(DEL/Mannheim) (Christian Diepold) Der Ex-Nationalspieler und Silbermedaillengewinner von PyeongChang 2018 Marcel Goc hat sich nach langer Verletzungspause bei den Adler Mannheim wieder zurückgemeldet und konnte in den letzten drei Partien einen Assist verbuchen.

(Foto: Tina Kurz)
Nachdem Marcel Goc die Vorbereitung auf die 25. DEL Saison 2018/2019 mit den Adler Mannheim erfrolgreich absolvierte fiel er zu Saisonbeginn mit einer hartnäckigen Brustmuskelverletzung mehrere Wochen aus und kam erst Ende Oktober 2018 zurück aufs Eis. Bei seinem Comeback gegen die Straubing Tigers hatte der 35-jährige erneut Pech als er sich eine Partellafraktur (Bruch der Kniescheibe) zu zog.
Diese schwere Verletzung machte eine Operation notwendig und die anschließende Reha bei der TSG Hoffenheim verlief planmäßig bis der langjährige Kapitän der deutschen Eishockey Nationalmannschaft im Februar 2019 wieder ins Spielgeschehen eingreifen konnte. In den bislang drei absolvierten Partien konnte er gegen Bremerhaven einen Assist zum 6:5 Erfolg zusteuern.
Der 112-fache Nationalspieler vertraut seit einigen Jahren auf die Produkte von ORTEMA und auch bei seiner Genesung war die extra für ihn angefertigte Knieorthese von ORTEMA ein wichtiger Faktor.
Marcel Goc: "In Zusammenarbeit mit dem Ärzteteam wurde die Knieorthese an den Gelenken dementsprechend angepasst, da ich anfangs das Knie nur zu 45 Grad beugen durfte. Danach wurden die Grade dementsprechend erhöht."
Am Freitag geht es für den Ex-NHL Spieler und seine Adler Mannheim im Spitzenspiel gegen den dreifachen Meister der letzten Jahre EHC Red Bull München auf heimischen Eis weiter. Ein Spiel das Playoffcharakter haben wird, denn die Münchner sind den Kurpfälzern in der Tabelle dicht auf den Fersen.
ORTEMA Spezialist im Eishockey
Eishockey gehört zu den verletzungsträchtigen Sportarten. Vor allem für Knie-, Schulter- und Handgelenksorthesen können nach Verletzungen aber auch präventiv eingesetzt werden. Seit der Weltmeisterschaft 2001 betreut ORTEMA die Spieler mit dem Bundesadler auf der Brust und sind offizieller Partner des Deutschen Eishockey-Bundes. Allen voran die deutschen NHL-Legionäre wie Marco Sturm, Dennis Seidenberg oder Marcel Goc wissen die Betreuung der Orthopädie-Technik-Spezialisten zu schätzen.
Durch die enge Zusammenarbeit mit den Profis, Mannschaften und Teamärzten konnten hochspezialisierte Orthesen, Bandagen und Protektoren entwickelt werden, die nun allen Spielern zur Verfügung stehen.

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(DEL/Iserlohn) (Rüberg) Nach zwei Heimsiegen in Folge musste die Düsseldorfer EG eine verdiente Niederlage im Sauerland hinnehmen und erlitten einen kleinen Dämpfer im Kampf um Platz 3 der Hauptrunde. Die Roosters, welche nur noch eine kleine Chance auf die Pre- Playoffs haben, schenken die Saison keineswegs ab und brachten drei Tage nach dem begeisternden Kantersieg gegen Nürnberg (8:2) wieder eine starke Leistung aufs Eis.

(Foto: (c) Patrick Rüberg; Jon Matsumoto mit seinem 2:1 Führungstreffer)
Das erste Drittel sollte torlos bleiben, war aber durchaus unterhaltsam. Die Roosters standen sehr gut und waren bissig, Düsseldorf kam, wenn, dann nur aus der Distanz zu eigenen Chancen. Die dickste Chancen vergaben Flores und Matsumoto im Powerplay, beide scheiterten am überragend aufgelegten Niederberger im Gästetor. Im Überzahlspiel waren die Sauerländer stark, spielten schnell und kamen auch zügig in die Aufstellung- zu einem Treffer sollte es nicht reichen. Gegen Ende des Drittels musste Camara noch auf die Strafbank sodass Düsseldorf mit einem Powerplay in den Mittelabschnitt starten sollte.
Dies brachte zunächst die Führung ein, Gogulla war es, der am Schnellsten den durch Niko Hovinen abgewehrten Barta- Schuss verwerten konnte. Dabei ging er so beherzt zu Werke, dass die Referees einen Videobeweis benötigten um die Schussbahn des aus dem Tor springenden Pucks nachvollziehen zu können. Die Hausherren waren keineswegs geschockt und glichen knapp zwei Minuten später durch Kapitän Flores aus, der zum Ende der Saison immer besser in Fahrt kommt. In der Folgezeit kamen die Iserlohner immer besser ins Spiel und kreierten zahlreiche gute Chancen. Es sollte jedoch bei dem Unentschieden bleiben, über welches sich die Gäste jedoch nicht beschweren konnten.
Das Schlussdrittel sorgte dann für klare Verhältnisse an der Callerbachtalsperre, die Roosters drängten nun auf die Entscheidung. Am Aussichtsreichen durch Youngster Julian Lautenschlager, der in der neutralen Zone clever den Puck stahl, auf dem Weg zum 2:1 kurz vorm Einnetzen jedoch vom herausstürmenden Niederberger zu Fall gebracht wurde. Den fälligen Penalty, den der Gefoulte selbst ausführte, konnte Niederberger ebenfalls abwehren. Die Führung wollte trotz der Mühen nicht fallen, das Tor der Gäste schien vernagelt- aber in Iserlohn hat man immer noch Jon Matsumoto, der seine Klasse unter Beweis stellen sollte. Einen Abpraller fing er aus der Luft, legte ihn sich aufs Eis und wuchtete den Puck per Hechtsprung in den Winkel. Sinnbildlich- die Hausherren wollten diesen Treffer unbedingt und bekamen ihn. Die Männer aus der Landeshauptstadt fanden zunächst keine Antwort und so viel auch noch das 3:1 durch Lean Bergmann, der nach seinem ersten gescheiterten Versuch beherzt nachsetzte.
Bereits 2:30min vor dem Ende setzten die Düsseldorfer noch einmal alles auf eine Karte und nahmen den Keeper vom Eis. Trotz eigenen Unterzahl sollte der Mut belohnt werden und, wer sonst, Philipp Gogulla verkürzte noch einmal auf 3:2. 20 Sekunden können im Eishockey noch einmal quälend lang sein, jedoch setzte wiederum Justin Flores frühzeitig den Schlusspunkt. Nach Puckgewinn in der neutralen Zone folgte ein punktgenauer Abschluss ins verwaiste Tor der Gäste. Somit endete ein gutes und interessantes Eishockeyspiel mit 4:2 und fand mit den Iserlohn Roosters einen verdienten Sieger.
Die Iserlohner, die den Rückstand auf Platz 10 auf jetzt acht Punkte verkürzen konnten, reisen am kommenden Freitag nach Straubing; Düsseldorf zieht es ebenfalls nach Bayern, wo die Nürnberg Ice Tigers nach drei Debakeln in Serie auf Wiedergutmachung warten.
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Iserlohn Roosters - Düsseldorfer EG 4:2 (0:0|1:1|3:1)
Tore:
0:1 |21.| Gogulla
1:1 |23.| Florek
2:1 |50.| Matsumoto
3:1 |55.| Bergmann
3:2 |60.| Gogulla
4:2 |60.| Florek
Zuschauer: 4.135

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(DEL/Köln) (ST) An diesem Dienstag und 48. Spieltag der DEL spielten die Kölner Haie ein letztes Mal in der Hauptrunde auf heimischen Eis in der LANXESS arena. Gegner waren Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg. Die Kölner Haie gewannen die Partie mit 6:3. Der Endspurt auf die Playoffs ist nun eingeläutet.

(Foto: Ingo Winkelmann)
Das vergangene Spiel am Sonntag gegen den amtierenden Meister musste der KEC schnell abhaken und gegen Nürnberg vergessen machen. So sagte Dan Lacroix nach dem Spiel: „In dieser Phase der Saison brauchst du ein Kurzzeitgedächtnis. Erfolge dürfen dich nicht zu selbstsicher machen, Niederlagen dürfen nicht lange in deinem Kopf hängen bleiben." (Quelle: www.haie.de)
Es war eine enttäuschende Niederlage, die ersten zwei Drittel konnten die Haie den Münchnern standhalten und das Spiel mit Engagement und Kampfgeist gestalten. Doch nach einem Doppelschlag der Münchner im letzten Drittel, brach der Ehrgeiz der Haie ein. Am Ende stand es 1:6 für die Red Bulls, damit gingen drei wichtige Punkte im Schlussspurt der Hauptrunde nach Bayern. In der Tabelle wurde Köln nun auch von den Augsburger Panthern, die die gleiche Anzahl an Gesamtpunkten haben, überholt. Der KEC rutschte somit auf Platz fünf mit 79 Punkten ab. Zuvor am Freitag verloren die Haie gegen die Straubing Tigers 4:7. Das bedeutete insgesamt null Punkte an diesem Wochenende und zwei bittere Niederlagen, die deutlich zu hoch ausgefallen sind.
Köln kämpft in diesen letzten Spielen um einen direkten Einzug in die Playoffs. Die Tabelle ist sehr eng und nur wenige Punkte trennen die Kölner von den Mannschaften hinter ihnen, so dass jeder Punkt entscheidend wird.Auch die Ice Tigers aus Nürnberg haben kein erfolgreiches Wochenende hinter sich. Auch sie mussten zwei Niederlagen verdauen. Sie verloren gegen München 2:7 und gegen Iserlohn 2:8, so dass sie zu erwarten ähnlich enttäuscht sein dürften wie Köln. Das versprach in der Partie gegeneinander einen harten und unerbitterten Kampf um die Punkte.
Nürnberg kämpft derzeit noch um einen Platz in den Playoffs, derzeit befinden sich die Franken auf Platz 10 der Tabelle und hätten so einen Pre-Playoff Platz inne. Auch für sie bedeutet dies, dass jeder Punkt wichtig ist.Es ist nun das vierte und letzte Aufeinandertreffen beider Mannschaften. Dabei sieht die Bilanz der Kölner besser aus. Alle drei Spiele gewannen die Haie, erst 2:3, dann 4:1 und schließlich 1:2. Dan Lacroix ließ Gustaf Wesslau pausieren und stellte stattdessen Hannibal Weitzmann ins Tor.
Das erste Drittel begann mit Tempo seitens der Kölner Mannschaft, die auch in diesem Drittel mehr Spielanteile und gefährlichere Tormöglichkeiten als die Nürnberger hatte. Dennoch fiel das erste Tor für die Franken. Patrick Reimer konnte das Powerplay nutzen, um den Puck ins Tor zu befördern. Colby Genoway musste wegen Stockchecks auf die Strafbank. Dadurch ließ sich Köln aber nicht aus der Ruhe bringen. Hannibal Weitzmann parierte gekonnt und in der Offensive kämpften die Haie sich immer wieder nach vorne. Hier konnten sie sich weitestgehend im Angriffsdrittel festsetzen. Während einer doppelten Überzahlsituation für Köln schoss Sebastian Uvira in der 18. Minute das Tor zum Ausgleich. Das Drittel endete 1:1 und mit einem Powerplay für Köln.
Der Mittelabschnitt begann für Köln mit einer doppelten Überzahl. Diese verging aber zunächst ohne Tor. In der 23. Minute schoss Mike Zalewski das Führungstor für Köln, doch die Schiedsrichter forderten zunächst den Videobeweis, das Tor wurde schlussendlich aber gegeben. Die Tigers versuchten sich Möglichkeiten zum Ausgleich zu erkämpfen, kamen aber an Hannibal Weitzmann und der Kölner Defensive nicht vorbei. Der KEC schlug schnell wieder zu, in der 25. Minute war es Fabio Pfohl, der punktete. Und in der 32. Minute schlug die Kölner Offensive noch einmal zu und erhöhte auf 4:1, dieses Mal in Form von Mick Köhler, der sein erstes Saisontor als Youngster für die Haie schoss. Es endete mit 4:1.
Im letzten Drittel ging es noch einmal um alles. Die Nürnberger konnten etwas nachziehen, doch dies blieb im Grunde nur Ergebniskosmetik. Der KEC blieb die bessere Mannschaft. In der 42. Und 52. Minute erhöhten die Kölner auf 6:1 durch Zalewski und Morgan Ellis. In der 53. Minute schoss Nürnbergs Jason Bast das zweite Tor für die Franken und in der 58. Minute war er es auch, der auf drei Tore erhöhte. Dies reichte jedoch nicht mehr aus. Der Endstand blieb bei 6:3.
Alles in allem war es eine, wie erwartet, zunächst sehr umkämpfte Partie. Köln wollte Wiedergutmachung leisten und arbeitete hart und wie das Endergebnis zeigte mit Erfolg für den Sieg. Die Mannschaft der Kölner Haie hatte die Partie über weite Strecken souverän unter Kontrolle.
Köln hatte von Beginn an mehr Spielanteile und die besseren Chancen. Doch Nürnberg verwertete zu Beginn eine Möglichkeit zum ersten Tor. Doch dann verweilten die Franken zu häufig auf der Strafbank, sogar einmal mit drei Mann. Das nutzten die Kölner eiskalt zum Ausgleich aus. Im zweiten Drittel erhöhten die Haie unerbittlich auf 4:1, wobei ein Tor von dem jungen Köhler beigesteuert wurde. „Den hab ich irgendwie reingestolpert. Aber klar, das war ein unheimlich cooles Gefühl dieses erste Tor endlich zu schießen. Mindestens genauso glücklich bin ich über die drei Punkte. Die sind unheimlich wichtig, um Platz vier zu erreichen.“, erklärte der junge Spiele im Anschluss. (Quelle: www.haie.de)
Der KEC wollte die Niederlage von Sonntag unbedingt wieder gut machen, das war besonders im Mittelabschnitt spürbar. Im Schlussabschnitt liefen die Tigers weiterhin den Kölnern hinterher und ließen den KEC noch zwei weitere Tore machen, bevor sie selbst noch einmal mit zwei Toren durch Bast nachlegen konnten. Es blieb aber bei einem klaren Sieg für Köln mit 6:3.
Weitzmann überzeugte im Tor. Headcoach Lacroix bestätigte dies nach dem Spiel: „Hannibal hat in den letzten Wochen – auch wenn er nicht viel gespielt hat – unheimlich professionell gearbeitet und seine Sache heute richtig gut gemacht. Und für Mick freut es mich natürlich total, dass er seinen ersten DEL-Treffer gemacht hat.“ (Quelle: www.haie.de)
Nun geht es bis zu den Playoffs nur noch auswärts weiter. Am Freitag reisen die Kölner Haie erst einmal nach Augsburg. Beginn ist um 19.30 Uhr. Am Dienstag geht weiter zum Derby nach Düsseldorf bevor es die Haie danach nach Berlin (Freitag, 1. März) und Mannheim (Sonntag, 3. März) führt.
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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat bei den Krefeld Pinguinen vor 3.558 Zuschauern in der Yayla-Arena mit 2:3 (1:0|0:2|1:0|0:1) verloren. Für den Deutschen Meister erzielten Yasin Ehliz und Justin Shugg die Tore. Die jüngste Rekordserie der Münchner von zuletzt elf DEL-Siegen in Serie fand damit in Krefeld ihr Ende.

(Foto: Gepa Pictures)
Nach einem Beginn mit wenigen Chancen auf beiden Seiten spielte sich der EHC Red Bull München die ersten Möglichkeiten heraus. Einen Schlagschuss von Daryl Boyle wehrte Krefelds Torwart Ilya Proskuryakov zunächst ab, Justin Shugg setzte den Nachschuss knapp daneben (5.). Kurz darauf belohnten sich die Isarstädter mit dem 1:0: Yasin Ehliz fälschte einen Schuss von Konrad Abeltshauser ins Tor ab (12.). In der Folge kam die Heimmannschaft etwas besser ins Spiel, scheiterte jedoch mehrfach an Danny aus den Birken (13., 14., 20.).
Das zweite Drittel begann mit einer kniffligen Situation für die Schiedsrichter inklusive eines knapp sieben Minuten andauernden Videobeweises. Nachdem Krefelds Mathias Trettenes in die kurze Ecke geschossen hatte, rutschte der Puck unter aus den Birkens Schoner und mit diesem wohl ins Tor. Die Unparteiischen gaben den Treffer zum 1:1 (23.). Und Krefeld legte nach: Jacob Berglund traf nach einem abgefälschtem Schuss zum 2:1 für die Hausherren (30.).
Im Schlussabschnitt drehte der EHC Red Bull München zunächst nochmal auf. Justin Shugg schoss aus spitzem Winkel Proskuryakov an, von dessen Schoner der Puck zum 2:2 ins Tor rutschte (43.). In der bis zum Schluss offenen Partie konnte John Mitchell per Schlagschuss den Krefelder Goalie nicht überwinden (56.), die Krefelder trafen auf der Gegenseite in der Schlussminute in Überzahl ebenso nicht ins Tor, sodass es nach regulärer Spielzeit beim 2:2 blieb.
In der ersten Minute der Verlängerung erzielte Phillip Bruggisser den entscheidenden Treffer für die Pinguine.
Konrad Abeltshauser:„Schade, wir haben uns so an Mannheim herangekämpft. Jetzt haben wir zwei Punkte in Krefeld liegen gelassen. Das ist sehr ärgerlich. Es war nicht unser bestes Spiel, deswegen haben wir auch nicht mehr verdient als einen Punkt.“
Endergebnis
Krefeld Pinguine gegen EHC Red Bull München 3:2 n. V. (0:1|2:0|0:1|1:0)
Tore
0:1 | 12:00 | Yasin Ehliz
1:1 | 22:31 | Mathias Trettenes
2:1 | 29:52 | Jacob Berglund
2:2 | 42:17 | Justin Shugg
3:2 | 60:33 | Philip Bruggisser
Zuschauer
3.558

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(DEL/Schwenningen) (BM) Versöhnlich will man die Runde bei den Schwenninger Wild Wings abschließen, die Vorzeichen in Ingolstadt waren aber denkbar schlecht. Mit nur 5 Etatmäßigen Verteidigern - Kalle Kaijomaa und Mirko Sacher fehlten - versuchten es die Schwaben bei den Schanzern. Zudem fehlten mit Marcel Kurth und Anthony Rech zwei Offensivkräfte. Am Ende sprang für Ingolstadt ein 4:1 Erfolg heraus, der auch in der Höhe verdient war.

(Foto: Jürgen Meyer)
Ingolstadt drückte die Gäste vom Eröffnungsbully an in die eigene Zone. Es waren noch keine drei Minuten gespielt, ehe Tyler Kellehr im Slot sträflich allein gelassen wurde. Der US-Amerikaner ließ sich nicht zweimal bitten und netzte zur Führung ein. Schwenningen kam kaum zur Entfaltung. Eine der wenigen Chancen vergab Julian Kornelli für die Schwarzwälder. Ingolstadt setzte die Schwaben früh unter Druck und ließ nicht viel zu. Wenn man den Gastgebern zu diesem Zeitpunkt etwas vorwerfen wollte, dann wären es die fehlenden weiteren Tore gewesen.
Im zweiten Abschnitt ging das Spiel genauso weiter. Zwar kamen die Wild Wings verbessert aus der Kabine, etwas Zählbares sollte aber nicht herausspringen. Immer wieder gelang es den Neckarstädtern die Angriffe der Ingolstädter zu stören. In dieser Phase wollte aufgrund Strafzeiten auf beiden Seiten kein richtiger Spielfluss aufkommen. Brett Olsen leistete sich in der Offensive ein unnötiges Foul und wurde daraufhin von den Schiedsrichtern zum Duschen geschickt. Sein Check traf Dominik Bittner so am Kopf, dass für den Verteidiger der Arbeitstage ebenfalls beendet war. Simon Danner rückte in der Folge in die Defensive.
Schwenningen agierte im Powerplay viel zu harmlos, auf der Gegenseite bracht Mike Collins die Scheibe aus spitzem Winkel im Tor unter. Kurz vor Drittelende fuhr Schwenningen einen energiegeladenen Wechsel. Nachdem Dominik Bohac zunächst von der blauen Linie scheiterte, traf Mirko Höfflin im Nachsetzen zum Anschluss.
Im letzten Abschnitt drängten die Hausherren auf die Vorentscheidung. Sean Sullivan stellte folgerichtig nach knapp fünf gespielten Minuten, den alten Abstand wieder her. Bis auf einen vergebenen zwei auf eins Konter kam von den Schwarzwäldern aber auch kaum Gegenwehr. Kurz vor dem Ende machte Pat Connone mit einem Treffer ins leere Schwenninger Gehäuse den Deckel auf eine einseitige Partie.
Spiel vom 19.02.2019
Schwenninger Wild Wings - ERC Ingolstadt
Tore:
1:0 |3.|Kelleher (Olver / Wagner)
2:0 |33.|Collins (Cannone)
2:1 |39.|Höfflin (Korhonen / Bohac)
3:1 |45.|Sullivan (Kelleher / D'Amigo)
4:1 |59.|Cannone (Wagner)
Zuschauer: 3808
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(DEL/Straubing) (MA) Am Ende war es ein deutlicher, aber nicht immer überzeugender Heimerfolg der Niederbayern gegen die Eisbären Berlin. Das erste Drittel ähnelte dem Wild West Hockey wie gegen Köln. Beide Teams produzierten viele Abspielfehler von denen die Tigers den größeren Nutzen daraus zogen. Berlin muss sich ankreiden lassen, dass sie in ihrer Drangphase im zweiten Abschnitt keinen Treffer erzielen konnten. Danach spielte Straubing die Partie souverän zu Ende und holte drei wichtige Zähler im Kampf um die vorderen Playoff Plätze.

(Foto: Eva Fuchs) Antoine Laganière nach seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 2:1
Straubing begann extrem stark in der Offensive, aber auch extrem schwach in der Defensive. Die erste Strafe für die Eisbären wegen sechs Mann auf dem Eis wurde durch Topscorer Jeremy Williams (3.) gnadenlos bestraft. Die 1:0 Führung hätten die Tigers gut und gerne noch ausbauen können, doch hinten brannte es bereits mehrmals. Ein weiteres Geschenk durch den Fehlpass von Steven Seigo, ließen sich die Hauptstädter dann nicht mehr nehmen. Charlie Jahnke fing den Puck ab und hämmerte ihn in den Winkel. Berlin kam zwar fast nur durch Fehler der Tigers zum Zug, davon gab es aber genug. Das erste Überzahlspiel der Gäste ging anschließend nach hinten los. Eriksson kam von der Strafbank, konnte den schnellen Gegenangriff über Loibl einleiten und der bediente Antoine Laganiere mustergültig, sodass der Straubinger Hühne nur noch den Schläger zum 2:1 (12.) hinhalten musste. Straubing blieb die überlegene Mannschaft, hatte durch Mouillierat eine weitere Riesenchance vergeben. Wieder schlugen die Berliner zurück. Louis-Marc Aubry konnte per Bauerntrick zum 2:2 (18.) ausgleichen. Noch war nicht Schluss und die Tigers legten noch vor der Pause nach. Eigentlich ist es schon unglaublich, dass dieser Trick mit dem langen Pass auf die gegnerische blaue Linie Woche für Woche gelingt. So auch heute als Daschner den vierzig Meter Pass auf Kael Mouillierat spielte und dieser zum 3:2 (19.) für die Hausherren einnetze.
Im zweiten Abschnitt waren die Eisbären kaum wiederzuerkennen. Sie schnürten mit Offensivepower die Straubinger förmlich in der Zone ein. Immer war ein Berliner einen Schritt schneller, jeder Zweikampf wurde letztendlich gewonnen, wie auch viele Bullys in der Zone der Gastgeber nur das Tor wollte nicht fallen. Es war Jeff Zatkoff, der hier durch mehrere Paraden, den in der Luft liegenden Treffer der Gäste verhinderte. Womöglich zeigten die Haputstädter hier eine ihrer großen Schwächen in dieser Saison, nämlich die im Abschluss erfolgreich zu sein. Erst nach 15 Minuten konnte die Tigers wieder so etwas wie Ausgeglichenheit herstellen und für Entlastung sorgen. Nicht nur dass, sondern die Tigers kamen völlig unerwartet zum 4:2 (36.) durch Marco Pfleger. Irgendwie bekam Filin den Querpass, Berlin war in der Verteidigung einen Moment unorganisiert und der mitgelaufene Marco Pfleger nutzte seine Möglichkeit. Die Eisbären waren etwas geschockt, da kam der nächste Tiefschlag. Mike Connolly sah seinen kongenialen Sturmpartner Jeremy Willliams (38.) im Rücken der Abwehr und der setzte einen völlig humorlosen Handgelenkschuss ins rechte obere Eck. Der Spielverlauf war damit nach vierzig Minuten etwas auf den Kopf gestellt.
Nach dem zweiten Drittel war für Kevin Poulin Schicht im Schacht, es durfte somit im letzten Abschnitt Maximilian Franzreb ran, der seine Sache sehr gut machte, auch wenn er noch zweimal hinter sich greifen musste. Zuerst war es Sven Ziegler, der nach mehreren Versuchen endlich gegen seinen alten Club zum 6:2 (53.) treffen konnte. Zwar bekamen die Tigers postwendend wieder ein Gegentor durch Michael Dupont (54.) was aber der Stimmung auf den Rängen keinen Abschwung brachte. Bei einem weiteren schnellen Gegenangriff, eingeleitet durch Mike Connolly über Jeremy Williams, setzte Kael Mouillierat mit seinem zweiten Tor an diesem Abend den 7:3 (58.) Schlusspunkt. Berlin konnte nicht mehr und Straubing wollte nicht mehr. Trotzdem zeigten die Hauptstädter Phasenweise ihre Klasse auf und brachten die Tigers vor allem im Mittelabschnitt gehörig ins Wanken. Dennoch besitzt das Team von Coach Tom Pokel mittlerweile auch eine gewisse mentale Stärke, um solche Phasen unbeschadet zu überstehen.
Link zur Pressekonferenz:
https://www.youtube.com/watch?v=TVQd3uoPLgM&feature=youtu.be
Spiel vom 19.02.2019
Straubing Tigers - Eisbären Berlin: 7:3 (3:2|2:0|2:1)
Tore:
1:0 |03.|Jeremy Williams (Ziegler, Daschner) PP 1
1:1 |08.|Charlie Jahnke
2:1 |12.|Antoine Laganiere (Eriksson, Loibl)
2:2 |18.|Louis-Marc Aubry (Ranford, Müller)
3:2 |19.|Kael Mouillierat (Daschner)
4:2 |36.|Marco Pfleger (Filin)
5:2 |38.|Jeremy Williams (Connolly, Daschner)
6:2 |53.|Sven Ziegler (Filin)
6:3 |54.|Michael Dupont (Sheppard)
7:3 |58.|Kael Mouillierat (Williams, Connolly)
Strafen: Straubing 6 - Eisbären Berlin 6
Schiedsrichter:
HSR Garon / Iwert
LSR Hinterdobler / Seewald
Zuschauer: 4.043
Aufstellung:
Straubing Tigers: Zatkoff (Vogl) - Brandt, Renner; Eriksson, Acolatse; Schopper, Daschner; Seigo; -
Mouillierat, Connolly, Williams; Loibl, Mulock; Laganière, Heard, Pfleger; Brandl, Ziegler; Schönberger,
Eisbären Berlin: Poulin (Franzreb) - Dupont, Braun; Hördler, Müller; Wissmann, Kettemer; Richmond -
Backman, Sheppard, Noebels; Rankel, Aubry, Ranford; Buchwieser, Smith, MacQueen; Fischbuch, Jahnke, Baxmann
Tigers on Air

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(DEL/Iserlohn) (Patrick Rüberg) Zu einem (auch in der Höhe) verdienten Heimerfolg kamen die Iserlohn Roosters gegen die Thomas Sabo Ice Tigers und zeigten dabei ihre wohl beste Saisonleistung. Vor dem Hintergrund vieler ungenutzter Powerplay- Situationen sowie eines durch Camara vergebenen Penalties, hätte es mit etwas Pech zu einem noch größeren Debakel für das Team von Martin Jiranek kommen können, welches sich nach dem 2:7 in München und der jetzt weiteren, deutlichen Niederlage erst einmal wieder aufrichten müssen.

(Foto: Patrick Rüberg)
Gleich von Beginn an machten die Hausherren deutlich, dass sie das Spiel unter allen Umständen gewinnen wollen und kamen auch direkt zu Chancen. In der 5. Minute nutzte Justin Florek seinen zweiten Versuch und brachte die Scheibe an Treutle vorbei ins Netz. Direkt im Anschluss kam es nach Stafen gegen Segal und Acton zu einer doppelten Überzahl für die Roosters, die sie jedoch nicht nutzen konnten, ebensowenig wie einen Penalty durch Anthony Camara, den Treutle hervorragend parieren konnte.
Auf der anderen Seite nutzten die Tigers ihr erstes Powerplay zum 1:1 Ausgleichstreffer durch Leo Pföderl. Dies hielt jedoch nur drei Minuten, ehe Turnbull zur erneuten Führung treffen konnte- ebenfalls in Überzahl. So ging es (nur) mit 2:1 in die erste Drittelpause, über einen deutlicheren Rückstand hätten sich die Gäste von der Noris nicht beschweren dürfen.
Im zweiten Drittel spielten die Roosters richtig stark und sorgten für die Vorentscheidung zwischen der 23. und 26. Minute. Gleich zweimal ließen sich die Tigers auskontern und die Roosters spielten in beiden Fällen ihr „3 auf 1“ durch den gut aufgelegten Marko Friedrich sowie Camara erfolgreich aus.
Dieser Doppelschlag machte den Gästen sichtlich zu schaffen, die zwar noch zum 4:2 durch Jason Bast kamen, insgesamt aber viel zu selten gefährlich vor Niko Hovinen auftauchten. Die Roosters spielten sich teilweise in einen Rausch und wollten sich offensichtlich den gesammelten Frust der insgesamt enttäuschenden Saison von der Seele schießen. Dabei deuteten sie eindrucksvoll an, was mit diesem Kader möglich gewesen wäre.
Das Schlussdrittel sollte sich dann zu einem Debakel für die Nürnberger entwickeln. Sie liefen wiederholt in Konter und waren bei den Kombinationen der Roosters zu unkonzentriert und nicht konsequent genug. Auf der Gegenseite funktionierte nun alles und Bergmann, Friedrich, Matsumoto und Turnbull schossen die Tigers mit ihren Treffern förmlich ab. Am Ende stand ein völlig verdientes 8:2, wobei die Leistung der Nürnberger definitiv Rätsel aufgibt. 62:46 lautete am Ende die Schuss- Statistik und spricht Bände.
Die Sauerländer freuen sich nun auf das Derby am kommenden Mittwoch gegen Düsseldorf in der eigenen Halle. Nürnberg bleibt in NRW und gastiert bei den Kölner Haien zu einem Spiel zweier Mannschaften, die einiges wiedergutzumachen haben dürften.
Iserlohn Roosters - Thomas Sabo IceTigers 8:2 (2:1/ 2:1/ 4:0)
1:0 Florek (5.)
1:1 Pföderl (14.)
2:1 Turnbull (27.)
3:1 Friedrich (23.)
4:1 Camara (26:)
4:2 Bast (35:)
5:2 Bergmann (48.)
6:2 Friedrich (50.)
7:2 Matsumoto (53:)
8:2 Turnbull (60.)
Zuschauer: 3.934

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(DEL/Düsseldorf) PM Einst kehrte die Düsseldorfer EG durch einen Finalsieg gegen den ERC Ingolstadt in die DEL zurück. Ein Jahr später rückten auch die Donaustädter in die höchste deutsche Spielklasse auf. Im Schlussspurt der diesjährigen Vorrunde gastierten die Panther zu einem besonderen Match im ISS DOME.

(Foto: Birgit Häfner)
Nicht nur, dass es um ganz wichtige Punkte ging. Es war zugleich das 1.000 DEL-Spiel der Panther. Am Ende eines engen Spiels konnten sich beide Mannschaften über Zählbares freuen, weil Ingolstadt spät zum Ausgleich kam. Beim 3:2 (1:1; 0:0; 1:1; 0:0; 1:0) nach Penaltyschießen behielt die DEG zwei kostbare Punkte in Düsseldorf.
DEG-Coach Harold Kreis konnte gegen die Panther wieder auf Bernhard Ebner und Ryan McKiernan bauen. Dafür musste Patrick Köppchen kurzfristig passen. Zu Beginn des Spiels waren die rotbehemdeten Hausherren die schwungvollere und aktivere Mannschaft. Kurz vor Ablauf der ersten Spielminute zog Jaedon Descheneau in der für ihn typischen Manier von der linken Seite zum Tor. Dabei kam ihm David Elsner in höchster Not regelwidrig in die Quere. Das sich anschließende Überzahlspiel der DEG war ansehnlich, brachte aber keinen Ertrag. Für den sorgte dann Stefan Reiter, als er im Ingolstädter Verteidigungsdrittel einfach mal abzog. Sein Handgelenksschuss war perfekt platziert und sprang vom rechten Pfosten ins Tor, wovon sich nach der Konsultation des Videobeweises auch die Schiedsrichter Sirko Hunnius und Marian Rohatsch überzeugten (4.).
Die Freude über die Führung währte allerdings nicht lange. Denn nur 67 Sekunden später schlug auch die vierte Angriffsreihe der Panther zu. Brandon Mashinter staubte zum Ausgleich ab, nachdem Mathias Niederberger ein Schuss von Joachim Ramoser aus spitzem Winkel durch die Schoner gerutscht war (5.). Eine Doppelchance von Jerome Flaake und Braden Pimm hätte gut und gerne zur erneuten DEG-Führung führen können, doch Jochen Reimer im Tor der Panther stand im Weg (7.). Danach durften abwechselnd beide Mannschaften je zwei Mal in Überzahl ran, was für Gefahr vor den jeweiligen Toren sorgte. Die größte Chance für die DEG hatte John Henrion, der mit einem perfekten No-Look-Rückhandpass vom am Torraum parkenden Calle Ridderwall bedient wurde (13.).
Der Mittelabschnitt geriet zu einem zähen Ringen mit vielen Zweikämpfen, aber ohne großen Spielfluss und Torchancen. Die Mehrzahl der Schüsse gaben beide Mannschaften aus recht ungefährlichen Positionen ab. Mit wenigen Ausnahmen: Elsner ließ aus dem Slot einen satten Flachschuss los, den Niederberger parierte (27.). Aus ähnlicher Position kamen Thomas Greilinger (30.) und auf der anderen Seite Manuel Strodel in seinem 300. DEL-Spiel zum Abschluss (34.). Ebners Solo über die linke Seite endete mit einem Schuss aus spitzem Winkel an den Außenpfosten (37.). Die dickste Chance des Drittels hatte dann Pimm in Überzahl, als er zentral völlig frei zum Schuss kam, nachdem ihm Descheneau die Scheibe von der linken Seite aufgelegt hatte. Reimer war mit dem Schoner zur Stelle (38.).
Das wieder deutlich flottere dritte Drittel begann mit einem Distanzschuss von Thomas Greilinger, der knapp über das Tor flog (42.). Wenig später jubelten die DEG-Fans unter den 9.237 Zuschauern im ISS DOME. Der Paradesturm der DEG hatte die Scheibe ins Tor gearbeitet: Kapitän Alex Barta spielte den Puck von hinter dem Tor vor selbiges. Dort versuchte sich zunächst Descheneau, war aber in Bedrängnis und brachte keinen platzierten Schuss zustande. Dafür war Philip Gogulla für den Abstauber zur Stelle und drückte den Puck über die Linie (42.).
Die nun geforderten Gäste verstärkten prompt ihre Offensivbemühungen, ließen aber zwei Überzahlspiele ungenutzt. Mit ein Grund dafür: Calle Ridderwall, der in Unterzahl ein schönes Tänzchen „auf dem Bierdeckel“ im Ingolstädter Verteidigungsdrittel hinlegte. Bei fünf gegen fünf passte Gogulla von der rechten die Scheibe mit der Rückhand quer zu Descheneau, der allerdings vergab (52.). Ebenfalls von der rechten Seite kam das Zuspiel von Ridderwall in die Mitte zu John Henrion, der seinen Schläger reinhielt (58.). Die DEG lauerte also auf die Entscheidung. 88 Sekunden vor Schluss holte Panther-Trainer Doug Shedden Reimer für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Als der Videowürfel noch 72 verbleibende Sekunden anzeigte, nahm er zudem eine Auszeit.
All das machte sich bezahlt, weil die DEG den Puck unbedingt klären wollte, ein wenig zu offensiv agierte, was dazu führte, dass Mike Collins 38 Sekunden vor Schluss am rechten Pfosten zu frei zum Schuss kam und den für die DEG schmerzhaften Ausgleich erzielte. Das fast schon obligatorische Greilinger-Tor blieb zum Glück aus, obwohl der Routinier nach dem 2:2 noch einmal frei zum Abschluss kam.
In der Verlängerung belauerten sich beide Teams. Durchatmen konnte die DEG, als Panther-Topscorer Jerry D’Amigo allein auf Niederberger zulief, den Puck aber nicht im Tor unterbrachte (65.). Das zweite Penaltyschießen des Wochenendes war dieses Mal eine kurze Angelegenheit. Gogulla traf gleich als Erster für die Rot-Gelben. Alle anderen Schützen scheiterten. So blieb auch dieser Zusatzpunkt in Düsseldorf! Damit gelang endlich der erste Saisonsieg gegen Ingolstadt, die die DEG vielleicht demnächst schon als Gegner in den Playoffs erneut in Düsseldorf begrüßen darf. Erst einmal geht es für die DEG aber schon am Mittwoch mit dem Auswärtsspiel bei den Iserlohn Roosters weiter (Spielbeginn 19:30 Uhr)

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(DEL/Köln) (ST) Es ist fast geschafft, die Hauptrunde der DEL Saison 2018/2019 neigt sich dem Ende. Heute am 47. Spieltag stand für den KEC das vorletzte Heimspiel auf dem Plan. Gegner war der amtierende Deutsche Meister und CHL-Finalist München. 18.110 Zuschauer waren in der LANXESS arena und sahen den Sieg der Red Bulls aus München mit 1:6.
Foto: Ingo Winkelmann
Dan Lacroix legte Wert auf ein offenes und freies System, das offensiv ausgelegt war. Die Mannschaft sollte einfacher spielen und Wert auf läuferische Schnelligkeit legen.
Hinter den Haien lagen nun 4 Auswärtsspiele, gegen Iserlohn, Wolfsburg, Krefeld und Straubing, eine Reise quer durch Deutschland. Es stellte sich die Frage, ob die Energie danach für die taktisch und offensiv starken Münchner reichen würde, denn gegen Straubing zeigten sich bereits Schwächen?
Die Haie haben in den letzten Wochen eine Auswärtstour absolviert und können drei Siege aus vier Spielen an anderen DEL Standorten auf dem Konto verzeichnen. Gegen die Iserlohn Roosters gewannen die Kölner 3:4 nach Penaltyschießen. Die Wolfsburger besiegten sie mit 2:4 und der Sieg in Krefeld mit 1:3 bedeutete drei Punkte, die dazu reichten Düsseldorf, die gleichzeitig gegen München verloren, in der Tabelle von Platz drei abzulösen.
Nach einer Woche Pause ging es in der DEL dann Ende dieser Woche weiter. Köln reiste am vergangenen Freitag nach Straubing. Doch diese Auswärtsfahrt war nicht mit Erfolg gekrönt, die Haie mussten eine bittere Niederlage von 7:4 einstecken und fuhren ohne drei Punkte nach Hause. Damit löste Düsseldorf die Kölner von Platz drei auch wieder ab. Derzeit befindet sich der KEC somit auf Platz vier der DEL-Tabelle.
Die Mannschaft der Red Bulls teilen sich weiterhin die ersten drei Plätze der Tabelle mit Mannheim und Düsseldorf. Zur Zeit verweilen sie auf Platz zwei hinter Mannheim mit insgesamt 90 Punkten. Wie bereits vor der Saison erwartet, hat auch diese Saison der amtierende Meister unter Headcoach Don Jackson die Stärke und Souveränität beibehalten können.
Köln tat sich in den bisherigen Spielen mit den Top-Drei Kandidaten der Tabelle schwer. Mannheim, München und Düsseldorf schienen unüberwindbare Hürden. Alle drei Mannschaften haben einen tiefen Kader, abgestimmte Mannschaften, die sowohl offensiv als defensiv stark waren und Trainer, die das Beste aus den Teams holen konnten.
Derzeit befindet sich der KEC auf Platz vier der Tabelle. Direkt hinter dem langjährigen Konkurrenten Düsseldorf, nur zwei Punkte trennen beide Clubs voneinander. Das heißt, dass die letzten Spiele und die letzten Punkte entscheidend über das Abschneiden werden können.
Am vergangenen Montag gaben die Haie eine Neuverpflichtung bekannt. Der Verteidiger Simon Després wechselte in die DEL und bekam vom KEC die letzte zu vergebene Ausländerlizenz, er spielt bis zum Saisonende. Nach den Verletzungen von Corey Potter und Alexander Sulzer, die voraussichtlich diese Saison nicht mehr auflaufen werden, musste der Verein auf die Ausfälle in der Defensive reagieren und tat dies somit kurzfristig. Mark Mahon sagte zu der Verpflichtung von Després auf der Homepage der Haie: „Wir haben den Markt lange beobachtet und haben uns aufgrund unserer aktuellen Personalsituation und im Hinblick auf die Playoffs dazu entschieden, einen weiteren Verteidiger zu verpflichten. Wir sind davon überzeugt, dass Simon Després unsere Hintermannschaft noch einmal verstärken wird. Simon ist ein großgewachsener Verteidiger mit einer großen Reichweite und viel Erfahrung.“ (Quelle: www.haie.de). Després gab gegen München sein Debüt auf Kölner Eis.
Weiterhin mussten die Haie auf Marcel Müller, Steve Pinizzotto, Alexander Sulzer, Ben Hanowski, Corey Potter und Rok Ticar verzichten.
Das erste Drittel begann schnell. In der zweiten Minute konnte Lucas Dumont den Puck im eigenen Drittel stehlen und zum Tor rasen. Dabei hängte er die Münchner Verfolger ab und zog vorm Tor eiskalt ab, so dass der Ouck unter der Latte ins Netz ging. Der erste und einzige Treffer für Köln. In der 20. Minute dann kurz vor Ende des Drittels war es dann Frank Mauer, der in Unterzahl für München, Andreas Eder saß wegen Haltens auf der Strafbank, alleine vors Tor ziehen konnte. Es war der Aussgleich für München. Das Drittel endete 1:1. München war ehrgeizig bei der Sache und machte enorm Druck. Den glücklichen Moment hatte aber zunächst Köln auf seiner Seite bevor am Ende München nachzog.
Der Mittelabschnitt hatte München zaer mehr Spielanteile, doch Köln hielt sich noch wacker. In der 37. Minute schoß Michael Wolf nach einer Vorlage von Patrick Hager das zweite Tor für München, erneut in Unterzahl. Justin Shugg musste zuvor auf die Strafbank wegen Haltens. Das Drittel endete 1:2.
Im Schlussabschnitt wurde es für Köln nicht besser. Vier Tore erzielten die Red Bulls. In der 42. Minute war es wieder Michael Wolf, der punktete. In der 44. Minute war John Mitchell erfolgreich. Andreas Eder schoss das fünfte Tor in der 48. Minute und 53. Minute machte Yasin Ehliz das sechste Tor. Es bedeutete eine 1:6-Niederlage für die Kölner Haie.
Insgesamt war es eine temporeiche und auch lange Zeit unterhaltsame Partie. Alles in allem war München aber die bessere Mannschaft. Kurz gesagt, lässt sich festhalten, dass sich Köln die ersten zwei Drittel noch gut schlug und gegen München aufbäumte, einige Chancen hatte, die aber nicht verwertet wurden, doch im letzten Drittel wich die Hoffnung und Motivation aus dem Spiel und München konnte vier Tore vorlegen. Der Bruch war deutlich spürbar. Das bedeutete die letzten 20 Minuten waren schlecht und kraftlos. Am Ende stand ein Ergebnis von 1:6 für München auf der Tafel. Wichtige drei Punkte blieben unerreicht. Besonders enttäuschend war es zusätzlih, dass die LANXESS arena fast komplett gefüllt war.
Nach dem Spiel analysierte Dan Lacroix: "Wir sind gut ins Spiel gestartet, wussten, dass München eine harte Prüfung sein würde. Auf den späten Ausgleich im ersten Drittel haben wir im zweiten Durchgang gut reagiert, haben bei Fünf-gegen-fünf gut gespielt. Doch ein Team wie München bestraft jeden Fehler knallhart. Das haben wir im dritten Drittel gemerkt, in dem wir zusätzlich zu undiszpliniert gespielt haben.” (Quelle: www.haie.de)
Am Dienstag geht es mit dem letzten Heimspiel der Hauptrunde gegen die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg weiter. Beginn ist um 19.30 Uhr.
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(DEL/Schwenningen) PM Die Schwenninger Wild Wings konnten den ersten Saisonsieg gegen Bremerhaven einfahren. Vor 4.581 gewann die Mannschaft von Trainer Paul Thompson mit 4:3 nach Verlängerung. Nach der 3:5-Heimniederlage am vergangenen Freitag gegen die Eisbären Berlin, wollten die Wild Wings zumindest einen Sieg an diesem Wochenende einfahren und mit Zählbarem die Reise zurück in den Schwarzwald antreten.

(Foto: Jens Hagen)
Vor allem wollte man gegen Bremerhaven den ersten Saisonsieg einfahren, nachdem man die beiden Heimspiele mit 2:3 und 2:5 verloren hatte. Auch das erste Gastspiel im Januar ging mit 3:0 an Bremerhaven.
Zunächst sah es aber alles andere als gut aus für Schwenningen, die Hausherren legten los wie die Feuerwehr. In den ersten Minuten schnürten die Fischtown Pinguins die Wild Wings regelrecht im eigenen Drittel ein im. In Überzahl dann folgerichtig die Führung in der fünften Spielminute. Chad Nehring staubte ab und erzielte das 1:0 für Bremerhaven.
Und die Wild Wings? Die taten sich zunächst schwer in Tritt zu kommen, aber mit der ersten Gelegenheit traf Bukarts zum Ausgleich. Kurth spielte die Scheibe nach sieben Minuten direkt auf seinen Sturmkollegen weiter und der ließ Tomas Pöpperle im Kasten der Hausherren keine Abwehrchance. Mit dem Unentschieden ging es in die Pause.
Nach dem Wechsel Schwenningen mit dem perfekten Start ins Drittel. Andrée Hult mit dem schönen Solo und dem noch schöneren Abschluss genau in den Winkel. 53 Sekunden waren da im zweiten Abschnitt gespielt. Die Hausherren versuchten nun alles, um den Ausgleich zu erzielen.
Aber Dustin Strahlmeier erwischte erneut einen Sahnetag und hielt alles, was auf seinen Kasten kam. Und auf der Gegenseite blieb Schwenningen weiter eiskalt. Mirko Höfflin brachte die Scheibe Richtung Tor von Pöpperle. Die Scheibe landete noch leicht abgefälscht in den Maschen zum 3:1 nach 28. Minuten. Es war Saisontreffer Nummer 100 für Schwenningen.
Die Führung nicht ganz unverdient, denn Bremerhaven zog zufiele Strafzeiten und machte sich das Leben dadurch selbst schwer. Und vor allem einem Mann war die Führung zu verdanken: Dustin Strahlmeier. Irre, was er an diesem Nachmittag hielt und die Stürmer der Fischtown Pinguins damit reihenweise zur Verzweiflung trieb.
Schwenningen lauerte im letzten Drittel auf Konterchancen, Bremerhaven musste einen Zwei-Tore-Rückstand aufholen. Und die Wild Wings machten es zunächst gut in der Defensive. Aber in der 46. Spielminute traf der Ex-Schwenninger Brock Hooton zum Anschlusstreffer.
Bremerhaven nun mit dem Momentum auf seiner Seite und dem Ausgleich in der 54. Spielminute- Mark Zengerle mit dem Abstauber zum 3:3. Das sollte auch der Spielstand nach 60 Minuten sein und so ging es in die Verlängerung. Und da sorgte Andrée Hult in der zweiten Minute der Verlängerung für den Schwenninger Sieg.
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(DEL/Straubing) (MA) Ein spannendes Spiel vor guter Kulisse sahen die ca. 400 mitgereisten Fans aus Straubing. Augsburg wäre bis zum ersten Treffer durch White (35.) schon fast den Chancentod gestorben. Der erneute Ausgleich kurz vor Ende durch Sezemsky bracht die Verlängerung in der Leblanc der Siegtreffer gelang. Williams und Pfleger brachten die Gäste zweimal in Führung, konnten aber den Druck über die volle Distanz nicht standhalten.

(Foto: Dunja Dietrich)
Rasant ging es gleich los im Curt-Frenzel-Stadion und zwar in eine Richtung. Augsburg baute quasi eine zehnminütige Drangphase auf, aber sie blieben ohne Torerfolg. Nach den ersten Warnschüssen waren die Panther über eine Minute mit zwei Mann mehr auf dem Eis. Brandl und Schopper saßen auf der Strafbank und die Verteidiger Lamb und White eröffneten ein wahres Schuss-Feuerwerk. Die Gäste überstanden die Unterzahl, konnten sich aber aus der Umklammerung kaum befreien. Hafenrichter traf noch vor dem Powerbreak nur die Latte und auch Sezemsky sowie Lamb feuerten knapp am Tor vorbei. Straubing tat sich schwer, kam zu einigen Entlastungsangriffen, mehr aber auch nicht. Die letzte Großchance vergab White, bevor es zum Tee trinken in die Kabine ging.
Gleiches Bild auch zu Beginn des zweiten Drittels, welches mit einem Fehler des wiedergenesenen Fredrik Eriksson. Adam Payerl wurde allerdings von Acolatse noch rechtzeitig gestoppt. Alles wartete eigentlich nur noch auf den ersten Treffer der Panther. Doch oft kommt es anders, als man denkt. Straubing war nach Strafen von Valentine und Fraser mit zwei Spieler mehr auf dem Eis und die Niederbayern nutzten, im Gegensatz zu den Schwaben, ihre Möglichkeit eiskalt aus. Connolly's Pass nahm Jeremy Williams direkt und brachte sein Team mit 0:1 (27.) in Führung. Der Spielverlauf war bis dato völlig auf den Kopf gestellt, aber Straubing war nun auf Augenhöhe und beschäftigte auch Roy im Tor der Gastgeber immer mehr. Allerdings eine Undiszipliniertheit von Mouillierat wurde den Tigers zum Verhängnis. Denn auch die Augsburger zogen ein scharfes Powerplay auf und gegen den Schuss von Matt White (35.) war dann auch Zatkoff machtlos. So stand es nach dem zweiten Drittel 1:1 unentschieden.
Der letzte Spielabschnitt hatte kaum begonnen, da zappelte der Puck schon im Tor der Panther. Stefan Loibl tankte sich über links durch, ließ Leblanc wie einen Schuljungen stehen und bediente den mitgelaufenen Marco Pfleger (42.) vor dem Tor und schon stand es 1:2 für die Tigers. Augsburg musste nun erneut den Rückstand hinterherlaufen und setzte die Defensive der Gäste immer wieder unter Druck. Beinahe wäre Zatkoff ein ähnlicher Fehler wie schon am Freitag hinter dem Tor unterlaufen, aber Augsburg konnte kein Kapital daraus schlagen. Danach ging es rauf und runter, bis Andrew Leblanc mit einem üblen Foul an Kael Mouillierat auf sich aufmerksam machte, und mit einer 2+10 Minuten Strafe noch gut davon kam. Für Mouillierat ging es nach kurzer Behandlung weiter. In einer heißen Schlussphase mussten die Tigers noch einmal in Unterzahl agieren und dies bedeutete den Ausgleich 65 Sekunden vor dem Ende. Simon Sezemsky (59.) rettete sein Team in die Verlängerung, die für Augsburg allerdings in Unterzahl begann.
Straubing konnte die Überzahl, die sie aus der regulären Spielzeit noch mitgenommen hatten, in der Verlängerung nicht nutzen. Danach gab es ein paar Schüsse auf beiden Seiten, doch Zatkoff und Roy behielten die Oberhand. Die Entscheidung fiel dennoch in der Overtime. Durch einen Abspielfehler von Laganiere kam Augsburg vors Tor und Andrew Leblanc, der nach seiner zwölf Minuten Strafe wieder mitwirken durfte, traf zum viel umjubelten Siegtreffer für die Panther. Für die Tigers war dies im Kampf um Platz sechs zwar ein kleiner Dämpfer, aber noch bestehen Chancen das Große Ziel, direkte Qualifikation für die Playoffs, zu erreichen.
Spiel vom 17.02.2019
Augsburg Panther - Straubing Tigers: 3:2 n.V. (0:0|1:1|1:1|1:0)
Tore:
0:1 |27.| Jeremy Williams (Connolly) PP 2
1:1 |35.| Matt White (Leblanc, Fraser) PP 1
1:2 |42.| Marco Pfleger (Loibl)
2:2 |59.| Simon Sezemsky ( PP 1
3:2 |64.| Drew Leblanc (White)
Strafen: Augsburg 8 + 10 für Leblanc - Straubing 12
Schiedsrichter:
HSR Klein / Koharski
Zuschauer: 5.765
Aufstellung:
Augsburg Panther: Roy (Keller) - Valentine, McNeill; Lamb, Tölzer; Haase, Sezemsky; Rogl -
Leblanc, Trevelyan, Hafenrichter; Detsch, Ullmann, Schmölz; Holzmann, Gill, Fraser; White, Stieler, Payerl;
Straubing Tigers: Zatkoff (Vogl) - Brandt, Renner; Eriksson, Acolatse; Daschner, Schopper; Seigo -
Mouillierat, Connolly, Williams; Filin, Mulock, Ziegler; Laganière, Loibl, Pfleger; Schönberger, Aulin, Brandl;
Tigers on Air

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(DEL/Düsseldorf) PM Es geht in die entscheidenden Wochen in der DEL. Nach der Februar-Pause sind es nur noch wenige Spiele bis zur schönsten Zeit des Jahres: den Playoffs. Die DEG holperte gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven mit einem schwachen ersten Drittel aus der Pause, sorgte dann aber vor 12.467 Zuschauern mit Kampf und Leidenschaft für einen 5:4-Erfolg nach Penaltyschießen (0:3; 2:0; 2:1; 0:0; 1:0).

(Foto: Birgit Häfner)
Beide Mannschaften mussten offensichtlich erstmal die Pause aus den Beinen schütteln, in den ersten Minuten gab es nicht viele spannende Szenen. Die ersten offensiven Gehversuche geschahen durch den Bremerhavener Corey Quirk per Solochance (3.) und durch einen von Ridderwall abgefälschten Nowak-Schuss (6.). Es folgte das erste Powerplay für die DEG, das leider überhaupt nicht zum gewünschten Erfolgserlebnis führte. Ganz im Gegenteil bot sich den Gästen sogar die Konterchance. Fredrik Pettersson Wentzel konnte den Schuss von Chad Nehring nicht festhalten und Alex Friesens Bein war zur Stelle.
Von dort prallte der Puck ins Tor (7.). Danach ein ergebnisloses Powerplay der Fischtown Pinguins und eine klitzekleine Drangphase der DEG. Doch mitten in diese Bemühungen hinein setzte es den nächsten Nackenschlag. Wieder ließ Wentzel einen Schuss prallen und wieder jubelten die Gäste. Patrick Alber ließ sich als Torschütze feiern (11.). Doch es kam sogar noch dicker. Kurz vor der Drittelpause gelang den Gästen aus dem hohen Norden auch noch der dritte Treffer. Eigentlich schien die Kontersituation nicht so gefährlich, waren doch genug DEG-Verteidiger zur Stelle. Brock Hooton spielte den Querpass aber so passgenau durch den Slot, dass Justin Feser am chancenlosen Pettersson Wentzel vorbei einschieben konnte. Ein Drittel zum Vergessen für Rot-Gelb.
Im Mittelabschnitt zeigte die DEG dann erfreulicherweise ein ganz anderes Gesicht. Auch wenn eine erste Überzahl noch erfolglos blieb, sah man ein ganz anderes Team als noch zuvor. Der Druck auf Pöpperle stieg und Bremerhaven wurde mehr und mehr in die eigene Zone gedrängt. Als Rylan Schwartz auf die Strafbank musste, rappelte es dann endlich im Karton. Kevin Marshall hatte von der blauen Linie voll abgezogen und Alex Barta verwandelte den Rebound. Der wieder genesene Kapitän bejubelte seinen Treffer mit einem Befreiungsschrei und peitschte seine Mannschaft so weiter vorne (24.). Nun war bei der DEG eine ganz andere Körpersprache zu sehen und es entwickelte sich zunehmend ein Spiel auf fast nur ein Tor. Bremerhaven lauerte zwar stets auf Konter, aber das Spiel machte einzig die DEG.
Henrion und Ridderwall vergaben beste Chancen auf den zweiten Treffer, Pöpperle hielt stark. Für den nächsten Erfolg bedurfte es erneut eines Powerplays. Wieder schoss Marshall und in der Spielertraube vor dem Tor gab es ein wildes Stochern und Hacken. Letztlich gelang es Braden Pimm der Scheibe den entscheidenden Drall zu versetzen, so dass sie über die Linie rutschte (38.). Jetzt war es ein richtig intensives Eishockeymatch, was sich unter anderem in einer zünftigen Keilerei nach der Pausensirene niederschlug.
Die DEG legte nochmal alles rein und machte weiter. Aus den Drittelpausenboxkämpfen resultierte ein Powerplay der DEG und nur wenige Sekunden nach Wiederbeginn hatte Descheneau den Ausgleich auf dem Schläger. Pöpperle blieb aber standhaft und hielt seinen Pinguins die Führung vorerst fest. Bremerhaven neigte aber während des gesamten Spiels zu Undiszipliniertheiten und verschaffte der DEG damit Powerplay um Powerplay. Dieses funktionierte zum Glück prächtig, so dass Braden Pimm seinen zweiten Treffer des Abends machte und für den umjubelten Ausgleich sorgte (45.). Es folgten weitere Großchancen für die Hausherren.
Mitten im Sturmlauf dann aber wieder eine Schrecksekunde. Die Gäste bekamen einen Penalty zugesprochen, Rylan Schwartz schoss aber am Tor vorbei (47.). Kurz darauf bewiesen die Gäste dann aber, dass auch sie der Überzahl mächtig sind und gingen wieder in Front. Jan Urbas löffelte den Puck Richtung Pettersson Wentzel, der von dieser Scheibe auf dem falschen Fuß erwischt wurde (49.). Der Endpunkt dieser Partie war damit aber immer noch nicht erreicht. Rot-Gelb traf auch ein viertes Mal im Powerplay. Kapitän Alex Barta wollte eigentlich Descheneau im Slot bedienen, der Puck fand aber auch ohne dessen Zutun den Weg ins Tor (56.).
In der Overtime zeichneten sich vor allem Pettersson Wentzel und Pöpperle aus, so dass die Entscheidung dieses Eishockey-Fights im Penaltyschießen gefunden werden musste. Die Torhüter beherrschten auch hier die Szenerie. Schütze um Schütze trat an, alle scheiterten. Erst im 14. Versuch traf Mark Zengerle für die Gäste, John Henrion glich aber prompt aus und machte kurz danach auch noch den entscheidenden Treffer.
Das waren zwei ganz ganz wichtige Punkte im Kampf um eine gute Playoff-Ausgangslage. Schon am Sonntag gibt es wieder Eishockey im ISS DOME, wenn mit dem ERC Ingolstadt die einzige Mannschaft anreist, gegen die der DEG in dieser Saison noch kein Sieg gelungen ist. Höchste Zeit daran etwas zu ändern.

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(DEL/Iserlohn) PM Augsburg – Auch im zweiten Match im Freistaat Bayern bleiben die Iserlohn Roosters ohne Erfolg. Auf die Niederlage im Nürnberg-Match folgt in Augsburg trotz guter Leistung ein 2:3 nach Penaltyschießen. Dabei führten die Sauerländer früh mit 2:0, sorgten dann aber erneut mit eigenen Fehlern dafür, dass man weiter auf den vierten Auswärtssieg warten muss.
(Foto: Dunja Dietrich)
Der Start in die Partie verlief ähnlich herausragend wie am Mittwoch in Nürnberg. Gleich im ersten Wechsel kreierten die Sauerländer drei Chancen, zeigten Florek, Weidner und Friedrich ihre Klasse. Auch anschließend blieben die Roosters die tonangebende Mannschaft. Augsburg konnte sich nur mit Fouls dem starken Spiel der Sauerländer erwehren und bekam die Quittung. Erst musste Verteidiger Rogl raus. Powerplay Roosters, Schmidt schießt und trifft zur Führung. 61 Sekunden später, wieder die Blau-Weißen in Überzahl, Schmidt bringt die Scheibe ins Slot, Bergmann fälscht ab – 2:0 (7./8.). Dabei hätte Schmidt, dermaßgeblich an der Entstehung der Treffer beteiligt war, im Powerplay eigentlich gar nicht auf dem Eis sein sollen. Todd hatte einen Schlagschuss auf die Hand bekommen, konnte nicht weiterspielen.
Anschließend hätten Weidner und Camara mit zwei weiteren hundertprozentigen Gelegenheiten den Vorsprung sogar ausbauen können, scheiterten aber an Olivier Roy zwischen den Pfosten der Schwaben. Denen merkte man nicht nur den Schockzustand nach dem schnellen Rückstand an, sondern auch, dass sie nach einer fast 14-tägigen Pause ihr Timing erst wiederfinden mussten. Das gelang mit dem Anschlusstreffer zum 1:2 (15.). Detsch und Ullmann hatten Schmölz freigespielt, die Zuordnung in der eigenen Zone der Iserlohner nicht perfekt, plötzlich waren die Gastgeber zurück im Spiel.
Allerdings sollte es bis 4 Sekunden vor Ende des Mittelabschnitts dauern, bis sie, als stärkere Mannschaft, zum Ausgleich kamen. Zwei Mal hatten die Sauerländer kurz zuvor die Chance die Scheibe aus der eigenen Zone zu bringen, den Puck einzuklemmen oder, ein Icing in Kauf nehmend, aus dem Drittel zu hämmern, das aber versäumte das Bartman-Team. So war der Vorsprung nach 40 Minuten dahin, obwohl die Sauerländer kein schlechtes Mitteldrittel spielten. Zu Beginn stoppten sie den Offensivdrang des AEV, überstanden zwei Unterzahlsituationen und wurden, je länger das Drittel dauerte, auch offensiv stärker, verpassten es aber eine der wenigen Gelegenheiten, zum Beispiel durch Florek oder Caporusso zu nutzen. Auch das ist aktuell eines der Iserlohner Probleme. Die Mannschaft erarbeitet sich zwar die Möglichkeiten, schafft es aber nicht die Scheibe über die Linie zu bringen.
Die letzten zwanzig Minuten – und ein erneut ausgeglichener Start. Beide Teams mit Möglichkeiten. Allerdings scheitern beide Mannschaften am fehlenden Feintuning. Hovinen hat mehr zu tun, macht ein gutes Match, wird aber auch intensiv von seiner Verteidigung unterstützt, die Minute um Minute von der Uhr bringt. Natürlich brauchen die Gäste die Punkte dringender. Zu einem anderen Saisonzeitpunkt würde man es wohl als gutes Schlussdrittel, vor allem auswärts, bezeichnen. Und weil keine weiteren Treffer fielen, ging es anschließend in die Verlängerung.
Schmidt hat jetzt die hundertprozentige Gelegenheit nach wenigen Sekunden. Vorbereitet von Matsumoto und Camara hätte er die Scheibe mit der Rückhand am rechten Pfosten über die Linie bringen können. Anschließend leistet sich Yeo eine weitere Strafe, Augsburgs Überzahl aber ist nicht gut genug, das Spiel zu entscheiden. Das gelingt erst im Penaltyschießen in dem Payerl und Stieler für die Panther treffen, Roy und die Latte aber Tore der Sauerländer verhindert.
Panther: Roy – Sezemsky, Haase; McNeill, Valentine; Lamb, Tölzer; Rogl – Leblanc, Hafenrichter, Trevalyan; Ullmann, Schmölz, Detsch; Gill, Fraser, Holzmann; Stieler, Payerl, White
Roosters: Hovinen – Ellerby, Schmidt; Todd, Yeo; Fischer, Martinovic; Orendorz – Weidner, Friedrich, Florek; Matsumoto, Caporusso, Camara; Trupp, Turnbull, Bergmann; Dmitriev, Dotzler, Lautenschlager
Schiedsrichter: Iwert, Rohatsch
Tore: 0:1 (06:51) Schmidt (Bergmann, Trupp/5:4), 0:2 (07:52) Bergmann (Schmidt, Yeo/5:4), 1:2 (14:51) Schmölz (Detsch, Ullmann), 2:2 (39:56) Stieler (Payerl, White), 3:2 (65:00) Payerl (PS)
PS: Sahir an TW, Trupp an Pfosten, Payerl 1:0, Matsumoto an TW, Stieler 2:0
Strafen: Augsburg 8 – Roosters 10
Zuschauer: 5103

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(DEL/München) PM Freitag, 15. Februar 2019. Der EHC Red Bull München hat mit dem zehnten DEL-Sieg in Folge einen neuen Klubrekord aufgestellt. Den sicherte sich der Deutsche Meister durch einen 7:2-Sieg (2:0|3:1|2:1) im Derby gegen die Thomas Sabo Ice Tigers. Vor 5.530 Zuschauern im Olympia-Eisstadion waren Yannic Seidenberg, Justin Shugg, Derek Joslin, Mads Christensen, John Mitchell und Michael Wolf mit einem Doppelpack für die Red Bulls erfolgreich. Sechs Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde ist den Münchnern der zweite Platz und die damit verbundene Champions-League-Qualifikation nicht mehr zu nehmen.

(Foto: Heike Feiner / eishockey-online.com)
Spielverlauf
Nach drei Minuten sorgte Yannic Seidenberg mit einem Handgelenkschuss unter die Latte für einen perfekten Start der Red Bulls. Konrad Abeltshauser hatte das 2:0 auf dem Schläger (4.), dann fand Nürnberg besser ins Spiel. In der fünften Minute reagierte Kevin Reich mehrfach stark bei Schüssen aus kurzer Distanz, Will Acton (6.) und Leonhard Pföderl (7.) konnten den Münchner Torhüter ebenfalls nicht bezwingen. Beide Teams lieferten sich danach ein intensives und ausgeglichenes Derby, in dem Justin Shugg noch vor der ersten Pause mit einem Abstauber das 2:0 erzielte (18.).
Im Mittelabschnitt bestimmten die Red Bulls das Tempo. Derek Joslin erzielte in der 26. Minute mit einem Schlagschuss von der blauen Linie das 3:0. Wenige Sekunden nach dem Lattenschuss von Nürnbergs Dane Fox traf auf der Gegenseite Mads Christensen zum 4:0 (31.). In der 33. Minute erhöhte Michael Wolf auf 5:0. Es war der 333. DEL-Treffer des Münchner Kapitäns und der 100. DEL-Treffer im Trikot der Red Bulls. 16 Sekunden vor dem Ende des Drittels schoss Patrick Reimer den ersten Treffer der Ice Tigers.
Michael Wolf stellte in der 42. Minute in Münchner Überzahl auf 6:1. Da Milan Jurcina drei Minuten später den zweiten Treffer der Gäste erzielte und sich danach beide Teams einen offenen Schlagabtausch lieferten, ging es mit dem Vier-Tore-Vorsprung der Red Bulls in die Schlussphase. In der 53. Minute schloss John Mitchell nach einer sehenswerten Kombination über Trevor Parkes und Matt Stajan zum 7:2 ab. Es war der der höchste Sieg der Red Bulls in dieser DEL-Saison.
Michael Wolf:
„Wir sind gut aus der Kabine gekommen und haben vorne die Tore geschossen. Auch im zweiten und dritten Drittel haben wir weiter Druck gemacht und am Ende verdient gewonnen.“
Endergebnis
EHC Red Bull München gegen Thomas Sabo Ice Tigers 7:2 (2:0|3:1|2:1)
Tore
1:0 | 03:01 | Yannic Seidenberg
2:0 | 17:17 | Justin Shugg
3:0 | 25:44 | Derek Joslin
4:0 | 30:01 | Mads Christensen
5:0 | 32:27 | Michael Wolf
5:1 | 39:44 | Patrick Reimer
6:1 | 41:15 | Michael Wolf
6:2 | 44:33 | Milan Jurcina
7:2 | 52:04 | John Mitchell
Zuschauer
5.530

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(DEL/Straubing) (MA) Dass nach der Länderspielpause nicht jeder Pass sein Ziel findet, dass auch Abwehrfehler passieren war jedem klar. Das aber vor allem im ersten Abschnitt Wild West Hockey gespielt wird, konnte man nicht gerade erwarten. Beide Teams taten sich schwer, die Führungen wechselten ständig, bis sich die Tigers im letzten Drittel von den Haien absetzen konnten. Bezeichnend für die Geschlossenheit des Teams von Tom Pokel sind die sieben verschiedenen Torschützen. Köln war Anfangs stark, kam aber je länger das Spiel dauerte mit der Strategie der Niederbayern immer weniger zurecht. Am Ende steht ein verdienter 7:4 Erfolg, der es den Tigers ermöglicht wieder an Platz sechs zu schnuppern.

(Foto: Ingo Winkelmann)
Ein total verrücktes erstes Drittel sahen die Zuschauer zu Beginn der Partie. Offensiv-Eishockey vom Feinsten begünstigt durch einige Fehler auf beiden Seiten. Sebastian Uvira (6.) hielt vor dem Tor nach einem scharfen Pass von Haie-Neuzugang Simon Depres die Kelle zum 0:1 hin. Straubing brauchte Zeit um sich zu fangen und Jeff Zatkoff war abermals gegen Fabio Pfohl gefordert. Jeremy Williams schlich sich hinter die Abwehr der Gäste und wurde mit einem Steilpass von Kael Mouillierat mustergültig bedient. Wesslau hatte dass Nachsehen und die Tigers glichen zum 1:1 (12.) aus. Kaum hatten die Fans die Hände wieder unten, unterlief Zatkoff ein kapitaler Fehler. Er stand mit dem Puck hinter dem Tor und passte zu T.J. Mulock, der vor dem leeren Tor völlig überrascht wurde. Frederik Tiffels schaltete am schnellsten und musste nur noch die Scheibe zum 1:2 (13.) über die Linie drücken. Die Hausherren waren aber nun im Spiel. Mike Connolly war stark im Zweikampf an der Bande und sah den frei stehenden Sandro Schönberger. Der brachte mit seinem Direktschuss den 2:2 (15.) Ausgleich. Die Niederbayern blieben am Drücker und konnten sogar durch Kael Mouillierat, der einen Schuss von Marcel Brandt abfälschte, mit 3:2 (17.) in Führung gehen. Doch wieder waren die Hausherren zu unachtsam in der Abwehr und dies konnten die Kölner durch Pascal Zerressen's Schuss zum 3:3 (18.) Ausgleich noch vor der Pause nutzen.
Munter ging es auch im zweiten Abschnitt weiter. Beide Teams spielten spektakulär in der Offensive und wieder gab es genügend Abspielfehler auf beiden Seiten. Durch die Strafe von Thomas Brandl, der mit einem Check gegen den Kopf an seinen alten Kollegen Mike Zalewski für zwölf Minuten auf die Strafbank musste, gingen die Haie erneut durch Sebastian Uvira (25.) mit 3:4 in Führung. Jeff Zatkoff war etwas unorientiert und dies nutzten die Gäste sofort aus. Danach spielten die Tigers auf. Marcel Brandt gelang der 4:4 (27.) Ausgleich nur kurze Zeit später. Laganiere und Loibl beschäftigen die Verteidiger der Haie und Brandt war mit dem Schuss aus der Distanz erfolgreich. Jetzt hatten die Tigers das Momentum auf ihrer Seite und Marco Pfleger (31.) brachte seine Farben mit 5:4 nach vorne. Nach neun Toren machten dann die Goalies erst einmal ihren Kasten dicht. Wesslau und Zatkoff blieben im Blickpunkt, da beide Teams nur wenig Zeit mit Abwehrarbeit verbrachten. Durch eine Strafzeit von Colby Genoway, starteten die Gastgeber mit einem Powerplay ins letzte Drittel.
Der Gastgeber sah die Chance drei Punkte einzufahren und ließ es sich nicht mehr nehmen. Da die Kräfte der Haie im letzten Abschnitt etwas schwanden, hatten die Tigers mehr Freiraum. Den nutzte Benedikt Schopper mit einem Schuss von der blauen Linie zum 6:4 (47.). Erstmals lag ein Team in dieser Partie mit zwei Toren vorne. Die Gäste brachten sich in einer undisziplinierten Phase endgültig auf die Verliererstraße. Sebastian Uvira und Felix Schütz gingen gleichzeitig in die Kühlbox. Aus dieser doppelten Überzahl machten die Tigers das entscheidende 7:4 (49.) durch Sven Ziegler, der nach dem Spiel gleich noch seine Vertragsverlängerung bei den Tigers bekannt gab. In der Schlussphase ließen die Hausherren nichts mehr anbrennen, spielten es mit einer großartigen Qualität herunter. Köln hatte keine Körner mehr und schenkte das Spiel dann auch ab. Beide Coaches zeigten sich im Anschluss mit der Abwehrarbeit nicht so ganz zu Frieden.
Für die Tigers waren es sehr wichtige Punkte, denn nun können sie voll um den Kampf der direkten Playoffplätze eingreifen. Nächste Gelegenheit bietet sich am Sonntag in Augsburg, sowie am kommenden Dienstag zu Hause gegen die Eisbären Berlin. Allen ist klar, dass die Schlussphase kein Selbstläufer werden wird, aber die Euphorie und die Zuversicht für die nächsten Aufgaben ist mehr als nur präsent.
Spiel vom 15.02.19
Straubing Tigers - Kölner Haie: 7:4 (3:3|2:1|2:0)
Tore:
0:1 |06.|Sebastian Uvira (Despres, Zerressen)
1:1 |12.|Jeremy Williams (Moullierat, Acolatse)
1:2 |13.|Frederik Tiffels (Akeson)
2:2 |15.|Sandro Schönberger (Connolly)
3:2 |17.|Kael Mouillierat (Brandt, Williams)
3:3 |18.|Pascal Zerressen (Madaisky)
3:4 |25.|Sebastian Uvira (Ellis, Pfohl) PP 1
4:4 |27.|Marcel Brandt (Loibl, Laganiere)
5:4 |31.|Marco Pfleger (Laganiere, Connolly)
6:4 |47.|Benedikt Schopper (Laganiere)
7:4 |49.|Sven Ziegler (Connolly, Aulin) PP 2
Strafen: Straubing 8 + 10 für Brandl - Kölner Haie 12
Schiedsrichter:
HSR Hunnius / Piechaczek
LSR Hofer / Wölzmüller
Zuschauer: 4.841
Aufstellung:
Straubing Tigers: Zatkoff (Vogl) - Brandt, Renner; Acolatse, Eriksson; Daschner, Schopper; Seigo -
Mouillierat, Connolly, Williams; Ziegler, Mulock, Filin; Pfleger, Loibl, Laganiere; Brandl, Aulin, Schönberger
Kölner Haie: Wesslau (Weitzmann) - Ellis, Müller; Tiffels D., Despres; Madaisky, Zerressen; Ugbekile -
Akeson, Genoway, Tiffels F., Schütz, Pfohl, Uvira; Dumont, Zalewski, Jones; Hospelt, Oblinger, Köhler
Tigers on Air

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www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.
www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910.
(DEL/Augsburg) PM Die Panther verstärken ihr Team wenige Stunden vor dem Transferschluss in der Deutschen Eishockey Liga. Von den Vienna Capitals aus der Erste Bank Eishockey Liga wechselt Angreifer Jamie Arniel nach Augsburg.

(Foto: Martina Bednar)
Jamie Arniel ist in der DEL kein Unbekannter. In der Saison 2012-13 gehörte er dem Meisterteam der Eisbären Berlin an. In 63 Einsätzen für den Hauptstadtclub verbuchte der heute 29-jährige Kanadier acht Tore und 14 Assists. Über die Stationen Lukko in der finnischen Liiga und Dornbirn sowie Wien in der EBEL (280 Spiele, 93 Tore und 152 Assists) kehrt der 180 cm große und 88 kg schwere Außenstürmer nun in das deutsche Eishockeyoberhaus zurück.
Mit der Verpflichtung des Rechtsschützen Arniel rüsten sich die Augsburger Panther für die Playoffs, für die sich das Team von Trainer Mike Stewart sieben Spieltage vor Ende der Hauptrunde bereits qualifiziert hat.
„Uns war wichtig, unserem Kader in der heißen Phase der Saison nochmals Tiefe zu verleihen. Jamie Arniel hat seine Qualitäten in den vergangenen Spielzeiten in der EBEL immer wieder unter Beweis gestellt. Er kann uns sofort weiterhelfen, weil er diese Saison bereits in Europa aktiv war und somit keine lange Eingewöhnungszeit benötigt. Wir haben uns bislang eine tolle Ausgangslage erarbeitet, mit dieser Personalie möchten wir personell nichts dem Zufall überlassen und auch für Ausfälle gerüstet sein“, so Panthertrainer Mike Stewart.

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