(DEL/Augsburg) PM Die Augsburger Panther haben die 1. Playoff-Runde der DEL erreicht. Drei Spieltage vor Schluss siegten die Panther gegen die Iserlohn Roosters hochverdient mit 4:1 und sind damit vom zehnten Tabellenplatz nicht mehr zu verdrängen. Die Treffer für die Panther erzielten Daniel Schmölz (18.), Drew LeBlanc (32., 58.) und Patrick McNeill (34.). Für die Roosters war Alexej Dmitriev erfolgreich (44.).
(Foto: Dunja Dietricj)
Die Mannen von Trainer Tray Tuomie wussten um die Konstellation und legten dementsprechend los. Der erste Durchgang gehörte nämlich ausnachmslos den Panthern. Immer wieder setzten sich die Hausherren im Drittel der Roosters fest und erspielten sich zahlreiche Möglichkeiten.
Die erste gefährliche Chance vergab David Stieler noch in der ersten Minute und auch danach Anthony Peters alle Hände voll zu tun, um den Einschlag zu verhindern. Einmal hatte Kanadier zudem Glück, dass Adam Payerl bei einem Konter in Unterzahl auf Zuspiel von Steffen Tölzer nur die Latte traf (3.).
Einmal musste Peters aber auch hinter sich greifen: Im Powerplay zog Simon Sezemsky ab, Schmölz fälschte ab und erzielte die überfällige und hochverdiente Führung für den AEV (18.).
Im zweiten Durchgang ging es im gleichen Stil weiter, denn die Gastgeber gaben nach wie vor den Ton an. In Überzahl hatte LeBlanc den zweiten Treffer auf dem Schläger, scheiterte aber an Peters (25.). In Unterzahl machte es Augsburgs Topscorer besser. Der Spielmacher setzte sich auf engstem Raum gegen zwei Gegenspieler durch und brachte den Puck auch noch an Peters vorbei zum mehr als leistungsgerechten 2:0 (32.).
Und wenig später war Iserlohns Goalie erneut geschlagen: Im dritten Powerplay setzte McNeill einen Handgelenksschuss genau ins obere Eck, Matt Fraser nahm Peters die Sicht und es stand 3:0 (34.). Auch der vierte Treffer war noch möglich, aber während einer doppelten Überzahl traf Sezemsky nur den Pfosten (36.).
Im dritten Abschnitt waren die Roosters dann plötzlich deutlich besser im Spiel und konnten die Partie ausgeglichen gestalten. Und die Gäste belohnten sich für diese Leistungssteigerung auch mit dem Anschlusstreffer von Dmitriev, der seinen Schläger in eine scharfe Hereingabe von Christopher Rumble hielt und Keller damit keine Chance ließ.
Und plötzlich war wieder Spannung im Spiel, zumal Ryan O'Connor bei einem Distanzschuss nur den Pfosten traf (53.). Doch die Panther fingen sich sich wieder etwas und als LeBlancin der 58. Minute per Schlagschuss (!) das 4:1 erzielte, war der Weg für die große Party auf den Rängen frei. Die Zuschauer erhoben sich, blieben bis zur Schlusssirene stehen und feierten die Mannschaft, denn Platz zehn war mindestens sicher.
Gleichzeitig ist den Panthern die Teilnahme an der 1. Playoff-Runde nicht mehr zu nehmen. Der Karten-Verkaufsstart für das erste Playoff-Heimspiel ist am Dienstag, 3. März 2020 um 17:00 Uhr im 1878 SHOP, im Online-Ticketshop sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

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(DEL/München) (Hermann Graßl) Im Olympia Eisstadion standen sich am 50. Spieltag der EHC Red Bull München und die Wild Wings aus Schwenningen gegenüber, auf dem ersten Blick ein ungleiches Duell, zumal die Schwarzwälder fast durchgehend abgeschlagen auf dem letzten Platz rangierten.
Schwenningen versuchte zumindest noch rechnerisch die rote Laterne am Ende der Saison abzugeben und reiste selbstbewusst mit einem Sieg gegen Wolfsburg an. Der dreimalige Champion aus München wollte, mit 3 Niederlagen im Gepäck, wieder in die Erfolgsspur, um in den Playoffs ständiges Heimrecht zu genießen. Die Red Bulls siegten in einem hart umkämpften Match mit 3:2 gegen Schwenningen nach Verlängerung.

(Fotoquelle: Heike Feiner)
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Die Wild Wings zeigten einen guten ersten Wechsel. Mit einer Doppelchance erzeugte München erstmals Gefahr vor Strahlmeier. Gegen den vermeintlich leichten Gegner agierte München stets mit Problemen und auch zu Beginn erwies sich Schwenningen als lauffreudig und unangenehm. Kurz nach eigener Unterzahl hätten die Wild Wings durch Bourke sogar in Führung gehen können, aber aus den Birken wehrte großartig ab. Schwenningen hielt die blaue Linie sehr gut, stellte die Laufwege geschickt zu und stellte die Münchener oft vor Rätsel, so dass sich die Red Bulls nicht so wie gewohnt zuhause entfalten konnten.
In der 17. Spielminute erarbeiteten sich die Wild Wings nochmals eine gute Einschuss Gelegenheit. Insgesamt verdiente sich Schwenningen mit der geschickten Spielweise den torlosen Spielstand redlich. Auch ihr Geburtstagskind Schiemenz war sichtlich zufrieden mit dem ersten Drittel.
Das zweite Drittel begann München schwungvoller, doch die Wild Wings hatten ihre Mega Chance zum ersten Treffer mit einem Alleingang, der jedoch vereitelt wurde. Kurz danach in der 22. Minute belohnte sich Schwenningen aber mit der Führung durch Hadraschek, zu diesem Zeitpunkt durchaus verdient. Schiemenz gab an seinem Ehrentag einen Assist.
Hadraschek war nun on fire und hätte sogar nachlegen können. Don Jackson wollte ein Zeichen setzen und mischte nun die Reihen munter durch, jeder Akteur sollte zum Einsatz kommen. In ihrer nächsten Überzahl fand der dreifache Champion aber in Strahlmeier seinen Meister.
München tat sich weiterhin schwer gegen defensiv clever ausgerichtete Schwarzwäldler und musste sich des Öfteren gefährlichen Angriffen erwehren. Die Top Reihe der Red Bulls wurde bis jetzt gut im Schach gehalten. In der 39. Min verbuchten die Wild Wings ihren zweiten Treffer durch das erste DEL Tor des erst 19-jährigen David Cerny in seinem erst siebten Einsatz. Die Zuschauer rieben sich verwundert ihre Augen und konnten nicht glauben, dass sich ihre Akteure gegen das Schlusslicht so extrem schwer taten. Sogar Pfiffe begleiteten die Red Bulls in die Kabine, eine ungewohnte Szenerie in der erfolgsverwöhnten Landeshauptstadt
Im Schlussabschnitt nahm Don Jackson Gogulla aus seiner Reihe mit Hager und Ehliz raus, um neuen Schwung zu generieren. Aulie und Gogulla bekamen sogleich ihre Chancen, doch im Gegenzug brannte es wieder lichterloh vor aus den Birken. Es ging nun munter hin und her, München musste ja nun schleunigst in die Gänge kommen, wollten sie nicht die vierte Niederlage in Folge erleben. Mit nur mageren zwei Torschüssen in ihrem dritten Powerplay konnte München keine brenzlige Situation kreieren. Ihr Rookie Anwärter Justin Schütz hatte danach eine tolle Chance, aber es gab einfach kein Vorbeikommen an Strahlmeier, der ein sicherer Rückhalt war.
Die 51. Spielminute brachte eine 5:3 numerische Überlegenheit für die Hausherren, die sehr schnell mit dem Anschlusstreffer gekrönt wurde durch Jaffray, der nur einen Wimpernschlag vom Verteidiger aus den Augen gelassen wurde. Wieder komplett hatte Alex Weiß die riesen Gelegenheit, um den alten Abstand wiederherzustellen, doch die Querlatte hatte was dagegen. Bereits 2 Minuten vor Ende ging Jackson volles Risiko und brachte den 6. Feldspieler; diese Strategie wurde erfolgreich genutzt durch Kastner 33 Sekunden vor der Sirene. Moral, Kampfgeist und Charakter hatten sich letztlich wieder mal ausgezahlt.
Die Overtime musste nun über den Zusatzpunkt entscheiden. Dieses telegene Format im 3 gegen 3 Modus erwies sich bekanntlich stets als Hochgenuss für die Zuschauer. Schwenningen hatte in einer 3 gegen 1 Situation DIE Chance zum Sudden Death, doch in der 4. Minute der Verlängerung erspielte sich München den Siegtreffer durch Gogulla. Somit war der erste Platz Gewissheit, der den Red Bulls erneut den Titel Hauptrundenmeister einbrachte.
Auf der Zielgeraden trifft München zuhause im bayerischen Spitzen Derby auf Straubing, während Schwenningen zuvor noch seine Nachholpartie bei den Eisbären in Berlin austrägt und dann die Augsburger Panther daheim empfängt. Den Saisonabschluss bestreitet München in Krefeld, während die Wild Wings den Klassiker gegen die Adler Mannheim in deren SAP Arena austragen.
Stimmen zum Spiel:
München - Kastner:
„Wir sind nicht zufrieden, haben keine gute Leistung gezeigt, Ursachenforschung ist schwierig, aber trotz Rückstand sind wir jederzeit in der Lage ein Spiel drehen zu können. Unser Teamgefüge passt, Charakter und Talent sind vorhanden. Heimvorteil ist immer entscheidend und sehr wichtig für uns aus Erfahrung. Wir sind guten Mutes und freuen uns jetzt auf die Playoffs.“
Schwenningen - Hadraschek:
„Der Druck war letztlich zu hoch, die Red Bulls sind schließlich ein Meisterkandidat, trotzdem haben wir eine ordentliche Leistung gezeigt, am Ende kriegen wir immer dumme Strafen, die Spiele zu unseren Ungunsten entscheiden. Coach Sundblad leistet gute Arbeit, große Änderungen waren einfach nicht mehr möglich in den letzten Wochen.“
Spiel vom 01.03.2020
München – Schwenningen 3:2 n.V. (0:0|0:2|2:0|1:0)
Tore:
0:1 |22| Hadraschek (Pfaffengut, Schiemenz)
0:2 |39| Cerny (Herpich, Sonnenburg)
1:2 |51| Jaffray (Voakes, Parkes)
2:2 |60| Kastner (Voakes, Seidenberg)
3:2 |64| Gogulla (Boyle, Jaffray)
Zuschauer:
4.730 Zuschauer
Schiedsrichter: Kopitz/ Rohatsch
Aufstellung:
München:
Aus den Birken, Parlett, Bodnarchuk, Peterka, Jaffray, Roy, Boyle, Aulie , Kastner, Daubner, Schütz, Seidenberg, Quaas , Parkes, Voakes, Bourque, Eckl, Ehliz ,Hager, Gogulla.
Schwenningen:
Strahlmeier, Sonnenburg, Yeo, Thuresson, Bourke, Blunden, Fischer, Brückner, Kurth, Cannone, Weiß, Robak, Fraser, Pfaffengut, Schiemenz, Hadraschek, Sacher, Herpich, Kornelli, Cerny.
Deutsche Eishockey Liga (DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.
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(DEL/Mannheim) ( Marcel Herlan ) Am 49.Spieltag trafen die drittplatzierten Adler Mannheim auf den siebten ERC Ingolstadt. Die Panther wollten unbedingt Punkten, um noch auf Platz 6 vorzudringen.

( Foto Tina Kurz )
Die Adler gingen unverändert im Vergleich zum Freitag in die Partie, bekamen aber bereits nach 95 Sekunden eine kalte Dusche. Fabio Wagner erzielte per Handgelenkschuss die Führung. Der amtierende Meister war aber keineswegs geschockt und versuchte gleich zu antworten, scheiterte aber zweimal durch Raedeke und Plachta an Reimer. Es entwickelte sich ein temporeiches Spiel, in dem auch der ERC zu Chancen kam. Darin Olver scheiterte an Endras nach knapp 9 Spielminuten.
Insgesamt war das Spiel zu diesem Zeitpunkt sehr ausgeglichen, welches für die 12637 Zuschauer gut anzusehen war. Ganz bitter für die Panther war dann der Ausgleichstreffer. Ein Querpass von David Wolf wurde von David Elsner mit dem Schlittschuh unglücklich ins Tor abgefälscht. Nach diesem Treffer waren die Mannheimer nun mehr am Drücker, ohne jedoch 100%ige Torchancen zu haben. Mit einem Powerplay der Kurpfälzer endete das erste Drittel.
Der zweite Abschnitt startete mit dem restlichen Powerplay aus dem ersten Drittel, blieb aber ohne Erfolg, während im direkten Gegenzug Fabio Wagner allein vor Dennis Endras auftauchte, der aber das Unentschieden fest hielt. Shedden's Team hatte die Partie nun wieder besser im Griff.
Chancen aus dem Slot heraus blieben auf beiden Seiten Mangelware. Durch den schon im ersten Drittel veränderten Ingolstädter Forecheck, konnten die Adler nicht mehr so viel Tempo aufnehmen, wie zu Beginn des Spiels. Viereinhalb Minuten vor dem Ende des zweiten Drittels, kamen sie dann doch das erste mal mit viel Tempo auf das Ingolstädter Tor, Plachta zu Desjardins, der zu Wolf, welcher den Puck unhaltbar ins Tor schoss.
Mit dieser 2:1 Führung ging es ins letzte Drittel, in das die Schanzer gleich mit ihrem ersten Powerplay starteten. Das beste Überzahlteam der Liga konnte diese große Chance aber nicht nutzen. Nur kurz darauf gab es erneut Powerplay für die Panther. Aber das PK der Kurpfälzer stand sicher und hatte durch Desjardins sogar eine große Chance in Unterzahl. Dennis Endras musste siebeneinhalb Minuten vor Schluss gegen Brett Olson schon sein ganzes Können aufbieten, um die Führung zu verteidigen. Auf der anderen schlug erneut die vermeintlich erste Reihe zu. Ein drei gegen zwei von Wolf über Plachta, schloss Desjardins zum 3:1 ab. 8 Punkte hatte diese Reihe zu diesem Zeitpunkt des Spiels auf dem Konto.
Topscorer Wayne Simpson brachte knapp 6 Minuten vor dem Ende die Schanzer im Powerplay wieder zurück ins Spiel. Die Panther warfen nun natürlich alles nach vorne und erneut war es Simpson, dem der Puck nach einem Block von Billins, vor den Schläger springt und ins leere "leere" Tor schießt. Das Gross-Team antwortete noch einmal mit wütenden Angriffen aber Reimer hielt den sicheren einen Punkt fest. Am Ende gab es noch eine Strafe gegen Ingolstadt, so dass die Adler mit einem Powerplay in die Verlängerung starteten.
Dieses Powerplay, sowie ein weiteres Powerplay blieben ungenutzt. So ging es dann ins Penaltyschießen. Hier behielt Borna Rendulic als einziger die Nerven und so gewannen die Adler Mannheim das Spiel.

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(DEL/Iserlohn) (Rü) Noch einmal ausverkauftes Haus am Seilersee! Nach Verpassen der Play- Offs sollte es noch ein letztes großes Eishockeyfest geben- so die Hoffnung der Roosters- Fans und diese sollte erfüllt werden. Bereits vor dem ersten Bully gab es den ersten Grund zum Jubeln: die Vertragsverlängerung von Andreas Jenike bis 2024 wurde bekanntgegeben. Auch auf dem Eis ging es zunächst gut los, nach zwei Powerplays stand es 2:0 für die Gastgeber. Dies sollte am Ende nicht reichen, da die Kölner leidenschaftlich um ihre letzte Play-Off-Chance kämpften. Die Iserlohner boten ihren Fans jedoch viel und verloren unglücklich.

(Foto: Hielt seine Haie trotz guter Chancen der Roosters im Spiel: Hannibal Weitzmann. © Patrick Rüberg)
Die Roosters kamen besser in die Partie, begünstigt durch Kölner Undiszipliniertheiten, nach 15. Minuten stand es nach zwei Powerplays 2:0. Sowohl Halmo (8.) als auch Top-Scorer MacQueen (14.) Trafen per Rebound. Doch auch die Haie waren mit ihrem ersten Powerplay erfogreich, Hanowski traf per Direktabnahme zum Anschluss. Es entwickelte sich einen spannende Partie, welche die Roosters im Griff hatten und verdient mit 2:1 in die Kabine fuhren.
Der Mittelabschnitt ging an die Haie, die viel Druck machten und verdient durch Genoways Schuss ins kurze Eck (32.) zum Ausgleich kamen. Glück hatten die Domstädter jedoch zum Drittelbeginn, da sie mit gleich drei Spielern auf der Strafbank Platz nahmen und die Iserlohner die 1:40min. Fünf gegen Drei- Überzahl nicht zu nutzen wussten. Sie spielten es zu überhastet, die Kölner dagegen verteidigten leidenschaftlich um den überragenden Zerressen der in dieser Phase die Defensive zusammenhielt. Die Roosters hatten ihrerseits gute Kontermöglichkeiten, scheiterten jedoch an Weitzmann, der ein gutes Drittel spielte. So drehten die Haie das Spiel im zweiten Drittel und es ging Unentschieden ins Schlussdrittel
Beflügelt davon gaben die Haie bis zum Ende noch einmal Vollgas um ihre letzte Playoff- Chance zu wahren. Belohnt wurden sie in der 57. Minute, als Hanowski das Zuspiel des Ex- Roosters Matsumoto verwerten konnte. Zum Leidwesen der Sauerländer, die ihren Fans ein leidenschaftliches, gutes vorletztes Heimspiel boten und sich Schlussdrittel noch einmal deutlich steigerten. Am Ende trafen sie noch einmal Pfosten und die Latte in Überzahl, da Petersen bereits vom Eis genommen wurde- und verloren denkbar unglücklich.
Zuschauer: 4.997 (ausverkauft). – Schiedsrichter: Iwert/Rohatsch. – Strafminuten: 6:16. – Torschüsse: 34:30 (del.org)–
Tore: 1:0 Halmo (7:17), 2:0 MacQueen (13:06), 2:1 Hanowski (15:03), 2:2 Genoway (31:32), 2:3 Hanowski (56:08).

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(DEL/Straubing) (MA) Obwohl beide Teams mögliche Playoffgegner werden könnten, hatte diese Partie am Pulverturm recht wenig mit Playoff-Feeling zu tun. Beide Teams spielten schwach im Überzahl und für die Tigers war es bei nur 17 gezählten Schüssen auf das Tor, sogar der negativste Wert in der Saison. Bremerhaven muss aber bei mehr Schüssen, dennoch mit dem Abschluss vor dem Tor hadern. Ein Grund, warum kein echter Fight über die sechzig Minuten entstand, kann im Hinterkopf liegen. Man merkte schon, dass man sich vor den Playoffs nicht mehr unnötig verletzen möchte. So ging der 1:4 Auswärtserfolg der Pinguine am Ende vor 5.109 Zuschauern so in Ordnung.

(Foto: eishockey-online / archiv)
Zuerst konnten die Gäste mit ein paar Angriffen auf sich aufmerksam machen, dabei hatte Zengerle (7.) im ersten Überzahlspiel eine gute Möglichkeit. Danach drängten sich die Tigers etwas mehr auf. Loibl (8.) war schon einschussbereit, als Gudlevskis den Puck prallen ließ, aber das Tor war vorher schon im Zweikampf verschoben, sodass ein Treffer nicht mehr gezählt hätte. Weiter gings im klugen Vordringen in die Zone der Gäste. Williams (10.) wurde mustergültig von Connolly bedient, platzierte aber den Schuss im Slot zu ungenau.
Jeff Zatkoff auf der anderen Seite ließ ebenfalls einen Schuss von Moore prallen, der Puck lag frei für Friesen (11.) jedoch kullerte der Puck Herrenlos statt ins Tor, nur an der Torlinie entlang. Noch einmal kamen die Pinguine durch Moore (13.) gefährlich auf Zatkoff zu. Balisy 16. vergab die beste Chance der Tigers. Das erste Powerplay der Gastgeber ging gehörig nach hinten los. Zweimal hatten die Bremerhavener den Führungstreffer auf dem Schläger. Eriksson zog sogar eine wichtige Strafe, da die Nordlichter fast schon mit zwei Mann allein durch gewesen wären. Beide Teams brachten sich im zweiten Abschnitt außergewöhnlich schwach in Überzahl in Stellung.
Während das der Bremerhavener quasi überhaupt nicht stattfand, trotz vier Versuchen mussten die Tigers bei ihren zwei Überzahlspielen aufpassen, keinen Gegentreffer zu bekommen. Die Gäste hatten sich nach dem Pausentee etwas vorgenommen und nahmen die Zone der Tigers unter Beschuss. Nachdem eine Strafe von Mulock gerade abgelaufen war, konnte Brock Hooton (26.) vor Zatkoff den Schuss von Dietz entscheidend zum 0:1 abfälschen. Das Spiel ging rauf und runter und wurde von Minute zu Minute etwas härter auf beiden Seiten geführt.
Beim zweiten Powerplay gelang den Tigers der 1:1 Ausgleich. Zwar hatten die Bremerhavener wieder eine Möglichkeit in Unterzahl, aber im schnellen Gegenangriff nutzten die Gastgeber die Unordnung aus. Balisy sah gegenüber den frei stehenden Laganiere, der nahm direkt ab, schwer zu Halten für Gudlevskis und der Puck lag freim im Torraum. Travis Turnbull (32.) reagierte am schnellsten und schob um Ausgleich ein. Da beide Teams in der Abwehr kompromislos agierten, blieben weitere hundertprozentige Chancen aus. Alles andere war kein Problem für die Goalies. Im letzten Drittel wollte keiner ins offene Messer laufen, beide Kontrahenten gingen es vorsichtig an.
Die erste Annäherung erfolgte durch Feser aber Zatkoff war da. Straubing übernahm den Puck und startete durch Brunnhuber einen Gegenangriff, der den Puck von Schütz wieder zurückbekam und allein vor Gudlevskis auftauchte. Der Youngter traf dabei aber nur den Pfosten. Dies ermöglichte den Pinguinen ein Break, Miha Verlic (46.) lief auf und davon und traf exakt in den oberen rechten Winkel zur 1:2 für die Nordlichter. Das Spiel ging jedoch vorerst weiter, weil außer Verlic alle dachten, dass der Pfosten für Zatkoff rettete. Aber beim nächsten Unterbruch überzeugten sich die Unparteiischen selbst und entschieden korrekterweise auf Tor.
Den Tigers fehlten hinten raus die nötigen Körner, um das Spiel noch einmal an sich zu reißen. Selbst als Zatkoff aus dem Tor ging, um einen sechsten Feldspieler zu bringen, konnten sich die Tigers nicht festsetzen. Mark Zengerle (60.) gelang es dann aus dem eigenen Dritteln ins leere Tor der Niederbayern zum 1:3 zu treffen. Das war natürlich die Entscheidung 55 Sekunden vor dem Ende. Den Endstand schraubten die Gäste aber tatsächlich in Überzahl noch auf 1:4 mehr oder weniger durch ein Eigentor von Schopper. Den Schuss von der Seite durch Stefan Espeland (60.), wehrte Zatkoff zwar ab, der Puck sprang aber unglücklich auf Schopper und dann direkt ins Tor.
Für die Tigers kommt die Niederlage aber nicht zum schlechtesten Zeitpunkt. Weiß man doch jetzt, dass man zu Hause nicht unbesiegbar ist, was für die Playoffs durchaus helfen könnte. Nachlegen können die Straubinger bereits am Sonntag in Köln, denen aber durch Uwe Krupp wieder neues Leben eingehaucht wurde.
Spiel vom 28.02.2020
Straubing Tigers – Pinguins Bremerhaven: 1:4 (0:0|1:1|0:3)
Tore:
0:1 | 26. | Hooton (Dietz)
1:1 | 32. | Turnbull (Lagniere, Balisy) PP 1
1:2 | 46. | Verlic
1:3 | 60. | Zengerle - EN
1:4 | 60. | Espelind (Friesen, Urbas) PP 1
Strafen: Straubing 12 – Bremerhaven 6
Zuschauer: 5.109
Schiedsrichter:
HSR Rantala / Wilk
LSR Gaube / Schwenk
Aufstellung:
Straubing Tigers: Zatkoff (Vogl) – Schopper, Daschner; Renner, Kohl; Eriksson, Acolatse; Gläßl – Mouillierat, Connolly, Williams; Loibl, Brunnhuber, Schütz; Laganiere, Balisy, Turnbull; Schönberger, Heard, Mulock
Pinguins Bremerhaven: Gudlevskis (Pöpperle) – Espeland, Fortunus; Moore, Dietz; Weber, Alber; Horschel – Urbas, Zengerle, Verlic; Uher, Friesen, Feser; Hooton, Quirk, Mauermann; Sykora, McMillan, Gläser
Tigers on Air

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(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG gewinnt bei den Eisbären Berlin mit 2:1 n.V. (0:0; 0:0; 1:1; 1:0). Eine starke DEG-Defensive und ein glänzender Mathias Niederberger ließen die Berliner verzweifeln. Matchwinner waren ausgerechnet Charlie Jahnke und Luke Adam.

(Foto: Birgit Häfner)
Sechs Punkte! So lautete die Bilanz der Truppe von DEG-Coach Harold Kreis vom vergangenen Wochenende gegen Meister Mannheim und Spitzenreiter München. Mit entsprechendem Rückenwind und Selbstvertrauen ging es für die DEG in die Hauptstadt. Zuletzt gab es hier eine 1:3-Niederlage, dafür gewannen die Rot-Gelben beide Spiele im heimischen ISS DOME (4:0 und 2:1). Für die Düsseldorfer ging es gegen den direkten Tabellennachbarn um wichtige Punkte im Kampf um Platz 6.
Den besseren Start in die Partie erwischten die Hausherren.
In den ersten Minuten prüften sie DEG-Goalie Mathias Niederberger gleich mehrfach. Dieser hielt aber ohne Tadel. So auch bei der ersten Großchance der Eisbären durch Pierre-Cedric Labrie. Der Berliner fand bei einem Konter in Niederberger seinen Meister. Damit endete die Anfangsoffensive der Gastgeber, die DEG kämpfte sich langsam ins Spiel. Nach einer guten Viertelstunde folgte ein erstes Ausrufezeichen der in gelb spielenden Rot-Gelben. Charlie Jahnke hatte bei seinem Alleingang die Führung auf der Kelle, Justin Pogge hatte etwas dagegen. Die Hauptstädter blieben in der Folge weiter die aktivere Mannschaft, dennoch ging es torlos in die erste Pause.
Die DEG begann den Mittelabschnitt in Überzahl. Doch die Berliner verteidigten strukturiert, mehr als ein harter Schuss von der Blauen durch Nicholas B. Jensen sprang für die Gäste nicht heraus. Noch vom Powerplay beflügelt, erhöhten die Düsseldorfer den Druck. Johannes Johannesen und Marc Zanetti scheiterten kurz nacheinander beide mit Distanzschüssen an Pogge. Rot-Gelb inzwischen deutlich besser in der Partie, die Gastgeber nahmen allerdings auch wieder aktiver teil. Es entwickelte sich ein munteres Hin und Her. Höhepunkt dieser Phase war eine Doppelchance der DEG:
Zunächst hielt Niclas Lucenius seinen Schläger in einen Marco Nowak Hammer, wenige Sekunden später zog Jahnke, nach tollem Zuspiel von Rihards Bukarts von hinterm Tor, unmittelbar vor Pogge auf den Kasten ab. Da hätte es durchaus Klingeln können. Klingeln können, hätte es auch im Folgenden rot-gelben Powerplay. Luke Adam vergab eine gute Möglichkeit aus dem Slot, Kenny Olimb traf nach großartiger Vorlage den Pfosten. Aber auch die Eisbären verstanden es, gefährlich vor Niederberger aufzutauchen. Der DEG-Goalie zeigte allerdings erneut eine starke Leistung und war stets zur Stelle.
Im Schlussdrittel standen sich beide Teams schnell mit einem Mann weniger auf dem Eis, nachdem es zwei schnelle Strafen gab. Olimb nutzte bei mehr Platz auf der Spielfläche seine Schnelligkeit, scheiterte aber mit einem schönen Rückhand-Schlenzer am Berliner Schlussmann. Danach plätscherte die Partie etwas vor sich hin. Tobi Eder hatte in Überzahl eine gute Chance, den ersten Jubel des Abends zu erzeugen, vergab aber ebenfalls am starken Pogge. Aber nicht nur im Sturm der DEG kam Verzweiflung auf, auch auf der Seite der Eisbären sammelte sich der Frust vor dem Kasten.
Mathias Niederberger machte eine Großchance nach der anderen zu nichte. Doch dann fiel das Tor! Und wie es im Sport nun einmal so ist, brach ausgerechnet Ex-Eisbär Charlie Jahnke den Bann. Der Stürmer nutze einen Abpraller von Pogge mustergültig zur 1:0-Führung (49:19). Die ausverkaufte Hütte verstummte kurzzeitig. Doch die Begegnung blieb weiter spannend, da Reid Gardiner eine 2+2 Strafzeit absitzen musste. Nachdem die DEG minutenlang stark dagegen hielt, fiel 50 Sekunden vor Ablauf der Strafe, der Ausgleich für die Eisbären. Mark Olver ließ Niederberger mit einem Strahl keine Chance. Mit 1:1 ging es in die Verlängerung. Und da fackelte die DEG nicht lange! Nach tollem Solo von Olimb war Adam plötzlich völlig frei im Slot und vollendete eiskalt. Die DEG erkämpfte sich somit zwei wichtige Zähler in der Hauptstadt.
Bereits in zwei Tagen geht es für die Düsseldorfer weiter. Dann kommt es zum direkten Duell um das Playoff-Viertelfinale bei den Fischtown Pinguins (1. März, 14 Uhr). Im Anschluss erwartet die DEG dann die Krefeld Pinguine zum kleinen Derby im ISS DOME (6. März, 19.30 Uhr).

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(DEL/München) PM Die Red Bulls mussten sich bei den Thomas Sabo Ice Tigers knapp mit 1:2 (0:1|0:0|1:1) geschlagen geben. Vor 6.527 Zuschauern liefen die Münchner lange einem Rückstand hinterher, ehe Mark Voakes mit dem einzigen Treffer für die Red Bulls kurz vor Ende kurzzeitig ausgleichen konnte.

(Mark Voakes erzielte den Ausgleich - Foto: Gepa Pictures)
Die Red Bulls nahmen das körperlich betonte Spiel in Nürnberg an. Für den perfekten Start im Derby fehlte nicht viel: Trevor Parkes kam einen Schritt zu spät, um das Zuspiel von Chris Bourque aus kurzer Distanz zu verwerten. Das Chancenplus im ersten Drittel lag auf Seiten der Gäste, doch die Ice Tigers erzeugten mit ihren Vorstößen mehr Torgefahr. Danny aus den Birken im Münchner Tor fuhr beim Schuss von Chad Bassen die Schoner aus und bügelte durch eine weitere Parade wenig später einen Fehler im Spielaufbau aus. In der 15. Minute hatte er das Nachsehen, als Thomas Gilbert genau zwischen Stockhand und Schoner des Goalies gezielt hatte. Der Spitzenreiter drängte vor der Pause bei einer kurzen, doppelten Überzahl auf den Ausgleich, wurde aber nicht belohnt.
Mit einem Powerplay sowie guten Chancen durch Yasin Ehliz und Patrick Hager starteten die Red Bulls in den Mittelabschnitt. Die Franken konnten mit Niklas Treutle einen auch unter Dauerbeschuss nervenstarken Torhüter dagegensetzen. Die Münchner Druckphase hielt bei Fünf gegen Fünf auf dem Eis weiter an. Ähnlich wie im ersten Drittel legten die Gastgeber ihre Passivität nach etwa der Hälfte der Spielzeit ab. Beide Goalies sollten ihren Kasten bis zur zweiten Pause sauber halten, wobei Treutle und die Ice Tigers wie in der 38. Minute auch das nötige Glück auf ihrer Seite hatten: Nach Zuspiel von Voakes traf der freistehende Blake Parlett die Scheibe nicht mit voller Wucht.
Im Schlussdrittel entwickelte sich das Derby zu einem mitreißenden Duell mit offenem Visier. Während Philip Gogulla den Puck an die Latte hämmerte, blieb aus den Birken gegen den heranstürmenden Bassen lange stehen und verhinderte das 0:2. Während eines Nürnberger Powerplays überschlugen sich die Ereignisse: In Unterzahl konterte der Spitzenreiter über Voakes clever.
Sein Schuss in den Winkel sorgte für den Ausgleich (57.), der nur kurz Bestand hatte. Nur 39 Sekunden später nutzen die Franken ihre Überzahl zum 2:1 durch Andreas Eder. Die Schlussoffensive der Red Bulls mit einem sechsten Feldspieler blieb wirkungslos.
Patrick Hager: „Es waren genug Chancen da, um das Derby für uns zu entscheiden. Unser Powerplay hat leider nicht so gut funktioniert wie erhofft.“
Endergebnis
Thomas Sabo Ice Tigers gegen EHC Red Bull München 2:1 (1:0|0:0|1:1)
Tore
1:0 | 14:10 | Thomas Gilbert
1:1 | 56:41 | Mark Voakes
2:1 | 57:20 | Andreas Eder
Zuschauer
6.527

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(DEL) (Christian Diepold) Die Panther aus Ingolstadt konnten das Derby am 49. DEL-Spieltag (28.02.2020) gegen die Panther aus Augsburg mit 3:2 nach Penaltyschiessen gewinnen. Der Gamewinner war der Doppeltorschütze Wayne Simpson.

(Foto: Ralf Lüger)
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Auch im vierten Aufeinandertreffen beider Teams gingen die Ingolstädter als Sieger vom Eis, doch das Spiel ging zur Freude der ausverkauften Saturn Arena (4.815 Zuschauer) über die volle Distanz und so gab es für die Schanzer zwei wichtige Punkte im Kampf um die Top 6 Playoff Plätze.
Beide Teams lieferten von Beginn an eine beherzte und intensive Partie ab und die Goalies Reimer und Keller, der den verletzten Olivier Roy vertrat machten ihre Sache ausgezeichnet. Die Gäste aus der Fuggerstadt konnten in der 17. Minute durch David Stieler mit 0:1 in Führung gehen. Dabei verwandelte der gebürtige Tscheche aus Kladno (Jagr Team) einen Rebound. Mit der Sirene verfehlte Scott Valentine nur knapp den Kasten von Jochen Reimer.
Im zweiten Drittel kamen dann die Hausherren besser ins Spiel und trafen durch Wayne Simpson (25.) zum Ausgleich. Danach konnten sie das Momentum für sich nutzen und drehten im Powerplay mit dem 2:1 durch Brandon Mashinter die Partie. Mit dieser knappen, verdienten Führung ging es dann in die zweite Drittelpause.
Es waren im Schlußabschnitt nur 26. Sekunden gespielt da traf Drew LeBlanc durch die Schoner von Jochen Reimer zum 2:2 Ausgleich. Damit war die Partie wieder offen und die Zuschauer sahen ein gutes, schwungvolles letztes Drittel, jedoch ohne einen weiteren Treffer. In der anschliessenden Overtime gab es keine nennenswerten Aktionen und so musste das 72. Raubkatzenderby im Shootout entschieden werden. Dort waren beide Goalies bärenstark und der 12. Versuch wurde von Wayne Simpson erfolgreich zum 3:2 Sieg verwandelt.
Für die Augsburger Panther geht es am Sonntag zu Hause gegen Iserlohn weiter. Die Panther aus Ingolstadt treffen auswärts auf dem amtierenden Meister die Adler Mannheim.
Stimmen zum Spiel:
Markus Keller: "Wir haben heute ein gutes Spiel gemacht und das Penaltyschiessen ist immer eine Glücksache. Der Punktgewinn ist auf jeden Fall wichtig und wir müssen am Sonntag dann über die gesamten 60. Minuten konzentrierter agieren, dann werden wir auch punkten."
Wayne Simpson: "Es war heute ein enges Spiel und wir sind froh, dass wir zwei wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze gewonnen haben."
49. DEL Spieltag, 28.02.2020
ERC Ingolstadt - Augsburger Panther 3:2 n.P. (0:1|2:0|0:1|0:0)
Tore:
0:1|17.|David Stieler (Trevelyan, Payerl)
1:1|25.|Wayne Simpson (Edwards, Jobke)
2:1|29.|Brandon Mashinter (Höflin, Eslner) PP
2:2|41.|Drew LeBlanc (Kosmachuk, Rogl)
3:2 Wayne Simpson
Zuschauer:
4.815 (ausverkauft)
Deutsche Eishockey Liga (DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.
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(DEL/Köln) (Christian Diepold) Die Kölner Haie haben mit ihrem neuen Trainer Uwe Krupp die Niederlagenserie beendet und gegen die Grizzlys aus Wolfsburg mit einem klaren 5:0 Heimerfolg geglänzt.

(Erfrolgreiche Rückkehr an den Rhein für Uwe Krupp - Foto: Ingo Winkelmann)
Am letzten Tag des Karneval trafen die Kölner Haie am 48. DEL-Spieltag auf die Grizzlys aus Wolfsburg. Hinter der Bande stand der Neue-Alte Trainer Uwe Krupp, der vor ein paar Tagen Mike Stewart abgelöst hatte. Der Ex-NHL Star und Bundestrainer war bis vor kurzem beim tschechischen Extraclub Sparta Prag aktiv, bevor er (als Tabellendritter) gekündigt wurde.
Für die Haie ging es darum, den "Negativ-Rekord" von 18. Niederlagen in Folge in der DEL Geschichte nicht einzustellen und dies sollte heute vor 11.152 Zuschauer in der Lanxes Arena mit einem fulminanten 5:0 Erfolg gelingen.
Beide Teams kämpften von Anfang an mit vollem Einsatz und versuchten den ersten Stich zu setzen. Gustav Wesslau konnte heute zur alten Form zurückfinden und zeigte über die gesamte Partie eine herrausragende Leistung. Kurz vor der Pause brachte Ben Hanowski die Haie zur Freude der 11.152 Zuschauer mit 1:0 in Führung. Jon Matsumoto hatte die Scheibe hinter dem Tor einem Wolfsburger Spieler abgenommen und mustergültig auf Hanowski aufgelegt.
Im Mitteldrittel konnten die Hausherren den Schwung aus dem ersten Drittel mitnehmen und erspielten sich einige gute Torchancen. Gustav Wesslau hielt sein Team stets im Spiel und machte es den Gästestürmern schwer. Frederik Tiffels stand in der 26. Minute goldrichtig vor dem Gehäuse vor Brückmann und schob die Scheibe zum 2:0 durch die Schoner.
Mit dem 3:0 durch Alexander Oblinger 37 Sekunden vor der Sirene gab es die ersten stehenden Ovationen in der Lanxess Arena und beide Teams gingen in die zweite Drittelpause.
48. DEL Spieltag, 25.02.2020
Kölner Haie - Grizzlys Wolfsburg 5:0 (1:0|2:0|2:0)
Tore:
1:0|17.|Ben Hanowski (Matsumoto)
2:0|26.|Frederik Tiffels (Fontaine, Aronson)
3:0|40.|Alexander Oblinger (Sill, Dumont)
4:0|41.|Marcel Müller
5:0|53.|Jason Akeson (Müller, Ugbekile)
Zuschauer:
11.152
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(DEL/Köln) (ST) Kein Sieg in diesem noch recht jungen Jahr, ganze 17 Niederlagen in Folge, bedeuten Konsequenzen. Auf diese Bilanz reagierten die Kölner Haie nun. Nachdem sie erst Mark Mahon als Sportdirektor entließen, musste nun auch Mike Stewart gehen. Die Position des Cheftrainers übernahm der ehemalige Kölner Haie Trainer Uwe Krupp.

KEC Geschäftsführer Philipp Walter erklärte: „Mike Stewart hat hier alles reingehauen, was er hatte. Er hat sich für den KEC aufgeopfert. Dafür sind wir ihm alle sehr dankbar. Die jüngste Entwicklung – gerade nach der Länderspielpause – hat an Dynamik und Wucht nochmal derart zugenommen, dass wir feststeckten. Der erhoffte „Neustart“ nach der Pause blieb trotz vieler Maßnahmen und höchstem Engagement aus. Meine Überzeugung, dass wir in dieser Konstellation – auch im Hinblick auf die neue Saison – erfolgreich sein können, ist verloren gegangen. Daher war dieser Kurswechsel – so schwer er auch fiel – unumgänglich.“ (Quelle: www.haie.de)
Die Gründe für das Scheitern der Haie in dieser Saison sind komplex, von Anfang an stimmte etwas nicht. War es die Zusammenstellung der Mannschaft? War die Kommunikation doch nicht so klar wie gewünscht? Konnte die Mannschaft das System Stewarts nicht richtig umsetzen? Gab es Störfaktoren innerhalb des Teams? Was es auch gewesen sein mag, irgendwann blieb das Selbstbewusstsein der Spieler auf der Strecke. Der Glaube an das eigene Können und ans Siegen fehlte. Ein Teufelskreis aus Demotivation, geringem Selbstbewusstsein und Niederlagen entwickelte sich.
„Wieder zurück in Köln zu sein, ist etwas Besonderes für mich. Ich freue mich sehr auf die Aufgabe, danke dem KEC und seinen Gesellschaftern für das Vertrauen und spüre dabei auch eine große Verantwortung. Kurzfristig geht es darum, alle an Bord zu haben, um die aktuelle Saison so gut wie möglich abzuschließen. Der KEC ist generell gut aufgestellt und hat eine riesige Bedeutung für Köln. Ich will mithelfen, dass wir sportlich wieder erfolgreich werden“, so Uwe Krupps Statement. (Quelle: www.haie.de)
Die Saison ist nicht mehr lang. In fünf noch zu absolvierenden Spielen kann nicht mehr viel passieren, es ist eigentlich schon alles gelaufen. Doch Krupp möchte ein für die Haie würdiges Ende erreichen. Der Verein musste eine Reaktion auf die katastrophale Lage zeigen, es musste ein Zeichen gesetzt werden. Die Entlassung Mahon schien nicht zu genügen, denn die Niederlagenserie setzte sich weiterhin fort. Zu deinem Zeitpunkt allerdings wird es nichts mehr bewirken.
„Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Uwe Krupp. Er hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er Mannschaften erfolgreich führen kann. Nachdem die Entscheidung für Uwe Krupp gefallen war, wollten wir Klarheit. Auch als Signal an unsere Mannschaft und unsere Fans. Deshalb übernimmt er den Cheftrainer-Posten auch direkt und nicht erst nach Saisonende. Es ist uns klar, dass es nicht mehr in unserer eigenen Hand liegt, die Playoffs in dieser Saison zu erreichen. Da müsste schon viel zusammenkommen. Uwe Krupp noch in dieser Saison zum Cheftrainer zu machen, hat zum einen den Hintergrund, dass wir ihm zutrauen, die Spielzeit zu einem würdigen Abschluss zu bringen. In erster Linie geht es uns darum, dass er schon jetzt einen Eindruck von der Mannschaft bekommt, und nicht erst im Sommer. So gewinnen wir wertvolle Zeit.“, so Geschäftsführer Philipp Walter (Quelle: www.haie.de)
Krupp war bereits von 2011 bis 2014 Cheftrainer der Haie und brachte sie zweimal ins Playoff Finale, dort scheiterten sie jedoch und wurden nur Vizemeister. Das Ende Kupps in Köln war kein Gutes, er wurde überraschend mitten in der Saison gefeuert. Damals war Peter Schönberger noch Geschäftsführer. Krupp wurde so Cheftrainer bei den Berliner Eisbären (2014-2018). Zuletzt stand er bei Sparta Prag hinter der Bande. Uwe Krupp kennt Köln und er kennt den KEC. Ob er diesen in der kommenden Saison zum lang ersehnten Erfolg, eventuell einem Meistertitel führen kann, oder aber ob die Entscheidung Stewart gegen Krupp auszutauschen eine Fehlentscheidung wird, bleibt offen und wird sich zeigen.
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(DEL/Iserlohn) (Rü) Fehlenden Charakter kann man der Truppe vom Seilersee wahrlich nicht nachsagen. Auch, wenn es tabellarisch nur noch um die "Goldene Ananas" geht und mit Todd, Friedrich, Hoeffel, Orendorz und Sutter fünf echte Stützen fehlten, boten die Gastgeber vollen Einsatz und rungen den deutlich besser platzierten Fischtown Pinguins aus Bremerhaven ein 4:3 ab. Die Gäste von der Küste boten ihrerseits ebenfalls ein gutes, temporeiches Spiel. Die Entscheidung brachte das gute Überzahlspiel der Iserlohner, welches alle vier Tore einbringen sollte. Im Tor stand ein wiederum bärenstarker Andy Jenike als Rückhalt und Garant für den knappen aber nicht unverdienten Sieg. Vor der Partie wurde Vize- Kapitän Jens Baxmann für seinen 900. DEL- Einsatz geehrt sowie den Opfern aus Hanau einer Gedenkminute bedacht.
(Foto: Patrick Rüber (c))
Die Bremerhavener kamen gut in die Kabine und erspielten sich ein optisches Übergewicht, ohne jedoch zu zwingenden Tormöglichkeiten zu kommen. Die Sauerländer hingegen fokussierten sich zunächst auf eine kompakte Defensive, waren aber durch gezielte Konter stets gefährlich. Das erste Powerplay wurde stark von den Iserlohner ausgespielt, immer wieder wurde die Aufstellung gesucht und gefunden ohne in Hektik zu verfallen. Sekunden vor Ablauf der Strafe wurde diese Beharrlichkeit belohnt und Petan schloss zum 1:0 ab (07.). Kurz darauf nachm Ex- Pinguin Rumble in der Kühlbox platz und die Gäste machten es nicht schlechter. Schweiterten jedoch ein ums andere Mal an Jenike, sodass es beim 1:0 blieb. In der 11. Minute gab es eine erneute Überzahl für die Roosters und wiederum sollte diese Erfolg bringen. Diesmal war es Captain Bobby Raymond, der am Ende einer schnellen Kombination über Dmitriev und Petan freistehend einnetzte. Die komfortable Führung stand noch einmal kurz auf dem Spiel, als Feser (13.) freistehend vor Jenike vergab. So ging es mit 2:0 in die Pause sowie einer weiteren Strafzeit für die Pinguins, da Uhers Spielgerät im Gesicht von Lautenschlager landete.
Der Mittelabschnitt begann folglich mit der ablaufenden Strafe für Fischtown und wiederum sollte es ein Powerplaytor für die Iserlohner geben. Der an diesem Abend starke O´Connor scheiterte mit seinem Schuss an Pöpperle, Clarke stand jedoch goldrichtig und staubte zum 3:0 ab (21.)
In der Folgezeit sollte sich das Blatt jedoch wenden. Fischtown spielte trotz des deutlichen Rückstandes aunaufgeregt auf und wurde immer druckvoller. Folgerichtig kam es zu diversen Strafzeiten für die Gastgeber, die ihrerseits jedoch gut und konzentriert verteidigten. In der 30. Minuten war es dann aber doch so weit. Top- Scorer Jan Urbas traf mit Ablauf einer Überzahl zum 3:1. Danach wurde es immer enger für die Sauerländer, auch aufgrund einer doppelten Unterzahl als Petan und Halmo auf der Strafbank, nach unnötigen Fouls im Angriffsdrittel, Platz nehmen mussten. Zwar kamen die Roosters hieraus noch einmal glimpflich davon, in der 38. war es dann jedoch erneut Jan Urbas der aus spitzem Winkel sehenswert zum 3:2 Anschlusstreffer traf. Die Roosters taumelten der Pausensirene entgegen und waren mit der knappen 3:2 Führung gut bedient- Bremerhaven war schon sehr stark in diesem Drittel.
Zum Schlussabschnitt kamen die Hausherren dann wieder nue aufgestellt aus der Kabine und hielten wieder gut dagegen, wurde wieder stärker und kamen zu Chancen. Jan Urbas musste aufgrund hohem Stocks 2+2 Minuten auf die Strafbank, was, passend zu diesem Abend, nicht ohne Konsequenz bleiben sollte. Ryan O`Connor traf per Direktabnahme von Bullykreis und sorgte für die Vorentscheidung. So einfach sollten es die Gäste den Roosters jedoch nicht machen und nutzen ebenfalls ihr Powerplay, knapp zwei Minuten vor dem Ende, zum Anschluss durch Zengerle. In der Schlussphase wurde es noch einmal "dramatisch", Pöpperle ging vom Eis und Bremerhaven machte noch einmal richtig Druck. Es sollte jedoch nicht sein, das hoch spannende, schnelle, gute Eishockeypiel ging mit einem glücklichen aber verdienten 4:3 Heimerfolg für die Iserlohn Roosters zu Ende. Mit diesem Sechs- Punkte- Wochenende wurde einiges an Wiedergutmachung den Fans zurückgegeben, die trotz der unbefriedigenden Tabellensituation erneut zu über 4.000 zum Seilersee kamen.
Fischtown bleibt trotz der Niederlage auf Platz sechs gut im Rennen um die direkte Play- Off- Teilnahme.
Iserlohn: Jenike – Rumble, O‘Connor; Raymond, Buschmann; Schmitz, Baxmann – Halmo, Weidner, Lautenschlager; MacQueen, Clarke, Petan; Fleischer, Weiß, Samanski; Dmitriev, Blank
Bremerhaven: Pöpperle – Fortunus, Espeland; Alber, Weber; Dietz, Moore; Horschel – Mauermann, Zengerle, Urbas; Feser, Friesen, Uher; Gläser, Quirk, Hooton; Sykora, McMillan, Hilbrich
Tore: 1:0 (06:24) Petan (5-4/ Dmitriev, Baxmann), 2:0 (10:54) Raymond (5-4/ Petan, Dmitriev), 3:0 (21:00) Clarke (5-4/ Halmo, O’Connor), 3:1 (29:03) Urbas (Mauermann, Friesen), 3:2 (37:14) Urbas (Alber), 4:2 (49:22) O’Connor (5-4/ MacQueen, Rumble), 4:3 (57:44) Zengerle (6-4)
Schiedsrichter: Schrader/Wilk
Strafen: Roosters 12 – Pinguins 14
Zuschauer: 4.057

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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München unterliegt der Düsseldorfer EG vor 4.670 Zuschauern knapp mit 2:3 (2:1|0:0|0:2). Nach Toren von Yasin Ehliz sowie John Peterka verpasste es der Spitzenreiter, im Schlussdrittel nachzulegen. Trotz der Niederlage qualifizierten sich die Münchner als erste deutsche Mannschaft für die Champions-League-Saison 2020/21.

( Foto Heike Feiner )
Vom Eröffnungsbully weg entwickelte sich zwischen dem Spitzenreiter und dem Tabellenfünften ein chancenreiches Spiel. Gleich der zweite Schuss zappelte im Netz. Düsseldorfs Niclas Lucenius bekam die Scheibe nach abgewehrtem Schuss von der blauen Linie genau auf den Schläger und staubte ab (2.). Mit phasenweise viel Puckbesitz lauerte die DEG weiterhin auf derartige Rebound-Chancen. Gegen die beste Defensive der Liga antworteten die Gastgeber mit einem Doppelschlag (8./10.): Ehliz überwand Goalie Mathias Niederberger mit einem abgefälschten Schuss aus dem hohen Slot. Beim 2:1 vollendete dann Peterka eine sehenswerte Pass-Stafette über Derek Roy und Jason Jaffray. Die Führung wurde anschließend durch starkes Penalty Killing verteidigt.
Die Gäste reagierten in der ersten Pause mit einem Torwart-Wechsel. Hendrik Hane rückte für Niederberger zwischen die Pfosten und rettete bei zwei aufeinanderfolgenden Münchner Powerplays aus kurzer Distanz gegen Roy. Düsseldorf konnte sich anschließend befreien und tauchte mit der Reihe Lucenius, Jahnke und Bukarts mehrmals gefährlich vor dem Tor der Red Bulls auf. Hier zeigte Danny aus den Birken seine Klasse und hielt seinen Kasten im Mittelabschnitt sauber. Pech hatte München am Ende, dass Roy seinen Sololauf nicht mit einem Tor krönen konnte. Sein Schuss prallte am linken Pfosten ab.
Beim Versuch, die Entscheidung im Schlussdrittel herbeizuführen, brachte auch das vierte Powerplay der Red Bulls keinen Torerfolg. Während Hane unter Dauerbeschuss über sich hinauswuchs, sprang in der 49. Minute noch ein Verteidiger in die Schussbahn und verhinderte das mögliche 3:1 durch Mark Voakes. Dagegen stabilisierte sich die DEG und schlug dann in Überzahl zurück. Luke Adam glich mit einem strammen Schuss ins lange Eck zum 2:2 aus und leitete gleichzeitig eine starke Schlussoffensive seines Teams ein, in der Bukarts (59.) noch der Siegtreffer gelang.
Patrick Hager: „Wir waren sehr nah dran am 3:1 und konnten auch bei fünf gegen fünf genügend Chancen kreieren. Es ist ärgerlich, dass uns sowas an einem Wochenende gleich zweimal passiert.“
EHC Red Bull München gegen Düsseldorfer EG 2:3 (2:1|0:0|0:2)
Tore
0:1 | 01:40 | Niclas Lucenius
1:1 | 07:56 | Yasin Ehliz
2:1 | 09:04 | John Peterka
2:2 | 55:50 | Luke Adam
2:3 | 58:04 | Rihards Bukarts
Zuschauer 4.670

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(DEL/Augsburg) (Hermann Graßl) Im Curt-Frenzel Stadion trafen am 48. Spieltag die Augsburger Panther auf den amtierenden deutschen Meister aus Mannheim. Die Panther verließen zwei Mal hintereinander als Verlierer das heimische Eis und mussten sich Nürnberg auswärts beugen, während die Adler gegen die Liga-Schwergewichte Berlin und München den Kürzeren zogen und von Düsseldorf zuhause deklassiert wurden. Augsburg wollte den Platz 10 sichern, der zur Pre-Playoff Teilnahme berechtigt, Mannheim dagegen hatte noch Platz 1 im Visier, musste aber Verfolger Straubing im Auge behalten. Letztlich behielten die Augsburger mit 4:2 die Oberhand in diesem Schlüsselspiel.
(Foto: Dunja Dietrich)
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Zweifellos wollten beide Teams ihre kleine identische Niederlagenserie beenden. Der AEV startete mit einer ersten Halbchance in die Partie. Sogleich folgte in der 3. Spielminute das erste längere Powerplay für den Gastgeber, als Phil Hungerecker einen unfairen Hit mit Verletzungsfolge gegen Haase ansetzte; es gab zu Recht eine 5 + Spieldauer für den Mannheimer. Diese numerische Überlegenheit nutzten die Panther sehr schnell mit dem Führungstreffer durch Daniel Schmölz nach schönem Kombinationsspiel. Die Adler starteten einige Entlastungsangriffe und hatten kurz nach Ablauf der Strafzeit mit Valentino Klos eine tolle Einschuss Möglichkeit, die von Roy aber grandios vereitelt wurde.
Roy avancierte dann zum Rückhalt für die Augsburger, als er die Chance von Wolf akrobatisch zunichte machte. Mannheim bekam nun selbst ein Powerplay, das sie extrem druckvoll begannen, nur das Außennetz bewahrte den AEV vom Ausgleich. In ihrer zweiten Überzahl verbuchte der AEV sofort eine geniale Torchance, die Goalie Endras mit einem sensationellen Save entschärfte. In der 16. Minute durften aber die Adler jubeln, als Wolf einen Nachschuss zum 1:1 verwertete, obwohl Roy den sicheren Einschlag zuvor noch bravourös abwehren konnte. Damit ging es zum Pausentee.
Das zweite Drittel läuteten die Panther gleich mit der ersten Chance ein. Für Henry Haase war jedoch die Partie zu Ende. Die ersten drei Minuten waren durch Abtasten gekennzeichnet. Dann folgte ein vier minütiges Powerplay für Augsburg, da Huhtala noch wegen Reklamieren die Zusatzschicht aufgebrummt bekam. Und auch jetzt netzte der AEV ein in Person von LeBlanc, der seine gute Leistung mit seinem 9. Saisontor krönte. Es ging Schlag auf Schlag, nun durften die Adler wieder in Überzahl agieren, die jedoch keinen zählbaren Erfolg brachte. Ganz im Gegenteil, kurz nach Ablauf der eigenen Unterzahl erhöhte der AEV durch Fraser zum 3:1, wobei der Puck Endras etwas unglücklich durch die Schoner ins Tor trudelte.
Die Adler reagierten mit einem Pfostenschuss durch den agilen Stützle. Auf der Gegenseite reagierte Endras fantastisch gegen Fraser. Ein Sekundengetimter sehenswerter Einsatz von Payerl verhinderte Schlimmeres vor Roy. Es folgte eine Strafe gegen Augsburg wegen Spielverzögerung, die von den Adlern durch das zweite Tor von Wolf bestraft wurde, genial antizipiert von Rendulic. In eigener Unterzahl markierte Patrick McNeill durch feines Zuspiel des unermüdlichen Arbeiters LeBlanc 15 Sekunden vor Drittelende den erneuten Zwei-Tore Vorsprung. Es war bereits der siebte Shorthander der Panther in dieser Saison.
Jeder war gespannt, wie der amtierende Meister nun im Schlussabschnitt auf den Rückstand antworten würde. Augsburgs Matchplan war nun primär auf Sicherung der Defensive ausgerichtet, die heimischen Protagonisten blockten mit viel Leidenschaft die Schüsse und machten es somit den Adlern sehr schwer sich zu entfalten. Pavel Gross mischte seine Reihen nun munter, um ein Zeichen zu setzen, doch die kreativen Lösungen ließen auf sich warten, lediglich Distanzschüsse waren zu verzeichnen.
Die Zeit lief den Adlern langsam unaufhörlich davon und die Panther wollten ihrerseits tunlichst vermeiden, einen weiteren 2-Tore Vorsprung zu verspielen wie kürzlich gegen Berlin. Die Adler nahmen 2 Minuten vor Schluss Endras vom Eis, doch dieser Schachzug ging nach hinten los, fing sich David Wolf eine 2+2+10 Strafe wegen Cross Check und unnötiger Härte ein. Mannheim gab aber nicht auf, versuchte alles nach vorne zu werfen und brachte den 5. Feldspieler, doch sie blieben glücklos und Augsburg fuhr den verdienten Lohn ein für eine taktisch disziplinierte Leistung.
Für die beiden Teams geht es wie folgt weiter: Augsburg darf sich auswärts im richtungsweisenden bayerischen Derby gegen Ingolstadt messen, während Mannheim zuhause mit dem Vorletzten aus Krefeld einen vermutlich leichten Gegner empfängt.
Stimmen zum Spiel:
Augsburg - LeBlanc:
„Heute waren unsere Special Teams sehr entscheidend, es sind momentan alles enge Spiele, unser bestes Hockey ist dafür nötig, gerade unsere Heimspiele sind wichtig.“
Mannheim - Möser:
„Großes Lob an Augsburg, die waren sehr gut defensiv ausgerichtet, uns fehlten letztlich die Mittel zum Ausgleich. Es gibt noch 4 Spiele, vorherige Spiele sind Vergangenheit, wir konzentrieren uns auf das nächste Wochenende.“
Spiel vom 23.02.2020
Augsburg – Mannheim 4:2 (1:1|3:1|0:0)
Tore:
1:0 |04|Schmölz (LeBlanc, Payerl)
1:1 |16| Wolf (Desjardins, Plachta)
2:1 |26| LeBlanc (Lamb, Sezemsky)
3:1 |31| Fraser (Sezemsky, McNeill)
3:2 |38| Wolf (Järvinen, Katic)
4:2 |40| McNeill – Shorthanded - (LeBlanc, Valentine)
1. Drittel Statistik: (aus Sicht der Heimmannschaft) 6:10 Schüsse, 7:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:27
2. Drittel Statistik: (aus Sicht der Heimmannschaft) 18:10 Schüsse, 10:13 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:4
3. Drittel Statistik: (aus Sicht der Heimmannschaft) 2:13 Schüsse, 12:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:16
Zuschauer:
6.012 Zuschauer
Aufstellung:
Augsburg:
Roy (Keller), Lamb, Rogl, Kosmachuk, LeBlanc, Hafenrichter, McNeill, Haase, Payerl, Stieler, Trevelyan, Sezemsky, Valentine, Sternheimer, Mayenschein, Holzmann, Tölzer, Fraser, Gill, Schmölz.
Mannheim:
Endras (Gustafson), Katic, Reul, Stützle, Smith, Huhtala, Krupp, Lampl, Hungerecker, Järvinen, Rendulic, Billins, Akdag, Wolf, Desjardins, Plachta, Möser, Klos, Goc, Krämmer.
Deutsche Eishockey Liga (DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.
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(DEL/Düsseldorf) PM Was war denn da los?! Eine wunderbar aufspielende Düsseldorfer EG feiert bei den Adler Mannheim einen nie erwarteten Kantersieg. Beim amtierenden Meister siegt sie sage und schreibe mit 6:2 (2:0, 0:0, 4:2)! In dieser Höhe eine absolute Eishockey-Sensation. Im Kampf um die besten Playoff-Plätze rangieren die Rot-Gelben damit weiterhin auf dem fünften Tabellenplatz.

(Foto: eishockey-online.com / Archivbild)
Eiskalte Konter-DEG
Die DEG heute mit einem im Vergleich zu Dienstag unverändertem Line up, also wieder mit Rückkehrer Marco Nowak und Neuzugang Niclas Lucenius, der diesmal ein Trikot mit „seiner“ 11 tragen konnte. Der Gastgeber startete gewohnt druckvoll, aber die DEG konnte die anstürmenden Adler erfreulich oft vom eigenen Gehäuse fernhalten. Die erste DEG-Chance hatte Maxi Kammerer auf Zuspiel von Alex Barta. Eine Unterzahl nach Strafe gegen Nicholas Jensen brachte die DEG kurzzeitig in Bedrängnis, aber die Defensive um Niederberger flink und aufmerksam. Die Gäste kamen nun ihrerseits zu einigen Chancen, aber Barta und Co. scheiterten an Johan Gustafsson. Mitten in eine Drangperiode der Adler die plötzliche DEG-Führung! Jerome Flaake konnte sich die Scheibe stibitzen, fuhr das Break und verwandelte halbhoch ins rechte Eck. 1:0 für Rot-Gelb bei 12:50! Und damit nicht genug: Nur 66 Sekunden später eine ähnliche Situation. Diesmal war es Rihards Bukarts, der bei einem Konter alleine auf Gustafsson zulief, und der Lette traf! Und zwar durch die Beine des Keepers. 13:56 waren hier gespielt. Danach die Hausherren kurzzeitig geschockt und unkonzentriert, so dass die DEG sogar zu weiteren Chancen kam, dazu verhielt sie sich clever in der Verteidigung. 2:0 für die DEG nach 20 Minuten!
Konzentrierte Defensiv-DEG
Einige Schrecksekunden gab es zu Beginn des Mittelabschnitts. Bei einem Powerplay der Adler (Nowak saß draußen, seine erste Strafe nach dem Comeback!) zappelte die Scheibe im DEG-Netz, aber die Schiedsrichter gaben den Treffer nach bangen Momenten wegen Torhüterbehinderung nicht. 13.392 Zuschauer in der fast ausverkauften Arena atmeten hörbar durch, auf diese oder jene Weise. Und auch danach sahen sie ein Duell von wütenden Mannheimern und cleveren Düsseldorfern, die jeden Zentimeter Eis emsig verteidigten. Kam doch mal ein Stürmer durch, fand der Meister in Niederberger seinen, nun ja, Meister. So vergingen die Sekunden und das rot-gelbe Bollwerk hielt stand. Die gesamte Mannschaft verdiente sich in diesen Minuten ein Extra-Lob für Konzentration und Einsatz!
Effektive Tore-DEG!
Im Schlussdrittel roch es zunächst förmlich nach dem Anschlusstreffer. Aber es roch eben nur! Denn die DEG entschied das Spiel mit einem ebenso plötzlichen wie wunderschönen und sensationellen Viererschlag. Aber der Reihe nach: Erst fuhr die Olimb-Reihe einen Konter, den Abwehr-Gebirge Alex Urbom im Nachschuss zum dritten DEG-Treffer verwandelte (43:49, Vorlagen Olimb und Flaake). Nun wenig später das jetzt schon sensationelle 4:0 aus Sicht der DEG: Reid Gardiner traf bei 44:09 (Vorlagen Kammerer und Zanetti). Und damit nicht genug: Wenig später sogar der fünfte Düsseldorfer Streich! Wahnsinn! Jerome Flaake machte bei 47:05 seinen zweiten Tagestreffer (Assists Olimb und Urbom). Das irre halbe Dutzend voll machte dann Luke Adam, der im Powerplay aus spitzem Winkel und auf Vorlagen von Lucenius und Jensen traf. „Oh, wie ist das schön!“, sangen da die 600 mitgereisten DEG-Fans. Damit war das Spiel natürlich entschieden. Die späten Mannheimer Treffer durch Huhtala und – natürlich – Stützle, änderten daran nichts mehr. Was für ein Triumph in Mannheim!
Ausblick: Das nächste Spiel wird auf dem Papier ähnlich schwierig. Denn am kommenden Sonntag reisen die tapferen Rot-Gelben weiter nach Süden und messen sich in München mit dem EHC Red Bull. Das nächste Heimspiel ist noch weit hinter dem Horizont. Am Freitag, 6. März, kommen die Krefeld Pinguine in den ISS DOME. Für dieses Spiel wurden schon an die 10.000 Eintrittskarten abgesetzt.

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(DEL/Straubing) (MA) Straubing hielt das Heft des Handelns weitestgehend in der eigenen Hand. Nürnberg wollte manmchal zu viel und die Franken trafen dabei nicht immer die richtigen Entscheidungen. Das Tor durch Skille zum 2:1 im letzten Abschnitt reichte nicht mehr, um die Tigers in Bedrängnis zu bringen. Brandt und Balisy brachten den Gastgeber vor 5.112 Zuschauern in Führung. Mit diesem Sieg überholen die Straubinger sogar den Meister aus Mannheim in der Tabelle.

(Foto: Birgit Eiblmaier)
Die Gastgeber legten gleich mächtig los zu Spielbeginn. Mit dem aggressiven Forechecking, noch aus dem Spiel gegen Düsseldorf, kamen auch die Ice Tigers kaum zurecht. Heard (3.) war der erste Angreifer der es im Slot gegen Treutle versuchte. Danach fälschte Loibl (6.) einen Schuss ab, der nur knapp das Tor verfehlte. Beim nächsten Angriff machte es Marcel Brandt (7.) besser. Loibl legte für seinen Verteidiger ab, der umkurvte einen Gegenspieler und konnte mit der Rückhand ins lange Eck zum 1:0 treffen. Dies war zugleich, dass 100. Heimtor der Straubinger in der aktuellen Saison. Von den Gästen kamen nur wenige Entlastungsangriffe, dafür flogen immer wieder Pucks auf das Gästegehäuse.
Heard (10.) versuchte es erneut im Slot, blieb aber genauso glücklos, wie Connolly (12.) der über die linke Seite auf Treutle zusteuerte. Die Tigers gingen nun äusserst fahrlässig mit ihren Möglichkeiten um. Daschner (15.) sah den einschussbereiten Schütz nicht und im Gegenzug hätte Acton mit der ersten richtigen Chance für sein Team beinahe ausgeglichen. Nürnberg setzte nun ein Zeichen. Andreas Eder, der nächste Saison bei den Tigers unter Vertrag steht, ging von „Coast to Coast“ durch die Reihen der Tigers, scheiterte aber zuletzt ebenfalls an Zatkoff. So blieb es bei der knappen 1:0 Führung für die Tigers.
Die Franken kamen etwas besser aus der Kabine, ließen sich nicht mehr in der eigenen Zone einschnüren, verpassten aber in der Schwächephase der Tigers ein Tor zu erzielen. Zuerst hätten sich die Niederbayern das Ei selbst reingelegt (23.) aber Zatkoff hatte Glück. Eder (24.) versuchte es erneut allein, wurde aber in letzter Sekunde von Glässl gestoppt. Nürnbergs erstes Powerplay verlief im Sande. Die Tigers brachten zwar weiterhin die Pucks aufs Tor, jedoch ohne durchschlagenden Erfolg. Williams war am nähesten dran, doch der Puck überquerte nicht die Torlinie, was die Schiedsrichter nach Videobeweis bestätigten.
O'Brien hatte die dickste Chance für sein Team, als Zatkoff den verdeckten Schuss prallen ließ. Danach Schrecksekunde für die Gäste. Festerling wurde unglücklich vom Puck im Gesicht getroffen. Er musste in der Kabine behandelt werden. Straubing fing sich wieder, nach der schwachen Phase zwichen der 25. und 32. Minute und kam zu Tormöglichkeiten. Treutle musste gegen den heranstürmenden Schönberger Kopf und Kragen riskieren, dass Tor war leer, aber Heard konnte den Puck nicht kontrollieren. Doch dann war es so weit. Mit dem 162. Saisontreffer durch Chase Balisy (37.) setzten die Tigers in ihrer DEL-Geschichte eine neue Bestmarke.
Daschner mit dem Querpass und Balisy hielt seinen Schläger hin, sodass Treutle erst sehr spät reagieren konnte. Zwar wären die Ice Tigers fast noch zum Anschluss gekommen, aber auch Zatkoff war wachsam gegen Ramoser (39.). So wechselten beide Teams noch einmal die Seiten. Nürnberg musste einen Weg finden, Druck auf die Abwehr der Hausherren zu entwickeln. Dies sollte erst zu spät in der Partie gelingen. Weiterhin gab Straubing die Pace vor. Schütz und Loibl hätten ihr Team genauso auf die Siegerstraße bringen können, wie nur wenig später das Duo Balisy und Mouillierat. Die Chance von Brandt (48.), nach einem Solo, entschärfte Treutle ebenfalls souverän.
Der Schlussmann der Ice Tigers war in blendender Verfassung und hielt sein Team immer wieder im Spiel. Durch Jack Skille (48.) kam im Fanlager der Franken wieder Hoffnung auf. In der Vorwärtsbewegung des Gegners stibitze er die Scheibe und verlud Zatkoff, indem er seinen Schuss verdeckt durch die Beine von Kohl abfeuerte. Nun wurden die Straubinger mehr in die eigene Zone gedrückt. Nürnberg fuhr mehrere gefährliche Angriffe, aber auch Zatkoff sowie Eriksson konnten durch Körpereinsatz, schlimmeres verhindern. Mit sechs Feldspielern versuchte der Tabellenneunte die Verlängerung herbeizuführen. Am Ende reichte es nicht mehr und die Tigers verließen das Eis als Sieger und neuer Tabellenzweiter, durch die Niederlage der Mannheimer gegen Düsseldorf.
Straubing Tigers – Thomas Sabo Ice Tigers: 2:1 (1:0|1:0|0:1)
1:0 | 07. | Brandt (Loibl, Gläßl)
2:0 | 37. | Balisy (Daschner)
2:1 | 48. | Skille
Strafen: Straubing 4 – Nürnberg 4
Zuschauer: 5.112
Schiedsrichter:
HSR #11 Hunnius / #7 Rohatsch
LSR Cepik / Wölzmüller
Aufstellung:
Straubing Tigers: Zatkoff (Vogl) – Eriksson, Acolatse; Brandt, Kohl; Schopper, Daschner; Gläßl – Mouillierat, Connolly, Williams; Loibl, Brunnhuber, Schütz; Laganiere, Balisy, Turnbull; Schönberger, Heard, Mulock
Thomas Sabo Ice Tigers: Treutle (Langmann) – Summers, Festerling; Bender, Weber; Schulze, Mebus; Reimer, Acton, Fischbuch; Skille, Buck, Brown; Dupuis, O'Brien, Bassen; Ramoser, Eder, Bernhardt
Tigers on Air

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(DEL/München) (Christian Diepold) Der EHC Red Bull München hat am 47. DEL Spieltag das Derby gegen die Ingolstadt Panther mit 2:3 n.V. verloren, bleibt aber weiterhin unangefochten an der Tabellenspitze.

(Foto: Heike Feiner)
Don Jackson konnte heute auf die langwierigen Verletzten Patrick Hager, Derek Roy und Danny aus den Birken zurückgreifen, doch bevor das Derby los ging wurde der Silberheld von PyeongChang 2018 Yannic Seidenberg für sein 1.000 DEL Spiel geehrt, welches er diese Woche in Mannheim bestritten hatte und damit als sechster Spieler in den Elite-Club der DEL aufgenommen wurde.
In den bisherigen drei Aufeinandertreffen gab es 30 Tore zu bestaunen, doch heute sollten die 5.640 Zuschauer am Oberwiesenfeld bis 12 Sekunden vor dem Ende des ersten Drittels auf den ersten Treffer warten. Ingolstadt ging durch Brett Olson mit 0:1 in Führung. Beide Teams waren hoch motiviert und das Spiel weitgehend ausgeglichen. Die beste Chance auf Seiten des Tabellenführers hatte Chris Bourque (10.) bei einem harten Schuss, der nur knapp das Tor von Jochen Reimer verpasste.
Die Hausherren konnten den Mittelabschnitt bestimmen und kamen verdient durch ihren Topscorer Chris Bourque (27.) zum 1:1 Ausgleich. Bei seinem Schuss in den Winkel gab der Jubilar Yannic Seidenberg den Assist. In der anschliessenden Überzahlsituation hatte Jochen Reimer alle Hände voll zu tun um sein Team im Spiel zu halten. Beim 2:1 Führungstreffer von Trevor Parkes (32.), ließ der 29-jährige Kanadier die Ingolstädter Abwehrspieler bei seinem starken Solo sehr alt aussehen.
München hatte in der Anfangsphase des letzten Drittels einige gute Möglichkeiten früzeitig auf die Siegerstrasse einzubiegen, die Beste hatte Mark Voakes in Unterzahl (50.), als er mit einem Alleingang am hervorragenden Gästekeeper Reimer scheiterte. Danach ließen die Red Bulls eine Überzahlsituation ungenutzt und so blieb es weiterhin spannend.
Wenige Minuten vor dem Ende gab es für den Tabellenführer eine brenzlige Unterzahlsituation zu überstehen in der Jason Jaffrey zu erst in Unterzahl die vermeindliche Entscheidung auf der Kelle hatte und im Gegenzug der 2:2 Ausgleich durch die Panther fiel. Die letzten 60 Sekunden hatten es dann noch in sich, denn München drückte auf den Sieg, doch die Sirene trennte beide Teams mit einem Punktgewinn.
In der anschliessenden Verlängerung konnten sich die Gäste aus der Audi-Metropole durch ein Tor von Mirko Höfflin den Extrapunkt sichern. Die Red Bulls haben am Sonntag erneut ein Heimspiel und erwarten am Oberwiesenfeld die Düsseldorfer EG, während die Ingolstädter ebenfalls zu Hause, auf die Schwenninger Wild Wings treffen.
47. DEL Spieltag, 21.02.2020
EHC Red Bull München - ERC Ingolstadt 2:3 n.V. (0:1|2:0|0:1|0:1)
Tore:
0:1|20.|Brett Olson (Simpson)
1:1|27.|Chris Bourque (Seidenberg)
2:1|32.|Trevor Parkes
2:2|58.|Wayne Simpson (Collins, Foucault) PP
2:3|62.|Mirko Höfflin
Zuschauer:
5.640

(Ehrung von Yannic Seidenberg 1.000 DEL Spiele - Foto: Gepa Pictures)

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