DEL - Kölner Haie mit klarem 6:1 Erfolg über Augsburg auf heimischem Eis

 

(DEL/Köln) (Sabrina Tesch) Nach der Länderspielpause ging es am Mittwoch mit einem Heimspiel für die Kölner Haie gegen die Augsburger Panther weiter. Es war die dritte Partie in dieser Saison beider Mannschaften gegeneinander. Dieses Spiel gewann der KEC mit 6:1 vor 7.538 Zuschauern in der LANXESS arena.

 

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(Foto: Ingo Winkelmann)

 


Vor der Pause, in der die Teams der DEL sich alle bis auf die Nationalspieler, einmal ausruhen konnten, absolvierten die Haie ein erfolgreiches Sechs-Punkte-Wochenende in Norddeutschland. Sie gewannen gegen Wolfsburg 3:5 und gegen Bremerhaven 2:3. Am heutigen Tag stellte sich nun die Frage, ob die Haie diese Siege nach der Länderspielpause fortsetzen könnten?

 


„Wir gehen mit einem positiven Gefühl in die kommenden Spiele. Die beiden Erfolge vor der Pause taten gut - in der Tabelle und auch in der Mannschaft. Dass die Jungs dann mal ein paar Tage nicht in der Halle waren, sondern Zeit mit der Familie verbringen konnten, ist für sie auch immer gut. Seit Samstag sind wir wieder auf dem Eis und haben intensiv gearbeitet. Die letzten Spiele analysiert und positive wie weniger positive Dinge angesprochen. Das Team hat sehr gut mit gezogen und mitgearbeitet", so Cheftrainer Peter Draisaitl vor dem Spiel. (Quelle: www.haie.de)

 


Personell taten sich zwei Dinge beim KEC während der Pause. Tobias Viklund verließ laut der Kölner Haie den verein auf eigenen Wunsch aus privaten Gründen. Und Austin Madaisky, der zuvor nur einen Try-Out-Vertrag hatte, erhielt eine Vertragsverlängerung bis Ende der Saison und gehört nun zum festen Stamm der Mannschaft. „Austin hat sich volle in den Dienst der Mannschaft gestellt und ist auf wie neben dem Eis ein gewinn für die Haie-Organisation. Wir freuen uns, ihn weiter in unseren Reihen zu haben.“ Erklärte der Sportdirektor Mark Mahon. (Quelle: www.haie.de).

 


Steve Pinizzotto fällt aufgrund einer Verletzung des Knies für mehrere Wochen aus und auch Frederik Tiffels kann in der nächsten Zeit noch nicht sein Debüt geben.

 


Gegen Augsburg taten sich die Haie in dieser Saison bisher schwer. Die Kölner verloren zwei von vier Spielen in dieser Saison gegen die Bayern. Das Auftaktspiel auf heimischem Eis mussten die Haie mit 4:5 verloren geben und das Auswärtsspiel Ende Oktober dann sogar mit 4:1. Diese Bilanz spricht für die Panther aus Augsburg. Insgesamt lieferten die Augsburger im Gegensatz zur letzten Saison bessere Leistungen, derzeit stehen sie auf Platz fünf der Tabelle und wollen in dieser Saison den direkten Einzug in die Playoffs schaffen.

 



 

Das Spiel begann mit Tempo der Augsburger, die direkt versuchten Druck auszuüben. Der AEV hatte den schnelleren Start in die Partie, in der 3. Minute jedoch gelang den Haien durch Lucas Dumont der Führungstreffer zum 1:0. Zunächst versuchte es Alexander Oblinger mit einem Schuss auf das Tor, der aber nicht traf. Dies machte das Tor frei für Dumont, der schnell reagierte und seine gute Position zu nutzen wusste. Beide Mannschaften waren nun in der Partie präsent. Köln ließ den Panthern defensiv allerdings keine Möglichkeit durch zu kommen.

 

 

Gustaf Wesslau machte das Tor dicht. In der 17. Minute gab es die erste Strafe für Augsburg, Scott Valentine musste wegen Beistellen zwei Minuten auf die Strafbank. Dieses Powerplay nutzte Köln durch Ben Hanowski, um auf 2:0 zu erhöhen. Doch erst mussten sich die Schiedsrichter den Videobeweis anschauen. Kurz vor Ende des Drittels foulte Adam Payerl den Kölner Sebastian Uvira so, dass dieser verletzt auf dem Eis liegen blieb. Die Schiedsrichter verhängten eine Strafe von fünf Minuten zuzüglich einer Spieldauerstrafe, für Payerl war somit das Spiel wegen unkorrektem Körperangriff vorzeitig beendet.

 

 

Der Mittelabschnitt sollte alles entscheiden. Hier fielen vier Tore für Köln. Der KEC startete mit einem Powerplay von 4,53 Minuten in dieses Drittel. In der 23. Minute schoss Ryan Jones das erste und in der 24. Minute Ben Hanowski das zweite Tor des Mittelabschnitts für Köln. In der 25. Minute erhielt Sebastian Uvira eine Strafe. Vier gegen vier standen sich auf dem Eis gegenüber, Alexander Oblinger konnte den Puck erkämpfen und startete im Alleingang auf das Tor der Augsburger, der Schuss ging rein. Nach diesem 5:0 wechselte der AEV den Torwart. Doch im weiteren Verlauf des Drittels fiel noch ein sechstes Tor für Köln im Powerplay, Morgan Ellis war der Schütze. Das zweite Drittel endete so 6:0.


 
Das letzte Drittel war geprägt durch die Defensivleistung der Kölner Haie. Augsburg hatte aber auch nicht mehr viel an Kraft und Energie den Kölnern entgegen zu setzen. Ein Tor fiel noch für die Gäste durch und brachte die Partie auf den Endstand von 6:1.

 


Augsburg startete schneller und entschlossen in die Partie, doch nach dem ersten Tor der Kölner, kamen diese ins Spiel und ließen nicht mehr viel zu. Sie bauten eine Defensivwand auf und Augsburg hatte kaum Möglichkeiten auf das Tor zu schießen. Daneben zeigte Wesslau eine sehr starke Leistung, die es den Panthern noch schwerer machte. Sowohl in Überzahl als auch in Unterzahl zeigte der KEC eine starke Leistung.

 


Nach diesem Spiel bleibt im Grunde nicht mehr viel zu erwähnen. Köln erzielte sechs  Tore, nutzte seine Powerplaymöglichkeiten gekonnt und ließ Augsburg keine Chance zu agieren. Am Ende versuchte der AEV die Niederlage nicht ganz hoch ausfallen zu lassen und schaffte es ein Tor zu schießen. Der KEC verteidigte nur noch im letzten Drittel. Das Spiel war bereits im zweiten Drittel zugunsten der Haie entschieden.

 


Aus Sicht des KEC war es heute ein erfolgreicher Abend, sowohl am Ende der Partie in Zahlen als auch für die mentale Stärke. Doch natürlich heißt das nicht, nicht weiter zu arbeiten und zu kämpfen. Dennoch bedeutet es auch, dass die Mannschaft siegen kann, sofern Wille und Leidenschaft einhergehen. Augsburg blieb in der Verteidigung und kam offensiv nicht zum Zug. Am Ende machten sich einige Spieler der Panther noch durch unnötige Aktionen und Provokationen etwas Luft. Diese änderten an der Situation nichts, es war ein verdienter 6:1 Sieg für den KEC und so blieben drei Punkte in Köln. Am Freitag geht es in Mannheim um 19.30 Uhr weiter und am Sonntag wird es um 16.30 Uhr das erste Derby gegen die DEG in Köln geben.

 

 

Tore:
3. Min.              Lucas Dumont
18. Min.            Ben Hanowski
23. Min.            Ryan Jones
24. Min.            Ben Hanowski
25. Min.            Alexander Oblinger
34. Min.            Morgan Ellis
49. Min.            Daniel Schmölz


Strafen:
17. Min.            Scott Valentine | Beinstellen
20. Min.           Adam Payerl | unkorrekter Körperangriff, 5 Minuten                         + Spieldauerstrafe
25. Min.           Sebastian Uvira | Halten
26. Min.           Mike Zalewski | Beinstellen
31. Min.           Colby Genoway | Haken
35. Min.           Thomas Jordan Trevelyan | Haken
44. Min.           Henry Haase | Stockschlag
47. Min.            Mike Zalewski | Beinstellen
50. Min.            Jaroslav Hafenrichter | Halten
51. Min.            Matthew White | Stockschlag
57. Min.            Jaroslav Hafenrichter | Bandencheck
59. Min.            Scott Valentine | übertriebene Härte

 

 


 

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DEB - Debütant Lean Bergmann, ein Gewinner beim Deutschland Cup 2018

 

(DEB/Nationalmannschaft) (Marcel Herlan) Lean Bergmann dürfte wohl nur den eingefleischten Eishockey Fans ein Begriff sein, zumindest bis zum Deutschland Cup 2018. Erst 16 Spiele bestritt Lean in der Deutschen Eishockey Liga, doch das reichte aus um für die Nationalmannschaft nominiert zu werden.

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(Foto: Stefan Diepold)

 


 

Auch bei seinem letzten Auftritt als Trainer des Deb-Teams verstand es Marco Sturm wieder einmal den einen oder anderen jungen Spieler einzubauen. Lean Bergmann konnte dieses Vertrauen gerechtfertigten. Er überzeugte mit gutem Stellungsspiel, Skills aber auch einer gewissen Portion Härte, was vor allem in jungen Jahren oft nicht so einfach ist. Dank seiner Ausbildung hat er gute Hockey Sinne, wie man so schön sagt.

 

 

Doch wer ist dieser Lean Bergmann? Ein Blick auf seine Vita zeigt, welch ungewöhnlichen Weg dieser junge Spieler auf sich genommen hat um Profi zu werden. Geboren in Hemer bei Iserlohn, entstammt er keiner typischen Eishockeyfamilie, wie bei viele anderen Spielern, wodurch er sich aber nie abschrecken hat lassen. Schon früh stand sein Entschluss fest, er möchte Eishockey Profi werden und dafür alles tun.

 

 

Begonnen hat er in der Jugendabteilung der Iserlohn Roosters. Danach ging es nach Mannheim, wo er mit 12 Jahren schon weit weg von zu Hause bei einer Gastfamilie wohnte. Aber sein Weg sollte noch viel weiter wegführen. Mit 15 Jahren konnte er sich für ein Probetraining bei einem der besten Ausbildungsvereine in Europa empfehlen. Er überzeugte die Trainer der Frölunda Indians und wagte schon in jungen Jahren den Sprung ins Ausland.

 

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(Erstes Tor für Lean Bergmann - Foto Stefan Diepold)

 

Die Sprachbarriere machte ihm keinerlei Probleme. Neben Englisch und Deutsch lernte er in kurzer Zeit auch Schwedisch. Schon in seiner ersten Saison in Schweden wurde er zweitbester Scorer der U16 Mannschaft und bekam auch den einen oder anderen Einsatz in der U18. Eine Saison später war er fester Bestandteil der U18 Mannschaft.

 

 

Die Saison 15/16 sollte dann eine ereignisreiche werden. Zunächst war er einer der besten Spieler der U18 und bekam auch im U20 Team Einsätze. Die gute aber harte Ausbildung in Schweden sollte sich dann bezahlt machen. Durch einen Bekannten konnte er sich in der USHL bei den Sioux Falls Stampede im Probetraining beweisen und auch überzeugen. So wechselte er während der Saison also nach Nordamerika. Anfangs machten ihm das höhere Tempo und die kleinere Eisfläche ein paar Probleme. 2,5 Jahre verbrachte er in Nordamerika bei den Sioux Falls Stampede und den Green Bay Gamblers, bevor er zur Saison 18/19 zurück in seine Heimat zu den Iserlohn Roosters wechselte.

 

 

Nach 16 Spielen kam dann wie erwähnt die Nominierung für den Deutschland Cup, wo er im Spiel gegen die Schweiz auch sein erstes Tor im DEB Trikot erzielte. Daneben holte er noch die eine oder andere Strafe raus. Nach den Auftritten in der Liga und im DEB Team dürfte wohl auch der eine oder andere größere Club in naher Zukunft bei ihm anklopfen. Sein Weg wird weiter interessant zu verfolgen sein.

 

 



 

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Deutschland verliert zum Abschied von Marco Sturm gegen die Slowakei

 

(Deutschland Cup 2018) (Christian Diepold) Mit einer Niederlage hat die deutsche Eishockey Nationalmannschaft den Deutschland Cup 2018 in Krefeld auf dem vierten Platz beendet und Marco Sturm damit als Bundestrainer zu den Los Angeles Kings (NHL) verabschiedet. Der Turniersieger stand schon vor der Partie und war wie im Vorjahr das Team aus Russland.

 

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(Foto: Stefan Diepold)


Gerne hätte man Marco Sturm mit einem Deutschland Cup Sieg 2018 in die NHL verabschiedet, doch nach der Penaltyniederlage gegen die Schweiz waren diese Träume zu Ende, zwar hatte die DEB Auswahl gegen die Schweiz erneut viel Moral gezeigt und eine Aufholjagd gestartet, aber dennoch reichte es zum Schluss nicht für den Extrapunkt. Bevor das letzte Spiel des 40-jährigen angepfiffen wurde gab es auf dem Eis eine Ehrung vom Präsidenten des deutschen Eishockey Bundes Franz Reindl.

 

 

Das deutsche Tor wurde heute von Niklas Treutle gehütet, der im Spiel gegen die Schweiz den verletzten Danny aus den Birken ersetzte. Im Aufgebot standen heute die beiden Niederberger Brüder aus Düsseldorf Mathias & Leon.  Mit von der Partie war auch wieder der Kapitän Moritz Müller, der beide Spiele verletzungsbedingt paussieren musste.

 

 

Wie gewohnt präsentierte sich die Slowakei mit ihren robusten Akteuren als lauf- und zweikampfstark und so gab es im ersten Drittel nur wenige hochkarätige Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Bei den wenigen Chancen konnte Niklas Treutle an seine guten Leistungen gegen die Schweiz nahtlos anknüpfen und machte erneut einen sehr sicheren Eindruck, ließ keine Rebounds zu. Die Slowakei hatte 25 Sekunden vor dem Ende bei einem Alleingang von Kudrna Andrej den Führungstreffer auf dem Schläger, doch der Nürnberger Schlussmann parierte glänzend.  Die besten Chance des in rot gekleideten DEB Teams hatten die beiden Youngster Hungerecker (Mannheim) und Bergmann (Iserlohn).
  



Die Zuschauer im Königpalast mussten sich auch im Mittelabschnitt weiterhin gedulden und auf das erste Tor warten. Beide Teams kämpften weiter um die Räume auf dem Eis und hatten nur wenige zwingende Torchancen. Für Deutschland war es erneut einer der Debütanten, diesmal der Düssldorfer Leon Niederberger (34.) mit einem Handgelenkschuss, der nur knapp das Tor verpasste. Danach wurde es für das DEB Team bei einer doppelten Unterzahlsituation, die mehr als eine Minute dauerte brenzlig, doch Niklas Treutle hielt weiterhin stark und verhinderte einen Rückstand.

 

 

Langsam lief die Stadionuhr runter und die Fans mussten weiterhin warten, man hätte sich für das letzte Spiel des scheidenden Marco Sturm vielleicht besser Russland als Gegner festgelegt. Die Slowakei ist und war immer ein unangenehmer, undankbarer Gegner, gegen den Deutschland nur über den Kampf zum Erfolg kam, doch dann schlugen die Slowaken in der 55. Minute mit einem Doppelpack innerhalb von nur 24 Sekunden zu und gingen mit 2:0 in Führung.

 

 

Marco Sturm nahm zwar bei knapp einer Minute noch Treutle vom Eis und danach noch eine Auszeit, doch es blieb leider bei der 0:2 Niederlage zum Abschied. Am Montag wird der 40-jährige dann nach Los Angeles fliegen und sein Amt als Co-Trainer der LA Kings antreten.

 

 

Deutschland Cup 2018, 11.11.2018
Deutschland - Slowakei 0:2 (0:0|0:0|0:2)

 

Tore:
0:1|55.|Marcel Hascak

0:2|55.|Pulis Radovan

 

Zuschauer:
4.295

 

Best Player of the Game:
#30 Niklas Treutle
#92 Andrej Kosaristan

 



 

Russland auch im sechsten Anlauf DEUTSCHLAND CUP Sieger 2018

 

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(Foto DEB/Citypress)

 

Das junge Team Russland sicherte sich beim Finale um 11 Uhr gegen die Eidgenossen aus der Schweiz mit einem 4:2 Erfolg den sechsten Titel beim sechsten Anlauf beim DEUTSCHLAND CUP und führen damit eine makellose Bilanz an, bei der sie insgesamt nur 3 Punkte abgegeben haben und davon kein einziges Spiel nach regulärer Spielzeit verloren hatten.

 

DEB - U20, U18 und U17 gewinnen

 

(DEB) Die deutsche U20-Nationalmannschaft bezwingt Norwegen mit 3:2 (1:1;2:0;0:1) beim Vier-Nationen-Turnier in Deggendorf und holt sich den Turniersieg. Platz zwei belegt die Schweiz, dahinter folgen Norwegen und die Slowakei.

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( Foto eishockey-online.com / Archiv )



 

 
Es waren erst 40 Sekunden gespielt, da geriet Deutschland durch den Treffer von Simen André Edvardsen in Rückstand. Die Norweger erspielten sich in den folgenden Minuten ein Chancenplus, doch die DEB-Auswahl konnte in der 15. Minute den Spielstand egalisieren. Den Treffer erzielte Valentino Klos. Mit dem 1:1 ging es dann auch in die erste Pause.

 


Im zweiten Spielabschnitt geriet Norwegen des Öfteren in Unterzahl und die deutschen Kufencracks konnten zwei Powerplays erfolgreich nutzen. Zunächst brachte Tim Stützle Deutschland in Front und Tim Wohlgemuth baute die Führung aus. Mit einem Zwei-Tore-Vorsprung ging es in die letzte Pause. Die DEB-Auswahl verteidigte die Führung und erarbeitete sich zudem einige gute Tormöglichkeiten, aber der Abschluss blieb ohne Erfolg. In der 56. Minute kam Norwegen durch den Treffer von Sander Thoresen wieder heran. Doch die deutschen Spieler agierten clever und verteidigten den 3:2-Sieg.

 


Christian Künast, U20-Bundestrainer: „Wir freuen uns über den Turniersieg – drei Erfolge aus drei Partien, die Jungs haben sich es verdient. Wir konnten durch die Spiele für die anstehende Weltmeisterschaft in Füssen neue Erkenntnisse gewinnen. Es ist uns bewusst, dass es ein Freundschaftsturnier war und wissen dies richtig einzuschätzen. Nun gilt es die besten Spieler für den WM-Kader zu finden. Unser großer Dank geht an den Deggendorfer SC und vor allem an Tom Daubner für die hervorragende Organisation. Es hat uns allen viel Spaß bereitet in Deggendorf zu spielen und freuen uns auf eine Wiederholung.“

 

 

Tore

0:1 Edvardsen (1. – Haglund)

1:1 Klos (15. – Schiemenz, Cornett)

2:1 Stützle (28. / PP – Ehl, Möller)

3:1 Wohlgemuth (35. / PP – Peterka, Seider)

3:2 Thoresen (56. – Lilleberg, Berg-Paulsen)


Strafminuten: Deutschland 10 – Norwegen 18

 

 



 

 

Die deutsche U18-Nationalmannschaft gewinnt ihr letztes Spiel beim Vier-Nationen-Turnier in der Slowakei mit 5:1 (1:1;3:0;1:0) gegen Dänemark und belegt damit den dritten Platz. Den Turniersieg sicherte sich Weißrussland vor dem Gastgeber. Auf Rang vier landete Dänemark.

 


Im ersten Drittel sorgte Julian Chrobot für die Führung der DEB-Auswahl. Die jungen Kufencracks ließen nur wenige Chancen der Dänen zu, doch eine Möglichkeit nutzte Viktor Lodahl zum Ausgleich. Mit einen 1:1 ging es in die erste Paue. Im Mittelabschnitt drehten die Deutschen in der Offensive auf und erspielten sich viele Torgelegenheiten, auch bedingt durch einige Überzahlsituationen. In der 29. Minute brachte Florian Elias mit seinem Powerplaytor die DEB-Auswahl in Front. Enrico Henriquez-Morales baute die Führung wenig später aus und 52 Sekunden vor der zweiten Pausensirene erhöhte Christian Obu den Spielstand im Powerplay. Mit dem Drei-Tore-Vorsprung ging es in die Kabine.

 


Im letzten Drittel spielten die deutsche U18-Nationalmannschaft clever und verteidigte souverän. Stürmer Elias konnte mit einem weiteren Treffer für den 5:1-Endstand sorgen. Mit dem Sieg gegen Dänemark sicherte sich Deutschland den dritten Platz beim Vier-Nationen-Turnier in der Slowakei.

 


Thomas Schädler, U18-Bundestrainer: „Wir haben 60 Minuten unser Spiel durchgezogen und zeigten auch eine gute kämpferische Leistung.Die Überzahlsituationen haben wir sehr gut genutzt, was auch zu zwei Toren geführt hat. Glückwunsch an die Jungs zum Sieg!“

 

 

Tore

0:1 Chrobot (12. – Schmidt, Flade)

1:1 Lodahl (15. – Andersen)

1:2 Elias (29. / PP – Obu, Herrmann)

1:3 Henriquez-Morales (36. – Szuber, Schumacher)

1:4 Obu (40. / PP – Herrmann, Elias)

1:5 Elias (47.)


Strafminuten: Dänemark 16 - Deutschland 8

 

 

Die deutsche U17-Nationalmannschaft gewinnt mit 4:2 (0:1;3:0;1:1) gegen Frankreich beim Vier-Nationen-Turnier in Füssen. Durch den dritten Sieg holte sich die U17-Auswahl den Turniersieg.


Die Franzosen hatten den besseren Start und konnten in der vierten Minute die Führung durch Mathéo Cantagallo bejubeln. Die Auswahl von Bundestrainer Frank Fischöder versuchte den Spielstand auszugleichen, doch im ersten Drittel sollte dies nicht gelingen. Im Mittelabschnitt lief die 22. Minute, als Ludwig Danzer das 1:1 erzielen konnte. Lediglich 42 Sekunden später legte Maximilian Menner für Deutschland nach. Noah Dunham konnte kurz vor der zweiten Pause die Führung für die deutsche U17-Auswahl ausbauen. Mit dem 3:1-Zwischenstand ging es in die Kabine.

 


Lange Zeit konnten die Deutschen das Ergebnis verteidigen, doch in der 56. Spielminute gelang dem Franzosen Enzo Baravaglio der Anschluss. Die Gäste nahmen ihren Goalie vom Eis, Justin Volek nutze die Situation und traf in das leere Tor zum 4:2-Endtstand.

 


Frank Fischöder, U17-Bundestrainer: „Die Jungs haben eine klasse kämpferische Leistung gezeigt. Es war das dritte Spiel innerhalb von drei Tagen und die Mannschaft hat alles gegeben. Es war ein Arbeitssieg, aber auch ein verdienter. Vielen Dank an die großartige Organisation hier in Füssen.“

 

 

Tore

0:1 Cantagallo (4. – Pelletreau, Sciarini)

1:1 Danzer (23. – Diebolder, Glötzl)

2:1 Menner (24. – Miller, Münzenberger)

3:1 Dunham (39. – Schwaiger, Menner)

3:2 Baravaglio (56. – Leucht)

4:2 Volek (60.)


Strafminuten: Deutschland 14 – Frankreich 28

 

 



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Deutschland verliert nach Aufholjagd gegen die Schweiz im Penaltyschiessen

 

(Deutschland Cup 2018) (Christian Diepold) Im zweiten Spiel des Deutschland Cup 2018 traf die deutsche Eishockey Nationalmannschaft im Königpalast Krefeld vor 6.113 Zuschauer auf die Eidgenossen aus der Schweiz. Nach einem spannenden Spiel (3:3) musste der Sieger im Penaltyschießen ermittelt werden. Hier hatten die Schweizer die Nase vorne.

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(Foto: Stefan Diepold)

 


 

Deutschland war mit einem Punktgewinn nach regulärer Spielzeit gegen ein junges Team aus Russland in das Turnier gestartet, während die Schweiz die erste Begegnung am Donnerstag Nachmittag gegen die Slowakei mit 3:2 gewinnen konnte. Für Marco Sturm stehen die Zeichen auf Abschied, nur noch das Spiel heute und morgen gegen die Slowakei, dann geht die Ära Sturm beim DEB zu Ende und der 40-jährige wechselt zu den Los Angeles Kings in die NHL als neuer Co-Trainer.

 

 

Das DEB Tor wurde heute von Danny aus den Birken (München) gehütet und mit Leon Niederberger war ein weiterer Debütant im roten Trikot der deutschen Eishockey Nationalmannschaft auf dem Eis. 

 


Von Beginn an wurde von beiden Teams ein hohes Tempo vorgelegt und die erste Chance des Spiels hatte wie schon gegen Russland der Debütant Lean Bergmann (Iserlohn) mit einem Schuss auf den Schweizer Schlußman Flüeler Lukas. Kurz darauf gab es eine Strafe für die Schweiz. Bei dieser Überzahlmöglichkeit dauerte es nur 37 Sekunden, da traf Leo Pföderl mit seinem 3. Turniertreffer zur 1:0 Fürung (2.). Die Freude über diese schnelle Führung dauerte allerdings weniger als 60 Sekunden an, als die Eidgenossen den 1:1 Ausgleich markierten und durch eine hervorragende Einzelleitsung von Rod Noah (10.) mit 2:1 in Führung gehen konnten.

 


Bei diesem Handgelenkschuß hatte der Münchner Goalie aus den Birken keine Abwehrchance. Gegen Ende des ersten Drittels gab es eine Druckphase vom DEB Team, dabei wurde hart vor Lukas Flüeler gearbeitet, doch kein Schuss fand den Weg ins Tor und so war zwar das Schuss- und Chancenverhältnis nach den ersten zwanzig Minuten ausgeglichen, auf dem Scoreboard stand es jedoch 2:1 für die Schweiz.

 

 



 

 

Das zweite Drittel begann für die DEB Auswahl nach wenigen Sekunden mit einer 100%igen Tormöglichkeit von Leo Pföderl, der alleine vor dem Schweizer Torhüter scheiterte. Nur zwei Minuten später war es der Mannheimer Youngster Phil Hungerecker, der mit einem Handgelenkschuss den Pfosten traf. Deutschland war am Drücker, doch die Schweiz schlug durch ihren Kapitän Noah Rod mit seinem zweiten Tor (29.) eiskalt zurück und ging mit 3:1 in Führung.

 

 

Deutschland ließ sich von desem Rückstand nicht beeindrucken und kämpfte weiter nach Vorne. Bei einem Powerplay feuerten die in rot gekleideten Jungs aus jeder Position aufs Tor von Flüeler Lukas, doch entweder fehlten Zentimeter oder ein Schlittschuh war im Weg. Danach gab es eine brenzlige doppelte Unterzahlsituation zu überstehen. Erneut in Unterzahl, musste das Team von Marco Sturm das zweite Drittel beenden, nachdem Lean Bergmann auf der Strafbank Platz genommen hatte.

 

 

Im letzten Drittel gab es zu Beginn dann die große Möglichkeit zurück ins Spiel zu kommen mit einer über eine Minute andauernden doppelten Überzahlmöglichkeit für Deutschland, welche trotz eines druckvollen Powerplay leider nicht genutzt wurde. Deutschland war weiterhin drauf und dran den Anschlusstreffer zu erzielen, aber die kompekte Abwehr der Schweiz ließ nicht viel zu. Nach einem Stockschlag eines schweizerischen Spielers gegen den Münchner Goalie Danny aus den Birken musste dieser kurz darauf gegen Niklas Treule ausgetausch werden und fuhr anschließend in die Kabine.

 

 

Lean Bergmann traf danach in der 42. Minute mit seinem ersten Treffer im DEB Trikot zum 2:3 Anschluss und läutete damit die deutsche Schlussoffensive ein. Die Vorlage gab ein weitere Debütant, der Wolfsburger Fabio Pfohl. In der Schlussphase konnte sich der Nürnberger Schlussmann Niklas Treutle einige Male von seiner besten Seite zeigen und verließ knapp eine Minute vor dem Ende sein Tor für einen sechsten Feldspieler. 42 Sekunden vor dem Ende gelang dann Marcel Noebels der verdiente 3:3 Ausgleich mit dem die anschließende Verlängerung erzwungen wurde.

 

 

In den fünf extra Minuten gab es einige gute Chancen auf beiden Seiten, doch der Sieger musste anschliessend im Penaltyschiessen ermittelt werden. Bei diesem Shootout hatten die Schweizer die Nase vorne und sicherten sich damit den Extrapunkt. Im letzten Spiel beim Cup in Krefeld trifft Deutschland morgen um 11:00 zum Abschluss auf die Slowakei.

 

 

Deutschland Cup 2018, 10.11.2018
Deutschland - Schweiz 3:4 n.P. (1:2|0:1|2:0|0:0)

 

Tore:

1:0|02.|Lo Pföderl (Hungerecker, Pietta) PPT

1:1|03.|Yannick Herren

1:2|10.|Rod Noah

1:3|29.|Rod Noah

2:3|42.|Lean Bergmann (Pfohl)

3:3|60.|Marcel Noebels (Kink, Ebner)

3:4|65.|Lino Martschini (Penalty)

 

Zuschauer:

6.113

 

Best Player of the Game:
#17 Marcus Kink (Germany)

#30 Lukas Flüeler

 

 



 

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DEB - Drei deutsche Nachwuchsteams erfolgreich

 

(DEB) Während die deutsche Nationalmannschaft beim Deutschland Cup 2018 in Krefeld spielt, stehen weitere sechs DEB-Mannschaften in dieser Zeit in internationalen Vergleichen auf dem Eis. Davon spielen gleich drei Nachwuchs-Mannschaften auf deutschem Boden. Die U20-Nationalmannschaft gastiert in Deggendorf, die U17-Auswahl testet in Füssen und die U18 Frauen-Nationalmannschaft spielt in Bad Tölz.

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(Foto: DEB)

 


Für die U18-Auswahl stehen Spiele in der Slowakei an. Die Frauen-Nationalmannschaft greift am Freitag in der Schweiz in das internationale Spielgeschehen ein und die U16-Frauen in der Tschechischen Republik. Die U20-Nationalmannschaft bezwingt die Schweiz im ersten Spiel des Vier-Nationen-Turniers in Deggendorf mit 4:0 (1:0;3:0;0:0). Beide Mannschaften zeigten einen eher defensiven Start in die Partie. Es war Timm Brunnhuber, der die deutsche U20-Nationalmannschaft in der 14. Minute in Front brachte. Im Mittelabschnitt erspielten sich die Deutschen ein Chancenplus und ließen nur wenige Möglichkeiten der Gäste zu. Marco Baßler konnte im Powerplay die Führung ausbauen. Kurz darauf markierte John Peterka das 3:0, bevor Alexander Ehl sich ebenfalls in die Torschützenliste eintragen konnte.

 


Im Schlussdrittel agierte die U20-Auswahl souverän und Torhüter Hendrik Hane bejubelte mit dem 4:0-Sieg einen Shutout. Am Freitag steht die nächste Partie gegen die Slowakei an. U20-Bundestrainer Christian Künast: „Es war ein absolut verdienter Sieg mit einer geschlossener Mannschaftsleistung. Wir haben in der Defensive wenig zugelassen und Hendrik hat eine sehr solide Torhüter-Leistung gezeigt. Auch in der Offensive konnten wir spielerisch überzeugen und uns mit vier Toren belohnen.“

 

 

Strafminuten: Deutschland 20 – Schweiz 8 Tore: 1:0 Brunnhuber (14. – Fischer, Seider), 2:0 Baßler (27. / PP), 3:0 Peterka (31. – Bokk, Mass), 4:0 Ehl (33. – Heinzinger, Knobloch)

 


Die deutsche U18-Nationalmannschaft musste sich in der Slowakei beim Vier-Nationen-Turnier vor 973 Zuschauern mit 1:2 (0:0;1:2;0:0) dem Gastgeber geschlagen geben.

Die Mannschaft von U18-Bundestrainer Thomas Schädler startete gut in die Partie, agierte druckvoll und erspielte sich dadurch einige gute Torgelegenheiten. Zudem ließ das deutsche Team nur wenig Chancen der Gastgeber zu. Nach 20 Minuten ging es torlos in die Pause. Im zweiten Spielabschnitt konnten die Slowaken in der 25. Minute durch den Treffer von Samuel Krajc in Front gehen. Wenig später gelang Jan Nijenhuis der Ausgleich, doch im Powerplay der Hausherren netzte Samuel Knazko den Puck zur Führung ein.

 


Im letzten Drittel erarbeiteten sich beide Mannschaften Torchancen, jedoch konnte kein weiterer Treffer erzielt werden. Bereits am Freitag trifft die U18-Auswahl auf Weißrussland, welche ihr heutiges Spiel siegreich gestalten konnten. Spielbeginn ist 14:30 Uhr.

 


Thomas Schädler, U18-Bundestrainer: „Im ersten Drittel haben wir druckvoll nach vorne gespielt und uns dadurch auch gute Chancen erarbeitet. Ab dem zweiten Drittel konnten wir dies und das hohe Tempo nicht mehr fortsetzen.“

 


Strafminuten: Slowakei 10 - Deutschland 6
Tore: 1:0 Krajc (25. – Knazko, Hascak), 1:1 Nijenhuis (31. – Kinder, Elias), 2:1 Knazko (36. / PP – Hascak, Krajc)

 



 

Die deutsche U18 Frauen-Nationalmannschaft hat ihr Auftaktspiel beim Heimturnier in Bad Tölz mit 3:0 (0:0;1:0;2:0) gegen die Slowakei gewonnen.


Beide Mannschaften starteten zaghaft in das Spiel, nach zwei Minuten konnte sich das deutsche Team dann im gegnerischen Drittel festsetzen. In der folgenden Spielzeit konnte die DEB-Auswahl immer wieder Druck auf das slowakische Tor aufbauen, die Schüsse waren aber noch zu ungenau. Eine Strafzeit gegen die deutsche Mannschaft beendete diese erste Druckphase. Bereits 31 Sekunden später nahm die nächste deutsche Spielerin auf der Strafbank Platz. Doch Torhüterin Lilly Uhrmann hielt ihren Kasten sauber. Die DEB-Auswahl war die spielbestimmende Mannschaft, konnte aus ihren Chancen aber kein Kapital schlagen. So ging es mit einem 0:0 in die erste Pause.

 


Trotz Unterzahl zu Beginn des Mittelabschnitts schaffte es die DEB-Auswahl immer wieder das Spiel in das gegnerische Drittel zu verlagern. In der Folge neutralisierten sich beide Teams. Fünf Minuten vor der zweiten Pause erhielt die deutsche Mannschaft ihre nächste Powerplaychance. Die Formation stand zwar schnell, doch kamen die Schüsse zu ungenau aufs Tor. Die Hälfte der Überzahl war abgelaufen, als die Slowakinnen mit einem Break an Torhüterin Uhrmann scheiterten.

 


Die Gastgeberinnen waren auch zu Beginn des letzten Drittels bemüht Kapital aus ihren Spielanteilen zu schlagen. Doch entweder wurde der Angriff bereits an der gegnerischen blauen Linie gestoppt oder die Torhüterin im Kasten der Slowakinnen war zur Stelle. Franziska Klinger brachte die Scheibe im Powerplay Richtung Tor und Sarah Kubiczek nutzte den Abpraller von der Bande zur 1:0 Führung für Deutschland. Beflügelt von diesem Tor schnürten die deutschen Spielerinnen ihre Gegnerinnen direkt nach Wiederanpfiff im Angriffsdrittel ein.

 

 

Zwei Minuten später musste erneut eine Slowakin auf der Strafbank Platz nehmen. Deutschland fand schnell in die Formation und brachte Scheibe um Scheibe vor das gegnerische Tor. Fünfunddreißig Sekunden brauchte die DEB-Auswahl, um erneut erfolgreich zu sein. Wiederum war es Lokalmatadorin Kubiczek, die für Gefahr sorgte und die Scheibe aus dem Gewühl heraus zum 2:0 über die Linie drückte. Knapp drei Minuten vor Schluss legte Lisa Heinz dann den Puck an der blauen Linie quer auf Fine Raschke. Diese zog ab und das Spielgerät fand den Weg zum 3:0-Sieg ins Tor.

 

 
Franziska Busch, U18 Frauen-Trainerin: „Wir sind natürlich zufrieden mit dem Sieg. Die Mannschaft hat sich über 60 Minuten an den Spielplan gehalten und taktisch diszipliniert gespielt. Leider brauchen wir sehr viele Chancen um Tore zu erzielen, aber wir haben das ganze Spiel hart gearbeitet und uns geduldig Chancen erspielt, die wir dann auch nutzen konnten. Jetzt gilt es, darauf aufzubauen und weiterzuarbeiten. Morgen warten mit den Japanerinnen wieder starke Gegnerinnen auf uns.“

 


Strafminuten: Deutschland 8 – Slowakei 8
Tore: 1:0 Kubiczek (47. / PP – Klinger), 2:0 Kubiczek (50. / PP – Jobst-Smith), 3:0 Raschke (58. – Heinz, Merkle)

 



Die deutsche U17-Nationalmannschaft gewinnt im ersten Spiel des Vier-Nationen-Turniers in Bad Tölz mit 6:4 (3:2;2:2;1:0) gegen die Schweiz.


Die Mannschaft von Bundestrainer Frank Fischöder konnte bereits in der zweiten Minute durch Jussi Petersen in Führung gehen. Die erste Strafzeit in dem Spiel kassierte Deutschland, aber trotz der Unterzahl-Situation traf Ludwig Danzer zum 2:0. Auch in den folgenden Minuten fielen weiter Tore. Zunächst erhöhte in der 15. Minute Oleg Leon Tschwanow, aber Luca Wenger und Timotée Schaller brachten die Schweizer noch im ersten Drittel wieder heran.

 


Im Mittelabschnitt baute Fabrizio Pilu die Führung der U17-Auswahl wieder aus. Die Eidgenossen antworteten wenig später durch den Überzahltreffer von Valentin Hofer. Doch auch die deutsche Mannschaft konnte ein Powerplay erfolgreich nutzen, als Maximilian Menner kurz vor Drittelende das 5:3 erzielte. Lediglich 51 Sekunden später antworteten die Gäste erneut durch Schaller. DEBNachwuchsspieler Tschwanow netzt in der 58. Minute die Scheibe zum 6:4-Sieg ein. Bereits am Freitag geht es für den U17-Auswahl weiter, wenn das Team um 18:30 Uhr auf die Slowakei trifft.

 


Frank Fischöder, U17-Bundestrainer: „Wir waren ein wenig hektisch, aber dennoch offensiv gut gestartet. In der Defensive waren wir ein bisschen unstrukturiert, aber im Laufe des Spielgeschehens hat sich dies verbessert. Vor allem im letzten Drittel haben die Jungs einen guten Job gemacht - konzentriert und konsequent gespielt. Die Mannschaft hat sich den Sieg verdient.“

 


Strafminuten: Deutschland 14 – Schweiz 10
Tore: 1:0 Petersen (2. – Borzecki, Tschwanow), 2:0 Danzer (9. / SH – Glötzl), 3:0 Tschwanow (15. – Glötzl, Borzecki), 3:1 Wenger (18. – Hofer, Lindemann), 3:2 Schaller (19. – Chanton, Cavalleri), 4:2 Pilu (31. – Petersen), 4:3 Hofer (33. / PP – Meier, Wenger), 5:3 Menner (38. / PP), 5:4 Schaller (39.), 6:4 Tschwanow
(58. – Khaydarov, Dziambor)

 

 



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Deutschland Cup 2018 - Erneute Niederlage in der Verlängerung gegen Russland

 

(Deutschland Cup 2018) (Christian Dieold) Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft hat das erste Spiel beim 29. Deutschland Cup 2018 in Krefeld vor 4.180 Zuschauer gegen den Rekordweltmeister Russland mit 3:4 n.V. verloren. Beim letzten Auftritt von Marco Sturm trafen für das DEB Team Leo Pföderl mit einem Doppelpack und Frank Mauer.

 

 

deb russ 2018 1

(Frank Mauer mit dem 3:2 - Foto: Stefan Diepold)

 


Marco Sturm musste auf einige Spieler verzichten, die kurz vor dem Deutschland Cup ihre Absage erteilt hatten, so trat die DEB Auswahl ohne ihre Stammkräfte Patrick Hager, Yasin Ehliz, Felix Schütz, Gerrit Fauser und Moritz Müller an. Dafür gab es mit Phil Hungerecker (Mannheim), Lean Bergmann (Iserlohn) und Fabio Pfohl (Wolfsburg) gleich drei Debütanten beim letzten offiziellen Auftritt des scheidenden Bundestrainer.

 

 

Deutschland in rot gekleidet mit einem extra angefertigten Retro-Trikot anlässlich des 55-jährigen Jubiläum des Deutschen Eishockey Bundes begann schwungvoll und aggressiv. Die erste Chance hatte der Iserlohner Neuling Lean Bergmann nach fünf Minuten mit einem Schuss, der aber dem russischen Goalie Bobkov keine große Mühe bereitete. 

 

 

Russland war mit einem sehr jungen Team angereist, mit Spielern die noch nicht gedraftet wurden, eine Tatsache warum auch mehr als 40 NHL Scouts unter dem Krefelder Publikum zu finden waren. Einer der auffälligsten Spieler war Nikita Mikhailov, der mit der Rückennummer #99 auflief. Der Kapitän Nikolai Prokhorkin war der einzigste Spieler, der in PyeongChang 2018 gegen Deutschland die Goldmedaille gewann.

 

 

Bei einer Überzahlmöglichkeit für das DEB Team konterten die Sbornaja durch Nikolay Demidov die deutsche Abwehr gekonnt aus und gingen mit 0:1 (16.) in Führung. Der Russe lupfte die Scheibe dabei in voller Geschwindigkeit mit der Rückhand unhaltbar für Mathias Niederberger ins Tor. Mit dieser knappen Führung und einem ausgeglichenen Chancen- und Torschußverhältnis ging es dann in die erste Drittelpause.

 



 

Es waren im zweiten Drittel nur 53 Sekunden gespielt da zog Mathias Plachta mit einem mächtigen Schlagschuss ab, den der russische Torhüter nur abprallen lassen konnte und den Rebound versenkte dann der Nürnberger Leo Pföderl zum 1:1 Ausgleich. Die Freude darüber währte nicht lange an, denn bei einer ungeordneten Abwehr war es Dimitry Yudin (24.) der dies mit einem platzierten Schuss zur erneuten Führung eiskalt ausnutze. In der 28. Minute gab es dann fast die gleiche Situation wie beim vorherigen Treffer für Detuschland, denn erneut zog Plachta ab und Leo Pföderl verwandelte den Nachschuß mit seinem zweiten Treffer zum 2:2 Ausgleich.

 

Die nächste große Chance für das Team von Marco Sturm hatte der Wolfsburger Björn Krupp, doch er konnte die Scheibe nicht platziert genug auf das russische Tor befördern. 22 Sekunden vor dem Ende des Mittelabschnitt erkämpfte sich der Münchner Frank Mauer den Puck an der eigenen blauen Linie und zog alleine auf das Tor vom Ex-NHL Torhüter Bobkov und schob zu 3:2 Führung ein.

 

 

Im Schlussdrittel musste das DEB Team in der Anfangsphase nach einem Foul eine Strafzeit hinnehmen und das von Silberhelden gespickte Team kämpfte aufopferungsvoll gegen die schnellen und dynamischen russischen Jungs. Die vermeindliche Vorentscheidung hatte der Berliner Marcel Noebels in der 47. Minute auf der Kelle doch scheiterte in aussichtsreicher Position. Wenige Minuten später zeigten die Russen erneut ihre individuelle Stärke, als Andrei Chibisov den Puck mit einem verdeckten Handgelenkschuss in den Winkel platzierte.

 

Danach drehte die Sbornaja nochmals richtig auf und setzte Mathias Niederberger im DEB Tor ganz schön unter Druck, doch der Düsseldorfer und die deutsche Abwehr hielt dem Druck bis zum Ende stand, davon die letzten beiden Spielminuten sogar in Unterzahl. David Wolf kam von der Strafbank und verpasste das Tor mit einem abgefäschten Schuss nur knapp.


Mit diesem Remis nach der regulären Spielzeit ging es genau wie zuletzt bei den olympischen Spielen in PyeongChang in die Verlängerung, die 3 gegen 3 gespielt wurde und nach nur 22 Sekunden traf Russland zum 3:4 Overtimesieg. Morgen ist beim Deutschland Cup 2018 spielfrei, bevor es am Samstag um 13:30 gegen die Eidgenossen weitergeht.



Deutschland Cup 2018, 08. November 2018
Deutschland - Russland 3:4 (0:1|3:1|0:1)

Tore:

0:1|16.|Nikolay Demidov (Unterzahl)

1:1|21.|Leo Pföderl (Akdag, Plachta)

1:2|24.|Dimitry Yudin

2:2|28.|Leo Pföderl (Plachta, Wolf)

3:2|40.|Frank Mauer

3:3|49.|Andrei Chibisov

3:4|61.|Artyom Zemchyonok

 

Zuschauer

4.180

 

Best Player

#83 Leo Pföderl (Germany)

#76 Andrei Chibisov

 



 

 

Schweiz gewinnt Auftaktmatch gegen die Slowakei mit 3:2

 

DC18 SVK SUI 016

(Foto Stefan Diepold)

 

Im Nachmittagsspiel trafen sich die Slowakei und der Deutschland Cup Rückehrer aus der Schweiz zum Eröffnungsspiel der Cup Premiere in Krefeld. In einer spannenden und guten Begegnung konnte sich das Team von Coach Patrick Fischer mit 3:2 erfolgreich durchsetzen.

 

 

Bereits nach weniger als 120 Sekunden wurde von den Slowaken der erste Treffer des Turniers durch David Bondra nach einem traumhaften Solo durch die Schweizer Reihen erzielt. Bis zur Mitte des Spiels mussten sich die Fans aus unserem Nachbarland gedulden bis die Schweiz den 1:1 Ausgleich durch Dario Simion markierte. Kurz vor dem Ende des Mittelabschnittes konnten die Eidgenossen (38.) mit 2:1 durch Noah Rod in Führung gehen.

 

Das letzte Drittel hatte dann noch einiges an Spannung zu bieten. Erst konnten die Slowaken den Ausgleich erzielen, jedoch kurz darauf waren die Schweizer durch Martin Gernat (51.) mit dem 3:2 erneut auf der Siegerstraße. Der slowakische Trainer nahm kurz vor dem Ende den Goalie vom Eis und noch eine Auszeit, doch es blieb beim Sieg für die Eidgenossen.

 

(Krefeld/Christian Diepold)

 


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Deutschland Cup 2018 – DEB Team trifft auf Titelverteidiger Russland

 

(DEB/Nationalmannschaft) Am heutigen Donnerstag um 19.00 Uhr trifft das DEB Team als Rekordsieger (7 Mal) auf den Titelverteidiger aus Russland. Das erste Spiel bei der 29. Austragung des DCups findet bereits um 15.30 Uhr zwischen dem Team Slowakei und den Eidgenossen aus der Schweiz statt. 

DC18 DEB RUS Gameday

(Russland vom DCup 2017 - Foto: Stefan Diepold)

 


Für Marco Sturm bedeutet der Deutschland Cup 2018 gleichzeitig der letzte Auftritt als Bundestrainer der deutschen Eishockey Nationalmannschaft, nachdem diese Woche bekannt wurde, dass der 40-jährige in die NHL als Co-Trainer zu den Los Angeles Kings wechselt. Der DEB hat diesen Wunsch natürlich entsprochen und so wird nach dem Cup in Ruhe ein neuer Bundestrainer gesucht.

 

 

Beim 29. Deutschland Cup seit der Gründung im Jahr 1987 nimmt dieses Mal nach einem Jahr Abstinenz erneut ein Team aus der Schweiz teil und trifft im Eröffnungsspiel um 15:30 auf die Slowakei die ein Stammgast ist. Im Abendspiel um 19:30 erwartet das Team von Marco Sturm dann die Sbornaj, die seit der ersten Austragung bei 5 Teilnahmen 5 Titel gewinnen konnte. Russland hat somit eine 100% Siegquote aus ihren Teilnahmen und liegt mit den fünf Titelgewinnen auf Rang 2 der ewigen Siegerliste beim Deutschland Cup hinter Deutschland. (Titelgewinne 1988, 1991, 1992, 1993 und 2017).

 

 

Der Deutschland Cup 2018 in Krefeld bietet vom 8. bis 11. November 2018 nicht nur spannende Duelle auf dem Eis, sondern auch daneben wird einiges geboten! Die Fans können sich auf ein vielseitiges Programm freuen, Neues trifft auf Bewährtes. Natürlich ist eishockey-online.com auch wieder mit einem Stand vertreten. Dieses Jahr gibt es einen weissen DCup 2018 Puck von uns! Wir sehen uns am Stand (1. OG/Block M 217).

 

 

IMG 6739  puck dcup2018 weiss

 

 



 

Neu: eSports-Event
Am spielfreien Freitag wird bei „TaKeTV“ – einer renommierten eSports-Location - zwei Eishockeyturniere mit dem Spiel „NHL 19“ von EA Sports auf der PlayStation ausgetragen. Hierbei gibt es ein Turnier für Profis und ein Turnier für Hobbyspieler.

 

 
Neu: Fan Party
Nach dem eSport-Event ist vor der Fan Party! Am spielfreien Tag können sich alle Fans ab 21.00 Uhr in der KulturFabrik Krefeld treffen und gemeinsam feiern. Der Eintritt für die Veranstaltung kostet fünf Euro.


 
Neu: Kinderecke
In der Kinderecke im KönigPALAST kommen alle jungen Eishockeyfans voll auf ihre Kosten! Sie erfahren dort alle wichtigen Hintergrundinformationen zum Deutschland Cup kindergerecht aufbereitet und präsentiert von Maskottchen Urmel, das sicherlich auch des Öfteren am Stand vorbeischauen wird. Weiterhin können sich die Kinder beim Stiga-Tischeishockey miteinander messen.

 

Das DEB Team spielte insgesamt 4 mal beim Deutschland Cup gegen den 3. der IIHF-Weltrangliste aus Russland. Die Statistik erzählt eine eindeutige Sprache, 4 Spiele, 4 Niederlagen und ein Torverhältnis von 11:23 Toren.

 

Fazit: Team Russland ist Favorit! Aber für das DEB Team wird es Zeit Russland beim Deutschland Cup endlich zu besiegen.

 

27.12.1988 DEB – Russland 2:5 Tore DEB: Kießling, Obresa
07.11.1991 DEB – Russland 3:5 Tore DEB: Draisaitl, Abstreiter, J. Rumrich
06.11.1992 DEB – Russland 4:5 Tore DEB: Amann, Hegen, Franz, Bresagk
10.11.2017 DEB – Russland 2:8 Tore DEB: Pietta, Raedeke

 

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DEL - Red Bull München verpflichtet Nationalstürmer Yasin Ehliz

 

(DEL/München) PM Meister Red Bull München hat den deutschen Nationalspieler Yasin Ehliz unter Vertrag genommen. Der 25-Jährige wechselt von der NHL-Organisation der Calgary Flames in die bayerische Landeshauptstadt. Zwischen 2010 und 2018 absolvierte er 386 Partien in Deutschlands höchster Spielklasse für die Thomas Sabo Ice Tigers.

 

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( Foto Red Bull München )

 


 

 

Don Jackson, Trainer EHC Red Bull München: „Yasin passt perfekt in unser Team, jetzt und in Zukunft. Er ist ein exzellenter Spieler, hat mit seinen 25 Jahren schon viel erreicht und war in Nürnberg in den vergangenen Jahren Führungsspieler. Wir wissen auch, dass er charakterlich sehr gut in unser Team passt.“

 

 

Yasin Ehliz: „Ich habe lange mit Don Jackson und Manager Christian Winkler gesprochen. Dabei hatte ich schnell das Gefühl, dass München mit seiner großartigen Organisation der perfekte Ort für mich ist. Schließlich sind die Red Bulls seit Jahren die Topmannschaft der Liga und haben verdientermaßen drei Mal in Folge den Titel geholt. Die Meisterschaft mit dieser Mannschaft zu gewinnen, die ich zum Teil schon sehr gut aus dem Nationalteam kenne, ist auch mein Ziel. Selbstverständlich freue ich mich auch darüber, dass ich zukünftig ganz nah an meiner Heimat Bad Tölz spielen kann – das freut auch die Mama.“

 

 



 

 

Ehliz startete seine Karriere bei seinem Heimatklub EC Bad Tölz, wo er die Jugendmannschaften durchlief und sich im Oberliga-Team etablierte. Am 28. Oktober 2010 debütierte der damals 17-Jährige für Nürnberg in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Bis zu seinem Wechsel nach Nordamerika im Sommer 2018 erzielte er für die Thomas Sabo Ice Tigers in acht Spielzeiten 93 Tore und bereitete 166 vor.

 

 

 Nachdem der Angreifer bereits regelmäßig für die Juniorenauswahlen des DEB eingeladen wurde, entwickelte er sich seit seinem Debüt 2013 auch zum festen Bestandteil der A-Nationalmannschaft. Den größten Erfolg feierte er bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang 2018 mit dem Gewinn der Silbermedaille.

 


 

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CHL2018/Achtelfinale - EHC Red Bull München verliert kurz vor dem Ende gegen EV Zug

 

(DEL/München) PM Red Bull München ist trotz einer starken Leistung mit einer knappen Niederlage in die K.-o.-Phase der Champions League gestartet. Im Achtelfinalhinspiel unterlag der Deutsche Meister vor 2.290 Zuschauern im Olympia-Eisstadion dem Schweizer Spitzenklub EV Zug mit 2:3 (0:1|2:1|0:1). Die Tore für München erzielten Justin Shugg und John Mitchell. Am Dienstag, 20. November steigt das Rückspiel in der Schweiz.

 

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(Foto: Heike Feiner)

 


Zug begann sehr aggressiv und setzte München zu Beginn unter Druck. In der zehnten Minute ging der Tabellenvierte der Schweizer National League durch einen Schlagschuss von Dominik Schlumpf in Führung. Danach kamen die Red Bulls besser ins Spiel. Die beste Chance auf den Ausgleich hatte Mark Voakes mit einem Rückhandschuss, der knapp am linken Pfosten vorbeiflog (16.).

 

 

Im Mittelabschnitt verteidigten beide Teams konzentriert, bis den Red Bulls ein Scheibenverlust unterlief, den der EVZ eiskalt bestrafte: Lino Martschini wurde von Reto Suri bedient und stellte auf 0:2 (29.). Kurz darauf verkürzte Justin Shugg mit einem erfolgreich abgeschlossenen Alleingang auf 1:2 (30.). Dann mussten zwei Red Bulls innerhalb von 17 Sekunden auf die Strafbank, das Team von Trainer Don Jackson überstand die Unterzahl aber schadlos und war wenige Sekunden wieder komplett, als John Mitchell nach einem schönen Solo auf 2:2 stellte (33.). In der 39. Minute hatten die Red Bulls die Riesenchance auf das 3:2, ein Zuger Verteidiger rettete aber mehrfach auf der Linie für seinen geschlagenen Torhüter Tobias Stephan.

 



 

Auch im Schlussabschnitt war das Tempo hoch. München hatte etwas mehr vom Spiel, Zug verteidigte aber konzentriert und ließ keine großen Chancen zu. Als Vieles auf ein 2:2 hindeutete, drehten die Gäste noch einmal auf – und erzielten den Siegtreffer: Nach einem Pfostenschuss landete der Puck bei Lino Martschini, der ihn aus kurzer Distanz über die Linie schoss (58.).

 

 

Don Jackson: „Ich bin zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Das Forechecking hat heute den Unterschied ausgemacht. Zug hat stark begonnen, ab dem zweiten Drittel haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht.“

 

 

Endergebnis
EHC Red Bull München gegen EV Zug 2:3 (0:1|2:1|0:1)

 

Tore
0:1 | 09:20 | Dominik Schlumpf
0:2 | 28:13 | Lino Martschini
1:2 | 29:35 | Justin Shugg
2:2 | 32:25 | John Mitchell
2:3 | 57:58 | Lino Martschini

 

Zuschauer
2.290

 


 

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DEL - Die Toten Hosen signieren Kölner DEG Aufkleber

 

(DEL/Düsseldorf) PM Die Toten Hosen haben soeben den "legendären" DEG-Aufkleber signiert, der während des Derbysieges der Düsseldorfer EG gegen die Kölner Haie (4:3) am 19. Oktober von der DEG, einigen Fans und mit Unterstützung der Toten Hosen auf dem Dach des Teambusses der Kölner Haie angebracht worden war.

 

DTH Unterschrift 1

( Foto Birgit Häfner )

 


 

 

Die Haie waren dann als unbewusste "Botschafter der DEG" einige Tage durch Köln und die Welt gefahren. Die Aktion hatte für bundesweites Aufsehen gesorgt. Nachdem die Kölner Mundartband Kasalla das Logo vom Dach des Busses der Weinzierl GmbH entfernt hatte, haben die Haie das Kultobjekt zugunsten der Jugendabteilungen beider Clubs versteigert. Dabei kamen absolut erfreuliche 11.150 € zusammen. Die Bandmitglieder hatten zuvor angeboten, das Logo zu unterschreiben. Diesem Versprechen kamen sie heute nach.

 

 

Campino: „Wir freuen uns total, dass diese starke Idee der DEG so große Wellen geschlagen hat. Dass durch die Versteigerung dieses tollen Logos so viel Geld für die Jugend beider Clubs zusammengekommen ist, ist wirklich klasse!“

 

 


 

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DEB - Kooperation ausgebaut bis 2024: Länderspiele des DEB auf SPORT1 und Telekom Sport

 

(DEB) SPORT1 und Telekom Sport übertragen alle Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft bis einschließlich dem Jahr 2024. Eine entsprechende Vereinbarung wurde zwischen SPORT1 und dem Deutschen Eishockey-Bund e.V. (DEB) getroffen.

SPORT1 DEL Kameramann
( Foto eishockey-online.com / Archiv )



 

 

Darüber hinaus werden in Zukunft noch mehr Eishockeyfans und Sportbegeisterte erreicht. Denn der DEB wird auch mit Telekom Deutschland kooperieren. Das bedeutet: Die Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft sind auch kostenfrei auf der Plattform Telekom Sport zu sehen.

 

 

Zum Start der umfassenden Zusammenarbeit übertragen SPORT1 und Telekom Sport den Deutschland Cup 2018 vom 8. bis 11. November 2018. Dabei sind die Spiele der deutschen Nationalmannschaft im Free TV auf SPORT1 und auf Telekom Sport zu sehen. Telekom Sport übertragt zusätzlich die drei weiteren Turnierspiele der teilnehmenden Nationen Russland, Slowakei und der Schweiz. Sowohl auf SPORT1 als auch bei Telekom Sport sind Moderator Sascha Bandermann, Kommentator Basti Schwele und Experte Rick Goldmann am Mikrofon im Einsatz.

 


Die Vereinbarung zwischen dem DEB und Telekom beinhaltet neben den Medienrechten auch eine umfassende Marketing-Kooperation. Der Dax-Konzern wird Premium-Partner und dieses Engagement unter anderem auf den Spielerhosen der Nationalmannschaft präsentieren. Weitere Marketing- sowie Lizenzrechte bei der Eishockey-Nationalmannschaft und den Nachwuchsteams runden die Partnerschaft ab.

 


Die Kooperation des DEB mit SPORT1 und Telekom Sport beinhaltet neben dem jährlich stattfindenden Deutschland Cup die Übertragungen sechs weiterer Länderspiele pro Jahr. Dazu werden SPORT1 und Telekom Sport den DEB als offizieller Medienpartner mit einer umfassenden Berichterstattung auf den TV-, Online-, Mobile- und Social-Media-Kanälen begleiten. Die Partner einigten sich zudem auf weitere technische Neuerungen: so sind künftig Highlights noch während des Spiels auf den DEB Social Media Kanälen zu sehen, zudem folgen Spielzusammenfassungen jeweils kurz nach Spielende.

 

 



 

 

Olaf Schröder, Vorstandsvorsitzender der Constantin Medien AG und Vorsitzender der Geschäftsführung der Sport1 GmbH: „Die Nationalmannschaft hat dieses Jahr den größten Erfolg ihrer Geschichte gefeiert und in Deutschland eine riesige Eishockey-Begeisterung entfacht. Auch die Zukunftsperspektiven des DEB-Teams sind vielversprechend. Gemeinsam mit der Telekom werden wir den Olympia-Helden auf sämtlichen medialen Plattformen langfristig die große Bühne geben, die sie verdient haben. Den Eishockeyfans in Deutschland bieten wir in unserem ‚Home of Hockey‘ auf SPORT1 damit auch in Zukunft alle relevanten Wettbewerbe live – mit der Eishockey-WM, dem Deutschland Cup und Länderspielen, der DEL, der Champions Hockey League und der NHL.“


 
Dr. Henning Stiegenroth, Leiter Sportmarketing Telekom Deutschland: „Wir freuen uns sehr über die langfristige Kooperation mit dem DEB. Mit den Spielen der deutschen Eishockey Nationalmannschaft zusätzlich zu unseren Übertragungen der Deutschen Eishockey Liga erweitern wir für alle Sportfans in Deutschland das größte Eishockey Livesport Angebot nochmals und werden Eishockey als attraktive TV Sportart weiter ausbauen.“
 


Franz Reindl, Präsident des Deutschen Eishockey Bund e. V: „Wir sind glücklich und stolz zukünftig alle Spiele unserer erfolgreichen Nationalmannschaft sowohl bei SPORT1 als auch kostenfrei bei Telekom Sport präsentieren zu können. Neben dem inspirierenden Experten-Team freuen wir uns vor allem über die weitere Verbreitung über die Telekom. Damit erfüllen wir den Eishockey-Fans einen großen Wunsch und geben unserem Sport die langfristige, hochklassige Plattform, die er verdient.“


 
Deutschland Cup 2018: Live auf SPORT1 im Free-TV und auf Telekom Sport


Der Deutschland Cup 2018 wird in diesem Jahr vom 8. bis 11. November erstmals im KönigPALAST in Krefeld ausgetragen. SPORT1 zeigt die Spiele der DEB-Auswahl am Donnerstag, 8. November, gegen Vorjahressieger Russland live ab 18:55 Uhr – die Neuauflage des olympischen Finales von Pyeongchang – und am Samstag, 10. November, gegen die Schweiz live ab 13:25 Uhr sowie die Partie am Sonntag, 11. November, gegen die Slowakei ab 19:00 Uhr in Highlights im Free-TV. Telekom Sport überträgt zusätzlich die weiteren Turnierspiele ohne deutsche Beteiligung.
 


Übertragungsplan Deutschland Cup 2018


08.11.2018, 15:30 Uhr: Slowakei – Schweiz (Telekom Sport)
08.11.2018, 19:00 Uhr: Deutschland – Russland (SPORT1 und Telekom Sport)
10.11.2018, 13:30 Uhr: Deutschland – Schweiz (SPORT1 und Telekom Sport)
10.11.2018, 17:00 Uhr: Russland – Slowakei (Telekom Sport)
11.11.2018, 11:00 Uhr: Schweiz – Russland (Telekom Sport)
11.11.2018, 14:30 Uhr: Deutschland – Slowakei (Telekom Sport)

 

 



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DEL - Nationalspieler Hager fehlt den Red Bull München mehrere Wochen

 

(DEL/München) PM Red Bull München muss mehrere Wochen auf seinen Nationalspieler Patrick Hager verzichten. Der Stürmer hat sich am vergangenen Sonntag beim 4:0-Auswärtssieg in Ingolstadt eine Unterkörperverletzung zugezogen.

 

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( Foto Heike Feiner )

 


 

 

An diesem Spieltag fehlten dem Deutschen Meister verletzungsbedingt auch die Angreifer Michael Wolf, Mads Christensen, Jason Jaffray, Trevor Parkes, Justin Schütz sowie Verteidiger Hagen Kaisler.

 

 

Hager stand in dieser Saison in allen 17 DEL-Partien für die Red Bulls auf dem Eis. Dabei erzielte er vier Tore und bereitete sechs weitere vor. Der 30-Jährige kam im Sommer 2017 aus Köln nach München, wo er in seiner Premierensaison die Deutsche Meisterschaft feierte. Aufgrund der Verletzung muss Hager auch seine Teilnahme beim Deutschland Cup (8. bis 11. November 2018 in Krefeld) absagen.

 


 

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DEL - 7:1! Thomas Sabo Ice Tigers zerlegen die Roosters

 

(DEL/Nürnberg) (Patrick Rüberg)  Rund 1.000 Gäste aus dem Sauerland versuchten ihrem Team ein wenig Heimspielatmosphäre zu verschaffen, wurden am Ende jedoch enttäuscht. Die Thomas Sabo IceTigers aus Nürnberg konnten sich dagegen mit einem tollen Ergebnis nach starker Leistung in die Deutschland-Cup-Pause begeben.

 

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(Foto: Birgit Eiblmaier)

 


Das erste Drittel begann etwas zerfahren und nervös auf beiden Seiten, bis die Ice Tigers mehr Struktur ins Spiel brachten und sukzessive druckvoller wurden, ohne jedoch ein Tor erzwingen zu können. Die Roosters hatten in dieser Phase durchaus eigene Entlastungsangriffe. Die zweite Hälfte des ersten Spieldrittels sollte dann das Spiel bereits vorentscheiden. Bergmann und Fischer nahmen gemeinsam auf der Gäste- Strafbank Platz, die derzeit selbst kriselnden Nürnberger nahmen diese Situation dankend an und gingen in der 11. Minute durch Patrick Reimers sehenswerten Direktschuss in Führung.

 

 

Die Roosters brachen in der Folge defensiv zusammen und leisteten sich Strafzeiten. Marko Friedrich, Stürmer der Gäste aus Iserlohn, kam in dieser Phase von der Strafbank und rasselte in diesem Zuge unglücklich mit Gilbert zusammen. Nach anschließender nonverbaler Gruppendiskussion stand als Ergebnis eine Spieldauer- Disziplinarstrafe und erneut eine Unterzahlsituation für die Iserlohner. Die Tigers ließen sich erneut nicht lange bitten und kamen zum 2:0 durch Weiss, der einen Schuss des starken Reimers unhaltbar für Sebastian Dahm abfälschte. Nachdem drei Minuten später die Gäste aus dem Sauerland den Puck nicht aus der Gefahrenzone bringen konnten, war es Ex- Rooster Chad Bassen, der auf 3:0 stellte und seinen ehemaligen Kollegen bereits nach einem Drittel den Stecker zog.

 

 

Im zweiten Drittel hatten die Gastgeber nun leichtes Spiel und zogen unbeirrt ihr Spiel auf, was zweifelsohne an bessere Phasen der Tigers erinnerte. Defensiv standen sie gut, konnten eine doppelte Überzahl der Roosters schadlos verteidigen, lediglich Caporusso scheitere einmal in aussichtsreicher Position am starken Treutle. Die Tigers spielten den Puck in der Folge immer wieder tief und sicherten sich die Mehrzahl an Rebounds, mussten sich lediglich gefallen lassen zu nachlässig im Nutzen der Chancen zu sein. So kam es (nur) zum hochverdienten 4:0 durch Gilbert (28.), über einen deutlich höheren Rückstand hätten sich die Iserlohner nicht beschweren dürfen. Bezeichnet war hierbei die Szene als der kläglich im Stich gelassene Goalie der Roosters, Sebastian Dahm, seine Vorderleute mehr als deutlich zur Räson rief. Dahm war es auch, der sich nach dem Spiel über seinen Social- Media- Account für die Leistung seiner Mannschaft bei den zahlreich mitgereisten Fans entschuldigte.

 


 


 

 

Sportlich brachte das Schlussdrittel nichts Neues. Die Roosters waren nun sichtlich darum bemüht Schadensbegrenzung zu betreiben und spielten mit eher defensiverer Grundausrichtung. Aber auch dieses Unterfangen blieb erfolglos. Ein wahres Fehler- Festival (Unterzahl, Fehlpässe, Zuordnungsprobleme) brachte im Ergebnis den Nürnbergern drei weitere Treffer ein. Lalonde, mit Brown auch der zweiten Ex- Iserlohner sowie Buck waren die Torschützen. Den Ehrentreffer erzielte Top- Scorer Anthony Camara (50.), sodass am Ende ein 7:1 für die IceTigers stand.

 

 

Die Roosters, die sich am vergangenen Freitag gegen Liga- Primus Mannheim noch gut präsentierten und den Tabellenführer an den Rand einer Niederlage brachten, bekommen weiterhin eine Konstanz in ihre Leistungen. Die Unterschiede zwischen den Leistungen in eigener Halle und auf fremdem Eis sind kaum erklärbar. Ebenso wie die teilweise abenteuerlichen Abwehrleistungen.

 

 

Die Ice Tigers konnten nun zwei der letzten drei Partien für sich entscheiden und sind, nach der Doppelbelastung durch die CHL, zweifelsfrei wieder auf einem guten Wege. Diesen können sie nach der Länderspielpause im Heimspiel gegen Schlusslicht Schwenningen weitergehen, während die Iserlohn Roosters in Straubing gleich den nächsten Versuch starten, Tiger im eigenen Käfig zu bändigen.

 

 

Spiel vom 04.11.2018

Thomas Sabo IceTigers – Iserlohn Roosters 7:1 (3:0/ 1:0/ 3:1)

 

1:0    Reimer (11.)

2:0    Weiß (16.)

3:0    Bassen (19.)

4:0    Gilbert (28.)

5:0    Lalonde (50:)

5:1    Camara (50:)

6:1    Brown (54.9

7:1    Buck (59.)

Zuschauer: 4.530

 

 



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DEB - Nachfolge von Marco Sturm, mögliche Kandidaten Christian Ehrhoff, Harold Kreis, Ralph Krueger

 

(DEB/Nationalmannschaft) (Christian Diepold) Durch den plötzlichen Wechsel von Marco Sturm als Co-Trainer zu den Los Angeles Kings in die National Hockey League ist die Stelle des Bundestrainers nach dem Deutschland Cup 2018 vom DEB neu zu besetzen. 

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(Foto: eishockey-online.com)

 


Marco Sturm war von 2015 an Bundestrainer der deutschen Eishockey Nationalmannschaft und konnte in seiner Amtszeit zwei Mal das Viertelfinale bei einer Weltmeisterschaft und den Sprung von Platz 13 auf Rang 7 in der IIHF Weltrangliste erreichen. Die Krönung folgte bei den Olympischen Winterspielen 2018 in PyeongChang mit dem sensationellen Gewinn der Silbermedaille. Mit diesen beeindruckenden Erfolgen hinterlässt Marco Sturm eine Bilanz, die sich sehen lassen kann und die es einem Nachfolger nicht gerade einfach macht.

 

 

In der Vergangenheit gab es meistens nach einem Trainerwechsel eine Art Aufbauarbeit für den Nachfolger zu leisten, dieses Mal ist das etwas Anderes, da die Mannschaft 2018 die Sensation der olympischen Silbermedaille erreichte und somit eine Meßlatte in wahrlich großer Höhe hinterlassen hat.

 

 

Franz Reindl zum weiteren Vorgehen des DEB: "An Spekulationen über mögliche Kandidaten möchte ich mich nicht beteiligen. "Ich will nicht vorgreifen. Es gibt viele Fragen, dann kommen die Namen, es wird sich alles entwickeln", sagte der 63-Jährige. Der Bundestrainer, ergänzte Reindl, habe im DEB eine "extrem wichtige Funktion", gerade deshalb müssten sich die Verantwortlichen "genügend Zeit geben. Das braucht Ruhe, da muss man abwägen."

 

Indessen tauchen natürlich einige Namen wie z.B. Ralph Krueger, Christian Ehrhoff oder Harold Kreis auf. Gerade an Ralph Krueger war man in den lezten Jahren immer wieder interessiert den schweizer Erfolgscoach in die Dienste des DEB zu stellen, jedoch zog es den 59-jährigen vor einigen Jahren zum Fussball nach England. In seiner 10-jährigen Amtszeit als schweizer Nationaltrainer führte er die Eidgenossen kontinuierlich an die internationalen Spitzenteams heran und war maßgeblich an dem Aufschwung beteiligt.

 



 

 

Der langjährige Ex-NHL Spieler (789 Spiele) Christian Ehrhoff trug 118 Mal das Trikot der deutschen Eishockey Nationalmannschaft und beendete seine aktive Karriere nach dem Gewinn der Silbermedaille im Jahr 2018 und gilt als potentieller Kandidat für das Amt des Bundestrainers, zwar ist Ehrhoff nicht im Besitz des Trainerschein, aber diese Situation gab es ja schon öfters und kann gelöst werden. Vielleicht wäre ein Gespann Krueger/Ehrhoff eine gute Lösung (Anm. d. Redaktion).

 

 

Harold Kreis ist aktuell als Cheftrainer bei der Düsseldorfer EG tätig und war zwischen 2009 - 2012 bereits als Co-Trainer neben Uwe Krupp hinter der Bande der deutschen Eishockey Nationalmannschaft und ist mit den Gepflogenheiten des DEB bestens vertraut

 

 

Obwohl diese Vertragsauflösung von Marco Sturm für viele Fans sehr überraschend kam, hat der DEB jetzt jedoch nach dem Deutschland Cup 2018 in Krefeld einige Monate Zeit den passenden Nachfolger zu bennen, da sich die Nationalmannschaft erst wieder im April 2019 für die WM-Vorbereitung trifft.

 


 

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Weitere interessante Links:

www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.

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NHL - Yasin Ehliz vor dem Wechsel zurück in die DEL?

 

(Sport1/Eishockey) PM Wechselt Yasin Ehliz zurück nach Deutschland? Der Nationalspieler wird von den Calgary Flames auf die Waiver-Liste gesetzt und könnte in der DEL anheuern.

 

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(Foto: Imago)


Eishockey-Nationalspieler Yasin Ehliz steht vor einer Rückkehr in die Deutsche Eishockey Liga (DEL - regelmäßig LIVE im TV auf SPORT1): Die Calgary Flames aus der National Hockey League (NHL) setzten den Silbermedaillengewinner von Pyeongchang 2018 am Sonntag auf die sogenannte "unconditional waiver"-Liste, sein Vertrag steht demnach vor der Auflösung.

 

 

Ehliz soll unter anderem ein Angebot der Thomas Sabo Ice Tigers haben, für die Franken hatte er in der abgelaufenen Saison in 46 Spielen 31 Scorerpunkte erzielt.

 

 

Ehliz hatte nach der vergangenen Spielzeit einen Vertrag bei den Flames aus der kanadischen Metropole unterschrieben, war aber umgehend ins Farmteam Stockton Heat nach Kalifornien abgeschoben worden.

 

 

Dort kam er nur in vier von bislang zehn Saisonspielen in der vierten Reihe zum Einsatz. Ein Scorerpunkt gelang dem 25 Jahre alten Angreifer dabei nicht.

 

 


 



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MITTENDRIN mit SPORT1: Die Multimedia-Dachmarke SPORT1 steht für hochwertigen Live-Sport, ausgewiesene Sportkompetenz sowie eine fundierte und unterhaltsame Berichterstattung. Unter der Multimedia-Dachmarke SPORT1 vereint die Sport1 GmbH sämtliche TV-, Online-, Mobile-, Radio- und Social-Media-Aktivitäten:

 

 

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SPORT1 präsentiert als „Home of Hockey“ diverse Eishockey-Highlights live auf seinen Plattformen. Bis einschließlich 2019/20 sind pro Saison mindestens 40 DEL-Spiele exklusiv im deutschen Free-TV zu sehen. Außerdem gehören die IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft, der Deutschland Cup und zahlreiche weitere Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft, die NHL, die CHL, der Spengler Cup sowie der ALL STAR CUP 2018 zum umfangreichen Live-Angebot im Eishockey. 

 

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