CHL 2018 - EHC Red Bull München gewinnt gegen Malmö eine Sekunde vor dem Ende

 

(DEL/München) PM Don Jackson: „Ein tolles Spiel für die Spieler, die Fans und auch für die Trainer“. Der EHC Red Bull München hat in der Champions League ein spannendes Spiel gegen die Malmö Redhawks mit 3:2 (1:0|0:1|2:1) gewonnen. Vor 1.970 Zuschauern ging es nach Treffern von Jakob Mayenschein und Maximilian Kastner in die Schlussphase. Da sorgte Mayenschein mit seinem zweiten Tor des Abends in allerletzter Sekunde für den Münchner Sieg. Für den 21-Jährigen waren es die ersten beiden Treffer für die Red Bulls überhaupt.

 

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(Foto: Heike Feiner)

 


Beide Teams lieferten sich im ersten Drittel ein offenes Spiel, in dem München die besseren Chancen hatte. In der zehnten Minute staubte Mayenschein nach einem Schuss von Maximilian Kastner zum 1:0 für den Deutschen Meister ab. Die Gäste aus Schweden kamen dem Ausgleich in der 15. Minute am nächsten, als Jens Olsson, der in der Saison 2011/12 für München verteidigte, von der blauen Linie den Pfosten traf.

 

 

Zu Beginn des Mittelabschnitts deuteten die Redhawks ihre Qualitäten in numerischer Überlegenheit an. München hielt aber die Führung und hatte durch Patrick Hager die Chance auf das 2:0, doch Malmös Torhüter Christopher Nihlstorp reagierte stark (27.). Eine Minute später glichen die Schweden aus: In Überzahl spielten sie Fredrik Händemark frei, der aus zentraler Position zum 1:1 traf.

 



 

Im Schlussdrittel ließen die Red Bulls wenig zu, in der 50. Minute wackelte ihre Führung allerdings: In Redhawks-Überzahl hatte Lars Bryggman die Riesenchance auf das 2:2, schoss aber am leeren Tor vorbei. Eine Minute später traf Carl-Johan Lerby von der blauen Linie zum 2:2. Es deutete alles auf die Verlängerung hin, als Konrad Abeltshauser den letzten Angriff startete. Er passte die Scheibe vor das Tor zu Mayenschein und der drückte sie über die Linie – in der allerletzten Sekunde, so spät, dass die Schiedsrichter das Tor erst nach dem Videobeweis gaben.

 

 

Don Jackson: „Es war ein tolles Spiel für die Spieler, für die Fans und auch für die Trainer. Die Mannschaft hat geschlossen stark gespielt. Die jungen Spieler haben es super gemacht, sie haben Chancen kreiert und gut verteidigt. Es hat Spaß gemacht, das zu sehen.“

 

 

Endergebnis
EHC Red Bull München gegen Malmö Redhawks 3:2 (1:0|0:1|2:1)

 

Tore
1:0 | 09:19 | Jakob Mayenschein
1:1 | 27:27 | Fredrik Händemark
2:1 | 46:24 | Maximilian Kastner
2:2 | 50:19 | Carl-Johan Lerby
3:2 | 59:59 | Jakob Mayenschein

 

Zuschauer
1.970

 


 

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DEL - Iserlohn: Augsburg entscheidet spannende Partie mit 7:6

 

(DEL/Iserlohn) (Patrick Rüberg) Wenig begeistert dürften die Trainer Rob Daum und Mike Stewart nach dem Spiel von der Defensivleistung ihrer Teams gewesen sein: Mike Stewart dürfte sich indes zumindest über die drei Auswärtspunkte freuen.

 

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(Foto: Patrick Rüberg)

 


Bereits den Beginn des ersten Drittels verschliefen die Hausherren. Die Gäste aus der Fuggerstadt begannen konzentriert mit sichtbarem Respekt vor den zu Hause bislang überzeugenden Iserlohnern und warteten auf Fehler. Und die kamen. Wie schon häufig in dieser Saison war es ein etwas nachlässig ausgeführtes Aufbauspiel, welches den Panthern das 1:0 durch David Stieler bescherte. Die Roosters kamen daraufhin zu eigenen Chancen, doch entweder war der gute Schlussmann der Augsburger, Markus Keller, oder, wie beim Versuch von Christopher Fischer, der Pfosten im Wege. Augsburg wartete auf Konter und spielte diese gut zu Ende, so mussten die Roosters das 0:2 durch Simon Sezemsky hinnehmen. Daraufhin taumelten die Hausherren der Pausensirene entgegen und konnten sich glücklich schätzen, dass die Augsburger zwei weitere hochkarätige Chancen ausließen.


 
Den Mittelabschnitt begannen die Iserlohn Roosters mit einer Überzahl und verkürzten knapp eine Minute nach Wiederanpfiff durch Matsumoto auf 2:1. Aber auch diesmal hatten die Panther eine Antwort parat und kamen postwendend durch den starken Ullmann zum 3:1. Wiederum durch Matsumoto kamen die Roosters wieder ran- bei angezeigter Strafe für Augsburg erzielte er das 3:2, sodass man, trotz mäßiger eigener Leistung, zurecht auf die Wende im Spiels hoffen durfte. Es sollte anders kommen: das eigene Powerplay konnten die Iserlohner nicht weiter für sich nutzen.

 

 

Stattdessen leisteten sie sich eine eigene doppelte Unterzahl. Diese Phase nutzten die Gäste zum 2:4 und 2:5. Da sich die Roosters in der Folgezeit weiter ungeschickt anstellten, hagelte es weitere Strafen. Wie schon im ersten Drittel hätte dies, ein besseres Powerplay der Augsburger Panther vorausgesetzt, in einem Debakel für die Roosters enden können. Toptorjäger Camara war es dann, der die Hausherren weiter im Spiel halten konnte, er nutzte einen Breakaway bei eigener Unterzahl, um auf 3:5 zu verkürzen.

 

 


 


 

 

Drei Minuten war das Schlussdrittel alt, als Dimitriev nach einem Hinter-Tor-Abpraller am schnellsten schaltete und die Roosters wiederbis auf ein Tor heranbrachte. Es sollte eine packende Schlussoffensive werden, doch war es Payerl, der auf der Gegenseite den Zwei-Tore- Abstand wiederherstellen konnte. Der Schein mag hier trügen, es gestaltete sich am heutigen Nachmittag in der Puckhölle am Seilersee zwar ein wahres Torfestival, was jedoch nicht auf einem spielerischen Feuerwerk basierte, welches die Teams abbrannten. Die vielen Fehler im Aufbauspiel, im Backcheck und einige unnötige (wenn auch teilweise umstrittene) Strafen dürfte beide Trainer um einige Jahre haben altern lassen.

 


Am Ende hieß es, nach aufopferungsvollem aber glücklosem Kampf der Roosters, 6:7. Das klingt knapp, jedoch hatte man über 60 Minuten lang nicht das Gefühl, dass hier ein anderer Sieger als die Augsburger Panther vom Eis gehen werden. Diese müssen sich lediglich vorwerfen lassen, den Nachmittag überhaupt so spannend haben werden lassen. 41:28 Schüsse aufs Tor zugunsten der Augsburger Panther standen am Ende in der offiziellen DEL- Statistik, was an dieser Stelle vielsagend ist.

 


Am Freitag gastieren die Panther in Straubing, die Iserlohner schlagen beim Rivalen in Köln auf.

 

 

Spiel vom 07.10.2018
Iserlohn Roosters - Augsburger EV Panther  6:7 (0:2|3:3|3:2)

 

Tore:
0:1 |06.|Stieler
0:2 |13.|Sezemsky
1:2 |21.|Matsumoto
1:3 |28.|Ullmann
2:3 |30.|Yeo  
2:4 |31.|Schnölz
2:5 |33.|White
3:5 |39.|Camara  
4:5 |43.|Dmitriev
4:6 |51.|Payerl
5:6 |54.|Fischer
5:7 |57.|Ullmann  
6:7 |60.|Matsumoto
 
Zuschauer: 3677

 

 

 



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DEL - Eisbären Berlin mit klarem Sieg gegen die Adler Mannheim

 

(DEL/Berlin) PM Die Eisbären Berlin besiegten die Adler am Sonntagnachmittag im Auftaktspiel für die Pink in the Rink-Aktion 2018 mit 4:1. James Sheppard, Micki DuPont, Jamie MacQueen und Brendan Ranford erzielten vor rund 13.000 Zuschauern die Tore für die Berliner.

 

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(Foto: DEL / citypress)

 


 

Am Rande des Spiels sammelten die Eisbären-Fans wieder Spenden für vier verschiedene Krebshilfe-Organisationen. Insgesamt kamen hierbei 7691,91 Euro zusammen.

 


 


 

Tore:

 

1:0 Sheppard 33:12 (Richmond, DuPont) PP

2:0 DuPont 34:56 (Richmond, MacQueen) PP

2:1 Plachta 44:30 (Lehtivuori,Desjardins)

3:1 MacQueen 47:39 (Sheppard,Noebels)

4:1 Ranford 48:32 (Smith, Backman)

 


Strafminuten:

 

Berlin - 8 (4,4,0)

Mannheim - 9 (2,7,0) + Spieldauerdisziplinarstrafe (Raedeke)

 


Zuschauer: 12.931

 

 

 

 


 

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DEL - Düsseldorfer EG unterliegt den Krefeld Pinguinen in der Verlängerung

 

(DEL/Düsseldorf) PM Am Freitag in Wolfsburg spielte die DEG zwei starke Drittel und gab das Spiel im letzten Abschnitt aus der Hand. Beim Heimspiel gegen die Krefeld Pinguine nun alles spiegelbildlich: zwei Drittel lang lief nicht viel zusammen, am Ende aber gab es einen Sturmlauf vom feinsten. Dass das letztlich nur für einen Punkt reichte, störte die 9.485 Zuschauer nur wenig. Sie feierten ihre DEG nach dem 3:4 n. V. (0:2; 0:1; 3:0; 0:1) gegen den Rivalen vom Niederrhein.

 

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(Foto: Birgit Häfner / eishockey-online.com)

 


 

Ohne Braden Pimm, aber dafür mit Johannes Huß im Sturm ging es für die DEG in die Partie. Der Beginn war etwas zäh, beide Mannschaften agierten verhalten. Erst durch Überzahlspiele kam Schwung in die Sache. Erst war die DEG an der Reihe, die ihre beste Chance durch einen Schuss von Jaedon Deschenau hatte (5.). Von der Strafbank kommend hatte im Anschluss Tim Miller eine Konterchance für den KEV, Niederberger war aber zur Stelle (6.). Dann durften sich die Gäste im Powerplay versuchen und machten es besser. Von der blauen Linie spielte Martin Lefebvre einen Diagonalpass quer durchs Drittel und der freistehende Chad Costello musste nur seine Kelle zur Führung hinhalten. Der Ligaprimus tat sich weiter schwer, in die Partie zu finden und die Krefelder übernahmen mehr und mehr Kontrolle. Zwar hatte die DEG durch Leon Niederberger (2:1-Konter mit Stefan Reiter) und John Henrion (Direktabnahme nach Ridderwall-Pass) Chancen, aber die Pinguine agierten insgesamt druckvoller, präziser und quirliger. Die rot-gelbe Hintermannschaft ließ zu viel Raum und musste so kurz vor der Pause einen weiteren Treffer schlucken. Nach etlichen Schusschancen in Folge brachte Daniel Pietta den Puck über die Linie (19.). Insgesamt ein Drittel zum Vergessen für die DEG.

 


In Spielabschnitt Nummer zwei wurde es leider nur bedingt besser. Die DEG war zwar bemüht, sich mehr und mehr in die Partie zu kämpfen, aber viel wollte nicht gelingen. Zu allem Überfluss musste früh eine doppelte Unterzahl bewältigt werden, das schafften die wackeren drei Rot-Gelben aber tadellos. Wenig später kamen die Krefelder aber dann doch zu einem weiteren Treffer. Einen schnellen Gegenstoß spielte der KEV ideal aus. Mathias Trettenes zog links ins Drittel, Jacob Berglund band zwei Verteidiger im Slot, so dass Trettenes einen Pass in den Rücken der Abwehr spielen konnte, fand dort Jordan Caron und der schlenzte den Puck kompromisslos in den Winkel (27.). Es hätte sogar noch schlimmer kommen können, aber in der 33. Minute vermochte es ein völlig freistehender Pinguin nicht, den Puck ins leere Tor zu schieben. Die Scheibe sprang von der Kelle ab und segelte über den Kasten. Die Hausherren versuchten es, aber irgendwie fehlte Scheiben-, Pass- und Schussglück.

 


Im Schlussabschnitt entfaltete der wunderbare Eishockeysport dann mal wieder seine ganze Magie. Die bislang glücklose DEG erarbeitete sich ein fulminantes Comeback in drei Akten. Los ging es mit einem Schuss von außen durch Ryan McKiernan. Der bis dahin ungeschlagene Dimitri Pätzold im Tor der Seidenstädter parierte, aber Alexander Barta knallte den Puck anschließend in die Maschen (45.). Nun ging es aber erst richtig los. Nur wenige Wechsel später war Kenny Olimb zur Stelle und verkürzte erneut (47.). Jetzt brodelten Dome und Mannschaft und so dauerte es nicht lang bis zum mittlerweile hochverdienten Ausgleich. Im Powerplay war der grandios aufgelegte Leon Niederberger zur Stelle und brachte das Stadion endgültig zum Ausflippen (53.). Jetzt ging die DEG voll auf Sieg und hatte das Tor zu den drei Punkten mehrfach auf dem Schläger. Der KEV hielt mit aller Kraft dagegen und rettete sich letztlich in die Verlängerung.

 

 



 

Wie es für 3-gegen-3 üblich ist, ging es auf und ab, klare Torszenen gab es aber wenige. In der letzten Minute fand Chad Costello eine Lücke und spielte einen Zuckerpass auf Daniel Pietta, der den Pinguinen den Zusatzpunkt sicherte. Grämen muss sich die DEG aber nicht. Nach einem 0:3-Rückstand kann man mit Fug und Recht von einem gewonnenen Punkt sprechen.

 


Am kommenden Wochenende stehen zwei Auswärtsspiele in Ingolstadt & München an. Die nächste Partie im ISS DOME ist abermals ein Derby, um nicht zu sagen das Derby schlechthin. Am 19. Oktober gastieren die Kölner Haie zum ersten Stelldichein der laufenden Saison. (Bully: 19:30 Uhr).

 

 

 


 

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DEL - EHC Red Bull München verlieren zum Ende der Wies´n das Derby gegen Ingolstadt

 

(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat nach zuletzt drei Siegen in Folge das oberbayerische Derby verloren: Der Deutsche Meister musste sich dem ERC Ingolstadt mit 2:4 (0:1|1:1|1:2) geschlagen geben. Die Treffer für München erzielten vor 3.970 Zuschauern Ryan Button und Patrick Hager.

 

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(Foto: Heike Feiner)

 


Die Red Bulls und die Panther konzentrierten sich in der Anfangsphase darauf, keine gefährlichen Abschlüsse zuzulassen. Das gelang bis in die siebte Minute, als Ingolstadts David Elsner nach einem Scheibenverlust der Gastgeber Kevin Reich mit einem Schuss in den Winkel bezwang. Münchens Torhüter rückte danach immer mehr in den Mittelpunkt: Beim Pfostenschuss von Maurice Edwards in Ingolstädter Überzahl hatte er das Glück auf seiner Seite (12.), in der 16. Minuten rettete er nach dem Querpass auf Tim Wohlgemuth stark mit dem Schoner.

 

 

Auch im zweiten Drittel waren die Panther zunächst besser im Spiel, in der 26. Minute bauten sie nach einem Solo ihres Topscorers Tyler Kelleher den Vorsprung auf zwei Tore aus. Die Red Bulls waren nun gefordert und antworteten: Nur eine Minute nach dem 0:2 erzielte Ryan Button mit einem harten Schlagschuss den Anschlusstreffer. Das Tor gab München Auftrieb, Jochen Reimer im Panther-Gehäuse ließ sich aber vor der zweiten Pause kein weiteres Mal bezwingen.

 

 



 

Im Schlussdrittel machten die Red Bulls von der erste Minute an Druck. Das Spiel fand nun zu großen Teilen im Drittel der Gäste statt – bis zu einem Ingolstädter Powerplay in der 48. Minute. In dieser Überzahl fälschte Brett Olson einen Schuss von Ville Koistinen zum 1:3 ab. München verkürzte aber erneut: Patrick Hager sorgte mit seinem Powerplaytor fünf Minuten vor dem Ende für einen spannende Schlussphase. Die Red Bulls schnupperten nun am Ausgleich, bis Michael Collins 44 Sekunden vor Schluss mit einem Empty-Net-Tor für die Entscheidung sorgte.

 

 

Yannic Seidenberg: „Wir waren im ersten Drittel immer einen Schritt zu spät. Dann haben wir viel außenrum gespielt und zu wenige Chancen kreiert. Unser Forecheck hat heute nicht funktioniert.“

 

 

Endergebnis
EHC Red Bull München gegen ERC Ingolstadt 2:4 (0:1|1:1|1:2)

 

Tore
0:1 | 06:47 | David Elsner
0:2 | 25:45 | Tyler Kelleher
1:2 | 26:37 | Ryan Button
1:3 | 47:49 | Brett Olson
2:3 | 54:50 | Patrick Hager
2:4 | 59:16 | Michael Collins

 

Zuschauer
3.970

 

 


 

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DEL - Krefeld Pinguine unterliegen Straubing in der Verlängerung

 

(DEL/Krefeld) (RS) Die Krefeld Pinguine unterliegen zu Hause den Gästen aus Niederbayern den Straubing Tigers mit 2:3. Das entscheidende Tor für die Tigers erzielte Mulock in der 62. Minute. 

 

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(Foto: Ralf Schmitt)

 


Die Krefeld Pinguine mussten den niederbayrischen Gästen aus Straubing den Zusatzpunkt nach Verlängerung überlassen. Das erste Drittel stand klar im Zeichen der Gäste. Die Gastgeber wurden eins ums andere Mal vor Probleme gestellt. Da war es wenig verwunderlich., das die Tigers  diesen Abschnitt mit 2:0 für sich entschieden.

 


Nachdem Pfleger (10.) dies Gäste in Führung brachte, legte Seigo (17.) noch vor der ersten Sirene nach. Von den Pinguinen war in dem Drittel wenig, bzw. gar nichts zu sehen. Das änderte sich im zweiten Drittel. Schwarz- Gelb kam mit Macht. Innerhalb drei Minuten stnad auf der Anzeigetafel ein Unentschieden. Erst traf in Überzahl Costello (33.). Dann machte Topscorer Berglund den Ausgleich (36.). Ebenfalls im Powerplay. Im Rest des Drittels tat sich nichts mehr.

 

 

Auch im entscheidenten Drittel, nämlich dem letzten tat sich nichts mehr, obwohl die Gäste wieder erstarkt schienen und spielerisch, das Geschehen eigentlich beherrschten. So musste die Overtime die Entscheidung bringen. Mulock machte nach zwei Minuten den Zusatzpunkt für seine Farben klar.

 

 

Krefeld braucht am Sonntag beim Strassenbahn Derby in Düsseldorf eine gehörige Leistungssteigerung um dort etwas zählbares mit zu nehmen. Trotz Allem kann der Saisonstart des KEV als gelungen bezeichnet werden.

 


Spiel vom 05.10.2018
Krefeld Pinguine - Straubing Tigers 2:3 n.V. (0:2/2:0/0:0/0:1)

 

Tore:
0:1 (10.) Pfleger (Schönberger/Schopper)
0:2 (17.) Seigo (Pfleger/Schönberger)
1:2 (33.) Costello (Caron/Lefebvre) PP1
2:2 (36.) Berglund (Costello/Lefebvre) PP!
2:3 (62.) Mulock (Seigo/Loibl) OT

 

Zuschauer: 3810
Strafen: Krefeld 6 Minuten, Straubing 10 Minuten
Hauptschiedsrichter: Hurtik, Iwert
Linienrichter: Schelewski, Verbruggen

 

 

 

 


 

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DEL - Das Panther-Duell geht nach Augsburg

 

(DEL/Ingolstadt) PM Der ERC Ingolstadt konnte im Derby gegen die Augsburger Panther nicht an die Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen. Am Ende hieß es vor 4100 Zuschauern in der Saturn-Arena leistungsgerecht 1:3.

 

 

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(Foto: Jürgen Meyer / eishockey-online.com)

 


 

Wie schon im Testspiel ging Augsburg umgehend in Führung, durch einen wohl noch leicht abgefälschten Fernschuss Simon Sezemskys (1.). Das kam den Gästen gelegen, die danach mit Selbstvertrauen aus fester Defensive heraus agierten. Der ERC seinerseits agierte in der Offensive zu umständlich und war defensiv ungeordnet. In einem Konter über Matt White traf Adam Payerl zum 0:2.


Hoffnung gab der Anschlusstreffer durch David Elsner. Er traf in der 23. Minute in Bauerntrickmanier – nur noch 1:2. Doch Augsburg war auch im Anschluss die zielstrebigere Mannschaft und stellte direkt nach Spielhälfte den alten Abstand wieder her. Patrick McNeill traf, zu unbedrängt, zum 1:3. Die Gäste hätten sogar noch erhöhen können, scheiterten aber an ERC-Schlussmann Timo Pielmeier oder an Latte-Pfosten (36.). „Wir haben konsequent weitergearbeitet“, meinte AEV-Coach Stewart.


 


 


 

Der ERC kam nicht recht ins Laufen und ließ auch Überzahlspiele ungenutzt. Auch die Mühen im Schlussdrittel zahlten sich nicht mehr aus. „Man muss Augsburgs Arbeit heute Respekt zollen“, meinte ERC-Coach Shedden. „Ich weiß nicht, wie viele Schüsse der Gegner blockte.“ Dazu erwischte auch noch Gäste-Torwart Markus Keller einen guten Tag und vereitelte gegen Sean Sullivan (56.). Es blieb beim 1:3.

 

 

 


 

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DEL - EHC Red Bull München gewinnt Spitzenspiel in Mannheim in der Verlängerung

 

(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat das Topspiel bei den Adler Mannheim mit 5:4 nach Penaltyschießen (1:2|2:1|1:1|0:0|1:0) gewonnen. Vor 11.465 Zuschauern schossen Jason Jaffray, Trevor Parkes, Daryl Boyle und Frank Mauer die Tore für München in der regulären Spielzeit. Im Shootout sorgte Mauer mit dem einzigen verwandelten Penalty für den dritten DEL-Sieg in Folge.

 

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(Foto: Gepa Pictures)

 


Mannheim schockte die Red Bulls in der dritten Minute mit dem Führungstreffer durch Garrett Festerling. Die Reaktion der Münchner folgte drei Minuten später: Jason Jaffray stoppte vor dem Tor einen Schuss von Patrick Hager und legte die Scheibe an Adler-Torhüter Dennis Endras vorbei. Danach lieferten sich beide Teams ein umkämpftes Duell, in dem Mannheim dem Führungstor näher war und in der 16. Minute durch Phil Hungerecker erneut vorlegte.

 

 

Im zweiten Drittel kippte das Spiel auf die Seite der Red Bulls, die in der 25. Minute durch Trevor Parkes ausglichen. München erspielte sich nun eine Reihe von Großchancen, scheiterte aber immer wieder an Endras im Mannheimer Tor. Der parierte unter anderem stark gegen Frank Mauer (27.) und Jason Jaffray (33.). Auch in der 36. Minute gegen Mark Voakes war er zur Stelle, beim Nachschuss von Daryl Boyle hatte er dann aber keine Chance. Münchens Führung hielt allerdings nicht bis in die zweite Pause, da Tommi Huhtala 15 Sekunden vor der Sirene eine kleine Lücke im kurzen Eck fand.

 

 

Im Schlussdrittel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. In der 49. Minute gingen die Adler wieder in Führung: Nach Vorarbeit von Benjamin Smith traf Phil Hungerecker. Nur zwei Minuten später antwortete München im Powerplay durch Frank Mauer mit dem 4:4. In der regulären Spielzeit fiel dann kein Tor mehr.   

 

 

In der Verlängerung hatte München Topchancen, nutzte aber keine davon. Im Penaltyschießen sicherte Frank Mauer den Red Bulls den Zusatzpunkt.  

 

 

Frank Mauer: „Das Spiel hat Spaß gemacht, es waren zwei Teams auf Augenhöhe. Beide haben offensiv gespielt und sich nichts geschenkt. Solche Duelle wünscht man sich an jedem Spieltag.“  

 

 

Endergebnis
Adler Mannheim gegen EHC Red Bull München 4:5 n.P. (2:1|1:2|1:1|0:0|0:1)  

 

Tore
1:0 | 02:40 | Garrett Festerling
1:1 | 05:31 | Jason Jaffray
2:1 | 15:37 | Phil Hungerecker
2:2 | 24:32 | Trevor Parkes
2:3 | 35:49 | Daryl Boyle
3:3 | 39:45 | Tommi Huhtala
4:3 | 48:28 | Phil Hungerecker
4:4 | 50:16 | Frank Mauer
4:5 | 65:00 | Frank Mauer

Zuschauer
11.465

 

 


 

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DEL - Die Düsseldorfer EG kassieren erste Niederlage im achten Spiel

 

(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG hat nach sieben Siegen ihre erste Saisonniederlage hinnehmen müssen. Bei den Grizzlys Wolfsburg verlor das Team vor 2.542 Zuschauern mit 3:4 (1:0, 1:1, 1:3). Der vermeintliche Ausgleich in letzter Sekunde wurde nach Videobeweis nicht gegeben.

 

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(Foto: Birgit Häfner / eishockey-online.com)

 


 

Niederberger hinten – Niederberger vorne

 

Nachdem sieben Mal hintereinander dieselben Feldspieler für die DEG auf dem Eis standen, gab es in Niedersachsen erstmals eine Änderung. Für den verletzten Manuel Strodel, der mit einer Schultereckgelenkssprengung voraussichtlich drei Monate nicht zur Verfügung stehen wird, rückte Christian Kretschmann nach Verletzungspause erstmals ins Aufgebot. Der ehemalige Augsburger ersetzte Strodel in der vierten Reihe eins zu eins. Außerdem kehrte Verteidiger Johannes Huß nach seinen Auftritten für Kooperationspartner EC Bad Nauheim in der DEL2 wieder in den Kader zurück. Zwischen den Pfosten stand zum fünften Mal in dieser Spielzeit Mathias Niederberger. Den Unterschied im Anfangsdrittel machte aber nicht Mathias, sondern sein Bruder Leon. Der nutzte kurz vor Drittelende eine kurze Unaufmerksamkeit von Grizzly-Goalie Jerry Kuhn zum 1:0 ins eigentlich fast vollständig verdeckte kurze Eck. Es war bereits der dritte Saisontreffer für den jungen Stürmer. Damit hat er schon einen mehr erzielt als in der Vorsaison. Der Assist kam von Patrick Buzás. Der ansonsten bärenstarke Kuhn hatte sein Team zuvor vor einem Rückstand bewahrt, als er gegen Ryan McKiernan eine unmenschliche Parade auspackte. Insgesamt war es im ersten Abschnitt eine ausgeglichene Partie, die bei der Anzahl der Torszenen noch Luft nach oben hatte.

 


Henrion findet die blitzschnelle Antwort

 

Das Mitteldrittel schien eine gewisse Zeit im Plätschermodus, ehe es dann doch unvermindert so richtig Fahrt aufnahm. Ex-DEGler Spencer Machacek mit einem Zuckerpass auf Daniel Sparre, der sich diese Einladung so alleine vor dem Kasten natürlich nicht nehmen ließ. Aber die DEG 2018/19 wäre eben nicht die DEG 2018/19, wenn sie sich davon beeindrucken ließe. Nur 30 Sekunden später waren die Rot-Gelben nämlich schon wieder in Front. Das skandinavische Rückkehrer-Duo Ridderwall/Olimb hatte John Henrion bedient. Und der tat, was er eigentlich immer tut, wenn die kleine Hartgummischeibe in seinem Blickfeld auftaucht – er schoss. Und traf. 2:1 für die DEG, die nun auch auf den nächsten Treffer drängte. Lukas Laub hatte eine der besten Chancen, allerdings hielt Jerry Kuhn allen weiteren Schüssen stand. Es ging mit einer knappen Führung ins Schlussdrittel.

 

 



 

Herzschlagfinale

 

Die war dann recht schnell Geschichte. Noch keine zwei Minuten waren gespielt, da hatten die Grizzlys zum zweiten Mal zugeschlagen. Torschütze war Alexander Weiß. Und die Niedersachsen drehten jetzt richtig auf. Jeff Likens und Jeremy Dehner schossen die Hausherren mit 4:2 in Führung. Die erste Saisonniederlage der DEG nahm Form an. Eine Überzahl gut fünfeinhalb Minuten vor dem Ende bot für Rot-Gelb dann die große Chance zum Anschlusstreffer. Und der gelang blitzschnell. Alex Barta mit dem Tor – da waren nur zehn Sekunden vergangen. Die DEG warf jetzt alles nach vorne, nahm Mathias Niederberger vom Eis und hätte dann auch fast noch den Ausgleich geschafft. 15 Sekunden vor Schluss traf Alex Barta den Pfosten, unmittelbar vor der Schlusssirene erneut. Den Abpraller verwandelte Philip Gogulla und der Jubel war groß. Aber die Unparteiischen machten dem einen Strich durch die Rechnung. Nach Videobeweis stellten sie fest, dass die Zeit abgelaufen war ehe die Scheibe die Linie überschritten hatte. So blieb es bei der denkbar knappen 3:4-Niederlage.

 


Am Sonntag wird es richtig heiß. Dann steht das erste Derby der Saison an. Die DEG empfängt die Krefeld Pinguine zum ewig heißen Duell im ISS DOME. Erstes Bully ist um 16.30 Uhr. Tickets wird es noch an den Tageskassen geben. Vorbeikommen lohnt sich!

 


Strafminuten: Wolfsburg 6 – DEG 6

 

 

 


 

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DEL - THOMAS SABO Ice Tigers unterliegen Köln mit 2:3

 

(DEL/Nürnberg) (Oliver Winkler) Erneut keine Punkte für die THOMAS SABO Ice Tigers. Das Team von Martin Jiranek musste sich beim Heimspiel gegen die Kölner Haie zum dritten Mal in Folge geschlagen geben und rutscht auf den elften Tabellenplatz. Der einzige Nürnberger Torschütze bleibt Will Acton, während Köln dank Austin Madaisky, Lucas Dumont und Colby Genoway über drei Punkte jubelt. 

 

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(Foto: Birgit Eiblmaier)


 

Bereits in den ersten Minuten des Spiels zeigte sich, dass die THOMAS SABO Ice Tigers weiterhin enorme Probleme mit den Sturmreihen haben. Nach siebzehn Minuten stand der heimische Schusszähler bei neun Schussversuchen, die Kölner Haie verzeichneten bis dahin bereits 22 Schüsse. Dabei landete ein Schuss hinter Andy Jenike, der kein schlechtes Spiel machte. Daniel Weiss kontrollierte seinen Schläger nicht, verletzte dabei seinen Gegenspieler und musste folgerichtig vier Minuten in die Kühlbox. Das Power Play der Gäste war keineswegs grandios. Nürnberg konterte zwei Mal über Chris Brown, scheiterte aber am Abschluss. Die Kölner Haie lockten wenige Augenblicke später Andy Jenike viel zu weit aus dem Tor. Da musste nur noch der Pass von Felix Schütz zu Colby Genoway kommen, der ins komplett leere Tor einschoss. Mehr gelang beiden Teams im ersten Drittel nicht. Es zeichnete sich bereits ab, dass dieses Spiel nicht besonders attraktiv werden würde. 

 


 


 

Das bestätigte sich im Mittelabschnitt. Die Kölner Haie bissen sich in der offensiven Zone fest und setzten die Hausherren kontinuierlich unter Druck. Die ersten acht Minuten des zweiten Drittels sahen durchgängig wie ein Kölner Power Play aus. Folgerichtig kam es zum verdienten 2:0. Steven Pinizotto passte zu Lucas Dumont, der kurze Zeit unbewacht war und diesen Moment eiskalt ausnutzte. Dumont leitete den Pass von Pinizotto ohne Pause weiter, Andy Jenike reagierte zu spät. Keine zwei Minuten später jubelten dann aber die IceTigers. Der Puck kam glücklich in den Kölner Torraum, Brandon Buck orientierte sich am schnellsten und stocherte den Puck hinter Gustaf Wesslau. Nürnberg lag nur noch 1:2 hinten. Nachvollziehbar war das nicht. Das Tor aber gab den Tigern Auftrieb. Sechs Minuten lang schien es so, als würde Nürnberg das Momentum zu sich holen. Patrick Reimer bekam die ideale Vorlage von Marcus Weber, sprintete im Alleingang aufs Tor, schoss aber über das Tor. Im Gegenzug gewann Austin Madaisky den Zweikampf gegen drei (!) Nürnberger Spieler im heimischen Drittel. Eric Stephan und Tim Bender leisteten dabei keine gute Arbeit. Madaisky stand alleine vor Andy Jenike, setzte nach und erhöhte zum 3:1. 

 

Nürnberg versuchte es im Schlussabschnitt nochmal, kam aber zu keiner vielversprechenden Chance. Erst eine Minute vor Schluss traf Will Acton zum 2:3 Anschlusstreffer. Dabei agierte Nürnberg in doppelter Unterzahl, da Andy Jenike nach der Strafe von Ben Hanowski vom Eis genommen wurde. In den letzten 46 Sekunden wurde es erstmals während des Spiels spannend. Nürnberg aber jubelte nicht mehr. 

 

Damit rutschen die THOMAS SABO Ice Tigers auf den elften Tabellenplatz. Die Kölner Haie erfreuen sich an drei Punkten und dem achten Tabellenplatz. Für die IceTigers geht es am Sonntagabend beim Auswärtsderby in Straubing weiter. Köln empfängt Schwenningen. 

 

 

 

 



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Spielplan für U20 WM Div. IA in Füssen – Deutschland startet gegen Österreich

 

(DEB) Der Spielplan für die 2019 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft Div. IA in Füssen wurde auf dem Semi-Annual Congress der IIHF offiziell bestätigt. Vom 9. bis 15. Dezember 2018 kämpfen die U20-Nationalmannschaften aus Deutschland, Frankreich, Lettland, Norwegen, Österreich und Weißrussland im Bundesleistungszentrum Füssen um den Aufstieg in die Top-Division

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Eröffnet wird das Turnier am Sonntag, 9. Dezember, um 13.00 Uhr mit der Partie Frankreich gegen Lettland. Die deutsche Mannschaft trifft zum Auftakt ab 16:30 Uhr auf Landesnachbar Österreich. Vervollständigt wird der erste Turniertag mit dem Spiel zwischen der norwegischen und der weißrussischen Auswahl (20.00 Uhr).

 


Das Team von U20-Bundestrainer Christian Künast spielt im weiteren Turnierverlauf gegen Norwegen (10. Dezember / 19.00 Uhr), Lettland (12. Dezember / 16.30 Uhr), Weißrussland (13. Dezember / 20.00 Uhr) und Frankreich (15. Dezember / 16.30 Uhr).

 


Die erstplatzierte Nation des Turniers steigt in die Top-Division auf. Der Sechstplatzierte muss bei der kommenden Weltmeisterschaft in der Gruppe B antreten. Bei der vergangenen Weltmeisterschaft in Courchevel und Méribel (Frankreich) schaffte Kasachstan den Sprung in die höchste Division. Deutschland beendete das Turnier auf dem dritten Platz.

 


Karten für die 2019 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft Div. IA in Füssen sind bereits im DEB-Ticketshop erhältlich! Tagestickets sind bereits ab 5 Euro verfügbar. Turniertickets für alle 15 WM-Spiele können sich die Fans zum Preis von 70 Euro (ermäßigt: 40 Euro) sichern. Die Dauerkarteninhaber des EV Füssen bekommen das Turnierticket bereits zum Preis von 40 Euro (ermäßigt: 25 Euro). Die Tickets sind unter www.deb-online.de/tickets, an der Tageskasse des EV Füssen, an allen Eventim-Vorverkaufsstellen oder telefonisch unter 01806 – 992201 (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Mobilfunknetz) erhältlich.

 



 

 

Christian Künast, U20-Bundestrainer: „Wir freuen uns schon jetzt auf die bevorstehende Heim-Weltmeisterschaft in Füssen. Der Spielplan ist äußerst reizvoll und spannend. Es wird ein schweres Turnier, in dem Weißrussland und Lettland zunächst als Favoriten gelten. Wir möchten vor dem Füssener Publikum ein tolles Turnier abliefern und freuen uns auf die Unterstützung der deutschen Fans!“

 


Michael Pfuhl, DEB-Generalsekretär: „Die Gestaltung des Spielplans haben wir so ausgerichtet, dass möglichst viele Fans die Möglichkeit bekommen, die deutschen Spiele zu besuchen. Wir möchten uns bei den weiteren teilnehmenden Nationen für ihre Zustimmung bedanken und hoffen auf zahlreichen Zuschauerzuspruch für das Turnier. Nun freuen wir uns auf spannende und attraktive Spiele bei der Weltmeisterschaft in Füssen.“

 

 

Die Teilnehmer der Weltmeisterschaft im Überblick:
Deutschland
Frankreich
Lettland
Norwegen
Österreich
Weißrussland

 

Der WM-Spielplan:
09.12.2018 | 13:00 Uhr | Frankreich – Lettland
09.12.2018 | 16:30 Uhr | Österreich – Deutschland
09.12.2018 | 20:00 Uhr | Norwegen – Weißrussland
________________________________
10.12.2018 | 15:30 Uhr | Weißrussland – Frankreich
10.12.2018 | 19:00 Uhr | Deutschland – Norwegen
________________________________
11.12.2018 | 19:00 Uhr | Lettland – Österreich
________________________________
12.12.2018 | 13:00 Uhr | Norwegen – Frankreich
12.12.2018 | 16:30 Uhr | Lettland – Deutschland
12.12.2018 | 20:00 Uhr | Weißrussland – Österreich
________________________________
13.12.2018 | 20:00 Uhr | Deutschland – Weißrussland
________________________________
14.12.2018 | 13:00 Uhr | Lettland – Norwegen
14.12.2018 | 16:30 Uhr | Frankreich – Österreich
________________________________
15.12.2018 | 13:00 Uhr | Österreich – Norwegen
15.12.2018 | 16:30 Uhr | Deutschland – Frankreich
15.12.2018 | 20:00 Uhr | Weißrussland – Lettland

 

 

 


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DEL - Iserlohn Roosters mit erneutem Heimsieg: 4:2 gegen Bremerhaven

 

(DEL/Iserlohn) (Patrick Rüberg) Der Nächste bitte: auch wenn sie Auswärts derzeit eine Niederlage nach der Nächsten kassieren, am heimischen Seilersee sind die Iserlohn Roosters wieder eine Macht- diesmal versuchten sich die Fischtown Pinguins im Sauerland. Vergebens.

 

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(Foto: Patrick Rüberg)

 


Die Roosters fanden zunächst auch gut ins Spiel, sie kombinierten schnell und ansehnlich und kamen zu Torchancen. Allen voran Smotherman, der knapp über den Kasten von Pöpperle zielte, hätte mit einer frühen Führung die Weichen stellen können. So waren es dann etwas überraschend zunächst einmal wieder die Gäste, die zuerst jubeln durften. Schwartz nutze den Konter nach einem fahrig ausgeführten Angriff der Roosters zu einem sehenswerten Schuss "unters Dach" des von Sebastian Dahm bewachten Tores.

 


In dem Wissen, dass man auch in den vergangenen Heimspielen zunächst einem Rückstand hinterherlaufen musste, zogen die Roosters unaufgeregt ihr eigenes Spiel weiter durch. Als Makro Friedrich dann auf dem Weg zum Tor unfair gestoppt wurde, trat er gegen Pöpperle zum fälligen Penalty an. Überlegt zog er links am Bremerhavener Keeper vorbei und schlenzte den Puck ins lange Eck zum umjubelten Ausgleichstreffer.


 
Der zweite Spielabschnitt war kampfgeprägt und wahrlich kein spielerischer Leckerbissen für die 3.626 Zuschauer, unter denen sich, trotz der nicht gerade fanfreundlichen Zeit, eine beachtliche Anzahl aus Bremerhaven befand- die sich akustisch jedoch gegen das gewohnt euphorische Heimpublikum nur selten Gehör verschaffen konnten.

 


 


 

Auf dem Eis stellte sich das Kräfteverhältnis zunächst grundlegend anders dar, die Gäste waren hier zunächst tonangebend und hatten die erneute Führung auf dem Schläger, scheiterten jedoch am gut aufgelegten Sebastian Dahm. Spätestens ab der 34. Spielminute fighteten sich die Hausherren dann wieder besser zurück ins Spiel und waren das effektivere Team. Travis Turnbull brachte seine Mannschaft, nach feiner Vorarbeit durch das Geburtstagskind Lean Bergmann, erstmals an diesem Abend in Führung, zu diesem Zeitpunkt allerdings etwas glücklich.

 

 

Ins Schlussdrittel starteten die Roosters furios und machen schnell alles klar. Nachdem Top Scorer Anthony Camara zunächst scheiterte nutze Yeo ein Powerplay der Roosters zum 3:1, nachdem er von Evan Trupp gekonnt und überlegt in Szene gesetzt wurde. In einer darauf folgenden Unterzahl konnte die Gäste aus dem hohen Norden noch einmal auf 3:2 verkürzen ehe Camara zwei Minuten später den alten Abstand wiederherstellen konnte. In dieser Form wird es für Camaras Mitspieler schwierig werden, ihm dem roten "Torjägerhelm"

 


in dieser Saison noch einmal abzunehmen- es ist aber davon auszugehen, dass damit jeder im Sauerland gut leben kann. Am Ende war der Sieg verdient, auch wenn die Gäste aus Bremerhaven einen guten und "unangenehmen" Auftritt hatten- letzteres ist ausdrücklich im positivsten Sinne gemeint.

 

Die Pinguins empfangen am kommenden Sonntag in eigener Halle den amtierenden Meister aus München. Den Augsburger Panthern bleibt das derzeit zweifelhafte Vergnügen die Reise an den Seilersee antreten zu müssen. Wenn denn nicht auch jede Serie irgendwann ein Ende hätte...

 


Spiel vom 04.10.2018
Iserlohn Roosters - Fischtown Pinguins Bremerhaven  4:2 (1:1|1:0|2:1)

 

Tore:
0:1 |12.|Schwartz
1:1 |16.|Friedrich (Penalty)  
2:1 |34.|Turnbull
3:1 |43.|Yeo
3:2 |48.|Zengerle  
4:2 |51.|Camara
 
Zuschauer: 3.626

 

 

 



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DEL - ERC Ingolstadt mit Last-Second Overtime Sieg gegen Wolfsburg

 

(DEL/Ingolstadt) PM Drama-Sieg beim Saturn-Arena-Jubiläum: Der ERC Ingolstadt hat die Grizzlys Wolfsburg mit 2:1 nach Verlängerung niedergerungen. Jerry D’Amigo war 3.8 Sekunden vor Ende der Zusatzminuten der goldene Schütze.

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(Foto: Jürgen Meyer)

 


Die Grizzlys Wolfsburg sind etwas körperlicher aufgestellt als in den Vorjahren. Ansonsten: alles ähnlich wie in den Vorjahren. Die taktische Ausrichtung unter dem neuen Trainer Pekka Tirkkonen ist eine andere als in den zehn Jahren unter Pavel Gross, aber im Endeffekt doch ein System der Nadelstiche. Im ersten Drittel ging das Konzept auf. „Wolfsburg kam sehr bissig heraus und hat geschickt gegen uns gespielt, das muss man anerkennen“, sagte ERC-Coach Doug Shedden. Spencer Machacek traf für die Wolfsburg (7.), die Ingolstädter hatten gegen das kompakte System im Aufbau und Passspiel ihre Anlaufschwierigkeiten.

 


Der ERC kam dann im zweiten Drittel und schnürte die Grizzlys phasenweise im eigenen Drittel ein. Gästetorwart Jerry Kuhn hatte gut zu tun, hielt sich aber schadlos. Dann aber schlugen die Panther endlich zu: Im Anschluss an eine Großchance traf Tyler Kelleher aus vier Metern zum 1:1 (30.). „Es macht Spaß, Tyler zuzuschauen“, sagt Shedden.

 


Im Schlussdrittel blieb das Spiel auf Messers Schneide. Beide Mannschaften hatten den vernichtenden Schlag angesetzt, doch mehr als ein Lattentreffer des Ex-Panthers Jeffrey Likens (51.) kam dabei nicht heraus. Es ging in die Verlängerung.

 


Bei 3-gegen-3 dominierte der ERC um den fleißigen Thomas Greilinger und Kelleher das Spiel. In den Schlusssekunden spitzte sich die Dramatik immer weiter zu. Tyler Kelleher vergab auf Zuspiel des Jerry D’Amigo (65.). Sekunden später klappte es aber bei umgekehrten Verhältnissen: Jerry D’Amigo entschied die über Strecken zerfahrene Partie 3.8 Sekunden vor Ende mit einem satten Drehschuss. Ein schöner Abschluss eines schönen Feiertags.

 

 

 


 

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DEL - Thomas Sabo Ice Tigers unterliegen Red Bull München mit 1:4

 

(DEL/Nürnberg) (Oliver Winkler) Der amtierende Meister gastierte im Rahmen des Feiertags-Derbys bei den THOMAS SABO Ice Tigers. Von Beginn an zeichnete sich ab, dass die Red Bulls die Favoritenrolle übernehmen. Immer wieder stand Nürnberg unter Druck. Obwohl die Hausherren hart arbeiteten, reichte es am Ende nicht. München siegt verdient mit 1:4. 

 

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(Foto: Birgit Eiblmaier)


 

Bereits im ersten Drittel zeichnete sich ab, wer die Favoritenrolle in der Partie übernehmen wird. München kontrollierte die ersten Spielminuten und bereitete den Nürnberger Abwehrreihen zunehmend Probleme. Das galt auch im Power Play. Milan Jurčina musste in der vierten Spielminute Platz nehmen. Die Red Bulls kombinierten stark und schlossen die Hausherren im Drittel ein. Yannic Seidenberg bekam die optimale Vorlage von Patrick Hager, zog ab und überwand Niklas Treutle zum 1:0. Das Heimteam tat sich weiterhin schwer, München drückte immer wieder aufs Gaspedal. Das zahlte sich aus: Der Ex-Nürnberger John Mitchell fand sich in einem Konter wieder. Treutle ließ abprallen, der Puck landete auf Trevor Parkes Kelle, der perfekt stand und zum 2:0 erhöhte. 

 


 


 

Die Gäste lagen verdient in Führung, die THOMAS SABO Ice Tigers aber gaben weiterhin Gas und versuchten, das Anschlusstor zu machen. Die Versuche gelangen vorerst nur durch Einzelaktionen, die nicht besonders vielversprechend aussahen. Dann aber schlug die momentan beste Nürnberger Reihe zu: Jason Bast zog ab, Danny aus den Birken konnte den Puck nicht in seiner Fanghand bugsieren. Brandon Buck legte alles in seinen Schuss. Die Scheibe landete unter der Latte im Tor, die gut gefüllte Arena bejubelte das hart erarbeitete 1:2. Doch der Jubel verklang nach wenigen Sekunden wieder: Keith Aulie wurde nicht ausreichend gedeckt und fälschte den "Blue-Liner" von Patrick Hager ab. Niklas Treute reagierte nicht rechtzeitig, die Red Bulls jubelten nur 21 Sekunden nach dem Anschlusstor über die erneute 2-Tore-Führung. Nürnberg versuchte es im Mittelabschnitt noch im Power Play, der erneute Anschlusstreffer gelang allerdings nicht und das obwohl das Nürnberger Überzahlspiel unter der Leitung von Martin Jiranek und Mike Flanagan deutlich verbessert wurde. 

 

Im Schlussabschnitt war es zweimal Eric Stephan, der sein Team zurück in die Spur hätte bringen können. Das Zuspiel von Philippe Dupuis konnte er nicht verwerten. Wenige Minuten später stand er in eigener Unterzahl plötzlich vollkommen alleine vor Danny aus den Birken, scheiterte aber erneut. Wenn aus den Birken nicht so eine gute Leistung gezeigt hätte, wäre Nürnberg vermutlich alleine durch die zwei Chancen von Eric Stephan zum Ausgleich gekommen. Der Münchner Goalie aber blieb Sieger. Das galt auch bei allen anderen vielversprechenden Chancen, die Nürnberg durchaus hätte verwerten können. Doch es sollte nicht sein: Der amtierende Meister feierte ein verdientes 1:4 in der Nürnberger Arena. 

 

 

Bereits in zwei Tagen geht es weiter: Die THOMAS SABO Ice Tigers empfangen erneut vor heimischen Publikum die Kölner Haie, die motiviert aus dem NHL-Spiel gegen die Edmonton Oilers kommen. Red Bull München gastiert in Mannheim. 

 



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NHL zu Gast in Köln - Haie zwingen Oilers in die Overtime - Draisaitl Duell geht denkbar knapp an Leon

 

(DEL/Köln) (Christian Diepold) Im Rahmen der NHL Global Series 2018 trafen in der ausverkauften Lanxess Arena (18.400) in Köln die Edmonton Oilers auf die Kölner Haie. Auf Seiten der Oilers waren die beiden Nationalspieler Tobias Rieder und Leon Draisaitl mit von der Partie, während auf Kölner Seite kein anderer als Peter Draisaitl, der Vater von Leon hinter der Bande stand.

 

 

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(Foto imago: Leon Draisaitl & Tobias Rieder, Vorlagengeber und Torschütze)


Das Familienduell der beiden DRAISAITL´s in der Heimatstadt stellte zugleich den Abschluss der Vorbereitung der Edmonton Oilers auf die bevorstehende 102. Saison der National Hockey League (NHL) dar, die offiziell mit dem heutigen "Tag der deutschen Einheit" beginnt. Für den 5-fachen Stanley Cup Champion wird diese am kommenden Samstag in Göteburg (Schweden) gegen die New Jersey Devils eröffnet.

 


In den ersten zwanzig Minuten ließen die Oilers einige Male Ihre Klasse aufzblitzen, doch die Haie und Gustav Wesslau machten einen guten Job in der Abwehr. Die Offensivstärke des NHL Clubs zeigt vorallem die Statistik von 34 erzielten Treffern bei den bislang 7 Vorbereitungsspielen, von denen 6 gewonnen werden konnten. Leon Draisaitl nutzte in der 12. Minute einen Abspielfehler der Haie für eine mustergültige Vorlage auf seinen Nationalmannschaftskollegen Tobias Rieder, der mit seinem zweiten Tor in der Pre-Season Gustav Wesslau keine Chance ließ. Das Team von Peter Draisaitl war mäßig in die Saison gestartet konnte aber bei 8 Spielen mit nur 12 Gegentoren vorallem die Stärken in der Defensive aufzeigen.

 

Gegen Ende des ersten Drittels gab es erneut eine Überzahlmöglichkeit für die Domstädter, doch das Unterzahlspiel der Oilers war so aggressiv und stark, so dass es schwer wurde genügend Druck auf das NHL Tor aufzubauen. Mit diesem knappen Ergebnis ging es dann in die erste Drittelpause.

 


Das Haie Tor wurde ab dem zweiten Drittel durch Hannibal Weitzmann gehütet, der seit der Jugend bei den Haien spielt. Einer der besten Kölner Spieler  der laufenden Saison Fabio Pfohl erkämpfte sich die Scheibe und passte diese schnell zu Hanowski vor dem Tor, dieser legte ab zu Jason Akeson (22.) und so stand es erstmal 1:1. Ein guter Start für die Haie, die bereits im ersten Drittel ein erstaunliches Tempo gegangen waren.

 

Bei einer weiteren Überzahlmöglichkeit fuhr der Ex-NHL Spieler der Kölner Haie Ryan Jones (u.a. 246 NHL Spiele für Edmonton) in Unterzahl auf das Tor der Edmonton Oilers zu, verlud den Goalie und Abwehrspieler sensationell, doch scheiterte danach unglücklich am Pfosten. Im direkten Gegenzug nahm dann Connor McDavid Geschwindikeit auf und eine blitzschnelle Kombination wurde von Milan Lucic zur erneuten Führung erfolgreich verwertet (28.).

 

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(Foto imago: Safe of the Game - Hannibal Weitzmann)

 

Bei einem nahezu perfekten Schuss von Tobias Rieder (32.) wehrte Weitzmann die Scheibe mit einem Big Schoner Safe ab.. Die Kölner Haie blieben weiterhin gefährlich und konzentriert in den Zweikämpfen und lieferten den NHL Stars ein tolles Spiel.  

 

 

Der Schlussabschnitt begann mit einem Blind-Side-Hit von Sebastian Uvira gegen einen Oilers Spieler, welcher mit einer 2+2 Minutenstrafe bestraft wurde, doch aufgrund einer anschließenden Auseinandersetzung auf dem Eis, ganz nach NHL Manier gab es noch eine Strafzeit für die Oilers, so dass eine der beiden für die Haie wieder aufgehoben wurde.  Moritz Müller erzielte in der 46. Minute sensationell mit einem seiner wenigen Tore den 2:2 Ausgleich. Doch der Torjubel hielt nur wenige Sekunden an, da fiel auf der Gegenseite erneut die Führung zum 3:2 durch Ty Rattie, die Vorlage dazu gab mit seinem zweiten Punkt Tobias Rieder.

 

 

Trotz dem erneuten Rückstand blieben die Kölner Haie weiterhin am Drücker und kämpften aufopferungsvoll um jeden Zentimeter auf dem Eis und kamen durch das forsche Auftreten immer wieder zu Überzahlmöglichkeiten. Eine davon wurde in der 53. Minute durch Ben Hanowski zum erneuten Ausgleich 3:3 genutzt. Kurz darauf mussten die Oilers gegen den Kapitän Moritz Müller erneut eine Strafzeit ziehen, doch Koskinen im Edmonton Tor war bei einigen Schüssen nicht nochmals zu bewingen. Danach gab es eine famose Druckphase der Haie in den letzten beiden Minuten und der vermeindliche Siegtreffer lag in der Luft, so stand es aber nach reguärer Spielzeit sensationell 3:3 unentschieden, damit musste die Entscheidung im Draisaitl Duell vertagt werden.

 

 

Bei der anschliessenden Overtime, die mit 3 gegen 3 gespielt wurde, waren die Vorteile natürlich bei den NHL Akteuren und mit Connor MacDavid auf dem Eis gelang dann durch Ryan Strome nach nur knapp zwei Minuten die Entscheidung mit dem 4:3 Siegtreffer.

 

 

Stimmen zum Spiel:

 

Connor McDavid: "Wir dachten schon, dass Köln eine starke Leistung abliefern wird, es war ja ein ganz besonderes Spiel und so hatten wir es heute nicht leicht zu gewinnen. Jetzt schauen wir auf den Season Opener am Samstag. Es hat in Köln sehr viel Spaß gemacht".

 

Leon Draisaitl: "Es war ein überragendes Erlebnis, das wird wahrscheinlich einmalig bleiben. Es war sogar mehr als ich erwartet habe, natürlich ist es gut, dass ich das Duell gegen meinen Vater zum Schluss doch noch gewonnen habe (lacht). Auf jeden Fall haben wir den Fans ein tolles Spiel abgeliefert."

 

 

NHL Global Series 2018, 3. Oktober 2018

Edmonton Oilers - Kölner Haie 4:3 n.V. (1:0|1:1|1:2|1:0)

 

Tore:

1:0|12.|Tobias Rieder (Draisaitl)

1:1|22.|Jason Akeson (Pfohl, Hanowski)

2:1|28.|Milan Lucic (McDavid) PPPT

2:2|46.|Moritz Müller (Pfohl, Ellis)

3:2|46.|Ty Rattie (Rieder, Lucic)

3:3|53.|Ben Hanowski (Jones, Akeson) PPT

4:3|63.|Ryan Strome (Bear, McDavid) OTG

 

 

Zuschauer:

18.400

 


 

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DEL - Düsseldorfer EG mit 7. Sieg in Folge stellen Startrekord aus 1994 ein

 

(DEL/Düsseldorf) PM Der ruhmreichen Düsseldorfer EG ist in ihrer 23. DEL-Saison der beste Saisonstart gelungen. Mit dem siebten Sieg im siebten Spiel überboten die Rot-Gelben den bisherigen Startrekord, der aus der allersten DEL-Saison 1994 stammt. Das ist 24 Jahre her. Einige der Spieler, die heute ihren Anteil am 5:1 (0:1; 3:1; 2:0)-Erfolg über den Vizemeister Eisbären Berlin hatte, waren damals noch nicht einmal geboren.

 

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(Foto: Birgit Häfner)

 


Im Vergleich zu dem doch recht wilden Spiel gegen Nürnberg zwei Tage zuvor ging es im ersten Drittel deutlich geordneter zu. Das bedeutete allerdings nicht, dass die DEG weniger Probleme mit ihrem Gegner gehabt hätte. Die Eisbären spielten schnell nach vorne und machten es den Rot-Gelben in der Rückwärtsbewegung schwer, sich richtig gute Einschusschancen zu erspielen. Als Fredrik Pettersson Wentzel einen Distanzschuss von Martin Buchwieser nach vorne abprallen ließ, war Jason Jaspers zur Stelle und staubte zur frühen Führung der Gäste ab (5.).

 

 

Die beste DEG-Chance des ersten Abschnitts hatte Kenny Olimb, der einen Schuss von Alexandre Picard abfälschte. Ein aufmerksamer Eisbär klärte die Scheibe kurz vor der Linie (8.). Das einzige Überzahlspiel des ersten Abschnitts ließ sich für die DEG gut an, wirkte zielstrebig, brachte aber leider keinen Ertrag.



Ging es im ersten Drittel noch recht gemächlich zu, nahm das Spiel im Mittelabschnitt so richtig Fahrt auf. Zunächst bestimmte die Mannschaft von Clement Jodoin weiter das Geschehen. Louis-Marc Aubry passte die Scheibe hinter dem Tor stehend zum aussichtsreich aufgerückten Marcel Noebels im rechten Bullykreis (22.). Mark Cundari marschierte einmal durch das gesamte Verteidigungsdrittel der DEG, bei Wentzel war zum Glück Endstation. Dann schien das Momentum auf einmal auf die Seite der DEG zurückzukehren.

 

 

Eine Unaufmerksamkeit im Angriff der Eisbären nutzte Bernhard Ebner, schnappte sich die Scheibe und zog in Richtung des jungen Maximilian Franzreb im Tor der Eisbären. Cundari wusste sich nur mit einem Foul zu helfen; es gab Penalty für die DEG. Den setzte Philip Gogulla an den rechten Pfosten (25.). War das Momentum damit schon wieder dahin? Mitnichten. Wenig später donnerte Kevin Marshall den Puck an die Latte (26.).

 



 

Die DEG erhöhte nun den Druck, die Eisbären leisteten sich – zum Teil unnötige – Strafzeiten. Was sich im ersten Drittel schon angedeutet hatte, bestätigte sich nun: Das Powerplay der DEG lief rund, und dann klopfte das Momentum plötzlich ganz laut an die Tür. Ryan McKiernan zog zentral von der blauen Linie ab, Gogulla parkte sich vor dem Tor, Franzreb ließ die Scheibe prallen und Braden Pimm war zum umjubelten Ausgleich zur Stelle (27.). Auf einmal war die DEG wieder da.

 

 

In einem weiteren Überzahlspiel fälschte Gogulla einen Schuss von McKiernan von der rechten Bande ins Netz ab (30.). Das Filetstück des Drittels blieb aber Ebner und Lukas Laub vorbehalten. Ein Tor so schön, dass man es kaum in Worte fassen kann: Laub trug die Scheibe über rechts ins gegnerische Drittel, konnte sie dort unter starker Gegenwehr behaupten, gab ab an Ebner. Der legte sie mit dem Rücken zum Tor stehend und mit der Rückhand zu Laub zurück, der Franzreb umkurvte und im Fallen einschob (32.). Wow! Ein Pfostenschuss von Florian Kettemer erinnerte die Rot-Gelben daran, dass der Drops noch nicht gelutscht war (33.).

 

 

Im Schlussabschnitt spielte die DEG äußerst clever, ließ die zunehmend ratloseren Eisbären machen.  Nun waren sie es, die nicht den ganz großen Druck aufzubauen vermochten. Mit einem schlitzohrigen Geniestreich machte Jaedon Descheneau alle Berliner Hoffnungen auf Punkte zunichte. Bei einem 3:1-Konter führte er den Puck über die rechte Seite. Doch anstatt ihn auf einen seiner Mitspieler zu passen, trickste er ihn um den linken Schoner des reichlich verdutzten Franzreb herum (51.) über die Linie. Patrick Buzás‘ finales 5:1 war nicht minder abgezockt. Auch er trug die Scheibe über die rechte Seite, schaute dabei nur in die Mitte, um den Puck dann mit einem Nolook-Schuss durch die Schoner des Berliner Keepers zu versenken (57.). Die DEG-Fans waren da schon längst in prächtigster Feierlaune.

 

 

Weiter geht es am kommenden Freitag bei den Grizzlys Adams Wolfsburg (Spielbeginn 19:30). Am Sonntag steigt dann das erste Straßenbahnderby der Saison gegen die Krefeld Pinguine (erstes Bully 16:30 Uhr).

 


 

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