(DEL/Mannheim) PM Erst vor wenigen Wochen gab Marcel Goc sein Karriereende als aktiver Spieler bekannt. Die Adler Mannheim können nun verkünden, dass der 699-fache NHL-Spieler künftig als Skills und Development Coach in der Organisation fungieren wird.

( Foto AS Sportfoto / Sörli Binder )>
„Ein derart erfahrener und erfolgreicher Spieler wie Marcel hat in seiner Karriere sehr viel erlebt. Es freut uns, dass wir ihn mit seiner Erfahrung weiter für den Club gewinnen konnten. Alle Adler-Spieler und die jüngeren Generationen werden von seinem enormen Wissen profitieren“, freut sich Sportmanager Jan-Axel Alavaara über den Verbleib Gocs.
Goc wird in der kommenden Saison mehrmals pro Woche mit den Adler-Spielern auf dem Eis stehen und an den individuellen Fähigkeiten arbeiten. Außerdem sind Einheiten mit den jüngeren und verletzten Spielern vorgesehen. Gleichzeitig wird Goc regelmäßig mit den Jungadlern arbeiten.
„Mit jungen Spielern auf dem Eis zu stehen, ihnen hilfreiche Tipps zu geben und sie zu Höchstleistungen zu motivieren, hat mir schon immer sehr viel Spaß gemacht“, sagt Goc, der bereits bei verschiedenen Nachwuchsmannschaften hospitieren durfte. „Dass ich nun mit Profis zusammenarbeiten werde und nicht mehr in der Kabine sitze, wird sicherlich eine Umstellung. Aber ich freue mich riesig auf meinen neuen Lebensabschnitt. Mein Ziel ist es, aus jeder Situation und von allen Trainern so viel wie möglich zu lernen, die Stärken der Jungs zu fördern und an den Schwächen zu arbeiten.“>
Hasanen und Weichert verlassen den Club
Pertti Hasanen, der zur Saison 2018/19 zunächst als Co-Trainer zu den Adlern stieß und in der abgelaufenen Spielzeit als Development Coach fungierte, wird den Club dagegen ebenso verlassen wie Torwarttrainer Benedikt Weichert. Demnach kümmert sich künftig Hugo Haas um das Torhütergespann Dennis Endras und Felix Brückmann.

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(Sport1/Eishockey) PM Nachdem die DEL aufgrund des Coronavirus‘ am vergangenen Dienstag das vorzeitige Saisonende bekanntgegeben hat, äußern sich verschiedene Vertreter aus der Liga in der neuen Podcast-Folge von „Die EISHOCKEY SHOW powered by SPORT1“. Im Gespräch mit den SPORTFUZZIS Rick Goldmann, Basti Schwele und Sascha Bandermann schildert DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke nochmals die schwere Entscheidungsfindung und gibt einen Ausblick in die Zukunft.

(Foto: dpa)
Der Kapitän der Grizzlys Wolfsburg Sebastian Furchner bewertet das Saisonaus aus sportlicher Sicht. Der Geschäftsführer des ERC Ingolstadt Claus Gröbner äußert sich zu den wirtschaftlichen Konsequenzen, dazu berichtet der Co-Trainer der THOMAS SABO Ice Tigers Manuel Kofler von der Stimmung in Nürnberg. Die wichtigsten Aussagen im Folgenden. Zudem ist die neue Podcast-Ausgabe „No Hockey“ seit dem heutigen Donnerstag auf www.sport1-podcast.de und weiteren Streaming-Plattformen wie Spotify, Apple Podcasts, Deezer und Podigee verfügbar.
DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke über …
… die Entscheidung, die DEL-Saison vorzeitig zu beenden: „Das war natürlich eine mega Stresssituation für uns alle. Diese Entscheidung erstmal vorzubereiten und die Hoffnung zu haben, dass es so schön weiter geht, wie es am Wochenende aufgehört hat, aber das hat sich dann leider relativ schnell zerschlagen. Wir haben auch gemerkt, mit den anderen Ligen zusammen, dass wir nicht mehr mit Zuschauern spielen können. Für uns ist das einfach ein Verbot und für uns gehören die Fans zum Spiel dazu und damit wurde uns das spätestens vorgestern Nachmittag verboten.“
… mögliche Ausgleichszahlungen der Regierung: „Wenn die Politik diese Empfehlungen ausspricht und ankündigt, sie will der Wirtschaft helfen, dann hoffen wir, dass diese Förderungen und Hilfen auch bei uns ankommen.“
… über die Planungen für die Zukunft: „Es kommen jetzt schon die Nächsten, die sagen, dass das nie aufhören wird und wann wir eigentlich überhaupt mal wieder eine Veranstaltung durchführen können. Aber so können wir nicht denken. Wir müssen jetzt das Beste aus der Situation machen und wir hoffen, dass das dann auch wirklich den gesundheitlichen Erfolg hat, den es haben soll und dass die Maßnahmen jetzt nicht für die Katz sind. Und dann hoffen wir, dass wir im September Eishockey spielen können.“
Sebastian Furchner (Kapitän Grizzlys Wolfsburg) über …
… das vorzeitige Saisonende der DEL: „Das ist eine Tragödie für alle Beteiligten, aber in erster Linie natürlich für die Spieler, die ihre Karriere nach dieser Saison beenden und die jetzt keinen würdigen Abschluss finden. […] Jeder weiß, dass die Playoffs die beste Zeit im Jahr sind und jeder arbeitet darauf hin und dann wird einem die Chance genommen, um den Titel zu spielen. Es ist egal, ob man Erster oder Zehnter ist. Am Ende des Tages kann es jeder schaffen und das ist halt jetzt einfach vorbei.“
… die Stimmung in der Mannschaft nach dem Saisonaus: „Wir saßen in der Kabine zusammen und haben etwas getrunken. Wir haben versucht, einen „normalen“ Saisonabschluss zu finden. Man versucht, einen so normalen Übergang wie möglich zu schaffen und es ist auch Teil des Geschäfts, jetzt nach vorne zu schauen.“
Claus Gröbner (Geschäftsführer ERC Ingolstadt) über …
… das vorzeitige Saisonende der DEL: „Wir sind natürlich alle sehr enttäuscht und haben uns sehr auf die Playoffs, die geilste Zeit, gefreut. Wir arbeiten alle im Sport, weil wir uns messen und gewinnen wollen und weil wir einen Wettkampf sehen wollen und haben uns natürlich auf eine prickelnde Serie mit Augsburg gefreut. Die Möglichkeit haben wir jetzt leider nicht, aber ich muss ganz ehrlich sagen, dass es mit den Vorgaben, die wir vom Staat bekommen habe, eigentlich keine Alternative gab. Die Enttäuschung ist am Tag danach genauso groß, aber Gesundheit und Sicherheit muss an oberster Stelle stehen.“
… die wirtschaftlichen Einbußen im Eishockey: „Wir haben eine andere Einnahmestruktur als der Fußball. Wir leben viel mehr von den Ticketeinnahmen und das ist natürlich für uns eine wirtschaftliche Katastrophe.“
… die Lohnfortzahlung für die Spieler: „Nachdem keiner dafür etwas kann, ist es natürlich klar, dass der Spieler seinen Anspruch auf Lohn weiterhin hat. Das steht überhaupt nicht zur Diskussion.“
… mögliche Ausgleichszahlungen der Regierung: „Das ist jetzt die Aufgabe von uns Kaufmännern, dass wir uns mit den Juristen zusammensetzen und koordiniert mal nachdenken, welche Möglichkeiten es gibt. Und wir appellieren natürlich an die verantwortlichen Stellen in den Städten und beim Land, für die Zusagen und Versprechungen, dass man kleinen und mittelständischen Unternehmen hilft.“
Manuel Kofler (Co-Trainer THOMAS SABO Ice Tigers) über …
… das vorzeitige Saisonende der DEL: „Wir waren richtig gut drauf und haben immer vom großen Ganzen gesprochen. Wir sind auch fest überzeugt, dass bei uns alles möglich gewesen wäre. Die Enttäuschung war riesengroß.“
… die Zukunft in Nürnberg nach dem Ausstieg von Sponsor und Namensgeber THOMAS SABO: „Es geht ganz normal weiter. Wir sind dabei mit Sponsoren zu reden und einige Spieler haben schon verlängert. Es schaut alles gut aus bei uns.“
(Quelle „DIE EISHOCKEY SHOW powered by SPORT1“)
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(DEL) PM DEL folgt offiziellen Empfehlungen / Playoffs 2020 finden nicht statt / Kein Deutscher Meister in der Saison 2020/21

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
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Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) sieht sich gezwungen, die aktuelle Saison mit sofortiger Wirkung vorzeitig zu beenden. Die anstehenden Playoffs können nicht mehr durchgeführt werden. Grund dafür sind die Verbote diverser Bundesländer, Großveranstaltungen wie Spiele der DEL mit mehr als 1000 Zuschauern stattfinden zu lassen. Die DEL folgt damit auch den offiziellen Empfehlungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie Gesundheitsminister Jens Spahn, die nun in den behördlichen Verboten umgesetzt wurden.
„Dass wir die Entscheidung so treffen müssen, tut uns für alle Clubs , Partner und insbesondere Fans in ganz Deutschland unheimlich leid. Wir haben aber angesichts der aktuellen Entwicklungen die Pflicht, verantwortungsvoll mit der Situation umzugehen. Wir als DEL stellen die Gesundheit von unseren Fans, Spielern und Mitarbeitern in den Fokus“, so Gernot Tripcke, Geschäftsführer der DEL.
Aufgrund der vorzeitigen Beendigung der Saison gibt es in diesem Jahr keinen Deutschen Meister. Als Hauptrundensieger vertritt der EHC Red Bull München gemeinsam mit den Adlern Mannheim, den Straubing Tigers und den Eisbären Berlin die DEL in der Champions Hockey League (CHL 2020/21).
DEL2 folgt offiziellen Empfehlungen
Die Deutsche Eishockey Liga 2 (DEL2) sieht sich gezwungen, die aktuelle Saison mit sofortiger Wirkung vorzeitig zu beenden. Die anstehende Endrunde entfällt. Der Grund dafür sind die Anordnungen mehrerer Bundesländer, Großveranstaltungen wie Spiele der DEL2 mit mehr als 1000 Teilnehmern zu untersagen. Die DEL2 folgt damit den offiziellen Empfehlungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie Gesundheitsminister Jens Spahn und reagiert zugleich auf die örtlichen Behörden und deren Entscheidungen.
René Rudorisch, Geschäftsführer der DEL2: „Gerade in Folge einer so spannenden und sportlich extrem ausgeglichenen Saison, wie wir sie in der Hauptrunde erleben durften, tut uns dieses vorzeitige Ende der Saison weh und wir bedauern dies für die gesamte DEL2-Familie. Allerdings gehen auch an uns behördliche Vorgaben und aktuelle Entwicklungen nicht vorüber. Natürlich haben wir gehofft, die Saison zu Ende zu spielen. Am Ende hat aber die Gesundheit aller Beteiligten und die Beachtung offizieller Anweisungen und Vorgaben oberste Priorität.“
Die Löwen Frankfurt stehen als Hauptrundensieger fest. Aufgrund der vorzeitigen Beendigung der Saison gibt es in diesem Jahr keinen Meister der DEL2 und auch keinen sportlichen Absteiger.Am morgigen Mittwoch, 11. März findet um 10.30 Uhr eine Facebook-Live-Stellungnahme mit DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch auf der offiziellen DEL2-Facebook-Seite statt, zu der wir Sie hiermit gerne einladen.
Deutsche Eishockey Liga (DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.
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(DEL/München) PM Der dreimalige deutsche Meister Jason Jaffray wird seine Laufbahn als professioneller Eishockeyspieler nach der Saison 2019/20 und insgesamt 18 Profijahren beenden. Der kanadische Stürmer war in den vergangenen fünf Jahren einer der prägenden Spieler im Kader der Red Bulls. „Ich möchte nach dieser Saison den Fokus auf meine in Kanada lebende Familie legen und zurück in meine Heimat gehen. So sehr ich meine Zeit hier in München liebe, wurde mir klar, dass das meine letzte Saison sein sollte“, begründet Jaffray seine Entscheidung.

(Foto: Gepa Pictures)
„Jason ist das Paradebeispiel eines Musterprofis. Durch seine Gewinnermentalität, seine Führungsqualitäten und seinen Willen macht er jede Mannschaft besser. Wie er zuletzt nach seiner langen und schweren Verletzung den Weg zurück ins Team fand, nötigt höchsten Respekt ab. Dass er wieder ein wichtiger Faktor im Spiel unserer Mannschaft geworden ist, haben ihm nur die Wenigsten zugetraut.
Persönlich bedauern wir seine Entscheidung, denn er hätte uns sicher auch in der nächsten Saison weitergeholfen. Dennoch respektieren wir natürlich seinen selbstbestimmten Entschluss, seine Karriere zu beenden. Nun gilt es alles dafür zu tun, dass Jason sich sportlich bestmöglich verabschieden kann. Wir sind uns sicher, er wird in den anstehenden Playoffs eine entscheidende Rolle spielen“, erklärt Christian Winkler, Managing Director Sports und Geschäftsführer beim EHC Red Bull München.
Jaffray wechselte 2015 in die Organisation der Red Bulls. Gleich zu Beginn stellte der 38-Jährige einen neuen DEL-Rekord auf, als er in seinen ersten acht Partien jeweils einen Treffer erzielte. Am Ende seiner Premieren-Saison holte er mit Red Bull München den Meistertitel. „Das war hundertprozentig mein tollster sportlicher Moment in Deutschland. Diese Meisterschaft werde ich nie vergessen. Für viele von uns war es der erste Titel überhaupt.“ 2017 und 2018 gewann er mit den Münchnern zwei weitere Meisterschaften. Insgesamt erzielte Jaffray bislang in 234 Ligaspielen 154 Scorerpunkte (70 Tore sowie 84 Assists).
Wegen anhaltender Hüftproblemen absolvierte Jaffray in der vergangenen Saison nur 17 DEL-Einsätze und unterzog sich im März 2019 einer Operation. Rund acht Monate kämpfte der aus Rimbay stammende Angreifer für seine Rückkehr aufs Eis. „Das war die härteste Zeit meiner Laufbahn“, so Jaffray. Den Großteil seiner Reha-Zeit verbrachte er in der Red Bull Eishockey Akademie in Liefering an der bayerisch-österreichischen Grenze. Ende November 2019 feierte Jaffray sein Comeback für Red Bull München und absolvierte fortan alle Pflichtspiele (31 DEL | zwei CHL).
Seit seiner Rückkehr sammelte er in beiden Wettbewerben zehn Tore und zehn Assists. „Wenn mir vor einem Jahr jemand gesagt hätte, dass ich in dieser Saison an die zehn Tore schießen würde, hätte ich ihn ausgelacht. Nach all dem, was ich in den vergangenen eineinhalb Jahren durchgemacht habe, ist das für mich eine unglaublich befriedigende Saison. Hoffentlich folgt jetzt noch ein langer Playoff-Lauf“, sagt der 1,81 Meter große und 93 Kilogramm schwere Offensiv-Spieler.
Bis zu seinem letzten Spiel als Eishockeyprofi hat Jaffray noch zwei große Ziele. „Zum einen möchte ich meine Karriere gesund beenden. Zum anderen würde ich es lieben, so wie mein ehemaliger Münchner Mitspieler Keith Aucoin abzutreten: Den Pokal im Wissen hochzustemmen, dass es dein letztes Spiel als Profi war.“

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(DEL/Augsburg) PM Wichtige Personalentscheidung kurz vor Beginn der Playoffs: Der umworbene Verteidiger Brady Lamb hat seinen Vertrag bei den Panthern um ein weiteres Jahr verlängert. Damit wird der Kanadier 2020-21 bereits in seiner siebten Spielzeit für Augsburg in der Deutschen Eishockey Liga auflaufen.

(Foto: eishockey-online.com / Archivbild)
Brady Lamb wechselte zur Saison 2014-15 von den Abbotsford Heat aus der American Hockey League in die Fuggerstadt. Mittlerweile absolvierte der 185 cm große und 103 kg schwere Rechtsschütze 324 Spiele für die Panther in der DEL und gehört damit zu den dienstältesten Akteuren im aktuellen Kader. In sechs Jahren in Deutschlands Eishockeyoberhaus zählte Lamb beständig zu den punktbesten Offensivverteidigern der gesamten Liga. 42 Tore und 136 Assists stehen dabei für den 31-jährigen Blueliner in der Statistik. Damit verbuchte er im Schnitt mehr als einen halben Punkt pro Einsatz.
Seine Leistungen auf dem Eis gepaart mit seiner Treue zum Club ließen Lamb über die Jahre zu einer Identifikationsfigur des Augsburger Eishockeys heranreifen. Seit langen Jahren trägt er bereits das „A“ des Assistenzkapitäns auf seinem Trikot, nach dem Rücktritt von Steffen Tölzer wurde er vor dem Wochenende sogar zum neuen Kapitän der Panther ernannt.
Brady Lamb: „Ich hoffe, die Pantherfans freuen sich schon auf die kommende Saison. Ich jedenfalls verspüre schon heute große Vorfreude. Es gibt keinen Ort, an dem ich lieber Eishockey spielen würde als in Augsburg. Meine Frau Lizz und ich fühlen uns hier auch nach der Geburt unseres Sohnes Callaghan rundum wohl und sind erleichtert, dass unsere Zukunft nun geklärt ist. Jetzt blicke ich mit den Erinnerungen an die Playoffs 2019 voller Zuversicht und Glaube an unser Team auf die 1. Runde. Mit unseren fantastischen Fans im Rücken müssen wir uns in keinem der beiden möglichen Derbys gegen Nürnberg oder Ingolstadt verstecken.“
„Brady Lamb identifiziert sich zu 100 % mit den Panthern und ist ein Spieler, dessen Wort auch in der Mannschaft Gewicht hat. Auf wie neben dem Eis ist er von großer Bedeutung für unser Team. So war es für uns nur logisch, ihn jüngst zum neuen Captain zu machen. Augsburg kann sich glücklich schätzen, eine solche Führungspersönlichkeit und einen der besten Verteidiger der Liga auch nächstes Jahr in seinen Reihen zu haben“, so Panthercoach Tray Tuomie über seinen Schützling.

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(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG beendet eine klasse Hauptrunde mit einer knappen Niederlage bei den Thomas Sabo Ice Tigers. Sie unterlag den Nürnbergern mit 2:3 (2:0, 0:1, 0:1, 0:1) nach Verlängerung. Damit belegen die Rot-Gelben in der Endtabelle dennoch Platz 5 und treffen somit im Viertelfinale auf die Eisbären Berlin. Glückwunsch zu einer bislang starken Saison!

(Foto: eishockey-online.com / Archivbild)
Guter Beginn
Die DEG heute ohne den (harmlos) erkrankten Kapitän Alex Barta, ansonsten mit unverändertem Kader. Die verbliebenen Center rotierten durch. Zum Abschluss der Hauptrunde entwickelte sich ein schnelles und chancenreiches Spiel. Nürnberg hätte durch Patrick Reimer, Brandon Buck und Jack Skille treffen können, aber Mathias Niederberger jeweils aufmerksam. Die DEG ihrerseits mit klugem Spiel nach vorne. Lucenius sah den startenden Jensen, der legte zurück auf Gardiner und der Schuss des DEG-Topscorers landete – zweimal abgefälscht – an Jonas Treutle vorbei in den Maschen. Die rot-gelbe Führung bei 10:28! Und die Kreis-Truppe konnte sogar nachlegen. Johannes Johannesen zog eiskalt ab und erzielte aus etwa sechs Metern seinen ersten Saisontreffer! Vorlagengeber bei 13:28 waren Kenny Olimb und Maxi Kammerer. Dieses besondere Saisondebüt war dem talentierten Verteidiger Norweger nach seinen starken Leistungen in den vergangenen Wochen wirklich zu gönnen! Mit einer verdienten Führung ging es in die erste Pause.
Schock gegen Drittelende
Zum Wiederbeginn konnten die Franken sogleich verkürzen. Nürnbergs Patrick Reimer – man gönnt es ihm fast ein bisschen – hielt seinen Schläger in einen harten Pass und an Niederberger vorbei rutschte die Scheibe ins Eck (20:32). Danach erhöhten die Hausherren den Druck und die Düsseldorfer Defensive dadurch einige Male in Bedrängnis. Aber das Bollwerk hielt, auch bei zwei Unterzahlen. Die DEG hätte ihrerseits ebenfalls einige Male erhöhen können, aber Luke Adam & Co scheiterten an Treutle. Dann ein Schock gegen Drittelende: Charlie Jahnke wurde gecheckt und verdrehte sich beim anschließenden Sturz sein rechtes Bein völlig. Von Flaake gestützt musste der Stürmer vom Platz gebracht werden. Zur Verwunderung vieler Beobachter gaben die Schiedsrichter hierbei kein Foul. Da kein Treffer mehr fiel, hatte die 2:1-Führung nach 40 Minuten weiter Bestand.
Im letzten Drittel wogte das Spiel vor 6.197 Zuschauern in der gut gefüllten Halle hin her. Ein DEG-Auge war dabei auch immer beim Parallelspiel in Berlin, wo ja Tabellennachbar Bremerhaven antrat. Leider konnten die Düsseldorfer die Führung nicht ausbauen und so kassierten sie kurz vor Schluss aus kurzer Distanz noch den Ausgleich. Joachim Ramsauer traf bei 58:12 zum 2:2. In der Verlängerung war es dann – wieder – Patrick Reimer, der seinen Farben durch sein 3:2 den Zusatzpunkt sicherte. Da aber Bremerhaven gleichzeitig glatt in Berlin verlor, behielten die Rot-Gelben Platz 5 und treffen nun auf den Viertplatzierten Eisbären Berlin. HEJA HEJA DEG!
So geht es weiter: Die Termine des Viertelfinales
Spiel 1: Dienstag, 17. März, 19.30 Uhr: Eisbären Berlin vs. Düsseldorfer EG
Spiel 2: Freitag, 20. März, 19.30 Uhr: Düsseldorfer EG vs. Eisbären Berlin
Spiel 3: Sonntag, 22. März, n.n.: Eisbären Berlin vs. Düsseldorfer EG
Spiel 4: Dienstag, 24. März, 19.30 Uhr: Düsseldorfer EG vs. Eisbären Berlin
Spiel 5: Freitag, 27. März, 19.30 Uhr: Eisbären Berlin vs. Düsseldorfer EG*
Spiel 6: Sonntag, 29. März, n.n.: Düsseldorfer EG vs. Eisbären Berlin*
Spiel 7: Dienstag, 31. März, 19.30 Uhr: Eisbären Berlin vs. Düsseldorfer EG*
*= falls erforderlich

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(DEL/Krefeld) (Ralf Schmitt) Der als Hauptrunden Primus aus München konnte heute am letzten Spieltag der Hauptrunde einen 1:4 Auswärtssieg bei den Krefelder Pinguinen einfahren und trifft im Viertelfinale auf einen der beiden Sieger aus der Pre-Playoff Serie. Für die Pinguine ist die Saison damit beendet.

(Fotoquelle)
Die Partie begann bereits nach 17 Sekunden mit einem Treffer der Gäste aus München durch Trevor Parkes. Kurz darauf retteten Goalie aus den Birken und Derek Roy auf der Linie einen Schuß von Laurin Braun und verhinderten damit einen möglichen schnellen Ausgleich. Danach waren die Pinguine wach und kamen zu einigen guten Torchancen, doch München traf zum 0:2 (15.) durch einen Schuss von Konrad Abeltshauser.
Im Mitteldrittel kam der KEV ebenfalls zu mehreren Möglichkeiten und machte viel Druck auf das Tor von Danny aus den Birken, der mit einigen Paraden die Null festhielt. In der 25. Minute war es dann Braun im Powerplay der zum 1:2 traf. München hatte noch gute Kontergelegenheiten drch Daryl Boyle und Mark Voakes, doch der schwedische Goalie Östlund stand sicher.
In den letzten 20 Minuten zog München die Zügel wieder mehr an sich, doch Östlund hielt seinen Kasten bis vier Minuten vor dem Ende sauber, dann traf allerdings Yasin Ehliz im Powerplay zum 1:3. Mit dem Empty Net Goal von Kastner ging das Spiel mit 1:4 nach München. Die Krefeld Pinguine beenden die Saison 2019/2020 auf dem den 4.615 Zuschauer nochmals eine gute Leistung darbringen.
Für die Red Bulls geht es im Viertelfinale auf einen der Sieger aus den Pre-Playoff Serien.
Spiel vom 08.03.2020
Krefeld Pinguine - Red Bull München 1:4 (0:2 |1:0 |0:2)
Tore:
0:1 | 1.| Parkes ( Voakes)
0:2 |15.| Abeltshauser (Daubner, Gogulla)
1:2 |25.| Braun ( Pietta, Besse)
1:3 |56.| Ehliz ( Seidenberg, Hager) PP1
1:4 |60.| Kastner ( Daubner) Empty Net
Zuschauer:
4615

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(DEL/Augsburg) PM Die Kölner Haie waren in der Saison 2019-20 so etwas wie der Lieblingsgegner der Augsburger Panther. Durch den 4:1-Sieg am letzten Hauptrundenspieltag entschied der AEV alle vier Duelle für sich und konnte mit einem Torverhältnis von 15:5 (3:1, 5:1, 3:2 und 4:1) überzeugen. Dieses Mal erzielten Sahir Gill (22.), Matt Fraser (39.), Daniel Schmölz (46.) und Thomas Holzmann (56.) die Treffer für den AEV. Den zwischenzeitlichen Ausgleich der Haie besorgte Jason Akeson (36.).

(Foto: Dunja Dietrich)
Olivier Roy feierte dabei sein Comeback nach kurzer Verletzungspause und konnte sich im ersten Durchgang auch gleich auszeichnen, denn die Panther fanden zu Beginn offensiv im Grunde nicht statt. Köln war besser, aber allzu viele Chancen hatten auch die Rheinländer nicht. Und wenn es doch gefährlich wurde, war kein Vorbeikommen an Roy, so dass es torlos in die erste Pause ging.
Das zweite Drittel begannen die Panther in Überzahl und nutzten dieses auch prompt. Das 1:0 durch Gill war jedoch definitiv kein klassisches Powerplaytor. Köln wagte sich in die Offensive, aber Kosmachuk schnappte sich einen Fehlpass, schickte Gill auf die Reise und dieser blieb alleine vor Hannibal Weitzmann cool und versenkte sehenswert und eiskalt mit der Rückhand unter die Latte (22.).
Sieben (!) Sekunden später hätte es aber fast 1:1 gestanden, doch Ben Hanowski scheiterte freistehend vor dem Augsburger Tor am starken Roy (22.). Frederik Tiffels traf zudem nur den Pfosten (27.), aber in Überzahl gelang den Haien doch der verdiente Ausgleich. Die Scheibe lief gut und am Ende traf Akeson mit einem platzierten Schuss unhaltbar in den Winkel zum 1:1 (36.).
Doch dabei blieb es nicht lange, denn Augsburg schlug zurück und profitierte dabei von einem bösen Fehler im Aufbau der Gäste. Fraser kam so an die Scheibe, ließ sich nicht lange bitten und netzte zum 2:1 ein (39.).
Holzmann mit dem Endstand - nun wartet Ingolstadt
Im dritten Abschnitt waren die Panther dann das bessere Team und erhöhten durch Schmölz nach feiner Vorarbeit von Fraser (46.). Die Partie, in der es für beide Teams um nichts mehr ging, war damit praktisch entschieden. Holzmann besorgte in der Schlussphase den Endstand (56.).
Köln verlor damit erstmals im fünften Spiel unter Trainer Uwe Krupp und für den AEV geht es nun in der 1. Playoff-Runde gegen den ERC Ingolstadt weiter. Das erste Spiel bei den Schanzern steigt bereits am Mittwoch. Am Freitag kommt die Serie dann ins Curt-Frenzel-Stadion und ein möglicherweise entscheidendes drittes Spiel würde Sonntag wieder in Ingolstadt stattfinden.

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(DEL/Mannheim) ( Marcel Herlan ) Letzter Spieltag vor den Playoffs. Zu Gast waren die Schwenninger Wild Wings für die es um nichts mehr ging, während die Adler im Fernduell mit Straubing um Platz 2 kämpften.

(Fotoquelle angeben)
Die Mannheimer begannen das Spiel druckvoll und erarbeiteten sich durch Rendulic und Järvinen erste gute Chancen. Nach knapp sechs Minuten erzielte Denis Reul das erste Tor der Partie. Es war schon sein siebter Saisontreffer. Danach ging es weiter nur in eine Richtung, so dass Dustin Strahlmeier alle Hände voll zu tun hatte. Erst nach 10 Minuten musste Dennis Endras das erste mal eingreifen. Eine kurz darauf folgende Unterzahl überstanden die Kurpfälzer problemlos.
Auf der der anderen Seite mussten die Wild Wings in Unterzahl den zweiten Gegentreffer schlucken, nachdem Ben Smith vor dem Tor abstaubte. 23 zu 5 Schüsse nach dem ersten Drittel sprachen eine deutliche Sprache.
Schwenningen kam im zweiten Drittel etwas besser ins Spiel. Als Järvinen an der blauen Linie die Scheibe verlor, fuhr Hadraschek allein aufs Tor zu und versenkte den Puck per Rückhand im Gehäuse von Endras.
Es folgten 4 Minuten Powerplay für Schwenningen. Die größte Chance hatten aber die Kurpfälzer. Fischer konnte Huhtala nur per Notbremse aufhalten und so hatte Rendulic per Penalty die Chance seinen 28. Saisontreffer zu erzielen, scheiterte jedoch an Strahlmeier. Im weiteren Verlauf des zweiten Drittels war das Spiel nun ziemlich ausgeglichen mit leichten Vorteilen für den amtierenden Meister. Das Gross-Team tat sich vor allem mit dem Passspiel schwer. Stützle hätte kurz vor Schluss des zweiten Drittels noch ein drittes Tor nachlegen können, aber auch er scheiterte an Dustin Strahlmeier.
Das letzte Drittel vor den Playoffs startete ohne großartige Chancen auf beiden Seiten. Ein Mannheimer Powerplay blieb erfolglos. Stützle hatte in den folgenden Minuten zwei aussichtsreiche Chancen, aber auch er konnte Strahlmeier nicht überwinden. Mit mehr oder weniger der ersten Chance im dritten Drittel schossen die Wild Wings dann den Ausgleich durch Blunden (51.). Das weckte das Heimteam wieder etwas auf. Smith und Rendulic hatten die nächsten Chancen.
Nach gefühlten hundert Schüssen auf Strahlmeier´s Tor, war es dann Huhtala nach starker Vorarbeit von Stützle, der die erneute Führung erzielte. Sundblad versuchte noch einmal alles und nahm trotz Unterzahl Strahlmeier aus dem Kasten. Plachta war es dann, der zum entscheidenden 4:2 ins leere Tor traf.

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(DEL/Straubing) (Markus Altmann) Selten hat man einen erleichterten Tom Pokel nach einer Niederlage gesehen. Er war froh darüber, dass sich kein Spieler mehr vor den Playoffs verletzte. Iserlohn nutzte der Erfolg tabellarisch nichts mehr, die Sauerländer schließen die Runde auf den 13. Tabellenplatz ab. Für die Tigers hätte sich da noch einiges ändern können, doch alles blieb beim alten. Der Gegner im Viertelfinale heißt Bremerhaven. In Straubing nimmt man was kommt und ein Wunschkonzert sind die Playoffs auch nicht. So gab es am Ende für alle Fans noch Freibier, als großer Dank für die Unterstützung der Mannschaft.

(Foto: Patirck Rüberg)
Coach Tom Pokel war nach dem Spiel am Freitag in München zur Reihenumstellung gezwungen. Für den gesperrten Kael Mouillierat kam Stefan Loibl in die Reihe mit Connolly und Williams. Für die Gäste war es der letzte Auftritt in der Saison 19/20 und sie wollten noch einmal present sein und gingen auch mit dem nötigen Ernst zu Werke. Kurios, ab dem zweiten Drittel kamen nur noch drei Schiris zurück. Ein Linesman blieb Krankheitsbedingt in der Kabine. Auf Straubinger Seite, waren im Vergleich zum Freitag auch Benedikt Schopper sowie TJ Mulock nicht dabei, werden aber ab nächster Woche wie gewohnt ins Training wieder einsteigen.
Naturgemäß gab die stärkste Heimmannschaft der Liga den Ton an. Schütz (2.) hätte bei seinem Rebound die Führung schon erzielen können. Doch die Hausherren waren zu weit aufgerückt, da sah Schmitz seinen Spielpartner Michael Clarke (3.) auf weiter Flur. Den Steilpass gekonnt angenommen, machte sich Clarke auf den Weg Richtung Sebastian Vogl und legte den Tigers ganz trocken das Ei ins Netz. Straubing gab sich unbeeindruckt und hatte Überzahlmöglichkeiten. Zwar sprang dabei nichts zählbares heraus, dennoch war es ansehnlich. Mit einer Führung ließen die Niederbayern die Roosters aber nicht in die Kabine gehen.
Max Gläßl (14.) schlenzte von der blauen Linie und weil Turnbull vor Peters die Sicht versperrte lag der Puck im Netz. Zwar hatte Clarke noch eine Riesenmöglichkeit allein vor Vogl vergeben, das Chanceplus war dennoch aufseiten der Gastgeber. Das Bild änderte sich im zweiten Abschnitt drastisch. Iserlohn nahm das Heft des Handelns fest in die Hand. Halmo (25.) setzte das erste Zeichen als er allein vor Vogl auftauchte. Die Gäste nutzten den ihnen zur Verfügung gestellten Freiraum auch weiterhin aus. Der Straubinger Schlussmann parierte noch einmal glänzend gegen Fleischer (27.) und Lautenschlager (29.), aber die Tigers bettelten förmlich um ein Tor und Daniel Weiß (33.) brachte seine Farben mit einem satten Schuss mit 1:2 in Führung.
Diese wurde durch Ryan O'Connor (34.) im Powerplay auf 1:3 ausgebaut. Damit hatten die Sauerländer aber noch nicht genug und schenkten dem Championsleague-Teilnehmer noch das 1:4 durch Michael Clarke (39.) ein. Die einzigen guten Chancen von Mike Connolly verpufften dagegen. Das letzte Drittel ist schnell erzählt. Auf Seiten der Tigers war es wichtig, verletzungsfrei in die Playoffs zu kommen und genau so spielten sie auch. Nicht halbherzig, aber dennoch mit angezogener Handbremse. Dies sollte aber den Auftritt der Iserlohner, die mit 200 Fans angereist waren, nicht schmälern.
Sie zeigten durchwegs noch einmal eine engagierte Leistung. Tore fielen keine mehr, auch weil beide Goalies noch ein paar gute Paraden zeigten. Vielmehr sorgte die zwischenzeitlich bekannte Eilmeldung aus dem Gesundheitsministerium, die während des Spielverlaufs die Runde machte für Aufsehen. Da empfiehlt der Gesundheitsminister Jens Spahn alle Veranstaltungen mit mehr, als 1000 Zuschauern abzusagen. Nach Aussage von Coach Tom Pokel spielt dass für seine Mannschaft vorerst jedoch keine Rolle. „Wir werden uns so vorbereiten, als währen es völlig normale Playoffs. Alles andere liegt auch nicht in unserer Hand.“
Straubing Tigers – Iserlohn Roosters: 1:4 (1:1|0:3|0:0)
Tore:
0:1 | 03. | Clarke (Schmitz)
1:1 | 14. | Gläßl (Heard, Turnbull)
1:2 | 33. | Weiß
1:3 | 34. | O'Connor (Halmo, Rumble) PP 1
1:4 | 39. | Clarke (MacQueen, Petan)
Strafen: Straubing 10 – Iserlohn 8
Zuschauer: 4.674
Schiedsrichter:
HSR #5 Schrader / #22 Reneau
LSR #97 Wölzmüller / #53 Römer
Aufstellung:
Straubing Tigers: Vogl (Zatkoff) – Brandt, Daschner; Eriksson, Acolatse; Gläßl, Kohl; Renner – Laganiere, Balisy, Turnbull; Loibl, Connolly, Williams; Filin, Brunnhuber, Ziegler; Schönberger, Heard, Schütz
Iserlohn Roosters: Peters (Brunnert) – O'Connor, Rumble; Raymond, Buschmann; Baxmann, Schmitz – Lautenschlager, Weidner, Halmo; Petan, Clarke, MacQueen; Fleischer, Weiß, Dimitriev; Orendorz, Samanski, Blank
Tigers on Air

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(DEL/Köln) (Sabrina Tesch) Für die Kölner Haie stand an diesem Freitag das letzte Heimspiel der Saison 2019/2020 auf dem Plan. Zu Gast in der LANXESS arena waren die Eisbären Berlin und 16.137 Zuschauer. Die Partie endete mit einem Sieg für die Kölner. Am Ende stand ein 5:3 auf der Tafel.

(Foto: Ingo Winkelmann)
Nachdem am vergangenen Sonntag durch den Sieg des direkten Konkurrenten Augsburgs feststand, dass die Kölner Haie die Playoff Qualifikation nicht mehr erreichen würden, war das letzte Heimspiel der Hauptrunde gegen die Berliner Eisbären nur noch Proforma. Sieben Punkte Unterschied von Köln auf den AEV konnten in sechs Spielen nicht mehr eingeholt werden. Ziel war es aber dennoch, die letzten beiden Spiele (gegen Berlin und am Sonntag gegen Augsburg) mit einer guten Leistung zu beenden und so diese Saison und erhobenen Hauptes abschließen zu können.
Headcoach Uwe Krupp erklärte vorab: „Sportlich geht es vielleicht nicht mehr um viel. Aber wir nehmen die letzten beiden Partien sehr ernst. Wir wollen die Saison zu einem würdigen Ende bringen. Unser Ziel ist es, die positiven Ergebnisse der vergangenen drei Partien fortzuführen.“ (Quelle: www.haie.de)
Seit 2009 und 2015 ist es 2020 nun das dritte Mal, dass die Haie die Playoffs verpassen. Wehmut und Enttäuschung darüber sind in Köln deutlich zu spüren. Doch das Scheitern ist selbstgemacht, verlor die Mannschaft doch ganze 17 Spiele in Folge. Und sicherlich ist nicht alles davon zu Lasten des ehemaligen Trainers Mike Stewart festzumachen, jeder Spieler des Teams sollte sich hierbei selbst, seine Leistungen, seinen Willen und seine Stellung als Profisportler hinterfragen.
Nach der Saison ist vor der Saison und nach diesem Motto können schon nächste Woche die Vorbereitungen für den Start in diese angegangen und begonnen werden. Reflektion über Leistungen, Charakter, Mannschaftschemie sind dabei die ersten Schritte zur Aufarbeitung, um in der kommenden Saison Ähnliches zu vermeiden.
An diesem Freitag aber sollte noch einmal Eishockey gespielt werden. Es fehlten weiterhin verletzungsbedingt Sebastian Uvira und Justin Fontaine. Gustaf Wesslau trat seine letzte Ehrenrunde nach der Partie am gestrigen Abend an, denn sicher ist, dass er nach fünf Jahren in Köln zurück nach Schweden gehen wird. Somit sind die Haie auf der Suche nach einem weiteren Torwart neben Hannibal Weitzmann. Dieser zeigte auch gestern im Tor einige gute Paraden und bewies, dass er ein sicherer Schlussmann ist.
Berlin hat in den letzten Spielen nun nicht mehr viel zu befürchten, als Viertplatzierter und mit einer Gesamtpunktezahl von 91 Punkten qualifizierten sie sich für die Playoffs direkt. „Uns erwartet eine Mannschaft, die sehr konstant spielt und gute Individualisten in ihren Reihen hat.“, so Krupp. (Quelle: www.haie.de)
Das erste Drittel begann schnell für Köln. Berlin kam nicht gut in die Partie und zeigte sich zunächst nicht sehr motiviert. In der 3. Minute fiel das erste Tor durch Zach Sill nach Vorarbeit durch Alexander Oblinger. Mit Hannibal Weitzmann im Tor hatten die Kölner einen sichern Rückhalt und konnten offensiv agieren. In der 14. Minute erhöhte Oblinger dann zum 2:0. Und so sollte dieses Drittel auch enden.
Im Mittelabschnitt war Berlin dann motivierter und setzte alles auf die Offensivkarte. Doch Weitzmann zeigte sehr gute Paraden und erst einmal nichts durch. Berlin wurde zunehmend aggressiver und so musste Jonas Müller nach einem Check gegen Kopf und Nacken das Eis verlassen. Er bekam 5 Minuten und eine Spieldauerstrafe. Doch das Eis verließ er nicht ohne Protest. Der gecheckte Kevin Gagné konnte nicht mehr weiterspielen, so dass die Strafe gegen Berlins Müller gerechtfertigt war.
Im Schlussdrittel passierte noch einmal viel. Berlins Leo Pförderl brachte die Eisbären zum 2:1 an die Kölner in der 44. Minute ran. Und in der 45. Minute fiel sogleich der Ausgleich durch Sebastian Streu. Die Haie ließen sich aber nicht aus dem Konzept bringen und erhöhten in der 49. Minute zum 3:2. Jin Matsumoto fälschte einen Schuss von Moritz Müller ab. Das Tor wurde durch den Videobeweis der Schiedsrichter bestätigt. In der 54. Minute war es wieder Streu mit dem Ausgleich zum 3:3. Zwei Minuten vor dem Ende schoss Taylor Aronson das 4:3 und in der 59. Minute machte Marcel Müller dann den Sack zum 5:3 zu. Es war der letzte Heimsieg dieser Saison für die Kölner Haie nach einem spannenden Spiel gegen die Eisbären Berlin.
Insgesamt war es eine solide und gute Leistung der Kölner. Auch wenn für beide Mannschaften nichts mehr zu gewinnen war und nichts mehr auf dem Spiel stand, boten sie sich am Ende doch ein umkämpftes Spiel.
Mit den Schlussworten des Haie Geschäftsführers Philip Walter verabschiedeten sich die Kölner Haie in die Sommerpause: „Ich möchte der Mannschaft ein großes Kompliment machen für die letzten Spieltage.“ Und weiter: „Vielen Dank, dass ihr Fans immer an unserer Seite wart und die Mannschaft auch in dem tiefen Tal – das wir in dieser Saison durchschreiten mussten – unterstützt habt. Lasst uns die letzten Tage als Sprungbrett nehmen für die neue Saison.“ (Quelle: www.haie.de)
In einigen Medien wird allein Mike Stewart und der späte Trainerwechsel das Scheitern zugeschrieben. Doch ganz so einfach ist das nicht. Die Problematik und Situation war am Ende zunehmend komplex. Dies bestätigte auch Geschäftsführer Philip Walter in einem Interview kürzlich. Am Ende waren es einige unterschiedliche Faktoren, die zusammen kamen. Der Trainer war sicherlich einer dieser Faktoren und der Wechsel dessen war eine Konsequenz aus den kulminierten Aspekten. Einseitige Betrachtungen führen zu Schuldzuweisungen, die an dieser Situation und an dem endgültigen Scheitern nichts mehr ändern. Der Blick sollte nun nach vorne gerichtet werden. Die Zukunft wird es zeigen, ob sich die letzten Entscheidungen und auch Uwe Krupp als Headcoach bewähren, zu hoffen bleibt es für den Verein.
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(DEL/Iserlohn) (Rü) Der Meister war zu Gast im Sauerland und ließ nichts anbrennen. Die frühe Führung wurde verwaltet, die Schlagzahl nach Bedarf erhöht und das Spiel souverän dominiert. Dabei enttäuschten die Hausherren keineswegs, boten kämpferisch noch einmal alles auf, um dem heimischen Publikum einen versöhnlichen Heimspiel- Saison- Abschluss zurückzugeben. Vom Ergebnis her gelang das nicht, die Zuschauer hatten jedoch ein feines Gespür dafür, dass die Mannschaft ihr Möglichstest gab und verabschiedeten ihre Jungs mit anhaltendem Applaus und Jubel in die durch das Verpassen der Play- Offs verfühte Sommerpause.
Am letzen Spieltag der Hauptrunde empfangen die Adler im Derby das Schlusslicht aus Schwenningen. Die Iserlohn Roosters reisen noch einmal nach Straubing.
(Foto: © Patrick Rüberg)
(Fotoquelle)
(DEL/Düsseldorf) PM Egal, was die Tabelle sagt. Spiele gegen die Krefeld Pinguine sind nie einfach. Schon gar nicht, wenn es um so viel geht, wie am vorletzten Spieltag dieser Hauptrunde. Die DEG tat sich schwer, und gab eine 2:0-Führung aus der Hand. In der Verlängerung avancierte Rihards Bukarts zum Matchwinner. Sein Überzahltreffer zum 3:2 (1:0; 1:2; 0:0; 1:0) machte die direkte Qualifikation für das Viertelfinale perfekt!

(Foto: Birgit Häfner / eishockey-online.com)
Knappe Führung nach 20 Minuten
Die Gäste aus Krefeld starteten angriffslustig in die Partie. In den Anfangsphase des Spiels waren die Schützlinge von Pierre Beaulieu viel an der Scheibe und oft im Verteidigungsdrittel der DEG unterwegs. Bei sämtlichen Schüssen, die auf seinen Kasten flogen, war Mathias Niederberger aber auf dem Posten. Die Jungs von Harold Kreis spielten zunächst abwartend, schalteten aber nach und nach einen Gang hoch. Jerome Flaake gab den Puck von der rechten Seite in den Slot, wo sich Luke Adam an einem Tip-In versuchte (5.). Nicholas Jensen zog gefährlich aus der Distanz ab (8.). Während der ersten Angriffsbemühungen der Rot-Gelben leistete sich Garrett Noonan einen Stockschlag. Für ganze sieben Sekunden nahm er auf der Strafbank Platz. Dann schlug es hinter Oskar Östlund im KEV-Gehäuse ein. Kenny Olimb gewann das Bully, gab die Scheibe weiter zu Jensen, der sie aus zentraler Position per Schlenzer ins linke Eck zirkelte (9.). Im Anschluss fand die DEG immer besser ins Spiel. Je schneller sie den Puck laufen ließ, desto gefährlicher wurde es für die Pinguine. Eine von vielen Chancen hatte Flaake, der den Puck ans Gestänge setzte (14.). Nach 20 Minuten war die DEG auf Viertelfinal-Kurs.
DEG erhöht und ist dann zu passiv
Der Mittelabschnitt startete mit 89 Sekunden rot-gelbem Überzahlspiel, die allerdings ohne Ertrag verstrichen. Als sich KEV-Verteidiger Philip Riefers durchs Drittel der DEG kurvte, konnte ihn Jensen nur regelwidrig stoppen. Somit durften auch die Pinguine mal in Überzahl ran. Als die Düsseldorfer wieder komplett waren, fuhren Jensen, Adam und Olimb zu dritt einen Konter. Olimb legte von links den Puck ab zum von hinten aufrückenden Adam. Der wollte voll durchladen, traf aber mehr Eis als Puck. Jensen stocherte das Spielgerät mit einem langen Schläger von rechts über die Linie (27.). Die ausgebaute Führung sorgte bei der DEG allerdings nicht für Sicherheit. Krefeld kam schnell zum Anschluss, weil Daniel Pietta nicht energisch genug angegriffen wurde und die Scheibe halbhoch auf der Fanghandseite Niederbergers ins Tor schlenzen konnte (30.). Nach dem Gegentreffer agierte die DEG zu passiv und ließ die Gäste im eigenen Drittel gewähren. Ein weiteres Unterzahlspiel überstand die DEG schadlos, hatte aber danach Glück, dass Kai Hospelt aus spitzem Winkel das leere Tor verfehlte, als Niederberger schon am Boden lag (38.). Der Ausgleich der Pinguine resultierte aus einer weiteren schwarz-gelben Drangphase mit viel Puckbesitz. Alex Trivellato zog von der blauen Linie ab, Phillip Bruggisser bugsierte die abprallende Scheibe durch die Schoner von Niederberger hindurch ins Tor (39.). Nun war klar: Die DEG musste wieder mehr tun, sah sich aber bis zum Drittelende erst einmal einem weiteren Powerplay der Krefelder ausgesetzt.
Viertelfinale!
Von dem war zu Beginn des letzten Drittels noch 33 Sekunden übrig. Als die DEG wieder komplett war, hatten Maxi Kammerer und Alex Barta eine Doppelchance aus dem Slot (42.). Rihards Bukarts zog alleine zum Tor, sein Schuss landete aber genau auf dem Brustpanzer von Östlund. Auch weil sich ihm Jeremy Welsh strafwürdig in den Weg gestellt hatte (42.). Zwar stand es noch immer 2:2, als Welsh von der Sünderbank zurückkehrte. Doch die DEG erhöhte nun wieder die Schlagzahl. Nowak hielt von der blauen Linie drauf, Östlund rettete mit seinem rechten Schoner (48.). Charlie Jahnke hatte aus der Drehung im Slot die vielleicht beste DEG-Chance des Schlussdrittels. Zum Ende hin hieß es noch einmal zittern. Bukarts musste wegen eines Stockschlags vom Eis. Krefeld nahm eine Auszeit, um sich für das Überzahlspiel zu beraten. In dem ließ Bruggisser ein mächtiges Geschoss von der blauen Linie los, das Niederberger spektakulär mit der Fanghand entschärfte (59.). 45 Sekunden vor dem Drittelende gerieten Jensen und Travis Ewanyk aneinander. Beide wanderten auf die Strafbank, die DEG durfte aber mit einem Mann mehr weiterspielen. Das zahlte sich zwar in der regulären Spielzeit nicht mehr aus. Nach 57 Sekunden in der Verlängerung aber ließ Bukarts mit einem Schuss aus dem Slot nach Zuspiel von Adam die DEG-Fans unter den 13.205 Zuschauern im ausverkaufen ISS DOME jubeln: Viertelfinale!
Ob die DEG dieses als Tabellenfünfter gegen die Eisbären Berlin oder als Tabellensechster gegen den noch zu ermittelnden Dritten (Mannheim oder Straubing) bestreitet, klärt sich am Sonntag. Dann gastiert die DEG um 14 Uhr bei den Thomas Sabo Ice Tigers.

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(DEL) (Christian Diepold) Am vorletzten Spieltag der DEL Hauptrunde 2019/2020 trafen in München am Oberwiesenfeld vor 6.142 Zuschauer der Tabellenführer EHC Red Bull München auf die Straubing Tigers. In einem spannenden und hitzigen Spiel setzten sich die Straubinger mit 3:6 erfolgreich durch.

(Es ging heiß her in München - Foto: Heike Feiner)
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Während den Gästen aus Niederbayern noch zwei Punkte für eine mögliche Teilnahme an der Champions Hockey League fehlten, hatten sich die Red Bulls frühzeitig bereits für den europäischen Elitevergleich qualifiziert und standen seit dem letzten Sieg in der Verlängerung gegen Schwenningen als Tabellenerster der Hauptrunde fest. Die bisherigen Begegnungen der beiden bayerischen Teams gingen mit zwei Siegen an die Münchner.
Das Münchner Tor hütete heute erneut der Silberheld von PyeongChang Danny aus den Birken, während der Neuzugang aus der ECHL #95 Zachary Fucale zum ersten Mal auf dem Spielberichtsbogen stand. Die Red Bulls liefen in den "Wings for Life World Run" Trikots auf.
Die Partie hatte von Beginn an Playoff-Charakter und beide Teams kämpften und waren bissig auf dem Eis, es gab über die gesamten 60. Minuten immer wieder Spieler, die aneinander gerieten. Den Höhepunkt lieferten Andrew Bodnarchuk und Kael Mouillierat in der 24. Minute mit einem Faustkampf. Doch es wurde auch Eishockey gespielt und Straubing konnte im ersten Drittel in Unterzahl durch den Topscorer Conolly in Führung gehen. München hatte einige gute Chancen, die der glänzend aufgelegte Jeffrey Zatkoff zu Nichte machte.
Im Mittelabschnitt ging es hin und her und die 6.142 Zuschauer am Oberwiesenfeld sahen ein hochklassiges Derby mit viel Action (36 Strafminuten) auf dem Eis. Die Gäste aus Niederbayern nutzten in der Anfangsphase zwei Mal eine Überzahlsituation durch Acolatse und Laganiere und zogen mit 0:3 davon. Nach dem 0:4 durch Mitchell Heard (30.) war der Arbeitstag für Danny aus den Birken beendet, er verließ den Kasten für Kevin Reich. Kurz darauf kamen die Red Bulls durch Jason Jaffray auf 1:4 zum Anschlusstreffer. In der Schlußminute parierte Zatkoff noch einen Penalty von Mark Voakes.
München dominierte den Schlussabschnitt und drückte von der ersten Minute auf das Tor von Zatkoff, der eine Glanzparade nach der anderen zeigte. Trevor Parkes erzielte im Powerplay (47.) das 2:4. Wenige Minuten später drückte Philipp Gogulla die Scheibe erneut über die Linie und so nahm die Partie nach 50. gespielten Minuten noch mehr Fahrt auf. Auch Straubing wechselte den Torhüter, für Zatkoff kam Sebastian Vogl zwischen die Pfosten.
Die passende Antwort konnten die Gäste durch einen Doppelschlag innerhalb von nur 33 Sekunden von Jeremy Williams in Überzahl geben. Williams hatte zuletzt im Dezember für die Tigers getroffen und krönte damit seine gute Leistung am heutigen Freitag. Zwei Minuten vor dem Ende gab es nochmals eine Strafzeit für die Tigers und Don Jackson nahm seinen Goalie vom Eis, doch es reichte bis auf einen Pfostenschuss von Yannic Seidenberg nicht mehr und so gingen die drei Punkte nach Niederbayern.
Am letzten Spieltag geht es für die Red Bulls nach Krefeld und die Tigers erwarten zu Hause die Iserlohn Roosters, bevor es dann in die Pre-Playoffs geht, die im Modus Best-of-Three ausgespielt werden.
DEL 51. Spieltag, 06.03.2020
EHC Red Bull München - Straubing Tigers 3:6 (0:1|1:3|2:2)
Tore:
0:1|07.|Michael Conolly UT
0:2|22.|Sena Acolatse (Conolly) PP
0:3|23.|Antoine Laganiere PP2
0:4|30.|Mitchell Heard (Turnbull, Laganiere)
1:4|33.|Jason Jaffray (Ehliz, Roy)
2:4|47.|Trevor Parkes (Abeltshauser, Voakes) PP
3:4|50.|Philipp Gogulla
3:5|53.|Jeremy Williams (Conolly) PP2
3:6|53.|Jeremy Williams (Daschner) PP
Zuschauer:
6.142 (ausverkauft)
Deutsche Eishockey Liga (DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie hier...
(DEL/Mannheim) PM Janik Möser wird die Adler Mannheim nach der aktuellen Saison verlassen. Der gelernte Verteidiger wechselt innerhalb der DEL zu den Grizzlys Wolfsburg.

( Foto AS Sportfoto / Sörli Binder )>
Als gebürtiger Mannheimer durchlief der heute 24-Jährige die Nachwuchsabteilungen der Jungadler. 2013 zog es Möser zunächst in die nordamerikanische USHL, bevor er vier Spielzeiten für die Ohio State University in der NCAA bestritt. 2018 kehrte der variabel einsetzbare Linksschütze nach Mannheim zurück. Für die Adler bestritt Möser bislang 39 Partien in der DEL, verbuchte dabei drei Tore und zwei Vorlagen.
Die Adler Mannheim bedanken sich schon jetzt bei Janik Möser für die geleistete Arbeit, freuen sich aber gleichzeitig auf die gemeinsame Zusammenarbeit in der Endphase der laufenden Spielzeit und wünschen ihm darüber hinaus alles erdenklich Gute für seine private sowie berufliche Zukunft.

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(DEL/Köln) (ST) Das vorletzte Heimspiel der Hauptrunde in dieser Saison stand an diesem Eishockeysonntag für die Kölner Haie auf dem Programm. Zu Gast in der LANXESS arena waren die Straubing Tigers und damit der Zweitplatzierte der DEL. Die Partie gewannen die Haie mit 4:1 und behielten 3 Punkte in Köln, die ihnen aber nicht mehr in die Playoffs verhelfen sollten.
Foto: Ingo Winkelmann
Das baldige Ende der Hauptrunde naht, nicht mehr viele Spiele sind zu bestreiten, nur noch zwei. Diese Saison wird nicht so enden wie zu Anfang im September 2019 erhofft, so viel steht seit heute fest. Die letzten beiden Spiele und heute gewannen die Haie zwar, doch am Ende reicht es nicht mehr, um in die Playoffs zu gelangen.
Die Siege erspielte sich die Mannschaft unter dem neuen Trainer Uwe Krupp, gegen Wolfsburg 5:0, gegen Iserlohn 3:2 und heute gegen Straubing 4:1. Die Haie konnten zwar noch einmal nach vorne kommen und den Abstand auf den direkten Konkurrenten Augsburg auf dem zehnten Tabellenplatz verkürzen, doch die Panther gewannen gegen Iserlohn gleichfalls 4:1 und behalten so den Punktevorsprung von 7 Punkten auf die Haie aufrecht. Und dadurch, dass es nur noch zwei Spiele in der Hauptrunde sind und gesamt 6 Punkte erzählt werden können, bleibt den Haien der Pre-Playoffeinzug verwehrt.
Das vorletzte Spiel gegen Straubing schien zunächst wie eine große Herausforderung. Die Tigers haben sich unermüdlich auf dem zweiten Tabellenplatz festgesetzt und sind somit das Überraschungsteam der Saison. Direkt hinter München lassen die Bayern nicht mehr viel zu. „Das ist eine starke Mannschaft, auf die wir am Sonntag treffen werden. Straubing spielt eine sehr konstante Saison. Aber wir werden bereit sein und uns teuer verkaufen.“, erklärte Krupp vorab. (Quelle: www.haie.de). Bisher unterlagen die Haie den Tigers in allen drei Aufeinandertreffen, das Vierte sollte nun anders laufen, nicht zuletzt da es vor der Partie auch noch Hoffnungen auf den Pre-Playoffeinzug gab.
Vor dem ersten Bully fanden noch zwei Ehrungen statt, zunächst wurden weitere Dauerkartenbesitzer gefeiert, die ihre Karten schon 25 Jahre besitzen. Und dann wurde noch ein Jubiläum bestritten: 25 Jahre Deutsche Meisterschaft 1995. In diesem Jahr holte der KEC seine erste Meisterschaft in der DEL. So spielten die Haie auch heute in Trikots, die dem Design der damaligen Trikots entsprachen.
Sebastian Uvira, Justin Fontaine und Gustaf Wesslau fehlten verletzungsbedingt. In den Kader rutschten so Mick Köhler und Niklas Lunemann. Im Tor stand Hannibal Weitzmann.
Das erste Drittel begann schnell und blieb ausgeglichen. Beide Mannschaften erarbeiteten sich Chancen, ließen jedoch viele davon liegen. In der 4. Minute erhielt Jon Matsumoto einen Penalty, da er am Torschuss gehindert wurde. Dieser jedoch blieb ohne Erfolg. Trotz der vielen Torschüsse fiel in den ersten 20 Minuten nur ein Tor. Dieses für Straubing in der 19. Minute durch den ehemaligen Hai TJ Mulock. Das erste Drittel endete 0:1 für Straubing.
Im Mittelabschnitt dominierten die Haie über weite Strecken der Partie. So fiel der Ausgleich in der 25. Minute durch Jason Bast. Und so sollte es weiter gehen, in der 32. Minute erhöhte Dominik Tiffels zum 2:1 und Matsumoto legte in der 36. Minute mit einem sauberen Schuss ins Tor zum 3:1 nach. Straubing versuchte zwischenzeitlich Druck aufzubauen, doch den Haien gelang es immer wieder diesen Druck entwichen zu lassen, so endete das zweite Drittel verdient 3:1 für Köln.
Im Schlussdrittel machte Köln den Sack zu. Das 4:1 durch Matsumoto fiel und er 57. Minute. Straubing blieb nicht mehr viel übrig und kam nicht gegen Köln an. Es endete 4:1.
Insgesamt war es eine schnelle Partie, die am Ende erfolgreicher für die Kölner Haie endete. Sie gewannen mit 4:1 und bekamen damit drei Punkte. Jedoch im Endeffekt nutzte den Kölnern dieser Sieg nicht viel, nach 2009 und 2015 verpassen sie zum dritten Mal eine Playoffplatzierung. Es war demnach ein bittersüßer Sieg für die Mannschaft des KEC.
Kommentar:
In den letzten Jahren passierte bei den Kölner Haien viel. Es gab zahlreiche Personalwechsel, besonders im Bereich des Trainers. Es war ein richtiges Trainerkarussell, bei dem dem ein oder anderen auch etwas schwindelig werden konnte.
Seit 2014, seit Uwe Krupp entlassen wurde, blieb kein Trainer langfristig. Kein Trainer brachte seither die erwünschten Bilanzen. Kein Trainer brachte die Meisterschaft. Und so musste letzte Woche auch Mike Stewart gehen, es war ein weiterer Wechsel in der Trainer-Wechselgeschichte des KEC.
So viel ist klar, es musste ein Zeichen gesetzt werden, 17 Niederlagen in Folge sind einfach zu viele, besonders für einen Club wie Köln, der in der Geschichte des deutschen Eishockeys einfach mehr Erfolge gewöhnt ist. Die Entlassung des Sportdirektors Mark Mahon reichte nicht, die Kölner Mannschaft gewann auch danach nicht. So war die nächste Entscheidung, die Entlassung Stewarts, eigentlich der nächste zu erwartende Schritt. Es blieb eigentlich unumgänglich, denn der Trainer ist im Mannschaftssport das schwächste Glied, er ist derjenige mit der meisten Verantwortung.
Auch wenn er es vielleicht nicht schuld ist, dass Spiele verloren werden, an ihm wird es aber dennoch hängen bleiben. Das ist nun mal Profisport.
Und so musste Stewart gehen. Gemunkelt wird, dass die Mannschaft gegen ihn spielte, das etwas nicht mehr stimmte. Ganz so abwegig erscheint es auch nicht, denn wie sich jetzt zeigt können die Haie auch gewinnen, sie können Tore schießen, wenn sie wollen. Auch wenn sie nicht gegen ihn spielten, bleibt ein fader Beigeschmack an der ganzen Situation.
Ob es nur an der neuen Lockerheit liegt, die der neuen Trainer wiederbrachte oder doch an der Tatsache, dass sie gegen Stewart spielten, bleibt am Ende unergründlich. Doch auch die Spieler stehen in der Pflicht, sie sind eigentlich Profis, die auch Leistung erbringen müssen. Doch 17 Spiele lang fehlte es an dieser Leistung. Und das ist unfair, unfair dem Verein gegenüber und unfair den Fans gegenüber. Einige müssen sich darüber Gedanken machen und hinterfragen, ob es nicht einen besseren Weg gegeben hätte eventuelle Unstimmigkeiten zu lösen.
Schließlich kam so dann Uwe Krupp wieder. Schlecht ist dieser Schritt in dieser Situation nicht, ob er vermeidbar gewesen wäre, bleibt dahingestellt.
Festzuhalten ist, dass die Haie wieder gewannen. Gegen die Wolfsburger Grizzlys siegten sie 5:0, gegen Iserlohn 3:2 und nun gegen Straubing 4:1. Ob dies nur auf den Trainerwechsel an sich, auf das gesetzte Zeichen, auf den rausgelassenen Druck innerhalb der Mannschaft zurückzuführen ist, bleibt offen. Nächste Saison wird sich zeigen, ob der KEC unter Krupp gewinnen kann und in der Tabelle dann besser mitspielt.
Das jahrelange Trainer-Wechselspiel, das mit Uwe Krupp 2014 begann, endet vielleicht nun auch mit Krupp. Der Kreis könnte sich schließen und das Trainerkarussell bleibt vielleicht endlich stehen.
Mehr Informationen über den Eishockey Club Kölner Haie wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.
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