DEL - Red Bulls München nach sechstem Sieg in Folge Tabellenführer

 

(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat im Derby gegen die Straubing Tigers einen 4:2-Sieg (2:1|1:1l1:0) eingefahren. Vor 4.920 Zuschauern war Dominik Kahun einer der Matchwinner auf Seiten der Red Bulls.

 

München Straubing 171217

( Foto Heike Feiner )


 

 

Bei seinem Comeback nach überstandener Verletzungspause fügte er sich mit einem Doppelpack glänzend ein. Die weiteren Treffer schossen Jason Jaffray und Jon Matsumoto. Durch den sechsten Dreier in Serie löste München die Eisbären Berlin an der Tabellenspitze ab. Die Bayern liegen aufgrund der um fünf Treffer besseren Tordifferenz vor dem punktgleichen Hauptstadtklub.

 


Die Red Bulls fanden perfekt in die Partie. Dominik Kahun staubte in Überzahl noch vor der Zwei-Minuten-Marke zum 1:0 für die Red Bulls ab. Die Führung hielt jedoch nur vier Minuten, denn Straubing glich – ebenfalls im Powerplay – durch Michael Zalewski aus (6.). München war in der Folge dem zweiten Treffer näher und belohnte sich in der 15. Minute. Da war es erneut Kahun, der bei 5-gegen-4 zum 2:1 abstaubte.

 

 

Auch im Mittelabschnitt waren die Münchner schneller auf Temperatur. Jason Jaffray wurde von Keith Aucoin bedient und traf mit der Rückhand zum 3:1 (22.). Danach lieferten sich die Teams einen offenen Schlagabtausch mit guten Chancen auf beiden Seiten. Tigers-Stürmer Michael Connolly nutzte eine davon zum Anschlusstreffer (31.). Michael Wolf hatte wenig später den vierten Münchner Treffer auf dem Schläger, der Kapitän der Red Bulls traf aber nur den Pfosten.

 

 

Im Schlussdrittel komplettierten die Hausherren ihren Blitzstart-Hattrick. Nachdem sie im ersten Drittel nach 119 Sekunden und im Mittelabschnitt nach 87 Sekunden trafen, brauchte Jon Matsumoto sogar nur 18 Sekunden. Mit der 4:2-Führung im Rücken kontrollierten die Red Bulls die Partie, ließen bis zum Schluss kaum Chancen der Gäste zu und feierten den sechsten Dreier in Folge.

 

 

Dominik Kahun
„Ich war zwei Wochen raus. Es ist natürlich schön, sich mit einem Doppelpack zurückzumelden.“

 

 

EHC Red Bull München gegen Straubing Tigers 4:2 (2:1|1:1|1:0)

 

Tore
1:0 | 01:59 | Dominik Kahun
1:1 | 05:24 | Michael Zalewski
2:1 | 14:47 | Dominik Kahun
3:1 | 21:27 | Jason Jaffray
3:2 | 30:48 | Michael Connolly
4:2 | 40:18 | Jon Matsumoto

 

Zuschauer 4.920

 

 


 

muenchen rbm logo

Mehr Informationen über den Eishockey Club EHC Red Bull München wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.

 

 

Weitere interessante Links:

www.eishockey-bilder.com - Eishockey Bilder vom EHC Red Bull München in unserer Galerie.

www.eishockey-muenchen.com - Weitere Informationen über das Eishockey in München von eishockey-online.com.

 

Weitere DEL Eishockey News

 


 

 

 

U20-WM: Deutschland verpasst Aufstiegschance

 

(DEB) Es sollte nicht sein: Die U20-Nationalmannschaft unterliegt Lettland im letzten Spiel der 2018 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisetrschaft Div.I in Courchevel (Frankreich) mit 0:1 (0:0; 0:1; 0:0) und verpasst damit die Chance auf den Aufstieg in die Top-Division knapp.

deb u20 bank schwarz
(Foto: DEB / Archiv)

 


Beide Mannschaften gingen mit der Voraussetzung in das Spiel punkten zu müssen, wenn man die Chance auf den Aufstieg wahren wollte. Lettland hatte zuvor neun Zähler auf der Habenseite, Deutschland, punktgleich mit dem Tabellenersten Kasachstan, zehn. Beide Mannschaften mussten bei eigenem Sieg darauf hoffen, dass Kasachstan in der Abendpartie gegen Frankreich noch mindestens einen Punkt liegen lässt.

 


In einem verhaltenen ersten Drittel neutralisierten sich die beiden Mannschaften gegenseitig. Leichtsinnige Fehler der deutschen U20 ermöglichten den Letten vor allem in Überzahl einige gute Chancen, es blieb aber vorerst beim 0:0. Nach der ersten Pause konnten die Gegenüber dann aber doch in Führung gehen. Renars
Kastenbergs traf in Überzahl zum 0:1 aus deutscher Sicht. Die DEB-Auswahl bekam keinen richtigen Zugriff auf das Spiel, war im Aufbau- und Überzahlspiel nicht konsequent genug, während Mirko Pantkowski seine Farben mit guten Paraden vor einem höheren Rückstand bewahrte.

 


Im Schlussabschnitt warf die Mannschaft um U20-Bundestrainer Christian Künast noch mal alles in die Waagschale. Doch es sollte nicht sein. Trotz sechstem Feldspieler und guter Möglichkeiten fand die Scheibe an diesem Nachmittag keinen Weg an dem lettischen Torhüter vorbei und so musste sich Deutschland mit 0:1 geschlagen geben.

 


Christian Künast, U20-Bundestrainer: „Im ersten Drittel sind wir nicht ins Spiel gekommen und haben kein Mittel gefunden, um unseren Spielplan umzusetzen. Auch danach war unsere Spielanlage nicht ausreichend ,um unsere Fähigkeiten umzusetzen. Erst im dritten Drittel konnten wir Akzente setzen, haben Chancen kreiert und den Abschluss gesucht. Die Mannschaft hat im dritten Drittel gekämpft und versucht ein positives Ergebnis zu erzielen, ich kann ihr dafür nur meinen größten Respekt aussprechen. Man hat wiederum gesehen, dass diese Division keinen schlechten Tag verzeiht und die konstanteste Mannschaft am Ende
aufsteigt."

 

 




DEB Logoeishockey-online.com ist Partner & Sponsor des Deutschen Eishockey Bund und vermarktet die Original Gameworn Eishockeytrikots der Nationalmannschaft, welche im SHOP verfügbar sind.

 

 

Weitere interessante Links:

www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.

www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute.

 

 

 

 

DEB - Frauen-Nationalmannschaft unterliegt Finnland nach Penaltyschießen

 

(DEB) Die Frauen-Nationalmannschaft unterliegt Gastgeber Finnland im vierten Spiel innerhalb von vier Tagen knapp mit 2:3 (0:0; 2:1; 0:1; 0:0; 0:1) nach Penaltyschießen.

deb fin 07042017 4
( Foto eishockey-online.com / Archiv )



 


Nach einem torlosen ersten Abschnitt waren es im Mitteldrittel die finnischen Frauen, die in der 27.Spielminute den ersten Treffer markieren konnten. Jenni Hirikoski überwand Torhüterin Franziska Albl zur zwischenzeitlichen Führung. Doch im direkt anschließenden Powerplay der DEB-Auswahl brauchte Marie Delarbre nur wenige Sekunden um den Ausgleich zu erzielen, so dass der alte Abstand wieder hergestellt war. Sechs Sekunden waren bis zur zweiten Pause noch zu spielen da brachte Nicola Eisenschmid die deutschen Farben auf Zuspiel von Julia Zorn und Anna Fiegert erneut zum Jubeln. Die Mannschaft um Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker konnte die 2:1-Führung bis sechs Minuten vor Ende der Partie verwalten, bevor Susanna Tapani ihre Mannschaft in die Overtime rettete. Nach einer torlosen Verlängerung entschied Jenny Hirikoski das Spiel durch ihren zweiten Treffer an diesem Abend zum 2:3-Endstand aus deutscher Sicht.

 


Die Frauen-Nationalmannschaft verabschiedet sich mit einer erfolgreichen Mannschaftsleistung aus dem Jahr 2017. Weiter geht es vom 3.-7.Januar 2018 im Bundesleistungszentrum in Füssen mit dem Nations Cup, bei dem die DEB-Auswahl in der Vorrunde auf Schweden und die Schweiz trifft.

 


Julia Zorn: „Wir konnten in drei von vier Spielen in einem hochklassig besetzten Turnier punkten. Unsere Torhüterinnen haben alle drei sehr starke Leistungen gezeigt, ebenso wie die jungen Spielerinnen aus der U18. An diese Turnierleistung müssen wir anknüpfen.“

 


Nina Kamenik: „Wir konnten trotz viertem Spiel in Folge ein läuferisch starkes Spiel zeigen und damit unsere Qualität unter Beweis stellen. Wiederholt hat eine starke Teamleistung zu einem weiteren Punkt in dem Turnier geführt. Wir können mit Selbstvertrauen 2017 abschließen und im Januar 2018 beim Nations Cup auf unsere Leistung aufbauen.“

 


Jenny Harss: „Wir haben in drei von vier Spielen, in einem sehr gut besetzten Turnier punkten können. Ich denke mit dieser Leistung können wir zufrieden sein und es stimmt mich zuversichtlich für die noch anstehenden Turniere in dieser Saison.“

 


Andrea Lanzl: „Im Vergleich zu den letzten Länderspielen konnten wir uns als Mannschaft wieder steigern und können so mit einer positiven Stimmung in das neue Jahr starten. Im Turnierverlauf haben wir, wie auch gegen Finnland, die ein oder andere Möglichkeit im Powerplay nicht nutzen können, um die spiele nach regulärer Spielzeit für uns zu entscheiden. Trotzdem bin stolz auf unsere Mannschaftsleitung.“

 

 




DEB Logoeishockey-online.com ist Partner & Sponsor des Deutschen Eishockey Bund und vermarktet die Original Gameworn Eishockeytrikots der Nationalmannschaft, welche im SHOP verfügbar sind.

 

 

Weitere interessante Links:

www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.

www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute.

 

 

 

 

DEL - Iserlohn Roosters nach Rückstand zum Penalty-Erfolg

 

(DEL/Iserlohn) PM Die Niederlagenserie ist beendet. Nach einem herausragenden Comeback und einem 1:3-Rückstand sichern sich die Iserlohn Roosters gegen den ERC Ingolstadt den ersten Sieg nach vier Niederlagen. Sebastian Dahm im Tor war der Matchwinner – in der regulären Spielzeit und im Penaltyschießen.

 

2017 12 16 iserlohn
(Foto: Patrick Rüberg / eishockey-online.com)

 


 

Mit Chad Bassen und dem noch nicht wieder vollkommen fitten Alexander Bonsaksen auf der Tribüne gingen die Iserlohn Roosters am Abend ins Heimspiel gegen den ERC Ingolstadt. Sechs der letzten acht Partien vor eigenem Publikum hatten die Sauerländer zuletzt gewonnen, Ingolstadt auswärts sieben von neun verloren. Den besseren Start aber hatten die Schanzer, die schon nach 61 Sekunden zum ersten Mal jubeln konnten. Mangels Zuordnung in der Iserlohner Defensive traf Olver aus dem Slot zum 1:0. Ein früher Rückschlag, der die Sauerländer allerdings nicht aus dem Tritt brachte. Den Beweis traten sie nur 2:52 Minuten später an. Da hämmerte Martinovic mit seinem ersten Saisontreffer die Scheibe, nach einem schönen Zuspiel von Christopher Fischer, ins Ingolstädter Tor. Die Roosters schienen zurück auf dem Eis, hatten aber erneut Pech, als ein Collins-Pass ins Slot von Fischers Schlittschuh unhaltbar ins eigene Tor abgefälscht wurde. Anschließend war Sand im Getriebe. Das lag weniger an den Panthern, sondern vor allem am eigenen Selbstverständnis. Es lief nicht rund. Trotzdem erarbeiteten sich die Sauerländer weitere Gelegenheiten, trafen nach einem Down-Hammer Ingolstadts Pfosten, hatten aber auch einmal Glück, als ein Panther-Schuss nur ans Metall krachte.

 

 

Waren die Roosters im ersten Drittel die etwas bessere Mannschaft, die nur ihre Chancen nicht nutzte, so fanden sie offensiv im Mittelabschnitt kaum mehr statt. Ingolstadt entwickelte sich Wechsel um Wechsel zum druckvolleren Team, schnürte die Roosters teils in der eigenen Defensive ein. Einzig Sebastian Dahm erreichte Normalniveau. Das Team vom Seilersee verlor zu vielen Zweikämpfe, war immer einen Schritt zu langsam und stand nicht nah genug am Gegner. Ingolstadt war zwar die bessere Mannschaft, schaffte es ohne den abwanderungswilligen Topskorer Buck aber auch nicht zu überzeugen. Auch deshalb gelang den Oberbayern nur ein weiterer Treffer als Collins Olsons Pass per Alleingang zum 3:1 nutzen konnte (31.). Die Gastgeber setzten nur noch ein Ausrufezeichen, als Brown sich 32 Sekunden vor Ende den stets provozierenden Pelech zum Faustkampf schnappte, den die Linesmen allerdings schnell beendeten. Es war der Turning-Point im Spiel.

 

 

Obwohl die Roosters anschließend bis ins Schlussdrittel hinein in Unterzahl agieren mussten, hatte es Brown geschafft, seine Jungs wachzurütteln. Im gleichen Moment als die Blau-Weißen wieder komplett auf dem Eis standen, entwickelten sie endlich die Aktivität, die sich alle wünschten. Plötzlich war die Mannschaft engagierter, sie war darum bemüht, das Spiel immer und immer wieder vor das Tor von Ingolstadts Keeper Timo Pielmeier zu bringen, belohnte sich aber noch nicht. Jaspers, Florek und Schmidt hatten Gelegenheiten. Zehn Minuten vor dem Ende sind die Roosters in Überzahl auf dem Eis, kassieren mal wieder einen Konter an dessen Ende die Scheibe erneut im Iserlohner Tor liegt. Allerdings müssen die Schiedsrichter dem Treffer die Anerkennung verweigern, da Turnbull vorher den Kasten aus dem Spiel heraus aus der Verankerung gehoben hatte. Jetzt geht es Schlag auf Schlag. In der 53. Minute: Jubel am Seilersee! Jaspers verkürzt auf 2:3. Seinen Alleingang in Unterzahl stoppen die Panther gleich mit zwei Strafen. Anschließend entscheiden die Unparteiischen, dass das Tor zählt und schicken einen weiteren Ingolstädter auf die Strafbank. Die Chance zur Wende. Und die gelinkt. Dank einer erneut überragenden Leistung von Jason Jaspers. Combs nimmt Pielmeier die Sicht, Schmidt passt in die Mitte, Jaspers hat keinen Gegenspieler – 3:3! 3:10 vor dem Ende kassiert Martinovic eine weitere Strafe, Weidner verpasst per Konter das 4:3, dank eines guten Penaltykillings überstehen die Blau-Weißen auch diese Situation und bekommen 43,1 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit selbst noch einmal die Chance zum Siegtreffer in Überzahl. Das allerdings gelingt weder in der regulären Spielzeit noch zu Beginn der Overtime. 30 Sekunden vor Ende der Verlängerung hätten Weidner und Combs das leere Tor vor Augen, verpassen die Chance zum Sieg. Im Penaltyschießen macht Combs aber schon in der ersten Runde den Zusatzpunkt perfekt. Sebastian Dahm, neben Jaspers der Mann des Abends, hält alle drei gegnerischen Penaltys.

 

 

Die Statistik:

 

 

Roosters: Dahm – Schmidt, Eklund; Fischer, Martinovic; Larsson, Orendorz, Shevrin – Down, Brown, Caporusso; Jaspers, Costello, Combs; Weidner, Friedrich, Florek; Turnbull, Blank, Salmonsson

 

 

ERC: Pielmeier – Wagner, McNeill; Sullivan, Pelech; Schopper – Olson, Laliberte, Collins; Olver, Moullierat, Mauldin; Taticek, Braun, Greilinger; Berglund, Swinnen, Elsner

Schiedsrichter: Hoppe (Bad Nauheim), Daniel Piechaczek (Landsberg)

 

 

Tore: 0:1 (01:01) Olver (Mauldin, Pelech), 1:1 (03:53) Martinovic (Fischer, Jaspers), 1:2 (08:56) Collins (Olson), 1:3 (30:35) Collins (Olson, Sullivan), 2:3 (52:24) Jaspers (Blank/4:5), 3:3 (55:15) Jaspers (Schmidt, Brown), 4:3(65:00) Combs (PS)

 

 

PS: Combs (1:0), Collins (vorbei), Down (an TW), Elsner (vorbei), Brown (an TW), Greilinger (an TW)

 

 

Strafen: Roosters: 12 + 10 (Brown); ERC: 10 + 10 (Pelech)

 

 

Zuschauer: 4.204

 

 

 



Iserlohn Roosters eishockey-online.com

Mehr Informationen über den Eishockey Club Iserlohn Roosters wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.

 

Weitere interessante Links:

www.eishockey-bilder.com - Eishockey Bilder von den Iserlohn Roosters finden Sie in unser Galerie.

www.deutschlandcup.de – Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.

www.eishockey-deutschland.info - Alle WM´s, Olympischen Spiele der Männer und Frauen seit 1910.

 

 

 

Weitere DEL Eishockey News

 


 

 

 

DEL - Fischtown Pinguins fertigen die Schwenninger Wild Wings mit 5:1 ab

 

(DEL/Bremerhaven)  (Norbert Lenga)  Die Schwenninger Wild Wings ohne Chance in Bremerhaven, die Fischtown Pinguins drehen im letzten Drittel auf und schießen die Schwenninger ab. Tolle Stimmung in Bremerhaven, die Fans stimmen zum ersten mal das Lied der Play-Offs an.

 

bremerhaven bank 4

(Foto: Eishockey-online.com/Archiv)

 


 

Im ersten Drittel gab es ein Abtasten beider Teams, den Schwenningern steckte die Anreise wohl noch in den Knochen und Bremerhaven passte sich an. Torchance waren Mangelware und tat sich doch eine Möglichkeit auf, so standen mit Tomas Pöpperle und Dustin Strahlmeier zwei Torhüter der Extraklasse auf dem Eis. Die Bremerhavener am Ende des ersten Drittels mit etwas mehr Spielanteilen, doch Jan Urbas wie auch Kris Newbury vergaben gute Chancen. Es ging aber mit einem gerechten 0:0 zur Pause.

 

 

Ein ganz anderes Spiel dann im zweiten Drittel, Bremerhaven nun klar überlegen und Schwenningen hatte Mühe das Tempo mitzugehen. Die Fischtowner drängten die Wild Wings ins eigene Drittel und hatte gute Möglichkeiten zur Führung, doch es kommt wie es kommen musste, wer vorne nicht trifft bekommt es hinten. Völlig überraschend geht Schwenningen mit 1:0 in Führung, Jussi Timonen staubte nach einem Schuss von Anthony Rech ab.

 

 

Doch die Bremerhavener schüttelten sich einmal und machten gleich wieder Dampf und so ließ das 1:1 nicht lange auf sich warten, Christoph Körner mit seinem 2ten Saisontreffer. Mike Moore mit einem harten Schuss in Richtung Dustin Strahlmeier und Christoph Körner fälschte unhaltbar ab.Mit einem 1:1 ging es dann in die Pause, doch die Pinguins hätten eine Führung verdient gehabt.

 

 

Im letzten Drittel spielte nur noch ein Team und das kam aus Bremerhaven, an gepeitscht von den 4.254 Fans rollte ein Angriff nach dem Anderen auf das Tor der Schwenninger zu. Es war nur eine Frage der Zeit wann Fischtown in Führung gehen würde, Schwenningen wollte nur noch das Unentschieden halten. Jan Urbas läuft allein auf Dustin Strahlmeier zu und scheitert noch, in der 52 Minute machte es es dann besser und fälschte einen Schuss von Kris Newbury in Überzahl zum 2:1 ab. Die Zuschauer sind noch am jubeln und der Stadionsprecher hat den Treffer noch nicht ausgesprochen, da fällt auch schon das 3:1 durch Björn Svensson, ganze 19 Sekunden später.

 

 

Schwenningen war geschlagen, die Wild Wings versuchten es nochmal mit einem sechsten Spieler für Dustin Strahlmeier, doch das nutzte Jordan Owens zum 4:1 für die Pinguins. Jason Bast machte dann in den letzten Sekunden noch das 5:1 für Bremerhaven und das ging auch in dieser Höhe in Ordnung.

 

 

„Hopp hopp hopp in die Playoffs-mit jedem neuen Sieg, singen wir das Lied" so die Fans der Fischtown Pinguins und mit dieser Leistung des Teams, ist dies nicht unrealistisch. Die Fischtown Pinguins stehen nun auf Platz 6 der DEL und das vor Teams wie Köln, Mannheim, Düsseldorf,

der Traum der Pinguine geht weiter.

 

 

 

Fischtown Pinguins - Schwenninger Wild Wings 5:1 (0:0, 1:1, 4:0)

 

Daten zum Spiel:

 

 

Tore:

 

0:1 (23:48) Jussi Timonen (Anthony Rech)

1:1 (26:46) Christoph Körner (Mike Moore, Marian Dejdar)

2:1 (51:16) Jan Urbas (Kris Newbury, Chris Rumble)

3:1 (51:35) Björn Svensson (Nicholas Jenssen, Mike Moore)

4:1 (57:20) Jordan Owens (Mike Hoeffel, Cory Quirk)

5:1 (59:37) Jason Bast (Ross Mauermann, Wade Bergman)

 

 

Strafzeiten: Fischtown Pinguins 4 Minuten  -  Schwenninger Wild Wings 4 Minuten

 

 

Zuschauer: 4.254

 

 

 

 




Bemerhaven Fischtown Pinguins eishockey-online.com

Mehr Informationen über den Eishockey Club Fischtown Bremerhaven Pinguins wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.

 

Weitere interessante Links:

www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.

www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910.

 

 

Weitere DEL Eishockey News

 


 

 

 

DEL - Eisbären Berlin mit bitterer 3:5 Niederlage gegen die Kölner Haie

 

(DEL/Berlin) PM Im Sportjournalismus wird bisweilen mit Zahlen und Statistiken jongliert um gewisse Statements/Textpassagen zu untermauern – von daher erlauben wir uns das heute auch. Am Sonntag, dem 17.12. – also in zwei Tagen, spielen die Eisbären ihr zweites Auswärts-Heim-spiel in Wolfsburg. Das erste Aufeinandertreffen in der Autostadt fand am Sonntag, dem 5.11. statt, welches die Eisbären mit 5:2 gewannen. Zwischen beiden Sonntagen absolvierten die Berliner 12 Spiele – von denen 8 Spiele in der regulären Spielzeit und 1 in der Verlängerung gewonnen wurde. Gegen Düsseldorf und Straubing hatten die Bären jeweils erst im Penaltyschießen das Nachsehen. Das 12te und somit aktuellste Spiel fand am Freitagabend gegen die Kölner Haie statt.

 

eisbaeren berlin092017
(Foto: Birgit Eiblmaier)

 


Wir springen direkt ins erste Drittel hinein. Es sah Langezeit so aus als würde es torlos enden – bis ganze zwei Sekunden vor der ersten Pausensirene. Berlins Blake Parlett hatte in der Strafbox auf Grund eines getadelten Stockschlags Platz nehmen müssen (19:09). Die Gäste gewannen das folgende Bully und bezogen ihre Power-Play Position. Sie ließen die Scheibe gut durch ihre eigenen Reihen kreisen und nutzten ihre Chance. Nickolas Latta stand – für Torhüter Marvin Cüpper überhaupt nicht zu sehen – an der blauen Linie. Als der Pass von Kai Hospelt den Weg zu ihn fand packte der Stürmer einen Hammer aus – ein schwarzer Strich segelte durch die Luft ins Netz (19:58).

 

 

Kaum auf dem Eis zurück verletzte sich der Gästeschlussmann Gustaf Wesslau. Für ihn kam Justin Peters. Der Austausch beflügelte die Teamkameraden. Jones Blair fälschte Corey Potters Schuss perfekt ab (25:28). Kurz darauf hatte die Heimmannschaft genug und versuchte selbst das Tor zu treffen. Das gelang den Bären sogar. Constantin Braun schickte mit einem schönen Aufbaupass Jamie MacQueen Richtung Angriffszone. Der Kanadier zeigte sein Können und verkürzte auf 1:2 (31:33). Doch die Gäste antworteten sofort – und das mit Berlin´s Hilfe. Ein Eisbär wollte das Spiel auf die andere Seite verlagern und schoss einen harten Schuss in die Rundung. An der blauen Linie stand aber kein Verteidiger der den Puck hätte aufhalten können. Den Gästen wurde der Konter geschenkt. Durch eine 2-auf-1-Situation stellte Justin Shugg die zwei Tore Führung wieder her (35:59). Mit einem 1:3 Rückstand müssen die Heimakteure ein Aufwachgetränk während der zweiten Pause zu sich genommen haben.

 

 

Am Anfang des Abschlussabschnitts dominierten die Eisbären – erzielten zwei schnelle Tore und glichen aus. Nick Petersen sah Sean Backmann an der linken Seite des Tores. Berlins Topscorer-Paar harmonierte perfekt und drin war die Scheibe (45:51). Nur 1-Tor-Rückstand – ging hier noch was? Die Partie wurde etwas hitziger. Bei 4 gegen 4 (Aubry und Jones bevölkerten die jeweiligen Strafbänke) drückte Berlin weiter nach vorne. Erneut war es Sean Backmann der die Situation richtig einschätzte und die Chance zum Ausgleich nutzte (47:32). Die 13.924 Zuschauer ließen die Halle beben. War vielleicht sogar noch mehr möglich?

Achtung Spoiler – leider nein. Nur 54 Sekunden später überwand Corey Potter Torhüter Marvin Cüpper mit einem gezielten Schlagschuss vom rechten Bullypunkt (48:28). Während der folgenden Minuten – so sah es die Mehrheit der Zuschauer – drückten die Spieloffiziellen ihren Stempel dem Spiel auf. Zwei Eisbären saßen in der Kühlbox. Solch eine Möglichkeit lassen sich erfolgreiche Mannschaften nicht nehmen – auch Köln nicht. Zwei, drei Pässe und Fredrik Eriksson stand so frei genug um Berlins jungen Torhüter ein fünftes und letztes Mal an diesem Abend zu überwinden (50:47).

 

 

Die Eisbären Berlin verloren – trotz einer bravourösen Aufholjagd – das Spiel gegen die Kölner Haie mit 3:5. Am Sonntag müssen die Hauptstädter ihr Können in Wolfsburg unter Beweis stellen, bevor am Dienstag ein erneuter Heimspiel ansteht – dann heißt der Gegner Thomas Sabo Ice Tigers und kommt aus Nürnberg.

 

 

André Rankel nach dem Spiel: „Ich freue mich, dass ich wieder mitspielen kann. Es war eine lange Zeit, die ich nicht da war. Natürlich haben wir uns das heute anders vorgestellt. Wir haben heute einfach zu viele Tore kassiert, wir waren zu nachlässig vor unserem Tor und haben ein paar Scheibenverluste zu viel gehabt und dann verlierst du gegen Köln. Im Endeffekt ist es vielleicht auch nicht schlecht, dass es mal so ein Spiel gibt, in letzter Zeit haben wir viele enge Spiele gewonnen, jetzt haben wir eins verloren, um wieder den Blick aufs Wesentliche zu bekommen.“

 

 

Tore

0:1 Latta, Nickolas (Hospelt, Kai, Jones, Ryan) , PP1, 19:58
0:2 Krämmer, Nicolas (Uvira, Sebastian, Potter, Corey) , EQ, 25:28
1:2 MacQueen, Jamie (Braun, Constantin, Wissmann, Kai) , EQ, 31:33
1:3 Shugg, Justin (Jones, Blair) , EQ, 35:59
2:3 Backman, Sean (Petersen, Nick, DuPont, Micki) , EQ, 45:51
3:3 Backman, Sean (DuPont, Micki, Müller, Jonas) , 4-4, 47:32
3:4 Potter, Corey (Shugg, Justin) , 4-4, 48:26
3:5 Eriksson, Fredrik (Shugg, Justin, Schütz, Felix) , PP2, 50:47

 

Zuschauer:13.924

 

 

 


 

Eisbären Berlin eishockey-online.com

Mehr Informationen über den Eishockey Club Eisbären Berlin wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.

 

 

Weitere interessante Links:

www.eishockey-berlin.com - Weitere Informationen über das Eishockey in Berlin von eishockey-online.com.

www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschafte, Olympischen Spiele der Herren und Frauen seit 1910.

 

 

 

Weitere DEL Eishockey News

 


 

 

 

 

DEL - Adler Mannheim zerlegen Krefeld mit 7:0

 

(DEL/Mannheim) PM Im dritten Spiel unter Trainer Bill Stewart gelang den Adlern der erste Sieg: Die Krefeld Pinguine wurden mit einem deutlichen 7:0 wieder nach Hause geschickt. Torhüter Chet Pickard blieb in seinem neunten DEL-Einsatz für die Adler zum dritten Mal ohne Gegentor. Für die Adler war es der höchste DEL-Sieg seit fast vier Jahren, kurz vor Weihnachten 2013 wurden die Augsburger Panther mit dem gleichen Ergebnis besiegt.

 

mannheim krefeld 15122017

(Fotoquelle angeben)

 


Mit Marcel Goc, der nach überstandener Verletzungspause sein Comeback feierte, sowie Chet Pickard zwischen den Pfosten waren die Adler die von Beginn an spielbestimmende Mannschaft. Schon in der zweiten Spielminute musste Krefelds Keeper Dimitri Pätzold zwei Mal parieren (MacMurchy, Setoguchi), doch bei den Schüssen von Andrew Desjardins (5. Minute), und Sinan Akdag (7., Überzahl) war er machtlos – die Adler führten schnell mit 2:0.

 


Die Gäste vom Niederrhein hatten kaum nennenswerte Chancen und brachten die Hausherren auch im Mittelabschnitt nicht in Verlegenheit. Beim einzigen Krefelder Powerplay hatte Brent Raedeke in Unterzahl die beste Torchance (22.) und schon zur Mitte des Spiels machten die Adler den Sack zu. Mit vier Toren innerhalb von nur fünf Minuten sorgte das Team für ausgelassene Stimmung unter den gut 9.000 Zuschauern in der SAP Arena. Ryan MacMurchy (Überzahl), Christoph Ullmann, Garrett Festerling und Chad Kolarik erhöhten mit ihren Treffern zwischen der 29. und 34. Minute auf 6:0.

 


Patrick Klein, der nach dem fünften Mannheimer Treffer für Pätzold zwischen die Pfosten des Krefelder Tores kam, sah im letzten Drittel weniger energische Angriffe der Adler auf sein Tor zukommen. Doch die Quadratestädter behielten das Match im Griff, Brent Raedeke besorgte in der 51. Minute den 7:0-Endstand.
                       

 


mannheim

Mehr Informationen über den Eishockey Club Adler Mannheim wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.

 

 

Weitere interessante Links:

www.eishockey-bilder.com - Eishockey Bilder von den Adler Mannheim von eishockey-online.com.

www.eishockey-deutschland.info - Informationen über alle Eishockey Weltmeisterschaften und Olympische Spiele seit 1910.

 

 

 

Weitere DEL Eishockey News


 

DEL - Straubing Tigers unterliegen erneut nach hartem Kampf den Thomas Sabo Ice Tigers knapp mit 2:3

 

(DEL/Straubing) (MA) Für die Straubing Tigers war es wohl ein Deja-Vu-Erlebnis. Zuerst lag man gegen Nürnberg verdient in Führung und gab diese bis zum Ende des Spiels wieder her. Jedoch mussten die Franken bis zuletzt um die Punkte kämpfen. Beide Trainer sahen es ähnlich und bescheinigten dem Spiel eine hohe Qualität und Intenstät. Für Tom Pokel war es daß beste Spiel seines Teams, in dem es keine Punkte gab. Am Ende gewann Nürnberg auch, weil sie die Reife einer Spitzenmannschaft besitzen und enge Spiele wie diese erfolgreich gestalten können.

 

tigers icetigers

 

(Foto: Birgit Eiblmaier)


 

Das zweite Heimspiel gegen Nürnberg nahm gleich Fahrt auf. Beide Teams versuchten mit schnellen Pässen die Mittelzone zu überbrücken und zum Torabschluss zu kommen. Den ersten davon hatte Marco Pfleger. Nach einem Steilpass direkt an die blaue Linie, tauchte er völlig frei vor Drew MacIntyre auf. Der Keeper der Tigers konnte jedoch abwehren. Darauf folgte eine länger andauernden Drangphase der Gastgeber. In der 5. Minute konnte Rene Röthke einen Aufbaupass aus der Verteidigung der Franken abfangen und schnell den frei stehenden Adam Mitchell bedienen. Der netzte zur 1:0 Führung ein. Die Tigers blieben dran und Nürnberg war damit beschäftigt, viele Schüsse zu blocken. Eine weitere Kombination über Max Renner und Kyle MacKinnon führte zum 2:0 (8.) durch Levko Koper. Die Gäste versuchten sofort den Spielstand wieder etwas zu korrigieren, was auch keine Minute später durch Leo Pföderl gelang. Die Straubinger brachten den Puck nicht aus der Gefahrenzone, Patrick Reimer zog ab und den Rebound verwandelte Pföderl souverän zum 1:2 Pausenstand. Die Ice Tigers hätten fast noch den Ausgleich im ersten Abschnitt geschafft, aber bei einem weiteren Alleingang blieb erneut MacIntyre Sieger.

 


Die Tomas Sabo Ice Tigers übernahmen im zweiten Drittel wieder mehr die Initiative. Einzig vor dem gegnerischen Tor blieben sie zu inkonsequent. So viel es auch über längere Zeit gar nicht auf, daß die Tigers die Zweikämpfe nicht mehr so gewinnen konnten wie in den ersten zwanzig Minuten. Es dauerte bis zur 29. Minute bis für die Gäste wieder zählbares heraussprang. Bei einer zwei auf eins Situation ließ sich der Kapitän höchstpersönlich diese Einladung der Straubinger nicht entgehen. Patrick Reimer stellte, mit seinem satten Handgelenkschuss auf 2:2 Gleichstand. Ein Zuckerl für beide Fanlager wurde im Mittelabschnitt auch noch geboten. Zuerst staunten die Angreifer der Franken nicht schlecht, als sie zu viert auf einen Verteidiger liefen. Diese Chance zur Führung, wurde jedoch kläglich vergeben und weil es im Eishockey bekanntlich schnell geht, bot sich im Gegenzug dieselbe Situation auf Straubinger Seite. Rene Röthke war in dieser Situation zu eigensinnig und ließ seine drei mitgelaufenen Spielkameraden ins Leere laufen. Seinen Schuss ließ Andreas Jenike absichtlich nach vorne prallen. Den Puck holten sich die zurückgelaufenen Mannschaftskollegen und starteten erneut mit drei gegen eins. Auch hierbei wurde wieder kein Tor erzielt. So etwas sieht man in einem DEL Spiel wohl höchst selten und die Fans mussten dabei sogar ein wenig schmunzeln. Für beide Kontrahenten blieb der Ausgang weiter offen und das Spiel versprach im letzten Abschnitt spannend zu bleiben.

 

 

Mit dem Willen das Spiel heute zu gewinnen, kamen die Niederbayern zum letzten Mal aus der Kabine und sie legten gleich gut los. Nach wenigen Sekunden war Jenike geschlagen und der Puck sowie Mike Zalewski befanden sich korrekt im Torraum, doch der Stürmer brachte den Puck einfach nicht über die Linie. Das sollte auch für lange Zeit das letzte Mal gewesen sein, daß die Tigers einem Tor so nahe waren. Die Gäste blieben weiterhin in der Defensive stabil, konnten die Angriffe lange abwehren und kamen, je länger das Spiel dauerte, zu ihren Chancen. In der 51. Minute gingen die Ice Tigers in Führung. Sam Klassen verlor vor dem Tor gegen den abwartenden John Mitchell einen Zweikampf und Mitchell sah die Lücke bei Drew MacIntyre. Mit dem 2:3 beschäftigten sich beide Teams bis zum Schluß. Straubing versuchte noch einmal alles. Coach Tom Pokel nahm erst eine Auszeit und kurz danach den Torhüter raus. Mit sechs gegen fünf gelang es den Tigers, 68 Sekunden vor dem Ende tatsächlich den Ausgleich zu erzielen. Die Schiedsrichter mussten den Videobeweis zurate ziehen und kamen zu dem Schluß, daß der Puck durch eine Kickbewegung über die Linie gedrückt wurde. Somit blieb es beim 2:3 nach sechzig Minuten, bei dem die Erfahrung zugunsten für Nürnberg letztlich den Unterschied ausmachte.

 


Spiel vom 15.12.2017


Straubing Tigers - Tomas Sabo Ice Tigers: 2:3 (2:1|0:1|0:1)

 

1:0 |05.|Adam Mitchell (Röthke)
2:0 |08.|Levko Koper (MacKinnon, Renner)
2:1 |09.|Leo Pföderl (Reimer)
2:2 |29.|Patrick Reimer (Mitchell)
2:3 |51.|John Mitchell (Köppchen)


Strafen: Straubing 4 - Nürnberg 6


Schiedsrichter:

HSR Christoffer Hurtik, Stefan Eichmann
LSR Kilian Hinterdobler, Andreas Hofer


Zuschauer: 3.937

 

 

Aufstellung:

Straubing Tigers: MacIntyre, Vogl - Yeo, Klassen; Dotzler, Edwards; Jobke, Madaisky; Bettauer - Loibl, Connolly, Williams;
                             Koper, MacKinnon, Renner; Hedden, Zalewski M., Oblinger; Brandl, Mitchell, Röthke


Tomas Sabo Ice Tigers: Jenke, Treutle - Aronson, Köppchen; Jurcina, Mebus; Gilbert, Weber; Torp - Reimer, Mitchell, Pföderl;
                                       Segal, Dupuis, Fox; Pfleger, Buzas, Ehliz; Phol, Möchel, Alanov




128

Mehr Informationen über den Eishockey Club Straubing Tigers wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.

 

 

Weitere interessante Links:

www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.

www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910.

 

Weitere DEL Eishockey News

 


 

DEL - EHC Red Bull München verpflichtet Keith Aulie aus der AHL

 

(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat den Kanadier Keith Aulie unter Vertrag genommen. Der 28-Jährige, der in seiner Karriere knapp 170 NHL-Spiele bestritten hat, war zuletzt für die Chicago Wolves in der AHL aktiv und wird ab sofort die Verteidigung der Red Bulls verstärken. Der 1,98 Meter große und 103 Kilogramm schwere Aulie erhält beim Deutschen Meister die siebte Ausländerlizenz für die laufende Saison und trägt künftig die Rückennummer 5.

 

 

Trainer Don Jackson freut sich über die Verpflichtung: „Keith bringt viel Erfahrung aus der NHL und AHL mit. Er ist ein großer und beweglicher Verteidiger, der unser Team im Kampf um die Meisterschaft perfekt ergänzen wird."

 

20171215KeithAulieMM02

 

(Foto: Gepa-Pictures)

 


„Ich spiele in der Defensive gerne sehr physisch und eröffne das Offensivspiel mit schnellen Pässen aus dem Verteidigungsdrittel“, beschreibt der Kanadier seine Stärken. „Ich möchte mich so schnell wie möglich an den Spielstil der Mannschaft gewöhnen und freue mich riesig auf meine neuen Mitspieler. Ich weiß, wie gut dieses Team ist.“ Der Familienvater trifft bei den Red Bulls mit Daryl Boyle, Steve Pinizzotto und Jason Jaffray auf drei alte Bekannte, mit denen er bereits in der AHL zusammengespielt hat.

 

 

Aulie, der seine Karriere bei den Brandon Wheat Kings in der kanadischen Juniorenliga begann und 2009 mit Kanada die U20-Weltmeisterschaft gewann, wurde 2007 im NHL Entry Draft in der vierten Runde an insgesamt 116. Stelle von den Calgary Flames ausgewählt. Sein NHL-Debüt feierte er aber 2010 bei den Toronto Maple Leafs, für die er insgesamt 57 Mal auf dem Eis stand. Weitere 109 NHL-Spiele bestritt Aulie für die Tampa Bay Lightnings und die Edmonton Oilers. In der Saison 2015/16 sammelte er auch schon erste Erfahrungen in Europa, für IFK Helsinki absolvierte Aulie 40 Partien in der höchsten finnischen Liga. „Ich mag Europa wirklich sehr. Aber ich war noch nie in München und auch noch nie in Deutschland und möchte so viel wie möglich über Kultur und Geschichte lernen.“

 

 

Statistiken
Keith Aulie (*11. Juni 1989):

168 NHL-Spiele (4 Tore, 10 Assists), 233 AHL-Spiele (12 Tore, 27 Assists),

40 Spiele in der finnischen Liga (2 Tore, 5 Assists),

4 Einsätze für Team Canada

 

 

 


 

muenchen rbm logo

Mehr Informationen über den Eishockey Club EHC Red Bull München wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.

 

 

Weitere interessante Links:

www.eishockey-bilder.com - Eishockey Bilder vom EHC Red Bull München in unserer Galerie.

www.eishockey-muenchen.com - Weitere Informationen über das Eishockey in München von eishockey-online.com.

 

Weitere DEL Eishockey News

 


 

 

 

DEL - Düsseldorfer EG nehmen am Dolomiten Cup 2018 teil

 

(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG wird in der Vorbereitung auf die kommende Spielzeit erstmals am Dolomitencup teilnehmen. Das Turnier findet vom 17. bis 19. August 2018 in der Südtiroler Gemeinde Neumarkt statt.

 

dolomitencup488

(Fotoquelle angeben)


Gegner bei der 13. Auflage des seit 2006 ausgetragenen Dolomitencups werden der Schweizer Erstligist EV Zug und DEL-Konkurrent Augsburger Panther sein. Ein vierter Starter wird noch bekanntgegeben.

 

 

Niki Mondt, Sportlicher Leiter DEG Eishockey GmbH: „Der Dolomitencup passt hervorragend in unsere Saisonvorbereitung. Das Niveau in Südtirol war in den vergangenen Jahren immer ausgezeichnet. Wir freuen uns 2018 erstmals zum Teilnehmerfeld zu gehören.“

 

 


 

DEG Düsseldorf eishockey-online.com

Mehr Informationen über den Eishockey Club Düsseldorfer EG wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.

 

 

Weitere interessante Links:

www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.

www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute.

 

 

 

Weitere DEL Eishockey News

 


 

 

DEL - EHC Red Bull München gewinnt nach starker Leistung in Wolfsburg

 

(DEL/München) PM Mauer: „In den entscheidenden Situationen waren wir den Schritt schneller“. Der EHC Red Bull München hat ein hochklassiges Spitzenspiel bei den Grizzlys Wolfsburg mit 4:2 (2:1|1:1|1:0) gewonnen. Vor 2.325 Zuschauern schossen Patrick Hager, Jason Jaffray, Daryl Boyle und Brooks Macek die Red Bulls zum fünften DEL-Sieg in Folge.

GEPA full 46469 GEPA 14121719089

 

(Fotoq: Gepa-Pictures)


Beide Teams lieferten sich ein temporeiches und intensives Anfangsdrittel, in dem Patrick Hager die Gäste aus Bayern in der vierten Minute in Führung brachte. Wolfsburg reagierte offensiv auf den Gegentreffer und glich durch den ehemaligen Münchner Jeremy Dehner aus (8.). Die Red Bulls ließen sich aber nicht beeindrucken und nutzten eine Drangphase durch Jason Jaffray zur erneuten Führung (14.). Nur eine Minute später hatte Kristopher Foucault per Penalty die große Möglichkeit auf das 2:2, er scheiterte aber an Danny aus den Birken.

 

 

Der Mittelabschnitt war nicht weniger kurzweilig als die ersten 20 Minuten. München erwischte den besseren Start, Gerald Kuhn hielt seine Mannschaft aber bis in die 31. Minute im Spiel. Beim Schuss von Daryl Boyle, der nach einem Bully direkt abzog, war der Grizzlys-Torhüter dann chancenlos. Wolfsburgs Tyson Mulock sorgte wenig später mit seinem Anschlusstreffer für Spannung vor dem Schlussdrittel (34.).

 

 

Im letzten Abschnitt begannen die Hausherren offensiv, sie scheiterten aber mehrfach am starken aus den Birken. Kurz nachdem Wolfsburgs Robert Bina freistehend verzog, schloss Brooks Macek auf der Gegenseite einen Unterzahl-Konter zum 4:2 ab (51.). In der Schlussphase verteidigten die Red Bulls so gut, dass die Grizzlys nicht mehr zu gefährlichen Abschlüssen kamen.

 

 

Frank Mauer: „Wir wollten heute unbedingt gewinnen, nachdem sie uns in München den Schneid abgekauft haben. Auch heute war Wolfsburg stark und hat uns alles abverlangt. In den entscheidenden Situationen waren wir den Schritt schneller.“

 

 

Endergebnis
Grizzlys Wolfsburg gegen EHC Red Bull München 2:4 (1:2|1:1|0:1)

 

Tore
0:1 | 03:58 | Patrick Hager
1:1 | 07:58 | Jeremy Dehner
1:2 | 13:42 | Jason Jaffray
1:3 | 30:20 | Daryl Boyle
2:3 | 33:13 | Tyson Mulock
2:4 | 50:17 | Brooks Macek

 

Zuschauer
2.325

 

 


 

muenchen rbm logo

Mehr Informationen über den Eishockey Club EHC Red Bull München wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.

 

 

Weitere interessante Links:

www.eishockey-bilder.com - Eishockey Bilder vom EHC Red Bull München in unserer Galerie.

www.eishockey-muenchen.com - Weitere Informationen über das Eishockey in München von eishockey-online.com.

 

Weitere DEL Eishockey News

 


 

 

 

DEL - Straubing bestreitet Testspiel während der Olympiapause

 

(DEL/Straubing) PM Den Straubing Tigers ist es gelungen, mit dem HC Fribourg-Gottéron einen attraktiven Testspiel-gegner für die Olympiapause zu gewinnen.

 

straubing 33 15112016

( Foto eishockey-online.com / Archiv )


 


Am Freitag, 16.02.18, werden mit Barry Brust und Laurent Meunier zwei Publikumslieblinge ver-gangener Tage in das Eisstadion am Pulverturm zurückkehren. Diese stehen bei den Eidgenossen unter Vertrag und sind bereits im Sommer, im Rahmen des EHCO-Cup in Olten, auf ihr ehemali-ges Team getroffen.

 


„Der Kontakt zu Barry sowie Laurent ist nie abgerissen und HC-Manager Christian Dube hat das Spiel bei uns ermöglicht“, erklärt Jason Dunham, Sportlicher Leiter der Straubing Tigers. „Für uns ist es ein ansprechender Test gegen eine gute Eishockeymannschaft und die Fans dürfen sich zusätzlich auf Barry Brust sowie Laurent Meunier freuen“, so Jason Dunham abschließend.

 


Für den traditionsreichen Schweizer Club haben in der Vergangenheit internationale Größen wie David Aebischer, Andrej Chomutow, Wjatscheslaw Bykow, Sergei Makarow und Mark Streit ihre Schlittschuhe geschnürt. Der einstige NHL-Torhüter David Aebischer (Colorado Avalanche) ist aktuell Torwart-Trainer beim HC und mit Dean Fedorchuck gehört ein ehemaliger Coach der Straubing Tigers dem Trainerteam in Fribourg an (Co-Trainer).

 


Spielbeginn am 16.02.18 ist um 19.00 Uhr.

 

 


128

Mehr Informationen über den Eishockey Club Straubing Tigers wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.

 

 

Weitere interessante Links:

www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.

www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910.

 

Weitere DEL Eishockey News

 


 

U20-Nationalmannschaft auf Kurs und bezwingt Frankreich

 

(DEB) Drei schnelle Tore bringen den Sieg. Trainer Christian Künast: „Haben sehr diszipliniertes und engagiertes Spiel gesehen“. Starkes Auftaktdrittel sichert den Erfolg: Die U20-Nationalmannschaft kann sich im dritten Spiel der 2018 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft Div.I in Courchevel (Frankreich) mit 4:0 (3:0; 0:0; 1:0) gegen den Gastgeber durchsetzen.

deb u20 fra wm2017 2
(Foto: Olivier Brajon)

 


 


Die DEB-Auswahl präsentierte sich im ersten Drittel sehr selbstbewusst, hat das Spiel von Beginn an angenommen und sich mit drei schnellen Toren selbst belohnt. Dominik Bokk nutze gleich das erste Überzahlspiel um die Führung zu erzielen. Wenig später legten erst Moritz Seider, ebenfalls in Überzahl, dann Samuel Soramies nach und erhöhten auf 3:0.

 


Im Anschluss versuchten die Franzosen mit einer härteren Gangart das Spiel an sich zu reißen, doch die deutsche U20-Nationalmannschaft hielt dagegen und konnte die Führung so auch mit in zweite Pause nehmen. Im Schlussabschnitt brachten die Franzosen jede Scheibe konsequent auf das von Mirko Pantkowski gehütete deutsche Tor, fanden aber keinen Weg an einer starken deutschen Defensive vorbei. Den Schlusstreffer zum 4:0-Endstand aus deutscher Sicht markierte Charly Jahnke 44 Sekunden vor Ende.

 


Christian Künast, U20-Bundestrainer: „Wir haben heute ein sehr diszipliniertes und engagiertes Spiel von unserer Mannschaft gesehen. Im ersten Drittel konnten wir auch durch unsere Special Teams verdient mit 3:0 in Führung gehen. Im zweiten Drittel haben die Franzosen durch eine härtere Gangart versucht uns aus unserem Konzept zu bringen, wobei unser Team in dieser Situation sehr gut agierte. Im letzten Drittel haben wir unsere Leistung durch ein verdientes Tor gekrönt. Die Mannschaft hat sich den morgigen freien Tag durch diese Energieleistung verdient.“ Die nächste Partie findet am Freitag, 15.12.2017 um 13.00 Uhr gegen Ungarn statt.

 

 




DEB Logoeishockey-online.com ist Partner & Sponsor des Deutschen Eishockey Bund und vermarktet die Original Gameworn Eishockeytrikots der Nationalmannschaft, welche im SHOP verfügbar sind.

 

 

Weitere interessante Links:

www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.

www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute.

 

 

 

 

U20-WM: DEB-Team besiegt Österreich mit 4:1

 

(DEB) Harte Arbeit wird belohnt: Die U20-Nationalmannschaft bezwingt Österreich im zweiten Spiel der 2018 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft in Meribel (Frankreich) mit 4:1 (1:1; 2:0; 1:0).

deb u20 bank schwarz
(Foto: DEB/Archiv)

 


Das Team um U20-Bundestrainer Christian Künast startete von Beginn an druckvoll in die Partie und konnte einige gute Angriffe kreieren. Prompt folgte das 1:0. Valentin Busch brachte seine Farben in der 5.Spielminute auf Zuspiel von Luca Glaser in Führung. Im Anschluss wurde die DEB-Auswahl etwas nachlässiger, wodurch die Gegenüber aus Österreich Aufwind bekamen. Bis kurz vor der ersten Pause entwickelte sich so ein ausgeglichenes Drittel, in dem Österreich knapp vier Minuten vor der Sirene noch ausgleichen konnte.


 
Im Mittelabschnitt war Deutschland die spielbestimmende Mannschaft. Durch viel Einsatz und eine hohe Laufbereitschaft konnten sich die DEB-Jungs ein Chancenübergewicht erarbeiten. In der 28.Minute war es dann Timo Walther, der die erneute deutsche Führung brachte. Wenig später erhöhte Johannes Huss in Überzahl auf 3:1.


 
Auch im letzten Drittel blieben die deutschen U20-Jungs am Drücker und konnten das Tempo bis zum Ende hin hoch halten. Tobias Eder setzte mit seinem Tor in der 52.Spielminute den Schlussstrich und besiegelte so den Endstand von 4:1 für Deutschland.


Christian Künast, U20-Bundestrainer: „Wir sind heute im ersten Drittel gut aus der Kabine gekommen, haben dann in der Folge unsere Linie ein bisschen verloren und den Österreichern verholfen ins Spiel zu kommen. Danach haben wir im zweiten Drittel das Spiel in die Hand nehmen können, uns Chancen und die Kontrolle erarbeitet. Letzten Endes konnten wir auch das dritte Drittel für uns entscheiden und hätten noch das ein oder andere Tor mehr erzielen können. Morgen haben wir bereits das nächste Spiel vor uns und wir werden uns jetzt schnell versuchen zu regenerieren.“

 


Die nächste Partie steht bereits morgen (13.12. / 19.00 Uhr) gegen Gastgeber Frankreich an. Diese konnten die Eröffnungspartie gegen Österreich mit 6:1 für sich entscheiden und sicherten sich dann gestern durch den 4:3-Sieg nach Verlängerung die zwischenzeitliche Tabellenführung.

 

 

 




DEB Logoeishockey-online.com ist Partner & Sponsor des Deutschen Eishockey Bund und vermarktet die Original Gameworn Eishockeytrikots der Nationalmannschaft, welche im SHOP verfügbar sind.

 

 

Weitere interessante Links:

www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.

www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute.

 

 

 

 

DEL - Die Kölner Haie verlieren knapp gegen die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg

 

(DEL/Köln) (ST) Eishockeysonntag. Die Kölner Haie empfingen die Ice Tigers aus Nürnberg und 10.162 Zuschauer in der LANXESS arena. Es war eine Herkulesaufgabe für den KEC. Die Partie versprach spannend und emotional zu werden. Letztlich waren die Nürnberger souveräner und siegten mit 2:3.

 

 

Foto: Ingo Winkelmann


 

 

Vergangenen Donnerstag unterlag der KEC knapp den Schwenninger Wild Wings im Penalty Schießen und musste das Spiel mit 5:4 gegen die Schwarzwälder verloren geben. Letztlich war es die desolate Defensivleistung, die den Haien den Sieg kostete. Auch Trainer Peter Draisaitl war mit der Leistung der Mannschaft nicht zufrieden. Nach dem Spiel erklärte er: "Wir haben phasenweise ohne defensive Verantwortung und leichtsinnig gespielt. Wir haben den Gegner fahren lassen. Wir haben ihnen die Tore selber aufgelegt. Wir sollten hier zuhause besser sein.“ (Quelle: www.haie.de)

 

Mit Nürnberg erwarteten die Haie nun eine schwere Aufgabe, denn die Ice Tigers spielen insgesamt eine gute und konstante Saison, rangieren derzeit auf Platz drei der Tabelle. Die ersten beiden Spiele beider gegeneinander, konnten die Bayern für sich entscheiden, 2:3 und 2:5.

 

Würde der KEC nun den ersten Sieg davontragen? Nein, auch dieses Spiel mussten die Haie verloren geben. Einige Druckphasen während des ersten und zweiten Drittels konnten sie Kölner nicht effizient nutzen. Die Defensivleistung der Nürnberger dagegen war auch stabil. Im letzten Drittel schien ein wenig die Luft raus, der KEC war nicht mehr offensiv hart genug.

Das erste Drittel begann mit Tempo. Beide Mannschaften fahren ihre ersten Angriffe, zunächst noch etwas vorsichtiger, dann aber immer gefährlicher. In der 11. Minute fiel das Tor für die Gastgeber, Fredrik Eriksson netzte nach Vorlage durch Justin Shugg ein. Letztlich wurde die Mühe der Kölner belohnt. In der 16. Minute gelang den Ice Tigers der Ausgleich, Schütze war Brandon Segal. Der erste Abschnitt endete so ausgeglichen 1:1.

 

Im zweiten Drittel begann es mit einem Hin und Her. Beide Mannschaften standen zunächst hinten zu kompakt um den Gegner durch zu lassen. Doch in der 25. Minute erzielte Nürnberg das Führungstor durch Oliver Mebus. Und bereits in der 31. Minute erhöhte Nürnberg auf 1:3 durch Leo Pföderl. Doch Köln ließ sich das erstmal nicht gefallen und kam durch Felix Schütz zwei Minuten später zum 2:3. ran.

 

Im Schlussabschnitt fehlte es dem KEC jedoch an Gefährlichkeit. Sie spielten etwas zu kompliziert und streckenweise zu langsam. Nürnberg hingegen verteidigte gut und ließ Köln keinen Raum. Auch das Powerplay der Kölner war zu unstrukturiert. So endete es gesamt mit einem knappen Ergebnis von 2:3.


Insgesamt war es eine bittere Niederlage für Köln. Die Haie konnten aus ihren Druckphasen keinen Nutzen ziehen, waren ohne Effizienz im Torabschluss. Dabei ließen sie Nürnberg zu viel Raum die nötigen Tore z machen und die Führung hinten souverän zu verteidigen. Peter Draisaitl analysierte: "Mir hat heute bei unserer Mannschaft die letzte Überzeugung gefehlt. Wir wussten, dass Nürnberg ein robuster Gegner ist. Da hätte ich mir gewünscht, dass wir mehr in die Zweikämpfe reingehen. Zudem geben wir Gegentore weiterhin zu einfach her. Wir müssen die Chancenanzahl des Gegners wieder herunterfahren. Daran werden wir arbeiten.“ (Quelle: www.haie.de). Im letzten Drittel fehlte es an Kreativität und vielleicht auch etwas an Energie den Ausgleich noch zu erzielen. So verloren die Haie knapp 2:3 gegen die Thomas Sabo Ice Tigers.

 

Nach dem Spiel erklärte Sebastian Uvira: "Wir waren in den Zweikämpfen heute nicht präsent genug. Vor allem zuhause müssen wir gegen ein Team wie Nürnberg viel aggressiver spielen. Das ist uns nicht gelungen“. (Quelle: www.haie.de)

 

Am Freitag geht es für den KEC dann in die Hauptstadt, die Eisbären erwarten die Haie. Um 19.30 Uhr geht es los.

 

 

 

 


 

Kölner Haie eishockey-online.com Mehr Informationen über den Eishockey Club Kölner Haie wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.

 

 

Weitere interessante Links:

www.eishockey-deutschland.info - Alle Weltmeisterschaften, Olympischen Spiele.

shop.eishockey-online.com - eishockey-online.com ist Vermarkter der Gameworn Eishockeytrikots des DEB.

 

Weitere DEL Eishockey News

 


 

DEL - Düsseldorfer EG verliert enges Spiel gegen Grizzlys Wolfsburg

 

(DEL/Düsseldorf) PM Eishockey ist ein Wintersport. Zum Spiel der DEG gegen die Grizzlys Wolfsburg herrschten also so gesehen beste Bedingungen. Diejenigen der 4.517 mit einer Karte ausgestatteten Fans, die den nicht ganz einfachen Weg in den ISS DOME auf sich genommen hatten, wurden mit einem guten und spannenden Spiel belohnt, das die DEG leider knapp mit 1:2 (1:0; 0:0; 0:1; 0:0; 0:1) nach Penaltyschießen verlor.

deg wob 10122017

 

(Foto: Birgit Häfner)

 


Die DEG hatte nach dem völlig verkorksten Auftritt am Freitag gegen Krefeld einiges wieder gut zu machen. Das sah man von Beginn an. Die ersten Minuten der Partie gegen die Gäste aus Niedersachsen boten aus Düsseldorfer Sicht mehr ansehnliches Eishockey als die komplette Partie gegen die Pinguine. Es war ein intensiv geführtes und schnelles Spiel beider Mannschaften. Mit der ersten großen Chance für die Grizzlys.

 

 

Der bärtige Dixon versuchte sich mit einem Bauerntrick, den Mathias Niederberger entschärfte (2.). Die DEG war unternahm alles, das Spiel der Wolfsburger so früh wie möglich zu stören. Dies führte immer wieder zu Puckeroberungen. Besonders gefährlich für das von Gerald Kuhn gehütete Tor der Grizzlys wurde es, als Welsh vom Rand des rechten Bullykreises aus abzog und die Scheibe nur knapp über die Latte strich (10.). Wenig später bediente Welsh in einem 2:1-Konter den mitgelaufenen Machacek, doch Kuhn brachte seinen linken Schoner noch gerade rechtzeitig in die bedrohte Ecke (11.). Beide Teams hatten in der Folge ihre Druckphasen. Die DEG wusste eine davon zu nutzen. Manuel Strodel kam mit dem Rücken zum Tor stehend im Slot an die Scheibe, drehte sich zum Tor und wuchtete den Puck flach unten links ins Tor (18.). Es war das erste Saisontor für den stets ackernden DEG-Dauerbrenner. Mike Pellegrims ballte hinter der Bande erleichtert die Faust. Kurz vor der ersten Sirene wurde es vor Niederberger noch einmal gefährlich, als Tyson Mulock etwas unverhofft frei an die Scheibe kam. Sein Versuch, Niederberger auszuspielen, scheiterte aber zum Glück.

 



Der Mittelabschnitt begann mit einer Doppelchance für Welsh. Sein Sturmpartner Rob Bordson legte den Puck links neben dem Tor stehend vor das Tor, von wo aus Welsh verzog. Sekunden später kam die Nummer 27 ein weiteres Mal zum Abschluss (24.). Als Mulock nach einem Konter allein aufs DEG-Tor zufuhr, beackerte ihn Strodel nach Kräften und wurde mit einem eher fragwürdigen Penalty bestraft. Den parierte Niederberger glänzend (27.). Danach verflachte die Partie etwas. Gegen einen gefährlichen Schuss von Robert Bina von der blauen Linie fuhr Niederberger den rechten Schoner aus (36.). Wenig später bekamen sich Kevin Marshall und Fabio Pfohl vor der Wolfsburger Bank ordentlich in die Haare und wanderten beide für zwei Minuten in die Kühlbox (37.). Niederberger musste noch einmal ran, als Brent Aubin aus dem Lauf und aus zentraler Position abzog. Der DEG-Keeper kratzte die Scheibe mit der Fanghand von der Linie (38.). Das Drittel endete mit einem sehenswerten Coast-to-Coast-Lauf von Marcel Brandt, dem leider der krönende Abschluss verwehrt blieb (40.).

 



Im Schlussabschnitt hätte Burlon die Führung der DEG ausbauen können, nachdem Machacek ihm die Scheibe in den Slot gelegt hatte. Doch sein Versuch eines Tipins blieb erfolglos (45.). Das galt auch für den Bauerntrick, bei dem Brandt die Scheibe auf der Rückhand führte und sie schlussendlich an die Latte setzte (46.). Das Schiedsrichtergespann Hunnius/Müns überzeugte sich per Videobeweis davon, dass der Puck die Linie nicht überquert hatte. Danach musste die DEG mehrfach in Unterzahl ackern. Voakes passte das Spielgerät aus der rechten Bandenrundung vors Tor zu Dixon, der aus aussichtsreicher Position zum Schuss kam (49.). Elf Sekunden lang galt es für die Rot-Gelben sogar, eine doppelte Unterzahl zu überstehen. Durch ihren bravourösen Einsatz hielt sich die DEG in Unterzahl schadlos. Doch dann schlug Wolfsburg zu. Im eigenen Drittel eroberte Christoph Höhenleitner in seinem 700. DEL-Spiel die Scheibe mit einem harten Einsatz und initiierte so einen 2:1-Konter, den Alex Weiß zum Ausgleich abschloss (52.). Danach stand das Spiel auf des Messers Schneide. Beide Teams wollten den Sieg. 110 Sekunden vor Schluss durfte die DEG noch einmal in Überzahl ran, doch es blieb beim Unentschieden nach 60 Minuten.

 



In den verbleibenden elf Sekunden der Überzahl feuerte Brandt aus dem Slot die Scheibe knapp am Tor vorbei (61.). Auch Barta hatte wenig später eine gute Schusschance (62.). Auf der anderen Seite waren die Grizzlys mit einem Distanzschuss von Sharrow und durch eine von Fauser zum Abschluss gebrachte Passtafette gefährlich (65.). 26 Sekunden vor Schluss schickten die Schiedsrichter John Henrion wegen eines Beinstellens vom Eis, was im weiten Rund für reichlich Unmut sorgte. Furchner setzte den Puck im anschließenden Powerplay an den Pfosten (65.). Im fälligen Penaltyschießen nahm Bina ganz genau Maß und verwandelte präzise in den rechten Winkel. Barta hatte Kuhn fast überwunden, bekam die Scheibe aber nicht über den am Boden liegenden Schlussmann der Wolfsburger gehoben. Niederberger hielt gegen Alex Weiß; Kuhn ließ sich von Bordson nicht austricksen. Als auch Foucault nicht traf, hätte die DEG noch einmal die Wende schaffen können. Doch leider traf auch Dmitriev nicht. So nahm Wolfsburg den Zusatzpunkt mit auf die verschneite Heimreise.

 

 

Weiter geht es am kommenden Wochenende mit Spielen am Freitag in Augsburg (Spielbeginn 19:30 Uhr) und am Sonntag zu Hause gegen Mannheim (Spielbeginn 16:30 Uhr).

 

 


 

DEG Düsseldorf eishockey-online.com

Mehr Informationen über den Eishockey Club Düsseldorfer EG wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.

 

 

Weitere interessante Links:

www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.

www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute.

 

 

 

Weitere DEL Eishockey News

 


 

 

Eishockey Sportwetten auf ispo.com/sportwetten/

eishockey-online.com Shop

EOL SHOP 300x300 2018neu

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gäste online

Aktuell sind 549 Gäste online