CHL2018 - EHC Red Bull München beendet Gruppenphase auf dem 2. Platz

 

(DEL/München) PM Red Bull München hat das Endspiel um den Sieg in der Gruppe 6 der Champions League bei den Malmö Redhawks mit 1:6 (0:1|1:1|0:4) verloren. Vor 2.295 Zuschauern in der südschwedischen Küstenstadt erzielte Mark Voakes den einzigen Treffer für den Deutschen Meister, der aber als Gruppenzweiter in das Achtelfinale einzieht.

 

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(Foto: Gepa Pictures)

 


Im ersten Drittel begannen beide Teams mit hohem Tempo, die Verteidigungsreihen standen aber zunächst sicher. Als sich die Red Bulls der Führung annäherten und durch Tobias Eder (7.) und Frank Mauer (9.) gute Möglichkeiten hatten, schlug Malmö zu: Einen abgefälschten Schuss von der blauen Linie parierte Münchens Torhüter Kevin Reich noch, beim Nachschuss von Martin Janolhs war er dann machtlos (10.). Die beste Chance auf den Ausgleich vor der ersten Pause hatte Maximilian Kastner in der 16. Minute.

 

 

Im Mittelabschnitt begannen die Red Bulls stark, der Ausgleich nach 26 Minuten durch einen von Voakes abgefälschten Schuss kam daher nicht überraschend. In den folgenden Minuten erspielten sich die Red Bulls Chancen im Minutentakt: Daryl Boyle traf den Pfosten (29.), beim Alleingang von Frank Mauer (30.) sowie einem Direktschuss im Powerplay von Boyle reagierte Malmös Schlussmann Nihlstorp stark. Dann bekamen die Redhawks ihre Chance in Überzahl. Die Schweden ließen die Scheibe laufen und erzielten durch Max Görtz den Führungstreffer (36.)

 



 

Zu Beginn des Schlussdrittels baute Fredrik Händemark die Führung Malmös aus (43.). Die Münchner wussten: Bei einer Niederlage mit zwei oder mehr Toren Differenz hätten sie keine Chance mehr auf den Gruppensieg. Sie erhöhten das Risiko, was die nun höchst effizienten Schweden ausnutzten. In der 54. Minute traf Emil Sylvegard zur Vorentscheidung. Konstantin Komarek (58.) und Martin Janolhs mit einem Empty-Net-Tor 20 Sekunden vor dem Ende sorgten für den 1:6-Endstand aus Münchner Sicht.

 

 

Maximilian Kastner: „Wir sind in jedem Drittel gut gestartet, haben es aber verpasst, die Tore zu machen. Sie waren effizienter, bei ihnen sind die Scheiben reingegangen. Es war eigentlich ein solides Spiel von uns, auch wenn das Ergebnis anders aussieht.“

 

 

Endergebnis

Malmö Redhawks gegen Red Bull München 6:1 (1:0|1:1|4:0)

 

Tore

1:0 | 09:02 | Martin Janolhs

1:1 | 26:00 | Mark Voakes

2:1 | 35:09 | Max Görtz

3:1 | 42:49 | Fredrik Händemark

4:1 | 53:12 | Emil Sylvegård

5:1 | 57:16 | Konstantin Komarek

6:1 | 59:40 | Martin Janolhs

 

Zuschauer

2.295

 

 


 

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DEL - Augsburger Panther beenden 6-Punkte Wochenende mit einem 6:0 Heimsieg gegen Wolfsburg

 

(DEL/Augsburg) PM Die Augsburger Panther haben das zweite Sechs-Punkte-Wochenende in Serie gefeiert. Gegen die Wolfsburg Grizzlys siegte der AEV deutlich mit 6:0. Olivier Roy wehrte alle 23 Schüsse der Gäste aus Niedersachsen ab und in der Offensive trafen Matt White (2.), Simon Sezemsky (7.), Thomas Holzmann (52.), Patrick McNeill (55., 57.) und Daniel Schmölz (59.) für das Team von Mike Stewart.

 

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(Foto: Dunja Dietrich)

 


Der Augsburger Coach schickte gegen Wolfsburg das gleiche Team wie beim Auswärtssieg in Straubing aufs Eis und erneut erwischten die Panther einen absoluten Traumstart. Bereits nach 68 Sekunden brachte White nämlich die Hausherren nach toller Einzelleistung in Führung (2.). Und der AEV blieb dran und legte prompt nach: LeBlanc setzte sich auf der rechten Seite durch, bediente Sezemsky und der Topscorer ließ Gerry Kuhn mit einem platzierten Handgelenksschuss keine Chance (7.).

 

 

Wenig später hatten auch die Gäste den Torschrei auf den Lippen, als Spencer Machacek das leere Tor vor sich hatte, aber Roy lenkte den Puck per Hechtsprung irgendwie noch an den Pfosten (9.). Auch danach hatten beide Mannschaften noch gute Chancen, aber es blieb beim 2:0-Zwischenstand nach 20 Minuten.

 

 

Im Mitteldrittel bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild, wobei die Panther die gefährlicheren Torchancen hatten. Zu nennen sind hier besonders Großchancen von David Stieler (27.) und ein Alleingang von White (29.). In beiden Fällen parierte Kuhn herausragend. Wolfsburg hatte auf der Gegenseite bei einem Lattenschuss von Brent Aubin Pech (22.).

 

 

Im Schlussdrittel fielen dann auch wieder Tore - und zwar für den AEV. Holzmann eroberte den Puck in der neutralen Zone, fuhr auch Kuhn zu und traf mit etwas Glück zum 3:0 (52.). In Überzahl machte McNeill kurz danach mit einem Knaller aus der Distanz in Überzahl endgültig alles klar (55.).

 

 

Anschließend beherrschten die Fäuste kurzzeitig das Geschehen und mit zwei weiteren Überzahltoren besorgten die Hausherren den Endstand. Erst traf erneut McNeill per Gewaltschuss zum 4:0 (57.) und dann setzte Schmölz kurz vor dem Ende den Schlusspunkt (59.). Für den AEV geht es am kommenden Freitag mit dem nächsten Heimspiel gegen die Krefeld Pinguine weiter, ehe am Sonntag das erste Duell bei den Thomas Sabo Ice Tigers in Nürnberg auf dem Spielplan steht.

 


 



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DEL- Iserlohn: 2:4 gegen die Straubings Tigers. Iserlohn mit erneuter Heimniederlage

 

(DEL/Iserlohn) (Patrick Rüberg) Bisher konnten sich die Roosters vor allem auf ihre Heimstärke verlassen, wenn auswärts auch oft das Quäntchen Glück fehlte. Nach Heimsiegen gegen Wolfsburg, München und Ingolstadt waren es nach den Augsburger Panthern nun auch die Straubing Tigers, die am Seilersee drei Punkte entführen konnten.

 

Iserlohn Straubin
( Foto Patrick Rüberg )


 

 

Im ersten Drittel ging die Partie sehr verhalten los. Weder Strafzeiten noch nenneswerte Torchancen hüben wie drüben, ersteres war aus Sicht der Sauerländer jedoch ein willkommenes Novum. Die Gäubodenstädter waren viel zu passiv und überließen den Hausherren überwiegend den Puck, die aus der optischen Überlegenheit jedoch zu wenig Kapital schlagen konnten, auch wenn sie sich redlich mühten. Es fehlte im Angriff die letzte und Entschlossenheit und letztlich dann auch das sogenannte "Spielglück". Sinnbildlich der vergebene Penalty von Matsumoto. Jeff Zatkoff, Keeper der Niederbayern, sollte sich im Laufe des Spiels noch häufiger mit guten Safes auszeichnen und sein Team in wichtigen Momenten im Spiel halten können. Am Ende glücklich für die Gäubodenstädter ging die Partie torlos in die erste Drittelpause.

 

 

Auch im zweiten Drittel war Straubing zunächst passiv, hatte in den ersten Minuten viel Mühe, die Angriffe der Hausherren abzuwehren. Dies änderte sich als in der 26 Spielminute Marko Friedrich zum jetzt überfälligen 1:0 traf. Sicherheit brachte dieser Führungstreffer den Hausherren nicht. Am Ende einer veritablen  Fehlerkette stand der zu diesem Zeitpunkt schmeichelhaften Ausgleich für die Tigers durch Connolly (31.). Die Iserlohner antworteten mit wütenden Gegenangriffen und konnten noch vor Ende des Mitteldrittels erneut mit in Führung gehen. Travis Turnbull hielt bei Überzahl für die Roosters in einen Distanzschuss von der Blauen Linie des Ex- Straubingers Dylan Yeo gewinnbringend seinen Schläger und fälschte den Puck dadurch unhaltbar ab.   Das Schlussdrittel hatte dann wenig mit dem bisherigen Spiel zu tun. Auch wenn die Führung knapp war, konnte wohl keiner der 3.668 Zuschauer genug Phantasie aufbringen, um hier den jetzt folgenden Spielverlauf vorauszusagen. Ein 0:3 im Schlussdrittel lag wahrlich nicht in der Luft, denn die Hausherren hatten das Spiel im Großen und Ganzen sicher im Griff und lagen in Führung.

 

 


 


 

 

Bei den Iserlohn Roosters lief nach vorne jetzt nicht mehr viel zusammen und in der Defensive häuften such die Aussetzer. Sodass Straubing in der 46. Minute zum absehbaren Ausgleich kam. Anders als zuvor konnten die Roosters nun nicht mehr antworten, setzten alles auf eine Karte doch erlauben sich viel zu viele Fehler im Aufbauspiel sowie Fehlpässe nebst einem gewissen Durcheinander in der Abwehr. Die Tigers spielten nun eiskalt und trafen binnen 3 Minuten durch Williams und wiederum Connolly zum 2:3 und 2:4 . Unterm Strich eine völlig unnötige Niederlage der Iserlohner, denn die Straubinger waren in zwei von drei Drittel unterlegen und zu harmlos, um etwas zählbares mit nach Bayern zu nehmen. Die Iserlohner haben sich, wie schon oft in dieser Saison, am Ende durch haarsträubende Defensivfehler selbst geschlagen. Die Chance zur Wiedergutmachung bietet sich für die Gastgeber am kommenden Freitag, wenn die Nürnberger Icetigers am Seilersee zu Gast sind. Straubing muss erneut auswärts antreten. Es geht in den Norden, was für einen Niederbayern natürlich erstmal nichts Außergewöhnliches ist. Diesmal aber so richtig: nach Bremerhaven.

 

 

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Spiel vom 14.10.2018

Iserlohn Roosters - Straubing Tigers  2:4 (0:0|2:1|0:3)

 

Tore

1:0 |26.|Friedrich

1:1 |31.|Connolly

2:1 |35.|Turnbull

2:2 |46.|Heard

2:3 |54.|Williams 

2:4 |57.|Connolly  

 

Zuschauer: 3668

 

 



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DEL - Schwenninger Wild Wings gehen gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven leer aus

(DEL/Schwenningen) (BM) Schwenningen erwartete mit den Gästen aus dem Norden eine Top-motivierte Truppe. Weiterhin mussten die Schwaben auf Phil McRae, Markus Poukkula und Kai Herpich verzichten. Bremerhaven konnte hingegen mit nur 3 Reihen antreten, da neben dem Ex-Schwenninger Brock Hooton auch Cory Quirk, Ross Mauermann, Dominik Uher, William Weber und  Christoph Körner fehlten. Nach den zuletzt schwachen Leistungen und 9 Niederlagen in Folge begann das Spiel vor einer Minuskulisse von 2589 Zuschauern. Den besseren Start erwischten die Gäste die zweimal in Führung gehen konnten. Schwenningen schaffte bis zur zweiten Pause jeweils den Ausgleich. Im Schlussabschnitt reichte den Gästen ein Treffer um die Punkte mit nach Hause zu nehmen.

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(Foto: Jens Hagen / Archivbild)

 


Die Partie begann mit leichten Vorteilen für die Gastgeber. Ein erster Versuch landete allerdings nur am Gestänge. Besser machten es die Gäste. Knapp sieben Minuten waren gespielt als sich Schwenningen einen Fehler in der Zuordnung leistete. Über drei schnelle Pässe kombinierten sich die Gäste vor das Tor, wo Mike Moore eiskalt einschoss. Die Freude hielt aber nicht lange. Schwenningen setze im Angriffsdrittel energisch nach und bekam die Scheibe an die blaue Linie. Kyle Sonnenburg zog ab und nutzte den Verkehr vor dem Tor, wo Simon Danner zum Ausgleich abfälschte. 
 
Nachdem Sonnenburg wegen Bandenchecks auf der Strafbank saß, kam Bremerhaven zur Gelegenheit ihr starkes Überzahlspiel aufzuziehen. Die Gäste erspielten sich Chance um Chance und kamen letzten Endes durch Miha Verlic zur erneuten Führung. Zwar kamen die Pinguins nochmal zu einer Überzahl, bis zur Pause passierte allerdings nicht mehr viel.
 
Der zweite Abschnitt wurde von beiden Teams eher zerfahren geführt. Fehlpässe und Stockfehler ließen keinen wirklichen Spielfluss aufkommen. Gute Gelegenheiten kamen nur durch Einzelaktionen zu Stande. Zunächst musste Schwenningen zwei Unterzahlsituationen überstehen. Die Hausherren standen kompakt und ließen nicht viel zu. Auf der anderen Seite gelang der Mannschaft von Pat Cortina in eigener Überzahl nicht viel.
 
Wie aus dem nichts kamen die Wild Wings in der 37. Spielminute zum Ausgleich. Simon Danner zog einfach mal ab und traf den Pfosten. Von dort sprang die Scheibe an den Rücken von Bremerhavens Torhüter Tomas Pöpperle und von dort über die Linie.
 
Das Schlussdrittel begann mit einem Powerplay für die Gäste. Abseits des Pucks prallten Andreé Hult mit einem Bremerhavener Spieler unglücklich zusammen und wanderte dafür in die Kühlbox. Erneut schafften es die Hausherren die Situation zu verteidigen. Im Gegenzug kam Rihards Bukharts von der blauen Linie zu einer guten Möglichkeit. In der Folge wandere Jan Urbas auf die Strafbank. Schwenningen fand zwar gut in die Aufstellung, ein Treffer wollte aber nicht gelingen.
 


Im Gegenzug machten es die Gäste erneut besser. Bremerhaven machte viel Druck und kam durch Chad Nehring zur erneuten Führung. Chris Rumble wanderte knapp sechs Minuten vor dem Ende auf die Strafbank. Einmal mehr zeigte sich aber, dass Powerplay nicht die Schwenninger Paradedisziplin ist. Ville Korhonen scheiterte nochmal an Pöpperle, Bremerhaven kam durch Mike Hoeffel zu einer guten Möglichkeit. Pat Cortina schwor sein Team kurz vor dem Ende in einer Auszeit ein und nahm Dustin Strahlmeier vom Eis. Der erneute Ausgleich sollte aber nicht gelingen.
 
Schwenningen geht kleine Schritte und versucht sich weiter aus der Krise zu befreien. Nach einer groß angekündigten Verpflichtung eines Top-Spielers, ruderte Manager Jürgen Rumrich am Rande der Partie deutlich zurück: Momentan sehe man keinen Topspieler auf dem Markt, der den Schwänen weiterhelfen könnte. Im Umfeld der Wild Wings steigt die Unruhe und Unzufriedenheit weiter an. Klar ist, es muss etwas passieren. Am kommenden Donnerstag wartet mit dem Deutschen Meister aus München allerdings keine leichte Aufgabe um eine Wende einzuleiten.
 
Spiel vom 14.10.2018

Schwenninger Wild Wings - Fischtown Pinguins Bremerhaven

Tore:
0:1 |7.  |Moore (Verlic / Zengerle)
1:1 |11.|Danner (Rech / Sonneburg)
1:2 |13.|Verlic (Nehring / Zengerle)
2:2 |36.|Danner (Höfflin)
2:3 |36.|Nehring Moore / Friesen)
 
 
Zuschauer: 2589

 

 


 

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DEL - Die Kölner Haie verlieren knapp 2:4 gegen souveräne Mannheimer Adler 

 

(DEL/Köln) ST  Es war Eishockeysonntag und beinhaltete das zweite Spiel des Heimspielwochenendes für die Kölner Haie, zu Gast waren die Adler aus Mannheim. Es war der Klassikerduell, das 10.854 Zuschauer in der LANXESS arena verfolgten. Der Sieg ging dabei an die Adler mit 2:4.

 

Foto: Ingo Winkemann


 

 
Nach dem erfolgreichen letzten Wochenende und dem Sieg nach Verlängerung am Freitag gegen die Iserlohn Roosters wollten die Haie nun auch heute gewinnen. Dies blieb allerdings aus. Mannheim zeigte eine starke und solide Leistung.

 

Nach dem großen Spiel gegen die NHL Mannschaft aus Edmonton, die Oilers, in der die Haie eine Verlängerung erzwangen, lässt sich durchaus eine positive Bilanz der Leistung des KEC vorweisen. Drei Spiele waren vor dem heutigen Sonntag gespielt und drei Siege wurden eingefahren. So sollte es nun gegen die Adler aus Mannheim weitergehen, das war zumindest das Ziel.

 

Die Adler ihrerseits starteten stark in die Saison. Das große Ziel ist die Meisterschaft, das ist deutlich zu vermerken. Zur neuen Spielzeit wechselte Pavel Gross aus Wolfsburg in den Süden nach Mannheim und führt nun das Team. Dies scheint von Erfolg gekrönt zu sein, stehen die Adler vor Spielbeginn an diesem Sonntag auf Platz eins der Tabelle. Die Mannheimer wollten natürlich die positive Bilanz der Haie brechen und drei Punkte mit nach Hause nehmen, um Platz eins weiter zu stabilisieren vor dem derzeit größten Konkurrenten, der gleichzeitig der ewige Konkurrent der Kölner sein wird, die Düsseldorfer EG.

Gegen die Mannheimer galt es eine große Schwachstelle noch auszubessern, das Powerplay. Das wollte dem KEC bislang noch nicht ganz glücken. Und sofern die Mannschaft offensiv hart agieren würde, würden auch die Chancen auf einen Sieg steigen.

 

Verletzt fehlten auf Kölner Seite weiterhin Fabio Pfohl, Frederik Tiffels und Marcel Müller.

 

Das erste Drittel begann mit enormen Tempo. Köln gegen Mannheim, geliebte und gehasste Spiele. Köln schien gut ins Spiel gefunden zu haben. Bereits früh wurden Duftnoten gesetzt, bereits früh geraten die Mannschaften aneinander. In der 14. Minute fiel das erste Tor für Köln. Moritz Müller zog von der blauen Linie ab und irgendwie landete der Puck im Netz an Mannheims Torwart Chet Pickard vorbei. In der 18. Minute erzielten die Haie in Überzahl das zweite Tor, Thomas Larkin saß noch auf der Strafbank wegen Stockchecks. Jason Akeson war der Schütze. Es endete 2:0 für Köln.

 

Im Mitteldrittel kam Mannheim gut aus der Kabine. Sie setzten Köln zunehmend unter Druck, so fiel der Anschlusstreffer in der 28. Minute durch Chad Kolarik. In der 31. Minute legte David Wolf dann zum Ausgleich nach, nachdem Sebastian Avira wegen Hohen Stocks auf die Strafbank musste. Schließlich musste auch Corey Potter zwei Minuten Strafe absitzen, dies bestraften die Adler durch Markus Eisenschmid konsequent mit einem weiteren Tor und der Führung. Trotz einiger Auseinandersetzungen und Rangeleien untereinander ließen die Schiedsrichter die Partie gut fließen und griffen ein, wenn es nötig wurde. Die Führung durch Mannheim war absehbar, spielten sie gut und stimmig. Es endete mit 2:3.

 

Der Schlussabschnitt begann mit 41 Sekunden Überzahl für die Haie. Diese konnten sie allerdings nicht nutzen. Köln versuchte den Druck zu erhöhen und den Ausgleich zu schaffen, scheiterten jedoch an der Defensive der Adler. In der letzten Minute gelang Mannheims Andrew Desjardins noch das Empty-Net-Goal und der definitive Sieg mit 2:4.

 

Insgesamt war es ein durchaus spannendes und sehr schnelles Spiel. Das Duell gegen die Adler Mannheim ist ein Klassiker unter den Partien und verspricht immer eine Menge Kampf und Zündstoff, so auch heute. Der KEC spielte ein solides erstes Drittel und konnte mit zwei Toren in Führung gehen. Die Mannheimer blieben ruhig und nutzten den Mittelabschnitt dann für sich, drei Tore fielen. Die Haie hatten zwar auch Chancen, aber Mannheim verteidigte zu gut und war offensiv dann zu stark. Die Strafzeiten für die Haie waren besonders im zweiten Drittel zu viel und zu unnötig. Hinzu kam wieder die große Baustelle des Powerplays, hier finden die Haie nicht richtig in den Aufbau und die richtige Abstimmung untereinander. Auch in Unterzahl sind sie leicht zu überwinden, was die Adler heute gut ausnutzen konnten. Zwei Tore fielen im Powerplay der Mannheimer. Im letzten Drittel kam Köln nicht mehr durch die Defensive der Adler. Die letzten Minuten verteidigten diese ihre Führung dann gekonnt über die Zeit und machten den Sack mit einem Empty-Netter zu. Mannheim ließ sich kaum aus der Ruhe bringen, selbst wenn sie provoziert wurden, und bewegten sich immer an der Grenze des Machbaren. Da zeigt sich dann deutlich das Training unter Pavel Gross.  Auf Seiten der Haie ist bisher auffällig, dass sowohl Steve Pinizzotto als auch Alexander Oblinger noch nicht, wie im Vorfeld erwartet, physisch augenfällig wurden. Bislang sind sie noch nicht die gefürchteten Gegner, die ihre Körperlichkeit an den Grenzen des Reglements einsetzen. Gibt es Auseinandersetzungen mit dem Gegner ist bisher meist Sebastian Avira involviert, manchmal ist es nicht nötig, manchmal muss allerdings ein Standpunkt durchgesetzt werden.

 

Am Freitag geht es dann mit dem ersten Auswärts-Derby gegen die Düsseldorfer EG weiter.

 

Tore
14. Min.     Moritz Müller  
19. Min.     Jason Akeson
28. Min.     Chad Kolarik
31. Min.     David Wolf
35. Min.     Markus Eisenschmid
60. Min.     Andrew Desjardins

 

Strafen 
8. Min.       Sebastian Uvira | Haken 
15. Min.     Phil Hungerecker | unkorrekter Körperangriff
17. Min.     Thomas Larkin | Stockchecks
29. Min.     Sebastian Uvira | Hoher Stock 
33. Min.     Corey Potter | Beinstellen 
39. Min.     Phil Hungerecker | Stockschlag 
45. Min.     Ben Hanowski | Halten
49. Min.     Dominik Tiffels | Stockschlag
54. Min.     Andrew Desjardins

 



 

Kommentar:


Alles in allem war es gegen die Mannheimer ein wie erwartet spannendes und geladenes Spiel. Es machte Lust auf mehr, Lust, die Haie spielen und kämpfen zu sehen, auch wenn es eine Niederlage war. Leider spiegelt sich die Leistungssteigerung der vergangenen Spiele und die Leidenschaft des Spiels der Haie nicht in den Zuschauerzahlen wieder, diese sind seit Beginn der Saison konstant unter dem erwarteten Durchschnitt, meist ca. 2000-3000 Zuschauer weniger im Vergleich zu den letzten Spielzeiten. Hierzu gab es in den letzten Tagen auch einige Kommentare in den Medien.


Fakt ist, dass die letzten Jahre in Verein und Mannschaft ein hohe Fluktuation, ein Auf und Ab, ein Hin und Her herrschte. Nichts und niemand war sicher. Die Trainerwechsel der vergangenen Jahre waren im Grunde die einzige Konstante. Die Ziele waren immer sehr hoch gesteckt, die Erwartungen auf Seiten des Vereins und auch der Fans dementsprechend hoch. Diese Saison entlädt sich wahrscheinlich der Frust, dass die Ziele in weite Ferne gerutscht scheinen. Erwartungen wurden sichtlich enttäuscht. Hinzu kommt, dass nach der letzten Saison fast der komplette Kader unstrukturiert wurde, Identifikationsfiguren mussten gehen, neue, teilweise unbekannte Spieler kamen hinzu. Auch wurde seitens des Vereins die Anhängerschaft deutlich vernachlässigt. Autogrammstunden beispielsweise wurden weniger, fanfreundliche Aktionen auch, die Preise jedoch stiegen. Schwerpunkt des Marketings waren oft nur Sponsoren und Business Partner. Ein wichtiger finanzieller Faktor sicherlich, doch auch die Fans und Zuschauer tragen Geld in die Arena. Da ist es natürlich verständlich, dass die Fans erst einmal Misstrauen entwickelten. Und schließlich war der Start in die Saison 2018/2019 auch nicht umwerfend, obwohl dieses Jahr sehr darauf geachtet wurde, bescheiden zu bleiben. Bescheiden im Hinblick auf Meistertitel und gar die Playoffbeteiligung. Wichtig sei es, eine Mannschaft aufzubauen, mit der sich die Fans und Köln identifizieren können. Dies wurde immer wieder betont. Und es ist auch wichtig. Zu hoch zu greifen ist einfach nicht mehr angebracht. Die Fans wurden wieder entdeckt und nun werden sie auch immer als siebter Mann hervorgehoben.


Der Verein und die Mannschaft müssen sich das Vertrauen der Fans und auch Kölns wieder neu aufbauen, nicht allein durch Siege, das reicht nicht. Es muss spannendes Eishockey gespielt werden, Leidenschaft und Kampf, Identifikationsfiguren müssen da sein und auch der Fan an sich respektiert werden. Der KEC als Verein muss eine Identifikation schaffen. Es wird harte Arbeit werden. Das kann ein langer Prozess werden, das bleibt abzusehen. Die Zeichen stehen gut, doch zu viel darf einfach nicht, von allen Seiten, wie bereits gesagt, erwartet werden. Freude am Eishockey, Freude an der Mannschaft, Freude am Verein, das soll das Ziel sein. So werden die Zuschauerzahlen wohl auch langsam wieder steigen.

 

 

 


 

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DEL - Ingolstadt Panther erobern in Berlin drei Punkte

 

(DEL/Ingolstadt) PM Auswärtssieg! Der ERC Ingolstadt hat auf den Verlängerungssieg im Spitzenspiel gegen die Düsseldorfer EG nachgelegt. Doug Sheddens Mannschaft rang die Eisbären Berlin mit 3:1 nieder. Die spannende Partie fand erst 1.6 Sekunden vor Ende die endgültige Entscheidung.

 

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(Foto: Jürgen Meyer)

 


Der ERC begann mit Fokus auf die Defensive sehr konzentriert. Die Gäste ließen gegen die heimstarken Berliner wenig zu. Die erste und beste Gelegenheit des Startdrittels hatte Berlin über einen Zwei-auf-Eins-Konter. Charlie Jahnkes Versuch parierte ERC-Schlussmann Jochen Reimer gekonnt (3.).

 


Die Panther lauerten ihrerseits aus der sicheren Defensive auf Tempogegenstöße. Auf Friesen-Zuspiel zog David Elsner los übers weite Eis und vollendete durch die Schoner des Eisbären-Torwarts Kevin Poulin (12.). Der ERC hätte beinahe noch nachgelegt, als Elsner einen Schuss Vili Sopanens abfälschte (15.). Kurz vor der Pause hatte der Finne mit einem harten Schuss aus guter Lage eine weitere gute Gelegenheit.

 

 

Die Panther arbeiten weiter hart und agierten auch im zweiten Drittel geschickt. Ausgerechnet in einem rund 90-sekündig sehr druckvoll geführten Powerplay des ERC kamen dann aber die Gastgeber zu einer sehr guten Chance durch Daniel Fischbuch (25.). Der zweite Abschnitt wurde danach mit offnerem Visier geführt, die Torhüter standen nun häufiger im Mittelpunkt. Poulin verhinderte erst noch den zweiten ERC-Treffer, als Olson den Konter ging und traumhaft für Jerry D'Amigo ablegte - paradoxerweise auch dies in Unterzahl (27.).

 


 


 

 

Danach aber gingen die Powerplays auf: In der 36. Minute folgte, endlich, das zweite Ingolstädter Tor. Ein Powerplaytor, das nicht wie eines aussah: Maury Edwards maßschneiderte einen Steilpass auf Brett Olson, der an der Blauen Linie die Scheibe annahm, loszog und Poulin bezwang - 2:0. Ein enorm wichtiger Treffer, da sich schließlich auch die Berliner auf das Überzahlspiel verstehen (das in diesem Fall eher glücklich zu Stande kam). Danny Richmonds Fernschuss ging durch den Verkehr ins Netz (38.).

 

 

Die Spannung stieg im Schlussdrittel mit jeder Sekunde. Berlin drückte nun, der ERC kam nur selten zu echter Entlastung. Jochen Reimer im ERC-Tor war nun gefragt: In der 46. Minute kamen die Eisbären durch Mikki DuPonts Fernschuss und Florian Buschs Drehschuss zu zwei guten Gelegenheiten. Kurz davor hatte Reimer schon per Fanghand gegen Jamie MacQueen gerettet.

 


Insgesamt verteidigten die Panther die Führung aber gut und hatten sogar die Chance auf die Vorentscheidung: Pat Cannone allein vor Poulin - dieser parierte den Schuss (47.). Vier Minuten später vergab Elsner ein Zwei-auf-Eins. Einmal zeigte dann Reimer noch einmal seine Klasse, als der wuchtige Louis-Marc Aubry aufs Tor zog (59.). 1.6 Sekunden vor Ende dann die Erlösung: Mike Collins hatte die Scheibe rausgekämpft, Jerry D'Amigo legte dann ins leere Tor ein - 3:1.

 

 


 

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DEL - EHC Red Bull München gewinnt Spitzenspiel gegen Düsseldorf mit 5:4 in der Verlängerung

 

(DEL/München) (Christian Diepold) Das Spitzenspiel am 11. DEL Spieltag fand in München zwischen dem Tabellenzweiten aus Düsseldorf und dem amtierenden deutschen Meister EHC Red Bull München statt. Nach einem hochklassigen Spiel konnten sich die Red Bulls durch einen Doppelpack von Maximilian Kastner und einem 4-Punkte Spiel und dem Gamewinner von Ex-NHL Star Matt Stajan mit 5:4 nach Verlängerung erfolgreich durchsetzen. 

 

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(Foto: Heike Feiner)

 


Die Überraschungsmannschaft der Jubiläumssaison der Deutschen Eishockey Liga aus Düsseldorf war in den letzten Jahren ein gern gesehener Gast in München, denn seit 2016 hatten die Red Bulls kein Heimspiel mehr gegen die Jungs vom Rhein verloren und nach der bitteren Auswärtsniederlage am Donnerstag 2:6 in Bremerhaven wollte das Team von Don Jackson den Fans heute wieder ein Zeichen setzen. Die Rheinländer waren mit 7 Siegen in 7 Spielen in die DEL Saison 2018/2019 gestartet.

 

Den Fans am Oberwiesenfeld in München war von Beginn an einiges auf dem Eis geboten. Es gab packende Zweikämpfe, schnelle Spielszenen und 14 Strafminuten (10 München / 4 Düsseldorf), den Führungstreffer erzielten die Gäste durch einen abgefälschten Schuss von Nationalspieler Marco Nowak (6.). Kurz darauf konnte aber der Ex-NHL Star Matt Stajan nach einem Traumpass von Frank Mauer den Ausgleich markieren (8.). Die besten Torchancen auf Seiten des Meisters gab es jeweils in Unterzahl, bei einer doppelten Überzahlsituation gegen Ende des Drittels traf Franky Mauer den Pfosten. Ansonsten waren beide Goalies Pettersson Wentzel und Kevin Reich mit einigen Paraden auf dem Posten.

 

 

Düsseldorf begann den zweiten Abschnitt in Überzahl, nachdem kurz vor Drittelende München eine weitere Strafzeit gezogen hatte und wie schon in den ersten zwanzig Minuten waren die Münchner bei nummerischer Unterzahl brandgefährlich. Nachdem diese Situation schadlos übestanden war konnte Frank Mauer sein Team (23.) durch einen Handgelenkschuss in den Winkel mit 2:1 in Führung bringen. Danach sollten die Zuschauer Tore im zwei-Minuten-Takt sehen, es folgte der Ausgleich durch das erste DEL Tor von Stefan Reiter und die anschliessende 3:2 Führung durch Ken Andre Olimb (29.).

 



 

Bei der zwischenzeitlichen Führung war die Münchner Abwehr nicht auf dem Posten und der Norweger nutzte dies eiskalt aus. Danach schlugen die Red Bulls durch einen Doppelschlag von Maximilian Kastner zurück. Bei einer doppelten Überzahl traf der 25-jährige zuerst zum 3:3 Ausgleich (31.) und wenige Minuten später zur 4:3 Führung. Bei beiden Treffern konnte der Ex-NHL Star Matt Stajan einen Assist verbuchen. Mit diesem Ergebnis ging es dann in die zweite Drittelpause.

 

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(Maximilian Kastner mit einem Doppelpack - Foto: Gepa Pictures)

 

Das Spiel blieb auch im Schlussdrittel spannend und hochkarätig und München musste in der Anfangsphase erneut auf der Strafbank Platz nehmen, nachdem diese brenzlige Unterzahl überstanden war, traf Konrad Abeltshauser (45.) bei einer erneuten Überzahlmöglichkeit für München die Düsseldorfer Latte. Im gleichen Powerplay streifte ein harter Schuss von Frank Mauer erneut das Gestänge zum Glück für die Gäste.

 

 

Bei einem Alleingang von Jaedon Descheneau (55.) auf das Münchner Tor konnte sich Kevin Reich von seiner Besten Seite zeigen und wehrte erfolgreich gegen den Angreifer ab. In der Schlussphase muss der Meister eine weitere Strafzeit nehmen bei der Düsseldorf durch den Kapitän Alexander Barta den 4:4 Ausgleich erzielte und damit die Verlängerung erzwang.

 

 

In der anschliessenden Verlängerung, die 3 gegen 3 gespielt wurde war es erneut der Ex-NHL Star Matt Stajan, der über 1.000 NHL Spiele bestritten hatte und mit dem Gamewinner (63.) heute ein 4-Punkte Spiel absolvierte.

 

 

11. DEL Spieltag, 14.10.2018

EHC Red Bull München - Düsseldorfer EG 5:4 n.V. (1:1|3:2|0:1|1:0)

 

Tore:

0:1|06.|Marco Nowak (Niederberger Leon)

1:1|08.|Matt Stajan (Mauer, Kastner)

2:1|23.|Frank Mauer (Voakes)

2:2|25.|Stefan Reiter (Mckiernan)

2:3|29.|Ken Andre Olimb (Ridderwall, Henrion)

3:3|31.|Maxi Kastner (Abeltshauser, Stajan) PP2

4:3|34.|Maxi Kastner (Stajan, Mitchell)

4:4|56.|Alexander Barta (Mckiernan) PP

5:4|63.|Matt Stajan (Mitchell, Joslin)

 

Zuschauer:

3.680

 


 

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DEL - Krefeld unterliegt den Eisbären Berlin am 10. Spieltag

 

(DEL/Krefeld) (RS) Ein gutes Drittel reicht nicht in der DEL. Die Krefeld Pinguine verlieren gegen die Hauptstädter mit 1:3. Schwarz- Gelb startete mal wieder wie Feuerwehr und ging nach fünf Minuten durch Berglund in Front. Die Freude hielt acht Minuten an, ehe Aubry (13.) der Ausgleich gelang. Das war es dann auch bis zu Sirene Nummer eins.

 

KEV EBB 121018 2
( Foro Ralf Schmitt )

 


Das Mitteldrittel stand ganz im Zeichen der Eisbären,Krefeld bekam kaum noch Spielanteile und war nur mit Defensivarbeit beschäftigt. Folglich ging Berlin nach 31 Minuten in Führung. Torschütze war Ranfort. Das in der Folge "merkwürdige" Schiedsrichter Entscheidungen die Partie beeinflussten, brachte die KEV Volksseele zu kochen.

 

 

Die Haupstädter führten dennoch nach Drittel zwei. Der KEV begann das Schlussdrittel mit 5 gegen 3 Unterzahll, das Krefeld übrigens dreimal hinnehmen musste. Prompt, machte Backman (51.) das 1:3, in Überzahl.Schon seltsam diese Entscheidungen der Unparteiischen. Oftmals ohne Fingerspitzengefühl und einseitig fielen die Entscheidungen. Krefeld muss am Sonntag nach Nürnberg. Es belibt zu hoffen, das dieses Match am  Freitag schnell abgehakt wird.

 

 

Spiel vom 12.10.2018
Krefeld Pinguine - Eisbären Berlin 1:3 (1:1/0:1/0:1)

 

Tore:
1:0 Berglund (Costello + Bruggisser) 04:50 PP1
1:1 Aubry (Noebels + DuPont) 13:27
1:2 Ranfort (Busch + Richmond) 30:51
1:3 Backman 50:43 PP1

 

Strafen: Krefeld: 24 Berlin:  18

 

Hauptschiedsrichter: Hoppe, Bjälkander


Linienrichter: Kowert, Verbruggen

 

Zuschauer:4629

 

 


 


 

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DEL - Kölner Haie besiegen Iserlohn 2:1 in der Overtime

 

(DEL/Köln) PM Die Kölner Haie gewinnen gegen die Iserlohn Roosters mit 2:1 nach Verlängerung. Michael Zalewski erzielt den Siegtreffer. Haie-Cheftrainer Peter Draisaitl war auch am Freitagabend gegen Iserlohn gezwungen seinen Kader umzubauen. Neben den verletzten Stürmern Marcel Müller, Frederik Tiffels und Fabio Pfohl fehlte dem KEC gegen die Roosters auch Topscorer Colby Genoway, der sich am Morgen krankheitsbedingt abmeldete. Durch diesen Ausfall kam Youngster und DNL-Kapitän Robin Palka zu seinem DEL-Heim-Debüt.

 

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(Foto: Ingo Winkelmann)

 


Von Beginn an waren beide Teams präsent und kämpften mit viel Tempo und Einsatz um die Partie. Die Gäste aus Iserlohn hatten zu Beginn der Partie durch Dylan Yeos Schlagschuss die erste Möglichkeit, die durch Haie-Goalie Gustaf Wesslau gerade noch entschärft wurde. Mitte des ersten Spielabschnitts hatten die Haie durch den Abschluss von Ben Hanowski und den Nachschuss von Lucas Dumont die erste Riesenchance zur Führung, die der Iserlohner Schlussmann in höchster Not parierte. Nach rasanten 20 Minuten ging es torlos in die erste Drittelpause.

 

 

Auch im Mittelabschnitt ging es munter hin und her, die Haie konnten etwas mehr Spielanteile verzeichnen und liessen defeniv weniger zu. In doppelter Überzahl hatten Jason Akeson und Sebastian Uvira die nächsten Großchancen für die Haie. Auf der Gegenseite verhinderte Gustaf Wesslau stark den Rückstand, als Iserlohns Daine Todd von der Strafbank zurückkehrte und alleine auf ihn zustürmte. Gegen Ende des Spielabschnitts gewannen die Haie nach überstandener Unterzahl die Oberhand. Begünstigt durch ein Powerplay erzielte Felix Schütz nach tollem Pass von Jason Akeson das Führungstor für die Haie (37.). In der Schlussminute des zweiten Drittels verhinderte Gustaf Wesslau durch eine Glanzparade den direkten Ausgleich, so dass die Haie die knappe 1:0-Führung mit in die Drittelpause nehmen konnten.

 

 

Einen Blitzstart legten die Gäste im Schlussdrittel hin, nach genau 100 Sekunden erzielte Anthony Camara den Ausgleichstreffer (42.). Die Haie zeigten sich davon unbeeindruckt und zogen ihr Spiel weiter auf. Beide Mannschaften spielten mit etwas weniger Tempo als in den ersten beiden Dritteln und neutralisierten sich weitgehend, so dass gefährliche Torchancen ausblieben und keine weiteren Treffer fielen.

 



 

In der Verlängerung hatte zunächst Ben Hanowski die Entscheidung auf dem Schläger, scheiterte aber am Keeper der Gäste. Zum Spieler des Spiels machte sich Michael Zalewski, indem er in der Verlängerung zunächst auf die Strafbank wanderte und kurz nach Ablauf der Strafe durch seinen Treffer den Extrapunkt für die Haie sicherte (64.).

 

 

"Wir hatten heute alle Hände voll zu tun" sagte Peter Draisaitl zum Spiel. "So wie Iserlohn spielt, wussten wir, dass es ein schwerer Abend wird. Wir hatten ein wenig Probleme, die Offensive der Roosters zu kontrollieren und unser Forecheck war nicht so gut wie zuletzt. Trotzdem sind wir sehr zufrieden mit der Punkteausbeute."

 

 

Schon übermorgen steht für die Haie der DEL-Klassiker gegen die Adler aus Mannheim auf dem Programm. Erstes Bully in der LANXESS arena ist am Sonntag, 14.10.2018, um 14:00 Uhr. Das Duell steht unter dem Motto, „Tag der Junghaie“. Wie schon in den letzten Spielzeiten soll an diesem Tag der KEC-Nachwuchs im Rahmenprogramm ausführlich gewürdigt werden. Unter dem Motto „PÄNZ OM IES“ werden viele Aktionen gestartet, um über die Junghaie zu informieren und ihre wertvolle Arbeit zu unterstützen.

 

 


 

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DEL - Straubing Tigers verzweifeln an Roy und den Augsburg Panthern bei 2:4 Heimniederlage

 

(DEL/Straubing) (MA) Dieses Spiel kann man nur schwer erklären. Über die volle Distanz gaben die Tigers den Ton an, kamen erst im letzten Drittel zu Toren durch Loibl und Connolly. Die Gäste können sich heute bei ihrem Schlussmann Olivier Roy bedanken, der ein unglaubliches Spiel ablieferte. Die Umstellung der Reihen von Coach Tom Pokel hat sich aber trotz der Niederlage als richtig erwiesen.

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(Foto: Eva Fuchs) Tom Pokel, Coach der Straubing Tigers

(Fotoquelle angeben)

 


 

Mit den von Tom Pokel durchgewürfelten Sturmreihen, versuchten die Tigers wieder mehr Struktur ins Spiel zu bringen. Das sah auch erst einmal gut aus. Dylan Wruck hatte schon früh die Führung auf dem Schläger und später vergaben Williams und Loibl ebenfalls hundertprozentige Chancen. Die Gäste kamen erst gar nicht zu solchen Möglichkeiten, führten aber dennoch mit 0:2 zur Pause. Der erste Treffer der Panther war sehr glücklich. Der Puck sprang von hinter der Torlinie an den Schoner von Sebastian Brandl und direkt ins Tor. Zugerechnet wurde der Treffer Daniel Schmölz (5.). Wenig später ging Thomas Vogl vor der Tor nur zögerlich zu Werke und David Stieler (10.) konnte den zweiten Treffer erzielen. Die Tigers wirkten etwas betroffen, krempelten aber die Ärmel wieder hoch und hatten noch einige gute Spielzüge auf Lager.


Den Hausherren gehörte der zweite Abschnitt komplett. Eriksson, Williams und Laganière feuerten mehrfach aus allen Rohren. Einzig und allein Olivier Roy war dem Ansturm gewachsen. An ihm bissen sich die Stürmer reihenweise die Zähne aus. Auch bei den beiden Powerplays zeigten die Tigers alles, konnten aber den Puck nicht ins Tor bringen. Die einzige Möglichkeit der Fuggerstädter in diesem Drittel, hatten ebenfalls die Gastgeber, als sie sich den Puck beinahe selbst ins Gehäuse legten. Coach Mike Stewart wusste auch, bei wem er sich bedanken musste: "Roy hat uns heute im Spiel gehalten, als der Druck größer wurde. Außerdem haben wir im Penaltykilling sehr klug gespielt." So gesehen machten die Niederbayern alles richtig, bis auf die nötigen Tore, die noch folgen sollten.

 


 


 

 

Gleich mit einem Doppelschlag eröffneten die Tigers den Schlussabschnitt. Zuerst traf Christof Ullmann für die Panther nur den Pfosten. Postwendend erzielte Stefan Loibl dass Tor zum 1:2 (41.) Anschluss. Während die Fans noch mit dem Jubeln beschäftigt waren, glichen die Tigers durch Mike Connolly (42.) aus. Irgendwie stocherte der quirlige Center den Puck über die Linie. Von nun an peitschen auch die Fans ihr Team unermüdlich nach vorne. Doch dann kam die kalte Dusche. Bei einem eher harmlosen Gegenangriff schlenzte der Routinier Adam Payerl (55.) den Puck durch die Hosenträger von Sebastian Vogl zur erneuten 2:3 Führung. Vogl der dabei nicht gut aussah, verließ knapp zwei Minuten vor dem Ende seinen Kasten. Die Straubinger versuchten noch einmal alles, doch Heard scheiterte 15 Sekunden vor dem Ende am Pfosten. Den Schlusspunkt setzte Matthew Fraser (60.) als er ins leere Tor zum 2:4 Endstand traf.

 


Im Grunde genommen haben sich die Tigers nichts vorzuwerfen. Sollte man so mit dieser Leistung auch in Iserlohn am Sonntag auftreten, können die nötigen Punkte dort eingefahren werden. Nächstes Wochenende steht die weite Reise nach Bremerhaven an, bevor man am Sonntagabend den Spieltag zu Hause um 19 Uhr gegen Düsseldorf abschließt.  


 

Spiel vom 12.10.18

 

Straubing Tigers - Augsburger Panther: 2:4 (0:2|0:0|2:2)

 

 

Tore:
0:1 |05.|Daniel Schmölz (Fraser)
0:2 |10.|David Stieler (Schmölz)
1:2 |41.|Stefan Loibl (Mulock)
2:2 |42.|Mike Connolly (Eriksson, Heard)
2:3 |55.|Adam Payerl (Rekis)
2:4 |60.|Matthew Fraser (Rekis) EN

 

 

Strafen: Straubing 2 - Augsburg 8

 

2 min |06.| AUG - Lamb (Stockschlag)
2 min |17.| AUG - LeBlanc (Beinstellen)
2 min |26.| AUG - Holzmann (Beinstellen)
2 min |34.| AUG - McNeill (Halten)
2 min |39.| SRT - Schopper (Übertriebene Härte)

 


Schiedsrichter:

HSR Iwert / Kopitz
LSR Hinterdobler / Wölzmüller

 
Zuschauer: 3.930


Aufstellung:

Straubing Tigers: Vogl (Zatkoff) - Eriksson, Renner; Brandt, Acolatse; Schopper, Seigo; Dotzler -
Wruck, Connolly, Williams; Mouillierat, Loibl, Mulock; Laganière, Heard, Pfleger; Schönberger, Brandl, Ziegler;

 
Augsburger Panther: Roy (Keller) - Rekis, McNeill; Rogl, Lamb; Valentine, Sezemsky -
Fraser, Ullmann, Schmölz; Sternheimer, Stieler, Payerl; Detsch, Gill, White; Holzmann, LeBlanc, Hafenrichter

 

 


Tigers on Air

 

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DEL - Nach Verlängerung – DEG unterliegt Ingolstadt mit 2:3

 

(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG hat im 750. DEL-Spiel von Stürmer Philip Gogulla gegen den ERC Ingolstadt mit 2:3 (2:0, 0:2, 0:0, 0:1) nach Verlängerung verloren. Nachdem die Düsseldorfer zunächst die bestimmende Mannschaft waren, kamen die Gastgeber zurück und hatten in der Overtime das bessere Ende für sich.

 

ERC DEG 121018

( Foto Jürgen Meyer )

 


 

 

DEG-Coach Harold Kreis konnte in Bayern wieder auf Braden Pimm zurückgreifen. Der Stürmer hatte die Partie gegen Krefeld zuletzt angeschlagen verpasst. Dafür fehlte neben den langzeitverletzten Jerome Flaake und Manuel Strodel auch Verteidiger Johannes Huß. Er wird in den kommenden drei Wochen aufgrund einer Adduktorenverletzung nicht zur Verfügung stehen. Außerdem anders im Vergleich zum Spiel gegen die Pinguine: Fredrik Pettersson Wentzel stand wieder anstatt von Mathias Niederberger zwischen den Pfosten. Der Schwede hatte zunächst weniger zu tun als sein Gegenüber – ExDEGler Jochen Reimer.

 

 

Denn die Rot-Gelben fanden richtig gut in die Partie. Patrick Buzás verpasste noch die Führung, dann war aber Jaedon Descheneau immer noch früh in der fünften Minute mit seinem dritten Saisontreffer zur Stelle. Die Assists gingen an Marco Nowak und Kevin Marshall. Die Düsseldorfer traten ungemein selbstbewusst und mit großer Spielfreude auf. Auch wenn der ERC zu gelegentlichen Chancen kam – darunter eine riesige durch Joachim Ramoser, der allein vor dem Tor selbiges nicht traf – die DEG war das bessere Team. Und belohnte sich nach überstandener erster Unterzahl im ersten Powerplay selbst. Auf Zuspiel von Alex Barta erzielte Ryan McKiernan per sehenswertem One-Timer das 2:0. Nach bereits acht Vorlagen (!) war es das erste DEL-Tor des Neuzugangs aus Wien.

 

 



 

 

Auch zu Beginn des zweiten Drittels hatte die DEG mehr vom Spiel. Von einer Unterzahl nach Strafe gegen John Henrion nur kurz ausgestoppt, war kurioserweise der eigentliche Stay-at-home-Verteidiger Kevin Marshall auffällig oft vor dem gegnerischen Tor. In Minute 25 hätte er auch fast das 3:0 erzielt. Schön eingesetzt von Calle Ridderwall brachte er den Puck aber nicht an Jochen Reimer vorbei. Zwei Minuten später jubelten dann aber die Hausherren – wenn auch mit Verzögerung. Nach Videobeweis gaben die Unparteiischen den Anschlusstreffer durch den Finnen Vili Sopanen. Auch wenn Alex Barta fast postwendend die große Chance zum 3:1 hatte, übernahmen die Ingolstädter nun mehr und mehr die Spielkontrolle und drängten Rot-Gelb ins eigene Drittel. Die logische Folge: Nach etwas mehr als 33 Minuten war die Partie wieder völlig offen. Brett Olson hatte den Ausgleich für die Panther besorgt. Fredrik Pettersson Wentzel stand im zweiten Abschnitt weit häufiger im Zentrum des Geschehens, als ihm das lieb gewesen sein dürfte. Erst allmählich konnten sich die Gäste wieder etwas befreien und gingen mit einem 2:2-Unentschieden in die zweite Pause.

 

 

So deutlich die beiden vorangegangenen Abschnitte jeweils an ein Team gingen, so ausgeglichen gestaltete sich das Schlussdrittel. Zwar kamen beide Mannschaften zu gelegentlichen Möglichkeiten, doch so richtig gefährlich wurde es lange nicht. Die wohl beste aus DEG-Sicht hatte Leon Niederberger, der jedoch aus der Drehung heraus das Tor nicht traf. Sechs Minuten vor Schluss wurde es dann auf der anderen Seite richtig brenzlig. Aber zwei Riesen-Taten von Fredrik Pettersson Wentzel gegen Fabio Wagner und David Elsner sorgten dafür, dass weiterhin alles offen war. Die Partie wurde mehr und mehr zum Nervenspiel, in der keines der Teams einen Fehler machen und hier mit null Punkten das Eis verlassen wollte. Zumindest nach regulärer Spielzeit erreichten beide dieses Ziel. Zum fünften Mal im zehnten Saisonspiel ging es für die DEG in die Overtime. Und im Drei gegen Drei hatten die Gastgeber das bessere Ende für sich. Einen Zwei auf Eins Konter verwandelte schließlich Michael Collins zum spielentscheidenden Treffer.

 

 

Die DEG bleibt an diesem Wochenende in Bayern. Am Tag der hiesigen Landtagswahl geht es am Sonntag in die Landeshauptstadt. Dann steht die Partie bei Meister EHC Red Bull München auf dem Programm. Erstes Bully ist um 16.30 Uhr.

 

 

Strafminuten: Ingolstadt 6 – DEG 4

 

 


 

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DEL - Meister verliert mit 6:2 bei den Fischtown Pinguins in Bremerhaven

 

(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München kehrt ohne Punkte von seinem Gastspiel bei den Fischtown Pinguins zurück. Vor 3.907 Zuschauern in Bremerhaven verlor das Team aus der bayerischen Landeshauptstadt mit 2:6 (1:0|0:3|1:3). Frank Mauer und Justin Shugg erzielten die beiden Tore für München.

 

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(Foto: Gepa Pictures)

 


In der Anfangsphase verteidigten beide Teams so gut, dass die Offensivformationen keine gefährlichen Aktionen hatten. Die erste große Chance des Spiels führte in der 16. Minute zum Tor – und das erzielten die Red Bulls: Frank Mauer wurde von Mark Voakes mit der Rückhand in Szene gesetzt und traf aus kurzer Distanz zum 1:0.

 

 

Im Mittelabschnitt sorgte Chad Nehring nach 46 Sekunden für einen perfekten Start der Bremerhavener. Die Red Bulls kassierten in der Folge drei Strafzeiten. Drei Sekunden vor Ablauf der dritten Strafe schoss Maxime Fortunus die Pinguins mit einem Schlagschuss von der blauen Linie in Führung (31.). Das Team von der Nordseeküste nutzte den Schwung und legte in der 38. Minute durch Alexander Friesen nach.

 

Im Schlussabschnitt waren 25 Sekunden gespielt, als Jan Urbas den Münchnern einen weiteren Dämpfer verpasste. Die Red Bulls kämpften sich danach aber zurück ins Spiel und verkürzten durch einen von Justin Shugg abgefälschten Schuss auf 2:4 (51.). In der Schlussphase hatten die Bayern Chancen, es noch spannender zu machen, mit dem Treffer von Rylan Schwartz in der 58. Minute war die Partie aber entschieden. Eine Minute später markierte Jan Urbas per Empty-Net-Tor den 2:6-Endstand.

 

 

Konrad Abeltshauser: „Wir haben im zweiten Drittel aufgehört, Eishockey zu spielen und sie durch blöde Strafen zurück ins Spiel gebracht. Der Push von uns kam dann zu spät.“

 

 

Endergebnis
Fischtown Pinguins Bremerhaven gegen EHC Red Bull München 6:2 (0:1|3:0|3:1)

Tore
0:1 | 15:44 | Frank Mauer
1:1 | 20:46 | Chad Nehring
2:1 | 30:22 | Maxime Fortunus
3:1 | 37:01 | Alexander Friesen
4:1 | 40:25 | Jan Urbas
4:2 | 50:53 | Justin Shugg
5:2 | 57:06 | Rylan Schwartz
6:2 | 58:45 | Jan Urbas

Zuschauer
3.907

 



 

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DEL - Nationalspieler Torsten Ankert wechselt nach Krefeld

 

(DEL/Krefeld) PM Die Krefeld Pinguine begrüßen mit Torsten Ankert einen Neuzugang an der Westparkstraße und erhalten mit dem 30-jährigen Verteidiger eine Verstärkung für die Defensive. Begonnen hatte der gebürtige Essener die Saison beim Ligakonkurrenten aus Wolfsburg. „Torsten ist ein zuverlässiger und taktisch disziplinierter Verteidiger, von dessen Erfahrung unsere junge Defensivabteilung profitieren wird.

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(Foto: Heike Feiner)



Ich habe zwischen 2007 und 2010 in einigen Derbys gegen ihn gespielt und freue mich, dass er nun in unserem Team ist“, äußert sich Chef-Trainer Brandon Reid zum 188cm großen und 93kg schweren Neuzugang, der über viel internationale Erfahrung verfügt und für die deutsche Mannschaft bei drei Weltmeisterschaften zum Einsatz kam.

 


Torsten Ankert wechselte 2003 aus Essen nach Köln in das DNL-Team der Haie und gab sein Debüt in Deutschlands Eliteklasse in der Spielzeit 2005/06 im Alter von 17 Jahren. Insgesamt hat der Defensivspezialist für Köln 504 Hauptrundenspiele in der DEL bestritten und dabei 10 Tore, 63 Vorlagen, 388 Strafminuten und einen Wert von + 30 in der +/- Statistik vorzuweisen. Hinzu kommen 90 Spiele in den Playoffs mit 3 Toren, 8 Vorlagen, 38 Strafminuten und einem Wert von +9.

 

 

„In Köln habe ich mein halbes Leben verbracht, weshalb der Umzug nach Wolfsburg vor einem guten Jahr auch nicht einfach gewesen ist. Mir haben das Rheinland und natürlich auch die Derbys gefehlt. Im KönigPALAST bin ich immer von der Atmosphäre beeindruckt gewesen. Nach drei schwierigen Jahren ist in Krefeld Aufbruchstimmung angesagt. Hier wächst etwas Neues zusammen. Ich wollte zu den Pinguinen wechseln und freue mich, dass Wolfsburg der Vertragsauflösung nun zugestimmt hat“, so die Worte von Torsten Ankert, der heute noch in Krefeld eintreffen und morgen erstmals mit seinen neuen Teamkollegen trainieren wird.

 

 


 


 

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DEL - Langfristige Verletzungspausen für drei Münchner Stammspieler

 

(DEL/München) PM Drei Leistungsträger des Deutschen Meisters EHC Red Bull München können längerfristig verletzungsbedingt nicht eingesetzt werden. Zum einen fällt Stürmer Mads Christensen mehrere Monate aus.

 

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( Foto EHC Red Bull München )

 


 

 

Der dänische Nationalspieler zog sich beim DEL-Spiel gegen die Kölner Haie eine Oberkörperverletzung zu. Der 31-Jährige wurde heute von Mannschaftsarzt Dr. Michael Schröder in München operiert. Ebenfalls mehrere Monate muss Trainer Don Jackson auf seinen Kapitän Michael Wolf verzichten. Der erfolgreichste Torschütze der Deutschen Eishockey Liga (DEL) verletzte sich bei der Auswärtspartie in Nürnberg am Bein. Die medizinische Abteilung der Red Bulls rechnet erst gegen Ende dieses Jahres mit der Rückkehr des 37-Jährigen.

 

 

Mindestens die nächsten acht Partien fehlt auch Trevor Parkes. Der vor der Saison verpflichtete Stürmer steht wie sein Teamkamerad Christensen aufgrund einer Oberkörperverletzung aktuell nicht im Kader der Red Bulls. Parkes kehrt frühestens nach der Deutschland-Cup-Pause Mitte November zurück ins Team.

 


 

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CHL 2018 - Thomas Sabo Ice Tigers scheitern 34 Sekunden vor Schluss am vorzeitigen Achtelfinaleinzug

 

(Champions Hockey League/Rouen) (Oliver Winkler) Keine Minute lag zwischen dem Einzug in die nächste Runde und den THOMAS SABO Ice Tigers, die zum Auswärtsspiel bei den Dragons de Rouen anreisten. Von Beginn an überzeugte das Heimteam mit ununterbrochenem Herzblut und einer beeindruckenden Geschwindigkeit, die vor allem durch die nahezu volle Halle bestärkt wurde. In der letzten Minute verwertet Nicolas Dechamps ein 6-gegen-4-Powerplay zum entscheidenden 3:2-Führungstreffer. 

 

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(Foto: Birgit Eiblmaier)


 

Schon zu Beginn des Spiels zeichnete sich ab, dass die Partie keineswegs leicht werden wird. Die Gäste mühten sich ab, während Rouen mit Herzblut und dem Publikum im Rücken ununterbrochen Gas gab. Nürnberg aber blieb im ersten Drittel unüberwunden, da der Torhüter Andreas Jenike hervorragende Momente zeigte. Dasselbe lässt sich über den Torhüter des Heimteams, Matija Pintarič, sagen. Abgesehen von vielen schnellen Aktionen passierte im ersten Drittel nichts. 

 

Im zweiten Drittel gelang den Gästen das erste Tor. Chris Brown kam zur Scheibe und überwand Torhüter Matija Pintarič unerwartet zum 0:1. Damit bestätigte sich erneut, dass die Reihe von Chris Brown (gemeinsam mit Brandon Buck und Jason Bast) die momentan mit weitem Abstand beste Nürnberger Sturmreihe ist. Doch Rouen antwortete prompt und beglückte die nahezu volle Halle mit dem schnellen Ausgleich. Nicolas Dechamps glich zum 1:1 aus, nachdem die Abwehr der Gäste kurzzeitig nicht sortiert stand. Bereits im Mittelabschnitt zeigte sich, dass beide Torhüter sehr gute Leistungen brachten. Nicht umsonst gab es in den ersten vierzig Minuten lediglich zwei Tore zu sehen und das obwohl beide Teams unzählige Chancen bekamen. 


 


 

Im Schlussabschnitt versuchten die Drachen aus Rouen, schnell in Führung zu kommen. Denn nur so wäre es möglich gewesen, eine zweite Chance beim Rückspiel zu bekommen. Doch es kam genau anders: Will Acton veränderte die Flugrichtung des Pucks, der von Brett Festerling in Richtung Tor gebracht wurde. Pintarič blieb machtlos, die Gäste lagen erneut in Führung. Bis zum erneuten Ausgleich dauerte es satte sieben Minuten. Sieben Minuten, in denen es so aussah, als hätte Nürnberg den Einzug in die nächste Runde unter Kontrolle. Dann aber gab Rouen nochmal Vollgas. Die Franken zeigten nicht genügend Gegenwehr und verteidigten stellenweise zu nachlässig. Das Ergebnis war der 2:2-Ausgleich von Joel Caron, der den komplett machtlosen Andreas Jenike überwand. Ab dem Zeitpunkt wanderte das Momentum schnell zum Heimteam. Die Zuschauer peitschten Rouen nach vorne. Kurz vor Schluss des Spiels dann der hohe Schläger von Brandon Buck. Rouen nahm den Torhüter vom Eis und versuchte es mit sechs Feldspielern. Nürnberg verteidigte mit vier Spielern. Das reichte nicht bis zum Schluss. Erneut war es Nicolas Dechamps, der das Spiel mit seinem zweiten Tor entschied. Die Gäste versuchten es dann ebenso ohne Torhütern, scheiterten aber schon nach wenigen Sekunden. Anthony Guttig nutzte den unsauberen Spielzug seiner Gegenspieler aus und netzte problemlos zum 4:2-Endstand ein. 

 

Das bedeutet, dass die THOMAS SABO Ice Tigers weiterhin einen einzigen Punkt benötigen, um in die nächste Runde einzuziehen. Gelingt das am Dienstagabend beim Rückspiel vor heimischem Publikum nicht, schreiben die Dragons de Rouen Geschichte. Es ist allerdings davon auszugehen, dass das Heimteam kommende Woche als Favorit in die Partie geht. 

 

Lese-Hinweis: Einen lockeren Blogbericht über die Nürnberger CHL-Reise gibt es bei "Dein Eishockey-Blog". 

 

 

 



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U20 Future Challenge: DEB-Auswahl mit 5:2-Erfolg in Essen gegen Oberligisten aus Essen

 

(DEB) Die U20-Nationalmannschaft feierte in der Eissporthalle Essen-West einen wichtigen Erfolg auf dem Weg zur Heim-Weltmeisterschaft. Am Abend besiegte die Mannschaft von U20-Bundestrainer Christian Künast den Oberligisten Wohnbau Moskitos Essen mit 5:2 (2:0; 2:1; 1:1).

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(Foto: Melanie Feldmeier)

 


Die U20-Nationalmannschaft erwischte einen guten Start und durfte bereits in der sechsten Minute erstmals jubeln: Nach Vorarbeit von Tim Stützle und Tim Brunnhuber traf Tom-Eric Bappert zum Führungstreffer für die DEB-Auswahl. Mit René Marc Behrens und Maximilian Jung nahmen anderhalb Minuten später gleich zwei Essener Akteure auf der Strafbank Platz und sorgten damit für mehr Kombinationsraum für die deutsche Auswahl. Diesen Raum nutzte der Mannheimer Moritz Seider zum 2:0-Drittelstand.

 


Im Mittelabschnitt schockte Andre Gerartz bereits nach 54 Sekunden die deutsche Defensive mit dem Anschlusstreffer zum 2:1. Doch die U20-Nationalmannschaft hatte zwei Antworten parat: Tim Brunnhuber (25.) und Marco Baßler (36.) bauten den Vorsprung auf zwei bzw. drei Tore aus. Tim Stützle war, wie bereits bei den beiden ersten deutschen Treffern, auch an diesen beiden Toren direkt beteiligt. Somit erarbeitete sich der erst 16-jährige Topscorer aus der DNL U20 vier Scorerpunkte gegen den Oberligisten.

 

 

In den letzten 20 Minuten der Partie ließ die deutsche Mannschaft nichts mehr anbrennen. Mike Fischer erhöhte in der 52. Minute auf 5:1 zugunsten der DEB-Auswahl. Andre Gerartz schoss 58 Sekunden vor dem Ende seinen zweiten Tagestreffer, betrieb aber damit nur noch Ergebniskosmetik. Die U20-Nationalmannschaft feierte einen wichtigen 5:2-Erfolg auf dem Weg zur Heim-Weltmeisterschaft (9. bis 15. Dezember 2018) in Füssen.
 

 



 

Christian Künast, U20-Bundestrainer: „Ich freue mich über die klare Leistungssteigerung meines Teams – insbesondere im Vergleich zum Spiel in Regensburg. Allerdings steht uns nun noch viel Arbeit auf dem Weg zur Weltmeisterschaft bevor. Ich möchte mich ausdrücklich bei den Moskitos Essen für die Realisierung dieses Spiels bedanken.“


 
Deutschland: Ancicka, Hane – Sander, Möller, Koziol, Hüttl, Seider, Bappert, Heinzinger – Stützle, Palka, Preto, Baßler, Cornett, Brunnhuber, Wohlgemuth, Fischer, Ehl, Reichel, Klos, Knobloch


Tore: 0:1 Tom-Eric Bappert (05:54 / Tim Stützle, Tim Brunnhuber), 0:2 Moritz Seider (08:02 – PP2 / Tim Wohlgemuth, Tim Stützle), 1:2 Andre Gerartz (20:54 / Aaron McLeod, Julian Airich), 1:3 Tim Brunnhuber (24:26 / Tim Stützle, Marco Baßler), 1:4 Marco Baßler (35:04 / Tim Stützle, Tim Brunnhuber), 1:5 Mike Fischer (51:54 / Robin Palka, Tim Wohlgemuth), 2:5 Andre Gerartz (59:02 / Aaron McLeod)


Strafminuten: Wohnbau Moskitos Essen 38  –  Deutschland 6

 

 

 

 



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Weitere interessante Links:

www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.

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