim Hambly standen viele Jahre in Wolfsburg unter Vertrag.
Das Spielbegann mit Bullygewin der Grizzlys Wolfsburg. In der ersten Minute gab es ein erstes Abtasten und Treutle musste das erste mal abwehren, allerdings mit viel Sicht. In den folgenden Minuten gab es gute Angriffe der Hausherren. Es war ein Spiel auf ein Tor, doch es war noch nicht zwingend genug. Entlastungsangriffe entschärfte die sehr gute Defense der Grizzlys. Das 1:0 schoss Tyler Haskins auf Zuspiel von Jeff Likens und Gerrit Fauser in der 6. Spielminute. Die Grizzlys hatten sich zuvor gut im gegnerische Drittel festgesetzt. Tyler Haskins drehte sich auf engstem Raum vom Tor weg und erzielte mit einem Rückhandschuss den Treffer. In der Folge spielten die Wolfsburger mit viel Spielwitz und zeigten ein schönes und sicheres Passspiel. In der 12. Spielminute legten die Grizzlys nach. Brent Aubin setzte sich durch, umkurvte das Tor und netzte ein. Die Vorlage kam von Fabio Pfohl. Die Krefeld Pinguins hatten ihre einzige hochkarätige Chance in der 14. Minute.
Felix Brückmann parierte überrragend, hatte aber Glück, dass der Rebound nicht aufgenommen werden konnte. Fabio Pfohl hatte noch das 3:0 auf dem Schläger, aber er traf den Puck nicht richtig. Mit 2:0 bei angezeigter Strafe gegen Krefeld ging es in die Pause.
Das zweite Drittel begannen die Wolfsburger in Überzahl. Es hieß aufpassen. Die Krefelder hatten in letzter Zeit oft bei eigener Unterzahl getroffen. Aber die Grizzlys waren schnell in der Aufstellung und im Gewühl traf Robbie Bina auf Zuspiel von Brent Aubin und Alexander Weiß zum 3:0. Nach dem dritten Gegentreffer wurden die Gäste aggressiver, wacher und hielten sich mehr im Drittel der Wolfsburger auf. In der 26. Spielminute gab es erneut eine Strafe gegen Krefeld. Nach einer kuriosen Szene entschieden die Schiedsrichter auf Behinderung. Marcel Müller war mit Schwung auf Felix Brückmann gelandet und beide waren ins Tor gerutscht. Auch dieses Powerplay spielten die Grizzlys gut, es gab aber keinen Torerfolg. Das Spiel war jetzt ausgeglichen. 4 Minuten vor der zweiten Pause war das Unterzahlspiel der Grizzlys gefragt. Krefeld war sofort in der Aufstellung und Wolfsburg bekam den Puck fast eine Minute nicht aus dem Drittel. Die zweite Minute des Unterzahlspiels war aus Wolfsburger Sicht besser. Sie konnten durchwechseln und überstanden das Unterzahlspiel ohne Gegentreffer. Den anschließenden Konter konnte Fabio Pfohl nicht verwandeln. Beim Gegenkonter hielt Felix Brückmann in Weltklassemanier seinen Kasten sauber.
In den ersten 5 Minuten des Schlussabschnittes gab es auf beiden Seiten keine torgefährlichen Szenen. Wolfsburg wirkte sicher, Krefeld bemüht. Highlight war eine minutenlange Unterhaltung der beiden Kapitäne mit dem Schiedsrichter. Strafen gab es keine. Kurz danach verletzte sich der Krefelder St-Pierre, belastete das rechte Bein nicht mehr und wurde mit fairem Applaus vom Eis geführt. In der 50. Spielminute gab es eine Strafe gegen Wolfsburg, doch wieder ließen die Grizzlys nichts zu. Das Spiel verlagerte sich abwechselnd mal auf die eine, dann auf die andere Seite. Wolfsburg wollte natürlich das 3. Shutout für Felix Brückmann, kassierte aber noch eine Strafe wegen Spielverzögerung. Nachdem diese ohne Gegentreffer abgelaufen war wurde der Puck nur noch aus dem eigenen Drittel gespielt, um den Spielstand zu sichern.
Fazit:
Bärenstarke Grizzlys Wolfsburg mit überragendem Unterzahlspiel und einem Felix Brückmann in Bestform waren für Krefeld nicht zu schlagen und gewinnen verdient mit 3:0.
Endergebnis:
Grizzlys Wolfsburg gegen Krefeld Pinguins 3:0 (2:0|1:0|0:0)
Tore:
1:0 | 05:52 | Tyler Haskins(Likens, Fauser)
2:0 | 11:28 | Brent Aubin (Pfohl)
3:0 | 21:47 | Robbie Bina (Aubin, Weiß)
Zuschauer:
1.935
Aufstellung Wolfsburg:
#90 Brückmann, #25 Vogl,
#2 Dehner, #3 Sharrow, #9 Likens, #12 Wurm, #20 Seifert, #28 Bina, #44 Krupp
#10 Haskins, #11 Aubin, #17 Furchner, #18 Dixon, #21 Höhenleitner, #22 Dibelka, #23 Fauser, #24 Karachun, #26 Mulock, #43 Weiss, #49 Voakes, #95 Pfohl
Aufstellung Krefeld:
#31 Galbraith, #30 Treutle,
#86 Pietta, #9 M.Müller, #13 Collins, #25 Mancari, #88 Schymainski, #44 St-Pierre, #19 Rosa, #23 Vasiliews, #41 Hambly, #34 Sonnenburg, #96 Koziol, #5 Kretschmann, #49 Klubertanz, #72 Mieszkowski, #77 K. Orendorz, #63 Faber, #15 Vainonen
Bericht: Martina u. Jörg Matthias
Foto: Axel Kanert
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(DEL/Straubing) (MA) Das letzte Heimspiel der Tigers lag sieben Tage zurück. Die Niederlage gegen Düsseldorf könnte man als den vorläufigen Tiefpunkt bezeichnen. Eine Gesellschafterversammlung und zwei Auswärtsspiele später, sah die Welt der Tigers schon wieder etwas positiver aus. Auch durch die Reihenumstellung von Coach Mitchell konnten die Straubinger in der Ferne wichtige Punkte einfahren. Heute gegen Iserlohn war es das erwartete zähe Ringen. Nach einem harten Kampf gegen einen starken Gegner war es Mike Connolly der den einzigen groben Fehler in der Roosters-Abwehrausnutzen konnte.
Zuerst waren die Tigers gezwungen den Rückwärtsgang einzulegen. Mit der Unterstützung der ca. 800 mitgereisten Fans aus Iserlohn, rannte Angriff um Angriff der Gäste auf das Tor von Dimitri Pätzold, der heute erneut den Vorzug vor Matt Climie bekam. Aber die Tigers befreiten sich zunehmend aus der Umklammerung und erspielten sich ihrerseits beste Möglichkeiten in Überzahl durch Sullivan und kurz später durch Whitmore. Zählbares sprang nicht heraus, auch nicht als die Roosters gegen Ende des ersten Abschnitts mit einem Mann mehr auf dem Eis agieren konnten.
Auch in Abschnitt zwei bot sich den Zuschauern das selbe Bild. Die Roosters kamen gut aus der Kabine, drängten darauf den ersten Treffer des Abends zu erzielen. Die Tigers standen gut, befreiten sich nach einigen Minuten und nahmen das Zepter an sich. Dass ein Torloses Spiel dennoch attraktiv und spannend sein kann bewiesen beide Teams. Auf Seiten der Tigers war Colten Jobke derjenige der die Führung auf dem Schläger hatte und gegen Ende des Drittels, bei einer Überzahlmöglichkeit der Iserlohner, war es Dylan Wruck der frei vor Pätzold scheiterte.
Im letzten Abschnitt, in dem sich beide Goalies mit tollen Paraden überboten wurde die Partie am intensivsten geführt. Mehrmals gab es gute Möglichkeiten den Siegtreffer nach regulärer Spielzeit zu erzielen. Dem jedoch standen zwei hervorragend spielende Torhüter entgegen. So blieb es nach sechzig Minuten bei dem unwahrscheinlichsten Ergebnis das ein Eishockeyspiel bieten kann. Auch wenn bis dahin keine Tore fielen, war das Spiel sein Eintrittsgeld zu jederzeit Wert. Die Spannung stieg und ausgerechnet ein Puckverlust an der blauen Linie der Roosters brachte die Tigers auf die Siegerstraße.
Mike Connolly reagierte am schnellsten, lief auf und davon und konnte auch Goalie Pickard düpieren. Der Jubel der leidgeprüften Tigers-Anhänger war groß. Tigers Coach Larry Mitchell war die Freude nach dem Spiel leicht anzumerken. Sein Statement war: "In dieser Woche haben alle Tigers gewonnen." Im speziellen wollte er keinen herausheben, auch wenn man Dimitri Pätzold als den Gewinner der Woche bezeichnen kann. Mitchell setzte nach: "Aber auch Dimitri sagt, dass der ohne die gute Abwehrarbeit seiner Vorderleute keine so gute Leistung bringen könnte." Dem kann man im Lager der Tigers nur zustimmen und hoffen das die Tigers ihr Tief überwunden haben.
Spiel vom 04.12.2016
Straubing Tigers - Iserlohn Roosters 1:0 n.V. (0:0|0:0|0:0|1:0)
Tore:
1:0 |62.|Mike Connolly
Strafen: 8 - 6
Zuschauer:
4.823
(Foto Birgit Eiblmaier)
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(DEL/Bremerhaven) PM Die Fischtown Pinguins haben auch ihr zweites Spiel an diesem DEL-Wochenende verloren. Bei den Eisbären Berlin unterlagen sie vor 12190 Fans mit 2:4 (0:0, 2:3, 0:1). Die beiden Treffer für die Bremerhavener schoss Brock Hooton.
Die Pinguins mussten auf David Zucker verzichten, der sich bei seinem Comeback am Freitag erneut verletzt hatte. Im Tor stand Jerry Kuhn, der schon im ersten Drittel mehrfach eingreifen musste. Vor allem bei einer frühen Unterzahl und bei guten Chacen von Julian Talbot und Bruno Gervais. Bei einem Lattenschuss von André Rankel hatte der Bremerhavener Torhüter Glück. Die beste Chancen für die Bremerhavener hatten Jason Bast und Rob Bordson auf dem Schläger.
Zwei Tore durch Brock Hooton
Blieb das erste Drittel noch torlos, fielen im Mittelabschnitt gleich fünf Treffer. Julian Talbot und Darin Olver brachten die Berliner mit einem Doppelschlag (22. und 23. Minute) mit 2:0 in Führung. Darauf antworteten die Pinguins mit zwei Toren von Brock Hooton. Das 1:2 (24.) erzielte er im Nachschuss nach einer eigenen Chance. Beim 2:2 (26.) fing der Angreifer einen Pass ab und konterte eiskalt. Allerdings brachte Daniel Fischbuch die Berliner mit dem 3:2 (33.) erneut in Führung.
Rankel macht mit dem 4:2 den Sieg der Eisbären klar
Im Schlussdrittel fehlte den Pinguins ein wenig die Kraft für eine Aufholjagd. Weil die Eisbären es aber trotz bester Chancen verpassten, den vierten Treffer nachzulegen und selbst zwei Minuten doppelte Überzahl nicht nutzten, blieb es bis zu Ende spannend. Erst als Torhüter Jerry Kuhn für den sechsten Feldspieler Platz gemacht hatte, traf André Rankel per Empty-Net-Goal zum 4:2-Endstand.
Foto: Heike Feiner
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(DEL/Köln) PM Die Kölner Haie schlagen die Thomas Sabo Ice Tigers am Sonntag-Nachmittag in der LANXESS arena. Uvira, Jones und Hospelt erzielen die Tore für den KEC. Schon am Dienstag treffen beide Teams in Nürnberg wieder aufeinander.
Wenn zwei Teams innerhalb von wenigen Tagen mehrmals aufeinandertreffen, fühlen sich diese Spiele auch während der Hauptrunde schon ein wenig nach Playoffs an. So auch beim "Hinspiel" zwischen den Haien und den Ice Tigers aus Nürnberg, in dem sich der KEC mit einem 3:1-Sieg die Punkte sicherte. Damit schoben sich die Haie in der Tabelle wieder an Nürnberg vorbei und stehen mit 43 Punkten auf Rang drei. Es war eine hart geführte Partie, in der die Haie im Mittelabschnitt einen Rückstand in eine Führung drehten und sich im letzten Drittel keine Blöße mehr gaben – auch bei doppelter Unterzahl in den Schlussminuten.
Das Powerplay brachte im Spielverlauf allerdings auch beim KEC nichts Zählbares. "Wir hatten einige Überzahlmöglichkeiten, haben diese aber nicht genutzt", wies Haie-Headcoach Cory Clouston nach dem Spiel auf ein Manko seines Teams hin. Dafür scorte der KEC bei fünf gegen fünf. Beim Spielstand vom 0:1, Steven Reinprecht hatte die Gäste in der sechsten Minute mit einem Mann mehr auf dem Eis in Führung geschossen, nutzte Sebastian Uvira einen Nachschuss zum umjubelten 1:1-Ausgleich (28.). Und nur zwei Minuten später durften die meisten unter den 14.577 Zuschauern in der LANXESS arena erneut jubeln. Max Reinhart schnappte sich die Scheibe, fuhr mit Geschwindigkeit ins Angriffsdrittel und spielte den Pass vor das Tor.
Dort wartete Ryan Jones bereits und vollendete den Konter zur 2:1-Haie-Führung (30.). Im weiteren Verlauf des Mittelabschnitts wurde das Spiel härter. Die daraus resulterenden Powerplays konnten die Haie jedoch nicht nutzen. Richtig spannend wurde es dann noch mal in den Schlussminuten: Jetzt musste der sich KEC mit zwei Mann weniger auf dem Eis beweisen – und tat dies souverän. Als Nürnbergs Keeper Jochen Reimer dann sein Tor für einen zusätzlichen Feldspieler verlies, machte Kai Hospelt mit einem Schuss ins leere Tor zum 3:1 alles klar (60.).
"Wir sind auch nach dem Rückstand bei unserem Gameplan geblieben und freuen uns über die Punkte. Dennoch wird es auch am Dienstag eine heiße Partie, in der wir gegen einen starken Gegner 60 Minuten unser bestes Eishockey spielen müssen", so Cory Clouston mit Blick auf das nächste Duell.
Am Dienstag treffen beide Mannschaften in Nürnberg erneut aufeinander (19:30 Uhr). Am kommenden Freitag sind die Haie dann bei den Augsburger Panthern zu Gast (19:30 Uhr). Das nächste Heimspiel steigt am Sonntag, 11.12.2016, gegen die Wild Wings aus Schwenningen (16:30 Uhr).
Bild: Tina Kurz
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(DEL/Schwenningen) (BM) Einmal mehr verpassten es die Schwenninger Wild Wings, sich für eine tolle Leistung selbst zu belohnen. Nach einem frühen Doppelschlag der Ingolstädter, kam die Mannschaft von Pat Cortina zwar zum Anschlusstreffer, musste aber Anfang des zweiten Abschnitts einem Drei-Tore-Rückstand hinterher laufen. Binnen zwei Minuten glichen die Gäste das Spiel aus und kamen später sogar zur Führung, welche bis 20 Sekunden vor dem Ende gehalten werden konnte. In der Verlängerung sicherte Ex-Schwenninger Thomas Greilinger den Zusatzpunkt für Ingolstadt.
Die Hausherren erwischten einen Auftakt nach Maß und gingen durch Greilinger und Pohl mit 2:0 in Führung. Nur 35 Sekunden später erzielte Kalle Kaijomaa in Überzahl den Anschlusstreffer. Hier waren gerade einmal 124 Sekunden gespielt. Die Gäste zeigten sich weiter bemüht und kamen durch Bartalis (6.) und Acton (7.) beinahe zum Ausgleich. Schwenningen hatte sich in die Partie gekämpft und setzte Ingolstadts Defensive gehörig unter Druck. Jerome Samson scheiterte bei einem Alleingang zunächst an Timo Pielmeier und schob direkt im Anschluss am leeren Tor vorbei. In dieser Drangphase nutzen die Schanzer eine Unachtsamkeit der Schwenninger Hintermannschaft um den Zwei-Tore-Vorsprung wieder herzustellen.
Der zweite Abschnitt begann für die Gäste erneut mit einer kalten Dusche: Brandon Buck nutze einen Abwehrfehler um auf 4:1 zu erhöhen. Schwenningen arbeitete unbeirrt weiter. Während Martin Buchwieser auf der Strafbank saß ließ Andreé Hult die 700 mitgereisten Neckarstädter jubeln. Nur 26 Sekunden sollte es dauern ehe die Gäste erneut jubeln durften. Simon Danner beförderte den Puck aus der Drehung in die Maschen. Wieder nur eine Minute später war es Jerome Samson der mit seinem Treffer die Partie ausglich.
Ingolstadt stemmte sich gegen die Schwenninger Hochphase und kam in der 32. Minute zur erneuten Führung. Nach Sichtung des Videobeweises wurde der Treffer allerdings nicht gegeben. Gut 3 Minuten vor der Pause stellte Andreé Hult die Partie endgültig auf den Kopf. In Überzahl brachte er seine Mannschaft erstmals in Führung.
Im letzten Drittel beschränkten sich die Wild Wings auf das Verteidigen des Vorsprungs. Beide Mannschaften kämpften dabei mit offenem Visier und hatten ihre Chancen. Als Schwenningen kurz vor dem Ende eine 5:3 Unterzahlsituation überstand hofften die vielen mitgereisten Fans bereits auf den Sieg, doch John Laliberte erzielte 20 Sekunden vor dem Ende den Ausgleich. In der Verlängerung sicherte Thomas Greilinger den Zusatzpunkt für die Panther.
Spiel vom: 04.12.2016
Ingolstadt Panther - Schwenninger Wild Wings
Tore:
1:0 |2.|Greilinger (Pohl / Taticek)
2:0 |2.|Pohl (Greilinger / Salcido)
2:1 |3.|Kaijomaa (Giliati / Hult)
3:1 |14.|Taticek (Pohl / Laliberte)
4:1 |22.|Buck (Laliberte / )
4:2 |25.|Hult (Gysbers / Kaijomaa)
4:3 |25.|Danner (Gysbers)
4:4 |26.|Samson (Acton)
4:5 |37.|Hult (Giliati / Kaijomaa)
5:5 |60.|Laliberte (Oppenheimer / MacNeill)
6:5 |63.|Greilinger (Oppenheimer)
Zuschauer: 3895
Bericht: Benjamin Maser
Foto: Jens Hagen
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(DEL/Mannheim) (SK) Nach dem verdienten 5:3-Auswärtssieg über Liganeuling Bremerhaven wollten die Adler am heutigen 2. Advent vor 11.185 Zuschauern in der heimischen SAP Arena nachlegen. Beim Aufeinandertreffen von Tabellenersten und Tabellenzweiten schenkten sich beide Teams von Anfang an nichts. Verbissen wurde um jeden Zentimeter Eis gekämpft. Am Ende einer packenden, intensiv geführten sollte aber ein 3:4-Sieg für München stehen.
Für die Hausherren trafen Marcel Goc (17.), Ronny Arendt (34.) und Garett Festerling (51.), für den amtierenden deutschen Meister trafen Michael Wolf (40.), Jason Jaffray (47./57.) und Jon Matsuomoto (57.). Klare Zielvorgabe am heutigen Sonntagnachmittag für das Team von Coach Sean Simpson. Denn es galt den Abstand auf den Tabellenersten zu verkürzen - im Idealfall mit der vollen Ausbeute von drei Punkten um die Hälfte. Den besseren Start in die Partie erwischten aber die Gäste, die in den ersten Minuten mächtig Druck auf Dennis Endras im Tor der Adler. Rund drei Minuten waren gespeilt, ehe die Adler erstmals vor David Leggio auftauchten. Mirko Höfflins Break schien wie ein Weckruf, denn danach waren seine Blau-Weiß-Roten die spielestimmende Mannschaft. Auf der Anzeigentafel machte sich die Dominanz allerdings erstmal nicht bemerkbar. Christoph Ullmann, der vor der Partie noch für 750 DEL-Spiele geehrt worden war, machte mit seinem Solo den Auftakt (6.).
Danach sollten die Chancen im Minutetakt folgen. Doch weder Daniel Sparre (7.) noch Luke Adam (8.) und Marcel Goc (9.) schafften es die Scheibe an David Leggio vorbei im Münchner Gehäuse unterzubringen. Die Partie entwickelte sich zunehmend zu einem offenen Schlag-abtausch - und die Adlerfans durften erstmals jubeln. Nach schnellem Zuspiel von Mirko Höfflin und Christoph Ullmann, war es schließlich Marcel Goc, der Leggio zum 1:0überwand (17.). In der darauffolgenden Münchner Überzahl hätten die Bayern über Ex-Adler Yannic Seidenerg direkt wieder ausgleichen können, doch Dennis Endras zeichnete sichein ums andere Mal mit starken Paraden aus.
Mit dem knappen Vorsprung ging es ins Mitteldrittel mit zunehmend besseren Chancen für die Bayern. Doch Richie Regehr (21.) und Frank Mauer (23.) fanden in Dennis Endras aber ebenso ihren Meister wie kurz darauf Steve Pinizzotto, Konrad Abeltshauser (beide 26.) und Mads Christensen (27.). Packende Szene dann in der 34. Spielminute: Ronny Arendt war alleine auf Leggio zugerannt, dann aber unsanft von den Beinen geholt worden. Der "Hooligan" fackelte nicht lange und verwandelte den ihm zugesprochenen Penalty eiskalt zum 2:0 für seine Farben (34.). Das konnte Don Jackson und seinen Bullen nicht gefallen. Hatte Dominik Kahun noch knapp vergeben (39.), so machte es Kapitän Michael Wolf nur eine Zeigerumdrehung später besser. Nach Vorarbeit von Jason Jaffray und Yannic Seidenberg verkürzte er nur 27 Sekunden vor der zweiten Pause auf 2:1 (40.).
Hoch her ging es dann im Schlussabschnitt - mit dem bessseren Ende für den Tabellenführer. Mit dem Ausgleichstreffer von Jason Jaffray nach Vorarbeit von Brooks Macek und Jon Matsumoto (47.) war die Partie wieder offen. Und München witterte Morgenluft. Doch der nächste Treffer fiel zunächst auf Seiten der Hausherren. Garett Festerling fälschte den Pass von David Wolf ins Tor ab und brachte seine Farben so wieder mit 3:2 in Führung (51.). Zwar bemühten die Unparteiischen noch den Videobeweis, doch der Treffer zählte.
Es schien, als ob sich die Adler den Sieg nicht mehr nehmen lassen wollten. Doch dann wurde es ganz bitter. Binnen weniger Sekunden erst der erneute Ausgleich durch Jon
Matsumoto zum 3:3 (57.), ehe der Torschütze die Vorlage für seinen Sturmkollegen Jason Jaffray gab. Jaffray fackelte nicht lange und erzielte mit seinem Tor nicht nur seinen zweiten Treffer an diesem Abend, sondern auch gleichzeitig das entscheidene 3:4-Siegtor für seine Münchner (57.).
Für die Adler gilt es jetzt nach vorne zu schauen, denn am kommenden Freitag wartet auf heimischen Eis der ERC Ingolstadt (9. Dezember 2016), ehe es -begleitet von einem Sonderzug der Fans- auswärts zu den Krefeld Pinguinen geht (11. Dezember 2016).
Spiel vom 4. Dezember 2016
Adler Mannheim - EHC Red Bull München 3:4 (1:0|1:1|1:3)
Tore:
1:0 |17.|Marcel Goc (Mirko Höfflin, Christoph Ullmann)
2:0 |34.|Ronny Arendt (Penalty)
2:1 |40.|Michael Wolf (Jason Jaffray, Yannic Seidenberg)
2:2 |47.|Jason Jaffray (Brooks Macek, Jon Matsumoto)
3:2 |51.|Garett Festerling (David Wolf, Daniel Sparre)
3:3 |57.|Jon Matsumoto (Konrad Abeltshauser)
3:4 |57.|Jason Jaffray (Brooks Macek, Jon Matsumoto)
Zuschauer:
11.185
(Foto Tina Kurz)
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(DEL/Wolfsburg) (MM) Die Young Grizzlys veröffentlichten heute auf ihrer Facebookseite die schöne Nachricht, dass Michael Kelm aus der Reha nach Hause zurückkehren konnte. Michael war im August bei einem Autounfall schwer verletzt worden. Danach gab es einen Spendenaufruf, eishockey-online.com hatte darüber berichtet. Eishockey-online.com möchte hiermit auch die guten Nachrichten weitergeben:
,,Am vergangenen Samstag war es soweit: Die Schülermannschaft der Young Grizzlys konnte ihren Mitspieler Michael Kelm wieder in ihren Reihen begrüßen. Wenn auch zunächst abseits der Eisfläche, freute sich das Team über Michaels moralische Unterstützung beim Spiel gegen den Hamburger SV. Nach seinem schweren Unfall im August waren jetzt alle froh, dass es Michael besser geht und er nach wochenlanger Reha in Brandenburg endlich nach Hause durfte.
Der Verein hatte geholfen und eine beispiellose Spendenaktion für Micha initiiert. Kurz nach dem Start war eine unglaubliche Welle der Hilfs- und Spendenbereitschaft, vor allem über die sozialen Netzwerke, nach Wolfsburg geschwappt. Mit dem Geld konnten die hohen Kosten der Reha für die Familie abgemildert werden, und Micha konnte während der schweren Zeit durch seine Eltern und seine Schwester Melissa lückenlos begleitet werden.
An dieser Stelle daher einen ganz herzlichen Dank an alle, die sich an der Spendenaktion beteiligt haben! Ob mit Genesungswünschen, Geldspenden oder selbstorganisierten Sammelaktionen: Ihr alle habt geholfen, dass Micha Tag für Tag erfahren durfte, dass er sein Schicksal nicht allein bewältigen muss. Danke Eishockey-Community für die Solidarität!"
Foto: EHC Grizzly Adams Wolfsburg 1992 eV.
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