
(DEL / Schwenningen) (BM) Zum ersten Heimspiel der Schwenninger Wild Wings spielte der Vorjahresdritte aus Straubing in der Helios Arena vor. Von Beginn an zeigten die Hausherren, dass man sich auf der kleineren Eisfläche wohl fühlt. Mit schnellen harten Pässen kamen die Wild Wings gut in die Partie. Straubing begegnete dem schnellen Spiel der Gastgeber mit Nickligkeiten und harter Spielweise. Eine kleinliche Linie der Schiedsrichter tat ihr übriges. Am Ende, der von Strafzeiten geprägten Partie, behielten die Wild Wings mit 5:2 die Oberhand.

Foto: citypress / Archivbild
Schwenningen erwischte den Auftakt nach Maß. Nach nicht einmal 60 Sekunden fand sich das Team von Niklas Sundblad in Überzahl wieder. Zuvor wurde Alexander Weiß von den Beinen geholt. In Überzahl brachte Troy Bourke die Scheibe über die Linie. Straubing antwortete aggressiv und zog postwendend die nächsten Strafen. Zunächst wanderte Tim Brunnhuber und danach Fredrik Eriksson auf die Strafbank. In der doppelten Überzahl konnte Schwenningen aber nicht nachlegen.
In der 8. Spielminute jubelten die Schwarzwälder dann erneut. Tyson Spink hämmerte die Scheibe in Überzahl ansatzlos in den Winkel. Was folgte war ein wahres Strafenfeuerwerk. Einer Straubinger Strafe standen vier Schwenninger Strafen gegenüber. Während die Gäste versuchten über Härte in die Partie zu finden, kassierten die Hausherren die Strafen. Auffälligster Gästespieler war zu diesem Zeitpunkt Fredrik Eriksson, der gleich mehrmals in seinem Namensvetter Joacim Eriksson seinen Meister fand. Auf Schwenninger Seite verpasste Troy Bourke nur knapp seinen zweiten Treffer. Sebastian Vogl im Tigerstor konnte gerade noch klären und den Spielstand zur Pause festhalten.
Im zweiten Abschnitt hatte Tom Pokel seine Tigers besser eingestellt. Zu Beginn checkten die Gäste früh vor und zwangen die Wild Wings zu Fehlpässen. Die beste Chance hatte in dieser Phase aber Schwenningen. Colby Robak und Jamie MacQueen scheiterten jeweils frei im Slot. Das Spiel wurde zunehmend hektischer mit leichten Vorteilen für die Gäste.
Erneut schafften die Tigers eine Strafzeit zu provozieren. Währen Marius Möchel die Strafbank drückte, markierte Andreas Eder den Anschlusstreffer von der blauen Linie. In der besten Phase der Gäste leistete sich Tyson Spink eine Undiszipliniertheit und wanderte wegen Beinstellens auf die Strafbank.
Straubing drückte nun auf den Ausgleich, verpasste diesen aber um wenige Zentimeter. Glück hatten die Wild Wings, als die Tigers einen 3 auf 1 Konter unsauber zu Ende spielten und scheiterten. Eine Überzahl brachte für Schwenningen erst einmal Entlastung. Gelingen sollte aber nicht viel. Als Jeremy Williams von der Strafbank kam, legte er den Schwenninger Goalie und wanderte direkt wieder auf die Strafbank. Kurz vor Ablauf der zwei Minuten beförderte Troy Bourke die Scheibe erneut ins Tor.
Der Treffer gab den Wild Wings Auftrieb. Nur knapp verpasste Travis Turnbull ein weiteres Tor.
Gleich zu Beginn des letzten Drittels kamen die Wild Wings für 46 Sekunden in den Genuss einer doppelten Überzahl. Sebastian Vogl rettetet auf der Linie in höchster Not. Gerade als die erste Strafzeit abgelaufen war konnte Tyler Spink einnetzen. Auf der Gegenseite verzog Sven Ziegler in Überzahl nur knapp.
Gut zehn Minuten vor dem Ende kamen die Gäste dann doch noch einmal zu einem Torerfolg. Antoine Laganiére schloss eine schöne Kombination in Überzahl ab und ließ Joacim Eriksson keine Chance.
Acht Minuten vor dem Ende waren es wieder die Gäste die in Überzahl spielten. Das Tor erzielten dieses Mal aber die Wild Wings. Troy Bourke eilte einem Befreiungsschlag nach und legt auf Andreas Thuresson quer. Der zog ab und erwischte Sena Acolatse, der für seinen Goalie unhaltbar abfälschte.
Gut zwei Minuten vor dem Ende nahm Tom Pokel seinen Goalie vom Eis. Travis Turnbull verfehlte zwei Mal aus der neutralen Zone das verwaiste Tor. Mit 5:2 behielten am Ende die Hausherren die Oberhand.
Schwenninger Wild Wings - Straubing Tigers
Tore:
1:0 |3.|Bourke (Thuresson / Robak)
2:0 |8.|Tys. Spink (Tyl. Spink / Bourke)
2:1 |29.|Eder (Laganiére / Eriksson)
3:1 |37.|Bourke (Thuresson / Robak)
4:1 |44.|Tyl. Spink (Tys. Spink / Thuresson)
4:2 |50.|Laganiére (Heard / Balisy)
5:2 |52.|Thuresson (Bourke)
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(DEL/Straubing) (MA) Da staunten beide Coaches nicht schlecht über diesen Spielverlauf, der meistens mit einem Mann mehr oder weniger auf dem Eis statt fand. Auf die Gegebenheiten konnten sich die Gastgeber etwas besser einstellen und erzielten vier von fünf Treffern im Powerplay. Den Tigers fehlte die Kraft und vielleicht auch die Lust, sich gegen die Niederlage am Ende noch einmal zu stemmen.

(Foto: City-Press)
Die Gäste wurden von Beginn an auf eine schwere Probe gestellt. Die Schiedsrichter verteilten die ersten sechs ausgesprochenen Strafen allesamt gegen Straubing. Klar, dass der Gastgeber daraus Kapital schlagen würde. Troy Bourke (3.) legte bei der zweiten Strafe gegen Straubing den Puck ins Tor zum 1:0 für sein Team. Die Tigers kamen kaum aus der Zone. Die fünf gegen drei Überzahl überstand das Team von Coach Tom Pokel zwar noch, aber nach einer weiteren Strafe war es dann wieder soweit.
Tyson Spink (8.) schlenzte aus halbrechter Position den Puck über die Schulter von Vogl ins Netz. Nach dem 2:0 musste man schon mit schlimmeren rechnen, aber nun bekamen auch die Gastgeber ihre Hausaufgaben von den Unparteiischen gestellt. Straubing konnte kein Überzahl nutzen, obwohl Laganiere und Heard aussichtsreiche Chancen hatten. Das es beim zweitore Vorsprung blieb, war Sebastian Vogl zu verdanken. Spink steuerte allein auf ihn zu, blieb aber mit seinem Schuss nur zweiter Sieger. Der Mittelabschnitt hätte gleich mit einem Tor für die Wild Wings beginnen können.
Nur wenige Sekunden nach dem Bully vergab MacQueen allein vor Vogl. Ein sehenswertes Spiel wurde es auch jetzt nicht. Die Schiedsrichter verteilten die Strafen weiterhin auf beiden Seiten, sodass die beiden Tore auch wieder jeweils in Überzahl erzielt wurden. Den 2:1 Anschlusstreffer durch Andi Eder (28.) brachte den Tigers nicht allzu viel. Laganiere scheiterte zuerst an Eriksson, blieb aber mit Übersicht am Puck und setzte Eder mustergültig in Szene. Die Powerplays wechselten schon fast im zwei Minutentakt. Dann waren wieder die Gastgeber an der Reihe. Der Puck lief fließend über mehrere Stationen und landete am Schlittschuh von Troy Bourke (37).
Die Schiedsrichter überzeugten sich per Videobeweis am regelgerechten Treffer und mit dem 3:1 war der alte Abstand wieder hergestellt. Auch deswegen, weil Vogl gegen Turnbull zum Schluss des zweiten Abschnitts, glänzend parierte. Das letzte Drittel hatte kaum begonnen, da standen die Tigers wieder nur zu dritt auf dem Eis. Daraus resultierte dass 4:1 (44.) durch Tylor Spink. Der Treffer, keine Frage, wurde wieder schön herausgespielt bis die Position völlig frei war. Straubing kam auch in den weiteren Minuten nicht ins Spiel. Nach wie vor wechselten die Powerplays, sodass der Spielfluss immer wieder auf der Strecke blieb.
Die Tigers zogen ebenfalls ein sehenswertes Spiel mit einem Mann mehr auf dem Eis auf und kamen erneut zum 4:2 (50.) Anschluss durch Antoine Laganiere. Gegen den One-Timer hatte Eriksson ebenfalls keine Chance wie zuvor Vogl gegen Spink. Völlig aus der Reihe tanzte Andreas Thuresson (52.) als er einen Treffer in Unterzahl erzielte. Sein Tor, welches eigentlich als Querpass gedacht war, traf den Schläger von Sena Acolatse und von dort ging der Puck zum 5:2 Endstand über die Linie. Beide Teams beendeten somit eine Partie, aus der der Erkenntnisgewinn durch die vielen Strafzeiten eher dürftig ausfallen wird.
Spiel vom 04.01.2021
Schwenninger Wild Wings - Straubing Tigers: 5:2 (2:0 | 1:1 | 2:1)
Tore:
1:0 |03.| Bourke (Thuresson, Robak) PP 1
2:0 |08.| Spink (Spink, Bourke) PP 1
2:1 |29.| Eder (Laganiere, Eriksson) PP 1
3:1 |37.| Bourke (Thuresson, Robak) PP 1
4:1 |44.| Spink (Thuresson, Spink) PP 1
4:2 |50.| Laganiere (Heard, Balisy) PP 1
5:2 |52.| Thuresson (Bourke) SH 17
Strafen:
Schwenninger Wild Wings: 28
Straubing Tigers: 28
Schiedsrichter: Kopitz / Schrader

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(DEL/Augsburg) (Hermann Graßl) Im Curt-Frenzel-Stadion kam es zum bayerischen Keller-Derby gegen die Nürnberg Ice Tigers. Während Augsburg immer noch auf den ersten Punkt wartete, konnten die Franken immerhin einen Zähler gegen die starken Wild Wings ergattern. Demzufolge waren beide Mannschaften schon gehörig unter Zugzwang, um nicht zu schnell den Anschluss an die anderen Teams zu verpassen. Schließlich entführte Nürnberg mit einem klaren 4:1 Sieg alle Zähler aus Augsburg.
(Foto 740 pixel Breit)
(Foto: Dunja Dietrich)
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Augsburg war nochmals tätig auf dem Transfermarkt und vergab die 6. Importlizenz an den hochkarätigen Kanadier Spencer Abbott, auf den heute sicher die Augen gerichtet waren. Seine letzte Station verbrachte er in der Schwedischen Hockey Liga bei Leksands IF. In seiner Vita sind sogar eine gewonnene Meisterschaft und der Champions League Gewinn aus dem Jahr 2016 dokumentiert. Nürnberg musste unbedingt seine Offensivbemühungen in Tore ummünzen, denn mit gerade einmal mickrigen 3 Buden aus 4 Spielen konnten sie bisher noch keinen Blumentopf gewinnen. Die Franken mussten noch auf Reimer verzichten, dafür stand der neue Defender Kulda im Lineup.
In den ersten Minuten war noch gegenseitiges Abtasten angesagt. Mit der Nachverpflichtung des Letten Kulda auf Seiten Nürnbergs stand heute viel Erfahrung auf dem Eis. Die Hausherren setzten die ersten Duftmarken in Richtung von Treutle, dann konnte sich Roy zum ersten Mal auszeichnen. Es ging munter rauf und runter, beide Teams waren erpicht, ihr Tor Konto heute aufzufüllen. Man merkte jedoch beiden Kontrahenten in der Anfangsphase an, dass die Feinabstimmung noch fehlte, es gab viele leichtfertige Scheibenverluste. Nichtsdestotrotz war beiden Mannschaften ihr Bemühen deutlich anzumerken.
Spencer Abbott fiel gleich mal positiv durch ein geniales Zuspiel in den Slot auf, das aber nicht verwertet werden konnte. Ihr Eigengewächs Sternheimer erwies sich als emsiger Aktivposten: Mitte des ersten Spielabschnitts ergab sich sogar eine Doppelchance durch ihn und Clarke, die aber beide von Treutle entschärft wurden. Abbots perfekter Pass auf Trevelyan wurde kurz danach ebenfalls eine sichere Beute des Nürnberger Goalies. Die Zuordnung in der Defensive ließ zu wünschen übrig, des Öfteren stand ein AEV Stürmer ungedeckt vor Treutle.
Augsburg verzeichnete bis dato ein klares Chancenplus und hätte bereits in Führung gehen müssen, aber es mangelte an der Effizienz.
Jetzt konnten die Fuggerstädter mit ihrem Powerplay ihr erstes Überzahltor anvisieren, hatten aber auch riesiges Glück bei einem gefährlichen Konter der Franken. Spencer Abbott mit seiner Rückennummer 50 war speziell für das Überzahlspiel an der blauen Linie auserkoren. Im Gegenzug bekamen die Gäste nochmals eine große Gelegenheit für einen Shorthander, scheiterten aber erneut an Roy.
Nürnberg versteckte sich definitiv nicht und verunsicherte den AEV mehrmals mit gut vorgetragenen pfeilschnellen Gegenstößen.
Mal schauen, ob nun die Franken zum ersten Powerplay Treffer gelangten, wobei insbesondere ihr Augsburger Neuzugang Daniel Schmölz seinen Beitrag leisten wollte. Gerade im Überzahlspiel merkte man das Fehlen ihres Kapitäns Reimer als kreativen Passgeber. Auch Nürnberg musste sich eines AEV Konters bei eigener numerischer Überlegenheit erwehren.
Leistungsgerecht trennte man sich nach dem ersten Abschnitt mit einem torlosen Remis, d.h. es war noch Luft nach oben in einem gutklassigen Match, das auch laut der Statistik sehr ausgeglichen war. Zumindest funktionierte das Unterzahlspiel bei beiden Teams recht gut.
Im zweiten Drittel wollten die Hausherren genauso spritzig weitermachen und durften auch bald wieder in Überzahl agieren, natürlich mit Abbott in Lauerstellung. Der AEV erspielte sich durchaus gute Chancen, spürte aber immer die Nürnberger im Nacken, die gefährlich konterten und erneut in eigener Unterzahl ihre besten Gelegenheiten hatten.
Dann war es aber passiert und die Franken schafften in der 24. Spielminute tatsächlich ihre erste Führung in einem DEL Match durch Adam. Schon wieder musste Augsburg einem Rückstand hinterherlaufen, was ihre Aussichten auf einen heutigen Erfolg sicher nicht verbesserte. Assistiert wurde der Torschütze vom Ex-Augsburger Schmölz und Neuzugang Kulda.
Nürnberg befand sich nun im Aufwind, dieser Treffer tat ihrem Spiel sichtlich gut, auch wenn die Heimmannschaft alles daransetzte, sofort den Ausgleich zu erzielen. Augsburg wurde aber nur 2 Minuten später wieder klassisch ausgekontert durch das zweite Tor von Adam.
Ein klarer Stockstich an den jungen Broda wurde von den Referees übersehen, stattdessen musste ein Nürnberger für ein anderes Vergehen auf die Sünderbank. In diesem Powerplay deckte der AEV den Nürnberger Goalie Treutle mit Schüssen gehörig ein, bleib aber glücklos. Es wäre jedoch auch nicht gerecht gewesen nach dem ungeahndeten Foul von Valentine zuvor.
Das Powerbreak nutzte Coach Tuomie für einen Torhüterwechsel und beorderte nun Keller in das Gehäuse. Mit dieser Aktion wollte er wohl auch ein Zeichen setzen, wobei Roy aber signalisierte, dass er Knieprobleme hatte. Keller musste dann auch gleich in höchster Not gegen Weber eingreifen, um sein Team im Spiel zu halten. Die Hausherren mussten sich schnell was einfallen lassen, offenbarten aber weiterhin ungewohnte Abspielfehler, was sich auf ihren Spielfluss negativ auswirkte.
In der 39. Spielminute erhöhten die Franken sogar noch auf 3:0 aus ihrer Sicht durch einen abgefälschten Schläger von Fox. War dies bereits die Vorentscheidung?
Mit einem deutlichen Vorsprung für die Gäste ging es in die zweite Pause. Nürnberg zeigte bisher ein perfektes Auswärtsspiel und nutzte seine Chancen konsequent. Für Augsburg hieß es nun, alle Kräfte zu mobilisieren, um im Schlussabschnitt noch dagegenhalten zu können. Würden die Energiereserven für dieses Unterfangen auch ausreichen?
Die Fuggerstädter mussten nun ohne ihren Goalie Roy das letzte Drittel bestreiten; die Verletzung erwies sich doch als zu schwerwiegend für eine Fortsetzung.
In ihrer nächsten Überzahl war Augsburg nun unter Druck, um den Anschluss herzustellen. Sezemsky feuerte auch aus allen Rohren, doch Treutle schien unüberwindbar am heutigen Nachmittag. Auch bei einem Mann weniger erarbeitete sich Nürnberg eine Top Chance, die von Keller vereitelt wurde. Letztlich vergab der AEV auch dieses Powerplay, die Franken wurden dabei vor nicht allzu viele Probleme gestellt.
Langsam lief den Hausherren die Zeit davon, um etwas Zählbares auf die Anzeigetafel zu bringen. Man vermisste irgendwie den gewohnten Schuss Risiko im Augsburger Spiel. Wo war das Aufbäumen gegen die drohende Niederlage?
Nürnberg wartete nur noch auf die Fehler von Augsburg, gewährte aber auch den Fuggerstädtern durch Unzulässigkeiten in der eigenen Zone sehr gute Einschussgelegenheiten. Es war wie verhext, dass kein AEV Puck sein Ziel erreichte. Erschwerend kam noch hinzu, dass mit Holzmann ein weiterer Akteur verletzungsbedingt ausfiel.
Der AEV brauchte unbedingt den ersten Treffer, während die Franken auf Konter setzten. Treutle war gut warmgeschossen, hielt aber noch die Null. Nürnberg musste nur noch das Nötige tun, um ihren ersten Dreier einfahren zu können. Ganz im Gegenteil, 5 Minuten vor Spielende legten die Franken noch einen weiteren Treffer nach durch Schmölz.
Das war die Entscheidung in diesem Match, auch wenn in der 57. Spielminute Sternheimer der verdiente Ehrentreffer für Augsburg gelang. Nürnbergs Walther schaffte es kurz vor Schluss tatsächlich nicht, im Alleingang die Scheibe im leeren Tor unterzubringen und dann war die Partie auch zu Ende, welche der Gast aus Nürnberg schließlich klar mit 4 zu 1 für sich entschied.
Augsburg reist am 6.1.2021 zum Eisstadion am Pulverturm nach Straubing, während Nürnberg am 10. Januar selbst die Straubing Tigers in eigener Halle empfängt.

(Foto Dunja Dietrich)
Stimmen zum Spiel:
Augsburg - Tölzer:
„Im ersten Drittel hatten wir gut gespielt, es lag an der mangelnden Chancenverwertung. Es war irgendwie der Wurm drin in unserem heutigen Spiel. Wenn wir im ersten Drittel getroffen hätten, dann wäre wohl das Spiel etwas anders verlaufen. Nun heißt es, den Kopf oben zu behalten, um uns Stück für Stück zu verbessern.“
Nürnberg – Adam:
„Ich fühle mich sehr glücklich mit diesem Sieg. Wir agierten heute als Team und haben ein gutes zweites und drittes Drittel gespielt. Im ersten Abschnitt waren wir nicht so gut. Es fühlt sich immer gut an, wenn man den ersten Sieg einfährt. Es war heute eine große Teamleistung, wir haben heute gut harmoniert.“
Spiel vom 03.01.2021
Augsburg – Nürnberg 1:4 (0:0|0:3|1:1)
Tore:
0:1 |24| Adam (Schmölz, Kulda)
0:2 |26| Adam (Mebus)
0:3 |39| Fox (Brown, Gilbert)
0:4 |55| Schmölz (Adam)
1:4 |57| Sternheimer (Clarke)
1. Drittel Statistik: 14:13 Schüsse, 7:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2
2. Drittel Statistik: 10:8 Schüsse, 8:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:4
3. Drittel Statistik: 17:12 Schüsse, 6:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:4
Zuschauer: Keine
Schiedsrichter: Hunnius / Kopitz
Aufstellung:
Augsburg: Roy (Keller), Bergman, Lamb, Hafenrichter, LeBlanc, Payerl, Rogl, Haase, Trevelyan, Stieler, Abbott, Valentine, Sezemsky, Holzmann, Clarke, Sternheimer, Tölzer, Max Eisenmenger, Kharboutli, Lambacher.
Nürnberg: Treutle (Sharipov), Mebus, Bender, Pollock, Brown, Walther, Gilbert, Weber, Adam, Cornel, Schmölz, Kulda, Bodnarchuk, Fox, McLellan, Broda, Trinkberger, Elias, Bires, Kislinger.
Deutsche Eishockey Liga (DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.
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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat im Spitzenspiel bei den Adler Mannheim einen Punkt geholt. Nach 65 hart umkämpften Minuten in einem hochklassigen Duell unterlag der dreimalige deutsche Meister im Penaltyschießen mit 2:3 (2:2|0:0|0:0|0:0|0:1). Mark Voakes und Kalle Kossila hatten die Red Bulls im ersten Drittel durch einen Doppelschlag zurück ins Spiel gebracht.

(vFoto City-press )
Tempo, Intensität, Checks und tolle Tore – das Spitzenspiel hatte alles. Mannheim setzte die Red Bulls in den ersten Minuten unter Druck. Die Münchner verteidigten konzentriert, in der neunten Minute ließen sie Nicolas Krämmer aber zu viel Platz im Slot – 0:1. Markus Eisenschmid legte per Alleingang den zweiten Treffer nach (13. Minute). Kevin Reich im Tor war chancenlos.
Die Red Bulls antworteten mit einem Doppelschlag. Zach Redmond überraschte die Adler-Defensive mit einem Traumpass an die blaue Linie. Voakes verkürzte auf 1:2 (17.). Es war das erste Powerplaytor der Red Bulls in dieser Saison. Nur 37 Sekunden später staubte Kossila zum Ausgleich ab (18.). Verteidiger Redmond hatte den Angriff stark eingeleitet.
Im Mitteldrittel das gleiche Spiel. Beide Teams spielten schnell nach vorne und hatten Chancen. Reich und Mannheims Torhüter Dennis Endras parierten aber alles, was auf ihr Tor kam. In der 32. Minute hatte Reich Glück, dass Matthias Plachta freistehend übers Tor zielte. Yasin Ehliz verpasste in Unterzahl die Münchner Führung (38.). Mit 2:2 ging es in die zweite Drittelpause.
Auch der Schlussabschnitt war hart umkämpft. Die ersten Aktionen von Mannheims David Wolf und im Gegenzug Münchens Frank Mauer zeigten: beide Mannschaften spielen auf drei Punkte. Weiterhin glänzten beide Torhüter. In der Schlussphase hatte Yasin Ehliz den Siegtreffer auf dem Schläger, Endras machte sich aber breit (58.). Im Gegenzug rettete Reich die Red Bulls gegen Stefan Loibl in die Verlängerung (59.).
Chris Bourque hatte in der Verlängerung die Riesenchance auf den Sieg, den Endras und dessen Schoner verhinderten (64.). Im Penaltyschießen sicherte Plachta den Adlern den Zusatzpunkt.
Yannic Seidenberg:
„Wir hatten viele Chancen, das Spiel zu gewinnen. Am Ende haben wir im Penaltyschießen unglücklich verloren.“
Endergebnis
Adler Mannheim gegen EHC Red Bull München 3:2 n.P. (2:2|0:0|0:0|0:0|1:0)
Tore
1:0 | 08:21 | Nicolas Krämmer
2:0 | 12:23 | Markus Eisenschmid
2:1 | 16:29 | Mark Voakes
2:2 | 17:06 | Kalle Kossila
3:2 | 60:00 | Matthias Plachta (Penalty)
Auch der Schlussabschnitt war hart umkämpft. Die ersten Aktionen von Mannheims David Wolf und im Gegenzug Münchens Frank Mauer zeigten: beide Mannschaften spielen auf drei Punkte. Weiterhin glänzten beide Torhüter. In der Schlussphase hatte Yasin Ehliz den Siegtreffer auf dem Schläger, Endras machte sich aber breit (58.). Im Gegenzug rettete Reich die Red Bulls gegen Stefan Loibl in die Verlängerung (59.).
Chris Bourque hatte in der Verlängerung die Riesenchance auf den Sieg, den Endras und dessen Schoner verhinderten (64.). Im Penaltyschießen sicherte Plachta den Adlern den Zusatzpunkt. Yannic Seidenberg: „Wir hatten viele Chancen, das Spiel zu gewinnen. Am Ende haben wir im Penaltyschießen unglücklich verloren.“
Adler Mannheim gegen EHC Red Bull München 3:2 n.P. (2:2|0:0|0:0|0:0|1:0)
Tore
1:0 | 08:21 | Nicolas Krämmer
2:0 | 12:23 | Markus Eisenschmid
2:1 | 16:29 | Mark Voakes
2:2 | 17:06 | Kalle Kossila
3:2 | 60:00 | Matthias Plachta (Penalty)

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(DEL/Straubing) (MA) Spielerisch konnten sich die Gäste aus Ingolstadt nichts vorwerfen lassen. Über die Chancenverwertung muss aber wohl noch geredet werden. Ganz anders die Tigers. Effizient nutzten sie die Unachtsamkeiten in der Abwehr der Gäste und spielten taktisch clever eine äußerst rasante Partie zu Ende.

(Foto Jürgen Meyer)
Der Fels in der Brandung hatte einen Namen, nämlich Sebastian Vogl. Er brachte bis zur letzten Sekunde die Stürmer von Coach Doug Shedden reihenweise zur Verzweiflung und war somit der Garant für den ersten Saisonsieg. Ingolstadt wartet nunmehr seit zehn Spielen auf einen Sieg bei den Gäubodenstädtern. In seinem ersten Match für die Tigers, lies Brandon Gormleiy schon gute Ansätze erkennen. Die Bindung zur Mannschaft wird mit den kommenden Spielen sicherlich noch besser werden.
Ingolstadt begann druckvoll nach vorne und übernahm die Spielkontrolle. Sebastian Vogl im Tor der Tigers, konnte sich über wenig Arbeit nicht beschweren. Aber vorerst ging der Puck nicht über die Linie, auch nicht als Wohlgemuth die beste Möglichkeit vergab. Straubing versuchte immer wieder das Spiel des Gegners zu zerstören, dies gelang aber nur spärlich. So ging der Gast auch verdient mit 0:1 (16.) durch Mirko Höfflin in Führung.
Der Puck prallte von Quaas’s Schuss an den Pfosten, von dort unglücklich gegen den Schlittschuh von Vogl und Höfflin stand genau richtig, um den Puck über die Linie zu drücken. Die Antwort kam prompt. Überzahl für die Tigers und das funktioniert derzeit wie ein Schweizer Uhrwerk. Connolly wagte den Pass quer durch die Box und Jeremy Williams (18.) hämmert den Puck in den Winkel zum 1:1 Pausenstand.
Ein, schon im ersten Abschnitt rasantes Spiel, entwickelte sich im zweiten Drittel zu einem Turbo Eishockey. Rauf und Runter ging es, sodass beide Goalies immer mehr in den Blickpunkt rückten. Vor allem Vogl war mal wieder die Spassbremse im Ingolstädter Angriffsspiel. Die ersten Chancen gingen aber an die Hausherren. Balisy und Laganiere vergaben noch, aber dann kam Sena Acolatse (24.) der wunderschön von Heard bedient wurde und brachte die Tigers mit 2:1 in Führung. Dass es nach vierzig Minuten dabei blieb, hatten die Straubinger ihren Schlussmann zu verdanken.
Defazio scheiterte allein vor Vogl und Storm traf kurz darauf nur den Pfosten. Simpson versuchte es bei einer aussichtsreichen zwei auf eins Situation allein und die unglaubliche Doppelchance von Palmu und Storm parierte Vogl auch noch nebenbei. Die Tigers waren nicht untergetaucht, Acolatse verzog nur knapp und Latta vergab, als er solo auf Daws zusteuerte. Ein turbulentes Spiel nahm auch im letzten Abschnitt seinen Lauf.
Dort ging das Duell Vogl gegen Ingolstadt weiter, wobei auch die Oberbayern den ersten beiden Abschnitten, Tribut zollen mussten. Die Gäste blieben aber die tonangebende Mannschaft. Stachowiak stand Einschussbereit vor dem Straubinger Gehäuse und Brandt rettete für seinen geschlagenen Schlussmann. Eine weitere Möglichkeit ergab sich im Powerplay. Kohl musste auf die Strafbank und die Oberbayern versuchten es mit der Brechstange. Elsner und Palmu verzweifelten aber mit ihren Schüssen genau so, als auch Höfflin allein auf Vogl zusteuerte und vergab. Doug Shedden nahm 75 Sekunden vor dem Ende seinen Torhüter, zugunsten eines weiteren Feldspielers, vom Eis. Es half alles nichts und Andi Eder (60.) schnappte sich den Puck und setzte mit dem 3:1 ins leere Tor den Endstand.
Spiel vom 02.01.2021
Straubing Tigers - ERC Ingolstadt: 3:1 (1:1 | 1:0 | 1:0)
Tore:
0:1 |16.| Höfflin (Wohlgemuth, Quaas)
1:1 |18.| Williams (Connolly, Brunnhuber) PP 1
2:1 |24.| Acolatse (Heard, Mouillierat)
3:1 |60.| Eder - EN
Strafen:
Straubing Tigers: 10
ERC Ingolstadt: 8
Zuschauer: 3.094
Schiedsrichter: Rohatsch / Hunnius

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(DEL/Mannheim) PM Mit Craig Schira haben die Adler Mannheim einen neuen Verteidiger für die PENNY-DEL-Saison 2020/21 unter Vertrag genommen. Der 32-Jährige wechselt vom schwedischen Erstligisten Rögle BK nach Mannheim.

(Foto: Rögle BK)
„Craig ist ein erfahrener Verteidiger, der aufgrund seiner läuferischen Fähigkeiten und seiner Einstellung perfekt zu uns passt. Mit seinem guten Schuss und seinem Spielverständnis wird er für mehr Variabilität in unserem Spiel sorgen. Er ist ein zuverlässiger Arbeiter und zählt zu der Riege der Führungsspieler“, weiß Adler-Sportmanager Jan-Axel Alavaara um die Stärken des Kanadiers.
Schira verbrachte seine Nachwuchsjahre in der nordamerikanischen WHL, ging dort für die Regina Pats und die Vancouver Giants aufs Eis. 2009 gab Schira sein Debüt in der AHL und sammelte dort in drei Jahren 15 Tore und 32 Vorlagen für die Binghamton Senators, mit denen er 2011 den Calder Cup gewann. 2012 entschied sich Schira für einen Wechsel nach Europa. Über Norwegen und Finnland landete der 1,82 Meter große und 89 Kilogramm schwere Rechtsschütze 2015 in Lulea, ehe er sich 2017 Rögle anschloss. In der vergangenen Saison lief Schira 31-mal für Rögle auf und erzielte dabei zwei Tore und drei Vorlagen. Zuletzt trug der Defender auf Leihbasis das Trikot von HV71 Jönköping. In vier Partien für das Team aus der schwedischen Provinz Småland brachte er es auf zwei Treffer.
Schira wird am 01. Januar 2021 in Mannheim erwartet. Nach einer fünftägigen Quarantäne wird sich der Verteidiger am 06. Januar einem PCR-Test unterziehen. Bei einem negativen Befund könnte Schira bereits im Heimspiel gegen die Schwenninger Wild Wings (07. Januar) sein DEL-Debüt im Trikot der Adler feiern, sofern bis dahin auch alle nötigen Formalitäten geregelt sind.

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(DEL/Krefeld) (Ralf Schmitt) Auch im letzten Spiel des alten Jahres reichte es für die Krefeld Pinguine nicht zu einem Punktgewinn. Die Gäste aus Düsseldorf entführten im trassenbahnderby mit Leichtigkeit drei Punkte. Spielererisch, Läuferisch und taktisch stand der Gastgeber auf verlorenem Posten.

(Foto: Ralf Schmitt)
Das Spiel war nach 15 Minuten mit einem 0:3 Rückstand praktisch schon entschieden. Den Anfang machte im Powerplay Olimb (8.), nachdem Cüpper im Krefelder Tor nach vorne prallen ließ. Beim 0:2 folgte das gleiche Muster, diesmal war Flaake der Nutznießer eines weiteren Abprallers vom KEV-Goalie. Als Karachun (15.) auf drei Tore erhöhte, war es um die Krefelder geschehen, so wollte man das Derby nicht beginnen.
Zunm zweiten Drittel kam dann der junge Nikita Quapp in seinem ersten DEL Spiel ins Gehäuse der Gastgeber und löste den unglücklichen Cüpper ab, der heute keinen guten Tag erwischte. Der Nachwuchsmann ist im Normalfall für Ravensburg in der DEL2 tätig und spielt mit Förderlizenz für den EV LIndau in der Oberliga Süd.
Aber er machte seine Sache ausgezeichnet und blieb im zweiten Drittel ohne Gegentor und mit dem 1:3 Anschlusstreffer von Alexander Blank (33.) keimte dann wieder Hoffnung auf. Dies war der erste DEL-Treffer des Youngster. Zu mehr reichte es nicht mehr in diesem Abschnitt, der Wille schien auf Schwarz-Gelber Seite aber vorhanden zu sein.
Als nach Wiederbeginn Barta (43.) und Ehl in der gleichen Minute auf 5:1 für die Gäste erhöhten war die Partie endgültig entschieden. Da fiel auch die dritte Premiere an diesem Abend nicht mehr ins Gewicht. Der Lette Karsums (46.) erzielte ebenfalls sein erstes DEL Tor für den KEV. Der Däne Jensen rückte mit dem dritten Gästetor alles wieder gerade.
Das Tor der Pinguine zum 3:6 durch Olson (59.) war dann nur noch Kosmetikkorrektur und so war das Corona-Derby zu Ende. Düsseldorf war hochüberlegen und Krefeld einfaczh zu schwach um Paroli zu bieten.
Spiel vom 30.12.2020
Krefeld Pinguine - Düsseldorfer EG 3:6 ( 0:3 |1:0 |2:3)
Tore:
0:1 |08.| Olimb (Fischbuch,Jensen) PP1
0:2 |13.| Flaake ( Nowak, Barta) PP1
0:3 |15.| Karachun (From, Ebner)
1:3 |33.| Blank ( Lessio, Schymainski)
1:4 |43.| Barta ( Nowak, Flaake)
1:5 |43.| Ehl ( Eder, Buzas)
2:5 |46.| Karsums ( Lessio) PP1
2:6 |53.| Jensen ( Barta, Fischbuch) PP1
3:6 |59.| Olson ( Karsums, Braun L.) PP1
Zuschauer: Keine
Strafen: Krefeld 30 Minuten ( 10 Minuten Diszipl.Strafe Valitov), Düsseldorf 12 Minuten
Hauptschiedsrichter: Aleksi Rantala, Gordon Schukies
Linienrichter: Nikolaj Ponomarjow, Kai Juergens,

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(DEL/Schwenningen) (BM) Es war das erwartet enge Spiel zwischen den bisher erfolglosen Ice Tigers und den ungeschlagenen Wild Wings. Schwenningen hielt zunächst dem Anfangsdruck der Gastgeber stand und ging in Überzahl in Führung. Bis kurz vor dem Ende sollten keine weiteren Tore fallen, ehe Tim Bender für Nürnberg ausgleichen konnte. In der Overtime sicherte Andreas Thuresson den Schwarzwäldern den Zusatzpunkt.

Foto: citypress / Archivbild
Die Ice Tigers mussten weiterhin auf Patrick Reimer verzichten, zusätzlich musste auch noch Ex-Schwenninger Marcel Kurth pausieren. Auf Schwenninger Seite rückte für den verletzten Christopher Fischer, Kai Zernikel in das Line Up. Die Anfangsphase gehörte den Nürnbergern, die von Beginn an, Schwenningens Schlussmann Joacim Eriksson mit Schüssen eindeckten. Es dauerte bis zur Mitte des Drittels, ehe sich die Wild Wings stabilisiert hatten und sich ein erstes Mal im Angriffsdrittel festspielen konnten.
Sechs Minuten vor der Pause saß Andrew Bodnarchuk wegen Haltens auf der Strafbank. Die Gäste wussten die Überzahl in Person von Tylor Spink zu nutzen. Aus dem Slot traf der Schwenninger Neuzugang zur Führung. Zuvor hatte ihm Troy Bourke mit Ruhe und Übersicht den Puck serviert. Bis zur Pause kam Nürnberg zu weiteren Chancen, ohne aber zwingend gefährlich zu werden.
Die Hausherren kamen erneut frischer aus der Kabine. Dane Fox und Oliver Mebus fanden aber in Schwenningens Goalie ihren Meister. In Überzahl verpassten die Wild Wings kurz darauf, die Führung auszubauen. Nürnberg witterte seine Chance, kam aber trotz guter Möglichkeiten nicht zum Ausgleich.
Auf der Gegenseite scheiterte Jamie MacQueen bei einem Alleingang am Pfosten. Bis zur Pause sollte dann nicht mehr all zu viel passieren.
Auch der Schlussabschnitt begann mit Vorteilen für die Hausherren. Gleich mehrfach musste Eriksson seine Vorderleute im Spiel halten. Gegen Chris Brown blieb der Schwede ebenso Sieger, wie gegen Oliver Mebus. Für Schwenningen vergab Andreas Thuresson aus kurzer Distanz.
In der Folge beschränkte sich Schwenningen auf die Verteidigung. Immer wieder beförderten die Wild Wings die Scheibe hoch aus dem eigenen Drittel. Als dann knapp fünf Minuten vor dem Ende Tyson Spink auf die Strafbank wanderte, kam was kommen musste. Zunächst überstanden die Gäste das Unterzahlspiel unbeschadet. Gerade nach Ablauf der 120 Sekunden nutze Ex-Wild Wing Tim Bender Verkehr vor dem Schwenninger Tor und glich aus.
In der Schlussphase versuchten die Schwarzwälder nochmals einen Treffer zu erzwingen. Daniel Schmölz musste sich mit einem Beinstellen behelfen und bescherte dem Team von Niklas Sundblad eine erneute Überzahl. Sollte während der regulären Spielzeit kein Treffer mehr fallen, so ließ Andreas Thuresson die Gäste in der Overtime jubeln. Niklas Treutle hatte in höchster Not bei einer Rettungsaktion den Schläger verloren. Thuresson zog ab und erwischte den Keeper am langen Pfosten.
Spiel vom 30.12.2020
Nürnberg Ice Tigers - Schwenninger Wild Wings
Tore:
0:1 |15.|Tyl. Spink (Bourke / Tys. Spink)
1:1 |58.|Bender (Bodnarchuk / Adam)
1:2 |62.|Thuresson (Bourke / Robak)
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(DEL/Köln) (ST) Kurz vor dem Jahresende reisten die Kölner Haie nach Wolfsburg für den dritten Spieltag der derzeitigen Eishockeysaison. Das schwierige Jahr 2020 ist nun bald vorbei und das neue Jahr kündigt sich mit einem Hoffnungsschimmer in der Coronasituation an. So wird wohl auch in der Penny DEL einmal tief durchgeatmet werden. Köln traf auf gut trainierte Grizzlys, wollte aber den zweiten Drei-Punkte-Sieg mit nach Hause nehmen. Aus den bisher zwei gespielten Partien erzielten sie insgesamt vier Punkte. Die Haie holten sich den Sieg mit 4:5 nach Penaltyschießen, so gehen zwei Punkte mit in die Domstadt.

Foto: City Press GmbH Bildagentur
Headcoach Uwe Krupp zog nach den ersten zwei Spielen das Fazit, dass das Teamgefüge der Haie bisher überzeugte. „Mir hat besonders das Teamwork gefallen. Da haben wir als Mannschaft in schwierigen Phasen Lösungen gefunden. Genau da müssen wir jetzt weiter machen." (Quelle: www.haie.de)
Auch wenn in der letzten Saison Wolfsburg für die Haie ein überwindbarer Gegner war, bedeutete das kein Zurücklehnen. In diesem ersten Aufeinandertreffen mussten sich beide Mannschaften neu aufeinander einstellen. Die Kölner stiegen in die Partie mit etwas Rückenwind, doch auch die Grizzlys starteten die Saison erfolgreich.
Marcel Müller hielt deshalb vorab fest: „Wir müssen die Intensität auf's Eis bringen, die wir in Bremerhaven gezeigt haben. Da sahen wir zuletzt ganz gut aus.“ (Quelle: www.haie.de)
Bisher bewiesen sich auch die Kölner Nachwuchsspieler. Sie fügten sich in die Mannschaft gut ein und zeigten Motivation und Kampfgeist. Der Rookie Marcel Barinka schoss sein erstes Profitor im Trikot der Haie. Routiner Jon Matsumoto bewies sich bisher als Torjäger, er schoss insgesamt vier Tore und ist damit auch aktuell bester Scorer der Liga.
Wolfsburg gewann zum Saisonstart zwei von den drei gespielten Spielen. Gegen Krefeld gewannen die Grizzlys 4:1, gegen Berlin 1:0 nach Penaltyschießen und gegen Iserlohn verloren sie 5:3. Daher sind die Wolfsburger keine zu unterschätzenden Gegner.
Weiterhin fehlte verletzungsbedingt Sebastian Uvira. Hannibal Weitzmann und Kevin Gagné hingegen waren heute wieder im Line up dabei, wurden aber noch geschont. Marcel Müller bestritt heute seine 500. DEL Partie.

Foto: City Press GmbH Bildagentur
In die Partie starteten die Haie mit Justin Pogge im Tor, Moritz Müller und Dominik Tiffels in der Defensive und Jason Akeson, Marcel Barinka und Jon Matsumoto in der Offensive. Das Anfangsdrittel begann schnell für Köln mit Zug zum Tor und einer ersten Chance. Die Wolfsburger hatten zunächst Schwierigkeiten in ihren Aufbau zu finden, versuchten aber ihrerseits den Druck zum Tor zu erhöhen.
In der 4. Minute verlor Wolfsburg die Scheibe und Lucas Dumont und Alexander Oblinger konnten nach vorne spielen, jedoch verteidigte Wolfsburg sein Tor. Bisher zeigte der KEC ein gutes und abgestimmtes Passspiel, sowohl defensiv als auch offensiv. In der 7. Minute erhielt Wolfsburg eine gefährliche Möglichkeit, die jedoch von Pogge abgeblockt werden konnte. Auch in der 7. Minute erhielten die Grizzlys ihr erstes Powerplay, Michael Bartuli musste wegen Bandenchecks zwei Minuten auf die Strafbank. Das Powerplay blieb ohne Tor.
Ein weiteres Powerplay bekamen die Wolfsburger in der 10. Minute, Jason Akeson musste wegen Beinstellens auf die Bank. Doch dieses Mal punkteten die Grizzlys, Spencer Machacek brachte den Puck in der 12. Minute durch Pogge hindurch über die Linie. In der 17. Minute hatten die Haie das erste Powerplay, Jordan Boucher musste wegen Hakens 2 Minuten auf die Strafbank. Die Kölner machten zwar Druck, blieben aber erfolglos. Und so endete das erste Drittel 1:0 für Wolfsburg.
Im Mittelabschnitt machten die Haie von Anfang an Druck. In der 22. Minute belohnten die Kölner sich dann selbst für ihren ruhigen und starken Aufbau. Wolfsburg verlor die Scheibe im eigenen Drittel und Köln kam zum Zug. Akeson klaute den Puck kurz vor der Linie, passte zu Barinka, der wiederum Matsumoto bediente und dieser schoss dann sein 5. Tor in dieser Saison. In der 25. Minute bekamen die Haie erneut ein Powerplay, Jordan Boucher musste zum zweiten Mal auf die Bank, dieses Mal wegen Stockschlags. Dieses Powerplay war erfolgreich, Frederik Tiffels beförderte den Puck schnell ins Tor von Dustin Strahlmeier zum 1:2.
Eine weitere Strafe in der 26. Minute verhalf den Kölnern zu einer erneuten Überzahl. Dieses Mal musste Jeff Likens vom Eis. Und auch dieses Powerplay wurde belohnt. James Sheppard drückte in der 26. Minute und schoss das 1:3. In der 29. Minute bekamen die Wolfsburger die Chance in Überzahl zu punkten, Moritz Müller musste wegen Beinstellens auf die Bank. Und kurz vor Ende des Powerplays konnten die Gäste zum 2:3 aufschließen. Der Torschütze war Valentin Busch. Der Ausgleich für Wolfsburg folgte schließlich in der 34. Minute durch Jordan Boucher, es war sein erster Saisontreffer.
Der KEC war unaufmerksam, was Wolfsburg schnell bestrafte. 2,26 Minuten standen noch auf der Uhr, der KEC spielte erneut im Powerplay. Maximilian Adam musste wegen Stockschlags vom Eis. Die Überzahlsituation blieb nicht ungenutzt, Jason Akeson drückte den Puck über die Linie. Oblinger schoss ins Tor, an Strahlmeier vorbei, und Akeson drückte sicherheitshalber zum 3:4 noch einmal nach. Und so endete das Drittel dann auch.
Im Schlussdrittel geben beide Mannschaften noch einmal Gas. Beide drückten noch einmal. Fauser bekam den Puck und konnte allein vor das Kölner Tor ziehen, doch Pogge hielt souverän. In der 45. Minute bekamen die Wolfsburger die Möglichkeit im Powerplay, Oblinger musste wegen Beinstellens auf die Strafbank. Wenig später musste dann auch noch Moritz Müller vom Eis wegen Stockschlags. Das bedeutete 27 Sekunden eine doppelte Überzahl für die Gastgeber. Und es folgte der erneute Ausgleich in der 48. Minute. Kurz vor Ende des Drittels hatte Valentin Busch eine gefährliche Chance, doch Pogge hielt standhaft. Das Drittel endete ausgeglichen mit 4:4. Es ging in die Verlängerung.
Die Verlängerung von 3 Spielern gegen 3 begann sehr schnell in Richtung Wolfsburger Tor und wieder zurück. In der 1. Minute der Verlängerung musste Max Görtz wegen Checks gegen die Bande gegen Akeson vom Eis, er entschuldigte sich auch sofort bei Akeson. Die Haie spielten also eine zweiminütige Überzahl von vier gegen drei. Das Powerplay blieb aber ungenutzt. Dann musste Dominik Tiffels wegen Hakens auf die Strafbank. 1,03 Minute stand noch auf der Uhr. Doch auch dieses Powerplay blieb ohne Erfolg, so dass es ins Shootout ging.

Foto: City Press GmbH Bildagentur
Im ersten Durchgang des Penaltyschießens traf Wolfsburg zunächst, doch Köln glich mit Barinka aus, der enormen Druck ausgesetzt war. Es ging in den zweiten Durchgang, der ohne Tor blieb. Im dritten Durchgang traf Frederik Tiffels und Pogge hielt Wolfsburgs Versuch. Die Kölner Haie sicherten sich den Zusatzpunkt und fuhren mit zwei Punkten nach Hause.
Insgesamt war es eine schnelle und spannende Partie mit zwei kämpferischen Mannschaften. Es blieb bis zum Ende knapp mit vielen Strafzeiten auf beiden Seiten. Im ersten Drittel erarbeiteten sich die Kölner Haie mehr Spielanteile und konnten Wolfsburgs Aufbau immer wieder stören. Die Grizzlys hatten Mühe in die Partie zu finden und ihre Chancen zu erarbeiten.
Das erste Tor ging aber dann auf das Konto der Gastgeber, im zweiten Powerplay in der 12. Minute überwand Machacek Pogge im Tor. Hierdurch wurde die Partie ausgeglichener, denn die Grizzys fanden besser ins Spiel. Die Haie machten Druck, blieben aber aufgrund von zu wenigen Torschüssen noch erfolglos. Das zweite Drittel begann schnell und mit Druck der Haie. Dieses offensiv souveräne Spiel wurde dann in der 22. Minute durch Matsumoto mit einem gekonnten Treffer gekrönt. Es war der Ausgleich zum 1:1. Der Mittelabschnitt geht souverän für Köln weiter. Den zweite Treffer erlangte Frederik Tiffels in der 25. Minute und in der 26. Minute folgte dann das dritte Tor, beide in Überzahl. Die Kölner beherrschten in diesem Drittel das Überzahlspiel.
Doch Wolfsburg kam in der 31. Minute ran und schoss das zweite Tor. In der 34. Minute folgte dann der Ausgleich durch Jordan Boucher. Köln erhöhte noch einmal kurz vor Ende des Drittels. Der Überzahltreffer wurde auf das Konto von Akeson geschrieben. Im letzten Abschnitt wurde es dann noch einmal spannend. Das letzte Drittel begann erst einmal mit einem Hin und Her bevor die Wolfsburger in der 48. Minute zum 4:4 ausgleichen konnten. Und so endete es dann auch. Die Verlängerung brachte keine Entscheidung. Das Shootout entschieden dann letztlich die Kölner Haie. Zwei Punkte gingen mit nach Köln.
Alles in allem war es eine solide Leistung der Kölner Haie, sie zeigten sich wie in den Spielen zuvor kämpferisch und mit dem Willen zu siegen. Offensiv waren sie aggressiv. Jedoch gibt es weiterhin auch Dinge, die es zu verbessern gilt. Eine Baustelle für die Haie wird es sein, die Gegentreffer zu reduzieren und die Defensive kompakter aufzustellen. Die meisten Treffer fielen dabei in Unterzahl, so dass hieran noch gefeilt werden muss.

Foto: City Press GmbH Bildagentur
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(DEL/Bremerhaven) (RÜ) Gegen starke und eingespielte Bremerhavener mussten die Roosters aus Iserlohn ihre erste Saisonniederlage hinnehmen. Dabei liefen sie lange der frühen Führung (22Sek.) der Gastgeber durch Anders Krogsgaard hinterher, ehe die Nordsee- Städter im Schlussdrittel für klare Verhältnisse sorgten. Beide Teams waren von Verletzungs- Ausfällen gebeutelt, was die Gäste aus dem Sauerland jedoch offenkundig stärkere Probleme bereitete als den Pinguins.

(Foto: Citypress)
Das Spiel begann mit einem Paulenschlag. Krogsgaarg zug von der Blauen Linie nach wenigen Sekunden ab, Jenike sah den Puck wohl zu spät und so stand es 1:0, ehe das Spiel so richtig losging. In der Folge mühten sich die Sauerländer redlich, kamen aber zu selten mit konkreten Versuchen vor das Tor von Pöpperle. Die Seestädter dageben hatten bereits im ersten Drittel genügend Chancen, um das Duell frühzeitig in ruhige Gewässer zu schiffen, nutzten diese gegen konzentriert verteidigende Roosters nicht.
Bemerkenswert war, wie lange das Spiel insgesamt ohne Unterbrechungen durchlief- ohne Strafen, Tore und sonstige Unterbrechungen, was für die beiden ersatzgeschwächten Teams kräftezehrend gewesen sein dürfte.
Als im Mittelabschnitt der Ausgleich in der Luft lag, leisteten sich die Gäste eine Strafzeit, sodass Bremerhaven das Powerplay zu nutzen wusste. Mauermann erzielte den 2:0- Treffer in der 34. Minute. Drei Minuten später wussten die Roosters ihrerseits ebenfalls ein Powerplay zu nutzen, Lautenschlager spielte Neuzugang Raedeke sehenswert frei, der den Puck aus spitzem Winkel in denselbigen schoss.
Erneut waren es Strafzeiten, die im Schlussabschnitt für die Entscheidung sorgen sollten. Baxmann und Ankert saßen bei den Gästen draußen, Jeglic und Wahl machen binnen zwei Minuten alles klar- 4:1 für die Pinguins. Ryan Johnston ließ noch einmal kurzzeitig Hoffnung im Sauerland aufkeimen (54.), er verkürzte auf 2:4. Die Roosters waren nun am Drücker sich doch noch spät zurück in die Partie zu fighten, aussichtsreich scheiterte Alexandre Grenier an der Torlatte. Im Gegenzug machten die Gastgeber durch Wahl dann letztlich den "Deckel drauf"- 5:2 endete eine unterhaltsame Partie im hohen Norden.
Spiel vom 29.12.2020
Fischtown Pinguins Bremerhaven - Iserlohn Roosters - 5:2 (1:0|1:1|3:1)
Tore:
1:0 |01.|Krogsgaard
2:0 |33.|Mauermann
2:1 |37.|Raedeke
3:1 |43.|Jeglic
4:1 |45.|Wahl
4:2 |54.|Johnston
5:2 |58.|Wahl

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(DEL/München) (Hermann Graßl) In der Olympia Eishalle in München kam es zum nächsten Derby der Red Bulls, dieses Mal gegen die Nürnberg Ice Tigers. Während die Münchener mit zwei Siegen souverän starteten, waren die Franken heute schon unter Zugzwang, wollten sie nicht gleich zu Beginn der Saison den Anschluss zu den Playoff Plätzen aus den Augen verlieren. Letztlich schickten die Red Bulls die Gäste aus Nürnberg mit einem ungefährdeten 6:0 nach Hause.

(Foto: Citypress)
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München konnte wieder auf seine Paradereihen bauen, musste aber neben den Stürmern Eckl, Roy und Lobach auch auf ihren Abwehrhünen Abeltshauser sowie den Langzeitverletzten Danny aus den Birken noch verzichten. Dafür stand mit dem hochgewachsenen Finnen Kalle Kossila ein hochkarätiger Leihspieler aus Toronto (AHL) im Kader.
Nürnberg hatte mit Andrew Bodnarchuk einen ehemaligen Red Bull Akteur im Team, der sicher hoch motiviert war, gegen seinen früheren Arbeitgeber seine gewohnt starke physische Leistung abzuliefern. Wie würden die Ice Tigers ihre beiden Auftaktschlappen wegstecken, zumal der Kader ebenfalls noch nicht komplettiert ist? Neu Coach Fischöder musste jedenfalls die Partie ohne Kapitän Patrick Reimer absolvieren.
Die ersten Minuten gehörten den Hausherren, die Sharipov gleich mal gut beschäftigten, bevor Nürnberg selbst zwei gute Möglichkeiten durch Fox kreierte. Den Anfangsdruck der Münchener konnte Bodnarchuk in seinen neuen fränkischen Farben nur mit einem Foul unterbinden. Diese erste Unterzahl überstanden die Gäste unbeschadet.
Bodnarchuk hätte mit einem Distanzschuss sogar fast die Führung gegen seine ehemaligen Mitspieler erzielt, denn die Scheibe wurde vor dem Tor noch gefährlich abgefälscht. Sharipov musste öfters in höchster Not eingreifen, um sein Team im Spiel zu halten.
Nürnberg hielt aber gut dagegen und verbrachte nun mehr Zeit in der Münchener Zone, was sich auch in etlichen Chancen widerspiegelte. Nichtsdestotrotz kamen die Red Bulls in der 10. Spielminute bei einem 3 zu 1 Konter zum Führungstreffer durch Kossila, auch wenn das Tor zuvor schon verschoben war. Man spricht hier auch von einem technischen Tor, denn auch ohne das Lösen aus der Verankerung wäre der Puck ins Gehäuse getrudelt. Das sahen auch die Referees nach Videostudium so und gaben ein gutes Tor.
Nürnberg hätte durchaus kurz darauf schon den Ausgleich erzielen können, doch am Ende wurde ein Pass zu viel gespielt. München wollte unbedingt nachlegen und feuerte zahlreiche Schüsse auf das Gästegehäuse ab; die logische Folge war der zweite Treffer in Person von Ehliz in der 14. Minute.
Der Hüne Mebus bei den Ice Tigers zeigte sich sehr offensivstark und gab bereits diverse Schlagschüsse auf Fießinger ab. Die Gäste mussten versuchen, mehr Druck auf München in dessen eigener Zone ausüben und damit noch mehr Offensivpower zu erzeugen.
Dank einer überragenden Schuss- und Bully Statistik führten die Red Bulls hochverdient mit zwei Toren Vorsprung, obwohl Nürnberg durchaus eine solide Figur abgab, aber oft zu kompliziert agierte. Ab Mitte des Drittels hatte München das Heft in der Hand.
Im zweiten Drittel durften die Münchener in Überzahl beginnen, da Mebus wegen seines rustikalen Einsatzes kurz vor Drittelende auf der Sünderbank Platz nehmen durfte. Zitterbart konnte auf Seiten der Red Bulls nicht mehr mitwirken, er wurde gleich zum Röntgen geschickt. Mit ihrem gewohnten schnellen Kombinationsspiel erhöhten sie den Druck auf Sharipov, der die Münchener fast zum Verzweifeln brachte.
Im 4 gegen 4 ging es dann forsch weiter. Auch Fießinger durfte nun vermehrt seine Klasse unter Beweis stellen. Nürnberg wollte jetzt ein Zeichen setzen, die Gäste wirkten nun frischer nach überstandener Unterzahl, sie wurden nun auch zusehends zielstrebiger.
Sharipov erwies sich heute Abend als Turm in der Schlacht und ließ seine Vorderleute weiter hoffen auf ein Comeback in diesem Match.
Ihre bisherige mangelnde Torausbeute musste unbedingt optimiert werden. Vielleicht half hier die Statistik, da Nürnberg bei seinen ersten Auftritten den Treffer jeweils im Mittelabschnitt markierte. Dank ihres herausragenden Goalies war noch lange nichts verloren beim scheinbar übermächtigen Gegner. Dafür mussten sie aber die Strafbank tunlichst vermeiden, was jedoch nicht kontinuierlich gelang.
Bei einem 3 zu 1 Konter, fast eine Kopie zum ersten Drittel der Red Bulls, schafften es die Ice Tigers jedoch nicht, den Anschluss so wichtigen herzustellen. Das wäre der richtige Zeitpunkt gewesen, noch klarere Chancen würde es wohl gegen München nicht geben.
Ganz im Gegenteil, die Münchener setzten einen weiteren Treffer drauf in Person von Kastner, der in der 33. Spielminute das 3 zu 0 auf die Anzeigetafel brachte. Dieser Treffer hatte Ähnlichkeit mit dem zweiten Münchener Tor.
Gleich danach rettete der Pfosten für Nürnberg nach einem Alleingang von Voakes. München war jetzt in Spiellaune.
War dies bereits die Entscheidung in dieser Begegnung? Nürnberg brauchte auf jeden Fall mal ein Erfolgserlebnis, aber sogar Nachlässigkeiten auf Seiten der Red Bulls konnten nicht ausgenutzt werden. Vielleicht konnten sie nun am Ende des Mittelabschnitts von einem eigenen Powerplay profitieren, aber es fiel ihnen schwer in die Aufstellung zu gelangen und blieben somit glücklos.
Die Hausherren konnten mit einem beruhigenden Spielstand in die nächste Pause gehen. Am Ende gab es noch eine kleinere verbale Auseinandersetzung zwischen den Protagonisten, vielleicht das Fanal für ein Aufbäumen seitens der Franken.
Der Schlussabschnitt musste von den Gästen jedenfalls energischer begonnen werden, wenn sie hier noch was holen wollten. An Sharipov lag es nicht, denn der fungierte weiterhin souverän, bis München schon wieder zuschlug durch Hager in der 42. Spielminute. Maxi Kastner hatte dabei heute offenbar einen Sahne Tag erwischt mit seinem nunmehr schon dritten Scoring Punkt am heutigen Abend.
Nun schien die Messe wohl endgültig gelesen zu sein für die Gäste, die zu oft nur das Nachsehen hatten bei den Münchener Aktionen. Irgendwie ging es für sie einfach zu schnell. Vielleicht half den Ice Tigers nur noch eine Rochade ihrer Sturmreihen, die ihr neuer Chef hinter der Bande anvisierte. Ein Ehrentor sollte zumindest möglich sein, um mit einem positiven Erlebnis die Heimreise antreten zu können.
Dann verzeichneten die Red Bulls nach Zitterbart mit Appendino den nächsten Verletzten, der sehr unglücklich mit einem Nürnberger zusammenprallte.
Davon unbeeindruckt trug sich Parkes in der 50. Spielminute als nächster Torschütze auf Seiten Münchens ein.
Nun musste Nürnberg wirklich aufpassen, hier nicht deklassiert zu werden. Sie präsentierten sich wahrlich nicht schlecht, aber die fehlende Testspiel Praxis und ihr neu formierter Kader gaben heute nicht mehr her.
Die Red Bulls hatten noch nicht genug und spielten die Gäste regelrecht schwindelig. Es gab nur wenig Entlastungsangriffe für die Ice Tigers, die so sehr auf ein Auswärtstor hinarbeiteten. Dabei war Mebus ein richtiger Aktivposten.
4 Minuten vor Schluss dieser Partie konnte Nürnberg noch mal Powerplay üben, um auf diese Weise doch noch erfolgreich zu sein, aber München war giftiger und brillierte mit Unterzahlkontern. Immerhin wurde der Pfosten ins Visier genommen seitens der Gäste, d.h. es kam auch noch Pech hinzu.
München spielte die Uhr runter und wollte Fießinger seinen ersten Shutout schenken. Bei Nürnberg war die Luft raus und schließlich machten die Red Bulls 10 Sekunden vor Ende sogar noch das halbe Dutzend voll durch Ehliz. Mit einem mehr als deutlichen 6:0 schickte München die Franken nach Hause, vielleicht etwas zu hoch ausgefallen am Ende.
München absolviert am 2.1.2021 das Gipfeltreffen bei den Adlern aus Mannheim und Nürnberg empfängt am 30.12.2020 die Schwenninger Wild Wings aus dem Schwarzwald.
Stimmen zum Spiel:
München - Fießinger:
„Es ist schön, zu Null zu spielen, definitiv was Besonderes, worüber ich mich sehr freue. Dafür bedanke ich mich bei meinen Mitspielern. Auch die Gäste hatten am Anfang gute Chancen, aber wir waren defensiv sehr gut, haben viele Schüsse geblockt. Unsere Abwehr war heute solide und am Ende haben wir souverän gewonnen. Das Match war nicht ausschlaggebend für das Selbstvertrauen; auch wenn es mal knapper wird, wissen wir, was wir können und wir brauchen uns nicht verstecken.“
Nürnberg – Weber:
„Es war heute schwierig, es kam von jedem viel zu wenig. Die Zweikämpfe gingen verloren, es klappte fast nichts. Wir brauchen noch Zeit, außerdem werden noch zwei Spieler zu uns kommen, die unsere Tiefe im Kader verbessern wird. Es wird sicher besser werden in den nächsten Spielen.“
Spiel vom 28.12.2020
München – Nürnberg 6:0 (2:0|1:0|3:0)
Tore:
1:0 |10| Kossila (Gogulla, Mauer)
2:0 |14| Ehliz (Kastner)
3:0 |33| Kastner (Hager, Appendino)
4:0 |42| Hager (Kastner, Ehliz)
5:0 |50| Parkes (Voakes, Bourque)
6:0 |60| Ehliz (Seidenberg, Kossila)
1. Drittel Statistik: 20:9 Schüsse, 16:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:4
2. Drittel Statistik: 13:9 Schüsse, 14:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:2
3. Drittel Statistik: 13:8 Schüsse, 17:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:0
Zuschauer: Keine
Schiedsrichter: Polaczek / Schrader
Aufstellung:
München: Fießinger, (Reich), Appendino, Boyle, Bourque, Voakes, Parkes, Aulie, Redmond, Gogulla, Kossila, Mauer, MacWilliam, Seidenberg, Ehliz, Hager, Kastne, Mayenschein, Daubner, Zitterbart.
Nürnberg: Sharipov, (Treutle), Mebus, Walther, Pollock, Cornel, Grosse, Gilbert, Weber, Brown, Kurth, Schmölz, Bodnarchuk, Trinkberger, Fox, McLellan, Broda, Elias, Bires, Kislinger.
Deutsche Eishockey Liga (DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie hier...
(München) PM Red Bull München muss mehrere Wochen auf seinen Stürmer Bastian Eckl verzichten. Der 20-Jährige laboriert an einer Oberkörperverletzung, die er sich im vergangenen PENNY DEL-Spiel gegen Straubing zugezogen hatte.

(Foto: EHC Red Bull München)
Eckl ist damit der fünfte Spieler, der verletzungsbedingt nicht im Münchner Aufgebot steht. Auch Torhüter Danny aus den Birken, Verteidiger Konrad Abeltshauser sowie die Angreifer Derek Roy und Dennis Lobach sind derzeit nicht einsatzfähig.
Der in Regensburg geborene Eckl wechselte 2019 von den Red Bull Hockey Juniors in den Profikader von Trainer Don Jackson. Bislang absolvierte der 1,89 Meter große und 82 Kilogramm schwere Linksschütze 24 Pflichtspiel-Einsätze (22 DEL | zwei CHL) für den dreimaligen deutschen Meister.

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(DEL/Ingolstadt) PM Kurz vor dem Jahreswechsel legt der ERC Ingolstadt personell nochmal nach und verstärkt seine Offensive mit Ryan Kuffner. Der 24-Jährige wechselt aus der Organisation der Edmonton Oilers an die Donau. Damit stehen nun bereits zwölf Spieler im Team der Panther, die 25 Jahre oder jünger sind.

(Foto: Imago Images / Jeanine Leech)
Sein Debüt in der National Hockey League (NHL) gab der Stürmer im Frühjahr 2019 als er zehn Mal für die Detroit Red Wings auflief. In der vergangenen Saison kam er zunächst bei den Grand Rapids Griffins in der AHL zum Einsatz, ehe Edmonton für den Linksschützen tradete.
„Ryan ist ein Spieler, der perfekt zu unserem Weg mit vielen jungen Spielern, den wir dieses Jahr eingeschlagen haben, passt. Er ist ein starker Offensivspieler und gilt als ausgewiesener Torjäger“, beschreibt ERC-Sportdirektor Larry Mitchell den Neuzugang, der sich an der Princeton University den Feinschliff für seine Profikarriere holte. Dort war er zweimal Topscorer des Teams, holte 2018 die Meisterschaft und steht mit 75 Treffern an der Spitze der ewigen Torjägerliste der Universitäts-Mannschaft.
„Wir hatten eigentlich immer den Plan, 15 Stürmer im Team zu haben, auch wenn wir davon zwischenzeitlich abweichen mussten. Wie schnell es aber gehen kann, dass einem Spieler ausfallen, haben wir nicht zuletzt mit der Quarantäne für Aubry gesehen. Weder in der Vorbereitung noch in den ersten beiden Saisonspielen konnten wir zwölf Stürmer aufbieten“, sagt Mitchell, der Kuffner schnell von einem Engagement beim ERC überzeugen konnte. „Es gab gar keine großen Verhandlungen. Ryan wollte einfach endlich wieder Eishockey spielen.“
Zudem haben die Panther durch die Verpflichtung des Kanadiers nun die Möglichkeit, einigen Spielern mittels Rotation Pausen verschaffen zu können, um die Belastungen in dieser außergewöhnlichen Saison besser zu steuern. Kuffner kam bereits am Sonntag in Ingolstadt an und wird voraussichtlich am kommenden Wochenende sein ERC-Debüt feiern.
Der Kader für die Saison 2020/21
Torhüter: Michael Garteig, Nicholas Daws, Jonas Stettmer
Verteidiger: Fabio Wagner, Colton Jobke, Mathew Bodie, Ben Marshall, Garret Pruden, Simon Schütz, Morgan Ellis, Emil Quaas
Stürmer: Frederik Storm, Mirko Höfflin, Louis-Marc Aubry, Wojciech Stachowiak, Wayne Simpson, Samuel Soramies, Tim Wohlgemuth, David Elsner, Justin Feser, Daniel Pietta, Hans Detsch, Enrico Henriquez- Morales, Petrus Palmu, Brandon DeFazio, Ryan Kuffner

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(DEL/Düsseldorf) PM Schon beim MagentaSport Cup hatte die Düsseldorfer EG erfahren müssen, dass sie im hohen Norden wieder eine schlagkräftige DEL-Truppe zusammengestellt haben. Die Fischtown Pinguins Bremerhaven verloren zwar ihre ersten beiden Ligaspiele, setzten aber beim ersten Heimspiel des achtmaligen Deutschen Meisters ein Ausrufezeichen. Die DEG unterlag verdient mit 1:4 (0:1; 0:1; 1:2).

(Foto: eishockey-online.com / Archiv)
Pinguins-Führung in Überzahl
Die Gäste aus Bremerhaven kamen etwas besser in Tritt und agierten zu Beginn des Spiels druckvoller als die DEG. Es dauerte eine Weile, bis auch die DEG in der Offensive in Erscheinung trat. Es entwickelte sich ein recht schnelles und ausgeglichenes Spiel mit Abschlüssen auf beiden Seiten. Hochkarätiges war aber nicht dabei. In der achten Spielminute ahndeten das Schiedsrichtergespann Marc Iwert/Bastian Steingross ein Beinstellen von Marco Nowak. Nach 63 Sekunden wurde Nowak wieder von der Strafbank entlassen. Das heißt bekanntlich nichts Gutes. Im Powerplay hatte Ziga Jeglic hinter dem Tor stehend die Scheibe zu Mitchell Wahl in den Slot gespielt, von wo aus dieser die Scheibe nahezu unbedrängt zum 1:0 im von Hendrik Hane gehüteten DEG-Tor versenkte (9.).
Der junge DEG-Goalie war absolut chancenlos. Die beste Chance zum Ausgleich hatte Maxi Kammerer, der von Jerome Flaake aus der Hintertorposition den Puck vor das Tor gelegt bekam, Tomas Pöpperle im Kasten der Pinguins war aber aber zur Stelle. Die stets gefährliche Mannschaft von Thomas Popiesch hätte die Führung noch ausbauen können, als der aufgerückte Verteidiger Patch Alber aus dem Slot abzog. Doch Hane parierte mit dem Schoner (18.). Acht Sekunden vor Ende des Drittels ging erneut ein Arm der Schiedsrichter nach oben, wieder erwischte es einen Rot-Gelben, nämlich Patrick Buzás wegen Behinderung.
DEG drückt, Bremerhaven trifft
Die zu Beginn des Mittelabschnitts verbleibenden 112 Sekunden in Unterzahl überstanden die Rot-Gelben schadlos. Aus dem Druck der Überzahl kreierten die Pinguins eine sehenswerte Chance. Carson McMillan legte die Scheibe aus halblinker Position mit der Rückhand ab auf Niklas Andersen, dessen Schuss Hane parierte (22.). Dann aber übernahm die Mannschaft von Harold Kreis das Kommando. Eugen Alanov kam direkt vor Pöpperle zum Schuss (23.). Auch Daniel Fischbuch, der von der rechten Seite mit Schwung auf Pöpperle zufuhr, brachte den Puck nicht am Deutsch-Tschechen vorbei (23.). Matt Carey setzte die Scheibe nach einem Alleingang an den von ihm aus gesehen rechten Pfosten, wenig später parierte Pöpperle gegen den mit der Rückhand nachsetzenden Alexander Karachun (26.).
Die DEG blieb auch danach weiter die tonangebende Mannschaft, die häufiger im Scheibenbesitz und in des Gegners Drittel war. Doch dann schlug Bremerhaven erneut zu. Ross Mauermann brachte die Scheibe aus der Drehung aus der Distanz aufs Tor, Dominik Uher hielt seinen Schläger so in den Schuss, dass die Scheibe durch die Schoner von Hane ins Tor glitt (32.). In ihrer ersten Überzahl ließ die DEG die Scheibe gut laufen und kam zu einigen Abschlüssen. Als Andersen von der Strafbank zurück kam, hatte die aber DEG Glück, dass die Pinguins den sich ergebenden 3:2-Konter lausig ausspielten und ihn Andersen mit einem Schuss aus dem spitzen Winkel abschloss, der Hane nicht vor Probleme stellte (40.).
Fischtown lässt nichts mehr anbrennen
Bevor die DEG im dritten Drittel zur Aufholjagd ansetzen konnte, lag sie schon entscheidend im Hintertreffen. Zwei Mal rettete Hane mit Bravour gegen Jan Urbas (42./43.). Beim zweiten Überzahltor der Bremerhavener war er aber machtlos. Miha Verlic spielte die Scheibe von der rechten Bande quer durchs Angriffsdrittel nach links zu Wahl, der sie ansatzlos zu Jeglic vor dem Tor legte, der den Schläger reinhielt und traf (44.). Die DEG hätte die Sache nochmal spannend machen können, doch die super Bewegung von Flaake zum Tor durchhakte Christian Hilbrich im „perfekten“ Moment (50.). Das folgende Überzahlspiel verstrich ohne Ertrag. Bremerhaven zeigte sich dagegen weiter eiskalt und konterte sich zum 0:4. Jeglic legte den Puck von der rechten Seite zum herangerauschten Verteidiger Vladimir Eminger, der voll durchlud und in die kurze linke Ecke traf (52.). Immerhin gelang Alexander Barta in Überzahl mit einem satten Schuss in den linken Giebel noch der Ehrentreffer (55.). Am verdienten Sieg der Gäste änderte das freilich nichts mehr.
Die nächste Chance auf drei Punkte gibt es für die Rot-Gelben von schon am kommenden Mittwoch. Dann gastiert die DEG bei den Krefeld Pinguinen (Spielbeginn: 20:30 Uhr).

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(DEL/Mannheim) PM Tim Stützle ist seinem Traum vom Sprung in die beste Ligader Welt einen Schritt nähergekommen. Der 18-jährige Angreifer unterschrieb am Sonntagnachmittag einen Entry-Level-Vertragbei den Ottawa Senators, die ihn Anfang Oktober beim Draft an Position drei gezogen hatten.

(Foto: Citypress
Die Adler lösten im Vorfeld den bestehenden Vertrag mit Stützle auf und machten den Wechsel damit in letzter Konsequenz möglich.„Ich muss mich in erster Linie bei meiner Familie und all meinen bisherigen Mitspielern und Trainern bedanken. Ich konnte bei all meinen Stationen viel lernen und mitnehmen, egal, ob bei Dingen auf oder neben dem Eis.
Bei den Adlern bekam ich in der vergangenen Saison viel Eiszeitund somit die Chance, mich zu zeigen. Ich werde den gesamten Club sehr vermissen, allerdings ist es einfach an der Zeit, dieses Kapitel zu schließen. Ich konnte mit der Vertragsunterschrift einen nächsten,wichtigen Schritt gehen, der mich auch sehr stolz macht. Dennoch bin ich mir bewusst, wie weit der Weg in die NHL noch ist“,so Stützle unmittelbar nach der Vertragsunterschrift.„
Tim bekommt nun die Chance, es ins Team der Senators zu schaffen und sich in der besten Liga der Welt mit den besten Spielern zu messen. Er gehört zweifelsfrei zu den talentiertesten Jungsundhateinen guten Character. Für uns hat er immer sein Bestes gegeben“, kommentiert Adler-Sportmanager Jan-Axel Alavaara den Abgang.Stützle wechselte 2017 aus dem Krefelder Nachwuchszu den Jungadlern.
In der vergangenen Spielzeit etablierte sich der gebürtige Viersener auf Anhieb im Profikader der Adler und sammelte in 41 DEL-Partien 34 Punkte. Die gesamte Adler-Organisation bedankt sich bei Tim Stützle für seinen vorbildlichen Einsatz und wünscht ihm für seine Zukunft alles Gute

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(DEL/Iserlohn) Rü Ihr erstes Heimspiel, welches geprägt war von etlichen Strafzeiten auf beiden Seiten, konnten die Iserlohner für sich entscheiden. Ein Doppelschlag der Wolfsburger innerhalb von nur 13 Sekunden brachte die starken Roosters beinahe jeodch um ihren Lohn. Insgesamt war es ein unterhaltsames Spiel am Seilersee.

(Foto: Jonas Brockmann; Whitney mit dem Führungstreffer für seine Roosters)
Die Hausherren fanden gut ins Spiel und gingen nach einer schönen Kombination durch den starken Whitney in Führung (04.). In der Folgezeit flachte das Spiel ab, insbesondere aufgrund der Vielzahl an Strafzeiten. Kapital konnten beide Seiten daraus nicht schlagen. Dies änderte sich auch im Mittelabschnitt nicht, in den ersten acht Minuten durften gleich drei Iserlohner nacheinander in der Kühlbox Platz nehmen. Kapital konnten die Gäste hieraus nicht schlagen, waren jedoch anschließend im "Fünf gegen Fünf" durch Festerling (31.) erfolgreich.
Das Schlussdrittel hatte es in sich. Die Roosters präsentierten sich nun, vermutlich aufgrund des breiteren Kaders an diesem Sonntag, lauffreudiger und spritziger. Nach feiner Vorarbeit von Bailey netzte Julian Lautenschlager zur verdienten Führung ein (46.). Die 50. Spielminunte sollten dann zum vorläufigen "Party- Killer" für die zahlreichen Roosters- Fans im Neuenrader Autokino, welches das Spiel live übertrug, werden. Als das Pendel gerade erst in Richtung Iserlohn neigte, schlugen die Gäste aus der "Autostadt" binnen 13 Sekunden gleich doppelt zu. Pfohl und Hungerecker brachten die Hausherren mit 2:3 in Führung.
Und dann sollte es doch fallen: im insgesamt dreizehnten Versuch fiel tatsächlich doch noch ein Powerplay- Tor. Nachdem Adam wegen Beinstellens auf die Bank musste, schlug Bailey nach Vorarbeit von Raymond und Jentzsch zu und erzielte den verdienten Ausgleich. Doch es sollte noch besser kommen für die Sauerländer, denn auch am Seilersee kann man "Doppelpack": O´Connor und Bailey sorgten in der 59. Minute binnen 21 Sekunden für den 5:3 Endstand.
Somit erwischen die Roosters, die am kommenden Dienstag nach Bremerhaven reisen, einen perfekten Start in die Saison nach zwei starken Auftritten in Krefeld und im Heimspiel gegen Wolfsburg.
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Spiel vom 27.12.2020
Iserlohn Roosters - Grizzlys Wolfsburg 5:3 (1:0|0:1|4:1|)
Tore:
1:0 |04.|Whitney
1:1 |31.|Festerling
2:1 |46.|Lautenschlager
2:2 |50.|Pfohl
2:3 |50.|Hungerecker
3:3 |54.|Bailey
4:3 |59.|O´Connor
5:3 |59.|Bailey
Zuschauer: keine

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