
(DEL/Augsburg) (Oliver Winkler) Auch das zweite Duell der Panther gegen den EHC Red Bull München war nicht von Erfolg gekrönt. Das ausverkaufte Curt - Frenzel Stadion sah drei Tore von Daryl Boyle, Yannic Seidenberg und Maximilian Kastner, während die heimischen Sturmreihen leer ausgingen: 0:3 für München!

(Foto: Dunja Dietrich)
David Stieler war es, der den Panther erneut fehlte. Anders wie beim verlorenen Derby in Nürnberg (2:1) stand Arvids Rekis wieder auf dem Eis. Die Gäste aus München kamen über Jason Jaffray zur ersten guten Gelegenheit im Spiel, gaben die Kontrolle dann aber relativ schnell an die Heimmannschaft ab. Aleksander Polaczek, Trevor Parkes, Drew LeBlanc, Evan Trupp, Gabe Guentzel und Jaroslav Hafenrichter kamen alle in den ersten sieben Minuten der Partie zu herausragenden Torchancen, konnten David Leggio aber nicht überwinden.
Der erste Treffer fiel aber in das Tor von Jonathan Boutin, der sich in der 14. Spielminute dem Schuss von Daryl Boyle geschlagen geben musste, der von der blauen Linie aus abzog. Direkt im Anschluss kam Jakob Mayenschein zu einer sehr starken Möglichkeit, scheiterte aber an Boutins starker Parade.
Obwohl die Augsburger Panther kurz vor Schluss des ersten Abschnitts durch Thomas Holzmann in einer Überzahlsituation zu einer Großchance kamen, war im zweiten Drittel nicht mehr viel davon zu erkennen. Der EHC Red Bull München übernahm nahezu komplett die Kontrolle über das Spielgeschehen und forderte Jonathan Boutin zum Kampf heraus, der eine spektakuläre Aktion nach der anderen zeigte und seine Mannschaft im Spiel hielt. Die Weltklasse - Leistung von Boutin reichte aber nicht dafür aus, um den zweiten Treffer des Meisters zu verhindern. München kam in eine Überzahlsituation, in der Yannic Seidenberg aus langer Distanz abzog und den bis dato überragenden Torhüter chancenlos stehen ließ (0:2).
Kurz vor Schluss kam der AEV dann doch noch zu einer finalen Druckphase, in der sich Michael Davies ohne Gegenspieler vor David Leggio wiederfand, diesen aber wie sein Kollege Drew LeBlanc, der es mit der Rückhand versuchte, nicht überwinden konnte. So scheiterte auch T. J. Trevelyan am Münchner Torhüter. Zehn Minuten vor Schluss bereiteten die Gäste der Hoffnung der Panther ein Ende, als Maximilian Kastner einen Schuss von Patrick Hager zur 0:3 - Führung abstauben konnte. Die Mannschaft von Mike Stewart gab nicht auf und versuchte alles, um über 6000 Zuschauern zumindest ein Tor bieten zu können. Das gelang allerdings nicht, der AEV blieb auch nach 47 Schussversuchen ohne Erfolg und musste sich 0:3 geschlagen geben.
Die letzte Chance auf Punkte vor der Länderspielpause gibt es für die Augsburger Panther am Sonntagabend bei den Schwenninger Wild Wings, während München zu Hause gegen die Düsseldorfer EG antritt.

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(DEL/Nürnberg) (Oliver Winkler) Knapp über 4700 Zuschauer sahen eine torarme Partie zwischen den beiden Mannschaften, die sich in den letzten beiden Jahren am häufigsten gegenüber standen: Die Grizzlys Wolfsburg waren wieder ein Mal zu Gast bei den Thomas Sabo Ice Tigers. Beide Teams spielten unglaublich stark in der Defensive und ließen im Sturm nahezu nichts zu. Neuzugang Kamil Kreps kam in der 23. Spielminute zum glücklichen 0:1 - Treffer, den die Mannschaft von Pavel Gross mit Ach und Krach über die Zeit brachte.

(Foto: Birgit Eiblmaier)
Patrick Buzas war zurück auf dem Eis und verkleinerte die Anzahl der fehlenden Spieler im Team von Rob Wilson, welche sich damit nur noch auf vier Spieler beläuft. Niklas Treutle, Marius Möchel und Patrick Köppchen mussten das Spiel von der Tribüne aus beobachten. Viel zu sehen war in den ersten zwanzig Minuten allerdings nicht. Beide Mannschaften fokussierten sich, wie erwartet, auf die Abwehr und kamen kaum zu Torschüssen. Dafür spielten Nürnberg und Wolfsburg mit hohem Tempo und brachten die ersten fünf Spielminuten ohne eine einzige Unterbrechung hinter sich. Dann war es aber Oliver Mebus, der einen Schuss von Milan Jurcina an den Torpfosten von Gerald Kuhn abfälschte. Im Nachzug hatte Tyson Mulock eine gute Schussposition gefunden, schoss aber über das Tor von Andreas Jenike hinaus. Ab dem Zeitpunkt agierten die Gäste dominant, was vor allem am Power Play lag, in dem auch Sebastian Furchner zu einer vielversprechenden Chance kam. Auf der anderen Seite versuchte David Steckel mit Patrick Buzas zuzuschlagen, scheiterte aber an Jerry Kuhn.
Torlos ging es in den Mittelabschnit, was aber für nicht mal volle drei Minuten anhielt. Kamil Kreps, der nach seiner Ankunft in Wolfsburg überragend spielt, setzte sich mit etwas Glück gegen Jenike durch und freute sich mit seinen Assistenten Christoph Höhenleitner und Robert Bina über den Führungs - und gleichzeitig einzigen Treffer der Partie. Dabei hätte die Mannschaft von Pavel Gross zwei Mal nachlegen können: Philip Riefers traf mit einem Schlagschuss nur die Latte, während sein Kollege Kris Foucault zwei Minuten vor Schluss, nach dem Scheibenverlust der Heimmannschaft, eine der größten Chancen im ganzen Spiel vergab.
Die Ice Tigers überstanden zu Beginn des dritten Drittels eine Unterzahlsituation und fingen an, gegen die defensiven Reihen der Männer in Orange anzurennen. Nürnberg versuchte es über alle möglichen Seiten und Wege und kam nach einem Zuspiel von Philippe Dupuis durch Dane Fox zur ersten Chance im letzten Drittel, der aber an Jerry Kuhn scheiterte. Das war aber noch nicht alles: Gefolgt von einer starken Solo - Aktion, ausgeführt von Dupuis und einem starken Power Play der Heimmannschaft kam es zu den spannensten zehn Minuten des gesamten Spiels. Die Thomas Sabo Ice Tigers versuchten es, nach einigen strittigen Entscheidungen der Schiedsrichter, mit dem sechsten Feldspieler, kamen aber nicht mehr zum Ausgleich. Marcus Weber verfehlte den Puck an der blauen Linie, bevor er zum Schlagschuss kommen konnte. Auch David Steckel konnte Kuhn aus dem Slot schießend nicht überwinden. So blieb es beim 0:1 und beim ersten torlosen Heimspiel der Ice Tigers in dieser Saison.
Die Ice Tigers bleiben jedoch weiterhin vor München und Berlin auf dem ersten Tabellenplatz, Wolfsburg festigt Platz fünf. Das nächste Spiel der Nürnberger steht am Sonntag um 14:00 Uhr in Mannheim an, bevor es für die Grizzlys im Heimspiel gegen die Eisbären Berlin um die letzten Punkte vor der Länderspielpause geht.

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(DEL/Ingolstadt) PM Die Adler Mannheim entführten die drei Punkte aus der Saturn Arena. Der ERC Ingolstadt unterlag den Gästen am Ende eines Kampfspiels mit 0:1.

(Foto: Jürgen Meyer)
Nach zwanzig ausgeglichenen Minuten eines unterhaltsamen ersten Drittels stand es 0:0. Der ERC hatte zu Beginn die besseren Chancen, etwa durch Thomas Greilinger (11.). Mannheim festigte seine Defensive mit zunehmender Dritteldauer und setzte auf Gegenstöße nach dem Scheibengewinn in der eigenen Zone. Andrew Desjardins kam in der 13. Minute so zur ersten brandgefährlichen Chance der Gäste, die ERC-Goalie Jochen Reimer jedoch stark parierte. Devin Setoguchi (17.) und Luke Adam (18.) hatten weitere gute Chancen für die Gäste. Kurz vor der Pause hätte Mike Collins aus zentraler Schussbahn die ERC-Führung erzielen müssen – er verzog (19.).
Im zweiten Abschnitt ging Mannheim in Front. Matthias Plachta, unterwöchig schon in der Champions Hockey League zweimal erfolgreich, schoss aus der Halbdistanz, die Scheibe ging abgefälscht unter die Latte ab (24.). Die Führung gab den Gästen Auftrieb, sie waren im Anschluss das bessere Team, ohne jedoch zu glänzen. ERC-Goalie Reimer parierte den Konter Devin Setoguchis (26.) und war auch ansonsten zur Stelle. Der ERC kam, mit Ausnahme von Dennis Swinnens Abschluss am langen Pfosten (27.), erst gegen Drittelende stärker auf, ließ aber selbst eine 3-auf-1-Gelegenheit liegen. Der ERC hätte häufiger einfach direkt den Schuss nehmen sollen.
Zu Beginn des Schlussabschnitts verletzte sich Adler-Verteidiger Carlo Colaiacovo und konnte nicht mehr weiterspielen (42.). Gegen Drittelmitte folgten dann gute Chancen für beide Seiten: Christoph Ullmann verpasste das 2:0, als er an Reimer scheiterte (47.). Im Anschluss hatte Greg Mauldin zweimal beste Einschusschancen, doch Chet Pickard im Adler-Tor zeigte die Schlüsselsaves. Die Panther, die anders als in den vergangenen Spielen nicht einen Überfluss an Chancen hatten, ließen die letzte Großchance ungenutzt: Sean Sullivan verzog von halblinks (58.).
Der ERC Ingolstadt tritt am Sonntag, im letzten Spiel des Spielemarathons vor der Länderspielpause, in Iserlohn an. Die Partie bei den Roosters beginnt um 14 Uhr.
Das erste Heimspiel nach der Pause steigt am 19. November, die Panther erwarten dann die Düsseldorfer EG.

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(DEL/Düsseldorf) PM Im letzten Heimspiel vor der Deutschland-Cup-Pause wollte die Düsseldorfer EG an ihren jüngsten Erfolg gegen Bremerhaven anknüpfen. Gegen die Schwenninger Wild Wings ging es gegen einen direkten Konkurrenten und damit um ganz wichtige Punkte. Umso ärgerlicher, dass die DEG am Ende leer ausging. Simon Danner markierte beim 1:3 (1:1; 0:0; 0:2) den entscheidenden Treffer.

(Foto: Birgit Häfner)
Schwungvoller Start
Die DEG erwischte vor 5.768 Zuschauern den etwas besseren Start. Den Jungs von Mike Pellegrims gelang es früh, Druck im Drittel der Gäste auszuüben. So ergaben sich einige Torszenen. Ebner schlenzte die Scheibe gefährlich aufs Tor (2.). Daschner und Ebner zauberten eine Doppelpassaktion aufs Eis, die mit einem Schuss des DEG-Verteidigers auf das kurze Eck, aber ohne krönenden Abschluss endete (3.). Schwenningen kam etwas besser ins Spiel, als Kammerer für zwei Minuten auf die Strafbank musste. Er war mit SERC-Keeper Dustin Strahlmeier zusammengestoßen, was das Schiedsrichtergespann Kopitz Iwert als Behinderung des DEG-Stürmers wertete (4.). In Überzahl waren die Wild Wings nun erstmals länger im Verteidigungsdrittel der Rot-Gelben präsent. Die beste Chance hatte Damien Fleury am langen linken Pfosten (6.).
Bartalis antwortet auf Henrion
Den Schwung der Überzahl nutzten die Schwarzwälder und blieben aktiv, Mirko Sacher hatte viel Platz und machte sich allein auf den Weg in Richtung Mathias Niederberger im DEG-Tor, zum Glück ohne zählbaren Erfolg (7.). Auf der anderen Seite fuhr Dmitriev ums Tor herum und legte die Scheibe gefährlich vor das Tor, wo sie vom Schläger Brandts sprang (9.). John Henrion war es, der die DEG schließlich in Führung brachte. Ein verdeckter Schuss vom Rand des rechten Bullykreises sauste unter dem Fanghandarm Strahlmeiers hindurch halbhoch in die lange Ecke (9.). István Bartalis hatte die Antwort auf dem Schläger, nachdem er sich vor das Tor gekurvt hatte (10.). Auch die DEG blieb gefährlich: Dmitriev legte die Scheibe zu Boyce in die Mitte, wo sie von dessen Kelle abtropfte und nur knapp übers Tor ging (11.). Statt einen Ausbau der Führung zu bejubeln, musste die DEG wenig später den Ausgleich hinnehmen. Giliati verwertete einen selbst erzeugten Abpraller, indem er den Puck sehenswert um Niederberger herumzog und ins leere Tor vollendete (12.). Glück hatte die DEG bei einem 2 auf 0-Konter der Gäste, den Rech und Fleury verdaddelten (14.). Mit einer Direktabnahme nach Hintertorpass von Barta hätte Kammerer die DEG beinahe erneut in Front gebracht.
Viele zum Tor, aber nichts im Tor
Nach einer kurzen Anlaufphase nach dem Kabinengang dominierte die DEG im Mittelabschnitt das Spiel. Zahlreiche Schüsse sausten in Richtung Gästetor, wahlweise war Strahlmeier im Weg oder fehlte es an der letzten Präzision. Auch die Gäste wagten sich immer wieder mal nach vorne, das Chancenplus lag allerdings bei den Hausherren. In einer kurzen Druckphase der Wild Wings suchte Fleury aus kurzer Distanz und aus dem Gewühl den Abschluss (34.). Das erste Überzahlspiel der Rot-Gelben fand fast durchgehend im Angriffsdrittel statt. Ein erneuter verdeckter Schuss von John Henrion, dieses Mal von der blauen Linie, war einer von mehreren erfolgversprechenden Versuchen der DEG (37.). Ein durchaus schwungvolles Drittel endete torlos.
Kalte Dusche durch Danner
Im letzten Drittel war es ausgerechnet der ehemalige DEG-Angreifer Simon Danner, der die DEG mit einem Schuss in die kurze linke Ecke eiskalt erwischte (45.). Auf einmal war die Mannschaft von Pat Cortina auf dem Weg zu drei ganz wichtigen Punkten. Die wollte die DEG nicht kampflos hergeben und rannte gegen die Niederlage an. Chancen gab es viele, wirklich gute waren allerdings Mangelware. Bis Welsh einen abprallenden Puck beinahe am rechten Pfosten mit der Rückhand über den Schoner von Strahlmeier gehoben hätte. Das war sie, die große Chance zum Ausgleich (46.). Ansonsten zog sich Schwenningen geschickt zurück, agierte defensiv umsichtig und machte der DEG so das Leben schwer. 67 Sekunden vor Schluss beorderte Mike Pellegrims Niederberger für einen sechsten Feldspieler während des laufenden Spiels auf die Bank. Die DEG übte ein letztes Mal Druck aus, Machacek brachte den Puck von der blauen Linie flach in Richtung Tor, dort fand sie aber keinen Abnehmer (60.). Im Gegenzug machte Fleury den Sack endgültig zu.

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(DEL/Ingolstadt) PM Der Niederbayer stürmt bereits seit 2008 für den ERC Ingolstadt Thomas Greilinger bleibt über die Saison hinaus beim ERC Ingolstadt. Beide Seiten einigten sich auf eine Vertragsverlängerung um zwei Jahre. Der Stürmer führt in der aktuellen Saison mit zehn Toren und vier Vorlagen in 19 Spielen die clubinterne Punktewertung an.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
„Die Leistung, die Thomas Greilinger auch in dieser Saison wieder zeigt, lässt sich sehen“, sagt Sportdirektor Larry Mitchell. Im Oktober wurde der Angreifer sogar als DEL-Spieler des Monats ausgezeichnet. „‘Greile‘ verfügt über sehr gute Hände, über einen feinen Torriecher und auch die Leidenschaft, den Treffer unbedingt machen zu wollen. Das sind starke Qualitäten.“ Wie Sportdirektor Mitchell zeigt sich auch Greilinger sehr zufrieden mit der raschen Einigung: „Der ERC war mein erster Ansprechpartner und Larry hat mir ein gutes Angebot gemacht. Unsere Ideen haben sich gedeckt, wir haben nicht lange rumreden müssen.“
Der zweifache Familienvater fügt an: „Es freut mich, weiter beim ERC zu spielen. Es ist auch nicht selbstverständlich, dass man solange bei einem Verein ist.“ Greilinger steht bereits seit 2008 beim ERC unter Vertrag. 2010 erhielt der nunmehr 36-jährige Stürmer die Auszeichnung zum DEL-Spieler des Jahres. Der gebürtige Deggendorfer, mit 196 Toren und 233 Assists mittlerweile ewiger Rekordscorer des Clubs in dessen DEL-Geschichte, trug maßgeblich zur Meisterschaft 2014 bei. Sportdirektor Mitchell sagt: „Beide Seiten haben von Anfang an ihre klare Bereitschaft erklärt, dass man weiter zusammenarbeitet. Ich freue mich sehr, dass Thomas Greilinger weiter für den ERC spielen wird.“

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(DEL/Straubing) (MA) Bei den Tigers meldete sich Mike Connolly wieder zurück, was dem Spiel der Straubinger zugute kam. Da Coach Tom Pokel auf die Dienste von Drew MacIntyre verzichtete, konnte er alle Kontingentspieler auf dem Feld einsetzen. Erneut bekam somit Sebastian Vogl die Möglichkeit sein Können unter Beweis zu stellen. In einem sehr von Taktik geprägten Spiel erwies sich Bremerhaven als hartnäckiger Gegner, der am Ende mit zwei Punkten belohnt wurde.

(eishockey-online.com / archiv)
Zuerst fehlte die gewohnte Unterstützung durch die Fans. Wegen einer Kampagne gegen die Zerstückelung der Spieltage, blieb es im Stadion am Pulverturm gespenstisch leise. Die Rufe der Spieler, der Einschlag des Pucks und die Checks waren viel deutlicher zu vernehmen als sonst. Dennoch war das Spiel beider Teams flüssig. Die Tigers versuchten es mit kurzen und schnellen Pässen die Abwehr der Gäste zu durchbrechen. Es gelang ihnen nur teilweise. Diese hingegen nahmen jede Möglichkeit auf das Tor von Sebastian Vogl zu schießen dankend an. Daraus resultierten immer wieder Unstimmigkeiten in der Tigers-Abwehr. Die erste und einzige gute Möglichkeit für die Niederbayern im ersten Abschnitt vergab Adam Mitchell. Bei einer 2-1 Situation versuchte er es alleine und scheiterte an Tomas Pöpperle. Mehr Arbeit hatte da schon sein Gegenüber. Durch einen Stockfehler von Maury Edwards, bekam der durchgestartete Svensson seine Chance. Nur eine Minute später scheiterte Mauermann an Vogl und nur Sekunden danach ergab sich für Körner die dickste Möglichkeit zur Führung. Auch hier parierte der gebürtige Landshuter prächtig. So blieb der erste Abschnitt torlos, aber nicht wortlos, denn die Aktion der Fans fand nach 15 Minuten ein Ende und dann wurde das Team wieder richtig angefeuert.
Das zweite Drittel kann man unter vergebene Chancen archivieren. Im vergeben von hochkarätigen Möglichkeiten machte Mike Hedden den Anfang. Am langen Pfosten stand er bereit, traf aber nur den Schoner des Torhüters. Im Gegenzug machte es Rylan Schwartz auch nicht besser. Nachdem er Verteidiger und Torhüter umkurvt hatte, traf er ebenfalls nur dessen Schoner. Danach waren die Tigers wieder dran und das gleich mehrmals. Thomas Brandl und Mike Hedden vergaben im Minutentakt. Davon hatte sich Alexander Oblinger was abgeschaut und machte es ihnen nach. Bei einer erneuten Chance wieder durch Hedden, hatten die Fans schon den Torschrei ausgestoßen, da bemühten sich sogar die Schiedsrichter um einen Videobeweis. Aber natürlich war es kein Treffer. Die Verteidiger der Tigers konnten es auch nicht besser. Zumindest war Austin Madaisky sehr nahe dran mit seinem Pfostenschuß. Das ganze Treiben beendete dann Mike Connolly, der ebenfalls scheiterte. Solche Nachlässigkeit hat sich schon sehr oft im Sport am Ende gerächt und genau so sollte es später auch kommen.
Da die Schiedsrichter über die gesamte Spielzeit eine sehr großzügige Regelauslegung verfolgten, wurden erst im letzten Abschnitt die Strafzeiten verteilt. Zuerst traf es die Hausherren, aber es dauerte keine Minute, dann musste auch ein Pinguine-Spieler den Weg in die Kühlbox antreten. Beim Spiel vier gegen vier war auf einmal viel Platz da und den konnten die Straubinger nutzen. Alexander Dotzler (43.) brachte mit seinem ersten Saisontreffer seine Farben in Führung. Im Anschluss wurden die Gäste wieder etwas stärker und nahmen wieder vermehrt Sebastian Vogl unter Beschuss. Hoeffel hatte hier schon den Ausgleich auf dem Schläger, aber erst in der 54. Minute konnten auch die Bremerhavener jubeln. Ross Mauermann nutzte eine Unachtsamkeit vor dem Tor aus zum 1:1. Vorher hatten die Tigers mit Mühe eine Überzahlmöglichkeit der Pinguine überstanden. Dieser Treffer gab den Gästen auftrieb und sie waren kurz davor, das Spiel noch vor der Verlängerung zu entscheiden. Zu diesem Zeitpunkt wuchs Vogl im Tor der Tigers über sich hinaus und rettete sein Team in die Nachspielzeit. Aber auf den Siegtreffer durch Christopher Rumble (62.) mussten sie nicht lange warten. Den ersten Schuss von Rumble traf Steven Zalewski am Oberkörper und diesen Knockout nutzte Rumble im Nachschuss aus. Die Leistung der Tigers zeigt seit dem Trainerwechsel weiter nach oben, auch wenn heute nur ein Punkt dabei auf dem Konto dazu kam.
Spiel vom 02.11.2017
Straubing Tigers - Pinguine Bremerhaven: 1:2 n.V. (0:0|0:0|1:1|0:1)
1:0 |43.|Alexander Dotzler (Loibl)
1:1 |54.|Ross Mauermann (Urbas, Dejdar)
1:2 |62.|Christopher Rumble (Svensson, Urbas)
Strafen:
Straubing 4 - Bremerhaven 2
(0-0 / 0-0 / 4-2 / 0-0)
Schiedsrichter:
HSR Sirko Hunnius, Marian Rohatsch
LSR Lukas Kohlmüller, Tobias Schwenk
Zuschauer:
3.905
Aufstellung:
Straubing Tigers: Vogl, Pätzold - Yeo, Klassen; Jobke, Madaisky; Renner, Edwards; Dotzler - Zalewski M., MacKinnon, Williams;
Hedden, Zalewski S., Connolly; Schönberger, Brandl, Loibl; Koper, Mitchell, Oblinger
Pinguins Bremerhaven: Pöpperle, Hübl - Maschmeyer, Jensen; Lampl, Bergmann; Lavallee, Rumble; Maschmeyer - Svensson, Quirk, Urbas;
Owens, Schwartz, Hoeffel; 'George, Bast, Mauermann; Dejdar, Körner, Kirchner

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(DEL/Iserlohn) PM Der neue Vertrag ist unterschrieben! Damit ist offiziell, woran die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) in den letzten Tagen gearbeitet haben. Der 28 Jahre alte Stürmer Louie Caporusso ist zurück am Iserlohner Seilersee. Nach dem Vormittagstraining unterzeichnete der gebürtige Kanadier seinen neuen Vertrag, der bis zum Ende der Saison 2018/2019 Gültigkeit hat.

( Foto Heike Feiner )
Caporusso wird, vorausgesetzt alle Unterlagen zur Lizenzierung treffen rechtzeitig ein, am Freitagabend im Auswärtsspiel der Iserlohn Roosters bei den Eisbären Berlin zum ersten Mal für die Sauerländer auf dem Eis stehen. „Nach der ersten Kontaktaufnahme war die Begeisterung auf beiden Seiten riesengroß. Man konnte spüren, dass Louie der Seilersee gefehlt hat. Da wir wissen, was wir an uns haben, waren beide Seiten bemüht, alle Möglichkeiten zu schaffen, um den Transfer möglich zu machen“, betont Roostersmanager Karsten Mende.
Auch Caporusso selbst ist glücklich, wieder die Chance zu haben, für die Iserlohn Roosters aufs Eis zu gehen. „Es war eine Herzensentscheidung zurückzukommen. Iserlohn ist in den zurückliegenden Jahren eine Heimat für meine Familie und für mich geworden. Ich habe das Team und die Fans vermisst und realisiert, dass Iserlohn für mich einer der besten Orte ist, um Eishockey zu spielen“, so Caporusso selbst.
Louie Caporusso wurde im Jahr 2007 von den Ottawa Senators in der dritten Runde gedraftet. Von 2007 bis 2011 stürmte der 24 Jahre junge Linksschütze erfolgreich für die University of Michigan in der NCAA. Für Michigan verbuchte der Kanadier im Schnitt fast einen Punkt pro Spiel. Seinen ersten Profivertrag unterzeichnete der Neuzugang 2011 beim Farmteam der Senators aus Binghampton, kam dort und in der ECHL zum Einsatz. Im Januar 2014 entschied er sich dann für einen Wechsel nach Europa und unterzeichnete einen Vertrag bei den Augsburger Panthern. Von 2015 bis zum Frühjahr diesen Jahres stürmte er dann für die Iserlohn Roosters, bevor Caporusso ein Angebot des schwedischen Eliteliga-Clubs aus Brynäs annahm und nach Skandinavien wechselte. Nach 13 Spielen bat er um Vertragsauflösung.
„Ich habe die Freude von Louie und seinen ehemaligen Teamkollegen gesehen, als er heute in die Kabine kam. Ich glaube, wir haben mit der Rückkehr von Louie nicht nur sportliche, sondern vor allem auch menschliche Qualität hinzugewonnen, was mich persönlich für uns alle sehr glücklich macht“, sagt Roosters-Trainer Rob Daum.

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(DEL/Schwenningen) PM Die Schwenninger Wild Wings haben auf die personell angespannte Situation reagiert und einen alten Bekannten verpflichtet. Der französische Nationalspieler Damien Fleury wechselt zurück an den Neckarursprung und wird aller Voraussicht nach bereits am kommenden Freitag zum Aufgebot in Düsseldorf gehören.

(Foto: Jens Hagen/Archiv)
„Wir freuen uns, dass wir mit Damien Fleury einen Stürmer verpflichten konnten, der seine Stärken und Qualitäten bei den Wild Wings schon einmal unter Beweis gestellt hat. Insofern wissen wir genau, was wir an ihm haben und er wird sicherlich keine große Eingewöhnungszeit benötigen. Außerdem passt er genau in unseren Anforderungsprofil, da wir nach einem Rechtsschützen Ausschau gehalten haben, der Scoringqualitäten mitbringt und zudem ein sehr guter Schlittschuhläufer ist“, so Sportmanager Jürgen Rumrich.
Fleury wird bereits am morgigen Mittwoch in Schwenningen erwartet und wird das erste Mal am Donnerstag mit der Mannschaft trainieren, bevor es per Mannschaftsbus nach Düsseldorf geht. Der 31-jährige französische Nationalspieler spielte bereits in der Saison 2015/16 für die Wild Wings und war mit 25 Toren und 15 Assists erfolgreichster Torschütze seiner Mannschaft. Der Rechtsschütze wird mit der Nummer 93 für die Wild Wings auflaufen und erhält einen Vertrag bis Saisonende.
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(DEL/Köln) PM Ben Hanowski sichert den Haien mit seinem Schlagschuss-Tor zum 3:2 zwei Punkte in der Verlängerung gegen Ingolstadt. Es war das Aufeinandertreffen zweier Teams, die sehnlich nach einem Erfolgserlebnis suchten. Die Haie, mit drei Niederlagen in Folge im Gepäck, empfangen den ERC Ingolstadt, der sogar vier Mal in Folge das Eis als Verlierer verlassen musste.

(Foto: Ingo Winkelmann)
Und lange sah es so aus, als würden die Gäste dem KEC einen richtig gruseligen Halloween-Abend bescheren. "Wir haben über knapp 40 Minuten ein nahezu perfektes Auswärtsspiel abgeliefert", erklärte ERCI-Coach Tommy Samuelsson nach der Partie. Die Haie, vor 10.427 Zuschauern in den PINKTOBER-Trikots angetreten, taten sich lange schwer. "Unser Selbstvertrauen war schon vor dem Spiel nicht das beste. Der Spielverlauf hat es dann noch zusätzlich runtergezogen", berichtete Haie-Headcoach Cory Clouston.
Das Spiel begann sofort mit einer guten Möglichkeit für die Ingolstädter: Kael Mouilierat lief allein auf KEC-Goalie Justin Peters zu, doch der konnte parieren. Die Gäste präsentierten sich auch weiterhin zweikampfstark und zwangen die Haie zu Fehlern. Dem 0:1 durch Thomas Greilinger (9.) ging ein Scheibenklau in der Bandenrundung zuvor. Beim 0:2 setzte sich Mouilierat vor dem Tor durch und traf per Nachschuss (18.). Im Mittelabschnitt hielt dann zunächst Justin Peters seine Mannschaft im Spiel. Der für das Team Canada nominierte Keeper klärte einen Konter (25.) und verhinderte weitere gute Chancen der Panther. Nach vorne wurde die Haie aber mit zunehmendem Spielverlauf aktiver. Und das wurde belohnt: In der 37. Minute ließ Ben Hanowski vor dem Tor den Puck durchrutschen. Nico Krämmer nahm ihn auf, ließ Ingolstadts Torhüter Timo Pielmeier aussteigen und traf mit der Rückhand zum 1:2-Anschluss.
Im Schlussdrittel hielt der knappe Vorsprung der Gäste zunächst. In Minute 55 präsentierte sich Haie-Verteidiger Dominik Tiffels dann stark an der gegnerischen blauen Linie. Binnen weniger Sekunden hielt er standhaft mit dem Schlittschuh im Drittel des ERCI. Dann bekam er beim Klärungsversuch einen Schläger durchs Gesicht gezogen. Strafe gegen Ingolstadts David Elsner. Wenige Sekunden später riss Panther Matt Pelech Ryan Jones' Helm vom Kopf. Resultat: eine doppelte Überzahl für die Haie. Ryan Jones postierte sich erneut vor dem Tor – und fälschte einen Schuss von Shawn Lalonde zum Ausgleich ab (57.). Dann Stand erneut Haie-Goalie Peters im Mittelpunkt. In der 59. Minute parierte er einen Penalty von Mouilierat. Es ging mit dem 2:2 in die Verlängerung. Und dort saß der erste Schuss des KEC: Ben Hanowski kam über die linke Seite, blickte kurz hoch, nahm Maß und knallte die Scheibe in die Maschen. 3:2-Overtime-Sieg für die Haie! Zwei Punkte blieben in der Domstadt.
"Der Sieg tut der Mannschaft gut und gibt uns hoffentlich wieder mehr Selbstvertrauen. Das Team hat sich nach dem 0:2 nicht aufgegeben und hat sich mit zunehmender Spielzeit in das Spiel hineingekämpft", sagte Coach Clouston.
Weiter geht es für den KEC am kommenden Sonntag mit dem Auswärtsspiel bei den Fischtown Pinguins aus Bremerhaven (16:30 Uhr). Das nächste Heimspiel steigt nach der Länderspielpause am 15.11.2017 gegen die Krefeld Pinguine. Spielbeginn ist dann um 19:30 Uhr.
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(DEL/Bremerhaven) (Christian Diepold) Die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven haben die Auswärtspartie in der Deutschen Eishockey Liga bei den Schwenninger Wild Wings mit 1:4 durch Tore von Rylan Schwartz, Mike Hoeffel, Jason Bast und Jan Urbas gewonnen. Dabei war der erste Treffer von Rylan Schwarz kurios.

(Tomas Pöpperle, Foto Birgit Eiblmaier)
Vor 4.695 Zuschauer in der Helios Arena (Schwenningen) mussten die Fans nach einem schwachen ersten Drittel bis zur 22. Minute warten bis Rylan Schwartz zum 1:0 für die Bremerhavener traf. Der Puck blieb im Tornetz so hängen, daß keiner die Scheibe sah, erst nach dem Videobeweis wurde das Tor gegeben. Dustin Strahlmeier war der einzige der diese im Netz entdeckte und mit Frust aus dem Gehäuse beörderte.
Die Gäste aus Fischtown mussten vor dem Spiel eine böse Überraschung hinnehmen, da der Mannschaftsbus von Unbekannten beschmiert wurde, dies schien aber die richtige Motivation für den heutigen Nachmittag zu sein, denn nach der Führung erhöhte Mike Hoeffel in der 32. Minute auf 2:0 und sorgte auf Seiten der Schwenninger Wild Wings für Ernüchterung, diese waren zu diesem Zeitpunkt besser ins Spiel gekommen und hatten sich einige gute Chancen herausgespielt, doch Tomas Pöpperle im Tor der Fischtowner machte heute wieder einen ganz sicheren Eindruck.
Im Schlussdrittel konnten die Hausherren noch einmal den Druck erhöhen, was zur Folge hatte, dass die Gäste zu einigen Konterchancen kamen. Bei einem dieser Gegenangriffe wurde Jason Bast gefoult und der deutsch-kanadier nutzte den anschließenden Penalty zur 3:0 Vorentscheidung (55.). Eine Minute später gab es erneut den Videobeweis und Schwenningen verkürzte auf 1:3 durch Will Acton. Kurz vor dem Ende nahm Pat Cortina seinen Torhüter vom Eis und versuchte nocheinmal mit sechs Feldspieler ein weiteres Tor zu erzielen. Den Schlusspunkt setzte dann der slowenische Nationalspieler Jan Urbas mit einem Empty-Net-Goal zum 4:1 Entstand.
Mit diesem Auswärtssieg ziehen die Bremerhavener Pinguins an Schwenningen vorbei und stehen vorerst auf dem 7. Tabellenplatz.

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(DEL/Bremerhaven) PM Eindrucksvoll durfte am heutigen Morgen die Delegation der Fischtown Pinguins erfahren, wie einige Unverbesserliche im Land der „Spätzle Aborigines“ ein Klima von Offenheit und Aufnahmebereitschaft gegenüber Gästen schaffen. So durften die Seestädter mit einer komisch seltsamen Angewohnheit (Meedale) Bekanntschaft machen, die dem Spruch „Narrenhände beschmieren Tisch und Wände“, nachhaltig Sinnhaftigkeit verleiht.

(Foto: Bremerhaven)
Während die Pinguins in ihren komfortablen Betten des Hotels „Zum Ochsen“ von einer tollen Partie gegen die heimischen „Wild Wings“ träumen durften, beschmierten bisher Unbekannte den Mannschaftsbus der Fischtowner mit den Insignien der heimischen Ultraszene „Meedale“. So ärgerlich die mutwillige Sachbeschädigung für das Busunternehmen von Rhaden sein dürfte, so nachhaltig dürfte sich das Geschmiere allen freiwilligen und unfreiwilligen Lesern auf einer 800 km Rückfahrt über Deutschlands Autobahnen einprägen.
Letztlich bleibt festzuhalten, dass es unglaublich ist, wieviel Zeit und Arbeit manche Menschen aufbieten, um ihre Dummheit zu beweisen. Somit ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass diese Personen nicht in der Lage sind, Eishockeyspiele an einem Dienstag zu besuchen, weil sie es vorziehen, ihre Zeit mit nächtlichen Sachbeschädigungen zu verbringen anstatt ihrer Mannschaft den Rücken zu stärken.
So ärgerlich das Verhalten der Schwenninger Ultras zu bewerten ist, so erfreulicher die Gastlichkeit der Familie Schlenker, die als Betreiber von „Schlenkers Ochsen“ der Mannschaft ein herzliches Willkommen bereitet hat und mit ihrer Gastfreundschaft ein eindrucksvolles Ausrufezeichen setzen konnte, das bei der Mannschaft nachhaltig Eindruck hinterlassen hat.
(Bericht von Bremerhaven)

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(DEL/Bremerhaven) (Norbert Lenga) Das Motte lautete: „wer A sagt muss auch Hoi sagen", genau wir Norddeutschen sagen einfach Ahoi. „Hoch im Norden weht ein rauer Wind", so beginnt das Lied der Fischtown Pinguins und diesmal war es nun wirklich so, Sturm im Norden, Sturm Herwart fegte über Bremerhaven.

(Foto Norbert Lenga))
30 Busse sollten starten mit gut 1650 Fischtown-Fans, einer (Bus 25) hattees nicht zur Halle geschafft, er konnte sich nicht durch den Sturm kämpfen.Doch Pinguine sind eine Familie,so wurden die Fans auf andere Busse verteilt und konnten mitfahren, ein Ersatzbus kam dann zum Anleger des Schiffes. Ich bekam um 5:30 die erste Whatsapp Nachricht, fahren die Busse ?
Klar wir sind Norddeutsche und wo andere von Sturm reden, so sagt man hier „bisschen Wind", doch auch mir war nicht ganz wohl bei diesem Sturm los. Mit dem Bus nach Duisburg, dort auf ein Schiff, 5 Stunden auf dem Rhein Party und dann mit dem Bus wieder in die Halle und das Team der Fischtown Pinguins anfeuern ? Norbert du bist fast 50, wie sollst du das nur durchhalten? Doch es kommt alles anders !
Um 6:20 Uhr geht es los zur Eishalle Bremerhaven, dort angekommen warteten schon hunderte vonPinguins-Fans und dann das Bild, 29 Busse auf dem Parkplatz, der Wahnsinn. Auch die Organisation vor Ort, war unglaublich gut, die Pinguins-Fans watschelten zu den Bussen und ließen sich durch den heftigen Wind nicht beeindrucken. Pünktlich um 7:00 Uhr fuhren dann die ersten Busse ab, nach und nach folgten dann Bus an Bus, natürlich immer mit Abstand, den alles musste nach Plan laufen. So stand genau fest wann welcher Bus wo halten durfte, den 1650 Fans an einer Raststätte ? Ich glaube mal die hätten zu gemacht.
Ich war im Bus 24 unterwegs und die Stimmung war vom Anfang an SUPER, es wurde gesungen und geschunkelt, eine große Familie unterwegs nach Düsseldorf. Ankunft in Duisburg und da stand es dann, die „Rhein Energie" unser Partyschiff, das Schiff welches uns 5 Stunden den Rhein hoch und runter nach Düsseldorf bringen wird. Auch hier war die Organisation klasse, das Einschiffen klappte perfekt und kaum waren die Fans on Board, da ging die Party richtig los. Aquacity, eine bekannte Kultband aus Bremerhaven, spielte einige Töne an und die Party nahm ihren Lauf. Unter Deck wurde kräftig mit Musik gefeiert und oben an Deck konnten sich die Fans dann erholen, den das Wetter spielte kräftig mit, Sonnenschein und es kommt Urlaubsstimmung auf.
Zwischendurch dann der Auftritt von Mia Julia, bekannter Ballermann-Star, auch sie leistete einen guten Beitrag zur Stimmung auf dem Schiff. Was ich besonders an diese Tour fand, ich treffe einige Fans aus Krefeld, die extra nach Bremerhaven gefahren sind um die Tour dann mit uns zu machen, ich fand das super toll. Auch der Fanbeauftragte der DEG (Kevin Böhm) war mit an Board, ja liebe Düsseldorfer und was hat er getrunken ? Kölsch !!
Ich glaube so etwas ist nur mit Eishockey-Fans möglich, alle feiern gemeinsam und stehen zusammen, „wir sind alle Eishockey-Fans"! In Düsseldorf angekommen geht es dann zu den Bussen und direkt zum ISS Dom, wo staunende Düsseldorfer Fans standen und sich wunderten. Ein wenig enttäuschend dann das die Düsseldorfer uns direkt unter das Dach setzten, aber das tat der Stimmung kein Abbruch. Die Fischtown Fans übernahmen sofort das Ruder, was sich leider nicht auf die Mannschaft übertrug. Das Spiel ging leider mit 4:0 an Düsseldorf, doch selbst da feiern die Fans Ihre Fischtown Pinguins.
Kleiner Tipp von mir noch an die Verantwortlichen der DEG, wenn sich 1.900 Fans der Gäste ankündigen, dann sollte man im Fanshop schon einige PINS mehr haben und 200 Game-Pucks für 1.900 Fans ? Auch das passt nicht wirklich. Doch ich möchte abschließend Danke an alle Fans, Organisatoren und auch an die Düsseldorfer sagen, es war eine tolle Party und die Fans der Düsseldorfer waren super nett.
DANKE Düsseldorf
DANKE Organisationsteam
DANKE Fischtown-Fans

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(DEL/Köln) (ST) Es war Sonntag und der Eishockeytag bot den Klassiker, die Kölner Haie gegen die Mannheimer Adler, ein Topspiel in der LANXESS arena mit 11.968 Zuschauern. Doch es wurde einem Topspiel, einem Klassiker zwischen zwei eigentlich guten Mannschaften nicht gerecht. Das Ergebnis spricht für sich, der KEC verlor mit 0:1.

( Foto Ingo Winkelmann )
Kölns Philip Gogulla feierte am Freitag beim Auswärtsspiel gegen die Nürnberg Ice Tigers sein 700. DEL-Spiel und alle Partien bestritt er im Trikot des KEC. Nur Moritz Müller und das Kölner Urgestein Mirko Lüdemann sind die beiden einizigen, die mehr Spiele für Köln spielten. So wurde er am Sonntag noch nachträglich geehrt.
Am Freitag spielte Köln gegen den Tabellendritten Nürnberg und wollte auf die ersten drei Positionen verkürzen. Das gelang nicht, die Haie scheiterten an der offensiven Stärke der Ice Tigers nachdem sie zwei Tore Vorsprung hatten. Danach ließ die Defensive komplett nach. Das Endergebnis war ernüchternd mit 5:2. Also, hieß es am Sonntag auf ein Neues gegen Mannheim. Doch auch hier sollte der KEC scheitern. Mannheim stand bis Sonntag auf Platz vier der Tabelle, Köln auf Rang sieben, lediglich zwei Punkte trennte beide. Das hätte noch einmal Brisanz in das Spiel bringen können, doch beide Mannschaften wirkten müde und verschlafen.
Die Adler gewannen zuvor zwei Spiele, zunächst gegen die DEG und freitags gegen Schwenningen nach Penaltyschießen. Köln hätte einiges gut zu machen gehabt, die zwei Spiele zuvor verloren die Haie gegen Berlin und Nürnberg. Den Kölner fehlten immer noch Cory Potter, Blair Jones, Gustaf Wesslau, Alexandre Bolduc und T.J. Mulock. Dafür wieder dabei war der junge Lucas Dumont und sein Debüt gab Dominik Tiffels.
Das erste Drittel begann zunächst noch gut und bissig. Doch ließ das schnell nach. Und es fing an zäh zu werden, da sich beide Mannschaften gegenseitig neutralisierten und nicht zum Zug kamen. Es gab keine Tore in diesem Drittel.
Der Mittelabschnitt wurde ähnlich verfahren wie das erste Drittel. Doch in der 38. Minute dann das erste Tor, das auch das letzte bleiben sollte. Mannheims Brent Raedeke konnte erfolgreich einnetzen. Das Drittel endete also 0:1.
Das Schlussdrittel blieb wie die ersten Drittel, zäh. Die Haie ließen eine Überzahl von fünf gegen drei ungenutzt und erzielten keinen Ausgleich. Es blieb bei einem 0:1.
Insgesamt war es keine spannende Partie. Beide Mannschaften agierten lustlos. Erarbeiteten sich zwar einige Chancen, doch die blieben bis auf das eine Tor der Mannheimer ungenutzt. Köln hätte einiges gut zu machen gehabt, und die Zuschauer haben ein aggressiveres und kämpferisches Team erwartet. Diese Erwartung wurde enttäuscht. Auch kann die Niederlage nicht daran gelegen haben, dass auf Seiten Kölns immer noch einige Spieler fehlen, denn der Kader sollte eigentlich tief genug sein. Am Sonntag mangelte es an Kampfgeist und Toreffizienz, daher ist die Niederlage verdient. "Wir stecken im Moment in einer schweren Phase, wo uns vor dem Tor das Selbstvertrauen fehlt. Schüsse, die zu Beginn der Saison noch locker verwandelt wurden, landen aktuell nicht im Tor. Chancen, das Spiel zu gewinnen waren da. Nur müssen wir vor dem gegnerischen Tor wieder effektiver werden“, so Trainer Cory Clouston nach dem Spiel. „Quelle: www.haie.de)
Aber auch auf Seiten Mannheims war kaum Energie spürbar, aber da eine Mannschaft gewinnen musste, sollte es zumindest ein Tor geben, das fiel auf Seiten der Adler. Und so endete es mit einem Tor für Mannheim.
Am Dienstag geht es auf heimischen Eis um 16.30 Uhr gegen Ingolstadt weiter.
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(DEL/Augsburg) (Oliver Winkler) Spannender und torreicher kann es nicht sein: Die Augsburger Panther drehen das Spiel im ersten Drittel, gewinnen das wilde zweite Drittel mit 4:3 und stellen durch Drew LeBlanc auf den finalen Spielstand 7:4. Für die Heimmannschaft trafen neben LeBlanc Trevor Parkes, T.J. Trevelyan und Thomas Holzmann. Auf Seiten der Eisbären Berlin konnten sich Jonas Müller, Sean Backmann und Jamie MacQueen durchsetzen.
(Foto: Dunja Dietrich)
Daniel Schmölz war zurück auf dem Eis im Curt - Frenzel Stadion und startete mit dem sonst unveränderten Kader nach der 3:1 - Niederlage bei den Iserlohn Roosters in eine Partie, die es in sich hatte. Bereits in den ersten Spielminuten zeichnete sich ab, dass beide Mannschaft sehr offensiv orientiert waren. So kam es schon in der zweiten Minute zum freistehenden Trevor Parkes vor Petri Vehanen, der seine Chance aber nicht verwandeln konnte. Auch Jonathan Boutin hatte von Beginn an starke Paraden vorzuweisen, musste sich aber nach sechs Minuten geschlagen geben. Jonas Müller staubte im Anschluss eines Konters ab und verwandelte das erste Tor des Abends. Zehn Tore sollten folgen und so dauerte es keine 80 Sekunden, bis die Augsburger Panther eine Antwort parat hatten. Die Paradedisziplin der Heimmannschaft stand auf dem Plan: Drew LeBlanc stand in der ersten Überzahlsituation des Abends perfekt positioniert vor dem Berliner Tor und erzielte das 1:1 durch einen Abstauber. Keine zwei Minuten später war es Trevor Parkes, der sich die Scheibe in der offensiven Zone erkämpfte und Vehanen mit einem schon fast einfallslosen Schuss überwand. Der AEV war damit nach neun Minuten in Führung.
Dank starker Aktionen von Jonathan Boutin und Petri Vehanen blieb es vorerst bei drei Toren. Doch dann fielen sieben Tore innerhalb von dreizehn Minuten und der Wahnsinn war real: Trevor Parkes kam nach 30 Sekunden an die Scheibe und zielte optimal, nachdem er den Puck aus einer chaotischen Situation befreien konnte. Dabei leistete Evan Trupp nennenswerte Vorarbeit. Sean Backmann und Jamie MacQueen konnten allerdings innerhalb von 90 Sekunden ausgleichen. Gefolgt von MacQueens Treffer in Unterzahl kam Sean Backmann dank eines strammen Schusses in den Winkel zum Anschlusstreffer. Das war aber bei Weitem nicht alles. Keine 30 Sekunden später waren es die Panther, die im selben Überzahlspiel (in dem sie den Unterzahltreffer hinnehmen mussten) durch den Publikumsliebling T.J. Trevelyan zum Jubeln kamen. Nur hatten auch die Eisbären vor, die Stärke des Hauptstädter Überzahlspiels zu präsentieren und kamen durch den zweiten Treffer von Jamie MacQueen zum erneuten (4:4) Ausgleich.
Durchatmen? Pustekuchen. Auch die Mannschaft von Mike Stewart durfte erneut die Skills der Special Teams vorweisen und kam durch T.J. Trevelyans Tor aus der Drehung zum erneuten Führungstreffer. Auch der vierte von sechs Treffern war ein Power Play - Tor. Thomas Holzmann erhöhte auf 6:4.
Damit war der Wahnsinn dann vorerst beendet. Die Sirene schickte beide Mannschaften zum letzten Mal in die Kabinen. Im dritten Drittel war das Spiel wieder wesentlich bedachter und ruhiger. Zum elften Treffer der Partie kam es dennoch, nachdem Aleksander Polaczek sechs Minuten vor Schluss eine perfekte Vorlage für Drew LeBlanc erarbeitete und damit auf den finalen Entstand 7:4 stellt.
Viel Zeit zum Verschnaufen haben die Panther nicht. Bereits am Dienstag sind sie beim Tabellenführer aus Nürnberg zu Gast, während die Eisbären kein Spiel unter der Woche bestreiten werden, bevor sie am Freitagabend die momentan starken Iserlohn Roosters empfangen.

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(DEL/Schweninngen) (Oliver Winkler) Nachdem die Schwenninger Wild Wings unerwartet einen Punkt in Mannheim holten, stand der nächste schwierige Gegner auf dem Programm: Die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg waren zu Gast in der Helios Arena. So wild wie es Sturmtief Herwart im Umfeld der gut gefüllten Arena hergehen ließ war das Spiel leider nicht. Die Gäste kamen zu zwei relativ einfachen Toren durch Dane Fox und Brett Festerling, konnten die zwei - Tore Führung zwar ausbauen aber nicht halten. Kurz vor Schluss stand es nur noch 2:3, David Steckel aber traf das leere Tor zum endgültigen Spielstand: 2:4 für Nürnberg.

(Foto: Birgit Eiblmaier)
Der Start ins erste Drittel war weitesgehend ereignislos bis Dominik Bohac in der achten Spielminute auf Grund eines Stockschlags auf die Strafbank musste und der Nürnberger Power Play Formation die erste Möglichkeit gab, die Mannschaft von Rob Wilson in Führung zu bringen. Die Ice Tigers hielten die Defensive der Schwenninger Wild Wings volle zwei Minuten im Angriffsdrittel fest und kamen durch Taylor Aronson mehrmals zu beachtlichen Chancen. Die Schwenninger Verteidigung schaffte es im letzten Moment, den Puck von der Linie zu kratzen. Nur eine Minute später ergatterte Dane Fox den Puck im eigenen Drittel und passte quer über die neutrale Zone zu Philippe Dupuis, der sich im Alleingang vor Dustin Strahlmeier wiederfand. Strahlmeier holte eine wahnsinnig starke Parade raus und verhinderte den Führungstreffer. Auch die Wild Wings kamen nach der 13. Spielminute in vielversprechende Positionen.
Dabei mangelte es aber an der nötigen Präzision, um Andreas Jenike im Tor der Nürnberger wirklich gefährlich werden zu können, zumal die Nürnberger Defensive exzellent aufgestellt war. Die Heimmannschaft hingegen hatte größere Probleme: Leonhard Pföderl bekam den Puck drei Minuten vor Schluss des Drittels von Taylor Aronson, der ihn ins Drittel brachte, und zog ab. Der Puck traf zwar nur den Pfosten, prallte aber direkt auf die Kelle von Dane Fox ab, der die Chance problemlos und locker zum 0:1 - Führungstreffer verwandelte. Im Nachzug trafen die Franken noch ein Mal das Gehäuse, konnten ihre Führung allerdings nicht ausbauen.
Im Mitteldrittel konnten die Wild Wings dank Marcus Weber eine Überzahlsituation ausprobieren, kamen dabei aber über längere Zeit überhaupt nicht in die Zone der Nürnberger. In der zweiten Hälfte des Power Plays waren zwar bessere Spielzüge zu sehen, zum Torerfolg reichte das aber bei Weitem nicht. Patrick Reimer brachte nach Ablauf der Strafe den Puck ins heimische Drittel und verfehlte das Tor knapp. Strahlmeier verlor im nachfolgendem Chaos seinen Schläger, parierte zunächst die erneute Chance des Nürnberger Kapitäns, sah sich dann aber zum falschen Zeitpunkt nach dem verlorenen Schläger um und achtete nicht auf Brett Festerling, der in der Rundung zum Puck kam und dieses Geschenk dankend zur 0:2 - Führung verwandelte. Im Anschluss stellte Taylor Aronson Stefano Giliati im Slot vor dem eigenen Tor ein Bein und musste auf die Strafbank. Auch die zweite Überzahlsituation der Heimmannschaft war nicht von Erfolg gekrönt und das obwohl Markus Poukkula einen perfekten Pass quer durch den Slot auf die Kelle bekam. Andreas Jenike reagierte blitzschnell und verhinderte den Anschlusstreffer, der zu dem Zeitpunkt verdient gewesen wäre.
Auch im letzten Abschnitt bekamen die Wild Wings erneut eine Möglichkeit, das Power Play zu präsentieren. Das Team von Pat Cortina kam aber überhaupt nicht voran und scheiterte immer wieder am Spielaufbau. Die Ice Tigers überstanden die Unterzahlsituation und kamen mit Yasin Ehliz und Petr Pohl zu einem Konter, der mit dem finalen 0:3 endete. Strahlmeier verschob das Tor zwar unabsichtlich, bevor Pohl den Puck über die Linie bringen konnte, die Schiedsrichter entschieden aber völlig richtig auf Tor. Das Spiel schien entschieden, Will Acton hatte aber etwas dagegen und verkleinerte den Vorsprung in der 51. Spielminute auf 1:3. Die Wild Wings witterten eine Chance auf den Ausgleich und warfen in den letzten Minuten alles in die Offensive. Mirko Sacher kam exakt eine Minute vor Schluss des Spiels frei zum Schuss und überwand Jenike zum 2:3. Die Helios Arena war auf den Beinen, die Wild Wings waren nah dran, gaben den Puck aber an David Steckel ab, der mit einem Empty - Net - Goal das endgültige 2:4 fix machte.
Die Ice Tigers sind dank der Niederlage des EHC Red Bull München gegen die Iserlohn Roosters (1:2) zurück auf dem ersten Tabellenplatz. Für Nürnberg geht es bereits am Dienstag im Heimspiel gegen die Augsburger Panther weiter. Schwenningen empfängt Bremerhaven.
Den Blog zum Spiel, mit persönlicher Meinung und Interviews, gibt es ab morgen um 06:00 Uhr unter folgendem Link zu lesen: https://oliverwinkler.org/category/deutsche-eishockey-liga/

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(DEL/Straubing) (MA) Der ERC Ingolstadt hat einen Weg gefunden, ein Spiel das sie fünfzig Minuten lang dominierten, noch zu verlieren. Dazu brauchten die Tigers nur eine gute Moral, einen Sebastian Vogl im Tor und die Zalewski-Brüder die beide Tore erzielten. Dies dürfte Balsam auf die Seele der Straubinger sein, die schon mehrmals in dieser Saison enge Spiele verloren. Zugleich war es ein guter Einstand für Tom Pokel als neuer Coach der Tigers beim ersten Heimspiel.

(Foto: eishockey-online.com / Birgit Eiblmaier)
Das Spiel im ersten Abschnitt fand über weite Strecken ohne Beteiligung der Tigers statt. Ingolstadt spielte ein starkes Forechecking und sie fanden immer einen Weg die Hausherren in ihrer Zone einzuschnüren. Meistens war ein Gästespieler einen Schritt schneller. Teilweise fanden die Verteidiger von Coach Pokel keine Anspielstation. Aus dieser Überlegenheit machten die Oberbayern aber zu wenig. Am Ende stand nur ein Treffer von John Laliberte (9.) zu Buche. Eine etwas magere Ausbeute nach diesem Spielverlauf. Treffend dazu hatte in Unterzahl Thomas Brandl für die Gastgeber die beste Möglichkeit auf dem Schläger. Stefan Loibl versuchte es kurz vor Ende mit einem gefährlichen verdeckten Schuss, der aber knapp das Tor verfehlte. Chancen für Ingolstadt durch Olson und Mouillierat wären für den ERC noch da gewesen, aber Sebastian Vogl war immer zur Stelle. Tom Pokel, der als neuer Coach seinen ersten Auftritt vor heimischer Kulisse hatte, wird sich so seine Gedanken in der Kabine gemacht haben.
So mancher Fan traute seinen Augen nicht, als er im zweiten Abschnitt den exakt selben Spielverlauf wie noch im ersten sah. Weiterhin waren die Oberbayern drückend überlegen. Dazu kamen die Massenweisen Fehlpässe aus der Straubinger Abwehr. Mit erstaunen mussten die ca. 400 mitgereisten Anhänger aus Ingolstadt ansehen, daß ihr Team keinerlei Kapital daraus schlagen konnte. Sebastian Vogl hielt sein Team so gut es ging im Spiel, mit seinen vielen schnellen Reflexen. Zwei nennenswerte Möglichkeiten boten sich den Tigers in diesem Drittel. Zuerst scheiterte Levko Koper allein vor Pielmeier und Adam Mitchell bei der bis dato einzigen Überzah,l konnte ebenfalls den Schlussmann des ERC nicht überwinden. Die Gäste spielten mit den Niederbayern Katz und Maus. Ständig war man nicht nur einen Schritt schneller sondern auch immer mit dem Gedanken im Spierlverauf voraus. Die Truppe um Kapitän Schönberger wachte erst gut zwei Minuten vor Ende des Drittels auf, als Austin Madaisky mehrmals von der blauen Linie die Scheibe vors Tor brachte. Aber die Abwehr von Coach Tommy Samuelson hielt weiterhin stand.
Im letzten Abschnitt stellten die Tigers das Spiel völlig auf den Kopf. Zuerst gaben immer noch die Gäste den Ton an, aber man sah, wie ihre Kräfte von Minute zu Minute schwanden. Sie mussten der hohen Schlagzahl der voran gegangenen vierzig Minuten ihren Tribut zollen. Dies brachte die Tigers wiederum ins Spiel, aber erst nach dem Powerbreak waren sie ein Gegner auf Augenhöhe. Es dauerte bis zur 54. Minute als die Tigers ihr Fanlager endlich erlösten. Genauer gesagt war es Steven Zalewski, dem im 18. Spiel sein erster Treffer gelang und dieser war enorm wichtig für die Moral der Tigers, die nie federn ließ. Er selbst hatte einen Angriff der Gäste unterbunden und im Zusammenspiel mit Alexander Dotzler netzte er zum 1:1 Ausgleich (54.) ein. Zuvor hatte schon sein Bruder Mike Zalewski einen mächtigen Schlagschuss an die Latte gesetzt. Beinahe hätte Adam Mitchell zweieinhalb Minuten vor dem Ende dem Ganzen noch die Krone aufgesetzt. Er fälschte einen Schuss ab und der Puck verfehlte nur um Zentimeter das Ziel. Es wäre aber auch des Guten zu viel gewesen, obwohl im Sport schon viele Mannschaften für ihre schlechte Chancenauswertung bestraft wurden.
In der Verlängerung ging es bei drei gegen drei natürlich rauf und runter. Als die Ingolstädter ein Tor erzielten, hatte keiner den Pfiff Sekunden vorher vom Schiedsrichter mitbekommen. John Laliberte foulte Dylan Yeo und dieser übertrieb es etwas mit seinem Diver. So mussten beide auf die Strafbank. Und die Unparteiischen wurden zum großen Aufreger beider Lager. Fouls begingen beide Teams und die Schiedsrichter legten dies wohl jedes mal als Kampf um den Puck aus. Zwei mal wurde sogar zu früh abgepfiffen, als jeweils beide Torhüter einen Gegenangriff einleiten wollten. Es blieb auch nach der Verlängerung beim Unentschieden und so fiel die Entscheidung im Penaltyschiessen. Dabei war Mike Zalewski der einzige der einen sehenswerten Penalty zum 2:1 Sieg verwandeln konnte. Sebastian Vogl, der von seinem neuen Coach nach dem Spiel ein Sonderlob bekam, hielt seinen Kasten sauber und somit holten die Tigers zwei Punkte die noch Minuten vorher in weiter Ferne schienen.
Spiel vom 29.10.17
Straubing Tigers - ERc Ingolstadt: 2:1 n.P. (0:1|0:0|1:0|0:0|1:0)
Tore:
0:1 |09.|John Laliberte (Mouilliereat, Schopper)
1:1 |54.|Steven Zalewski (Dotzler)
2:1 |65.|Mike Zaleswki - Penalty
Penalty:
Mike Zalewski (Straubing) - Tor
Sean Sullivan (Ingolstadt) - Kein Tor
Stefan Loibl (Straubing) - Kein Tor
Gregory Mauldin (Ingolstadt) - Kein Tor
Jeremy Williams (Straubing) - Kein Tor
Jacob Berglund (Ingolstadt) - Kein Tor
Strafen:
Straubing 6 - Ingolstadt 6
(2-0 / 2-2 / 0-2 / 2-2)
Schiedsrichter:
HSR Bauer, Kopitz
LSR Hinterdobler, Hofer
Zuschauer:
4.217
Aufstellungen:
Straubing Tigers: Vogl, MacIntyre - Jobke, Madaisky; Yeo, Klassen; Renner, Edwards; Dotzler - Hedden, MacKinnon, M. Zalewski;
Loibl, S. Zalewski, Williams; Schönberger, Brandl, Röthke; Koper, Mitchell, Oblinger
Fehlende Spieler: Pätzold, Bettauer, Connolly
ERC Ingolstadt: Pielmeier, Reimer - Friesen, Wagner; Pelech, Sullivan; Kohl, Schopper - Braun, Olson, Collins;
Greilinger, Olver, Berglund; Mauldin, Mouillierat, Laliberte; Elsner, Swinnen
Fehlende Spieler: McNeil, Schütz, Buck, Taticek, Kiefersauer, Ramoser

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