(DEL/Düsseldorf) PM Sechs Heimspiele im Januar und kein einziger Sieg? Das galt es für die Düsseldorfer EG gegen die Augsburger Panther unbedingt zu verhindern. Schließlich sind die Schwaben ein direkter Konkurrent um die vorderen Plätze in der DEL-Tabelle. Mit einer starken Leistung fuhr die DEG einen verdienten und letztlich viel zu knappen 4:3 (3:1; 0:0; 1:2)-Sieg ein.

(Foto: Birgit Häfner / eishockey-online.com)
Da sein Kapitän Alex Barta verletzungsbedingt passen musste, machte DEG-Coach Harold Kreis aus der Not kurzerhand eine Tugend. Er ließ seine verbleibenden Mittelstürmer Ken André Olimb, Patrick Buzás und Christian Kretschmann durch alle Reihen rotieren, so dass sich stets wechselnde Formationen gemeinsam mit dem Außenstürmern Philip Gogulla und Jaedon Descheneau, Calle Ridderwall und John Henrion, Braden Pimm und Lukas Laub sowie Manuel Strodel und Stefan Reiter ergaben. Dem Spiel der DEG schadete das ganz und gar nicht. Die Anfangsminuten gerieten zum rot-gelben Sturmlauf. Nach gerade einmal 30 Sekunden brachte Henrion die DEG endlich, endlich mal wieder in Führung. Olimb jagte Braden Lamb im Augsburger Drittel die Scheibe ab, legte sie raus nach rechts zu Riddewall, der das Auge für Henrion in zentraler Position hatte. Dessen satter Schuss zischte an Olivier Roy im Tor der Gäste vorbei. Dann kam die zweite Reihe aufs Eis und war auch sofort erfolgreich. Alex Picard schoss von der blauen Linie, Buzás war aufmerksam und nutzte den Abpraller zum 2:0. 61 Sekunden waren da gespielt.
In der Folge blieb die DEG tonangebend und konnte ihrem Spiel das zuletzt häufig schmerzlich vermisste Tempo verleihen. Das resultierte in etlichen Schusschancen. Doch auf einmal war auch die Mannschaft von Mike Stewart im Spiel. Nach einem Bully vor Fredrik Pettersson Wentzel schlich sich Panther-Top-Scorer Matt White an den langen linken Pfosten und hatte dann zu viel Platz, als dass er sich diese Chance hätte entgehen lassen können (6.). Augsburg war nun besser im Spiel, das aber weiterhin von der DEG bestimmt wurde. Als Henrion energisch zum Tor zog, konnte er in einer Co-Produktion der Verteidiger Patrick McNeill und Simon Sezemsky nur regelwidrig gestoppt werden. Den fälligen Penalty parierte dann allerdings Roy (14.). Auf der Gegenseite sorgte Matt Fraser für ein Raunen im weiten Rund, als er aus kurzer Distanz zuerst am Tor vorbeischoss und Sekunden später Wentzel zu einer Schoner-Parade zwang (15.). Der DEG gelang es noch vor der Pause, den alten Abstand wieder herzustellen. Als beide Mannschaften mit nur vier Feldspielern agierten, behauptete Kevin Marshall die Scheibe hinter dem Tor, überquerte die Grundlinie, legte den Puck ab auf die rechte Seite zu McKiernan, der den am Rand des Torraums lauernden Descheneau bediente (20.) Ein weiterer herrlicher Treffer für die Rot-Gelben!
Mächtig was los also in den ersten 20 Minuten. Auch im zweiten Abschnitt zeigte die DEG weiterhin ein gutes Spiel und war über weite Strecken die bestimmende Mannschaft. Nur eben ohne weiteren Torerfolg. Strodel wäre vielleicht ein sehenswerter Treffer gelungen, wäre ihm die Scheibe bei seinem Marsch in Richtung Tor nicht im letzten Moment vom Schläger gesprungen (26.). Wenig später versuchte sich Ridderwall aus spitzem Winkel (26.). Wie schon im ersten Drittel gingen die Rot-Gelben jeder verlorenen Scheibe nach und setzten die Panther damit früh unter Druck. Die Gäste bekamen den Siegeswillen der DEG auch körperlich zu spüren. Picard räumte mit einem mächtigen Open-Ice-Check Adam Payerl in der neutralen Zone ab. Nur einmal gerieten die Hausherren so richtig unter Druck. In der Schlussphase des Drittels wirbelte der Paradesturm der Panther im Verteidigungsdrittel der DEG. Zuerst kam White aussichtsreich zum Schuss, kurz danach traf Henry Haase aus der Distanz das Torgestänge (38.). Ganz knapp wurde es auch, als der mitspielende Wentzel den Puck nach vorne passte und ihn an den Schläger von Fraser spielte, von wo aus sie nur knapp links am Tor vorbeistrich (40.). Glück gehabt! Das gilt auch mit Blick auf die Personalsituation in der Verteidigung: Zwischenzeitlich musste die DEG nämlich ohne Johannes Huß auskommen, der nach einem Check kurz in die Kabine ging, später aber zurückkehrte (um dann im dritten Drittel wieder passen zu müssen). Auch Marco Nowak konnte für einen Moment nicht mitmischen, weil ihn ein hochspringender Puck unglücklich im Gesicht traf. Nach erfolgreicher Verarztung auf der Bank war er wieder mit von der Partie.
Dass die Messe noch nicht gelesen war, war der DEG spätestens in der Anfangsminute des letzten Drittels bewusst. Nach einem Distanzschuss von Lamb nahm TJ Trevelyan den Abpraller mit der Rückhand und setzte die Scheibe an den linken Pfosten. Wentzel rettete mit der Stockhand, nachdem Marshall den Puck im Aufbau verlor und White einen Schuss auf die kurze linke Ecke losließ (45.). Als Buzás nach feiner Vorarbeit von Laub über die rechte Seite nach einem Konter aus zentraler Position zum 4:1 abschloss, schien der erlösende Heimsieg eingetütet (49.). Im Anschluss lief der omnipräsente White abermals allein auf Wentzel zu, weil Stewart alles riskierte und seinen Stürmer an der gegnerischen blauen Linie lauern ließ, während die DEG im Angriff war. Der schwedische DEG-Keeper blieb erneut Sieger (51.). Als Picard auf die Strafbank musste, nahm der AEV-Trainer rund sechs Minuten vor dem Ende Roy zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Lamb brachte seine Farben noch einmal mit einem Schlenzer durch die Schoner von Wentzel, der wenig Sicht hatte, heran (56.). Danach gelang es der DEG, die Gäste von ihrem eigenen Tor wegzuhalten. Bis es 138 Sekunden noch einmal Bully vor Wentzel gab. Stewart beorderte Roy erneut auf die Bank. 74 Sekunden vor dem Ende zwang ihn ein unerlaubter Weitschuss zurück aufs Eis. 40 Sekunden vor der finalen Sirene war der sechste Mann dann zurück auf dem Eis. Die Sekunden verrannen. Vier Sekunden vor Schluss machte White das Ergebnis knapper als das Spiel über weite Strecken war. Von der rechten Seite zirkelte er den Puck unter die Latte.
Der Februar startet mit einem Wochenende der Superlative. Auf das Kracher-Heimspiel gegen den unangefochtenen Tabellenführer Adler Mannheim am Freitag (Spielbeginn 19:30 Uhr) folgt am Sonntag das Auswärtsspiel beim zweitplatzierten EHC Red Bull München (los geht’s um 14 Uhr). Danach steht die wohlverdiente Länderspielpause an!

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(DEL/Berlin) PM Die Eisbären Berlin gewannen am Sonntagnachmittag mit 5:4 bei den Fischtown Pinguins in Bremerhaven. Die Treffer für die Berliner vor über 4500 Zuschauern in der ausverkauften Eisarena erzielten Micki DuPont, Marcel Noebels, Colin Smith, Martin Buchwieser und Brendan Ranford. Es war der erste Drei-Punkt-Sieg der Eisbären im Jahr 2019 (letzter am 26.12.2018 gegen Bremerhaven).
(Foto: eishockey-online.com / Archivbild)
Es war das Spiel der Torschützen, die ihre Durststrecken beendeten:
Marcel Noebels erzielte sein erstes Tor nach 24 Spielen ohne (letztes Tor: 16.11.18 vs. Krefeld). Colin Smith traf zum dritten Mal in dieser Saison. Zuvor 37 Spiele ohne Treffer (letztes Tor: 28.09.18 vs. Iserlohn). Martin Buchwieser erzielte sein erst zweites Saisontor und traf erstmals seit 27 Partien (letztes Tor: 19.10.18 vs. Wolfsburg). Brendan Ranford traf zum ersten Mal nach elf Spielen wieder (letztes Tor: 23.12.18 vs. Düsseldorf).
Stimmen zum Spiel
Stéphane Richer: „Ich bin stolz auf meine Jungs. Wir haben stark gekämpft. Schon in den letzten zwei Auswärtsspielen in Wolfsburg und Nürnberg hätten wir die Punkte verdient gehabt. Heute wurden die Jungs für ihre Arbeit und ihren Kampfgeist belohnt. Das Spiel war schwer, wie erwartet. Bremerhaven ist eine Topmannschaft, sehr gefährlich offensiv und zu Hause mit der Stimmung im Rücken sowieso gut. Beide Mannschaften haben gut gekämpft. Bei uns hat man gemerkt, dass wir aufgrund der Niederlagenserie mental einige Fehler gemacht haben. Für uns geht’s um kämpfen, kämpfen, kämpfen auch in den nächsten Spielen. Für uns haben die Playoffs schon angefangen und wir müssen bis zum Ende der Hauptrunde darum kämpfen, auf den Pre-Playoff-Plätzen zu bleiben.“
Tore:
1:0 Zengerle 4:27 (Verlic,Feser)
1:1 DuPont 26:10 (MacQueen,Busch) PP
2:1 Feser 29:53 (Nehring,Rumble)
2:2 Noebels 36:17 (Busch) PP
3:2 Moore 38:59 (Fortunus,Kolupaylo)
3:3 Smith 41:22 PS
3:4 Buchwieser 46:26 (Hessler)
3:5 Ranford 56:08 (MacQueen,Wissmann)
4:5 Verlic 57:44 (Urbas,Hooton) 6-5
Strafminuten:
Bremerhaven – 14
Berlin – 18
Zuschauer: 4647 (ausverkauft)

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(DEL/Nürnberg) (Redaktion) Obwohl Nürnberg von Beginn an mehr in die Partie investierte und besonders temporeich auftrat, gewinnt der ERC Ingolstadt ein sehr spannendes Derby am Ende denkbar knapp mit 1:2. Das einzige Nürnberger Tor schoss Daniel Weiß, während Ingolstadts Siegtreffer David Elsner erzielte. Die Thomas Sabo Ice Tigers bleiben dennoch auf einem PlayOff-Rang.

(Foto: Birgit Eiblmaier)
Jochen Reimer stand von der ersten Minute an, wie eine feste Betonwand, im Ingolstädter Tor. Obwohl Nürnberg von Beginn an mehr investierte und temporeich in das Duell startete, schafften es die Franken nicht, das erste Tor zu erzielen. So ging immer wieder ein lautes Raunen durch die Arena, während es die Tiger mit allen Mitteln und Stürmern versuchten. Nach einer guten Gelegenheit von Leonhard Pföderl bewiesen die Panther schnelles Umschaltspiel und kamen im Gegenzug zum überraschenden Führungstreffer. Erst versuchte es David Elsner. Elsner scheiterte aber noch an Andreas Jenike, der eine sehr starke Partie machte. Daraufhin kam Tyler Kelleher zur Scheibe. Kelleher zog kompromisslos ab und überwand einen chancenlosen Jenike zum 0:1.
Im Mittelabschnitt führte Nürnberg das intensive Spiel weiter fort. Nach einem Power Play, das ungenutzt blieb, drückte Daniel Weiß auf Zuspiel von Shawn Lalonde die Scheibe verdient über die Linie. Nürnberg glich auf 1:1 aus, die Arena bebte. Mehr gelang beiden Mannschaften im zweiten Drittel nicht mehr. Immer wieder kamen die Franken frei vor Jochen Reimer zum Schuss, scheiterten aber am Ex-Nürnberger.
Im letzten Drittel verbrachte Nürnberg sehr viel Zeit auf der Strafbank. Am Ende zu viel. Obwohl das Nürnberger Publikum mit keiner Entscheidung des Schiedsrichters einverstanden war, verbrachten die Ice Tigers gleich zweimal eine besonders lange Zeit in zweifacher Unterzahl. Milan Jurcina und Taylor Aronson sahen dabei zu, wie ihre Teamkollegen, gemeinsam mit einem starken Andreas Jenike die erste doppelte Unterzahl schadlos überstanden. Danach war es aber David Elsner, der bei gleicher Anzahl Spieler auf dem Eis, Jenike überwand und zum 1:2 traf. Auch die Hausherren bekamen kurz darauf die Möglichkeit, fünf gegen drei Power Play zu spielen. Doch anstatt auszugleichen, standen während des Spielaufbaus sechs Nürnberger auf dem Eis. Damit vergaben die Thomas Sabo Ice Tigers die beste Möglichkeit im Spiel, auf 2:2 auszugleichen. Fortan war die Partie von lautem Protest der 6.000 Zuschauer geprägt, die sich absolut unzufrieden mit dem Schiedsrichter zeigten. Das wurde auch nicht besser, als Brandon Segal drei Minuten vor Schluss auf die Strafbank musste. Nürnberg versuchte es am Ende noch mit dem sechsten Feldspieler, scheiterte aber erneut mehrfach an Jochen Reimer. Der ERC Ingolstadt jubelte so, gemeinsam mit 600 angereisten Fans, über einen denkbar knappen 1:2 Sieg in Nürnberg.
Da Berlin in Bremerhaven gewonnen hat und Krefeld gegen Mannheim verloren, positionieren sich die Thomas Sabo Ice Tigers auf Tabellenplatz zehn. Um wichtige Punkte geht es für die Franken bereits am Freitagabend im nächsten Derby. Die Mannschaft von Martin Jiranek ist im Augsburger Curt-Frenzel Stadion zu Gast.

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(DEL/Schwenningen) (BM) Nach dem Erfolg gegen die Krefeld Pinguine am Freitag wollten die Schwenninger Wild Wings unbedingt gegen die Straubin Tigers nachlegen. Lange Zeit sahen die Zuschauer ein Spiel, welches eher als Magerkost bezeichnet werden konnte. Während Anthony Rech die Folgen eines Kniechecks auskurierte, war es erneut Andreé Hult, der den entscheidenden Treffer für die Schwarzwälder erzielte. In der Overtime machte der Schwede den Deckel drauf und sicherte seinem Team zwei Punkte.

Foto: Jens Hagen
Straubing kam mit viel Tempo ins Spiel und versuchte von Anfang an Druck zu erzeugen. Spätestens bei Dustin Strahlmeier war aber Endstation. Auf der anderen Seite scheiterte Mirko Höfflin nur knapp am glänzend reagierenden Jeff Zatkoff. Schwenningen kam immer besser in das Spiel und zu guten Möglichkeiten. Zum Drittelende wurde es für die Gastgeber nochmal brenzlig, als die Gäubodenstädter in Überzahl das Schwenninger Gehäuse unter Beschuss nahmen. Sven Ziegler konnte Schwenningens Schlussmann aber nicht überwinden.
Im Mitteldrittel sollte es deutlich spannender werden. Zu Beginn egalisierten sich beide Teams noch, ehe in die 27. Spielminute schon einige Fans jubelten. Markus Poukkula hatte abgezogen und den Innenpfosten getroffen, die Scheibe kullerte auf der Linie, überquerte diese aber nicht, da Max Renner reagierte.
Das erste Tor des Nachmittags fiel in Überzahl für die Gäste. Jared Aulin passte clever, von hinter dem Tor auf Sven Ziegler, der ins kurze Eck einnetzen konnte. Bis zur Drittelpause wurden die Gäste immer stärker, schafften es aber nicht, ein Tor nachzulegen.
Gleich zu Beginn des Schussabschnittes, hatte Dominik Bittner den Ausgleich auf dem Schläger, beim Abschluss kam der Verteidiger aber aus dem Gleichgewicht. In der 43. Spielminute war es dann soweit: Simon Danner fand Phil McRae im Slot, der abzog. Die Scheibe rutschte zwischen den Beinen von Zatkoff zur Torlinie, wo Kai Herpich im Nachstochern sein erstes Saisontor erzielen konnte.
In der Folge merkte man beiden Teams an, dass keiner den entscheidenden Fehler machen wollte. Phil McRae hatte sogar die Chance zur Führung wurde aber von Sena Acolaste im letzten Moment gestoppt. Auf der anderen Seite tauchte Jeremy Wiliams auf einmal frei vor Dustin Strahlmeier auf. Mit der Fanghand entschärfte der Goalie aber den Alleingang sensationell.
Beide Teams kamen nicht mehr zum Torerfolg, weshalb es in die Verlängerung ging. Wie schon am Freitag wurde Andreé Hult zum Matchwinner. Nach einem Misslungenem Bauerntrick sicherte der Schwede im Nachschuss den Zusatzpunkt für Schwenningen.
Die Wild Wings empfangen am kommenden Freitag die Iserlohn Roosters zum Kellerduell – Straubing empfängt am Donnerstag Bremerhaven.
Spiel vom 27.01.2019
Schwenninger Wild Wings - Straubing Tigers
Tore:
0:1 |28.|Ziegler (Aulin)
1:1 |43.|Herpich (McRae / Danner)
2:1 |63.|Hult (McRae)
Zuschauer: 3089
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(DEL/Iserlohn)(Patrick Rüberg) Spannung mit Nachschlag- ein kampfbetontes Spiel findet am Ende mit Köln einen glücklichen Sieger nach Penaltyschießen. Die Roosters können derzeit einfach nicht gewinnen. Auch in einem spannenden Derby gegen die Kölner Haie reichte es nur zu einem Punkt, sodass die Rote Laterne am Seilersee verbleibt.

(Foto: Patrick Rüberg)
Zu Beginn des Spiels merkte man den Roosters an, dass sie auf Wiedergutmachung nach der 1:5 Niederlage am Freitag in München aus waren. Dabei übertakteten sie bisweilen etwas und so spielten sie mehr als das halbe Drittel in Unterzahl. Dies bescherte den Haien, die sicher nicht ihr bestes Hockey boten, ein Übergewicht an Spielanteilen. Nachdem Yeo und Caporusso zeitgleich auf der Bank Platz nahmen war es Uvira, der mit Ablauf der Strafen zum 0:1 traf. Eine fünfminütige Unterzahl überstanden die Roosters in der Folgezeit schadlos, Friedrich leistete sich eine Spieldauer- Strafe wegen Checks von hinten. So ging ein ruppiges erstes Drittel mit einem 0:1 Rückstand aus Sicht der Roosters in die Pause.
Das zweite Drittel sollte ausgeglichener werden, mit leichten Vorteilen für die Hausherren. Dem Powerplaytreffer von Florek folgte ein schön ausgespielter Angriff über Caporusso und Trupp, den Kevin Schmidt, am langen Pfosten wartend, abschließen konnte. Knapp eine Minute später war es dann Frederik Tiffels, der für die Haie per "Bauerntrick" ausgleichen konnte. Ein eher glückliches Ergebnis für die Haie, denn die Roosters waren zweifelsohne am Drücker.
Das Schlussdrittel bot den Zuschauern in der ausverkauften Eishalle am Seilersee weitere Hochspannung. Die Roosters zeigten eine der besten Leistungen der letzten Wochen und gingen verdient mit 3:2 in Führung, Martinovic Schuss wurde von Mo. Müller unhaltbar für den starken Wesslau abgefälscht und landete im Netz. Die Roosters machten weiter Druck, versäumten jedoch den Sack zuzumachen. Die Kölner befreiten sich sukzessive ihrerseits, den Hausherren schien mit fortschreitender Spielzeit die Kraft etwas auszugehen. Besonders die vielen Strafen im ersten Drittel dürften sich in der Form gerächt haben.
Akenson war es, der im Nachsetzen zum Ausgleich traf- es folgten eine spannende Schlussphase mit Chancen auf beiden Seiten. Die letzten Minuten spielten die Iserlohner in Überzahl, konnten dies jedoch nicht nutzen.
So ging es in die Overtime. Hier hatten die Haie mächtig Glück. Denn zuerst Caporusso konnte einen Penalty nicht verwerten und auch eine anschließende Unterzahl sollten die Gäste vom Rhein schadlos überstehen.
Es musste das Penaltyschießen her um einen Sieger in diesem dramatischen Spiel zu finden. Am Ende war es Tiffels, der seinen Versuch verwerten konnte, die Roosters trafen bei keinem ihrer Versuche.
Die Roosters treten am kommenden Freitag erneut zu Hause gegen die Schwenninger Wild Wings an. Die Haie reisen nach Wolfsburg.
Vor Spiebeginn gab es dann noch Neuigkeiten aus dem Bereich Personalia: Die Iserlohn Roosters gaben die je zweijährigen Vertragsverlängerungen von Jake Weidner und Urgestein Dieter Orendorz bekannt.

(Foto: Jonas Brockmann)
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Spiel vom 27.01.2019
Iserlohn Roosters - Kölner Haie 1:3 (0:1|2:1|1:1|0:0|0:1)
Tore:
0:1 |10.|Uvira
1:1 |27.|Florek
2:1 |32.|Schmidt
2:2 |33.|Tiffels
3:2 |42.|Caporusso
3:3 |51.|Akeson
3:4 |SO.|Tiffels
Zuschauer: 4.967 (ausverkauft)

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(DEL/München) (Christian Diepold) Der amtierende deutsche Meister EHC Red Bull München bleibt auch im 7. Spiel in Folge siegreich. Am heutigen 43. Spieltag der DEL Saison 2018/2019 trafen die Münchner auf die Grizzlys Wolfsburg und konnten sich mit 3:1 durchsetzen und sind dem Tabellenführer Mannheim weiterhin auf den Fersen.

(Ehemaliger Wolfsburger Mark Voakes - Foto: Heike Feiner)
Für die Wolfsburger hat längst die Crunch-Time begonnen, denn mit 8 Punkten Rückstand auf einen Pre-Playoff Platz hat man die weite Reise aus dem Norden in die Landeshauptstadt angetreten. Ein Wiedersehen gab es mit Mark Voakes, der in den vergangenen vier Spielzeiten 198 Mal das Trikot der Grizzlys überstreifte und für die VW-Metropole 60 Tore und 122 Assists (188 Punkte) erzielte. Auf Seiten der Gäste gab es vier Spieler (Leggio, Dehner, Aubin und Sparre), die eine Münchner Vergangenheit hatten.
Es war ein hartes Stück Arbeit für das Team von Don Jackson vor 4.710 Zuschauer am Oberwiesenfeld gegen eine beherzt agierende Truppe aus Wolfsburg. München konnte sich zwar im ersten Drittel die besseren Spielanteile erarbeiten und auch nach 3. Minuten durch Trevor Parkes mit 1:0 in Führung gehen, doch die Gäste und David Leggio waren auf dem Posten, nur wenn die Red Bulls das Spiel schnell machten, dann hatten die Grizzlys Schwierigkeiten.
Den besseren Start im Mittelabschnitt erwischten die Wolfsburger und so folgte verdient der 1:1 Ausgleich (25.) durch den Silberhelden Gerrit Fauser mit einem Schuß unter die Latte, bei dem Danny aus den Birken das Nachsehen hatte. Mit diesem Ausgleich schnupperten die Gäste Luft, doch München konterte eiskalt und erzielte durch Frank Mauer (31.) die erneute Führung. In der Schlußphase des zweiten Drittels konnten sich die beiden ehemaligen Mannschaftskammeraden aus den Birken und Leggio bei zwei Großchancen auszeichnen.
München hatte die richtigen Worte von ihrem Coach in der zweiten Drittelpause mitbekommen, denn die in blau gekleideten Bullen legten einen guten und schwungvollen Start hin und wollten die Partie frühzeitig entscheiden. Die ersten Angriffsbemühungen wurden durch eine Strafzeit unterbrochen. Danach ging es jedoch wieder mit Tempo auf das Tor von David Leggio. Gegen Ende des letzten Drittels wurden die Gäste zunehmend stärker und gefährlicher. Bei knapp einer Minute vor dem Ende nahm Hans Kossmann den dreifachen Meistergoalie Leggio aus dem Kasten und versuchte mit einem sechsten Feldspieler den Ausgleich zu erwingen.
Es gab einige wilde Szenen vor dem Gehäuse von Danny aus den Birken und mit dem Empty Net Treffer von Patrick Hager war der 7. Sieg in Folge in trockenen Tüchern. Für die Red Bulls geht es am nächsten Dienstag in die Hauptstadt nach Berlin und am Sonntag erwartet man zu Hause die Düsseldorfer EG, bevor es am 5. Februar 2019 zum wichtigsten Spiel der Vereinsgeschichte nach Göteburg (Schweden) geht. Im Finale der Champions Hockey League trifft man auf den dreifachen CHL-Sieger Frölunda.
43. DEL Spieltag, 27. Januar 2019
EHC Red Bull München - Grizzlys Wolfsburg 3:1 (1:0|1:1|1:0)
Tore:
1:0|03.|Trevor Parkes (Shugg, Bodnarchuk)
1:1|25.|Gerrit Fauser (Likens, Höhenleitner)
2:1|31.|Frank Mauer (Abeltshauser)
3:1|60.|Patrick Hager (Empty Net)
Zuschauer:
4.170

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(DEL/Schwenningen) (BM) Die Marschroute für Schwenningen war klar: Wollte man noch ein Fünkchen Hoffnung auf die Playoffs haben, musste ein Sieg her. Helfen sollte dabei Jussi Timonen, der in den Kader zurückkehrte. Dafür fehlte sein Landsmann Vili Sopanen. In einer zerfahrenen Partie behielt Schwenningen am Ende die Oberhand. Andreé Hult sorgte 34 Sekunden vor dem Ende für den Siegtreffer in Unterzahl.

Foto: Archivbild / Jens Hagen
Beide Teams agierten zu Spielbeginn verhalten. Martin Schymanski sorgte für erste Gefahr für das von Dustin Strahlmeier gehütete Tor. Sein Versuch aus spitzem Winkel stellte aber kein Problem für den Schwenninger Schlussmann dar. Auf der anderen Seite traf Anthony Rech in Überzahl nur den Pfosten.
Immer wieder ging das Spiel auf und ab. In der elften Spielminute musste Dustin Strahlmeier mit einer schnellen Reaktion gegen Philipp Riefers retten. Im letzten Moment wehrte er die Scheibe mit dem Schoner ab. In der 18. Spielminute sollte das erste Tor fallen. Zuerst ließ Krefelds Hintermannschaft Dominik Bittner sträflich alleine bis zur Grundlinie marschieren. Dieser hatte das Auge für den freistehenden Rihards Bukarts im Slot. Der Lette legte sich die Scheibe zurecht und ließ mit einem präzisen Schuss in den Winkel, keine Abwehrchance.
Nur wenige Sekunden vor der Pause kam es erneut zu einem Aufreger: Philipp Bruggisser ließ sein Knie stehen und foulte Anthony Rech. Dieser blieb mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Eis liegen und musste zunächst in die Kabine, kehrte aber im zweiten Abschnitt zurück. Die Schiedsrichter schickten Krefelds Kapitän zum Duschen.
Da Dominik Bohac nach dem Foul ein Handgemenge provozierte wanderte auch er auf die Strafbank. So begann das zweite Drittel mit vier gegen vier. Martin Lefebvre nutzte den Platz auf dem Eis und erwischte Dustin Strahlmeier nach 70 Sekunden eiskalt. Auf Höhe der Bullypunkte zog er einfach mal ab und traf zum Ausgleich.
Krefeld agierte nun deutlich aggressiver und erspielte sich ein Chancenplus. Chad Costello sowie Gregor Hanson fanden aber in Dustin Strahlmeier ihren Meister. Auf der anderen Seite hatte Dimitri Pätzold Glück, als Andreé Hult die Scheibe nur neben das Tor setzte.
Im letzten Abschnitt drängten die Gäste auf den Sieg. Die beste Chance hatte aber Anthony Rech für die Gastgeber: Allein eilte er auf das Tor zu, abermals war beim Ex-Schwenninger Pätzold Endstation. Gut zwei Minuten vor dem Ende leistete sich Schwenningen einen Wechselfehler - wie so oft in dieser Saison agierten die Schwarzwälder mit einem Mann zu viel auf dem Eis.
Die Pinguine wollten nun endgültig die Entscheidung herbeiführen. Im entscheidenden Moment ging Markus Poukkula zur Scheibe und leitete zu Andreé Hult weiter. Der Schwede setzte sich gegen zwei Krefelder durch und hatte Glück, dass ein kurzes Halten des Gegners nicht geahndet wurde. Mit viel Energie zog er vor das Tor und bescherte 34 Sekunden vor dem Ende den Siegtreffer für Schwenningen.
Spiel vom 26.01.2019
Schwenninger Wild Wings - Krefeld Pinguine
Tore:
1:0 |18.|Bukarts (Bittner / Höfflin)
1:1 |22.|Lefebvre (Hanson / Berglund)
2:1 |60.|Hult
Zuschauer: 2926
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(DEL/Nürnberg) (Redaktion) Constantin Brauns Rückkehr zu den Eisbären Berlin, Nürnbergs Comeback nach einem 2:4 Rückstand und Kapitän Patrick Reimers lupenreiner Hattrick im Schlussabschnitt. Die Thomas Sabo Ice Tigers rutschen mit dem drei Punkte Sieg auf den neunten Tabellenplatz und gehören damit zur aktuellen PlayOff-Gruppe.

(Foto: Birgit Eiblmaier)
Die Partie zwischen den Thomas Sabo Ice Tigers und den Eisbären Berlin war ein Duell voller Comebacks. Neben dem spannenden Spielgeschehen gab Constantin Braun bereits am Donnerstagabend seine Rückkehr ins Team bekannt. Braun lief in einer Abwehrreihe mit Michael Dupont auf. Auch die Thomas Sabo Ice Tigers verkündeten auf sozialen Kanälen, dass man sich trotz aller Rivalität über das Comeback von Braun freut.
Das Spiel war von Beginn an mit relativ hoher Geschwindigkeit geführt. Berlin kam gut in die Partie und bereitete Nürnberg fortan Probleme beim Spielaufbau. Doch mit der Zeit kamen auch die Hausherren langsam ins Spiel. Chris Brown sprintete der Berliner Abwehr nach einem Fehlpass in der offensiven Zone davon, scheiterte aber an Kevin Poulin. Poulin fälschte die Scheibe stark ins Fangnetz ab. Kurze Zeit später kämpfte sich der Nürnberger Stürmer Chad Bassen in die Berliner Defensivzone und brachte den Puck auf Will Acton, der Poulin zum 1:0 überwand. Acton kam vollkommen frei zum Schuss. Das war ein sehr gut kombinierter Spielzug. Doch die Eisbären reagierten schnell. Marcel Noebels brachte die Scheibe im Power Play gefährlich vors Tor. Treutle ließ abprallen und legte damit für Sean Backmann auf, der blitzschnell abzog und zum Ausgleich traf. Aber auch die IceTigers zeigten, dass Power Play zu den Kompetenzen der Franken gehört. Chris Brown traf auf Zuspiel von Brandon Buck und Jason Bast zum erneuten Führungstreffer. Nürnberg führte mit 2:1. Keine Minute später klingelte der Pfosten. Patrick Reimer zog stark ab. Poulin war bereits überwunden, die Scheibe sprang aber wieder aus dem Gehäuse.
Im zweiten Abschnitt dominierten die Gäste aus Berlin. Nürnberg kam nur sehr schwer und vor allem sehr selten aus der eigenen Zone heraus. Daraus resultierte der erwartete Berliner Ausgleich, der nach sechs Minuten fiel. Charlie Jahnke überwand Treutle zum 2:2, nur 33 Sekunden später drehte Sean Backmann das Spiel. Nürnberg verlor die Kontrolle über das Spielgeschehen. Sportdirektor und Trainer Martin Jiranek nahm eine Auszeit, doch auch das half vorerst nicht. Nachdem Maximilian Kislingers Strafe wegen Beinstellens noch unbestraft verlief, erhöhten die Eisbären während eines weiteren Power Plays auf 2:4. Vincent Hessler nutzte das Haken von Milan Jurcina, auf Zuspiel von Michael Dupont eiskalt aus. Nürnberg schien geschlagen.
Doch im Schlussabschnitt drehte Nürnberg deutlich auf. Shawn Lalonde verwertete direkt die erste Gelegenheit in Überzahl zum wichtigen 3:4 Anschlusstreffer. Auch das nachfolgende Power Play verschaffte den Hausherren zahlreiche Chancen, die aber vorerst erfolglos blieben. Kurz nach der Rückkehr von Colin Smith, der auf Grund eines Hakens auf der Strafbank saß, kam Kapitän Patrick Reimer frei zum Schuss. Reimer zog kompromisslos ab und überwand Poulin zum erlösenden 4:4 Ausgleichstreffer. Die Arena bebte und feierte das, zu diesem Zeitpunkt, sehr wohl verdiente Comeback der Nürnberger Mannschaft. Der Jubel war noch nicht komplett verklungen, da flog der Puck erneut ins Berliner Tor. Wieder war es Patrick Reimer, der gut an der blauen Linie nachsetzte und in ein kurzes 2 auf 1 mit seinem Kumpanen Leonhard Pföderl lief. Reimer passte quer auf Pföderl, die Scheibe kam währenddessen zwischen Kevin Poulins Schonern zum Rotieren. Der Puck veränderte seine Richtung und rutschte fast 90 Sekunden nach dem Ausgleich zum 5:4 Führungstreffer über die Linie. Nürnbergs Publikum war euphorisiert, die Thomas Sabo Ice Tigers befanden sich auf dem besten Weg zu einem Vorrundenplatz der PlayOffs. Dann aber entschieden die Schiedsrichter, den Nürnberger Verteidiger Oliver Mebus für vier Minuten wegen eines hohen Stocks auf die Strafbank zu setzen. Berlin versuchte es mit dem sechsten Mann, Patrick Reimer kam in der neutralen Zone an die Scheibe, wartete kurz ab und vollendete seinen lupenreinen Hattrick eiskalt zum endgültigen 6:4.
Da die Krefeld Pinguine auswärts bei den Schwenninger Wild Wings verloren haben, rutschen die Thomas Sabo Ice Tigers auf den neunten Tabellenplatz, während die Eisbären Berlin auf den zehnten Tabellenplatz absteigen. Einen Vorsprung aufbauen, das können die fränkischen Tiger bereits am Sonntagnachmittag vor heimischen Publikum. Der ERC Ingolstadt ist zu Gast in der Nürnberger Arena.

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(DEL/Augsburg) PM Die Augsburger Panther haben dank eines 4:2-Erfolgs gegen den ERC Ingolstadt einen Platz in der Spitzengruppe der DEL gefestigt. Die Treffer für die Panther erzielten Jaroslav Hafenrichter (4.), Sahir Gill (14., 38.) und Matt White (58.). Für Ingolstadt waren David Elsner (24.) und Ville Koistinen (37.) erfolgreich.
(Foto: Dunja Dietrich)
Mike Stewart konnte gegen Ingolstadt wieder auf Arvids Rekis zurückgreifen. Dafür fehlte Daniel Schmölz gesperrt und auch Scott Valentine und Christoph Ullmann waren weiter zum Zuschauen verdammt. Von der Tribüne aus sah das Trio aber einen starken AEV im ersten Drittel. Die Panther waren sofort im Spiel und belohnten sich. Nach einem Anspiel von T.J. Trevelyan zog Hafenrichter trocken ab und setzte den Puck unhaltbar für Timo Pielmeier in den Knick (4.).
Matt White und Patrick McNeill hätten bei einer Doppelchance nachlegen können, aber Pielmeier parierte stark (7.). Nach etwa zehn Minuten fanden auch die Gäste in die Partie, aber jubeln konnten erneut die Panther, als Gill nach einem Schuss von Matt Fraser nur noch abstauben musste (14.).
Das war gleichzeitig auch der Spielstand nach dem ersten Durchgang. Nach Wiederbeginn bekamen die Zuschauer im erneut restlos ausverkauften Curt-Frenzel-Stadion dann ein ausgeglichenes Spiel zu sehen, wobei der Kampf bei beiden Teams im Vordergrund stand. Großchancen waren Mangelware, aber dennoch fand Ingolstadt zurück ins Spiel. Nach einem schnellen Konter und toller Vorarbeit von Patrick Cannone bugsierte Elsner den Puck über die Linie (24.). Später im Durchgang hatten die Gäste Pech, als Maury Edwards im Powerplay nur den Pfosten traf (35.). Kurz danach fiel das 2:2 aber doch - gegen den Knaller von der blauen Linie von Koistinen war Olivier Roy im AEV-Tor erneut chancenlos (37.).
Doch die Freude währte nicht lange, denn nur 51 Sekunden später schlugen die Panther zurück. Wieder stand Gill goldrichtig und konnte zum 3:2 abstauben (38.). Im Schlussdrittel dominierten wieder die Defensivreihen. Augsburg verteidigte geschickt und lauerte auf Konter. Einen solchen vergab Hafenrichter bei einem Alleingang in Unterzahl (54.) und verpasste damit die Entscheidung. Doch White machte es in etwa zwei Minuten vor dem Ende besser und traf zum 4:2 (58.).
Da der AEV anschließend noch zwei Strafzeiten kassierte und Ingolstadt somit mit sechs gegen drei agieren konnte, wurde es noch einmal brenzlig, aber der starke Roy ließ keinen Treffer zu und hielt den Sieg fest. Für die Panther geht es am Sonntag mit dem nächsten Duell gegen ein Top-Team weiter. Ab Sonntag geht es bei der Düsseldorfer EG im Duell Dritter gegen Vierter um Punkte.
Am Rande der Partie wurde bekanntgegeben, dass man den Vertrag mit Top Scorer Drew LeBlanc um ein weiteres Jahr verlängern konnte. eishockey-online.com konnte vor dem Derby mit dem US-Boy und Silbermedaillengewinner von 2013 sprechen.

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(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG hat am Freitagabend einen ganz wichtigen Erfolg gefeiert. Nach vier Niederlagen in Folge siegten die Rot-Gelben vor 2.333 Zuschauern bei den Grizzlys Wolfsburg mit 3:2 (0:1, 2:1, 0:0, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen. Es war der erste Erfolg im Shootout in dieser Spielzeit.

(Foto: Birgit Häfner)
Die endgültige Bestätigung der Befürchtungen ereilte das Team am frühen Freitagmorgen. Leon Niederberger fällt mit einer Schulterverletzung für den Rest der Spielzeit aus. Damit gesellte sich der Stürmer zum leider immer besser gefüllten DEG-Lazarett, in dem sich schon Jerome Flaake, Bernhard Ebner und Leons Bruder Mathias befinden. Dafür war zum ersten Mal seit Längerem wieder Stefan Reiter mit an Bord. Im Tor begann erneut Fredrik Pettersson Wentzel. Trotz der personellen Situation und den jüngsten Misserfolgen begann die DEG flott und spielerisch ansehnlich.
Philip Gogulla hatte gleich zu Beginn zwei Möglichkeiten zur Führung. Die machten allerdings die Wolfsburger, als die DEG-Defensive kurzzeitig die Übersicht verlor und Armin Wurm ganz frei vor dem Kasten übersah. Keine Chance für den schwedischen Goalie. Auch in der Folge waren die Düsseldorfer das bessere Team – abgesehen von einer kurzen Phase in Unterzahl. Aber auch beste Chancen durch Gogulla, Barta, Ridderwall, Olimb oder McKiernan fanden einfach nicht den Weg vorbei an Jerry Kuhn. So war es nach 20 Minuten vor allen Dingen der mangelnden Chancenverwertung zuzuschreiben, dass es mit einem Rückstand in die Pause ging.
Das änderte sich dann glücklicherweise im Mittelabschnitt. Zwar waren es dieses Mal zunächst die Grizzlys, die gefährlich vor das DEG-Tor kamen. Fredrik Pettersson Wentzel war einmal bereits geschlagen, doch der Pfosten rettete für Rot-Gelb. Dann drehten die Gäste den Torhahn auf. Den Anfang machte einer, mit dem man da nicht unbedingt rechnen konnte. Christian Kretschmann traf erstmals seit seinem Weggang aus Krefeld 2017 gegen einen Verein, bei dem er nicht zuvor gespielt hat – bislang vier Treffer gegen die Pinguine, zwei gegen Augsburg.
Am Freitag wurde er sehenswert von Manuel Strodel eingesetzt und verwandelte sicher zum Ausgleich. Der zweite Assist ging an Patrick Köppchen. Völlig gedreht wurde die Partie dann in der ersten Überzahlsituation für die DEG. Marco Nowak ließ im vierten Versuch Jerry Kuhn keine Chance mehr. Die Vorarbeit kam von Kenny Olimb und John Henrion. Aber die Führung brachte das Team von Harold Kreis nicht über die Runden. Als Henrion für zwei Minuten raus musste, hielt Sebastian Furchner den Schläger in einen Schuss von Wade Bergman und der abermalige Ausgleich in der 38. Minute war perfekt.
Das letzte Drittel gestaltete sich ausgeglichen. Vorne kamen Alex Barta und Kenny Olimb zu vielversprechenden Abschlüssen. Auf der anderen Seite bauten auch die Hausherren ihrerseits Druck auf. Besonders in einer Überzahl, als der Kapitän bei der DEG draußen saß, wurde es heikel. Tore fielen in dieser Phase allerdings nicht. Richtig hektisch wurde es erst wieder als die Uhr stetig aber sicher ablief.
Erst musste Fredrik Pettersson Wentzel innerhalb kürzester Zeit eine Kopfpuckabwehr, dann eine richtig gute Parade mit dem Schoner auspacken, dann versuchte es Jaedon Descheneau mit individueller Klasse. Die zweite Überzahl des Spiels mit ablaufender Uhr brachte nicht den Erfolg der ersten. So ging es einmal mehr in die Overtime. Kurz bevor die ablief hatte Braden Pimm die besten Möglichkeit, aber Jerry Kuhn packte eine Glanztat aus. Es ging also ins Shootout.
Da sah die DEG in dieser Spielzeit bislang überhaupt nicht gut aus. Und es wurde zu einem Nervenkrimi. Wolfsburg traf zuerst durch Will Wrenn. Jaedon Descheneau gelang der Ausgleich. Dann dauerte es bis zur sechsten Paarung ehe John Henrion den Puck humorlos ins Netz hämmerte. Jetzt kam es auf Fredrik Pettersson Wentzel an. Und der Schwede hielt gegen Marius Möchel. Die DEG damit mit dem ersten Overtime-Sieg der Saison.
Der Spielmarathon führt die Rot-Gelben jetzt erstmal wieder in die Heimat. Am Sonntag gastieren die Augsburger Panther im ISS DOME. Erstes Bully ist zum Abschluss des Spieltags um 19 Uhr. Tickets gibt es noch unter www.degtickets.de und an der Abendkasse.
Strafminuten: Wolfsburg 6 – DEG 8

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(DEL/Düsseldorf) PM schlechte und gute Nachrichten zu Leon Niederberger. Der Stürmer der Düsseldorfer EG hat sich beim Heimspiel gegen die Thomas Sabo Ice Tigers nach dem Kontakt mit einem Gegenspieler schwer an der linken Schulter verletzt und fällt für den Rest der Spielzeit 2018/19 aus.

(Leon Niederberger verletzte sich im Spiel gegen Nürnberg - Foto Birgit Häfner)
Unmittelbar vor der Verletzung hatte sich der Club mit dem DEG-Eigengewächs auf eine Verlängerung seines Vertrages bis zum Ende der Saison 2019/20 geeinigt.
Leon Niederberger: „Dieser Ausfall ist natürlich ein Schock für mich. Ich hätte dem Team im Kampf um die Playoffs so gerne geholfen. Dass ich nun zuschauen muss, trifft mich hart. Ich werde mich aber in der Reha voll reinhängen und in der kommenden Spielzeit wieder angreifen.
Dass ich dabei schon einen neuen Vertrag unterschrieben habe, gibt mir die nötige Sicherheit. Ich bin der DEG eng verbunden und freue mich, weiter enger Teil der Geschichte dieses Clubs zu bleiben. Ich danke allen DEG-Fans für die vielen und tollen Genesungswünsche. Wir sehen uns bald wieder!“

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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat im Heimspiel gegen die Iserlohn Roosters einen 5:1-Sieg (2:0|2:0|1:1) eingefahren. 3.940 Zuschauer im Olympia-Eisstadion sahen, wie Doppeltorschütze Matt Stajan, Trevor Parkes, Yannic Seidenberg und Maximilian Daubner den Meister zum sechsten DEL-Sieg in Folge schossen. Damit hat München den Rückstand auf Tabellenführer Mannheim auf sieben Punkte verkürzt.

(Foto: Heike Feiner)
Die Red Bulls erwischten den besseren Start und gingen in der vierten Minute in Führung, weil Trevor Parkes einen Schuss von Justin Shugg entscheidend abfälschte. München bestimmte auch nach dem 1:0 die Partie und hatte weitere Chancen, Niko Hovinen im Iserlohner Tor parierte aber mehrfach stark – unter anderem beim Abschluss von Tobias Eder aus dem Slot (6.). In der 14. Minute erzielte Yannic Seidenberg mit einem Schlagschuss in den Winkel das 2:0. Wenige Sekunden später vereitelte Münchens Torhüter Kevin Reich mit dem Schoner gegen Marko Friedrich die beste Roosters-Chance vor der ersten Pause.
Im Mittelabschnitt kam Iserlohn gut aus der Kabine. Die Gäste aus dem Sauerland strahlten nun mehr Gefahr aus, Kevin Reich hielt aber die Null. München war spätestens nach dem Abschluss von Mark Voakes in der 29. Minute wieder im Spiel. Dann hatte Matt Stajan seinen großen Auftritt: In der 34. Minute staubte der 35-Jährige zum 3:0 ab, 54 Sekunden später vollendete er einen Alleingang zum 4:0.
Im Schlussdrittel konzentrierten sich die Red Bulls darauf, keine gefährlichen Abschlüsse der Gäste zuzulassen – und in der Offensive agierte der Meister effizient: Maximilian Daubner traf aus dem Slot zum 5:0 (48.). Zwei Minuten später jubelten die Gäste, weil Anthony Camara bei seinem Alleingang Kevin Reich keine Chance ließ. Münchens Torhüter verletzte sich in dieser Situation und wurde in der Schlussphase durch Danny aus den Birken ersetzt. Am Spielstand änderte sich nichts mehr.
Michael Wolf: „Wir haben sehr gut angefangen und hätten nach 20 Minuten höher führen können. Iserlohn hat Offensivpotenzial und hatte danach Chancen, unser Sieg geht aber in Ordnung.“
Endergebnis
EHC Red Bull München gegen Iserlohn Roosters 5:1 (2:0|2:0|1:1)
Tore
1:0 | 03:42 | Trevor Parkes
2:0 | 13:04 | Yannic Seidenberg
3:0 | 33:38 | Matt Stajan
4:0 | 34:32 | Matt Stajan
5:0 | 47:41 | Maximilian Daubner
5:1 | 49:27 | Anthony Camara
Zuschauer
3.940

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(DEL/Straubing) (MA) Nach einer Turbulenten Woche, legten die Tigers einen starken Auftritt gegen den Tabellenführer auf's Eis. Stefan Loibl wurde mit zwei wichtigen Treffern der Mann des Abends. Mannheim hatte wie gewohnt das Heft in der Hand, hatte jedoch mit einem starken Jeff Zatkoff ihre Mühe. Nach der schweren Verletzung von Fredrik Eriksson, war es heute auch ein Spiel voller Emotionen, das bis hoch in die Zuschauerränge zu spüren war.

(Foto: Tina Kurz)
Die Gäste starteten extrem stark in die Partie, spielten in den ersten Minuten die Tigers förmlich an die Wand. Die logische Konsequenz daraus war das 0:1 (4.) durch Andrew Desjardins in Überzahl. Seigo saß in der Kühlbox und Jeff Zatkoff konnte noch zweimal abwehren, war aber dann machtlos. Straubing musste weiterhin dagegenhalten, um überhaupt ins Spiel zu kommen. Dabei half sogar eine weitere Unterzahl. Antoine Laganière luchste sich die Scheibe und bediente Stefan Loibl (9.), der mit vollen Turbo zwei Mannheimer hintersich und Pickard schlecht aussehenn ließ.
Kurz darauf waren die Gäste durch Strafzeiten von Kink und Reul mit zwei Mann weniger auf dem Eis. Die Hausherren zogen ein sauber herausgespieltes Powerplay auf und kamen durch den Schuss von Marcel Brandt (12.) zur 2:1 Führung. Das Spiel wurde mit Leidenschaft und Schnelligkeit von beiden Seiten geführt. Fast wären noch weitere Treffer gefallen. Jeff Zatkoff musste in der letzten Minute gegen Brett Festerling Kopf und Kragen riskieren und im Gegenzug hätte Sandro Schönberger in letzter Sekunde beinahe noch den dritten Treffer für sein Team erzielt, aber Pickard rettete mit dem Schoner.
Der zweite Abschnitt blieb torlos, doch weniger spannend als die ersten zwanzig Minuten. Die Adler hatten mehr Spielanteile, was auch die Schussstatistik mit 26 - 39 deutlich zeigte. Die Abwehr der Tigers blieb stabil, musste aber hart in den Ecken in die Zweikämpfe gehen, da die körperliche Überlegenheit der Gäste ebenfalls spürbar war. Wenn die Niederbayern gefährlich vor das Tor kamen, war es meist die Reihe um Loibl, Laganière und Pfleger. Die Torhüter mussten auf beiden Seiten jeweils zwei gefährliche abgefälschte Schüsse entschärfen. Die Fans hatten ihren Spaß, denn sie bekamen auch gutes und intensiven Eishockeysport geboten. Auch die Schiedsrichter muss man nach der Schelte in den letzten Tagen positiv erwähnen, die ihre Linie sauber und einwandfrei durchzogen. Dies war im Stadion am Pulverturm in letzter Zeit nicht immer so.
Straubing legte im letzten Abschnitt einen Blitzstart hin. Neun Sekunden zeigte die Uhr an und der Puck taumelte ins Tor von Mannheim. Sven Ziegler (41.) war über die rechte Seite durchgebrochen und sein Schuss aufs Tor legte sich Pickard selbst hinein. Mannheim blieb erstmal am Drücker und verkürzte durch Brendan Mikelson, bei einem schön herausgespielten Treffer, auf 3:2 (45.). Doch die Tigers wurden mutiger, wollten den Sieg nicht aus der Hand geben. Die Chancen waren da, um das Spiel zu entscheiden. Thomas Brandl stand plötzlich ganz allein im Slot vor Pickard, aber der Schlussmann bügelte seinen Fehler wieder aus.
Die Adler packten gegen Ende der Partie die Brechstange aus. Mit dem Schlittschuh beförderte Chad Kolarik den Puck zum 3:3 (58.) über die Linie. Die gut leitenden Schiedsrichter mussten per Videobeweis entscheiden, ob eine Kick-Bewegung vorlag. Dies war nicht der Fall und das Spiel verlängerte sich im fünf Minuten, bei der Mike Connolly die größte Möglichkeit vergab. Im Penaltyschießen blieb Jeff Zatkoff der Fels in der Brandung und Stefan Loibl wurde mit dem einzigen Treffer zum viel umjubelten Matchwinner für die blau-weißen. Beide Coaches waren am Ende mit der Punkteaufteilung zufrieden.
Spiel vom 25.01.2019
Straubing Tigers - Adler Mannheim: 4:3 n.P. (2:1|0:0|1:2|0:0|1:0)
Tore:
0:1 |04.| Andrew Desjardins (Wolf, Kolarik) PP 1
1:1 |09.| Stefan Loibl (Laganiere, Daschner) SH 1
2:1 |12.| Marcel Brandt (Seigo, Mulock) PP 2
3:1 |41.| Sven Ziegler
3:2 |45.| Brendan Mikelson (Huhtala, Kink)
3:3 |58.| Chad Kolarik (Eisenschmid)
4:3 |65.| Stefan Loibl - Penalty
Penaltyschießen:
Jeremy Williams X
Luke Adam X
Antoine Laganiere X
Chad Kolarik X
Stefan Loibl V
Matthias Plachta X
Strafen: Straubing 12 - Adler Mannheim 14
2 min |STR| 03. Seigo - Beinstellen
2 min |STR| 08. Williams - Stockschlag
2 min |MAN| 11. Kink - Halten
2 min |MAN| 11. Reul - Behinderung
2 min |STR| 14. Filin - Behinderung
2 min |STR| 14. Acolatse - Unnöige Härte
2 min |MAN| 14. Reul - Unnötige Härte
2 min |MAN| 17. Mikelson - Unnötige Härte
2 min |MAN| 34. Lampl - Zu später Check
2 min |STR| 41. Ziegler - Unnötige Hörte
2 min |MAN| 41. Hungerecker - Unnötige Härte
2 min |STR| 49. Schopper - Halten
2 min |MAN| 52. Kink - Halten
Schiedsrichter:
HSR Hunnius / Rantala
LSR Cepik / Wölzmüller
Zuschauer: 4.240
Aufstellung:
Straubing Tigers: Zatkoff (Vogl) - Brandt, Renner; Schopper, Daschner; Seigo, Acolatse; Gläßl - Filin, Mulock, Ziegler; Mouillierat, Connolly, Wiliams; Laganière, Loibl, Pfleger; Schönberger, Aulin, Brandl
Adler Mannheim: Pickard (Pantkowski) - Lehtivuori, Mikkelson; Lampl, Katic; Reul, Akdag - Hungerecker, Smith, Adam; Kolarik, Festerling, Eisenschmid; Plachte, Desjardins, Wolf; Kink, Raedecke, Huhtala
Pressekonferenz
Tigers on Air

Mehr Informationen über den Eishockey Club Straubing Tigers wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.
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(DEL/Köln) (ST) Es war eines der letzten Partien, die der KEC zu Hause in der LANXESS arena bestreiten musste. Auf dem Heimspielplan der Haie standen nur noch Bremerhaven, München und Nürnberg. Alos reisten am heutigen 42. Spieltag die Fischtown Pinguins und 9.084 Zuschauer an. Den Sieg holten sich die Kölner Haie in der Verlängerung mit einem Endstand von 5:4, somit blieben zwei wichtige Punkte in Köln.

Foto: Ingo Winkelmann
Zunächst aber, bevor das Spielerische beider Teams beleuchtet werden kann, gab es seitens des KEC am vergangenen Montag überraschende Neuigkeiten. Headcoach Peter Draisaitl wurde von der Vereinsführung entlassen. Überraschend kamen diese Neuigkeiten, da es in der Hauptrunde gesamt nur noch inklusive der Partie gegen Bremerhaven elf Spiele zu bestreiten gibt. Die Playoffs stehen somit quasi fast vor der Tür. Neuer Interimstrainer ist Dan Lacroix, der bis Ende der Saison hinter der Bande stehen wird. Der gebürtige Kanadier kommt mit NHL Erfahrung im Gepäck nach Deutschland. Laut der Kölner Haie war er seit 2006/2007 mit einem Jahr Unterbrechung in der NHL tätig. Zudem ist er seit 2018 Nationaltrainer von Litauen. Nach dem ersten Training am Dienstag erklärte er: "Ich habe den Jungs gesagt, dass wir alle gemeinsam die Chance haben, erfolgreich zu sein. Ich werde alles dafür geben und erwarte das selbe von ihnen. Ich bin keine One-Man-Show. Ich werde alles und jeden nutzen, damit wir uns verbessern." (Quelle: www.haie.de). Bei Nennung seines Namens vor dem Spiel, gab es Applaus, was zeigte, dass die Mehrheit die Entscheidung des Vereins sicherlich guthieß.
Mit Blick auf die Tabelle wird schnell deutlich, dass die letzten Spiele in der Hauptrunde entscheidend werden. Die Tabelle ist sehr knapp, besonders unter den Kontrahenten auf den Plätzen drei bis acht. Und so sind Köln und Bremerhaven auch direkte Duellanten um die oberen Plätze und den Kampf um eine gute Platzierung in der Hauptrunde für die Playoffs. Köln befand sich vor Spielbeginn auf Platz fünf mit 69 Punkten und Bremerhaven direkt davor, auf Platz vier, punktgleich.
Es ist das letzte Aufeinandertreffen beider. Alle drei Spiele entschieden die Kölner für sich. Die ersten beiden Partien in Bremerhaven endeten mit 2:6 bzw. 2:3 für die Haie. Die dritte Partie in Köln wurde noch einmal spannend, beide Mannschaften trafen sich auf Augenhöhe und lieferten ein spannendes Duell ab. Letztlich endete es nicht in der regulären Spielzeit und brauchte 22 Durchgänge beim Penaltyschießen bevor Felix Schütz den entscheidenden Treffer landete. Demnach würden die Pinguins alles geben, um zumindest das letzte Treffen beider Mannschaften in der Hauptrunde für sich zu entscheiden.
Durch die letzten Spiele des KEC wurde wieder deutlich, dass die Haie Schwierigkeiten mit Konstanz haben. Das ist also keine Neuigkeit mehr. Das Wintergame zu Hause vor 47.011 Zuschauern verloren sie gegen die DEG, auswärts gegen Schwenningen hingegen gewannen sie wieder. Zwei Tage später, am vergangenen Sonntag gab es eine Niederlage gegen Ingolstadt. „Wir haben uns diese Niederlage selber zuzuschreiben. Ingolstadt hat auf seine Chancen gewartet, diese dann konsequent genutzt und damit auch verdient gewonnen", analysierte Peter Draisaitl nach diesem Spiel, da hatte er noch den Posten des Trainers inne (Quelle: www.haie.de). Offensiv haben die Haie das ein oder andere Mal Schwierigkeiten, sie finden keinen Weg, den Puck ins Tor zu bekommen und scheitern daher oft durch eine zu geringe Torausbeute. Hinzu kommt, dass der KEC weiterhin mit Ausfällen durch Krankheit und Verletzungen zu kämpfen hat und dadurch sicherlich auch nicht ausgeglichen und konstant spielen kann. Es bleibt schwer vorauszusagen, wie der Stand der Dinge am Donnerstag sein würde.
Die Pinguins konnten durch das letzte Spiel gegen die Augsburger Panther zumindest einen Punkt erzielen. Das hatte zum Ergebnis, dass sie zu Spielbeginn die Kölner überholten, beide mit der gleichen Anzahl an Gesamtpunkten aber einer besseren Tordifferenz für Bremerhaven. Freitag gewannen die Pinguins gegen Ingolstadt nach einem wilden Schlagabtausch, nach regulärer Spielzeit stand es 5:5, den Siegtreffer erzielte dann Bremerhaven in der Verlängerung. Gegen Augsburg war es am Sonntag darauf dann auch ein knappes Ergebnis von 3:2, allerdings zugunsten der Augsburger, die durch Penaltyschießen den Sieg für sich beanspruchen konnten. Hierdurch stiegen die Erwartungen an die heutige Partie gegen Köln. Ein weiteres knappes Ergebnis war sicherlich nicht gewünscht.
Auf Seiten des KEC spielten heute weiterhin Marcel Müller, Steve Pinizzotto, Alexander Sulzer, Pascal Zerressen und Ben Hanowski. Vorab wurde Kai Hospelt geehrt, er absolvierte sein 400. Spiel für den KEC. Und angekündigt von den Fanclubs war eine Protestaktion, die in den ersten 15 Minuten des ersten Drittels vollzogen wurde. Es gab in dieser Zeit keine Stimmung und blieb ruhig, die Stille sollte in Richtung Telekom signalisieren, dass besonders Spielzeiten an Donnerstagen nicht fanfreundlich sind und nur dazu dienen, Fernsehprogramm zu füllen.
Die Kölner Haie begannen zunächst dem Anschein nach mit Druck, hatten insgesamt auch mehr Spielanteile. Die Pinguins mussten schnell defensiv agieren. Doch dann fand Bremerhaven immer besser ins Spiel und konnte so auch schnell punkten. In der dritten Minute war es Fedor Kolupaylo, der nach einem Gewühl vor Gustaf Wesslau einnetzte. In Kölns Defensive öffneten sich Lücken, so dass die Gäste die Chancen umsetzten, die sich ergaben. In der 6. Minute nutzte Bremerhaven durch Miha Verlic die Überzahl und schoss das 0:2. Corey Potter musste wegen Hakens zwei Minuten auf die Strafbank. Der KEC konnte in den ersten zehn Minuten die Fehler der Norddeutschen für sich nutzen und geriet so schnell in Bedrängnis durch den zwei Tore Vorsprung der Pinguins. Auch obwohl sich die Haie immer wieder im Angriffsdrittel festsetzen konnten, doch ihre Versuche war bisher ergebnislos und auch zu harmlos. Die Bremerhavener machten es dagegen einfach besser und nutzten ihre Möglichkeiten. Offensiv gelang es den Gästen erfolgreich abzuschließen und aggressiv zu agieren. In der 11. Minute war es Rylan Schwartz, der auf 0:3 erhöhte. Der KEC geriet immer weiter in Verzug und ließ sich das ein oder andere Mal etwas hängen mit zu vielen kleinen Fehlern. In Folge wurde das Spiel etwas zäher. Gustaf Wesslau hatte in diesem Drittel etwas die Übersicht verloren und zeigte nicht seine beste Leistung. Es endete 0:3 für die Gäste.
Der Mittelabschnitt dann war für Köln der Bessere, die Mannschaft wirkte aggressiver und fokussierter, obwohl das Drittel erst mit einem Verzug für Köln startete. Drei Tore galt es aufzuholen. Köln kämpfte und drückte. In der 23. Minute fiel das erste Aufholtor durch Lucas Dumont nach Vorarbeit durch Simon Gnyp, sein erster DEL Scorerounkt, und Fabio Pfohl. Dumont konnte den Rebound über die Linie setzen. Der KEC machte weiterhin Druck, doch immer noch mit kleinen Fehlern, die Bremerhaven aber nicht nutzen konnte. In der 29. Minute hatte Köln die erste Möglichkeit im Powerplay zu punkten. Rylan Schwartz musste auf die Strafbank wegen Haltens. In diesem Powerplay schossen die Haie konsequent aufs Tor, es blieb aber ohne Torerfolg. In der 31. Minute erhielt Bremerhaven eine weitere Strafe. Nicholas Jensen musste zwei Minuten vom Eis wegen hohen Stocks. Und 55 Sekunden später wurde es für Köln zu einer doppelten Überzahlsituation. Patrick Alber musste auf die Bank wegen Hakens. Dieses Powerplay war dann mit Erfolg gekrönt. In der 32. Minute fiel der Anschlusstreffer, der Schütze war Ryan Jones. Weitere 1,17 Minuten blieben den Haien für das Powerplay. Bremerhaven war gerade wieder komplett auf dem Eis als in der 34. Minute der Ausgleich fiel. Kai Hospelt beförderte in seinem 400. Spiel für den KEC den Puck über die Linie. Im weiteren Verlauf versuchte aber auch Bremerhaven noch einmal Druck aufzubauen. Doch die Haie ließen nicht mehr viel zu und so fiel in der 37. Minute der Führungstreffer, erneut durch Dumont, doch erst nach einem von den Schiedsrichtern geforderten Videobeweis. Das Drittel endete somit 4:3 für Köln.
Das letzte Drittel begann mit der Führung von 4:3 für Köln. Nach einem ergebnislosen ersten Drittel für die Haie, holten sie im zweiten Drittel nicht nur auf, sondern gingen in Führung, vier Tore in einem Drittel. Bremerhaven begann mit einer Druckphase, doch der KEC drückte seinerseits. Die Pinguins versuchten immer wieder mit harten Schüssen aufs Tor Wesslaus abzugleichen, doch die Defensive Kölns und Wesslau verteidigten im Gegensatz zum ersten Drittel souveräner. In der 53. Minute kämpfte sich Bremerhaven vor und erzielte den Ausgleich durch Michael Moore. Es stand nun 4:4. Köln konterte mit guten Möglichkeiten, doch ohne Erfolg. Es folgten einige schöne Kombinationsspiele der Haie und starke Paraden Wesslaus. Doch es fiel für beide Seiten kein Tor mehr, demnach ging es in die Verlängerung mit 4:4.
Die Verlängerung blieb spannend, denn erneute Strafzeiten mussten überstanden werden. 1,17 vor der Schlusssirene war es dann der Topscorer der Kölner Haie, Jason Akeson, der den Siegtreffer schoss. Die Haie gewannen kurz vor dem Ende die Partie mit 5:4.
Insgesamt war eine weitere interessante und spannende Partie. Die gute Nachricht: es brauchte dieses Mal gegen Bremerhaven keine 22 Durchgänge beim Penaltyschiessen und blieb spannend. Die schlechte Nachricht: es war kein Sieg in regulärer Spielzeit, daher musste ein Punkt an die Pinguins abgegeben werden. Doch sicherlich war auch das erste Drittel eher ein schlechtes, doch der KEC machte es in den weiteren 40 Minuten wieder gut. Viel Vorlaufzeit hatte Dan Lacroix als neuer Trainer der Kölner Haie nicht, das erste Training absolvierte er am Dienstag mit der Mannschaft. Es blieb also nicht viel Zeit zum Beschnuppern und Kennenlernen. Aber so ist das auch nun mal, wenn ein Wechsel mitten in der laufenden Spielzeit vollzogen wird. Dennoch war der ein oder andere wohl sehr gespannt auf das Ergebnis der Partie am Donnerstag. Dan Lacroix geht mit einer allgemein positiven Einstellung ans Werk und erklärte auf die Frage, wie er sich selbst beschreiben würde, folgendes: „Zunächst einmal musst du ehrlich sein. Bist du nicht ehrlich, merken Spieler das sehr schnell. Enthusiasmus ist vielmehr eine Einstellungssache. Wenn du morgens aufstehst und es ist kalt, kannst du es hassen. Oder aber du stellst dich darauf ein, ziehst eine warme Jacke an und hast ein Lächeln im Gesicht. Ich freue mich in solchen Situationen auf meinen heißen Kaffee. So startet doch auch unser Tag hier in der Halle. Wir kommen an, trinken einen Kaffee, quatschen über Hockey. Das ist wichtig. Wenn das Training dann startet, muss der Fokus aber voll da sein. Ist der das nicht, werde ich das auch klar ansprechen.“ (Quelle: www.haie.de).
Die Partie stand unter dem Motto „Neuer Trainer, neues Glück?“. Taktisch und in der Aufstellung hatte Lacroix nicht viel geändert. Wie er bereits zuvor erklärte, hatte er nur Kleinigkeiten verändert. Doch Köln behielt auch in verzwickten Situationen, besonders nach dem 0:3, die Ruhe und kam wieder ins Spiel, so dass sie Führung gerechtfertigt war. Ob die Leistung und Motivation der Mannschaft allein durch den Trainer herbeigeführt wurde, bleibt dahingestellt. Es war das erst das erste Spiel und bleibt im Verlauf der restlichen Spiele noch abzuwarten. Lacroix hatte nicht viel Zeit vor seinem Debüt mit der Mannschaft zu trainieren, daher lassen sich zu diesem Zeitpunkt nur schwer Prognosen und faulte erstellen. Insgesamt war zu Beginn der ersten 20 Minuten eine gewisse Energie der Haie spürbar, sie die Mannschaft aber noch nicht fokussiert und erfolgreich umsetzen konnte. Im Verlauf des ersten Drittels ließ das dann auch nach und die Mannschaft spielte streckenweise unkoordiniert mit zu vielen Fehlern, besonders in der Defensive. Die Gäste aus Bremerhaven nutzten die Fehler der Kölner konsequent aus. Köln hingegen konnte dies nicht. Zudem hielt Gustaf Wesslau in den ersten 20 Minuten nicht souverän.
Im zweiten Drittel setzte Köln dann seinerseits alles daran Bremerhavens Fehler für sich in Chancen zu verwandeln. Der KEC drückte zum Tor und in der 23. Minute gelang der Mannschaft das erste Tor. Im ersten Powerplay der Haie in der 29. Minute war eine härtere Gangart zu spüren. Es wirkte gesamt etwas aggressiver auch wenn es ohne Torerfolg blieb. Eine doppelte Überzahl brachte dann in der 32. Minute den Anschluss durch Ryan Jones. Das Überzahlspiel der Haie wirkte gesamt effektiver, aggressiver und koordinierter. Der Ausgleich fiel in der 34. Minute durch Hospelt., und wenig später folgte das Führungstor. Es schien als musste Köln sich erst noch einmal finden, ließ das erste Drittel an sich vorbeiziehen und legte dann im zweiten Abschnitt nach. Auch Wesslau fand wieder ins Spiel zurück und hielt in der Folge die Schüsse der Gäste. Das letzte Drittel blieb dann ausgeglichener. Wesslau fand in seine Form und hielt einige gute Möglichkeiten der Pinguins. Bremerhaven kämpfte und drückte auf den Ausgleich, der auch in der 53. Minute fiel. Beide Mannschaften machten es wie in der Partie gegeneinander wenige Wochen zuvor wieder spannend. Es blieb in der regulären Spielzeit bei einem unentschiedenen 4:4 und ging in die Verlängerung, die mit einem Sieg für Köln durch Akeson 5:4 endete. Beide Mannschaften hatten in diesem Spiel ihre starken und schwachen Momente, was die Partie an sich nicht vorausschaubar machte und spannend hielt. Letztlich kann es aber nur einen Sieger geben und das waren die Haie mit einem neuen Trainer Dan Lacroix.
Kommentar zum Status Quo:
Die Frage wurde in den Medien nun heiß diskutiert: War es zu diesem Zeitpunkt von Vereinsseite sinnvoll den Trainer zu wechseln? Einfach so, mitten in der laufenden Spielzeit und kurz vor Ende der Hauptrunde mit einem vorausschauenden und hoffnungsvollen Blick auf die Playoffs?
Von vielen Seiten klang durch, dass die Kommunikation zwischen Peter Draisaitl und der Mannschaft nicht mehr stimmte. Bei den Haien hieß es: „Dan wird viel Wert auf Struktur in Training und Spiel sowie Kommunikation legen.“ Hier scheint hindurch, dass dies bei Draisaitl nicht gelang und der Verein es sich von dem neuen Trainer Dan Lacroix so erhoffe. Draisaitl soll die Spieler nicht mehr erreicht haben, zu viele Wutanfälle und negative Ansprachen. So klang es in vielen Berichten und auch der Presserklärung des KEC durch. Und es ist kein Geheimnis, dass die Offensive immer wieder Probleme hatte, zu unkreativ und auch zu unstrukturiert vorm Tor spielte. Waren es in der Saison 2017/2018 noch Probleme in der Defensive, hat sich diese weitestgehend etwas stabilisieren können. Nun Problemfall offensiv zu agieren, aggressiv und auch mit Torabschlüssen. Dieses Problem sollte erst einmal kurzfristig mit Rok Ticar als Stürmer gelöst werden, und diese Entscheidung war auch eine Gute, denn Ticar zeigte bereits Leistung. Doch es genügte dem Verein sicherlich nicht. So musste ein größerer Umbruch her. Wie ich in meinen Berichten bereits mehrfach erwähnte, zeigte sich immer wieder ein Defizit kontanter Leistungen, es war bisher ein ständiges Auf und Ab, Siege und Niederlagen wechselten sich fleißig ab. Es war immer eine Überraschungskiste und streckenweise zermürbend. Manchmal war es richtiggehend frustrierend. Dennoch erreichte der KEC einen Tabellenplatz unter den ersten sechs Mannschaften. Daher überraschte die meisten wohl die Entscheidung trotz der Achterbahnfahrt.
Doch bei genauem Hinsehen und der Analyse der Aussagen des Vereins scheint die Entscheidung durchaus eine gute Begründung zu haben. Wie gesagt, die Playoffs stehen vor der Tür, hier will der KEC natürlich nach vorne kommen und nicht im Viertelfinale kläglich scheitern. Und scheinbar glaubte der Verein nicht, dass Peter Draisaitl die Mannschaft gut bis dahin und durch die Playoffs anleiten könne. Das Schlagwort, das immer wieder auftauchte, ist Kommunikation, diese war bei Draisaitl wohl nicht erfolgreich, so dass man die Gefahr sah, wieder einmal zu scheitern. Und wenn das Vertrauen in die Leistungen und die richtige Kommunikation fehlen, müssen nun mal auch Entscheidungen getroffen werden, auch wenn diese auf den ersten Blick unangenehm sind und überraschen.
Zu den Beweggründen des Schrittes und der Entscheidung bietet haimspiel.de eine gute und treffende Analyse, dabei wird aber auch herausgestellt, dass es kein neues Problem ist. Es hätte schon früher Handlungsbedarf gegeben. Es gab demnach keine spielerischen Lösungen, Videoanalysen seien zu kurz gewesen und auch das Überzahlspiel wurde scheinbar nicht adäquat aufgebaut. Haimspiel betont hier den Zufall. Auch wären die Reihen zu oft auseinander gerissen worden, so dass streckenweise Verwirrungen innerhalb der Mannschaft aufkamen. Hinzu kam wohl auch, dass sich Trainer und Co-Trainer uneins waren, und Ideen der Assistenten nicht berücksichtigt wurden. Und so sah letztlich auch die Vereinsspitze keine spielerischen Weiterentwicklungsmöglichkeiten der Mannschaften mehr, trotz der aktuellen Tabellensituation, und kam zu dem Entschluss Peter Draisaitl zu entlassen und einen neuen Trainer, zumindest vorerst bis Ende der Saison, einzusetzen.
Der Leitsatz von Mark Mahon, der eigentlich schon vor der Saison betont wurde: „Wir wollen attraktives, aggressives, schnelles und strukturiertes Eishockey zeigen, mit einem Team, das eine Kölner Identität mitbringt“, wird wieder hochgehalten und sich auf die Fahne geschrieben. Zu Beginn der Saison gab sich der Verein betont bescheiden, die Identifizierung mit dem Verein und der Mannschaft sei wichtig, man wolle erst eine funktionierende Mannschaft zusammenstellen. Das Ziel ist aber noch nicht erreicht, das merkte nun auch die Haie Organisation.
Und natürlich brodelt auch wieder die Gerüchteküche. Es wird spekuliert, ob es möglich wäre, dass in der nächsten Saison Uwe Krupp wieder als Cheftrainer hinter der Bande stehen könnte. Zurzeit ist Krupp Trainer bei Sparta Prag, sein Vertrag läuft noch bis 2020. Nach dem Hickhack und dem unschönen Rauswurf Krupps beim KEC, seien aber die Fronten wieder ins Reine gebracht. Entscheidend wird hier wohl auch sein, dass Peter Schönberger nicht mehr Geschäftsführer der Kölner Haie ist, und nun Philipp Walter wieder aus Freiburg zurückkehrte. Auch kennen sich Mark Mahon und Uwe Krupp aus Berliner Zeiten. Doch ein weiterer Kandidat steht auf der Spekulationsliste, Marco Sturm. Auch er ist ein potentieller Trainer, der mit den Zielen und Wünschen des Vereins übereinstimmen könnte und daher gut passen würde. Aber wie gesagt, es sind alles nur Spekulationen. Es wird sich erst im Sommer herausstellen.
Es war ein sehr riskanter Schritt. Ob diese Entscheidung gut oder schlecht zu dem Zeitpunkt sein sollte, muss sich erst noch herausstellen. Und ob es zu Unruhe innerhalb der Mannschaft kommt, bleibt abzuwarten, doch wahrscheinlich ist das nicht. Das alles ist nach einem bestrittenen Spiel mit neuem Trainer noch Zukunftsmusik. Der erste Sieg steht nach dem gestrigen Spiel gegen Bremerhaven nun auf Lacroix’ Konto. Und nach dem ersten Drittel konnte er der Mannschaft sicherlich einiges mitgeben, so dass sie das Spiel noch einmal für sich drehen konnten. Aber ob der Sieg wirklich auf einen Trainerwechsel zurückzuführen ist, bleibt dahingestellt. Es ist dafür einfach nicht zu früh, um Analysen und Vergleiche anzustellen. Wie gesagt, alles braucht seine Zeit. Und natürlich ist davon nicht mehr allzu viel vorhanden, aber die Entscheidung ist nun gefallen.
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(Sport1/Eishockey) PM Große Ehre für „The German Gretzky“: Leon Draisaitl wird am kommenden Wochenende als erster Deutscher seit 19 Jahren beim NHL-All-Star Game auflaufen und sich mit den Superstars wie Sidney Crosby oder Patrick Kane messen.

( Foto NHL / Edmonton )
Die 64. Auflage des Eishockey-Spektakels mit den besten Spielern der Welt findet diesmal im SAP Center in San Jose statt. SPORT1+ ist beim Highlight mittendrin und überträgt das NHL All-Star Game in der Nacht von Samstag auf Sonntag live ab 02:00 Uhr mit US-amerikanischem Originalkommentar, außerdem wird am Samstag ab 20:05 Uhr die NHL All-Star Skills Competition zeitversetzt gezeigt. Dazu gibt es am Sonntag live ab 16:45 Uhr auf SPORT1 die DEL-Partie zwischen dem EHC Red Bull München und den Grizzlys Wolfsburg im Free-TV zu sehen.
Nächster Meilenstein für Draisaitl
Vor kurzem hat Leon Draisaitl mit seinem 100. NHL-Tor für die Edmonton Oilers einen Meilenstein in seiner Eishockey-Karriere erreicht, schon bald wird ein weiterer folgen: Der 23-jährige Kölner feiert seine Premiere beim NHL All-Star Game und ist damit erst der vierte deutsche Spieler nach Uwe Krupp (1991), Marco Sturm (1999) und Olaf Kölzig (1998 und 2000), dem diese Ehre zuteil wird. Draisaitl wurde per Fan-Voting zum Show-Event im kalifornischen San Jose gewählt und wird für das Team der Pacific Division unter anderem mit Teamkollege Connor McDavid, Goalie Marc-Andre Fleury (Vegas Golden Knights) und Johnny Gaudreau (Calgary Flames) auflaufen.
Im spektakulären 3:3-Modus gehen außerdem zahlreiche weiter Superstars wie Patrick Kane (Chicago Blackhawks), Sidney Crosby (Pittsburgh Penguins) oder Steven Stamkos (Tampa Bay Lightning) für die Teams der anderen drei Divisions aufs Eis. Einen Tag vor dem NHL All-Star Game findet traditionell die NHL All-Star Skills Competition statt, bei der die „Kufencracks“ in mehreren Einzel-Disziplinen wie Schießen, Passen oder Skaten antreten.
München und Wolfsburg gut in Form
Mit fünf Siegen am Stück hat der EHC Red Bull München Tabellenplatz zwei in der DEL gefestigt und ist nach wie vor erster Verfolger von Spitzenreiter Mannheim. Das Team von Trainer Don Jackson will die aktuelle Siegesserie möglichst lange fortsetzen, um mit viel Rückenwind den bisherigen Saisonhöhepunkt in Angriff zu nehmen: Am Dienstag, 5. Februar, geht es für den EHC im Finale der Champions Hockey League (CHL) gegen die Frölunda Indians um den ersten internationalen Titel der Vereinsgeschichte. SPORT1 überträgt das Highlight mit einem ausführlichen Countdown live ab 18:30 Uhr im Free-TV. Dennoch ist für die Münchner zunächst volle Konzentration auf das anstehende Duell am Sonntag gefragt, denn die Grizzlys Wolfsburg befinden sich ebenfalls im Aufwind. Mit drei Siegen in Folge sind die Niedersachsen vom Tabellenende auf Rang zwölf geklettert und starten nochmals einen Angriff auf die Playoff-Plätze.
Für Aufsehen sorgte dabei vor allem der 7:0-Kantersieg der Grizzlys gegen Nürnberg in der Vorwoche. Ob Wolfsburg auch den Münchnern Paroli bieten kann, zeigt SPORT1 am kommenden Sonntag live ab 16:45 Uhr mit Moderator Sascha Bandermann, Kommentator Basti Schwele und Experte Patrick Ehelechner.
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MITTENDRIN mit SPORT1: Die Multimedia-Dachmarke SPORT1 steht für hochwertigen Live-Sport, ausgewiesene Sportkompetenz sowie eine fundierte und unterhaltsame Berichterstattung. Unter der Multimedia-Dachmarke SPORT1 vereint die Sport1 GmbH sämtliche TV-, Online-, Mobile-, Radio- und Social-Media-Aktivitäten:
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SPORT1 präsentiert als „Home of Hockey“ diverse Eishockey-Highlights live auf seinen Plattformen. Bis einschließlich 2019/20 sind pro Saison mindestens 40 DEL-Spiele exklusiv im deutschen Free-TV zu sehen. Außerdem gehören die IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft, der Deutschland Cup und zahlreiche weitere Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft, die NHL, die CHL, der Spengler Cup sowie der ALL STAR CUP 2018 zum umfangreichen Live-Angebot im Eishockey.
(DEB/Nationalmannschaft) Bundestrainer Toni Söderholm hat 22 Spieler für die ersten beiden Länderspiele des Top Team Peking nominiert. Die U24/U25-Auswahl trifft am 5. Februar (19.30 Uhr) in Memmingen und am 6. Februar (19.30 Uhr) in Bietigheim auf die Schweiz. Es sind die ersten beiden Länderspiele, die unter der Leitung von Bundestrainer Toni Söderholm stattfinden.

(Foto: Heike Feiner)
Vom 14. bis 16. Januar 2019 hatte sich das Top Team Peking erstmals im Rahmen einer Trainingsmaßnahme in Dingolfing getroffen. Von den Spielern, die an diesem U24/U25-Camp teilgenommen haben, stehen 18 Akteure auch in Memmingen und Bietigheim auf dem Eis. Komplettiert wird der Kader durch Mirko Pantkowski, Markus Eisenschmid und Janik Möser von den Adlern Mannheim sowie Kai Wissmann von den Eisbären Berlin.
Acht der nominierten Spieler sind bereits für die Männer-Nationalmannschaft zum Einsatz gekommen. Allen voran Silberheld Jonas Müller (28 A-Länderspiele), Frederik Tiffels (28), Stefan Loibl (13) und Markus Eisenschmid (10) zählen zu den erfahrenen Spielern im Kader von Bundestrainer Toni Söderholm. Weiterhin weisen Fabio Wagner (8), Fabio Pfohl (3), Phil Hungerecker (3) und Lean Bergmann (3) bereits Einsätze für die Nationalmannschaft vor.
Hinter der Bande erhält Bundestrainer Toni Söderholm Unterstützung von einem finnischen Landsmann: Petteri Väkiparta (Schwenninger Wild Wings) übernimmt während der beiden Länderspiele die Funktion als Co-Trainer.
Toni Söderholm, Bundestrainer: „Ich freue mich auf die ersten beiden Länderspiele als Bundestrainer. Im U24/U25 Camp in Dingolfing haben wir die Grundlagen für diese zwei Spiele gegen die Schweiz geschaffen. Ich möchte, dass die Mannschaft nun als Einheit auf dem Eis auftritt und jeder Spieler seine Qualitäten herausstellen kann. Ich erwarte zwei Spiele auf sehr hohem Tempo.“
|
Pos.
|
Nr.
|
Name
|
Vorname
|
Geburtstag
|
Team
|
|
T
|
1
|
Pantkowski
|
Mirko
|
26.05.1998
|
Adler Mannheim/Heilbronner Falken
|
|
T
|
30
|
Weitzmann
|
Hannibal
|
25.09.1995
|
Kölner Haie
|
|
V
|
2
|
Huß
|
Johannes
|
09.08.1998
|
Düsseldorfer EG/EC Bad Nauheim
|
|
V
|
5
|
Rogl
|
John
|
03.05.1996
|
Augsburger Panther
|
|
V
|
6
|
Wissmann
|
Kai
|
22.10.1996
|
Eisbären Berlin
|
|
V
|
7
|
Tiffels
|
Dominik
|
20.02.1994
|
Kölner Haie
|
|
V
|
19
|
Adam
|
Maximilian
|
22.02.1998
|
Eisbären Berlin/Lausitzer Füchse
|
|
V
|
24
|
Möser
|
Janik
|
26.09.1995
|
Adler Mannheim
|
|
V
|
38
|
Wagner
|
Fabio
|
17.09.1995
|
ERC Ingolstadt
|
|
V
|
41
|
Müller
|
Jonas
|
19.11.1995
|
Eisbären Berlin
|
|
S
|
9
|
Brunnhuber
|
Tim
|
19.01.1999
|
Ravensburg Towerstars
|
|
S
|
11
|
Jahnke
|
Charlie
|
14.02.1998
|
Eisbären Berlin/Lausitzer Füchse
|
|
S
|
12
|
Dumont
|
Lukas
|
08.06.1997
|
Kölner Haie
|
|
S
|
15
|
Loibl
|
Stefan
|
24.06.1996
|
Straubing Tigers
|
|
S
|
16
|
Wohlgemuth
|
Tim
|
22.07.1999
|
ERC Ingolstadt
|
|
S
|
18
|
Pfohl
|
Fabio
|
18.10.1995
|
Kölner Haie
|
|
S
|
26
|
Sternheimer
|
Marco
|
14.08.1998
|
Augsburger Panther
|
|
S
|
28
|
Schütz
|
Justin
|
24.06.2000
|
Red Bull Nachwuchs Akademie
|
|
S
|
54
|
Bergmann
|
Lean
|
04.10.1998
|
Iserlohn Roosters
|
|
S
|
58
|
Eisenschmid
|
Markus
|
22.01.1995
|
Adler Mannheim
|
|
S
|
94
|
Hungerecker
|
Phil
|
03.08.1994
|
Adler Mannheim
|
|
S
|
95
|
Tiffels
|
Frederik
|
20.05.1995
|
Kölner Haie
|
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Weitere interessante Links:
www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.
www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute.