

(DEB/Nationalmannschaft) Nun sind es nur noch 100 Tage bis zum ersten Bully der 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft (5. – 21. Mai in Köln und Paris). Damit beginnt auch für das deutsch-französische Organisationsteam die heiße Phase der Vorbereitungen. Erstmals war im Mai 2013 von Delegierten aus über 70 Mitgliedsländern beim Kongress des Eishockey-Weltverbandes IIHF eine IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft auf die gemeinsame Bewerbung zweier Nationen, namentlich Deutschland und Frankreich, hin vergeben worden.
Deutschland und Frankreich hatten sich damals mit einer überzeugenden Bewerbungspräsentation knapp gegen eine weitere Co-Bewerbung von Dänemark und Lettland durchgesetzt. Spielorte der 2017 IIHF Eishockey-WM sind Köln mit der "LANXESS arena" (18.500 Plätze) und Paris mit dem nicht zuletzt wg. der IIHF WM komplett modernisierten "Palais Omnisport Paris Bercy", heute die "AccorHotels Arena" (14.500 Plätze). Beide Arenen bieten mit an die 900.000 Plätzen bei 64 Spielen die größte Netto-Zuschauerkapazität in der Geschichte von IIHF Eishockey-Weltmeisterschaften. Erklärtes Ziel der Organisatoren sind 600.000 Zuschauer. Die 2017 IIHF WM steht unter dem Motto "Gemeinsam für 2017" (in Frankreich "Ensemble pour 2017"). Die Ausrichterstädte Köln und Paris sind mit dem Hochgeschwindigkeitszug Thalys verbunden, der für die Strecke nur 3:14 Stunden benötigt.
Franz Reindl, Präsident des Deutschen Eishockey Bundes e.V. und des WM-Organisationskomitees, gibt die Marschroute für die verbleibenden 100 Tage aus: "Jetzt gilt es, die unzähligen organisatorischen Puzzleteile, die wir bereits seit 2012 in unzähligen kleinen und großen Arbeitsschritten zusammengestellt und sortiert haben, bis zum 5. Mai zu einem Gesamtbild zusammenzufügen. Dabei liegen wir voll im Plan, arbeiten in Köln wie in Paris hervorragend mit den Arenen, den Städten und den Regionen zusammen. Auch mit der IIHF sowie deren Marketing- und Medienlizenz-Partner Infront greift längst ein Element ins andere. Fans, Teams, Offizielle, Medien und Gäste werden bei unserem einmaligen Zwei-Nationen-Projekt hervorragende Bedingungen vorfinden und auf herzliche deutsch-französische Gastfreundschaft stoßen."
Im Verlaufe der Vorbereitungen wurden mittlerweile rund 140 organisationsrelevante Einzelvereinbarungen von Ausrichter- und Arenaverträgen über Hotelbuchungen für rund 13.000 Übernachtungen, Marketing- und Vetriebskooperationen bis hin zu Dienstleisteraufträgen und Personalverträgen geschlossen. Auf über 50 Leute ist bis heute das deutsch-französische WM-Organisationskomitee angewachsen und arbeitet unter der Leitung von OK-Präsident Franz Reindl, OK-Vizepräsident Luc Tardif sowie den beiden Generalsekretären Eric Ropert und Henner Ziegfeld in allen Bereichen wie Sporttechnik, Hotelmanagement, Medienorganisation, Marketing und Kommunikation, Administration, Recht, Logistik, Sicherheit, Protokoll, Zeremonien u. v. m. länderübergreifend zusammen. Der regelmäßige Austausch zwischen Deutschland und Frankreich zum jeweiligen organisatorischen Sachstand erfolgt mittels wöchentlicher OK-Sitzung, die meist per Videokonferenz abgehalten wird. Auch mit dem in der Schweiz beheimateten Weltverband IIHF sowie dessen Partner Infront gibt es regelmäßige Vor-Ort-Besichtigungen oder Videokonferenzen.
Ein besonderer Coup ist den WM-Organisatoren bei den offiziellen WM-Maskottchen gelungen. Die weltberühmten Comic-Stars Asterix und Obelix werden während der 64 WM-Spiele für Spaß und Freude bei Groß und Klein sorgen und schon bald auch im Vorfeld der 81. IIHF WM leibhaftig für das Turnier werben. Nicht weniger spektakulär, wird derzeit noch bis zum 19. Februar 2017 im Rahmen einer riesigen WM-Promotion auf dem Pariser Eiffelturm Eishockey gespielt. Weitere große und kleine PR-Überraschungen werden bis zum WM-Beginn folgen.
Die WM-Stimmung hat denn auch die Fans offensichtlich längst erfasst. WM-Generalsekretär Henner Ziegfeld: "Unser untrügliches Stimmungsbarometer für die Vorfreude der Fans ist die enorme Ticketnachfrage. Zur Zeit befinden wir uns im Tageskartenverkauf und man kann es gar nicht anders sagen: die Tickets gehen weg wie die berühmten warmen Semmeln". Karten für den Eröffnungsspieltag am 5. Mai mit Deutschland-USA sowie für den 8. Mai mit Deutschland-Russland sind schon vergriffen. Für den 13. Mai mit Deutschland-Italien gibt's nur noch rund 1.000 Restkarten in einigen Kategorien und für den 6. Mai mit Deutschland-Schweden gibt's auch nur noch ca. 2.400 Tickets. Damit verlagert sich die Nachfrage zunehmend auf die sportlich so wichtigen Gruppenspieltage des deutschen Teams mit Spielen gegen die Slowakei am 10.5., Dänemark am 12.5. sowie Lettland am 16.5. Auch hier sind Stehplatzkarten der Kategorie 5 bereits ausverkauft. In den anderen Kategorien gibt es derzeit noch Auswahl, aber der Bestand verringert sich täglich.
eishockey-online.com ist Partner & Sponsor des Deutschen Eishockey Bund und vermarktet die Original Gameworn Eishockeytrikots der Nationalmannschaft, welche im SHOP verfügbar sind.


(DEL/Köln) (ST) Es war das angekündigte Topspiel des gestrigen Spieltages. Die Kölner Haie empfingen die Ice Tigers aus Nürnberg in der LANXESS arena vor 11.473 Zuschauern, zwei Spitzenteams im Duell. Derzeit steht Nürnberg an der Tabellenspitze und Köln rangiert auf dem dritten Platz mit nur acht Punkten Rückstand auf die Ice Tigers. Am Sonntag gewannen die Haie das Derby gegen die DEG mit 2:1 und konnten so mit Selbstbewusstsein und gestärkter Brust in die Partie starten.
Es versprach spannend zu werden im letzten Spiel der Saison beider gegeneinander. Zwei Spiele entschied der KEC für sich (3:1 und 4:3). Einen Sieg verzeichnete Nürnberg (2:1) für sich. Wer sollte nun dieses vierte und letzte Spiel der Hauptrunde für sich entscheiden? In den ersten beiden Dritteln standen die Zeichen sehr gut für Nürnberg, denn sie waren immer einen kleinen Schritt voraus, auch wenn Köln alles dran setzte die Oberhand zu gewinnen. Im letzten Drittel aber verlor Nürnberg die Disziplin und den Faden, sie holten sich viel zu viele Strafzeiten und gaben das Spiel komplett aus der Hand. Der KEC jedoch blieb ruhig und erkämpfte sich die verdiente Führung.
Haie Trainer Cory Clouston erklärte: „Wir haben uns in den ersten beiden Dritteln das Leben selbst schwer gemacht, aber haben dann im dritten Abschnitt Kapital aus unserem Powerplay geschlagen. Am Ende haben wir uns durch eine tolle kämpferische Leistung und viele geblockte Schüsse die drei Punkte verdient."
Das erste Drittel begann wie erwartet mit hohem Tempo beider. Nürnberg offensiv etwas stärker als Köln. Dennoch versuchte auch der KEC Druck auszuüben. Dann in der siebten Minute aber erst einmal die Führung für Nürnberg. Kölns Jean-Francois Boucher saß wegen unkorrektem Verhaltens auf der Strafbank und so konnten die Tigers mit Leo Pföderl das Überzahlspiel für sich nutzen. Gustaf Wesslau und er Torpfosten verhinderten weitere Tore. Doch die Haie versuchten ihrerseits aggressiv zu spielen. In der 20. Minute , genauer gesagt 10,8 Sekunden vor der Schlusssirene, gelang der Ausgleich. Patrick Hager schob den Puck über die Linie.
Der Mittelabschnitt blieb weiterhin intensiv und hart umkämpft. Und sehr schnell in der 21. Minute gelang Nürnberg die erneute Führung durch Patrick Reimer. Köln kam nun trotz der Führung der Gegner immer besser ins Spiel. Ihnen gelang dennoch der Ausgleich noch nicht im zweiten Drittel.
Das letzte Drittel war mit Abstand das spannendste und aggressivste Drittel der Partie. Nürnberg verlor immer mehr die Disziplin und versuchte die Kontrolle durch unzählige Provokationen und Fouls zurückzugewinnen.
Das gelang den Tigers aber nicht, im Gegenteil, sie gaben das Spiel aus der Hand. Die Haie kämpften sich mit Ruhe und Moral zurück. Sie blieben der Strafbank fern und konnten so durch einen Schlagschuss von Christian Ehrhoff in doppelter Überzahl in der 45. Minute ausgleichen. Nur zwei Minuten später wieder Torjubel der Haiefans, Philip Gogulla erhöhte auf 3:2. Damit war es aber nicht genug, in der 48. Minute war es wieder Erhoff, der das vierte Tor machte. Nürnberg setzte noch einmal alles dran, es gelang ihnen aber nicht mehr, das Spiel zurückzugewinnen.
Insgesamt verlieren die Nürnberg Ice Tigers zu Recht. Im Schlussabschnitt versuchten sie durch unfaire Mittel, die Oberhand zurückzugewinnen, was nicht gelang. Der KEC blieb ruhig und konnte mit Siegeswillen, Teamstärke und Moral das Spiel für sich drehen. Die Haie gewannen verdient mit 4:2.
Am kommenden Freitag geht es für den KEC nach Augsburg. Das Spiel beginnt um 19.30 Uhr.
(Foto imago)
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(DEL/Ingolstadt) PM Derbysieg für den ERC Ingolstadt: Tommy Samuelssons Mannschaft besiegte die Straubing Tigers mit 5:1. Die Panther waren vor den 3429 Zuschauern in der Saturn Arena in allen Belangen überlegen.
Das Derby begann rasant. Schon in der 6. Minute kam es zu einer Schlägerei, die Thomas Oppenheimer gegen Mike Cornell klar für sich entschied. In einem recht ausgeglichenen ersten Abschnitt mit Chancen hie wie da machte ein Powerplaytor der Panther den Unterschied. Straubing war in doppelter Unterzahl, da schoss Brandon Buck von rechts. Den Abpraller legte Jean-Francois Jacques weiter auf Danny Irmen, der sein 18. Saisontor schoss (15.).
Straubing kam gut ins zweite Drittel. Es roch zwei, dreimal nach dem Ausgleich, doch ERC-Schlussmann Timo Pielmeier parierte glänzend gegen Steven Zalewski (22.), Jamie Bettauer (25.) und hatte sogar gegen das Beinahe-Eigentor Benedikt Kohls noch ein Rezept parat. Die Panther kamen bis zur Spielmitte nur noch selten auf, erhielten jedoch durch ein starkes Unterzahlspiel gegen die stärkste Überzahlformation der Liga neue Energie.
Petr Taticek nutzte den neuen Schwung durch einen Abstauber am langen Pfosten zum 2:0 (32.). Es kam für den nun überlegenen ERC noch besser: Taticek legte in der 38. Minute noch einen Treffer nach. Die Vorlage kam beide Male von Nachverpflichtung Björn Svensson.
Straubing gelang der schnelle Anschluss im Schlussdrittel. Adam Mitchells Sonntagsschuss von der Blauen Linie steuerte am Verkehr vor Pielmeier vorbei ins Netz (42.). In der Folgeminute erhielt Panther-Verteidiger Benedikt Kohl wegen eines angeblich regelwidrigen Checks 5+Spieldauer. Sollte es noch einmal spannend werden? Die Antwort war: Nein.
Der ERC verteidigte hervorragend und gingen ohne Gegentor aus der langen Unterzahl. Bei einem Vier-gegen-Vier machte David Elsner mit einem Schuss aus dem spitzen Winkel zum 4:1 alles klar (50.). Zwei Minuten vor Ende legte Elsner per Schlenzer noch zum Endstand nach.
(Foto Heike Feiner)
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(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG hat eine wichtige Chance verpasst, den Abstand auf Rang 10 zu verkürzen. Bei den Eisbären Berlin verlor sie am Dienstagabend vor 10.521 Zuschauern enttäuschend mit 1:2 (0:1, 0:0. 1:1). Es war insgesamt kein gutes Spiel in der Mercedes-Benz Arena.
Nervöser Beginn
Der Wichtigkeit des Spiels angemessen, begannen beide Team ziemlich nervös. Kleine und größere Fehlerchen wechselten sich ab. Leider lag der erste wirklich wichtige davon auf Seiten der DEG. Marcel Brandt wanderte auf die Strafbank und nur wenige Sekunden später trafen die Hausherren. Ein Schuss von Kyle Wilson wurde von Henry Haase und Tim Conboy doppelt und für Niederberger unhaltbar abgefälscht (4.05). Ein typisches DEG-Gegentor, wie so oft in den vergangen Wochen. Danach verteiltes Spiel mit guten Chancen für die DEG: Strodel scheiterte nach Barta-Vorlage aus kurzer Distanz an Vehanen und auch Milleys Solo und Davis´ Schuss blieb ohne Torjubel. Leider blieb eine DEG-Überzahl un-genutzt, auch weil das Team erneut zahlreiche Bullys verlor.
Ausgeglichenes Mitteldrittel
Auch die zweiten zwanzig Minuten verliefen ausgeglichen. Die DEG ließ zwei weitere Powerplays liegen, ebenso aber die Eisbären. Große Chancen blieben hüben wie drüben die Ausnahme, die besten boten sich noch für Kammerer, dem man immer einen Treffer gönnt, und Dmitriev sowie erneut Wilson und Julian Talbot für die Berliner. Die DEG durchaus engagiert, aber eben auch ohne rechten Spielfluss. Mit einem bitteren 0:1 in diesem wichtigen Duell ging es zum zweiten Mal in die Pause.
Bitteres Ende
Das Schlussdrittel bot ein ähnliches Bild. Das Niveau der Begegnung blieb nied-rig. Bei einer Überzahl traf Rob Collins in der 50. Minute nur die Latte. Es sah bereits hier so aus, als wenn die DEG an diesem Abend kein Tor erzielen würde. Die vermeintliche Entscheidung zugunsten von keinesfalls guten Berlinern fiel – natürlich – im Powerplay. Wieder Wilson. Und wieder abgefälscht. Und wieder durch Conboy. Doch die DEG gab nicht auf. Brand Yip verkürzte aus spitzem Win-kel zum 1:2 (55.32, Conboy). Doch trotz Torwart-raus, guter Aufstellung und einiger Aufregung blieb es beim bitteren Ergebnis.
Ausblick: Am kommenden Wochenende stehen zwei Heimspiele auf dem Pro-gramm. Am Freitag (27. Januar, 19.30 Uhr) kommen die Iserlohn Roosters, am Sonntag (29. Januar, 16.30 Uhr) die Grizzlys Wolfsburg. Ausgerechnet.
Strafen: Berlin 8 , DEG 8.
(Foto Birgit Häfner)
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(DEL/Schwenningen) (BM) Paukenschlag in der Aufstellung der Schwenninger Wild Wings: Da neben Joey MacDonald (Tinnitus) auch noch Dustin Strahlmeier erkrankte, kam Marco Wölfl zu seinem DEL-Debut. Der 22-Jährige Förderlizenzspieler aus Freiburg avancierte überraschend zum Matchwinner. Nach dem die Gäste in der 8. Minute in Führung gegangen waren, sah es lange sah nach einem Sieg für die Roosters aus. In den letzten 12 Minuten drehte allerdings Schwenningen das Spiel.
Lediglich 2447 Zuschauer wollten das Kellerduell am Neckarursprung verfolgen. Neben dem Torhütergespann fehlte bei Schwenningen weiterhin Sascha Goc. Von Anfang an wurde Marco Wölfl gefordert. Musste er in anfangs (3.) noch eine harmlose Chance entschärfen, folgte nach sieben Minuten die erste Glanztat. Knapp eine Minute später war er aber machtlos. Alex Trivellato hatte Iserlohns Chad Bassen zu viel Platz gelassen. Dieser ließ sich nicht zwei Mal bitten und hämmerte die Scheibe in den Winkel.
Wer nun auf eine Trotzreaktion der Hausherren wartete, wurde enttäuscht. Schwenningen ließ den nötigen Biss vermissen und kreierte kaum nennenswerte Chancen. Einziges Lebenszeichen war eine kurze Rangelei vor dem Iserlohner Tor. Die beste Chance zum Ausgleich besaß Uli Maurer. Bei seinem Schuss aus spitzem Winkel war allerdings Mathias Lange im Roosters-Tor zur Stelle. Kurz vor Drittelende mussten die Gastgeber noch einmal zittern, als die Schiedsrichter den Videobeweis bemühten. Dort war aber klar ersichtlich, dass die Hartgummischeibe nicht im Tor war.
Der zweite Abschnitt hatte nicht viel zu bieten. In Überzahl vergab Danner (24.) aus aussichtsreicher Position. Gut zehn Minuten später war es Acton, der verzog. Schwenningen zeigte sich bemüht, konnte aber nicht entscheidend vor das Tor der Gäste kommen. In der 38. Spielminute kam auch noch Pech dazu, als Simon Gysbers in Überzahl nur den Pfosten traf.
Im letzten Abschnitt sah man Schwenningen endlich den Siegeswillen an. Die Hausherren drängten auf den Ausgleich. Sollte gut 48 Minutenlang fast kein schöner Spielzug gelungen sein, gelang dies nun umso besser. Mit Tempo brachte Hult die Scheibe ins Angriffsdrittel und ließ für Marcel Kurth liegen, der mit einem Doppelpass den Schweden in freie Schussbahn brachte. Mit einem satten Schuss traf Hult zum Ausgleich.
Genau sechs Minuten vor Spielende kam Blain Down frei zum Abslchuss. Marco Wölfl war aber auf dem Posten und zeigte einen blitzschnellen Fanghandreflex. Im direkten Gegenzug setzte sich Bartalis hinter dem Gästetor durch und hatte das Auge für den freistehenden Tim Bender. Dieser hielt einfach drauf und ließ sein Team jubeln. Sein harter Schuss fand den Weg ins Tor.
Iserlohn versuchte nochmals alles und nahm den Torhüter heraus, aber Schwenningen brachte den Sieg über die Zeit.
Spiel vom 24.01.2017
Schwenninger Wild Wings 2-1 Iserlohn Roosters
Tore:
0:1 |8. |Bassen (Caporusso / Larsson)
1:1 |49.|Hult (Kurth / Brückner)
2:1 |56.|Bender (Bartalis / Hult)
Bericht: Benjamin Maser
Foto: Jens Hagen
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(DEL/Iserlohn) PM Der kanadische Stürmer Matt Halischuk hat die Iserlohn Roosters gebeten, ihn aus seinem bis zum Ende der Saison laufenden Vertrag zu entlassen. Der Club aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) hat diesem Wunsch aus sportlichen Gründen zugestimmt. Ab sofort gehört Matt Halischuk damit nicht mehr zum Kader der Sauerländer.
( Foto eishockey-online.com / Archiv )
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(DEL/Berlin) TK Drei Punkte erkämpften sich die Eisbären Berlin am Wochenende in zwei Spielen gegen die Adler Mannheim. Die Freude über die guten Leistungen, wird durch erneute Verletzungssorgen getrübt.
Vor dem Spiel am Freitag, welches die Berliner mit 3:2 in der Overtime für sich entscheiden konnten und damit ihre über sieben Spiele anhaltende Niederlagenserie beenden konnten, luden die Verantwortlichen des Rekordmeisters zu einem Pressegespräch ein. Dort zogen Manager Peter John Lee und der sportliche Leiter Stefan Ustorf ein Zwischenfazit, welches für alle Beteiligten wenig zufriedenstellend ausfiel. Die sportliche Situation war auch ein Thema beim jährlichen Treffen zwischen Verantwortlichen der Anschutz Entertainment Group (AEG) und Lee Anfang Januar in Los Angeles.
In Anbetracht der dünnen Personaldecke der Berliner, wurde Lee in den USA zusätzliches Budget für einen weiteren Spieler zugesprochen. Auch der Trainerstab um Chefcoach Uwe Krupp soll so schnell wie möglich um einen weiteren Co-Trainer ergänzt werden. Bislang stehen Krupp und Marian Bazany hinter der Bande der Berliner. Der neue Assistenztrainer soll sich möglichst gut im deutschen Eishockey auskennen und bereits Erfahrung in Europa gesammelt haben. Auch beim Spieler haben Ustorf und Lee genaue Vorstellungen – Es soll ein vielseitiger Stürmer kommen, der sofort in der ersten oder zweiten Reihe spielen kann und im Optimalfall rechts schießt. Einige Kandidaten schaute sich Ustorf in der vergangenen Woche in Zagreb an. Konkrete Namen wurden allerdings noch nicht genannt.
Vor dem Freitagsspiel war der Einsatz von Verteidiger Frank Hördler noch fraglich. Er selbst peilte er das Dienstagspiel gegen die Düsseldorfer EG an. Der Nationalspieler stand allerdings am Freitag im Kader und traf in seinem ersten Spiel nach fast drei Monaten Verletzungspause auch direkt zum zwischenzeitlichen 1:0 der Berliner. Die Rückkehr von Hördler verlieh den Berlinern etwas mehr Sicherheit und Stabilität in der Hintermannschaft, auch am Sonntag verbuchte er erneut eine Torbeteiligung.
Nachdem André Rankel in der letzten Minute der Overtime am Freitag den Siegtreffer erzielte, war ein kräftiges Durchatmen bei den Berlinern zu spüren. Keine Euphorie, aber zumindest ein positives Zeichen an sich selbst und das eigene Selbstvertrauen. Auch wenn der Kraftakt am Freitag erneut sein Tribut forderte. Nick Petersen, der einige harte Checks einstecken musste und Sven Ziegler (beide Oberkörperverletzung) fehlten am Sonntag in Mannheim.
Mit 1.200 Fans im Rücken, die mit einem Sonderzug, Bussen und PKWs den Weg nach Mannheim auf sich nahmen, starteten die Berliner stark in das Spiel. Etwas überraschend stand es nach 20 Minuten 2:0 aus Sicht der Hauptstädter. Wie es sich jedoch für ein Spitzenteam gehört, legten die Adler in den folgenden 40 Minuten noch einen Gang zu und übernahmen die Kontrolle. Eine Entscheidung konnte aber auch am Sonntag nicht in der regulären Spielzeit gefunden werden. Da auch die Overtime ohne Tor verlief, dauerte es bis zum Penaltyschießen, bis die Adler als Sieger das Eis verlassen konnten.
Viel Zeit zur Regeneration bleibt den Eisbären nicht. Bereits am Dienstagabend wartet mit der Düsseldorfer EG der nächste Gegner auf den Rekordmeister. Ob Petersen oder Ziegler dann wieder im Kader stehen können, war am Montag noch nicht klar.
Foto: Tina Kurz
Bericht: Tom Kanzock
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(DEL/Wolfsburg/Nürnberg) (MM) Am 40. Spieltag empfing der neue Tabellenführer aus Nürnberg die Grizzlys aus Wolfsburg. Nürnberg profitierte dabei von einer sensationellen Serie von 12 Siegen aus den letzten 13 Spielen, während die lange an der Spitze stehenden Münchner zu Hause gegen Neuling Bremerhaven stolperten. Die Grizzlys gewannen drei der letzten 4 Spiele. Die bisherigen Partien gegeneinander endeten immer knapp. Das letzte Spiel wurde nach torlosen 65 Minuten erst im Shootout von den Ice Tigers für sich entschieden. Die Ice Tigers traten ohne Blacker, Jurcina, die geschont wurden, Patrick Buzas und Vladislav Filin an, während Coach Pavel Gross auf die gleiche Besetzung wie beim Sieg gegen Iserlohn zurückgreifen konnte.
Die ersten beiden Möglichkeiten gingen an die Gäste, aber Reimer war beide Male zur Stelle. Wolfsburg spielte in der Anfangsphase mit viel körperlicher Präsenz und hatte Glück, dass es nach einem harten Check gegen Syvret keine Strafe gab. Syvret war benommen, konnte aber später weiterspielen. Es war von beiden Mannschaften ein schnelles Spiel, in dem beide sofort den Abschluss suchten. Leichte Vorteile lagen bei den Gästen, die etwas häufiger und gefährlicher vors gegnerische Tor kamen. Ein Konter der Hausherren wurde durch Felix Brückmann sehr gut entschärft. In der Folge allerdings gab es kurz hintereinander 2 Strafen gegen die Grizzlys. Beide Verteidiger mussten vom Eis. Nürnberg hatte so 1:46 doppelte Überzahl. Sie spielten sehr geduldig, Wolfsburg konnte sich nur 2x befreien, aber 4 Sekunden vor Ablauf der ersten Strafe traf Patrick Reimer zum 1:0. Die restliche Unterzahl überstand Wolfsburg. Die Ice Tigers waren jetzt besser im Spiel. In der 16. Spielminute störte Patrick Reimer den Spielaufbau der Gäste, eroberte die Scheibe und passte zu Yasin Ehliz, der mit der Rückhand zum 2:0 traf. 2:18 vor Ende des ersten Abschnittes musste Martinovic wegen hohem Stock auf die Bank. In diesem Powerplay gab es einen Videobeweis. Hatte Nick Johnson sein erstes Tor für die Grizzlys geschossen? Am Freitag war ihm schon ein vermeintliches Tor aberkannt worden. Da war es der Schlittschuh gewesen. Die Schiedsrichter brauchten sehr lange. Kein Tor. Nick Johnson hatte die Latte getroffen und der Puck war vor der Torlinie wieder heruntergefallen. Felix Brückmann musste noch einmal Sekunden vor Ende einen höheren Rückstand verhindern. Es blieb beim 2:0.
Zu Beginn des 2. Drittels gab es früh eine Strafe gegen Nürnberg. Die Grizzlys spielten ihre Überzahl aber zu ungenau und konnten sie nicht zu einem Tor nutzen. Wieder komplett übten die Ice Tigers viel Druck aus. Sie waren zu diesem Zeitpunkt die klar bessere Mannschaft. In der 27. Spielminute musste Sharrow das Eis verlassen. Wolfsburg, die eine der besten Unterzahlmannschaften der Liga sind, schafften den Shorthander zum 1:2-Anschlusstreffer. Björn Krupp passte auf Christoph Höhenleitner, der abzog und traf. Die Gäste spielten das Unterzahlspiel, als hätten sie einen Mann mehr auf dem Eis, mussten aber nach dem Anschluss doch noch aufpassen. Jetzt waren die Grizzlys besser im Spiel. Die Ice Tigers bekamen den Puck nicht mehr so sicher unter Kontrolle, auch mehr Zweikämpfe gingen an die Gäste, die Scheibe konnte nicht mehr geordnet aus dem Drittel gespielt werden und somit fehlte der Zug zum Tor. Sehenswert waren die Konter, die sich auf beiden Seiten ergaben. In den letzten 5 Minuten hatten sich die Hausherren wieder etwas gefangen, konnten aber nicht weiter nachlegen.
Der Schlussabschnitt begann mit der 2:1-Führung der Ice Tigers. Die Anfangsphase spielte sich hauptsächlich in der neutralen Zone ab. Die erste Strafe in der 44. Minute überstanden die Grizzlys noch. Die nächste, zwei Minuten später, führte zum 3:1 für die Nürnberger. Pföderl hatte sein 17. Saisontor erzielt. Das nächste Powerplay konnte Nürnberg nicht nutzen, genau wie Wolfsburg 7 Minuten vor Schluß. Gerrit Fauser traf nur die Latte. Nürnberg verteidigte jetzt sehr geschickt und verwaltete den 2-Tore-Vorsprung. 1:30 vor dem Ende nahm Wolfsburg den Goalie vom Eis. Für die Grizzlys fiel kein Tor mehr, aber Yasin Ehliz verwandelte zum Endstand von 4:1 ins leere Tor.
Endergebnis:
Tomas Sabo Ice Tigers gegen Grizzlys Wolfsburg 4:1 (2:0|1:0|2:0)
Tore:
1:0 | 10:23 | Patrick Reimer (Dupuis, Reinprecht)
2:0 | 15:01 | Yasin Ehliz (Reimer)
2:1 | 26:44 | Christoph Höhenleitner (Krupp)
3:1 | 46:32 | Leonhard Pföderl (Reinprecht, Syvret)
4:1 | 59:33 | Yasin Ehliz
Zuschauer:
4.455
Aufstellung Wolfsburg:
#90 Brückmann, #25 Vogl,
#2 Dehner, #3 Sharrow, #7 Dotzler, #9 Likens, #12 Wurm , #20 Seifert, #44 Krupp, #21 Höhenleitner, #49 Voakes
#10 Haskins, #11 Aubin, #17 Furchner, #22 Dibelka, #23 Fauser, #26 Mulock, #27 Johnson, #43 Weiss, #60 Riefers, #95 Pfohl
Aufstellung Nürnberg:
#32 Reimer, #29 Jenike,
#93 Pföderl, #28 Reinprecht, #17 P.Reimer, #42 Ehliz, #91 Dupuis, #19 Kozek, #39 Steckel, #26 Segal, #2 Festerling, #5 Syvret, #47 Pfleger, #77 Möchel, #33 Teubert, #8 Prust, #23 Martinovic, #22 Mebus, #24 Weber, #94 Linden, #79 Meilleur
Bericht: Martina Matthias
Foto: Birgit Eiblmaier (eishockey-online.com)
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(DEL/Straubing) (MA) Nach dem wichtigen Heimerfolg am Freitag gegen Schwenningen, galt es heute für die Mannschaft von Larry Mitchell einen weiteren Sieg gegen Krefeld draufzulegen. Die Krefelder wollten ihrerseits den Rückstand in der Tabelle verkürzen. Schwer war es für beide Teams, da sich über die volle Spielzeit mit einer teilweise unterirdischen Leistung aller Schiedsrichter rumschlagen mussten. Am Ende ging der knappe Sieg der Pinguine in Ordnung, da sie bei der Gesamtbetrachtung mehr vom Spiel hatten.
Die Tigers ließen sich lange im ersten Abschnitt von den jüngsten Erfolgen etwas blenden, kamen nicht zu ihrem Spiel, was auch daran lag das die Krefelder höchst engagiert zu Werke gingen. Zwar lies Niklas Treutle viele Schüsse nach vorne prallen aber stets war ein Krefelder schneller als ein Straubinger. Auch die Strafzeiten der Pinguine konnten die Tigers nicht in Tore ummünzen. Gleich drei Akteure befanden sich nach mindestens zwei fragwürdigen Entscheidungen in der Kühlbox. Aber das Mittel das die Tigers anwendeten war zu harmlos. Mit Schüssen von der blauen Linie ohne jeglichen Verkehr vor dem Tor ist es nicht schwer den Puck aus der Gefahrenzone zu bringen. Dann fiel nicht ganz überraschend das 0:1 (12.) durch Marcel Müller, weil die Tigers zu ungeordnet im eigenen Drittel waren und Müller völlig frei zum Schuss kam. Das war wenigstens ein Wake Up Call für die Tigers. von da an nahmen sie die Zweikämpfe besser an, gewannen an Selbstvertrauen und erzielten durch Thomas Brandl (19.) noch vor der Sirene den 1:1 Ausgleich. Der Schuss kam von Yeo und Brandl hielt den Schläger dazwischen. Kurz danach rettete sogar noch der Pfosten für Treutle nachdem Zalewski einen letzten platzierten Schuss abgegeben hatte. So blieb es beim Gleichstand nach den ersten zwanzig Minuten.
Kurios wurde das zweite Drittel. Die Pinguine zogen auf 1:3 davon durch die Tore von Mike Collins (22.) und Mark Mancari (30.). Den Tigers machte nicht nur ihr eigenes Spiel zu schaffen, sondern auch zwischendurch die teilweise merkwürdigen Entscheidungen der Schiedsrichter. Heute wurde eine harte Linie der Referees angesetzt, während man am Freitag das Spiel weitestgehnds laufen lies. Es war keineswegs unfair, jedoch fanden die Unparteiischen immer wieder irgendwo ein strafbares Vergehen auf beiden Seiten.
So konnte sich wenigstens keine Mannschaft benachteiligt fühlen. Die Fans hatten da so ihr eigenes Gefühl. Den Tigers wurde im ersten Abschnitt bereits ein Tor durch Videobeweis aberkannt und auch im zweiten Drittel urteilten die Schiedsrichter nach dem Videobeweis wieder auf kein Tor gegen die Tigers. Der unsichere Niklas Treutle verspielte die Scheibe hinter dem eigenen Gehäuse, aber der Puck wurde unkorrekterweise mit dem Schlittschuh über die Linie befördert. Hier lagen die Schwarz-Weissen dann aber doch richtig. Mit diesem Rückstand hatten die Tigers nun auch im Schlussabschnitt zu kämpfen jedoch nicht allzu lange wie sich herausstellte.
Im Schlussabschnitt nahmen die Tigers eine Überzahl aus dem zweiten Drittel noch mit und durch eine weitere Strafe wurden die Pinguine auf drei Spieler dezimiert. Die Tigers konnten es zum 2:3 (41.) Anschlusstreffer durch Dylan Yeo nutzen. Die Hausherren blieben auch am Drücker und nutzten die Unsicherheiten bei den Krefeldern aus. Den Ausgleich für die Tigers besorgte Adam Mitchell (46.) nach guter Vorarbeit von Mike Hedden. Die Niederbayern übernahmen das Zepter und spielten weiter auf Sieg. Die Gäste konnten sich jedoch immer wieder geschickt aus der Affäre ziehen. Dies gelang den Unparteiischen an dem heutigen Nachmittag überhaupt nicht mehr. Bezeichnend war, als keines der beiden Teams überhaupt noch die Mühe machte sich bei den fragwürdigen Fehlentscheidungen zu beschweren. Das sagt schon viel aus. Es waren nicht nur fragwürdige Entscheidungen über Strafzeiten, auch die Icing wurden unterschiedlich ausgelegt. Das einzige Plus dabei war, das am Ende kein Team mehr als das andere benachteiligt wurde.
Die Tigers hatten in der Verlängerung auch erst mit einer Unterzahl zu kämpfen, die Entscheidung fiel jedoch erst 12 Sekunden vor dem Ende als die Krefelder einen schnellen Konter spielten und Daniel Pietta nach einem Querpass von Umicevic den Puck ins Tor der Tigers hämmerte. Am Ende sind die Punkte dem Spielverlauf dementsprechend verteilt. Die Tigers haben sich einen Puck für das Comeback im letzten Drittel verdient, die Pinguine waren aber insgesamt gesehen das aktivere Team und taten mehr für den Sieg. Dem waren sich auch beide Trainer nach dem Spiel einig. Larry Mitchell: "Für uns war es auch wichtig die Krefelder auf Distanz zu halten. Das ist uns halbwegs gelungen. Es war schwer heute, ich wusste das Krefeld stark aufspielen wird und Kompliment wie meine Mannschaft im letzten Drittel zurückgekommen ist." Für die Tigers geht es am Dienstag in Ingolstadt weiter. Ob mit oder ohne Matt Climie konnte nach dem Spiel noch nicht endgültig erklärt werden.
Spiel vom 22.01.2017
Straubing Tigers - Krefelder Pinguine 3:4 n.V. (1:1|0:2|2:0|0:1)
Tore:
0:1 |12.|Marcel Müller (Schymainski, Pietta)
1:1 |19.|Thomas Brandl (Yeo, Edwards)
1:2 |22.|Mike Collins (Klubbertanz, Rosa)
1:3 |30.|Mark Mancari (Klubbertanz, Schymainski) PP1
2:3 |41.|Dylan Yeo (Edwards, Zalewski) PP2
3:3 |46.|Adam Mitchell (Yeo, Hedden)
3:4 |65.|Daniel Pietta (Umicevic, Pierre)
Strafen:
Straubing 14 + 10 (Brandl), + 10 (Miller) + 20 (Miller) - Krefeld 14
Zuschauer:
4.404
Dylan Yeo (Foto: Ralf Schmitt / eishockey-online.de)
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(DEL/Mannheim) PM (SK) - Nachdem die Adler am vergangenen Freitag den Eisbären mit 2:3 nach Verlängerung knapp unterlagen, wollten die Kurpfälzer an diesem
Sonntagnachmittag im direkten Rückspiel die vollen drei Punkte einsacken. Dem machten die Gäste aber einen Strich durch die Rechnung. Am Ende einer intensiv geführten Partie sollte auch diese Begegnung in die Verlängerung gehen. Denn mit den Toren von Jamie Macqueen (9.), Frank Hördler (11.) und Micki Dupont auf Berliner Seite und den Toren von Ryan MacMurchy (27./32.) und Christoph Ullmann (48.) auf Mannheimer Seite sollte es beim 3:3 nach der regulären Spielzeit bleiben. Da auch die Overtime keine Entscheidung brachte, fiel die Entscheidung erst im Penaltyschießen. Hier war es erneut Ryan MacMurchy, der für den entscheidenden Treffer sorgte und seinem Team so den Zusatzpunkt sicherte.
Begleitet von einem Sonderzug und zahlreichen Bussen erwischten die Eisbären den eindeutig besseren Start in die Partie. Denn vom Pass von Luke Adam auf David Wolf abgesehen, war von den Hausherren nicht viel zu sehen (2.). Die Adler hatten sichtlich Mühe ins Spiel zu finden. Besser machten es da die Gäste. Neun Minuten waren gespielt, als Dennis Endras im Mannheimer Gehäuse das erste Mal hinter sich greifen musste. Jamie Macqueen hatte die Vorlage von Spencer Machacek eiskalt zum 1:0 aus
Eisbärensicht genutzt (9.). Keine zwei Minuten später legte sein Mannschaftskamerad Frank Hördler in Berliner Überzahl das 0:2 nach (11.). Dennis Endras war ohne Sicht
auf den Puck und machtlos. Das zweite Tor binnen Minuten und die erste eigene Überzahl schienen wie ein Weckruf und Mannheim mühte sich.
Doch trotz aller Bemühungenreihte sich ein verschossener Schuss an den anderen und die Scheibe wollte partout nicht über die Linie, so dass es beim Stand von 0:2 in die erste Pause ging. Coach Sean Simpson konnte mit der bisherigen Vorstellung seines Teams nicht zufrieden gewesen sein. Und er schien die richtigen Worte gefunden zu haben. Denn die Adler kamen mit deutlich mehr Tempo und Zug zum Tor aus der Kabine. Hatte Carlo Colaiacovo noch knapp verzogen (27.), so nutzte Ryan MacMurchy einmal mehr die 27. Spielminute für ein Tor. Der Mann mit der 27 auf dem Rücken verkürzte für seine Farben auf 1:2 (27.). Und auch heute hatte er mit einem Treffer nicht genug. Kaum hatten die Mannheimerdie 2 + 10 Strafe gegen Chad Kolarik wegen Check gegen den Kopf schadlos überstanden, da schlug der Stürmer erneut zu und glich vom Bully weg zum 2:2-Pausenstand aus (32.).
Hoch her ging es dann im Schlussabschnitt. Beide Teams drängten jetzt auf den entscheidenen Treffer. Den hatte Christoph Ullmann bereits in der 47. Spielminute auf der Kelle, doch Petri Vehanen im Tor der Eisbären rettete mit einem Hammersave. Nur eine Minute später musste er sich Ullmann dann aber doch geschlagen geben - 3:2 für die
Adler (48.). Fast schien es, als könnten die Kurpfälzer die drei Punkte einsacken. Doch den Wunsch machte Micki Dupont zunichte mit seinem Schlenzer zum 3:3-Ausgleich (57.).
Da weder in den verbleibenden drei Spielminuten noch in der Verlängerung der alles entscheidende Treffer fallen wollte, musste die Entscheidung im Penaltyschießen fallen. Hier krönte Ryan MacMurchy seinen Arbeitstag mit einem Hattrick und dem alles entscheidenden Treffer zum 4:3. Für das Team von Headcoach Simpson steht jetzt erst einmal die zweite Stippvisite im hohen Norden bei den Fishtown Pinguins an (Mittwoch, 25. Januar 2017), ehe am 27. Januar die Krefeld Pinguine zu Gast in der heimischen SAP Arena sein werden.
Spiel vom 22. Januar 2017
Adler Mannheim - Eisbären Berlin 4:3 (0:2|2:0|1:1|1:0 SO)
Tore:
0:1 | 9.|Jamie Macqueen (Spencer Machacek)
0:2 |11.|Frank Hördler (Constantin Braun, Laurin Braun)
1:2 |27.|Ryan MacMurchy (Chad Kolarik, Denis Reul)
2:2 |32.|Ryan MacMurchy (Luke Adam)
3:2 |48.|Christoph Ullmann (Luke Adam, Carlo Colaiacovo)
3:3 |57.|Micki Dupont (Julian Talbot)
4:3 |SO |Ryan MacMurchy
Zuschauer:
13.600
(Foto Tina Kurz)
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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat nach der 1:3-Heimniederlage gegen Bremerhaven die richtige Antwort gefunden und bei den Schwenninger Wild Wings verdient mit 6:2 gewonnen. Nach dem Führungstreffer von Dominik Kahun waren vor 3.512 Zuschauern noch Michael Wolf, Brooks Macek (2), Mads Christensen und Derek Joslin für den Deutschen Meister erfolgreich.
In Schwenningen zeigte das Team von Don Jackson ein nahezu perfektes erstes Drittel. Innerhalb von fünf Minuten erspielten sich die Gäste einen Drei-Tore-Vorsprung. Besonders im Powerplay zeigten sich die Isarstädter effektiv. Erst traf Dominik Kahun per Rebound zum 1:0 (12.), wenig später legte Michael Wolf ebenfalls in Überzahl nach (15.). Den dritten Treffer verbuchte dann Brooks Macek, der wieder einen Rebound von Wild-Wings-Torhüter Dustin Strahlmeier verwertete (17.). In der 19. Minute gelang den Schwenningern durch Daniel Schmölz noch der Anschlusstreffer.
Am effektiven Münchner Auftreten sollte sich auch nach der ersten Pause nichts ändern. Schon nach 43 Sekunden im zweiten Drittel erzielte Mads Christensen das 4:1 für die Landeshauptstädter. Der Däne fälschte einen Schuss von Florian Kettemer unhaltbar ab (21.). Danach kontrollierten die Gäste weiter die Partie und waren wieder in Überzahl brandgefährlich. Michael Wolf hatte gleich zwei Mal die Chance auf das fünfte Münchner Tor (33.).
Auch in den letzten 20 Minuten waren die Red Bulls die spielbestimmende Mannschaft. In der 46. Minute belohnten sich die Gäste auch für ihren Aufwand. Derek Joslin traf per Schlagschuss von der blauen Linie zum verdienten 5:1. Der Wille der Gastgeber war damit endgültig gebrochen, Schwenninger Abschlüsse waren in der Folge Mangelware. Dennoch sollte den Wild Wings noch ein Treffer gelingen. In der 58. Minute schloss Istvan Bartalis einen Konter zum 2:5 ab. Das letzte Tor gebührte aber den Roten Bullen. Brooks Macek markierte 29 Sekunden vor dem Ende den sechsten Münchner Treffer.
Michael Wolf: „Wir sind sehr gut aus der Kabine gekommen, haben gleich viel Druck entwickelt. Die letzten Spiele haben nicht so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben. Das war heute besser. Es war wichtig, dass wir das erste Tor erzielt haben, außerdem hatten wir wieder einmal einen starken Torhüter.“
Endergebnis
Schwenninger Wild Wings gegen EHC Red Bull München 2:6 (1:3|0:1|1:2)
Tore
0:1 | 11:11 | Dominik Kahun
0:2 | 14:24 | Michael Wolf
0:3 | 16:21 | Brooks Macek
1:3 | 18:21 | Daniel Schmölz
1:4 | 20:43 | Mads Christensen
1:5 | 45:30 | Derek Joslin
2:5 | 57:16 | István Bartalis
2:6 | 59:32 | Brooks Macek
Zuschauer
3.512
(Foto Gepa Pictures)
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(DEL/Düsseldorf) PM Wenn es auch für die Düsseldorfer EG in dieser Saison bisher alles andere als rund lief, war doch auf eines Verlass: Derbysiege gegen die Kölner Haie! So war die Hoffnung groß, dass die DEG ihre aktuelle Negativserie im dritten Vergleich mit dem ewigen Rivalen aus der Domstadt beenden würde. Doch die Haie hatten gehörig was dagegen und rangen der DEG in einer engen und umkämpften Partie mit 1:2 (0:0; 0:2; 1:0) alle drei Punkte ab.
Die Kölner zeigten von Beginn an, dass sie nicht gewillt waren, eine weitere Niederlage in einem prestigeträchtigen Derby zu kassieren. In der Anfangsphase des Spiels war die Mannschaft von Cory Clouston das aktivere Team mit mehr Aktionen in Richtung des gegnerischen Tors. Die beste Chance für die Gäste hatte Alexander Sulzer, dessen Schuss von der blauen Linie zuerst an den rechten Pfosten und von dort an die Kufen von Mathias Niederberger sprang, von wo er wiederum hauchdünn am anderen Pfosten vorbeistrich (6.). Die volle Aufmerksamkeit der Rot-Gelben, die heute ohne Tim Schüle, Alex Preibisch und – natürlich – Daniel Kreutzer aufliefen, lag zunächst darauf, dem Ansturm der Haie standzuhalten.
Deshalb ergaben sich nach vorne kaum Gelegenheiten. Anders als noch am Freitag in Nürnberg hielt sich die DEG-Unterzahl im ersten Drittel schadlos, wobei die DEG 53 Sekunden lang eine 3:5-Situation zu überstehen hatte. Zum Ende des ersten Abschnitts durfte auch die DEG in doppelter Überzahl ran. In den 90 Sekunden mit zwei Mann mehr feuerte Drayson Bowman zwei Mal gefährlich auf das Gehäuse von Gustaf Wesslau (19.). Auch Stephan Daschners Schuss sorgte für Gefahr (20.). Torlos ging es in die erste Pause.
Die zweiten 20 Minuten begannen für die DEG denkbar ungünstig. Als hinten die Zuordnung nicht stimmte, fällte Marcel Brandt nach nur 68 Sekunden in höchster Not den allein aufs Tor zueilenden Johannes Salmonsson. Die völlig richtige Entscheidung des Schiedsrichterduos Schimm/Brill: Penalty. Den parierte Niederberger glänzend mit seinem linken Schoner, wobei Salmonsson sehr gut geschossen hatte und seinen Rückhandheber lediglich einen Tick zu niedrig ansetzte. Danach blieben die Haie am Drücker, begünstigt durch eine weitere Überzahl. Christian Ehrhoff schlenzte die Scheibe aus dem rechten Bullykreis ans rechte Kreuzeck (27.).
Als die DEG wieder komplett war, forderte Travis Turnbull Niederberger im 2:1-Konter mit einem Schuss auf die kurze rechte Fanghandecke heraus (29.). Zur Mitte des Spiels mehrten sich die Offensivaktionen der DEG. Gegen Norm Milleys Schuss aus halbrechter Position zeigte sich Wesslau reaktionsschnell (36.). Im direkten Gegenzug war die DEG-Abwehr dann geknackt: Nach einem 3:1-Konter stand Nico Krämmer unbedrängt vor dem Kasten und vollendete über den chancenlosen Niederberger hinweg (36.). In Überzahl legten die Kölner nach. Eriksson täuschte einen Schlagschuss an, um dann doch zu schlenzen. Durch den regen Verkehr vor Niederberger hindurch bahnte sich der Puck seinen Weg und schlug zwischen den Schonern des DEG-Schlussmannes hindurch zum 0:2 ein (38.). Das Derby war hart umkämpft, für diese Aktion musste Davis für zwei Minuten pausieren.
Im Schlussabschnitt wurde es noch einmal spannend, weil die DEG nie aufsteckte und den Haien einen großen Kampf bot. Maxi Kammerer versuchte sich aus unverschämt spitzem Winkel auf Höhe der verlängerten Torlinie und setzte die Scheibe ans Gestänge (48.). In Überzahl schaltete der Youngster im Gewühl am Schnellsten, als der Puck nach einem Schuss von Kurt Davis vor dem Tor lag:
Mit dem 1:2-Anschlusstreffer war die DEG wieder dran und die DEG-Fans unter den 13.078 Zuschauern im prächtig gefüllten ISS DOME witterten Morgenluft. Die DEG rannte weiter an: Ein Schuss von Bowman aus dem linken Bullykreis segelte ganz knapp rechts am Gehäuse der Haie vorbei (55.). Wenig später trug der verhinderte Torschütze die Scheibe über die rechte Seite ins Drittel der Haie, Marco Nowak übernahm, legte den Puck dann aber links daneben (57.). Mit einem zusätzlichen Feldspieler auf dem Eis setzte sich die DEG in der Schlussminute im Angriffsdrittel fest, fand aber so recht keinen Weg durch die gut stehende Deckung der Gäste. Am Ende waren alle Bemühungen erfolglos.
Schon am Dienstag findet das nächste DEG-Endspiel bei den Eisbären Berlin statt (Spielbeginn 19:30). „Solange es rechnerisch realistisch möglich ist, die Playoffs zu erreichen, werden dafür weiter alles geben“, gab sich Christof Kreutzer nach dem Spiel kämpferisch. Nach dem Gastspiel an der Spree steht ein Heimspiel-Doppelpack gegen Iserlohn (Freitag, 19:30 Uhr) und Wolfsburg (Sonntag, 16:30 Uhr) auf dem Programm.
(Foto Birgit Häfner)
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(DEL/Köln) PM Erste Niederlage im Jahr 2017 für den KEC. Haie unterliegen mit 0:1 gegen den ERC Ingolstadt.
Im Vorfeld der Partie standen für die Kölner Haie sechs Siege in Folge, auf Seiten der Ingolstädter fünf Niederlagen am Stück zu Buche. Der KEC hätte beide Serien gerne fortgeführt. Doch das misslang dem Team von Headcoach Cory Clouston. 0:1 hieß es nach 60 gespielten Minuten. "Wir haben heute leider die Intensität der letzten Partien vermissen lassen. Ingolstadt hat ein solides Auswärtsspiel gezeigt aber vor allem haben wir uns diese Niederlage selbst eingebrockt. Wir müssen wieder unser Spiel aufs Eis bringen, intensiver spielen", monierte Clouston nach dem Spiel.
Im ersten Durchgang waren vor 11.656 Zuschauern in der LANXESS arena Chancen Mangelware. In Durchgang zwei erarbeiteten sich beide Teams dann mehr Möglichkeiten. Kapital daraus schlugen allerdings nur die Gäste. In der 36. Minute nutzte Danny Irmen einen Nachschuss zur Führung.
Im Schlussabschnitt drückten die Haie dann nach vorne, bissen sich aber immer wieder an der gut sortierten Defensive der Ingolstädter die Zähne aus. Eine große Chance zum Ausgleich hatte Patrick Hager, er brachte die Scheibe aber nicht im Tor unter (50.). Dann war Sebastian Uvira alleine durch, wurde aber am Abschluss gehindert (58.). Den fälligen Penalty parierte Gäste-Torhüter Timo Pielmeier, der wieder einmal einen starken Abend in Köln erwischte.
"Wir sind die ersten beiden Dritteln nicht so ins Spiel gekommen, wie wir es gerne wollten. Im letzten Drittel waren Chancen da aber uns hat das Glück an der Scheibe gefehlt", fasste Sebastian Uvira das Spiel zusammen.
Am Sonntag bestreiten die Haie auswärts in Düsseldorf das dritte Derby der laufenden Saison. Spielbeginn ist um 14:00 Uhr. Das nächste Heimspiel steigt am Dienstag, 24. Januar, um 19.30 Uhr gegen die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg.
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(DEL/Krefeld) (RS) Krefeld gewinnt wichtiges Match gegen Augsburg knapp, macht sich am Ende das Leben selber schwer. Das Spiel stand nach einer 5:2 Führung der Hausherren noch auf des Messers Schneide. Die Krefeld Pinguine in der Deutschen Eishockey Liga leben noch.
Der Heimsieg gegen die Augsburger Panther war überlebenswichtig im Kampf um die Pre- Play- Off. Dabei fing mal wieder Alles schlecht an. Hafenrichter (3.) markierte sofort die Gäste Führung. Die Gastgeber die sehr forsch begannen, zeigten sich nicht geschockt und schlugen durch Mancari (17.) im Powerplay zurück.
Nach dem ersten Pausentee, ging Krefeld in Minute 24 durch Mieszkowski erstmals in Front, kassierte aber gleich zwei Minuten später den Ausgliech durch Stieler. Wieder Mieszkowski (28.) und Umicevic (33.) schraubten das Ganze noch in Drittel zwei auf eine 4:2 Führung des KEV. Als Marco Rosa in der 42. Minute auf 5:2 erhöhte waren im Königpalast bereits Freudengesänge zu hören. Cundari (52.) und Shugg (59.) machten den Pinguinen aber das Leben nochmal gehörig schwer. Letzlich retteten sich die Schützlinge von Adduono über die Ziellinie. Diese drei Punkte feierten 4081 Zuschauer im Königpalast frenetisch.
Jetzt stehen mit Straubing, München, Mannheim und Iserlohn erstmal 4 Auswärtsspile auf dem Kalender. Auswärts scheint dem KEV mehr zu liegen wie Zuhause.
Der DEL Spielplan gibt einem schon zu denken. Der Rückstand auf Platz Zehn (Eisbären Berlin) ist mit 9 Punkten nicht eben Klein.
Spiel vom 20.01.2017
Krefeld Pinguine - Augsburger Panther 5:4 (1:1|3:1|1:2)
Tore:
0:1 3. Hafenrichter (MacKay, Dinger)
1:1 17. Mancari (Schymainski, Pietta) PP
2:1 24. Mieszkowski (St.Pierre)
2:2 26. Stieler (Rekis)
3:2 28. Mieszkowski
4:2 33. Umicevic (Hambly, Rosa) PP
5:2 42. Rosa (Umicevic)
5:3 52. Cundari (Shugg, Trupp)
5:4 59. Shugg (Guentzel) SHG
Strafen:
Krefeld: 4
Augsburg: 10+10 Guentzel
Zuschauer:4081
(Foto & Text Ralf Schmitt)
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(DEL/Straubing) (MA) Im Monat Januar scheinen die Tigers seit letzter Saison eine kleine Übermacht zu sein. In jedem Spiel konnte gepunktet werden, ja sogar vier Spiele wurden glatt gewonnen. Dies sollte heute auch Schwenningen zu spüren bekommen. Straubing dominierte bis zum 3:0 Zwischenstand, machte es dann unnötig spannend und gewann dennoch verdient mit 5:2 zu Hause. Somit haben die Tigers beste Karten um die Playoffrunde zu erreichen.
Das Spiel Begann mit einer Schrecksekunde. Dimitri Pätzold der für den Verletzten Matt Climie im Tor stand, musste noch vor dem ersten Bully in die Kabine. Seine Kufe war beim einlaufen gebrochen. Es dauerte den Schiedsrichtern zu lange und somit musste Larry Mitchell gezwungener maßen Daniel Filimonov einwechseln. Der dritte Torwart der Tigers feierte somit unerwartet seine Premiere in der DEL. Zwar kam Pätzold nach fünf Minuten wieder zurück, da hatte aber Filimonov schon seine erste und einzige Glanztat hinter sich. Einen Schuss von Danner wehrte er per Kopf ab, schüttelte sich kurz und spielte weiter als ob nichts gewesen wäre. So kam das Nachwuchstalent Daniel Filimonov zu seinem ersten DEL-Einsatz für wenigstens fünf Minuten, bis Pätzold sich wieder zurückmeldete.
Um es kurz zu fassen, Schwenningen war im ersten Abschnitt körperlich Anwesend. Zu mehr reichte es nicht. Bei allen Zweikämpfen war man einen Schritt zu spät. Die Tigers ließen erst gar nicht viele Zweikämpfe aufkommen und sprühten gerade vor Spielfreude. Die Gäste waren bei fünf gegen fünf überfordert, in Unterzahl ebenfalls und das Überzahlspiel wollte auch nicht so recht klappen. Einzig die Szene von Andree Hult sei erwähnenswert. Sein Schuss verpasste nur knapp das Tor. Anders bei den Tigers. Ständig gab es eine freie Anspielstation, permanent war man in Bewegung. Das Resultat nach dem ersten Abschnitt war noch gnädig. Adam Mitchell (7.) von der blauen und Jamie Bettauer (20.) zwei Sekunden vor dem Ende sorgten für die Führung. Das beide Tore mustergültig heraus gespielt wurden, erklärt sich fast von selbst.
Im zweiten Abschnitt waren die Gäste bemüht das Spiel etwas offener zu gestalten. Schmölz hatte zu Beginn gleich eine sehr gute Chance vergeben, als Pätzold schon geschlagen schien, zielte er knapp über das Tor. Kurz darauf kam Danner zu einer ähnlichen Chance. Doch dann nahmen die Tigers wieder mehr das Heft in die Hand. Wieder rollte Zeitweise Angriff um Angriff auf Torhüter Strahlmeier zu. Maury Edwards Treffer zum 3:0 (32.) resultiert aus einem abgefangen Angriff durch Loibl und Miller. Mit zwei kurzen Pässen war Edwards frei gespielt und der hämmerte den Puck in den Winkel. Trotz der komfortablen Führung sollten sich die Tigers nicht zu sicher sein. Das weiß man aus der Vergangenheit und prompt erzielten die Wild Wings den 3:1 (37.) Anschluss durch Isvan Bartalis. Bei einem Konter kam Andree Hult gerade rechtzeitig von der Strafbank. Er bediente seinen Mitspieler und der Puck schlug im rechten oberen Winkel ein. Somit war es wieder etwas spannender und die Tigers bemühten sich in ihrer Paradedisziplin, dem Überzahlspiel, zum Erfolg zu kommen. Doch aus den bisher vier Möglichkeiten konnten sie kein Kapital schlagen. Das letzte Drittel musste die Entscheidung bringen.
Für die Tigers wäre es wichtig gewesen an das erste Drittel wieder anzuknüpfen. Das klappte erst einmal nicht. Die Gäste brachten sich immer mehr ins Spiel ein, kreierten Chancen was ihnen zwei Drittel lang nicht gelingen wollte. Aber Dimitri Pätzold war da. Nur einmal konnte er dann doch durch einen etwas glücklichen Treffer von Ulrich Maurer bezwungen werden. Bei einem Abpraller reagierte Maurer am schnellsten und die Scheibe trudelte über die Schulter von Pätzold ins Tor. Das Spiel stand auf einmal wieder auf Messers Schneide. Ausgerechnet Derek Whitmore, der lange Zeit von Larry Mitchell nicht berücksichtigt wurde und erst durch die Verletzung von Matt Climie wieder in die Mannschaft rückte, erzielte das so wichtige 4:2 (51.) für sein Team. Er konnte den Schuss von Dylan Yeo entscheidend abfälschen. Den Wild Wings fehlte in der verbleibenden Spielzeit die nötige Durchschlagskraft um noch mal ins Spiel zurückzukommen. Den Tigers war es schlichtweg egal, sie spielten souverän die Uhr runter und erzielten durch Adam Mitchell (59.) den 5:2 Endstand, nachdem wenige Sekunden zuvor Dustin Strahlmeier seinen Kasten zu Gunsten eines sechsten Feldspielers verlassen hatte.
Stimmen zum Spiel:
Pat Cortina (Schwenningen): "Straubing hat heute sehr gut begonnen, haben das Spiel lange klar bestimmt. Wir hatten zu viele Scheibenverluste was uns immer wieder vor Probleme stellte. In der neutralen Zone hatten wir auch unsere Probleme die Scheibe zu kontrollieren. Der Sieg geht verdient an Straubing."
Larry Mitchell (Straubing): "Wir haben eigentlich gut gespielt aber das Spiel wurde spannend im letzten Drittel. Dann kam das entscheidende Tor durch Derek Whitmore. Er hat lange warten müssen um wieder in die Mannschaft zu kommen, aber dafür immer hart gearbeitet und deswegen freut es mich für ihn. Auch für Daniel Filimonov habe ich mich gefreut. Es ist keine einfache Situation als Ersatztorwart auf der Bank zu beginnen und nachdem die Starting Six durchgesagt werden musste er für Dimitri Pätzold ins Tor. Das kam völlig unerwartet aber er war sehr ruhig, die Mannschaft war sehr ruhig und sie spielte von Beginn an so wie immer. Er bekam auch zurecht das Lob der Mannschaft ausgesprochen."
Spiel vom 20.01.2017
Straubing Tigers - Schwenninger Wild Wings 5:2 (2:0|1:1|2:1)
1:0 |07.|Adam Mitchell Bettauer, Renner)
2:0 |20.|James Bettauer (Connolly, Brandl)
3:0 |32.|Maury Edwards (Loibl, Miller)
3:1 |37.|Istvan Bartalis (Hult, Gysbers)
3:2 |48.|Ulrich Maurer (Samson, Acton)
4:2 |51.|Derek Whitmore (Schönberger, Yeo)
5:2 |59.|Adam Mitchell (Brandl, Hedden) EN
Strafen:
Straubing 2 - Schwenningen 8
Zuschauer:
4.202
Foto: (eishockey-online.de / archiv)
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(DEL/Mannheim) PM Mit einer knappen 2:3-Niederlage nach Verlängerung sind die Adler in das Wochenende mit zwei Spielen gegen die Eisbären Berlin gestartet. Nach der Berliner Führung durch Frank Hördler drehten Carlo Colaiacovo und Chad Kolarik die Partie. Spencer Machacek schickte die Partie in die Overtime. Dort erzielte André Rankel den Siegtreffer.
Im ersten von zwei Spielen gegen Berlin an diesem Wochenende verschliefen die Adler das erste Drittel. Jamie MacQueen verpasste die Scheibe vor dem Tor (3. Spielminute), Nick Petersen scheiterte im Powerplay am Pfosten (4.). Drew MacIntyre hielt seine Vorderleute bei seinem zweiten DEL-Einsatz stark gegen Julian Talbot (6.), Spencer Machacek (9.) und zwei Mal André Rankel (12., 16.) im Spiel.
Sofort nach Wiederbeginn zeigten sich die Adler engagierter, Ryan MacMurchy profitierte von einem haarsträubenden Fehlpass der Gastgeber. Petri Vehanen konnte die Scheibe aber noch aus dem langen Eck kratzen (24.). Beim Schuss von Laurin Braun aus spitzem Winkel rettete erneut das Aluminium für Mannheim (28.). Als Peterson alleine vor MacIntyre auftauchte, zeigte der Torhüter erneut seine ganze Klasse (30.). Christoph Ullmann verpasste aus guter Lage die Führung (37.), erneut war MacIntyre gegen Rankel zur Stelle (38.). Beim verdeckten Schuss von Frank Hördler in Überzahl war aber auch Mannheims Nummer 34 ohne jede Chance (40.).
Ausgleich durch Colaiacovo
Der Schlussabschnitt begann mit einem schönen Spielzug über Luke Adam und Mirko Höfflin, die Scheibe landete auf dem Schläger von Carlo Colaiacovo – der Ausgleich (44.). Die Adler waren die aktivere Mannschaft und ließen sich auch nicht ausbremsen, als ein Treffer wegen einer aktiven Kickbewegung nicht gegeben wurde. Nur 16 Sekunden nach dieser Entscheidung hielt Chad Kolarik den Schläger in einen Schuss von Adam und brachte Mannheim damit erstmals in Führung (51.).
In der Schlussphase drückten die Eisbären und kamen durch Spencer Machacek doch noch zum Ausgleich (55.). In der Overtime parierte Drew MacIntyre einen Penalty von Jamie MacQueen und die Adler trafen auch trotz zweiminütiger Überzahl nicht. So sorgte Berlins Kapitän André Rankel mit seinem Treffer dafür, dass der Extra-Punkt in der Hauptstadt blieb (65.).
(Foto Tina Kurz/Archiv)
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