
(DEL/Iserlohn) (Patrick Rüberg) Verlieren verboten! Das war das Motto des Spiels, nach der ärgerlichen Heimniederlage vom vergangenen Freitag wollten die Roosters tunlichst vermeiden, den Kontakt zu den Play-Off-Rängen noch weiter abreißen zu lassen. Die Grizzlys hingegen brauchen schon eine sehr gute Serie, sofern sie überhaupt noch einmal herankommen wollen. Das bessere Ende hatten die Gäste aus dem Sauerland, nach einer blitzsauberen Leistung.

(Foto: Patrick Rüberg - Archiv)
Zu Beginn entwickelte sich ein munteres Spielchen, temporeich mit Chancen auf beiden Seiten. Die erste echte Chance hatte Nick Latta für die Wolfsburger, der an Niko Hovinen im Tor der Roosters scheiterte. Auf Seiten der Roosters hatte Camara die spektakulärsten Chancen, nach einer schönen Körpertäuschung zielte er knapp am Kasten von Leggio vorbei- wenig später scheiterte er mit einem "Bauerntrick". Insgesamt agierten die Hausherren im ersten Drittel sehr griffig, ließen den Iserlohnern wenig Raum und Zeit.
Nach 15 Minuten hatten die Gäste dann ihre bis dahin größte Chance- in Unterzahl brach Marko Friedrich durch, scheiterte dann im 1:1 gegen Leggio. So verging die Überzahl der Wolfsburger ohne eine einzige eigene Torchance. So ging dieses sehr unterhaltsame Eishockeyspiel mit 0:0 in die Pause.
Ins zweite Drittel starteten die Gäste vielversprechend, machte sofort viel Druck. Wiederum Friedrich scheiterte knapp. Leggio stand jetzt für längere Zeit im Mittelpunkt, da sich ein Spiel auf ein Tor entwickelte. Die Roosters investierten viel, setzten sich fest, ohne jedoch zwingend genug zu werden. In der 28. Minute liefen sie jedoch in einen Wolfsburger Konter, Fischer konnte in höchster Not nur noch durch Halten retten und nahm die fällige Strafe in Kauf. In der folgenden Unterzahl konnte der Finne Hovinen durch überragende Safes auf sich aufmerksam machen. Wolfsburg hielt jetzt besser dagegen, Ex- Rooster Jaspers hatte die beste Gelegenheit, traf jedoch nur die Latte.
Besser machten es die Gäste aus dem Sauerland. Jake Weidner, glänzend durch Urgestein Orendorz in Szene gesetzt, traf im ersten Powerplay für die Roosters zum verdienten 0:1.
Die Roosters schnürten die Hausherren im weiteren Verlauf, angetrieben von lautstarken, mitgereisten Fans, ein- es gelang ihnen jedoch kein weiterer Treffer. Damit ging es dann mit 0:1 in die zweite Drittelpause.
Ins Schlussdrittel starteten die Gastgeber furios und kamen nach gut einer Minute Spielzeit zum glücklichen Ausgleichstreffer durch den Ex- Düsseldorfer Jeremy Welsh, der seinen ersten Treffer für die Wolfsburger feiern konnte. Die Roosters zeigten sich davon zunächst unbeeindruckt und setzten ihr bis dato sehr gutes Auswärtsspiel fort, der starke Leggio sollte seine Mannen jedoch noch im Spiel halten.
Es folgte ein Déjà-Vu nach 51 Spielminuten: Überzahlspiel für Wolfsburg, Turnover Iserlohn über Matsumoto und Friedrich. Diesmal machte es "Schnetzo" Friedrich jedoch besser und schloss sehenswert zum 1:2 ab. Louie Caporusso machte kurz vor Ende dann noch per Empty-Net-Goal den Deckel drauf.
Am Ende stand der verdiente Sieg für die Iserlohn Roosters, in einem Match was eigentlich keinen Verlierer verdient hatte, denn Wolfsburg enttäuschte nicht wirklich- außer im Powerplay.
Den Roosters reichte letztlich einer ihrer besseren Auftritte auf fremden Eis, um ihren ersten "Auswärts- Dreier" aus Niedersachsen mit ins Sauerland zu nehmen. In dieser Verfassung sollten sie im Kampf um die Pre- Playoff- Plätze noch mitreden dürfen.
Die Grizzlys empfangen am kommenden Mittwoch in eigener Eisarena das Überraschungsteam aus Augsburg. Die Roosters erwarten ein schwieriges Heimspiel gegen den Meister aus München, die nach der 8:3 Niederlage aus dem ersten Versuch am Seilersee noch eine große Rechnung offen haben dürften.
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Spiel vom 16.12.2018
Fischtown Pinguins Bremerhaven - Iserlohn Roosters - 1:3 (0:0|0:1|1:2)
Tore:
0:1 |34.|Weidner
1:1 |42.|Welsh
1:2 |51.|Friedrich
1:3 |60.|Caporusso (EN)
Zuschauer: 2.357

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(U20WM 2018 Div.1/Füssen) (Christian Diepold) Alle guten Dinge sind DREI! Nach drei Anläufen ist es der deutschen U20 Nationalmannschaft endlich gelungen bei der Heim-WM 2018 in Füssen durch einen Sieg gegen Frankreich in die Top Division aufzusteigen.
(Foto Stefan Diepold)
Für den scheidenden Christian Künast bedeutet dieser Aufstieg einen sehr schönen Abschluss seiner Karriere als U20-Nationaltrainer, da er ab der neuen Saison die Nationalmannschaft der Frauen übernimmt. Bei den letzten beiden Anläufen scheiterte das deutsche Team immer ganz knapp am Aufstieg, doch dieses Mal sollte es in Füssen endlich so weit sein.
Von Beginn an dominierten die Deutschen das Geschehen auf dem Eis und kamen in den ersten zwanzig Minuten zu einigen guten Torchancen. Bereits nach wenigen Minuten prüfte Moritz Wirth den französischen Schlussmann. Beim ersten Powerplay war es dann Yannik Valenti mit seinem zweiten Tor bei dieser WM, der mit einem unhaltbaren Schlagschuss in den Winkel zur 1:0 Führung traf (8.). Danach musste das DEB Team in Unterzahl agieren, doch die Abehr um Goalie Hendrik Hane stand sicher. Mit dieser guten Vorstellung und der knappen Führung ging es dann in die erste Drittelpause.
Im Mittelabschnitt versuchte Frankreich schwung- und druckvoll zu agieren, doch nach ein paar Minuten hatte die deutsche U20-Auswahl das Heft wieder in der Hand und der Druck auf das französische Tor wurde größer und größer. Nicolas Appendino traf dann in der 26. Minute nach einer dieser Druckphasen mit einem Handgelenkschuss zum 2:0. Egal ob in Unter- oder Überzahl, heute war jedem der vielen Zuschauer im Füssener Eisstadion klar, dass nur eine Mannschaft aufsteigt und zwar #DEUTSCHLAND!
Es gelang zwar den Franzosen bei einer dieser Überzahlmöglichkeiten Hendrik Hane zu überwinden, doch nur 43 Sekunden später stellte Taro Jentzsch den alten zwei Tore Vorsprung wieder her (34.). Danach traf Tim Wohlgemuth noch das Aluminium bevor es in die vermeindlich letzte Pause des Turniers ging.
Mit dem 4:1 in der 43. Minute durch den Red Bull Spieler Justin Schütz war der "Sack" zu und die Vorentscheidung gefällt. Danach gab es zwar noch einige gute Möglichkeiten, doch man merkte dem deutschen Team an, dass sie im Abschluss nicht mehr so konzentriert waren wie zuvor, doch wer möchte es für übel nehmen, wollte man ja nur noch die Zeit von der Stadionuhr runterspielen. Mit seinem zweiten Treffer im Spiel erzielte Taro Jentzsch (52.) das 5:1, bevor Dennis Lohbach dann drei Minuten vor dem Ende mit dem 6:1 den Schlusspunkt setzte.
Um 18:30 Uhr (15.12.2018) war es dann soweit, die Schlussirene ertönte und DEUTSCHLAND ist wieder erstklassig ! Herzlichen Glückwusch an Christian Künast und sein Team.
(Foto Stefan Diepold)
15. Dezember 2018
Deutschland - Frankreich 6:1 (1:0|2:1|3:0)
Tore:
1:0|08.|Yannik Valenti (Gawanke, Brunnhuber) PPT
2:0|26.|Nicolas Appendino (Bassler)
2:1|33.|Antonin Plagnat PPT
3:1|34.|Taro Jentzsch (Wohlgemuth, Appendino)
4:1|43.|Justin Schütz (Heinzinger, Bokk)
5:1|52.|Taro Jentzsch (Schütz, Bokk)
6:1|57.|Dennis Lobach (Seider, Streu)
Zuschauer:
1.500
Best Player
Deutschland: #21 Moritz Seider
Frankreich: #17 Antonin Plagnat
Bester Spieler des Turniers
Deutschland #21 Moritz Seider
Die U20 Div.1 Weltmeisterschaft 2018 findet in Füssen vom 09.12.2018 - 15.02.2018 statt und nur der Erstplatzierte kann in die Top Division aufsteigen. Der letzte Aufstieg einer deutschen U20 Nationalmannschaft fand im Jahr 2012 in Garmisch statt.
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(DEL/Iserlohn) (Patrick Rüberg) Dass man auswärts derzeit keinen Blumentopf gewinnt, daran hat man sich im Sauerland inzwischen gewöhnen müssen- der Kontakt zu den Pre- Playoff- Plätzen riss dennoch nicht ab, weil die meisten Gäste am Seilersee dann eben doch Baden gingen. Vor diesem Hintergrund schmerzen vermeidbare Heimniederlagen wie diese natürlich umso mehr.
(Foto: Patrick Rüberg)
Die Roosters starten Furios in die Partie, überfallen ihren Gegner und gehen früh, teils klar, in Führung. So oder so ähnlich beginnen die meisten Spielberichte vom Seilersee, nicht jedoch dieser. Die Roosters, in der Abwehr aushilfsweise mit Kapitän und Stürmer Justin Florek in der dritten Abwehrreihe, dafür aber ohne die Erfahrenen Schmidt und Martinovic auf dem Eis, standen komplett neben sich und brauchten zehn Minuten um sich zu sortieren und Zugriff auf die Gäste aus der Gäubodenstadt zu bekommen. Diese hingegen boten ein blitzsauberes Auswärtsspiel. Kombinationssicher, schnelles, direktes Spiel und sicher, wenn auch nicht sonderlich gefordert, in der eigenen Zone.
So stand es nach sechs Minuten (nur) 0:2 durch die Treffer von Williams und Ziegler.
In der zweiten Hälfte des ersten Drittels kamen die Hausherren dann etwas besser in die wichtige Partie um den Kampf um Platz 10 aufwärts. So war es Lean Bergmann auf Zuspiel von Jon Matsumoto, der die Roosters auf 1:2 heranbrachte.
Das zweite Drittel begann dann, wie man das Spiel von Beginn an erwartet hat. Die Roosters waren nur deutlich präsenter und gefährlicher. Folgerichtig ließ der Ausgleich nicht lange auf sich warten, Jake Weidner traf "shorthanded" zum 2:2. Die Freude der 4.217 Zuschauer hielt jedoch nur bis zur 33. Minute, als Heard mehr mit dem Straubinger Powerplay anzufangen wusste als zuvor. Die Roosters wurden nun immer stärker. Angetrieben durch ihre jetzt gut aufspielenden Topstürmer Matsumoto, Camara und Bergmann, Straubing hielt jedoch gut dagegen und hielt die knappe Führung. In der 38. Minute war es dann soweit: Camara glich zum umjubelten Ausgleichstreffer aus. 3:3!
Dann wurde es hektisch. Kurz vor der Pausensirene leisteten sich die Iserlohner eine äußerst unglückliche doppelte Unterzahlsituation (zu viele Spieler auf dem Eis). Diese überstand man bis zu Pause jedoch unbeschadet.
Ins Schlussdrittel starteten die Straubing Tigers insofern immernoch mit einem 5 gegen 3 Powerplay. Und brauchten ganze 8 Sekunden um erneut in Führung zu gehen- Connolly traf auf Zuspiel des guten Jeremy Williams zum 3:4. Dieser erneute Rückschlag war dann zuviel für die Hausherren. Es fiel ihnen einfach nicht mehr genug ein, um das vierte Mal auszugleichen. Der Schuss von Marko Friedrich zehn Minuten vor dem Ende war noch die aussichtsreichste Gelegenheit.
Mangelndes Engagement kann man den Iserlohnern, die mit viel Herz alles versuchten, nicht vorwerfen. Die Bemühungen waren am Ende einfach nicht gut genug und die Niederbayern waren an diesem Abend ein extrem unangenehmer, starker Gegner.
Unterm Strich eine unnötige aber am Ende verdiente Niederlage der Iserlohner, die Tigers aus Straubing spielten hingegen kompakt und besiegten die Roosters in dieser Saison bereits das dritte Mal.
Am Sonntag fahren die Roosters nach Wolfsburg, die Straubinger empfangen die Düsseldorfer EG am heimischen Pulverturm.
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Spiel vom 14.12.2018
Iserlohn Roosters - Straubing Tigers 2:4 (1:2|2:1|0:1)
Tore:
0:1 |05.|Williams
0:2 |06.|Ziegler
1:2 |16.|Bergmann
2:2 |25.|Weidner
2:3 |33.|Heard
3:3 |38.|Camara
3:4 |41.|Connolly
Zuschauer: 4.217

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(DEL/Schwenningen) PM Mit einem 3:1-Auswärtssieg in Berlin (0:0, 2:1, 1:0) haben die Schwenninger Wild Wings wieder einen Dreier eingefahren. Sacher, Korhonen und Timonen sorgten für die Treffer. Cheftrainer Paul Thompson verordnete diesmal Rihards Bukarts und Tobias Wörle eine schöpferische Pause. Kalle Kaijomaa und Markus Poukkula fehlten weiter verletzungsbedingt.

(Foto: eishockey-online.com Archiv)
Der Trainer forderte von seiner Mannschaft einen anderen Auftritt, als noch vor einigen Tagen zuhause gegen Bremerhaven. Und seine Worte sollten greifen, denn Schwenningen war von Beginn an hellwach in Berlin. Der Tabellenachte aus der Hauptstadt machte zwar das Spiel, aber Schwenningen stand sicher in der Defensive. Aus einer sicheren Defensive heraus versuchte man auch immer wieder schnell in die Offensivzone zu kommen.
Mitte des ersten Abschnitts überstanden die Wild Wings gar eine doppelte Unterzahlsituation unbeschadet und kamen mit einem verdienten torlosen Remis in die Pause. Nach dem Wechsel sollten endlich die Tore fallen. Zunächst war es Schwenningen. Die rund 80 mitgereisten Fans aus dem Schwarzwald durften einen satten Schuss von Mirko Sacher in der 28. Spielminute bejubeln. Ranford hatte auf Seiten der Eisbären auf der Strafbank Platz nehmen müssen.
Doch lange durften sich die Fans aus Schwenningen nicht über die Führung freuen- ganze 33 Sekunden später war Berlin durch Sheppard erfolgreich. Dustin Strahlmeier hatte noch toll gegen den Berliner Angreifer pariert, aber vom Oberschenkel des Stürmers trudelte die Scheibe über die Torlinie zum Ausgleich.
Die Hausherren hatten mehr vom Spiel und sicherlich die besseren Chancen. Schwenningen stellte aber seine Kompaktheit dagegen und versuchte die Eisbären weiter in Schach zu halten.
Das sollte weiter gut gelingen und auch in der Chancenverwertung war Schwenningen effektiver als die Hauptstädter. Denn eine Minute vor der zweiten Sirene war es Jussi Timonen, der nach feinem Zuspiel von Ville Korhonen auf 2:1 stellte.
Im letzten Abschnitt zeigte Schwenningen weiter eine starke Leistung in der Defensive und mit dem Treffer von Ville Korhonen in der 45. Spielminute war Schwenningen auf der Siegerstraße. 15 Minuten später stand er dann auch offiziell fest, der Dreier in der Fremde.
Bereits am kommenden Sonntag geht es weiter, dann sind die Thomas Sabo Ice Tigers zu Gast in Schwenningen.
Tickets für das Spiel um 16.30 Uhr gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen, online und im Fanshop der Wild Wings in der Jakob-Kienzle-Straße in Schwenningen.
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(DEL/München) PM Freitag, 14. Dezember 2018. Der EHC Red Bull München ist mit einem 5:2 (3:0|2:2|0:0) gegen die Kölner Haie in die zweite Hälfte der Hauptrunde gestartet. 4.690 Zuschauer im Olympia-Eisstadion sahen den 18. Saisonsieg des Deutschen Meisters, zu dem Mark Voakes (Doppelpack), Maximilian Kastner, Ryan Button, John Mitchell die Tore beisteuerten.

(Foto: Heike Feiner, eishockey-online.com)
Spielverlauf
Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase brachte Mark Voakes die Red Bulls mit einem abgefälschten Schlagschuss von der blauen Linie in Führung (6.). Eine Minute später traf Michael Wolf, der wie Patrick Hager nach auskurierter Verletzung sein Comeback gab, den Pfosten des Kölner Tores. Die Red Bulls waren in der Folge das bessere Team und nutzten zwei ihrer Chancen: Das 2:0 erzielte Maximilian Kastner mit einem Abfälscher in Überzahl (12.). Die Vorarbeit leistete Jubilar Yannic Seidenberg, der sein 300. DEL-Spiel für die Münchner absolvierte. In der 17. Minute erhöhte Mark Voakes nach einen Alleingang in Unterzahl auf 3:1.
Zu Beginn des zweiten Drittels erzielte Austin Madaisky im Nachschuss den Anschlusstreffer der Gäste (23.). Die Haie waren in dieser Phase gut im Spiel, nachdem Münchens Torhüter Kevin Reich einen Alleingang von Fabio Pfohl pariert hatte (25.), wurden die Red Bulls aber wieder stärker – und das spiegelte sich im Ergebnis wider: In der 33. Minute erzielte Ryan Button per Handgelenkschuss ins Kreuzeck das 4:1 (33.), vier Minuten später stellte John Mitchell auf 5:1 (37.). Das letzte Wort im Mittelabschnitt hatten aber die Haie, die eine doppelte Überzahl durch Jason Akeson zu ihrem zweiten Treffer nutzten – eine Sekunde vor der zweiten Pause.
Im letzten Drittel konzentrierten sich die Red Bulls darauf, Köln nicht aus gefährlichen Positionen abschließen zu lassen. Da ihnen dies gelang und Kevin Reich alle Schüsse hielt, die auf sein Tor durchkamen, gewann der Deutsche Meister mit 5:2.
Yasin Ehliz
„Köln war in Überzahl stark, bei Fünf-gegen-fünf waren wir aber das bessere Team. Es war heute eine sehr solide Leistung von uns.“
Endergebnis
EHC Red Bull München gegen Kölner Haie 5:2 (3:0|2:2|0:0)
Tore
1:0 | 05:19 | Mark Voakes
2:0 | 11:29 | Maximilian Kastner
3:0 | 16:22 | Mark Voakes
3:1 | 22:50 | Austin Madaisky
4:1 | 32:31 | Ryan Button
5:1 | 36:11 | John Mitchell
5:2 | 39:59 | Jason Akeson
Zuschauer
4.690

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(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG ist neuer Tabellendritter in der Deutschen Eishockey Liga. Mit einem hart umkämpften 3:1 (0:1, 1:0, 2:0)-Heimsieg gegen den Vorletzten aus Wolfsburg setzt sich das Team von Chefcoach Harold Kreis vor 6.485 Zuschauern weiter in der Spitzengruppe der Liga fest. Doch bis zum „Heimdreier“ war es ein hartes Stück Arbeit.

(Foto: Birgit Häfner)
Grizzlys zeigen sich bärig
Ohne den grippekranken Ken André Olimb und die verletzten Jerome Flaake und Bernhard Ebner hatte die DEG erst einmal Mühe, in die Partie zu kommen. Die Grizzlys zeigten sich typisch bärig: Bissig, körperbetont – und mit dem 1:0. Zwei rot-gelbe Akteure ließen sich hinter das eigene Tor locken, plötzlich stand Wade Bergmann völlig frei vor Mathias Niederberger und hob die Scheibe unter die Torlatte (3.). Die DEG zeigte sich kurz beeindruckt, erst recht, als sich Patrick Buzás nach einem unglücklichen Check an die Bande den Arm hielt und nach einer kurzen Behandlungspause weiterspielen konnte. Danach kam die DEG langsam besser ins Spiel, vor allem wenn die Paradereihe um Alex Barta, Jaedon Descheneau und Philip Gogulla auf dem Eis war. Nur das Zählbare, das fehlte noch.
Comeback-Kids schlagen wieder zurück
Das mit dem Zählbaren sollte sich jedoch nach nur 49 Sekunden im Mitteldrittel ändern. Descheneau spielte einen sauberen Querpass auf Marco Nowak, der, im Stile eines Torjägers, spitzelte die Scheibe durch die Beine von Wolfsburg Torhüter David Leggio. Es sollte der Auftakt eines munteren Chancenfestivals werden. Zunächst mit den besseren Möglichkeiten für die Gäste: Ex-Düsseldorfer und Jetzt-Wolfsburger Spencer Machacek tauchte plötzlich völlig frei vor Niederberger auf, der parierte jedoch sauber mit dem Schoner. Kurz darauf zeigte sich der Düsseldorfer Goalie erneut reaktionsstark und entschärfte einen Alleingang von Petr Pohl. Ansonsten gehörte das Spiel nun aber der DEG, die den Tabellenvorletzten regelmäßig im eigenen Drittel einschnürte. Der dreifache Stefan Reiter scheiterte jedoch ebenso wie der starke Gogulla, der nach einem schnellen Alleingang nicht mehr genug Kraft hinter die Scheibe brachte.
Barta, immer wieder Barta
Es musste also das Schlussdrittel entschieden – und ein Powerplay: Wieder war Descheneau der Vorbereiter, diesmal mit dem Rückpass auf Barta. Und der jagte die Scheibe unhaltbar für Leggio zur Führung ins Netz (50.). Fast hätten die Wolfsburger die sofortige Antwort gegeben, doch Kevin Marshall rettete die Scheibe auf der Linie. Vier Minuten vor dem Ende die nächste große Chance für unseren Topscorer und Kapitän, doch der vermeintlich schon geschlagene Leggio rettete bravourös mit dem Fanghandschuh. Es reichte jedoch auch so – als die Wolfsburger alles auf eine Karte setzten und Leggio zugunsten eines sechsten Feldspielers aus dem Tor nahmen, traf John Henrion in allerletzter Sekunde mit der Schlusssirene zum erlösenden 3:1.
Strafminuten: DEG 14, Wolfsburg 10.

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(U20WM 2018 Div.1/Füssen) (PM) Die deutsche U20-Nationalmannschaft hat auch ihr viertes Spiel bei der 2019 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft gewonnen! Im Bundesleistungszentrum Füssen feierte die Mannschaft von U20-Bundestrainer Christian Künast einen 5:1 (3:0, 1:1, 1:0)-Erfolg gegen Weißrussland und übernimmt somit die Tabellenführung.

(Foto: Alwin Zwibel)
Die deutsche Mannschaft startete bedacht in die Partie, versuchte insbesondere den Weißrussen keine Torchancen zu bieten. In der vierten Minute prüfte Moritz Seider den weißrussischen Goalie Andrei Grishenko erstmals. Die DEB-Auswahl stand in der Verteidigung kompakt und erarbeitete sich in der Folge weitere Torgelegenheiten. Justin Schütz nutzte eine dieser Chancen und staubte in Überzahl zum 1:0 ab (8.). Die deutsche U20-Nationalmannschaft zeigte sich weiter eiskalt: Marco Bassler erhöhte in der 11. Minute auf 2:0 und Tim Wohlgemuth startete nur 64 Sekunden später einen Sololauf und vollendete furios zur Drei-Tore-Führung für Deutschland. Weißrussland tauschte im Anschluss ihren Torhüter: Nikita Tolopilo übernahm für Andrei Grishenko.
Die weißrussische Mannschaft steigerte zu Beginn des Mittelabschnitts ihre Offensivbemühungen und prüfte immer wieder den deutschen Goalie Hendrik Hane, der sich allerdings erneut als sicherer Rückhalt bewies. Schrecksekunde dann in der 27. Minute für die deutsche Mannschaft: Pierre Preto schlug nach einem Zweikampf in die Bande ein und lag minutenlang auf dem Eis.
Der 19-Jährige konnte nach einer Behandlungspause nicht mehr weiterspielen. In der 29. Minute nutzte dann Weißrussland eine Powerplay-Situation zum ersten eigenen Treffer. Ivan Drozdov traf nach Vorarbeit von Maxim Sushko und Vladislav Yeryomenko. Die deutsche Mannschaft wirkte allerdings im Anschluss nicht geschockt, zog weiter ihr eigenes Spiel auf und wurde in der 32. Minute belohnt! Yannik Valenti nutzte den Platz, den ihm die Weißrussen gewährten, zog Richtung Tor und beförderte den Puck ins Tornetz – die 3-Tore-Führung war wiederhergestellt und hielt bis zur Drittelpause.
Im Schlussabschnitt versuchten die Weißrussen nochmal alles und nahmen ihren Torhüter bereits in der 52. Minute bei eigener Überzahl vom Eis. Doch eine Aufholjagd konnten die Weißrussen nicht mehr starten, im Gegenteil: Dominik Bokk erhöhte für die deutschen Mannschaft sogar auf 5:1 (57.), welches zugleich den Endstand darstellte.
Die deutsche U20-Nationalmannschaft zieht damit an Weißrussland in der Tabelle vorbei und und spielt am Samstag (16.30 Uhr) gegen Frankreich im letzten WM-Spiel in Füssen. Tickets für die finale Partie der U20-Auswahl können noch an der Tageskasse erworben werden. Das Spiel kann weiterhin im Livestream unter http://bit.ly/U20WC_LIVE verfolgt werden.
Christian Künast, U20-Bundestrainer: „Wir haben heute die nächste Steigerung der Mannschaft gesehen. Die Jungs haben sich haben eine tolle Leistung gegen einen der Favoriten abgeliefert und damit völlig verdient gewonnen.“
Deutschland: Hane (Mnich) – Ugbekile, Gawanke; Appendino, Seider; Wirth, Hüttl; Heinzinger, Preto – Schütz, Jentzsch, Bokk; Fischer, Brunnhuber, Valenti; Streu, Wohlgemuth, Lobach; Knobloch, Ehl, Bassler
Tore: 1:0 Schütz (8. / Ass.: Lobach, Bokk), 2:0 Bassler (11. / Brunnhuber, Wohlgemuth), 3:0 Wohlgemuth (12. / Hüttl), 3:1 Drozdov (29. / Sushko, Yeryomenko), 4:1 Valenti (32.), 5:1 Bokk (57. / Ehl)
Strafminuten: Deutschland 8 – Weißrussland 12
Die U20 Div.1 Weltmeisterschaft 2018 findet in Füssen vom 09.12.2018 - 15.02.2018 statt und nur der Erstplatzierte kann in die Top Division aufsteigen. Der letzte Aufstieg einer deutschen U20 Nationalmannschaft fand im Jahr 2012 in Garmisch statt.
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(Sport1/Eishockey) PM Erfolgreicher Abend für das deutsche Eishockey und für SPORT1: Mit einem packenden 5:5-Unentschieden nach Overtime bei den Malmö Redhawks hat der EHC Red Bull München als erste deutsche Mannschaft überhaupt das Halbfinale der Champions Hockey League (CHL) erreicht. Die Liveübertragung des gestrigen Eishockey-Thrillers im Free-TV verfolgten im Schnitt 190.000 Zuschauer ab drei Jahren (Z3+) und bis zu 350.000 Zuschauer (Z3+) in der Spitze.

(Foto: Gepa Pictures)
Damit hat SPORT1, das den Wettbewerb bereits seit der Gründung 2014 überträgt, neue Rekordreichweiten erzielt. Auch der hervorragende Marktanteil in der Kernzielgruppe der Männer 14-59 Jahre (M14-59) von 2,5 Prozent wurde zuvor noch nicht erreicht, der Gesamtmarktanteil lag bei 0,8 Prozent. Am Mikrofon begleitete Kommentator Basti Schwele gemeinsam mit dem verletzten EHC-Youngster Maximilian Daubner die denkwürdige Partie.
CHL auch medial in Deutschland auf dem Vormarsch
Als offizieller Medienpartner begleitet SPORT1 die CHL bereits in ihrer fünften Saison. Der Wettbewerb um die europäische Eishockey-Krone rückt dabei in Deutschland immer mehr in den Fokus: Bei den bisherigen 13 Livespielen mit deutscher Beteiligung haben in der laufenden Saison 2018/19 durchschnittlich 150.000 Zuschauer (Z3+) eingeschaltet – und damit 50 Prozent mehr als in der vorherigen Spielzeit. Die Marktanteile liegen aktuell bei 0,6 Prozent (Z3+) und 1,3 Prozent (M14-59). In der Vorsaison lag die Reichweite im Schnitt noch bei 100.000 Zuschauern, die Marktanteile betrugen 0,4 Prozent (Z3+) und 0,7 Prozent (M14-59).
Münchner Halbfinale gegen Salzburg unter besonderen Vorzeichen
In der Runde der letzten Vier kommt es für den EHC Red Bull München in der CHL nun zum brisanten Duell mit dem EC Red Bull Salzburg. Beide Teams haben neben dem gleichen Hauptsponsor eine weitere Gemeinsamkeit: Sie stehen zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte im Halbfinale der Eishockey-Königsklasse und nehmen jetzt den ganz großen Coup ins Visier. SPORT1 bleibt in der CHL weiter am Puck und überträgt auch die beiden Halbfinals live im Free-TV. Das Hinspiel in München wird am Dienstag, 8. Januar, live ab 19:25 Uhr gezeigt, die Ansetzung des Rückspiels steht aktuell noch nicht fest.
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MITTENDRIN mit SPORT1: Die Multimedia-Dachmarke SPORT1 steht für hochwertigen Live-Sport, ausgewiesene Sportkompetenz sowie eine fundierte und unterhaltsame Berichterstattung. Unter der Multimedia-Dachmarke SPORT1 vereint die Sport1 GmbH sämtliche TV-, Online-, Mobile-, Radio- und Social-Media-Aktivitäten:
Zum Portfolio des Sportmedien-Unternehmens gehören im Fernsehbereich der Free-TV-Sender SPORT1 sowie die Pay-TV-Sender SPORT1+ und SPORT1 US. Darüber hinaus bietet SPORT1.de, eine der führenden Online-Sportplattformen in Deutschland, aktuelle multimediale Inhalte sowie umfangreiche Livestream- und Video-Angebote. Im Bereich Mobile zählen die SPORT1 Apps zu den erfolgreichsten deutschen Sport-Apps. Mit SPORT1.fm betreibt das Unternehmen zudem ein digitales Sportradio.
SPORT1 präsentiert als „Home of Hockey“ diverse Eishockey-Highlights live auf seinen Plattformen. Bis einschließlich 2019/20 sind pro Saison mindestens 40 DEL-Spiele exklusiv im deutschen Free-TV zu sehen. Außerdem gehören die IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft, der Deutschland Cup und zahlreiche weitere Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft, die NHL, die CHL, der Spengler Cup sowie der ALL STAR CUP 2018 zum umfangreichen Live-Angebot im Eishockey.
(U20WM 2018 Div.1/Füssen) (Christian Diepold) Die deutsche U20 Eishockey Nationalmannschaft ist weiterhin auf Aufstiegskurs und konnte das dritte Spiel bei der Weltmeisterschaft in Füssen gegen Lettland dank eines sehr guten Powerplay mit 4:1 gewinnen. Die Tore für die DEB Auswahl erzielten dabei Tim Brunnhuber, Nicolas Appendino, Marco Bassler und Dennis Lobach.

(Foto: Alwin Zwibel)
Mit diesem Sieg übernimmt das Team von Christian Künast vorerst die Tabellenführung vor Weißrussland, die heute Abend gegen die Österreicher spielen und siegen müssen. Morgen treffen sich dann beide Teams zum Showdown, der für einen möglichen Aufstieg in die Top-Division vorentscheidend ist.
Deutschland konnte am heutigen Mittwoch an die guten Leistungen vom Montag gegen Norwegen anknüpfen und spielte konzentriert und effektiv in der Chancenverwertung. Lettland war der erwartete unangenehme Gegner, der vorallem im körperlichen Bereich auf dem Eis present war, doch die Abwehr um Hendrik Hane spielte souverän und ließ nur wenige Chancen zu. Eine der ersten großen Möglichkeit in Überzahl konnte Tim Brunnhuber mt seinem dritten Tor bei dieser Weltmeisterschaft zur 1:0 Führung (15.) nutzen.
Im Mittelabschnitt spielten die Letten frech nach Vorne und die deutsche Abwehr musste stets konzentriert zu Werke gehen. Mit dem 2:0 durch Nicolas Appendino (33.) wurden die Angriffsbemühungen von Lettland dann erst einmal zu Nichte gemacht. Kurz darauf hatten die deutschen Fans dann erneut die Möglichkeit zu Jubeln, als Marco Bassler auf Vorlage von Yannik Valenti die Scheibe im lettischen Tor unterbrachte, auch dieser Treffer fiel bei nummerischer Überlegenheit. Mit dieser souveränen 3:0 Führung ging es dann in die zweite Drittelpause.
Die letzten zwanzig Minuten waren von einigen Strafzeiten auf beiden Seiten geprägt. Lettland machte der Enttäuschung immer mal wieder Luft und gerade nach dem Pfiff des Referee gab es ständig noch Gerangel auf dem Eis. Hendrik Hane dufte sich in der 47. Minute durch einen hervorragenden Stockhandsafe auszeichnen. Mit dem dritten Treffer im Powerplay gab es in der 51. Minute die Entscheidung durch das 4:0 von Dennis Lobach. Bei weniger als fünf Minuten vor dem Ende mussten die DEB-Cracks dann knapp 30 Sekunden in doppelter Unterzahl agieren und als Appendino von der Strafbank zurückkam trafen die Letten zum 1:4.
Bei diesem Ehrentreffer sollte es aber dann bleiben, denn Deutschland spielte den 4:1 Sieg von der Uhr runter und trifft morgen im entscheidenen Spiel auf Weißrussland. Der Sieger aus dieser Partie ist einem möglichen Aufstieg dann greifbar nah.
12. Dezember 2018
Lettland - Deutschland 1:4 (0:1|0:2|1:1)
Tore:
0:1|15.|Tim Brunnhuber (Gawanke, Wohlgemuth) PPT
0:2|33.|Nicolas Appendino
0:3|37.|Marco Bassler (Valenti, Gawanke) PPT
0:4|51.|Dennis Lobach (Wohlgemuth) PPT
1:4|56.|Fjodorovs Deniss PPT
Zuschauer:
700
Best Player
Lettland: #5 Smons Sandis
Deutschland: #14 Tim Brunnhuber
Die U20 Div.1 Weltmeisterschaft 2018 findet in Füssen vom 09.12.2018 - 15.02.2018 statt und nur der Erstplatzierte kann in die Top Division aufsteigen. Der letzte Aufstieg einer deutschen U20 Nationalmannschaft fand im Jahr 2012 in Garmisch statt.
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(DEL/München) PM Red Bull München steht als erster Eishockeyklub aus Deutschland im Halbfinale der Champions League: Der Deutsche Meister erkämpfte im Rückspiel beim schwedischen Spitzenklub Malmö Redhawks in einer hochklassigen und extrem spannenden Partie ein 5:5 nach Verlängerung (1:2|3:2|0:1|1:0).

(Foto: Gepa Pictures)
Da die Schweden nach 60 Minuten den 2:1-Hinspielsieg egalisiert hatten, ging die Partie in die Overtime. Da avancierte Trevor Parkes mit seinem dritten Treffer im Spiel zum Matchwinner. In der regulären Spielzeit hatten – neben dem Hattricker Parkes – Justin Shugg und Daryl Boyle für die Red Bulls getroffen. Im Halbfinale treffen die Münchner auf Red Bull Salzburg. Das Hinspiel steigt entweder am 8. oder 9. Januar, das Rückspiel am 15. oder 16. Januar.
Die Red Bulls starteten druckvoll und drängten den Tabellendritten der schwedischen Liga in die Defensive. Malmö befreite sich erstmals in der dritten Minute und war prompt erfolgreich: Emil Sylvegard traf vom Bullykreis ins lange Eck. Danach zeigten die Redhawks ihre technische und schlittschuhläuferische Klasse, München hielt aber mit – und kassierte dennoch das 0:2: In der zwölften Minute sprang der Puck nach einem Pass vor das Tor vom Knie von Konrad Abeltshauser ins eigene Tor. Die Red Bulls verdauten den Schock schnell und kamen vier Sekunden vor der ersten Pause zurück, weil Trevor Parkes in Überzahl nach einem Pass von Yasin Ehliz auf 1:2 stellte.
Im Mittelabschnitt erwischte München den perfekten Start. In der 22. Minute erzielte Parkes den Ausgleich, drei Minuten später schoss Shugg nach einem Traumpass von Mark Voakes das 3:2. Nun war Malmö gefordert – und schlug seinerseits mit einem Doppelschlag zurück. In der 35. Minute glich Johan Olofsson aus, vier Minuten später brachte der ehemalige Münchner Jens Olsson die Schweden in Führung. Den Schlusspunkt setzte aber erneut ein Münchner: 17 Sekunden vor der Pause erzielte Boyle den 4:4-Ausgleich.
Zu Beginn des Schlussdrittels übten die Redhawks Druck auf das Tor von Danny aus den Birken aus, der hielt sein Team aber im Spiel. In der Folge ging es mit hohem Tempo in beide Richtungen, weitere Tore fielen aber bis in die 54. Minute nicht. Da war es Frederik Storm, der Malmö mit seinem Treffer nach einer starken Einzelleistung auf „Kurs Verlängerung“ brachte. 36 Sekunden vor dem Ende hatte Andrew Bodnarchuk den Münchner Halbfinaleinzug in Unterzahl auf dem Schläger, es blieb aber beim 4:5 nach 60 Minuten.
In der Verlängerung waren vier Minuten und zwei Sekunden gespielt, als Parkes die Red Bulls mit seinem dritten Tor zum 5:5 und damit ins Halbfinale der Königsklasse schoss.
Maximilian Kastner: „Das war ein Spiel auf Augenhöhe mit dem glücklicheren Ende für uns. Ich bin stolz, dass wir unter den besten vier Mannschaften Europas stehen.“
Endergebnis
Malmö Redhawks gegen EHC Red Bull München 5:5 n. V. (2:1|2:3|1:0|0:1)
Tore
1:0 | 02:58 | Emil Sylvegard
2:0 | 11:38 | Johan Olofsson
2:1 | 19:56 | Trevor Parkes
2:2 | 21:17 | Trevor Parkes
2:3 | 24:26 | Justin Shugg
3:3 | 34:53 | Johan Olofsson
4:3 | 38:40 | Jens Olsson
4:4 | 39:43 | Daryl Boyle
5:4 | 53:16 | Frederik Storm
5:5 | 64:02 | Trevor Parkes
Zuschauer
2.493

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(DEL/Ingolstadt) PM Eine Ära geht im kommenden Frühjahr zu Ende: Thomas Greilinger wird am Saisonende von der großen Bühne der Deutschen Eishockey Liga (DEL) abtreten. Der Stürmer gehört zu den besten Spielern der DEL-Geschichte und hat sich in elf Jahren beim ERC Ingolstadt als Meisterpanther, Rekordspieler und Clublegende in die Vereinschronik eingetragen.

(Foto: Jürgen Meyer)
„Thomas und ich hatten vorige Woche ein langes Gespräch", berichtet Sportdirektor Larry Mitchell. „Er bat mich um Verständnis, dass er schon im kommenden Sommer den Club verlassen will, und erläuterte mir auch plausibel die Hintergründe."
"EINE ENTSCHEIDUNG FÜR DIE FAMILIE"
Für Greilinger ist es „im Wesentlichen eine Entscheidung für die Familie". Der 37-Jährige erklärt: „Ich bin nicht mehr der Jüngste und habe natürlich überlegt, wie die Zeit nach der Profilaufbahn einmal aussehen soll. Wir haben uns als Familie in Ingolstadt extrem wohl gefühlt, die Leute und der ERC sind uns ans Herz gewachsen. Wir sehen unsere Zukunft aber in Deggendorf, meiner Heimat. Unsere Söhne werden im kommenden Herbst eingeschult, da ist der kommende Sommer der richtige Zeitpunkt, heimzugehen."
„Das sind verständliche Gründe", sagt Mitchell. Der ERC-Sportdirektor stimmte dem Wunsch nach dem früheren Vertragsende zu, zumal es sich bei Veteran Greilinger (801 DEL-Spiele) „um den dienstältesten Spieler des ERC und eine Legende in der Ingolstädter Clubgeschichte handelt".
CLUBLEGENDE, MEISTERPANTHER UND REKORDSPIELER
Der Angreifer kam nach einer Auszeit vom Profisport 2008 von Drittligist Deggendorf Fire zu den Panthern. Es entstand eine gedeihliche Verbindung, die man heute als unzerrüttbar ansehen kann. 2010 wurde Greile als Toptorjäger der Liga und als „DEL-Spieler des Jahres" geehrt. 2014 holte er mit dem ERC die DEL-Meisterschaft, die zweite für ihn nach dem Titel in seiner Debütsaison mit den München Barons. Mittlerweile hält Greilinger beim ERC zahlreiche Clubrekorde, die ausstehenden Bestmarken für die meisten Spiele und die meisten Assists werden voraussichtlich noch vor dem Frühjahr fallen.
„Thomas hat unserem Trainer Doug Shedden versichert, dass er bis Saisonende alles geben wird. Ich wusste aber ohnehin: Greile will immer gewinnen", sagt Mitchell. „Wir alle kennen ihn als fantastischen Spieler. Als gegnerischer Trainer schaute ich in Vorbereitung auf Spiele gegen Ingolstadt immer besonders intensiv Videos von Greilinger, weil er genialen Sachen macht und immer sehr torgefährlich ist. Wir werden die Partien in den nächsten Monaten genießen, solange Greile noch bei uns spielt. Es ist uns eine Ehre!"

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(U20WM 2018 Div.1/Füssen) (Christian Diepold) Leon Gawanke (19) ist einer der bereits gedrafteten deutschen Nachwuchstalente bei der U20 Weltmeisterschaft 2018 der Div.1 in Füssen und spielt seit 2016 in Kanada in der QMJHL bei den Cape Breton Screaming Eagles. Beim NHL Entry Draft 2017 wurde er in der 5. Runde an 136 Position von den Winnipeg Jets gezogen.

(Foto: Stefan Diepold)
Leon Gawanke wurde nach dem Spiel gegen Norwegen zum besten Spieler des deutschen Teams gekürt. Seine Juniorenzeit in Deutschland verbrachte, der am 31. Mai 1999 in Berlin geborene Leon Gawanke, bei den Eisbären Berlin in deren Juniorenbereich. Er spielte zum großen Teil von Beginn bei den älteren Jahrgängen und machte dort vor allem durch seine Offensivqualitäten auf sich aufmerksam. In der Saison 2015-16 war er mit Abstand der beste Verteidiger im Team der Eisbären und lief dann auch zum ersten Mal bei der U18 WM für den DEB auf.
Seine guten Leistungen blieben in Nordamerika nicht unbemerkt. Die Cape Breton Eagles sicherten sich im CHL Import Draft 2016 Gawanke‘s Dienste. Leon fasste die Gelegenheit und wagte den Sprung über den großen Teich. In seiner Rookie Saison bei Cape Breton zeigte er starke Leistungen. Er zeigte nicht nur seine offensiven Qualitäten, sondern auch in der Defensive war auf ihn Verlass. Die Saison schloss er mit 8 Toren und 24 Assists ab. Durch diese Leistungen interessierten sich nun auch die NHL Scouts für ihn. Vor allem der Mangel an rechtsschiessenden Defendern und seine Zwei-Wege Fähigkeiten kommen ihm zu Gute. Die Winnipeg Jets sicherten sich die Rechte an Gawanke in der 5. Runde des NHL Drafts 2017.
In der folgenden Saison konnte er seine Leistungen bestätigen. Auch bei der U20 WM 2017 war er einer der besten Spieler. Als Breakout Season kann man getrost die aktuelle Saison bezeichnen. Aktuell ist der Zweitbester Defender der QMJHL mit 31 Punkten in 29 Spielen für Cape Breton. Er hatte eine Serie von 12 Spielen mit mindestens einem Punkt (insgesamt 20 Punkte). Seine Übersicht, sein starker erster Pass, den er auch gegen Norwegen zeigte, und seine trotzdem gute Defensive machen ihn unentbehrlich für Cape Breton.
Sollte er seine Leistung und Entwicklung weiter bestätigen, scheint es nur eine Frage der Zeit bis Leon Gawanke auch in der NHL auftaucht.
Karrieredaten von Leon Gawanke
| S | Team | League | GP | G | A | TP | PIM | +/- | POST | GP | G | A | TP | PIM | +/- | |
| 2012-13 | Eisbären Juniors Berlin U16 | Schüler-BL | 2 | 0 | 0 | 0 | 0 | | | ||||||||
| 2013-14 | Eisbären Juniors Berlin U16 | Schüler-BL | 29 | 4 | 18 | 22 | 22 | | | Playoffs | 3 | 0 | 1 | 1 | 0 | ||
| 2014-15 | Eisbären Juniors Berlin U16 | Schüler-BL | 28 | 14 | 39 | 53 | 44 | | | Playoffs | 5 | 1 | 4 | 5 | 2 | ||
| Eisbären Juniors Berlin U19 | DNL Q | 6 | 0 | 0 | 0 | 2 | | | |||||||||
| Eisbären Juniors Berlin U19 | DNL | 2 | 0 | 0 | 0 | 0 | | | |||||||||
| 2015-16 | Eisbären Juniors Berlin U19 | DNL | 41 | 11 | 25 | 36 | 18 | 19 | | | Playoffs QC | 2 | 1 | 3 | 4 | 0 | 1 |
| Eisbären Juniors Berlin U19 | DNL Endrunde | 4 | 1 | 3 | 4 | 0 | 4 | | | ||||||||
| Germany U18 | WJC-18 D1A | 5 | 0 | 1 | 1 | 0 | 0 | | | ||||||||
| 2016-17 | Cape Breton Screaming Eagles | QMJHL | 54 | 8 | 24 | 32 | 26 | 11 | | | Playoffs | 11 | 1 | 3 | 4 | 4 | 3 |
| Germany U18 (all) | International-Jr | - | - | - | - | - | | | |||||||||
| Germany U20 | WJC-20 D1A | 4 | 0 | 1 | 1 | 0 | 2 | | | ||||||||
| 2017-18 | Cape Breton Screaming Eagles | QMJHL | 62 | 4 | 28 | 32 | 39 | -20 | | | Playoffs | 5 | 1 | 1 | 2 | 5 | -3 |
| Germany U20 | WJC-20 D1A | 5 | 2 | 3 | 5 | 2 | 5 | | | ||||||||
| 2018-19 | Cape Breton Screaming Eagles | QMJHL | 29 | 10 | 21 | 31 | 12 | 6 | | | |||||||
| Germany U20 “A” | WJC-20 D1A | 2 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | | |
(Statistik eliteprospects.com)
Die U20 Div.1 Weltmeisterschaft 2018 findet in Füssen vom 09.12.2018 - 15.02.2018 statt und nur der Erstplatzierte kann in die Top Division aufsteigen. Der letzte Aufstieg einer deutschen U20 Nationalmannschaft fand im Jahr 2012 in Garmisch statt.
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(U20WM 2018 Div.1/Füssen) (Christian Diepold) Mit einem klaren 4:0 Erfolg über Norwegen belegt die DEB Auswahl bei der U20 Weltmeisterschaft in Füssen aktuell den zweiten Tabellenplatz hinter Weißrussland, die als Mitfavorit um den Aufstieg in die Top Division gelten. Einer der Matchwinner am heutigen Abend war der Ravensburger Tim Brunnhuber, der mit einem Doppelpack zugeschlagen hatte.

(Foto: Alwin Zwibel)
Im Spiel gestern gegen die Österreicher war das Team von Bundestrainer Christian Künast noch etwas nervös und machte es sich über weite Strecken des Spiels selbst schwer und hatte im Penaltyschiessen dann das Glück auf der Seite um den Extrapunkt zu gewinnen. Heute im Spiel gegen Norwegen, die gestern gegen Weißrussland mit 3:5 verloren hatte, zeigte sich die junge DEB Auswahl positiv verändert.
Es wurde von Beginn an konzentriert agiert und nach einigen Torchancen war es Taro Jentzsch in der 18. Minute mit der 1:0 Führung für Deutschland. Mit diesem knappen Ergebnis ging es dann in die erste Drittelpause.
Nach dem Wiederanpfiff zeigte die deutsche U20-Auswahl wieterhin Dominanz auf dem Eis und bestimmte weitgehend das Spielgeschehen. In der 30. Minute fiel der vermeindliche Ausgleich der Norweger, doch der Referee gab den Treffer wegen Torraumabseit nicht und fast im Gegenzug war es Tim Brunnhuber der die Scheibe zum 2:0 ins Tor beförderte. Knapp zwei Minuten später war es Münchner Justin Schütz, der mit einem unhaltbaren Handgelenkschuss unter die Latte zum 3:0 einnetzte (35.).
Tim Brunnerhuber aus Ravensburg trifft nach weniger als zwei Minuten im Schlussabschnitt mit seinem zweiten Treffer zum 4:0 und der Vorentscheidung in dieser Partie. Deutschland konnte in den letzten zwanzig Minuten an die ersten beiden guten Drittel nahtlos anküpfen und ließen den Norwegern kaum Chancen. Hendrik Hane, der heute erneut im Tor stand war wie schon in der Begnung gegen Österreich ein sicherer und ruhiger Rückhalt.
Bis auf zwei Aluminiumtreffer gab es im letzten Drittel dann keine weiteren nennenswerten Aktionen. Deutschland hat morgen spielfrei und trifft dann am Mittwoch auf Lettland, bevor es dann am Donnerstag zum Spitzenspiel gegen Weißrussland geht.
10. Dezember 2018
Deutschland - Norwegen 4:0 (1:0|2:0|1:0)
Tore:
1:0|18.|Taro Jentzsch (Schutz, Bokk)
2:0|33.|Tim Brunnhuber (Appendino, Fischer)
3:0|35.|Justin Schutz (Bokk, Fischer)
4:0|42.|Tim Brunnhuber
Zuschauer:
700
Best Pllayer:
Deutschland: Leon Gawanke
Norwegen: Sander Thoresen
Die U20 Div.1 Weltmeisterschaft 2018 findet in Füssen vom 09.12.2018 - 15.02.2018 statt und nur der Erstplatzierte kann in die Top Division aufsteigen. Der letzte Aufstieg einer deutschen U20 Nationalmannschaft fand im Jahr 2012 in Garmisch statt.
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(DEL/Augsburg) PM Die Augsburger Panther bleiben zu Hause weiter eine Macht. Gegen die Iserlohn Roosters feierten die Panther bereits den siebten Heim-Dreier in Folge. Beim letztlich verdienten 4:2-Sieg trafen Drew LeBlanc (11., 42.), Daniel Schmölz (38.) und Patrick McNeill (53.) für den AEV. Bei den Roosters waren die Ex-Augsburger Evan Trupp (13.) und Jon Matsumoto (47.) erfolgreich.
(Foto: Dunja Dietrich)
Mike Stewart musste gegen Iserlohn auf den angeschkagenen Henry Haase verzichten. Für den Verteidiger kehrte Simon Sezemsky ins Team zurück, aber sonst setzte der Coach auf die gleiche Formation wie bei der unglücklichen Niederlage in Ingolstadt.
Und die Panther waren auch sofort im Spiel und hatten in einem recht ausgeglichenen ersten Drittel etwas mehr von der Partie. Auch ein Treffer gelang den Hausherren, als LeBlanc nach einer überragenden Vorarbeit von Matt White zur Augsburger Führung einschieben konnte (11.).
Doch die Roosters hatten eine schnelle Antwort parat. Trupp fälschte einen Schuss von Daine Todd stark und vor allem unhaltbar für Olivier Roy zum 1:1 ab (13.). Der AEV hatte Sekunden vor der ersten Sirene noch die Chance auf die erneute Führung, aber Jaroslav Hafenrichter traf nur den Pfosten (20.).
Auch kurz nach Wiederbeginn hatten die Gastgeber eine gute Chance, als Sahir Gill alleine durchgebrochen war, aber an Niko Tapani Hovinen scheiterte (23.). Anschließend dominierten dann beide Abwehrreihen und Möglichkeiten wurden zur Mangelware. Es dauerte bis zum ersten Überzahlspiel der Roosters, ehe wieder Gefahr entstand - allerdings für die Panther. Bei einem Gegenstoß nagelte Christoph Ullmann den Puck aber nur an die Latte (34.).
Auf der Gegenseite konnte sich Roy bei einer Doppelchance von Trupp und Marko Friedrich auszeichnen (37.), aber der einzige Treffer in diesem Abschnitt war dem AEV vergönnt, als Schmölz nach einem Schuss von Sezemsky abstauben konnte (38.).
Und auch im dritten Drittel konnten die Hausherren nach einem Abstauber jubeln. Die Scheibe blieb nach einem schnell vorgetragenen Angriff kurz vor der Torlinie liegen, LeBlanc schaltete am schnellsten und bugsierte diese über die Linie zum 3:1 (42.).
Doch erneut hatten die Roosters eine Antwort: In Überzahl traf Matsumoto nach toller Einzelleistung sehenswert in den Winkel und machte das Spiel sofort wieder spannend (47.). Und wenig später bot sich den Gästen die große Chance auf den Ausgleich, als Adam Payerl nach einem Kniecheck mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe vorzeitig zum Duschen musste.
Doch die größte Chance während dieser fünfminütigen Überzahl hatten die Panther bei einem Konter von T.J. Trevelyan (53.). Der Publikumsliebling scheiterte zwar noch, aber Sekunden nachdem der AEV wieder komplett war, klappte es doch. Hans Detsch brachte den Puck nach einer starken Aktion zum Tor und dann schaltete McNeill blitzschnell und traf zum Nachsetzen zum 4:2 (53.). Dabei blieb es auch bis zum Schluss und der AEV überholte damit den EHC Red Bull München und springt auf Rang zwei der Tabelle.
Am kommenden Wochenende stehen allerdings schwierige Aufgaben auf dem Zettel. Freitag tritt der AEV bei Spitzenreiter Adler Mannheim an, zwei Tage später ist der Meister aus München im Curt-Frenzel-Stadion zu Gast.

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(DEL/Ingolstadt) PM Das Spiel beim Tabellendritten Düsseldorfer EG begann seitens des ERC Ingolstadt etwas verhalten. Gästecoach Doug Shedden hat seine Privilegien auf die Defensive gelegt. Die ersatzgeschwächten Rheinländer (ohne Henrion, Flaake, Ebner und Strodel) kamen mit dem System zunächst gar nicht klar, so dass ein optisches Übergewicht seitens der Donaustädter erkennbar war.

( Foto Birgit Häfner )
So richtig los ging es erst, als Ingolstadts Pat Cannone wegen Beinstellens auf die Strafbank verbannt wurde. Während er in den Schlusssekunden seiner Strafzeit auf dem Sünderbänkchen ausharrte, starteten seine Kol-legen einen vielversprechenden Konter. Darin Olver passte in der 12.Minute zu Ryan Garbutt, der je-doch an DEG-Goalie Matthias Niederberger scheiterte. Bei abgelaufener Strafzeit musste auch Timo Pielmeier im Tor der Panther sein Können zeigen. So wehrte er zunächst ein Pfund von Alexandre Pi-card ab und war auch beim Rebound von Ryan McKiernan nicht zu überwinden. In der 15.Minute nahm Tyler Kelleher Maß, die Scheibe fand sich im Fanghandschuh des DEG-Goalies wieder. Eine Minute spä-ter war der DEG-Goalie nicht unbeteiligt. Benedikt Kohl spielte die Scheibe tief hinter das Tor, lockte Matthias Niederberger aus seinem Tor.
Darin Olver schnappte sich das unkontrollierte Spielgerät und passte es zur blauen Linie. Den folgenden Schuss von Colten Jobke blockte Darin Olver selbst und verwandelt zum 0:1 eiskalt. Auch nach dem Führungstor waren Panther zielstrebiger und hätten durch Thomas Greilinger im Powerplay auf 0:2 stellen können. Der DEG- Goalie hielt das Pfund zwei Minuten vor Drittelende sicher. Das zweite Drittel begann mit einem Paukenschlag für den ERC Ingolstadt. Kaum war die Scheibe im Spiel, schon stand es 2:0 für die Panther. Mike Collins traf nach 16 Sekunden mit seinem 14.Saisontreffer, nachdem er von Sean Sullivan mustergültig bedient wurde. In der 29.Minute zielte Tyler Kelleher bei Powerplay Ingolstadt zu genau. Sein Lattenkracher hätte schon eine kleine Vorent-scheidung bedeuten können. So kam es, dass die Rheinländer, begünstigt durch eine zweifelhafte Strafzeit gegen Thomas Greilinger, ab der 33.Minute Oberwasser bekamen.
Bei angezeigter Strafe wehrte Timo Pielmeier gleich zweimal ab. Instinktiv beim Nachschuss, wo er den Schoner einfach ausfuhr, das war schon herausragend. Danach stampfte die Truppe von Harold Kreis Chancen im Mi-nutentakt heraus. Ob Braden Pimm, Jaedon Descheneau, Alexander Barta, Ken-Andre Olimb, Calle Ridderwall oder Philipp Gogulla mehrfach, „Pille" war wie eine „Antigoalverhütungsmittel", wenn es überhaupt so was gibt. Zwar hatte der ERC Ingolstadt durch Pat Cannone und Brandon Mashinter auch Chance zum Torerfolg, aber die Gewichtigkeit lag eindeutig bei den Gastgebern. 21 Sekunden vor Beendigung des 2.Drittels erklang die Torhymne der DEG leider doch noch. Auf Zuspiel von Leon Nie-derberger versenkte Patrick Buzas den Puck unter die Latte zum 1:2. Im Schlussdrittel legten die Rheinländer vor 7731 Zuschauer im ISS-Dome gleich los wie die Feuerwehr.
Bereits nach einer Minute nach Wiederbeginn musste Timo Pielmeier gegen Philipp Gogulla eingreifen. Auch danach mussten die Panther Schwimmunterricht nehmen. Trotz immensen Drucks der DEG tauchten die Gäste aus Oberbayern nicht ab, auch nicht in der 43.Minute als Olimb ziemlich alles austanzte, was auszutanzen war. Sein verzögerter Schuss wehrte Laurin Braun mit einem Ausfall-schritt ab. In der 49.Minute ließ sich Ryan Garbutt zu einem Stockschlag hinreißen. Die folgende Straf-zeit nutzte Philipp Gogulla im Nachschuss zum 2:2. Zuvor hatte Alexander Barta ein Mordspfund Rich-tung Timo Pielmeier abgesetzt. Kaum war der ERC Ingolstadt bestraft und wieder vollzählig, schickte die Referees Pat Cannone mit dem gleichen Vergehen auf die Strafbank. Dieses Mal überstand die Truppe von Doug Shedden die heikle Situation. Eine heikle Situation gab es ab der 55.Minute zu über-stehen. Ville Koistinen kam gegen Marco Nowak etwas ungestüm angeflogen und die Schiedsrichter ahndeten dies zu Recht mit einer kleinen Strafzeit. Danach wurde es Nerven zerreißend, vor allem für die 60 mitgereisten Fans des ERC Ingolstadt. So musste Jerry D'amigo gegen „Meisterpanther“ Patrick Köppchen nach unsanften Einsteigen an der Bande für zwei Minuten auf die Strafbank. Der „MvP von 2014“ musste 2:49 Minuten vor Schluss auch verletzt vom Eis. Die Referees beließen es aber mit der kleinen Strafe.
39 Sekunden später waren die Schiedsrichter Bauer/Schrader scheinbar auf „Wie-dergutmachung" aus, in dem sie Laurin Braun wegen angeblichen Stockschlags zwei Minuten auf-brummten. Bei doppelter Überzahl gelang es den Protagonisten vom Rhein nicht, ERC-Goalie Timo Pielmeier ein drittes Mal zu überwinden. Die drei Penaltykiller, sowie Tausendsassa „Pille" wuchsen in dieser Phase nochmals über sich hinaus, verteidigten aufopferungsvoll und mit viel Herzblut den vorläufigen Punktgewinn. Selbst als die Panther 49 Sekunden zu viert, bzw. 10 Sekunden vor Schluss vollzählig auf dem Eis agierten, war der Punkt nicht eingetütet. Der ERC Ingolstadt rettete sich in die Verlängerung. In der Overtime zunächst die DEG am Drücker. Nach Scheibengewinn der Panther startete Tyler Kelle-her einen Sololauf. Dieser konnte vor dem gegnerischen Tor nur durch unfairen Mittel von Jaeden Descheneau gebremst werden. Im Powerplay 4 gegen 3 richteten sich die Panther die DEG für den „Sudden death“ her. Nach ein paar Schussversuchen nahm mit Ablauf der Strafzeit Ville Koistinen Maß. Sein Strahl schlug unhaltbar für den DEG-Goalie nach 63:08 zum etwas glücklichen 2:3 Sieg ein.
Düsseldorfer EG vs. ERC Ingolstadt 2:3 n.V. (0:1; 1:1; 1:0; 0:1)
Powerplay: 1/8 vs. 1/3
Strafzeiten: 6 vs. 16

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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat ein hochklassiges Spitzenspiel gegen die Adler Mannheim mit 0:1 nach Penaltyschießen (0:0|0:0|0:0|0:0|0:1) verloren. Vor 6.142 Zuschauern im ausverkauften Olympia-Eisstadion lieferten sich der Deutsche Meister aus München und der Tabellenführer aus Mannheim eine Partie mit vielen Chancen, die vor allem aufgrund der starken Torhüter Danny aus den Birken (München) und Dennis Endras (Mannheim) erst im Shootout entschieden wurde.

( Foto Franz Feiner )
Spielverlauf Beide Teams taktierten nicht, sondern starteten mit offenem Visier in das Spitzenspiel. Dass es nach 20 Minuten 0:0 stand, lag an den Goalies: Münchens Danny aus den Birken und Mannheims Dennis Endras stellten mehrfach ihre Klasse unter Beweis. Endras verhinderte in der vierten Minute gegen Frank Mauer zweimal mit Glanzparaden die Führung der Red Bulls. Auf der Gegenseite hielt aus den Birken die Schüsse von Janik Möser (6.) und Benjamin Smith (7.). Danach wurde die Partie härter, die spielerische Komponente kam aber weiterhin nicht zu kurz. In der 19. Minute hatte John Mitchell die letzte Münchner Chance vor der ersten Pause.
Das erste Ausrufezeichen im zweiten Drittel setzte Yasin Ehliz, sein Schuss landete aber am Pfosten des Mannheimer Tors (23). Die Red Bulls hatten in der Folge mehr vom Spiel und weitere Großchancen durch Justin Shugg (35.) und Trevor Parkes (38.), doch Dennis Endras hielt weiterhin stark. Die Adler hatten weniger Möglichkeiten, wenn sie vor dem Tor der Münchner auftauchten, waren sie aber ebenfalls gefährlich: Chad Kolarik (37.) und Andrew Desjardins (38.) hatten in der Schlussphase des Drittels die besten Chancen der Gäste.
In der 42. Minute des Schlussabschnitts lief Mannheims Garrett Festerling auf das Tor von Danny aus den Birken zu, Münchens Goalie blieb aber lange stehen und hielt die Null. Auf der Gegenseite verhindert Dennis Endras mit Paraden gegen Tobias Eder (46.) und Maximilian Kastner (48.) sowie in der spannenden Schlussphase gegen John Mitchell und Yasin Ehliz (jeweils 57.) die Münchner Führung. 90 Sekunden vor dem Ende entschärfte Danny aus den Birken mit der Fanghand einen Alleingang von Chad Kolarik in Adler-Überzahl und rettete die Red Bulls in die Verlängerung.
In der fünfminütigen Verlängerung fielen ebenfalls keine Tore, sodass die Partie ins Penaltyschießen ging. Mannheims Luke Adam traf als einziger Spieler und sicherte den Adlern so den Zusatzpunkt. Danny aus den Birken „Beide Seiten haben defensiv gut gespielt und viel geblockt, das hilft uns Torhütern.“
Endergebnis EHC Red Bull München gegen Adler Mannheim 0:1 n. V. (0:0|0:0|0:0|0:0|0:1)
Tore
0:1 | 65:00 | Luke Adam
Zuschauer 6.142

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