(DEB) Die U20-Nationalmannschaft hat ihr WM-Vorbereitungsspiel in der Leinzerheide gewonnen. Die Mannschaft von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter besiegte den Gastgeber aus der Schweiz mit 5:4 (3:0, 2:2, 0:2).

( Foto DEB )
Die deutsche Mannschaft setzte die Eidgenossen früh unter Druck und hatte durch einen Blueliner von Simon Gnyp (3. Minute) und einem Torschuss von Dominik Bokk aus dem Slot die ersten guten Gelegenheiten. Der frühe Offensivaufwand der DEB-Auswahl wurde daraufhin belohnt: Tim Fleischer traf in der fünften Minute zum Führungstreffer. Nur zwei Minuten später bediente Luis Schinko mit einem Pass von hinter dem Tor seinen Mannschaftskollegen Louis Brune, der zum 2:0 einnetzte. Die deutsche Mannschaft erspielte sich im ersten Abschnitt mehr Spielanteile und konnte kurz vor Drittelende den Zwischenstand auf 3:0 ausbauen. Der Schweizer Joel Salzgeber saß eine 2-Minuten-Strafe ab, als Tim Stützle den dritten deutschen Treffer feierte.
Im Mittelabschnitt erwischte die DEB-Auswahl einen Blitzstart: Nach nur 48 Sekunden erhöhte Dennis Lobach auf eine 4-Tore-Führung. Vier Minuten später scheiterte Tim Stützle bei eigener Unterzahl am Schweizer Goalie. In der 27. und 28. Minute nahmen mit Sopa Kyen und Nico Gross zwei Schweizer auf der Strafbank Platz. Als Kyen nach abgesessener Strafe wieder das Eis betrat, erhöhte Eric Mik für die deutsche Mannschaft auf 5:0.
In der Folge musste die Mannschaft von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter jedoch durch Valentin Nussbaumer und Jeremi Gerber (PP Schweiz) bis zur Drittelsirene noch zwei Gegentreffer hinnehmen. Im Schlussabschnitt konnten sich die Schweizer einige Torgelegenheiten herausspielen und kamen durch Tim Berni (51.) und Matthew Verboon (60.) auf 4:5 heran – doch letzter Treffer, der 12 Sekunden vor der Schlusssirene fiel, sollte der letzte Treffer der Partie sein.
Das zweite WM-Vorbereitungsspiel findet bereits am morgigen Samstag, den 14. Dezember 2019, ab 14:30 Uhr statt. Gegner in der Lenzerheide ist erneut die Schweiz.
Tobias Abstreiter, U20-Bundestrainer: „Unsere Spieler haben heute viele Dinge richtig gemacht und sind daher auch verdient in Führung gegangen. Nach dem 5:0 war die Höhe der Führung allerdings in den Köpfen zu präsent, sodass die Defensivarbeit um ein paar Prozent vernachlässigt wurde. Dies nutzt ein starker Gegner wie die Schweiz natürlich. Insgesamt haben wir ein gutes Spiel gesehen, das für die Lernprozesse unserer Mannschaft sehr wertvoll sein wird.“
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(DEL/Ingolstadt) PM Die Heimserie von fünf Siegen in Folge ist gerissen. Der ERC Ingolstadt unterlag am Freitagabend den Thomas Sabo Ice Tigers in einem spannenden und mitreißenden Spiel mit 3:4 nach Penaltyschießen. Brett Olson rettete die Panther eineinhalb Minuten vor Schluss mit seinem Tor erst in die Verlängerung.

(Foto: Jürgen Meyer)
Bei den Blau-Weißen begann erneut Jochen Reimer zwischen den Pfosten. Neuzugang Brett Findlay kam erwartungsgemäß noch nicht zum Einsatz. Außerdem nahm Petr Taticek als überzähliger Akteur auf der Tribüne Platz.
So richtig Schwung nahm die Partie nach einem Pfostentreffer von Olson auf (5.). In der Folge entwickelte sich ein Spiel, dass sich überwiegend vor den beiden Toren abspielte. Die Hausherren nutzten gleich ihr erstes Überzahlspiel der Partie. 1:50 Minuten verbrachten sie durchgehend im Drittel der Gäste und schlugen dann zu. Mike Collins bediente Maury Edwards, der sich von der blauen Linie angeschlichen hatte und das Zuspiel trocken in den Winkel setzte (8.). Der ERC drängte nun auf das 2:0 und hatte das Match unter Kontrolle, als Colton Jobke in die Kühlbox musste. Und auch die Gäste nutzten ihr erstes Powerplay aus. Patrick Reimer fälschte die Scheibe im hohen Slot so ab, dass sein Bruder Jochen einen Tick zu spät kam und der Puck ins rechte Toreck trudelte (16.).
Doch im Mittelabschnitt legten die Oberbayern wieder vor. 88 Sekunden war das zweite Drittel alt, als Olson abzog und Ice Tigers-Goalie Niklas Treutle prallen ließ. Jerry D’Amigo stand goldrichtig und drückte die Scheibe zur erneuten Führung über die Linie. Die Franken hatten zwar nun mehr Spielanteile und eine optische Überlegenheit. Ernsthaft eingreifen musste ERC-Torhüter Reimer aber nur selten. Seine Vorderleute standen defensiv meist stabil und nahmen die Schussbahnen gut weg.
Allerdings gelang dies beim Ausgleichstreffer durch Andreas Eder nicht. Der Ex-Münchener jagte einen Mordsschuss zum Ausgleich genau in den Winkel. Drei Minuten war der Schlussabschnitt da alt. Und es kam noch dicker, denn bei der Nürnberger Führung legten sich die Hausherren das Ei mehr oder weniger selbst ins Nest. Hans Detsch spielte den Puck hinter das eigene Tor an die Bande, von dort prallte er an die Torumrandung und hüpfte vor die Kelle von Maximilian Kislinger, der das Spielgerät irgendwie über die Linie bugsierte (48.).
Die Gastgeber benötigten einige Minuten, um sich davon zu erholen. Es folgten Chancen auf beiden Seiten, jedoch ohne weiteren Treffer – bis 1:34 Minuten vor Schluss. Doug Shedden brachte einen sechsten Feldspieler, nahm eine Auszeit und vom Bully weg machte der ERC den Ausgleich. Olson fälschte einen Edwards-Schuss perfekt ab. Die Saturn-Arena tobte.
Weil in der Verlängerung kein Team trotz guter Gelegenheiten für die Entscheidung sorgte, ging es ins Penaltyschießen. Das entwickelte sich zum Duell Kris Foucault gegen Brandon Buck. Während der Ex-Ingolstädter zweimal traf, gelang Foucault dies nur einmal.
Stimmen zum Spiel
ERC-Trainer Doug Shedden: "Es war ein typisches Derby. Sehr eng und spannend. Unser Powerplay war wieder gut. Wir sind natürlich glücklich gewesen, dass wir uns in die Verlängerung retten konnten. Aber trotzdem ist die Enttäuschung über die Niederlage natürlich da. Ob Brett Findlay am Sonntag in Köln sein Debüt geben wird, werden wir morgen im Trainerteam diskutieren."
Gäste-Coach Manuel Kofler, der Kurt Kleinendorst vertrat: "Wir haben über die gesamten 60 Minuten sehr ordentlich gespielt. Ingolstadt ist eine Mannschaft mit viel Tempo und Qualität. Diese Aufgabe haben wir hervorragend gelöst."

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(DEL/Iserlohn) (Rü) Pfiffe der eigenen Fans beim letzten Heimspiel, danach eine Niederlage in Augsburg vor 800 Sonderzugfahrern, den "Top-Scorer" an Ingolstadt abgegeben, beide Torhüter verletzt, sodass Eigengewächs Jonas Neffin aus Weiden (Oberliga) zurückbeordert werden muss. Schlechte Zutaten für ein Heimspiel- um es abzurunden heißt der Gegner dann auch noch Red Bull München. So sah man vor dem Spiel in Gesichter der Zuschauer, die irgendwo zwischen "die Pommes sind hier nunmal echt lecker" und "zu Hause müsste ich staubsaugen" einzuordnen waren. Und dann kam alles ganz anders. Die Roosters standen hinten dicht, sehr dicht. Trafen vorne wenigstens einmal und wenn nichts mehr half war da eben Jonas Neffin. Alter: 19. DEL- Spiele bis heute: 0. DEL- Spiele seit heute: 1. Shutouts: 1. Und er sollte sich in einen Rausch spielen, irgendwann im zwoten Drittel war jedem klar: der lässt heute keinen mehr rein.

(Foto: "Gestatten, Neffin- Matchwinner" © Patrick Rüberg)
(Fotoquelle)
"Ohne Zwölf" kamen die Bayern an den Seilersee, aber da immer noch Könner wie Gogulla, Ehliz, Seidenberg oder Hager auf dem Eis standen, waren die Kräfteverhältnisse noch immer ungleich verteilt. So begann das Spiel auch zunächst wie erwartet mit ersten Chancen für die "Bullen" aus München. Doch bereits hier zeigte sich Jonas Neffin mit einer "Bierruhe" und wusste die ersten Scheiben souverän zu entschärfen. Danach kamen die Roosters gut ins Spiel, vergaben zwei "1 gegen 0" Situationen durch Lautenschlager und Halmo. Sie scheiterten am ebenfalls "bockstarken" Daniel Fießinger (23) im Tor der Gäste, der genau wie sein Gegenüber sehr stark spielte. Jedoch musste er im Vergleich zu Neffin nur knapp die Hälfte an Schüssen entschärfen, hatte kein Heimspiel am Seilersee und, ganz entscheidend: hat nicht gewonnen. So wurde Fießinger letztlich etwas die Show gestohlen.
Das zweite Drittel ging zunächst spielerisch an die Gäste, begünstigt durch ein Powerplay bauten sie enorm viel Druck auf, den die Roosters jedoch zu widerstehen wussten. Neffin stand hierbei nun immer mehr im Mittelpunkt. Bei 5:5 verlief das Spiel ausgeglichener und Iserlohn startete erste Angriffe, in Richtung Fießinger. In der 27. Spielminute war es dann soweit, Grenier traf per Schuss aus der Drehung. Bis zur Pause übernahmen die Gastgeber nun das Kommando und hätten gut und gerne auf 2:0 erhöhen können.
Im Schlussdrittel mussten die Münchener sich nun spielerisch wenig Vorwürfe machen lassen. Sie verlagerten das Spiel minutenlang ins Angriffsdrittel und kamen zu vielen Schüssen. Da die Gastgeber den Slot ordentlich dicht hielten, war es am Ende alles nicht zwingend genug, was der Tabellenführer anbot. Alles was dann doch aufs Tor kam, vereitelte Neffin in überragender Manier. Als er dann auch noch einen Penalty von Jaffray vereitelte, stand der Seilersee kopf und jubelte dem 19 jährigen DEL- Debütanten frenetisch zu.
So kam es, wie es einfach kommen musste, um dieses besondere Drehbuch zum Ende zu bringen: die Gastgeber verteidigten mit Glück und Geschick zu Ende und feierten am Schluss ihren Youngster in aller Ausgiebigkeit. Es wird spannend sein zu beobachten, wie das Trainerteam um Jason O´Leary damit nun umgehen wird. Schickt man Neffin zurück nach Weiden? Um ihn weiter behutsam aufzubauen? Oder nutzt man die Euphorie und lässt Neffin auf dieser Welle erstmal weiterreiten? Es bleibt spannend am Seilersee, auch was die Nachfolge des Abgangs von Spielmacher Brett Findlay angeht.
Die Roosters treten am kommenden Sonntag in Wolfsburg, München empfängt zu Hause Meister Mannheim.
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Spiel vom 13.12.2019
Iserlohn Roosters - EHC Red Bull München 1:0 (0:0|1:0|0:0)
Tore:
1:0 |27.|Grenier
Zuschauer: 3.956

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(DEL/Straubing) (MA) Dieses Spiel hatte einige Überraschungen bereit. Zuerst dominierten die Tigers das Geschehen. Vor 4.442 Zuschauern brachten Brunnhuber, Schütz und Acolatse ihr Team weit in Führung. Die Wolfsburger zeigten danach ihre Auswärtsstärke. Lessio, Olimb und Rech brachten ihr Team wieder in die Spur. Im letzten Abschnitt taktierten beide Teams bei dem Turnbull den elften Heimsieg in Folge unter Dach und Fach brachte.

(Foto: Patrick Rüberg) Benedikt Schopper bei seinem 700. DEL-Spiel
Im ersten Spielabschnitt spielte bis auf wenigen ausnahmen nur eine Mannschaft. Die Tigers schnürten die Gäste phasenweise Minuten lang in ihrer Zone ein. Das bekamen die Gäste auch zu spüren. Nachdem die Grizzlys nach einer Strafzeit gerade wieder komplett waren, zog Tim Brunnhuber von halblinker Position ab. Ein Schuss, wie ein Strich und die Sicht war für Felix Brückmann auch nicht optimal, schon stand es 1:0 (9.). Die nächste Strafe für die Wolfsburger wurde von den Straubingern sofort in ein Tor umgewandelt. Brandt sah in der Lücke den Schläger von Felix Schütz, der ließ zum 2:0 (11.) abprallen. Mit diesem Spielstand nach zwanzig Minuten waren die Nordlichter noch gut bedient. Kael Mouilliarat und T.J. Mulock vergaben hundertprozentige Chancen, bei denen aber auch Brückmann hervorragend reagierte. Mike Connolly stach Sekunden vor dem Ende noch einmal durch, scheiterte aber ebenso an dem Schlussmann der Gäste.
Die Gastgeber versuchten weiterhin alle Situationen spielerisch zu lösen. Das 3:0 (22.) kam früh im Mittelabschnitt. Sena Acolatse löste sich von seiner Position, spielte sich durch bis er mit der Rückhand einschussbereit war. Nach dieser Führung setzten nicht mehr viele Fans auf die Gäste. Doch es sollte anders kommen. Die Grizzlys schafften es, sich aus der Umklammerung der Tigers zu befreien. Dazu nutzten sie ihr Powerplay. Lucas Lessio (30.) traf im Nachschuss zum 3:1. Die Wolfsburger wurden mutiger, brachten mehr Schüsse auf das Tor von Jeff Zatkoff. Ergebnis davon war kurz vor dem Ende das 3:2 (39) durch Olimb. Kurz vor dem Treffer, leistete sich Mike Connolly erneut eine gute Möglichkeit zu vergeben. Er musste nur noch einlochen, als Brückmann schon geschlagen war. Noch vor der Pause sollten die Hausherren zurückschlagen. Chasen Balisy behielt die Übersicht, bediente Stefan Loibl (40.) der mit einem Direktschuss, dass 4:2 nur 26 Sekunden nach dem Tor der Gäste machte. Alles paletti dachte man bei den Niederbayern. Denkste dachte sich Anthony Rech (40.). Der traf 22 Sekunden nach Loibl's Tor zum 4:3 Anschluss. In diesen 48 Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels, kam also wieder Spannung auf für den letzten Abschnitt.
Beide Teams mussten sich ihre Chancen im Schlussabschnitt hart erarbeiten. Brückmann rettete gegen Mouilliarat und Ziegler der bei seiner Möglichkeit etwas zu weit abgedrängt wurde. Auf der anderen Seite hätte Machacek beinahe den Ausgleich erzielt. Die Zeit lief weiter von der Uhr, beide Mannschaften spielten konzentriert in der Abwehr, denn der nächste Fehler hätte schon entscheidend sein können. Der passierte den Grizzlys in der 56. Minute. Dieses Mal ließen sie den Tigers zu viel Raum und ein Travis Turnbull lässt sich so eine Mölichkeit nicht nehmen. Auf und davon steuerte der Angreifer auf Brückmann zu, ließ ihm keine Chance und machte mit dem 5:3 den Deckel darauf. Coach Pat Cortina nahm 80 Sekunden vor dem Ende seinen besten Mann, Goalie Brückmann, vom Eis für einen sechsten Feldspieler. Jedoch ließen die Tigers sich nicht mehr locken und fuhren beim elften Heimsieg hintereinander, weitere drei Punkte ein.
Weiter geht es für die Niederbayern am Sonntag in Krefeld. Die Pinguine warten mit einem neuen Trainer auf die Tigers, bevor es dann am Dienstag zum Spitzenspiel gegen Red Bull München am Pulverturm kommt.
Straubing Tigers – Grizzlys Wolfsburg: 5:3 (2:0|2:3|1:0)
Tore:
1:0 | 09. | Brunnhuber (Heard, Eriksson)
2:0 | 11. | Schütz (Brandt, Williams) PP 1
3:0 | 22. | Acolatse (Eriksson, Balisy)
3:1 | 30. | Lessio (Rech) PP 1
3:2 | 39. | Olimb (Machacek, Button)
4:2 | 40. | Loib (Renner, Balisy)
4:3 | 40. | Rech (Höhenleitner, Fauser)
5:3 | 56. | Turnbull (Acolatse, Loibl)
Strafen: Straubing 8 – Wolfsburg 6
Zuschauer: 4.442
Schiedsrichter:
HSR Kohlmüller / Reneau
LSR Höfer / Klima
Aufstellung:
Straubing Tigers: Zatkoff (Vogl) – Schopper, Kohl; Eriksson, Acolatse; Brandt, Renner; Gläßl – Mouilliarat, Heard, Mulock; Loibl, Balisy, Turnbull; Schütz, Connolly, Williams; Schönberger, Brunnhuber, Ziegler
Grizzlys Wolfsburg: Brückmann (Pickard) – Casto, Bittner; Jones, Button; Likens, Höhenleitner; Adam – Festerling, Johansson, Lessio; Valentin, Möchel, Latta; Rech, Pfohl, Fauser; Busch, Olimb, Machacek
Tigers on Air

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(DEL/Mannheim) (Marcel Herlan) Derby am 26. Spieltag in der SAP Arena. Schwenningen mit nur 22 Punkten und damit letzter in der DEL, war zu Gast in der Quadratestadt. Überraschend war Matthias Plachta wieder im Lineup von Pavel Gross, allerdings fehlte der zur U20 WM-Vorbereitung abgereiste Tim Stützle.

(Fotoquelle angeben)
Schrecksekunde gleich zu Beginn des Spiels, nachdem ein Lampl Schuss den Schwenninger Dylan Yeo am Ohr getroffen hatte und dieser verletzt liegen blieb. Gute Besserung kann man da nur wünschen. Sportlich legten die Adler stark los und versuchten sich gleich für die 1:6 Niederlage in Schwenningen zu revanchieren. Strahlmeier hatte alle Hände voll zu tun, hielt sein Team jedoch zunächst im Spiel.
46 Sekunden vor dem Ende des ersten Drittels wurden die Mannheimer dann für ihren Ansturm belohnt. Andrew Desjardins erzielte den viel umjubelten und völlig verdienten Führungstreffer. Auch zu Beginn des zweiten Drittels war das Bild wie im ersten Abschnitt. Mannheim machte das Spiel und hatte Chancen, während Schwenningen weiter versuchte in der Defensive gut zu stehen und per Konter gefährlich vors Tor zu kommen. Der Meister allerdings machte es clever und spielte eine kontrollierte Offensive.
Es dauerte bis zur 27. Minute, ehe Top-Scorer Ben Smith im Powerplay das 2:0 für den amtierenden deutschen Meister erzielte. Mannheim drängte jetzt auf die frühzeitige Entscheidung und nur knapp zwei Minuten später sorgte Desjardins mit seinem zweiten Treffer für die Vorentscheidung.
Erneute Schrecksekunde dann bei Schwenningen. Nach einem vermeintlichen Beinstellen von Rendulic an Thuresson, fiel dieser mit dem Hinterkopf aufs Eis, blieb regungslos liegen und musste per Trage vom Eis gebracht werden. Auch hier gute Besserung. Im weiteren Verlauf wurde es dann etwas ruppiger auf dem Eis und es folgten Powerplays auf beiden Seiten, aber ohne weitere Treffer.
Die 12210 Zuschauer sahen dann im dritten Drittel nichts Besonderes mehr. Das Spiel plätscherte so vor sich hin. Mannheim wollte nicht mehr und Schwenningen konnte nicht mehr. Bemerkenswert war, daß Schwenningen eine zweite 5 gg 3 Überzahl liegen ließ, sogar ohne den Hauch einer Gefahr auszustrahlen. Am Ende stand ein völlig verdienter Sieg der Adler Mannheim auf dem Papier und zu hoffen, daß es die beiden Schwenninger bald wieder auf die Beine kommen.

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(DEL/Köln) (Sabrina Tesch) Diese Woche fiel es schwer, etwas zum Wochenende der Kölner Haie zu schreiben. Und an dieser Stelle soll auch nichts über die sportliche Leistung des KEC gesagt werden, denn dies rückte nach dem Sonntag in den Hintergrund.

Eigentlich sollten die Kölner Haie auf die Thomas Sabo Ice Tigers treffen, doch dieses Aufeinandertreffen dauerte nur fast 3 Minuten. Im Publikum auf der Tribüne brach ein Mann zusammen und die Sanitäter eilten herbei und schirmten den Ort des Geschehens mit schwarzen Tüchern ab. Das ließ vermuten, dass es sich um einen ernsten Notfall handelte.
Das Spiel wurde unterbrochen und die Mannschaften fuhren vom Eis in die Kabinen. Nach einiger Zeit wurde der Mann auf einer Trage abtransportiert und ins Krankenhaus gebracht. Beide Vereine hielten Rücksprache mit der Ligaleitung der DEL und es wurde beschlossen, das Spiel komplett abzubrechen und einen neuen Termin anzusetzen. Der Geschäftsführer des KEC, Philipp Walter, verkündete es auf dem Eis und rang sichtlich mit den Emotionen. Scheinbar war der Zustand des Mannes, der aufgrund eines Herzinfarktes zusammenbrach, in einem kritischen Zustand. Stille breitete sich in der Arena aus.
Dies war die einzig richtige Entscheidung, es hätte nicht mehr gespielt werden können. Der Fokus verschob sich. Empathie und Mitgefühl für den Mann und die Angehörigen waren nun von Bedeutung. Hier hätte kein sportlicher Wettkampf mehr stattfinden können. Alle waren sich darüber einig.
Einige Tage später wurde dann offizielle die traurige Nachricht vermeldet, dass der Mann noch in der Nacht zum Montag verstorben war. Manchmal liegen Trauer, Verlust, Schmerz und Freude doch so nah beieinander. Sicherlich hatte sich der Mann gefreut, einen Eishockeysonntag mit seinen Lieben zu verbringen. Und es führt einem jeden vor Augen, wie kurz das Leben doch ist und das man jeden Moment genießen sollte, so wie es der Mann auch tun wollte.
Jedes Beileid und jede Anteilnahme ist nun mit den Angehörigen.
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(DEL/Ingolstadt) PM Der ERC Ingolstadt verstärkt sich mit Brett Findlay. Der Stürmer kommt vom Ligakonkurrenten Iserlohn Roosters und war bei den Sauerländern der Top-Scorer. In seinen bislang 23 DEL-Spielen gelangen ihm vier Tore und zehn Vorlagen.
( Foto eishockey-online.com / Archiv )
„Wir haben uns Zeit gelassen, um nach dem Abgang von Colin Smith den richtigen Spieler zu holen. Den haben wir nun mit Brett gefunden. Er ist ein guter Zwei-Wege-Stürmer, der über Spielmacherqualitäten verfügt und stark im Powerplay ist“, charakterisiert Sportdirektor Larry Mitchell den Neuzugang. Mit der Verpflichtung des Kanadiers haben die Panther nun zehn Importspieler unter Vertrag. „Durch Brett wird der Konkurrenzkampf im Sturm nochmal erhöht.
Außerdem hat man hat im Laufe einer Saison immer mal wieder mit kleineren Blessuren zu kämpfen. Obwohl wir von größeren Verletzungen bislang zum Glück verschont geblieben sind, haben wir in der aktuellen Spielzeit mehr als die Hälfte unserer Partien nicht mit allen Importspielern absolvieren können. Mit einem zusätzlichen Angreifer können wir die Tiefe im Kader weiter verbessern“, sagt der ERC-Sportdirektor, der sich unter anderem bei Kyle Dubas, dem General Manager der Toronto Marlies über Findlay erkundigt hat. Dieser hatte 2011 bei den Sault Ste. Marie Greyhounds in der OHL mit ihm zusammengearbeitet.
Seine Karriere begann der 27-Jährige Linksschütze in der Ontario Hockey League (OHL), eine der drei Top-Juniorenligen in Kanada. Seine ersten Schritte als Profi machte er in der ECHL bei den San Francisco Bulls, ehe er in der AHL für die Stockton Heat sowie die Toronto Marlies auflief. Insgesamt verbuchte er im Unterbau der NHL 72 Scorer-Punkte in 139 Spielen. Im Sommer 2018 entschied er sich für einen Wechsel nach Europa und unterschrieb beim HC Bozen.>
Mit den „Foxes“ traf er im Rahmen des Vinschgau-Cups auch erstmals auf die Panther. Nach einer starken Saison bei den Südtirolern mit 49 Punkten in 50 Einsätzen nahmen ihn in diesem Sommer die Iserlohn Roosters unter Vertrag. Brett Findlay wird heute Abend in Ingolstadt erwartet und künftig die Rückennummer 19 tragen.

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(DEL/München) PM Stürmer Maximilian Kastner wird im Kalenderjahr 2019 nicht mehr für seinen Klub Red Bull München spielen. Der Nationalspieler zog sich am vergangenen Dienstag beim Champions-League-Spiel gegen Djurgarden Stockholm eine Oberkörperverletzung zu und muss mindestens drei Wochen pausieren.

( Foto EHC Red Bull München )
Kastner absolvierte in dieser Saison bislang 34 Pflichtspiele (24 DEL | 10 CHL) für den dreifachen deutschen Meister und kam dabei auf 18 Scorerpunkte (sieben Tore, elf Assists). Sein Debüt bei den Red Bulls feierte der 26-Jährige 2014, seitdem stand er insgesamt 282 Mal für die Münchner in der DEL (244) und in der Champions League (38) auf dem Eis. Dabei gelangen ihm 49 Tore und 69 Assists.
Neben Kastner fehlen den Red Bulls verletzungsbedingt auch weiterhin die beiden Torhüter Danny aus den Birken (Beinverletzung) und Kevin Reich (Oberkörperverletzung), die Stürmer Derek Roy (Schulter-OP), Frank Mauer (Oberkörperverletzung) und Mads Christensen (Hüftverletzung) sowie Verteidiger Emil Quaas (Oberkörperverletzung). Trainer Don Jackson muss überdies auf die fünf U20-Nationalspieler John Peterka, Justin Schütz, Dennis Lobach, Filip Varejcka und Philip Mass verzichten, die derzeit für die laufende Vorbereitung zur bevorstehenden U20-Weltmeisterschaft (26. Dezember 2019 bis 5. Januar 2020) in Tschechien abgestellt sind.
Dagegen sind die beiden Profis Maximilian Daubner und Bobby Sanguinetti wieder in den regulären Trainingsbetrieb eingestiegen und stehen damit für die anstehenden Partien gegen die Iserlohn Roosters (13. Dezember | 19:30 Uhr) und gegen den aktuellen Titelträger Adler Mannheim (15. Dezember | 14:00 Uhr) zur Verfügung.

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(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG hat mit 3:1 gegen die Eisbären Berlin verloren. Lange hatte die DEG in der Hauptstadt geführt, am Ende reichte den Hausherren aber ein starkes Schlussdrittel.

(Foto: Birgit Häfner)
Die DEG erwischte einen Traumstart in die Partie. So dauerte es keine zwei Minuten bis Rot-Gelb in Führung ging. Luke Adam vollendete nach einem sehenswerten Solo per Rückhand ins Netz der Berliner (1:11; Assist: Johannesen). Es ging mit viel Druck Richtung Eisbären Gehäuse weiter. Rihards Bukarts hatte wenige Minuten später die große Möglichkeit, um die Führung auszubauen. Eine starke Parade von Maximillian Franzreb verhinderte dies. Kurz darauf scheiterte Maxi Kammerer am Außennetz. Berlin kam im Laufe des ersten Drittels nur vereinzelt zu Chancen, die Mathias Niederberger sicher parierte.
Keine Tore im MitteldrittelIm zweiten Drittel erwischten die Eisbären den besseren Start. Die Gastgeber drängten die Düsseldorfer ins eigene Drittel. Niederberger war mehrfach gefordert und machte seinen Job gut. Auch das Unterzahlspiel der Rot-Gelben funktionierte, kaum ein Schuss fand den Weg Richtung Tor. Auf der anderen Seite hatte Bernhard Ebner bei rot-gelber Überzahl, mit einem strammen Schuss von der Blauen, die Chance zum Tor, aber Franzreb war zur Stelle. Wenig später hätte Johannes Johannesen seinen ersten DEG-Treffer erzielen können, der Pfosten wusste dies aber zu verhindern. Ohne weitere Tore ging es ins Schlussdrittel.
Das Schlussdrittel begann für die Rot-Gelben eigentlich gut. Charlie Jahnke hatte bei seiner Rückkehr eine gute Möglichkeit zum 2:0. Doch dann schlugen die Eisbären zu. In Überzahl zog Sheppard ab und ließ Niederberger keine Chance. Die Berliner danach vom Ausgleich beflügelt, machten weiter Druck auf die Führung. Lange mussten die 10.126 Zuschauer nicht warten: Fünf Minuten nach dem Ausgleichstreffer gingen die Hausherren in Front. Wieder war es Sheppard, der einen Abpraller nutzte. Niederberger war erneut ohne Chance. Die DEG feuerte danach alles auf Franzreb, hatte Chancen durch Jahnke, Barta und Adam. Doch der Treffer fiel auf der Gegenseite. Lapierre setzte den Schuss nach einem Konter an den Innenpfosten zum 1:3 aus Sicht der DEG.

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(DEL/München) (Christian Diepold) Am 14. Februar 2019 wurde in einer feierlichen Zeremonie der Name " SAP Garden " für die neue Heimspielstätte des EHC Red Bull München und den Basketballer des FC Bayern München der Öffentlichkeit vorgestellt. Es sollte auch in der Zwischenzeit der erste symbolische Spatenstich erfolgen, doch bis heute ist im Olympiapark in München noch nichts geschehen.

(Foto: Gepa Pictures)
Nach Aussage der stellvertretenden Bürgermeisterin von München, Frau Christine Strobl "wird der Bau der neuen Arena sich voraussichtlich bis zum Jahr 2022 verzögern und auch die kalkulierten Kosten dafür werden ebenfalls steigen."
Der Eigentümer des Red Bull Konzern Dietrich Mateschitz hatte das Projekt der neuen Multifunktionsarena in München im Jahr 2018 ins Leben gerufen und sich mit Uli Hoeneß vom FC Bayern München darüber geeinigt, dass die Basketballer einen 15-Jahres Mietvertrag abschliessen. Auch die Stadt München hat sich mit einigen hunderten Stunden pro Jahr für öffentliche Veranstaltungen eingekauft. Das Investitionsvolumen wurde auf rd. 100 Mio. Euro angesetzt und es war geplant, dass die Halle im Jahr 2021 fertig gestellt werden sollte.
Aufgrund von Schwierigkeiten mit angeblich kontaminiertem Grundwasser konnte der offizielle Bauantrag erst vor kurzem eingereicht werden. Somit wird sich der Baubeginn verzögern und voraussichtlich erst im Januar 2020 mit dem Aushub begonnen werden. Eine Eröffnung ist dann für die zweite Jahreshälfte 2022 geplant.
Damit muss der dreifache Meister EHC Red Bull München noch weiter im ehrwürdigen, denkmalgeschützten Eisstadion am Oberwiesenfeld verweilen. Die Basketballer des FC Bayern bleiben im Audi-Dome, wobei hier noch nicht gänzlich geklärt ist wo später die Spiele ausgetragen werden. Es war die Rede von ca. 15 Heimspielen pro Saison, welche im SAP Garden stattfinden sollen.

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(DEL) (RS) Bremerhaven bleibt für die Krefelder Pinguine ein Gegner, gegen den man nur schwer Punkte holt und so auch im 13. Duell in der Seidenstadt, das gestern Abend mit 2:3 verloren ging.
(Foto: Ralf Schmitt)
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Im Vorgezogenen Spiel des 26. DEL Spieltags konnten die Gäste aus dem Norden den besseren Start hinlegen und so folgte die frühe Führung durch den slowenischen Nationalspieler Jan Urbas (9.). Zwei Minuten später konnten die Pinguine ein Powerplay zum 1:1 erfolgreich nutzen. Der Torschütze war der Topscorer Costello. Mit dem Remis ging es dann in die erste Pause.
Auch im zweiten Drittel das gleiche Bild, die Gäste waren die aktivere Mannschaft und Krefeld zu passiv mit vielen individuellen Fehlern. Bei einer Überzahlsituation für die Fischtowner folgte durch Stefan Espeland (24.) die Führung. In der Folgezeit taten sich die Pinguine gegen den Angstgener sehr schwer und nach einer überstandenen Unterzahlsituation traf Cory Quirk (29.) zum 1:3. Mit einigen Pfiffen der 3.076 Zuschauer ging es dann in die zweite Drittelpause.
Krefeld bemühte sich im Schlussabschnitt das Ergebnis zu drehen, doch es dauerte bis zur letzten Minute, da traf erneut Costello bei einem Mann mehr auf dem Eis zum 2:3. Plötzlich keimte wieder Hoffnung auf und Krefeld drückte nochmals auf den Last-Minute-Ausgleich, doch die Abwehr der Gäste stand sicher und so konnten die Fischtowner im 8. Spiel in Folge in der Ayala Arena als Sieger vom Eis gehen.
Spiel vom 11.12.2019
Krefeld Pinguine - Fishtown Penguins Bremerhaven 2:3 ( 1:1 | 0:2 |1:0 )
Tore:
0:1 |09.| Urbas ( Fortunus, Horschel)
1:1 |11.| Costello (Saponari, Noonan) PP1
1:2 |24.| Espeland (Friesen, Urbas) PP1
1:3 |29.| Quirk (Hooton)
2:3 |59.| Costello (Pietta, Besse)
Zuschauer:
3.076
Deutsche Eishockey Liga (DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.
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(DEL/Mannheim) PM Die Adler Mannheim müssen vorerst ohne Angreifer Markus Eisenschmid auskommen. Der 24-jährige Marktoberdorfer zog sich am vergangenen Sonntag im Spitzenspiel beim EHC Red Bull München eine Knieverletzung zu.

( Foto AS Sportfoto / Sörli Binder )>
Eisenschmid, der im laufenden DEL-Wettbewerb 15 Scorerpunkte gesammelt hat, wird noch am heutigen Mittwoch von einem Spezialisten operiert und fällt nach dem chirurgischen Eingriff bei optimalem Heilungsverlauf rund zehn bis zwölf Wochen aus.
Im Sommer 2018 wechselte Eisenschmid aus dem kanadischen Laval zu den Adlern und avancierte gleich in seiner DEL-Premierensaison zum punktbesten deutschen Angreifer des Teams. In 50 Hauptrundenpartien gelangen dem Rechtsschützen 20 Tore und 22 Assists, auf dem Weg zur Meisterschaft steuerte er in 14 Playoff-Spielen acht Treffer und vier Vorlagen bei.
Sportmanager Jan-Axel Alavaara: „Keine Frage, Markus‘ Ausfall ist ein großer Verlust für uns, zumal er sich erst Anfang der Saison von seiner schweren Schulterverletzung erholt hat. Für einen jungen Spieler wie Markus sind das zwei herbe Rückschläge in nur einem Jahr. Wir werden nun alles in unserer Macht stehende tun, um ihn bei seinem Heilungsprozess zu unterstützen, damit er schnellstmöglich auf das Eis zurückkehren kann.“

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(DEL/Augsburg) PM Die Augsburger Panther haben erstmals in der laufenden Saison zwei Heimspiele in Folge gewonnen und gleichzeitig den ersten Shutout gefeiert. In einem umkämpften Spiel gegen die Iserlohn Roosters behielten die Panther knapp mit 1:0 die Oberhand. Das Tor des Tages erzielte T.J. Trevelyan bereits in der 5. Spielminute.
(Foto: Dunja Dietrich)
Der AEV ging dabei ohne Thomas Holzmann, Daniel Schmölz, John Rogl und den verletzten Marco Sternheimer ins Rennen, war aber sofort im Spiel. Die Panther attackierten immer wieder früh und belohnten sich für diese Spielweise auch mit dem frühen 1:0. Scott Kosmachuk erkämpfte sich die Scheibe, legte auf Trevelyan quer und dieser ließ Anthony Peters mit seinem platzierten Schuss in Kreuzeck nicht den Hauch einer Chance (5.). Anschließend hätte Adam Payerl bei einem Konter noch erhöhen können (8.), aber größtentweils stand das kämpferische Element im Vordergrund.
Kurz vor Drittelende war dann das Penaltykilling der Hausherren gefordert, als die Roosters kurzzeitig mit zwei Mann mehr agieren durften. Doch Markus Keller und seine Vorderleute ließen keinen Treffer zu und man nahmen die verdiente Führung ins zweite Drittel mit.
Dort hatten die Gäste dann in Unterzahl ihre bis dahin beste Möglichkeit, als Alexandre Grenier auf und davon eilte, aber Keller stark mit dem Stock reagierte (25.). Das gefährlichere Team war aber der AEV, der durch Fraser beispielsweise jedoch eine weitere hochkarätige Chance ausließ (28.).
So blieb es auch im dritten Durchgang spannend, aber die Panther arbeiteten defensiv sehr konzentriert und Iserlohn konnte sich offensiv kaum entfalten. In der Schlussphase wurde es dennoch noch einmal brenzlig, als das Tuomie-Team kurz vor Schluss noch einmal eine Unterzahl überstehen musste.
Dies gelang aber und so bleiben die Punkte alle in Augsburg. Am kommenden Freitag geht es gleich mit dem nächsten Heimspiel weiter, wenn es ab 19:30 Uhr zum erstmaligen Wiedersehen im Curt-Frenzel-Stadion mit Ex-Trainer Mike Stewart kommt.

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(DEL/Ingolstadt) PM Der ERC Ingolstadt setzt seine Heimserie fort. Durch den 4:3-Sieg gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven gelang den Panthern der fünfte Heimsieg hintereinander. Dabei drehten sie das Spiel einmal mehr nach Rückstand noch um.

(Foto: Jürgen Meyer)
Die Partie begann äußerst vielversprechend. Nach nur 35 Sekunden klingelte es erstmals. Allerdings nur, weil Darin Olvers Schuss an den Pfosten klatschte. Der Deutsch-Kanadier rückte nach seiner Pause am Freitag wieder ins Team zurück. Mit dem ersten Powerplay der Partie gingen die Hausherren dann in Führung. Drei Sekunden bevor Stanislav Dietz wieder aufs Eis zurückgekommen wäre, traf Wayne Simpson zur Führung (12.). Gäste-Goalie Kristers Gudlevskis rutschte die Scheibe irgendwie durch die Schoner und der US-Boy reagierte am schnellsten.
Aber die Pinguins kamen noch vor der Pause zum Ausgleich. Zunächst traf Miha Verlic nur die Latte, doch noch im gleichen Wechsel traf der Slowene dann doch noch. Direkt im Anschluss an den Treffer schnappte sich ERC-Goalie Bremerhavens Angreifer Mark Zengerle und rang ihn zu Boden. „Er hat mir mit Absicht den Kopf gestreichelt – um das mal nett zu umschreiben – und mir dann noch ein paar unschöne Worte zugerufen. Das wollte ich ihm nicht durchgehen lassen“, erzählte Reimer nach dem Spiel.
Der Mittelabschnitt ist dann schnell zusammengefasst. Der ERC machte das Spiel, Bremerhaven das Tor. Hochkaräter waren zwar Mangelware, doch die Gastgeber waren das aktivere Team. Viereinhalb Minuten vor der zweiten Sirene fälschte Dustin Friesen einen Schuss von Dominik Uher unhaltbar ins eigene Tor ab.
Die Panther mussten sich also zurückkämpfen. Und das taten sie im Schlussdrittel. Nach knapp zwei Minuten musste Cory Quirk in die Kühlbox und die Blau-Weißen nutzten auch das zweite Überzahlspiel der Partie. Ville Koistinen zimmerte den Puck in den Winkel (43.) . Brandon Mashinter hatte Gudlevskis gut die Sicht genommen. Und es kam noch besser, denn auch das dritte Powerplay der Partie nutzten die Oberbayern.
Maury Edwards jagte den Puck zum umjubelten 3:2 ins Netz (50.). Die Pinguins bäumten sich nochmal auf und kamen durch einen Sonntagsschuss von Stefan Espeland zum Ausgleich. Doch das letzte Wort hatten die Hausherren. Dustin Friesen schlenzte das Ding auf den Kasten und von einem Bremerhavener Schläger wurde die Scheibe entscheidend abgefälscht. Die Saturn-Arena stand jetzt Kopf. Mit viel Einsatz brachten die Panther den Sieg über die Zeit und mussten am Ende sogar noch eine Sechs-gegen-Vier-Unterzahl überstehen.
Stimmen zum Spiel
ERC-Trainer Doug Shedden: „Gegen Bremerhaven ist es nie leicht. Die drei Powerplay-Tore waren natürlich sehr wichtig und auch das Penalty-Killing hat einen super Job gemacht. Unsere Stürmer haben erstmals seit längerer Zeit mal wieder den Preis bezahlt und viele Schüsse geblockt. Wenn man das macht, verhindert man schonmal viele Torchancen. Vor dem Hintergrund der engen Tabelle sind das drei sehr wichtige Punkte.“
Gäste-Trainer Thomas Popiesch: „Wir haben kein schlechtes Auswärtsspiel gemacht. Wir haben viel Energie auf das Eis gebracht, waren präsent, aber am Ende machen die Special Teams den Unterschied. Wir haben in Unterzahl die Schussbahnen nicht gut zugestellt und viele Bullys in der eigenen Zone verloren.“
Bereits am kommenden Freitag (19.30 Uhr) steht das nächste Heimspiel an. Dann empfangen die Panther die Thomas Sabo Ice Tigers zum oberbayerisch-fränkischen Derby.

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(DEL/Schwenningen) (BM) Ist es ein Funke Hoffnung oder wieder nur ein Strohfeuer? Wieder musste ein Topteam herhalten um den Wild Wings Punkte zu liefern. In einer zerfahrenen Partie mit neun Toren behielten die Gastgeber am Ende die Punkte am Neckarursprung. Nach einem extrem schwachen Mittelabschnitt, ein mehr als glücklicher Erfolg der Neckarstädter. Zwar konnte man sich in die Partie zurückkämpfen, die technischen Fehler waren aber teils haarsträubend. Colby Robak und Troy Bourke schnürten jeweils einen Doppelpack und legten den Grundstein für den Erfolg.

Foto: Jens Hagen - eishockey-online.com
Zu Beginn tasteten sich beide Teams ab. Chancen fehlten zunächst auf beiden Seiten. Schwenningen kam nach vier Minuten zu einer guten Einschussmöglichkeit. Troy Bourke hatte das Auge für den mitgelaufenen Matt Carey, der sich die Scheibe aber zu weit vorlegte und zu harmlos agierte. Berlin blieb gefährlich und Schwenningen lauerte auf Konter. Boaz Bassen schloss einen solchen selbst ab und scheiterte, obwohl zwei Mitspieler mitgelaufen waren. Zu diesem Zeitpunkt kam zu wenig um gegen Berlin erfolgreich zu sein.
Die Hauptstädter waren weiter die Tonangebende Mannschaft, verpassten es aber aus den teils haarsträubenden Fehlern der Schwenninger Defensive Kapital zu schlagen. Eine Überzahl der Berliner verpuffte nach nur vier Sekunden, als James Sheppard wegen Haltens ebenfalls auf der Strafbank Platz nahm. Schwenningen nutzte den Platz auf dem Eis und kam durch Colby Robak zum Führungstreffer. Der Verteidiger schloss souverän mit einem satten Schuss ins lange Eck ab. Bis zur Pause deckten die Eisbären das von Dustin Strahlmeier gehütete Tor mit Schüssen ein. Ein Treffer sollte aber nicht mehr fallen, da Leo Pföderl aus kurzer Distanz nur die Latte traf.
Fast schon obligatorisch starteten die Wild Wings mit einem Gegentreffer in den Mittelabschnitt: Sebastian Streu wurde von Constantin Braun mustergültig bedient und sorgte mit einem humorlosen Handgelenkschuss für den Ausgleich. Berlin war nun in der Partie und machte die Gastgeber nach und nach zu Statisten. Leo Pföderl schloss zur Spielhälfte eine Zwei auf Eins-Situation zur erstmaligen Berliner Führung ab. Wieder nur fünf Minuten später schien das Schicksal der Schwenninger endgültig besiegelt zu sein: Mark Olver erhöhte auf 3 zu 1.
Schwenningen ließ in diesem Drittel den Biss und unbedingten Willen vermissen, fuhr keine Checks zu Ende und drohten sich ihrem Schicksal zu ergeben. Ein einfacher Spielzug brachte dann aber den Anschlusstreffer: Maximilian Hadraschek gewann das Bully und legte die Scheibe zu Mark Fraser an de blaue Linie. Dieser passte quer zu Colby Robak, der mit einem satten Schuss den Verkehr vor dem Berliner Tor nutzte. Backup Franzreb hatte keine Chance. Wie aus dem Nichts kamen die Neckarstädter sogar noch zum Ausgleich. Mirko Sacher passte nach einem Fehlpass der Berliner in die Spitze zu Troy Bourke, dem der Puck im Alleingang aber versprang. Maximilian Franzreb eilte aus dem Tor und wollte klären, dabei lupfte er das Spielgerät unglücklich über sich und beförderte diese beim Abwehrversuch mit der Stockhand in den eigenen Kasten.
Wer zur Pause mit einem Unentschieden gerechnet hatte, wurde enttäuscht. Nur eine Minute später sorgte Berlins Kapitän André Rankel für die erneute Führung der Gäste. In der Luft fälschte er einen Schuss von Ryan McKiernan, unhaltbar für Strahlmeier ab. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt hochverdient.
Schwenningen erwischte den besseren Start in den Schlussabschnitt. Mirko Sacher nahm im eigenen Drittel Fahrt auf und kam nach Doppelpass mit Maximilian Hadraschek in das Angriffsdrittel. Dort tankte sich der Verteidiger durch und netzte mit der Rückhand sehenswert zum Ausgleich ein. In der Folgezeit waren die Specialteams gefragt. Schwenningen zog Strafzeiten, während Berlin kein Kapital daraus schlagen konnte. Selbst bei 90 Sekunden 4 gegen 3, schienen die Gäste keinen Weg zu finden. Schwenningen stand clever, während den Hauptstädtern die Kreativität fehlte.
151 Sekunden vor dem Ende sorgte der schönste Schwenninger Spielzug des Abends für die Entscheidung: Markus Poukulla trieb die Scheibe in das Angriffsdrittel, drehte ab und legte quer. Dort schloss Troy Bourke ab. Zwar warfen die Gäste nochmals alles nach vorne, die Punkte blieben aber am Neckarursprung.
Spiel vom 08.12.2019 Schwenninger Wild Wings - Eisbären Berlin
Tore:
1:0 |9.|Robak (Bourke / Sonnenburg)
1:1 |24.|Streu (Braun / McKiernan)
1:2 |32.|Pföderl (Sheppard / Wissmann)
1:3 |37.|Olver (Ortega / Aubry)
2:3 |38.|Robak (Fraser / Hadraschek)
3:3 |39.|Bourke (Sacher)
3:4 |40.|Rankel (McKiernan / Streu)
4:4 |43.|Sacher (Hadraschek)
5:4 |58.|Bourke (Poukulla)
Zuschauer: 3239
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(DEL/Straubing) (MA) Ein hochklassiges Match konnten die Tigers durch Tore von Acolatse und Schütz für sich entscheiden. Vor 4.353 Zuschauern ging die DEG durch Adam bereits früh in Führung. Hauptakteure des Nachmittags waren beide Torhüter, die das Publikum mit Glanzleistungen verzauberten. Am Ende war es ein Kraftakt der Tigers, der sie auf die Siegerstraße brachte.

(Foto: eishockey-online.com/archiv) Jubel beim 2:1 Erfolg der Straubing Tigers
Gleich zu Beginn war die Aufmerksamkeit aller gefragt. Straubing kam schnell in Unterzahl in Rückstand. Nach einer Strafe von Benedikt Schopper, mit der nicht alle Fans einverstanden waren, kamen die Gäste zur 0:1 (2.) Führung. Luke Adam marschierte durch und zog aus halblinker Position ab. Die Tigers erholten sich schnell und drängten auf den baldigen Ausgleich. Kael Mouillierat hatte die erste Chance. Die Niederbayern waren das Team mit mehr Zug zum Tor. Durch einen starken Zweikampf von Felix Schütz kam Jeremy Williams zu einer hundertprozentigen Möglichkeit. Doch der Torjäger traf vor dem leeren Tor den Puck nicht. Düsseldorf konnte für Entlastung sorgen und war dabei stets brandgefährlich.
Zuerst scheiterte Adam an Zatkoff, der gerade noch mit dem Schoner retten konnte, kurz danach riskierte der Goalie Kopf und Kragen bei einem abgefälschten Schuss von Johanneson. Auch sein gegenüber Mathias Niederberger war gefragt. Gegen den in Unterzahl heranstürmenden T.J. Mulock rettete er in letzter Not. So blieb es vorerst beim 0:1 für die Gäste nach 20 Minuten. Im zweiten Abschnitt, machten beide Teams die Räume zu, sodass sich weniger Möglichkeiten ergaben. Zudem waren die Schüsse auf Seiten der Tigers von ihrer Qualität her zu schwach um Niederberger zu überwinden. So blieb es vermehrt bei Einzelaktionen. Hier konnte Mitch Heard seinen bulligen Körper einsetzen. Zweimal tankte er sich durch die Abwehr, scheiterte jedoch immer am Schlussmann der DEG.
In der 29. min war aber auch Niederberger geschlagen. Nach einem Bullygewinn von Brunnhuber kam der Puck zu Eriksson. Seinen Schuss von der blauen Linie konnte Sena Acolatse zum 1:1 abfälschen. In all den Überzahlsituationen für beide Teams waren die Penaltykillings zu stark. Trotzdem wären die Rheinländer fast erneut mit einer Führung in die Pause gegangen. Zatkoff reagierte zweimal blitzschnell gegen Flaake und hatte beim abgefälschten Schuss durch Kammerer, den Pfosten auf seiner Seite. Die Tigers versuchten es im letzten Drittel mit ihrer Offensivpower gegen eine, durch allen Reihen stets stabil wirkende DEG. Mulock und Schönberger hatten gleich gute Chancen zur Führung. Diese besorgte Felix Schütz (50.). Gemeinsam arbeiteten Turnbull und Schütz den Puck über die Linie. Somit kann man beim Neuzugang der Straubinger, von einem Einstand nach Maß sprechen.
Gegen Ende des Spiels, kam die Zeit der Torhüter. Zatkoff parierte überragend gegen den heranstürmenden Gardiner und auf der anderen Seite rettete Niederberger mit einem Hechtsprung vor Heard. Überhaupt waren beide Goalies in Bestform. Auch deswegen war es hüben wie drüben schwer, noch weitere Treffer zu erzielen. Coach Harold Kreis nahm 90 Sekunden vor Ende seinen Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Die Gäste konnten aber nicht mehr die nötigen Körner aus sich herausholen. Straubing spielte geschickt die Zeit herunter und machte ein weiteres sechs Punkte Wochenende perfekt. Die Tigers bekommen es nächste Woche mit der unteren Tabellenhälfte zu tun. Zuerst empfängt man am Freitag die Grizzlys aus Wolfsburg und am Sonntag reist man zu den Pinguinen nach Krefeld.
Straubing Tigers – Düsseldorfer EG: 2:1 (0:1|1:0|1:0)
Tore:
0:1 | 02. | Adam (Svensson, Jensen) PP 1
1:1 | 29. | Acolatse (Eriksson, Brunnhuber)
2:1 | 50. | Schütz (Brandt, Williams) PP 1
Strafen: Straubing 8 – Düsseldorf 12
Zuschauer: 4.353
Schiedsrichter:
HSR Hoppe / Piechaczek
LSR Leemakers / Kowert
Aufstellung:
Straubing Tigers: Zatkoff (Vogl) – Schopper, Kohl; Eriksson, Acolatse; Brandt, Renner; Gläßl – Mouillierat, Heard, Mulock; Loibl, Balisy, Turnbull; Schütz, Connolly, Williams; Schönberger, Brunnhuber, Ziegler
DEG: Niederberger M., (Hane) – Ebner, Urbom; Jensen, Huß; Johannesen, Zanetti – Flaake, Olimb, Adam; Gardiner, Barta, Kammerer; Niederberger L., Buzas, Geitner; Bukarts, Svensson, Jahnke
Tigers on Air

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