DEL - Beim 3:0 Sieg der Straubing Tigers über Wolfsburg gelang Climie sein 3. Shootout

(Foto: Jörg Matthias - eishockey-online.de)

 

(DEL/Straubing) (MA) Ein Blick auf die aktuelle Tabelle genügt um zu erkennen das für die Tigers langsam die Endspiele beginnen. Direkte Konkurrenten haben weniger Spiele und sollte nicht stetig gepunktet werden, besteht die Gefahr, dass man Ende Januar schon abgehängt wird. Gegen die Ersatzgeschwächten Wolfsburger wollten die Tigers das erste Heimspiel im neuen Jahr gewinnen. Mit einer guten Leistung über die volle Distanz gelang den Hausherren sogar ein Sieg zu Null. Die Reihe Williams, Connolly und Zalewski war für alle drei Tore verantwortlich.





 

Beide Teams störten früh im gegnerischen Drittel, denn auf keinen Fall sollte die Mittelzone dem Gegner überlassen werden. Als Steven Zalewski in der 6. Minute den Führungstreffer für die Tigers erzielte, hatte er schon zwei hochkarätige Chancen vergeben. Den Grizzlys war das Fehlen von Bina und Haskins anzumerken. Erst bei der ersten Überzahlmöglichkeit kamen sie zu Chancen. Gegen Weiß und vor allem Aubin musste sich Matt Climie zweimal strecken um den Ausgleich zu verhindern. Für die Tigers hätte im ersten Abschnitt sogar noch mehr herausspringen können. Bei ihrer ersten Powerplaymöglichkeit war Mike Connolly dem zweiten Treffer sehr nahe. Mit dieser knappen 1:0 Führung ging es dann zum ersten mal in die Kabine.

 


Nach dem Seitenwechsel spielten beide Teams in der Abwehr zu nachlässig, so dass sich das Spiel weiter munter entwickeln konnte. Keiner hätte sich in der Phase bis zum Powerbreak über Gegentore beschweren müssen. Die Tigers mussten sich sogar noch anstrengen die Vorlagen der Gäste auszulassen. Dabei wäre ein zweiter oder sogar dritter Treffer nicht nur möglich gewesen, sondern auch bitter nötig. Vor allem wenn man weiß, was die Tigers schon aus so mancher vermeintlich sicheren Führung gemacht haben. Doch die Wolfsburger mit ihrer kleinen Schar an angereisten Fans machten es auch nicht besser. Zwar konnte auch immer wieder die Abwehr der Tigers unter Druck gesetzt werden, zählbares sprang aber auch nach vierzig Minuten heraus. Steven Zalewski hatte dann noch die beste Möglichkeit kurz vor Drittelende aber für den tüchtigen Sebastian Vogle im Tor rettete der Pfosten.

 


Im letzten Abschnitt war für beide Teams wichtig die Abwehrarbeit so gut es geht zu verrichten. Damit blieben die großen Tormöglichkeiten Mangelware. Der Druck der Gäste wurde zunehmends stärker. Innerhalb eines Wechsels hatte Gerrit Fauser zweimal die Möglichkeit auszugleichen, doch Climie schien heute unüberwindbar zu sein. Dennoch mussten die Tigers dem Spiel mit Phasenweise nur drei Reihen Tribut zollen und die Kräfte schwanden immer mehr. Dennoch organisierten sich die Tigers in der Abwehr gut, spielten keine Risikopässe und lauerten auf ihre Chance. Dann kam die wohl vorentscheidende Situation. Straubing bekam noch mal eine Strafe aufgebrummt. Die Wolfsburger waren dem Ausgleich nah dran aber vor dem Tor zu ungeduldig. Matt Climie erledigte den Rest und kaum waren die Tigers wieder komplett erzielte Jeremy Williams das 2:0 (55.) mit gütiger Mithilfe von Philip Riefers den den Puck ins eigene Tor abfälschte. Coach Pavel Gross nahm eine Auszeit und 200 Sekunden vor dem Ende den Torwart vom Eis. Genug Zeit also für die Tigers die Entscheidung herbeizuführen. Drei mal traf man nicht das Leere Tor aber 35 Sekunden vor dem Ende traf Jeremy Williams zum 3:0 (60.) Endstand. Somit hat die Reihe um Steven Zalewski alle drei Tore des Abends erzielt, was Coach Larry Mitchell der mit Steven Zalewski ein langes Gespräch in dieser Woche geführt hat, besonders freute.

 

 

Spiel vom 05.01.2017


Straubing Tigers - Grizzlys Wolfsburg: 3:0 (1:0|0:0|2:0)

 

 

1:0 |05.|Steven Zalewski (Connolly, Williams)
2:0 |55.|Jeremy Williams (Connolly)
3:0 |60.|Jeremy Williams (Connolly) PP1 EN

 

 

Strafen:
Straubing 4 - Wolfsburg 4


Zuschauer:
3.979


Aufstellung:

 

Straubing Tigers:

Climie - Edwards, Yeo; Cornell, Jobke; Bettauer, Sullivan; Renner - Mitchell, Brandl, Whitmore;
Williams, Zalewski, Connolly; Oblinger, Timmins, Röthke; Hartl, Loibl


Grizzlys Wolfsburg:

Vogl - Likens, Wurm; Sharrow, Krupp; Dehner, Seifert - Weiß, Fauser, Furchner; Aubin, Voakes,
Höhenleitner; Karachun, Mulock, Dotzler; Riefers, Pfohl






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DEL - Die Grizzlys aus Wolfsburg mal anders: 5 Spiele in 12 Tagen (Teil 3)

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(DEL/Wolfsburg) (MM)  Gestern reisten wir nach Mannheim. Morgens trainierte die Mannschaft noch in der SAP-Arena. Wir empfingen die Grizzlys in ihrem Hotel. ,,Das Training ist normal verlaufen." erzählte uns Charly Fliegauf. Allerdings sei an einen Einsatz von Tyler Haskins, der ja mitgefahren war, nicht zu denken. Um 17 Uhr fuhren wir dem Mannschaftsbus zur SAP-Arena hinterher. Dort bekamen wir problemlos unsere Akkreditierungen. Herzlichen Dank an dieser Stelle an die Organisation der SAP-Arena, insbesondere Herrn Parejo.

 

Da wir die Erlaubnis hatten uns überall aufzuhalten, schauten wir uns erst einmal um. In dieser großen Halle ist das allerdings ein schwieriges Unterfangen. Aber alle Ordner, die wir um Hilfe baten, waren sehr nett und brachten uns wieder auf den richtigen Weg, wenn wir uns verlaufen hatten. Wir beobachteten unsere Mannschaft beim Warmmachen und später sahen wir sie auf dem Eis. Dabei sind viele schöne Fotos entstanden. Dank dem Manager der Grizzlys Wolfsburg Charly Fliegauf konnten wir das Spiel gegen die Adler von besten Plätzen beobachten.

 

Die Grizzlys gingen sogar in Führung, aber die Führung wechselte mehrfach. Ach wie ärgerlich: Bis kurz vor dem Spielende hatten wir die 3 Punkte sicher. Aber das ist Eishockey: Die Adler schossen den Ausgleich kurz vor Ende der regulären Spielzeit  und gleich nach 16 Sekunden in der Overtime den Siegtreffer. Immerhin hatten die Grizzlys wieder einen Punkt mitgenommen. 

 

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(hier geht´s zum Spielbericht unserer Kollegin aus Mannheim)

 

 

 

 





Nach dem Spiel erwarteten wir die Mannschaft der Grizzlys Wolfsburg am Spielerausgang. Dort hatten wir auch wieder die Gelegenheit, ein paar Worte mit dem Manager Charly Fliegauf zum Spiel zu wechseln. Familienangehörige und Freunde der Spieler wurden im Ausgangsbereich begrüßt und auch mit dem Gegner wurden nette Worte gewechselt, denn einige Spieler haben ja ihre Wurzeln hier in Baden-Württemberg. Die Enttäuschung war unseren Spielern doch deutlich anzumerken. Brent Aubin nahm sich aber trotzdem Zeit, einem jungen weiblichen Fan zum 11. Geburtstag zu gratulieren. Wir hatten ihm, auf Wunsch der Eltern, kurz vorher das Trikot zugereicht, welches er dem Mädchen als Überraschung übergeben sollte. Natürlich gab es auch die Unterschrift auf dem neuen Trikot und schöne Bilder.

 

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Danach fuhren die Grizzlys in ihr Hotel und wir in unseres. Ein langer Tag war zu Ende. Heute verabschiedeten wir die Mannschaft noch an ihrem Hotel, als sie sich auf den Weg nach Straubing machten. Morgen reisen wir auch hinterher. Vielleicht bekommen wir ja dort die volle Punktzahl? Wird wohl ein Kontrastprogramm: Hier in Mannheim die große (warme) Multifunktionsarena und in Straubing die kleinere (pure) Eishalle. Soll kalt werden. Also entsprechend anziehen...  Bericht folgt...

 

 

Foto und Bericht:  Martina und Jörg Matthias


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DEL – 2:1-Sieg: Kölner Haie gewinnen auch 3. Spiel der Saison gegen München

 

(DEL/Köln) ST Bereits am Sonntag spielten die Kölner Haie auswärts gegen die Red Bulls aus München und beendeten die Partie mit einem 2:1-Sieg. Gestern reisten dann die Münchner in die LANXESS arena und mussten auch dieses Spiel vor 12.571 Zuschauern mit 2:1 verloren geben. Das war für den amtierenden Meister eine bittere Niederlage und für den KEC ein wichtiger Sieg. Zuletzt gab es bei den Kölner immer mal wieder Leistungsschwankungen, so verloren sie zum Beispiel das Spiel auswärts gegen Bremerhaven am letzten Freitag 0:6. Darauf mussten die Haie eine Antwort finden und wieder an frühere Erfolge anknüpfen.

 

"Wir wussten, dass in München heute eine große Herausforderung auf uns wartet, wollten aber unbedingt eine Reaktion auf die Niederlage in Bremerhaven zeigen. Dafür musste jeder Spieler eine starke Leistung abrufen. Das ist gelungen", erklärte Trainer Cory Clouston nach dem Spiel am Sonntag in München. Und so gelang auch gestern im gesamt dritten Spiel der Saison wieder eine starke Leistung gegen den amtierenden Meister. Zu erwarten waren bissige Münchner, die sich für die Niederlage revanchieren wollten. Zunächst sah es auch gut aus für die Bayern, doch die Kölner blieben ruhig, verwandelten die nötigen Tore und blieben in der Defensive kompakt. Verletzungsbedingt fehlten weiterhin Sebastian Uvira und Travis Turnbull. Torsten Ankert musste von der Tribüne aus zusehen.

 





Der erste Abschnitt begann mit Druck von beiden Mannschaften. Die Münchner wollten unbedingt in Führung gehen und zunächst hielt auch die Verteidigung der Haie stand. Doch in einer Überzahlsituation, Max Reinhart musste wegen Hakens auf die Strafbank, nutzte der Münchner Konrad Abeltshauser die Chance und schoss eiskalt von der blauen Linie an Gustaf Wesslau vorbei ins Tor. In der 16. Minute also die Führung für die Gäste. Der Rest des Drittels blieb ohne weiteres Tor.

 

Im Mittelabschnitt versuchte der KEC alles um den Ausgleich zu erzielen, doch noch konnte nichts verwertet werden. München hingegen wollte seine Führung weiter ausbauen, auch dies gelang nicht. Die Kölner wirkten noch etwas zögerlich und streckenweise nicht hart genug vorm Tor. Dann endlich in der 31. Minute der Ausgleich. Alexander Sulzer schoss sein erstes Tor in dieser Sasion nach Vorlage durch T.J. Mulock und Pascal Zerressen. Daraufhin kam wieder richtig Dampf in die Partie und der Führungstreffer ließ nicht lange auf sich warten. In der 34. Minute war es Ryan Jones, der auf 2:1 erhöhte.

 

Der Schlussabschnitt versuchte der EHC München noch einmal alles. Auch Köln hatte einige Möglichkeiten. Am Ende verteidigten die Haie souverän ihre Führung. Es blieb bei dem 2:1 und München verließ etwas niedergeschlagen das Eis. "Auch heute haben wir über 60 Minuten gut und solide gespielt. Dass eine Gegentor in Unterzahl fällt, gehört dazu, aber wir waren über 60 Minuten die bessere Mannschaft.", so Alexander Sulzer nach dem Spiel (www.haie.de).

 

Insgesamt war es ein spannendes Spiel, in dem die Kölner Haie mit ruhiger Hand den Spielstand für sich entschieden. Zum Ende verteidigten sie ihre Führung souverän über die letzten Minuten, obwohl München alles dran setzte noch den Ausgleich zu erzielen. "Die beiden Spiele hatten schon so etwas wie Playoff-Charakter. Beide Teams haben stark gespielt. Wir haben in beiden Partien alles investiert und sind als Sieger hervorgegangen. Wir wollen daraus Selbstvertrauen schöpfen und müssen weiter an unseren schwächeren Phasen arbeiten", erklärte Clouston nach dem Spiel (www.haie.de). Somit steigt der KEC auf den dritten Tabellenplatz auf.

 

Das nächste Heimspiel findet am 13. Januar um 19.30 Uhr gegen die Augsburger Panther statt.





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DEL - Thomas Sabo Ice Tigers siegen auch gleich weiter im neuen Jahr

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(DEL/Nürnberg) PM Nachdem sie das Jahr 2016 mit sieben Siegen in Folge beendet hatten, wollten die THOMAS SABO Ice Tigers zum Jahresauftakt 2017 natürlich auch das Derby beim ERC Ingolstadt gewinnen. Jesse Blacker trat die kurze Fahrt nicht mit an, er laboriert an Hüftproblemen und wird wohl frühestens gegen Köln am Sonntag wieder einsatzbereit sein. Im Tor bekam Jochen Reimer den Vorzug, im Sturm kehrte Vladislav Filin ins Team zurück.

 

 

Die Ice Tigers suchten von Beginn an den Weg nach vorne, den ersten Schuss hatten aber die Gastgeber über Brian Salcido von der blauen Linie. Sein Schlenzer war aber sichere Beute für Jochen Reimer (1.). Auch die erste echte Torchance gehörte dem ERC Ingolstadt: Brett Festerling ließ die Scheibe im Angriffsdrittel liegen, Ingolstadt konterte über Brian Salcido. Der schoss von der rechten Seite und zwang Jochen Reimer zum Abpraller, Thomas Oppenheimer kam am langen Pfosten zum Abschluss, scheiterte aber am Nürnberger Schlussmann (4.). Aber auch bis zur ersten Nürnberger Möglichkeit dauerte es nicht mehr lange:

 

 

Yasin Ehliz spielte Patrick Reimer wunderbar frei, Reimer zog direkt ab, schoss aber etwas zu zentral und Timo Pielmeier hielt die Scheibe fest. In der 7. Minute setzten sich die Gastgeber gegen die vierte Reihe der Ice Tigers im Nürnberger Drittel fest und kamen dadurch zur Führung: Martin Buchwieser spielte flach und hart vors Tor, Jean-François Jacques reagierte am schnellsten und drückte den Puck zur 1:0-Führung für Ingolstadt über die Linie. Die Nürnberger Antwort ließ aber nicht lange auf sich warten, als Yasin Ehliz Sasa Martinovic perfekt bediente, dieser sich die Ecke aussuchen konnte und überlegt zum 1:1 in den Winkel schlenzte (8.).

 

 

In der 10. Minute waren es die Panther, die den nächsten Schlag setzten und sich wieder im Nürnberger Drittel festspielten. Die Ice Tigers verteidigten vor dem eigenen Tor nicht konsequent genug und Dustin Friesen nutzte einen Abpraller zur erneuten Ingolstädter Führung - 1:2 aus Nürnberger Sicht. Eine Führung, die zu diesem Zeitpunkt durchaus verdient war, denn Ingolstadt hatte mehr von der Partie und die besseren Chancen. Die Ice Tigers schlugen allerdings nach exakt 15 Minuten in Überzahl zurück. Martin Buchwieser saß auf der Strafbank, Yasin Ehliz zog von der blauen Linie ab, Pielmeier musste abprallen lassen und Marco Pfleger staubte eiskalt zum 2:2-Ausgleich ab. Beinahe wäre Ingolstadt mit einer Führung in den Mittelabschnitt gegangen, Jacques traf nach feinem Zuspiel von Martin Buchwieser aber das leere Nürnberger Tor nicht, so dass es nach 20 Minuten beim 2:2 blieb. Ins zweite Drittel starteten die Ice Tigers deutlich konzentrierter und fokussierter und ließen die flinken Ingolstädter Stürmer kaum mehr zur Entfaltung kommen.

 

 

Die Ice Tigers machten die neutrale Zone dicht, eroberten so die Scheiben und kamen immer wieder selbst zu Möglichkeiten. Brett Festerling (24.) verpasste noch von der blauen Linie, in der 24. Minute gingen die Ice Tigers dann aber dennoch in Führung: Festerling ging tief ins Ingolstädter Drittel und legte ab an die blaue Linie, Leo Pföderl schlenzte, David Steckel hielt die Kelle rein und fälschte unhaltbar für Pielmeier ab - 3:2 für Nürnberg. Leo Pföderl hätte in der 33. Minute selbst für das nächste Nürnberger Tor sorgen können oder sogar müssen, als er nach einem feinen Zuspiel von Danny Syvret das leere Tor vor sich hatte, aber am spektakulär haltenden Timo Pielmeier scheiterte.

 

 





Die Ice Tigers kontrollierten das Spiel nun mehr und mehr und hatten in der 38. Minute die nächste Großchance: Philippe Dupuis hielt den Puck im Angriffsdrittel, spielte einen Verteidiger aus und spielte quer auf Brandon Segal, der das leere Tor vor sich hatte, aber nur das Außennetz traf, so dass es nach 40 Minuten bei der knappen 3:2-Führung für Nürnberg blieb. Die Ice Tigers starteten ins letzte Drittel mit einer Vier-gegen-Drei-Überzahlsituation und nutzten diese bereits nach zwölf Sekunden zum wichtigen 4:2 aus.

 

 

Patrick Reimer setzte sich auf der linken Seite durch und spielte zum richtigen Zeitpunkt quer vors Tor, wo Steven Reinprecht goldrichtig stand und den Puck zum 4:2 unter die Latte hob. In Unterzahl kam Ingolstadt in der 43. Minute zur Riesenchance zum Anschlusstreffer, als Danny Syvret den Puck an der blauen Linie an David Elsner verlor. Der Ingolstädter Stürmer lief alleine auf Jochen Reimer zu, legte sich den Puck von der Rückhand auf die Vorhand und schoss knapp am Tor vorbei. Fünf Minuten später verloren die Ice Tigers den Puck in der Vorwärtsbewegung, Ingolstadt konterte über Brandon Buck. Der Top-Scorer der Hausherren schoss von der rechten Seite aufs lange Eck, Jochen Reimer war aber mit der Stockhand zur Stelle.

 

 

In der 50. Minute kam Ingolstadt dennoch noch einmal auf 4:3 heran. Die Ice Tigers brachten den Puck nicht aus dem eigenen Drittel, Petr Taticek spielte quer und Petr Pohl hämmerte den Puck ins Tor. Mehr ließen die Ice Tigers aber nicht mehr zu. Durch konsequente Defensivarbeit brachten die Ice Tigers die knappe Führung über die Zeit und durften sich über den achten Sieg in Folge freuen.

(Foto Birgit Eiblmaier)


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DEL - Erster Sieg für die Iserlohn Roosters im neuen Jahr

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(DEL/Iserlohn) PM Die Iserlohn Roosters dürfen tief durchatmen: Nach fünf Niederlagen in Folge gelang ihnen am Dienstagabend in der Eissporthalle am Seilersee ein 3:2-Heimsieg nach Verlängerung gegen die Straubing Tigers.

 

 

Beiden Teams merkte man zu Beginn der Partie mangelndes Selbstbewusstsein nach den letzten Niederlagen an. So waren die ersten vier Minuten geprägt von zahlreichen Unterbrechungen und wenigen Spielkombinationen. Das änderte sich ein wenig nach dem plötzlichen Führungstreffer der Sauerländer. Matt Halischuk wurde quer an der blauen Linie angespielt, und sein recht harmlos wirkender Handgelenkschuss fand den Weg ins Tornetz. Doch nicht die Gastgeber profitierten vom 1:0, sondern die Gäste. Shevyrin saß nach einer Behinderung auf der Strafbank als James Betthauer frei vor ChetPickard auftauchte und den Puck so wuchtig gegen die Mittelstrebe des Tores schoss, dass die Begegnung noch knapp eine Minute weiterlief, ohne das die Schiedsrichter dies bemerkten.

 

 

Erst nach dem Viedeobeweis entschied das Unpartaiischenduo auf Treffer für Straubing. In Unterzahl hatten kurz darauf Brandl und Hedden die Doppelchance zur Führung für die Tigers, aber sie scheiterten am Schlussmann der Roosters. Als sich die Straubinger nach einer weiteren Strafe gerade komplettiert hatten, zog Button aus der Distanz ab, Halischuk gab der Scheibe noch eine Richtungsänderung, so dass Climie nur abprallen ließ, der Puck direkt vor den Schläger von Jason Jaspers rutschte. Der ließ sich die Chance nicht nehmen und schob den Puck ins leere Tor (2:1).

 

 



 

Auch im zweiten Durchgang dauerte es einige Zeit, ehe beide Teams wieder ins Spiel fanden. In Überzahl waren es die Gäste, die durch Williams und Bettauer die erste Doppelchance besaßen. Pickard war allerdings auf dem Posten. Als erneut die Sauerländer in Unterzahl agierten, weil Fischer auf der Strafbank saß, wurden sie bestraft. Wieder war es der starke James Bettauer, der einen Querpass von Connolly ins lange Eck verwandelte. Straubing blieb am Drücker. Die Roosters machten viele Fehler im Spielaufbau, zeigten große Mängel im Kombinationsspiel. Mit einem 2:2 ging es in die Pause.

 

 

Im letzten Abschnitt zeigten beide Teams, dass sie gewillt waren, die Initiative zu übernehmen. Die Gastgeber hatten die zwingenderen Torchancen durch Jason Jaspers, der aber zweimal nach guten und beherzten Aktionen glücklos blieb und so das 3:2 verpasste. Weil auch die Tigers in Überzahl durch Hedden trotz einer guten Chance nicht erfolgreich waren, ging es beim 2:2 in die Verlängerung. Hier traf erst Adam Mitchell für Straubing den Pfosten, im direkten Gegenzug schloss der Ex-Tiger Blaine Down trocken zum 3:2-Siegtreffer für Iserlohn ab. Danach konnte nach langer Zeit wieder gejubelt werden am Seilersee.

 

 

Die Statistik:

 

Roosters: Pickard – Milam, Button; Larsson, Orendorz; Fischer, Pikkarainen; Bettahar –   Rallo, Down, Wruck; Halischuk, Jaspers, Blank; Jones, Caporusso, Dziurzynski; Shevyrin, Friedrich, Bassen;

 

Tigers: Climie – Edwards, Yeo; Cornell, Jobke; Bettauer, Sullivan; Renner – Williams, Connolly, Whitmore; Mitchell, Brandl, Hedden; Oblinger, Timmens, Röthke; Hartl, Loibl;

Schiedsrichter: Aumüller (Planegg), Steinecke (Jena)

 

Tore: 1:0 (04:13) Halischuk (Pikkarainen, Jaspers), 1:1 (07:18) Bettauer (5-4), 2:1 (14:52) Jaspers (Button, Halischuk), 2:2 (29:51) Bettauer (5-4/Connolly, Sullivan), 3:2 (64:04) Down (3-3/ Dziurzynski, Milam)

 

Strafminuten: Iserlohn 14; Straubing 10 + 10 (Hedden)

Zuschauer: 4109



(Foto Heike Feiner)


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DEL - Düsseldorfer EG wacht zu spät auf und verliert gegen die Schwenninger Wild Wings

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(DEL/Düsseldorf) PM Das erste DEL-Spiel im neuen Jahr war für die 5.394 Zuschauer im ISS DOME ein Wechselbad der Gefühle. Gegen die Schwenninger Wild Wings erwischte die Düsseldorfer EG einen passablen, aber torlosen Start, verlor im Mitteldrittel völlig den Faden und kämpfte sich nach einem frühen Rückschlag im Schlussabschnitt noch einmal heran. Beinahe hätte es gegen einen der direkten Konkurrenten im Kampf um Platz 10 noch für Punkte gereicht, doch die Gäste retteten das letztlich knappe 2:3 (0:0; 0:2; 2:1) aus DEG-Sicht über die Zeit.

 

 

Norm Milley kehrte nach überstandener Verletzung ins Team zurück und agierte in der vierten Reihe als Mittelstürmer zwischen Daniel Weiß und Manuel Strodel. Für ihn saß Alex Preibisch auf der Tribüne. Chris Minard kehrte zurück in die Reihe mit Alex Barta und Adam Courchaine. Ansonsten war alles wie gehabt.

 

 

Die ersten 20 Eishockey-Minuten des neuen Jahres waren wahrlich kein Leckerbissen. Die Partie war fahrig, beide Mannschaften leisteten sich einige Ungenauigkeiten, ein wirklicher Spielfluss wollte sich auch angesichts zahlreicher unerlaubter Weitschüsse nicht so recht einstellen. Leider verpasste es die DEG, aus einer frühen und kurzen Druckphase Kapital zu schlagen. Von der linken Seite spielte Milley die Scheibe in die Mitte zu Strodel, dessen Schuss knapp rechts Tor der Wild Wings vorbeistrich (4.). Gefährlich wurde es auch, als Marcel Brandt von der blauen Linie abzog. Für Eddi Lewandowski war der Winkel beim Abpraller zu spitz, also legte er den Puck vors Tor, wo ihn Schwenningen klären konnte. Brandts erneuter Schuss aus der Ferne landete wieder bei Dustin Strahlmeier (5.).

 

 

Im selben Wechsel feuerte auch Marco Nowak einen Schuss aufs Gästetor ab (6.). Maxi Kammerer hatte die Führung ebenso auf dem Schläger, nachdem ihn Alexej Dmitriev im Slot bedient hatte (17.). Kammerer war es auch, der in der Schlusssekunde des Drittels einen Abpraller nicht richtig erwischte. Ein Drittel mit klarem Chancenplus für die DEG, aber ohne große Höhepunkte, ging torlos zu Ende.

 

 

Zu Beginn des Mittelabschnitts schien sich zunächst wenig zu ändern. Die DEG war offensiv die aktivere Mannschaft. Davis und Brandt gaben zwei gefährliche Schüsse aus der Distanz ab (22.). Ein Schuss des aufgerückten Bernhard Ebners aus halblinker Position geriet zu zentral und landete genau in den Armen von Strahlmeier (23.). Das erste Überzahlspiel des Matches brachte die DEG gehörig durcheinander, die Gäste in Schwung und in Führung. Will Acton war im Nachfassen erfolgreich, nachdem Simon Gysbers aus dem linken Bullykreis abgezogen und Daniel Schmölz den ersten Abpraller verpasst hatte (27.).

 

 

Wenig später verlor Tim Conboy im eigenen Drittel in der linken Bandenrundung den Halt, István Bartalis zog ums Tor herum, traf aber nur den linken Pfosten. Marcel Kurth nahm den Abraller aus der Luft und ließ den Gästeblock zum zweiten Mal jubeln (30.). Bei der DEG lief anschließend nach vorne nur wenig zusammen, wenngleich dem Team das Bemühen nicht abzusprechen war. Kurz vor der zweiten Pause wurde es vor Mathias Niederberger noch einmal richtig gefährlich. Andreé Hult setzte die Scheibe ans Gestänge, als der DEG-Torhüter bereits geschlagen am Boden lag (39.). Marc El-Sayed kam frei vor dem rot-gelben Kasten gefährlich zum Abschluss (39.).

 

 





Noch bevor die DEG so richtig in den Aufholjagdmodus gefunden hatte, setzte es den nächsten Rückschlag. Schwenningen konterte über Ulrich Maurer, der links rausspielte zu Jake Hansen. Der schoss auf die kurze Ecke und Niederberger halbhoch auf der Stockhandseite (43.). Aus dem Nichts kam die DEG zurück ins Spiel und zeigte dabei, dass Eishockey so einfach sein kann. Schuss Bowman, Abpraller Brandon Yip und schon stand es nur noch 1:3 (48.).

 

 

Wie sehr Eishockey oftmals eine Kopfsache ist, zeigte sich anschließend. Auf einmal spielte die DEG schneller, flüssiger und präziser. Der Druck auf das Gehäuse der Wild Wings nahm zu. Und plötzlich schnupperten die Rot-Gelben wieder an Punkten, als Daniel Weiß goldrichtig stand und den nach einem Schüle-Schuss im Torraum liegenden Puck durch die Schoner von Strahlmeier hindurch zum 2:3 einschob (53.). Die DEG blieb weiter am Drücker. Kurz nach seiner Auszeit setzte Christof Kreutzer alles auf eine Karte und zog Niederberger zugunsten eines sechsten Feldspielers. Weiß und Yip scheiterten nur ganz knapp an Strahlmeier, am Ende war alle Mühe vergebens.

 

 

 

Christof Kreutzer war nach dem Match sichtlich und hörbar bedient: „Es reicht nicht, wenn wir meinen, dass wir nur 12 bis 15 Minuten aufwenden, um ein Spiel zu gewinnen.“ An seine Mannschaft richtete er eine klare Botschaft: „Ich kann nur Spieler gebrauchen, die bereit sind, alles für die DEG zu geben. Ich habe kein Problem damit, nur mit zwei Sturmreihen und drei Verteidigern zu spielen.“

 

 

Schon am Donnerstag kann sich die Mannschaft Wiedergutmachung betreiben. Dann gastiert die DEG bei den in dieser Saison äußerst starken Augsburg Panthern, die derzeit satte 21 Punkte vor der DEG in der Tabelle rangieren. Spielbeginn im Curt-Frentzel-Stadion ist um 19:30 Uhr.



(Foto Birit Häfner)


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DEL - Red Bulls München verpassen Revanche gegen Haie und verlieren in Köln 2:1

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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat die angestrebte Revanche gegen die Kölner Haie verpasst. Vor 12.517 Zuschauern setzte es in der Domstadt wie am Sonntag in der Olympiahalle eine Niederlage. Am Ende musste sich das Team von Trainer Don Jackson mit 1:2 (1:0|0:2|0:0) geschlagen geben. Das einzige Münchner Tor hatte Konrad Abeltshauser in Minute 16 zur zwischenzeitlichen Führung erzielt.

 


Beide Teams starteten zurückhaltend in die Partie. Die erste echte Torchance hatten die Kölner in der 6. Minute in Überzahl durch Kai Hospelt. Nach mehreren Münchner Halbchancen nahm sich Daryl Boyle ein Herz. Mit viel Tempo zog der Verteidiger ins Angriffsdrittel, sein Abschluss war dann aber zu ungenau (12.). Ein paar Minuten später machten es die Isarstädter besser. Gleich in der ersten Powerplay-Situation traf Konrad Abeltshauser per Schlagschuss von der blauen Linie zum 1:0 (16.).

 

 

Zu Beginn des zweiten Drittels standen die Special Teams im Mittelpunkt. Zuerst verteidigten die Münchner mit einem großartigen Unterzahlspiel die Führung, wenig später scheiterte Jason Jaffray in Überzahl am KEC-Goalie Gustaf Wesslau (25.).

 

 





In der 31. Minute fiel dann der Ausgleich. Alexander Sulzer war per Schlenzer erfolgreich. Und nur 144 Sekunden später sorgte Ryan Jones sogar für die Haie-Führung, er fälschte einen Schuss unhaltbar zum 2:1 für die Hausherren ab (34.).

 

 

Im Schlussabschnitt waren die Landeshauptstädter die spielbestimmende Mannschaft, allein es fehlten die echten Torchancen. Die Kölner verteidigten clever und konzentrierten sich auf ihr Konterspiel. Zwei Minuten vor dem Ende brachte Don Jackson einen sechsten Feldspieler anstelle von Danny aus den Birken. Aber auch das half nichts mehr. So blieb es am Ende erneut beim 1:2 aus Sicht der Roten Bullen.

 

 

Danny aus den Birken: „Wir haben heute nicht schlecht gespielt, vor allem in der Defensive. Wir haben aber fünf Minuten geschlafen und genau in der Zeit hat Köln zugeschlagen. Insgesamt war das Spiel ausgeglichen.“

 


Endergebnis:
Kölner Haie gegen EHC Red Bull München 2:1 (0:1|2:0|0:0)

 

Tore:
0:1 | 15:39 | Konrad Abeltshauser
1:1 | 30:52 | Alexander Sulzer
2:1 | 33:16 | Ryan Jones

Zuschauer:
12.517



(Foto Gepa-Pictures)


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DEL - Adler Mannheim starten mit 4:3-Sieg über Wolfsburg nach Verlängerung ins neue Jahr

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(DEL/Mannheim) (SK) - Mit dem 4:3-Sieg über die Grizzlys Wolfsburg haben die Adler am heutigen Dienstagabend vor 11.637 Zuschauern in der heimischen SAP Arena einen guten Start ins neue Jahr hingelegt. In einer teils zerfahrenen, teils strittigen Partie sollten sich am Ende die Hausherren den Zusatzpunkt in der Verlängerung sichern. Die Tore beim Aufeinandertreffen von Tabellendritten und Tabellenvierten erzielten auf Seiten der Adler Brent Raedeke (18.), Dominik Bittner (22.), Chad Kolarik (59.) und Marcel Goc (61./OT). Für die Gäste aus der Autostadt trafen Jeremy Dehner (9.), Alexander Weiß (22.) und Mark Voakes (43.).

 

 

 

Partien gegen Wolfsburg haben nicht zuletzt seit der Meistersaison immer ihren eigenen Charme. Allerdings brauchten beide Teams um ins Spiel zu finden, denn der Start war eher verhalten. Rund neun Minuten waren gespielt, als Mirko Pantkowski das erste Mal hinter sich greifen musste. Der Förderlizenspieler durfte nach dem starken letzten Drittel in Straubing heute von Beginn an und somit erstmals zu Hause als Nummer eins zwischen den Pfosten stehen. Gegen den schnell vorgtragenen Angriff von Jeremy Dehner hatte er aber keine Chance (9.). Mit der 0:1-Führung der Gäste nahm das Spiel zwar langsam Fahrt auf, doch wirkte die Partie über weite Strecken zerfahren. Nicht zuletzt dank teils fragwürdiger Schiedsrichterentscheidungen gegen die Hausherren und zahlreichen Strafen. Mannheim versuchte sich aber nicht aus der Ruhe bringen zu lassen und kam dank Andrew Joudrey (12.), Jamie Tardif (13.) und Matthias Plachta (15.) zu guten Einschussmöglichkeiten. Der ersehnte Ausgleich sollte rund drei Minuten später fallen.

 

Nach Vorarbeit von Christoph Ullmann fälschte Brent Raedeke den Pass von Kevin Maginot zum 1:1 ab (18.). Damit war die Partie wieder offen, doch weitere Tore wollten im ersten Drittel trotz der ersten Mannheimer Überzahl keine mehr fallen. Mit dem 1:1 ging es ins Mitteldrittel einem deutlichen Chancenplus für die Hausherren. Zwei Minuten waren gespielt, als Felix Brückmann sich Dominik Bittner geschlagen geben musste. Der Adler-Verteidiger brachte seine Farben mit einem satten Schuss von der blauen Linie erstmals in Führung (22.). Auf der Gegenseite konnte sich Mirko Pantkowski ein ums andere Mal mit starken Paraden für weitere Einsätze empfehlen. Gegen Mark Voakes (34.), Jeffrey Likens (38.) und Philip Riefers (39.) hielt er die knappe Führung fest. Eine knappe Minute später wurde er aber allein gelassen von seinen Vorderleuten. Folgerichtig da leider der Ausgleich der Wolfsburger. Alexander Weiß nutzte das Zuspiel von Sebastian Furchner zum 2:2 (39.).

 

 





Das dritte Drittel hatte es dann in sich. Drei Minuten waren gespielt, als Mark Voakes für die Autostädter auf 2:3 erhöhte (43.). Wiederrum vier Minuten später bejubelten dann Adler und Fans den vermeintlichen 3:3-Ausgleich (47.). Doch nach Studium des Videobeweises versagten die Schiedsrichter dem Treffer die Anerkennung. Ein gellendes Pfeifkonzert, "Sieg oder Spielabbruch"-Rufe und Kleingeld auf dem Eis waren die Folge. Ein Gutes hatte die Entscheidung aber, denn jetzt verwandelte sich die Arena in einen Hexenkessel.

 

Die Fans peitschten ihr Team nach vorne. Und das Anfeuern sollte Wirkung zeigen: erst tankte sich Denis Reul im Alleingang durch (50.), dann versuchten Chad Kolarik und Marcel Goc (53.) ihr Glück. Bei Felix Brückmann fanden die Angriffsbemühungen aber ein ums andere Mal ihr Ende. Die Zeit schien gegen die Adler zu spielen. Eine knappe Minute war noch auf der Uhr, da rettete Chad Kolarik seine Adler in die Verlängerung. Hier fackelte sein Sturmpartner Marcel Goc nicht lange. 15 Sekunden war die Overtime alt, als er die Scheibe zum alles entscheidenden 4:3 im Netz versenkte.

 

 

Auf die Adler wartet am kommenden Samstag ein besonderes Spiel: gegen die Schwenniger Wild Wings bestreiten die Mannheimer in der Sinsheimer Wirsol Arena das dritte Winter Game auf deutschem Boden (Wirsol Arena Sinsheim, 7. Januar 2017 ab 13.00 Uhr).

 


Spiel vom 3. Januar 2017


Adler Mannheim - Grizzlys Wolfsburg 4:3 (1:1|1:1|1:1|1:0 OT)

 

Tore:
0:1 | 9.|Jeremy Dehner (Philip Riefers, Alexander Karachun)
1:1 |18.|Brent Raedeke (Kevin Maginot, Christoph Ullmann)
2:1 |22.|Dominik Bittner (Brent Raedeke, Christoph Ullmann)
2:2 |39.|Alexander Weiß (Sebastian Furchner)
2:3 |43.|Jeffrey Voakes (Brent Aubin, Jeffrey Likens)
3:3 |49.|Chad Kolarik (Marcel Goc)
4:3 |61.|Marcel Goc (Luke Adam, Sinan Akdag)

Zuschauer:
11.637



(Foto Tina Kurz)


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DEL - Christoph Gawlik wechselt mit sofortiger Wirkung zu den Frankfurter Löwen

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(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG hat den Vertrag mit Christoph Gawlik mit sofortiger Wirkung einvernehmlich aufgelöst. Der Stürmer wechselt zu den Löwen Frankfurt in die DEL2.

 


Gawlik war zur Saison 2015/16 nach Düsseldorf gewechselt. Gleich in seinem ersten Testspiel-Einsatz im schweizerischen Olten zog er sich einen Kreuzbandriss zu, der ihn für die gesamte Spielzeit außer Gefecht setzte. Im Sommer 2016 machte der 29-jährige Angreifer zwar das Vorbereitungsprogramm auf die laufende Spielzeit weitestgehend mit, absolvierte dann aber lediglich drei DEL-Begegnungen (0 Tore, 0 Vorlagen). Beim Auswärtsspiel in Mannheim zog er sich einen langwierigen Muskelfaserriss zu, der weitere Einsätze bisher unmöglich machte. Seit einigen Wochen befindet er sich wieder im Aufbautraining.

 




Christof Kreutzer, Cheftrainer der Düsseldorfer EG: „In unserer sportlichen Situation konnten wir Christoph Gawlik nach seiner Verletzung in der DEL leider keine Einsatzzeiten garantieren. Ein Wechsel ist also ein sinnvoller Schritt für beide Seiten.“

 


DEG-Geschäftsführer Stefan Adam: „Die Zusammenarbeit mit Christoph Gawlik ist sowohl für den Spieler als auch für die DEG aufgrund von Verletzungen unglücklich
verlaufen. Wir wünschen Christoph und seiner Familie für einen Neuanfang und die weitere Karriere alles Gute.“



(Foto DEG)


duesseldorfMehr Informationen über die Düsseldorf EG erhalten Sie hier...

 

 

 

Ski-As Felix Neureuther ist erster offizieller Botschafter der 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft

fn fr 2017 IIHF WM

 

(DEB/Nationalmannschaft) PM - Das Jahr der 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft hat begonnen (5. – 21. Mai 2017 in Köln und Paris). Gleich am ersten Tag des Jahres wurde Deutschlands Weltklasse-Skirennläufer Felix Neureuther zum ersten offiziellen Botschafter der von Deutschland und Frankreich gemeinsam ausgerichteten 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft ernannt.

 

 

Aus den Händen von Franz Reindl, Präsident des Deutschen Eishockey Bundes (DEB) und des WM-Organisationskomitees, erhielt er anlässlich des Neujahrsskispringens in Garmisch-Partenkirchen das Botschafter-Jersey der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft, natürlich mit der Rückennummer 17. Die Überreichung des Jerseys wurde im Rahmen der TV-Übertragungen vom Neujahrsskispringen von der ARD für rund fünf Millionen Fernsehzuschauer live ausgestrahlt.
 


"Felix Neureuther ist ein herausragender Athlet und ein Sympathieträger ersten Ranges für den gesamten deutschen Sport. Wir sind sehr stolz, dass Felix die 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft als offizieller Botschafter repräsentiert und als solcher die WM seiner riesigen Fangemeinde in Deutschland wie im Ausland näher bringen will", äußerte sich Franz Reindl zur Ernennung.
 


Und Felix Neureuther zu seiner neuen Rolle: "Ich war schon immer ein großer Eishockey-Fan. Das Live-Erlebnis bei einem Eishockey-Spiel ist nicht zu toppen. Die Eishockey-WM in Deutschland und Frankreich wird ein richtig cooles Erlebnis, auf das ich mich auch persönlich schon heute freue, zumal ich mit einigen Jungs der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft gut befreundet bin. Sehr gerne werde ich daher als offizieller WM-Botschafter meine Möglichkeiten nutzen, die Begeisterung für die 2017 IIHF Eishockey-WM in Köln und Paris zu schüren."

 

 





Der 32-jährige Garmisch-Partenkirchner Felix Neureuther fährt seit 2003 im alpinen Ski-Weltcup. Seine Spezialdisziplin ist der Slalom. Mit derzeit 12 Weltcup-Siegen ist er der bislang erfolgreichste deutsche Skirennläufer bei den Herren. Bei Weltmeisterschaften konnte er mehrere Medaillen erringen.


 
Das Organisationskomitee der 2017 IIHF WM beabsichtigt, einen exklusiven Kreis von zehn offiziellen WM-Botschaftern aus Sport und Gesellschaft zu ernennen. Offizielle WM-Botschafter repräsentieren mit ihrem Namen, ihrem Bild und den von ihnen verkörperten Werten die 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft nach außen. In ihrer Rolle nutzen sie ihre Popularität sowie ihre Netzwerke, um auf die 2017 IIHF Eishockey-WM aufmerksam zu machen. Felix Neureuther etwa kann alleine auf fast 580.000 Abonnenten seiner Facebook-Seite verweisen.
 

(Foto: 2017 IIHF WM OK)


Deutsche Eishockeynationalmannschaft Logeishockey-online.com ist Partner & Sponsor des Deutschen Eishockey Bund und vermarktet die Original Gameworn Eishockeytrikots der Nationalmannschaft, welche im SHOP verfügbar sind.

 

 

 

 

2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft, Deutschland/Frankreich
 
Ski-As Felix Neureuther ist erster offizieller Botschafter der 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft
Köln/Paris, 02. Januar 2017 – Das Jahr der 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft hat begonnen (5. – 21. Mai 2017 in Köln und Paris). Gleich am ersten Tag des Jahres wurde Deutschlands Weltklasse-Skirennläufer Felix Neureuther zum ersten offiziellen Botschafter der von Deutschland und Frankreich gemeinsam ausgerichteten 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft ernannt. Aus den Händen von Franz Reindl, Präsident des Deutschen Eishockey Bundes (DEB) und des WM-Organisationskomitees, erhielt er anlässlich des Neujahrsskispringens in Garmisch-Partenkirchen das Botschafter-Jersey der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft, natürlich mit der Rückennummer 17. Die Überreichung des Jerseys wurde im Rahmen der TV-Übertragungen vom Neujahrsskispringen von der ARD für rund fünf Millionen Fernsehzuschauer live ausgestrahlt.
"Felix Neureuther ist ein herausragender Athlet und ein Sympathieträger ersten Ranges für den gesamten deutschen Sport. Wir sind sehr stolz, dass Felix die 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft als offizieller Botschafter repräsentiert und als solcher die WM seiner riesigen Fangemeinde in Deutschland wie im Ausland näher bringen will", äußerte sich Franz Reindl zur Ernennung.
Und Felix Neureuther zu seiner neuen Rolle: "Ich war schon immer ein großer Eishockey-Fan. Das Live-Erlebnis bei einem Eishockey-Spiel ist nicht zu toppen. Die Eishockey-WM in Deutschland und Frankreich wird ein richtig cooles Erlebnis, auf das ich mich auch persönlich schon heute freue, zumal ich mit einigen Jungs der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft gut befreundet bin. Sehr gerne werde ich daher als offizieller WM-Botschafter meine Möglichkeiten nutzen, die Begeisterung für die 2017 IIHF Eishockey-WM in Köln und Paris zu schüren."
Der 32-jährige Garmisch-Partenkirchner Felix Neureuther fährt seit 2003 im alpinen Ski-Weltcup. Seine Spezialdisziplin ist der Slalom. Mit derzeit 12 Weltcup-Siegen ist er der bislang erfolgreichste deutsche Skirennläufer bei den Herren. Bei Weltmeisterschaften konnte er mehrere Medaillen erringen.
Das Organisationskomitee der 2017 IIHF WM beabsichtigt, einen exklusiven Kreis von zehn offiziellen WM-Botschaftern aus Sport und Gesellschaft zu ernennen. Offizielle WM-Botschafter repräsentieren mit ihrem Namen, ihrem Bild und den von ihnen verkörperten Werten die 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft nach außen. In ihrer Rolle nutzen sie ihre Popularität sowie ihre Netzwerke, um auf die 2017 IIHF Eishockey-WM aufmerksam zu machen. Felix Neureuther etwa kann alleine auf fast 580.000 Abonnenten seiner Facebook-Seite verweisen.
Für die 64 Spiele der 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in der Kölner LANXESS arena und der Pariser AccorHotels Arena gibt es bereits Eintrittskarten, und zwar:
-       Telefonisch unter +49 (0)1806 2017 01 (0,20 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Mobilfunknetzen // Montag-Freitag 10.00 – 19.00 Uhr und Samstag von 12.00 – 19.00 Uhr)
Das anhängende Foto kann lizenzkostenfrei verwendet werden. Wir bitten um die Quellenangabe
"Foto: 2017 IIHF WM OK"

DEL - Die Grizzlys aus Wolfsburg mal anders: 5 Spiele in 12 Tagen (Teil 2)

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(DEL/Wolfsburg) (MM) Heute war für die Grizzlys Abreisetag nach Mannheim. Also fuhren wir nach Wolfsburg, um die Mannschaft zu verabschieden. Wieder hieß es, Vorbereitungen zu treffen. Block und Stifte einpacken, Kamera checken...Batterie noch voll? (Wir hatten ja Silvester in Berlin so viel geknipst). Trikots und Edding nicht vergessen. Vielleicht bekommt man ja noch eine fehlende Unterschrift auf das Trikot. Am Abreisetag ist ja alles viel entspannter als am Spieltag. Das hatte man uns schon bei der Vorbesprechung der Berichte gesagt.

 

 

An der Geschäftsstelle angekommen lief uns gleich Sebastian Furchner über den Weg. "Na, geht´s euch gut? Frohes Neues Jahr noch!". "Ja klar, danke gleichfalls! Wir folgen euch in den nächsten Tagen mit der Kamera nach Mannheim und Straubing." "Echt? Das ist ja klasse!" So nach und nach stiegen dann alle Spieler in den abfahrbereiten Bus. Zum Teil hatten sie Verpflegung, aber auch Kopfkissen in den Händen. Alle nickten uns zu oder grüßten uns. Einige, die am 30.12. noch gefehlt hatten, stiegen auch ein. Das gibt Hoffnung, dass sie dann auf dem Eis auch wieder helfen können.

 

 



 

Mit Gerrit Fauser und Felix Brückmann bekamen wir die Gelegenheit, noch einige Worte zu wechseln. Gerrit erzählte uns, dass er Silvester ganz ruhig verbracht hatte und mit Felix Brückmann wurde noch über das Nürnberg-Spiel gefachsimpelt.  

 

 

"Der Punkt kann noch wichtig sein!", sagte er. Ja, auch wir fanden, dass es trotz 0:0 in der regulären Spielzeit ein richtig gutes und spannendes Spiel unserer Mannschaft gewesen war. (hier geht es zum Spielbericht)

 

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Unsere Unterschriften und Fotos bekamen wir dann auch noch. Auch Charly Fliegauf kam nochmal zu uns. "Morgen mittag trainiert die Mannschaft in der SAP-Arena auf dem Eis und am Mittwoch nach dem Mittagessen geht es nach Straubing weiter.", umriss er den allgemeinen Ablauf in Mannheim. Kurze Zeit später fuhr der Bus dann auch schon los.

 

 

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Gute Fahrt Grizzlys!!!! Morgen reisen wir dann nach Mannheim hinterher und hoffen, schöne Bilder zu machen.

 

 

Bericht und Fotos: Martina und Jörg Matthias

 


000000000000000000000000129Mehr Informationen über die Grizzlys Wolfsburg erhalten Sie hier...

 

 

 

DEL - Red Bulls München verlieren gegen Köln

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(DEL/München) PM Hockey HALLEluja, Teil zwei: Der EHC Red Bull München hat eine spannende Partie gegen die Kölner Haie knapp mit 1:2 (0:1|0:0|1:1) verloren. Vor 10.000 Zuschauern in der ausverkauften Olympiahalle erzielte Mads Christensen den einzigen Treffer der Red Bulls.

 


Zu Beginn mieden beide Teams das Risiko. Die beste Möglichkeit in der Anfangsphase hatte Jason Jaffray, der mit einem abgefälschten Schuss Haie-Schlussmann Gustaf Wesslau prüfte. München agierte danach mutiger, den ersten Treffer des Spiels erzielten aber die Gäste: Patrick Hager setzte sich auf rechts durch, zog vor das Tor und bezwang David Leggio im Tor der Red Bulls (7.). In der Folge prägten die Defensivreihen beider Mannschaften das Spielgeschehen, Torchancen hatten deshalb Seltenheitswert.

 

 

Daran änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nichts. Köln stand defensiv weiterhin kompakt und ließ keine gefährlichen Abschlüsse der Roten Bullen zu. Im Spiel nach vorne setzten die Gäste aus der Domstadt auf Konter. Johannes Salmonsson (25.) und T.J. Mulock (31.) vergaben die besten Möglichkeiten der Haie. Auf der Gegenseite verpasste Michael Wolf den Ausgleich knapp. Münchens Kapitän setzte sich gegen einen Kölner Verteidiger durch, traf dann aus halbrechter Position aber nur die Unterkante der Latte (32.).

 

 





Im Schlussdrittel scheiterten zunächst Kölns Nico Krämmer (42.) und dann Münchens Mads Christensen (44.) am Außenpfosten. Wenig später glichen die Red Bulls nach einem starken Spielzug aus: Richie Regehr umkurvte das Haie-Tor und legte quer auf Mads Christensen, der den 1:1-Ausgleich erzielte. In der 48. Minute nutzten die Gäste ein 4-gegen-3-Powerplay zur erneuten Führung. Den Treffer erzielte Corey Potter per Schlagschuss. Die Isarstädter reagierten mit wütenden Angriffen. Es gelang den Red Bulls nun, die Haie bei 5-gegen-5 in deren Drittel zu drängen. Gustaf Wesslau parierte in dieser Phase jedoch mehrfach stark und rettete den knappen Vorsprung der Gäste über die Zeit.

 

 

Jerome Flaake: „Wir haben heute über 60 Minuten nicht zu unserem Spiel gefunden und das gezeigt, was wir können. Wir wollten unbedingt gewinnen, haben aber zu viele Turnovers zugelassen. Zum Glück spielen wir in zwei Tagen wieder gegen Köln, wir werden dort ganz anders auftreten."

 


Endergebnis:
EHC Red Bull München gegen Kölner Haie 1:2 (0:1|0:0|1:1)

 

 

Tore:
0:1 | 06:34 | Patrick Hager
1:1 | 43:47 | Mads Christensen
1:2 | 47:18 | Corey Potter

Zuschauer:
10.000



(Foto Heike Feiner)


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DEL - Düsseldorfer EG verliert zum Jahresschluss gegen Ingolstadt in der Verlängerung

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(DEL/Düsseldorf) PM Nach den zwei schweren Spielen in Mannheim und Wolfsburg, die leider nicht erfolgreich gestaltet werden konnten, sollte es vor eigenem Publikum beim Jahresendspiel gegen den ERC Ingolstadt endlich wieder klappen mit Punkten. Vor 7434 Zuschauern zeigte die DEG eine couragierte Leistung, konnte sich aber letztlich beim 1:2 nach Verlängerung (0:1; 0:0; 1:0; 0:1) nur einen einzigen Zähler gegen die bayerischen Gäste erkämpfen.

 

 

Mit viel Schwung und Offensivdrang eilte die in blau gekleidete DEG aus der Kabine und begann sofort, Timo Pielmeier im Kasten der Gäste warm zu schießen. Lewandowski (1.), Weiß (2.) und Yip (4.) brachten die ersten Scheiben in Richtung Tor. Die Hausherren erhöhten den Druck zusehends und erarbeiteten sich nun Chance um Chance. Gleich zweimal hämmerte Kurt Davis den Puck Richtung Tor, fand die Lücke aber nicht. Auch Kammerer aus spitzem Winkel und Courchaine von der blauen Linie kamen nicht an Pielmeier vorbei. Das sich anschließende erste Powerplay brachte der DEG leider nichts ein. Kaum waren die Donaupanther dann wieder komplett, nutzten die Gäste einen ihrer ersten Auftritte in der Nähe von Mathias Niederberger zum nicht ganz verdienten Führungstreffer. Der immer gefährliche Thomas Greilinger fuhr alleine ins Drittel und schummelte die Scheibe durch die Beine von Niederberger (13.). Der ganz große Druck war jetzt etwas raus dem DEG-Spiel und die Gäste kamen durch David Elsner (Handgelenkschuss aus mittiger Position) und abermals Thomas Greilinger (Bauerntrick) zu weiteren guten Gelegenheiten. Dennoch spiegelte der Spielstand nach 20 Minuten nicht unbedingt das Geschehen auf dem Eis wider.

 

 

Der Mittelabschnitt begann mit einer Überzahl für die DEG. Wie in den letzten Spielen häufiger zu beobachten, gelang der Aufbau einer druckvollen Box nicht gut genug, um den Gegner in Verlegenheit zu bringen. Kaum waren die Schanzer wieder komplett, hätte es um ein Haar das zweite Mal hinter Mathias Niederberger eingeschlagen. Doch auf dem Boden liegend konnte der Schlussmann den Gegentreffer verhindern. Die DEG bemühte sich redlich, aber der ERC verteidigte schlau und konterte flink. Die beste rot-gelbe Chance des Drittels gelang in Form eines Konters. Alexander Preibisch warf den Turbo an und bediente Chris Minard, der aber nicht an Timo Pielmeier vorbeikam. Die Pausensirene war schon ganz nah und dennoch zog John Laliberte mit Speed in Richtung Tor. Die Scheibe wäre wohl noch vor der Sirene über die Linie gerutscht, aber Niederberger war zur Stelle und sicherte den Spielstand.

 

 





Das letzte Spieldrittel im Jahr 2016 begann mit einer Schrecksekunde für die DEG-Fans als Routinier Rob Collins einen bei ihm nur sehr selten zu sehenden Fehlpass spielte und Thomas Greilinger alleine aufs Tor fahren konnte. Zum Torerfolg kam es jedoch nicht. Insgesamt kam recht wenig zustande auf dem Eis bis gegen beide Mannschaften je eine Strafzeit verhängt wurde und deutlich mehr Platz auf dem glatten Geläuf war. Hier tat sich urplötzlich eine Lücke für Alexander Barta auf und der ehemalige Ingolstädter fackelte nicht lange. Mit Kraft und Präzision hämmerte er den Puck zum umjubelten Ausgleich in die Maschen. Nun war alles wieder offen und beide Teams suchten ihr Heil in der Offensive. Beide schienen keine große Lust auf Verlängerung und umso größere auf drei volle Punkte zu haben. Kurz vor Schluss wanderte Tim Conboy sogar noch auf die Strafbank und der ERC versuchte in Überzahl den Siegtreffer zu markieren. Doch die DEG-Defensive und Mathias Niederberger blieben stabil und brachten das Unentschieden über die Zeit.

 

...dann gelingt Greilinger mit seinem zweiten Streich die Entscheidung.

 

 

In der Verlängerung gehörte die ersten Riesenchance der DEG. Von der Strafbank kommend lief Tim Conboy mutterseelenallein auf Pielmeier zu, vermochte es aber nicht den Nationaltorhüter zu besiegen. Letztlich hatten die Bayern dann das glücklichere Ende für sich. Ein Scheibenverlust von Conboy resultierte in einem Schuss von Brandon Buck. Diesen konnte Niederberger noch abwehren, doch am Boden liegend hatte er anschließend gegen den heraneilenden Greilinger keinerlei Abwehrchance. Die Gäste sicherten sich somit den wertvollen Extrapunkt.



(Foto Birgit Häfner)


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DEL - Fischtown Pinguins mit einem 6:0 Sieg gegen die Kölner Haie

bremerhaven mannheim jubel2016

 

(DEL/Bremerhaven) PM Die Fischtown Pinguins haben ihren höchsten Saisonsieg in der DEL gefeiert. Vor 4647 Fans fegten sie die Kölner Haie mit 6:0 aus der Eisarena. Jack Combs (2), Jeremy Welsh, Mike Hoeffel, Jordan Owens und Ross Mauermann erzielten die Tore.

 

 

Die Pinguins liefen in exakt der gleichen Formation auf wie beim 4:2-Sieg in Ingolstadt. Und sie legten los wie nie. Nach 59 Sekunden traf Jordan Owens zum 1:0, in der dritten Minute legte Neuzugang Mike Hoeffel mit seinem Premieren-Tor für die Pinguins das 2:0 nach und nach fünf Minuten stand es gar 3:0. Ross Mauermann war der Torschütze. Die Pinguins-Fans in der mit 4647 Zuschauern ausverkauften Eisarena kamen aus dem Jubeln gar nicht mehr heraus, die 600 per Sonderzug aus Köln mitgereisten Haie-Fans trauten ihren Augen nicht.

 

 



 


Köln wechselt nach dem 0:3 den Torhüter

 

Nach dem 0:3 wechselten die Kölner den Torhüter. Stammtorhüter Gustaf Wesslau kam für Daniar Dshunussow, der begonnen hatte. Aber auch Wesslau kassierte einen Gegentreffer. Jack Combs traf in der 10. Minute zum 4:0.  Mit der deutlichen Führung wurden die Pinguins immer sicherer, spielten gute Konter und erarbeiteten sich so weitere Chancen. Eine nutze Jeremy Welsh zum 5:0 (28.), eine weitere Jack Combs zum 6:0 (35.). Selbst damit waren die Kölner noch gut bedient. Brock Hooton vergab noch einen Penalty, Marian Dejdar und Jason Bast scheiterten frei vorm Tor.

 


Faustkampf zwischen Lampl und Byers

 

Der Frust der Haie entlud sich in einem Faustkampf zwischen Dany Byers und Cody Lampl. Das Spiel war Längst entschieden. Selbst eine eineinhalbminütige doppelte Überzahl nutzte Köln nicht zu einem Treffer. Die Pinguins brachten ihren höchsten Saisonsieg sicher ins Ziel.



(Foto Tina Kurz)


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DEL - Hockey HALLELUJA in München - Red Bulls München besiegen Eisbären Berlin

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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat den ersten Teil des Hockey HALLEluja für sich entschieden. Die Red Bulls gewannen gegen die Eisbären Berlin mit 3:1 (0:1|2:0|1:0). Vor 10.000 begeisterten Zuschauern in der ausverkauften Olympiahalle erzielten Konrad Abeltshauser, Daryl Boyle und Keith Aucoin die Treffer für das Jackson-Team.

 


Die Roten Bullen erspielten sich in der Anfangsphase gute Chancen, Michael Wolf und Jason Jaffray scheiterten aber an Eisbären-Torhüter Petri Vehanen (2.). Berlin war da effektiver: Nicholas Petersen nutzte in Überzahl die zweite Chance der Gäste zur Führung. München wirkte kurz geschockt, fand dann aber wieder zurück in die Partie: Yannic Seidenberg traf per Schlagschuss den Pfosten (12.) und Jason Jaffray (16.) hatte ebenfalls den Ausgleich auf dem Schläger, beide scheiterten allerdings knapp. Auf der Gegenseite vergab Barry Tallackson bei einem Konter in Eisbären-Unterzahl (14.).

 

 

Auch im zweiten Abschnitt begannen die Isarstädter druckvoll – und dieses Mal trafen sie: Konrad Abeltshauser schloss einen Alleingang erfolgreich zum 1:1-Ausgleich ab (22.). Vier Minuten später brachte Daryl Boyle die Hausherren mit einem Schuss in den Winkel erstmals in Führung. Münchens Kapitän Michael Wolf hätte die Schwächephase der Gäste beinahe mit dem 3:1 bestraft, sein Schuss landete aber an der Unterkante der Latte (30.). Die Eisbären blieben bei Kontern gefährlich, Maximilian Adam (32.) und Florian Busch kurz vor der zweiten Sirene trafen jedoch nicht.

 

 





Im Schlussabschnitt hielt Petri Vehanen die Gäste mit einer Glanzparade gegen Derek Joslin im Spiel. Da München in der Folge in der Defensive sicher stand, blieb es bis in die Schlussminuten beim knappen 2:1-Vorsprung. In der vorletzten Minute setzte Eisbären-Trainer Uwe Krupp alles auf eine Karte: Sechs Berliner Feldspieler machten nun Druck, Münchens Torhüter Danny aus den Birken verhinderte aber mit starken Paraden den Ausgleich. 26 Sekunden vor dem Ende markierte Keith Aucoin mit einem Empty-Net-Treffer den 3:1-Endstand.

 


Konrad Abeltshauser: „Es war ein sehr intensives Spiel, beide Mannschaften haben bis zum Ende gefightet. Heute haben Kleinigkeiten entschieden, wir haben unsere Chancen besser genutzt. Nach meinem  Tor musste ich erstmal durchatmen. WIr blicken auf ein tolles Jahr zurück und wollen am Neujahrstag beim Hockey HALLEluja gegen Köln gleich daran anknüpfen."

 


Endergebnis:
EHC Red Bull München gegen Eisbären Berlin 3:1 (0:1|2:0|1:0)

 

 

Tore:
0:1 | 04:49 | Nicholas Petersen
1:1 | 21:34 | Konrad Abeltshauser
2:1 | 25:51 | Daryl Boyle
3:1 | 59:34 | Keith Aucoin

Zuschauer:
10.000



(Foto Heike Feiner)


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DEB - U18 Nationalmannschaft ohne Erfolg gegen starke Finnen

2016 DEB Zuchwil wohlgemuth

 

(DEB) Die U18-Nationalmannschaft unterliegt Finnland im letzten Spiel des 5-Nationen-Turniers in Zuchwil (Schweiz) deutlich mit 1:9 (0:7; 1:1; 0:1).

Deutschland: Arnsperger (Hane) – Appendino, Bappert; Bassler. Stachowiak, Brunnhuber – Koziol, Dersch; Zimmermann, Pietschmann, Reichel – Wirth, Ewald; Fischer, Streu, Wohlgemuth – Bölke, Demmler, Lillich, Gams
 
Tore: 0:1 (00:30) Isiguzo (Kotkaniemi); 0:2 (01:08) Latvala (Pajuniemi); 0:3 (04:25) Pajuniemi (Korhonen, Ylönen); 0:4 (07:27 / PP1) Korhonen (Kotkaniemi, Pajuniemi); 0:5 (14:17) Ikonen (Kotkaniemi, Talvitie); 0:6 (16:53 / PP1) Aalto (Pajuniemi, Ikonen); 0:7 (16:57) Kotkaniemi (Parkkari); 0:8 (28:08) Palojärvi (Ikonen); 1:8 (34:58 / PP2) Wohlgemuth (Fischer, Bassler); 1:9 (47:36 / PP1) Luusuaniemi (Talvitie, Isiguzo)
 
Strafminuten: Deutschland 12 – Finnland 12

 

 

(Foto Dirk Wohlgemuth)



 

 

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