(DEL/Düsseldorf) PM Niederlagen tun weh, das ist immer und ausnahmslos so. Eine Niederlage wie das 1:2 (1:1; 0:0; 0:1) gegen den EHC Red Bull München ist aber nochmal sehr viel frustrierender. Der souveräne Tabellenführer reiste als Favorit an und wurde von der DEG vor 7.064 phasenweise an die Wand gespielt. Ein starker Münchner Torwart und eine ganze Menge Pech sorgten aber dafür, dass die dominante DEG leer ausging. Insgesamt eine der unverdienteren Niederlagen der jüngeren DEG-Geschichte.

(Foto: Birgit Häfner / eishockey-online.com)
Vom ersten Bully weg ging die DEG konzentriert, gedankenschnell und temporeich vor. Kevin Reich im Tor der Münchner sah sich mit vielen Schüssen konfrontiert. Den Beginn machte Luke Adam, der sich in der ersten Minute mit ein bisschen Glück durchtankte und den Keeper das erste Mal prüfte. Dass der EHC eine saugefährliche Mannschaft ist, hat sich mittlerweile rumgesprochen. Die erste Chance für die Gäste hatte Youngster John Jason Peterka, der nach einem schnellen Gegenzug plötzlich relativ frei vor Niederberger stand. Der DEG-Schlussmann blieb aber ruhig und parierte (3). Weitere Spitzenmöglichkeiten folgten dann wieder für die DEG. Flaake hätte einen Abpraller fast verwerten können, der Puck sprang vom Schlittschuh aber im leicht falschen Winkel ab (6.). Per Bauerntrick versuchte es kurz darauf Victor Svensson, nachdem Reich bei einer Schussabwehr ungewohnte Probleme hatte (10.). Mitten hinein in die Angriffsbemühungen der Hausherren markierte der EHC dann den ersten Treffer des Abends. Nach Vorlage von Philip Gogulla jagte Daryl Boyle den Puck von der blauen Linie mit Hochgeschwindigkeit ins Netz. Die DEG steckte nicht auf und erzielte kurz vor der Sirene den mehr als verdienten Ausgleich. Wieder war es Flaake, der einen Abpraller verwerten wollte. Diesmal machte er es besser und legte die Scheibe per Rückhand am gegnerischen Torwart vorbei und schoss ein (20.).
War die DEG im ersten Abschnitt schon die bessere Mannschaft, legte sie nach der ersten Pause noch einen drauf. Der Tabellenführer wurde phasenweise an die Wand gespielt und eine Großchance reihte sich an die nächste. Egal ob Gardiner gleich nach Wiederbeginn (21.), Johannesen mit einem Pfostentreffer (32.) oder Luke Adam per Handgelenkschuss, allesamt hochkarätige Möglichkeiten mit dem einzigen Schönheitsfehler, dass der Treffer einfach nicht fallen wollte. Die roten Bullen zeigten sich nur sehr vereinzelt vor Mathias Niederberger und brachten wenig Gefährliches auf seinen Kasten. Gegen Ende des Drittels bot sich der DEG dann noch die ersten Überzahlgelegenheit des Abends. Auch hier drückte die Mannschaft und kam unter anderem durch Kammerer zu guten Gelegenheiten. Fazit des Abschnitts: Eine bärenstarke DEG, aber kruzifixverdammterweise kein Treffer.
Im Schlussabschnitt rächte sich dann die mangelnde Chancenverwertung der DEG. Dabei fing es auch hier wieder gut an. Eder ließ ein ordentliches Geschoss los, das Reich per Fanghand sehenswert entschärfte (43.). Dann eine Schrecksekunde für die Hausherren: nach einem harten Check musste Marco Nowak das Eis verletzt verlassen. Die DEG schüttelte sich kurz und kam zur nächsten guten Chance. Bei einem Konter sahen sich vier DEG-Spieler nur einem Verteidiger gegenüber. Leider fehlte die entscheidende Besonnenheit, Flaake verzog (46.). München fand aber auch wieder vermehrt statt in der Offensive. Justin Schütz war nach einem Querpass in bester Situation, hier konnte Niederberger aber noch retten. Kurz darauf war er allerdings machtlos. Bodnarchuk zog von der blauen Linie ab und der Puck wurde so kurios abgefälscht, dass er in einer unmöglichen Flugbahn ins Tor segelte. Wahnsinnig ärgerlich! Die DEG warf noch einmal alles in die Waagschale, konnte aber weder mit einem Powerplay noch mit einem zusätzlichen Feldspieler den Ausgleich erzielen.
Man darf sich kurz ärgern, da war sehr viel mehr drin gegen den Tabellenführer. Bald aber werden sich die Blicke schon nach vorne auf die nächsten Aufgaben richten. Am kommenden Freitag kommt der ERC Ingolstadt in den ISS DOME (Beginn: 19:30 Uhr), am Sonntag reist der DEG-Tross nach Nürnberg.

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(DEL/Ingolstadt) PM Der ERC Ingolstadt ist mit einem Sechs-Punkte-Wochenende - dem ersten in dieser Saison - aus der Länderspielpause gestartet. Im Heimspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg setzten sich die Panther nach überzeugender Leistung deutlich mit 6:3 durch.

(Foto: eishockey-online.com / Archivbild)
Die Panther, bei denen im Vergleich zum Freitagsspiel David Elsner und Matt Bailey die Reihen tauschten und Jochen Reimer das Tor hütete, kamen zunächst nicht so recht in die Partie. Die Gäste waren in den ersten Minuten das tonangebende Team und gingen folgerichtig durch Garrett Festerling in Führung (6.). Der Deutsch-Kanadier wurde im Slot bedient und konnte unbedrängt zum 1:0 einschießen. Der Gegntreffer schien für die Panther eine Art Weckruf gewesen zu sein, denn die Hausherren wurden nun stärker. Drei Sekunden nachdem das erste Ingolstädter Powerplay abgelaufen war, traf David Elsner zum Ausgleich. Er brachte die Scheibe einfach mal vor das Tor und von Grizzlys-Verteidiger Dominik Bittner sprang das Spielgerät über die Linie (11.). Das Tor gab den Hausherren merklich Rückenwind und bei Vier-gegen-Vier gingen sie dann in Führung. Nach einem Traumpass von Sean Sullivan, der die komplette Hintermannschaft der Grizzlys aushebelte, war Maury Edwards plötzlich frei vor Goalie Felix Brückmann und vollstreckte eiskalt (16.).
Im Mittelabschnitt erlebten die 3588 Zuschauer in der Saturn-Arena - darunter 300 per Sonderzug mitgereiste Gäste-Fans - ein Dejavú. Wieder erwischten die Niedersachsen den besseren Start und kamen durch Gerrit Fauser zum Ausgleich (24.). Doch kaum war das nächste Powerplay der Blau-Weißen abgelaufen, zappelte die Scheibe erneut im Netz. Nach schönem Zuspiel von Matt Bailey jagte Elsner das Ding in die Maschen. Doppelpack für den 27-Jährigen. Der ERC war nun die deutlich bessere Mannschaft und drängte auf den nächsten Treffer. Und der fiel. Ein verunglückter Elsner-Schuss trudelte genau vor den Schläger von Tim Wohlgemuth, der mühelos zum 4:2 traf (34.). Mit diesem Zwischenstand ging es dann auch in die Kabine. Damit waren die Wolfsburger noch gut bedient, da der ERC mehrere gute Chance vergab. Unter anderem visierte Mike Collins nur den Pfosten an (36.). Die Gäste wurden nur 60 Sekunden vor der Pausensirene gefährlich, als Lucas Lessio nach einem haarsträubenden Puckverlust von Jerry D'Amigo frei durch war, den Puck aber knapp am Gehäuse vorbeilegte.
Nichts mehr anbrennen ließen die Panther im Schlussabschnitt. Zunächst erhöhte Colin Smith auf 5:2, nachdem er sich die Scheibe stark erkämpft hatte (43.). Den Schlusspunkt setzte Ville Koistinen mit seinem ersten Saisontor in Überzahl (50.). Der zwischenzeitliche Gegentreffer durch Anthony Rech, ebenfalls im Powerplay, war letztlich nicht mehr als Ergebniskosmetik.
Stimmen zum Spiel
ERC-Trainer Doug Shedden: "Immer wenn man gegen ein von Pat Cortina gecoachtes Team sechs Tore schießt, hat man einiges richtig gemacht. Wir haben vor allem im zweiten Drittel sehr viele Chancen kreiert und auch unsere Special Teams haben wieder einen guten Job gemacht. Zweimal haben wir kurz nach Ablauf eines Überzahlspiels getroffen. Ein Extralob haben sich David Elsner und Tim WOhlgemuth, der jetzt Top-Torschütze des Teams ist, verdient."
Doppalpacker David Elsner: "Ich bin nach meiner Pause mit Selbstvertrauen und großem Ehrgeiz in die Partien gestartet. Hoffentlich wiederholt sich das nicht, dass ich draußen sitzen muss. Aber das hängt natürlich großteils daran, wie ich spiele."
Grizzlys-Trainer Pat Cortina: "Das Team, das mehr investiert hat, hat heute gewonnen. WIr hatten einen guten Start und haben dann vielleicht gedacht, dass es von alleine so weitergeht. In der DEL musst du aber 60 Minuten voll spielen. Inolstadt hat viel mehr Zweikämpfe gewonnen und deutlich mehr Zeit in unserer Zone verbracht."

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(DEL/Krefeld) (RS) In einem fulminanten Spiel konnten die Krefeld Pinguine den Aufwärtstrend fortsetzen und am Sonntag in der Yayla Arena mit einem 7:4 die Gäste aus Augsburg nach Hause schicken. "Ein Spiel zum vergessen", so Ullmann.
(Foto: Ralf Schmitt / eishockey-online.com)
Das Spiel war bereits nach dem ersten Drittel für die Panther gelaufen! Es standen 5 Treffer auf der Anzeigentafel und das nach nur zwanzig gespielten Minuten. Rekordverdächtig legten die Pinguine durch Laurin Braun (5.), Jacob Legace (5.), Alex Trivellato (7.), Justin Hodgeman (12.) und Philip Bruggisser (14.) munter los und den vielen mitgereisten Fans aus der Fuggerstadt verschlug es die Sprache. Nach dem 3. Treffer war der Arbeitstag für Keller beendet, er wurde gegen Olivier Roy ausgewechselt.
Augsburg kam im zweiten Spielabschnitt besser aus der Kabine und kam durch Jordan Trevelyan (27.) zum 5:1 Anschlusstreffer, doch wer jetzt dachte, dass sich die Gäste etwas fangen würden, der bekam die Antwort des KEV in der gleichen Minute durch das 6:1 von Vini Saponari präsentiert. Der Nationalspieler Simon Sezemsky traf (28.) in Überzahl zum 6:2 und in der restlichen Zeit des Drittels fiel dann kein weiterer Treffer mehr und so ging es in die zweite Pause.
Das letzte Drittel begann erneut mit einem Gästetreffer, Adam Payerl (44.) konnte auf 6:3 verkürzen und Augsburg drückte weiterhin um die ersten zwanzig Minuten ganz schnell vergessen die lassen. Die Krefelder Abwehr war gefordert und konnte dem Druck bis eine Minute vor dem Ende standhalten, da traf der Top-Scorer Matt Fraser zum 6:4. Mit einem Mann mehr auf dem Eis versuchten die Augsburger das unmögliche möglich zu machen, doch es folgte noch der Empty-Net Treffer von Costello zuim 7:4 Endstand.
Spiel vom 17.11.2019
Krefeld Pinguine Augsburger Panther 7:4 ( 5:0 | 1:2 | 1:2 )
Tore:
1:0 | 5.| Braun ( Bruggisser, Trivellato)
2:0 | 5.| Lagace ( Kuhnekath, Hospelt)
3:0 | 7.| Trivellato (Pietta, Bruggisser)
4:0 | 12.| Hodgman ( Besse, Braun)
5:0 | 14.| Bruggisser ( Costello, Pietta) PP1
5:1 | 27.| Trevelyan (Stieler, Haase)
6:1 | 27.| Saponari ( Hodgman)
6:2 | 28.| Sezemsky ( Lamb, LeBlanc) PP1
6:3 | 44.| Payerl ( LeBlanc)
6:4 | 59.| Fraser ( Mayenschein, LeBlanc)
7:4 | 60.| Costello (Pietta, Saponari) EN
Zuschauer:
4.635

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(DEL/Mannheim) (CD) Der amtierende Meister setzte sich gegen ein starkes Team aus dem hohen Norden den Fischtown Pinguins mit einem 3:0 durch Tore von Reul, Desjardins und Huhtala erfolgreich durch. Johan Gustafsson konnte im Adler-Tor seinen zweiten Shutout der Saison feiern.

(Foto: Tina Kurz)
Nach vier Niederlagen in Folge gelang es dem Team von Pavel Gross vor 10.964 Zuschauer in der SAP-Arena gegen eine auswärtsstarke Truppe aus Bremerhaven einen soliden 3:0 Erfolg einzufahren. Die Zuschauer sahen von Beginn an zwei kämpferische und schwungvolle Mannschaften auf dem Eis. Es gab viele packende Zweikämpfe an den Banden und teilweise war die Partie Minutenlang nicht unterbrochen. In den ersten zwanzig Minuten gab es nur wenige Torchancen, die beste auf Seiten der Adler hatte der Ex-Pinguin Cody Lampl (7.). Mit diesem gerechten Remis ging es dann in die erste Pause.
Der Mittelabschnitt gehörte den Mannheimern, die Tomas Pöpperle unter Dauerbeschuß nahmen. Der Goalie der Gäste zeigte herausragende Paraden und hielt lange die Null fest, bis zu einem abgefälschten Schuss von der blauen Linie von Denis Reul (35.). Dem zuvor gegangen war eine minutenlange Druckphase der Kurpfälzer mit einer Vielzahl von Schüssen. Bis zur Führung hatten die Gäste im Mittelabschnitt noch nicht auf das Tor von Gustafsson geschossen. Bremerhaven konnte sich bei ihrem Schlussmann bedanken, dass es nach 40. gespielten Minuten nur 1:0 hiess.
Mit einem Paukenschlag nach nur 40 Sekunden begann der Schlussabschnitt. Andrew Desjardins brachte die Scheibe zum Tor und erneut wurde diese unglücklich von einem Fischtowner abgefälscht und es stand 2:0. Mit dieser Führung im Rücken konnte sich aber der Meister nicht zurücklehnen, denn Bremerhaven blieb weiterhin zweikampfstark und torgefärlich. Die Parade des Spiels zeigte der Schwede Gustafsson in der 54. Minute, als er bereits am Boden liegend die Scheibe abwehrte. Praktisch im Gegenzug folgte erneut eine Druckphase durch Smith und Stützle, die mit dem 3:0 durch Tommi Huhtala (55.) erfolgreich endete. Dieser Treffer war besonders durch die herausragende Vorarbeit des 17-jährigen Stützle hervorzuheben.
In der Schlußphase nahm Thomas Popiesch noch seinen Goalie vom Eis, doch es blieb beim 3:0 Erfolg der Adler und dem zweiten Shutout von Johan Gustafsson im 9. DEL Spiel für Mannheim.
Stimmen zum Spiel:
Michael Moore: "Ich denke wir haben ganz ordentlich gespielt und bei den Toren etwas Pech gehabt, die waren beide abgefälscht. Wir müssen für die nächsten Spiele noch mehr Pucks zum Tor bringen um erfolgreich zu sein."
Johan Gustafsson: "Unsere Abwehr ist heute sehr solide und gut gestanden und das Glück war auch auf unserer Seite, so müssen wir weiter spielen und versuchen in der Defensive wenig Fehler zu machen."
19. DEL Spieltag, 17.11.2019
Adler Mannheim - Bremerhaven Fischtown Pinguins 3:0 (0:0|1:0|1:0)
Tore:
1:0|35.|Denis Reul (Desjardins, Plachta)
2:0|41.|Andrew Desjardins (Plachta)
3:0|55.|Tommi Huhtala (Smith, Stützle)
Zuschauer:
10.964

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(DEL/Köln) (ST) Die Länderspielpause und der Deutschland Cup sind für dieses Jahr beendet und die Mannschaft der Kölner Haie fand sich spielbereit zum weiteren Verlauf der DEL Saison wieder ein. An diesem Sonntag erwartete der KEC die Straubing Tigers und 12.559 Zuschauer in der LANXESS arena. Dabei bestritten beide Mannschaften ein umkämpftes Spiel, das letztlich die Straubinger in der Verlängerung mit 3:4 für sich entschieden.

Foto: Ingo Winkelmann
Im Aufgebot der Nationalmannschaft des Deutschland Cups standen fünf Haie: Frederik Tiffels, Colin Ugbekile und Sebastian Uvira. Lucas Dumont und Alexander Oblinger wurden nachnominiert. Alle anderen Mitglieder des KEC durften sich erholen und Eishockey einmal gut sein lassen, was sich aus mentaler Sicht auch positiv auswirken sollte.
Am vergangenen Freitag brach die Mannschaft um Chefcoach Mike Stewart dann zunächst einmal nach Schwenningen auf, um mit dieser ersten Partie nach der Pause die reguläre DEL Saison weiterzuführen. Das Spiel endete für die nach Süddeutschland gereisten Haie mit einem 4:5 Sieg, der jedoch hart erkämpft war.
Vor der Partie erklärte Stewart noch: „Schwenningen ist ein unangenehmer Gegner – auch wenn es der Tabellenstand vielleicht nicht ganz zeigt. Wir haben das erste Spiel zu Hause gegen sie nur knapp gewonnen – und es war bis zuletzt eine sehr umkämpfte Partie.“ Dies sollte sich auch in diesem zuletzt bestrittenen Spiel bewahrheiten. (Quelle: www.haie.de)
Bis kurz vor Ende lagen die Haie noch 4:2 zurück, es schien für die Schwenninger Wild Wings bereits besiegelt. Jedoch rechneten diese wohl nicht mit dem Kampfgeist und der enormen Motivation der Kölner. Zuerst schloss der KEC in der 55. Minute durch den Bauerntrick von Zach Sill zum 4:3 auf, bevor Alexander Oblinger in der 56. Minute im Powerplay ausglich. Den Siegtreffer zum 4:5 netzte schließlich Jason Bast in der 59. Minute ein. Die Verteidigung der Wild Wings ließ in den letzten Minuten nach und die Haie kämpften so lange bis sie aus einer vermeintlichen Niederlage einen Sieg machten. Es waren wichtige drei Punkte und ein guter Schub an Selbstbewusstsein, den die Kölner mit sich nach Hause nahmen.
An diesem Sontag wartete dann am Tag der Toleranz bzw. Diversity ein weiteres heikles Spiel auf die Kölner Mannschaft um Mike Stewart. Das Überraschungsteam der Saison, die Straubing Tigers, reisten aus Bayern nach Köln. Sie standen vor dem Spiel auf dem zweiten Platz der DEL- Tabelle. Nach der vergangenen Saison hätte sicherlich niemand mit diesem Ergebnis gerechnet. 11 Siege aus 18 Spielen sprechen für die Tigers. Daneben gewannen die Straubinger auch das erste Aufeinandertreffen beider Mannschaften in Straubing mit 6:2. Köln musste sich demnach etwas einfallen lassen und hart kämpfen, denn die Gäste würden sicherlich gerne einen weiteren Sieg auf ihr Konto setzen. „Es wird von Woche zu Woche besser. Aber perfekt ist unser Spiel noch immer nicht.“, analysierte Stewart den Satus Quo der Mannschaft. (Quelle: www.haie.de)
Weiterhin musste der KEC auf Gustaf Wesslau und Moritz Müller verletzungsbedingt verzichten. Sowohl am Freitag als auch am Sonntag fiel Fabio Pfohl des Weiteren verletzungsbedingt aus.
Das erste Drittel startete noch zaghaft, beide Mannschaften drückten zwar, erarbeiteten sich aber keine sehr gefährlichen Möglichkeiten. Das erste Powerplay der Kölner, Straubings Nr 21 musste wegen Hakens auf die Strafbank, in der 3. Minute blieb ungenutzt. Die Straubinger schafften es immer wieder den Aufbau der Haie zu stören und die Scheibe aus ihrem Drittel zu befördern. Auch im zweiten Powerplay der Haie in der 15. Minute verlief es ähnlich. Nr 34 der Tigers musste wegen beinstellens auf die Strafbank. Hingegen Straubing schaffte im ersten Powerplay das erste Tor, dies ging auch recht schnell. Köln ließ Straubing zu sehr kommen und ließ ihnen Raum. Nach einigem Drücken gelang Straubing beim dritten Schuss Hannibal Weitzmann zu überwinden. Antoine Laganiere.
Leichte Ansätze zum Druck beider waren schwach spürbar, doch in diesem Drittel blieb vieles ungenutzt. Das Potential beider Mannschaften könnte deutlich ausgeschöpfter werden. Streckenweise wirkte Köln im Aufbau chaotisch und unkoordiniert und auch Straubing machte es nicht immer besser. Dennoch waren sie in ihrem ersten Powerplay erfolgreich, mit Druck und Energie gelangte der Puck über Linie. So endete das erste Drittel mit 0:1 für die Tigers.
Der Mittelabschnitt begann schnell frustrierend für Köln. 19,37 Minuten standen auf der Uhr als Straubings Michael Connolly das zweite Tor für die Bayern schoss. Die unaufmerksame und lückenhafte Defensive bestrafte Straubing sofort. Die Pässe der hake sind oft viel zu ungenau, wodurch dem Gegner ermöglicht wird, die Scheibe schnell abzupassen.Ein weiteres Powerplay der Haie in der 24. Minute knüpfte an die Powerplays im ersten Abschnitt an, wieder mit chaotischem Aufbau und ohne Erfolg. Und dann wurde das vierte Powerplay der Haie sehr zügig gekrönt durch ein Tor. In der 27. Minute schoss Colby Genoway den Puck an Vogl vorbei ins Netz. Es war der Anschlusstreffer für die Gastgeber. Die darauffolgende Unterzahlsituation in der 28. Minute, Colin Ugbekile musste wegen Stockchecks auf die Bank, meisterten die Kölner durchaus souveräner.
Jedoch kam es in der 33. Minute wie es kommen musste, Straubing erhöhte durch Chasen Balisy auf 1:3. Die Offensive der Tigers war bis hierhin fokussierter und effizienter als die der Kölner. In den letzten verbleibenden Minuten musste Straubing auch nicht zu viel Energie aufwenden, Köln in Schach zu halten. Die Kölner Chancen blieben eher Schwach. Der Mittelabschnitt endete mit 1:3.
Im Abschlussdrittel begann dann wie im Spiel am Freitag die Kölner Aufholjagd. Erst war es in der 42. Minute Dominik Tiffels, der auf 2:3 verkürzte bevor in der 49. Minute Jason Bast, der am Freitag das Siegtor schoss, ausglich. Köln scheint das letzte Drittel gerne für den Kampfgeist und die Jagd zu nutzen. Zum Siegtreffer kam es in den letzten Minuten aber nicht mehr und endete 3:3. es ging in die Verlängerung.
Es ging unentschieden in die Verlängerung, 5 Minuten mit drei gegen drei, Sudden Death Modus. Am Ende sollte es für Köln aber nicht reichen. In der 64. Minute gelang es Straubings Basily das Tor zum Sieg zu schießen. Hannibal Weitzmann blieb sichtlich frustriert auf dem Eis zurück.
Insgesamt war es eine streckenweise zähe Partie. Wie bereits erwartet blieb das Spiel heikel. Köln kam nicht wirklich zum Zug. Straubing war in der Defensive lückenloser und konsequenter im Abwehren. Auch in der Offensive fehlte Köln die letzte Konsequenz. Sie blieb unergiebig und ineffizient im Abschluss. Trotz der zahlreichen Strafzeiten der Straubinger und so der Möglichkeiten zu punkten, blieb es den Kölnern bis zum letzten Drittel versagt, sich gefährliche Chancen herauszuarbeiten und zu punkten. Bis auf den einzigen Treffer von Genoway bis dahin war Köln nicht effektiv im Abschluss. Straubing aber nutzte seine Torschüsse und konnte bis zum dritten Abschnitt mit 3 Toren vorlegen. Viel Aufwand dazu war für die Tigers nicht nötig. Wie einige Spiele zuvor war auch an diesem Sonntag das letzte Drittel das beste der Kölner und somit auch das Entscheidende. Straubing fühlte sich hier wahrscheinlich zu sicher und ließ mehr zu, so dass der KEC zulegen und ausgleichen konnte. Die Kölner konnten das Unentschieden bis zum Ende des Drittels halten, so dass es mit einem 3:3 Stand in die Verlängerung ging. Hier besiegelte Chasen Basily die Niederlage der Haie in der 64. Minute. Zumindest ein Punkt blieb so in Köln.
Am Ende blieb es frustrierende Niederlage für Köln. Kämpften sie sich doch im letzten Drittel zurück in die Partie. Jedoch war es abzusehen, da sich die Haie sichtlich abmühten und sehr viel Energie aufwenden mussten.
Am kommenden Freitag reisen die Kölner Haie nach Wolfsburg, erstes Bully ist um 19.30 Uhr. Am Sonntag geht es dann auf heimischem Eis gegen die Krefeld Pinguine um 18.00 Uhr weiter.
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(DEL/München) PM Die Red Bulls mussten sich vor 4.930 Zuschauern den Thomas Sabo Ice Tigers mit 3:4 nach Verlängerung (0:0|0:1|3:2|0:1) geschlagen geben. München kämpfte sich nach einem 1:3-Rückstand in die Overtime, doch am Ende reichten die Treffer von Philip Gogulla, Trevor Parkes und Mark Voakes nur für einen Punkt.
(Foto: Heike Feiner)
Die Nürnberger machten in der Anfangsphase während eines Powerplays Druck, München überstand die Situation aber ohne Gegentor und hatte in der achten Minute in eigener Überzahl durch Yasin Ehliz, Gogulla und Bobby Sanguinetti gute Möglichkeiten. Danach waren die Red Bulls bei fünf gegen fünf das bessere Team. Sie spielten mit Tempo nach vorne und hatten in der 17. Minute die größte Chance des ersten Drittels: Justin Schütz passte vor das Tor zu Frank Mauer, der aber an Niklas Treutle scheiterte. Beim zweiten Nachschuss von Daryl Boyle rettete der Pfosten für den Goalie der Ice Tigers.
Im Mittelabschnitt war die Partie ausgeglichen, aber nicht weniger intensiv. Oliver Mebus (24. Minute) für Nürnberg und auf der Gegenseite John Jason Peterka (25.) hatten gefährliche Abschlüsse, Danny aus den Birken im Münchner Tor und Treutle waren aber zur Stelle. Die Gäste spielten in der Folge geradliniger und gingen in Führung, weil Marcus Weber in einer unübersichtlichen Situation vor dem Tor den Überblick behielt (33.). In der 36. Minute lief Brandon Buck auf aus den Birken zu, der blieb aber lang stehen und verhindert den zweiten Gegentreffer.
Im Schlussdrittel wurde die Partie dann torreich: Gogulla glich in der 46. Minute nach einem schönen Angriff über Patrick Hager und Ehliz zum 1:1 aus – und das mit dem 900. DEL-Heimtor der Red Bulls. 58 Sekunden später mussten die Münchner jedoch wieder einem Rückstand hinterherlaufen, da Joachim Ramoser kurios traf: Er schoss von hinter der Grundlinie an das Torgestänge.
Von dort prallte die Scheibe über die Latte und den Rücken von Münchens Torhüter aus den Birken ins Tor. In der 50. Minute nutzte Mebus einen Scheibenverlust zum 1:3. Dann schlugen die Red Bulls nochmal zurück: Erst bezwang Parkes Nürnbergs Schlussmann Treutle im kurzen Eck (53.), dann verwandelte Voakes einen Penalty sehenswert zum 3:3-Ausgleich. Da aus den Birken wenige Sekunden vor dem Ende gegen Eugen Alanov parierte, musste die Entscheidung in der Verlängerung fallen.
In der Overtime hatten beide Teams Chancen. Eine davon nutzte Tim Bender, der die Gäste in der 63. Minute zum Sieg schoss.
Yannic Seidenberg: „Wir hatten am Ende gute Chancen, aber das Tor nicht getroffen. Mit dem zweiten Drittel können wir nicht zufrieden sein. Es war aber auch klar, dass wir nicht jedes Spiel gewinnen werden.“
Endergebnis
EHC Red Bull München gegen Thomas Sabo Ice Tigers 3:4 n. V. (0:0|0:1|3:2|0:1)
Tore
0:1 | 32:12 | Marcus Weber
1:1 | 45:05 | Philip Gogulla
1:2 | 46:03 | Joachim Ramoser
1:3 | 49:12 | Oliver Mebus
2:3 | 52:17 | Trevor Parkes
3:3 | 53:06 | Mark Voakes
3:4 | 62:29 | Tim Bender
Zuschauer
4.930

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(DEL/Iserlohn) (Rü) Freunde der rustikaleren Interpretation des Eishockeyssports sollten am Freitagabend am Seilersee auf ihre Kosten kommen, diverse Rangeleien und Faustkämpfe verwandelten die "Eishölle" bisweilen in einen Boxring. Eishockey wurde natürlich auch gespielt: und das gar nicht einmal schlecht. Die souveränen Schanzer ließen dabei wenig zu, die Roosters machten ihrerseits auch wenig falsch und boten ein gutes Heimspiel- gaben jedoch zweimal ihre Führung her und verloren am Ende des zweiten Drittels etwas die Nerven und am Ende damit das Spiel. Es gewann das etwas glücklichere Team ein über weite Strecken ausgeglichenes Spiel- nicht unverdient.
(Foto: (c) Rüberg)
Das erste Drittel war unterm Strich ausgeglichen, die Hausherren hatten ihre Chancen, wirkten zunächst frischer nach der Länderspielpause. Bereits nach drei Minuten kamen die Roosters somit zur Führung, Samanski verwertete eine feine Vorarbeit von Lautenschlager zum umjubelten Führungstreffer. Aber auch die Gäste aus Ingolstadt hielten gut dagegen, standen sicher und setzten gezielte Nadelstiche. Nur vier Minuten später konnte Nationalspieler Tim Wohlgemuth einen Konter zum Ausgleich nutzen.
Im Mittelabschnitt erzwangen zunächst die Roosters den Führungstreffer, da sie von Minute zu Minute stärker wurden. Nach 29 Minuten war es Brody Sutter, der im Stile eines Torjägers Pielmeier ausspielte und einschob. Die Panther waren nicht lange geschockt, kamen ihrerseits nun besser ins Spiel und erzielten den Ausgleich im ersten Powerplay des Spiels.
Das Zustandekommen war kurios: beide Mannschaften bekamen eine Zeitstrafe, Iserlohn jedoch eine mehr als Ingolstadt. Die Szenen, die dazu führten, interpretierten vor allem die Hausherren anders. Denn auch Bailey hätte, nachdem er zunächst Peters mit dem Schläger traktierte, anschließend dann auf Petan einschlug, nach Ansicht der Sauerländer auch länger in der Kühlbox verweilen dürfen.
Tat er aber nicht- die Roosters waren somit in Unterzahl und Foucault war mit seiner Direktabnahme erfolgreich, ließ dabei dem erneut starken Anthony Peters im Tor der Hausherren nicht den Hauch Chance.
In wenigen Minuten gaben die Sauerländer das Spiel aus der Hand, kassierten auch noch den Führungstreffer für die Gäste durch Detsch, keine zwei Minuten nach dem Ausgleich. Dies war aus Sicht der Iserlohner bitter und sollte sie, gegen einen gut einsgespielten, sicheren Gegner, somit in kürzester Zeit auf die Verliererstraße bringen.
Das Schlussdrittel stand in Zeichen des permanenten Anrennens der Hausherren auf das Tor von Timo Pielmeier, der am Abend Probleme mit seiner Goalie- Maske hatte, was ihm diverse Reaktionen der einheimischen Fans einbrachte: je nach Spielstand schlug das Pendel zwischen Humor, Häme und Unmut aus. Zwingend genug waren die Sauerländer dabei nicht, waren mit ihren zahlreichen Schüssen nicht erfolgreich.
Unterm Strich waren die Schanzer im Schlussdrittel etwas zu stark, zu souverän. Und hatten kurz vor Ende das Glück des Tüchtigen: die Roosters drängten in doppelter Überzahl (Strafzeit nebst "empty net") auf den Ausgleich, Findlay schob den Puck in Richtung des vermeintlich leeren Tores und zur Überraschung aller Anwesenden kam dieser dort aber nie an. Irgendeinen Teil seiner Ausrüstung muss Timo Pielmeier doch noch an den Puck bekommen haben- die polarisierende Maske war es jedoch nicht.
Die Gäste aus Bayern boten ein fast perfektes, aggressives Auswärtsspiel- zum Nachsehen der Hausherren, die sich ihrerseits ebenso wenig vorwerfen müssen. Es war ein hitziges Spiel, die Iserlohner kamen damit schlechter zurecht, verloren im Nachgang zu einer schwierigen Entscheidung der Unparteiischen die Ordnung und das Spiel.
Die Iserlohner reisen am Sonntag nach Berlin, Ingolstadt empfängt die ebenfalls gut gestarteten (4:1 gegen Düsseldorf) Grizzlies aus Wolfsburg.
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Spiel vom 15.11.2019
Iserlohn Roosters - ERC Ingolstadt 2:3 (1:1|1:2|0:0)
Tore:
1:0 |03.|Samanski
1:1 |07.|Wohlgemuth
2:1 |29.|Sutter
2:2 |34.|Foucault
2:3 |36.|Detsch
Zuschauer: 4.190

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(DEL/Mannheim) (Marcel Herlan) 18.Spieltag trafen die beiden CHL Achtelfinalisten aus Augsburg und Mannheim aufeinander. Augsburg wollte endlich die Heimschwäche mit bereits 7 Niederlagen verbessern. Die Adler traten im Vergleich zur CHL mit Endras für Gustafsson und Moritz Wirth an, dafür blieben Björn Krupp und Chad Billins draußen.
( Foto Dunja Dietrich )
Ein besonderes Spiel war es für Christoph Ullmann. Der langjährige Adler Spieler auf Seiten der Augsburger machte sein 900. DEL Spiel. Augsburg hatte zunächst leichte optische Vorteile zu Beginn des Spiels, aber den Führungstreffer erzielte Mixa Järvinen (5.) bei einem Konter, nachdem Augsburg den Puck nicht in der Zone halten konnte. Die Panther wirkten zunächst etwas geschockt und so hatte der Meister zwei weitere Chancen zu erhöhen.
Danach fingen sich die Panther wieder und konnten nach gutem Forechecking, den Puck hinter dem Tor von Dennis Endras erobern und durch Matt Fraser das 1:1 (9.) erzielen. Nur kurz später scheiterte Drew Leblanc am guten reagierenden Dennis Endras (11.). Beide Mannschaften neutralisierten sich daraufhin im Großen und Ganzen und so ging es in die erste Drittelpause.
Das Team von Coach Tray Tuomie konnte ein Powerplay zu Beginn des 2.Dittel nicht nutzen. Danach hält Roy überragend mit seinem Schläger gegen Smith, der das leeres Tor vor sich hatte. Die Kurpfälzer dann optisch überlegen aber ohne große Chancen. John Rogl hatte für Augsburg eine gute Möglichkeit bei einem Konter das 2:1 zu erzielen.
Die Adler erarbeiteten sich im weiteren Verlauf ein wenig Übergewicht. Tommi Huhtala vergab den Führungstreffer. Er verfehlte das leere Tor nach feiner Tic Tac Toe Kombination über Stützle und Smith. Wieder ging es mit einem Unentschieden in die zweite Pause.
Gleich zu Begin des dritten Drittel hatte Markus Eisenschmid einen Alleingang, scheiterte aber am starken Roy. Danach legten beide Mannschaften ihr Augenmerk verstärkt auf die Defensive. Schüsse gab es eigentlich nur noch von außen, so dass das Spiel ein wenig unspektakulär vor sich hinplätscherte.
In der 52.Minute hatte Tim Stützle die Chance bei einem 2 gegen 1 ein Tor zu erzielen, scheiterte aber erneut an Roy. Direkt danach gab es Powerplay für Augsburg. Simon Sezemsky schnappte sich hier den Puck, umspielte zwei Mannheimer und bediente Leblanc, der die Führung für Augsburg erzielte (56.).
Mannheim nahm dann bei ihrem Powerplay den Torhüter vom Eis, kassierte aber dann den Empty Netter durch Christoph Ullmann. Einen weiteren Empty Netter erzielte dann noch einmal Drew Leblanc zum 4:1. Pavel Groß ist damit endgültig in der Krise angekommen mit 4 Niederlagen in Folge.

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(DEL/Schwenningen) (BM) Ein spannendes Spiel sahen die Zuschauer in der Schwenninger Helios Arena. Kurz vor dem Ende schien alles entschieden, als Pat Cannone die Wild Wings mit 4:2 in Führung schoss. In einer kuriosen Schlussphase drehten die Haie aber nochmals die Partie zu einem 4:5.

Foto: Archivbild / Jens Hagen - eishockey-online.com
Schwenningen kam vom Bully weg in den Angriff, musste aber direkt einen Konter entschärfen. Dustin Strahlmeier im Tor der Wild Wings rettete gleich drei Mal gegen Jason Akeson und Ben Hanowski. Auf der anderen Seite sollte es Troy Bourke besser machen. Matt Carey eilte einem Puck nach und hatte das Auge für den völlig alleine gelassenen Bourke, der ohne Mühe ins Kreuzeck traf.
Köln kam in der Folge besser in die Partie, was nicht zuletzt an einem Powerplay lag. Nach einem schnellem Pass aus der Defensive waren es dann die Kölner, die einen Alleingang erfolgreich abschließen konnten. Lucas Dumont ließ Schwenningens Torhüter keine Chance. Die Haie wurden von Minute zu Minute stärker und setzten sich im Angriffsdrittel fest.
Das zweite Drittel startete mit 4 gegen 4, nachdem es zur Pause noch zu einigen Nettigkeiten kam. Zunächst wussten die Gäste den Platz besser zu nutzen. Marcel Müller konnte die Scheibe aber nicht im Tor unterbringen. Danach folgte eine Drangphase der Wild Wings. Zuerst scheiterte Maximilian Hadraschek, ehe auch Markus Poukulla und Jamie MacQueen nicht trafen. Besser machte es Köln: Zach Sill schloss aus spitzem Winkel ab und bescherte die erstmalige Führung für Köln.
Schwenningen tat sich schwer und musste zu allem übel auch noch eine Unterzahl überstehen - Troy Bourke drückte die Strafbank. Einmal mehr aber zeigten sich die Haie mit einem Mann mehr, zu harmlos. Bourke war kaum wieder auf dem Eis da zündete er den Turbo, startete einen Alleingang und sorgte für den Ausgleich.
Nur zwei Minuten später durfte Schwenningen erstmals in Überzahl ran. Und auch an diesem Abend demonstrierten die Wild Wings, dass dies zu Ihren Stärken zählt. Mike Blunden lufte die Scheibe unter die Latte zur erneuten Führung.
Die Gastgeber beschränkten sich zu Beginn des Schlussabschnittes auf das Verteidigen. Aus einem Entalstungsangriff sorgte Pat Cannone 9 Minuten vor dem Ende für das 4:2. Was folgte waren kuriose Minuten. Zunächst schaffte Zach Sill den Anschlusstreffer. Nur wenige Sekunden später wanderte Markus Poukkula auf die Strafbank, während die Schiedsrichterpfeife auf Kölner Seite stumm bleib. In Überzahl traf zunächst Alexander Oblinger zum Ausgleich und drei Minuten später Jason Bast zum Siegtreffer.
Kurz vor dem Ende musste die Partie nochmals unterbrochen werden, als sich der Frust der Schwenninger Fans gegen das Schiedsrichtergespann entlud und ein Becherregen auf das Eis einprasselte.
Spiel vom: 15.11.2019
Schwenninger Wild Wings - Kölner Haie
Tore:
1:0 |2. |Bourke (Carey / Sacher)
1:1 |6. |Dumont (Genoway / Tiffels)
1:2 |28.|Sill (Oblinger / )
2:2 |34.|Bourke ( / )
3:2 |36.|Blunden (Cannone / Poukkula)
4:2 |51.|Cannone (Blunden / Sonnenburg)
4:3 |55.|Sill (Müller)
4:4 |56.|Oblinger (Hanowski / Genoway)
3:2 |59.|Bast (Akeson / Gagné)
Zuschauer: 5187
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(DEL/Straubing) (MA) Die Straubing Tigers hatten ihre Probleme, konnten aber auf einen gutgelaunten Jeff Zatkoff zählen. Die Gäste aus Krefeld bestimmten den ersten Abschnitt, jedoch wurde ihnen ihre Chancenverwertung zum Verhängnis. Straubing erzielte bei drei Überzahlmöglichkeiten drei Tore. Dies sahen auch beide Coaches nach dem Spiel als Schlüssel zum Erfolg für die Tigers. Ein weiteres Mal verteilten sich die Torschützen auf alle fünf Treffer vor 4327 Zuschauern im Stadion am Pulverturm.

(Foto: www.eishockey-online.com) Sven Ziegler und Tim Brunnhuber, Straubing Tigers
Nach einer Pause kommt es immer darauf an, wie man in eine Partie reinkommt. Die Frage beantworteten die Gäste im ersten Abschnitt klar für sich. Zwar gehörten den Tigers die ersten Minuten, doch die Topreihe um Pietta, Saponari und Costello bereitete dem Team von Tom Pokel immer mehr Schwierigkeiten. So auch beim 0:1 (6.) durch Daniel Pietta. Die Pinguine setzten sich im Drittel der Hausherren fest und spielten so lange Katz und Maus, bis Pietta freie zum Schuss kam. Jeff Zatkoff im Tor der Straubinger, war dabei auch noch die Sicht verdeckt. Danach hatte Cundari im ersten Powerplay und Lagace den nächsten Treffer auf dem Schläger. Wenn sich die Niederbayern befreiten, kamen sie durch Kael Mouillierat und Jeremy Williams zu guten Chancen.
Die Tigers, eine der besten Comeback-Teams der Liga, drehten im zweiten Abschnitt das Spiel. Zuerst verhinderte Rynnäs ein Eigentor, aber dann war es auch um ihn Geschehen. Antoine Laganiere stand vor dem Tor, beim ersten Powerplay für die Tigers, genau richtig und konnte auf 1:1 (28.) ausgleichen. Nur 53 Sekunden später dann die Führung für die Gastgeber. Jeremy Williams (29.) war an der blauen Linie, Puckannahme und Schuss ist bei dem Toptorjäger fast schon eins und rein ins Tor zum 2:1. Wieder nur wenige Sekunden später zappelte erneut die Scheibe im Kasten der Pinguine. Doch der Videobeweis belegte eine Regelwidrigkeit und der Treffer wurde zurecht aberkannt. Zwar waren die Rheinländer weiterhin gefährlich, Cundari und Costello hätten durchaus treffen müssen, aber die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. Außerdem reagierte Zatkoff zweimal glänzend. Die zweite Überzahl brachte den Straubingern das 3:1 (35.) durch Chasen Balisy.
Wunderbar wurde der Steuermann in seiner Reihe von Loibl freigespielt und Balisy wuchtete den Puck unter die Latte ins Tor. Es blieb beim 3:1, auch wenn Loibl und Cundari in der letzten Minute des zweiten Abschnitts noch hundertprozentige Möglichkeiten hatten. Die Tigers legten auch im letzten Abschnitt nach. Den schönsten Treffer des Abends erzielte Marcel Brandt. Im Zick-Zack-Kurs wurde das 4:1 (43.) durch Heard und Acolatse vorbereitet. Der Nationalspieler traf dann mit einen strammen Schuss. Die Gäste gaben sich nicht geschlagen. Nachdem 4:2 (46.) Anschlusstreffer durch Noonan sah es so aus, als ob es wieder spannend werden könnte. Zuerst aber schlug Brandt bei einem Zweikampf mit Kai Hospelt in der Bande heftig ein.
Doch der Verteidiger konnte weitermachen. Die Entscheidung für die Straubinger fiel im dritten Powerplay durch Stefan Loibl im Nachschuss. Gegen Ende des Spiels wurde es noch einmal hitzig. Eine unfaire Aktion von Laurin Braun gegen Fredrik Eriksson, blieb straflos zum Unmut vieler Zuschauer. Danach gab es bei einer Auseinandersetzung zwischen Acolatse und Braun für den Straubinger eine fünf Minuten Strafe. Acolatse musste in die Kabine und bekam somit den letzten Treffer des Abends durch Pietta (60.) nicht mehr mit.
Straubing Tigers – Krefeld Pinguine: 5:3 (0:1|3:0|2:2)
Tore:
0:1 | 06. | Pietta (Costello, Cundari)
1:1 | 28. | Laganier (Loibl, Balisy) PP 1
2:1 | 29. | Williams (Heard, Brandt)
3:1 | 35. | Balisy (Loibl, Eriksson) PP 1
4:1 | 43. | Brandt (Heard, Acolatse)
4:2 | 46. | Noonan (Hospelt, Lagace)
5:2 | 51. | Loibl (Laganiere, Kohl) PP 1
5:3 | 60. | Pietta (Bruggisser, Costello) PP 1
Strafen: Straubing 13 + Spieldauer für Acolatse - Krefeld 6 + 10 für Ewanyk
Zuschauer: 4.327
Schiedsrichter
HSR Hoppe / Schrader
LSR Gaube / Klima
Aufstellung
Straubing Tigers: Zatkoff (Vogl) - Eriksson, Daschner; Gläßl, Kohl; Brandt, Acolatse; Schopper – Mouillierat, Heard, Mulock; Laganiere, Balisy, Baßler; Loibl, Connolly, Williams; Schönberger, Brunnhuber, Ziegler
Krefeld Pinguine: Rynnäs (Pätzold) – Cundari, Ankert; Noonan, Riefers; Trivellato, Bruggisser; Schmitz – Kuhnekath, Hospelt, Lagace; Saponari, Pietta, Costello; Besse, Hodgman, Braun; Kruminsch, Postel, Ewanyk
Tigers on Air

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(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG ist nicht gut aus der Pause gekommen. Sie unterlag vor 2.277 Zuschauern im 18. Spiel der Saison 2019/20 mit 1:4 (0:0, 0:1, 1:3) bei den Grizzlys Wolfsburg. Ihr Erwachen im Schlussdrittel kam dabei zu spät. Ob die Rot-Gelben ihren dritten Tabellenplatz halten können, zeigt sich morgen beim Auswärtsspiel der viertplatzierten Adler Mannheim in Augsburg.

( Foto Düsseldorfer EG )
Auch der Mittelabschnitt begann mit einem Düsseldorfer Powerplay, doch erneut blieb der Torjubel aus. Es schien, als wären die gewohnten Abläufe noch etwas eingerostet. Der Rhythmus fehlte. Dennoch kamen beide Teams zu einigen Chancen, aber die Torhüter Felix Brückmann und Mathias Niederberger aufmerksam. Der Führungstreffer der Hausherren kam dennoch irgendwie überraschend. Grizzly-Neuzugang Lucas Lessio wurde plötzlich im hohen Slot angespielt und platzierte die Scheibe exakt im Eck. Das 1:0 der Grizzlys bei 33:41. Die DEG danach aktiver und mit mehr Möglichkeiten, aber ohne letzte Durchschlagskraft.
Bei dem knappsten aller Rückstände summte die Sirene zum zweiten Mal. Im Schlussdrittel zeigte die DEG leider zunächst kein entscheidend anderes Gesicht. Es war in allen Belangen nicht ihr Tag. Zu wenige Akteure zeigten den Schwung und die Gefährlichkeit, die sie sonst auszeichnen. Neu-Grizzly Lucas Lessio (Hauptsache, Lessio geht’s gut!) war es vorbehalten, auf 2:0 für seine Farben zu erhöhen. Niederberger aus kurzer Distanz machtlos (45:54). Doch die DEG steckte – wie so oft – nicht auf und schaffte immerhin schnell den Anschluss. Alex Urbom knallte den Puck entschlossen ins Eck (49:19, Vorlagen Nicholas Jensen und Alex Barta). Anschließend hatte Maxi Kammerer eine schöne Chance zum Ausgleich, doch Brückmann wach. Aber auch Wolfsburg hätte durch seinen Top-Scorer Rech leicht erhöhen können.
Die Entscheidung dann in den Schlussminuten. Lucas Lessio (schon wieder) verwandelte zunächst einen etwas strittigen Penalty, Gerrit Fauser traf schließlich ins leere Tor zum 4:1-Endstand für die Grizzlys Wolfsburg. Kein guter Auftritt der DEG. Ausblick: Weiter geht es am Sonntag um 19 Uhr (!). Dann kommt Top-Team und Titelfavorit EHC Red Bull München in den ISS DOME.

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(DEB/Nationalmannschaft) (CD) Am Ende fehlten dem DEB-Team nur vier Minuten zum Titelgewinn, doch mit dem Ausgleich der Slowakei platzten die Träume und so wurden die Eidgenossen aus der Schweiz der Deutschland Cup Sieger 2019.

(Foto: DEB/City Press)
Toni Söderholm war mit sieben Debütanten zum Deutschland Cup 2019 nach Krefeld gereist und hatte alle bis auf den Münchner Goalie Kevin Reich zum Einsatz gebracht. Der Bundestrainer zeigte sich mit den Leistungen der jungen Truppe zufrieden.
Toni Söderholm: „Die jungen Spieler haben beim Deutschland Cup gut gespielt und sich präsentiert. Wir haben viel Potential und gerade die Jungen sollen sich nicht hinter den Anderen auf dem Eis verstecken, sie sollen und wollen auch zeigen was sie können. In der U20-Nationalmannschaft haben wir auch eine Vielzahl an Top-Talenten mit denen wir die Zukunft planen können. "
Daniel Fischbuch von den Thomas Sabo Ice Tigers überzeugte auf ganzer Linie, der 26-jährige Debütant konnte in den drei Spielen mit 4 Punkten (1 Tor / 3 Assist) glänzen. Gegen die Schweiz erzielte er sein erstes Tor im Trikot der Nationalmannschaft. Aber auch mit den anderen jungen Spielern war Deutschland konkurrenzfähig und hatte in jedem Spiel die Möglichkeit dieses auch zu gewinnen.
Am Donnerstag konnte man mit einer starken Leistung die Sbornaja zum ersten Mal in der Geschichte des Deutschland Cup (seit 1987) mit 4:3 besiegen, das entscheidende Tor gelang einem der wenigen Routiniers, dem Silbermedaillengewinner Felix Schütz, der das Turnier auch dafür nutzten konnte sich in Deutschland für einen Vertrag zu präsentieren.
Felix Schütz: "Ich bin für alles offen. Es haben sich ein paar DEL-Clubs gemeldet, wir werden sehen was sich in den nächsten Tagen ergibt."

(Foto City Press / DEB)
Im zweiten Spiel gegen die Schweiz ging es wortwörlich hin und her und so stand es nach der regulären Spielzeit 3:3 unentschieden und es folgte die 5-minütige Verlängerung, die 3 gegen 3 gespielt wurde. Die Stadionuhr zeigte 64:59, da lag der Puck im Tor von Niklas Treutle und der Siegtreffer für die Eidgenossen wurden nach dem Videobeweis gegeben. Dem vorausgegangen war ein Konter, den Pius Suter mit seinem zweiten Tor erfolgreich abschloss.
Deutschland war also am letzten Spieltag auf die Russen angewiesen, die es mit der Schweiz zu tun bekamen. In einem spannenden und engen Spiel führten die Schweizer bis kurz vor dem Ende, bevor es Russland gelang auszugleichen. Die anschliessende Overtime verstrich torlos und so gab es den "Show-Down" im Penaltyschiessen. Dort hatte die Sbornaja die Nase vorne und so konnte die DEB-Auswahl mit einem Erfolg nach 60. Minuten den Titel des Deutschland Cup 2019 holen.
Mit der Slowakei gab es einen gewohnt unangenehmen und starken Gegner, doch die junge Truppe von Toni Söderholm konnte zwei Mal durch den Münchner in Diensten der Thomas Sabo Ice Tigers Andres Eder in Führung gehen. Bis zur 56. Minute standen die Zeichen auf Sieg und damit auf den Titelgewinn bis der Ausgleichstreffer von Filip Krivosik die Träume platzen ließ.
Toni Söderholm nahm noch Mathias Niederberger aus dem Tor und versuchte alles um das Spiel in der regulären Spielzeit zu entscheiden, doch dies gelang nicht mehr. Der anschließende Treffer der Slowaken in der Verlängerung war dann nur noch Nebensache. Deutschland war damit ein "guter" Zweiter beim Deutschland Cup 2019 mit einem Punkt Rückstand auf den Turniersieger die Schweiz.
Franz Reindl: "Die junge deutsche Mannschaft hat sich hier sehr gut präsentiert, wir waren in jedem Spiel in der Lage zu gewinnen und natürlich ist es schade, daß es heute nicht ganz gereicht hat. Mit dem Turnier hier in Krefeld waren wir erneut sehr zufrieden, es hat alles sehr gut gekappt, auch die Zuschauerzahlen waren gut."
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(DEB) Beim 5-Nationen-Turnier im russischen Dmitrov hat die deutsche Frauen-Nationalmannschaft ihr drittes Turnierspiel verloren. Die DEB-Auswahl unterlag Finnland mit 1:7 (0:3, 1:2, 0:2). Matilda Nilsson erzielte bereits in der vierten Minute die frühe Führung für das finnische Team.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Nur wenige Minuten später erhöhten Sanni Hakala und Minnamari Tuominen auf einen Drei-Tore-Vorsprung. Die deutsche Mannschaft sah sich immer wieder den schnellen Gegenstößen der Finninnen ausgesetzt. Doch die deutsche Verteidigung fing sich nach den frühzeitigen Gegentoren wieder und ließ zusammen mit Torhüterin Jule Flötgen bis zur Pause keine weiteren Treffer zu. Im zweiten Drittel begann die Mannschaft von Christian Künast konzentrierter und ließ nicht viele Chancen auf das eigene Tor zu. In der 25. Spielminute war Jule Flötgen dann aber machtlos, als Sanni Rantala zum 0:4 ins leere Tor einschob. Nur anderthalb Minuten später stahl sich Nicola Eisenschmid der finnischen Verteidigung davon und ließ Finnlands Torhüterin Noora Räty im Alleingang keine Chance. Eine deutsche Unterzahl nach 32 Minuten nutzte Petra Nieminen, um das 1:5 für Finnland zu erzielen.
Die deutsche Mannschaft spielte nun besser mit, erarbeitete sich einige Aktionen im Angriffsdrittel, doch ein weiteres Tor fiel bis zur zweiten Pause nicht. In den Anfangsminuten des letzten Spielabschnitts konnte die DEB-Auswahl ihre Gegnerinnen weitestgehend vom eigenen Tor fernhalten. Jedoch konnten sie das 1:6 und 1:7 durch einen Doppelpack von Susanna Tapani in der 44. und 59. Minute nicht verhindern.
Zweiter Platz für die U20-Nationalmannschaft beim Vier-Nationen-Turnier in Piešťany (Slowakei)
Die Mannschaft von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter besiegte am heutigen Tag die Schweiz mit 3:2, musste jedoch für die endgültige Turnierplatzierung das Spiel der Slowakei gegen Norwegen abwarten. Der Gastgeber siegte 4:1 und belegt nach einem Dreiervergleich mit der Schweiz und Deutschland den dritten Platz. Die Eidgenossen sichern sich den Turniersieg – die deutsche U20-Nationalmannschaft platziert sich auf dem zweiten Rang.
Die U18-Nationalmannschaft belegt den zweiten Platz beim Turnier in Kopenhagen (Dänemark)
Die Mannschaft von U18-Bundestrainer Steffen Ziesche unterlag im letzten Spiel dem Turniersieger Slowakei mit 2:4 (0:0, 1:1, 1:3). Die deutsche Mannschaft ging in der 28. Minute durch Julius Ramoser nach Vorarbeit von Josef Eham in Führung. Matej Kaslik glich die Partie zugunsten der Slowaken in der 36. Minute per Shorthander aus. Im Schlussabschnitt folgte die erneute Führung für die DEB-Auswahl: Jakub Borzecki traf in der 45. Minute nach Vorarbeit von Florian Elias und Fabian Herrmann. Als gegen Florian Stowasser jedoch nach einem Kniecheck die Matchstrafe ausgesprochen wurde und Deutschland fortan fünf Minuten in Unterzahl agierte, nutzten die Slowaken ihre Überzahl gleich doppelt: Rayen Petrovicky (53.) und Jakub Ragan (55.) drehten das Spiel. Oleksii Myklukha machte zwei Minuten vor dem Ende den 4:2-Erfolg und den Turniersieg der Slowakei perfekt.
Beim Turnier in Cergy (Frankreich) belegt die U17-Nationalmannschaft den vierten Platz
Die DEB-Auswahl kämpfte sich zum dritten Mal im Turnier in die Verlängerung, musste sich dort jedoch der Slowakei mit 4:5 (1:1, 1:3, 2:0, 0:1) geschlagen geben. Pascal Steck brachte die deutsche U17 zunächst in der dritten Minute in Führung. Die Slowakei hatte allerdings in der 17. Minute durch Ludomir Kupco die Antwort parat. Im Mittelabschnitt fielen gleich drei Treffer binnen vier Minuten: Die erstmalige Führung der Slowakei durch Marcel Stefancik (28.) glich Kevin Niedenz (32.) aus. Bereits 20 Sekunden nach dem Treffer stellte Alex Geci allerdings die slowakische Führung wieder her. In der 45. Minute baute Marek Sramaty auf eine Zwei-Tore-Führung aus, doch die deutsche Mannschaft kam durch jeweils ein Tor in der 50. und 55. Minute zurück ins Spiel und schafften den Ausgleich. Doch in der Verlängerung schoss Daniel Chuvaniak die Slowaken zum 5:4-Erfolg.
Tobias Abstreiter, U20-Bundestrainer: „Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung haben wir heute einen guten Turnierabschluss geschafft. Jeder einzelne Spieler hat seine Aufgaben erfüllt. Letztlich war es ein verdienter Sieg gegen die Schweiz mit einer konstanten Leistung über 60 Minuten. Unser Goalie Hendrik Hane war ein wichtiger Rückhalt für die Mannschaft. In vier Wochen werden wir uns zur WM-Vorbereitung treffen. Dann warten vier Vorbereitungsspiele, um gut gerüstet ins erste WM-Spiel am 27. Dezember gegen die USA zu gehen.“
Christian Künast, Frauen-Bundestrainer: „Wir haben heute gegen laufstarke Finninnen eine kämpferische Leistung gezeigt. Die Mannschaft hat trotz zweier schwerer Spiele an den Vortagen alles aus sich rausgeholt und gut dagegengehalten. Am Ende fällt die Niederlage vielleicht ein oder zwei Tore zu hoch aus.“
Steffen Ziesche, U18-Bundestrainer: „Die Niederlage ist ärgerlich – insbesondere aus dem Grund, dass wir im 5 gegen 5 die bessere Mannschaft waren. Die Specialteams haben heute den Unterschied gemacht. Insgesamt ziehe ich ein sehr positives Fazit. Die Mannschaft hat die taktischen Vorgaben sehr gut umgesetzt und kämpferisch sowie spielerisch überzeugt - jetzt gilt es diesen Weg weiterzugehen.“
Thomas Schädler, Nachwuchs-Bundestrainer: „Wir haben einen guten Start in das Spiel gehabt, doch dann im Mittelabschnitt in den entscheidenden Situationen nicht die richtigen Entscheidungen getroffen. Trotz des Zwei-Tore-Rückstands hat sich die Mannschaft nicht aufgegeben und wurde durch den Ausgleich belohnt. Die Spieler haben sich von Spiel zu Spiel gesteigert und haben auf internationalem Niveau dazugerlernt.“
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(DEB/Nationalmannschaft) Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft bestreitet auch in diesem Jahr ihr letztes Vorbereitungsspiel vor der Weltmeisterschaft in der Mannheimer SAP Arena. Am Dienstag, 5. Mai 2020, trifft die Mannschaft von Bundestrainer Toni Söderholm um 19:00 Uhr auf die USA. Somit tritt die DEB-Auswahl bereits zum 23. Mal in der Länderspiel-Geschichte in der Quadratestadt an.

(Foto: Tina Kurz)
Toni Söderholm, Bundestrainer: „Wir freuen uns, dass wir uns kurz vor der Abreise zur Weltmeisterschaft erneut mit der USA messen dürfen. Mannheim bietet hierfür die perfekte Location. Bereits im Mai diesen Jahres durften wir in der ausverkauften SAP Arena vor dieser tollen Kulisse spielen. Nun kehren wir auch im kommenden Jahr zur WM-Generalprobe dorthin zurück – wir freuen uns schon sehr auf die Unterstützung des Mannheimer Publikums.“
Daniel Hopp, Geschäftsführer der SAP Arena und DEB-Vizepräsident: „Es ehrt uns, dass die deutsche Nationalmannschaft erneut ihr letztes Testspiel vor der Weltmeisterschaft 2020 in der SAP Arena austragen wird. Mit den USA trifft die DEB-Auswahl abermals auf einen attraktiven Gegner. Wie schon im Mai diesen Jahres können wir uns sicher sein, dass beide Kader mit zahlreichen prominenten Spielern gespickt sein werden und auf alle Zuschauer erneut ein attraktives Spiel wartet.“
Der Gegner USA ist alles andere als unbekannt: Bereits zwei Mal traf die DEB-Auswahl unter der Leitung von Bundestrainer Toni Söderholm in diesem Jahr auf die Vereinigten Staaten. In Mannheim unterlag die DEB-Auswahl in der ausverkauften SAP Arena mit 2:5. Ein Wiedersehen beider Nationen gab es zwei Wochen später bei der 2019 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in der Slowakei, bei der die deutsche Auswahl knapp mit 1:3 unterlag, sich später jedoch bis ins WM-Viertelfinale vorspielte. In der Länderspielgeschichte sicherte sich die deutsche Nationalmannschaft in 104 Spielen gegen die USA insgesamt 31 Erfolge und unterlag 64 Mal. Drei Spiele wurden im Shootout entschieden - weitere neun Partien endeten Remis.
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(DEL/München) PM Stürmer Derek Roy von Red Bull München wurde am 7. November von Mannschaftsarzt Dr. Michael Schröder an der rechten Schulter operiert. Der 36-jährige Zugang des dreifachen deutschen Meisters wird somit mehrere Monate ausfallen.

(Foto Gepa-Pictures)
Roy zog sich die Verletzung bereits Anfang dieser Saison zu und konnte bislang lediglich die ersten vier DEL-Begegnungen absolvieren. Eine konservative Behandlung hatte bei dem 787-maligen NHL-Spieler nicht angeschlagen und machte eine Operation unumgänglich.
Roy wechselte im Sommer dieses Jahres zu Red Bull München und sammelte in seinen ersten vier DEL-Partien gleich vier Scorerpunkte. Der Kanadier kam mit der Erfahrung von knapp 800 NHL-Partien in die bayerische Landeshauptstadt und stellte seine Scorer-Qualitäten seit inzwischen 17 Spielzeiten in verschiedenen Top-Ligen unter Beweis. Vor seinem Wechsel nach München war er in Schweden für Linköping HC aktiv, wo er in der vergangenen SHL-Saison mit 42 Punkten drittbester Scorer der Liga war.

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(Deutschland Cup 2019) (Christian Diepold) Deutschland ist mit einem hart umkämpften 4:3 (1:2|2:1|1:0) Erfolg in die 30. Auflage des Deutschland Cup 2019 in Krefeld gestartet, dabei haben die DEB-Jungs zugleich einen historischen Sieg eingefahren.
(Foto: Stefan Diepold)
Die Sbornaja nahm bislang 7. Mal am Deutschland Cup teil und hatten bislang noch kein Spiel verloren, bis auf gestern! Eine junge deutsche DEB-Auswahl kämpfte den Vorjahressieger 2018 mit einem 4:3 (1:2|2:1|1:0) nieder und bot den 3.025 Fans in der Yayla Arena Krefeld eine starke Leistung. Nach zwei Rückständen konnte der Lokalmatador Daniel Pietta und der Augsburger Simon Sezemsky ausgleichen. Die zwischenzeitliche Führung erzielte der Düsseldorfer Maxi Kammerer (35.). Kurz darauf konnten die Russen mit einem 3:3 in die zweite Drittelpause gehen.
Den Siegtreffer für das junge Team von Bundestrainer Toni Söderholm erzielte Felix Schütz in der 54. Minute mit einem abgefälschten Schuss von Dominik Bittner, der unter die Latte des russischen Gehäuse einschlug. In der Schlussphase nahm Russland zwar noch den Goalie vom Eis, doch die deutsche Abwehr um Mathias Niederberger, der heute eine hervorragende Partie ablieferte, liess nichts mehr anbrennen und so gab es den historischen Auftaktsieg zu bejubeln.
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