PENNY-DEL - Straubing Tigers weisen Bremerhaven beim 5:2 Sieg in die Schranken

 

(DEL/Straubing) (MA) Straubing war auf dieses Spiel bestens vorbereitet, obwohl man auf Daschner, Latta, Connolly, Schönberger und kurzfristig auf Heard verzichten musste. Die Top-Reihe der Gäste wurde weitestgehend aus dem Spiel genommen und im Powerplay war man mit zwei Toren gegenüber einem Tor bei Bremerhaven sogar erfolgreicher. Für die Tigers war der Sieg am Ende auch in dieser Höhe verdient und ein guter Start zum Nord-Süd Vergleich.

 

 

(Foto: City Press) Marcel Brandt war auch heute wieder ein Aktivposten der Straubing Tigers

 


 

Die Tigers hatten es sich wohl etwas schwerer vorgestellt im ersten Abschnitt. Die Spielanteile lagen nach zwanzig Minuten aufseiten der Hausherren. Zwar war wie üblich die Reihe um Urbas, Jeglic und Verlic immer gefährlich, aber Straubing löste die Probleme von hinten nach vorne konsequent. Einzig bei den Schüssen von den gegnerischen Verteidigern war oft eine Lücke in der eigenen Abwehr erkennbar. Straubing überraschte etwas mit einem schnellen Angriff über Kohl und Brandt den T.J. Mulock (3.) mit einem Onetimer zum 1:0 vollendete. Auf die stärke der Bremerhavener im Powerplay waren die Tigers natürlich vorbereitet, aber der Ausgleich fiel dann trotzdem bei numerischer Überlegenheit. Ziegler saß in der Kühlbox und Fischtown spielte den Treffer durch Niklas Andersen (7.) förmlich heraus. Die Niederbayern kamen auch zu einem Überzahlspiel im ersten Abschnitt, spielten es sehr gut, aber Pöpperle im Kasten der Pinguins war stets auf seinem Posten.

 


 


 

 

Die Gäste wollten mit Schwung aus der Kabine kommen, bekamen auch durch McGinn eine aussichtsreiche Chance geboten, diese war jedoch für längere Zeit die einzige. Das Heft hatten nämlich nach wie vor die Gastgeber fest in der Hand. Und das münzten sie auch in Erfolg um. Jeremy Williams (25.) konnte ungehindert seine Runde im Drittel der Pinguine drehen. Ganze zwölf Sekunden war er am Puck und niemand fühlte sich für ihn zuständig. So war wohl auch Pöpperle von seinem Rückhandschuss zum 2:1 überrascht worden.

Allzu viel hatten die Gäste auch weiterhin nicht zu melden. Die Tigers waren konsequent und wenn dann doch mal einer wie Sykora durchkam, war Vogl zur Stelle. Die Top Reihe um Urbas war auch nach vierzig Minuten abgemeldet. Straubing drehte nun auf. Die beiden Powerplaytreffer zum 3:1 (35.) durch Corey Tropp, der den Schuss von Brandt abfälschte, sowie zum 4:1 (40.) durch Benedikt Schopper fanden alle nach dem gleichen Schema statt.

Für Verkehr vor dem Tor sorgten die Stürmer und die Verteidiger setzten genau im richtigen Moment zum Schuss an. Pöpperle blieb dabei nicht viel Abwehrmöglichkeit. So leicht wollte sich Bremerhaven aber nicht geschlagen geben. Sie kamen noch einmal mit Geschwindigkeit, aber die Hoheit in der Mittelzone blieb das große Manko. Immer wieder nutzten die Tigers die Abspielfehler der Gäste für schnelle Gegenangriffe. Eigentlich war das bis dato eine Eigenschaft der Gegner am Pulverturm.

Zwar brachte Patrick Alber (53.) mit einem überraschenden Schuss aus spitzem Winkel sein Team auf 4:2 heran, mehr ließ aber Vogl in diesem Spiel nicht mehr zu. Coach Popiesch zog gegen Ende des Spiels noch seinen Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers, aber Straubing nutzte auch diese Chance konsequent. Der agile Laganiere eroberte den Puck und Chasen Balisy vollendete ins leere Tor der Gäste zum 5:2 (58.) Endstand. 

 

Stimmen zum Spiel:

Benedikt Kohl (Straubing): “Wir haben ganz ordentlich gespielt und verdient gewonnen. Wir wussten schon was auf uns zukommt, denn Bremerhaven hat eine gute Offensive, aber wir haben konsequent gut agiert gegen sie.”

 

Dominik Uher (Bremerhaven): “So ist das nicht akzeptabel, da müssen wir besser werden. Die lange Pause war nicht so gut für uns. Es kommen jetzt noch viele wichtige Spiele und die müssen wir besser umsetzen.”

 

Thomas Popiesch (Bremerhaven): “Im ersten Drittel waren wir nicht schlecht, hatten einige gute Aktionen. Das haben wir im zweiten Abschnitt etwas verloren, da waren wir in einigen Szenen zu zögerlich. Straubing spielte es konsequenter und wir haben ab da nicht mehr den Zugriff zum Spiel gehabt. Wir hatten zusätzlich viele Bullys verloren und bei den Chancen fehlte der letzte Biss. Im Forecheck war Straubing besser und wir sind nicht mehr entscheidend in die Zweikämpfe gekommen. Der Sieg ist für die Tigers verdient.” 

 

Tom Pokel (Straubing): “Das erste Drittel war völlig ausgeglichen, aber wichtig für uns war die Führung. Wir hatten zu viele Rückstände diese Saison, wo wir immer hinterherlaufen mussten. Im Powerplay war Bremerhaven natürlich immer brandgefährlich, das wussten wir. Im zweiten Abschnitt waren wir wirklich stark, haben da viel Zeit im Angriff verbracht, sodass wir auch leichter wechseln konnten. Heute war unser Wille und Teamgeist gefragt. Wir haben wenige Konter zugelassen und viel Geduld bewiesen. Während der Pause, die wichtig für uns war, mental wie Körperlich, konnten wir einige Kleinigkeiten ändern. Das mit Mitch Heard hat sich heute erst kurzfristig ergeben, mehr kann ich dazu auch nicht sagen.”



Spiel vom 21.03.2021
Straubing Tigers - Fischtown Pinguins Bremerhaven: 5:2 (1:1 | 3:0 | 1:1)

Tore:

1:0 |03.| Mulock (Brandt, Kohl)

1:1 |07.| Andersen (McGinn, Uher) PP 1
2:1 |25.| Williams
3:1 |35.| Tropp (Brandt, Eriksson) PP 1
4:1 |40.| Schopper (Eder, Gormley) PP 1
4:2 |53.| Alber (Uher, Friesen) 

5:2 |58.| Balisy (Laganiere, Tropp) EN

Strafen:
Straubing Tigers: 12
Fischtown Pinguins Bremerhaven: 12

Schiedsrichter: Schukies / Schadewaldt / Gaube / Hofer

 

 


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PENNY-DEL - Konrad Abeltshauser erzielt bei seinem Comeback den 2:1 Siegtreffer gegen Schwenningen

 

(München) PM Der EHC Red Bull München hat gegen die Schwenninger Wild Wings mit 2:1 (0:1|1:0|1:0) gewonnen. John Peterka erzielte im zweiten Drittel den zwischenzeitlichen Ausgleich. Konrad Abeltshauser avancierte im Schlussabschnitt zum Matchwinner beim 600. Sieg von Trainer Don Jackson in der Deutschen Eishockey Liga (PENNY DEL).

 

 

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(Foto: Citypress)

 


Abeltshauser bildete in seinem ersten Spiel nach langer Verletzungspause ein Verteidigerpaar mit DEL-Debütant Mathew Maione. Die Red Bulls dominierten im ersten Drittel. Schwenningen lauerte auf Konter und hatte zwei Topchancen. Troy Bourke skatete zweimal auf Danny aus den Birken zu. In der 14. Minute reagierte Münchens Torhüter stark mit der Fanghand, 54 Sekunden vor der Pause war er chancenlos – 0:1 (20.).

 

Die ersten Minuten nach dem Seitenwechsel gehörten den Wild Wings. Aus den Birken verhinderte mit Glanzparaden gegen Alexander Weiß (22.) und beim Penalty von Jamison MacQueen (25.) den zweiten Gegentreffer. Ab Mitte des Drittels kippte die Partie auf die Seite der Red Bulls. Beim Ausgleich profitierten die Münchner von einem Scheibenverlust des Schwenninger Goalies Joacim Eriksson hinter dem Tor. Peterka stellte auf 1:1 (38.).

 



 

Die Red Bulls suchten auch im Schlussdrittel die Lücke in Schwenningens Defensive. Nach 51 Minuten startete Frank Mauer einen Konter. Eriksson wehrte ab, Justin Schütz legte quer und Abeltshauser staubte zum 2:1 ab. Der Pfosten verhinderte Peterkas zweiten Treffer (52.). München spielte konzentriert weiter, wehrte die Schwenninger Schlussoffensive ab und verdiente sich den 15. Saisonsieg.

 

Konrad Abeltshauser: „Ein Tor und ein Sieg mit der Mannschaft – ich kann mir kein besseres Comeback vorstellen.“

 

Endergebnis

EHC Red Bull München gegen Schwenninger Wild Wings 2:1 (0:1|1:0|1:0)

 

Tore

0:1 | 19:06 | Troy Bourke
1:1 | 37:01 | John Peterka
2:1 | 51:00 | Konrad Abeltshauser

 

 


 

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PENNY-DEL, 4. Rhein-Derby: Köln setzt sich erstmals mit 6:3 gegen Düsseldorf durch

 

(PENNY-DEL, Düsseldorf) (Hermann Graßl)  Im ISS Dome empfing die DEG zum Klassiker den ewigen Rivalen aus Köln. Für Düsseldorf war es der Abschluss in der Hauptrunde und die DEG wollte auch das vierte Aufeinandertreffen für sich entscheiden und seine momentane Niederlagenserie beenden. Köln wollte seinen positiven Aufwärtstrend der letzten 6 Spiele unbedingt fortführen. Schließlich setzte sich Köln auch dank eines furiosen ersten Drittels am Ende verdient mit 6 zu 3 gegen die DEG durch.

 

 

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(Foto: Citypress)

 


Welch ein furioser Start im Derby: gleich nach 32 Sekunden gingen die Gäste durch Ugbekile in Führung. Es war der erste Torschuss in dieser Begegnung. Unfassbar, wie schnell sich hier die Begegnung zugunsten der Haie hier wendet, denn im schnellen Umschaltspiel traf Sheppard bei einem 3 auf 1 Konter in der 3. Spielminute zum schnellen 2 zu 0.

 

Düsseldorf wollte es aber den Gästen gleichtun und fuhr ebenfalls kurz danach einen 3 auf 1 Angriff, der jedoch erfolglos blieb. Zu allem Übel befanden sich die Hausherren in Unterzahl und dies nutzten die Gäste in der 8. Spielminute eiskalt aus in Person von Matsumoto. Die Haie erwiesen sich bisher als brutal effizient mit erst 4 Torschüssen und 3 Erfolgen. Vielleicht kamen bei den Hausherren die Gedanken aus dem Berlin Spiel wieder zurück. Es fühlte sich jedenfalls wie ein Déjà-vu an.

 

Die DEG hatte eigentlich vor, die schlechte Torausbeute aus den letzten 5 Partien vergessen zu machen, musste jedoch schon wieder einem deutlichen Rückstand hinterherlaufen. In 8 Minuten 3 Treffer zu kassieren, das durfte Harold Kreis wahrlich nicht schmecken. Das Powerbreak kam zur rechten Zeit, um seine Akteure zurück in die Spur zu bringen. In der ersten Hälfte des Drittels waren die Düsseldorfer weitgehend Zaungäste, während Köln strukturierte Angriffe zeigte.

 

Olimb und Svensson verzeichneten nun mal zwei gute Gelegenheit für die Hausherren, aber Weitzmann reagierte super. Auf der Gegenseite bekam nun auch Goalie Pantkowski die nötige Sicherheit im Spiel. Düsseldorf kam nun besser in die Partie. Köln blockte jedoch viele Schüsse, machte die Räume eng, und die Akteure unterstützten sich gegenseitig, damit die DEG sich nicht entfalten konnte.

 

Jahnke: „Keine Ahnung was los ist. Wir müssen jetzt Gas geben, das Spiel einfach halten, hinten gutstehen und das Glück erzwingen. Im Eishockey ist vieles möglich. Wir müssen uns mehr zutrauen und aggressiver auftreten, nicht so zögerlich sein. Positiv bleiben, weitermachen.“

 

Was konnte Kreis in der Pause tun, um den Schalter noch rechtzeitig umzulegen? Coach Krupp konnte sehr zufrieden sein mit dem bisherigen Auftritt seiner Jungs. Das Schussverhältnis sprach ebenso deutlich für die Gäste.

 

Bisher zeigten die Haie Vollgas Eishockey mit beeindruckender Offensiv Power, spielten schnörkellos mit solider Pass Genauigkeit und Präzision. Die Laufduelle wurden gewonnen und das Spiel wurde gut verlagert. Bei Düsseldorf waren nun die etablierten Kräfte wie Barta gefordert, ein Zeichen zu setzen und das Team wachzurütteln. Die Haie störten weiterhin früh und effektiv, hielten so die DEG fern vom Kasten von Weitzmann, der auch gekonnt mitspielte und seine Vorderleute in Szene setzte. 

 

Es war zu erkennen, dass Düsseldorf nun die kleinen Dinge richtig machte und sich stetig Chancen erarbeitete. Die Hausherren waren nun auch läuferisch aktiver, was sich in der Schuss Statistik zu Beginn widerspiegelte. Die ersten 6 Minuten gehörten ganz klar der DEG, sie kamen wie verwandelt aus der Kabine, die Körpersprache war eine ganz andere.

 

Die Eiszeit vor dem zweiten Powerbreak gehörte wieder den Gästen, welche die Hausherren bei 5 gegen 5 ziemlich einschnürten und in Bedrängnis brachten. Danach belohnte sich die DEG endlich mit dem ersten Tor durch Ehl in der 30. Spielminute. Ein gewonnenes Bully im eigenen Drittel war der Ausgangspunkt für den verdienten Treffer. Düsseldorf fuhr nun auch jeden Check zu Ende, und ging aggressiver zu Werke.

 

Köln gab jedoch schon bald die richtige Antwort: in der 32. Spielminute netzte Zerressen von der blauen Linie unhaltbar ein. Danach packte Pantkowski gegen Zalewski eine starke Parade aus.

 

Nichtsdestotrotz hielt Düsseldorf an seinem Match Plan fest, der im Mitteldrittel bisher sehr gut klappte. Es blieb der DEG auch nichts anderes übrig. Dies zahlte sich auch in der 36. Spielminute aus durch einen perfekten Handgelenksschuss von Fischbuch, der seine Farben wieder näher ran brachte. Düsseldorf bleib nun dran und versuchte nachzulegen und wie aus dem Nichts fälschte Buzás in der 40. Spielminute einen Schuss von Eder unhaltbar zum Anschlusstreffer ab. Pantkowski gab dabei einen wertvollen Assist. Das tat dem Match sichtlich gut, ein spannendes Schlussdrittel stand bevor.

 

Zerressen: „Wir haben den Fuß ein wenig vom Gas genommen, das darf man nicht machen. Das ist sehr ärgerlich, wir müssen wieder den Fokus auf das 3. Drittel legen. Das Spiel hat nun Derby Charakter, wir wollen keinen Punkt herschenken.“

 



 

Die Fans im sicher ausverkauften ISS Dome wären total aus dem Häuschen ob dieses packenden Spiels, das sich nun nach 2 Dritteln entwickelte. Beide Teams waren weiter im Vorwärtsgang und die DEG drückte nun aufs Tempo. Ein langer Schläger von Fredi Tiffels im Hechtsprung verhinderte Schlimmeres, denn Jahnke war schon einschussbereit.

 

Für die Haie war es noch zu früh, um das Ergebnis zu verwalten, deswegen agierten sie nun bedachter, um nicht ins eigene Messer zu laufen bei den konterstarken Düsseldorfern. Hochkarätige Chancen waren demzufolge seltener zu sehen. Fischbuch zielte wieder gefährlich auf das Kölner Gehäuse, aber Pantkowski entschärfte die Situation. Ferraro hätte für die Entscheidung seitens Köln sorgen können, aber sein Rückhandschuss ging vorbei.

 

Ein Powerplay zur rechten Zeit für die DEG gut 4 Minuten vor Ende der Begegnung: mit zwei Klasse Paraden bewahrte Pantkowski seine Farben vor dem drohenden Ausgleich. 

Bevor Coach Kreis über den 6. Feldspieler nachdenken konnte, zerstörte Fredi Tiffels in der 59. Spielminute mit einem humorlosen Schuss ins Netz wohl endgültig die Träume der Hausherren von einem guten Ende. Letztendlich machte Ferraro mit einem Emty Net Goal 4 Sekunden vor der Sirene den Deckel drauf.

 

Letzten Endes setzte sich Köln dank eines bärenstarken Anfangsdrittels beim Rivalen in Düsseldorf mit 6 zu 3 durch. Die DEG verlor nun schon zum siebten Mal hintereinander und Köln setzte seinen Aufwärtstrend fort. Düsseldorf bestreitet die erste Partie der Verzahnungsrunde am 22. März zuhause gegen München, während Köln am 17.3. sein letztes Heimspiel der Nordgruppe gegen Wolfsburg absolviert.

 

Stimmen zum Spiel:

 

Düsseldorf – Ebner:

„Es war heute eine Kopfsache, es ist momentan mental schwierig. Wir bekamen sehr leichte Gegentore, wir waren physisch zu langsam  Wir müssen die richtigen Dinge wieder machen, keine Kabinettstückchen probieren, sondern einfach spielen. Positiv ist, dass wir heute gut zurückkamen nach dem 1. Drittel und eine richtige Reaktion zeigten.“

 

Köln – Moritz Müller:

„Wir haben nun zwei gute Spiele gemacht, wir sind auf dem richtigen Weg. Die Laufbereitschaft war heute bei jedem vorhanden, deswegen spielten wir so gut. Ein Heimvorteil ist derzeit nicht gegeben, es ist zwar gespenstisch in eigener Halle, aber jeder ist auch daheim selber dafür verantwortlich, die Leistung zu bringen; es gibt keine Ausreden.“

 

Spiel vom 15.03.2021

Düsseldorf - Köln 3:6 (0:3|3:1|0:2)

 

Tore:

0:1 |01| Ugbekile (Tiffels F., Sheppard)

0:2 |03| Sheppard (Akeson, Gagné)

0:3 |08| Matsumoto (Tiffels D.) PP1

1:3 |30| Ehl (Cumiskey, From)

1:4 |32| Zerressen (Sennhenn, Matsumoto)

2:4 |36| Fischbuch (Olimb, Jensen)

3:4 |40| Buzás (Eder, Pantkowski)

3:5 |59| Tiffels F. (Akeson)

3:5 |60| Ferraro ENG

 

1. Drittel Statistik:   8:15 Schüsse, 8:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0

2. Drittel Statistik:   12:9 Schüsse, 14:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:4

3. Drittel Statistik:  11:6 Schüsse, 11:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

 

Zuschauer: Keine  

Schiedsrichter:  Rantala/Schukies

 

Aufstellung:

 

Düsseldorf: Pantkowski, Jensen, Cumiskey, Kammerer, Olimb, Fischbuch, Nowak, Brejcak, Ehl, Barta, From, Ebner, Geitner, Carey, Svensson, Eder, Karachun, Buzás, Jahnke.

 

Köln: Weitzmann, Müller, Tiffels, Müller, Matsumoto, Barinka, Sennhenn, Zerressen, Akeson, Sheppard, Tiffels, Gagné, Ugbekile, Ferraro, Sill, Dumont, Gnyp, Köhler, Zalewski, Niedenz.

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.

 

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PENNY DEL – Ingolstadt deklassiert Nürnberg erneut mit einem souveränen 5:2 Auswärtssieg

 

(PENNY-DEL, Nürnberg) (Hermann Graßl)  In der heimischen Arena empfingen die Nürnberg Ice Tigers zum Abschluss der Süd Runde die Panther aus Ingolstadt zum letzten Match vor Beginn der Verzahnungsrunde. Bisher hatte Nürnberg alle 3 Begegnungen verloren und wollte endlich einen Erfolg verbuchen; mit dem neuen Sportdirektor bei den Franken wurde jedenfalls ein Signal gesetzt. Schließlich setzten sich die Panther auch im 4. Spiel souverän mit 5:2 durch, wobei ein starkes und effektives Mitteldrittel den Ausschlag heute gab.

 

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(Foto: Citypress)

 

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Nürnberg war unbedingt darauf bedacht, die bereits 6 Spiele andauernde Niederlagenserie zu beenden und dies ausgerechnet gegen die gut aufgelegten Panther aus Ingolstadt. Derbys haben jedoch ihre eigenen Gesetze und Coach Fischöder motivierte sicher sein Team dementsprechend, das sich in den letzten Spielen deutlich gesteigert hat.

 

Reimer: Die Abstimmung war schon besser, aber es wurden immer die gleichen Fehler begangen. Wir belohnen uns nicht für unsere harte Arbeit. Unser Umschaltspiel funktioniert bereits besser, der Wille ist im Team da. Wir versuchen Siege einzufahren, leider können wir nicht mit Führungen umgehen. Die aktuellen Veränderungen im Verein geben Gelegenheit für Verbesserungen.“

 

Ingolstadt hatte den dritten Platz in der Südgruppe sicher und wollte gut gerüstet in die Partien gegen die Nordteams gehen. Den Ausrutscher gegen den amtierenden Champion aus Mannheim hatten die Panther sicher verdaut und wollten bis auf einen Zähler zu München aufrücken. Den Gegentore Schnitt wieder zu reduzieren stand dabei im Fokus.

 

Quaas: „Wir standen nicht so kompakt wie zu Beginn der Spielzeit. Wir machten zu viele Fehler in der Defensive, wir müssen wieder konsequenter wie am Anfang spielen. Individuelle Defizite müssen wir abstellen. Die Gegner haben sich inzwischen auf unser Spiel taktisch eingestellt. Unser Fokus war zu sehr nach vorne gerichtet. Nürnberg wird heute alles reinlegen, sie haben sich letztens gesteigert.“

 

Im Line Up der Gäste fehlte heute Bodie, dafür durfte Palmu wieder mitwirken. Die Hausherren konnten wieder auf die Dienste von Weber zurückgreifen, der im letzten Spiel einen harten Check einstecken musste.

Die ersten Minuten waren gekennzeichnet von gegenseitigem Abtasten, bis Schmölz zum ersten Mal an Garteig scheiterte, als er einen perfekten Stretch Pass aufnahm und direkt zum Tor zog. Auf der anderen Seite bekam Wohlgemuth ganz unverhofft eine gute Gelegenheit. Nürnberg fokussierte sich heute auf ein aggressives Forechecking, nachdem die Anfangsphase den Gästen gehörte. Luke Adam marschierte dann allein auf Garteig zu, der jedoch die Situation entschärfte.  

 

Nach einer Druckphase netzte Ingolstadts Top Torjäger Simpson in der 11. Spielminute zur Führung ein. Es war bereits sein 12. Saisontreffer, Nürnberg schien sein Lieblingsgegner geworden zu sein. McLellan erarbeitete sich die zweite gute Chance für die Franken. Vom Rückstand blieben sie auf alle Fälle unbeeindruckt. Ein big save von Treutle bei einem 3 auf 1 Konter hielt seine Farben im Spiel. Treutles famose Rettungstaten hatten Nürnberg in dieser Saison schon oft vor Schlimmerem bewahrt.

 

Lobachs Versuch wurde gefährlich an den Pfosten abgefälscht; das war brenzlig vor Garteigs Kasten. Nürnbergs erstes Powerplay verlief weitgehend unspektakulär, zu harmlos waren die Aktionen. Marshalls Schlagschuss wurde von der Nürnberger Defensive kurz vor der Sirene erfolgreich geblockt. 

Ingolstadt ging mit einer knappen aber verdienten Führung in die Kabine. McLellan war zuversichtlich, die Partie noch zu drehen, zumal er in den bisherigen drei Begegnungen der einzige Torschütze auf Seiten der Franken war.

 

Nürnberg brauchte sich bisher nichts vorwerfen lassen, es war im ersten Drittel ein solider Auftritt der Franken. Die Hausherren kämpften sich verbissen in die Partie hinein, auch wenn manche Aktion noch zu kompliziert gelöst wurde. Cornells Abschluss war hierfür beispielhaft.  Die Paradereihe der Panther übte auch gleich wieder viel Druck aus. Die Gäste hatten die Partie gut im Griff, ohne glanzvoll zu agieren.

 

Jetzt war Ingolstadt in numerischer Überlegenheit und schon wieder waren die Gäste gegen Nürnberg erfolgreich. DeFazio vollendete eine perfekte Puck Stafette in der 28. Spielminute zur 2 Tore Führung. Gilbert machte dabei keine gute Figur und Coach Fischöder war bestimmt nicht amused ob diesem schlechten Penalty Killing.

 

Bald darauf mussten sich die Ice Tigers erneut in Unterzahl dagegenstemmen und schon wieder zappelte die Scheibe hinter Treutle im Netz. Torschütze war in der 32. Minute Aubry, der immer besser in Fahrt zu kommen schien. Hätte Fox die Scheibe konsequenter aus dem eigenen Drittel befördert, wäre dieser Gegentreffer vermutlich vermeidbar gewesen. Mit diesem Unterzahlverhalten konnte der Trainerstab der Franken keineswegs zufrieden sein.

 

Ingolstadt zauberte nun auf dem Eis und wirbelte die Defensive der Franken mehrfach gehörig durcheinander. Logischerweise erhöhten die Panther in der 36. Spielminute durch einen sensationellen Direktschuss von Storm auf 4 zu 0. Diesem Tor ging ein unnötiger Scheibenverlust an der eigenen blauen Linie voraus. Und es kam noch schlimmer für die Hausherren, nur 39 Sekunden später markierte DeFazio mit seinem zweiten Tor den fünften Treffer für die Gäste. Man erinnerte sich sofort an die beiden Kantersiege der Panther in dieser Spielzeit.

 

Das zweite Drittel wurde klar von Ingolstadt geprägt, Nürnberg musste aufpassen, nicht schon wieder eine deutliche Klatsche gegen die Panther zu erleiden, obwohl die Schuss Statistik nahezu ausgeglichen war. Ingolstadt war einfach brutal effektiv und eiskalt in seiner Chancenverwertung.

 



 

Das Match war definitiv entschieden, jetzt hieß es für Nürnberg vor allem Schadensbegrenzung zu betreiben und auch mal ein Zeichen zu setzen, um sich Mut für die Verzahnungsrunde zu holen mit einem guten Schlussdrittel. Gesagt getan, tatsächlich belohnten sich die Franken in der 43. Spielminute durch Pollock mit dem ersten Treffer am heutigen Sonntag.

 

Mit ihrem dritten Powerplay hätten die Hausherren weiteren Boden gut machen und dieses Drittel noch freundlicher gestalten können, sie blieben jedoch glücklos. Die Gäste aus Ingolstadt schalteten verständlicherweise einen Gang zurück dank des klaren Spielstandes, bleiben aber stets brandgefährlich mit ihren Aktionen. Aubry hatte noch genug Spiellaune und Pietta wartete schon zu lange für einen Treffer, den er dann im Powerplay fast bejubeln konnte, aber Treutle war weiterhin gut aufgelegt.

 

Dieses Unterzahlspiel überstanden die Hausherren schadlos und die Ergebniskosmetik ging weiter mit dem 2 zu 5 in der 58. Spielminute durch Cornel, der ansatzlos vollstreckte.

Letztendlich deklassierte Ingolstadt auch im vierten Aufeinandertreffen die Ice Tigers mit 5 zu 2. Wenn Bodie wieder fit wird hat Ingolstadt ein echtes Luxusproblem, denn Palmu zeigte auch heute ein bärenstarkes Spiel.

Nürnberg hatte mit dem gewonnenen Abschlussdrittel immerhin ein kleines Erfolgserlebnis aufzuweisen und kein Gegentor mehr hinnehmen müssen.

 

Nürnberg spielt am 20.3. daheim gegen Iserlohn und Ingolstadt empfängt am 22.3. die Krefeld Pinguine.

 

Stimmen zum Spiel:      

 

Nürnberg – Mebus:

„Es war ein gutes erstes Drittel. Das zweite haben wir komplett verpennt, das darf nicht passieren. Wir hatten schon zweimal hoch verloren und dann stand es schon 0:5. Vorher hatten wir schon Spiele hergeschenkt. Es ist eine außergewöhnliche Saison, die Spieler haben kein Selbstvertrauen, wir müssen die Kleinigkeiten richtig machen, Fehler werden bestraft in dieser Liga. Wir wollen weiter Punkte holen und Spaß am Eishockey haben, das ist unser Ziel.“

 

Ingolstadt - Palmu:

„Es ist schön wieder zu spielen. Wir hatten einen gute Mannschaftsleistung und sind glücklich über die 3 Punkte. Es macht Spaß, mit der Nordgruppe zu spielen. Unser Team ist gut, wir sind auf dem dritten Platz. Wir gehen in die richtige Richtung und sind auf einem guten Weg.“

 

Spiel vom 14.03.2021

Nürnberg – Ingolstadt 2:5 (0:1|0:4|2:0)

 

Tore:

0:1 |11| Simpson (DeFazio, Marshall)

0:2 |28| DeFazio (Palmu, Ellis) PP1

0:3 |32| Aubry (Elsner, Storm) PP1

0:4 |36| Storm (Wohlgemuth)

0:5 |37| DeFazio (Pietta, Simpson)

1:5 |44| Pollock (Adam, Kulda)

2:5 |58| Cornel (Bires, Reimer)

 

1. Drittel Statistik:  10:11 Schüsse, 10:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

2. Drittel Statistik:  12:12 Schüsse, 13:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

3. Drittel Statistik:  12:10 Schüsse, 9:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

 

Zuschauer: Keine  

Schiedsrichter:  Rohatsch / Steingroß

 

Aufstellung:

 

Nürnberg: Treutle, Kulda, Bodnarchuk, Pollock, Adam, Schmölz, Mebus, Weber, Reimer, Cornel, Bires, Trinkberger, Gilbert, Kislinger, McLellan, Fox, Kechter, Walther, Kurth, Lobach.

 

Ingolstadt: Garteig, Ellis, Quaas, Palmu, Aubry, Kuffner, Marshall, Wagner, Simpson, Pietta, DeFazio, Pruden, Jobke, Storm, Wohlgemuth, Höfflin, Henriquez-Morales, Elsner, Soramies, Stachowiak.

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.

 

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ESC Planegg holt Meistertitel der Frauen-Bundesliga – 4:1 im Finale gegen Berlin

 

(DEB) DFEL-Rekordmeister ESC Planegg hat den ersten Meistertitel im deutschen Eishockey seit Ausbruch der Corona-Pandemie errungen. Der Hauptrundenzweite besiegte im Endspiel des Final-Four-Turniers der Frauen-Bundesliga (DFEL) in Füssen die Eisbären Juniors Berlin mit 4:1 (1:0, 1:0, 2:1) und holte zum insgesamt achten Mal in der Vereinsgeschichte die deutsche Meisterschaft. Die Berlinerinnen hatten sich tags zuvor überraschend gegen Hauptrundensieger ERC Ingolstadt durchgesetzt. Die Donaustädter sicherten durch ein 2:1 (2:1, 0:0, 0:0) gegen die ECDC Memmingen Indians zumindest noch Rang drei.

 

 

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(Foto: Michael Kahms)

 


Planegg hatte im Finale gegen couragierte Eisbärinnen schon im ersten Drittel erkennbare Vorteile. Kerstin Spielberger (7.) brachte das Team von Trainer Marcel Breil auf die Siegerstraße, bevor Theresa Knutson die große Ausgleichschance für Berlin hatte, mit einem Penalty aber an Planeggs Torhüterin Franziska Albl scheiterte. Jacyn Reeves (40.) erhöhte kurz vor Ende des zweiten Drittels in Unterzahl auf 2:0. Im Schlussabschnitt trafen für Planegg schließlich noch Justine Reyes (41.) im Powerplay und Spielberger (60.) mit ihrem zweiten Tor wenige Sekunden vor der Schlusssirene. Zwischenzeitlich keimte nach dem 1:3 von Lucie Gelhaar (52.) noch einmal kurz Hoffnung bei Berlin auf.

 

Im kleinen Finale erwischte Ingolstadt einen Start nach Maß und ging durch Tanja Eisenschmid (1.) und Celina Haider (5.) schnell mit 2:0 in Führung. Memmingen verkürzte durch Sonja Weidenfelder (17.) noch im ersten Drittel auf 1:2. Der ERC musste bis in die letzten Sekunden des Spiels hart kämpfen, um den knappen Vorsprung zu verteidigen.

 

Mit dem Final-Four-Turnier endete eine Saison, die trotz der coronabedingten Einschränkungen nahezu reibungslos verlief und in der nur sehr wenige Spielverlegungen zu verzeichnen waren. Die deutschen Nationalspielerinnen blicken nun in Richtung WM in Kanada (6. bis 16. Mai), ab 22. März startet die erste Phase der Vorbereitung für die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes e.V., die bei der WM von Franziska Busch in Vertretung für Frauen-Bundestrainer Christian Künast gecoacht wird.

 

DEB-Interims-Sportdirektor Christian Künast: „Wir haben ein sehr intensives und gutes Frauen-Eishockey der vier besten Mannschaften der Saison gesehen und einen überraschenden Finalisten. Es waren zudem sehr viele Nationalspielerinnen zu beobachten, das machte es noch interessanter. Es war eine rundum gelungene Sache und dafür gebührt auch der Turnierorganisation ein Dank.“

 



 

U18-Frauen-Bundestrainerin Franziska Busch: „Es waren interessante und enge Spiele auf einem guten Niveau. Man hat hier auch eine mentale Komponente beobachten können, denn so ein Turnier bedeutet auch eine besondere Drucksituation. Das Turnier war ein Spiegelbild der Saison, denn Berlin war auch schon zuvor immer wieder einmal für eine Überraschung gut. Die Mannschaft, die zweimal eine gute Leistung abgerufen hat, hat letztlich gewonnen. Die Nationalspielerinnen erhalten nun eine Regenerationswoche, um den Kopf freizubekommen und dann treffen wir uns am 22. März zur ersten Phase der WM-Vorbereitung.“

 

Monika Pink (Kapitänin ESC Planegg): „Jedes Jahr, jedes Mal ist es ein Hammer, jedes Mal mit einem neuen Team. Das Team wieder zu formen und dann wieder zu gewinnen. Es haben so viele Spielerinnen gesagt, sie können es noch gar nicht glauben, es ist Wahnsinn.“

 

Franziska Albl (Torhüterin ESC Planegg): „Jede Meisterschaft ist besonders und gerade nach so einem Jahr mit all den Schwierigkeiten, ist es einfach Wahnsinn, das Ding dann zu holen. Wir haben die ganze Saison richtig hart gearbeitet und auch jetzt am Wochenende alles gegeben.“

 

 

 

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PENNY - DEL, Spitzen-Duell in Ingolstadt: Mannheims famoses Comeback sicherte gegen Ingolstadt 3 Punkte mit einem 6:4 Erfolg

 

(PENNY-DEL, Ingolstadt) (Hermann Graßl)  In der heimischen Saturn-Arena trafen sich der ERC Ingolstadt und die Adler aus Mannheim zum Gipfeltreffen der beiden derzeit defensivstärksten Mannschaften in der Südgruppe. Es entwickelte sich wie erwartet ein hochklassiges Match zweier Teams auf Augenhöhe. Am Ende erwies sich der lange Atem der Mannheimer trotz eines frühen 0 zu 3 Rückstandes als Erfolgsgarant gegen eine starke Ingolstädter Mannschaft: Mit 6 zu 4 siegten sie auch im vierten Aufeinandertreffen.

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(Foto: Ralf Lüger)

 

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Die Panther aus Ingolstadt hatten Platz 2 im Visier und beabsichtigten auch gegen die Adler fleißig zu punkten, obwohl sie in den bisher drei absolvierten Spielen gegen Mannheim stets als Verlierer vom Eis gingen. Sicher wollten sie an ihr Offensivfeuerwerk in Augsburg nahtlos anknüpfen. Auf Wohlgemuth war heute seitens der Adler das Augenmerk gerichtet.

 

Wohlgemuth: „Man macht sich schon seine Gedanken, der Wechsel ist schon im Kopf drin. Psychologisch ist es wichtig, jedes Spiel zu gewinnen. Wir müssen auf das Penalty Killing der Adler heute eine gute Antwort geben.“

 

Mannheim hatte seinen Platz an der Sonne in der Südgruppe fest im Griff und wollte auch das vierte Aufeinandertreffen gegen die Schanzer für sich entscheiden. Mit ihrem Sieg gegen München hatten die Adler viel Selbstvertrauen getankt und wollten die Panther so in Schach halten. Auf ihre herausragende Penalty Killing Quote von 91 % konnten sie sich definitiv verlassen.

 

Krupp: „Wir müssen die Schüsse blocken und das Spiel einfach halten. Es ist immer etwas Besonderes, Unterzahl zu spielen. Jeder macht seinen Job und versucht mit Herzblut dem Team zu helfen.“

 

Die erste Chance hatten die Hausherren bereits nach 20 Sekunden und fuhren kurz danach schon wieder einen 2 auf 1 Konter, den sie bei angezeigter Strafzeit früh nach 42 Sekunden zur Führung durch DeFazio nutzten. Welch ein famoser Beginn dieses Spitzenspiels seitens der Panther, die zwar heute auf Palmu verzichten mussten aber dafür Jobke wieder an Bord hatten.

 

Und es ging munter weiter: Ingolstadt hatte sich wohl heute viel vorgenommen und markierte durch Stachowiak in der 3. Spielminute den zweiten Treffer des Abends. Nun musste Pavel Gross reagieren und er nahm die Auszeit, um seine Jungs neu zu justieren. Bisher schaffte es Ingolstadt, dem harten Forechecking der Adler zu entkommen und die Panther gestalteten ein perfektes Umschaltspiel, für das sie sich mit zwei Toren belohnten.

 

Es entwickelte sich ein schnelles Spiel auf Top Niveau, das sehr hart aber fair geführt wurde. Konter zu fahren schien heute ein probates Mittel für die Hausherren zu sein, denn in der 7. Spielminute erzielte Ingolstadt bei einem 3 auf 1 Angriff durch Elsner das 3 zu 0. Was war denn hier los? Für Mannheim eine sehr ungewohnte Situation mit so vielen Gegentoren nach so kurzer Spielzeit.

 

Aber die Adler stemmten sich entgegen und verkürzten schnell durch das Tor von Krämmer in der 9. Spielminute. So abwechslungsreich durfte es durchaus weitergehen, die Fans wären begeistert gewesen. Jetzt stand das erste Powerplay der Hausherren an, nun konnte Mannheim sein Penalty Killing beweisen. Einmal klingelte das Gestänge, mehr sprang nicht heraus für die Panther.

 

Nun waren die Gäste wieder dran beim Torreigen, denn nach einer genialen Vorarbeit von Plachta traf Schira zum 2:3 in der 13. Spielminute. Dies bedeutete das Tor Debut für den Mannheimer Verteidiger. Nun war es wieder eine offene Partei auf dem Scoreboard.

 

Wolf stellte mit seinem 8. Saisontor in der 19. Spielminute tatsächlich den Ausgleich her. Ein sagenhaftes Comeback der Adler in diesem ersten Drittel, nicht einmal ein 3 Tore Rückstand konnte sie aus dem Konzept bringen. Das spricht für eine große Mannschaft, die sich auch nicht vom großartigen Beginn der Ingolstädter beeindrucken ließ.

 

Würde sich nun im Mittelabschnitt dieses rasante Match fortsetzen? Die Adler starteten noch mit einer halben Minute Überzahl in dieses Drittel, was aber nichts Zählbares einbrachte außer einem Getümmel vor Garteig. Im Powerplay hatte Mannheim noch Luft nach oben. Wohlgemuth hätte fast gegen seinen künftigen Arbeitgeber getroffen, aber der Pfosten stand im Weg. Gleich danach musste Endras in höchster Not retten. Höfflin hatte etwas später die Führung auf seinem Schläger, doch er zielte zu hoch.

 

Mannheim durfte nun sein zweites Powerplay angehen, doch brachte sich schnell um seine Früchte, denn Eisenschmid musste in die Kühlbox. Im 4 gegen 4 schlugen die Gäste eiskalt zu in Person von Katic und drehten die Partie komplett. Welch ein Spielverlauf! Beinahe hätten sie den nächsten Treffer erzielt, doch im Gegenzug glich Kuffner wieder aus. Heute sprach die Effizienz eindeutig für die Hausherren, die kurz danach fast einen Wechselfehler der Adler ausnutzen konnten; nur der Außenpfosten hatte dies verhindert.

 

Das muntere Scheibenschießen ging also weiter im zweiten Drittel in einer Begegnung mit absolutem Playoff Charakter, die in der 34. Spielminute den nächsten Treffer für Mannheim verzeichnete. Torschütze war dieses Mal Leier. Ingolstadt musste nun bedacht sein, wieder von der Strafbank fern zu bleiben, auch wenn das Überzahlspiel der Adler in dieser Saison noch nicht perfekt funktionierte. Die Panther standen sehr gut in ihrer Box und zeigten ein starkes Penalty Killing in dieser Phase; sie konnten sich auch auf die Fangkünste von Garteig verlassen, der bravourös hielt, vor allem bei einem Schuss von Akdag, den er akrobatisch entschärfte.

 

Nach überstandener 3 gegen 5 Unterzahl blieb Ingolstadt im Match und fokussierte sich auf den Schlussabschnitt. Plachta: „Es ist ein hitziges Spiel mit viel Emotionen, das gehört zum Eishockey dazu.“

 



 

Diese unterhaltsame Begegnung hatte es wahrlich in sich am heutigen Abend, genauso durfte es ruhig weitergehen, auch wenn die Trainer sicherlich anderer Ansicht waren und der Defensivarbeit mehr Gewicht schenkten. Die Intensität wurde aufrechterhalten und beide Teams blieben im Vorwärtsgang: Mannheim wollte sich weiter absetzen und Ingolstadt zielte auf den Ausgleich. Aubry war wieder on Fire und verbuchte die nächste Gelegenheit für die Schanzer. Es blieb ein Spiel auf des Messers Schneide, das von seiner Dramaturgie lebte.

 

Einen Abpraller von der Bande konnten die Hausherren nicht am gut aufgelegten Endras vorbeizirkeln. Beide Goalies hatten heute einen Sahne Tag erwischt. Die Devise lautete nun auch, Turnovers zu vermeiden und die eigene Zone solide zu verteidigen. Der Ex-Mannheimer Soramies zeigte sich heute auch gut aufgelegt.

 

7 Minuten vor dem Ende hieß es wieder mal Powerplay für Ingolstadt und das bewährte Penalty Killing der Gäste war gefragt. Dank einem guten Forechecking der Adler blieben die Hausherren erfolglos und gaben auch keinen einzigen Schuss auf Endras ab. Das wäre die Chance gewesen, um auf Remis zu stellen.  Aber der ERC bekam gleich danach die nächste Gelegenheit in numerischer Überlegenheit: jetzt oder nie konnte nur das Motto lauten. Es wurde schnell und präzise kombiniert, wieder gab es ein Spielerknäuel vor Endras, der letztlich den Puck einfror. Mannheims Goalie erwies sich als Turm in der Schlacht.

 

Kurz vor Ablauf der Strafe ging Shedden volles Risiko und brachte den 6. Feldspieler, was auch gleich zu zwei Großchancen führte. 35 Sekunden vor Ende gab es erneut ein Getümmel vor Endras, doch die Scheibe fand nicht den Weg ins Tor. Zu allem Übel gab es noch eine Bankstrafe für Ingolstadt, was die Adler 1,6 Sekunden durch Smith zum 6 zu 4 nutzten.

 

In einem hochklassigen Match entführten die Comeback Meister aus Mannheim letztlich alle 3 Punkte aus Ingolstadt. Ingolstadt darf zum Abschluss der Vorrunde am 14.03. in Nürnberg antreten, während Mannheim am gleichen Tag zuhause die Augsburger Panther empfängt.

 

Stimmen zum Spiel:

 

Ingolstadt – Wagner:

„Wir sind sehr gut gestartet, hatten aber dann zu viele individuelle Fehler gemacht. Im 2. Drittel haben ein wenig nachgelassen, waren im 3. Drittel nah dran und hätten noch das eine oder andere Tor schießen können. Defensiv waren wir heute nicht so gut, dafür aber offensiv. Das Glück war am Ende nicht auf unserer Seite. Wir wollten mit einem Sieg die Südgruppe abschließen, aber vielleicht sehen wir uns wieder.“

 

Mannheim – Endras:

„Am Anfang heißt es immer ruhig zu bleiben, es war noch genug Zeit zum Spielen. Wir wussten, dass wir Tore schießen können, zeigten eine gute Moral und Willen. Wir sind froh bei einer sehr starken Ingolstädter Mannschaft gewonnen zu haben. Es sind alles gute Teams in der Südgruppe, aber wir sind glücklich über die Tabellenführung.“

 

Spiel vom 12.03.2021

Ingolstadt - Mannheim 4:6 (3:3|1:2|0:1)

 

Tore:

1:0 |01| DeFazio (Simpson, Bodie)

2:0 |03| Stachowiak (Pruden, Simpson)

3:0 |07| Elsner

3:1 |08| Krämmer (Leier)

3:2 |13| Schira (Plachta, Smith)

3:3 |19| Wolf

3:4 |29| Katic (Bast, Krämmer)

4:4 |29| Kuffner (Wagner)

4:5 |34| Leier (Bast, Reul)

4:6 |60| Smith (Wolf) PP1

 

1. Drittel Statistik:  8:13 Schüsse, 9:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:12

2. Drittel Statistik:   8:12 Schüsse, 7:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 8:2

3. Drittel Statistik:  12:4 Schüsse, 11:16 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:4

 

Zuschauer: Keine  

Schiedsrichter:  Kopitz/ Schukies

 

Aufstellung:

 

Ingolstadt: Garteig, Ellis, Bodie, DeFazio, Pietta, Simpson, Marshall, Wagner, Kuffner, Aubry, Stachowiak, Quaas, Pruden, Höfflin, Wohlgemuth, Storm, Jobke, Henriquez-Morales, Soramies, Elsner.

 

Mannheim: Endras, Schira, Katic, Plachta, Smith, Wolf, Reul, Akdag, Krämmer, Bast, Leier, Larkin, Krupp, Huhtala, Loibl, Eisenschmid, Wirth, Schütz, Collins, Elias.

 

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.

 

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PENNY-DEL - Straubing Tigers mühen sich zum 4:3 Erfolg n.V. über Nürnberg

 

(DEL/Straubing) (MA) Es war ein hartes Stück Arbeit für die Tigers, bevor der Sieg errungen wurde. Keiner hätte sich wundern müssen, wenn der Schuss nach hinten losgegangen wäre. Die Chancen für einen Auswärtssieg waren für Nürnberg da. Aber zuerst mussten sie in der 57. Minute den Ausgleich durch Balisy hinnehmen und fünf Sekunden vor dem Ende der Verlängerung den Siegtreffer, erneut durch Balisy. Coach Fischöder war nach dem Spiel dementsprechend bedient und Tom Pokel meinte gar, man sei gar nicht die bessere Mannschaft gewesen. 

 

(Foto: City Press) Chasen Balisy erzielten den Ausgleichs- und Siegtreffer

 


 

Straubing musste sich in das Spiel förmlich reinbeißen. Hinten stand man teilweise offen wie ein Scheunentor, vorne sprangen die Pucks weg und die Pässe kamen nicht auf den Schläger. Ganz anders Nürnberg. Im Minutentakt kamen sie mit überfallartigen Angriffen vor das Tor von Vogl. Dabei visierten Adam (8.) und Kislinger (13.) jeweils den Pfosten an. Das 1:0 (3.) durch Brett Pollock war so ein Tor. Er war einen Schritt vor Brandt an der Scheibe und nahm den Schwung der Vorwärtsbewegung mit. Keine Chance für Vogl. Andy Eder (12.) konnte nach einem überlegten Pass von Baßler gegen sein Ex-Team zum 1:1 Ausgleich treffen. Aber die Gäste blieben tonangebend. 

 


 


 

 

Nürnbergs Plan schnell durch die Mitte zu spielen ging auf. McLellan brach durch, konnte von Eriksson nur noch durch ein Foul gehalten werden. Penalty Nürnberg! Aber Vogl behielt die Nerven gegen McLellan. Trotzdem fiel das 1:2 (17.) durch Eric Cornel für die Gäste. Wieder mit einem Pass durch die neutrale Zone und wieder durch die Mitte. Was war da bloß los bei den Tigers? Aber sie glichen noch vor der Pause aus. Erstes Überzahlspiel nach Foul von Fox für Straubing und das war auch schon nach 35 Sekunden wieder beendet. Jeremy Williams knallte den Puck in den kurzen Winkel zum 2:2 Pausenstand.

Sven Ziegler: “Wir sind schlecht gestartet, stehen hinten zu offen. Ab jetzt müssen wir besser und schneller in die gegnerische Zone kommen, dann sollte es auch klappen. Hinten müssen wir kompakter spielen.” Der zweite Abschnitt begann emotional. Heard traf Weber mit einem harten Check, dieser revanchierte sich postwendend. Beide bekamen zwei Minuten aufgebrummt, aber für Weber war das Spiel beendet. Er ging Heard an ohne Handschuhe und dies bedeutet in dieser Saison unter diesen Umständen, das der Spieler ausgeschlossen werden muss.

Mit den Chancen ließen sich beide lange Zeit. Mouillierat und Balisy (27.) waren gut daran bei einer zwei auf eins Situation vergaben aber kläglich. Nürnberg machte es da besser. Bei einem drei auf zwei Konter wurde David Trinkberger von Cornel bedient und der zog einfach mal ab zum überraschenden 2:3 (38.) für Nürnberg. Wie war sein erstes DEL Tor für ihn: “Ja ich war vorher schon mal knapp dran, jetzt hat es mit dem Quäntchen Glück geklappt, ist schon etwas emotional für mich. Wir haben jetzt mehr defensiv gespielt, aber wenn wir hier gewinnen wollen, müssen wir noch mal zulegen und hinten sicher stehen.”

Kurioserweise passierte im letzten Abschnitt bei diesem engen Spielstand am wenigsten. Nur sieben Schüsse bei Straubing und nur neun bei Nürnberg wurden gezählt. Auch die Großchancen waren Mangelware. Laganiere (43.) konnte im Slot den Puck nicht kontrollieren und Reimer verpasste es, die Entscheidung (51.) allein vor Vogl herbeizuführen. Die Tigers spielten verkrampft, kamen zu fast keinen flüssigen Spielzug. Dennoch nutzten sie einen Stellungsfehler in der Abwehr der Franken. Chasen Balisy (57.) war der Nutznießer und brachte den Puck aus dem Slot im Tor unter.

Beide Teams erwartete die Overtime und da wurde es wieder heiß. Laganiere und Williams scheiterten allein vor Treutle und auf der anderen Seite verspielten Pollock und Bodnarchuk den Sieg. Den brachten dann die Tigers im Powerplay fünf Sekunden vor Ende der Verlängerung unter Dach und Fach. Sie legten sich die Gäste zurecht und der Pass von Laganiere fand erneut Chasen Balisy, dem der Siegtreffer zum 4:3 (65.) gelang. 

 

 

Stimmen zum Spiel:

 

Chasen Balisy (Tigers): “Ich bin glücklich, dass ich mit meinen beiden Toren dem Team helfen konnte. Es war ein hartes Spiel und Nürnberg war sehr gut heute. Die Pause brauchen wir jetzt wirklich, denn der Spielplan wird hart genug für uns.”

 

Dennis Lobach (Ice Tigers): “Es ist wirklich schwer zu sagen, woran es heute wieder lag. Wir haben ein gutes Spiel gemacht und müssen weiter an uns selber arbeiten. Wir müssen halt mal ein Spiel von Anfang bis zum Ende durchziehen.” 

 

Frank Fischöder (Ice Tigers): “Wir sind natürlich enttäuscht, denn heute war mehr drin. Wir haben dem Gegner eine große Schlacht geliefert und natürlich ist jede weitere Niederlage frustrierend für die Jungs. In der Overtime hatten wir drei Alleingängen, da könnte man auch mal einen machen.”

 

Tom Pokel (Tigers): “Wir waren heute nicht die bessere Mannschaft und können mit der Leistung nicht zufrieden sein. Es war ein Nervenspiel und wir hatten Mental mit uns selber zu tun. Das 2:2 vor der Pause war sehr wichtig für uns, damit sind wir drangeblieben. Das Powerplay hat heute den Unterschied für uns gemacht und Birdy hat heute das Spiel gewonnen. Wir haben da zu viel Alleingänge zugelassen, aber wir bleiben durch den Sieg im Rennen. Die Pause kommt jetzt genau richtig, für einige angeschlagene Spieler bei uns.”




Spiel vom 11.03.2021
Straubing Tigers - Nürnberg Ice Tigers: 4:3 n.V. (2:2 | 0:1 | 1:0 | 1:0)

Tore:

0:1 |03.| Pollock (Schmölz, Adam)

1:1 |12.| Eder (Baßler)
1:2 |17.| Cornel (Bires, Weber)
2:2 |19.| Williams (Connolly, Heard) PP 1
2:3 |38.| Trinkberger (Cornel, Bires)
3:3 |57.| Balisy (Tropp, Laganiere) 

4:3 |65.| Balisy (Laganiere, Brandt) PP 1

Strafen:
Straubing Tigers: 4
Nürnberg Ice Tigers: 6 + 20 für Weber

Schiedsrichter: Kohlmüller / Rohatsch / Heffner / Wolzmüller 


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PENNY - DEL - Schwenninger Wild Wings fertigen Augsburg Panther ab

  

(PENNY - DEL/Schwenningen) (BM) Im Kampf um Platz vier der Penny-DEL Südgruppe, empfing Augsburg die Schwenninger Wild Wings. Die Gäste mussten weiter auf Darin Olver und Emil Kristensen verzichten. Troy Bourke war nach überstandener Verletzung erstmals wieder im Line Up. Die Gastgeber mussten neben Goalie Oli Roy auf Brady Lamb, Danny Kristo und Alex Lambacher verzichten. Nach einem torlosen ersten Drittel legten die Gäste im Mittelabschnitt den Grundstein für den Sieg. In knapp 14 Minuten erzielten die Schwarzwälder vier Tore.

 

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Foto: Dunja Dietrich / eishockey-online.com

 


 

Beide Teams tasteten sich zunächst einmal ab. Nach nicht einmal einer Minute klingelte der Torpfosten, Christopher Fischer hatte von der blauen Linie abgezogen. Nachdem auch Boaz Bassen verpasste, machten die Hausherren erste Gehversuche im Angriff: T.J. Trevelyan fand aber in Joacim Eriksson seinen Meister. Als der Schwede wenige Minuten später aus seinem Tor eilte um einen Angriff der Panther zu klären, musste er direkt in der Rückwärtsbewegung entschärfen und konnte sein Tor sauber halten.

 

In der 13. Spielminute hatte Tyson Spink die Führung auf dem Schläger, legte den Puck aber neben das Tor. Mit einem starken Save rettete Joacim Eriksson im Anschluss das Remis in die Pause.

 

Nachdem im ersten Abschnitt keine Strafzeiten ausgesprochen wurden, gab es in den zweiten zwanzig Minuten mehr Anlass für die Unparteiischen. Zunächst musste Schwenningen in Unterzahl ran. Da aber wenig später gleich zwei Augsburger auf die Strafbank wanderten, bot sich bei doppelter Überzahl die Chance für die Gäste. Troy Bourke war gerade von der Strafbank gekommen als Andreas Thuresson zu Colby Robak passte. Der Verteidiger zog von der blauen Linie ab und traf zur erstmaligen Führung.

 



 

Schwenningen hatte Blut geleckt und kam nur wenige Minuten später zum zweiten Treffer. Max Hadraschek hatte die Scheibe unter die Querlatte befördert. Was folgte war eine Machtdemonstration der Wild Wings. Nachdem die Wild Wings zunächst noch zwei gute Möglichkeiten ungenutzt ließen, schlenzte Johannes Huss in Richtung Tor und fand den Weg vorbei an David Kickert. Augsburg hätte im Gegenzug den Anschluss erzielen können, Joacim Eriksson hatte aber einmal mehr etwas dagegen. Den Schlusspunkt eines fulminanten Mitteldrittels, setzte Troy Bourke mit dem vierten Schwenninger Treffer.

 

Der Schlussabschnitt ist schnell erzählt. Augsburg schaffte es trotz zwei Überzahlsituationen nicht, nochmals ins Spiel zu kommen. Stattdessen machte Daniel Weiß knapp zwölf Minuten vor dem Ende das fünfte Tor für die Schwenningen. Bis zum Ende der Partie rückte immer wieder Joacim Eriksson in den Fokus, der mit sehenswerten Aktionen seinen Shutout festhielt.

 

Stimmen zum Spiel


Niklas Sundblad: "Das war schon ein gutes erstes Drittel. Dann haben wir innerhalb weniger Minuten vier Tore geschossen. Letztlich hatte ich schon das Gefühl, dass das Spiel auch in beide Richtungen hätte gehen können. Die Special Teams waren sehr wichtig und Joacim hat uns mit guten und wichtigen Saves im Spiel gehalten. Alles in allem eine gute Leistung von uns über 60 Minuten."

 

Benedikt Brückner: "Wir haben heute unseren Gameplan komplett umgesetzt. Wir waren von Anfang an agressiv und das hat sich dann im zweiten Drittel glaub ich ausgezahlt. Dann konnten wir davon ziehen. Ich denke wir haben über 60 Minuten wirklich einwandfrei gespielt."

 

 

Spiel vom 11.03.2021: Augsburg Panther - Schwenninger Wild Wings

 

Tore:

0:1 |27.|Robak (Thuresson / Bourke)
0:2 |31.|Hadraschek (Bourke / Thuresson)
0:3 |33.|Huss (Tyl. Spink / Möchel)
0:4 |40.|Bourke (Thuresson / Weber)
0:5 |49.|D.Weiss (A.Weiss / Möchel)

 


 

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PENNY-DEL - Schwenninger Wild Wings wieder auf Kurs

 

(PENNY-DEL/Schwenningen) BM War das schon die Trendwende bei den Schwenninger Wild Wings? Nach einer schwachen Phase konnten sich die Wild Wings zuletzt dreimal durchsetzen. Nachdem Ingolstadt und Nürnberg im Penaltyschiessen bezwungen waren, gelang unter der Woche ein wichtiger Heimsieg gegen Straubing. Nun wartet mit Augsburg der nächste direkte Kontrahent.

 

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Foto: citypress

 


 

Niklas Sundblad zeigte sich mit seinem Backup Patrik Cerveny mehr als zufrieden. Der junge Torhüter hatte mit einer starken Leistung gegen Straubing, seinem Coach das Vertrauen zurückgezahlt.

 

Aber auch andere Teile der Mannschaft glänzten. In der Defensive konnte Colby Robak vier Torvorbereitungen zum Sieg beisteuern. Der Verteidiger fiel in der Schwächephase der Schwenninger oft durch leichtsinnige Aktionen auf, zog nun aber das Spiel souverän von hinten auf.

 

Im Angriff wussten die Spinks zu überzeugen. Mit Boaz Bassen agieren die Brüder nun mit einem weiteren schnellen Spieler, der viel Zug zum Tor hat. Nachdem die Zwillinge etwas untergetaucht waren, strahlten sie gegen Straubing stets Gefahr aus. Neben dem Ausgleichstreffer leisteten die beiden auch die wichtige Vorarbeit zum Führungstreffer von Max Hadraschek.

 

Das Team hat Charakter bewiesen und den Kampf um Rang vier angenommen. Nun soll mit Augsburg ein weiterer direkter Konkurrent auf Abstand gehalten werden. Für Emil Kristensen kommt ein Einsatz noch nicht in Frage. Im Spiel gegen München könnte der Däne aber wieder an Bord sein.

 

Hinter dem Einsatz von Troy Bourke steht weiter ein Fragezeichen. Der spielfreudige Angreifer laboriert an einer Leistenverletzung. Zwar fühlt sich der Kanadier gut, über einen Einsatz soll am Donnerstag kurzfristig entschieden werden.

 

 


 

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PENNY DEL – Nürnberg gab eine zwei Tore-Führung aus der Hand und unterliegt Augsburg mit 2:3 nach Verlängerung

 

(PENNY-DEL, Nürnberg) (Hermann Graßl)  In der heimischen Arena empfing Nürnberg den bayrischen Rivalen aus Augsburg zum Derby, das unter dem Motto ‚Kampf um die entscheidenden Punkte um den heiß-begehrten Platz 4 der Südgruppe‘ stand. Die Franken waren unter Zugzwang, um Anschluss zu halten und der AEV wollte den Ausrutscher von Straubing nutzen, um wieder näher an Schwenningen heranzukommen. Schließlich kämpfte Augsburg die Nürnberger mit 3:2 nach Verlängerung nieder und sicherte sich zwei wertvolle Zähler im Kampf um die Playoff Plätze.

 

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(Foto: Citypress)

 

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Nürnberg benötigte nach den letzten 4 Niederlagen jeden erdenklichen Punkt, um vielleicht doch noch eine realistische Chance zu haben, an den diesjährigen Playoffs teilzunehmen. Daniel Schmölz war sicher wieder bis in die Haarspitzen motiviert gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber. 

 

Schmölz: Es ist ein neues Spiel, bisher sahen wir immer gut gegen Augsburg aus, der Fokus liegt auf einfachem Eishockey, wir müssen viel Verkehr vor dem Tor kreieren und auch mal dreckige Tore schießen. Mit Sezemsky bin ich in Kontakt, da wir beide in Füssen aufwuchsen. Wir müssen unser Spiel über 60 min. durchziehen.“

 

Augsburg wollte seine Niederlagenserie beenden und setzte heute Abend wieder auf Goalie Keller im Tor sowie Kickert als Backup. Die Fuggerstädter wollten ihre Pleite daheim gegen die Franken vergessen machen und Revanche nehmen.

 

Sezemsky: „Nach der Durststrecke wollen wir wieder Punkte holen, die vielen Gegentore kamen oft durch Kleinigkeiten zustande. Im Powerplay fehlt heuer das nötige Scheibenglück. Wir müssen viel aufs Tor schießen und härter arbeiten.  Die einstudierten Plays müssen wir aufs Eis bringen. Dieses Spiel hat seine eigenen Gesetze, bisher taten wir uns sehr schwer. McClure hat sich schon gut integriert im Team.“

 

Augsburg fuhr den ersten gefährlichen Angriff, danach setzten die Franken die Akzente. Bires war heute der Sturmpartner von Cornel und Reimer, für ihn eine neue Konstellation. 

Beide Teams versuchten die Schüsse außerhalb vom eigenen Slot zu halten und legten viel Wert auf ihre Defensivarbeit. Torchancen waren zwangsläufig Mangelware. Man merkte den Nürnbergern deutlich an, dass sie heute gewillt waren, ihre Negativserie zu beenden. Nichtsdestotrotz spürte man die Unsicherheiten auf beiden Seiten deutlich.

 

Augsburg durfte dann seine schlechte Powerplay Quote aufbessern: Sezemsky packte auch seinen gefürchteten Schlagschuss aus, blieb aber glücklos. McLellan hatte dann aber fast den Shorthander für die Franken auf seinem Schläger, fand aber in Keller seinen Meister.

 

Besser machten es die Franken in ihrem Überzahlspiel, als Schmölz in der 15. Spielminute den vermeintlichen Führungstreffer erzielte, aber die Entscheidung der Schiedsrichter on Ice lautete kein Tor. Eine mehr als knifflige Video-analyse stand nun an, da die Scheibe laut Zeitlupe nicht eindeutig hinter der Linie zu erkennen war. Letztlich revidierten die Referees ihre ursprüngliche Wahrnehmung und ausgerechnet der Ex-Augsburger Schmölz freute sich besonders darüber. Nürnberg legte im nächsten Powerplay gleich nach und markierte knapp 2 ½ Minuten danach in Person von Adam schnörkellos das 2 zu 0. Schmölz und Adam mischten nun die Gästeverteidigung gehörig auf und Keller brauchte sich über fehlende Beschäftigung nicht beklagen.

 

Co-Trainer Kofler war zufrieden mit dem bisherigen Auftritt seiner Heimmannschaft; die Umstellungen beim Powerplay machten sich bereits bezahlt. Nur über den Kampf würde es seiner Meinung nach gehen. Augsburg musste unbedingt von der Strafbank fernbleiben.

 

Bisher war es durchaus eine Begegnung auf Augenhöhe, nur die Special Teams machten den Unterschied im ersten Drittel. Augsburg agierte zu Beginn druckvoller und prüfte Treutle des Öfteren. Die Körpersprache der Fuggerstädter war deutlich optimistischer und diese Signale mündeten dann folgerichtig in den verdienten Anschlusstreffer in der 26. Spielminute durch ihren Neuzugang McClure.

 

Die Gäste wirkten wie ausgewechselt in den ersten 10 Minuten des Mittelabschnitts und gaben nun den Ton an. Nürnberg hatte nun Probleme mit dem aggressiveren Forechecking des AEV. Die Drangphase der Augsburger wurde dann wegen einer Strafe für Haase jäh unterbunden, doch die Ice Tigers konnten sich nicht so richtig in der Augsburger Zone durchsetzen, bis Tölzer wegen Hakens ein weiteres Foul beging, welches die Hausherren kurz in eine 5 gegen 3 Situation brachte, die jedoch ebenso wenig einbrachte wie die restliche Zeit in einfacher Überzahl.

 

Das Match lebte von seiner Spannung aufgrund des knappen Spielstands, der dann durch den zweiten Saisontreffer des Augsburger Neuzugangs McClure in der 36. Spielminute egalisiert wurde. Die Nachverpflichtung hatte sich damit schon mehr als ausgezahlt und das Powerplay des AEV nahm dadurch auch wieder Fahrt auf.

Das zweite Drittel gehörte ganz klar den Gästen, die sich gut in die Partie zurückgekämpft hatten. Nun war wieder Nürnberg gefordert, wollten die Ice Tigers im Schlussdrittel den Sieg einfahren.

 



 

Nach zwei Dritteln waren sowohl die Torschuss- als auch Bully Statistik komplett ausgeglichen; somit war eine interessante Schlusssequenz zu erwarten. Wer würde besser aus der Kabine kommen und die richtigen Entscheidungen auf dem Eis treffen? Auf alle Fälle musste eine Negativserie mit jeweils vier Pleiten am Stück heute Abend zu Ende gehen? 

 

Nach gut 4 Minuten lag plötzlich hinter Keller die Scheibe für Bruchteile einer Sekunde frei vor der Linie, aber Hafenrichter bereinigte mit bravourösem Einsatz diese brenzlige Situation. Nürnberg setzte sich kurz in der Augsburger Hälfte fest und zeigte gute Wechsel. Dann war wieder Augsburg an der Reihe und forcierte den Druck auf Treutle. Beide Teams schenkten sich momentan nichts und es ging rauf und runter mit zielstrebigen Aktionen. Keller war dann im Glück, als der Puck nur seinen Pfosten berührte bis er dann die Scheibe einfror. Kurze Zeit später war der Gäste Goalie schon wieder im Fokus des Geschehens, aber nicht zu überwinden.

 

Die Hausherren hatten ein optisches Übergewicht im letzten Drittel, doch bisher sprang dabei nichts Zählbares heraus trotz eines deutlichen Schussverhältnisses von 14 zu 3 ca. acht Minuten vor Spielende. Dann befreite sich der AEV wieder etwas vom Druck der Franken und agierte nun wieder aggressiver und forscher. Die Hausherren befreiten sich nun öfters mit Chip Pässen raus aus ihrer eigenen Zone, was nicht immer gelang. Es entwickelte sich nun eine Begegnung, die von vielen Scheibengewinnen und sofortigen Scheibenverlusten gekennzeichnet war. Augsburg übernahm nun wieder das Kommando auf dem Eis.  Die Crunch Time hatte schon begonnen und noch war kein Sieger auszumachen, obwohl die Gäste mächtig auf den Siegtreffer drängten.

 

Die Overtime stand nun an im bewährten 3 gegen 3 Format mit viel Platz für die Techniker auf dem Eis: Payerl markierte letztlich den Siegtreffer in der 64. Spielminute bei einem gut herausgespielten 2 auf 1 Konter und schaffte den Turnaround für Augsburg.

 

Augsburg spielt am 11.3. daheim gegen Schwenningen und Nürnberg reist am gleichen Tag an den Pulverturm zu den Straubing Tigers.

 

Stimmen zum Spiel:    

  

Nürnberg – Adam:

„Wir hatten einen guten Start im ersten Drittel, aber im 2. und 3. Drittel haben wir nicht so gut agiert. Auch in der Verlängerung waren wir besser. Deren Goalie spielte sehr gut, wir wollten heute unbedingt mehr als einen Punkt.“

 

Augsburg - Payerl:

„Dank eines guten 2 zu 1 Konters konnte ich gut vollenden, dies war ein sehr wichtiger Sieg. Nach dem Rückstand fanden wir einen Weg, um zurückzukommen und den Sieg einzufahren.“

 

Spiel vom 09.03.2021

Nürnberg – Augsburg 2:3 n.V. (2:0|0:2|0:0|0:1)

 

Tore:

1:0 |15| Schmölz (Adam, Bender) PP1

2:0 |17| Adam (Pollock, Bender) PP1

2:1 |26| McClure (Haase, Sternheimer)

2:2 |36| McClure (Stieler, Abbott) PP1

2:3 |64| Payerl (Bergman, Clarke) OT

 

1. Drittel Statistik:  10:7 Schüsse, 13:13 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:6

2. Drittel Statistik:   5:8 Schüsse, 7:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:4

3. Drittel Statistik:  16:13 Schüsse, 12:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

Overtime Statistik:  0:2 Schüsse, 1:0 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

 

Zuschauer: Keine  

Schiedsrichter:  Schukies / Steingroß

 

Aufstellung:

 

Nürnberg: Treutle, Kulda, Bodnarchuk, Pollock, Brown, Schmölz, Mebus, Bender, Reimer, Cornel, Bires, Weber, Gilbert, Kislinger, McLellan, Fox, Karrer, Lobach, Kurth, Walther.

 

Augsburg: Keller, Bergman, Valentine, Payerl, Clarke, Hafenrichter, Sezemsky, Rogl, McClure, LeBlanc Sternheimer, Tölzer, Haase, Abbott, Stieler, Trevelyan, Viveiros, Miller, Max Eisenmenger, Holzmann.

 

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.

 

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PENNY-DEL - Ohne Punkte reisen die Straubing Tigers bei der 4:1 Niederlage aus Schwenningen ab

 

(DEL/Straubing) (MA) Es war bis zum Ende der Kampf um die Punkte und um den begehrten Platz vier. Straubing konnte das halbe Spiel gut mithalten, kam dann aber immer mehr unter Druck. Das Powerplay bzw. Penaltykilling war heute bei den Gastgebern besser und machte am Ende auch den Unterschied aus. Die Wild Wings hatten hinten raus noch mehr Kräfte und gaben den Sieg, begünstigt durch zwei Empty Net Tore, nicht mehr her. Bevor es gegen den Norden geht, muss Straubing einmal und Schwenningen noch zweimal im Süden ran. 

(Foto: City Press) Bei zwei von vier Toren der Wild Wings stand kein Goalie im Tor

 


 

Die Wild Wings strahlten zu Beginn der Partie etwas mehr Torgefahr aus, ohne jedoch zwingend zu sein. Straubing kam dieses Mal besser mit der kleineren Eisfläche zurecht, als noch beim ersten Spiel in Schwenningen. Und die Schiedsrichter fanden heute ein richtiges Maß. Jedem war noch das Spiel mit 56 Strafminuten im Kopf, bei dem es kaum unfair zuging. Den ersten Wachmacher setzte Spink (10.) an den Pfosten und postwendend scheiterte Tropp (11.) und Balisy. Die Tigers erhöhten den Druck. Brunnhuber (14.) scheiterte noch an Cerveny, aber ein überlegtes Zuspiel von Laganiere zu Corey Tropp (16.) fand den Weg ins Tor zum 0:1 für die Niederbayern. 

 


 


 

 

Woran es lag sah Daniel Pfaffengut: “Es gab keine guten Chancen von beiden, aber die Tigers machen dann ein dreckiges Tor. Natürlich spielen sie auch gut auf den Körper und da müssen wir im zweiten Drittel besser hinten rauskommen.” Straubing musste sich im zweiten Abschnitt etwas mehr zurückziehen, denn der Druck der Hausherren nahm zu. Eigentlich waren auch nur drei Möglichkeiten für die Tigers zu verzeichnen.

Mulock (26.), Williams (31.) und Brandt (40.) hätten die Führung erzielen können, aber Cerveny wurde auch immer besser, je länger das Spiel dauerte. Sein Gegenüber hatte da schon mehr Arbeit zu verrichten. Spinks Chance (28.) war wohl schwerer nicht zu verwerten als den Puck reinzumachen. Insgesamt vergaben die Wild Wings klare Möglichkeiten. Weiss hatte das leere Tor vor sich, Vogl war schon geschlagen aber Schopper konnte gerade noch seinen Schlittschuh dazwischen bringen.

Bassen (34.) und Turnbull (35.) vergaben jeweils  am langen Pfosten. Aber noch im selben Powerplay schepperte es dann doch noch. Tyson Spink (35.) traf aus spitzem Winkel zum 1:1 Ausgleich. Für Benedikt Kohl blieb die Partie weiterhin offen: “Es ist ziemlich ausgeglichen, wir hatten auch unsere Chancen aber das Tor, der Wild Wings, war auch gut erzwungen.” Man konnte es schon gegen Ende des zweiten Drittels bei den Tigers sehen, dass sie mit ihren Kräften zu kämpfen hatten.

Schwenningen wirkte in der entscheidenden Phase psychisch und physisch etwas frischer. Hier machte sich der spielfreie Tag am Wochenende bezahlt. Straubing kam kaum noch zu nennenswerten Torchancen. Die beiden Strafen von Brandt und Acolatse taten ihr übriges. Die Wild Wings nutzten ihre Gelegenheit zum Sieg. Im Powerplay hielt Max Hadraschek (49.) den Schläger, bei dem Schuss von Thuresson, zum 2:1 hin. Anschließend spielte Kapitän Turnbull etwas mit dem Feuer.

Beste Möglichkeiten (51.) und (53.) ließ er ungenutzt zur Vorentscheidung. Als dann Coach Pokel seinen Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis nahm, traf auch Travis Turnbull (59.) ins leere Tor zum 3:1. Straubing kam nochmal zu einem Powerplay, nahm erneut Vogl vom Eis und dieses Mal traf Andreas Thuresson (60.) ins leere Tor zum 4:1 Endstand.

Stimmen zum Spiel:

Fredrick Eriksson (Tigers): “Sie waren heute besser im Powerplay, das war der Unterschied. Ansonsten denke ich war es ein ausgeglichenes Spiel. Es hilft alles nichts, wir müssen halt weiter unsere Punkte sammeln.” 

Patrik Cerveny (Wild Wings): “Ich konnte meiner Mannschaft heute helfen, dafür bin ich auch da. Es hat sich angefühlt wie ein Playoffspiel und wir sind als Team aufgetreten. Wir haben einfach gespielt und viele Schüsse geblockt. Natürlich hoffe ich auch auf mehr Eiszeit für mich.” 


Tom Pokel (Tigers): “Es war heute ein wichtiges Spiel, wenn man auf die Tabelle schaut. Wir sind gut ins Spiel gekommen und haben auch gute Zweikämpfe geführt. So ab der 30. Minute waren wir nicht mehr so zwingend im Spiel und zu oft in der eigenen Zone. Das hat auch etwas mit dem Spiel vor zwei Tagen gegen Mannheim zu tun. Schwenningen war bissiger vor dem Tor, wir haben kaum Rebounds bekommen. Das Powerplay hat heute letztendlich den Unterschied gemacht.”

 

Nicklas Sundblad (Wild Wings): “Straubing war im ersten Drittel besser. Wir wollten enger in der eigenen Zone stehen und das ist uns ab dem zweiten Abschnitt auch besser gelungen. Wir kamen auch zu mehr Schüssen und insgesamt war es heute eine starke Teamleistung. Die Spezialteams haben heute den Ausschlag für uns gegeben und ich freue mich für Patrik Cerveny’s ersten Sieg.”

 

Spiel vom 08.03.2021
Schwenninger Wild Wings - Straubing Tigers: 4:1 (0:1 | 1:0 | 3:0)

Tore:

0:1 |16.| Tropp (Balisy, Kohl) 

1:1 |35.| Spink (Spink, Robak) PP 1
2:1 |49.| Hadraschek (Thuresson, Robak) PP 1
3:1 |59.| Turnbull (Yeo, Robak) EN
4:1 |60.| Thuresson (Robak) EN

Strafen:
Schwenninger Wild Wings: 10
Straubing Tigers: 10

Schiedsrichter: Kopitz / Schukies / Hurtig / Laguzov

 

 


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PENNY-DEL - Der erste Heimsieg der Saison 2020/2021 für die Krefeld Pinguine

 

(DEL/Krefeld) (Ralf Schmitt) Ausgerechnet gegen den rheinischen Rivalen aus Düsseldorf, schnappten sich die Krefeld Pinguine den ersten drei Punkte der Saison 2020/2021. Auch für Coach Clark Donatelli, war es der erste Sieg.

 

kev deg 07032021(Foto: Ralf Schmitt)

 


Hinter den Kulissen wird in Krefeld fleissig am Team der Zukunft gebastelt. Verteidiger Sacher verlängerte dieser Tag, seinen Kontrakt um weitere zwei Jahre. Die Beförderung des Youngsters Luca Hauff vom Oberliga Team in die DEL ist dann schon eher etwas älter. Auch er ist Teil der Philosophie der Krefelder Verantwortlichen. Jung und hungrig soll das Team der nächsten Jahre die Pinguine Farben tragen. Es werden wohl noch mehr Unterschriften in der Vertragsschublade von GF Saveljevs liegen.

 

Da kam der Nachbar aus Düsseldorf gerade zum richtigen Zeitpunktin in die Yayla Arena. Das Strassenbahnderby begann auch ohne viel Abtasten sehr schwungvoll. Die DEG wirkte spielerisch reifer, die Krefelder waren sehr einsatzfreudig.  Die ersten zwingenden Chancen auf Seiten des KEV durch Laurin Braun und Lessio brachten aber nichts ein. Auf der Gegenseite vergaben Kammerer, Jenssen und Fischbuch ihr Möglichkeiten. Den dreien wurde vom 18 jährigen Nikita Quapp im Pinguine Käfig gehörig der Zahn gezogen.


Überhaupt strahlte der Youngster aus Ravensburg eine grosse Portion Ruhe aus. Bei einer Grösse von 1,92 ist auch kaum Platz im Tor um daran vorbei zu zielen. Lessio, der unter Coach Donatelli immer besser wird,  brachte die Krefelder in der 18. Minute durch einen Nachschuss n Front. Mit dieser knappen Führung ging es dann in die erste Drittelpause.

 


 


 

Im Mittelabschnitt wurde die Partie dann aggressiver und beide Teams legten einen Gang zu. Schymainski (26.) konnte nach einem Alleingang das 2:0 erzielten. Nach überstandener Unterzahl landete die Befreiung auf des Kapitäns Kelle, der machte schlitzohrig den Deckel drauf. Pantkowski im DEG Tor hatte keine Möglichkeit einzugreifen.

 

Die Krefeld Pinguine sortierten sich und spielten aus einer sicheren Defensive nach vorne. Auch hier sieht man die Handschrift des neuen Coaches. Defensiv steht der KEV wesentlich geordneter und sicherer. Die Pinguine nahmen noch eine Strafe für Sacher mit die zweite Pause.

 

Düsseldorf versuchte im letzten Drittel das Spiel zu drehen und legten dementsprechend mit viel Druck los. Der KEV wehrte sich mit blitzartigen Kontern. Alles was dennoch durchkam war eine sichere Beute des Pinguine Goalies. Vier Minuten vor dem Ende machte es Kammerer mit dem 2:1 nochmals spannend. Kreis nahm seinen Goalie vom Eis und Lessio konnte mit dem Empty-Net-Goal, seinem zweiten Treffer am heutigen Abend, den ersten Sieg für die Krefelder perfekt machen.

 

 

Spiel vom 07.03.2021
Krefeld Pinguine - Düsseldorfer EG 3:1 (1:0 |1:0 | 1:1)

Tore:
1:0 |18.| Lessio (L.Braun, Olson)
2:0 |26.| Schymainski
2:1 |56.| Kammerer (Olimb, Ebner)
3:1 |60.| Lessio(Glässl) EQ-EN

Zuschauer: Keine


Strafen: Krefeld 8 Minuten, Düsseldorf 8 Minuten,

Hauptschiedsrichter: Alexander Polaczek, Andre Schrader,
Linienrichter: Kai Jürgens, Denis Kyei-Nimako.

 


 

krefeld pinguine eishockey-online.com

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PENNY-DEL - Emotionaler 3:2 Erfolg n.V. für die Straubing Tigers gegen Adler Mannheim

 

(DEL/Straubing) (MA) Auch im zweiten Anlauf, kann der Tabellenführer die Tigers zu Hause nicht besiegen. Straubing kam zweimal nach einem Rückstand zurück und stoppte mit dem Siegtreffer durch Williams in der Verlängerung, die Siegesserie der Adler, von sieben aufeinanderfolgenden Spielen. Das Spiel war geprägt von intensiven Aktionen und schnellen Breaks. Mit dem erneuten Heimsieg, setzen die Tigers ein weiteres Zeichen im Kampf um die Playoff Plätze und fühlen sich gewappnet für die Aufgabe in Schwenningen. 

 

 

(Foto: City Press) Straubing bejubelt den Sieg über Mannheim 

 


 

Als hätten sie sich zum Checken verabredet. So konnte man den Eindruck nach zwanzig Minuten gewinnen. Schnell, hart und fair lief es zwischen den beiden Kontrahenten ab. Da bemerkte man zwischendurch nicht einmal, das Fehlen eines Linesman für ein paar Minuten, wegen einer Verletzung. Ein einziger Abwehrfehler bei den Tigers führte zur 0:1 (4.) Führung durch David Wolf. Schopper stolperte in der Ecke, ohne in Bedrängnis zu sein, Plachta nahm die Scheibe auf und bediente seinen herangerauschten Sturmpartner, der direkt abzog. Zwischendurch kam Akdag nach einer Einzelleistung noch einmal dem Tor von Vogl gefährlich nahe. 

 


 


 

 

Straubing stand ansonsten gut in der Abwehr, aber auch Mannheim ließ nicht viel zu. Zwei gefährliche Schüsse von der blauen Linie durch Gormley und Brandt, um mehr musste sich Brückmann nicht kümmern. Den Rest erledigten seine Vorderleute. Weiterhin waren die Hochkaräter Mangelware. Sieben Minuten dauerte es im zweiten Drittel bis Bast einmal gefährlich vor das Tor zog. Hart aber fair war das Motto zwar immer noch, aber in der 28. Minute gab es die erste Strafe gegen Mannheim.

Da die Gäste auch über das beste Unterzahlspiel der Liga verfügen, verpuffte die Chance für Straubing. Dann waren die Adler mit dem Powerplay an der Reihe und es wurde kurios. Aus dem Aufbau im eigenen Drittel, luchste Laganiere sich den Puck. Seinen Schuss konnte Brückmann nur nach vorne prallen lassen, sodass Chasen Balisy den Rebuond zum 1:1 (33.) Ausgleich verwerten konnte. Sekunden später wieder Strafe gegen die Tigers und dass muss man auch erst einmal fertigbringen.

Bei insgesamt sechs Strafminuten im Spiel, in eine drei gegen fünf Unterzahl zu kommen. Nun waren die Gäste also mit zwei Mann mehr auf dem Eis und es wurde wieder gefährlich. Gefährlich für Mannheim. Erneut war es Balisy, der eine gute Möglichkeit hatte. Kaum zu glauben, dass der Tabellenführer sich bei eigener Überzahl so vorführen ließ. Mannheim brachte dabei keine Gefahr auf das Tor der Gastgeber.  Es wäre auch nicht mehr überraschend gewesen, wenn Acolatse in der 38. Minute noch einen reingedrückt hätte.

So ging es in den letzten Abschnitt. Den eröffnete T.J. Mulock (43.) der die ganze Reaktionsfähigkeit von Brückmann forderte. Die 1:2 (47.) Führung für die Adler brachte Thomas Larkin zustande. Bei einer angezeigten Strafe gegen Brunnhuber, spielten sich die Gäste in der Zone der Tigers fest und beim Schuss von Larkin in den Winkel, war Vogl die Sicht komplett verdeckt. Man war auf die Antwort der Niederbayern gespannt und sie wurden in der Tat stärker.

Connolly (50.) und Brunnhuber (51.) hatten den Ausgleich schon wieder auf dem Schläger. Die Zeit lief gegen Straubing und nach einer Auszeit von Coach Tom Pokel blieb Vogl auf der Bank, zugunsten eines weiteren Feldspielers. Das Risiko wurde belohnt. Laganiere zog aus der Halbdistanz ab und es gibt im Straubinger Team nur einen, der derzeit immer goldrichtig steht.

So stand auch heute wieder Kael Mouillierat dort, wo eben ein Goalgetter stehen muss. Er war noch zuletzt entscheidend am Puck dran. Das 2:2 nahmen beide Teams in die Verlängerung mit. In der spielten die Tigers mit den Adlern Katz und Maus. Dabei gelang Brandt ein Coup. Jeder rechnete mit einem Schuss, aber Brandt sah im Augenwinkel Jeremy Williams und der musste bei dem gezielten Pass nur noch die Kelle zum 3:2 (61.) Sieg hinhalten. Im engen Kampf um Platz vier sind das zwei enorm wichtige Punkte. 

 

 

Stimmen zum Spiel: 

 

Sebastian Vogl (Straubing): “Das war ein geiles Eishockey heute. Es ging wie immer rauf und runter mit harten Checks. Wir haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen und an den Spielplan gehalten und damit Erfolg gehabt.” 

 

Felix Brückmann (Mannheim): “Es ist ärgerlich, wenn du zweimal führst und dann kurz vor Schluss den Ausgleich bekommst und ein kleiner Fehler in der Verlängerung, führt zur Niederlage. Wir müssen da mehr dagegenhalten, denn Straubing hat heute sehr gut gespielt. Man hat heute gemerkt, dass die wollen und diese Einstellung brauchen wir auch, weil jeder möchte natürlich den Tabellenführer schlagen.”

 

Pavel Gross (Mannheim): “Wir haben gewusst, wenn wir hier gewinnen wollen, müssen wir Top sein. Straubing spielt gutes Eishockey und ich habe sie in München, bei der unglücklichen Entscheidung an Schopper, gesehen. Wir waren also vorbereitet, wussten was auf uns zu kommt, aber es waren nicht alle Spieler an Bord heute. Wir hatten da ein paar Passagiere dabei. Wir müssen mehr Chancen kreieren und die Scheibe vor das Tor bringen und die unnötigen Fehler vermeiden.”

 

Tom Pokel (Straubing): “Es war ein emotionales Spiel und wir haben heute Teamgeist und Kampfgeist gegen das beste Team der Liga gezeigt. Mannheim war etwas mehr regeneriert mit der Pause dazwischen, aber jeder einzelne hat heute 110% gebracht. Das erste Gegentor haben wir verkraftet und sind durch ein Unterzahltor wieder zurückgekommen. Überhaupt war das Penaltykilling heute entscheidend. Endlich ist es uns auch gelungen, ein Spiel in der Overtime zu gewinnen, das tut dem Team gut.”  



Spiel vom 06.03.2021
Straubing Tigers - Adler Mannheim: 3:2 n.V. (0:1 | 1:0 | 1:1 | 1:0)


Tore:

0:1 |04.| Wolf (Plachta) 

1:1 |33.| Balisy (Laganiere) SH 1
1:2 |47.| Larkin (Huhtala, Wolf)
2:2 |20.| Mouillierat
3:2 |61.| Williams (Brandt)

Strafen:
Straubing Tigers: 6

Adler Mannheim: 4

Schiedsrichter: Rohatsch / Steingross / Gaube / Schwenk

 

 


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PENNY - DEL, Panther Duell in Augsburg: In einem wahren Torfestival krönte Ingolstadt eine starke Vorstellung mit einem 7:4 Sieg.

 

(PENNY-DEL, Augsburg) (Hermann Graßl)  Im heimischen Curt-Frenzel-Stadion empfing Augsburg am 24. Spieltag das Team aus Ingolstadt zum direkten Pantherduell, in dem es für die Fuggerstädter um wichtige Punkte für die Playoff Plätze ging und Ingolstadt weiter auf Platz 2 in der Südgruppe schielte. Ingolstadt erwies sich am Ende als klarer Sieger mit einem ungefährdeten 7:4 Erfolg, den sie in einem starken Mittelabschnitt sicherstellten.

 

AEV ERC 05032021

(Foto: Dunja Dietrich)

 

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Die Augsburger Panther wollten nach ihren letzten beiden Niederlagen gegen Straubing wieder zurück in die Erfolgsspur und wertvolle Zähler gegen die vor ihnen platzierten Ingolstädter gewinnen, um den Anschluss an das Tabellen Trio zu wahren. Geburtstagskind Adam Payerl war heute Abend sicher besonders motiviert.

 

Lothar Sigl: „Nach einem langsamen Start in die Liga sind wir nun sehr zufrieden, da wir stetig Punkte gesammelt haben. Momentan durchleben wir ein kleines Tief, aber die Tabelle ist sehr eng, erst die Hälfte der Spiele ist absolviert. Wir hoffen konkurrenzfähig zu bleiben, deshalb die beiden Nachverpflichtungen mit Kickert und Viveiros aus Österreich, was aufgrund der klammen Personalsituation nötig war, um mehr Tiefe in den Kader zu bringen. Es war letztlich eine Entscheidung für die Fans, da wir 4 Lizenzen noch frei hatten.“

 

Die Panther aus Ingolstadt wollten die Schlappe gegen München sofort vergessen machen und im Verfolgerduell den nächsten Sieg einfahren und ihre aktuelle Tabellenposition festigen. Das letzte Duell verloren sie gegen den heutigen Gegner denkbar knapp und waren demzufolge auf Wiedergutmachung aus. Seit ihrer Niederlage gegen den heutigen Gegner hatten sie in 11 von 14 Spielen gepunktet. Defensiv kassierte der ERC nur 7 Tore in Unterzahl.

 

Elsner: „Bisher habe ich nicht so viele Schüsse aufs Tor. Solche Phasen gibt es immer wieder. Ich darf nicht zu viel darüber nachdenken, sondern muss das ausblenden und mich auf mein Spiel konzentrieren. Die beiden ‚Traumpartner‘, mit denen ich bisher gerne zusammenspielte, sind Höfflin und Wohlgemuth, die bisher einen super Job machen. Special teams werden wohl heute entscheiden.“

 

Die erste große Chance gehörte den Gästen in Person von Storm, der Keller als die aktuelle Nr. 1 gleich mal mächtig prüfte. Kurz darauf netzte Höfflin zur frühen Ingolstädter Führung nach 100 Sekunden ein. Doch die prompte Antwort kam nur 11 Sekunden später durch Hafenrichter mit einem schönen Handgelenkschuss, der unhaltbar war für Daws.

 

Es schien heute Abend ein munteres Scheibenschießen zu werden, denn Höfflin schnürte in der 6. Spielminute seinen Doppelpack und brachte seine Farben erneut in Front. Goalie Keller machte dabei auf dem ersten Blick eine etwas unglückliche Figur, da ihm der Puck durch die Hosenträger rutschte.

 

Ingolstadt agierte bisher hochkonzentriert und war bis dato optisch etwas überlegen. Keller durfte sich über mangelnde Beschäftigung nicht beklagen im Gegensatz zu seinem Gegenüber Daws, der aber dann nach dem Powerbreak viel Glück hatte, dass die Scheibe nicht an ihm vorbeigebracht wurde. Augsburg blieb jedoch dran und glich unmittelbar danach in der 9. Minute durch LeBlanc schon wieder aus. Jetzt roch Augsburg Lunte und wollte sofort nachlegen, nun war Daws im Fokus und es entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel. Die Fans wären begeistert ob des dargebotenen Spektakels mit bereits 4 Toren nach nicht einmal 10 gespielten Minuten, die Trainer hätten sicher eine andere Meinung zur geleisteten Defensivarbeit.

 

In ihrem ersten Powerplay, eine Disziplin, die beim AEV noch viel Luft nach oben hatte, kamen die Fuggerstädter nicht so richtig in ihre Formation und konnten deswegen nicht den nötigen Druck ausüben. Nach Ablauf der Strafe gelang ihnen nun bei 5 gegen 5 durch Kristo in der 16. Spielminute der Führungstreffer. Die Hausherren drehten somit die Partie zu ihren Gunsten. Nach 20 Minuten gingen die Hausherren mit einem Tor Vorsprung in die Kabine. Man konnte nur hoffen, dass es im Mittelabschnitt genauso torreich weitergehen würde.

 

Sheddens Umstellung von Storm anstelle von Elsner schien sich am heutigen Abend auszuzahlen, denn diese Reihe wirbelte ordentlich auf dem Eis. Kellers Lapsus beim Fangen der Scheibe nutzten die Gäste in Person von Aubry in der 23. Spielminute zum wiederholten Remis. Augsburgs Goalie schien den Puck schon sicher zu haben, doch irgendwie rutschte sie ihm wieder aus der Hand, was die Gäste eiskalt ausnutzten.

 

In der 26. Spielminute übernahmen die Augsburger erneut die Führung durch Stieler. Das abendliche Tor Festival schien sich tatsächlich fortzusetzen. In diesem Fall bekam Daws nicht die entsprechende Unterstützung seiner Vorderleute. Es ging mit hochkarätigen Chancen auf beiden Seiten weiter und kurz vor Ablauf ihres ersten Powerplays traf Marshall zum erneuten Ausgleich in die Maschen. Hier konnte Keller diesmal gar nichts ausrichten. Im Zuge eines 2 auf 1 Konters schlug dann Aubry zum zweiten Mal zu und brachte Ingolstadt mal wieder in Führung; der mitgelaufene Palmu brauchte gar nicht mehr eingreifen, obwohl er schon einschussbereit war.

 

Keller bewahrte mit einem tollen Save sein Team vor einem weiteren Gegentreffer und dann musste der AEV wieder in Unterzahl spielen, weil Stieler in der Kühlbox Platz nehmen durfte. Auch in diesem Powerplay waren die Ingolstädter erfolgreich in Person von Kuffner, der Keller in der 37. Spielminute mit einem feinen Lupfer überwand. Zum ersten Mal setzte sich ein Panther Team mit 2 Toren ab.

 

Die Gäste forcierten nun den Offensivdruck in den letzten fünf Minuten des Mittelabschnitts und Augsburg durfte sich bei Keller bedanken, dass die Mannschaft nicht aussichtslos in Rückstand geriet. Die Hausherren sehnten die Sirene herbei und waren froh, sich auf diese Weise aus der Umklammerung zu lösen. In der Torschuss Statistik lag der ERC klar in Front, demzufolge war die Führung auch verdient, wobei Aubry bei allen 4 Ingolstädter Toren auf dem Eis war und ordentlich scorte und assistierte.

 



 

Sollte es im Schlussabschnitt mit der Tor Flut genauso weitergehen oder konzentrierten sich beide Mannschaften nun mehr auf die Verteidigungsarbeit? Augsburg war jedoch gefordert und brauchte ein wirksames Rezept, um die Ingolstädter Defensive arg in Bedrängnis zu bringen. Die ersten 5 Minuten brachten keine wesentlichen Highlights, beide Teams neutralisierten sich weitgehend, was dem ERC in die Karten spielte. 

 

Mit einem Powerplay hätten die Fuggerstädter die Gelegenheit gehabt, die Partie wieder spannend zu gestalten, blieben jedoch glücklos in ihren Bemühungen. Langsam lief den Hausherren die Zeit davon, wenn sie heute noch das Ruder herumreißen wollten. Ingolstadt hatte das Match ziemlich im Griff und Augsburg fiel derzeit nicht viel ein.

 

In der 57. Spielminute legte Aubry genial auf Kuffner, der damit auch seinen zweiten Treffer markierte. Aubry verbuchte damit bereits seinen 4. Scorer Punkt, eine starke Vorstellung. Damit war diese Begegnung wohl endgültig entschieden zugunsten der Gäste. Letztlich blieb es beim verdienten Auswärtserfolg des ERC Ingolstadt, der sich in einem Tor Festival verdient mit 7 zu 4 durchsetzen konnte.

 

Augsburg darf am 11.03. daheim gegen Schwenningen spielen, während Ingolstadt ebenfalls zuhause den amtierenden Champion Mannheim empfängt.

 

Stimmen zum Spiel:

 

Augsburg – Tuomie:

„Wir waren nicht hart genug am Körper, unser Umschaltspiel war nicht gut genug, wir hatten unnötige Scheibenverluste. Die 4 eigenen Tore werte ich als positiv. Wir werden weiter hart arbeiten, es sind noch genug Spiele zu absolvieren und wir werden auch wieder Spiele gewinnen.“

 

Ingolstadt – Shedden:

„Unser junger Goalie hatte einen schwierigen Start, aber er kämpfte sich gut ins Match zurück. Gegen München hatten wir schlecht gespielt, aber das ist nicht ungewöhnlich gegen ein solches Top Team. Aubry spielte heute viel härter und deswegen war er auch erfolgreich.“

 

Spiel vom 05.03.2021

Augsburg - Ingolstadt 4:7 (3:2|1:4|0:1)

 

Tore:

0:1 |02| Höfflin (Storm, Wohlgemuth)

1:1 |02| Hafenrichter (Eisenmenger, Haase)

1:2 |06| Höfflin (Bodie, Ellis)

2:2 |09| LeBlanc (Valentine)

3:2 |16| Kristo (Haase, Clarke)

3:3 |23| Aubry (Quaas, Palmu)

4:3 |26| Stieler (Viveiros, Trevelyan)

4:4 |30| Marshall (Ellis, Aubry) PP1

4:5 |33| Aubry (Palmu)

4:6 |37| Kuffner (Marshall, Ellis) PP1

4:7 |57| Kuffner (Aubry, Palmu)

 

1. Drittel Statistik:  10:15 Schüsse, 12:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

2. Drittel Statistik:   7:16 Schüsse, 16:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:0

3. Drittel Statistik:  11:9 Schüsse, 15:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:6

 

Zuschauer: Keine  

Schiedsrichter:  Kohlmüller/ Rohatsch

 

Aufstellung:

 

Augsburg: Keller, Valentine, Bergman, Clarke, LeBlanc, Kristo, Rogl, Sezemsky, Trevelyan, Stieler Payerl, Haase, Tölzer, Hafenrichter, Eisenmenger, Sternheimer, Viveiros, Kharboutli, Miller.

 

Ingolstadt: Daws, Ellis, Bodie, Simpson, Pietta, DeFazio, Marshall, Wagner, Storm, Wohlgemuth, Höfflin, Pruden, Quaas, Palmu, Aubry, Kuffner, Henriquez-Morales, Elsner, Soramies, Stachowiak.

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.

 

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Wild Wings mit Selbstvertrauen vor dem Spiel gegen Straubing

 

(DEL/Schwenningen) (BM) Nach zwei engen Spielen, die jeweils erst im Penaltyschiessen entschieden wurde, zeigte sich Headcoach Niklas Sundblad zufrieden. In beiden Spielen haben schöne Tore den Zusatzpunkt gesichert. Der entscheidende Faktor war für den Schwenninger Übungsleiter einmal mehr, Joacim Eriksson. Der Torhüter blieb bei allen gegnerischen Anläufen Sieger. Während die direkte Konkurrenz am Wochenende um Punkte kämpft, blicken die Schwarzwälder schon auf das Duell gegen Straubing.

 

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Patrik Cerveny wird auch gegen Straubing das Schwenninger Tor hüten (Foto: citypress)

 


 

Charakter legt den Grundstein für den Erfolg

 

Rückblickend auf das Spiel in Nürnberg attestierte der Schwede seinem Team einen guten Charakter. Nach den ersten zehn Minuten, die man komplett verschlafen hatte, hat sich die Mannschaft zurückgekämpft. Am Ende zählen die beiden Punkte, wenn man auch nicht die beste Leistung gezeigt habe.

 

Pfaffengut kehrt zurück

 

Personell entspannt sich die Lage bei den Neckarstädtern nur leicht. Bei Troy Bourke muss von Tag zu Tag entschieden werden, ein Einsatz am Montag galt aber als eher unwahrscheinlich. Dafür ist Daniel Pfaffengut nach überstandener Krankheit wieder dabei.

Auch der Heilungsverlauf von Emil Kristensen und Darin Olver macht Mut. Während Olver mittlerweile auf die Krücken verzichten kann und sein Trainingspensum steigert, trainiert Kristensen wieder mit dem Team. Sundblad verpasste dem Verteidiger ein rotes Trikot, damit ihn seine Mitspieler mit Körperkontakt verschonen. 

Das Tor wird Patrik Cerveny hüten. Dies hatte Sundblad schon vor zwei Wochen festgelegt. „Patrik muss spielen und wird ein gutes Spiel liefern“, ist sich der Schwede sicher.

 



 

Physisch starke Straubinger

 

Zu einfach hatte man das letzte Aufeinandertreffen gegen Straubing verloren. Nun erwartet Schwenningens Trainer eine ähnlich agierende Tigers-Mannschaft. Mit frühem Forechecking, Physis und harten Checks werden die Gäste versuchen die wichtigen Punkte, im Kampf um Platz vier, einzufahren.

Für Niklas Sundblad wird es vor allem auf die Specialteams ankommen. „Wir müssen dem Gegner möglichst wenig Platz und Zeit mit der Scheibe geben“, fasste er als Marschroute zusammen.

 

Am Wochenende sind die Schwäne aber erst einmal zum Zuschauen verdammt. Während Konkurrent Augsburg heute den ERC Ingolstadt empfängt, muss Straubing am morgigen Samstag gegen Mannheim ran. „Ingolstadt und Mannheim dürfen gerne gewinnen“, scherzte Sundblad. Gleichzeitig macher er deutlich, dass man den Fokus auf sich selbst legen wolle: „Wir dürfen nicht auf die Gegner hoffen, die Punkte müssen wir schon selbst holen“.

 

Damit dies gelingt hatte das Team einen freien Tag und ist heute mit einem intensiven Training gestartet. Nachdem morgen der Fokus auf taktische Aspekte gelegt werden soll, folgen am Sonntag noch die Special-Teams.

 

Sundblad bleibt entspannt

 

Entspannt zeigt sich Sundblad, dass kein weiterer Spieler mehr zu seinem Team gestoßen ist. „Ein neuer Spieler schafft auch immer eine neue Hierarchie, die Mannschaft hat einen tollen Zusammenhalt in der Kabine“, so der Schwede.

„Wenn es mit einer Neuverpflichtung nicht passt, lassen wir lieber die Spieler die wir haben spielen und geben den jungen Spielern Eiszeit“.

 

 


 

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Weitere interessante Links:

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PENNY-DEL, Berlin nimmt die Festung Bremerhaven mit einem klaren 5:1 Sieg ein und behauptet den Platz an der Sonne

 

(PENNY-DEL, Bremerhaven) (Hermann Graßl)  In der heimischen Eisarena, die exakt heute ihr 10-jähriges Jubiläum feiert, empfing Bremerhaven im erneuten Gipfeltreffen die Eisbären aus Berlin, die ihre letzten drei Spiele verloren aber trotzdem ihre Tabellenführung untermauern und die Fischtown Pinguins auf Distanz halten wollten. Revanche für die erst kürzlich erlittene Niederlage in diesem Stadion zu nehmen, stand sicher auch auf dem Match Plan der Eisbären. Schließlich siegte Berlin souverän mit 5:1 gegen Bremerhaven, weil sie heute vieles besser als beim letzten Spiel vor knapp einer Woche machten und ihre Chancen effektiv nutzten.

 

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(Foto: Citypress)

 

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Bremerhaven war wieder back on track mit den vergangenen drei Siegen und vor allem das letzte Aufeinandertreffen mit den Berlinern machte ihnen Mut für weitere Punkte gegen den Seriensieger der Liga. Mit Jan Urbas kehrte auch der Erfolg in den hohen Norden zurück und die Fischtown Pinguins knüpften sofort wieder dort an, wo sie mit ihm zuvor aufgehört hatten. Mit aktuellen Bestwerten bei der Powerplay- und Bullyquote hatten sie sicher gute Karten.

 

Gläser: „Wir müssen wieder das einfache und simple Eishockey spielen, einen Tick besser in der Defensive stehen, schnell nach vorne die Scheibe vors Tor bringen sowie hinten eng in der Box stehen.“

 

Die Eisbären aus Berlin hatten die beiden Heimspielniederlagen gegen Wolfsburg noch zu verdauen und wollten sicher cleverer als beim letzten Match agieren, um Zählbares an die Spree mitzunehmen. Fest im Auge war dabei die Sicherstellung des ersten Tabellenplatzes als ideale Ausgangslage für die bevorstehenden Playoffs.

 

Streu, Co-Trainer: „In den letzten Partien hat uns das Puck Glück ein wenig gefehlt. Für Sebastian und Parker Tuomie ist es ein besonderes Spiel heute in Bremerhaven, beide sind hier aufgewachsen und haben prägende Jahre dort verbracht.“ Sebastian Streu: „Meine größte Heimat ist hier oben, da wo nun mein Vater ist, das ist nun meine aktuelle Heimat. Zusammen mit Parker Toumie ist hier in Berlin eine besondere Freundschaft entstanden.“

 

Sofort übernahmen die Hausherren das Kommando auf dem Eis und verzeichneten in den ersten zwei Minuten gute Chancen. Berlin versteckte sich überhaupt nicht und beschäftigten auch sofort Pöpperle auf Seiten von Bremerhaven. Berlins Goalie Ancicka verhinderte mit einem herausragenden Save die Führung der Hausherren, die mit schnellem Umschaltspiel überzeugten.

 

Nichtsdestotrotz erzielten die Gäste durch Pföderl in der 10. Spielminute den ersten Treffer der Partie; ein gut durchdachter Spielaufbau ging diesem Tor voraus, mit dem sich die Eisbären nun für ihren Offensivdrang belohnten.

In ihrem ersten Powerplay hatte Berlin zunächst großes Pech, als die Scheibe an der Torlinie entlang trudelte, doch kurz danach in der 13. Spielminute feuerte White seinen Distanzschuss unhaltbar für Pöpperle in den Giebel zur 2 zu 0 Führung. Berlin hatte sich heute Abend definitiv viel vorgenommen, denn genauso agierten sie bisher. Dennoch hätte auch Bremerhaven zuvor durchaus in Front gehen können. Die Gäste erwiesen sich bisher als kaltschnäuziger und effektiver.

 

Das erste Überzahlspiel für die Hausherren war die Gelegenheit, noch vor der Pause den Anschluss herzustellen. Ihre Paradereihe übte auch gleich den nötigen Druck auf Ancicka aus, doch ihre Anstrengungen waren nicht von Erfolg gekrönt. 21 Sekunden in numerischer Überlegenheit durften sie ins Mitteldrittel mitnehmen. Laut der Torschuss Statistik war es eine ausgeglichene Begegnung zweier Top Teams, die bisher ein schnelles Spiel absolvierten.

 

Im zweiten Drittel überstand zuerst Berlin die letzten Sekunden des noch währenden Powerplays und setzte seine Drangperiode fort. Eine sehr schöne Scheibenstafette von Tuomie und Streu nutzte Letzerer an seiner alten Wirkungsstätte in der 22. Spielminute zum nächsten Berliner Treffer. Nun schienen die Eisbären on fire zu sein, denn nur 1 Zeigerumdrehung später fiel der vierte Treffer für die Gäste durch Hänelt, der damit sein Tor Debut feierte und Kinder konnte seinen ersten Assist verbuchen.

 

Was war denn hier nun los? Wieder nur 2 Minuten danach jubelten die Berliner schon wieder in Person von Boychuk, der eine Verwirrung im Slot eiskalt ausnutzte. Damit war der Arbeitstag für Pöpperle zu Ende, der diese Situation in der Saison noch nicht erlebte, ein Novum. Maxwell übernahm und versuchte nun seinen Vorderleuten wieder das Gefühl zur Ergebnisverbesserung zurückzugeben.

 

Es war noch nicht mal die Hälfte der Spielzeit vorüber und Berlin demonstrierte hier im hohen Norden ein perfektes Auswärtsspiel. Was konnten die Fischtown Pinguins hier noch entgegensetzen? Maxwell konnte sich schon bald auszeichnen, denn Berlin ließ trotz des klaren Spielstands nicht locker. Die Hausherren kamen bisher nie so richtig in Schwung und die Eisbären schienen immer einen Schritt schneller unterwegs zu sein. War vielleicht die Pause für die Hausherren doch etwas zu lang? Bremerhaven machte es den Gästen im Slot viel zu einfach, was definitiv völlig ungewohnt war für bisherigen Saisonverlauf. Die Torschuss Statistik von 9 zu 2 für Berlin sprach eine deutliche Sprache im Mittelabschnitt.

 

Die Zuordnung stimmte im Team der Hausherren überhaupt nicht, teilweise rutschten die Akteure ungehindert weg oder sogar einfache Pässe über ein paar Meter schienen heute eine Herkulesaufgabe zu sein. Im Vergleich zum letzten zweiten Drittel gegen den gleichen Gegner vor knapp einer Woche war dies heute Abend eine negative Offenbarung seitens der Hausherren. Coach Popiesch hatte sicher so Einiges aufzuarbeiten in der Pause.  

Erst in den letzten beiden Minuten forcierten die Fischtown Pinguins ihren Forecheck und wurden 43 Sekunden vor der Sirene mit ihrem ersten Treffer durch Hilbrich belohnt. Für Bremerhaven war es immer noch ein langer Weg zurück ins Match und die Pinguins mussten sich in allen Mannschaftsteilen was einfallen lassen. Die Eindrücke der Schluss Sequenz machten jedenfalls Mut dazu. 

 



 

Wie würde Bremerhaven im Schlussabschnitt aus der Kabine kommen? Es sprach schon Bände, dass ausgerechnet die 4. Formation das erste Tor für die Hausherren erarbeitete. Vielleicht war dies der richtige Wachrüttler für die Fischtown Pinguins. Berlin blieb am Drücker und Maxwell wurde schnell warmgeschossen. Viele Zweikämpfe gingen zu schnell verloren auf Seiten von Bremerhaven, was die Gäste immer wieder vorteilhaft in Scheibenbesitz brachte.

 

Bremerhaven bemühte sich trotzdem redlich und wollte den Puck regelrecht ins Tor hineinarbeiten; dabei übte Moore eine Vorbildfunktion aus und wollte damit seine Mitspieler pushen.  Noch waren gut 12 Minuten auf der Uhr, genug Zeit für weitere Ergebniskosmetik oder vielleicht sogar mehr? Die Hausherren versuchten wirklich alles, aber die Eisbären hatten immer die richtige Antwort auf die kreativen Ideen der Pinguins, sei es den Schläger zum richtigen Zeitpunkt entgegenzusetzen oder die Laufwege zu unterbinden.  Maxwell wollte unbedingt seinen Kasten im letzten Drittel sauber halten, beim nächsten Powerplay stellte er seine Klasse mehrmals unter Beweis. Zumindest sollten die Hausherren mit einem positiven Gefühl diese Begegnung beenden, was ihnen mit einem ausgeglichenen Schlussabschnitt durchaus gelang, ohne einen weiteren Treffer zu kassieren.

 

Letztlich festigte Berlin mit diesem beeindruckenden Kantersieg seinen Platz an der Sonne in der Nordgruppe. Berlin empfängt am Sonntag, den 7.3. Iserlohn und Bremerhaven tritt am gleichen Tag daheim gegen Wolfsburg an.

 

Stimmen zum Spiel:

 

Bremerhaven – Popiesch:

„Wir waren heute in vielen Bereichen unterlegen, haben die Zweikämpfe verloren und in der neutralen Zone zu viele Scheibenverluste gehabt. Mit unserem ersten Powerplay konnten wir nicht das nötige Selbstvertrauen aufbauen, letztlich fehlte heute die Energie. Wichtig ist, die richtige Balance zu finden und kompakter in der neutralen Zone zu stehen.“

 

Berlin – Hänelt:

„Als Team haben wir heute gut gespielt, wir haben uns gut unterstützt. Es war eine tolle Mannschaftsleistung, die Energie für die nächsten Spiele freisetzt. Den Puck zu meinem ersten DEL Tor habe ich gesichert und er wird daheim gebührend platziert werden."

 

Spiel vom 04.03.2021

Bremerhaven – Berlin 1:5 (0:2|1:3|0:0)

 

Tore:

0:1 |10| Pföderl (Noebels, Reichel)

0:2 |13| White (Depres, McKiernan) PP1

0:3 |22| Streu (Tuomie, Olver)

0:4 |23| Hänelt (Kinder)

0:5 |25| Boychuk (White, Noebels)

1:5 |40| Hilbrich (Stowasser, Reisnecker)

 

1. Drittel Statistik:  11:11 Schüsse, 7:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

2. Drittel Statistik:   4:9 Schüsse, 14:6 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:2

3. Drittel Statistik:  2:11 Schüsse, 8:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0

 

Zuschauer: Keine  

Schiedsrichter:  Iwert/ Schrader

 

Aufstellung:

 

Bremerhaven: Pöpperle (Maxwell ab 25. Minute), Dietz, Krogsgaard, Urbas, Jeglic, Verlic, Moore, Eminger, McGinn, Friesen, Andersen, Alber, Fortunus, Uher, McMillan, Reisnecker, Stowasser, Gläser, Hilbrich.     

 

Berlin: Ancicka, Ramage, Müller, Pföderl, Reichel, Noebels, Wissmann, Hördler, Foucault, Boychuk, White, McKiernan, Despres, Tuomie, Streu, Olver, Mik, Dietz, Kinder, Hänelt.  

 

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga  erhalten Sie hier...

 

 



 

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